In Erle und Rhade wurde auch dieses Jahr für die Kinderkrebshilfe „Horizont“ in Weseke gesammelt, wobei insgesamt 56 kg Kronkorken zusammenkamen.
Auch in diesem Jahr zeigen die Bürgerinnen und Bürger in Erle und Rhade einmal mehr ihre Solidarität mit einem besonderen Anliegen. Mit großem Engagement wurden insgesamt 56 kg Kronkorken für die Kinderkrebshilfe in Weseke gesammelt. Während die Welt von großen Katastrophen erschüttert wird, vergessen die Menschen in Erle und Rhade nicht die individuellen Herausforderungen und Schicksalsschläge, denen Familien mit an Krebs erkrankten Kindern gegenüberstehen.
Kinderkrebshilfe „Horizont“
Die Kinderkrebshilfe „Horizont“ leistet einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung dieser Familien. Sie fördert nicht nur die Forschung und die Anschaffung neuer medizinischer Geräte, sondern investiert ebenso in die psychologische Betreuung, Hospizarbeit und allgemeine Lebensqualität der erkrankten Kinder. Das Besondere ist, dass die Organisation auch die gesamten betroffenen Familien im Blick hat und sich zudem um die Geschwisterkinder der kleinen Patienten kümmert. Die Sammlung der 56 kg schweren Kronkorken stellt in diesem Zusammenhang einen kleinen, aber wertvollen Beitrag dar.
Die Kronkorken wurden einem Entsorgungsbetrieb in Borken übergeben, der eigens dafür einen Container bereitgestellt hat. Am Ende des Jahres erfolgt die Wiegeaktion, und der daraus resultierende Erlös wird der Kinderkrebshilfe zugeführt, um ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen.
Der Förderverein der St.-Sebastian-Schule stattet Erstklässler mit über 100 neongelben Warnwesten aus, um ihre Sichtbarkeit auf dem Schulweg während der dunklen Jahreszeit zu erhöhen.
Pünktlich zur Ankunft der dunkleren Jahreszeit überrascht der Förderverein der St.-Sebastian-Schule die frisch eingeschulten Erstklässler mit einer besonderen Geste. Kathrin Franken, die Kassiererin des Vereins, brachte im Auftrag des Vorstandes über 100 neongelbe Warnwesten zur Schule.
Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Sicherheit der Kinder auf ihrem täglichen Schulweg deutlich zu erhöhen, indem ihre Sichtbarkeit gerade in den nächsten Monaten verbessert wird.
Schulleiter Thomas Schlüter und Lehrerin Franziska Marks zeigen sich erfreut und bedankten sich im Namen der gesamten Klasse 1e für die großzügige und durchdachte Spende. Durch diese Initiative wird das Anliegen der Sicherheit auf dem Schulweg nachdrücklich unterstützt, was sowohl Lehrkräfte als auch Eltern begrüßt.
HUB Erle – Restaurant, Café, Bar: Die Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ hat auf ihrer 3. Generalversammlung am Dienstagabend entscheidende Weichen für die Zukunft des Dorfgemeinschaftshauses gestellt. Christian Lipfert ist der neue Pächter für die geplante Dorfkneipe, Simon Ende soll Küchenchef werden.
An dem Versammlungsabend fanden sich rund 420 Genossen und Genossinnen im Festzelt an der Marienthaler Straße ein. Neben den Berichten des Vorstands und den turnusmäßigen Aufsichtsratswahlen wurde insbesondere die Pächterfrage für die neue Dorfkneipe mit Spannung erwartet.
Trotz einiger Rückschläge in der Vergangenheit durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine und ein Minus in der Kasse, statt anfänglich 1.539.000 Euro Kassenbestand nun aktuell 1.479.000 Euro, haben die Genossen einstimmig für die Fortführung des Projekts gestimmt. (Weitere Zahlen und Fakten auf der Homepage: Wir-In-Erle.de)
Gestiegene Bau- und Investitionskosten bis heute. Wohin die Reise noch geht, ist offen.
Vergrößerung des Aufsichtsrats und Wahlen
Nach dem Bericht des Vorstands über die Geschäftsjahre 2020, 2021, 2022 und Vorlage der Jahresabschlüsse und Vorschläge zur Ergebnisverwendung und dem Bericht des Aufsichtsrats und dem Geschäftsbericht standen die turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat an.
Die Wahlen des Aufsichtsrats führen zur Erweiterung des Gremiums um drei weitere Mitglieder. Bestehende Mitglieder Arno Brömmel, Johannes Böckenhoff, Anne Grunewald und Christiane Sender wurden einstimmig wiedergewählt. Neu hinzugekommen sind Hermann Josef Grewing, Ulrike heidermann und Gurmej Singh.
Der Raesfelder Gastronom Gurmej Singh ist neu im Aufsichtsrat gewählt worden. Foto: Petra Bosse
Existenz des Dorfprojekts auf dem Prüfstand
Die Dorfgemeinschaft stand vor einer entscheidenden Frage: Würde das Projekt der Dorfkneipe mit gezeichneten Anteile à 300 Euro in Höhe von rund 1,74 MIO. Euro fortgeführt oder ad acta gelegt? Laut Oliver Göttlich, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, haben insbesondere die Pandemie und der Krieg in der Ukraine das Vorhaben und der Ausfall des ersten potenziellen Pächters 2022 belastet und finanzielle Verluste verursacht. Kein Bau ohne Pächter. „Bis 2022 sah alles noch gut aus. Bedingt durch den Krieg in der Ukraine mit der Folge von enorm höheren Baukosten und kein Pächter, haben sich viele unserer Genossen große Gedanken über die Zukunft des Projektes gemacht“, so Oliver Göttlich.
Zufriedene Gesichter am Ende der Versammlung bei Oliver Göttlich und Andreas Grotendorst. Foto: Petra Bosse
Überlegungen zur Pächtersuche und Gastronomiekonzept
Besonders was die Suche nach einem neuen Pächter anbelangt, haben sich der Vorsitzende Andreas Grotendorst und Oliver Göttlich in den vergangenen Monaten viel Gedanken gemacht. „Das ging nicht von heute auf morgen“, betonte Grotendorst.
Zudem habe man Alternativpläne in Erwägung gezogen, sollte sich kein neuer Pächter finden, so Grotendorst weiter. Laut Grotendorst sei Erle ein Ort, der eine Vielzahl von Attraktionen für Menschen aus der näheren Umgebung und von hier aus biete. „Nicht nur die Femeiche und die Kornbrennerei Böckenhoff ziehen Gäste an; auch die Nähe zu Raesfeld und seinem Schloss sei ein Faktor, der jährlich viele Besucher anlockt“, erläuterte er. Deshalb sei es ein ganzheitliches Gastronomiekonzept, das auf drei Säulen basiere – Außengastronomie, Veranstaltungssaal und ein spezieller Saal für Brennereigäste – unerlässlich. „Ein Gastwirt kann derzeit nicht mehr allein mit einer Kneipe überleben“, fügte Grotendorst hinzu.
Die Neuen für das Dorfgemeinschaftshaus in Erle mit Namen HUB Erle sind Pächter Christian Lipfert und Küchenchef Simon Ende. Foto: Petra Bosse
Zukunftspläne des neuen Pächters und Küchenchefs
Mit dem neuen Wirt und seinem Küchenchef kann der Erfolg für ein neues Dorfgemeinschaftshaus nun weitergeschrieben und vorangetrieben werden. Christian Lipfert (37 J.), plant gemeinsam mit seinem Küchenchef Simon Ende, die Gastronomie des Ortes neu zu gestalten und zu einem Knotenpunkt für Erle zu machen. „’Wir in Erle‘ haben mir eine Aufgabe gegeben, Marketing für Erle und für euch zu machen“, sagte Lipfert.
Zusammenhalt, Tradition und Heimatgefühl
Simon Ende, der sich als „echter Erle Junge“ bezeichnet, betont die Bedeutung der Dorfgemeinschaft und Traditionen. „Wir müssen im Dorf etwas erhalten, was etwas ganz Besonderes ist“, so Simon Ende. Für ihn sei es essenziell, das Besondere des Ortes aufrechtzuerhalten und fortzuführen. „Wichtig in so einer kleinen Struktur wie in Erle sind der Zusammenhalt, die Tradition und das Heimatgefühl. Das möchte ich wiederbeleben, respektive am Leben erhalten, im Anschluss daran, was der Gasthof Brömmel-Wilms geschaffen hat“, fügte Ende hinzu, der seit viele Jahre als Koch bei Arno Brömmel tätig ist.
Rund 420 Genossinnen und Genossen kamen am Dienstag ins Festzelt. Foto: Petra Bosse
Zukunft für Erle aktiv gestalten
Unser Ziel ist nicht, den Status quo zu bewahren, sondern die Zukunft für Erle aktiv zu gestalten, genau wie ihr es auch anstrebt. Sonst wären wir heute nicht alle hier“, erklärte der neue Pächter Lipfert. In einer Präsentation www.Hub-Erle.de legte Lipfert dar, wie diese Vision verwirklicht werden soll.
Lipfert, gelernter Koch und derzeit als Mediengestalter tätig, plant, vielfältige Angebote aus einer Hand anzubieten. Dies reicht von digitalen Buchungen für Brennereiführungen und Hochzeiten bis hin zu Terminvergaben für den Veranstaltungssaal.
Dorfgemeinschaftshaus hat einen Namen – HUB Erle
Der Name des neuen Gemeinschaftshauses HUB Erle (HUB gesprochen HAP) soll ein Treffpunkt für alle Menschen im Dorfkern sein. Bekannt aus dem Kontext der Glasfaser-Digitalisierung, steht HUB für die Verbindung von Netzwerkknoten. „Das wird unser zentraler Ort in Erle sein, eine Drehscheibe, an der Verbindungen zusammenlaufen und wir uns alle treffen können“, so Lipfert.
Oliver Göttlich fügte hinzu: „Dies ist ein Projekt, das das gesamte Dorf einbezieht und uns für die nächsten Jahre vernetzen wird.“
Weitere Schritte: Pächtersituation, Bausituation und Beschlussfassung
Wie geht es nun mit dem Projekt weiter? Angesichts eines finanziellen Verlusts von etwa 14 Euro pro Anteil stand die Zukunft des Vorhabens zur Diskussion. Die Genossen haben sich jedoch einstimmig dafür entschieden, die Ausschreibungsunterlagen zu erstellen und den Ausschreibungsprozess einzuleiten. „Erst nach der Ausschreibung werden wir die tatsächlichen Kosten kennen“, erläuterte Grotendorst.
Die Abstimmung unterstrich das starke Gemeinschaftsgefühl in Erle; Ohne Enthaltungen wurde dem Antrag zugestimmt.
Wir in Erle. Eine Starke Gemeinschaft, eine starke Genossenschaft. Foto: Petra Bosse
Weitere Anteile mit Absichtserklärung können gezeichnet werden
Um die gestiegenen Finanzierungskosten bewältigen zu können, bietet sich nun für alle Genossen, auch für neue, die Möglichkeit, bis zum 15. Januar 2024 weitere Anteile mit Absichtserklärung zu zeichnen. Die dafür notwendigen Formulare sind in der Gaststätte Brömmel-Wilms sowie bei der Volksbank Raesfeld und Erle erhältlich.
Nach dieser Ankündigung zeigten sich bereits einige Genossen motiviert, erneut in den Startlöchern zu stehen und weitere Anteile zu erwerben.
Finanzierung – konstruktive Vorschläge von den Genossen
Um die Finanzierung des Projekts weiter voranzutreiben und die Kosten nach Möglichkeit so gering wie möglich zu halten, gab es zahlreiche konstruktive Vorschläge von den Genossen. Ein Ansatz bestand darin, dass sich Firmen oder Handwerker mit Dienstleistungen unterhalb des aktuellen Marktwerts einbringen könnten, was als effektive Möglichkeit zur Kostensenkung angesehen wird.
Motiviert weiterzumachen
Arno Brömmel schlug zusätzlich vor, im nächsten Jahr ein Konzert mit den Erler Jägern im Festzelt zu organisieren, um Spenden zu sammeln. Arno Brömmel zeigte sich spontan großzügig und kündigte an, ein 200-Liter-Fass Bier zu spenden. Seine Begründung: „Ich bin motiviert weiterzumachen.“
Zuvor hatte auch sein Neffe Fabian Schwering von Eintracht Erle den Vorschlag eingebracht, eine sportliche, unbürokratische Veranstaltung in Form eines Sponsorenlaufs zu organisieren. Dies würde nicht nur zur Finanzierung beitragen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl im Ort stärken.
Herbert Meyer, ein treuer und zufriedener Genosse mit Lipfert und Ende (r). Foto: Petra Bosse
Erleichterung und Danke
Das ausgeprägte Maß an Zusammenhalt, das an diesem Abend zu spüren war, überraschte nicht nur die Anwesenden. Sowohl Grotendorst als auch Göttlich gaben übereinstimmend an, mit mehr Widerstand und Konfrontation seitens der Genossen gerechnet zu haben. Die Erleichterung über den harmonischen Verlauf der Versammlung und den starken Gemeinschaftssinn, gemeinsam in Erle etwas Positives für das Dorf zu bewirken, war beiden deutlich anzusehen. Und ja, selbst der Name „HUB Erle“ kam am Ende bei den Bürgergenossen gut an.
Andreas Grotendorst betonte in seinem Schlusswort: „Das sind alles hervorragende Ideen, die den Zusammenhalt in der Gemeinschaft weiter festigen. Ihr seid engagierte und bemerkenswerte Genossen. Wenn wir am Ende des Projekts auf etwa 600 Genossen blicken und das erreichte Ergebnis sehen, werden wir alle wissen, warum wir uns heute so eingesetzt haben.“
Und auch Bürgergenosse Gerd Henke (2. v.r.) konnte als Genosse am Ende der Versammlung wieder lachen. Foto: Petra Bosse
Geplanter Spatenstich
Wenn alles nun so klappt, wie sich Aufsichtsrat und der Vorstand es sich erhoffen, könnte laut Grotendorst und Göttlich der Spatenstich für das neue Dorfgemeinschaftshaus bereits im April, Mai 2024 erfolgen.
Sollte alles gemäß den Erwartungen von Aufsichtsrat und Vorstand verlaufen, könnten nach Angaben von Grotendorst und Göttlich die Bauarbeiten für das neue Dorfgemeinschaftshaus bereits im April oder Mai 2024 beginnen.
Fusion der LandFrauen-Ortsverbände Erle und Raesfeld: Neuer Vorstand nimmt dreijährige Amtszeit auf
Die Ortsverbände Erle und Raesfeld des LandFrauenverbandes haben am 08.09.2023 in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung fusioniert. Der neue Ortsverband wird von einem Vorstandsteam aus drei Vertreterinnen und weiteren Beisitzerinnen geleitet. Neue und alte Vorstandsmitglieder beginnen nun eine dreijährige Amtszeit.
Neues Vorstandsteam
Die Mitglieder des neuen Vorstandsteams sind Maria Schlüß, Brigitte Braukmann und Anneliese Bölker, teilte der Ortsverband mit. Sie werden von den Beisitzerinnen Sabine Becker, Bettina Breil, Margret Grewing, Martina Grotendorst, Marina Hadder, Annika Klostermann, Irene Möllmann und Magdalene Müller unterstützt. Durch die Fusion verteilten sich die Verantwortlichkeiten auf mehrere Schultern, und für jede Position habe sich eine Kandidatin gefunden.
Sandra Daxel, ausscheidendes Mitglied war an dem Abend nicht anwesend und somit nicht auf dem Foto.
Für die langjährige Treue und ihr ehrenamtliches Engagement danken wir Agnes Schulte-Greving, Gisela Sebastian, Sandra Daxel, Marlies Becker und Andrea Wobbe-Krawczyk.
Neue Mitglieder willkommen
Neue Mitglieder sind immer herzlich willkommen bei den LandFrauen Erle und Raesfeld – Frauen, die Lust auf Spaß und an gemeinsamen Unternehmungen haben und viele nette aufgeschlossene Frauen kennenlernen möchten. Interessierte nehmen bitte mit einem Mitglied des Vorstandteams Kontakt auf. Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden in Kürze bekannt gegeben.
Referentin Ruth Weddeling vom Kreis Borken gibt am Dienstag, 24. Oktober 2023 Antworten auf Fragen der Finanzierung eines Platzes im Pflegeheim.
Kreis Borken. Falls pflegebedürftige Personen aus dem eigenen Zuhause in ein Pflegeheim umziehen müssen, sollte Angehörigen bewusst sein, dass es möglicherweise schwierig werden kann, sofort einen Platz in einer Einrichtung zu bekommen.
Des Weiteren sind die Kosten für die Betreuung hoch. Betroffene und Familienmitglieder fragen sich vor einem Umzug daher: Wie setzen sich die Kosten für einen Platz im Pflegeheim zusammen? Was passiert mit der Rente und dem Vermögen?
Werden Kinder für die Kosten herangezogen? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert Ruth Weddeling, Fachabteilungsleiterin Heimaufsicht, Hilfe zur Pflege des Kreises Borken, bei ihrem Online-Vortrag „Finanzierung eines Pflegeheim-Platzes“ am Dienstag, 24. Oktober 2023, von 19 bis 20 Uhr über die Plattform Zoom.
Dem kostenlosen Vortrag kann ohne vorherige Anmeldung unter folgendem Link beigetreten werden: www.kreis-borken.de/pflege-vortrag Meeting-ID: 923 767 40948 Kenncode: rV9Hb2
Eine Auflistung aller Pflegeheime im Kreis Borken ist im Internet unter www.pflege-kreis-borken.de zu finden. Dort können sich Interessierte mögliche finanzielle Verpflichtungen über den Heimkosten-Rechner „auswerfen“ lassen.
Die Bürgergenossenschaft Erle hat ihre nächste Versammlung für den 17.10.2023 (Dienstag) um 18 Uhr im Schützenfestzelt an der Marienthaler Straße anberaumt.
Der Einlass zur Veranstaltung beginnt um 17:15 Uhr, Freiverzehr wird nicht angeboten. Die Jahresabschlüsse 2020, 2021 und 2022 und das Protokoll der letzten Generalversammlung etc. stellen wir auf www.wir-in-erle.de zur Verfügung.
Der Vorstand erwartet bis zu diesem Datum eine Prüfung der Anträge auf Fördermittel. Andreas Grotendorst vom Vorstand kündigte an: „Wir werden aktuelle Updates zu den Themen ‚Pächter‘ und ‚Bau der Dorfgastronomie‘ vorstellen.“
Parallel dazu überprüfte der Genossenschaftsverband Münster die Jahresabschlüsse von 2020 bis 2022, welche in der kommenden Generalversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden sollen.
Ehemalige-Profi-Volleyballerin Anika Brinkmann kehrt ins Team zurück. Ein Comeback mit gemischten Erwartungen
Anika Brinkmann, ehemalige Profi-Volleyballerin, kehrt nach einer Pause zu den Skurios Volleys zurück. Mit 77 Liga-Spielen unter ihrem Gürtel tritt sie wieder ins Team ein, um es in den nächsten Monaten zu unterstützen. Dieser Schritt wird als Reaktion auf kürzliche Teamausfälle und als Versuch gesehen, mehr Stabilität im Spiel zu erreichen.
Zurück ins Team als Reaktion auf Ausfälle
Laut Skurios-Pressesprecher Thomas Hacker sei die Rückkehr Brinkmanns eine Antwort auf die diversen Ausfälle in den vergangenen Wochen. Der längerfristige Ausfall der Spielerin Zaneta Baran auf der Diagonalposition habe dem Team zugesetzt. Baran, die nach der letzten Saison zu den wertvollsten Spielerinnen der 2. Bundesliga Nord zählte, sei ein wichtiger Bestandteil für den Erfolg der vergangenen Jahre gewesen. Durch die variable Einsetzbarkeit von Brinkmann erhoffe man sich bei den Skurios Volleys eine mittelfristige Stabilisierung der Teamleistung.
Persönliche Gründe für das Comeback
Brinkmann, die in Stadtlohn wohnt und hauptberuflich eine Hundepension betreibt, habe den Wunsch geäußert, wieder ins Team zurückgekehrt. „Nach einer Neuordnung meines Privat- und Berufslebens habe ich festgestellt, dass mir der Volleyballsport fehlt“, erläuterte sie ihre Entscheidung. Brinkmann werde die Trikotnummer 16 tragen und sei bereits von Teammanager Manuel Reßmann in die Mannschaftsmeldeliste aufgenommen worden.
Gemischte Erwartungen und realistische Einschätzung
Allerdings warne Brinkmann vor überzogenen Erwartungen hinsichtlich ihrer Rückkehr. Sie habe seit über fünf Monaten nicht trainiert und erkenne an, dass es sowohl körperlich als auch spielerisch einen Rückstand gebe. „Ich versuche, mich langsam wieder reinzuarbeiten“, äußerte sie sich.
Mit der Rückkehr von Anika Brinkmann versuchen die Skurios Volleys, die Lücken im Team zu schließen und mehr Stabilität ins Spiel zu bringen. Während persönliche Gründe die Spielerin zu diesem Schritt bewogen haben, bleibt abzuwarten, wieweit ihre Rückkehr den erhofften positiven Effekt auf die Teamleistung haben wird.
„Wir freuen uns, dass Anika mit ihrem Erfahrungsschatz in den kommenden Monaten noch einmal ihre Volleyballschuhe anzieht. Gleichzeitig sind wir uns sicher, dass sie einen Teil zum Gelingen dieser Saison in der 2. Volleyball Bundesliga Pro beitragen möchte“ so Thomas Hacker.
Zahlreiche Internet-Dienste der Borkener Kreisverwaltung sind daher am Samstag, 28. Oktober 2023, nicht zu erreichen.
Kreis Borken. Wegen Wartungsarbeiten an der zentralen Netzwerkinfrastruktur am Samstag, 28. Oktober 2023, werden alle Server und Internet-Dienste der Kreisverwaltung Borken heruntergefahren.
Daher ist an diesem Tag voraussichtlich in der Zeit zwischen 8 und 19 Uhr die Kreisverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger online nicht zu erreichen. Der Kreis Borken bittet dafür um Verständnis.
Eine ehemals minderjährige Person beschuldigt den Priester H. K. der sexuellen Übergriffe Anfang der 1990er Jahre in der Propsteigemeinde St. Remigius in Borken. Die Anschuldigungen wurden dem Bistum im April 2023 gemeldet. Der beschuldigte Priester war von 1977 bis zu seiner Emeritierung 1989 in der Pfarrei Borken tätig und verstarb 2008.
Der Interventionsbeauftragte des Bistums Münster, Peter Frings, hat am Samstag (14.10.) die Mitglieder des Seelsorgeteams und der Gremien über diesen Vorfall informiert. Bisher seien keine weiteren Vorwürfe gegen den Priester bekannt, obwohl ein benannter Zeuge verstorben ist, heißt es. Die Glaubwürdigkeit der Vorwürfe wird von Frings als plausibel eingeschätzt.
Sofort nach Bekanntwerden der Anschuldigungen informierte Frings auch Propst Christoph Rensing. Die aktuellen Verantwortlichen in Kamp-Lintfort und Lüdinghausen, wo der Priester in den 1960er Jahren als Kaplan tätig war, wurden ebenfalls benachrichtigt. Die Öffentlichmachung erfolgte in Absprache mit der rechtlichen Vertretung der betroffenen Person.
Anträge auf Leistungen zur Anerkennung
Die betroffene Person habe Anträge auf Leistungen zur Anerkennung des erlittenen Leids gestellt und eine Schmerzensgeldforderung in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrags gegenüber dem Bistum erhoben. Über den Antrag wurde bisher nicht entschieden, und das Bistum wird die Schmerzengeldforderung außerhalb des Anerkennungsverfahrens nicht erfüllen.
Verwechslung durch gleichen Nachnamen
Frings weist darauf hin, dass seit Juli 2023 ein weiterer Missbrauchsvorwurf gegen einen Priester mit dem gleichen Nachnamen beim Bistum bekannt ist. Allerdings wurde dieser Vorwurf von einer nicht betroffenen Person gemeldet und enthält Angaben zu einem Einsatzort, an dem der beschuldigte Priester laut Bistumsrecherchen nie tätig war. Die meldende Person hat bisher keine weiteren Hinweise oder Unterlagen bereitgestellt.
Frings betont, dass solche Hinweise dringend benötigt werden, um den Vorwürfen ernsthaft nachgehen zu können. Ohne weitere Hinweise ist die Richtigkeit dieser Informationen nicht belegt, insbesondere da sie nicht von einer persönlich betroffenen Person stammt.
Gesprächsangebote
Die Propsteigemeinde St. Remigius bietet Gesprächsangebote für Menschen an, die über dieses Thema sprechen möchten. Am Montag und Dienstag, 16. und 17. Oktober, stehen von 19 bis 21 Uhr Mitglieder des Seelsorgeteams im Kapitelshaus, Remigiusstraße 18, in Borken als Gesprächspartner zur Verfügung.
Betroffene werden gebeten, sich bei einer der Ansprechpersonen des Bistums oder externen Beratungsstellen zu melden. Die Kontaktdaten sind unter https://www.bistum-muenster.de/sexueller_missbrauch verfügbar.
Als kleine Kinder wurden über 10 Millionen Deutsche zur Kinderverschickung in sogenannte Erholungsheime geschickt. Viele von ihnen erlebten systematische Misshandlung, psychischen Terror und physische Gewalt. Oft schwiegen sie ein Leben lang. Nun trifft sich eine Opferinitiative in Dorsten.
„Die Kleine ist ein bisschen dünn. Wollen Sie sie nicht mal sechs Wochen zur Kur schicken? Etwas aufpäppeln?“ So oder so ähnlich klang es tausendfach in den Ohren von Eltern in den 50er bis 80er Jahren, die sich von Kinderärzten oder professionellen Werbern zur Kinderverschickung überreden ließen. Fest in der Überzeugung, den Kindern etwas Gutes zu tun, übergaben sie ihren Nachwuchs einem oft grausamen, von Gewalt geprägten System. Unter den Folgen leiden viele Betroffene noch heute.
Schläge, Spritzen, Zwangsernährung
Einer von ihnen ist Detlef Lichtrauter. Er war als zwölf Jahre alter Junge ein dünnes Kind. Daher schickten ihn seine Eltern nach ärztlichem Rat zur „Kur“ im Haus Bernward in Bonn-Oberkassel.
„Vom ersten Moment an herrschte eine militärische Atmosphäre, vollkommen gefühlskalt“, erinnert er sich. Die Betreuer verstehen sich nicht als Menschen, die den Kindern eine schöne Zeit bereiten wollen. Stattdessen werden ihre Schützlinge wie Mastvieh behandelt. „Der Erfolg einer Kur wurde in Kilos gemessen“, erinnert sich Lichtrauter. Daher wurde hochkalorisches Essen in die Kinder gezwungen. Unvorstellbare Szenen spielten sich hier ab. Kinder, die sich erbrachen, wurden geschlagen und gezwungen, das Erbrochene erneut hinunter zu würgen. Spritzen mit starken Beruhigungsmitteln wurden brutal ins Gesäß gerammt.
Weil ein Kind die Augen geöffnet hatte, wurde es verprügelt
Dazu kam eine ständige Erniedrigung und Einschüchterung. „Nach dem Essen mussten wir uns ins Bett legen und Mittagsruhe halten. Stocksteif lagen wir hellwach da“, berichtet Detlef Lichtrauter. „Wer sich bewegte, flüsterte oder auch nur die Augen öffnete, wurde bestraft.“ Der Heimleiter persönlich, der als Arzt eigentlich dem Wohl der Kurgäste dienen sollte, riss den Kindern die Unterhosen herunter und prügelte mit voller Wucht auf die nackten Hintern ein. Wer weinte oder sich vor Angst einnässte, den prügelten und bestraften die Aufseher noch mehr. Nach sechs Wochen war das Martyrium zunächst vorbei. „Als meine Eltern mich fragten, wie es gewesen sei, sagte ich nur: Gut. Mehr nicht“, sagt Lichtrauter. Doch diese Zeit begleitet ihn bis heute.
Detlef Lichtrauter, Vorsitzender des Vereins Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW. Foto: Lichtrauter
Aufarbeitung und Dokumentation
„Ich habe immer gedacht, es sei nur mir so gegangen“, diesen Satz hat Detlef Lichtrauter nicht nur selbst gesagt. Er hat ihn seitdem hundertfach von anderen Betroffenen gehört. Inzwischen ist er der Vorsitzende des Vereins Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW e.V. und Pressesprecher des Citizen-Science-Projekt-Kinderverschickungen-NRW. Mit seinen Mitstreitern setzt er sich dafür ein, den Opfern eine Stimme zu geben, Leidensgeschichten zu dokumentieren und den Betroffenen Hilfsmöglichkeiten zu eröffnen. Seit Ende 2021 arbeiten sie die systematische Misshandlung bei Kinderverschickungen in NRW auf. Über 700 Betroffene haben sich seitdem gemeldet.
Das System förderte die Misshandlung
Ihre Berichte geben einen Einblick in ein System, das die Kinder nicht als Menschen, sondern wie Objekte behandelte. „Das Ziel war nicht die Erholung der Kinder, sondern Gewinnstreben“, sagt Detlef Lichtrauter. Da die Kinderverschickung staatlich gefördert wurde, verdienten die Träger der Einrichtungen viel Geld mit jedem Kind, aber auch die Ärzte, die aggressiv für solche Kuren warben. Als eines der wichtigsten Kriterien für einen Erfolg musste eine Gewichtszunahme nachgewiesen werden. Möglichst viele Kinder mit möglichst wenig Personalaufwand zu mästen, war das Ziel.
Kinder mit ihren Betreuerinnen bei einer undatierten Kinderverschickung. Foto: AKV-NRW
„Dazu kommt, dass die Erziehung damals noch im Zeichen der sogenannten schwarzen Pädagogik stand“, betont Lichtrauter. Es sah vor, Kinder von allen natürlichen Bedürfnissen zu brechen, um sie wie funktionierende Maschinen zu formen. Dabei war Gewalt allgegenwärtig. Selbst Kleinkinder im Vorschulalter wurden brutal gemästet, geschlagen, entwürdigt. Zeugen berichten, wie sie mit Trichtern zwangsgefüttert wurden, wie sie mit eingenässten Bettlaken auf dem Flur stehen mussten und der Verächtlichmachung preisgegeben wurden. Andere erlebten Medikamentenmissbrauch, sexualisierte Gewalt, systematische Erniedrigung.
Die meisten Täter kamen straflos davon, nur wenige Mitarbeiter meldeten die Übergriffe. Den Kindern glaubten oft selbst die eigenen Eltern nicht. Erst Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre lief das Konzept der Kinderverschickungen aus. Inzwischen waren viele Vorfälle öffentlich geworden.
Angst kehrt im Alter zurück
„Bei vielen Betroffenen kommt jetzt im fortgeschrittenen Alter die Angst wieder hoch. Was, wenn sie wieder in ein Pflegeheim müssen?“, schildert Detlef Lichtrauter. Manche entschieden sich lieber für den Freitod, anstatt noch einmal unter der Obhut anderer Menschen zu stehen. „Daher ist es uns als Betroffene wichtig, auch aktuelle Missstände in der Pflege zu benennen“, sagt Lichtrauter. Viele Faktoren wie überlastetes und schlecht ausgebildetes Personal könnten auch hier schnell den Nährboden für Verwahrlosung oder Entmenschlichung bilden.
Begegnungstag in Dorsten soll Positives hervorheben
Am 14. Oktober lädt der Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW nun im Treffpunkt Altstadt zum Begegnungstag ein. Bei allem persönlichen Leid möchten die Veranstalter diesen Tag mit einer positiven Botschaft begehen. „Es werden sich ganz viele ehemalige Verschickungskinder nach all den Jahren dort treffen“, erklärt Detlef Lichtrauter. Dazu gehört auch die Dorstenerin Barbara Seppi, die den Kontakt zum Treffpunkt Altstadt hergestellt hat.
Von 9 bis 18 Uhr sind Begegnungen und Workshops geplant. Dabei geht es um Themen wie Selbstfürsorge, den Umgang mit belastenden Erinnerungen, Entspannung, Lebensgestaltung und mehr. Das ganze Programm findet man hier.
Und eins ist den Organisatoren auch wichtig: Natürlich können Menschen, die selbst betroffen sind, aber bisher keinen Austausch gefunden haben, gerne an diesem Tag vorbeikommen.
Den Kontakt zum Verein Aufarbeitung Kinderverschickungen NRW finden Sie hier:
Am Samstag, dem 14. Oktober, fand zwischen 15 Uhr und 18 Uhr die offizielle Eröffnung der frisch modernisierten Tennishalle am Raiffeisenweg 34 in Schermbeck statt.
Der Betrieb läuft zwar bereits seit dem 1. Oktober, doch jetzt luden die Betreiber Melanie Gooß und Holger Kolwitz zu einem Tag der offenen Tür ein. Die Resonanz war enorm. Dabei bot sich Tennis-Fans die Gelegenheit, den Spielern des BHV und SuS beim Training zuzuschauen.
Das meiste in Eigenarbeit
Rund elf Wochen haben die Umbaumaßnahmen in der ehemaligen Selecao Soccerhalle gedauert. Der größte Teil wurde in Eigenarbeit erledigt. Erschwerend kam hinzu, dass immer nur vormittags gearbeitet werden konnte, da Holger Kolwitz nachmittags Tennisstunden weite Tennisstunden gab. Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Jetzt erstrahlt die Halle in neuem Glanz.
Foto: Ralf Meier
Spezialbodenbelag
Highlight ist der Spezialbodenbelag. Der eignet sich sowohl für die Spitzensportler als auch für ältere Freizeitsportler, die ihrem Hobby möglichst gelenkschonend nachgehen wollen. Gespielt werden kann hier mit jeder Art von Sportschuhen, solange sie sauber sind.
Plätze können online gebucht werden
Wenn man selbst zum Schläger greifen möchte, kann sich über das Buchungssystem auf der Webseite www.tennishalle-schermbeck.de einen der beiden Plätze mieten. Wer Tennis einfach mal probieren möchte, aber weder Schläger noch Bälle hat, kann diese vor Ort leihen. Auch Turnierveranstaltungen und Mannschaftsspiele sind geplant, die ebenfalls im Buchungskalender angegeben sind.(Ralf Meier)
Berthold I. Ronau und Katja I. Standke aus Erle heißen das neue Prinzenpaar des Raesfelder Carnevalsvereins für die Session 2023-24.
Am Freitagabend in der Gaststätte Nießing platzte der Saal aus allen Nähten, als sich die Raesfelder Karnevalisten zur diesjährigen Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen trafen.
Pascal Rehmann als Geschäftsführer bestätigt
Alle zwei Jahre stehen diese Wahlen an. Als 1. Vorsitzender wurde Pascal Rehmann einstimmig wieder im Amt bestätigt. Neu im Vorstand dabei ist Andreas Heyng.
Wiedergewählt wurde Hofmarschall Marcel Groß Onnebink, der gemeinsam mit Waldemar Brökelschen während der kommenden Session das Prinzenpaar bei all ihren Tun und Lassen begleitet, vom Aufstehen bis zu ins Bettgehen. Ein schon fast aufopferungsreiches Ehrenamt, so der Sitzungspräsident André Schlüß. Ebenfalls wiedergewählt wurden Leon Funke (Bühnenbau), Tamara Graf (Presse) und Katja Standke (Kreativteam).
Der neue und alte Vorstand vom RCV. Foto: Tamara Graf
Abschied von Andreas II. und Anja I.
Während das neue Prinzenpaar mit reichlich Applaus an diesem Abend begrüßt wurde, ist nun die Zeit der Regentschaft für Andreas II. und Anja I. zu Ende. „Die Zeit war ein Traum. Es blutet uns schon das Herz, dass nun alles so schnell wieder vorbei ist. „Das Jahr verging wie im Fluge“, betont unisono das ausscheidende Prinzenpaar rückblickend auf die vergangene Session als Prinzenpaar.
Die Regentschaft von Berthold Ronau und Katja Standke beginnt
Nun dürfen sich auf diese wunderbare Zeit Berthold Ronau (56) aus Raesfeld und die Erlerin Katja Standke (44) freuen. Auf ihre Bekanntgabe am Freitag konnten sie sich bereits vorbereiten, denn bereits Rosenmontag 2023 war das unter den beiden ein Thema. Prinz Berthold hat da schon mal zaghaft seine Prinzessin gefragt, ob sie es sich vorstellen könnte, gemeinsam mit ihm Prinzenpaar zu werden. „Und sie hat Ja gesagt“, freut sich Berthold Ronau. Umso größer sei heute nun die Freude, so Ronau, da er bereits einmal aus familiären Gründen den Prinzenposten absagen musste.
Erfahrene Karnevalisten im Rampenlicht
Neu im Karnevalsgeschäft ist weder Prinz noch Prinzessin. „Ich stehe schon seit 20 Jahren auf der Bühne, sowohl bei der RCV-Prinzengarde als auch bei den Oldstars“, verrät Prinz Berthold. Deshalb ist es auch kein Wunder, dass vielen Jecken in Raesfeld das Gesicht nicht unbekannt ist. „Ich bin quasi mit dem Karneval in Raesfeld groß geworden. Dazu könnte ich ein ganzes Buch schreiben“, fügt Ronau schmunzelnd hinzu.
Leidenschaft für den Karneval
Auch die Prinzessin, geboren in Berlin und wohnhaft seit 20 Jahren in Erle, ist schon seit vielen Jahren beim RCV aktiv im Vorstand tätig und steht mit Leib und Seele hinter dem Karneval. „Wir wissen beide, was wir an dem Brauchtum Karneval haben. Miteinander für Groß und Klein, Jung und Alt. „Karneval ist auch, Menschen aus dem Alltag zu holen“, so Katja Standke, alias Prinzessin Katja I. Für sie und ihre Prinzen ist Karneval ein Miteinander und Füreinander.
Närrische Zeit beginnt am 11.11.2023
Mit so einem motivierten Prinzenpaar und Team im Hintergrund kann die närrische Zeit pünktlich und traditionell am 11.11.2023 jetzt auch in Raesfeld starten.
Karneval ist auch, Menschen aus dem Alltag zu holen
Lukas Lebbing und Benno Ebbert aus Borken haben gemeinsam das Doppel bei den Tischtennis-Bezirksmeisterschaften in Dorsten gewonnen.
Am vergangenen Wochenende war der TTV Hervest – Dorsten Gastgeber für die Tischtennis-Bezirksmeisterschaft Münsterland/Hohe Mark.
In der Altersklasse U11 holten sich Benno Ebert und der 10-jährige Lukas Lebbing vom TV Borken den Bezirkstitel im Doppel. Darüber hinaus erreichte Lukas, mit gerade mal zehn Jahren, den beachtlichen dritten Platz im Einzelwettbewerb und sein Doppelpartner Benno den 2. Platz.
Völlig überrascht war Birgit Schweers, als sie erfuhr, dass sie in der Monatsziehung des Gewinnsparvereins einen der Hauptgewinne zog.
RAESFELD(pd). Sie hatte das Glück eines der begehrten monatlichen Extragelder zu gewinnen. Kundenberaterin Nadine Guleiof durfte die frohe Botschaft überbringen und gratulierte der Gewinnerin mit einem Blumenstrauß.
Einmal mehr brachte Fortuna einen der Hauptgewinne des Gewinnsparens nach Raesfeld. Monat für Monat werden so über 1 Millionen Geldgewinne (u.a. 1 x 100.000 Euro, 55 x 5.000 Euro) mit einem Gesamtwert von über 6 Millionen Euro verlost.
Außerdem können sich die Gewinner über 8 MINI Cooper SE Elektroautos und achtmal Extra-Geld von monatlich 250 Euro über fünf Jahre freuen. Darüber hinaus werden in Zusatzziehungen weitere attraktive Preise (z. B. Autos, Reisen) ohne Extra-Einsatz für die Teilnehmer verlost.
Erlös für wohltätige Zwecke
Ein Teil der Erlöse aus dem Gewinnsparbeitrag wird als Gewinnsparmittel für wohltätige Zwecke an die Vereine und Institutionen vor Ort vergeben. So konnten schon einige Projekte in Raesfeld ermöglicht werden, fast 45.000 Euro flossen allein im vergangenen Jahr.
„Das alles ermöglicht das Gewinnsparen der Volks- und Raiffeisenbanken, an dem auch die Volksbank Raesfeld und Erle teilnimmt. Von jedem Los in Höhe von fünf Euro werden vier Euro gespart, lediglich ein Euro ist der Einsatz für das Gewinnspiel. Der gesparte Betrag von vier Euro pro Los und Monat wird rechtzeitig vor Weihnachten als zusätzliches Weihnachtsgeld ausgezahlt“, weiß Kundenberaterin Nadine Guleiof zu berichten.
Im Kreis Kleve hat sich in einem schafhaltenden Betrieb der Verdacht einer Infektion mit dem Blauzungenkrankheits-Virus bestätigt. Der betroffene Bestand ist bereits gesperrt. Mit weiteren Ausbrüchen insbesondere in NRW und Niedersachsen ist zu rechnen.
Amtlicher Verdacht in schafhaltendem Betrieb
Im Kreis Kleve wurde laut Informationen des Landes NRW heute der amtliche Verdacht einer Infektion mit dem Virus der Blauzungenkrankheit bestätigt. Der Ausbruch der Blauzungenkrankheit im Kreis Kleve ist der 1. in Deutschland Diese Krankheit betrifft vor allem Wiederkäuer und stellt insbesondere für schafhaltende Betriebe ein Risiko dar. Neben Rindern, Schafen und Ziegen sind auch Wildwiederkäuer sowie Neuweltkameliden (Alpaka, Lama) empfänglich für eine Infektion mit BTV.
Vorsorgliche Sperrung und Auswirkungen
Der betroffene Bestand der lokalen Schafhaltung sei bereits gesperrt, um eine mögliche Ausbreitung zu verhindern. Mit der Bestätigung der Blauzungenkrankheit, verliert die betroffene Regionen den Status „seuchenfrei“ nach der Durchführungsverordnung der Kommission, was zu Handelsbeschränkungen für die betroffenen Regionen führen kann.
Tierhalter, die bei ihren Tieren Symptome der Blauzungenkrankheit beobachten, werden dringend gebeten, ihren Tierarzt oder das Veterinäramt zu kontaktieren. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz empfiehlt außerdem, sich bei Fragen zu den geltenden Regeln an die vor Ort zuständigen Stellen zu wenden.
Keine Übertragungsgefahr für Menschen
Eine Übertragung der Blauzungenkrankheit auf Menschen sei nicht möglich. Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz weist ebenfalls darauf hin, dass der Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten, die möglicherweise von infizierten Tieren stammen, unbedenklich sei.
Aktueller Status und Hintergrund
Der letzte Nachweis einer BT-Infektion in Deutschland sei im Februar 2021 erfolgt. Erst kürzlich sei Deutschland von der EU-Kommission wieder als seuchenfrei in Bezug auf die Blauzungenkrankheit anerkannt worden. Laut dem Friedrich-Loeffler-Institut sei mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen.
BTV-typische Symptome
Das Blauzungenkrankheits-Virus wird von Gnitzen, einem Art blutsaugender Stechmücken, übertragen und verursacht bei Wiederkäuern wie Rindern und Schafen akute Symptome. Diese reichen von Fressunlust und Apathie über hohes Fieber und erhöhten Speichelfluss bis hin zu Kopf-, Zungen- und Lippenschwellungen sowie Entzündungen am Klauenkronsaum, die Lahmheit verursachen können. Zudem sind die Schleimhäute der Tiere oft gerötet.
In schweren Fällen kann die Krankheit zum Tod des Tieres führen. Aktuell werden in den Niederlanden bei betroffenen Schafbeständen Verluste von bis zu 25 Prozent beobachtet.
Pfarrnachrichten St. Martin Raesfeld und St. Silvester Erle
Bücherkeller
Der Bücherkeller öffnet am Mittwoch, 18.10. von 16 bis 18 Uhr. Annahme und Verkauf von gebrauchten, gut erhaltenen Büchern.
Familienmesse
Familienmesse am Sonntag, 22.10. um 9:45 Uhr in St. Martin. Im Anschluss daran findet das Kroamstutenessen mit den Familien der Täuflinge aus dem vergangenen Jahr statt. Wer sich hierzu noch nicht angemeldet hat, kann das gerne noch schnell nachholen.
Seniorennachmittag
Der nächste Seniorennachmittag findet am Dienstag, 24.10. um 14.30 Uhr statt. Nach dem Erntedankgottesdienst werden wir in geselliger Runde bei ,,Koffie und Geback“ Geschichten und Dönkes rund um die Kartoffel hören. Anschließend serviert das Orga-Team köstliche Kartoffelpuffer. Treffen ist bei Fam. Droste, Homerstraße.
Das Orga-Team bittet um Anmeldung bis zum 21.10. bei M. Droste 0151 153 95523; K. Beckmann 0178 982 1116; oder H. Stolbrink 0151 207 95496.
Bibelgesprächsreihe
„Jesus-Fragen“ heißt die neue 8-teilige Bibelgesprächsreihe. Das zweite Treffen stellt den Teilnehmenden die Frage: „Was sucht ihr“ (Joh 1,38). Die Bibelgesprächsreihe findet am Montag, 30.10. um 19.45 Uhr im Silvesterhaus in Erle statt. Ab 19 Uhr sind alle Interessierten herzlich zu einer Messfeier in die Silvesterkirche eingeladen. Jedes Treffen (ca. 1-1,5Std) sei, so teilt die Kirchengemeinde mit, in sich abgeschlossen und kann einzeln besucht werden, ohne vorherige Anmeldung.
Wie im letzten Jahr haben sich die Organisatoren für ein flexibles Terminsystem entschieden, um eine vielfältige Teilnahme zu ermöglichen. Weitere Informationen sind den ausliegenden Flyern in den Kirchen zu entnehmen. Leitung und Begleitung: Agnes Beckmann und Fabian Tilling.
Weinprobe der KFD St. Silvester
Am Dienstag, 24.10. veranstaltet die KFD St. Silvester um 19.30 Uhr im St. Silvesterhaus eine Weinprobe mit Weinen aus dem Eine-Welt-Laden.
Wein ist der gute Geist der Geselligkeit. Er weckt die Lebensgeister, macht den Sorgenvollen optimistisch, den Mürrischen heiter, den Reichen zugänglich und den Introvertierten gesprächig.
Der Leiter des Eine-Welt-Ladens, Klaus Kriebel, wird den Gästen die Weine vorstellen und die KFD wird für das „Dazugehörende “ sorgen. Alle Interessierten, auch Männer, sind herzlich eingeladen. Der Unkostenbeitrag beträgt 10€.
Einladung zu einem Orgelkonzert in Raesfeld: Am 22. Oktober um 18:00 Uhr öffnet die St. Martinkirche in Raesfeld ihre Türen für ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis.
Als Gast für den Abend begrüßt die Gemeinde St. Martin Werner Hespe aus Bocholt, der seit vielen Jahren als Kantor an der St. Georgskirche in der Bocholter Innenstadt und u.a. für die Gemeinde St. Martin Regionalkantor des Bistums tätig ist.
In seinem vielfältigen Programm wird er unter anderem Werke der renommierten Komponisten Johann Sebastian Bach und Max Reger präsentieren.
Im Fokus des Abends stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Max Reger.
Kleiderschrank ausgemistet – doch wohin mit der alten Kleidung und den aussortierten Schuhen? Geben Sie Ihre noch gut erhaltenen Textilien bei unserer Straßensammlung ab. So schaffen Sie nicht nur Platz in Ihrem Kleiderschrank, sondern tragen dazu bei, dass Ihre Altkleider transparent und seriös verwertet werden. Der Erlös der Sammlung kommt sozialen Projekten in Raesfeld zugute, und ganz nebenbei schonen Sie Umwelt und Ressourcen. Eine Reinigung ist nicht erforderlich.
Sammelstellen
Die Säcke mit den Altkleidern sollen bis 9:00 Uhr an die Straße gestellt werden. Dort werden sie von den ehrenamtlichen Helfern der Kolpingsfamilie eingesammelt. In den Außenbezirken gibt es Sammelstellen an der ehemalige Bauernschaftsschule, Noaber-Eck auf dem Brink, ehemalige Schule Homer, Kirche St. Marien Rhedebrügge, Kindergarten Rhedebrügge.
Der LKW für die Sammlung steht auf dem Parkplatz an der Zweifachturnhalle. Für Fragen steht Ihnen der Vorsitzende Manfred Telöken unter der Telefon-Nr. 02865/7113 zur Verfügung.
Am 22. Oktober veranstaltet die Kolpingsfamilie Erle ihre zweite Dorfrallye
Verschiedene Aufgaben an acht Stationen entlang einer etwa vier Kilometer langen Route warten auf die Teilnehmer. Die Veranstaltung dient nicht nur der Freizeitgestaltung, sondern unterstützt auch einen sozialen Zweck durch Spendenerlöse.
Anmeldeinformationen und Teilnahmegebühr
Interessenten können sich zwischen 13 und 15 Uhr im St. Silvesterhaus an der Schermbecker Straße anmelden. Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 2 Euro pro Team erhoben.
Die Route und die Aufgaben
Nach der Anmeldung geht es auf einen etwa vier Kilometer langen Rundkurs durch Erle. Unterwegs müssen an insgesamt acht Stationen diverse Aufgaben gemeistert und Fragen beantwortet werden.
Zeitlicher Rahmen und Auswertung
Die Teams sollten bis spätestens 18 Uhr wieder im St. Silvesterhaus eingetroffen sein. Dort erfolgt nach einer Auswertung die Auszeichnung der erfolgreichsten Teams bei einer späteren Siegerehrung.
Verpflegung und sozialer Zweck
Für die Rallye-Teilnehmer, aber auch für alle anderen Besucher, bietet das St. Silvesterhaus die Gelegenheit, sich bei Kaffee und Kuchen für eine Spende zu stärken. Die Einnahmen kommen einem sozialen Zweck zugute.
Unterstützung und Partner
Die Durchführung der Rallye wird durch die Kfd Erle und die Volksbank Raesfeld und Erle unterstützt.
Durch die Dorfrallye bietet die Kolpingsfamilie Erle eine Plattform für Gemeinschaft und Freizeitaktivitäten, während gleichzeitig für einen guten Zweck gespendet wird.
Beringmeier zu den von Bundesumweltministerin Steffi Lemke heute in der Bundespressekonferenz Vorschläge zum Umgang mit dem Wolf: „Vereinfachte Regulierung der Wolfsbestände zum Schutz unserer Weidetiere kann nur ein erster Schritt sein, weitere müssen folgen!“
„Beim Wolf sind alle Kriterien zur Anerkennung des günstigen Erhaltungszustands als erfüllt anzusehen und die Grundlage für ein aktives Bestandsmanagement gegeben. Nur mit einer entsprechenden Ausweisung wolfsfreier Zonen und einer gezielten Regulierung ist ein Nebeneinander von Weidetierhaltung und Wolf möglich“.
Keine Lösung für die Weidetiersicherheit
Er fügt hinzu, dass die Ansätze von Umweltministerin Lemke lediglich ein erster Schritt sind. Sie bieten immer noch keine Lösung für die Weidetiersicherheit. Tierhalter in Westfalen-Lippe tragen die alleinigen Last zusätzlicher Schutzmaßnahmen. „Der steigende Herdenschutz ist problematisch. Es bedarf einer proaktiven Reduzierung des Wolfsbestands“, betont Beringmeier.
Wolfspopulation in NRW
In den letzten Jahren hat sich die Wolfspopulation in NRW, insbesondere in Westfalen-Lippe, exponentiell erhöht. 2023 wurden 153 gerissene Schafe und Ziegen sowie ein Rind gerissen. Hauptsächlich betroffen sind Weidetierhaltungen. Trotz erheblicher Bemühungen der Tierhalter, Schutzzäune zu errichten und Wachhunde einzusetzen, steigt die Anzahl der Nutztierrisse kontinuierlich an. 2023 stellt bereits einen dauerhaften Rekord dar, mit mehr Nutztieren als in jedem anderen Jahr. Es gab Fälle, in denen Wölfe trotz adäquatem Herdenschutz Zäune überwanden und Tiere rissen.
Die vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband im September an die politisch gerichteten Forderungen seien vom Bundesumweltministerium seien laut Beringmeier unbeantwortet geblieben:
Bestätigung des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfs und darauf basierende Entnahmequote
Lockerung des europäischen Schutzstatus des Wolfs
Einführung eines regional differenzierten Bestandsmanagements
Festlegung von Bebauung ohne Möglichkeit wolfsabweisender Zäunung.