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Funke Medical führt rückenschonendes Pflegehilfsmittel MobiTurn® ein

Die Funke Medical GmbH hat ihr Angebot um das innovative Hilfsmittel MobiTurn® erweitert.

Dieses ist ab sofort im Sanitätsfachhandel erhältlich. Die Umlager- und Wendehilfe ist ein Instrument zur rückenschonenden Pflege immobiler Patienten. Sie ist sowohl in der stationären als auch in der häuslichen Pflege anwendbar und ist im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes gelistet.

Rückenprobleme sind eine weit verbreitete Gesundheitsstörung, besonders unter Pflegekräften. Mit MobiTurn® möchte die Funke Medical GmbH diesen Problemen entgegenwirken.

Das Hilfsmittel erleichtert das Drehen und Umlagern von Patienten. Es unterstützt dabei, Personen sicher und schmerzfrei vom Rücken in die Seitenlage zu bringen. Es bietet Pflegekräften und pflegenden Angehörigen eine rückengerechte und kräfteschonende Arbeitsmöglichkeit.

Zudem sind die Produkteigenschaften des MobiTurn® anwenderfreundlich. Es ist autoklavierbar und sein abnehmbarer Bezug ist waschbar und desinfektionsmittelbeständig. Zudem ist der bi-elastische Bezug so gestaltet, dass er die Schwerkraft beim Umlagern minimiert.

Die Funke Medical GmbH ist ein führender Hersteller von Dekubitustherapie-Systemen und Sitzhilfen für die Dentalmedizin in Deutschland. Das Unternehmen, das 1988 gegründet wurde, beliefert Kunden im In- und Ausland von seinen drei Produktionsstandorten in Raesfeld.

Es bietet zusätzlich kostenfreie digitale Services an, wie die Funke Medical Online-Academy und ein webbasiertes Tool zum Abrufen aktueller Bedienungsanleitungen in vielen Sprachen.

Rock am Rad – Event an einem außergewöhnlichen Ort in Heiden

Am 21. Juli ab 18 Uhr lädt die 360° Energiewelten in Heiden im Rahmen der Einweihungsfeier des Windparks Wessendorf A31 Hohe Mark (Kreuzung Elven/Lanver) zu einer außergewöhnlichen Veranstaltung „Rock am Rad“ ein.

Das Rock-Pop Coverduo vom Niederrhein „Take Two“ mit den beiden Berufsmusikern Nicole Markwitz (Gesang, Moderation, Booking) und Mike Markwitz (Gitarre, Gesang, Backingtracks, Technik) wird dort im Schatten des Windrades live spielen. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt. Zusätzlich besteht ab 19 Uhr die Möglichkeit, an Führungen im Windradmit Showeinlagen teilzunehmen. Der Eintritt an diesem Abend ist frei.

Alle Einnahmen des Abends werden an den Förderverein Marienschule Heiden und die Don Bosco Grundschule in Dorsten-Lembeck gespendet.

Rock-am-Rad-Windanlage-Hohe-Mark-Heiden-Lembeck
Foto: Petra Bosse

Der Anlass für dieses Konzert sind die drei neuen Windenergieanlagen, die bereits seit Anfang 2022 in Betrieb sind.

Besonders sehenswert ist das etwa 149 Meter hohe Windrad, das der Streetart-Künstler Marc Roberz von MR Graffiti im Jahr 2021 im Rahmen einer Ausschreibung angefertigt hat. Auf dem unteren Teil des Windrades ist eine Weltkugel mit Windrädern und Solarenergieanlagen zu sehen, begleitet von dem passenden Schriftzug „Erneuerbar Bunt“.

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

#5 Raesfeld in Sommerlaune – “white culinarybeat festival“ bei Lieb & Wert

DJ Dennis Killian vom DJ Team BeatAttack sorgt an diesem Freitag, 21.07.2023 auf der Sonnenterrasse des Naturpark Hotels Lieb & Wert für Sommerlaune.

Mit Blick auf den seit April diesen Jahres eröffneten Bürgerpark, startet ab 17:00 Uhr das “white culinarybeat festival“ im warmen Licht der Nachmittagssonne und erfüllt die Luft mit Live-Musik.

Für kulinarische Gaumenfreude sorgt der Gastgeber Lieb & Wert mit leckeren Cocktails und Streetfood. Der Eintritt ist wie bei allen Konzerten der Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ frei.

Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert und finden während der Sommerferien immer freitags von 17 – 22 Uhr mit Live-Musik statt. Der Eintritt ist frei.

Begeisterte Jugendliche nach Skateausflug am Treffpunkt Altstadt in Dorsten

Das Jugendhaus Raesfeld organisierte im Rahmen des Ferienprogramms einen aufregenden Ausflug für Skater, BMXer und Rollerfahrer zum Bike- und Skatepark am Treffpunkt Altstadt in Dorsten.

Der im Jahr 2022 eröffnete Park bietet zahlreiche Obstacles, Rampen und andere Hindernisse, um das Können der Teilnehmer unter Beweis zu stellen. Im Vergleich zu den offiziellen Skateparks und Rampen in der Region sei dieser Park ein absoluter Hingucker und überzeugt sowohl mit seinen Rampen, als auch mit seinem gepflegten Belag.

Die Planung des Parks erfolgte unter Berücksichtigung der Wünsche und Bedürfnisse der örtlichen Skatergemeinschaft, was sich deutlich in seiner Qualität zeigt. Auf einer Fläche von 575 Quadratmetern konnten sich die Jugendlichen richtig austoben, und der Treffpunkt Altstadt bot angenehmen Schatten für die heißesten Tage.

Angesichts der Begeisterung aller Teilnehmer wird dies sicherlich nicht der letzte Besuch der Jugendlichen dort gewesen sein, so Jugendhausleiter Philipp Hatkämper. Alle Teilnehmer wünschten sich weitere Ausflüge zu Skate- und Bikeparks in der Umgebung.

Darüber hinaus freuen sich die Jugendlichen schon sehnsüchtig auf die Eröffnung des Bikeparcourparks gegenüber dem Skatepark „Borklyn“ in Borken.

Skateworkshop

Passend zu diesem Thema bietet das Jugendhaus Raesfeld einen kostenlosen Skateworkshop in Zusammenarbeit mit Skateaid und Westnetz an, der am 3. und 4. August in Raesfeld stattfinden wird.

Interessierte können sich noch begrenzt anmelden, entweder telefonisch unter 01578 8072047 (Mo-Fr, 14:00-20:00 Uhr) oder direkt im Jugendhaus Raesfeld.

Voller Garten bei Raesfeld in Sommerlaune mit den Pils’n Buam

Bei der vierten Veranstaltung von „Raesfeld in Sommerlaune“ am Vennekenhof mit der Musikgruppe aus Schermbeck „Die Pils’n Buam“, gingen die Besucher mit einem mehr als zufriedenen Eindruck nach Hause.

„Es war das Beste der letzten Jahre, was ich erlebt habe“, schwärmt Gerd Lammers. Für ihn sei alles einfach perfekt gewesen. Tolle Musik, gutes Essen und Service.

Pilsn Buam im Vennekenhof Raesfeld in Sommerlaune 2023

Darüber hinaus sei es auch mal wieder eine gute Gelegenheit gewesen, alte Freunde und Bekannte in gemütlicher Atmosphäre zu treffen. Rundum gesagt: Ein sehr gelungener Abend.

Weiter geht es mit „Raesfeld in Sommerlaune“ ab 17 Uhr am Freitag, 21.07.2023 mit feinstem Sommerbeats im Festival Ambiente bei Wachtmeister Hotel und Restaurant in Raesfeld „Lieb & Wert“.

Vennekenhof Raesfeld in Sommerlaune 2023
Fotos: Privat
Raesfeld in Sommerlaune 2023 mit den Pilsn Buam
Raesfeld in Sommerlaune 2023 mit den Pilsn Buam
Für Gerd Lammers und Sohn war das eine perfekte Veranstaltung.

Open Air- Konzert – Fado unter freiem Himmel in der Alten Ziegelei

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Live-Musik unter freiem Himmel mit einer traditionellen portugiesischen Fado-Band ‚Gerações‘ am Samstag, 19. August ab 18.30 Uhr im Landcafé und Kaffeerösterei „Alte Ziegelei“ Schermbeck.

Fado – das ist in Töne gewandelter Weltschmerz aus Portugal. Eine Seelenschau, die von Liebe, Sehnsucht und Hingabe, Verlust, Trauer und sozialen Missständen erzählt. Die fünfköpfige Band ‚Gerações‘ aus Nordrhein-Westfalen lässt keinen Zweifel daran, dass sie sich mit voller Hingabe dem Fado verschrieben hat und begeistert seit 1998 mit traditionellen Klängen ihrer Heimat.

‚Gerações‘ bedeutet übersetzt „Generationen“ und soll eine Anspielung auf die unterschiedlichen Altersklassen sein, die in dieser Band bestehen.

Gänsehautfeeling

Seit 2014 bereichert, die von renommierten Fadistas als DIE in Deutschland lebende Stimme des Fado, Suzana Pais die ursprüngliche Besetzung mit ihrer sinnlichen und unvergleichlichen Stimme.

Kein Zuhörer bleibt bei ihrer Darbietung von einer Gänsehaut verschont. Ihr männliches Pendant João Marques, darf bereits auf eine seit 50 Jahren andauernde erfolgreiche Karriere und unzählige Auftritte in Portugal, Deutschland, Luxemburg und vielen weiteren Ländern zurückblicken.

'Gerações' aus Nordrhein-Westfalen

Fado-Groove

Begleitet werden die beiden Sänger von den Musikern Miguel Ruas und Ruben Claro jeweils an der klassischen Gitarre und am Akustikbass, die mit ihrem Können und Gespür einen Fado-Groove ohnegleichen erzeugen, der mitreißt.

Vollkommen wird das Gefüge durch Ivo Guedes, der seine Virtuosität an der portugiesischen
Gitarre bereits Live als auch im Studio mit Größen wie Ana Lains, Filipa Sousa, Telmo Pires, Mara Pedro und Teresa Tapadas unter Beweis stellen konnte.

Vielfältiges Repertoire

Das vielfältige Repertoire der Band erstreckt sich von traditionellen Stücken der großen Fado Königin Amália Rodrigues, über zeitlose Werke von Carlos do Carmo, bis hin zu modernen Songs von Mariza, Ana Moura und Carminho. Somit verzaubert Gerações mit Liedern wie ‚Uma casa portuguesa‘, ‚Lisboa menina e moça‘ und ‚Desfado‘ und führt sein Publikum durch die traditionsreiche Geschichte des Fado.

Mit ihrem Programm sind die Künstler mit portugiesischen Wurzeln in ganz Deutschland und auch international auf zahlreichen Festivals, in Radiosendungen und TV Shows aufgetreten.
Lassen auch Sie sich mitreißen vom Zauber Portugals – dem Fado.

Info

Freie Platzwahl, Eintritt: 17,50 Euro
Wo: Schermbeck, Westricher Straße 62

Karten gibt es im Ticket-Shop

Lena Spatschil ist neue Koordinatorin für Kinderschutz in Borken

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Seit Mai 2023 ist Lena Spatschil die neue Koordinatorin für Kinderschutz in Borken. Diese Stelle wurde durch das Landeskinderschutzgesetz NRW geschaffen und wird durch dieses finanziert.

Borken(pd). Lena Spatschil betont die Vielfältigkeit ihrer Aufgaben: „Zuallererst stehe ich als Ansprechpartnerin und Beraterin für Fragen zum Kinderschutz allen Bürgerinnen und Bürgern, Fachkräften und Akteuren zur Verfügung, die mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt stehen“.

Telefonisch sei sie per E-Mail oder persönlich dienstags bis donnerstags unter der Telefonnummer 02861-939/436 oder per E-Mail unter [email protected] zu erreichen. „Sie sind auch herzlich eingeladen, mich in meinem Büro am Markt 14 in Borken zu besuchen.“ 

Gefährdungen frühzeitig erkennen

Kinderschutz ist ein gemeinsames Anliegen, das eine aufmerksame Öffentlichkeit und ein gut funktionierendes Netzwerk erfordert, um Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und abzuwenden. Neben ihrer Rolle als Ansprechpartnerin und Beraterin arbeitet Lena Spatschil daran, kommunale Netzwerke für den Kinderschutz aufzubauen und zu etablieren. Dies können Kindergärten, Kindertagespflegepersonen, Mitarbeitende der Übermittagsbetreuung und Schulen, Vereine und auch Jugendhäuser sowie kommunale Stellen wie der Allgemeine Soziale Dienst, Asyl und Integration sein.

Netzwerk soll Informationsaustausch fördern

Diese Netzwerke sollen den Informationsaustausch fördern und zuverlässige Strukturen schaffen, um die Qualität des Kinderschutzes in Borken zu verbessern. Durch Schulungsangebote für Netzwerkmitglieder sowie die Entwicklung und Umsetzung von Kinderschutzvereinbarungen und -konzepten soll das Bewusstsein für den Kinderschutz geschärft werden. „Es liegt nicht nur in meiner Verantwortung, für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu sorgen, sondern es ist die Aufgabe von uns allen“, betont Lena Spatschil.

Thema Kinderschutz sensibilisieren

Leiterin der Jugendförderung der Stadt Borken Sabine Sauret erklärt, dass die Aufgabe von Lena Spatschil darin besteht, jede und jeden für das Thema Kinderschutz zu und dazu beizutragen, dass Kinder und Jugendliche in der Stadt Borken behütet und gewaltfrei zu starken Persönlichkeiten heranwachsen können. Mögliche Fragen könnten beispielsweise sein: An wen kann ich mich wenden, wenn ich einen vagen Verdacht habe? Gibt es bestimmte Indikatoren, die darauf hinweisen, dass der Schutz des Kindes nicht mehr sichergestellt ist? Wie geht es weiter, wenn ich einen Verdacht gemeldet habe? Frau Spatschil freut sich auf eine aktive Zusammenarbeit mit Bürgerinnen und Bürgern sowie den Institutionen und ihre Vernetzung in Borken.

Zuwanderung: Viele Menschen zieht es in den Kreis Borken

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Statistik: Der Kreis Borken in Zahlen – 22.230 Personen sind im Jahr 2022 in den Kreis Borken gezogen.

Kreis Borken. Im Jahr 2022 sind insgesamt 22.230 Personen in den Kreis Borken gezogen – das hat nun die IT.NRW als Statistikbehörde des Landes NRW jetzt bekanntgegeben.

Dies entspricht einem Plus im Vergleich zu 2021 von 34,8 Prozent. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2015 und sogar der vierthöchste Anstieg seit Entstehung des Kreises. Da im gleichen Zeitraum 15.898 Personen aus dem Kreisgebiet fortgezogen sind, lag der Wanderungssaldo im vergangenen Jahr bei 6.332 Personen.

Regional betrachtet konnten im Jahr 2022 alle 396 nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden Wanderungsgewinne verbuchen. Lediglich für die Gemeinden Weeze im Kreis Kleve und Wegberg im Kreis Heinsberg hat das Statistische Landesamt Wanderungsverluste ermittelt.

Photovoltaik auf Schuldächern in Raesfeld und Erle werden gefördert

In in den kommenden Monaten werden weitere Photovoltaikanlagen auf den Dächern der beiden Grundschulen in Raesfeld und Erle sowie auf der Erler Zweifachsporthalle installiert.

Um das Klima zu schützen und Energie und Kosten zu sparen, setzt sich die Gemeinde Raesfeld seit Jahren mit ökologischen Themen auseinander. In der Vergangenheiten wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt.

Dazu gehöre auch die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden, so Bürgermeister Martin Tesing.

Planungen für weitere Photovoltaikanlagen werden konkreter

Nachdem in den letzten Jahren zum Beispiel auf dem Rathaus, der Julia-Kopper-Gesamtschule, der Zweifachhalle „Zum Michael“ und dem Naturparkhaus entsprechende Anlagen mit Stromspeichern installiert wurden, werden die Planungen für weitere Photovoltaikanlagen auf gemeindlichen Gebäuden nun konkreter.

Installation-der-Photovoltaik-Rathaus-Raesfeld
2021 wurde beispielsweise das Rathaus mit Photovoltaikflächen ausgestattet. Jetzt folgen weitere öffentliche Gebäude. Foto: Gemeinde Raesfeld

80 Prozent soll selbst genutzt werden

Laut Bürgermeister Tesing werden auf den Dächern der beiden Grundschulen in Raesfeld und Erle sowie auf der Erler Zweifachsporthalle in den kommenden Monaten ebenfalls Photovoltaikanlagen installiert, deren Strom zu mindestens 80 Prozent in den jeweiligen Gebäuden selbst genutzt werden soll.

Dies sei eine der Voraussetzungen für eine Förderung durch das Land NRW. Im Rahmen des Förderprogramms progres.nrw – Klimaschutztechnik wird diese Maßnahme zum Ausbau regenerativer Energien mit Gesamtkosten in Höhe von 299.900 Euro zu 90 Prozent (269.890 Euro) vom Land NRW übernommen.

Ein wichtiger Schritt, um Energie und Kosten zu sparen

„Das ist für uns ein wichtiger Schritt, um Energie und Kosten zu sparen und vor allem einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“, so Bürgermeister Martin Tesing.

Derzeit laufen die Detailplanungen für die Photovoltaikanlagen. Sie sollen Anfang 2024 auf der Sebastianschule, der Silvesterschule und der Erler Sporthalle installiert werden.

Bäckerei Spangemacher: Dinkel-Herz 36

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Bäckerei Spangemacher: Ein Dinkel-Herz zum verlieben! Die Bäckerei Spangemacher hat eine neue Köstlichkeit im Angebot. Das knusprige Dinkel-Herz verführt dabei nicht nur Liebende mit seinem einmaligen Geschmack.

  • höchste Handwerkskunst mit außergewöhnlicher Qualität, Frischhaltung und Geschmack
  • 36-48 Stunden Teigführung (die 36 im Namen spielt auf die Mindestzeit an), daher starker Abbau von Fodmaps und eine super Bekömmlichkeit
  • ausschließlich! mit wilden Hefen gebacken (Infos dazu siehe weiter unten), das sorgt für einmaligen Geschmack
  • starke und gut ausgebackene Kruste, die als Schutzpanzer dient und die Austrocknung verhindert. Das Brot bleibt super lange frisch & saftig (bitte nicht in Plastikfolien zerstören)
  • 100% reines Dinkelmehl und ab sofort dienstags, donnerstags und samstags im Sortiment
Das knusprige Dinkel-Herz von Spangemacher frisch aus dem Ofen. Foto: Bäckerei Spangemacher

Was ist wilde Hefe?

Wilde Hefe ist ein zu 100% natürliches Produkt. Die Hefe wird durch einen strengen Fermentationsprozess, bei dem die Temperatur, der Wasseranteil und die Zeit genauestens überwacht werden, aktiviert. Im Gegensatz zur Industriellen oder Bäckerhefe, wird sie aus mehreren Hefestämmen kultiviert. Wilde Hefen haben eine langsame Triebzeit, die sich besonders für eine Langzeitführung von mindestens 36 Stunden anbietet und dem Brot einen einzigartigen Geschmack gibt. Brote mit wilder Hefe haben eine längere Haltbarkeit und eine super Bekömmlichkeit.

Manuel Spangemacher mit dem Dinkel-Herz 36. Foto: Bäckerei Spangemacher


Weseler Straße 30
46348 Raesfeld

Telefon: 02865 390
E-Mail: [email protected]
Internet: www.baeckerei-spangemacher.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Kai Magnus Sting mit „Hömma, soisset!“ kommt nach Borken

Kai Magnus Sting mit „Hömma, soisset!“ kommt am Freitag, 15. Sept. 2023 in die Stadthalle Vennehof in Borken.

Hömma, wie isset denn? Et is, wie et is. Und so isset! Kai Magnus Sting erklärt anhand urkomischer Geschichten und der unnachahmlichen Ruhrpott-Sprache, dem sogenannten Ruhrhochdeutsch, wie der Mensch im Ruhrgebiet denkt und tickt.

Wie begrüßt man sich hier, wie verabschiedet man sich und vor allen Dingen: was passiert dazwischen?! Und ob überhaupt. Und reicht nicht auch, wenn nix gesagt wird?

Da ist oft am meisten mit gesagt. Das Ganze führt von der guten Vase von Tante Ingeborg über Grammatikverschränkungen in der siebten Person hin zum Klassiker, der A-40-Odyssee. Und natürlich sind Tante Frieda und Omma mit dabei, die in ihrer unverwechselbaren Art (und in der Kittelschürze) das große Ganze mit viel Tamtam auf Handtaschenformat runterbrechen.

Also alles eine Liebeserklärung an die Sprache dieser Region, an deren Philosophie und an die Menschen, die hier leben. Wer könnte über all das besser erzählen als Kai Magnus Sting,

Kenner und Freund des Potts, der in witzigen und geistreichen Erklärungen und Abschweifungen die Menschen und ihre Geschichten in den Arm nimmt.

Was macht den Pott überhaupt aus? Und wie funktioniert überhaupt die Ruhrgebietsgrammatik?

All das wird erklärt und zelebriert. Und zwar so, wie man es nur im Pott machen kann. Hömma, datte Bescheid weiß: so isset!

Kartenpreise: ab 25,50 €

Fotos: Harald Hoffmann / Guido Schröder

BZ Ticketshop, Bahnhofstraße 6, 46325 Borken, Telefon: 02861 / 94 41 10 oder online: www.reservix.de

Raesfeld-Erle – Motorradfahrer stürzt bei Unfall

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Am Mittwoch erlitt ein Motorradfahrer in Raesfeld-Erle bei einem Verkehrsunfall leichte Verletzungen.

Gegen 12.35 Uhr fuhr ein 22-jähriger Autofahrer auf der Dorstener Straße in Richtung Dorsten. An der Kreuzung Rhader Straße bremste der Bocholter an einer rot zeigenden Ampel ab und setzte seine Fahrt fort, als das Licht auf Grün wechselte.

Dabei kam es zu einer Berührung mit dem Motorrad des vorausfahrenden 58-Jährigen. Der Autofahrer gab an, in diesem Moment auf das Display seines Navigationsgeräts geschaut zu haben. Durch den Aufprall drehte der Motorradfahrer aus Essen den Gasgriff voll auf, beschleunigte und stürzte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 2.500 Euro.

Standesamt Raesfeld – Eheschließungen und Sterbefälle

Neun Paare haben im Monat Juni 2023 in Raesfeld die Ehe geschlossen.

1.6. 2023
Alexandra Elisabeth Hegemann und Norman Scherenschlicht aus Duisburg

3.6.2023
Jennifer Stephanie Oelscher und andreas Klaus aus Raesfeld
Alexandra Kemp und Fabian Johannes Kutzner aus Hamburg

6.6.2023
Ann-Kathrin Coldewey-Bißlich und Jan Niclas Hüser aus Schermbeck

10.6.2023
Vivien Ramona Schwienheer und Paul Foos aus Gescher

12.6.2023
Lea Wiertlewski und Maurice Alexander Döhmer aus Senden

17.6.2023
Melissa Rotstegge und Lars Schwartke aus Bocholt

24.6.2023
Vera Giesing und Marcell Möllenbeck aus Rhede
Maikki Johanna Scheurer und Maco Nicola Werner aus Borken

Im Monat Juni wurden im Standesamt Raesfeld fünf Sterbefälle beurkundet

1.6.2023
Jürgen Tünte, Op de Breede, Raesfeld

4.6.2023
Maria Elisabeth Rademacher geb. Winkelmann, Werlo 44, Raesfeld

14.6.2023
Friedrich Johannes Hoffman, Im Mensing 15, Raesfeld

25.6.2023
Irmgard Karkutsch geb. Mathuszczyk, Auf der Flüt 12, Borken

30.6.2023
Hilde Käthe Johanna Nagel geb. Askamp, Im Mensing 15, Raesfeld

Die schriftlichen Einwilligungen zur Veröffentlichung liegen vor.

Zehn Millionen Euro für den Ausbau von Mieterstrom in NRW

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Ministerin Scharrenbach: Zehn Millionen Euro für den Ausbau von Mieterstrom – Landesregierung bringt Klimaschutz und finanzielle Entlastung unter ein Dach

NRW (pd). Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat ein landeseigenes Förderprogramm in Höhe von zehn Millionen Euro beschlossen, um den Mieterstrom in Nordrhein-Westfalen weiter auszubauen.

Ziel des Programms ist es, die Installation und vorbereitende Dacharbeiten für Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden mit gefördertem Wohnraum zu unterstützen. Der Zuschuss kann für die technische Installation und vorbereitende Maßnahmen des Daches bis zu 2.500 Euro betragen. Modernisierungen werden mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Der Zuschuss berechnet sich pro Wohnung des geförderten Gebäudes.

Finanzielle Entlastung beim Wohnen unter ein Dach

Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Die Landesregierung bringt mit dem Nordrhein-Westfalen-Programm Klimaschutz und finanzielle Entlastung beim Wohnen unter ein Dach. Das ist gut fürs Klima und den Geldbeutel von Mietern. Mit dem Programm zum Mieterstrom macht die Landesregierung weiter Tempo beim Ausbau erneuerbarer Energien im Gebäudebereich. Gleichzeitig werden durch Mieterstrom-Modelle die Stromkosten gesenkt. Das ist in Zeiten steigender Energiepreise eine echte Entlastung für Mieterinnen und Mieter. Das steigert die Akzeptanz für klimagerechtes Bauen und Wohnen. Damit gestalten wir die Modernisierung von Wohngebäuden mit den Eigentümern und Mietern, nicht gegen sie. Anreize statt Verbote ist unser Kompass.“

Antrag jetzt stellen

Auf Antrag kann ein „Zuschuss Mieterstrom NRW 2023“ für alle Neubauvorhaben und Modernisierungen gewährt werden, in der mindestens eine geförderte Wohneinheit realisiert wird oder wurde. Auch für Bauvorhaben, die eine Bewilligung aus der öffentlichen Wohnraumförderung des Landes Nordrhein-Westfalen vor 2023 erhalten haben, kann ein Zuschuss beantragt werden. Die Förderung kann bei den örtlichen Bewilligungsbehörden beantragt werden. Bewilligungsbehörden sind die Kreise und kreisfreien Städte.

Die zehn Millionen Euro zur Förderung von Mieterstrom-Modellen im Wohnungsbau werden aus dem Sondervermögen zur Bewältigung der Krisensituation zur Verfügung gestellt. Mit dem Zuschuss soll eine Unterstützung zur Bewältigung der direkten und indirekten Folgen der Energiekrise geleistet werden, die zu einer mittelbaren finanziellen Entlastung von Haushalten im geförderten Wohnungsbau beitragen soll und besondere Härten bei der Stromversorgung ausgleicht. Das Programm zielt darauf ab, dass öffentliche Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften und andere gemeinwohlorientierte Wohnungsmarktakteure einen Anreiz erhalten.

Hintergrund:

  • ·Als Mieterstrom wird Strom bezeichnet, der von Solaranlagen auf dem Dach eines Wohngebäudes erzeugt und von dort direkt in dem Gebäude verbraucht wird. Der Vermieter produziert Strom lokal am Haus und verkauft ihn direkt oder über einen Stromanbieter an seine Mieter. Damit werden die Anlagen des Vermieters profitabler und die Stromkosten für die Mieter sinken.
  • Im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Programms wird ein Zuschuss für eine technische Installation gewährt: Gefördert wird die Errichtung, der Umbau oder die Erweiterung der Hauselektrik, um den von einer Anlage zu erzeugenden Strom für das geförderte Gebäude nutzen zu können. Hierzu zählen unter anderem die Messplätze, die Erneuerung oder Verstärkung bestehender Haus- und Wohnungsanschlüsse, die Verkabelung und die damit einhergehenden Arbeitsaufwände, Steuereinrichtungen für den Betrieb der Anlage, beispielsweise in Verbindung mit einer Wärmepumpe, einzubringende stationäre elektrische Batteriespeicher und das zu ihrem Betrieb erforderliche Steuer- und Regelsystem oder bauliche Maßnahmen für die Einbringung der Installation in den Gebäuden.
  • Im Rahmen des Nordrhein-Westfalen-Programms wird ein Zuschuss für vorbereitende Maßnahmen am Dach gewährt: Gefördert werden vorbereitende bauliche Maßnahmen an Dach oder Fassade, die für die Errichtung oder Erweiterung einer Anlage technisch oder statisch erforderlich sind. Gleiches gilt für eine Kombination aus einer Anlage mit einem Gründach.

Kreis Borken hat 36 neue Kommissaranwärter

Kreis Borken – 36 Kommissaranwärterinnen und -anwärter

(pd). Bis Ende August dieses Jahres absolvieren nun 36 Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter bei der Kreispolizeibehörde Borken ihr erstes Praktikum. Das Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW startete im September 2022.

Die Ausbildung bei der Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen findet in Form eines dualen Studiums statt und endet nach drei Jahren mit der Ernennung zur Polizeikommissarin oder Polizeikommissar. Fester Bestandteil des dualen Bachelorstudiums sind Praktika in den Kreispolizeibehörden.

Echter Polizeialltag

Mit dem ersten theoretischen Wissen und erfolgreichen Trainings im Gepäck kommt nun für die Studentinnen und Studenten der erste Schritt in den echten Polizeialltag. Begleitet werden sie dabei immer durch Tutoren, erfahrene Polizistinnen und Polizisten der Kreispolizeibehörde Borken.

Selbstverständlich werden auch die Tutorinnen und Tutoren für diese Aufgabe aus- und fortgebildet.
Die enge Verzahnung des wissenschaftlichen Studiums, der Trainingsmodule und der Praktika gewährleistet, dass die Studierenden nach drei Jahren sehr gut auf ihre Aufgaben im Dienst für die innere Sicherheit und als Freund und Helfer in vielen Lebenslagen vorbereitet sind.

Der Abteilungsleiter der Polizei, Leitender Polizeidirektor Bernd Loeffler, begrüßte die Praktikantinnen und Praktikanten zusammen mit weiteren Vertretern der Kreispolizeibehörde Borken am Donnerstag, dem 06.07.2023 im Borkener Kreishaus. Er wünschte den Studentinnen und Studenten eine interessante, schöne und lehrreiche Zeit während ihres ersten Praktikums und wies auf die ebenso anspruchsvollen wie vielseitigen Aufgaben des Polizeiberufs hin.

Die jungen Polizistinnen und Polizisten werden in den nächsten Wochen zum Bild auf unseren Straßen dazu gehören. Sie werden in den Polizeiwachen Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau eingesetzt und bilden grundsätzlich mit ihrer Tutorin/ihrem Tutor und einer weiteren Beamtin / einem weiteren Beamten ein Streifenteam.

Termine einreichen für den Raesfelder Familienkalender 2024

Seit Beginn der Sommerferien steht der Ortsmarketing Raesfeld e. V. wieder in den Startlöchern zur Planung des Familienkalenders für das kommende Jahr 2024.

Der kostenlose Kalender für alle Raesfelder bietet genügend Platz für eine übersichtliche Jahresplanung und ist zugleich mit vielen Terminen der Raesfelder Vereine und Gruppierungen sowie einer Darstellung der Müll-Abfuhr-Termine der Gemeinde Raesfeld gefüllt.

Um den Kalender mit Leben zu füllen, ruft der Ortsmarketingverein nun alle Vereine auf, ihre Termine für Aktionen und Veranstaltungen (Datum, Uhrzeit, Treffpunkt, Titel der Veranstaltung, Name des Vereins) für das kommende Jahr schriftlich per E-Mail an [email protected] mitzuteilen.

Einsendeschluss ist der 04. September 2023.

Raesfeld in Sommerlaune – Pils´n Buam am Vennekenhof

Die beliebte Veranstaltungsreihe “Raesfeld in Sommerlaune“ geht bereits in die vierte Runde und sorgt am kommenden Freitag, den 14.07.2023 für sonnige Stimmung in der Gemeinde Raesfeld. Es präsentieren sich ab 17:00 Uhr Pils´n Buam am Vennekenhof 28/29.

Das Spektrum der jungen Musiker mit rund 13 Mitgliedern aus Schermbeck und der näheren Umgebung reicht von privaten Geburtstagen über Vereinsfeiern bis hin zu Straßenfesten in den benachbarten Niederlanden. Ihr Debüt gab die Band im Frühjahr 2003 als damalige Schlagerband. Das heutige Repertoire umfasst traditionelle böhmisch-mährische und bayerisch zünftige Blasmusik. Für das perfekte Bayern-Image dürfen Lederhosen natürlich nicht fehlen.

Gastgeber des Abends sind Bauernhof Süthold, Vennekenhof Bleker sowie Jubel & Trubel.

Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert und finden während der Sommerferien immer freitags von 17 – 22 Uhr mit Live-Musik statt. Der Eintritt ist frei.

Nächster Termin:

Am 21.07.2023 finden feinste Sommerbeats im Festival Ambiente während des White Culinarybeat Festival bei Wachtmeister Lieb & Wert statt.

Mehr als 30 Lehrkräfte aus dem Kreis Borken werden ins Ruhrgebiet versetzen

Abordnung von Lehrkräften hiesiger Grundschulen ins Ruhrgebiet – derzeitiger Sachstand. Landrat Dr. Kai Zwicker informiert nach Rücksprache mit NRW-Schulministerin Dorothee Feller und der Bezirksregierung Münster

Der Kreis Borken ist derzeit in einer öffentlichen Debatte über die Personalausstattung der Grundschulen. Vor den Sommerferien wurde bekannt, dass das Land Nordrhein-Westfalen über die Bezirksregierung Münster mehr als 30 Lehrkräfte aus dem Kreis Borken in das Ruhrgebiet versetzen wird, um den dortigen Lehrermangel zu lindern. Viele besorgte Eltern machen sich Sorgen, dass dadurch die Unterrichtsversorgung ihrer Kinder an den örtlichen Grundschulen in Zukunft gefährdet sein könnte.

Klarheit über die geplante personelle Maßnahmen

Obwohl der Kreis Borken nicht für die Personalausstattung der Schulen zuständig ist, hat Landrat Dr. Kai Zwicker sich darum bemüht, im Interesse der Eltern Klarheit über die geplanten personellen Maßnahmen zu erhalten. Er wandte sich sowohl an NRW-Schulministerin Dorothee Feller als auch an Regierungspräsident Andreas Bothe und den Leiter der Abteilung Schule, Kultur und Sport.

Die Rückmeldung besagt, dass das Ziel darin bestehe, eine gleichmäßige Personalausstattung an Schulen im gesamten Regierungsbezirk Münster sicherzustellen. Aufgrund des Lehrermangels gestaltet sich dies jedoch schwierig, da nicht alle ausgeschriebenen Stellen besetzt werden können.

Personalausstattung Grundschule kreis Borken

Die verschiedenen Regionen und Schulformen im Regierungsbezirk sind jedoch unterschiedlich betroffen. Insbesondere die Grundschulen im Emscher-Lippe-Raum haben Schwierigkeiten, ausreichende Lehrkräfte zu finden. Im April 2023 lag die durchschnittliche Personalausstattung an Grundschulen im Kreis Borken, einschließlich Vertretungsreserven, bei 103,3 Prozent, während sie in der Stadt Gelsenkirchen lediglich 82,2 Prozent betrug.

Freiwillige Versetzungen haben bereits stattgefunden

Um eine annähernde Bildungsgerechtigkeit zu gewährleisten, strebt die Bezirksregierung an, in allen Kreisen und kreisfreien Städten eine Personalausstattung von mindestens 90 Prozent an Grundschulen zu erreichen. Kurzfristig kann dies jedoch nur erreicht werden, indem Lehrkräfte von besser ausgestatteten Schulen an unterversorgte Schulen abgeordnet werden. In einigen Fällen haben bereits freiwillige Versetzungen stattgefunden, nachdem ein Vertreter des Schulamtes Gelsenkirchen die Situation in Gelsenkirchen bei einer Veranstaltung für Lehrkräfte im Kreis Borken erläutert hatte.

Insgesamt werden 34 Personen (entspricht 27,93 Stellen) von den Grundschulen im Kreis Borken abgeordnet: 13 Personen (10,36 Stellen) im Kreis Recklinghausen, 13 Personen (9,93 Stellen) in der Stadt Gelsenkirchen und 8 Personen (7, 64 Stellen) in der Stadt Bottrop.

Elf Stellen im Kreis Borken wurden neu besetzt

Allerdings konnten bereits 11 Stellen im Kreis Borken neu besetzt werden. Außerdem wurden 8 Stellen von Gymnasien („Vorgriffsstellen“) für Grundschulen im Kreis Borken eingesetzt. Dies bedeutet, dass aktuell noch ein Saldo von 8,93 Stellen (27,93-11-8) besteht und nicht 34, wie von der Schulaufsicht der Bezirksregierung betont wurde.

Weitere Neueinstellungen

Gleichzeitig unterstrich Ministerin Feller, bis zum Schuljahresbeginn möglichst noch weitere Neueinstellungen vornehmen zu wollen. Landrat Dr. Kai Zwicker dankte sowohl Schulministerin Feller als auch der Bezirksregierung für die Bemühungen, die Zahl der Abordnungen zu minimeren, und bat gleichzeitig darum, alle Anstrengungen darauf zu konzentrieren, um die Unterrichtsversorgung in den Grundschulen im Kreis Borken bestmöglich zu gewährleisten.

Pilotprojekt: Erarbeitung eines Wald- und Vegetationsbrandkonzepts für den Kreis Borken

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Pilotprojekt „Erarbeitung eines Wald- und Vegetationsbrandkonzepts für den Kreis Borken“ hat landesweite Bedeutung. NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach überbrachte Förderbescheid in Höhe von 735.000 Euro

Kreis Borken. In einer Vorreiterrolle sieht NRW-Kommunalministerin Ina Scharrenbach den Kreis Borken bei den Vorbereitungen in Sachen Bekämpfung künftiger Wald- und Vegetationsbrände. Die Erstellung eines solchen interkommunalen – kreisweiten – Konzeptes inkl. erster dafür erforderlicher technischer Ausstattung fördert das Land daher nun mit 735.000 Euro.

Den Förderbescheid übergab die Ministerin jetzt an Landrat Dr. Kai Zwicker und an Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing in ihrer Funktion als Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft der Bürgermeister/innen und Beigeordneten im Kreis Borken.

An dem Termin nahmen auch die hiesigen Landtagsabgeordneten Wilhelm Korth und Heike Wermer, Christoph Schöneborn (Geschäftsführer des Verbandes der Feuerwehren in NRW) sowie zahlreiche Vertreter der Ortsbehörden und der Feuerwehren teil.
Gerade in den vergangenen Jahren sei die Wald- und Vegetationsbrandgefahr im Kreis Borken – wie in ganz NRW – stark gestiegen, erläuterte der Landrat.

Für operative Waldbrandbekämpfung

Im Rahmen der operativen Waldbrandbekämpfung seien daher die Kommunen und die örtlichen Feuerwehren gefordert. Für die Brandbekämpfung würden allerdings die Mittel und Kräfte einzelner Feuerwehren häufig nicht ausreichen. Aufgrund bislang glücklicherweise seltener Großbrände in Wald- und Vegetation seien überdies erforderliches Spezialwissen sowie Einsatzmittel und Ausrüstungsgegenstände bei den Feuerwehren noch nicht flächendeckend vorhanden.

17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden

Hinzu komme, dass Vorbeugung und Bekämpfung von Wald- und Vegetationsbränden bisher in der Aus- und Fortbildung eine eher untergeordnete Rolle spielen. Daher hätten sich alle 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden entschlossen, mit dem Kreis Borken ein gemeinsames Wald- und Vegetationsbrandkonzept zu erarbeiten.

Spezialisierte Einheiten zur Waldbrandbekämpfung

Wie Thomas Deckers, stellvertretender Kreisbrandmeister, erklärte, sei es das Ziel des Projekts, aufbauend auf einer kreisweiten Gefahrenanalyse spezialisierte Einheiten zur Waldbrandbekämpfung aufzustellen, zu schulen und auszustatten. Auf diese Weise müsse nicht jede der 17 Feuerwehren im Kreisgebiet entsprechende Schutzausstattung für ihr Personal und besondere Ausstattung wie Wassertanks beschaffen, sondern könne im Einsatzfall auf kreisweit vorgehaltene Strukturen zurückgreifen.

Vereinfachte Zusammenarbeit „in der Lage“

Darüber hinaus biete die interkommunale Umsetzung den Mehrwert, dass gemeindeübergreifende Vegetationsgebiete einheitlich betrachtet und standardisierte Einsatzkonzepte erstellt werden. Eine abgestimmte Strategie vereinfache also auch die Zusammenarbeit „in der Lage“.

Zum Hintergrund:
Der Kreis Borken umfasst 1.421 km². Davon sind 81 % Vegetationsfläche, davon wiederum 64 % landwirtschaftliche Fläche und 14 % Wald. Über das Kreisgebiet verteilt finden sich überdies Moore, insbesondere im Nordkreis. Damit besteht in diesem Raum erhebliches Gefahrenpotential für Vegetationsbrände. Dass dies schnell zur Realität werden kann, zeigte im Jahr 2011 ein Moor-Großbrand im Amtsvenn zwischen Gronau und Ahaus in einem Areal von 300 bis 400 ha. An den dortigen Löscharbeiten waren seinerzeit 560 Feuerwehrkräfte beteiligt.

KING’S MEN: Erstmalig auch in Raesfeld

Mit KING’S MEN ist in diesem Jahr am 23. und 24. August in Raesfeld ein deutsch-niederländisches Theaterensemble zu Gast, das mit King Lear einen Shakespeare Klassiker auf unkonventionelle Weise präsentiert. Die Veranstaltungen finden jeweils um 19 Uhr auf dem Schlossplatz Raesfeld statt und werden in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert.

Die KING’S MEN spielen seit 2016 traditionell Open-Air an besonderen Orten nahe der deutsch-niederländischen Grenze und widmen sich Shakespeares Klassikern auf ganz besondere Art: In einem Sprachmix aus Deutsch, Niederländisch, Englisch und Twents, aber für alle Besucherinnen und Besucher leicht verständlich.

Open Air Kings Men in Raesfeld
Foto: Presse

Jeder Ort, an dem gespielt wird, ist anders. In diesem Jahr wird erstmalig auch der Schlosshof in Raesfeld zur Bühne dieses Erlebnisses. Das Ensemble nutzt die Besonderheiten vor Ort, der Sprachmix bleibt jedoch überall gleich.

Unter der Regie von Silvia Andringa präsentiert KING’S MEN mit King Lear einmal mehr eine kraftvolle Inszenierung voller Humor und Spielfreude. King Lear ist ein Stück über das Älterwerden und über den Verlust von Macht im Kampf der Generationen. Aber auch ein Stück über Loyalität, Treue und Freundschaft in einer Welt voller Ungewissheit.

Tickets und weitere Informationen gibt es unter www.kingsmen-openair.com.

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