Die Einwohnerzahl im Kreis Borken erreichte Ende 2022 mit 379.070 den historisch höchsten Jahresendstand. Höchststand mit 11.832 Einwohner auch in der Gemeinde Raesfeld
Im Kreis Borken lebten zum Stichtag 31.12.2022 genau 379.070 Einwohnerinnen und Einwohner. Das besagt die Zahlen-Aufstellung, die IT.NRW als Statistikbehörde des Landes NRW jetzt herausgegeben hat.
Landrat Dr. Kai Zwicker kann folglich konstatieren: „Damit ist die Bevölkerungszahl in unserem Kreis gegenüber dem Vorjahr um 5.488 Personen und damit um 1,5 Prozent gewachsen und befindet sich auf einem neuen historischen Höchststand seit der Kreisentstehung.“
Zum Vergleich: Landesweit ist die Einwohnerzahl insgesamt um 1,2 Prozent (+ 214.525 auf insgesamt 18.139.116) Einwohnerinnen und Einwohner gestiegen.
Förderbescheid für Klimaanpassungs- und Schulkonzeptprojekte in Raesfeld – Parkplatz am Rathaus wird nach dem Schwammstadt-Konzept umgebaut
pd/Bosse. Strahlende Gesichter im Rathaus am Montagmittag. Nicht nur Bürgermeister Martin Tesing, sondern auch die Verwaltungsspitzen des Rathauses freuten sich über den Besuch der nordrheinwestfälischen Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, Ina Scharrenbach
Die Verträge sind gemacht. Foto: Petra Bosse
Im Gepäck hatte die Ministerin, die in Begleitung von Willi Korth (CDU-Landtagsabgeordneter) kam, einen wichtigen Förderbescheid für die Schlossgemeinde: Insgesamt 386.000 Euro werden aus dem Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ an die Gemeinde fließen. Damit sollen die Maßnahmen zur Öffnung der Julia-Koppers-Gesamtschule zum Quartier und die Klimaanpassungsmaßnahmen im Rathausumfeld finanziell unterstützt werden.
Ministerin Ina Scharrenbach übergibt gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Willi Korth (links im Bild) einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 386.000 Euro an Raesfelds Bürgermeister Martin Tesing (2. von rechts) und den Verwaltungsvorstand der Gemeinde Raesfeld.
Klimaanpassungsmaßnahmen im Rathausumfeld
Bei den Klimaanpassungsmaßnahmen im Rathausumfeld und angesichts des immer stärkeren Starkregens, auch mit Blick auf das vergangene Wochenende, werden die Grünflächen rund um das Rathaus um 300 Quadratmeter erweitert, um das Kleinklima im Ortskern zu verbessern.
Bäume sollen für Schatten sorgen und Asphaltflächen durch versickerungsfähiges Rasenfugenpflaster ersetzt werden. Gleichzeitig werden die versiegelten Flächen rund um das Rathaus vom Mischwasserkanal getrennt, um das Regenwasser vor Ort versickern zu lassen und damit die Grünflächen zu bewässern.
Regenwasser wird in Zisterne aufgefangen
Das Regenwasser von rund 1.800 Quadratmetern Dachfläche sowie von den 1.450 Quadratmetern großen Parkflächen und dem Rathausplatz wird nach der Baumaßnahme in einer 50.000 Liter fassenden Zisterne unterhalb des Parkplatzes hinter dem Rathaus aufgefangen. Dadurch werden die neu gepflanzten Bäume über geschlossene Rinnen bewässert. Bei Starkregenereignissen werden überschüssige Wassermengen unterhalb des Parkplatzes versickert.
„Mit diesen Maßnahmen möchten wir nicht nur die Kanalisation im Ortskern entlasten“, erläutert Bürgermeister Martin Tesing. „Vor allem wollen wir nach dem Schwammstadt-Prinzip handeln und Regenwasser direkt nutzen und dem örtlichen Grundwasser zuführen.“ Gleichzeitig soll damit auch die Temperatur rund um das Rathaus gesenkt werden.
Als gutes Beispiel dafür nannte Tesing ein bereits vorhandenes Projekt in der Gemeinde, bei dem auf einer größeren Fläche mit alten Platanen die Temperaturen an heißen Sommertagen um fünf Grad Celsius gesunken sind. „Es ist wichtig, dass wir auf Dauer die Temperatur senken“, fügte Tesing hinzu. Mit Blick auf den immer häufiger auftretenden Starkregen erklärte Bauamtsleiter Bernd Roters, dass die alte Kanalisation nicht mehr ausreichend dimensioniert sei und zunehmend Probleme verursache. Bürgermeister Tesing ergänzte, dass das Vorhaben in einem halben Jahr umgesetzt werden könne.
Foto: Petra Bosse
50-prozentige Förderung
Ministerin Scharrenbach lobte das Projekt: „Ich finde es gut, dass kleine Kommunen wie Raesfeld das Thema proaktiv angehen, denn Starkregenereignisse und Extremwetterlagen werden zunehmen. Daher freue ich mich, dieses Projekt mit einer 50-prozentigen Förderung zu unterstützen.“ Und weiter betonte sie, dass mit dem Fördergeld nach den Förderrichtlinien der Gemeinde geholfen werden könne. „Es ist, als ob sie dafür gemacht wurden“, so Scharrenbach. Tesing unterstrich jedoch auch, dass ohne die Fördermittel viele Projekte, auch in jüngster Vergangenheit, nicht umgesetzt werden könnten.
Dorfentwicklungskonzepts „Raesfeld 2030“
Damit schließt er auch das zweite Projekt in Raesfeld ein. Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzepts „Raesfeld 2030“ waren diese beiden Maßnahmen im Rahmenplan der Gemeinde Raesfeld verankert. Die Öffnung der Gesamtschule zum Quartier begann im Jahr 2021 mit der umfangreichen Umgestaltung des Schulhofs und der damit verbundenen Öffnung zum Quartiersplatz. Besonders gut werde die Außenfläche angenommen, und es seien immer viele Menschen vor Ort.
Gesamtschule soll für Vereine und Bürger geöffnet werden
Die dahinter stehende Idee ist, die Schule auch für Vereine und die Bürgerschaft zu öffnen. In diesem Zusammenhang soll die Schul- und Lehrküche umgebaut und modernisiert werden. Durch eine Teilung der Räumlichkeiten im Zuge dieser Sanierung können verschiedene Gruppen die Räumlichkeiten parallel nutzen; eine mobile Trennwand sorgt dafür, dass trotzdem größere Gruppen in der Küche zusammenkommen können. „Kochen hat viel mehr Bedeutung als nur das Kochen. Immer weniger Menschen beherrschen diese Fertigkeiten. Deshalb möchten wir hier entsprechende Räume zur Verfügung stellen, nicht nur für Raesfelder, sondern für die gesamte Bevölkerung“, erklärt Tesing.
Aktuell belaufen sich die Baukosten für beide Projekte auf 771.000 Euro. Die Frist des Förderprogramms läuft bis zum 31. Juli 2023. Seit 2018 ist die Gemeinde in Sachen Fördermittel im Rahmen Städtebauentwicklung unterwegs. 18 Einzelprojekte sind damit verbunden.
Ich finde es gut, dass kleine Kommunen wie Raesfeld das Thema proaktiv angehen, denn Starkregenereignisse und Extremwetterlagen werden zunehmen.
Bereits zum dritten Mal fand die beliebte Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ am Freitag statt.
Diesmal waren die „Freiheit 24“ und die „Buschmann Kuchenkiste“ am Freitag Gastgeber in der Schlossfreiheit. Der Biergarten war voll mit gut gelaunten Besuchern aus nah und fern. Zum zweiten Mal in diesem Jahr im Rahmen von „Raesfeld in Sommerlaune 2023“ begeisterten Migenda & Friends das Publikum mit Evergreens aus 60 Jahren Musikgeschichte.
Foto: Petra Bosse
Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert. Sie finden während der Sommerferien immer freitags von 17 bis 22 Uhr mit Live-Musik statt. Der Eintritt ist frei.
Nächster Termin
Der nächste Termin steht bereits fest: Am 14.07.2023 werden die „Pils’n Buam“ mit ihrer jungen und zünftigen Blasmusik für gute Stimmung sorgen. Das Team vom Bauernhof Süthold, Vennekenhof Bleker sowie Jubel & Trubel werden für das leibliche Wohl der Besucher sorgen.
Am Samstag gab es die erste Alarmierung um 13:18 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer Ballenpresse an der Straße Hamborg“.
Laut der Mitteilung der Feuerwehr Raesfeld handelt der Landwirt äußerst umsichtig. Als die Feuerwehr eintraf, war die Presse bereits vom Zugfahrzeug abgekuppelt worden. Mithilfe eines Feuerlöschers wurde der Entstehungsbrand erfolgreich eingedämmt. Anschließend kontrollierten sie den betroffenen Bereich der Presse mit einer Wärmebildkamera und löschten einen Strohballen, indem sie ihn auseinanderzogen.
Einsatz Hamborg in Raesfeld. Foto: Feuerwehr Raesfeld
Nächster Einsatz – Flächenbrand
Gerade waren, so der Leiter der Feuerwehr Raesfeld André Szczesny, alle Fahrzeuge wieder einsatzbereit am Feuerwehrgerätehaus gewesen, kam die nächste Alarmierung mit dem gleichen Stichwort, diesmal am Hessenspoor.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung näherten sich die Einsatzkräfte der Einsatzstelle unter Sicht. Die Feuerwehr Borken übernahm das Löschen der Ballenpresse, während die Feuerwehr Raesfeld den Feldbrand bekämpfte. Erneut erhielten sie Unterstützung von zahlreichen Landwirten, die mit ihren Grubbern halfen und zusätzliches Löschwasser aus Güllefässern bereitstellten.
Der dritte Einsatz an diesem Tag wieder mit dem gleichen Stichwort um 17:51 Uhr, am Venneweg in Rhede-Krommert. Hier hat die Feuerwehr Rhede die Raesfelder Feuerwehr zur Unterstützung mit alarmiert. Hier musste die Besatzung des TLF4000 nicht mehr tätig werden, da die Löschmaßnahmen schon ihre Wirkung gezeigt hatten.
Insgesamt waren an den Einsätzen 36 Einsatzkräfte beteiligt.
Im Dämmerwald hat der Sturm am Sonntagabend mächtig gewütet. Für die Zerstörung hier, könnte, so glaubt Familie Bone, eine Windhose verantwortlich gewesen sein.
Bei dem Unwetter am Sonntag (09.07.2023) im Kreis Borken gab es, laut Polizei, 240 Einsätze der Feuerwehren. 15 von 17 Städten und Gemeinden im Kreisgebiet warenbetroffen: vor allem voll gelaufene Keller und Bäume auf den Straßen. Das meldet am Abend die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst. Die örtlichen Schwerpunkte lagen in Borken – dort waren 105 Feuerwehrleute im Einsatz – und Bocholt – dort waren es 65.
Dämmerwald, Familie Bone. Foto: Privat
Im Einsatz war auch die Feuerwehr Raesfeld
Nach einem kurzen, aber heftigen Unwetter mussten mehrere Bäume von den Straßen geräumt werden. Besonders betroffen war der Bereich rund um die Kläranlage Raesfeld, wo offensichtlich eine Windhose gewütet hatte. Insgesamt waren zwischen 17:20 Uhr und 20:30 Uhr neun Einsatzstellen zu bewältigen.
Die betroffenen Straßen waren die Weseler Straße, Möllenweg, Wormstallweg, Schaddenbrock, Lehmbrockweg, Hesfort, Diersfort und Ortwinsweg, wo mehrere Bäume die Fahrbahn blockierten.
Hesfort/Diersfort. Foto: Feuerwehr Raesfeld
30 Einsatzkräfte
Der Wormstallweg und die Kreuzung Hesfort/Diersfort sind derzeit für den Verkehr gesperrt, da eine sichere Entfernung der Bäume nicht möglich ist. Eine Fachfirma wird morgen mit der Beseitigung beauftragt. An der Dorstener Straße wurde vermutet, dass Wasser in den Keller eines Wohnhauses eingedrungen ist, was sich jedoch nicht bestätigt hat. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte an den verschiedenen Einsatzstellen tätig.
Gleich ganze Bäume hat das Unwetter bei Wolfgang Bone im Dämmerwald entwurzelt. Foto: Privat
Insgesamt 240 unwetterbedingte Einsätze im Kreis Borken wurden verzeichnet: Ahaus: 19 Bocholt: 60 Borken: 78 Gescher: 3 (davon 1 Dachstuhlbrand nach Blitzeinschlag) Gronau: 24 Heek: 5 Isselburg: 5 Legden: 1 Raesfeld: 3 Rhede: 9 Schöppingen: 2 Stadtlohn: 6 Südlohn: 4 Velen: 1 Vreden: 20 Lediglich in Heiden und Reken gab es keine Einsätze.
Rekordbeteiligung beim Ferienschachturnier in Raesfeld. 35 Kids spielten um Medaillen und Sachpreise
Raesfeld (pd). Trotz des herrlichen Wetters und der Sommerferien kamen 35 Kinder und Jugendliche am Donnerstag zu einem dreistündiges Schachturnier in die Villa Becker. „Dies ist vielleicht eine Rekordbeteiligung und das zeigt: Schach boomt in Raesfeld!“, freuten sich Turnierleiter Manfred Grömping und sein Helferteam über die große Resonanz. Schon seit vielen Jahren lädt der Schachverein Turm Raesfeld/Erle regelmäßig zu einem Sommerferienturnier ein.
Foto: Verein
Turnier musste in die Villa Becker verlegt werden
Aufgrund von Bauarbeiten in der Grundschule musste das Turnier kurzfristig in die Villa Becker verlegt werden, wo vier verschiedene Alters- und Niveaugruppen gebildet wurden.
Acht Kinder spielten in der jüngsten Altersgruppe „U8“, in der sich Tamme Gudel nach 7 Runden mit 6 Punkten die Goldmedaille knapp vor Leonard Brunsbach (5,5 P.) sicherte. Mattis Englmeier, der all seine Partien gewinnen konnte, wurde in der Altersgruppe „U9“ als Sieger nach 9 Runden ermittelt.
In der Gruppe U12 (unter 12) wurden mit 10 Teilnehmern sechs Runden nach dem „Schweizer System“ gespielt; hier gewann Julian Dettmer (6 P.) die Goldmedaille vor Hendrik Wolf (4,5 P.) und Niklas Kaldun (4 P.).
Der Jüngste siegt bei den Ältesten
Eine Überraschung gab es bei den Jugendlichen in der Altersgruppe ab 12. Der neunjährige Ingmar Brömmel, der sich in der Ü12 mal mit den älteren Spielern messen wollte, wurde souverän Turniersieger als jüngster Teilnehmer in dieser Achtergruppe mit vielen erfahrenen Vereinsspielern. Lediglich der 14-jährige Niklas Steinbring (Silber mit 5,5 P.) konnte dem jungen Schachtalent ein Remis abtrotzen.
Bei der Siegerehrung konnten sich nicht nur 13 Medaillengewinner freuen: Die Volksbank Raesfeld und Erle sponserte für jeden Teilnehmer einen Sachpreis, sodass alle Teilnehmer Trophäen mit nach Hause nehmen konnten.
„Spendensammler“ lenkt ab und greift zu – Unbekannter stiehlt Geld aus Auto
Ein unbekannter Täter griff am Donnerstag in Raesfeld-Erle auf der Silvesterstraße um 15.30 Uhr in einer Geldbörse, die in einem Auto lag. Zuvor hatte der Mann den Fahrer nach einer Spende für taubstumme Menschen gefragt und dabei ein Klemmbrett mit einem schriftlichen Spendenaufruf präsentiert.
Wie die Polizei mitteilt, holte der Fahrer sein Portemonnaie heraus und nahm einen 50-Euro-Schein heraus. Anschließend legte er das Portemonnaie auf den Beifahrersitz und wollte 30 Euro Wechselgeld zurückbekommen, während er beabsichtigte, 20 Euro zu spenden. Während der Geschädigte einen Zettel ausfüllte, griff der Täter zu und flüchtete mit dem gestohlenen Geld in Richtung Schermbecker Straße.
Der Täter, der ein weißes Hemd trug, wurde wie folgt beschrieben: etwa 22 Jahre alt, ca. 1,75 bis 1,78 Meter groß, athletische Figur mit kurzen blonden Haaren. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich in Bocholt.
Die Kriminalpolizei Borken bittet um Hinweise unter Tel. (02861) 9000.
Der Gemeinderat Raesfeld hat beschlossen, die Spendensumme für die Erdbebenopfer auf 12.811 Euro zu verdoppeln
Nach dem verheerenden Erdbeben im Februar in der Türkei und in Syrien riefen die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer und die Raesfelder Ratsfraktionen – auf Antrag der FDP – unter dem Motto „Raesfeld hilft“ gemeinsam zu Spenden für die Opfer auf.
Das schwere Erdbeben hatte Auswirkungen auf etwa 23 Millionen Menschen, von denen noch immer viele unter den Folgen leiden.
Insgesamt wurden auf das Konto der Bürgerstiftung 9.225 Euro von 31 Privatpersonen und einem Unternehmen eingezahlt, wobei eine Einzelspende von 5.000 Euro erfolgte. Zusätzlich kamen beim Bürgerfest zur Eröffnung des Bürgerparks am 2. April weitere 3.586 Euro zusammen.
Gemeinderat verdoppelt die Summe
Der Gemeinderat Raesfeld hat beschlossen, die Spendensumme auf 12.811 Euro zu verdoppeln, damit die Bürgerstiftung REH insgesamt 25.622 Euro an die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen übergeben kann. Die Spenden werden jeweils zur Hälfte an die Organisationen „Ärzte ohne Grenzen“ und „Aktion Deutschland Hilft“ weitergeleitet.
Bürgermeister Martin Tesing bedankt sich bei allen großzügigen Spendern, auch für ihre Unterstützung während des Bürgerfestes im April. „Wir hoffen, dass wir mit dieser Spende das Leid der Betroffenen in der Türkei und Syrien lindern können und ihnen den Weg zurück zur Normalität erleichtern“, sagt er.
Im Rahmen einer kleinen festlichen Veranstaltung im Rotary-Club Lippe-Issel hat Christiane Tiefenbacher die Präsidentschaft für das rotarische Jahr 2023/2024 an ihre Nachfolgerin Annegret Jung-Wanders übergeben.
Während der Veranstaltung wurden auch Freunde des niederländischen Partnerclubs aus Joure in Nordfriesland herzlich begrüßt. Tiefenbacher hob die vielfältigen Aktivitäten des vergangenen Jahres hervor, insbesondere die intensive Unterstützung der Krankenstation in Sierra Leone.
Verabschiedung
Des Weiteren wurde Ian Potter aus den USA verabschiedet, der auf Einladung von Rotary ein Jahr in Deutschland bei seinen Gasteltern Viktor und Brigitte Grinewit verbrachte. Gemeinsam mit vielen anderen Austauschschülern aus aller Welt hatten sie auf Initiative von Rotary die Möglichkeit, Europa in all seinen Facetten kennenzulernen.
Präsidentin Annegret Jung-Wanders, Peter van Nahmen, der im Jugenddienst von Rotary als Betreuer für die Austauschschüler „Mädchen für alles“ ist und in der Mitte unser Austauschschüler Ian Potter aus Ohio, USA. Auf seiner Clubjacke hat er alles an Emblemen und Stickern befestigt, was er in dem einen Jahr in Deutschland und Europa in die Finger bekam.
Bezogen auf die gesamte Bevölkerung Nordrhein-Westfalens waren Anfang 2023 rein rechnerisch 93 Wohnmobile je 10 000 Einwohner zugelassen. Im Kreis Borken kamen rechnerisch 122 „WoMos“ auf 10.000 Einwohner.
Die Zahl der zugelassenen Wohnmobile im Kreis Borken ist seit Anfang 2020 um 37,9 Prozent gestiegen.
Damit war die Dichte der Wohnmobile niedriger als im Bundesdurchschnitt (99). Innerhalb des Landes zeigen sich aber regionale Unterschiede: In den Kreisen war die Wohnmobildichte mit 110 Wohnmobilen je 10 000 Einwohner um rund 58 Prozent höher als in den kreisfreien Städten mit 69. Am höchsten war die Wohnmobildichte im Kreis Coesfeld mit rund 156 Wohnmobilen, am niedrigsten fiel sie mit rund 43 in Gelsenkirchen aus.
2,36 Millionen Übernachtungen auf NRW-Campingplätzen
Im Jahr 2022 wurden auf den 247 geöffneten Campingplätzen in NRW mehr als 900 000 Gästeankünfte und 2,36 Millionen Übernachtungen verzeichnet. Die Übernachtungsgäste verbrachten im vergangenen Jahr durchschnittlich 2,6 Tage auf den nordrhein-westfälischen Campingplätzen (ohne Dauercamper).
In Reken übernachten Camper am kürzesten
Die durchschnittlich längste Aufenthaltsdauer im Land wurde in Essen mit 3,8 Übernachtungen ermittelt. In Bonn und Reken gab es mit jeweils 1,6 Übernachtungen die durchschnittlich kürzesten Aufenthaltsdauern. (IT.NRW)
Die Kfd lädt zu einer gemeinsamen Frauen-Tagesfahrt nach Zutphen in die Niederlande am Donnerstag, den 3. August 2023 ein.
Zutphen, eine malerische Hansestadt an der Ijssel und Berkel, ist eine der ältesten Städte der Niederlande. Bei einer Stadtführung und einer Fahrt mit den “ Flüsterbooten „, erleben die Gäste die Sehenswürdigkeiten Zutphens auf eine ganz besondere Weise.
Abfahrt: 03.08.2023 um 8:00 Uhr ab Rathaus in Raesfeld 8:15 Uhr ab Schule in Erle Rückkehr: ca. 18:00 Uhr Raesfeld / Erle.
Kosten pro Person für: Bus, kleiner Imbiss, Stadtführung und Bootstour 45,- Euro für Mitglieder. 55,- Euro für Nichtmitglieder
Anmeldungen bis zum 24.07.2023 bei: Martha Eming (02865 / 8417) Raesfeld oder Christel Springer (02865 / 10427) Erle
Am Freitag, 07. Juli 2023 wartet die nächste Ausgabe von “Raesfeld in Sommerlaune“ auf die Besucher. Ab 17:00 Uhr wird die Schlossfreiheit zur Live-Bühne.Der Eintritt ist frei.
Migenda & Friends spielen Evergreens aus 60 Jahren Musikgeschichte. Akustisch interpretiert mit Gitarre, Akkordeon, Gesang und Percussion darf kräftig mitgesungen werden.
Der Singer-Songwriter, Rainer Migenda, ist in großen Teilen des Ruhrgebiets bekannt. Im Laufe der Jahre haben sich aus musikalischen Begegnungen mit verschiedenen Musikern Freundschaften entwickelt. Das führte dazu, dass Migenda nicht mehr nur alleine unterwegs ist, sondern nun als Duo, Trio oder mit Band zu haben ist: Migenda & Friends!
Handgemachte Musik
Das Konzept der handgemachten Musik, ohne Netz und doppelten Boden, ist erhalten geblieben. Die Friends bringen sich, jeder auf seine eigene, besondere Weise und in eigenem Stil in das Gesamtkonzept ein.
Um das leibliche Wohl kümmern sich in dieser Woche die Teams von der Freiheit 24 und der Kuchenkiste und schaffen damit den perfekten Rahmen, neben der tollen Kulisse und der Unterhaltungsmusik.
Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert und finden während der Sommerferien immer freitags von 17 – 22 Uhr mit Live-Musik statt. Der Eintritt ist frei.
Nächster Termin:
Am 14.07.2023 spielen “Pils´n Buam“ junge, zünftige Blasmusik. Die Teams vom Bauernhof Süthold, Vennekenhof Bleker sowie Jubel & Trubel sorgen für die Beköstigung.
Baustellentermin: Erneuerung der Kreisstraße K50 und Kreisverkehr Helweg in Raesfeld. Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan.
Vor-Ort-Termin in Raesfeld mit Landrat Kai Zwicker, Bürgermeister Martin Tesing, Bernd Roters, Leiter Bauamt Raesfeld, sowie Peter Sonntag, Leiter des Kreisbetriebs Borken.
Am 19. Juni haben die Arbeiten an dem Abschnitt zwischen dem Kreisverkehr Helwig/Vennekenweg, Hoher Weg und der Einmündung Markstegge auf rund 300 Metern begonnen. Die Baumaßnahme der Kreisstraße und Kreisverkehr erfolgt in zwei Abschnitten.
Kooperation zwischen Kreis und Gemeinde
Die Umbaumaßnahme der Kreisstraße K50 und des Kreisverkehrs ist eine Kooperation zwischen dem Kreis Borken und der Gemeinde Raesfeld.
Landrat Dr. Kai Zwicker und Bürgermeister Martin Tesing freuen sich darüber, dass das Land die Maßnahme – im Rahmen der Förderrichtlinien zum kommunalen Straßenbau – zu 70 % der Gesamtkosten von rund 700.000 Euro unterstützt. Den weiteren Kostenanteil tragen jeweils zu 15 % der Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld.
Fahrbahnverlauf wird verlegt
In der aktuellen Bauphase wird der Fahrbahnverlauf aus Richtung Borken verlegt, um die Geschwindigkeit in diesem Bereich künftig zu reduzieren. Beidseitig werden auf der Kreisstraße kombinierte Rad- und Gehwege mit einer Querungshilfe angelegt. Zusätzlich werden die Fußgängerüberwege mit taktilen Elementen, einem Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte, ausgestattet. Im Zuge dieser Maßnahmen werden auch einige Versorgungsleitungen im Baufeld erneuert. Da die Fahrbahn nicht ausreichend bereit ist, um den Verkehr sicher an der Baustelle vorbeizuführen, muss die Straße für die Baumaßnahmen vollständig gesperrt werden. Landrat Dr. Kai Zwicker hofft, dass mit dem Umbau beiden Seiten Rechnung getragen wird; Rad- wie Autofahrer damit besser zurechtkommen.
Der Umbau des Kreisverkehrs Helweg erfolgt in der 2. Bauphase. Während der Bauzeit wird dieser komplett für den Verkehr gesperrt. Foto: Petra Bosse
Umbau Kreisverkehr
Der eigentliche Umbau des Kreisverkehrs soll laut Peter Sonntag in der zweiten Bauphase Mitte August beginnen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Kreisverkehr für den Verkehr geschlossen.
Der Grund: Es kam in diesem Bereich immer wieder zu Unfällen, besonders im direkten Kreisverkehr, aufgrund erhöhter Geschwindigkeit. Um diese zu vermeiden und die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird die Linienführung im Kreisverkehr optimiert. Durch diese Baumaßnahme soll die Geschwindigkeit reduziert werden.
Die Bauarbeiten werden von der Firma Heitkamp & Hülscher aus Stadtlohn ausgeführt. „Damit haben wir nicht nur eine kompetente, sondern auch eine ortsansässige Firma. Das erleichtert die Arbeit aufgrund der kurzen Wege“, so Landrat Zwicker.
Verkehr raste fast ungebremst durch den Kreisverkehr
„Die Breite der Fahrbahn führte dazu, dass Fahrzeuge schnell und ungebremst, fast in gerader Strecke, durch den Kreisverkehr fahren konnten“, so Bernd Roters. Dies soll jetzt durch eine Verkleinerung des Kreisverkehrs behoben werden. Die ‚grüne Insel‘ mit dem Baum bleibt unverändert. Allerdings müssen die Kühe während der Arbeit zwischengelagert werden, so Roters. Die Beleuchtung des Kreisverkehrs und der Fußgängerüberwege wird laut Roters nach den Standardnormen, wie am Südring, erneuert.
Wenig Bürgerbeteiligung
Obwohl der Kreisverkehr in Raesfeld oft zu Diskussionen und Kritik geführt hat, zeigte sich Bernd Roters darüber verwundert, dass es von Seiten der Bürger recht wenige Rückmeldungen zur Gestaltung gegeben habe. „Ich hätte mir mehr erwartet“, so Roters. Verkehrssichernde Maßnahmen in jüngster Vergangenheit – wie das Aufstellen eines Stopp-Schildes – haben wenig getroffen.
Alexander Dan vom Kreis Borken ist zuversichtlich, dass die Arbeiten zügig voranschreiten. Man liegt bereits gut im Zeitplan. „Allerdings befinden wir uns jetzt in der Ferienzeit, und während des Umbaus des Kreisverkehrs sind wieder Ferien, in denen die Arbeiter Urlaub machen. Deshalb rechnen wir mit der Fertigstellung Ende Oktober“, betont Bauleiter Matthias Hollenborg.
Der zweite Bauabschnitt Kreisverkehr erfolgt unter Vollsperrung. Eine Umleitung soll dann ausgeschildert werden.
Raesfeld erlebt den Sommer in vollen Zügen im Jahr 2023: Am Freitagabend wurde die Stimmung in Erle durch eine weitere Open-Air-Veranstaltung des Ortsmarketings Raesfeld bei Brömmel-Wilms noch weiter angeheizt.
Die Band „Uneinig“ mit Sängerin Melissa Gohde. André Schulten (Schlagzeug), Franz und Marco Jentzsch (Gitarren) sowie Bassist Werner Becking und Klaus Langer (Percussion), sorgte mit ihren eingängigen Melodien und bekannten Hits über fünf Stunden hinweg für eine ausgelassene Atmosphäre im Biergarten.
Genau wie bei der beeindruckenden Eröffnungsveranstaltung in Raesfeld, bei der Migenda&Friends die Bühne eroberten, war auch dieser Abend ein großer Erfolg mit begeisterten Besuchern.
Aber das Sommervergnügen in Raesfeld ist noch lange nicht vorbei! Am 7. Juli erwartet die Besucher erneut ein musikalisches Highlight an der Freiheit 24 und der Buschmann Kuchenkiste, dieses Mal mit der beliebten Gruppe Migenda&Friends, die ab 17 Uhr auftritt.
Ein Herz für Tiere hatte Gerlinde Bußhaus. Allerdings gab es für den tierischen Zuhörer Wasser, statt Bier. Foto: Petra Bosse
Die Schlossfreiheit Raesfeld hat wieder einen neuen Bürgermeister gefunden! Stefan Becker übernimmt das historische Amt von 1843 von seinem Vorgänger Hermann Küppers – für ein Jahr.
Die männlichen Freiheiter Bürger versammelten sich am vergangenen Samstag zur historischen Bürgerversammlung und der 154. Bürgermeisterwahl im Restaurant zur Schlosskapelle.
Die Männer der Schlossfreiheit Raesfeld mit neuem Bürgermeister Stefan Becker (vorne re.). Foto: Petra Bosse
Einmal im Jahr steht diese Veranstaltung auf dem Programm, bei der die Männer in der Gemeinde die Chance bekommen, zum Bürgermeister gewählt zu werden. Eine reine Männersache, aber die Damen der Schlossfreiheit brauchen sich keine Sorgen zu machen. Auch sie haben wichtige Aufgaben! Wie zum Beispiel die Reinigung der Kapelle und Vorbereitungen für besondere Anlässe, wie die Fronleichnamsprozession, zu treffen. Hier haben sie das Sagen, wenn es um die heilige Sauberkeit geht!
Aber genug davon. Der neue Bürgermeister hat eine wichtige Mission: die Schlossfreiheit stolz zu repräsentieren und Feierlichkeiten wie das legendäre Nachbarschaftsfest „Joppkes böan“ und die Jubiläen der Freiheiter, wie runde Geburtstage, zu organisieren. Keine leichte Aufgabe, aber jemand muss es ja machen!
Wer gehört zur Freiheit?
Übrigens, wer zur Bürgerschaft der Schlossfreiheit gehört, ist ein kniffliges Rätsel. Die Grenzen sind so verwirrend wie ein Labyrinth. Eins ist sicher: Einige benachbarte Häuser am Südring, Binsenweg, Freiheiter Pättken, Weseler Straße, Ant Stäppken, Rabodoweg und Nordesch gehören immer noch zur Gemeinschaft der Freiheiter Bürger.
Freiheit, die ich meine
Nach all den offiziellen Angelegenheiten war es endlich Zeit für den Höhepunkt: die feierliche Enthüllung der frisch restaurierten Freiheitsfahne! Gesang erfüllten den Raum, als die stolzen Freiheiter ihr Lied „Freiheit, die ich meine“ anstimmten. Anschließend ging es auf einen fröhlichen Umzug zu den anliegenden Restaurantbetrieben, wo das Lied inbrünstig vorgetragen wurde. Und als Belohnung für die mitreißende Darbietung gab es für alle einen kleinen Schnaps. Wer hätte gedacht, dass Singen so lohnend sein kann?
Nachbarschaftsfest
Zum krönenden Abschluss fand sich die gesamte Schlossfreiheit bei unserem frischgebackenen Bürgermeister ein, um den erfolgreichen Tag gebührend ausklingen zu lassen. Die Vorfreude auf das kommende Nachbarschaftsfest am 15. Juli im Gästehaus Berthold am Rabodoweg ab 15 Uhr ist groß.
Eine kleine Kostbarkeit: Das Buch der Freiheiter Bürger von 1843. Foto: Petra Bosse
Raesfeld hat einen neuen König! Nach einem spannenden Zweikampf zwischen Präsident Werner Vorholt und Werner Ridder fiel beim 294. Schuss des 48-jährigen Landwirts Ridder der Holzvogel von der Stange.
Foto: Petra Bosse
Die Königin, Ute Nienhaus, wird gemeinsam mit den Ehrendamen und Herren Christoph Löchteken, Stefanie Marpert, Christoph Gesing und Karin Stenkamp das Raesfelder Schützenvolk regieren.
Präsident Vornholt, der selbst gerne König geworden wäre, zeigte sich am Ende zwar enttäuscht, war jedoch auch zufrieden mit dem Verlauf des Wettkampfes. „Es war ein spannender Zweikampf, und nun ist es ein Kollege von mir geworden. Darüber freue ich mich“, so Vorholt abschließend.
Für Werner Ridder war es ein lang gehegter Wunsch, Schützenkönig von Raesfeld zu werden. Als der restliche Korpus des Holzvogels nach seinem Treffer von der Stange fiel, war er zunächst berührt und konnte kaum glauben, dass es in diesem Jahr endlich geklappt hat.
Präsident Werner Vorholt lieferte sich einen spannenden Zweikampf an der Vogelstange. Foto: Petra Bosse
Insignien
Bevor es um die Königswürde ging, ging es um die einzelnen Insignien des Vogel. Ewald Schmäing sicherte sich das Zepter, Uli Meyering den Apfel, der rechte Flügel ging an Robin Klein-Rider und der linke Flügel an Peter Flück. Auch der Präsident des Raesfelder Bürgerschützenvereins, Werner Vorholt, ging nicht leer aus und schoss dem Vogel den Schwanz ab.
Die Raesfelder Burgmusikanten und das Fanfarencorps sorgten auch diesmal wieder musikalisch für Stimmung an der Vogelstange.
Nach einer ausgelassenen Party des Königspaares Sven Graaf und Monika Hupperts am Sonntagabend mit rund 550 geladenen Gästen geht die Feier, nach dem spannendem Vogelschießen im Pastors Busch, am Abend weiter. Dem frisch gebackenen Königspaar und ihrem Ehrengefolge steht eine lange Nacht bevor, in der sicherlich nach der Parade und dem ersten Bad in der Menge ausgiebig gefeiert wird.
Vogelstange Raesfeld 2023
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Doppelpack: Anton und Alois Kormann
Werner Vorholt. Foto: Petra Bosse
Glückselig: König Werner Ridder
Foto: Petra Bosse
Nur riechen.
Pastor Dr. Fabian Tilling
Pastor Tilling und Pater Johnson
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Am vergangenen Sonntag fand im Rahmen des Schützenfest Raesfeld 2023 die große Parade statt.
Hier nahm das amtierende Königspaar ein Bad in der Menge und wurde von jubelnden Zuschauern und begeisterten Schützenbrüdern begleitet. Die Parade wurde von dem Fanfarencorps, den Raesfelder Burgmusikanten, dem Spielmannszug Heiden und der Instrumentalgruppe Borkenwirthe begleitet. Ihre Musik sorgte für eine tolle Atmosphäre während des Umzugs.
Foto: Privat
Die Feierlichkeiten dauerten bis in die frühen Morgenstunden an, als das Königspaar im vollbesetzten Festzelt ausgelassen weiterfeierte. Natürlich durfte auch der traditionelle Throntanz und Thronsturm um Mitternacht nicht fehlen.
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Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im Juni nahezu konstant geblieben. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit.
Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat Juni 2023 insgesamt 5.974 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Vormonat Mai ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 7 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt die Steigerung allerdings bei 1.037 Personen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen ist im Kreisgebiet bleibt weiterhin bei 2,7 Prozent.
Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Juni gestiegen und liegt derzeit bei 11.163 Personen (+ 136). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im Juni 16.120 Personen (+ 190) in 8.048 Bedarfsgemeinschaften (+ 80) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.
Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.
Raesfeld feiert! Und was könnte es Schöneres geben als das traditionelle Schützenfest in der wunderschönen Schlossgemeinde im südlichsten Zipfel des Münsterlandes? Hier wird die Tradition großgeschrieben und steht im Mittelpunkt des Festes.
Gut gelaunt bei der Parade: Pastor Dr. Fabian Tilling, Präsident Werner Vorholt und Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse
Am Sonntag stand jedoch nicht die Frage im Raum, wer den amtierenden König Sven Graaf ablösen würde. Viel mehr war die Aufmerksamkeit darauf gerichtet, was die Königin Monika Huppertz und ihr Hofstaat, bestehend aus den Ehrenpaaren Norbert Lehmbrock und Simone Fasselt sowie Sebastian Dirks und Gerda Meßlin, tragen würden. Die Parade war ein Augenschmaus, der die Blicke auf die wunderschönen Gewänder und das elegante Auftreten der Ehrenpaare richtete.
Partynacht im vollen Festzelt am Samstag
Bereits am Samstagabend war das Schützenfestzelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Die fröhliche Stimmung und das ausgelassene Feiern sorgten für eine unvergessliche Party-Nacht.
Der Sonntag begann mit einem gemütlichen Frühschoppen, bei dem die Raesfelder Burgmusikanten und das Fanfarencorps Raesfeld für die passende musikalische Untermalung sorgen. Diese beiden Gruppen sind fester Bestandteil des Raesfelder Schützenfestes und versetzen die Besucher jedes Jahr aufs Neue in Begeisterung.
Ein Bad in der Menge nahm das Königspaar am Sonntag bei der Parade. Foto: Petra Bosse
Parade mit Geburtsständchen für die Königin
Am Nachmittag folgte dann der Höhepunkt des Festes: die große königliche Parade auf der Festwiese. Präsident Werner Vorholt war voll des Lobes für die Raesfelder Schützen, die fast vollzählig in ihren weißen Hemden mit grüner Krawatte erschienen waren. Dieses einheitliche Bild verleiht der Parade eine besondere Atmosphäre. Zusätzlich sorgen die Burgmusikanten dafür, dass der Tag noch spezieller wurde, indem sie der Königin Monika Huppertz anlässlich ihres Geburtstags ein kleines Ständchen brachten.
Der Spielmannszug Heiden bereicherte die Parade. Foto: Petra Bosse
Großartige Musikvereine
Auch Pfarrer Fabian Tilling und Bürgermeister Martin Tesing waren bei der Parade zugegen und zeigen sich begeistert von der Tradition und den musikalischen Darbietungen der Raesfelder Burgmusikanten, des Fanfarencorps, des Spielmannszugs Heiden und der Instrumentalgruppe Borkenwirthe. Bürgermeister Tesing sprach von einem Gänsehautgefühl angesichts des bunten Bildes, das sich ihm mit den zahlreichen Zuschauern und der großartigen Blasmusik bot.
Große Party, wo sogar das Königspaar aus Altschermbeck auf dem Raesfelder Thron eingeladen war. Foto: Privat
Parade durchs Dorf
Nach dem Bad in der Menge auf dem Festplatz genossen Pastor Tilling, Bürgermeister Tesing und das Königspaar noch eine romantische Kutschfahrt durch die Gemeinde. Es war ein wahrhaft gelungenes Fest, das die Tradition hochleben ließ und den Teilnehmern schöne Momente bescherte.
Schützenfest Raesfeld 2023 - Parade Sonntag
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Pastor Tilling und Bürgermeister Martin Tesing. Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Ein Bad in der Menge nahm das amtierende Königspaar bei der Parade am Sonntag. Foto: Petra Bosse
pielmannszug Heiden. bereichten die Parade. Foto: Petra Bosse