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Unfallflucht Raesfeld Am Rathaus: Polizei sucht Zeugen

Ein unbekannter Fahrer hat am Samstag einen geparkten Ford auf dem Parkplatz eines Supermarktes hinter dem Raesfelder Rathaus beschädigt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zum Unfallgeschehen geben können.

Unfall am Samstagvormittag

Die Polizei berichtet von einer Unfallflucht in Raesfeld. Zwischen 11.00 Uhr und 11.45 Uhr stand ein grauer Ford auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Straße Am Rathaus. In diesem Zeitraum soll ein bislang unbekannter Autofahrer das Fahrzeug an der linken Seite angefahren haben.

Polizei bittet um Hinweise

Nach Angaben der Beamten entfernte sich der Unfallverursacher vom Ort, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen. Die Ermittlungen zur Unfallflucht Raesfeld Am Rathaus laufen. Hinweise nimmt das Verkehrskommissariat in Borken unter der Telefonnummer 02861 9000 entgegen.

Viele bunte Laternen für den Nikolaus in Erle 2025 an der Silvesterschule

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Am Freitagabend füllte sich mit Einbruch der Dunkelheit das Gelände der Silvesterschule mit zahlreichen Familien. Die ganze Schule beteiligte sich an dem Nikolaustag in diesem Jahr, und alle Grundschulkinder der Silvesterschule liefen klassenweise im Umzug mit.

Nikolausumzug Erle 2025-Silvesterschule
Foto: Petra Bosse

Bunte Laternen schaukelten im Wind, als sich der Umzug durch das Dorf in Bewegung setzte. Die Kolpingsfamilie Erle hatte auch in diesem Jahr wieder zum Nikolaus mit Umzug eingeladen. Vorne ging der Heilige Nikolaus, begleitet von den Erler Jägern, die den Umzug musikalisch anführten. Viele Eltern berichteten, sie hätten den Zug lange nicht so voll erlebt.

Kolpingsfamilie Erle-Nikolausumzug 2025
Foto: Petra Bosse

Neu in diesem Jahr war, dass die Kinder der einzelnen Klassen zusätzlich kleine selbstgebastelte Arbeiten vorbereitet hatten, die sie später in den Klassenräumen dekoriert präsentierten und verkauften. Kinder der Grundschule, aber auch viele aus dem Ort, kamen mit ihren bunten Laternen zusammen, die oft phantasievoll gestaltet worden waren.

Nikolausumzug mit bunten Laternen in Raesfeld-Erle

Empfang auf dem Schulhof

Auf dem Schulhof begrüßten Bürgermeister Dirk Kuhmann, Schulleiterin Sarah Norkowski und Pastor Johannes Bengfort em. die Besucher. Für den Abend arbeitete die Silvesterschule eng mit der Kolpingsfamilie zusammen. Lehrkräfte und das OGS-Team unterstützten den Ablauf, ebenso viele Eltern, die Glühwein, Bratwürstchen und Kinderpunsch anboten.

Nikolaus und Unterstützer beim Adventsmarkt an der Silvesterschule Erle.

Adventsmarkt in den Klassenräumen

Der Adventsmarkt war erstmalig neben Nikolaus ein zentrales Element des Abends. In den Klassenräumen wurde es, nach dem Umzug schnell eng. Die Kinder hatten ihre Laternen gebastelt und waren klassenweise im Umzug mitgelaufen. Zum ersten Mal probierte die Schule dieses Marktformat aus. Auf dem hinteren Schulhof standen Sitzbänke bereit, damit Familien nach der Tütenausgabe noch beisammenbleiben konnten.

Nikolausveranstaltung der Kolpingsfamilie Erle im Schulgebäude

 

 

 

 

                             

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 startet mit Rekordandrang

Der Adventsmarkt Schloss Raesfeld hat seine Eröffnung 2025 mit einem überraschend großen Besucherandrang erlebt. Bereits vor dem offiziellen Start füllte sich der Innenhof des historischen Wasserschlosses und bot den idealen Rahmen für einen stimmungsvollen Auftakt in die Adventszeit.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 mit Nikolausbesuch für Kinder
Foto: Petra Bosse

Eröffnung im gefüllten Innenhof

Als am Donnerstagabend gegen 16.30 Uhr der Adventsmarkt am historischen Wasserschloss eröffnet wurde, begrüßten Bürgermeister Dirk Kuhmann und die Vorsitzende des Ortsmarketings, Maria Kowalsky, die Gäste. Zeitgleich ertönten Fanfarenklänge vom Schlossturm. Der Innenhof war zu diesem frühen Zeitpunkt bereits voll. Viele Besucherinnen und Besucher warteten geduldig auf den Start, einige hielten ihre Kameras auf das beleuchtete Schloss gerichtet.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 mit farbiger Illumination am Schloss
Foto: Petra Bosse

Das Wetter zeigte sich passend zum Auftakt. Es war kalt und trocken. Kein Regen, kein trüber Himmel. Für viele Gäste wirkte es wie der perfekte Rahmen. Eine Frau aus Raesfeld sagte: „Heute passt hier wirklich alles zusammen.“

Vollmond -Schloss Raesfeld und Adventsmarkt im romantischen Mondschein 2025
Foto: Petra Bosse

Neue Illuminationen am Schloss

Zum ersten Mal waren beim Adventsmarkt Schloss Raesfeld die neuen Illuminationen zu sehen. Das Schloss wurde mit weichem Licht angestrahlt. Farben und Akzente betonten Mauern und Fenster. Immer wieder blieben Besucher stehen, um Fotos zu machen. Eine Gruppe sprach darüber, dass diese Lichtgestaltung dem historischen Ensemble eine besondere Wirkung gebe.

Wasserschloss Raesfeld-Adventsmarkt 2025
Foto: Petra Bosse

Starker Andrang am ersten Tag

Sowohl die Vorsitzende als auch mehrere Gastronomen, die Glühwein und Kaltgetränke anboten, berichteten übereinstimmend, dass der erste Tag so gut besucht war wie nie zuvor. Einige sagten, sie hätten mit einem ruhigen Donnerstag gerechnet. Am Ende zeigte sich jedoch ein kontinuierlicher Zulauf bis in die frühen Abendstunden.

Nikolaus begrüßt Kinder beim Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025
Nikolaus und Knecht Ruprecht begrüßten am Donnerstag nicht nur die Kinder, sondern auch Maria Kowalsky (Vors. Ortsmarketing) und Bürgermeister Dirk Kuhmann. Foto: Petra Bosse

Organisation, Verkehr und Shuttle-Service

Die Parksituation rund um das Schloss war trotz der vielen Gäste gut geregelt. Parkplätze wurden sinnvoll genutzt, Zufahrten geordnet. Die Feuerwehr schloss streckenweise Straßen, um den Verkehr zu lenken.

Shuttle-Bus-Adventsmarkt-Schloss-Raesfeld-2025
Kostenloser Bus-Shuttle an der Straße Zum Michael. Foto: Petra Bosse

Viele nutzten den Shuttle-Service, der in kurzen Abständen zwischen dem Festplatz an der Straße Zum Michael und dem Schloss pendelte. Alle 15 Minuten fuhren mehrere Busse, das Parken am Festplatz war kostenlos. Für die Besucherinnen und Besucher bedeutete dies eine zügige und unkomplizierte Anreise.

Adventsmarkt Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Handwerk, Musik und Begegnungen

Zwischen den Ständen zeigte sich wie gewohnt eine Mischung aus Kunsthandwerk, regionalen Produkten und gastronomischen Angeboten. Kinder hielten Tassen mit Kinderpunsch fest. Erwachsene probierten Glühwein und sprachen über die Atmosphäre. Leise Weihnachtslieder begleiteten die Wege. Das Zusammenspiel aus Lichtern, Musik und historischem Umfeld prägte den gesamten Nachmittag und Abend.

eander Machan-live-adventsmarkt-schloss-raesfeld
Songwriter und Sänger: Leander Machan unterhielt am Donnerstag die Besucher. Foto: Petra Bosse

Ein gelungener Auftakt in die Adventszeit

Mit Beginn der Dämmerung wirkte der Innenhof noch voller. Die Besucherinnen und Besucher bewegten sich langsam zwischen den beleuchteten Ständen, viele suchten zwischendurch die Feuerstellen auf. Der Auftakt des Adventsmarkts Schloss Raesfeld hinterließ ein positives Bild. Die Mischung aus historischem Ambiente, neuer Beleuchtung, klarer Witterung und guter Organisation wurde häufig gelobt.

Ausflug zum schönsten Adventsmarkt im Münsterland
Foto: Petra Bosse

Hinweis für das Wochenende

Besucherinnen und Besucher haben noch heute, am Samstag und Sonntag, die Möglichkeit, den Adventsmarkt Schloss Raesfeld und damit einen der schönsten Adventsmärkte im Münsterland zu besuchen.

Der Nachtwächter am Schloss Raesfeld beim Adventsmarkt
Der Nachtwächter kommt täglich pünktlich um 21 Uhr. Foto: Petra Bosse

Nikolausbesuch am Abend

Am Abend erreichten auch der Nikolaus, Knecht Ruprecht und die sieben Zwerge den Schlossinnenhof. Viele Kinder warteten mit bunten Laternen und begrüßten den Heiligen Mann mit sichtbarer Freude. Für zahlreiche Familien gehörte dieser traditionelle Besuch zum festen Höhepunkt des Adventsmarkts Schloss Raesfeld.

Nikolaus und seine sieben Zwerge-Adventsmarkt Raesfeld
©Petra Bosse
Nikolaus und Knecht Ruprecht-Adventsmarkt Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Heimatbeutel-Adventsgewinnspiel: Unternehmen aus Raesfeld und Erle unterstützen die Aktion

Das Gewinnspiel ist beendet. Wir bedanken uns für die zahlreichen Teilnahmen und wünschen eine schöne Weihnachtszeit.

Auch in diesem Jahr möchten wir die Adventszeit nutzen, um die lokale Wirtschaft sichtbar zu machen und die Unternehmen unserer Region zu stärken. Dafür haben wir den Heimatbeutel zusammengestellt, der Produkte aus Raesfeld, Erle, Dorsten und Schermbeck enthält. Ziel ist es, die Vielfalt und Qualität der Anbieter vor Ort zu zeigen und gleichzeitig eine besondere Adventsaktion für unsere Leserinnen und Leser anzubieten.

Der Heimatbeutel hat einen Gesamtwert von über 500 Euro und ist gefüllt mit regionalen Artikeln und Besonderheiten, die stellvertretend für die Stärke und Vielfalt unserer lokalen Wirtschaft stehen.

Regionale Unternehmen aus Raesfeld und Erle im Heimatbeutel

Regionale und hochwertige Produkte aus Raesfeld/Erle wie Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro vom Ortsmarketing Raesfeld plus Sonderedition Weihnachtskugel mit Schloss. Haarpflegeprodukte, Wert rund 100 Euro, Brenneiführungen und noch einiges mehr. Lasst euch überraschen. Foto: Petra Bosse

Folgende Betriebe aus Raesfeld und Erle haben den Heimatbeutel mit ausgewählten Produkten und Artikeln unterstützt:

  • Kornbrennerei Böckenhoff
  • Frisör Honerbom
  • EDEKA Beyer
  • Ortsmarketing Raesfeld
  • Raiffeisen Raesfeld
  • Freiheit24

Ergänzt wird der Heimatbeutel durch weitere Produkte aus Unternehmen in Dorsten und Schermbeck.

Was gibt es zu gewinnen?

Verlost wird ein Heimatbeutel, der regionale Produkte aus drei Kommunen vereint. Der Gewinn kann nach der Benachrichtigung persönlich im Büro der Heimatmedien GmbH in Dorsten abgeholt werden. Ein Versand ist nicht vorgesehen.

1. Teilnahme über Social Media

Das Gewinnspiel wird auf den Raesfeld-Online Kanälen veröffentlicht:

Raesfeld-Online Facebook:
https://www.facebook.com/raesfeldonline/

Raesfeld-Online Instagram:
https://www.instagram.com/heimatreport/

Für die Teilnahme sind folgende Schritte notwendig:

  1. Den Gewinnspiel-Beitrag liken
  2. Dem jeweiligen Kanal folgen
  3. In den Kommentaren schreiben, wem man aus seinem persönlichen Umfeld etwas aus dem Heimatbeutel schenken würde

Alle gültigen Teilnahmen aus allen Kanälen fließen in einen gemeinsamen Lostopf.

2. Teilnahme per E-Mail

Eine Teilnahme ist auch per E-Mail möglich. Bitte eine Nachricht an [email protected] senden.

Betreff: „Heimatbeutel Raesfeld“
Pflichtangaben:

  • Vor- und Nachname
  • Telefonnummer für die mögliche Gewinnbenachrichtigung

Teilnahmefrist

Die Teilnahme ist bis einschließlich des dritten Advents um 23:59 Uhr möglich.

Teilnahmebedingungen und Datenschutz

Die vollständigen Teilnahmebedingungen und Hinweisen zum Datenschutz finden Sie unter:
https://bit.ly/48CXNmq

„PV lohnt sich auch im Winter“ – Interview mit Nick Weidemann von kWhoch2

Viele Hausbesitzer fragen sich: Lohnt sich eine Photovoltaikanlage überhaupt in den dunklen Herbst- und Wintermonaten? Wenn die Sonne kaum herauskommt, Nebel über den Dächern liegt und es bereits am Nachmittag dämmert – kann eine Solaranlage dann überhaupt nennenswert Strom liefern?

Um diese Unsicherheiten auszuräumen, haben wir mit Nick Weidemann von kWhoch2 gesprochen. Das Unternehmen plant und installiert Photovoltaikanlagen und gilt als regionaler Experte für ganzheitliche Energielösungen. Im Interview erklärt Weidemann, warum PV-Anlagen auch bei diffusem Licht zuverlässig arbeiten, welche Rolle eine professionelle Planung spielt und weshalb gerade im Winter oft entscheidende Ertragsvorteile möglich sind.

Funktioniert eine Solaranlage auch bei bewölktem Himmel oder an trüben Wintertagen?

Nick Weidemann: „Eine PV-Anlage performt auch bei trüben Wintertagen oder diffuser Licht-/Sonneneinstrahlung. Natürlich performt eine PV-Anlage immer am besten, sollte die Sonne direkt auf das PV-Modul einstrahlen. Nicht unwichtig ist bei diffuser Lichteinstrahlung das Verhältnis von PV-Anlage in der Gesamtheit und Wechselrichter. Der Wechselrichter bestimmt nämlich am Ende mit seiner Anlaufspannung, ob eine PV-Anlage produziert oder nicht, daher ist es eben elementar, das Verhältnis von Anlagenleistung auf dem Dach und Wechselrichter weise zu wählen.“

Wie viel Strom kann eine Anlage im Raum Dorsten oder Schermbeck erzeugen, wenn die Sonne kaum scheint?

Nick Weidemann: „Vielleicht halten wir einmal fest, wie viel eine Anlage im gesamten Jahr produziert. Da kann man immer gut mit dem kWp/kWh-Wert rechnen. Eine Anlage im Raum Dorsten/Schermbeck erreicht eine Jahresleistung von ca. 900 kWh/kWp, je nach Lage und Ausrichtung. Gerade sehr steile Dächer performen im Winter wesentlich besser und eben auch Anlagen, die Richtung Ost bzw. West ausgerichtet sind. Der Ertrag einer Anlage in den sonnenarmen Monaten (also von November bis März) beträgt ca. 20 % des Jahresertrags. Natürlich wesentlich weniger als im Sommer, aber eben auch nicht gerade wenig. Also auch hier gilt, die Auslegung auf dem Dach passend für den Verbrauch auszulegen, sodass auch im Winter eine sehr gute Versorgung aus der PV-Anlage gegeben ist.“

Welche Rolle spielen Dachausrichtung, Neigung und Schatten für den Ertrag in der dunklen Jahreszeit?

Nick Weidemann: „Wie bereits angesprochen, ist dies tatsächlich, gerade für die Winterzeit, sehr entscheidend. Da die Sonne in diesen Monaten sehr tief steht, also auch selbst in der Mittagszeit keinen hohen Stand erreicht, ist es von Vorteil, in dieser Zeit eine sehr steile Dachneigung aufzuweisen. Wenn wir eine steile Dachneigung meinen, dann meinen wir 45 Grad.“

Wie nutzt eine Photovoltaikanlage diffuses Licht, um trotzdem Strom zu erzeugen?

Nick Weidemann: „Die Module sind mittlerweile so effizient, dass selbst diffuses Licht ausreicht, sodass ein Modul produziert. Ein Hochleistungsmodul im Jahre 2025/2026 kann auch bei diffusem Licht bis zu 30 % performen. Moderne Module mit Antireflexbeschichtung und optimierter Zellstruktur nutzen diffuses Licht besser. Wenn es noch etwas technischer werden soll: Die Photonenenergie ist unabhängig von der Richtung des Lichts. Selbst wenn die Sonne nicht sichtbar ist, treffen genügend Photonen auf die Moduloberfläche, um Elektronenbewegung und damit Stromfluss auszulösen. Aber auch hier ist am Ende wichtig, dass eben das Verhältnis von Anlagenauslegung und Wechselrichter im Keller sauberst ausgelegt ist.“

Welche Technik oder Komponenten setzt kWhoch2 ein, damit auch bei wenig Licht gute Ergebnisse erzielt werden?

Nick Weidemann: „Entscheidend ist eine richtige Beratung, Anlagenauslegung von Modulverschaltung auf dem Dach und Planung von Wechselrichter-Größe und -Leistung. Das ist bei jedem Eigenheimbesitzer oder Gewerbebetrieb sehr individuell. Viele Komponenten, die heute auf dem Markt sind, können sauber ausgelegt werden und helfen, ganzjährig zu versorgen. Ein richtiger Einsatz sowie eine richtige Montage sind eben entscheidend und da helfen unsere über 15 Jahre erfahrenen Planer, die seitdem PV-Anlagen in der DC- und AC-Planung ausführen.“

Wie wirkt sich der Winter auf den Jahresertrag und die Wirtschaftlichkeit aus?

Nick Weidemann: „Eine PV-Anlage gilt es immer ganzjährig zu betrachten. Wie auch schon bei der anderen Frage erwähnt, ist die ‚Ausbeute‘ im Winter im Schnitt bei ca. 20 % des Jahresertrages. Eben dann ist es wichtig, die Anlage etwas größer auszulegen, dass genau auch an diesen Tagen bestmögliche Eigenversorgung betrieben werden kann. Je mehr Module mit 20 % im Winter performen, desto besser kann ich mich mit Strom versorgen. Da die Module heute nicht mehr die Preistreiber sind, ist es in vielen Fällen sinnvoll, Dächer möglichst ergiebig zu belegen, denn die anderen Investitionskosten wie Kabelwegsausbau, Absturzsicherung, oft auch Wechselrichter, Speicher und Vorbereitungs- und Einrichtungsarbeiten an den Zählerverteilungen bleiben gleich.“

Wie hilft eine Anlage, Stromkosten zu senken, wenn weniger Energie produziert wird?

Nick Weidemann: „Jede Kilowattstunde, die nicht aus dem Netz bezogen werden muss, unterstützt die Einsparungen und macht die PV-Anlage wirtschaftlich attraktiv. Das auch im Winter.“

Welche Tipps gibt kWhoch2 Hausbesitzern, um ihre Anlage optimal auf Herbst und Winter vorzubereiten?

Nick Weidemann: „Planung und Auslegung ist das A und O. Dabei nehmen wir uns sowohl für die Dachbelegungen die notwendige Zeit und setzen auf enorme Erfahrung. Dann sind natürlich die Hauptkomponenten wie Module, aber eben auch Wechselrichter und Speicher enorm relevant. Effektive Wechselrichter- und Speichersysteme sind entscheidend, sodass ganzjährig performt werden kann. Der Einsatz von Optimierern kann oft helfen, um die PV-Anlage bei nicht perfekter Ausrichtung oder aber Auslegung zu unterstützen. Unsere Hauptkomponenten der Marke E3DC und Huawei sind ebenfalls Garanten für einen guten Ertrag, auch bei diffusen Lichtbedingungen.

Also auch im Winter können PV-Anlagen sehr gut helfen, Stromkosten einzusparen und fleißig zu produzieren. Auch Betriebstemperaturen spielen eine Rolle. An manchen Tagen im Winter kann eine PV-Anlage bei Höchstwerten performen, denn eine kühle Umgebungstemperatur bei bester Sonneneinstrahlung kann Module enorm pushen.

Jedoch muss zusammenfassend gesagt sein, eine PV-Anlage wird ganzjährig betrachtet, denn naturgegeben ist die Hauptproduktion einer PV-Anlage an den sonnenreichen Tagen. Und diese herrschen nun mal meist zwischen März und Oktober vor.“

Sperrung am Marbecker Bahnhof wegen Bauarbeiten

Am Engelradingweg stehen am 8. und 9. Dezember 2025 Asphaltierungsarbeiten an. Für die Baustelle im Bereich der künftigen Mobilstation am Bahnhof Marbeck bittet die Stadt Borken um Verständnis.

Abschnitt am Engelradingweg wird für zwei Tage gesperrt

Im Kreuzungsbereich zur Engelradingstraße bis zum Engelradingweg 6 bleibt der Engelradingweg am Montag, 8. Dezember, und Dienstag, 9. Dezember 2025, voll gesperrt. Grund sind notwendige Asphaltierungsarbeiten im Zuge des Umbaus zur Mobilstation am Bahnhof Marbeck.

Sperrung am Bahnhof Marbeck wegen Asphaltarbeiten
Lageplan (Copyright: Stadt Borken / GEObasis.nrw)

Stadt Borken bedankt sich für Geduld

Die Stadt Borken bittet Anwohnende und Verkehrsteilnehmende um Verständnis für die Beeinträchtigungen. Zugleich dankt sie für die Geduld während der Arbeiten rund um den Bahnhof in Marbeck.

Startschuss für die Zusammenarbeit in Raesfeld – Bürgermeister zu Besuch bei Landrat Zwicker

Landrat Dr. Kai Zwicker hat Dirk Kuhmann, den neuen Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, zu seinem Antrittsbesuch im Borkener Kreishaus empfangen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen kommunale Themen und die Zusammenarbeit zwischen Kreis und Gemeinde.

Austausch über aktuelle Themen in Raesfeld

Beim Treffen sprach Landrat Dr. Kai Zwicker mit Dirk Kuhmann über die allgemeine Lage in der Gemeinde. Zudem ging es um den Kommunalhaushalt, das Schloss Raesfeld und den Tiergarten. Dr. Zwicker betonte, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Borken und den Städten und Gemeinden wichtig sei.

Dirk Kuhmann trat Amt am 1. November an

Dirk Kuhmann wurde bei der Kommunalwahl am 14. September 2025 zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld gewählt. Er hat sein Amt am 1. November 2025 übernommen und folgt damit auf Martin Tesing. Vor seiner Wahl war Kuhmann über sechs Jahre Leiter des Fachbereichs Betriebe und Immobilien bei der Stadt Rhede.

Umgestaltung an der St.-Martin-Kirche sorgt für kontroverse Debatte

Wie es mit dem Kirchplatz an der St. Martin-Kirche in Raesfeld weitergehen soll, bleibt vorerst offen. Nach einer kontroversen Debatte im Bau- und Umweltausschuss verschiebt Raesfeld die Entscheidung auf die nächste Ratssitzung. Im Mittelpunkt im Bauausschuss am Montag standen die geplanten Baumfällungen, die für deutliche Kritik sorgten.

Geplante Änderungen am Baumbestand

Im nächsten Bauabschnitt ist geplant, die restlichen Flächen rund um die Kirche neu zu gestaltet. Die Pläne dazu stellt Bauamtsleiter Bernd Roters am Montag in der Bauausschusssitzung vor.

Umgestaltung des südlichen Abschnitts an der St.-Martin-Kirche in Raesfeld
Die bisherigen Stufen am südlichen Kircheneingang sollen entfallen. Ein barrierefreier Zugang zum Kirchplatz soll über den geplanten Weg hinter Schreibwaren Spangemacher erhalten bleiben. Foto: Petra Bosse

Die Planung sieht vor, die sechs vorhandenen Linden im westlichen und südlichen Bereich der Kirche zu entfernen. Nach Angaben der Verwaltung führten die Bäume zu einer starken Verschattung des Umfelds und verursachten durch ganzjährigen Laubfall sowie den Mehltau eine deutliche Verschmutzung und Verklebung der Pflasterflächen. Zusätzlich hätten die Wurzeln bereits Teile des Pflasters angehoben, sodass bei einem Erhalt der Linden in absehbarer Zeit erneut Schäden zu erwarten seien.

Ausgangslage und Planungsstand

Im östlichen Bereich sollen zwei Linden ersatzlos entfallen, damit das Kirchenportal freigestellt wird und von der Borkener Straße aus uneingeschränkt sichtbar ist.

St. Martin-Kirche Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Der angrenzende Ahorn gilt laut Verwaltung als nicht mehr vital; seine Wurzeln heben das Pflaster bereits deutlich an. Dieser Baum soll entfernt und durch eine Winterlinde ersetzt werden. Ergänzend ist vorgesehen, in unmittelbarer Nähe eine weitere Linde zu pflanzen. „Die Wurzeln drücken das Pflaster heraus“, erklärte Roters. Problematisch sei, dass für das neue Pflaster alle oberen Wurzeln gekappt werden müssten. Ob die Bäume dies überstünden, sei fraglich; zudem würden sich die Probleme mit dem Pflaster nach einigen Jahren erneut einstellen. „Wir können nicht 30 oder 40 Zentimeter höher bauen“, sagte er. Dies sei ein zentraler Grund für den Vorschlag der Verwaltung, den Baumbestand zu erneuern.

Alter Baumbestand an der St. Martin-Kirche sorgen für Kritik in der Politik
Foto: Petra Bosse

Für neue Bäume seien jeweils zwölf Kubikmeter große Pflanzbereiche vorgesehen. Probleme verursache zudem der Mehltau an den Linden. „Es verklebt alles“, sagte Roters mit Blick auf die Verschmutzungen im Frühsommer. Vor dem Martinushaus sehe die Planung drei Amberbäume vor, um eine klare Sichtachse zu erhalten. Auf dem insgesamt engen Raum seien kleinkronige Baumarten vorgesehen.

Konfliktpunkt Baumbestand

Das Vorhaben stieß in allen Fraktionen auf Bedenken.Tobias Honvehlmann (CDU) äußerte sich zurückhaltend gegenüber einer generellen Entfernung. Zwar passe die Umgestaltung in die Gesamtplanung, dennoch solle geprüft werden, welche Bäume erhalten bleiben können. Zur Frage der Eigentumsverhältnisse erklärte Roters, die Hauptfläche gehöre der Kirche, einige kleinere Bereiche seien in Privatbesitz. Johannes Ostermann (UWG) schloss sich im großen und ganzen der Meinung der CDU an.

Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen, bewertete die vorgestellten Pläne als sehr Kritisch. Er betonte außerdem: „Die Planung ist für mich eine Provokation.“ Er verwies auf bereits erfolgte Fällungen am Martinushaus, die seiner Ansicht nach hätten erhalten bleiben sollen. „Ja, Bäume wachsen nun mal. Und ja, Bäume machen auch Schatten, sonst könnten wir ja alle Bäume fällen“, sagte Tünte. Den Hinweis auf verschmutztes Pflaster sah er kritisch und plädierte für den Erhalt des bestehenden Bestands.

Neugestaltung-Kirchplatz-St-Martin-Raesfeld
©Gemeinde Raesfeld

Die geplanten Fällungen der beiden Linden und des Ahorns kritisierte er ebenfalls und forderte ausdrücklich heimische Gehölze. Roters entgegnete, er habe eine Liste mit rund 20 geeigneten Baumarten vorliegen. „Ein konkreter wäre da schon hilfreich“, sagte er.

Auch was die Außengastronomie bei „Dorfwirt Anton“ anbelangte erklärte Tünte, dass eine zusätzliche Aufwertung mit Blick auf die Anwohnersituation nicht sinnvoll sei, da es bereits hier schon „genug Halli Gallie“ gebe.

Tünte bemängelte zudem mangelnde Kommunikation mit den Anwohnern. Roters entgegnete, die Neugestaltung sei seit drei Jahren Thema. „Wir verfeinern die Planung nur. Alles andere sei schon lange bekannt.“ Und: Man spreche mit den Anwohnern.

Pflaster soll auch auf der anderen Seite des Kirch Platzes von St. Martin angepasst werden
Die Fläche rechts der Kirche soll ebenfalls das gleiche Klinkerpflaster, welches zurzeit schon die Kirche einrahmt, erhalten. Foto: Petra Bosse

Weitere Wortbeiträge aus den Fraktionen

Christian Becker (FDP) teilte die Bedenken und sprach sich insbesondere für den Erhalt der Bäume an der Südseite und entlang der Borkener Straße aus. „Wir tun uns alle mit den Bäumen schwer, aber wir müssen auch weiterkommen“.

Andreas Erzkamp (SPD) wollte wissen, ob Anwohner an den Kosten beteiligt werden könnten. Markus Büsken, Erster Beigeordneter, erläuterte, dass die Kirche ihren Anteil übernehme. Für Anwohner gebe es keine Beteiligung; hier greife eine Ausnahmeregelung im Rahmen der Städtebauförderung.

Neuplanung-Kirchplatz St. Martin Raesfeld
Auch dieser Teil an der Borkener Straße am Fußgängerüberweg („Zebrastreifen“) an der Borkener Straße soll neu gestaltet werden. Foto: Petra Bosse

Beschluss im Ausschuss

„Wir tun uns schwer mit den Bäumen“, fasste Ausschussvorsitzender Gerd Bannefeld (CDU) zusammen. Einen kompletten Neustart der Planung lehnte Büsken ab. Stattdessen sollten die Fraktionen beraten, wie mit den einzelnen Bäumen verfahren werden soll. Der Ausschuss votierte einstimmig dafür, die Entscheidung dem Rat in seiner nächsten Sitzung zu übergeben.

Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 zeigt Handwerk, Musik und Genuss

Der Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 lädt vom 4. bis 7. Dezember zu vier Tagen vorweihnachtlicher Stimmung ein. Rund um das historische Wasserschloss präsentieren 80 Stände ein vielfältiges Angebot aus Kunst, Musik und regionalem Genuss.

Programm am Eröffnungstag

Der Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 beginnt am Donnerstag, 4. Dezember, um 15 Uhr. Die offizielle Eröffnung erfolgt um 16.30 Uhr auf der Bühne. Bürgermeister Dirk Kuhmann und die Vorsitzende des Ortsmarketings, Maria Kowalsky, begrüßen die Besucherinnen und Besucher unter den Fanfarenklängen vom Sterndeuterturm.

Stimmungsvolle Marktstände beim Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse/Archiv

Um 17 Uhr startet am Rathaus der Nikolausumzug. Kinder mit Laternen, die Burgmusikanten sowie der Fackelzug der Raesfelder Feuerwehr begleiten ihn über die Weseler Straße zur Schlossfreiheit. Dort werden traditionell die Stutenkerle verteilt.

Aussteller und Angebote

Mehr als 80 Aussteller aus Kunst, Handwerk und Design präsentieren an allen vier Tagen Geschenkideen und handgefertigte Produkte. Die lokale Gastronomie bietet winterliche Speisen und Getränke.

Musik und Bühnenprogramm

Auf dem Schlosshof zieht der Duft von Tannengrün durch die Marktstände. Das Bühnenprogramm gestalten Musikvereine, Chöre und Solistinnen und Solisten. Posaune, Saxofon, Irish Folk, Gesang und Klavier sorgen für abwechslungsreiche Klänge.

Selfie-Point Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2024

Angebote für Kinder

Für Kinder gibt es auf dem Adventsmarkt Schloss Raesfeld 2025 mehrere Stationen. Die Wunderstube bietet eine Fotobox, Ballonkunst und Kinderschminken. Das Nostalgie-Karussell lädt zum Mitfahren ein. Das Marionettentheater richtet sich an große und kleine Gäste.

Einblicke in traditionelles Handwerk

Als besonderes Angebot öffnet die Akademie des Handwerks e.V. ausgewählte Werkstätten in der Vorburg. Die Werkstatt Stein und die Schmiede sind am Freitag und Samstag von 17 bis 19 Uhr sowie am Sonntag von 14.30 bis 16.30 Uhr im Rahmen des „einfachmitmachen“ Festivals kostenlos zugänglich.

Außerordentlich stolz ist der Veranstalter auf die neue Zusammenarbeit: „Die Kooperation mit der Akademie des Handwerks bereichert unseren Adventsmarkt ungemein“, betont der Ortsmarketing Raesfeld e.V. „Ihre offenen Werkstätten fügen sich wunderbar in unser Konzept ein, denn traditionelles Handwerk und authentische Einblicke passen perfekt zur Atmosphäre rund um das Schloss.“

Weitere Höhepunkte

Ein Besuch des Weihnachtsmanns und ein Rundgang des Nachtwächters ergänzen das Programm und sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. und die Gemeinde laden ein, die Adventszeit rund um das Raesfelder Schloss zu erleben.

15.790 Euro: Adventsbasar Herzblut freut sich über starkes Ergebnis

Der 11. Adventsbasar Herzblut hat am Wochenende ein besonders starkes Ergebnis erreicht. Die diesjährige Summe von 15.790 Euro übertrifft den Vorjahresbetrag deutlich.

Im vergangenen Jahr 2024 konnte durch den Adventsbasar Herzblut die Rekordsumme von 10.802 Euro gespendet werden. Für einen im Grunde kleinen Basar ist das erneut ein erfreuliches Zeichen.

Zwei Tage Basar mit vollem Haus

Der Adventsbasar Herzblut Raesfeld fand am Samstag und Sonntag statt. An beiden Tagen füllten viele Besucherinnen und Besucher das Martinushaus. Rund 45 Helferinnen und Helfer setzten sich dafür ein, dass schöne Weihnachtsgeschenke, dicke Socken und weitere handgefertigte Dinge bereitlagen. Sie engagieren sich nicht nur an diesen beiden Tagen, sondern das ganze Jahr. Nach dem Basar ist vor dem Basar.

Hoher Erlös für zwei Hospize

Der Erlös wird vollständig gespendet. Die Hälfte geht an das Kinder und Jugendhospiz Gut Feismann in Nottuln Darup. Die übrigen fünfzig Prozent erhält das Hospiz „Zum Regenbogen“ in Selm Bork. Dass am Ende 15.790 Euro zusammenkamen, freut das Team besonders. Für einen kleinen, ehrenamtlich getragenen Basar sei das ein starkes Signal, so Strothmann.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter gesunken

Aktuell 5.859 SGB-II-Arbeitslose im Kreis Borken

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im November 2025 weiter gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker jetzt mit. „Die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort – die Arbeitslosenzahlen sinken erneut und zeigen damit weiterhin eine positive Entwicklung“, erklärt er. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat November 2025 insgesamt 5.859 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2025 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 129 Personen gesunken. Im Vorjahres-Vergleich zum November 2024 hat sich die Zahl deutlich um 788 reduziert. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat konstant geblieben und liegt weiterhin bei 2,6 Prozent (Oktober 2025: 2,6 Prozent, November 2024: 2,9 Prozent).

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist ebenfalls gesunken: Sie liegt im November 2025 bei 11.214 Personen (- 53 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe.

Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 15.933 Personen (- 92 gegenüber dem Vormonat) in 8.019 Bedarfsgemeinschaften (- 32 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich zurückgegangen: So gab es im November 2024 noch 705 Bedarfsgemeinschaften und sogar 898 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Leander Machan live am 4.12. auf dem Adventsmarkt Schloss Raesfeld

Leander Machan bringt seine „Christmas Love“-Tour 2025 erstmals nach Raesfeld. Auf dem Adventsmarkt am Wasserschloss präsentiert der 21-Jährige aus Haan ein Programm aus eigenen Songs und modernen Weihnachtstiteln. Begleitet wird er von Gitarrist Milan Grafweg.

Auftakt am Wasserschloss

Am Donnerstag, 4. Dezember, gastiert ab 18.30 Uhr der Sänger und Songwriter Leander Machan mit seiner „Christmas Love“-Tour auf dem Adventsmarkt am Schloss Raesfeld. Der Singer-Songwriter tritt gemeinsam mit seinem Gitarristen Milan Grafweg auf und bietet ein Programm, das Pop, Rock und weihnachtliche Klassiker verbindet. Der Tourtitel geht auf den gleichnamigen Song zurück, der seit Anfang November veröffentlicht ist. Die Uptempo-Nummer wurde von Hendrik Sieber produziert, der unter anderem mit Michael Patrick Kelly und Gregor Meyle arbeitet.

Ein Jahr voller Veröffentlichungen

Für Machan sei 2025 ein intensives Jahr gewesen, geprägt von neuen Songs, Videoclips und einer Radio-Premiere. Zudem wurde er bei bigFM als Wochengewinner der Newcomer-Abstimmung ausgezeichnet. Mit der Weihnachtstour wolle er die festliche Saison musikalisch begleiten. „Ich wollte einen Song schreiben, der sofort Lust auf Weihnachten macht“, sagte er über „Christmas Love“.

Tour durch NRW

Zwischen dem 21. November und 29. Dezember sind 21 Termine in Nordrhein-Westfalen geplant. Zum Repertoire gehören mehr als 30 Weihnachtstitel, darunter „Hallelujah“, „Jingle Bells“ in der Sinatra-Version sowie Cover von Michael Bublé, Shakin’ Stevens, José Feliciano, Elton John und Ed Sheeran. Ergänzt wird das Programm durch eigene Stücke, die Machans Stil zwischen Pop, Rock und modernem Songwriting zeigen.

Warum Toto?

Auf der Setlist findet sich auch „Africa“ von Toto. Die Begründung liefere er erst auf der Bühne, kündigte Machan an. Die vollständige Songliste ist auf seinem Spotify-Profil verfügbar. Für den Auftritt in Raesfeld kündigte er ein besonderes Konzert an. „Mit Schloss Raesfeld freue ich mich auf ein einzigartiges Ambiente. Zum ersten Mal ist Raesfeld auf unserer Tour-Landkarte“, sagte er.

Fun Generation überzeugte erneut mit atemberaubenden Darbietungen

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Mehr als 600 Besucher erlebten an drei Abenden die aktuelle Show der Fun Generation in der Produktionshalle von Möbelbau Pass in Erle. Neben Tanz, Gesang und Akrobatik stand auch eine Spende von 8.500 Euro an die Kinderkrebshilfe Münster im Mittelpunkt.

Fun Generation-Auftrit in Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Ein Bühnenwunderland bei Möbelbau Pass

Die Fun Generation verwandelte die Produktionshalle der Firma Pass Möbelbau in Raesfeld-Erle in ein atmosphärisches Bühnenwunderland. Am Sonntagabend stand der dritte Vorstellungstag an, erneut vor ausverkauftem Haus. „Es macht einfach Spaß, ein Teil der Fun-Generation zu sein“, sagte Andreas Pass zum Abschluss des Wochenendes.

Andreas Pass stellt seit zehn Jahren sein Halle für die Fun Generation zur Verfügung
Andreas Pass räumt seit zehn Jahren seine Halle für die Fun Generation. Foto: Petra Bosse

Hinter der Bühne herrschte, wie an allen Tagen auch, reger Betrieb. Es sei wie in einer Lackierstraße, sagte Pass, denn Schminktische, Requisiten und Kostüme liefen im Minutentakt. Der Bühnenaufbau begann bereits am Donnerstag nach 16 Uhr und war erst gegen 3 Uhr am frühen Freitagmorgen abgeschlossen.

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Ein Showprogramm mit Herz und Engagement

Die diesjährige Produktion „Musical meets Christmas“ begeisterte mit einer Mischung aus Tanz, Akrobatik, Musical und Schauspiel. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene präsentierten eine präzise choreografierte Show, die das Publikum von Beginn an fesselte. Die tänzerischen Beiträge reichten von filigranen Bewegungen bis zu kraftvollen Gruppenszenen. Gesanglich überzeugten die Darsteller mit vielseitigen Stimmen und lebendigen Interpretationen bekannter Musicaltitel. Eine Besonderheit war der Song „California Dreamin“, der in drei unterschiedlichen Versionen vorgetragen wurde.

Gesangseinlage der Fun Generation 2025 in Erle, vorgetragen von jungen Darstellerinnen.
Foto: Petra Bosse

Trainerin Gabriele Hüning, die gemeinsam mit ihrem Mann Herbert seit vielen Jahren das Herz des Projekts bildet, sagte: „Die Akteure sprühen vor Energie und nehmen das Publikum sofort mit. Mit jeder Drehung, jedem Sprung und jedem Lächeln zeigen sie, wie viel Freude ihnen das Tanzen macht.“

Minis eröffnen die Show

Im ersten Teil der Show standen die Minis und die jüngsten Tänzer im Mittelpunkt. Der Nachwuchs überzeugte mit kleinen tänzerischen Schritten, winkenden Händchen und einer kindlichen Freude, die das Publikum sofort erreichte.

Fun Generation Erle 2025
Foto: Petra Bosse

Szenische Auftritte setzten weitere emotionale Akzente. Gezeigt wurden Ausschnitte aus mehreren bekannten Musicals. Mit einer farbenfrohen und lebendigen Version der Geschichte von Aladdin und Prinzessin Jasmin präsentierte die Gruppe ein klassisches Märchen mit Zauberern, Prinzessinnen, Sultanen und Geistern.

Starke Darbietungen im zweiten Teil

Im zweiten Teil präsentierten vor allem die älteren Tänzerinnen und das Bühnenbau-Team ihr Können. Die Gruppe Minimax zeigte Hebungen, Würfe und Pyramiden, die das Publikum immer wieder mit Applaus honorierte. Ein Sketch zu „California Dreamin“ sorgte für Heiterkeit. Bei der gesanglichen Interpretation von Johanna und Kerstin Nießing wurde es in der Halle so still, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können.

Die anschließende Bodenakrobatik zu „The Mother’s Prayer“ beeindruckte mit Präzision. Leni und Enna Olbing überzeugten mit ausgefeilten Übungen und einem Salto aus ausgestreckten Beinen. Im Zusammenspiel mit den anderen Akrobatinnen entstand eine Darbietung, die vielen Besucherinnen und Besuchern im Gedächtnis bleiben dürfte.

Foto: Petra Bosse

Nach dem Gardetanz der Gruppe Maxis S mit 28 Tänzerinnen zu „Total Eclipse“ hielt es niemanden mehr auf den Plätzen. Den Abschluss bildeten Szenen aus dem Musical „Ku’damm 56“. In den Hauptrollen überzeugten Caroline Nießing, Franziska Nießing, Sara Bekteshi und Jana Hindricksen, die für diesen Teil verantwortlich war. Tanz, Gesang und Darstellung machten den Mutter-Tochter-Konflikt für das Publikum spürbar. Beim letzten Lied „Alles wird gut“ sangen viele Besucher mit. Zahlreiche Stimmen lobten die Entwicklung der Gruppe und den starken Zusammenhalt aller Beteiligten.

Fun Generation-Spende 8.500 Euro für Kinderkrebshilfe Münster
Foto: Petra Bosse

8.500 Euro für die Kinderkrebshilfe Münster

Wie in jedem Jahr gehörte der Benefizgedanke fest zur Veranstaltung. Die Hälfte des Erlöses ging an die Kinderkrebshilfe Münster e.V. . Fördervereins-Geschäftsführer Rainer Schwital nahm gemeinsam mit seiner Frau Sabine eine Spende in Höhe von 8.500 Euro entgegen. Das Geld stammt sowohl von der kfd-Raesfeld und den drei Theateraufführungen, als auch von den „Fun Generationen, die zeigt, wie Kultur und soziales Engagement zusammengehören können.

Diese Spende hilft Kindern und Familien in schwierigen Zeiten“, sagte er. Auch für Schwital war der Moment bewegend. Er erinnerte daran, dass sein eigener Sohn vor 25 Jahren an Krebs erkrankte und heute gesund ist. „Von daher eine Hoffnung für alle, die so eine Erkrankung haben. Danke“.

Foto: Petra Bosse

Der zweite Teil der Erlöse verbleibt bei der Fun Generation. Damit werden Material, Training und die Arbeit zahlreicher Helfer unterstützt. Die Gruppe ist über die Jahre zu einer großen Gemeinschaft gewachsen, die mit ihrem Engagement seit langem das Publikum begeistert.

Nikolausstiefel prall gefüllt – jetzt geht die Suche los

Die beliebten Nikolausstiefel stehen bereit und warten darauf, entdeckt zu werden. Das Ortsmarketing Raesfeld kündigt für 2025 erneut die Nikolausstiefelaktion an. Ab Samstag, 6. Dezember, startet die Suche in den teilnehmenden Geschäften in Raesfeld und Erle.

Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings, sagt, sie freue sich riesig, denn der Nikolaus habe offenbar Überstunden geschoben und jeden abgegebenen Kinderstiefel randvoll mit Süßem gefüllt. Jetzt stehen die kleinen Schätze in den teilnehmenden Geschäften bereit und warten darauf, entdeckt zu werden.

Gefüllte Kinderstiefel-Nikolausaktion Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Kinder, Eltern und Großeltern können am Samstag losziehen, durch Raesfeld bummeln und schauen, wo sich die bunt gefüllten Stiefel verstecken. Viel Spaß bei der Suche!

Teilnehmende Geschäfte:

Raesfeld:
Autohaus Josef Gudel GmbH & Co. KG
Bäckerei Schlegel
Bäckerei Spangemacher
Provinzial Becker & Schulte-Terhart OHG
Becker GmbH
Elektro Brömmel e. K.
Holzwarth Apotheke
Schloss Apotheke
Metzgerei Schwane
Optik- Uhren- Schmuck Hinzelmann
Orthopädie-Schuhtechnik Hoffmann
Podologie Anja Jakob
SR Reisebüro
Tinnefeld hören und sehen GmbH & Co. KG
Volksbank Raesfeld und Erle eG

Erle:
Bäckerei Spangemacher
Honerbom Frisuren
LVM Versicherungsagentur
Volksbank Raesfeld und Erle eG
Kornbrennerei Böckenhoff GmbH & Co. KG
Femeichen Apotheke

Adventsbasar Herzblut: Wenn Marmelade rar wird und Socken weggehen wie warmes Brot

Strickwaren, Marmelade, Holzkunst und noch viel mehr und dazu der Duft von frischen Waffeln: Der 11. Adventsbasar Herzblut füllte am Wochenende das Martinushaus in Raesfeld. Schon am Samstagmorgen drängten sich die ersten Besucher zwischen den Ständen, suchten Geschenke, probierten Kuchen und unterstützten mit jedem Kauf zwei soziale Einrichtungen.

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln im Martinushaus Raesfeld

Der Duft von frisch gebackenen Waffeln zog am Wochenende durch das Martinushaus in Raesfeld. Drinnen standen bereits am Samstagvormittag die ersten Gäste dicht gedrängt zwischen Strickwaren, Holzarbeiten, Marmeladengläsern und adventlicher Dekoration. Der 11. Adventsbasar Herzblut zeigte auch in diesem Jahr, wie sehr Handwerk und Herzblut zusammengehören und wie viele Menschen in Raesfeld und Umgebung daran Freude haben.

Besucher beim Herzblut Basar im Martinushaus Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Besucherandrang bereits am Samstag

„Das habe ich so noch nicht erlebt. Bereits kurz nach Öffnung der Tür am Samstagvormittag strömten die Leute herein“, sagte Organisatorin Monika Strothmann am Sonntag. Für sie war schnell klar, woran das lag: „Samstag war der Andrang sehr groß, weil die meisten wissen, wenn sie Sonntag kommen, sind die besten Sachen weg. Darum kommen viele am Samstag.“

Monika Strothmann-Basar Herzblut in Raesfeld
Monika Strothmann. Foto: Petra Bosse

Helfer, Stände und ein leergekaufter Marmeladentisch

Rund 20 Ehrenamtliche waren im Hintergrund und an den Ständen im Einsatz. Sie füllten Kuchenteller, versorgten die Besucher mit Kaffee und beantworteten Fragen zu den liebevoll gefertigten Artikeln. Das Angebot reichte von Holzarbeiten, Deko und Bastelarbeiten bis hin zu Strickwaren und Selbstgemachtem im Glas. Was am Samstag noch massenhaft im Regal stand, war am Sonntag oft schon verschwunden, wie die selbstgemachte Marmelade. „Am Samstagvormittag habe ich noch gedacht: Wer soll die alle kaufen?“, sagte eine Helferin schmunzelnd. Doch keine 24 Stunden später war der Stand leer.

Neben Handareit gab es auch unterschiedliche Marmeladen Sorten zu kaufen
Foto: Petra Bosse

Kuchen, Waffeln & Ausverkauft-Schild am Nachmittag

Auch die Kuchentheke blieb nicht lange gefüllt. Rund 35 Kuchen, Torten und Waffeln gingen an zwei Tagen über den Tresen. Wer am Sonntag auf ein Stück Torte hoffte, brauchte Glück oder Geduld für nächstes Jahr. „Ausverkauft“ hieß es am Nachmittag bereits gegen kurz vor vier.

Socken, Stricktiere und ein voller Einkaufskorb

Besonders gefragt waren in diesem Jahr große, selbstgestrickte Socken. Kindersocken dagegen blieben etwas länger liegen. Eine, die gleich kräftig zuschlug, war Luzie Hetkamp aus Raesfeld. Mindestens zehn Paar nahm sie mit, dazu Stricktiere und weitere Handarbeiten. „Ich wundere mich immer, wie die Frauen hier auf so tolle Ideen kommen, so etwas zu machen. Einfach klasse“, sagte sie und hielt lachend ihre Ausbeute hoch. „Das meiste ist für die Kinder zu Weihnachten.“

Luzie Hetkamp aus Raesfeld deckte sich mit warmen Socken  und Handarbeiten ein.
Luzie Hetkamp aus Raesfeld deckte sich mit warmen Socken und Handarbeiten ein. Foto: Petra Bosse

Viele Besucher aus Raesfeld – und darüber hinaus

Nicht nur Raesfelder nutzten das Wochenende zum Stöbern. Auch Erler und Besucher aus der näheren Umgebung, darunter Borken, fanden den Weg ins Martinushaus. Wer sich umschaute, merkte schnell: Viele der Helferinnen kennen sich seit Jahren. Besonders die Strickgruppe spielt eine starke Rolle. „Sie stricken so gerne“, erzählte Strothmann. „Vor allem die Frauen, die gerne stricken und Handarbeiten, sind voll dabei, aber auch all die anderen, die sich hier handwerklich einbringen. Einer für alle.“

Die Damen von der Raesfelder Strickgruppe
Die Damen der Strickgruppe. Foto: Petra Bosse

Abschied und Dank für Margret Hilver

Zu diesem Team gehörte bis in dieses Jahr auch Margret Hilver. Die 83-Jährige war bereits beim früheren Lepra-Basar aktiv und wurde nun am Sonntag in den Ruhestand verabschiedet. Vor dem Start in den zweiten Verkaufstag sang das Team ein kleines Ständchen und verabschiedete sie mit Dankbarkeit und Blumen.

Zwei Tage Basar – und ein Ergebnis mit Herz

Zwei Tage lang wurde verkauft, gelacht, probiert und nachgefüllt, bis auch die letzten Kisten fast leer waren. Erst am Abend, als die Türen sich schlossen, gönnten sich die Ehrenamtlichen ihre wohlverdiente Ruhe. Denn Herzblut steckt im Namen – und im Ergebnis. Der Erlös wird wie jedes Jahr gespendet: zur Hälfte an das Kinder- und Jugendhospiz „Gut Feismann“ in Nottuln-Darup, die übrigen fünfzig Prozent erhält das Hospiz „Zum Regenbogen“ in Selm-Bork.

Basar Herzblut Raesfeld 2025
Foto: Petra Bosse

Im vergangenen Jahr 2024 konnte durch den Adventsbasar Herzblut die Rekordsumme von 10.802 Euro gespendet werden.

#44 Monatsrückblick: Erle im Lichterglanz

In der 44. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats November: Der Martinszug in Erle mit Laternen und Martinsspiel lockte zahlreiche Familien ins Dorf, Bürgermeister Dirk Kuhmann stellte in seiner ersten Haushaltsrede die Schwerpunkte für 2026 vor, und die UWG Raesfeld fordert mehr Transparenz in Ratsprotokollen.

Weitere Nachrichten aus deiner Region findest du wie immer im Raesfeld Podcast.

Martinszug in Erle mit Laternen und Martinsspiel

Am 14. November zog der traditionelle Martinsumzug rund um die St.-Silvester-Kirche zahlreiche Familien an. Begleitet vom Blasorchester Erler Jäger führte St. Martin hoch zu Ross den bunten Laternenzug durch das Dorf. Am Ende begeisterte ein eindrucksvolles Martinsspiel, bevor erstmals zwei besonders kreativ geschmückte Böllerkarren prämiert wurden. Für Stimmung und Verpflegung sorgten die Fördervereine der örtlichen Kindergärten.

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Dirk Kuhlmann: Haushaltsrede mit Zukunftsausblick

In seiner ersten Haushaltsrede stellte Bürgermeister Dirk Kuhmann den anspruchsvollen Entwurf für 2026 vor und betonte die Notwendigkeit klarer Schwerpunkte. Angesichts steigender Kosten rückt die Gemeinde den Gebäudebestand, die Flächenentwicklung und die Konzentration auf Kernaufgaben in den Fokus. Erstmals soll eine Kreditaufnahme möglich werden – als Zeichen verantwortungsbewusster Finanzplanung. Kuhmann fordert mutige Entscheidungen, um Raesfeld zukunftsfähig zu halten, und wirbt für eine stärkere Arbeitgeberattraktivität. Zum Abschluss rief er den Rat zu gemeinsamer Verantwortung in einem herausfordernden Jahr auf.

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UWG Raesfeld fordert mehr Transparenz im Ratsprotokoll

Die UWG-Fraktion Raesfeld fordert in einem Antrag mehr Transparenz in Ratsunterlagen und Protokollen. Unter anderem sollen Verwaltungsantworten wörtlich dokumentiert, Vorlagen früher zugestellt und das Abstimmungsverhalten der Fraktionen klarer festgehalten werden. Ziel ist eine bessere Nachvollziehbarkeit für Rat, Öffentlichkeit und Presse.

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Katholische Kitas im Bistum Münster: Drei neue Träger geplant

Das Bistum Münster plant ab August 2027 einen umfassenden Trägerwechsel für seine 664 katholischen Kitas: Sie sollen in drei neue gemeinnützige Gesellschaften übergehen, um Abläufe zu vereinheitlichen und wirtschaftliche Risiken zu reduzieren. Gründe sind sinkende Kinderzahlen, steigende Anforderungen und die Entlastung ehrenamtlicher Kirchenvorstände. Die pastorale Verantwortung bleibt bei den Pfarreien; die Gemeinden sollen dem Wechsel ab Mai 2026 zustimmen.

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Umgestaltung Kirchplatz St. Martin in Raesfeld

Die Neugestaltung der Raesfelder Ortsmitte geht weiter: Nach dem Bereich rund um das Martinushaus folgt nun der Abschnitt Kirche Süd mit einer umfassenden Umgestaltung der Flächen rund um St. Martin. Geplant sind neue Wege, Beleuchtung, Entwässerung sowie Baumfällungen und Neupflanzungen, um den Kirchplatz offener und funktionaler zu gestalten. Die Ausführungsplanung wird am 1. Dezember vorgestellt.

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Verschenke ein Picknick im Münsterland

Die Aktion „Verschenke ein Picknick“ startet im Münsterland mit regional gefüllten Picknickkisten aus Holz. Die individuell zusammengestellten Kisten unterstützen lokale Betriebe und setzen auf Nachhaltigkeit und Wiederverwendung. Rund 30 Verkaufsstellen im Münsterland beteiligen sich an der Aktion. Der Münsterland e.V. bereitet zudem bereits die Picknicktage 2026 vor.

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Nikolausstiefel-Aktion und Adventsmarkt am Schloss Raesfeld

Zum Abschluss ein Ausblick auf die kommenden Highlights in Raesfeld: Auch in diesem Jahr gibt es wieder die beliebte Nikolausstiefel-Aktion. Seit Samstag, den 22. November 2025, können Kinder ihre Stiefel zwischen 10 und 12 Uhr im Rathaus oder beim Gasthof Brömmel-Wilms abgeben, versehen mit Namen und Telefonnummer, um vom Nikolaus eine kleine Adventsfreude zu erhalten.

Vom Donnerstag, 4. bis Sonntag, 7. Dezember 2025, öffnet dann der Adventsmarkt am historischen Wasserschloss seine Tore. Rund 80 Aussteller präsentieren handgefertigte Produkte, Dekorationen und Geschenkideen, während ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, festliche Beleuchtung und kulinarische Spezialitäten für stimmungsvolle Vorweihnachtsmomente sorgen.

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Arno Brömmel, die Könige und ein Baum, der Geschichte schreibt

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Die Erler Dorfkneipe Brömmel-Wilms schließt am 31. Dezember. Damit geht eine lange Tradition zu Ende, ebenso das Anzünden des stattlichen Weihnachtsbaums vor dem Gasthof. Am Freitag kamen viele Erler Bürger zusammen, um diesen besonderen Abschiedsabend mitzuerleben.

Letztes Lichteranzünden vor der Traditionsgaststätte

Vor der traditionsreichen Gaststätte Brömmel-Wilms versammelten sich am Freitagabend zahlreiche Gäste zum letzten Lichteranzünden zum 1. Advent. Das Blasorchester Erler Jäger sorgte für den musikalischen Rahmen. Obwohl es nass, nieselig kalt und grau war, wollten viele dieses letzte Mal nicht verpassen. Der neue Wirt Christian Lipfert sorgte für Essen, Glühwein und Getränke, damit die Gäste in vertrauter Atmosphäre zusammenkommen konnten. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich auszutauschen und Erinnerungen zu teilen.

Blasorchester Erler Jäger - Konzert-Advent bei Brömmel-Wilms

Könige, Kaiser und Unterstützer halten die Tradition lebendig

Unter den Gästen waren auch die zehn Erler Könige und Kaiser sowie der Ehrenpräsident des Schützenvereins und ehemalige Wirt Arno Brömmel. Sie hatten sich bereits im Vorfeld dafür eingesetzt, dass die Tradition ein letztes Mal gebührend gefeiert werden kann. Gemeinsam organisierten sie den großen Weihnachtsbaum, der vor Brömmel-Wilms letzte Woche aufgestellt wurde.

Erinnerungen aus mehr als zwei Jahrzehnten

Für Arno Brömmel war dieser Abend ein besonderer. „Ich schätze mal so 22, 23 Jahre ist es, dass wir hier vor dem 1. Advent einen Baum aufstellen“, sagte er. Die Tradition gehe an diesem Platz nun zu Ende. „Ich hoffe aber, dass sie auf dem neuen Dorfplatz im nächsten Jahr wiederbelebt wird. Muss ja nicht gleich alles zu Ende sein.“

Arno Brömmel - ehemaliger Dorfwirt in Erle
Arno Brömmel. Foto: Petra Bosse

Wie ist diese Tradition eigentlich entstanden? „Grundsätzlich war es erst mal meine Idee. Ich hatte einfach vor, was zu machen. Etwas Schönes für unser Dorf.“
Wie wichtig der Baum mitten im Dorf für die Erler ist, zeigte sich immer wieder. Eine Erinnerung ist ihm besonders geblieben. „Da hat der Wind uns den Baum umgehauen. Am nächsten Tag kam eine Dame zu mir und fragte, ob der Baum wieder hingestellt wird. Ich sagte, ja, der wird wieder hingestellt.“

Gasthof Brömmel Wilms in Raesfeld-Erle: Eine Ära geht zu ende
Foto: Petra Bosse

Dank an treue Helfer

Viele Unterstützer haben ihn über all die Jahre begleitet. „Benni Schwane, der immer dabei war, Ewald Tempelmann, die haben mir immer geholfen. Und auch andere Helfer.“
In diesem Jahr sei zusätzlich Manfred Gerbersmann dazugekommen. „Der hat organisiert, dass der große Baum mit den ehemaligen Königen von Erle gestellt wurde. Nicht alle, aber ein großer Teil war da.“

Ein stimmiger Abschluss und Hoffnung für die Zukunft

Am vergangenen Samstag wurde der Baum in Erle geschmückt und dort aufgestellt. Für Arno Brömmel ein gelungener Abschluss. „Ein sehr schöner Abschluss. Ich freue mich drüber, dass die Könige das in die Hand genommen haben. Und ich will hoffen, dass damit eine neue Sache geboren ist.“

Gasthof Brömmel-Wilms

Auch in diesem Jahr wurden 25 kleine Bäume über das Ortsmarketing verteilt. „Die werden am Samstag die Königin schmücken. Da freue ich mich drüber und ich will hoffen, dass es am Leben bleibt.“
Für Könige und Königinnen sei es zudem eine gute Gelegenheit, sich ein halbes Jahr nach dem Schützenfest wiederzusehen.

Erle im Münsterland leuchtet
Foto: Petra Bosse

Brand auf Weihnachtsmarkt Schulze- Beikel: Mehrere Hütten in Flammen

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Auf dem Gelände von Schulze-Beikel in Marbeck hat in der Nacht zu Sonntag eine brennende Weihnachtsmarkthütte einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Es wurden keine Personen verletzt, eine Ausbreitung des Feuers wurde verhindert und der Markt öffnet wie gewohnt.

Nächtlicher Einsatz auf dem Weihnachtsmarkt

Die Feuerwehr Heiden wurde am Sonntag um 1.11 Uhr zu einem Brand auf dem beliebten Weihnachtsmarkt Schulze-Beikel alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte brannten mehrere Hütten im hinteren Bereich des Marktes vollständig. Aufgrund der Lage wurde auf das Stichwort Zugalarm erhöht, sodass zusätzlich die Feuerwehr Borken mit den Löschzügen Borken und Gemen ausrückte.

Feuerwehr löscht brennende Weihnachtsmarkthütten auf dem Gelände von Schulze Beikel im Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Propangasflaschen und angrenzende Gebäude gesichert

Mehrere Trupps unter Atemschutz gingen zur Brandbekämpfung vor. Sie schützten angrenzende Gebäude und Zelte vor einer Ausbreitung des Feuers. In den betroffenen Hütten befanden sich zudem mehrere Propangasflaschen, deren Sicherheitsventile bereits abbliesen.

Feuerwehr löscht brennende Weihnachtsmarkthütten auf dem Gelände von Schulze Beikel in Heiden-Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Aufwendige Löscharbeiten

Die Löscharbeiten zogen sich in die Länge. Immer wieder flammten Glutnester auf, sodass Teile der Holzkonstruktion abgetragen werden mussten, um versteckte Brandstellen zu erreichen.

Völlig ausgebrannte Weihnachtshütten nach Feuer auf Weihnachtsmarkt Schulze -Beikel in Marbeck
©Feuerwehr Heiden

Ein herzliches Dankeschön gilt der Feuerwehr Borken und der Feuerwehr Heiden, die mit großer Einsatzbereitschaft und hoher Geschwindigkeit Schlimmeres verhindert haben.

Einsatz Feuerwehr Raesfeld: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Rauchmelder können Leben retten. In Raesfeld hat in der Nacht zu Sonntag ein ausgelöstes Warnsignal einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Feuerwehr rettete einen Bewohner aus einer verqualmten Wohnung und übergab ihn an den Rettungsdienst.

Rauchmelder löst nächtlichen Einsatz aus

Am frühen Sonntagmorgen gegen 3.11 Uhr wurde der Löschzug Raesfeld alarmiert. Laut Mitteilung der Feuerwehr Raesfeld, meldeten Anwohner einen piependen Rauchmelder in einem Wohngebäude an der Borkener Straße. Beim Eintreffen der Feuerwehr drang bereits Rauch aus den Fenstern.

Bewohner aus verrauchter Wohnung gerettet

Einsatzkräfte drangen unter Atemschutz in die Wohnung ein. Sie fanden den Bewohner schlafend vor und brachten ihn ins Freie. Der Mann wurde wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung an den Rettungsdienst übergeben.

Einsatz Feuerwehr Raesfeld nach ausgelöstem Rauchmelder an der Borkener Straße
Foto: Feuerwehr Raesfeld

Ursache vermutlich auf Herd zurückzuführen

Ein offenes Feuer stellte die Feuerwehr nicht fest. Die Hinweise deuteten darauf hin, dass eine vergessene Pfanne auf dem Herd die Verrauchung ausgelöst haben könnte. Die Wohnung wurde mit einem Hochdrucklüfter gelüftet und anschließend der Polizei übergeben.

Zwei Stunden Einsatzdauer

Im Einsatz waren das Hilfeleistungslöschfahrzeug, das Tanklöschfahrzeug und der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Raesfeld. Polizei und Rettungsdienst unterstützten vor Ort. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz beendet.

Unfall auf der Autobahn 31, 58-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt

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Ein 58-jähriger Motorradfahrer ist am Samstagabend auf der Autobahn 31 tödlich verunglückt. Der Unfall ereignete sich nahe der Anschlussstelle Reken.

Unfall auf der A31 bei Reken

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall am Samstagabend um 19.22 Uhr auf der Autobahn 31 in Richtung Emden. Ein Kia, besetzt mit vier Personen, fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf einen vorausfahrenden 58-jährigen Motorradfahrer aus Coesfeld auf. Der Mann stürzte und verstarb noch an der Unfallstelle.

Vier Insassen leicht verletzt

Durch den Zusammenstoß überschlug sich der Kia und kam im rechten Grünstreifen zum Liegen. Der 43-jährige Fahrer erlitt einen Schock. Seine Beifahrerin sowie zwei weitere Mitfahrende wurden leicht verletzt.

Polizei Münster sichert Spuren

Das Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Münster dokumentierte die Spuren am Unfallort, um den genauen Ablauf rekonstruieren zu können. Der Verkehr wurde zunächst an der Anschlussstelle Reken abgeleitet. Im Verlauf der Unfallaufnahme konnte der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeführt werden.

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