StartNRWNRW-Infrastrukturgesetz: Kreis Borken erhält über 213 Millionen Euro

NRW-Infrastrukturgesetz: Kreis Borken erhält über 213 Millionen Euro

Veröffentlicht am

Der Kreis Borken profitiert deutlich vom NRW-Infrastrukturgesetz. Laut aktueller Mitteilung fließen bis 2036 mehr als 1,5 Milliarden Euro in den Regierungsbezirk Münster. Allein der Kreis Borken erhält über 213 Millionen Euro. Die Fördermittel geben Kreisen und Kommunen langfristige Planungssicherheit.

Der Kreis Borken gehört zu den großen Profiteuren des NRW-Infrastrukturgesetzes. Insgesamt stellt das Land für den Regierungsbezirk Münster mehr als 1,5 Milliarden Euro bereit. Die Fördermittel sollen in den kommenden Jahren Investitionen in die kommunale Infrastruktur ermöglichen und Großprojekte absichern. Für den Kreis Borken sind exakt 213.263.184 Euro vorgesehen.

Anzeige
Anzeige zur Ausbildungsbörse 2026 an der St. Ursula Realschule in Dorsten

Die Bereitstellungsbescheide nach dem NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 gingen Ende der Woche digital bei allen Städten, Gemeinden und Kreisen im Regierungsbezirk ein. Mit dem Geld gewinnen die Kommunen Planungssicherheit und zusätzlichen Handlungsspielraum für anstehende Investitionen.

Förderung stärkt Münsterland und Emscher-Lippe-Raum

„Gute Nachrichten für die Kommunen und Kreise bedeuten natürlich auch gute Nachrichten für unsere Region. Sowohl das Münsterland als auch der Emscher-Lippe-Raum werden in den nächsten Jahren massiv von diesen bereitgestellten Mitteln profitieren“, erklärte der Münsteraner Regierungspräsident Andreas Bothe.

Die Bezirksregierung Münster begleitet die Kommunen und Kreise bei der Umsetzung. Sie prüft die Förderfähigkeit der geplanten Investitionsprojekte, bewilligt die Anträge und zahlt die Mittel aus. Kommunen können ihre Projekte ab sofort zur Förderung anmelden. Die gesamte Abwicklung des Förderprogramms erfolgt ausschließlich digital.

Hintergrund zum NRW-Infrastrukturgesetz

Grundlage der Förderung ist das Länder- und Kommunal-Infrastrukturfinanzierungsgesetz. Damit stellt der Bund den Ländern insgesamt 100 Milliarden Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität zur Verfügung. Das Nordrhein-Westfalen erhält davon 21,1 Prozent.

Das Land ergänzt diese Mittel durch eigene Investitionen und setzt damit das größte Infrastruktur- und Investitionsprogramm seiner Geschichte um. In den kommenden zwölf Jahren sind Investitionen in Höhe von 31,2 Milliarden Euro geplant. Davon fließen 21,3 Milliarden Euro an die Kommunen.

Fördergeld alle Kommunen in NRW-Bezirksregierung Münster

Über das NRW-Infrastrukturgesetz 2025 bis 2036 stellt das Land den Kommunen pauschal zehn Milliarden Euro für Sachinvestitionen bereit. Die Verteilung erfolgt zu 80 Prozent nach Einwohnerzahl, zu jeweils zehn Prozent nach Finanzkraft und Gebietsfläche. Um die Investitionsbedarfe der Kreise zu berücksichtigen, erhalten diese zusätzlich 20 Prozent der auf die kreisangehörigen Gemeinden entfallenden Anteile.

LETZTE BEITRÄGE

Monatsmarkt Raesfeld lädt zum Bummeln und Einkaufen ein

Am Donnerstag, 3. September 2026, ist wieder Markttag in Raesfeld. Der Monatsmarkt findet von 14 bis 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz statt. Nach dem Ende der...

Mats und Tamme siegen beim Ferienschachturnier in Raesfeld

Zwölf Kinder traten am vorletzten Ferientag beim traditionellen Ferienschachturnier des Schachvereins Turm Raesfeld/Erle in der Villa Becker an. In zwei Altersgruppen spielten die Nachwuchsspieler um...

Streit um Baumschutzsatzung: Drei Fraktionen wollen Bürger entscheiden lassen

UWG, Bündnis 90/Die Grünen und SPD wollen die Baumschutzsatzung der Gemeinde Raesfeld erhalten und überarbeiten. Sollte die CDU an einer Abschaffung festhalten, kündigen die drei...

Unsere Heimat: Nordrhein-Westfalen sucht die schönsten Naturfotos

Das Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege rufen auch in diesem Jahr wieder zu einem Fotowettbewerb auf. Unter...

Klick mich