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Die Gewinner – Raesfeld hat Schlossvermählte 2021 gewählt

Von den rund 300 Brautpaaren, die sich 2021 das Ja-Wort im Raesfelder Wasserschloss gaben, beteiligten sich viele am Wettbewerb „Schlossvermählte des Jahres“.

(pd). Das Rennen machten Kira und Matthias Portleroi aus Leverkusen. Sie wurden für ihr stimmungsvolles Foto, für das ihre Hochzeitsfotografen von Blackbird Visuals im richtigen Augenblick auf den Auslöser drückten, von der Jury belohnt.

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1. Preis: Kira & Matthias Portleroi. Foto: Blackbird Visuals

Romantisches Wochenende in Raesfeld

„Für uns stand immer fest: Wenn wir heiraten, dann auf Schloss Raesfeld“, erzählt der Bräutigam, dessen Bruder und Schwägerin sich ebenfalls vor der historischen Kulisse des Wasserschlosses das Ja-Wort gaben. Das findet auch seine Ehefrau Kira: „Wir sind noch immer ganz beseelt von unserer Trauung – die gesamte Atmosphäre, die persönliche Traurede, der Sektempfang am Schloss, die atemberaubende Kulisse. Für uns war es einfach perfekt.“

Die Portlerois gewinnen ein romantisches Wochenende in Raesfeld: Verwöhnt werden die Schlossvermählten des Jahres 2021 mit einem kulinarischen Erlebnis im Schlossrestaurant Mahl & Meute. Übernachtet und gefrühstückt wird ebenfalls in den Schlossmauern; dazu wird das Siegerpaar von der Akademie Schloss Raesfeld eingeladen.

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2. Preis: Alena & Matthias Stehl. Foto: Alex Musial, Dortmund

Auf eine Übernachtung im „Hotel am Schloss“ können sich Alena und Matthias Stehl aus dem rheinland-pfälzischen Kerzenheim freuen. Sie belegen mit ihrem Foto den zweiten Platz im Wettbewerb.

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3. Preis: Chiara & Daniel Milsom-Van de Löcht Foto: mareen & isa photography

Den dritten Preis gewinnen die Raesfelder Chiara & Daniel Milsom-Van de Löcht. Die beiden punkteten mit ihrem Foto vor dem neuen illuminierten Schlosspark. Jetzt können sie bei einem Großen Hoffrühstück im Vennekenhof auf ihren schönsten Tag im Leben zurückschauen.

Weitere magische Momente sind auf den Fotos im Hochzeitsalbum unter www.schlosstrauungen.de zu sehen.

Dort gibt es auch Informationen zum Wettbewerb und zu den Trauungen im historischen Wasserschloss Raesfeld zum Wunschtermin – rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Auch für Kurzentschlossene gibt es noch Möglichkeiten bis zum Jahresende bei einer Trauung mit persönlicher Traurede „Ja“ zu sagen.

Erler Herz – Ein Auftritt der Fun Generation bei der KFD Erle

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Nach der Generalversammlung der katholischen Frauengemeinschaft Erle am Donnerstag gab es ein buntes Programm mit Tanz- und Gesangseinlagen von Mitgliederinnen der Fun Generation aus Raesfeld.

Weiterer Bericht von der Generalversammlung folgt!

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Herbst genießen: Wie Sie die bunte Jahreszeit lieben lernen

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Die dunkle Jahreszeit hat auch ihre Vorteile. Wenn es draußen kalt und düster ist, macht das gemeinsame Essen mit den Lieben in gemütlicher Runde noch mehr Spaß. Dabei kommen saisonale Spezialitäten besonders zum Zuge.

Der erste Raureif glitzert morgens auf dem Gras, der Atem dampft im Freien: Kein Zweifel, der Winter naht. Bei uns in Westfalen ist das auch die Zeit der warmen und deftigen Speisen, bei denen viele regionale und saisonale Zutaten zur Anwendung kommen. Ein absoluter Klassiker ist sicherlich der Grünkohl, der mit verschiedenen Beilagen auf den Teller kommt. Auch in vielen heimischen Gaststätten kann man ihn mal vegetarisch, mal mit saftiger Wurst bekommen. Auch viele saisonale Suppen kann man jetzt herbstlich genießen.

Die besten saisonalen Zutaten

Wer gerne selber kocht, legt meist auch Wert auf gute Zutaten. Und da hat unsere Region nicht nur im Herbst viel zu bieten. Auf Wochenmärkten oder in ihren eigenen Hofläden bieten viele Landwirte als Direktvermarkter alles an, was sie im eigenen Betrieb produzieren. Das geht von frischen Eiern über knackiges Gemüse, hausgebackenes Brot und Kuchen bis hin zu hochwertigen Fleischspezialitäten.

Mit saisonalem Kuchen kann man sich den Herbst versüßen. Foto: pexels

Traditionell war der Herbst die Zeit, in der man in unserer Region bestes Fleisch bekommen konnte, da vor dem Winter meist noch geschlachtet wurde. Auch heute noch sind die örtlichen Bauern und Metzger die besten Ansprechpartner, wenn es um herbstliche Fleischgerichte geht. Hier kann man sich auch schon die Tipps für die Auswahl des Weihnachtsbratens holen.

Mit bestem Fleisch und deftigen Pilzen lassen sich wunderbare Herbstgerichte zaubern. Foto: pexels

Wild und lecker im Herbst

Eine Sonderform stellt dabei regionales Wild dar, das nun ebenfalls Hochsaison hat. Ob Reh oder Wildschwein, Fasan oder Hirsch, die ganze waidmännische Kunst findet nun auch wieder den Weg in die Küche. Zusammen mit Pilzen, Rotkohl oder deftigen Knödeln entsteht hier so manches leckere Mahl. Wer sich die Zubereitung nicht selbst zutraut oder einfach nur herbstlich genießen möchte, findet in vielen heimischen Restaurant eine große Auswahl an tollen Wildgerichten. Wer gerne kocht, kann die Zutaten natürlich auch frisch und regional einkaufen und nach eigenem Rezept zubereiten.

Herbstlich genießen mit passenden Getränken

Passend dazu trinkt man gerne ein dunkles Bier oder einen schönen Wein. Der richtige Tropfen passt dabei nicht nur zum Wild, sondern natürlich auch zum Essen vom Lieblingsitaliener. Dabei kommen dann vielleicht noch die schönen Erinnerungen vom Sommerurlaub in der Toskana hervor, die für den passenden Gesprächsstoff sorgen. Und wer danach noch einen leckeren Kaffee oder frisch gebackenes Gebäck genießen kann, weiß warum man den Herbst und Winter auch die Zeit der Gemütlichkeit nennt.

Kleiderbörse Froschkönig schüttet Spenden aus Verkauf aus

Erfolgreich gewirtschaftet -Raesfelder Kleiderbörse Froschkönig spendet 3.000 Euro

Wie in den vergangenen Jahren haben die Mitarbeiterinnen der Kleiderbörse „Froschkönig“ überlegt wie sie Gruppen, Vereine oder andere Organisationen in der Gemeinde mit einer Spende unterstützen können.

Aufgrund der Corona Pandemie erhielten in der Vergangenheit bereits die Burgmusikanten und das Fanfarencorps Spenden, um die Fortbildung der Jugend zu unterstützen. Das Team vom „Froschkönig“ hat in diesem Jahr entschieden, dass die beiden anderen Musikvereine, die zur Kirchengemeinde St. Martin gehören, der Musikverein Rhedebrügge und die Erler Jäger, jeweils mit einer Spende von 1.000 Euro erhalten sollen.

Ebenfalls werden die Messdienergruppen mit 1.000 Euro unterstützt. Die Kirchengemeinde St. Martin plant, auf den Friedhöfen in Erle und Raesfeld je eine Steele für die Sternenkinder aufzustellen. Für diese Aktion wird vom Team“ Froschkönig“ jeweils 1.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Treue Kunden

Diese Ausschüttung von Spenden konnte nur durch die Treue der Kunden, die dem Team „Froschkönig“ gut erhaltene Kleidung, Deko,  Bettwäsche usw. zur Verfügung gestellt haben, möglich gemacht werden. Das Team hofft, dass der große Erfolg sich fortsetzt und im kommenden Jahr wieder Spenden zur Verfügung gestellt werden können.

Eine starke Gemeinschaft – Neuwahlen bei der KLJB Erle-Rhade

Marco Frerick löst Aloys Triptrap ab und übernimmt gemeinsam mit Tristan Kock den Vorsitz der Landjugend.

Am Freitag (11.11.22) fand die Generalversammlung der KLJB Erle-Rhade unter Mitwirkung zahlreicher Mitglieder im Saal von Brömmel-Wilms statt. Die Beteiligung mit knapp 90 anwesenden Mitgliedern sei, so Anna Honvehlmann (Pressesprecherin), wie im letzten Jahr wieder sehr zufriedenstellend gewesen.

Erster Punkt der Tagesordnung war die Begrüßung der Neumitglieder. Hier konnte sich die Landjugend über viele neue Gesichter freuen. Im Anschluss folgte ein kurzer Kassen- und Sportbericht des Vereinsjahres 2021/22.

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Neuer und alter vorstand der KLJB Rhade-Erle. Foto: KLJB

Neuwahl

Nach einem gemeinsamen Rückblick mit vielen Fotos und Videos von Aktionen aus dem letzten Jahr, stand die Wahl eines neuen Vorstandes an. Aloys Triptrap ließ sich nach neunjähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen,. So stand in diesem Jahr ein wichtiger Positionswechsel bei Landjugend auf der Tagesordnung.

Wahlen

Marco Frerick, der den Vorstand der KLJB schon in den vergangenen Jahren tatkräftig unterstützt hat, übernimmt gemeinsam mit Tristan Kock das Amt des Vorsitzenden der Landjugend Erle-Rhade.

Die Kassiererinnen Mara Leiting und Leonie Honvehlmann haben sich wieder bereit erklärt, auch im nächsten Jahr die Finanzen der KLJB zu verwalten.

Die Posten der Schriftführer konnten weiterhin mit Hendrik Honvehlmann und Anna Honvehlmann besetzt werden. Clemens Meier unterstützt im kommenden Jahr erneut den Vorstand als Sportwart.

Positionswechsel

Neben zahlreichen Positionswechsel innerhalb des Vorstandes konnte die KLJB Rhade/Erle auch einige Neumitglieder begrüßen. Unterstützung erhält Jan Honvehlmann bei der Besorgung von Getränken von Jochen Tempelmann.

Das Lager der Landjugend Erle-Rhade wird von Phillip Triptrap betrieben und betreut. Neu im Vorstand bei den Beisitzern sind Luisa Lagermann und Lukas Klevermann. Sie werden Christin Schulte Huxel und Alexander Cluse in der Gemeinde beim Bannertragen unterstützen.

Der Vorstand bedankt sich bei Aloys Triptrap, Simon Triptrap, Stefan Borgs und Jana Hülsken für ihre zuverlässige und tatkräftige Unterstützung in den vergangenen Jahren.

Insgesamt 48 Notfall-Infopunkte gibt es im Kreis Borken

Insgesamt gibt es im Kreisgebiet Borken, in 17 Städten und Kommunen, 48 Notfall-Infopunkte  

Die genauen Standorte der Notfall-Infopunkte sind einsehbar unter: www.akut.kreis-borken.de

Laut Kreis Borken sollen Notfall-Infopunkte als Anlaufstellen im Katastrophen- und Großeinsatzfall bei gegebener Notwendigkeit kurzfristig aktiviert werden. Dort können Bürgerinnen und Bürger zum einen dann über das Personal vor Ort einen Notruf für die Feuerwehr, den Rettungsdienst und die Polizei absetzen, zum anderen erhält die Bevölkerung dort Informationen über die aktuelle Lage.

Vorgestellt wurde das Notfall-Infopunkte-Konzept des Kreises Borken von der Fachabteilung Gefahrenabwehr der Kreisverwaltung Borken im Rahmen eines Treffens der kreisangehörigen Kommunen, der Kreispolizeibehörde Borken und des Kreises Borken bereits am 18. Oktober 2022 im Borkener Kreishaus.

Richtschnur

„Die grobe Richtschnur, die von der Arbeitsgemeinschaft auf Kreisebene für einen NIP herausgegeben wurde, beläuft sich auf 10.000 Einwohner“, so der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Markus Büsken.

Im kommenden Jahr sollen einzelne Notfall-Infopunkte in den Kommunen um Möglichkeiten zum Erwärmen von Wasser, Milch oder ähnlichen Flüssigkeiten und Aufladen von Akkugeräten ausgebaut werden.

Der Kreis verweist darauf, dass die Notfall-Infopunkte künftig ein Grundangebot an Information und Versorgung darstellen sollen. Hierbei handele es sich aber ausdrücklich nicht um Betreuungsstellen, sodass ein Aufenthalt und eine Versorgung der Bevölkerung über das zuvor beschriebene Grundangebot hinaus nicht vorgesehen sei.

Insgesamt gibt es in:

  • Ahaus 7,
  • Bocholt 8,
  • Borken 6,
  • Gescher 2,
  • Gronau 5,
  • Heek 1,
  • Heiden 1,
  • Isselburg 3,
  • Legden 2,
  • Raesfeld 1,
  • Reken 1,
  • Rhede 1,
  • Schöppingen 2,
  • Stadtlohn 3,
  • Südlohn 2,
  • Velen und Vreden jeweils 2 Notfall-Infopunkte

Bürgersprechstunde mit Nadine Heselhaus zum Thema Bürgergeld

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Die SPD-Bundestagsabgeordnete lädt zum Gespräch zum Thema Bürgergeld ein – Nadine Heselhaus MdB: „Mir ist es wichtig, mit den Menschen vor Ort zu sprechen!“

(pd). Im Parlament beschlossen, im Bundesrat gescheitert. Was genau bedeuten die von der Koalition beschlossenen Änderungen gegenüber Hartz IV? Lohnt es sich auch nach Einführung des Bürgergeldes noch arbeiten zu gehen? Wie geht es mit dem Bürgergeld weiter? Nadine Heselhaus hat früher selbst in einem Jobcenter gearbeitet und kennt das soziale System. Um Fragen zu klären, bietet sie eine Bürgersprechstunde zum Bürgergeld in ihrem Wahlkreisbüro in der Goldstraße 5 in Borken an. Sie findet am 17.11.2022 von 17:30 Uhr bis 19 Uhr statt. Anmeldungen sind nicht erforderlich.

Nikolaus Stiefel-Aktion 2022 in Raesfeld

Auch in diesem Jahr findet die beliebte Nikolausstiefel-Aktion in Raesfeld statt.

Dabei können alle Kinder der Gemeinde einen ihrer Stiefel abgeben und ihn gefüllt wiederbekommen. Die Stiefel sind in den Schaufenstern der Mitgliedsgeschäfte in den Ortskernen von Raesfeld und Erle zu finden.

Wo gebe ich meinen Stiefel ab?

Eingesammelt werden die Kinderstiefel in diesem Jahr am Samstag, 19. November in der Zeit von 10:00 – 12:00 Uhr in Erle vor dem Gasthof Brömmel-Wilms und in Raesfeld vor dem Rathaus.
Das Ortsmarketing bitten darum, die Stiefel mit Vor- und Nachname des Kindes,
Adresse und Telefonnummer, zu kennzeichnen. Bitte nur saubere und trockene Stiefel abgeben, keine Socken!
Ab Montag, den 6. Dezember können dann die lecker gefüllten Stiefel in den Schaufenstern der Raesfelder und Erler Geschäftswelt gesucht und abgeholt werden. Die Teilnahme an der Nikolaus Stiefel-Aktion des Ortsmarketing Raesfeld ist natürlich kostenlos. Der Nikolaus freut sich darauf, viele Raesfelder und Erler Stiefel zu füllen!

Super Performance! JSG Raesfeld-Erle gewinnt in Borken

Spielbericht JSG Raesfeld-Erle D2 gegen RSV Borken D3

Die Begegnung in Borken fand auf roter Asche statt. Nach langer Verletzungspause, Armbruch auf Klassenfahrt, war Nils Ebbing erstmalig wieder am Start. Mit seiner bekannten Zweikampfstärke gab er der Abwehr die zuletzt vermisste Stabilität, was der Offensive die erhofften nötigen Freiräume verlieh.

JSG-Raesfeld---Erle-Spielbericht
Foto: Verein

Unsere Jungs übernahmen auch sofort die Initiative und Torjäger Max Heiming erzielte bereits in der 9. Spielminute das 0 : 1 für unsere JSG. Nur 5 Minuten später war es wiederum Max, der auf 0 : 2 erhöhte.

Die Mannschaft spielte mit viel Leidenschaft weiter, und Borken war zu diesem Zeitpunkt einfach chancenlos. Bereits in der 18. Minute war es dann Jan Olbing, der als Ersatzkapitän mit einem satten Spannschuss das 0 : 3 für seine Farben erzielte. Unser eigentlicher Kapitän Luc Hudournik musste leider coronabedingt passen.

Bis zur Halbzeitpause diktierte weiterhin das Team das Spielgeschehen. Als man in Hälfte zwei zunächst das Spiel lediglich verwalten wollte, ging der Schuss nach hinten los und der Gastgeber kam in der 45 Minute durch unser Eigentor zum 1 : 3. Sofort schalteten unsere Jungs wieder in den Angriffsmodus.

Sehenswerten Kombination

Nach einer sehenswerten Kombination war diesmal Tymofii Lehkodukh, genannt Tima, zur Stelle und erhöhte in der 48. Minute auf 1 : 4. Wiederum war es dann Tima, der mit einem Alleingang von der Mittellinie aus zum 1 : 5 Endstand einnetzte.

Der Auftritt der D2 macht Mut für die nächsten Aufgaben und war gekrönt durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Super Performance!

Michael Oesterbeck

Kundenbestellungen bei der Bäckerei Spangemacher

Die Bäckerei Spangemacher weist darauf hin, dass (Spezial-) Kundenbestellungen ab sofort 2 Werktage vorab getätigt werden müssen. Der neue Bestell-Annahme Prozess ist der erste Schritt, um in den kommenden Monaten (Ziel bis Spätsommer 2023) auf 100% Slow-Baking umzustellen.

Das bedeutet, dass alle Brote, Brötchen und auch Spezialbestellungen über Nacht reifen können. Ein Großteil der Produkte macht das schon seit Jahren. Durch Slow-Baking können die Brote & Brötchen dann in extra angeschafften, hochmodernen Reiferäumen (temperatur-, luftfeuchtigkeit- und luftzirkulationsgesteuert) reifen. Dadurch wird eine deutlich bessere Qualität erreicht.

Die Produkte entwickeln im Reiferaum mehr Geschmack und Aroma und sind deutlich bekömmlicher. Im Reifeprozess werden zudem FODMAPs abgebaut. Neben der deutlichen Qualitätssteigerung sorgt es auch für deutlich bessere Arbeitsprozesse und Arbeitszeiten in der Raesfelder Backstube.

Selbstverständlich können Produkte aus dem Stammsortiment in haushaltsüblichen Mengen auch noch am gleichen Tag oder einen Tag vorab bestellt werden.

Bäckerei Spangemacher Standort Raesfeld (Hauptgeschäft)

Weseler Straße 30

46348 Raesfeld

Telefon: 02865 390

Internet:  www.baeckerei-spangemacher.de

E-Mail: [email protected]

Bäckerei Spangemacher Standort Erle

Silvesterstraße 1

46348 Erle

Telefon: 02865 7347

Nacht der Ausbildung in Raesfeld mit 18 Betrieben

Diese Woche ist es soweit: am Donnerstag findet in Raesfeld die Nacht der Ausbildung statt!

Welcher Beruf passt zu mir? Handwerk, Büro, ein Job im sozialen Bereich oder doch etwas ganz Anderes? Welche Ausbildung macht Spaß und bietet auch für die Zukunft gute Chancen? Viele Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler im Rahmen der beruflichen Zukunft stellen.

Blick hinter die Kulissen

Beim Blick hinter die Kulissen von fast 400 Betrieben im ganzen Kreis, können diese und weitere Fragen am 17. November 2022 von 17 – 20 Uhr während der Nacht der Ausbildung beantwortet werden. Sie haben die Chance, sich ein eigenes Bild von den Unternehmen zu machen, ganz unverbindlich und ohne vorherige Anmeldung. Auch Familie und Freunde sind herzlich willkommen!

18 Raesfelder Betriebe

Allein in Raesfeld sind 18 Betriebe dabei! Wer neugierig ist und vorab schauen möchte, welche Unternehmen dabei sind und welche Ausbildungsberufe angeboten werden, kann sich unter der Website nda.kreis-borken.de informieren.

Zudem gibt es die Möglichkeit sich eine individuelle Merkliste mit zu besuchenden Unternehmen für den Abend zusammenzustellen. Firmenadressen und die individuelle Route zu den relevanten Ausbildungsbetrieben sind so gleich auch im Mailpostfach oder per WhatsApp auf dem Smartphone für den Abend zur Hand.
Das Ortsmarketing Raesfeld sowie die Wirtschaftsförderer der einzelnen Kommunen und die WFG freuen sich auf einen spannenden Abend mit vielen interessierten Azubis der Zukunft!

Person mit Rettungsdienst aus PKW geholt

Am Dienstag rückte die Feuerwehr um 15.58 Uhr zu einem Einsatz an die Weseler Straße aus.

Der Grund für den Einsatz war eine in einem PKW sitzende und eine ansprechbare Person, die trotz Ansprache von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr die Tür nicht öffnete und das Fahrzeug nicht verlassen wollte.

Um die Person durch den Notarzt und den Rettungsdienst behandeln zu können, durchbohrte die Feuerwehr auf Anordnung der Polizei die hintere Scheibe der Beifahrerseite.

Während des Einsatzes sei der Bereich und die Weseler Straße laut Mitteilung der Feuerwehr großräumig für eine Stunde abgesperrt worden. Nach der Erstbehandlung konnten dann die Einsatzkräfte die Person aus dem Fahrzeug begleiten.

Im Anschluss reinigte die Feuerwehr die Fahrbahn von Glassplittern. Der Einsatz endete um 17 Uhr.

Tumulte bei Ratssitzung nach Vorwürfen der SPD-Fraktion

RLT-Anlagen in Schulen sorgen für hitzige Diskussion – Rat lehnt erneut Antrag der SPD auf Lüftungsanlagen in Schulen ab

„Sie stellen hier Vorwürfe in den Raum, darüber enttäuscht zu sein, dass die Verwaltung es bewusst hinausgezogen habe, und bezichtigen den Bürgermeister der Lüge. Das möchte ich ganz deutlich zurückweisen“, erboste sich Karl-Heinz Tünte von der CDU.

Derart in Rage hatte man den 74-Jährigen bislang nicht gekannt. Dabei war es wohl weniger der erneute Antrag, von der Fraktionsvorsitzende SPD Elke Rybarczyk. Danach sollte die Verwaltung erneut beauftragt werden, Raumluftfilter für Raesfelder Schulen anzuschaffen. Gleichzeitig sollte die Verwaltung weiterhin an einer zeitnahen Umsetzung nach Fördermöglichkeiten suchen. Sie kritisierte, dass die Ausschreibungsfrist bei der Kommunalen Dienstleistungsgesellschaft (KDG) zu kurz gewesen sei.

Stellungnahme sorgt für Zündstoff

In ihrer Stellungnahme zum Antrag verwies Rybarczyk auf neue Erkenntnisse. Sie betonte, dass es mit Blick auf Corona und die zu erwartende Grippewelle schließlich um die Gesundheit der Kinder gehe.

Gleichzeitig wollte sie „Tacheles“ reden, da sie, was die Deckelung der Kosten für RLT – Anlagen bei einer Ausschreibung anbelange, neue Erkenntnisse habe. Sie behauptete, dass der Bürgermeister und „seine CDU“ gegen die Anschaffung der RLT-Anlagen seien. Laut Bürgermeister gebe es bei einer Ausschreibung der RLT-Anlagen, die sich aktuell auf rund 1,8 Mio. Euro belaufen, keine „Deckelung der Kosten“. Das bestritt Elke Rybarczyk ohne belegbare Begründung. Sie habe andere Informationen dazu. Für sie sei alles, was im Vorfeld gelaufen sei, nur ein ewiges Hin und Her und eine bewusste Verzögerungstaktik der Verwaltung gewesen.

Informationen von anderen Firmen

Insgesamt habe das ganze Verfahren bis zum Ratsbeschluss sieben Monate gedauert. Auch beklagte sie die aufwendige öffentliche Ausschreibung des Projektes der Verwaltung. Wie in den vergangenen Sitzungen bereits betont wurde, habe sich auf die Ausschreibung keine Firma gemeldet. Das sei laut Rybarczyk nicht wahr. Sie habe Informationen von drei Firmen, die diese Anlagen zeitnah eingebaut hätten und auch beraten würden, ohne die Beratung in Rechnung zu stellen. Dazu habe es am 29. April einen Kontakt mit einer Firma T…. Den vollen Namen wollte sie, auch auf mehrfacher Nachfrage vom Bürgermeister, aus rechtlichen Gründen nicht nennen.

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg

Gleichzeitig warf sie der Verwaltung vor, dass sich diese hinter Formfehlern verschanze. Sie monierte auch die „Schimpftiraden“ von Hans-Dieter Strothmann (CDU), die er mit Blick auf die enormen Kosten und der Tauglichkeit von RLT-Anlagen in Richtung der SPD in der Presse geäußert habe. Er stimmte als einziger seinerzeit gegen den Einbau von RLT-Anlagen. Zusammenfassend vertrat Rybarczyk während der Sitzung die Meinung: „Am Geld kann es bei der Förderung nicht gelegen haben. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.

Maßnahmen sind realistisch nicht durchführbar

Mit Blick auf den Ratsbeschluss vom 12. 9., wonach die Julia-Koppers Gesamtschule wegen der höheren Kosten nicht mit RLT-Anlagen ausgestattet werden solle, gelte jedoch nach der Rechtsauffassung von Rybarczyk immer noch noch der ursprüngliche Beschluss vom 21.02 2022, wonach die St. Sebastian- und Silvestergrundschule mit RLT-Anlagen auszustatten sei. Da jedoch -realistisch gesehen – die Durchführung der Maßnahme nicht durchzuführen sei, wolle Sie erneut einen Antrag stellen. „Wir sind der Meinung, dass die Verwaltung sich auch mal nach mobilen Anlagen umhören soll“, so Rybarczyk. „Wir möchten, dass dieses Thema nicht vernachlässigt wird. Wir wünschen uns, dass uns alle Verantwortlichen darin unterstützen, die Gesundheit der Kinder sicherzustellen, denn sie gehören zu den Schwachen in der Gesellschaft“.

Vorschlag aus der UWG

Hierzu meldete sich der Fraktionsvorsitzende der UWG Volker van Wasen zu Wort. Er sei entsetzt darüber, dass die Umsetzung so lange rausgezögert wurde. Als Beispiel fügte er die Prüfung der Statik und des Brandschutzes an. „Hier hätten wir bei einer schnellen Bearbeitung drei Monate gewinnen können“, so van Wasen. Damit habe es einen Zeitraum gegeben, der nicht genutzt worden sei. Auch wollte er wissen, wie viele Firmen die Verwaltung angesprochen habe. Gleichzeitig machte er den Vorschlag, dass die Verwaltung erneut darüber nachdenken solle, die Ausschreibungen getrennt vorzunehmen.

Auftrag war zu groß

Dazu betonte Bauamtsleiter Bernd Roters, dass er von drei hiesige Firmen angesprochen worden sei. „Letztendlich war der Auftrag für die Firmen zu groß. Sie wollten auch nicht mehr an der Ausschreibung teilnehmen“. Und eine getrennte Ausschreibung sei wegen des Gewährleistungsanspruchs nicht möglich gewesen. Das größte Problem sei seiner Meinung nach sei gewesen, dass die Realisierung für den Einbau der Anlagen im Zeitraum der Förderfrist vom Land NRW zu kurz gesetzt sei.

Alternative Möglichkeiten

Henry Tünte von den Grünen bedauerte die aktuelle Lage und fragte, ob es alternative Möglichkeiten gebe. Er schlug vor, dass parallel zu den RLT-Anlagen die energetische Versorgung überprüft und nach Alternativen unter lufthygienischen Klimagesichtspunkten gesucht werde.

Karl-Heinz Tünte (CDU) war irritiert darüber, dass erneut wieder über normale Raumluftfilter nachgedacht werden solle, da diese, damals wie heute, wissenschaftlich umstritten seien. Am wirksamsten seien die RLT-Anlagen gewesen.

Karl-Heinz Tünte wies Vorwürfe scharf zurück

Über die Wortwahl der Fraktionsvorsitzende Rybarczyk zeigte sich Karl-Heinz Tünte entsetzt. „Ich weise es öffentlich an dieser Stelle zurück, hier im Rat vom ‚Bürgermeister und seiner CDU‘ zu sprechen. Sie stellen hier, wie van Wasen, Vorwürfe in den Raum, darüber enttäuscht zu sein, dass die Verwaltung das Verfahren bewusst hinausgezogen habe. Den Vorwurf möchte ich ganz deutlich zurückweisen. Die Begründung wurde in den vergangenen Sitzungen schlüssig vorgetragen. Und wenn es auf eine Ausschreibung keine Bewerbung gibt, dann gibt es dazu auch Gründe.“

Er wies noch einmal darauf hin, dass die Finanzierung gesichert, aber die Zeiten für die Umsetzung der Maßnahmen wären zu kurz gewesen sei, sodass diese nicht rechtzeitig fertiggestellt werden könnten. „Das war der Grund, denn 1,8 Mio. hätte die Gemeinde nicht allein finanzieren können“, so Karl-Heinz Tünte.

Hans-Dieter Strothmann findet Angriff mies

Hans-Dieter Strothmann fügte an, dass Elke Rybarczyk zwar einen langen Vortrag gehalten habe, woran sie sicherlich wochenlang gearbeitet habe. Dieser hätte jedoch im wesentlichen nichts Neues beinhaltet und keine neuen Erkenntnisse erbracht. „Warum machen sie das hier? Sie unterstellen hier der Verwaltung und dem Bürgermeister, dass sie ihre Aufgaben nicht wahrgenommen haben. Sie reklamieren für die SPD, dass es ihnen hier um das Wohl der Kinder gehe und uns nicht“, so Strothmann. Hinsichtlich der RLT-Anlagen ergänzte Strothmann, dass Gronau nur eine von 17 Kommunen im Kreis sei, die RLT-Anlagen in Schulen eingebaut habe. 15 Kommunen im Kreis Borken hätten sich bewusst anders entschieden. „Den Angriff auf den Bürgermeister und die Verwaltung finde ich, so wie sie das heute hier in ihrer Stärke vorgetragen haben, mies“, so Strothmann.

Realität sieht anders aus

Medizinerin Dr. Sarah Gößling (CDU) ergänzte: „Wir sind gerade in einer Blase. Wenn wir uns die Realität anschauen wie Schützen-, Nachbarschaftsfesten und Karnevalsfeiern anschauen und wie eine neue Studie zeigt, dass Kinder keine Überträger sind. Uns wenn wir das mal herunterbrechen auf diese Diskussion, dann ist das alles für mich Politikgeplänkel. Und dass wir jetzt auf Biegen und Brechen, wo überall unter anderem auch die Isolationspflicht fällt, zwei Millionen für Lüftungsanlagen investieren sollen, hat meiner Meinung nach fast nichts mehr mit Realität zu tun.“

RTL-Anlagen auch im Bus?

Arno Brömmel betonte, dass auch der CDU natürlich die Gesundheit der Kinder am Herzen liege. Er verwies darauf, dass die SPD von 1,8 Mio. spreche, und mit einer finanziellen Unterstützung nicht zu rechnen sei „Wir leben hier mit Blick auf unseren Schulen und Kitas noch in einer ziemlich heilen Welt. Alles wird wieder aufgebauscht und mit einer finanziellen Unterstützung nicht zur rechnen ist. Andere Schulen in unserem Land können aus finanziellen Gründen nicht einmal saniert werden. Es gibt undichte Fenster, wo es ständig zieht oder wo kein Geld da ist, nicht einmal für Farbe. Und wir reden hier über Anlagen im Wert von 1,8 MIO. Euro, welche der Bürger mittragen muss“. Er wollte auch wissen, was mit den Kindern sei, die in einen Schulbus steigen. „Gibt es dort auch RLT-Anlagen?“

André Olbing forderte Ende der Debatte

Bevor André Olbing (CDU) einen Antrag auf Schluss der Debatte stellt, geht Bürgermeister Martin Tesing nur kurz auf die Vorwürfe von Elke Rybarczyk ein, in dem er feststellt: „Ihre Unterstellungen sind durch nichts belegt und widersprechen den Tatsachen“.

Im Anschluss an der zum Teil hitzigen Debatte, wird der von Elke Rybarczyk beantragte Beschluss, wonach der Rat/die Verwaltung beantragen solle, „trotz, oder wegen der nun gegebenen Unmöglichkeiten einer zeitnahen Umsetzung eines positiven Beschlusses, Raumfilter für Raesfelder Schulen anzuschaffen, nach Fördermöglichkeiten zu forschen, um einen Einbau zu gewährleisten – zeitnah – wenn auch später, als der Antrag vom 21.2.2022 vorsah, mit 16 Nein-, 2 Ja- und 9 Stimmenthaltungen abgelehnt.

Dagegen wird der Beschlussvorschlag von Henry Tünte, wonach die Energieversorgung der Gebäude und nach klimaverträglichen Alternativen untersucht werden, beziehungsweise nach lufthygienischen Gesichtspunkten gesucht werden sollen, einstimmig beschlossen.

Einen kühlen Kopf bewahren

Bleibt zu hoffen, dass auch im Raesfelder Rat schnell die Vernunft wieder Einzug hält, sobald sich der Rauch verzogen hat. Denn der Antrag über die RLT-Anlagen wird sicher nicht der letzte Beschluss sein, den die Vertreter der Gemeinde in Zukunft noch zu treffen haben. Und dabei hilft ein kühler Kopf allemal mehr als böses Blut.-

Rat beschließt Notfall-Infopunkt für das Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld

Die Gemeinde Raesfeld richtet entsprechend eines kreisweiten Konzeptes einen Notfall-Infopunkt (NIP) in Raesfeld ein.

Diese können von der Bevölkerung im Fall eines großflächigen Stromausfalls genutzt werden. Darüber hinaus werden beide Feuerwehrgeräte mit Notstromaggregaten ausgestattet.

Für den Fall eines Blackouts bereiten sich der Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld darauf vor. Wie schon bereits berichtet, hat der Ausschuss am 7. November über die Errichtung eines Notfall-Infopunktes am Feuerwehrgerätehaus in Raesfeld beraten. Doch wie können Bürgerinnen und Bürger einen Notruf absetzen, wenn das Telefon stumm ist und auch das Handynetz nicht mehr funktioniert? In Raesfeld wird es demnächst für solche Fälle den Notfall-Infopunkt (NIP) geben.

In seiner Sitzung am Montag hat der Rat der Gemeinde mehrheitlich mit zwei Gegenstimmen grünes Licht für die Errichtung eines Notfall-Info-Punktes in Raesfeld gegeben. Darüber hinaus stimmte der Rat einstimmig dafür, dass beide Feuerwehrgerätehäuser mit Notstromaggregaten ausgestattet werden.

Erlass des Ministeriums

Vorausgegangen ist ein Erlass des Ministeriums des Inneren des Landes NRW. Vor dem Hintergrund eines größeren Stromausfalls, beispielsweise wie beim Schneechaos 2005, bei drohendem Energiemangel als Folge des Ukrainekriegs oder eines tatsächlich flächendeckenden und längerem Stromausfalls, soll mit der Errichtung von Notfall-Informationspunkte das Absetzen für Bürger eines Notrufs an die 112 oder an die 110 gesichert und die Feuerwehrgerätehäuser mit Notstrom zu versorgt werden. Lebensmittel, Aufwärmmöglichkeiten und ähnliches gibt es dort nicht.

Geplant war von Anfang an ein NIP in Raesfeld. Die SPD schlug drei Punkte, in Raesfeld, Erle und Homer, vor.

Wie geht es weiter:

Das von der Arbeitsgruppe erarbeitete Konzept soll mit den beteiligten Kommunen abgestimmt und dann mittels Schulungen und Übungen umgesetzt werden. Die Notfallinformationspunkte erhalten eine einheitliche Beschilderung und werden im Rahmen einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit bekannt gemacht.

Richtiges Verhalten bei Stromausfall – Hinweise dazu gibt der Kreis Borken: Verhaltensregeln bei Stromausfall

Hinweis: Notfall-Infopunkte

  • Die Notfall-Infopunkte werden bei längerem Stromausfall oder bei Totalausfall der Telefonnetze durch Rettungskräfte der Feuerwehren besetzt. Sie nehmen Ihre Notfall-Meldungen entgegen und übermitteln sie per Funk an die Kreisleitstelle, damit die benötigten Einsatzkräfte zu Ihnen entsandt werden können.
  • Besetzt werden die Stellen nur, wenn der Strom oder das Telefonnetz (Festnetz und Mobilfunk) länger ausfallen. Im Normalfall sind die Punkte nicht besetzt.

Quellenangabe: Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Borkener Weihnachtsmarkt am 1. Adventswochenende

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Weihnachtliche Stimmung mit traditionellen Holzhütten rund um die Remigiuskirche vom 25. bis 27. November 2022 / Zusätzlich verkaufsoffener Sonntag in Borken

Borken (pd). Rund um die Remigiuskirche öffnet der Borkener Weihnachtsmarkt traditionell zum ersten Adventswochenende seine Pforten – und so auch in diesem Jahr. Vom 25. bis 27. November 2022 bespielen Händlerinnen und Händler rund 30 Holzhütten mit unterschiedlichen Angeboten. Darüber hinaus ist der Sonntag, 27. November 2022, verkaufsoffen.

Kunsthandwerk und vieles mehr

Nicht nur Kunsthandwerk in verschiedenen Formen wie Schmuck, Dekorationen, Holzhandwerk und mehr lockt die Besucherinnen und Besucher auf den Weihnachtsmarkt am Kirchplatz. Auch die Getränke- und Essensstände mit traditionellen herzhaften Gerichten sowie süßen Verführungen laden zum Besuch ein. Auf der zentralen Bühne am Kirchplatz gestalten Borkener Künstlerinnen und Künstler sowie Chöre und Tanzgruppen an allen Tagen das Bühnenprogramm. Interessierte können entlang der Stände an der Remigiuskirche über den Marktplatz bis hin zum Kornmarkt und zum Walienplatz schlendern, wo die ansässigen Händlerinnen und Händler mit weiteren Angeboten zum Verweilen einladen.

Das Programm

  • Am Freitag, 25. November 2022, öffnet der Weihnachtsmarkt von 16 bis 21.30 Uhr. Ab 18 Uhr findet zudem ein Lichterabend mit offener Remigius-Kirche statt. Der Werbekreis Borken plant darüber hinaus den „Local Friday“ mit Walking-Acts.
  • Am Samstag, 26. November 2022, können sich Besucherinnen und Besucher von 12 bis 21.30 Uhr auf die zahlreichen Stände freuen. Am Sonntag, 27. November 2022, können alle abschließend den Weihnachtsmarkt noch von 12 bis 20 Uhr besuchen.
  • Der Sonntag ist zudem verkaufsoffen. Dabei erstreckt sich die Veranstaltungsfläche mit einem winterlichen und weihnachtlichen Programm für Jung und Alt durch das gesamte Innenstadtgebiet und das Gewerbegebiet an der Otto-Hahn-Straße. Im Gewerbegebiet Ost wird zusätzlich eine Friedensaktion geplant. Die Geschäfte in Borken sind dann von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Shuttleservice

Ein Shuttleservice ermöglicht einen unkomplizierten Besuch aller Aktionsflächen am verkaufsoffenen Sonntag. Vom großen Pendlerparkplatz an der „Heidener Straße“ bis in die Innenstadt (Haltestelle an der „Wilbecke“) und zum Gewerbegebiet Ost (Haltestelle an der „Max-Planck-Straße“) fahren zwei Busse der Firma Wedding Reisen zwischen 13 und 18 Uhr im 15-Minuten-Takt.

So können Besucherinnen und Besucher schnell und einfach die Veranstaltungsflächen erreichen. Die Stadt Borken weist auf die geltende Maskenpflicht in allen Bussen hin.
Die Stadt Borken freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und wünscht viel Spaß auf dem Borkener Weihnachtsmarkt 2022!

Finton Mumbure verzaubert in der Alten Ziegelei

Mit einem emotionalen und stimmungsvollen Auftritt konnte Finton Mumbure das Publikum in der Alten Ziegelei verzaubern. Schon jetzt wird über ein größeres Event im Sommer nachgedacht.

Mit seiner Interpretation von Welthits wie „Talkin`Bout A Revolution“ von Tracy Chapman oder „Redemption Song“ von Bob Marley gehörte Finton Mumbure zu den Stars von „The Voice of Germany“ 2020. Auch sein Coach Mark Foster war hin und weg von der Stimme und der Ausstrahlung des in Simbabwe geborenen Sängers, der seit vielen Jahren in Eschweiler lebt.

Nun konnte Mumbure seine Kunst in der ausverkauften Alten Ziegelei unter Beweis stellen. Die Besucher genossen die Musik und die schöne Atmosphäre im Landcafé. Der Abend begann mit Blues Rock, dann sorgte Reggae für Urlaubsgefühle. Auch so unterschiedliche Hits wie von Elvis Presley und Herbert Grönemeyer wurden live gesungen. Tanzmusik schloss sich an den gelungenen Auftritt an.

Größeres Event im Sommer vorstellbar

Auch Finton Mumbure selbst hatte der Abend in der Alten Ziegelei bestens gefallen. Mit seiner Band blieb es bis zum Schluss vor Ort. Warum nicht im nächsten Jahr ein größeres Event im Sommer veranstalten? Über diesen Vorschlag denken der Künstler und das Team der Alten Ziegelei gerade ernsthaft nach.

Das nächste schon feststehende Event findet übrigens am 10. Dezember statt. Eingeladen ist Maryaka aus Köln. Einlass ist um 17 Uhr.

Die aktuellen Infos findet man auf der Homepage der Alten Ziegelei:
https://landcafe-roesterei.de

Raesfelder Rathaus ist fest in närrischer Hand

Das Raesfelder Rathaus ist seit Samstagabend fest in närrischer Hand.

Vor der offiziellen Prinzenproklamation im Festzelt am Samstagabend schaukelten sich die Raesfelder Jecken des RCV pünktlich um 19.11 Uhr vor dem Raesfelder Rathaus ein.

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Bürgermeister Martin Tesing übergibt das Rathaus bis Aschermittwoch an das RCV Prinzenpaar. Foto: Petra Bosse

Traditionell übergab Bürgermeister Martin Tesing den Rathausschlüssel an die Prinzenpaare des RCV Andreas II. und seiner Lieblichkeit Anja I. sowie an das Kinderprinzenpaar Charlie I. und Johanna I.

Gute Tradition

Bevor er sich zurückziehe, habe er jedoch noch etwas zu sagen: „Brauchtum im Dorf gilt es zu bewahren. Nur wenn dieser überleben soll, geht es nur, wenn sich dafür Menschen hergeben, die sich ohne Jammerei hier einbringen. Das gilt auch für alle Vereine in der Gemeinde“, so Tesing, der sich auf diesem Weg für das Engagement zum Erhalt der örtlichen Tradition bedankte. Das er sich nun zurückziehe und sei Amt übergebe, sei allerdings nur vorübergehend. „Am Schermittwoch um 0 Uhr eins, ist das Rathaus wieder meins“, fügte der Bürgermeister hinzu und lachte.

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Der Rathausschlüssel ist in fester Hand des Kinderprinzenpaares. Foto: Petra Bosse

Nach der kleinen Feier mit einigen Gastvereinen ging es dann gemeinsam in Festzelt Am Michael. Hier feierten die Jecken ausgelassen bis in die frühen Morgenstunden. Bereits am Nachmittag fand die offizielle Kinderproklamation des RRZ mit einem bunten Programm im Fest statt.

Begleitet wurde der Umzug von Fackelträgern der Feuerwehr. Für den musikalischen Rahmen sorgten das Fanfarencorps und die Raesfelder Burgmusikanten.

Kinderproklamation – RRZ-Kids feierten gemeinsam

Die Kinderprinzenproklamation des RRZ war für Prinz Charlie I. Hutton und Prinzessin Johanna I. Weddeling einer ihrer ersten größten Auftritte am Samstag im Festzelt Am Michael

Volles Zelt bei der Kinderprinzenproklamation des Raesfelder Rosenmontagszuges und jede Menge Spaß für große und kleine Jecken.

RRZ Proklamtion Kinderprinzenpaar 2022

(pd). Den Auftakt an diesem Samstagnachmittag machten die RRZ-Kids mit ihrem Partytanz. Mit Witz und Charme führten die beiden Moderatoren Paul Geldermann und Gero Terhart das Publikum durch das Programm.

Bei der Veranstaltungen wurden das Kinderprinzenpaar der Session 2021/2022 Luis I. Olbing und Carla I. Mümken sowie Hofdame Rieke Butenweg gebührend verabschiedet.

RRZ Proklamtion Kinderprinzenpaar 2022

Anschließend stand der große Auftritt für Prinz Charlie I. Hutton und Prinzessin Johanna I. Weddeling an. Im Ornat und mit Krönchen betraten sie zum ersten Mal – unter Applaus der Gäste – mit Hofmarschall Fin Reidenbach und Hofdame Jonna Vorholt die Bühne. Die Regierungserklärung gaben beide live und gesungen zum Besten.

RRZ Proklamtion Kinderprinzenpaar 2022

Zu Gast waren die Hoheiten der KFK Südlohn und von den Lollige Snuiters aus Wehl sowie das große Prinzenpaar des RCV mit Gefolge. Beistert verfolgte das Publikum die Auftritte der Kükengarde des RCV, der Tanzgarde des Homeraner Karnevalsvereins und der Minigarde des RCV.

Die Mitmachaktionen, die seit Jahren vom RRZ inszeniert werden, waren waren wieder einmal ein schöne Sache für alle Kinder, so dass die Moderatoren Paul und Gero keine Mühe hatten, die Bühne vollzubekommen. Es wurde kräftig getanzt und gefeiert an diesem Nachmittag zu den Partyhits der Band „Nachtschicht“.

Foto: RRZ

Flüchtlingssituation in der Gemeinde Raesfeld spitzt sich zu

Gemeinde Raesfeld ist, was die Aufnahme von Flüchtlingen anbelangt, am Limit. Als größter Vermieter weit und breit wird es bald keine Unterbringungsmöglichkeiten für Schutzsuchende mehr geben.

Über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Gemeinde Raesfeld berichtete der Leiter des Ordnungsamtes Norbert Altrogge in der heutigen Ratssitzung. Und diese belegen deutlich, wie sich die Situation in der Gemeinde zuspitzt.

Ordnungsamtleiter-Raesfeld-Norbert-Altrogge
Zahlen und Fakten zur aktuellen Flüchtlingssituation in der Gemeinde gab es am Montag in der Ratssitzung von Ordnungsamtsleiter Norbert Altrogge. Foto: Petra Bosse (Archiv).

Aktuell leben in der Gemeinde Raesfeld 304 Flüchtlinge. Diesen teilen sich auf in ein Drittel Ukrainer und ein Drittel Syrer.

Insgesamt gibt es in der Gemeinde 32 Männer, 51 Frauen und 77 Kinder aus der Ukraine. Darüber hinaus gibt es unter anderem noch Flüchtlinge aus Afghanistan (6%), Serbien (6%) und der Türkei (6%).

Bei den Flüchtlingen aus der Ukraine seien mehrere Familien im Sommer und in den Herbstferien für ein bis zwei Wochen in ihre Heimat zurückgefahren, um die Familien und Väter wiederzusehen. Bis auf eine Familie, die hier nicht klargekommen sei, kehrten alle nach Raesfeld zurück.

Flüchtlinge in Raesfeld 2022
Grafik: Gemeinde Raesfeld

Riesengroße Herausforderung

Die Situation stelle die Gemeinde vor einer riesengroßen Herausforderung mit nicht absehbarem Ausmaß, so Altrogge. Die Situation habe auch in der Verwaltung zu personellen Veränderungen geführt. So wurde beispielsweise eine Mitarbeiterin von der Verwaltung damit beauftragt, sich nur noch um das Immobilien-Management zu kümmern.

„Wir sind als Gemeinde Raesfeld der größte Vermieter in der Region. Keiner ist größer als wir“, fügte Ordnungsamtsleiter Altrogge hinzu.

Aktuell stellt die Gemeinde 28 eigene Unterkünfte aus Eigentum, Mietwohnungen und Altbestand für Flüchtlinge zur Verfügung. Das sind 24 Häuser für 280 Flüchtlinge in Raesfeld, zwei in Erle für 16 Flüchtlinge. In Homer leben acht Flüchtlinge in zwei Wohnungen.

Mehr Flüchtlinge als 2015

Im Vergleich: 2013 waren es noch vier gemeindliche Unterkünfte mit 106 Flüchtlingen. Im Jahr 2015 waren 235 Flüchtling auf neun Unterkünfte verteilt.

Mittlerweile werde ein Zimmer von drei Personen belegt. Durch die ständigen Neuankömmlinge müsse die Verwaltung koordinieren, wo überhaupt noch ein Bett frei sei. Das führe auch schon mal zu Konflikten, sodass es hier auch Umzüge gebe.

Insgesamt 231 Flüchtlinge seien mittlerweile anerkannt. Hinzu kommen noch 100 Flüchtlinge, die es geschafft haben, ihren Lebensunterhalt selbst zu finanzieren und in eigenen Wohnungen leben.

Abgängige Häuser

Ein weiteres Problem sei auch die teilweise Unterbringung in abgängigen Häusern wie im ehemaligen Pfarrheim in Erle oder im Hotel Epping. „Diese Häuser werden uns nicht mehr ewig zur Verfügung stehen“, so Altrogge. Hinzu kommen auch befristete Verträge mit den Vermietern. „Hier müssen die Vermieter für eine Verlängerung zustimmen. Wenn nicht, müssen wir uns selbst darum kümmern, die Menschen anderweitig bei uns unterzubringen“, ergänzt Altrogge.

Anerkannte Flüchtlinge

Was anerkannte Flüchtlinge anbelange, erhalten diese eine dreijährige Wohnsitzauflage. Dies bedeutet, dass Flüchtlinge, die heute ihre Anerkennung bekommen, für weitere drei Jahre in der Gemeinde wohnen bleiben müssen. Es denn, sie haben eine feste Anstellung in einem anderen Ort, wo ein Pendeln nicht möglich ist. Auch gebe es mittlerweile große Chancen auf Familiennachzug bei anerkannten Flüchtlingen.

Geduldete Flüchtlinge

Ein weiterer Problempunkt, welcher der Gemeinde zu schaffen macht, seien die geduldeten Flüchtlinge. Hier wurde zwar das Asylgesuche abgelehnt, aber sie können zurzeit nicht zurückgeführt werden. Die Gründe seien unterschiedlich, so Altrogge. Zum einen, weil sie krank sind oder weil sie keinen Pass mehr haben.

Gemeinde sucht weiter Wohnungen

All diese Probleme führen nun dazu, dass die Gemeinde nur noch punktuelle Unterbringungsmöglichkeiten hat. „Wir müssen jetzt zusehen, wo wir noch Person unterbringen können und wir weiterhin Leute suchen, die noch Wohnraum oder ältere Häuser haben und uns diese zur Verfügung stellen“, so Altrogge. Er jedoch habe keine große Hoffnung mehr, dass die Verwaltung von dieser Seite noch Angebote reinbekomme. Die Situation sei hier mittlerweile sehr verhalten. Und, mit Blick auf das Land NRW, rechnet die Verwaltung damit, dass der Zustrom von Flüchtlingen, unabhängig von den Schutzsuchenden aus der Ukraine, in Raesfeld in den nächsten Wochen stetig steigen wird.

Lob für das große Engagement

Bürgermeister Tesing lobt das ehrenamtliche Engagement. Foto: Bosse (Archiv)

Bürgermeister Tesing lobte das Engagement von den rund 25 Flüchtlingshelferinnen und Helfer sowie den Flüchtlings-Paten in der Gemeinde. Unterstützung erhalten die Flüchtlinge hier unter anderem im Alltag, Fahrradkeller, Veranstaltungen, Kleiderkammer und bei Sachspenden. Wer sich hier persönlich einbringen möchte und Interesse an diese Aufgabe hat, kann sich bei Nicole Höbing melden.

Martin Tesing: „Man kann die Arbeit der Mitarbeiter und der Ehrenamtlichen nicht hoch genug schätzen, auch bei der Arbeit, die dahintersteckt. Ob wohl wir mehr Fälle als 2015 haben, geht auch heute noch alles sehr geräuschlos ab. Wir waren und sind in Raesfeld immer ganz gut aufgestellt gewesen. Deshalb kann ich nicht genug Danke sagen“.

Grundschulklassen der St. Sebastian-Schule in Raesfeld werden immer größer

Die St. Sebastian Grundschule in Raesfeld platzt, was die Klassenstärke anbelangt, teilweise aus allen Nähten.

Grund dafür sei der Zuzug von Flüchtlingsfamilien in der Gemeinde Raesfeld. Insgesamt 15 Mädchen und Jungen aus der Ukraine besuchen allein die Raesfelder Grundschule. Das führt besonders in den dritten Jahrgängen zu einer Klassenstärke von 28 bis 29 Kinder.

„Ich glaube, wir sind seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine die Schule im Kreis mit den meisten Flüchtlingskindern“, sagt Schulleiter Thomas Schlüter. Nur in Burlo sei die Zahl noch größer. Das liege jedoch auch daran, dass dort eine der Flüchtlingsunterkünfte stehe.

Um die Kinder überhaupt unterrichten zu können, stehe eine weitere Lehrerstelle, verteilt auf drei Personen der Schule zur Verfügung. Und diese habe sich Schlüter auch noch selbst besorgen müssen. „Wir haben die Personen gezielt und persönlich angesprochen, sonst hätten wir diese nie bekommen“, ergänzt Schlüter. Alle drei Lehrkräfte haben einen Zeitvertrag bis Ende Januar und kommen aus dem pädagogischen Bereich. „Ich kann nur hoffen, dass die Verträge dann auch verlängert werden“, so Schlüter.

Klassenstärke

Was die Klassenstärke anbelange, liegen diese beispielsweise im 3. Jahrgang bei 28 bis 29 Kinder. Besonders die ukrainischen Kinder haben die Klassen so groß werden lassen, so Schlüter.

Laut Schulverordnung NRW liegen die Klassenfrequenzrichtwerte und Klassenfrequenzhöchstwerte liegt bei der Einschulung im Schnitt bei 23 Schülerinnen und Schülern bzw. als Höchstgrenze gilt die 29 Schülergrenze. Die bedeutet, dass die St. Sebastian-Schule in den dritten Klassen bei der Klassenhöchstgrenze liegt. „Fünf bis sechs Kinder mehr pro Klasse, das ist schon sehr, sehr viel“, so Schlüter.

15 Ehrenamtliche Unterstützen das Lehrerteam

Unterstützung bekommt die Schule auch von 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Eine Lehrkraft koordiniert mit Hilfe von 3 Verwaltungstunden die Ehrenamtlichen und spricht beispielsweise auch Dolmetscher- und Beratungstermine ab. „Das ist schon ein geballtes Netzwerk, was dahintersteht. Sonst würden wir das alles nicht schaffen und es würde auch nicht funktionieren“, fügt der Schulleiter hinzu.

Laut Deutsches Schulportal haben die Schulen und Berufsschulen in Nordrhein-Westfalen bislang 37.504 Schülerinnen und Schüler (Stand: 4. November 2022) aus der Ukraine aufgenommen.

570 Millionen Euro für weitere 1.000 Lehrstellen

Die Landesregierung NRW will laut Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) für Geflüchtete aus der Ukraine in-westfälische Landesregierung noch im laufenden Jahr zusätzlich mehr als 570 Millionen Euro für weitere 1.000 Lehrstellen bereitstellen. Damit sollen Kinder und Jugendliche aus der Ukraine besser beschult und ausgebildet werden.

Schülerzahlen aus der Ukraine im Ländervergleich

Insgesamt geflüchtete Schülerinnen und Schüler aufgenommen wurden bislang in

  • Nordrhein-Westfalen: 37.504
  • Baden Württemberg: 27.814
  • Bayern: 29.268
  • Berlin: 6.651
  • Brandenburger: 5.671
  • Bremen:1.936
  • Hamburg: 5.965
  • Hessen: 15.210  
  • An Mecklenburg-Vorpommerns: 4.751
  • Niedersachsen: 20.455
  • Rheinland: 0.407
  • Saarland: 2.487 
  • Sachsen: 12.403
  • Sachsen-Anhalt: 5.502 
  • Schleswig-Holstein: 6.702
  • Thüringen: 4.542      

(Stand: 30. Oktober 2022, Quelle Deutsches Schülerportal)

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