Udo singt Udo Jürgens Welterfolge Zusatzkonzert am Freitag, 30.12.2022
Nachdem das November-Konzert „Udo singt Udo Jürgens Welterfolge“ bereits eine Woche nach Ankündigung ausverkauft war und viele Interessenten keine Karte mehr erwerben konnten, wird Udo Hotten nun kurzfristig ein Zusatzkonzert in Raesfeld-Erle geben.
Udo Hotten, selbst ein großer Udo Jürgens-Fan, lädt dazu ein, weltbekannte Jürgens-Hits, wie „Ich war noch niemals in New York“ und „Mit 66 Jahren“, mitzusingen, aber auch tiefgreifenden Texten mit bewegenden Melodien von Jürgens zu lauschen. Als Sänger, Pianist, Arrangeur und Bandleader ist Udo Hotten stets bemüht, ein breitgefächertes Repertoire von seinem Idol im originalgetreuen Stil widerzuspiegeln.
Hotten, dem man nachsagt, mit geschlossenen Augen klinge er wie das Original, präsentiert sein Programm am 30. Dezember gemeinsam mit Heinz Welter am Keyboard und seinem Background-Chor im Saal des Hauses Brömmel-Wilms, Schermbecker Straße 20 in Raesfeld-Erle. Das Konzert, das aufgrund des Termins auch ein beliebtes Weihnachtsgeschenk werden dürfte, beginnt um 19:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 19 Euro. Karten sind im Vorverkauf online unter www.udohotten.de sowie bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich.
Spielbericht vom vorletzten Heimspiel der JSG Raesfeld-Erle
Mit einer Umstellung ging es ins vorletzte Spiel des Jahres. Jonas Brand war nach langer Zeit mal wieder Goalkeeper, da Stammtorhüter Johann Faßelt verhindert war.
Er machte seine Sache gut und hielt seine Kiste sauber. Unsere Jungs übernahmen auch diesmal sofort das Spielgeschehen und Max Heiming hatte bis zur 11. Minute schon einige Tormöglichkeiten.
Torjäger Max Heiming
Mit einem Strafstoß-Tor erzielte er dann mit einen coolen Flachschuss das 1:0. Die D2 drückte weiter aufs Tempo und wiederum war es Max, der in der 16. Minute auf 2:0 stellte. Bereits in der 22. Minute konnte dann Jan Olbing nach schöner Kombination mit einem satten Spannschuss auf 3:0 für unsere JSG stellen.
In Hälfte zwei ließ das druckvolle Spiel zwar etwas nach, was der Gegner allerdings nicht nutzen konnte. Auch unsere Wechselspieler, Lennart Wachmeister und Maxi Kerkhoff, kamen jetzt zum Zuge und zeigten eine gute Leistung, so dass das Spielgeschehen bis zum Abpfiff weiterhin von unserer JSG diktiert wurde.
Überrascht waren wir aber, dass beim Gegner 3 Spieler mitwirkten, die am 29. Oktober noch im D1 Team von SV Rot Weiß Deuten standen.
Der Adventsmarkt Schloss Raesfeld und seine rund 80 Buden zog an den vier Tagen enorm viele Besucher von nah und fern an.
Lichterglanz und Adventsstimmung sorgten für große Besucherströme an allen vier Tagen. So richtig voll war es bereits schon während der offiziellen Eröffnung am Donnerstag durch Bürgermeister Martin Tesing und der Ortsmarketingvorsitzende Diana Brömmel.
Auch in der Schlossfreiheit war es voll. Foto: Petra Bosse
Sehr beliebt war in diesem Jahr der heilige Nikolaus, sein Knecht Ruprecht und die sieben Zwerge. Er startete Donnerstag in der Ortsmitte und verteilte am Ende im Schlossinnenhof Stutenkerle an die Kinder.
Der heilige Nikolaus am Donnerstag bekam viel Aufmerksamkeit. Nicht nur von den Kindern. Foto: Petra Bosse
Weihnachtsmann Kalle Zeh
Und so ging es an allen Tagen munter weiter. Am Freitag drehte der Weihnachtsmann Kalle Zeh unermüdlich für sein soziales Projekt seine Runden über den Weihnachtsmarkt und verteilte Schokolade gegen Spende. Der Erlös kommt dem Kinderkrankenhaus in Datteln zugute.
Lokalzeit
Dabei war auch das Fernsehen mit Lokalzeit und Moderator Dennis Burk. Dafür schmetterten sogar im Scheinwerferlicht während der Liveübertragung einige Kinder ein Liedchen. Nicht zu vergessen ist der bezaubernde Weihnachtsengel, der ebenfalls Süßigkeiten an die Kinder verteilte.
Weihnachtsmann im Interview mit Dennis Burk von der Lokalzeit. Foto: Petra Bosse
Nightfever und 6000 Teelichter
Gut angenommen wurde auch das von der katholischen Kirche St. Martin angebotene Nightfever. Rund 6000 Teelicht, so Pastor Fabian Tilling, wurden an die Besucher verschenkt, die sie dann vor oder in der Kirche aufstellten und sich dadurch eine kleine Entschleunigung vom Trubel nehmen konnten.
Bratwurst war bei Gourmej Singh an allen Tagen der Renner. Foto: Petra Bosse
Bratwurst, Glühwein und Co
Dicht umlagert waren die Futterstände von saures, süßes oder deftiges. Es war aber nicht nur im Schlossinnenhof fast an allen Tagen rappelvollvoll, sondern auch an der Schlossfreiheit kam Gurmej Singh vom Restaurant Schlosskapelle kaum mit seinen Bratwürstchen nach. Ähnliches Bild auch an den Buden vor der Freiheit 24.
Einige der Parkplatzeinweiser der D-Mannschaft Fußball Raesfeld und Erle und Eltern. Foto: Petra Bosse
Fußballer als Einweiser
Dann gab es aber auch noch die kleinen Helfer der D-Jugend des Fußballvereines Raesfeld-Erle. Trotz Schneeregen und Kälte sorgten sie gegen eine kleine freiwillige Spende für die Vereinskasse dafür, dass ankommende Besucher nicht unzählige Runden ums Schloss drehen mussten, um einen Parkplatz zu finden. Sie hatten die freien Plätze in den Augen und wiesen die Autofahrer ein.
Buntes Unterhaltungsprogramm
Nicht zu vergessen das Unterhaltungsprogramm unter anderem mit den Burgmusikanten, den Fanfaren, dem Frauenchor, Gaukler und dem Nachtwächter, der ab 21 Uhr an allen vier Tagen seine Runde drehte.
Auf der Bühne tummelten sich die Gäste für ein Selfie. Eine Besuchergruppe aus Heiden fand sich dort spontan zusammen, um Weihnachtslieder zu singen.
Betriebsausflug mit spontanem Singen auf der Bühne. Foto: Petra Bosse
Marktmeister Elmar Schmelter war zufrieden. Das konnte er auch. Immerhin sei die Suche nach Markthändlern nach Corona nicht so einfach gewesen, da viele sich schon anderweitig verpflichtet oder ihr Gewerbe aufgeben haben, so Schmelter.
Dennoch war das Angebot an handwerklicher Kunst und schönen Dekoartikeln, auch für Weihnachten, vielfältig und ausgesprochen hochwertig.
Ordnung muss sein. Raesfelder Bezirksbeamtin und Dorf-Sheriffin Theresia Actun drehte ihre Runden. Foto: Petra Bosse
Zufriedener Bürgermeister
Und selbst Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing konnte sich in diesem Jahr nicht vom Adventsmarkt trennen. Er genoss sichtlich an allen vier Tagen das Ambiente und die anheimelnde Atmosphäre. „Wir sind rundum zufrieden gewesen. Man hatte einfach das Gefühl, dass die vielen Besucher nach der Corona-Zeit das Bedürfnis hatten, den Adventsmarkt zu besuchen. Die Besucherzahlen waren hervorragend, und kaum zu toppen. Mir persönlich ist bewusst geworden, wie viel Personen durch ihren unermüdlichen Einsatz dazu beigetragen, damit der Markt so erfolgreich war“, so Tesing.
Bürgermeister Martin Tesing und Nachtwächter Walter Großewilde kurz vor der Sperrstunde. Foto: Petra Bosse
Und wie eine Besucherin aus Moers schon am ersten Tag bestätigte: „Der Raesfelder Adventsmarkt ist der Schönsten in der ganzen Umgebung“.
#Wir sind Julia im Advent…..und öffnen unsere Türen!
Raesfeld (pd). Informationsabend und Tag der offenen Tür für die neuen 5er am „kleinen“ Standort Raesfeld. Tag der offenen Tür für die Oberstufe auch am „großen“ Standort Borken!
Seit diesem Schuljahr werden alle Fünftklässler der JKG gemeinsam am Standort der kleinen Julia in Raesfeld unterrichtet. Dazu wurde eigens für die Borkener Schülerinnen und Schüler eine eigene Buslinie eingerichtet, die exklusiv unsere Schülerschaft nach Raesfeld befördert.
Infoabend für Eltern von Viertklässlern
Um Fragen zu Angeboten und Möglichkeiten der Schule zu beantworten, lädt die JKG lädt alle Eltern der Viertklässler zu einem Infoabend am Donnerstag, 08.12.2022 um 19 Uhr in die Mensa am Raesfelder Standort, Zum Michael 10, ein.
Neben der Vorstellung der Schule seitens der Schulleitung werden anschließend – wie gewohnt – Fragen beantwortet und Eltern können sich mit anwesenden Lehrpersonen austauschen.
Buntes Repertoire von Experimente
Zwei Tage später, am Samstag den 10.12.2022, öffnet der neu gestaltete Standort Raesfeld von 10 – 14 Uhr seine Türen und das Team der JKG freut sich auf einen regen Austausch vor Ort. Zahlreiche Aktionen wurden von Schülern der JKG im Vorfeld geplant. Ein buntes Repertoire von Experimenten in Chemie und Biologie, Bauen und Basteln in der Holzwerkstatt, spielerischem Vorstellen der Fremdsprachen, Plätzchen backen bis zur Vorstellung von Lernzeiten und Unterrichtbeispielen wird angeboten.
Mitmachen ist erwünscht!
Wer an einem geführten Rundgang teilnehmen möchte, findet sich um 10 Uhr oder 12 Uhr in der großen Turnhalle in Raesfeld ein. Für das leibliche Wohl sorgt der Förderverein der Schule. Bei Kaffee und Kuchen oder einer Bratwurst im Brötchen ist dann auch ein Gespräch mit Eltern und Schüler der Julia-Koppers Gesamtschule Schule in gemütlicher Atmosphäre möglich.
Standort Borken
Der Tag der offenen Tür wird zeitgleich für die Schüler der Jahrgänge 10, die sich für die Oberstufe an unserer Schule interessieren, am „großen“ Standort Borken, Auf der Flüt 9, stattfinden. Hier bietet das Team der gymnasialen Oberstufe eine breit gefächerte Beratung zu unserer Oberstufe an, erläutert die Möglichkeiten eines Schnupperunterrichts und stellt die Räumlichkeiten der Sek II mit den neu gestalteten NW-Räumen vor. Unsere Oberstufenschüler stehen für Austausch und Beratung ebenfalls zur Verfügung.
Aufhebung der Geflügelpest-Überwachungszone im Kreis Borken am Dienstag, 6. Dezember 2022 – Keine Anzeichen für Verbreitung der Geflügelpest
Kreis Borken (pd). Die wegen eines Geflügelpest-Ausbruchs in Rees (Kreis Kleve) im Kreis Borken eingerichtete Überwachungszone – betroffen waren die Stadt Isselburg und der westliche Teil der Stadt Bocholt – kann nach Abschluss aller Untersuchungen in Geflügelbetrieben zum Dienstag, 6.12.2022, wieder aufgehoben werden.
Die stichprobenartige Untersuchung der Geflügelbetriebe in der Überwachungszone nach erfolgter Risikoanalyse ergab in den beteiligten Kreisen Borken, Kleve und Wesel keine Anhaltspunkte für eine Weiterverschleppung des Geflügelpestvirus in andere Bestände. Die Einschränkungen zum Verbringen von lebendem Geflügel und von Geflügelerzeugnissen einschließlich der Eier sind damit für die 120 Geflügelhalter mit insgesamt 3.900 Tieren in der Überwachungszone beendet.
Vorsorgemaßnahmen
Da das Risiko eines erneuten Ausbruchs, insbesondere durch den Eintrag des Geflügelpestvirus, durch die Wildvogelpopulation aktuell auch nach Einschätzung des Friedrich-Löffler-Instituts unverändert als hoch angesehen wird, bittet der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken noch einmal alle Geflügelhalter, sämtliche möglichen Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen.
Hierzu zählen in erster Linie ausreichende Biosicherheitsmaßnahmen auch in Kleinstbetrieben. Geflügelhalter, die sich darüber unterrichten möchten, welche vorsorglichen Maßnahmen sie ergreifen können, finden auf der Homepage des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/gefluegelpest umfangreiche weitere Informationen.
Unklare Todesfälle
Eine erhöhte Anzahl von Todesfällen unklarer Ursache im Bestand ist vom jeweiligen Halter sofort dem Fachbereich Tiere und Lebensmittel zu melden. Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch unter 02861/681-3801 oder per E-Mail an [email protected]möglich.
Weiterhin besteht auch nach wie vor die Möglichkeit, verendet aufgefundene Wildvögel (keine Singvögel und Tauben) beim zuständigen Fachbereich zu melden, damit sie der weiteren Untersuchung zugeführt werden können. Dirkter Kontakt mit den Tierkörpern sollte dabei vermieden werden. Zum Hintergrund: Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine Infektion mit dem hochansteckenden Influenza-A-Virus, das insbesondere bei Hühnern und Puten zu erheblichen Todesraten in den Beständen führen kann. Bei intensivem Kontakt ist auch eine Übertragung auf den Menschen möglich.
Am 16. Dezember (Freitag) ist es wieder soweit. Dann startet um 17 Uhr die Lichterfahrt Erle
Unter dem Motto: „Ein Funke Hoffnung – ohne Bauern geht es nicht!“ findet in diesem Jahr die Lichterfahrt der Raesfelder und Erler Landwirte statt.
Foto: privat
Der Streckenverlauf
Start ist in diesem Jahr Erle an der Silvesterstraße. Von dort geht es vorbei Am Ehrenmal, Schermbecker Straße, Höltingswall, Schultenwurt und Schäpersweg nach Raesfeld.
Die Strecke führt dann gegen 18.30 Uhr von der Truvenne aus weiter zum Linnenweg, Leineweberstr., Weseler-, Borkenstraße, Ostring, Zum Michael, Helweg bis zum Gelände der AgriV. hier können alle Fahrzeuge nach ihrer Ankunft bestaunt werden.
Unterwegs verteilen Engel Überraschungen an die Kleinen.
Die Kolpingsfamilie Erle lädt in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk Raesfeld ein zu einem Vortrag von Walter Großewilde passend zur Weihnachtszeit mit dem Thema „Weihnachtszeit – Mystische Zeit? ein. Die Raunächte und der Stern von Bethlehem“.
Der Vortrag findet statt am Dienstag, den 13. Dezember 2022, um 19.30 Uhr im St. Silvester Haus Erle. Alle Interessierten sind zu diesem Vortrag herzlich eingeladen.
Raunächte. Erzähl mir was!
Mythen, Märchen, Sagen – die Tradition, sich gegenseitig Geschichten zu erzählen, ist so alt wie die Menschheit. Auch wenn sich die Art der Überlieferung über Jahrtausende hin weg ständig verändert hat, sind Geschichten bis heute in allen Kulturkreisen lebendig. Und sie sind weit mehr als ein netter Zeitvertreib. Thomas Hirsch-Hüffell
Der Stern von Bethlehem Legende oder Tatsache?
„Das Universum ist voll der Dinge, die geduldig darauf warten, dass unsere Sinne schärfer werden. Eden Phillpotts engl. Schriftsteller (1862 – 1960) „Bei Gott müssen alle Widersprüche zusammenfallen!“ Nikolaus von Kues (1401 – 1464)
„Gott ist das, über das hinaus nichts mehr gedacht werden kann“ Anselm von Canterbury (1003 – 1109)
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Das neue Pfarrheim, oder besser gesagt, das neue Bürgerhaus in Raesfeld wird nun doch gebaut. Nach einem passenden Namen wird noch gesucht.
Der offizielle Startschuss zum Bau fiel am Montagvormittag (5. Dezember) im Pfarrheim Raesfeld. Gut ein Jahr hat es gedauert. Doch nach dem Architektenwettbewerb für das neue Bürgerhaus in Raesfeld sind nun alle Pläne in „trockenen Tüchern“. Die Verträge und die Baugenehmigung gehen nun an den Kreis Borken.
Am Montag wurde das neue Bauvorhaben durch Bürgermeister Martin Tesing, Pastor Dr. Fabian Tilling, den Kirchenvorstandsvorsitzenden Georg Badurczyk und Heinz Nienhaus, der Architektin Charlot Otte und Thomas Vestrick von der Zentralrendantur Borken offiziell besiegelt.
Verträge wurden unterschrieben. v. l.: Pastor Dr. Fabian Tilling, Bürgermeister Martin Tesing sowie Georg Badurczyk und Heinz Nienhaus (Kirchenvorstand) Foto: Petra Bosse
Richtige Raumplanung für Raesfeld
„Das Raumprogramm war für mich neben den Kosten das wichtigste Ziel bei der Planung“, so die Architektin Charlot Otte vomArchitektenbüro Hartig-Meyer-Wömpner aus Lüdinghausen. Die Entscheidung der Auslobung fiel bereits im September 2020, bei der sich acht Architekten beteiligt hatten.
„Wir haben jetzt das positive Signal aus Münster bekommen, dass wir mit dem Bau beginnen beginnen können“, freut sich Pastor Dr. Fabian Tilling.
Was aber soll nun gebaut werden? Dazu Fabian Tilling: „Wir bauen ein offenes Haus in Raesfeld, welches für jedermann zugänglich ist und als kirchliche, kommunale und zivilgesellschaftliche Einrichtung zur Verfügung stehen soll. Das neue Bürgerhaus wird ein wichtiger Beitrag zur Belebung des Raesfelder Ortskern leisten.“
Das „Forum der Begegnung“ in der Ortsmitte soll gleichermaßen religiösen und weltlichen Vereinen zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Corona hat neue Bedingungen geschaffen
Im Unterschied zur ursprünglichen Planung vor zwei Jahren wird es einige Änderungen geben. So verzichten die Planer auf eine Unterkellerung, um Kosten zu sparen. Dafür erhält das Haus rund 92 Quadratmeter mehr Fläche, als anfänglich geplant. Der allgemeine Bauplan habe sich zeitlich fast um ein Jahr durch Corona verzögert. Zudem habe Corona habe auch andere Bedingungen geschaffen, so Fabian Tilling.
Erdgeschoss wie geplant
Das Erdgeschoss bleibt, wie mit der Gemeinde abgesprochen und geplant, unverändert. Verzichtet wird auf einen großen Bürotrakt. Änderungen gibt es im Obergeschoss. Hier soll es drei Arbeitsplätze geben. Diese können unterschiedlich genutzt werden. Hinzu kommt ein Pfarrbüro. Das Büro im Pfarrhaus soll weiter genutzt werden. Das Foyer mit Nebenräumen im Erdgeschoss soll multifunktional nutzbar sein. Die erste Etage ist laut Charlot Otte so geplant, dass hier verschiedene Veranstaltungen stattfinden können. Die Räume werden dabei über eine Außentreppe erreichbar sein.
Gemeinde beteiligt sich anteilig an den Baukosten
Laut Kooperationsvertrag beteiligt sich die Gemeindeverwaltung an den Baukosten anteilig pro Quadratmeter am großen Saal sowie an den notwendigen Nebenräumen. „Fakt jedoch ist, dass der Saal nicht so groß geworden wäre, wenn sich die Gemeinde nicht daran beteiligt hätte“, so Thomas Vestrick. Mit Blick auf die Kosten äußerte sich aktuell weder die Kirchengemeinde, noch die Gemeinde. Dazu Heinz Nienhaus: „Die Finanzierung ist gesichert. Erst wenn die Zahlen stabil und gesichert sind, werden diese bekanntgegeben“.
Quelle: Architektenbüro Hartig-Meyer Woempner
Multiflexibel und behindertengerecht
Der große Saal mit einer Gesamtgröße von 185 Quadratmeter bietet insgesamt für 199 Menschen Platz. Aufgeteilt werden kann dieser in drei Räume von jeweils 76, 58 und 48 Quadratmeter für verschiedene Gruppen und Veranstaltungen. Eine Bühne für Theateraufführungen sei ebenfalls geplant, ebenso eine kleine Küche mit einer Durchreiche. Das ganze Haus ist komplett barrierefrei, mit einer frei zugänglichen und behindertengerechten Außentoilette, welche von der Klümperstraße aus erreichbar ist. Eine Nutzungsfläche von 230 Quadratmetern steht hier zur Verfügung.
Bürgerhaus in Raesfeld wurde an Dorfentwicklung angepasst
Das Bürgerhaus in Raesfeld sei ein Projekt, was für die Raesfelder sehr wichtig sei, so Tesing. Nach dem Wegfall von Epping habe die Verwaltung bereits seit 2014 nach einer Nachfolgemöglichkeit gesucht, die nach städtebaulichen Aspekten an die Dorfentwicklung angepasst werden kann, sagt Martin Tesing. Besonders die Lage sei neben den Blick auf die Kosten und der Barrierefreiheit für Menschen mit Handicap sehr wichtig gewesen.
Nach einem passenden Namen, der alles für ein „offenes Haus“ beinhalten soll, werde noch gesucht, so Pastor Tilling. Beispielsweise könnte es könnte es ein Name wie „St. Silvesterhaus Erle“ sein. Ein Name, der mittlerweile für jeden Bürger ein Begriff sei.
Rahmenbedingungen beschlossen
In der letzten Woche wurden die Rahmenbedingungen beschlossen. „Wir sind jetzt froh, dass nach all den Diskussionen – die Kirche zieht sich aus dem Immobiliengeschäft zurück – wir nicht betroffen sind“, ergänzt Tesing.
„Es gibt noch viele Vorbereitungen, aber wir möchten die beiden alten Häuser zeitnah abreißen lassen“, so Georg Badurczyk. Ein weiterer Schritt werde nun die Ausschreibung sein.
Ein offenes Haus
Seit 2016 waren sowohl die Politik als auch die Pfarrgemeinde bestrebt gewesen, gemeinsam und in Kooperation ein offenes Bürgerhaus in Raesfeld zu bauen.
Nach der Schwerter Erklärung sei durch die Kooperationsvereinbarung sowie der Regelung zwischen der Gemeinde Raesfeld und der Katholischen Kirchengemeinde St. Martin zur Nutzung der neuen Gemeinschaftseinrichtung ein neuer innovativer Weg beschritten worden, um den Menschen in der Region erreichbare staatliche, kommunale und kirchliche Angebote zu ermöglichen.
Schwerter Erklärung
Die Vereinbarung ist an durch diverse vertragliche Regelungen und Bedingungen abgesichert worden.
So soll das Haus für alle kirchlichen und kommunale Angebote offen sein und für kirchliche und weltliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen, unabhängig von Religionszugehörigkeit und Glaubensausrichtung.
Zusätzlich konkretisiert wird, dass durch den Betrieb keine Konkurrenz zur Gastronomie entstehen darf, die Veranstaltungen also keinen privaten Charakter haben dürfen.
Es darf keine Limitierung hinsichtlich der Anzahl der im Jahr durchgeführten Veranstaltungen festgelegt werden.
Weiter festgelegt wurde, dass die Bewirtung durch vereinseigenes Personal zu erfolgen hat und keine monetären Gewinne erzielt werden dürfen.
Die Vergabe der Räumlichkeiten werden durch den sogenannten Windhundprinzip erfolgen. Das „Forum der Begegnung“ muss für jedermann zugänglich gemacht werden.
Am Sonntag, 11. Dezember, laden die Raesfelder Burgmusikanten zu einem Adventskonzert in die Raesfelder Kirche St. Martin ein.
Nachdem die letzte Schützenfestsaison abgeschlossen ist, haben sich die Musiker des Jugend- und Hauptorchesters der Burgmusikanten direkt an die Konzertvorbereitungen gesetzt, heißt es in einer Meldung der Musiker.
Neben den bekannten Adventskonzertklassikern wie „Wir sagen euch an den lieben Advent“ und „Macht hoch die Tür“, hat das Hauptorchester der Burgmusikanten auch Titelmusik eines adventlichen Filmklassikers eingeprobt.
Fanfarenklänge
Des Weiteren werden Fanfarenklänge sowie die Variation eines bekannten Kirchenliedes gespielt. Highlight des Konzerts wird nach Aussage der Musiker ein Solostück, welches von einem für die Burgmusikanten untypischem Instrument gespielt wird. Genaue Details über die Stückauswahl wollen die Burgmusikanten noch nicht preisgeben.
Zudem tritt das Jugendorchester erstmals unter dem Dirigat von Niklas Brand auf, welcher seit zwei Monaten die Leitung des Orchesters übernommen hat. Eintritt frei, Konzert beginnt um 17:00 Uhr. Die Burgmusikanten laden herzlich ein.
Am Mittwoch, 7. Dezember, lädt die katholische Frauengemeinschaft St. Silvester zu einem gemütlichen Glühweinabend ab 20 Uhr ins St.-Silvesterhaus ein.
Vorab findet zur Einstimmung das Weihnachtskonzert der Erler Jäger ab 19 Uhr in der St.-Silvester-Kirche statt. Dazu sind alle, auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen.
Gleich dreimal war ein Polizeihubschrauber in der Nacht zum Sonntag in Bocholt und Velen im Einsatz. Polizei fahndet nach Mann mit auffallend großer Nase
Wegen eines Angriffs auf eine 50-jährige Taxifahrerin aus Bocholt wurde ein Hubschrauber in Bocholt angefordert.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand und Mitteilung der Polizei hatte die Taxifahrerin gegen 04.15 Uhr die Straße Auf dem Geuting in Richtung Euregio-Gymnasium befahren, als vom Radweg kommend plötzlich ein Mann auf die Straße joggte und schließlich in der Fahrlinie des Taxis stand.
Taxifahrerin wehrt sich mit Nothammer
Die 50-Jährige hielt an, ließ die Scheibe der Fahrertür herunter und erkundigte sich, ob alles in Ordnung sei. Der Mann stürmte auf die Frau zu, griff sie durch das offene Fenster an und forderte Geld.
Die Geschädigte setzte sich heftig zur Wehr, unter anderem durch Schläge mit dem Nothammer. Sie fuhr dann an, wobei der Täter sie weiter festhielt und noch einige Meter mitgeschleift wurde.
Erst als die Geschädigte die Tür aufstieß, ließ der Täter von ihr ab und flüchtete humpelnd und ohne Beute in Richtung Stadtwald.
Täterbeschreibung
Der Täter wird durch die Geschädigte wie folgt beschrieben: circa 180 cm groß, zwischen 30 und 35 Jahre alt, dunkelblonde Haare, auffallend große Nase, gepflegtes Erscheinungsbild, durchtrainierte Figur, fließend deutsch sprechend.
Die Fahndung, bei der auch der Hubschrauber eingesetzt wurde, verlief ohne Erfolg. Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo in Bocholt (02871) 2990.
Angeblich leblose Person
Noch während der laufende Fahndung wurde der Polizei ein bewaffneter Täter und eine möglicherweise leblose Person im Bereich Ravardistraße/Europaplatz gemeldet, so dass der Hubschrauber auch hier kurzzeitig in den Einsatz eingebunden wurde.
Die angeblich leblose Person stand bei Eintreffen der Polizeibeamten auf und rannte davon. Der Mann wurde kurz darauf durch Polizeibeamte festgehalten.
Hierbei handelt es sich um einen 28 Jahre alten Bocholter, der nach dem derzeitigen Ermittlungsstand in eine körperliche Auseinandersetzung mit einem 29-Jährigen aus Köln verwickelt und dabei auch leicht verletzt worden war. Eine ärztliche Untersuchung lehnte er ab.
Auch der 29-Jährige, der nach dem derzeitigen Stand ein Messer dabei hatte, versuchte zu flüchten. Erfolglos – Polizeibeamte nahmen ihn vorläufig fest und fanden in der Nähe auch das mutmaßliche Tatmesser. Der 29-Jährige wurde nach Einleitung des Strafverfahrens wieder entlassen.
Fehlalarm in Velen
Dies galt nicht für die Besatzung des Polizeihubschraubers, die von der Einsatzleitstelle nach Velen entsandt wurde. Auf der Kardinal-von-Galen-Straße gab es in einem Geldinstitut eine Alarmauslösung.
Diese stellte sich letztlich als Fehlalarm heraus, sodass die Hubschrauberbesatzung keine Geldautomatensprenger verfolgen musste, sondern den Heimflug antreten konnte.
Im Vorweihnachtsstress eine kurze Auszeit nehmen und sich an einen anderen Ort denken – dazu laden die Erler Jäger am 07.12.2022 in die St. Silvesterkirche in Erle ein.
Am Ende des Jahres findet sich das Blasorchester Erler Jäger in der St. Silvesterkirche in Erle ein, und entführt ihre Zuhörer musikalisch an einen anderen Ort. Nach einem turbulenten Jahr der Musiker, beenden sie 2022 besinnlich. Ein großes Konzert, wie auf dem Schlosshof in Raesfeld vergangenes Jahr, gab es dieses Jahr nicht. Die Schützenfestsaison benötigte in den Sommermonaten deutlich mehr Aufmerksamkeit der Musiker. Doch ganz ohne ein kleines Konzert will das Orchester das Jahr auch nicht beenden.
Die Liedauswahl verspricht kein klassisches Weihnachtskonzert, sondern eine verzaubernde Mischung aus besinnlichen Stücken und mitreißender Musik. Wundersame Geschichten, die das Orchester musikalisch präsentieren. Für eine Stunde sind die Zuhörer dazu eingeladen, die Musik aufzusaugen, dem Alltag zu entfliehen und einfach zu genießen.
Eine kleine Auszeit vom stressigen Alltag, mit Musik zum wegträumen. Am Mittwoch, den 07.12.2022 um 19 Uhr in der Silvesterkirche in Erle. Der Eintritt ist frei. (Die geltenden Hygieneregeln werden beachtet.)
Der Raesfelder Pastor Dr. Fabian Tilling lädt noch heute (Samstag) und Sonntag zu besinnlichen Minuten in die Schlosskapelle ein
Weihnachtshektik, Adventsmärkte und Weihnachtseinkäufe bestimmen die Tage in der Vorweihnachtszeit.
Bereits am ersten Tag des Adventsmarktes, Donnerstag, wurden 1175 Kerzen in und vor der Schlosskapelle von Besuchern angezündet. „Nightfever ist eine gute Gelegenheit, um hier etwas zur Ruhe zu kommen. Ein Ort, wo jeder sein kann, ohne etwas zu kaufen“, sagt Pastor Dr. Fabian Tilling von der katholischen Kirchgengemeinde St. Martin.
Pastor Dr. Fabian (l.) lädt alle Adventsmarktbesucher zum Nightfever herzlich ein. Foto: Petra Bosse
„Es ist einfach ein wunderbares Angebot. Für mich ist der wirkliche Advent und Weihnachten zugleich. Ich finde es einfach tröstlich“, betonte eine Besucherin aus Moers, die für längere Zeit in der Kapelle verbracht hat.
Nightfever findet noch heute (Samstag) und morgen während des Adventsmarktes in der Zeit von jeweils von 17:00-21:00 Uhr statt. Die Teelichter werden vor der Kapelle auf Nachfrage verteilt.
Der Gesamterlös des Adventsbasar Herzblut 2022 beträgt 8.900 Euro
Das Engagement der Aktiven hat sich gelohnt. Wie 2019 ist durch den Verkauf beim Adventsbasar in der St. Sebastian-Schule ein Spendenbetrag von 8.900 Euro zusammengekommen.
Der Erlös soll aufgeteilt nun werden. 4.450,00 € erhält das Elisabeth-Hospiz in Stadtlohn. Die andere Hälfte kommt dem Bunten Kreis Münsterland e.V. in Stadtlohn zugute.
„Wir bedanken uns bei allen, die zu diesem großartigen Ergebnis beigetragen haben“, so Teamsprecherin Monika Strothmann.
Damit schließt sich der Erlös an der Rekordsumme von 2019 an.
Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im November erneut angestiegen, wenn auch nicht mehr so deutlich wie im Oktober. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. Damit bliebe die saisontypische Herbstbelebung weiterhin aus. „Maßgeblich wird der Anstieg erneut durch geflüchtete Personen aus der Ukraine beeinflusst“, erklärt Dr. Zwicker. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat November 5.772 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.
Im Vergleich zum Vormonat Oktober ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 67 Personen gestiegen, im Vergleich zum November 2021 hat sich die Zahl deutlich um 1.423 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt weiterhin bei 2,6 Prozent.
Eine leichte Steigerung gibt es auch bei der Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten: Sie liegt im November 2022 bei 10.680 Personen (+ 28 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.
Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 15.512 Personen (+ 27 gegenüber dem Vormonat) in 7.747 Bedarfsgemeinschaften (- 19 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen stark gestiegen: So gab es im November 2021 noch 1.207 Bedarfsgemeinschaften und sogar 1.748 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.
Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Nikolaus, Weihnachtsengel, Lichterglanz und Erlebnis. Bereits am ersten Tag, am Donnerstag, lockte der Adventsmarkt am Wasserschloss Raesfeld zahlreiche Besucher aus nah und fern an.
Unter den Fanfarenklängen vom Turm der Vorburg wurde am Donnerstagabend der 26. Raesfelder Adventsmarkt um 16 Uhr offiziell eröffnet. Bereits zu dieser Zeit war der Schlossinnenhof voll. Die Schlange vor den Glühwein- und Essständen war lang.
Nikolaus und Knecht Ruprecht kamen am Donnerstag pünktlich zum Adventsmarkt angereist. Foto: Petra Bosse
Bereits am ersten Tag reisten acht Busse aus Viersen, Moers und der weiteren Umgebung an. Die Parkplätze nahe am Schloss waren so gut wie alle belegt. Marktleiter Elmar Schmelter zeigte sich mehr als zufrieden. Und auch die Besucher waren begeistert. Wie Ingrid Schmitz aus Moers. „Für mich ist das der schönste und festlichste Adventsmarkt in der Umgebung. Einfach klasse“.
Leuchtende Kinderaugen beim Nikolaus Foto: Petra Bosse
Musikalisch untermalten die Burgmusikanten den Abend mit weihnachtlichen Klängen. Ein süßer Weihnachtsengel begrüßte die Gäste und wird auch bis Sonntag auf dem Markt zu sehen und zu bestaunen sein. Pünktlich um 21 Uhr wird traditionell der Nachwächter Walter Großewilde das Marktende bekanntgegeben.
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Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Das Rote Kreuz im Kreis Borken sagt DANKE: #ehrenamtverdientrespekt
Kreis Borken (drk-press). Am Sonntag, 5. Dezember, ist Internationaler Tag des Ehrenamtes und das Rote Kreuz sagt allen Ehrenamtlichen Danke! Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind das Gesicht des Roten Kreuzes. Sie sind immer da, wenn sie gebraucht werden. Das haben unsere Einsätze beispielsweise in der Corona-Pandemie, Flutkatastrophe oder Flüchtlingshilfe bewiesen. Das bekräftigt im DRK-Pressedienst Präsidentin Silke Sommers: Mit Postern und vor allem medial mit dem #ehrenamtverdientrespekt weist das Rote Kreuz auf den Ehrenamtstag hin.
1.500 Ehrenamtliche unterstützen Rotes Kreuz im Kreis Borken
Mehr als 1.500 Ehrenamtliche engagieren sich bereits neben Beruf, Studium oder Schule beim Roten Kreuz im Kreis Borken. Es sind Menschen jeden Alters, jeder Hautfarbe und Religion und mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie helfen Menschen in Not. Silke Sommers: „Wir sagen unseren vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern danke für das, was sie tagtäglich leisten.“
Das Miteinander
„Das Ehrenamt muss einen höheren Stellenwert bekommen. Das haben Corona, Flutkatastrophe und Flüchtlingshilfe gezeigt. Unsere Einsätze sind dafür unverzichtbar. Es ist das Miteinander, das uns eint“, so Sommers.
Abgesehen davon helfen Ehrenamtliche, heißt es in der DRK-Mitteilung, aktiv in verschiedenen Bereichen: angefangen exemplarisch bei Sanitätswachdiensten während Großveranstaltungen, bei der Unterstützung von Blutspendeterminen bis hin zur Begleitung junger und älterer Menschen in ihrer Freizeit, bei Spielenachmittagen oder Ausflügen.
Jugendarbeit
Junge Familien zum Beispiel erhalten durch ehrenamtlich Tätige des Roten Kreuzes entlastende Unterstützung im Bereich der Familienpaten und des Projektes wellcome; in den KARO-Kaufhäusern in Borken und Bocholt sind sie hilfreiche Hände. Auch die Jugendarbeit ist beim Roten Kreuz im Kreis Borken stark vertreten. Unter dem Motto „Jugend hilft!“ engagieren sich rund 400 Kinder und Jugendliche bereits ab sechs Jahren im Jugendrotkreuz. In der Migrationsarbeit leisten ebenfalls viele Ehrenamtliche großartige Arbeit.
„Wo auch immer unsere Ehrenamtlichen tätig sind: Die Bereitschaft, sich freiwillig zu engagieren, kann nicht hoch genug geschätzt werden“, betont Silke Sommers für das Rote Kreuz im Kreis Borken.
Am 10. Dezember startet das nächste Konzert im Landcafé “Alte Ziegelei“. Die Liedermacherin Maryaka gibt sich die Ehre. Dazu gibt es eine gemütliche Atmosphäre mit Glühwein und Stockbrot.
UPDATE: Aufgrund einer Erkrankung der Sängerin muss das Konzert leider ausfallen. Das Geld für die gekauften Karten wird zurückerstattet.
Die Kölnerin Clara Kieser alias Maryaka spielt seit ihrem zwölften Lebensjahr. „Ich habe damals einfach furchtbar schief drauflosgespielt und mit der Zeit dann auch die ersten Akkorde gelernt, die ersten Songs geschrieben (in furchtbarem Englisch über irgendwelche Jungs) und sogar kurzzeitig mit meiner besten Freundin eine Band gegründet“, erzählt die junge Liedermacherin.
Beim Herner Jugendkulturpreis „Herbert“ erhielt sich schließlich das erste mal positives Feedback zu ihrer Musik und damit dann auch ganz viel Motivation. Seitdem werden es von Jahr zu Jahr mehr Songs, mehr Auftritte, mehr Musik. Letztes Jahr veröffentlichte Maryaka dann ihre Debut Single „Easy“, die sie selbst aufgenommen hat.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Offene Bühne und Lagerfeuer
Sollte das Wetter mitspielen, findet das Konzert draußen statt, bei gemütlicher Atmosphäre mit Feuerschalen und Stockbrot. Ein Getränk oder eine Portion Stockbrot mit Dip sind im Ticket inkludiert.
Sollte das Wetter einen Strich durch die Rechnung machen, wird das Konzert in das gemütliche Café verlegt. Drinnen kann man natürlich auch aus dem bewährten Speiseangebot auswählen: Herzhafte Sandwiches, vegetarisches Chili oder die knackige Currywurst erfreuen den Gaumen.
Natürlich wird man hier auch die hauseigenen Kaffeespezialitäten bekommen. Mit Alessandro verfügt das Landcafé über einen der jüngsten Gourmet-Röster Deutschlands. Der speziell gerösteten Kaffee ist übrigens ab sofort auch bei Bauer Graf und am Kappelnweg bei Yvette Kaffee zu erwerben.
Nach dem Konzert bleibt die Bühne offen für alle, die auch etwas vortragen möchten. Dazu gibt es noch ein Musikprogramm, um den Abend ausklingen zu lassen.
Regelmäßige Live-Events
Mitreißende Live-Acts entwickeln sich zum festen Bestandteil des Programmangebots im Landcafé Alte Ziegelei. Wer keinen Auftritt verpassen möchte, kann auch den Newsletter abonnieren.
10. Dezember 2022 Maryaka live Landcafe & Kaffeerösterei „Alte Ziegelei“ Westricher Str. 62 46514 Schermbeck Tel.: 01520 1008008
Der Eintrittspreis beträgt 15 Euro. Die Tickets können vorab über die Webseite oder telefonisch bestellt werden, für eventuelle Restbestände wird es auch eine Abendkasse geben. Eine Registrierung ist nicht erforderlich.
Schokolade für einen guten Zweck unter dem Motto: „Von Kindern, für Kinder“.
Seit einigen Jahren hat es sich der Raesfelder Kalle Zeh zur Aufgabe gemacht, als Weihnachtsmann auf dem Raesfelder Adventsmarkt Spenden für das Kinderhospiz in Datteln zu sammeln. So auch in diesem Jahr wird der 59-Jährige mit seinem weißen langen Bart und in seinem Nikolauskostüm über den Adventsmarkt am Schloss Raesfeld ab Freitag laufen, um Schokolade und Süßigkeiten an die Kinder zu verteilen.
Lied oder Gedicht
Nicht ganz ohne Gegenleistung, sagt Zeh. „Ich freue mich über ein Gedicht oder ein kleines Lied und über leuchtende Kinderaugen“. Und natürlich über eine Geldspende. Diese werde er dann persönlich in seiner Dienstkleidung zu der Kinderstation nach Datteln bringen. Beim letzten Adventsmarkt 2019 kamen dabei rund 2000 Euro zusammen.
Kräftig Unterstützt wird Kalle Zeh am Freitag von dem Kinderprinzen des RRZ Johanna I. und Charlie I., Reinhard Nießing, Anne Thiehoff, Diana Brömmel und Gurmey-Singh
Sponsoren und Unterstützer
Möglich wird diese Aktion durch Raesfelder Sponsoren, die das Geld für die 600 Tafeln Schokolade stiften und damit für den Erfolg der Aktion sorgen. Zu den Sponsoren gehören Raesfelder Unternehmen wie die Gastronomen von „Freiheit 24“ und „Lieb und Wert“ und die „Schlosskapelle“, der Friseursalon Brömmel und der Raesfelder Rosenmontagszug RRZ sowie Anne Thiehoff. Auch das Kinderprinzenpaar des RRZ, Johanna I. und Charlie I. beteiligen sich an der Spende unter dem Motto „Von Kindern für Kinder“.
Gutgelaunter Nikolaus (Kalle Zeh). Er freut sich schon auf die vielen leuchtenden Knderaugen am Wochenende, Dafür ist er auch extra drei Tage vorher nach Raesfeld angereist. Foto: Petra Bosse
„Das ist eine sehr schöne Idee, die in den vergangenen Jahren sehr gut von den Besuchern angenommen worden und nicht mehr wegzudenken ist“, sagt die Vorsitzende des Ortsmarketings Diana Brömmel.
Wer also den Weihnachtsmann treffen will, eine Schokolade von ihm erhalten und gleichzeitig noch eine Spende in den großen Sack geben will, der ist herzlich dazu eingeladen.
Seit 50 Jahren existiert im Sportverein Eintracht Erle eine Frauensportgruppe unter der Leitung von Ulla Heursen
Die Vorsitzende Monika Schollmeyer überbrachte in einer gemeinsamen Runde für dieses Jubiläum die herzlichsten Glückwünsche des Vereins. Sie würdigte die beispielhafte Aktivität der Gruppe.
In all den Jahren stand beim Sport die Fitness immer im Vordergrund- meistenteils in der Halle, aber auch bei vielen Radtouren durchs schöne Münsterland. Wichtig war immer auch das Gemeinschaftserlebnis in der Gruppe, auch beim gemeinsamen Frühstück oder Bowleabend.
Erfreulich, dass etliche Sportlerinnen schon seit vielen Jahren aktiv sind, die sich nach jeder Übungsstunde darüber gefreut haben, ihre Fitness gefördert zu haben. Sie wünschen sich, das noch viele Jahre tun zu können!