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45 Euro pro Kopf – Raesfelder sind nicht sehr spendenfreudig

Mit insgesamt 516 000 € Spenden im Jahr 2018 liegt Raesfeld auf Platz 3 im Kreis Borken und im Ranking NRW damit auf einen der letzten Plätze (361). Schlusslicht im Kreis ist Gescher

Steuerpflichtige in NRW haben im Jahr 2018 insgesamt 1,3 Milliarden Euro Spenden zur Förderung steuerbegünstigender Zwecke in ihrer Steuererklärung angegeben. Diese Zahlen nannte jetzt das Statistische Landesamt Nordrhein-Westfalen aufgrund der Ergebnisse der Lohn- und Einkommensteuerstatistik.

Umgerechnet auf alle Bürgerinnen und Bürger im Land lag die durchschnittliche Spendenhöhe bei 70 Euro je Einwohner.

Platz 361 im Ranking NRW für Raesfeld

Rein statistisch spendete im Jahr 2018 jeder der 11 368 Einwohner exakt 45 Euro. Damit liegt die Gemeinde Raesfeld im NRW-Ranking auf Platz 361.

Wenn es um die Spendenfreudigkeit im Kreis geht, belegt Raesfeld keinen Spitzenplatz. Am spendenfreudigsten im Kreis 2018 waren die Heidener mit einer pro Kopf Spendenhöhe von 64 Euro (Platz 189), gefolgt von Heek 62 € (Platz 334) und Stadtlohn 53 € (Platz 349). Schlusslicht im Kreis ist Isselburg mit 24 €.

Ziemlich mau auch die Spendenbereitschaft in Ahaus (42 Euro) und in der Stadt Borken mit 48 Euro pro Kopf.

Bezogen auf die steuerpflichtigen Bürger aus Raesfeld ergibt dies im Durchschnitt ein Betrag von 348 € je geltenden Spendenbetrag der Einkommensteuererklärung.

Unna liegt von 396 Städten und Gemeinde auf Platz 1

Von allen 396 Städten und Gemeinden in NRW ergaben sich für die Stadt Unna – bezogen auf die Zahl der Einwohner und den Steuerpflichtigen mit Spenden – die höchsten relativen Spendenbeträge. Die durchschnittliche Spendenhöhe lag hier bei 409 € je Einwohner (im Durchschnitt 3 731 Euro je geltenden Spendenbetrag der Einkommensteuererklärung).

Zweiter Platz in NRW ist Burbach im Kreis Siegen-Wittgenstein (223 Euro je Einwohner; 1 872 Euro je Steuerpflichtigen mit Spenden). Auf dem dritten Platz liegt die Stadt Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke (152 Euro bzw. 1 555 Euro).

Ein Blick in den Kreis Wesel und Recklinghausen

Mit insgesamt 68 Euro pro Kopf waren die Schermbecker Bürger 2018 die spendenfreudigsten im Kreis Wesel. Kamp-Lintfort hat die niedrigste Spendenquote.

Und auch die Dorstener spendeten mehr. Rein statistisch spendete im Jahr 2018 jeder der 74.736 Dorstener Einwohner exakt 49 Euro und 477 Euro je geltenden Spendenbetrag der Einkommensteuererklärung.

Unzureichende technische Vorbereitung beim Wohngeld-Plus Gesetz

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Kommunen begrüßen die verbesserten Leistungen und kritisieren die bisherige unzureichende technische Vorbereitung. Wohngeldänderungen konnten zum 1. Januar 2023 programmtechnisch nicht umgesetzt werden. Entscheidungen über gestellte Wohngeldanträge oder auch Abschlagszahlungen sind rechtzeitig nicht möglich.

Städte und Gemeinden im Kreis Borken äußern sich zum Wohngeld plus

Kreis Borken (pd). Nach den Beschlüssen von Bundestag und Bundesrat tritt am 1. Januar 2023 das Wohngeld-Plus-Gesetz in Kraft. Erklärtes Ziel des Gesetzes ist ein vereinfachter und beschleunigter Bezug des Wohngeldes vor dem Hintergrund der stark gestiegenen Energie- und Lebenshaltungskosten.

Niedriges Einkommen soll deutlich stärker unterstützt werden

Mit dem neuen Gesetz sollen Haushalte mit niedrigen Einkommen deutlich stärker unterstützt werden. Das neue Wohngeld enthält vor diesem Hintergrund drei Komponenten: die Einführung einer dauerhaften Heizkostenkomponente, die als Zuschlag auf die zu berücksichtigende Miete oder Belastung in die Wohngeldberechnung eingehen soll, die Einführung einer Klimakomponente und eine Anpassung der Wohngeldformel.

Wohngeldbetrag wird erhöht

Der Gesetzgeber geht davon aus, dass sich der durchschnittliche Wohngeldbetrag von 180 Euro im Monat auf rund 370 Euro im Monat erhöht.
Die Städte und Gemeinden begrüßen die mit der Wohngeldreform geplante Verbesserung der Leistungen für Haushalte mit geringem Einkommen ausdrücklich. Sie haben angesichts der erwarteten stark gestiegenen Anzahl der Anspruchsberechtigten Vorsorge treffen müssen und stellen zusätzliches Personal in ihren Wohngeldstellen zur Verfügung.

Programmierung erst voraussichtlich im April 2023 abgeschlossen

Leider sei festzustellen, dass die notwendige softwaretechnische Umsetzung der Wohngeldreform nicht der Beschlussfassung des Gesetzgebungsverfahrens folgt. Es sei davon auszugehen, dass die Programmierung des Wohngeldprogramms zur Berechnung und Zahlbarmachung seitens IT.NRW voraussichtlich erst im April 2023 abgeschlossen sein wird.

Keine Abschlagszahlungen möglich

Bis zu diesem Zeitpunkt werden keine Entscheidungen über die gestellten Wohngeldanträge oder auch Abschlagszahlungen möglich sein. Nur aktuell laufende Wohngeldfälle werden auch zu Beginn des Jahres 2023 weiter ausgezahlt.

Verständnis und Geduld

Mechtild Schulze Hessing als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Kommunen im Kreis Borken sagt dazu: „Wir bedauern außerordentlich, dass es nicht gelungen ist, die Wohngeldänderungen zum 1. Januar 2023 programmtechnisch umzusetzen. Wir bitten unsere Bürgerinnen und Bürger um Verständnis und Geduld, wenn in den Wohngeldstellen erst nach Einsatzfähigkeit der Software abschließende Entscheidungen und Auszahlungen möglich sind. Ich appelliere dringend an Bund und Land, in derartig sensiblen Fällen Gesetzesänderungen erst in Kraft treten zu lassen, wenn die technische Umsetzung sichergestellt ist.“

Jobcenter-Leitungen bereiten Einführung des „Bürgergeldes“ vor

Bezieher des Arbeitslosengeldes II müssen selbst nichts veranlassen- Forderung an den Bund: Einführung neuer Instrumente erfordert Ausweitung der finanziellen und personellen Ausstattung der Jobcenter

Kreis Borken (pd). Nach langen politischen Diskussionen tritt am 1. Januar 2023 das sogenannte „Bürgergeld“ an die Stelle des bisherigen Arbeitslosengeldes II, auch bekannt unter dem Namen Hartz IV.

Kurzfristig müssen die Jobcenter im Kreis Borken nun diese neuen Regelungen praxisgerecht umsetzen. Eine große Herausforderung nicht zuletzt auch wegen der hohen öffentlichen Erwartungshaltung.

Budgets der Jobcenter deutlich verringert

Zudem reduziert der Bund im neuen Jahr aber die Budgets der Jobcenter deutlich, so dass der Spielraum für eine bedarfsgerechte Förderung bei gleichzeitiger Einführung neuer Instrumente stark eingeengt wird. Vor diesem Hintergrund haben sich jetzt die Leitungen der örtlichen Jobcenter der 17 Städte und Gemeinden im Kreis Borken im Borkener Kreishaus mit der Umsetzung der Neuregelungen befasst. Sie machten dabei deutlich, dass eine Ausweitung der Ausstattung mit finanziellen und personellen Ressourcen durch den Bund unabdingbar sei, damit die Chancen, die das Bürgergeld biete, auch tatsächlich bei den Menschen ankommen können.

Zu künftigen Rechtslage geben sie folgende Informationen:

Die bisherigen Bezieherinnen und Bezieher des Arbeitslosengeldes II müssen selbst nichts veranlassen. Auf den ersten Blick ändert sich ohnehin nicht so viel. Auf den zweiten Blick gibt es aber doch einige Neuerungen, die für die betroffenen Menschen zu spürbaren Veränderungen führen können.

Regelsatz steigt auf 502 Euro

So werden die Regelsätze deutlich steigen – je nach Regelbedarfsstufe auf bis zu 502 Euro im Monat. Derzeit werden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Geldleistungen ab Januar auch in der richtigen Höhe ausgezahlt werden können.
Für Personen, die künftig erstmals einen Leistungsantrag stellen, werden Vermögen und die Angemessenheit der Wohnung erst nach 12 Monaten Bürgergeldbezug überprüft.

Heizkosten und Schonvermögen

Heizkosten werden aber nur im angemessenen Umfang gewährt, um auf einen sparsamen Umgang mit Energie hinzuwirken. Nach Ablauf der 12 Monate ist ein höheres Schonvermögen als bislang vorgesehen.

Angemessenheit der Wohnung

Im Hinblick auf die „Angemessenheit der Wohnung“ wird darauf verwiesen, dass schon bisher die Jobcenter prüfen, ob ggf. alternativer Wohnraum zur Verfügung steht und damit ein Umzug verhältnismäßig sein kann.

Integration in den Arbeitsmarkt

Auch in Sachen „Integration in den Arbeitsmarkt“ engagierten sich die Jobcenter bereits in der Vergangenheit sehr stark. Viel Wert legen sie daher weiterhin auf eine gute Vorbereitung für den (Wieder-) Einstieg in Arbeit. Dazu gehören unverändert eine intensive Beratung sowie Maßnahmen zur Aktivierung und Qualifizierung ausgerichtet nach den jeweiligen Unterstützungsbedarfen. Dies wurde nun auch gesetzlich geregelt durch die Abschaffung des sogenannten Vermittlungsvorrangs („Arbeitsvermittlung geht vor Qualifizierung“).

Eingliederungsvereinbarung

Die Beziehung zwischen Leistungsberechtigten und Jobcenter-Fachkräften soll nun auch in formeller Hinsicht für mehr Vertrauen und Zusammenarbeit stehen. Dazu wird die bisherige „Eingliederungsvereinbarung“ durch einen „Kooperationsplan“ ersetzt, ein Kernelement des neuen „Bürgergeld-Gesetzes“.

Dieser Plan dokumentiert künftig in klarer und verständlicher Sprache die jeweils gemeinsam entwickelte Eingliederungsstrategie. Er dient damit als „roter Faden“ beim weiteren Vorgehen. Die erste Einladung zur Erarbeitung eines solchen Plans ist unverbindlich.

Leistungsminderungen

Leistungsminderungen, also Sanktionen, werden erst dann vorgenommen, wenn Absprachen nicht eingehalten werden. Vorher wird es aber immer eine Kontaktaufnahme geben, in der darauf hingewirkt wird, die abgesprochenen Maßnahmen einzuhalten. Gleichzeitig sollen dabei die Konsequenzen bei fehlender Kooperation aufgezeigt werden (Rechtsfolgenbelehrung).

So lange also Jobcenter-Fachkraft und leistungsberechtigte Person die gegenseitige Erwartungshaltung offen darlegen und das Vorgehen im konstruktiven Miteinander abstimmen, sind folglich Sanktionen kein Thema.

Sanktionen im Kreis Borken

In der bisherigen Praxis spielten Sanktionen im Kreis Borken ohnehin nur eine geringe Rolle. Sie kamen in der Regel lediglich dann zum Tragen, wenn sich zum Beispiel Leistungsberechtigte hartnäckig und ohne besonderen Grund weigerten, an ihrer Integration mitzuwirken.
Das „Bürgergeld“ bietet besondere Anreize, Arbeit aufzunehmen bzw. den Arbeitsplatz zu behalten, indem die Freibeträge für Erwerbseinkünfte, Ausbildungsvergütungen und Nebenjobs beispielsweise für Schülerinnen und Schüler oder Studierende angehoben wurden.

Weiterbildung

Zudem stehen Weiterbildung und der Erwerb eines Berufsabschlusses beim „Bürgergeld“ im Vordergrund. Für Weiterbildungen werden ein zusätzlicher finanzieller Ausgleich und neue Angebote geschaffen. Wer etwa einen Berufsabschluss nachholt, kann statt bisher zwei künftig für bis zu drei Jahre gefördert werden.

Wichtig auch: Der „Soziale Arbeitsmarkt“ wird fortgeführt. So können Jobcenter weiterhin sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse fördern, um Menschen nach besonders langer Arbeitslosigkeit zu aktivieren.

Zum Hintergrund:

Der Kreis Borken ist einer von bundesweit 104 Landkreisen und kreisfreien Städten, die kommunale Jobcenter betreiben. Die übrigen 302 Jobcenter in Deutschland agieren in gemeinsamer Trägerschaft von Kommune und lokaler Agentur für Arbeit.
Unter dem Dach „Jobcenter im Kreis Borken„ werden hier die Aufgaben gemeinsam von der Kreisverwaltung und den 17 kreisangehörigen Kommunen erledigt. Kontaktstelle für die Hilfesuchenden ist dabei das örtliche Jobcenter in der jeweiligen Stadt-/Gemeindeverwaltung des Wohnortes.

Das Jobcenter der Kreisverwaltung kümmert sich um übergreifende Aufgaben, wie Finanzierung, IT-Administration, Statistik und Controlling sowie um die Organisation und Koordinierung von Aktivierungs- und Qualifizierungsangeboten.

Benefizkonzert mit „Soundbait“ zugunsten der Aktion Lichtblicke

Freitag, 16. Dezember 2022, 20.00 Uhr, Gymnasium Remigianum – Eintritt frei! Spenden erbeten!

Borken. „Soundbait“ und Gäste rocken die Bühne der Aula im Remigianum für ‚Aktion Lichtblicke‘: Am Freitag, 16. Dezember 2022, findet ab 20.00 Uhr auf der Bühne der Aula im Gymnasium Remigianum, Josefstr. 6 in Borken, das Benefizkonzert der jungen Borkener Nachwuchsband „Soundbait“ statt. Zu dem Konzert lädt die RockPopJazz-Fabrik der Musikschule herzlich alle Musikfans, Jugendlichen und Familien ein.

Bekannte Charthits und Projektchor

Das abwechslungsreiche Programm der Band umfasst bekannte Charthits bis zu rockigen Songs wie beispielsweise von Bon Jovi. Passend zum 4. Adventswochenende stimmen die Band und ein hierfür gebildeter Projektchor zudem mit rockigen Weihnachtssongs auf das anstehende Weihnachtsfest ein. Die Moderation des Abends übernimmt Dr. Patrick Voßkamp, Bürgermeister der Gemeinde Heiden.

Spenden erwünscht

Der Eintritt ist frei. Es wird jedoch herzlichst unter anderem von Radio WMW um Spenden für die Aktion Lichtblicke gebeten. Die Aktion Lichtblicke e. V. kümmert sich um die, die keine Lobby haben und häufig übersehen werden wie Kinder, deren Familien in Not geraten sind. Einlass ab 19.30 Uhr!
Foto: Auftritt der Band Soundbait beim SummerEnd-Festival im September 2022 am Forellenhof Borken; copyright Musikschule/Maximilian Keller

Funke Medical GmbH spendet 5.000 Euro für südafrikanisches Kinderheim

Die Funke Medical GmbH spendet 5.000 Euro an den Förderkreis des Rotary Club Dorsten für die finanzielle Unterstützung eines Kinderheims in Südafrika. Damit fördert sie die wertvolle Arbeit der seit 1989 bestehenden Institution in einem der größten Townships in Kapstadt.

Die südafrikanischen Townships sind bekannt für eine Bevölkerung, die in Armut lebt. Von den Folgen sind besonders häufig Kinder betroffen. Erklärtes Ziel des Kinderheims Baphumelele in Kapstadt ist es daher, einen sicheren Platz zu schaffen für jene Kinder, die aufgrund der prekären Lebensbedingungen verwaist, ausgesetzt oder vernachlässigt wurden und auf der Straße leben.

Im Zuge ökonomischer Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges steht das Kinderheim mit seinen etwa 200 Kindern aus verschiedenen Gründen vor einer schwierigen Finanzsituation. Hierzu zählen die inflationsbedingt stark gestiegenen Lebensmittelpreise sowie die aufgrund der unsicheren binnenwirtschaftlichen Lage rückläufigen bzw. ausbleibenden Spendengelder.

Zudem werden dem Kinderheim wegen der zunehmenden wirtschaftlichen Not der Menschen in den Townships regelmäßig Babys vor die Tür gelegt, sodass sich mit der stetig steigenden Zahl der zu Versorgenden die Finanzlage weiter verschärft. Die staatlichen Zuwendungen für das Kinderheim wurden bislang jedoch nicht aufgestockt. „Wir freuen uns sehr, mit dieser Spende sinnvoll, schnell und direkt vor Ort helfen zu können und die Arbeit des Förderkreises des Rotary Club Dorsten zu unterstützen, der sich schon seit vielen Jahren mit bemerkenswertem Einsatz um arme Kinder und Jugendliche in Kapstadt kümmert“, so Patricia Funke, Geschäftsführerin der Funke Medical GmbH.

Sozialengagement der Funke Medical GmbH kürzlich ausgezeichnet

Unternehmerisches Sozialengagement war eines der maßgeblichen Kriterien im diesjährigen Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“, bei dem die Funke Medical GmbH als Finalist ausgezeichnet wurde. Damit gehört Funke Medical zu einer besonders engagierten Unternehmenselite, die Hervorragendes für Wirtschaft und Gesellschaft leistet.

Seit vielen Jahren zeigt sich Funke Medical als verlässlicher Partner humanitärer und ökologischer Projekte. Zudem sind sie Initiator zahlreicher karitativer und ehrenamtlicher Aktionen. Die Spende für das südafrikanische Kinderheim drückt noch einmal mehr dieses Unternehmensleitbild von sozialer, ökologischer und nachhaltiger Verantwortung aus. Aufgrund dessen hat sich Funke Medical in diesem Jahr erneut dazu entschieden hat, auf Weihnachtspräsente für Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen sinnstiftend zu helfen.

Funke Medical GmbH

Ährenfeld 10

46348 Raesfeld

Tel. 02865/2669350

www.funke-medical.de

Papst Innozenz VIII. sei Dank – Butterbrief für Stollen

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Alle Jahre wieder, zur Advents- und Weihnachtszeit, ist der Christstollen oder Butterstollen ein absoluter Verkaufsschlager in Supermärkten und Bäckereien.

Doch wussten Sie, dass die traditionelle Form des Christstollens symbolisch an das „gewickelte Christkind“ erinnert, sowohl im Aussehen als auch in der Form? Dank Papst Innozenz VIII. und sein sogenannter „Butterbrief“ war es überhaupt erst möglich, dass der Stollen mit Butter zubereitet werden darf, was ihn zu der beliebten Weihnachtsspezialität machte, die wir heute kennen und genießen.

Echter Dresdner Stollen

Berühmte Dresdner Stollen

Bereits anno 1329 ist der Christstollen urkundlich erwähnt worden, als Weihnachtszugabe für den Bischof Heinrich in Naumburg. Der berühmte Dresdner Stollen ist dagegen noch richtig „jung“, denn er wird erst 150 Jahre später erwähnt und erscheint auf einer Rechnung als „Christbrot“.

Stollenkrieg

Bis im Jahre 1648 drohte in Dresdner ein richtiger Stollenkrieg, denn die dort ansässigen Bäcker hatten nicht das alleinige Backrecht und wurden in der Vorweihnachtszeit pfundweise von Bäckern aus Meißen und Siebenlehn beliefert.

Geschützter Name „Dresdner Stollen“

Der geschützte Name „Dresdner Stollen“ war auch ein Bestandteil der Einigungsgespräche der BRD und  DDR, und dabei raus gekommen ist, dass seit 1997 nur für die im Raum Dresden gebackenen Stollen diesen Namen „Dresdner Stollen“ verwendet werden darf.

Butterverbot für den Stollen

Sorgten die Zutaten im Jahre 1430  für einen tranigen Geschmack, was Unmut unter den Adeligen auslöste, denn verwendet  werden durfte in der Fastenzeit nur Wasser, Hafer und Rübenöl, versuchte Kurfürst Ernst von Sachsen mit einem Bittbrief (Butterbrief) 1491 an Papst Nikolaus das „Butterverbot für den Stollen aufzuheben, was der Heilige Vater ablehnte. Erst einige Jahre später reagierte  Papst Innozenz VIII. auf den „Butterbrief“. Unter vielen Bedingungen durfte ab da dann auch Butter zum Backen verwendet werden.

Zutaten

Heute ist nicht nur Butter im Stollen. Zitronat, Orangeat, Marzipan, Mohn, Mandeln, Nüsse und Trockenfrüchte, je nach Bäckers Geschmack und Kreativität, lassen den Stollen überall anders schmecken

Dem Papst sei gedankt, denn ohne  sein Einschreiten wären die Bestandteile immer noch Wasser, Hafer und Rübenöl.

Sternsinger 2023 in Erle – Wer möchte mitmachen?

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Unter dem diesjährigen Motto: „Kinder stärken! Kinder schützen!“ findet die Aktion Dreikönigssingen 2023 statt.

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ steht der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023. Weltweit leiden Kinder unter Gewalt. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass jährlich eine Milliarde Kinder und Jugendliche physischer, sexualisierter oder psychischer Gewalt ausgesetzt sind – das ist jedes zweite Kind.

Die Erler Sternsinger werden am Donnerstag, 5. Januar 2023 durch das Dorf ziehen und Spenden sammeln.

Treffen

Die Treffen zur Vorbereitung finden am Donnerstag, den 08.  und Donnerstag, den 15. Dezember in der Zeit von 16 Uhr bis 17.30 Uhr im Silvesterhaus statt!

Alle Kinder seien, so Petra Haasler, herzlich willkommen! Kommunionkinder können auch gerne mit ihren Kommuniongruppen mitmachen!

Ebenfalls werden noch Erwachsene gesucht, welche eine Gruppe als Fahrer oder Begleitung übernehmen möchte.
Wer an den Vorbereitungstreffen nicht teilnehmen kann, hat die Möglichkeit sich telefonisch anzumelden! Telefonnummer für Infos und Anmeldungen 02865 – 6232 Petra Haasler.

Fenster am Ostring aufgehebelt

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Unbekannte wollten am Sonntag in der Zeit zwischen 15 bis 20.30 Uhr in ein Wohnhaus in Raesfeld eindringen.

Die Täter hatten ein Fenster des Gebäudes am Ostring aufgehebelt. Nach ersten Erkenntnissenn der Polizei stiegen die Einbrecher jedoch anschließend nicht ins Innere des Hauses ein.

Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Luftlinien-Tarif: 25 bis 30 Euro jetzt in der BuBiM-App für Bus und Bahn

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Innerhalb von 24 Stunden werden bei Fahrten im Raum des WestfalenTarifs maximal 25 Euro, in ganz NRW maximal 30 Euro abgerechnet

Kreis Borken (pd). Alle Vorteile des Luftlinien-Tarifs, genannt: eezy.NRW können jetzt auch in der BuBiM-App genutzt werden.

Alternativ zum WestfalenTarif kann ab sofort ein digitales Ticket zum eezy.NRW-Tarif erworben werden. Vor dem Einstieg checken sich die Fahrgäste per Smartphone für die Fahrt ein. Die Startposition wird dabei erfasst.

Digitales Ticket

Unterwegs wird in der App ein digitales Ticket mit einem QR-Code für eine mögliche Ticketkontrolle angezeigt. An der Endhaltestelle beim Aussteigen kann der Fahrgast entweder mit einem Tippen in der App selbst wieder auschecken oder das Smartphone beendet automatisch die Fahrt, wenn sich der Fahrgast vom Bus entfernt. Die Abrechnung der Tickets erfolgt monatlich auf Basis der durchgeführten Fahrten.

Günstiger als der Westfalen-Tarif

„Dabei ist der eezy.NRW-Tarif oftmals, jedoch nicht auf jeder Strecke, günstiger als der Westfalen-Tarif – aber immer einfacher“, so Michael Klüppels, Leiter Verkehrsmanagment der RVM.
Wer sich weniger Gedanken um das korrekte Ticket machen und direkt losfahren möchte, für den ist der Luftlinien-Tarif eezy.NRW genau das Richtige. Innerhalb von 24 Stunden werden bei Fahrten im Raum des WestfalenTarifs maximal 25 Euro, in ganz NRW maximal 30 Euro abgerechnet – egal wie viele Kilometer gefahren wurden.

Die Tickets des WestfalenTarifs werden darüber hinaus weiterhin in der App angeboten und stehen den Nutzerinnen und Nutzern neben Fahrplan und Echtzeitinformationen in der BuBim-App zur Verfügung.

Weitere Informationen und ein Link zum Download der BuBiM-App sind hier gebündelt zu finden: www.rvm-online.de/fahrgast/fahrt-planen/bubim-app.

Leichte Anhebung der Kosten für Klärschlamm

Seit dem 1. Januar 2002 wird der in den Kleinkläranlagen anfallende Klärschlamm durch den Lippeverband in der Kläranlage Erle entsorgt.

Nach den Regelungen der ersten Änderungssatzung zur Satzung über die Entsorgung von Grundstücksentwässerungsanlagen vom 18. Dezember 2001 werden die hierfür vom Lippeverband in Rechnung gestellten Aufwendungen vom beauftragten Entsorgungsunternehmen getragen.

Seitdem wird der Aufwand jährlich vom Lippeverband ermittelt und im Rahmen der allgemeinen Umlage erhoben. Der Lippeverband hat nunmehr die Umlage für das Jahr 2023 festgesetzt.

Danach ist für den zu entsorgenden Klärschlamm pro Person und Jahr ein Betrag von 9,52 € zu zahlen. Dies bedeutet gegenüber dem bisherigen Betrag im Jahr 2022 eine Steigerung um 0,23 €.

Mit der Erhöhung wird sich heute der Hauptausschuss Raesfeld befassen und beraten.

Freikarten für das Neujahrskonzert 2023 der musik:landschaft westfalen

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Das Neujahrskonzert 2023 findet am Freitag, 6. Januar 2023, um 19 Uhr in der Stadthalle Vennehof – Jetzt melden!

Borken (pd). Mit den schönsten Klängen der Wiener Strauß-Dynastie und weiteren Komponisten dieser Epoche den Jahresanfang genießen.

Von bekannten Walzern bis hin zu mitreißenden Melodien – mit einem bunten Mix aus prominenten Stücken wird die »festival:philharmonie westfalen« und der Wiener Dirigent Michael Zlabinger das Neue Jahr 2023 am Freitag, 6. Januar 2023, um 19 Uhr in Borken begrüßen. Beginn 19:00 Uhr, freie Platzwahl.


Der Ausschuss für Kultur, Schule und Sport der Stadt Borken hat für das Jahr 2023 erneut die Unterstützung der Konzertreihe der „musik:landschaft westfalen“ in Borken beschlossen. In diesem Rahmen hat die Stadt Borken Sponsorentickets erworben, die nun zu jeweils zwei Karten aus einem Kartenkontingent an interessierte Borkenerinnen und Borkener nach dem „Windhundverfahren“ verlost werden.

Kontakt

Wer zwei Karten erhalten möchte und in Borken wohnt, meldet sich bitte mit seinem Namen (Vor- und Nachname) und seiner Anschrift per Mail an „[email protected]“ mit dem Betreff: „Freikarte Neujahrskonzert“ oder per Telefon und zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses unter der Tel.: 02861/939-0.

Einsendeschluss ist Sonntag, 11. Dezember 2022, 23:59 Uhr. Die Karten werden im Anschluss und nach Verfügbarkeit per Post zugestellt.

Hinweis

Die Karten werden nach Verfügbarkeit vergeben. Je Person werden 2 Freikarten vergeben.
Eine Veröffentlichung von Namen erfolgt nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Daten werden ausschließlich zur Durchführung der Kartenvergabe verwendet und anschließend gelöscht. Zum Thema Datenschutz gelten auch die Richtlinien der Stadt Borken unter folgendem Link: www.borken.de/datenschutz.html
Reguläre Tickets sind im Büro der »musik:landschaft westfalen« unter der Tickethotline 02861/703 85 86  erhältlich oder https://www.musiklandschaft-westfalen.de/neujahrskonzert-borken-2023/

SPD-Fraktion stellt Antrag für den Bau einer Pumptrack-Anlage

SPD Fraktion möchte eine Pumptrack-Anlage in Raesfeld

Nach den Wünschen von einigen Jugendlichen während des Jugendforums in Raesfeld, stellt nun die Fraktionsvorsitzende der SPD Elke Rybarczyk einen Antrag an die Verwaltung, dass diese sich mit der Planung für eine Errichtung einer sogenannten Pumptrack-Anlage beschäftigen solle.

Diese seien, so Elke Rybarczyk, bereits in vielen deutschen Städten zu sehen. Sie nennt beispielsweise die Stadt Bocholt oder Borken.

Bei einem Pumptrack handelt es sich um einen geschlossenen Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen. Diese kann mit einem Fahrrad, Skateboard, Longboard, Inlineskates oder Scooter befahren werden. „Hierbei werden motorische Fertigkeiten auf Rollsportgeräten gelernt, was nicht nur für Kinder, sondern auch für Jugendliche und Junggebliebene aller Altersklassen eine attraktive Freizeitgestaltung ist. Sie auch dazu bei, dass sich mehr Personen draußen aufhalten, gemeinsam einem Sport nachgehen – und das ohne Mitgliedschaftsbeiträge in Vereinen und jederzeit!“, so Rybarczyk.

Eine Umsetzung dieser Idee und die Möglichkeiten dieser Anlage würde der Freizeitgestaltung in Raesfeld um eine attraktive Facette bereichern und eventuell auch positive Effekte auf den (Tages-)Tourismus haben, so Rybarczyk.

Als möglichen Standort und Ergänzung schlägt Rybarczyk vor, die Pumptrack-Anlage in der Nähe der Skateranlage am Pastors Busch zu installieren. Auch die Nähe zur Julia Koppers-Gesamtschule und zum Ortskern sprechen für einen solchen Standort.

Ersthelfer-App „Corhelper“ im Kreis Borken wird gut angenommen

Gute Neuigkeiten von der Ersthelfer-App „Corhelper“: Bereits 795 registrierte qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer / Auch AED-Datenbank wächst stetig

Kreis Borken (pd). Rund drei Monate nach der „Woche der Wiederbelebung“, in der die Fachabteilung Rettungsdienst des Kreises Borken unter anderem auch verstärkt auf die Ersthelfer-App „Corhelper“ aufmerksam gemacht hat, können gute Nachrichten vermeldet werden: Die Zahl der registrierten qualifizierten Ersthelferinnen und Ersthelfer in der Corhelper-App liegt derzeit bei 795 – eine Steigerung seit der Schwerpunktwoche von 66 Personen (vorher: 729).

„Es ist toll, dass das Interesse in der Bevölkerung so groß ist“, freuen sich Landrat Dr. Kai Zwicker und Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow. Auch weiterhin seien alle Ersthelferinnen und Ersthelfer, die die nötige Qualifikation haben, aufgerufen, sich registrieren zu lassen. Informationen zu den Voraussetzungen sowie generell zur Corhelper-App gibt es unter: www.kreis-borken.de/ersthelferapp.

Automatisierte Externe Defibrillatore

Auch hinsichtlich der Datenbank über „Automatisierte Externe Defibrillatoren“ (AED), die der Kreis Borken führt, hatte die Schwerpunktwoche „Wiederbelebung“ einen positiven Effekt. So waren es zum Start vor dem 19. September noch 220 registrierte AED – zum Stichtag 8. Dezember liegt die Zahl bei 262.

Dies ist eine Steigerung um knapp 20 Prozent. „Hier gilt ebenso wie bei der Corhelper-App weiterhin unsere herzliche Bitte: Registrieren Sie Ihre AED in unserer Datenbank – je mehr registrierte Geräte wir haben, desto eher können in einer medizinischen Notfallsituation erste Wiederbelebungsmaßnahmen durch qualifizierte Ersthelfer vorgenommen werden“, appelliert Louisa Decking von der Fachabteilung Rettungsdienst des Kreises Borken.

Informationen rund um die AED-Datenbank sowie das Formular zur Registrierung gibt es unter: www.kreis-borken.de/defibrillatoren.

AWO Raesfeld lädt zu zwei Weihnachtscafés ein

Einladung der AWO Raesfeld zu zwei Weihnachtscafés. die finden am 15.12.2022 (Donnerstag) um 15.30 Uhr im Küchenraum der Sporthalle Erle und am 22.12.2022 (Donnerstag) um 15.30 Uhr im Versammlungsraum der Zweifach-Sporthalle Raesfeld statt. 

Bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen soll es einen gemütlichen Nachmittag mit netten Gesprächen und hoffentlich vielen kleinen Anekdoten zur Weihnachtszeit geben.

Gedichte sind natürlich seien immer willkommen, und das eine oder andere Weihnachtslied darf auch gesungen werden.

„Wir freuen uns auf eine bunte Runde, zu der auch Nicht-AWO-Mitglieder herzlich eingeladen sind“.

Die Räume sind barrierefrei erreichbar. Zur besseren Planung wird um Anmeldung gebeten bei Sonja Köhler, Handy: 01701968262, E-Mail: [email protected].

Fünf Spieletipps für die Vorweihnachtszeit und den Gabentisch

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Fünf unterhaltsame Spieletipps für die ganze Familie von Marita Rinke

Jetzt da die Tage wieder kürzer geworden sind, kommen vielerorts wieder Spiele auf die Tische. Für all jene, die dabei mal etwas Abwechslung und Neues suchen, haben wir einige Vorschläge. Diese lassen sich unter anderem an jedem zweiten Samstag im Monat sowie am letzten Dienstag eines Monats im 3ECK in Borken ab 15 Uhr ausprobieren.

Foto:_Huch-Verlag

Spieltipp Nr. 1: „Knusper, knusper, knäuschen“

„Knusper, knusper, knäuschen“ heißt es in diesem Advent nun auch auf den Spieletischen. „Hänsel und Gretel“ ist ein hübsch gestaltetes, kooperatives Legespiel, an dem auch (Groß-)Eltern ihre Freude haben. Gemeinsam helfen Jung und Alt Hänsel und Gretel, die sich im dunklen Wald verirrt haben, zuckersüßen Proviant zu sammeln. Und zwar ohne dabei von der bösen Hexe erwischt zu werden. Um die Lebkuchen vom Hexenhäuschen zu knuspern, müssen die Spielerinnen und Spieler nach und nach quadratische Plättchen mit süßen Sachen auslegen und passend zusammenfügen.

· „Hänsel und Gretel“, kooperatives Legespiel für zwei bis vier Spieler ab sechs Jahren, Huch-Verlag, 20 Minuten, Preis ab ca. 16 Euro.

Foto: Rinke

Spieltipp Nr. 2: „CuBirds“

Ob Papagei, Flamingo, Rotkehlchen, Ente, Spatz, Turkan, Eule oder Elster: Sie flattern bei „CuBirds“ munter durcheinander. Dabei lieben sie doch eigentlich die Gemeinschaft ihrer Artgenossen. Sie in Schwärmen zusammenzubringen, das ist die Herausforderung dieses Kartenspiels für bis zu fünf Spieler ab acht Jahren. Um Schwärme gleicher Vögel zu bilden, müssen die Handkarten geschickt ausgespielt, angelegt und gesammelt werden. „CuBirds“ ist ein einfaches und schnell zu erlernendes Spiel, das zwar nicht ganz neu auf dem Markt ist, aber immer wieder für viel Vergnügen bei allen Beteiligten sorgt.

· „CuBirds“, Kartenspiel für zwei bis fünf Spieler ab acht Jahren, 20 Minuten, Board Games Circus und Pegasus-Spiele, Preis ab 14 Euro

Foto: Rinke

Spieltipp Nr. 3: „Scout“

Selbst unter den kleinsten Weihnachtsbaum passt „Scout“, ein abstraktes Kartenspiel mit großem Wiederspielfaktor. Ziel ist es, seine fiktive Artisten einer Zirkusshow erfolgreich darzubieten. Die „Zirkusdirektoren“ übertrumpfen sich dabei mit Mehrlingen und Straßen. Ihr Handicap: Sie dürfen ihre Karten beim Aufnehmen nicht sortieren, sondern lediglich entscheiden, mit welcher der beiden kopfüber aufgedruckten Zahlenreihen sie in die Manege gehen. Verbessern lässt sich ihre Show nur durch den geschickten Einsatz ihrer Artisten (Ausspielen) oder das Scouten, sprich Anwerben neuer Artisten. Doch aufgepasst: Für letzteres kassieren die Mitspieler Siegpunkte.

· „Scout“, zwei bis fünf Spieler, eine Partie etwa 20 Minuten, Oink-Games, Preis ca. 20 Euro

Foto: Abacusspiele

Spieltipp Nr. 4: „Wonder Book“

Eine Abenteuergeschichte in sechs Kapiteln erleben die Spieler:innen mit dem „Wonder Book“. Geführt von den Karten reisen sie mit vier Helden – Ken, Lara, Tina und Sid – nach Oniria, um der bedrohten Drachen-Zivilisation zu helfen und das uralte Buch im verlassenen Turm aufzuspüren. Den Weg dahin, bestimmen die Spieler:innen durch ihre Entscheidungen. Doch nur gemeinsam erreichen sie ihr Ziel und besiegen die Wyrms, die unerbittlich angreifen.

Das Spiel beginnt auf einem schlichten Spielplan und entwickelt sich mit diversen 3D-Pop-up-Elementen von Kapitel zu Kapitel. Ein Spaß für abenteuerlustige Spieler, die sich von der Anleitung nicht abschrecken lassen sollten. Schon nach wenigen Minuten ist diese Beiwerk und das Pop-up-Abenteuer beginnt.

· „Wonder Book“, interaktives, kooperatives Pop-up-Abenteuerspiel in sechs Kapiteln für ein bis vier Spieler ab zehn Jahren, etwa 90 Minuten pro Kapitel, Abacusspiele, Preis ab 59 Euro

Foto: Feuerland-Spiele

Spieltipp Nr. 5: „Arche Nova“

Ein Muss in Spielerkreisen ist das im Oktober mit dem Deutschen Spielepreis ausgezeichnete Familien-Erwachsenenspiel „Arche Nova“ von Mathias Wigge. Artenschutz und Attraktivität eines Zoos versuchen die bis zu vier Spieler:innen ab 14 Jahren dabei, immer wieder in Einklang zu bringen. Sie bauen dazu auf ihrem Spielplan passende Gehege und siedeln in diesen Tieren aus fünf Kontinenten entsprechend ihrer Lebensbedingungen an. Dafür allerdings bedarf es der Fachkräfte und vor allem der Sponsoren.

Auch Forschungsprojekte sind für den Erfolg von Vorteil. Die Vielfalt der insgesamt 255 Karten, deren Stärken immer wieder variieren, bieten dabei stets neue Aktionsmöglichkeiten und Herausforderungen.

· „Arche Nova“, Familien- und Erwachsenenspiel für ein bis vier Spieler ab 14 Jahren, eine Partie bis zu 150 Minuten, Feuerland Spiele, Preis ab etwa 50 Euro

Kartenvorverkauf für plattdeutsches Theater in Raesfeld startet

Nach zwei Jahren Zwangspause startet der Raesfelder Theaterverein nun den Kartenvorverkauf für das Stück „Kohlmeyer siene Döchter“.

Raesfeld (pd). Die Proben laufen seit einigen Wochen auf Hochtouren. „Mit Isabelle Löchtefeld und Benedikt Looks konnten wir zwei neue Gesichter in unserer Runde begrüßen“ berichtet der Vorsitzende Klemens Hoffjann. Sie brächten bereits Theatererfahrung mit und würden die Truppe prima ergänzen.

Im diesjährigen Stück hat Bauer Kohlmeyer große Probleme mit dem Betrieb seiner Ferienpension. Seine Tochter Susi vergrault durch ihre schroffe und unhöfliche Art sowohl das Personal wie auch die Gäste. Als dann seine Tochter Lisa nach erfolgreicher Ausbildung wieder nach Hause zurückkehrt, bringt ein Versprechen des Vaters an seine verstorbene Frau alle in große Bedrängnis.

Am Sonntag, 8. Januar 2023, um 15.30 Uhr öffnet sich der Vorhang im Forum der St.-Sebastian-Schule in Raesfeld für die erste Vorstellung, bei der es wie in den vergangenen Jahren wieder Kaffee und Kuchen gibt.

Weitere Termine sind am Sonntag, 15. Januar 2023 und Sonntag, 22. Januar 2023, um jeweils 17 Uhr, sowie am Samstag, 21. Januar 2023, um 19.30 Uhr. Bei diesen Veranstaltungen hat das Catering-Team kleine Snacks und kalte Getränke im Angebot.

Die Eintrittskarten sind für 7 Euro beim Schreibwarengeschäft Spangemacher im Vorverkauf erhältlich.

Alle Informationen zu den Vorstellungen in Raesfeld, Ramsdorf und Reken sind im Netz unter www.theaterverein-raesfeld.de zu finden.

Raesfeld – Handtasche beim Einkauf entwendet

Kurzer Moment nicht aufgepasst und die Handtasche war weg

Am Mittwoch (7.12.2002) kam es um 10.35 Uhr zu einem erneuten Taschendiebstahl in Raesfeld an der Leinenweberstraße.

Ein kurzer Moment reichte dem Dieb: Als die Kundin eines Verbrauchermarktes zur Ware greifen wollte, drehte sie sich von ihrem Einkaufswagen weg – im nächsten Moment war ihre Handtasche verschwunden, die sie an den Wagen gehängt hatte.

Das Geschehen spielte sich laut Mitteilung der Polizei am Mittwoch in Raesfeld in einem Verbrauchermarkt an der Leinenweberstraße ab. Dort hatte sich die Geschädigte gegen 10.35 Uhr aufgehalten.

Hinweise erbittet das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

Kriminelles Handwerk – Hinweis Polizei

Die Polizei erneuert in diesem Zusammenhang ihre Warnung vor Taschendieben. Sie nutzen für ihr kriminelles Handwerk gerne Situationen, in denen es zu Gedränge kommt – eine flüchtige Berührung oder ein kurzer Rempler fallen dort nicht so schnell auf.

Den Taschendieben reichen schon wenige Augenblicke und gegebenenfalls das Ablenkungsmanöver eines Mittäters, um an ihre Beute zu kommen. Zudem fällt auf, dass die Diebe vermehrt in Verbrauchermärkten ohne Videoüberwachung ihre Taten begehen.

Wer sich davor schützen will, sollte Wertsachen in einer verschlossenen Innentasche verstauen – am besten Geld und Papiere in unterschiedlichen Taschen. Brustbeutel, Gürtelinnentaschen oder ähnliches bieten zusätzliche Sicherheit.
Bei Taschen sollte die Verschlussseite zum Körper hin und auf der Vorderseite des Körpers getragen werden. Natürlich sollte man seine Wertsachen nicht aus dem Auge lassen, auch nicht bei der Suche nach Waren während des Einkaufs. Weitere Tipps und Informationen dazu bietet unter anderem die Internetseite www.polizei-beratung.de. (to)

Erle leuchtet in der Weihnachtszeit durch ehrenamtliche Initiative

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Seit vielen Jahren sorgen einige Erler Bürger für etwas Lichterglanz in der Adventszeit in der Erler Dorfmitte – Gemeinde Raesfeld bringt sich ein

Unser Dorf soll weihnachtlich aussehen. So lautete seinerzeit, genau gesagt 2007, das Motto von „Wir in Erle“. Bis 2010 stand „Wir in Erle“ noch unter der Schirmherrschaft des Ortsmarketing Raesfeld.

Die Gemeinde Raesfeld hat in dieser Woche noch den Platz verschönert und Häcksel aufgetragen. Damit ist der Matsch und Modder nicht mehr sichtbar. Darüber hinaus wurde auch der Bauzaun entfernt, was den Platz im Schatten der Kirche noch schöner aussehen lässt.

Übrig geblieben sind in all den Jahren nur noch einige ehrenamtliche Patrioten. Dazu gehören Walburga Angermann, Annette Hüsken, Josef Oesing, Benny Schwane, Arno Brömmel und Johannes Gülker. Sie sorgten auch in diesem Jahr dafür, dass die roten Sterne aufgehängt, die rund 30 Tannenbäume aufgestellt und die Lichterketten in den Bäumen aufgehängt wurden.

Ein Hingucker im Dorf. Foto Petra Bosse
Ein Hingucker in der Adventszeit ist der schön gestaltete Platz auf dem ehemaligen Hof von Johannes Böckenhoff. Foto: Petra Bosse

Die Beteilung und das Interesse an dieser Aktion ist in den letzten Jahren allerdings so ziemlich eingeschlafen. Freiwillige Helfer konnten nicht gefunden werden, oder haben sich nicht gemeldet. Bis auf Manfred Gerbersmann, der gemeinsam mit seinem Sohn für die Installation an der Erler „Klagemauer“ sorgte. Den Strom gibt es kostenlos von Johannes Böckenhoff.

Was hier auf dem Platz des zukünftigen Dorfgemeinschaftshaus noch fehlt, ist eine Glühweinbude. Aber vielleicht wird sich da noch bis Weihnachten eine Lösung finden.

Ein Lichtblicht in der Dorfmitte, welcher besonders in den Abendstunden ein Hingucker ist.

Raesfeld – Abziehsystem entwendet

Raesfeld (ots) Tatort: Raesfeld, Südring;

Tatzeit: zwischen 02.12.2022, 15.30 Uhr, und 05.12.2022, 07.30 Uhr;

Pflasterwerkzeug haben Unbekannte am Wochenende von einer Baustelle in Raesfeld gestohlen. Der Tatort liegt am Südring. Bei der Beute handelt es sich um ein sogenanntes Teleskop-Abziehsystem des Herstellers Probst. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000. (to)

Raesfeld – Einbruch in parkendes Auto

Raesfeld (ots) Tatort: Raesfeld, Hübers Kamp;

Tatzeit: zwischen 03.12.2022, 17.30 Uhr, und 04.12.2022, 13.30 Uhr;

Unbekannte Täter haben an einem Firmenwagen eine Seitenscheibe eingeschlagen. Das Geschehen spielte sich am Wochenende in Raesfeld ab. Das Fahrzeug hatte auf dem Gelände einer Firma am Hübers Kamp gestanden. Nach ersten Erkenntnissen haben die Täter nichts aus dem Wagen entwendet. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000. (to)

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