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Tiefflüge kehren zurück: Über dem Münsterland wird es wieder LAUT

Viele Menschen in Dorsten, Schermbeck oder im Borkener Raum erinnern sich noch gut an die Zeit, in der Tornados im Tiefflug über die Dächer rasten. Oft klirrte dann das Geschirr in den Schränken. Manchmal war sogar ein Überschallknall zu hören. Besonders Dorsten erlebte diese Szenen regelmäßig, weil die Piloten früher Scheinangriffe auf die Munitionsanstalt in Wulfen übten.

Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde es still. Militärische Tiefflüge verschwanden fast vollständig. Jetzt kehrt diese Zeit zurück. Die Bundeswehr aktiviert mehrere Tieffluggebiete erneut. Eines davon betrifft das Münsterland besonders stark. Die LFA 2 (LFA steht für „Low Flying Area“) liegt direkt über der Region zwischen Dorsten, Wesel, Schermbeck und dem Kreis Borken.

Rückkehr des Trainings in 75 Metern Höhe

Seit dem 27. November darf die Luftwaffe wieder sehr tief fliegen. Kampfjets wie Tornado und Eurofighter können nun für kurze Übungsphasen auf rund 75 Meter über dem Boden absinken. Diese extrem niedrige Höhe ist im Fachbegriff als 250 Fuß angegeben. Ein solcher Abstieg ist jeweils auf maximal zwei Minuten begrenzt. Dennoch rechnet die Luftwaffe selbst mit deutlich mehr wahrnehmbarem Fluglärm.

Die LFA 2 ist eines der Gebiete, in denen diese Übungen stattfinden. Wegen des flachen Geländes gilt das Münsterland als gut geeignet für intensive Tiefflugverfahren und realistische Anflugprofile.

Position der LFA 2. Karte: Bundeswehr / Luftwaffe

Die Bundeswehr begründet die Rückkehr des Tiefflugs mit der veränderten Sicherheitslage in Europa. Moderne Luftoperationen benötigen eine umfassende Ausbildung. Dazu gehört auch das Trainieren in sehr niedriger Höhe. Tiefflug hilft den Piloten, gegnerischer Aufklärung zu entgehen. Er ermöglicht es außerdem, Geländeformen zu nutzen und Luftabwehrsysteme besser auszuweichen.

Neue sicherheitspolitische Lage als Grundlage

Diese Verfahren sind anspruchsvoll. Die Piloten müssen bei hoher Geschwindigkeit präzise navigieren und sehr schnell reagieren. Die Zusammenarbeit mit Einheiten am Boden bleibt dabei ein zentraler Bestandteil. Ohne regelmäßiges Training wäre eine sichere Luftunterstützung nicht möglich.

Panavia Tornado Luftwaffe
Tornados der Luftwaffe. Foto: Olga Ernst, CC BY-SA 4.0 , via Wikimedia Commons

Mehr Trainingszeit möglich

Bereits im Mai wurden frühere Beschränkungen aufgehoben. Dazu gehörte die frühere Begrenzung von maximal 20 Minuten über einem Übungsziel in niedriger Höhe. Im Juli entfiel zudem die Obergrenze für jährliche Tiefflugstunden in 150 Metern Höhe. Durch die erneute Aktivierung der 250-Fuß-Gebiete stehen den Piloten nun alle Höhenbereiche für ein realistisches Training zur Verfügung.

Für die Region bedeutet das, dass in der LFA 2 wieder regelmäßig militärische Tiefflüge stattfinden. Die Bundeswehr betont, dass sie die Belastung so gering wie möglich halten will. Ein neues Monitoring soll die Lärmentwicklung erfassen. Trotzdem rechnet die Luftwaffe mit einer steigenden Zahl von Beschwerden und akustischen Belastungen.

Die Tieffluggebiete in der Übersicht. Karte: Bundeswehr / Luftwaffe

Es wird wieder LAUT

Viele Bürger erinnern sich noch gut an den früheren Fluglärm. Die erneute Aktivierung weckt daher alte Sorgen. Damals wie heute ist klar, dass man die tief fliegenden Jets nicht überhören kann.

Für das Münsterland beginnt damit eine neue Phase. Nach Jahrzehnten der Ruhe kommt ein Stück Geschichte zurück. Und es wird wieder laut am Himmel über Dorsten, Schermbeck und dem Borkener Land.

Schlossvermählte 2024 gekürt: Heiraten im Schloss Raesfeld bleibt beliebt

Das Wasserschloss Raesfeld hat auch 2024 viele Paare angezogen, die sich in der besonderen Atmosphäre des historischen Ensembles das Ja-Wort gaben. Im Rahmen des Wettbewerbs „Schlossvermählte des Jahres“ stehen die Sieger nun fest.

Ein Jahr voller Trauungen

Auch 2024 erwies sich das Wasserschloss Raesfeld als beliebter Ort für standesamtliche Trauungen. Viele Paare nutzten das Angebot des Standesamts Raesfeld, ihren Wunschtermin in der Schlosskulisse zu wählen. Wassergräben, alte Mauern und das ruhige Ambiente sorgten für eine stimmige Umgebung am Hochzeitstag.

Parallel dazu lud das Team der Schlosstrauungen alle frisch Vermählten ein, zwei Lieblingsfotos für das Online-Hochzeitsalbum auf www.schlosstrauungen.de einzureichen und damit am jährlichen Wettbewerb „Schlossvermählte des Jahres“ teilzunehmen.

Eva-Maria und Dominik Mehring gewinnen den Titel

Den Titel „Schlossvermählte 2024“ holten sich Eva-Maria und Dominik Mehring aus Dorsten. Das Paar fühlt sich seit langem mit Raesfeld verbunden. „Wir haben uns bewusst für Raesfeld entschieden, das Wasserschloss mit den Teichen ist einfach wunderschön“, sagt Eva-Maria Mehring. Besonders berührend sei für sie der erste Moment gewesen, in dem sich beide am Hochzeitstag begegneten. Auch die Trauung selbst blieb in Erinnerung. „Unsere Standesbeamtin Stephanie Bahde hat mit ihrer persönlichen Rede uns und unsere Gäste tief berührt.“

Heiraten Schloss Raesfeld - Traumhochzeit im Münsterland
1. Platz 2024 für Eva Maria und Dominik Mehring. © DREAtiv Andrea Leying

Als Gewinnerpaar freuen sich die Mehrings über ein romantisches Wochenende in der Schlossumgebung. Das Schlossrestaurant Mahl & Meute lädt zu einem Dinner ein, die Akademie Schloss Raesfeld stellt eine Übernachtung und ein Frühstück innerhalb der historischen Mauern bereit.

Platz 2 und 3 gehen nach Wesel

Auf Platz 2 landeten Shirley und Niklas Bleckmann aus Wesel. Ihr Foto mit dem Titel „Ringparade“ überzeugte die Jury. Sie erhalten eine Übernachtung im Hotel am Schloss inklusive Frühstück.

Den dritten Platz belegten Hannah Trippe und Lukas Termath, ebenfalls aus Wesel. Sie dürfen sich über einen Gutschein des Raesfelder Vennekenhofs freuen.

Schlossvermählte 2024: Heiraten im Schloss Raesfeld bleibt beliebt
3. Platz: Hannah Trippe und Lukas Termath. © Bianca-b.photography

Ein digitales Album voller Erinnerungen

Das vollständige Hochzeitsalbum ist unter www.schlosstrauungen.de einsehbar. Dort zeigen die Paare ihre eindrücklichsten Momente. Spaziergänge über die Schlossinsel, First-Look-Szenen, Gruppenfotos und detailreiche Aufnahmen gehören zu den Motiven. Interessierte finden auf der Seite zudem Informationen zum Angebot des Standesamts Raesfeld. Trauungen im Wasserschloss sind flexibel zum Wunschtermin buchbar, an sieben Tagen in der Woche.

Katholische Kitas im Bistum Münster: Drei neue Träger geplant

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Wie geht es für die katholischen Kitas weiter? Das Bistum Münster plant eine neue Trägerstruktur für seine katholischen Kindertageseinrichtungen. Ab August 2027 sollen die bislang pfarreigebundenen Kitas in drei gemeinnützige Gesellschaften übergehen. Das Bistum informierte Verantwortliche aus Pfarreien und Einrichtungen über Ziele, Gründe und Auswirkungen dieses Trägerwechsels.

Einordnung und Hintergrund zum geplanten Trägerwechsel

Die 664 katholischen Kindertageseinrichtungen im Bistum Münster liegen derzeit in der Verantwortung der Kirchengemeinden. Mit der vorgesehenen Reform soll sich dies ändern. Vorgesehen ist die Gründung von drei gGmbHs.

Eine soll den Niederrhein abdecken, eine weitere die Kreise Borken, Coesfeld und Recklinghausen und eine dritte die Stadt Münster sowie die Kreise Steinfurt und Warendorf. Ziel sei es eine einheitlichere Steuerung und eine verlässliche organisatorische Basis.
Im November stellte das Bistum das Vorhaben bei sieben regionalen Veranstaltungen vor. Teilgenommen hatten haupt- und ehrenamtlich Verantwortliche aus Pfarreien, Kindertageseinrichtungen und Zentralrendanturen.

Gründe für die neue Struktur

Dr. Klaus Winterkamp, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, erklärte, warum der Wechsel notwendig sei. Im Kinderbildungsgesetz in NRW gebe es eine strukturelle Unterfinanzierung. Winterkamp betonte, man wolle „möglichst viele katholische Kindertageseinrichtungen im Bistum Münster als Lebensorte des Glaubens sowie als Bildungseinrichtungen für Kinder und Familien erhalten“. Eine gemeinsame strategische Steuerung und einheitliche Abläufe sollen künftig die Qualität sichern und wirtschaftliche Risiken begrenzen.

Sinkende Zahlen bei Kinder unter sechs Jahre

Nach Angaben des Bistums sinkt die Zahl der Kinder unter sechs Jahren an vielen Orten bereits. Zudem seien die rechtlichen Anforderungen und Erwartungen an die Träger deutlich gestiegen. Viele ehrenamtliche Kirchenvorstände kämen dabei an ihre Grenzen. Auch dem Personalmangel könne ein größerer Träger besser begegnen. Winterkamp und Gisela Niehues, Leiterin des Sachgebiets Tageseinrichtungen für Kinder in der Bischöflichen Verwaltung, betonten, dass die pastorale Verantwortung bei den Pfarreien bleibe. „Die katholischen Kitas bleiben lebendige Orte des Glaubens in den Pfarreien“, erklärten sie. Das Modell der Kita-Verbünde bleibe bestehen.

Weg zur Gründung der gGmbHs

Über den Ablauf informierten Jutta Loke und Günter Eilers, die das Veränderungsprogramm als externe Berater begleiten, gemeinsam mit Dr. Laurenz Wilken und Florian Heuermann aus der Bistumsverwaltung. Vorgesehen seien Überleitungs- und Nutzungsverträge für die Immobilien. Die Mitarbeitenden würden im Rahmen eines Betriebsübergangs mit Besitzstandswahrung in die gGmbH wechseln. In den Gesellschafterversammlungen sollen künftig das Bistum und die Kirchengemeinden vertreten sein. Das Bistum werde 51 Prozent der Anteile halten, die Kirchengemeinden 49 Prozent. Damit übernehme das Bistum das Haftungsrisiko.

Die Kirchengemeinden sollen dem Trägerwechsel einzeln zustimmen. Dies ist ab Mai kommenden Jahres geplant, wenn alle Vertragsunterlagen vorliegen. Zum Jahresbeginn 2027 sollen die gGmbHs gegründet werden. Ab August 2027 sollen die Einrichtungen übergehen.

Fragen aus der Praxis

In den Veranstaltungen erkundigten sich die Teilnehmenden insbesondere nach dem Betriebsübergang, nach Folgen für die Mitarbeitenden und nach Haftungsfragen. Wichtig sei vielen die pastorale Anbindung der Kitas an die Pfarreien. Vertreter der Pfarreien und des Bistums stimmten überein, dass die Einrichtungen vor Ort weiterhin als „unsere Kita“ wahrgenommen werden sollen. Das Bistum kündigte an, über den Fortgang des Projekts regelmäßig zu informieren.

Finanzrahmen und weitere Informationen

Für das kommende Haushaltsjahr sind im Haushaltsplan des Bistums Münster 39,5 Millionen Euro für die Kindertageseinrichtungen vorgesehen. Derzeit arbeiten dort rund 10.000 Erzieherinnen und Erzieher sowie etwa 800 hauswirtschaftliche Mitarbeitende.
Informationen zu den Veränderungsprozessen und zum Trägerwechsel sind unter www.bistum-muenster.de/veraenderungsprozesse abrufbar.

Planung Dorfplatz Erle: Neue Details zur Gestaltung

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Die Planung Dorfplatz Erle steht erneut auf der Tagesordnung. In der kommenden Bau- und Ausschusssitzung am Montag, 1.12. stellt Bauamtsleiter Bernd Roters die Pflastervarianten sowie eine neue klimafördernde Lösung vor. Der Rat hatte dazu am 30. Juni wesentliche Beschlüsse gefasst.

Pflasterung in zwei Schattierungen

Der Rat hat am 30. Juni 2025 beschlossen, für die Pflasterung des Dorfplatzes in Erle Betonpflaster in zwei Schattierungen zu nutzen. Welche Varianten konkret infrage kommen, zeigt die Verwaltung in der Bau- und Ausschusssitzung am Montag, 1. Dezember. Die Vorstellung übernimmt Bauamtsleiter Bernd Roters.

Alternative zur ursprünglich geplanten Fontäne

In derselben Sitzung im Juni hatte der Rat beschlossen, das ursprünglich vorgesehene Fontänenfeld aus Kostengründen nicht umzusetzen. Der Fördergeber hat die Verwaltung jedoch darauf hingewiesen, dass eine klimafördernde Maßnahme verpflichtend ist und nicht entfallen kann.

Planung Dorfplatz Erle
©Gemeinde Raesfeld

Drei neue Bäume entlang der Schermbecker Straße

Als Alternative zum Wasserspiel komme nach Rücksprache mit dem Fördergeber die Neupflanzung von drei Bäumen infrage. Sie sollen in einem Grünbeet entlang der Schermbecker Straße stehen. Damit werden die Bäume nicht auf dem Dorfplatz selbst gepflanzt, wie es einige Ratsmitglieder im Juni vorgeschlagen hatten, sondern zwischen Straße und Dorfplatz.

Die Finanzierung sind in Höhe von 750.000 € im Haushaltsplanentwurf 2026 vorgesehen

Kita St. Nikolaus in Erle: 25-jähriges Jubiläum mit offenen Türen

Die Kita St. Nikolaus in Erle feiert ihr 25-jähriges Jubiläum und lädt am 6. Dezember zum Tag der offenen Tür ein. Von 11 bis 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Ein Vierteljahrhundert Kita-Alltag

Die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür der Kita St. Nikolaus laufen auf Hochtouren. Bis es soweit ist, gibt es für Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp noch viel zu tun. Am Donnerstag wurde der Tannenbaum geliefert, ab diesem Moment füllte sich die Kita St. Nikolaus Schritt für Schritt mit ersten Dekorationen.

Mechthild Westerkamp-25 Jahre Kita-Leiterin St. Nikolaus Erle
Foto: Petra Bosse

Die Kita-Leiterin Mechthild Westerkamp steht seit 1995, also 30 Jahren an der Spitze der Einrichtung, die vorher im Holzheide/Heideweg war. „Ich freue mich total, weil 25 Jahre hier an diesem Standort zu sein, heißt schon was“, sagte sie im Gespräch. Sie erinnerte sich an viele Veränderungen.

Richtfest Kindergarten St. Nikolaus Erle
Ein großer Schritt in Richtung Zukunft fand 2019 statt. Mit dem Anbau wurde die damalige Fläche des Kindergartens verdoppelt. Foto: Petra Bosse/Archiv

Die Kita war früher vormittags und nachmittags geöffnet, ging dann aber als ging als eine der ersten in Raesfeld-Erle in die Übermittagsbetreuung. Zu Beginn sei das neue Angebot nicht überall positiv aufgenommen worden. Heute nutzten viele Familien die erweiterten Zeiten, da immer mehr Mütter berufstätig seien. Die Kita unterstütze dadurch den Familienalltag.

„Ein Vierteljahrhundert und heute sind auch die Kinder der damaligen Kinder bei mir in der Kita“, sagte Westerkamp. Diese Entwicklung zeige, wie eng die Einrichtung mit vielen Familien in Erle verbunden sei. „Wir haben viel erlebt hier im Kindergarten, ganz viel Wandel“, sagte Westerkamp.

Programm mit Gästen und Aktionen

Zum Tag der offenen Tür am 6. Dezember von 11 bis 17 Uhr gibt es große Unterstützung von den Eltern. Sie bereiten Kuchen und eine besondere Geburtstagstorte vor. Eine Liste zum Eintragen sei nach Angaben der Leiterin schnell gefüllt gewesen. Zudem erwartet die Besucherinnen und Besucher ein buntes Programm. Aus Stuttgart reist eine Sängerin an, aus Köln ein Zauberer und aus Münster ein Ballonkünstler.

Ein Glücksrad sei ebenfalls vorbereitet. Zu gewinnen seien unter anderem zehn Eintrittsgutscheine für das Spaßbad Atlantis Dorsten sowie weitere kleine und große Überraschungen. Viele Unternehmen aus Erle haben sich an der Glücksradaktion beteiligt. Die Aktion sei ein Dank an die Familien, die die Kita seit vielen Jahren begleiten.

Kirchliche Begleitung am Folgetag

Am 7. Dezember findet in der St. Silvesterkirche ein Gottesdienst statt, an dem sich die Kita beteiligt. Die kirchliche Begleitung bildet den Abschluss der Jubiläumswoche zu 25 Jahre Kita St. Nikolaus.

Baumanzünden bei Brömmel-Wilms Erle startet zum letzten Mal in Erle

Morgen findet das Baumanzünden vor Brömmel-Wilms zum letzten Mal statt. Ab 18 Uhr laden die Organisatoren zu einem frühen Start in die Adventszeit ein. Für Besucherinnen und Besucher gibt es ein kleines, klassisches Angebot an Speisen und Getränken.

Tradition endet an vertrautem Ort

Das Baumanzünden Brömmel-Wilms Erle beginnt am Freitag um 18 Uhr. Vor dem großen Baum am Dorfplatz werden Grünkohl mit Mettwurst, Bratwurst im Brötchen, Glühwein in Weiß und Rot, Apfelpunsch sowie Kakao angeboten.

Europa, das sind wir: Schüleraustausch Raesfeld – Kobierzyce

Die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach haben ein neues Austauschprojekt gestartet. Die Gemeinde Raesfeld stärkt damit gemeinsam mit ihrer polnischen Partnergemeinde Kobierzyce die europäische Begegnung. Ein gelungenes Event und Austausch, auch für die Gemeinde Raesfeld. Im März werde zudem mit dem Gegenbesuch der polnischen Delegation gerechnet, wie Tina Almering, Lehrerin der Julia Koppers Gesamtschule, mitteilt.

Austauschprojekt startet mit Reise nach Kobierzyce

Unter dem Motto „Europa, das sind wir“ haben die Julia Koppers Gesamtschule und die Unicef Schule Bielanach ein gemeinsames Schüleraustauschprogramm aufgebaut. Die Gemeinden Raesfeld und Kobierzyce setzten damit ein deutliches Zeichen für ihre Partnerschaft. Seit Oktober gibt es einen regelmäßigen Austausch zwischen den Jugendlichen beider Orte.

Im Herbst reisten die Raesfelder Schülerinnen und Schüler nach Kobierzyce. Dort lernten sie die polnische Kultur, die Geschichte und den Schulalltag kennen. Viele entdeckten, wie viele Gemeinsamkeiten deutsche und polnische Jugendliche haben. Neue Freundschaften entstanden schnell.

Schüleraustausch Gesamtschule, Polen: Gemeinsam Europa entdecken
Empfang im Rathaus. Foto: JKG

Erste Reise als gemeinsame Erfahrung

Für einige der 20 Teilnehmenden war bereits der Hinflug eine besondere Herausforderung. Manche flogen zum ersten Mal und meisterten den Weg ohne elterliche Unterstützung. Auch die Verständigung erforderte Mut. Die Jugendlichen nutzten Englisch, Deutsch, Polnisch und gelegentlich digitale Übersetzungshilfen. So wurde die Kommunikation schnell einfacher.

Bei kreativen Projekten, Sportangeboten, Sprachtandems und einem Besuch der Stadt Breslau wuchs die Gruppe zusammen. Insgesamt nahmen 45 Jugendliche an den gemeinsamen Aktivitäten teil.

Gemeinde Raesfeld: Schüleraustausch Gesamtschule mit Polen
Besuch Gedenkstätte Kreisau. Foto: JKG

Austausch wird fortgesetzt

Auch nach der Rückkehr bleibt der Kontakt lebendig. Beide Gruppen bereiten derzeit kreative Adventsgrüße vor. Die Planungen für den Gegenbesuch Anfang März laufen bereits.

In einer Zeit, in der positive europäische Nachrichten selten sind, zeigt dieses Projekt, wie junge Menschen den europäischen Gedanken mit Leben füllen. Sie gehen offen aufeinander zu, entdecken neue Sprachen und Kulturen und sprechen mit Menschen, die sie gerade erst kennengelernt haben.

Unterstützung für das Projekt

Diese wunderbaren Erfahrungen konnten durch das Engagement der Gemeinden, der Schulen und nicht zuletzt durch die finanzielle Unterstützung des dpjw (Deutsch Polnisches Jugendwerk) ermöglicht werden.

Deutsch Polnisches Jugendwerk

Erle betroffen – Wasserrohrbruch in Lembeck stört Wasserversorgung

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Erle hatte gestern kurzfristig kein Wasser. Der Grund war nach Angaben des RWW ein Rohrbruch am Schloss Lembeck, der die Versorgung in mehreren Bereichen beeinträchtigt habe. Neben Dorsten seien auch Schermbeck und Lembeck betroffen gewesen, teils mit Druckabfällen oder zeitweisen Ausfällen.

Unterspülungen am Prozessionsweg

In Schermbeck meldete der Versorger zusätzlich einen weiteren Rohrbruch. Im Bereich der Dorstener Straße, Unterführung am Prozessionsweg, sei es dabei zu Unterspülungen gekommen. Die Reparaturen hätten parallel zu den Arbeiten in Lembeck erfolgen müssen, was das Netz zusätzlich belastete.

Reparaturarbeiten in der Nacht abgeschlossen

Laut RWW-Sprecher sei die Hauptleitung in Lembeck in der Nacht erfolgreich repariert worden. Die Versorgung stabilisiere sich seitdem wieder. Ob ein Zusammenhang mit Baumfällarbeiten in Lembeck bestanden habe, könne der Versorger aktuell nicht bestätigen.

Umgestaltung Kirchplatz St. Martin Raesfeld: Zweiter Bauabschnitt startet

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht in die nächste Phase. Nach dem ersten Bauabschnitt rund um das Martinushaus folgt nun der Teilabschnitt Kirche Süd. Die Verwaltung setzt damit weitere Maßnahmen aus dem ISEK sowie dem Rahmenplan Ortsmitte um.

Im Fokus steht die Umgestaltung Kirchplatz St. Martin Raesfeld, die im kommenden Bau- und Umweltausschuss am 1.12.205 vorgestellt wird.

Die Neugestaltung der Ortsmitte in Raesfeld geht an der St. Martin Kirche weiter.
ür die geplanten Hochbeete ist eine staudenreiche Bepflanzung vorgesehen. ©Gemeinde Raesfeld

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche

Die vom Rat beschlossene Umgestaltung der Ortsmitte wurde in den vergangenen Monaten im Umfeld des Martinushauses umgesetzt. Im nächsten Schritt sollen nun die verbliebenen Flächen rund um die Kirche St. Martin erneuert werden. Dazu gehören das westliche Kirchportal, die Flächen südlich der Kirche sowie eine geplante Terrasse an der Rückseite des Dorfwirts.

Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden.
Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden.©Gemeinde Raesfeld

Auch der Bereich am östlichen Kirchportal an der Borkener Straße wird einbezogen. Die Ausführungsplanung stellt Bauamtsleiter Bernd Roters im Rahmen der Begehung vor der Sitzung vor.

Sechs Linden sollen entfernt werden

Die Verwaltung schlägt vor, sechs bestehende Linden im westlichen und südlichen Bereich zu entfernen. Nach ihrer Einschätzung führen sie zu einer starken Verschattung, zu Verschmutzungen durch Laub und Mehltau sowie zu Schäden am Pflaster. Auch ein angrenzender Ahorn soll entfallen, da er nicht mehr vital ist und seine Wurzeln das Pflaster anheben.

Die beiden Linden am östlichen Portal sollen ohne Ersatz entfallen, damit der Eingang von der Borkener Straße aus uneingeschränkt sichtbar wird.

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche
Auch der Bereich am östlichen Kirchportal an der Borkener Straße wird einbezogen. Foto: Gemeinde Raesfeld

Vorschlag für Neubepflanzungen

Für die Umgestaltung schlägt die Verwaltung folgende Neupflanzungen vor:

• vier Feldahorne in Kugelform am Hauptportal und hinter dem Dorfwirt
• drei Amberbäume als Dach vor dem Martinushaus
• eine Säulenkirsche im Grünbeet vor der Pizzeria
• zwei Winterlinden im Bereich des Fußgängerüberwegs an der Borkener Straße

Die Verwaltung weist darauf hin, dass Amberbäume zwar nicht heimisch sind, jedoch gute Lichtverhältnisse für das Martinushaus bieten und pflegeleicht sowie klimaresistent sind. Für die geplanten Hochbeete ist eine staudenreiche Bepflanzung vorgesehen.

Die Neugestaltung der Ortsmitte in Raesfeld geht weiter.
©Gemeinde Raesfeld

Wegeführung und Platzgestaltung

Die Stufenanlage vor dem südlichen Kircheneingang soll entfallen. Durch eine Anhebung des Pflasters und eine neue Gefälleplanung entstehen in der Flucht zwischen Schreibwaren Spangemacher und dem Dorfwirt drei Stufen. Ein barrierefreier Zugang bleibt über den Weg hinter Schreibwaren Spangemacher bestehen.

Zweiter Bauabschnitt umfasst weitere Bereiche rund um die Kirche
©Gemeinde Raesfeld

Die Fläche hinter dem Dorfwirt soll mit Klinkerpflaster gestaltet werden. Sie bietet sich künftig für Außengastronomie an. Müllstandort und Stromverteilerkästen im Bereich der Borkener Straße werden in Abstimmung mit den Eigentümern neu geordnet.

Beleuchtung und Entwässerung

Die Beleuchtung soll auf eine Standard-Bega-Leuchte umgestellt werden. Die Anstrahlung der Kirche wird überarbeitet, da die aktuelle Beleuchtung im Sommer durch die dichten Kronen der Linden kaum Wirkung zeigt. Im östlichen Bereich sind Bodenstrahler geplant, die das Kirchenportal dezent hervorheben.

Auch die Entwässerung im südlichen Bereich wird erneuert. Ziel ist eine Versickerung des Regenwassers aus Dach- und Pflasterflächen.

Abstimmung mit der Kirchengemeinde

Die Verwaltung teilt mit, dass die Planungen im Vorfeld mit der Kirchengemeinde besprochen wurden. Für alternative Vorschläge aus dem Ausschuss zeigt sie sich offen.

KulturStall Marienthal: Winterzauber trifft auf Kultur

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Ein stimmungsvoller Dezember erwartet Besucherinnen und Besucher in Marienthal. Der Kulturkreis lädt zu einem Konzert mit Frank Breburda und einer Krimilesung mit Thomas Hesse ein. Beide Veranstaltungen verbinden Musik und Literatur mit dem besonderen Winterflair des Dorfes.

Frank Breburda mit „Junge Herzen“

Am Sonntag, 7. Dezember 2025, um 17 Uhr gastiert Liedermacher Frank Breburda im winterlichen Marienthal. Sein Programm „Junge Herzen“ richtet sich an alle, die Musik mit Hoffnung und Zuversicht suchen. Breburda reflektiert über Rückblick, Neubeginn und das Loslassen. Er zeigt in seinen Liedern, dass sich auch in schwierigen Momenten der Blick für das Schöne öffnen kann. Seine technisch versierte Gitarrenbegleitung und persönlichen Texte prägen den Abend.

Thomas Hesse-Lesung Marienthal aus dem Buch  Wolfshund
Foto: Presse

Thomas Hesse liest aus „Der Wolfshund“

Weiter geht es am Mittwoch, 10. Dezember 2025, um 19.30 Uhr. Autor Thomas Hesse stellt im Kulturstall seinen Krimi „Der Wolfshund“ vor. Die Handlung führt mitten nach Marienthal und verbindet Lokalkolorit mit Spannung. Hesse wird Passagen aus dem Buch lesen und darüber sprechen, wie ein Krimi entsteht. Dazu zählen seine Zusammenarbeit mit Co-Autorin Renate Wirth und die gemeinsame Entwicklung der Figuren.

Getränke und Service

Während beider Veranstaltungen bietet das Team des Kulturkreis Marienthal Getränke an.

Karten und Informationen

Eintrittskarten sind online über die Webseite des Kulturkreises erhältlich. Aufgrund der begrenzten Plätze wird eine Reservierung empfohlen.

Ort: KU(LTUR)-STALL auf dem Marienthaler Dorfplatz, An der Klosterkirche 4, 46499 Hamminkeln-Marienthal
Tickets: www.marienthaler-abende.de/tickets

Neue Termine für Januar bis März im Marienthaler KulturStall sind ebenfalls schon online

Orange Day: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen im Kreis Borken

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, dem Orange Day, macht die Polizei im Kreis Borken auf das Thema aufmerksam. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass häusliche Gewalt weiterhin ein ernstes Problem ist. Der Kreis Borken ruft dazu auf, hinzusehen und Betroffene zu unterstützen.

Aktuelle Lage im Kreis Borken

Häusliche Gewalt betrifft auch den Kreis Borken. Im Jahr 2024 wurden 966 Fälle angezeigt. Bis September 2025 registrierte die Kreispolizeibehörde 751 Fälle. Das entspricht einem Anstieg von etwa 1,3 Prozent. Nach Angaben der Polizei sind 20 bis 30 Prozent der Betroffenen männlich, der überwiegende Teil jedoch weiblich. Gewalt geschieht täglich und bleibt häufig verborgen.

Landrat Dr. Kai Zwicker sagte, Gewalt gegen Frauen gehe die gesamte Gesellschaft an. Die steigenden Zahlen im Kreis Borken zeigten, dass man aufmerksam hinschauen müsse. Jede betroffene Person habe Anspruch auf Schutz und Unterstützung. Man setze gemeinsam ein klares Zeichen gegen Gewalt.

Polizei im Kreis Borken stärkt Schutz und Unterstützung

Die Polizei im Kreis Borken betont, dass jede Form häuslicher Gewalt ernst genommen wird. Leitender Polizeidirektor Paul Albers sagte, der Auftrag sei eindeutig. Es gehe darum zu schützen, zu helfen und konsequent einzuschreiten. Niemand müsse allein bleiben. Wer Gewalt erlebe, könne die Polizei jederzeit erreichen.

Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen setzt die Polizei ein Zeichen für Respekt, Gleichberechtigung und ein Leben ohne Angst.

Aktion „Wir brechen das Schweigen“

Unter dem Motto Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen weist die Polizei auf die bundesweite Aktion „Wir brechen das Schweigen“ des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ hin. Sie soll Betroffene ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Beratungsangebote im Kreis Borken

In akuten Notlagen gilt der Notruf 110.
Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist unter 116 016 anonym, kostenfrei und rund um die Uhr erreichbar.

Regionale Unterstützung bieten:

  • Ambulante Gewaltberatung Frauenhaus Bocholt: 02871 / 40194
  • Frauen für Frauen Ahaus: 02561 / 3738
  • Sozialdienst katholischer Frauen e. V. Gronau: 02562 / 817340

Sieger der Dorfrallye der Kolpingsfamilie Erle stehen fest

Die Kolpingsfamilie Erle hat die Sieger der 4. Dorfrallye ausgezeichnet. Drei Teams nahmen ihre Urkunden und Preise entgegen, nachdem sie sich im Herbst durch acht Stationen gearbeitet hatten. Die Veranstaltung brachte nicht nur Spaß, sondern auch eine Spende für drei örtliche Kitas.

Auszeichnung der besten Teams

Die Sieger der Dorfrallye Kolpingsfamilie Erle wurden am 23. November geehrt. Die Kolpingsfamilie hatte die Rallye mit Unterstützung der KfD sowie der Volksbank Raesfeld und Erle organisiert. Insgesamt 44 Teilnehmende in neun Teams waren angetreten, um Fragen und kleine Geschicklichkeitsaufgaben an acht Stationen zu lösen.

Zur Siegerehrung lud die Kolpingsfamilie die drei besten Teams ein. Für die Kinder und Jugendlichen gab es Spiele, dazu Verzehrgutscheine und regionale Leckereien. Jedes Team erhielt außerdem eine Urkunde.

Ergebnisse der 4. Dorfrallye

  1. Platz: Die Hörnchens
  2. Platz: Team 2. Klasse und Dorfracer (punktgleich)

Spende für drei Kindergärten

Im Rahmen der Rallye fand im Silvesterhaus ein Kuchenverkauf statt. Dabei kamen 120 Euro zusammen. Der Betrag wurde zu gleichen Teilen an die Fördervereine des St.-Silvester-Kindergartens, des St.-Nikolaus-Kindergartens und der Kita Holzwurm übergeben.

Die Teilnehmenden bedankten sich bei der Kolpingsfamilie Erle für die Organisation und freuen sich bereits auf die nächste Dorfrallye im kommenden Jahr.

Wirtschaftswege Borken: Stadt startet Sanierungsarbeiten Ende November

Die Stadt Borken beginnt am 25. November 2025 mit der Sanierung mehrerer Wirtschaftswege im Außenbereich. Insgesamt sechs Wege in Gemen, Grütlohn, Hoxfeld, Marbeck und Rhedebrügge erhalten neue Fahrbahndecken. Die Arbeiten sind Teil des jährlichen Wirtschaftswegekonzepts.

Sanierung auf mehreren Streckenabschnitten

Die Wirtschaftswege Borken prägen den Außenbereich über eine Länge von mehr als 400 Kilometern. Der Bauhof übernimmt die Instandhaltung des gesamten Wegenetzes und erarbeitet jedes Jahr ein abgestimmtes Konzept für notwendige Sanierungen. Für einige Straßenabschnitte ist eine laufende Unterhaltung nach Angaben der Stadt technisch und wirtschaftlich nicht mehr möglich. Die Vorarbeiten hat der Bauhof bereits ausgeführt. Ein Fachunternehmen übernimmt nun den Einbau der neuen Fahrbahndecken. Die Kosten liegen bei rund 550.000 Euro.

Diese Wirtschaftswege werden erneuert

In den kommenden Wochen werden folgende Abschnitte saniert:

  • Nordholter Heide und Fritz-Wiese-Weg in Marbeck zwischen Seelhaus und Marbecker Straße
  • Elsstegge in Grütlohn zwischen Helweg und Hellwiese
  • Uhlenbrokweg in Hoxfeld zwischen der Zufahrt Haus Nr. 27 und dem Pröbstinger Busch
  • Am Wäldchen in Rhedebrügge zwischen Hovesweg und Tenkweg
  • Hagenstiege zwischen Olden Goren und Görings Esch

Die Stadt weist darauf hin, dass aufgrund der schmalen Fahrbahnbreiten zeitweise Vollsperrungen notwendig sind. Umleitungen werden ausgeschildert.

Verständnis für Behinderungen erbeten

Während der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen kommen. Die Stadt Borken bittet Verkehrsteilnehmende um Verständnis und Rücksichtnahme in den betroffenen Bereichen.

Verschenke ein Picknick im Münsterland: Regional schenken, das gute Leben genießen

Mit der Aktion „Verschenke ein Picknick“ im Münsterland startet eine Geschenkidee, die regionale Produkte, lokale Betriebe und nachhaltiges Schenken verbindet. Picknickkisten aus Holz, gefüllt mit Lebensmitteln und Artikeln aus der Region, stehen ab dem 24. November bereit.

Start der Aktion in vielen Orten

Der Münsterland e.V. bringt die Aktion „Verschenke ein Picknick“ im Münsterland zum sechsten Mal an den Start. Tourist-Informationen, Gastronomiebetriebe und Geschäfte im Münsterland haben dafür Picknickkisten zusammengestellt. Viele der enthaltenen Produkte tragen das Münsterland-Siegel oder stammen aus Kooperationen mit der Öko-Modellregion Münsterland.

Individuelle Kisten aus der Region

Die Inhalte der Kisten unterscheiden sich je nach Ort. Die Lengericher Genusskiste enthält Kaffee, Gewürzspekulatius, gebrannte Mandeln und eine Flasche Apfel-Dessertwein aus Brochterbeck. Neu dabei ist der Hof Brambrink in Dülmen. Dort wurden zwei unterschiedliche Kisten entwickelt, darunter die Variante Frühstückslieblinge vom Hof Brambrink. Enthalten sind unter anderem Eier, Haferflocken und Produkte vom hofeigenen Schottischen Hochlandrind. Besucherinnen und Besucher können den Inhalt auch direkt im Hofladen zusammenstellen.

Wörtliche Rede unverändert

„Die Aktion ‚Verschenke ein Picknick‘ ist mittlerweile absolut etabliert im Münsterland, nicht zuletzt wegen des großen Netzwerks von lokalen und regionalen Akteurinnen und Akteuren, die voller Überzeugung hinter der Idee stehen“, sagt Laura Woolfenden, Leiterin des Projekts Picknick³ beim Münsterland e.V., und betont: „So geht regionale Wertschöpfung – sinnvoller kann man kaum schenken.“

Handarbeit und Wiederverwendung

Erfahrungsgemäß gehen rund 1000 Picknickkisten über die Theken. Produziert werden sie von der Alexianer START GmbH in Münster. Die Holzkisten lassen sich später weiterverwenden, etwa zur Dekoration oder als Aufbewahrung. In einigen Orten ist ein Pfandsystem im Einsatz.

Verkauf an vielen Standorten

Die Kisten werden an 30 Verkaufsstellen im Münsterland angeboten. Dazu zählen Tourist-Informationen, Stadtmarketingbüros, Hofläden, Bäckereien und Concept-Stores. Der Münsterland e.V. sammelt alle Angebote auf seiner Website. Die Übersicht wird fortlaufend ergänzt.

Ausblick auf die Picknicktage 2026

Picknick-Fans können sich bereits auf den Sommer freuen. Vom 18. bis 21. Juni 2026 finden die Münsterländer Picknicktage statt. Geplant sind große und kleine Picknicks an besonderen Orten, drinnen und draußen, begleitet von regionalen Leckereien.

Konzert: Jahresausklang im Adelheids Spargelhaus mit Blanke & Kruse

Das Duo Blanke & Kruse lädt am 20. Dezember zu einem besonderen musikalischen Jahresabschluss ein. In Adelheids Spargelhaus in Raesfeld-Erle erwartet das Publikum ein Abend mit handgemachter Musik, vertrauten Klängen und einer offenen Bühnenatmosphäre.

Ein Duo mit vier Jahrzehnten gemeinsamer Musik

Michael Kruse und sein musikalischer Partner stehen seit den 1980er Jahren gemeinsam auf der Bühne. Kennengelernt haben sie sich bereits als Jugendliche. Aus dem ersten gemeinsamen Musizieren entwickelte sich ein Duo, das über die Jahre hinweg seinen eigenen Klang und eine feste Verbindung zum Publikum aufgebaut hat. Rund tausend Auftritte im In- und Ausland prägen ihre gemeinsame Laufbahn.

Duo Blanke & Kruse
©Rainer Hoheisel

Einen besonderen Höhepunkt erlebte Michael Kruse in den 1990er Jahren. Sein Auftritt in der Rudi-Carrell-Show erreichte ein Millionenpublikum. Mit seiner Interpretation von „Annie’s Song“ von John Denver sang er sich unter die Haut der Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Gewinn des Goldenen Mikrofons verlieh seiner musikalischen Arbeit bundesweite Aufmerksamkeit und gilt bis heute als einer seiner prägendsten Erfolge.

Auch abseits großer Fernsehauftritte bleibt der Stil des Duos beständig. Beide Musiker verbinden langjährige Erfahrung mit einer persönlichen Note, die sich in jedem Konzert widerspiegelt.

Spontan, nahbar und ohne feste Setliste

Das Konzert Blanke & Kruse zeichnet sich durch seine Nähe zum Publikum aus. Die beiden Künstler verzichten bewusst auf eine feste Programmfolge. Sie gestalten ihre Auftritte aus dem Moment heraus, reagieren auf die Stimmung im Raum und greifen spontan auf ihr umfangreiches Repertoire zurück.

Mehr als 200 Songs gehören inzwischen dazu. Die Mischung aus Gitarre, Bass und Gesang bildet den Kern ihres Auftritts. Technische Effekte oder große Showelemente spielen keine Rolle. Stattdessen stehen handgemachte Musik, klare Arrangements und ein authentisches Miteinander im Mittelpunkt. Viele Gäste schätzen die offene und kommunikative Art, mit der die Musiker ihren Abend gestalten.

Ein musikalischer Abend in gemütlicher Atmosphäre

Das Konzert findet in Adelheids Spargelhaus statt, das vielen Besucherinnen und Besuchern als Veranstaltungsort mit angenehmer Atmosphäre bekannt ist. Der Einlass beginnt um 19 Uhr. Das Konzert startet um 20 Uhr.

Karten zum Preis von 15 Euro sind ausschließlich im Restaurant Adelheids Spargelhaus erhältlich.

Premiere der Kleinkunstbühne: Bad Woman Blues sorgt in Erle für starken Auftakt

Die neue Veranstaltungsreihe „Kleinkunstbühne“ bei Brömmel Wilms startete am Sonntag in gemütlicher Atmosphäre vor ausverkauftem Saal.

Den Auftakt gestaltete die Heidener Sängerin und Gesangslehrerin Annette Hessel, die gemeinsam mit Gitarrist Stefan Wurz ihr Soloprogramm „Bad Woman Blues“ präsentierte.

Sängerin Annette Hessel singt beim Konzert Bad Woman Blues in Erle
Foto: Petra Bosse

Starke Songs von starken Frauen

Hessel und Wurz stellten Titel vor, die prägende Musikerinnen der vergangenen fünf Jahrzehnte repräsentieren. Das Repertoire reichte von Lady Gaga über Beth Hart und Pink bis zu Tracy Chapman. Das Duo zeigte einen abwechslungsreichen Mix aus rockigen Interpretationen und Elementen der Liedermacherszene.

Sängerin Annette Hessel singt beim Konzert Bad Woman Blues in Erle
Foto: Petra Bosse

Sozialkritische Töne und persönliche Einblicke

Die Sängerin und Lehrerin Annette Hessel aus Heiden sowie der literaturwissenschaftlich ausgebildete Sänger führten das Publikum mit persönlichen Erläuterungen durch den Abend. Einige Songs widmeten sie Menschen, die im Alltag besondere Herausforderungen stemmen: alleinerziehenden Müttern, jungen Lehrerinnen und Lehrern, Medizinstudierenden oder Söhnen im Einsatz. Die Botschaft richtete sich an Außenseiter, die ermutigt werden sollten, bei dem zu bleiben, was sie lieben.

Publikum beim ausverkauften Konzert Bad Woman Blues in Erle
Foto: Petra Bosse

Volles Haus und viel Gelächter bei der kfd-Theateraufführung Raesfeld 2025

Voller Saal, viel Gelächter und ein eingespieltes Team. Die kfd Theatergruppe Raesfeld präsentierte im Martinushaus elf Sketche, die das Publikum an drei Terminen überzeugten. Humor und Spielfreude prägten die Aufführungen, die seit über 40 Jahren fester Bestandteil im Jahreskalender sind.

Voller Saal: Rund 140 Besucherinnen bei jeder Aufführung
Voller Saal: Rund 140 Besucherinnen bei jeder Aufführung. Foto: Petra Bosse

Erfolgreiches Wochenende im Martinushaus

Drei Mal volles Haus im Martinushaus Raesfeld. Die Theatergruppe der kfd erlebte ein gelungenes Wochenende mit jeweils rund 140 Besucherinnen. Das Motto „Sauber geputzt, herrlich verrückt“ traf den Geschmack des Publikums.

Die letzte Aufführung am Samstagnachmittag fand bei Kaffee und Kuchen statt. Der Saal war gemütlich eng. „Alle drei Veranstaltungen waren innerhalb von einer halben Stunde nach Terminveröffentlichung ausverkauft“, sagte Teamleiterin Martha Eming.

Die Putzfrauen eröffnen das Programm mit „Klatsch und Tratsch“
Die Putzfrauen eröffnen das Programm mit „Klatsch und Tratsch“. Foto: Petra Bosse

Elf Stücke mit viel Spielfreude

Einstudiert hatte das Programm Ursula Strothmann gemeinsam mit dem Team. Die elf Sketche hießen „Putzfrauen Klatsch und Tratsch“, „Der untaugliche Ehemann“, „Vermisstenanzeige“, „Zu klug für die erste Klasse“, „Feueralarm“ in Plattdeutsch, „Wandern in den Alpen“, „Wenn einer eine Reise tut“, „Gedanken im Gottesdienst“, „Kurzzeitgedächtnis“, „Der Geburtstag“ und „Der Hühnerstall“.

Sketch „Der untaugliche Ehemann“
Sketch „Der untaugliche Ehemann“ mit Polizist Bettina Höbing und Bauer Irmgard Kormann. Foto: Petra Bosse

Jedes Stück überzeugte durch Komik und die schauspielerischen Fähigkeiten der Darstellerinnen. Der untaugliche Ehemann, der den Trecker besser beschreiben konnte als seine vermisste Frau, sorgte ebenso für Lacher wie der Feuerwehrmann, der bei Alarm nicht schnell genug in seine Stiefel fand.

Plattdeutsche Komik beim Stück „Feueralarm“
Feueralarm mit Feuerwehrmann Irmgard Kormann und Ehefrau Hildegard Meyering. Foto: Petra Bosse

Kalte Berghütte, viele Decken und wenig Schlaf

Besonders viel Beifall erhielt „Wandern in den Alpen“. Pastor Johannes Bengfort em. spielte den Heiligen Vater, der sich mit der Nonne, dargestellt von Marina Bleker, eine Berghütte teilen musste. Bei den zwei vorherigen Aufführungen übernahm Pastor Fabian Tilling diese Rolle. Bengfort konnte aber am Samstag mit seinem Schauspieltalent überzeugen.

Wandern in den Alpen“ mit Pastor Johannes Bengfort em. und Marina Bleker
Wandern in den Alpen“ mit Pastor Johannes Bengfort em. und Marina Bleker

Im Stück bekam die Nonne mehrere Decken, während sich der Geistliche mit einem Notbett und einem Schlafsack zufriedengeben musste. Kaum war er eingeschlafen, rief die Nonne immer wieder „Vater, mir ist aber immer noch kalt“. Mehrmals stand er auf, um ihr zusätzliche Decken zu geben. Doch keine war ausreichend.

Nonne Marina Bleker und Pastor Johannes Benkfort em. Foto: Petra Bosse

Schließlich hatte er eine Idee. „Schwester, wir sind hier in dieser Einöde von der Welt abgeschlossen und niemand wird jemals merken, was heute Nacht passiert. Wir könnten doch eigentlich so tun, als wären wir verheiratet“, sagte er. Die Nonne freute sich hörbar und hatte insgesamt auch genau darauf gewartet. Dann folgte der Satz, der den Saal zum Lachen brachte: „Wenn dir kalt ist, dann steh auf und hole dir die dämliche Decke gefälligst selber.“

Klatsch und Tratsch mit der kfd-Theatergruppe Raesfeld 2025

Ehrenamtliches Engagement für einen guten Zweck

Zwölf Spielerinnen, eine Souffleuse sowie vier Männer der Gruppe „Tragen und Heben“ arbeiteten auf und hinter der Bühne. Für die Technik war Herbert Hüning verantwortlich. Alle engagierten sich ehrenamtlich.

„Der Erlös der Einnahmen wird auch in diesem Jahr wieder gespendet an die Kinderkrebshilfe der Uniklinik Münster“, erklärte Eming. Damit solle eine Musiktherapie für austherapierte krebskranke Kinder finanziert werden. „Mit der Therapie wird versucht, den letzten Lebensabschnitt der Kinder zu verschönern“, sagte sie.

Volle Martinushaus in Raesfeld: Theateraufführung der kfd-Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Viel Applaus zum Abschluss

Die Theatergruppe der kfd Raesfeld bot an drei Tagen gute Unterhaltung, viel Humor und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. Das Publikum bedankte sich mit anhaltendem Applaus und vielen Lachern.

raesfeld-kfd-theaterauffuehrung 2025
„Zu klug für die erste Klasse“. Foto: Petra Bosse

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Weihnachtsbaum vor Brömmel-Wilms steht: Erler Könige übernehmen Aufbau

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Am heutigen Samstag, eine Woche vor dem ersten Advent, steht vor Brömmel-Wilms wieder der Weihnachtsbaum. Ehemalige Erler Könige übernahmen in diesem Jahr die Organisation und sorgten dafür, dass auch in diesem Jahr wieder die Erler Dorfmitte erleuchtet.

Advent-Weihnachtsbaum vor Brömmel-Wilms aufgestellt
Viel zu groß geworden für das kleine Haus. Nun hat die wunderschöne Tanne einen neuen Platz in Erle gefunden. Foto: Manfred Gerbersmann

Engagement der Erler Könige

Die Könige besorgten die prächtige Tanne, holten sie ab und richteten sie vor dem Lokal auf. Projektleiter war Kaiser Manfred Gerbersmann, der die Aktion koordinierte. Der Baum wurde kostenlos von Karin aus Marl zur Verfügung gestellt. Als kleines Dankeschön überreichten die Erler Könige ihr ein Erler Schnäpschen.

Erle Könige holen Tannenbaum ab
Foto: Manfred Gerbersmann

Unterstützung aus dem Dorf

Für das Aufstellen kamen weitere Helfer hinzu. Zelte Schwering stellte den Kran bereit, und Daniel Brömmel sorgte mit seinem Muldenkipper für den Transport. Kaiser Manfred freut sich, das auch in diesem Jahr wieder so viele Freiwillige sich an der lieb gewordenen Aktion beteiligten. „Aktion seigt erneut, wie unkompliziert Dorfleben funktionieren kann, wenn viele mit anpacken“. Als Dankeschön für die Mühe lud Christian Lipfert anschließend zu einem Grünkohlessen bei Brömmel-Wilms ein.

Erler Weihnachtbaum

Anzünden am kommenden Freitag

Das offizielle Baum-Anzünden ist für nächsten Freitag ab 18 Uhr vorgesehen. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Blasorchester Erler Jäger.

Baumaufstellen-Advent bei Brömmel-Weilms in Erle

UWG Raesfeld stellt Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung

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In der letzten Ratssitzung stellte die UWG-Fraktion Raesfeld ihren Antrag zur Änderung der Geschäftsordnung vor. Die Fraktion fordert mehr Transparenz in den Sitzungsunterlagen.

Antrag auf präzisere Protokollierung

Die UWG Raesfeld bittet darum, ihren Antrag auf die Tagesordnung des Gemeinderates zu setzen und bei Bedarf in den zuständigen Gremien vorberaten zu lassen. Ein Schwerpunkt ist die Änderung von § 23 Absatz 2 der Geschäftsordnung, der die Niederschrift regelt.

Wie die aktuelle Regelung lautet

Nach der derzeitigen Geschäftsordnung soll die Niederschrift eine weitestgehend einem Beschlussprotokoll angenäherte gedrängte Wiedergabe des Verhandlungsverlaufs enthalten. Auf Wunsch eines Ratsmitgliedes werden einzelne eigene Äußerungen wörtlich festgehalten, sofern die Vertretung dem nicht widerspricht.

Was die UWG Raesfeld daran ändern möchte

Der Antrag sieht vor, das Wort „eigene“ zu streichen. Künftig sollen nicht nur die Beiträge von Ratsmitgliedern, sondern auf Wunsch auch die Antworten der Verwaltung wörtlich dokumentiert werden. Die Fraktion möchte damit erreichen, dass Rückfragen und Antworten im Sitzungsverlauf genauer nachvollzogen werden können.


Antrag 2: Klarstellung zur Ladungsfrist

Die UWG Raesfeld beantragt außerdem eine Ergänzung von § 2 Absatz 1 der Geschäftsordnung. Dieser regelt die Frist, in der Ratsmitglieder Einladungen zu Sitzungen erhalten müssen. Aktuell ist festgelegt, dass die Einladung spätestens neun volle Tage vor einer Sitzung zugehen soll. Nach dem Willen der Fraktion soll an dieser Stelle ausdrücklich ergänzt werden, dass auch Verwaltungsvorlagen innerhalb dieser Frist vorliegen müssen.
Die Ergänzung lautet: „Die Verwaltungsvorlagen zu den Beratungsgegenständen sind den Ratsmitgliedern ebenfalls spätestens neun volle Tage vor dem Sitzungstermin zuzuleiten.“

Die UWG Raesfeld begründet den Antrag damit, dass eine einheitliche Frist die Vorbereitungszeit des gesamten Rates stärkt und die Arbeit planbar macht.


Antrag 3: Dokumentation des Abstimmungsverhaltens

Zusätzlich fordert die Fraktion eine Ergänzung in § 15 Absatz 6 und § 23 Absatz 1 der Geschäftsordnung. Ziel sei, das Abstimmungsverhalten deutlicher zu dokumentieren.

Künftig soll nicht nur das Abstimmungsergebnis, sondern auch das Abstimmungsverhalten der Fraktionen, Parteien und Wählergemeinschaften eindeutig im Protokoll aufgeführt werden.

Nach Ansicht der UWG Raesfeld erhöhe diese Ergänzung die Transparenz für Ratsmitglieder, Öffentlichkeit und Presse. Entscheidungen würden dadurch klarer nachvollziehbar.

LOKALLUST ERLE: Dirk Kuhmann über seinen Start als Bürgermeister

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Wenn ich durch die neue Lokallust blättere, bleibe ich sofort beim Thema hängen: Raesfelds neuer Bürgermeister Dirk Kuhmann. Vor Kurzem habe ich ihn im Rathaus getroffen – und man merkt direkt, wie sehr ihn der Start im Amt bewegt. Seit dem 1. November steht er an der Spitze der Gemeinde, 46 Jahre alt, in Erle zu Hause, mitten im Familienleben.

Er erzählt, wie herzlich er begrüßt wurde. „Ich bin sehr warm empfangen worden.“ Dieser Einstieg mache vieles leichter, sagt er. Gleichzeitig spürt man seinen Respekt vor dem Tempo im Rathaus. „Man steigt von außen ein und muss erst einiges an internem Wissen aufbauen.“

Seine Familie trägt viel dazu bei, dass er diesen Weg so gehen kann. 70 bis 80 Stunden pro Woche seien aktuell normal, doch wenn er da ist, ist er bewusst präsent. Das glaubt man ihm sofort.

Spannend finde ich seinen Blick über Raesfeld hinaus. Mit Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff arbeitet er eng zusammen, mit Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth verbindet ihn sogar eine lange Freundschaft. Für ihn ist klar: „Dorsten, Schermbeck und Raesfeld gehören zusammen.“

Ob Radweg, Feuerwehr oder Krankenhaus, er sieht viele Themen, die die drei Kommunen gemeinsam stärker machen können. Und man hat das Gefühl: Er meint das nicht nur, er lebt es.

Die komplette Geschichte lesen Sie jetzt in der aktuellen Ausgabe der Lokallust Dorsten.

Hier finden Sie die Lokallust Dorsten in Erle

Die neue Lokallust Dorsten mit Erle-Sonderteil liegt an folgenden Orten für Sie bereit:

  • Volksbank Raesfeld und Erle eG
  • Edeka Beyer
  • Bäckerei Spangemacher, Filiale Erle
  • Kornbrennerei Böckenhoff

Informationen zur Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 12. Dezember 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen uns direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
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