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Es wird wieder gespielt – Vorweihnachtliche Spieletipps für die Kleinen und Großen

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Die Würfel rollen, die Karten werden gemischt und siegreiche Strategien erkoren: Es ist wieder Spielezeit. Spieltipps von Marita Rinke

Analoge Gesellschaftsspiele sind im Trend. Sie führen Jung und Alt zusammen. So erstaunt es auch nicht, dass Gesellschaftsspiele auf so manchem Weihnachtstisch liegen. Wem insbesondere für Kinder noch eine Idee fehlt, dem seien folgende Neuheiten empfohlen.

Am Dienstag, 2. Januar 2024, sind Grundschülerinnen und –schüler aller Nationalität außerdem wieder ins 3ECK am Neutor 3 in Borken zum „Spielen, malen und Geschichten hören“ eingeladen. Die Ehrenamtlichen der Bürgerstiftung Westmünsterland freuen sich bereits auf dem spielebegeisterten Mädchen und Jungen aller Nationalitäten. Anmeldungen sind erforderlich und unter www.buergerstiftung-westmuensterland.de möglich.

Erwachsene sind ferner an jedem zweiten Samstag im Monat sowie am dritten und letzten Dienstag eines Monats im 3ECK in Borken eingeladen, ab 15 Uhr Spiele mitzuspielen und auszuprobieren.

Hier die Tipps:

Eis am Ziel

Über „Eis am Ziel“ freuen sich die kleinen Pinguine im gleichnamigen Spiel von Dietmar Keusch. Und so beginnt ein munteres Wettrennen, wenn Eddis Eismobil am Südpol Station macht. Über sieben Eisschollen führt der Weg zur ersehnten Schleckerei. Mancher Pinguin hat Glück und kann mit einem farblich passenden Trampolin gleich ein Stückchen weiter hopsen. Es kann aber auch passieren, dass er unfreiwillig ins Wasser plumpst und neu starten muss. Denn dummerweise verändern die Mitspieler den Weg zum Eis am Ziel in jeder Runde.

Spiel Eis am Stiel
Foto: Schmidt Spiele
  • „Eis am Ziel“, fröhliches Taktikspiel für zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren, Schmidt-Spiele, 15 Minuten, Preis ab ca. 14 Euro.

Reif für die Insel

Die Bananen reifen auf der Insel und die frühreifen Äffchen können ihnen nicht wiederstehen. Mit immer höheren Geboten versuchen, sie ihre Mitbewerber um die süßen Früchte auszubooten. Doch das „Taschengeld“ wird nicht mehr, und deshalb heißt es, die vorhandenen Punkte geschickt einzusetzen und nicht zu gierig zu sein. Erst nach der dritten Schlemmerrunde steht fest, wer die erfolgreichste Ernte auf seiner Insel eingefahren hat. Und die diebischen Papageien lauern schließlich auch noch und stibitzen. „Reif für die Insel“ von Reiner Knizia ist ein unterhaltsames Spiel, für Familien und Kinder, die schon ein wenig Spielerfahrung mitbringen.

Spieltipp Spiel Reif für die Insel
Foto: Zoch
  • „Reif für die Insel“, witziges Strategiespiel für zwei bis sechs Spieler ab acht Jahren, ca. 45 Minuten, Zoch-Spiele, Preis ab 22 Euro

Nadel im Heuhaufen

Wer kennt sie nicht: Die Suche nach der „Nadel im Heuhaufen“. Thomas Sellner hat sie jetzt in ein kurzweiliges Kartenspiel für Kinder ab fünf Jahren eingebaut. Harry Hamster benötigt in diesem Spiel die Nadel, um das Loch in seinem Heusack stopfen zu können. Doch der Heuberg (in Form von kleinen Karten) wächst stetig an – zur Freude der Tiere, die darunter ihr Lieblingsfutter finden und versuchen, es den anderen wegzuschnappen. Mit einer (Karten-)Gabel stöbern die Spieler durchs „Heu“, wenden es ein ums andere Mal, um die Nadel zu finden. So manche Karte fliegt dabei  zum Vergnügen aller mehr als einmal über den Tisch.

Spiel Nadel im Heuhaufen
Foto: Schmidt Spiele
  • „Die Nadel im Heuhaufen“, Kartenspiel für zwei bis vier Spieler, etwa 15 Minuten, Schmidt-Spiele, Preis ca. 9 Euro

Schwarmlichter

Zu jeweils fünf Tauchgängen starten die Spieler:innen bei „Schwarmlichter“, einem Kartensammelspiel von Carlo Emanuele Lanzavecchia. Als Mitglieder einer Tiefsee-Mission begeben sie sich auf die Suche nach faszinierenden Meeresgeschöpfen. Nur leider fischen alle gleichzeitig im (Karten-)Meer. Und so kann es passieren, dass man nach dem Auftauchen feststellt, die falschen, zu viele oder zu wenige Tiere einer Spezies an Land geholt zu haben. Das bringt dann auch schon mal Punktabzug in Form von Wassertropfen.

Spiel Schwarmlichter Spieltipp
Foto: Haba Sales GmbH-Co.KG
  • „Schwarmlichter“, Kartensammelpiel für zwei bis fünf Kinder ab sieben Jahren, etwa 15 Minuten, Haba, Preis 14,50 Euro

Schnappschuss

Auf Fotosafari geht’s bei dem Spiel „Schnappschuss“ – nicht mit der Kamera, sondern mit bis zu 40 Landschaftskarten. Jede dieser Karten hat ein bis drei Löcher. Diese sind das Objektiv, durch das man eines der Tiere – oder mit ein bisschen Glück auch mehrere – auf der aktuell ausliegenden Landschaftskarte „einfängt“, um das Foto seiner Sammlung zufügen zu können. In Alben zu unterschiedlichen Themenbereichen sammeln die bis zu vier Spieler:innen ihre Aufnahmen (Bildblättchen), die am Ende Punkte bringen. Und wer es obendrein schafft, den Yeti aufs Foto zu bannen, erhält Zusatzpunkte. Voraussetzung für dieses witzige Fotoshooting ist allerdings ein gutes Augenmaß. „Schnappschuss“ bereitet neben den Kindern auch erwachsenen Spielerunden Freude, dann als lustiger Absacker.

Spiel Schnappschuss
Foto: Kobold Spiele
  • „Schnappschuss“, Spiel mit Augenmaß für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, etwa 20 Minuten, Kobold-Spieleverlag, Preis ca. 25 Euro

Drachenhüter

Kostbare Amulette und wertvolle Perlen sammeln die „Drachenhüter“ im gleichnamigen Kartenspiel des „Andor“-Autors Michael Menzel. Um an diese zu gelangen, müssen die bis zu vier Spieler:innen ihre Drachen geschickt ins Spiel bringen. Denn nur die Drachen helfen ihnen, die Vorgaben des magischen Buches zu ihren Gunsten zu beeinflussen. Interessant an diesem leicht zu erlernenden Spiel, dessen Schwierigkeitsgrad sich peu à peu steigern lässt, ist der Kartenmechanismus. Die Karten lassen sich nämlich von beiden Seiten gewinnbringend einsetzen.

Spiel Drachenhüter
Foto: Cosmos
  • „Drachenhüter“, Kartenspiel für zwei bis vier Spieler ab acht Jahren, etwa 20 Minuten, Kosmos, Preis ab 19 Euro

Plattdeutscher Nachmittag beim Brömmel-Wilms

Der Heimatverein Erle lädt am Sonntag, 10. Dezember, zu einem humorvollen plattdeutschen Nachmittag bei Brömmel-Wilms in Erle ein.

Die Brejpottspöllers, die Plattdeutsch-AG des Heimatvereins, werden unter dem Motto „Lachen mäk dat Läwen lichter“ mit vergnüglichen Geschichten und Sketchen auf Platt den Nachmittag gestalten. Die Veranstaltung beginnt um 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen.

Kirchenbänke St. Silvester werden gegen Spende abgegeben

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Kirchenbänke können gegen eine großzügige Spende zugunsten der Kindergärten und des Dorfgemeinschaftshauses (HUB) erworben werden.

Schon im Januar 2023 sprach sich die Mehrheit der Gemeindemitglieder für die Entfernung der Bänke im Seitenschiff der Kirche aus und begrüßte die Schaffung eines neuen Freiraums.

Wie nun die Pfarrverwaltung mitteilt, können ab dem 04.12. Kirchenbänke, die in den Seitenschiffen von St. Silvester nicht mehr gebraucht werden, gegen eine großzügige Spende zugunsten der Kindergärten und des Dorfgemeinschaftshauses (HUB) bei Möbelbau Pass erworben werden.

Bauarbeiten Gemeinschaftshaus Martinus starten im Februar

Bald ist es soweit, denn beim neuen Pfarrheim in Raesfeld sollen bereits Anfang Februar die Bauarbeiten beginnen. Seit 2016 waren sowohl die Politik als auch die Pfarrgemeinde bestrebt gewesen, gemeinsam und in Kooperation ein offenes Bürgerhaus in Raesfeld zu bauen. Einen Termin für den Einzug gibt es auch schon.

Das neue Gemeinschaftshaus Martinus der Kirchengemeinde St. Martin, mit einer Brutto-Grundfläche 750 Quadratmeter soll neuer Treffpunkt für Vereine und viele Menschen in Raesfeld werden.

Über den aktuellen Sachstand des Projekts haben Arthur Vinken und Andrea Wachtmeister vom Pfarreirat, Pastor Dr. Fabian Tilling, Georg Badurczyk und Heinz Nienhaus vom Kirchenvorstand, David Neuhann vom Architekturbüro Hartig-Meyer-Wömpner, und Bürgermeister Martin Tesing bei einem Pressegespräch am Donnerstag berichtet.

Gewerke ausgeschrieben

Mittlerweile wurden 60 bis 70 Prozent der Gewerke ausgeschrieben und vergeben, sagte Pfarrer Dr. Fabian Tilling. Dabei gehe es unter anderem um die Rohbau- und Dachdecker-Arbeiten, Fenster und Fassaden sowie um die Heizungs- und Sanitärtechnik.

Bereits im Januar wird eine Fachfirma fünf jeweils rund 100 Meter tiefe Geothermie-Bohrungen für die geplante Wärmepumpe vornehmen, sagte Heinz Nienhaus. Zudem soll das Gebäude mit einer Fotovoltaik-Anlage ausgestattet werden.

Einzug Sommer 2025

Stand jetzt bleibe das Vorhaben auch im finanziellen Rahmen, so Tilling. Allerdings verwies Georg Badurczyk darauf, dass das Projekt bedingt durch die Finanzierung mehrfach auf der Kippe gestanden habe. „Die Preise sind explodiert, aber wir haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um endlich starten zu können und hoffen, dass wir nun im Sommer 2025 dann einziehen können“, so Georg Badurczyk.

David Neuhann vom Architekturbüro Hartig-Meyer-Wömpner Martinushaus Raesfeld
David Neuhann vom Architekturbüro Hartig-Meyer-Wömpner. Foto: Petra Bosse

Kosteneinsparungen beim Bau

Vor dem Vergabe-Ausschuss des Bistums Münster wurde häufig über das Thema Einsparungen diskutiert. Vor zwei Jahren wurde bereits beschlossen, auf den Bau eines Kellers zu verzichten. Architekt Neuhann berichtet, dass auch beim Rohbau erhebliche Sparmaßnahmen ergriffen wurden, bedingt durch die gestiegenen Baukosten. Der Rotstift wurde kräftig eingesetzt, um die Kosten niedrig zu halten. David Neuhann erklärt, dass alternative Lösungen aufgezeigt haben, die zu Kosteneinsparungen geführt haben.

150.000 Euro beim Bühnenbau eingespart

Einsparmöglichkeiten gab es beispielsweise für die Gemeinde bei der Bühnentechnik. Durch den Verzicht auf eine aufwendige Bühnentechnik, wie die Versenkung der Bühne, konnten bis zu 150.000 Euro eingespart werden. „Bei den Kosteneinsparungen haben wir jedoch darauf geschaut, dass es keine Qualitätsminderung geben wird und ein qualitativ hochwertiger Neubau entsteht“, so Badurczyk. Wichtig sei den Projektbeteiligten auch gewesen, dass bei der Vergabe der Aufträge darauf geachtet wurde, dass auch örtliche Firmen zum Zug kommen.

David Neuhann erklärte, dass die eher stagnierende Lage im Baugewerbe und der Rückgang im Eigenheimbau den Projektbeteiligten in Bezug auf die Kosten zugutegekommen sind. Daher erhielten sie von den Unternehmen attraktive Angebote.

Wenn es dann voraussichtlich im Frühjahr um die Inneneinrichtung wie Schränke und Küche geht, sollen alle Gruppen, die das Gebäude künftig nutzen, angesprochen werden. Dabei möchte die Gemeinde so verfahren wie beim Bau des St.-Silvester-Hauses in Erle. „Das hat fast keine Reibungspunkte gebracht und hervorragend funktioniert“, so Badurczyk.

2024 wird das Bauen im Ort Hochkonjunktur haben

„Das nächste Jahr wird das Jahr des Bauens und im Ort werden einige Kräne stehen“, so der Bürgermeister. Fünf relativ große Baustellen wird es geben: Das neue Pfarrheim, der Abriss von Haus Epping, was derzeit noch vom DRK genutzt wird und mit Flüchtlingen belegt ist, ein neues Wohn- und Geschäftsgebäude an der Dorstener Straße 1 und 3 sowie der Umbau des Jugendhauses Raesfeld zum Haus der Vereine. Besonders was das Haus der Vereine anbelangt, sei der geplante Um- und Einzug des Roten Kreuzes ein fließender Prozess, so Tesing.

Saal wird um 75 Quadratmeter größer

Tesing hob hervor, dass der Saal im Haus Martinus mit 230 Quadratmetern deutlich größer wird als zunächst geplant. Damit sollen auch nichtkirchliche Nutzer dort einen Platz finden. Die Vergabe des Saals soll über das Pfarrbüro erfolgen, dass ins Martinushaus umziehen wird. Laut Kooperationsvertrag beteiligt sich die Gemeindeverwaltung an den Baukosten anteilig pro Quadratmeter am großen Saal sowie an den notwendigen Nebenräumen (wir berichteten).

Die Brutto-Grundfläche wird 750 Quadratmeter betragen. Im Obergeschoss sollen drei Büros und ein Raum für das Archiv entstehen. Im Obergeschoss werden die Wände in Trockenbauweise errichtet, so dass bei einer sich ändernden Nutzung einfache Umbauten möglich sind. „Es soll ein Haus für die Raesfelder werden“, versichert Pfarrer Tilling.

Neugestaltung Kirchplatz

Durch den Neubau bestehe nun auch die Chance, den Kirchplatz neu zu beleben. Martin Tesing blickte dabei schon auf das nächste Projekt an der St. Martin-Kirche und die Neugestaltung des Kirchplatzes. „Das wird ein letzter großer Baustein sein“, sagte er. Dieses Projekt gehört in das Programm der Dorfentwicklung. Dazu Architekt David Neuhann: „Die Potenzialaktivierung des Kirchplatzes ist ein wichtiger Punkt für Raesfeld, um diesen schönen Platz wieder nutzen zu können“.

Wie es mit dem Pfarrheim am Hohen Weg zukünftig weitergeht ist völlig offen. „Wir müssen, auch mit Blick auf Flüchtlinge, dabei offen denken“, sagte Georg Badurczyk. Es sei somit völlig unklar, ob und wie dieses Gebäude künftig genutzt wird.

Adventsmarktzauber: Nikolausbesuch und Besinnlichkeit im Schlossinnenhof

Alle Jahre wieder startete der 27. Adventsmarkt pünktlich, und zwar mit dem Besuch des Nikolauses am Donnerstagabend.

Die Vorweihnachtszeit wurde damit feierlich eingeläutet. Besonders die Kinder kamen hier voll auf ihre Kosten, denn der Nikolaus erschien zusammen mit seinem Knecht Ruprecht und den sieben Zwergen im festlich geschmückten Schlossinnenhof. Die Mädchen und Jungen, die dichtgedrängt an der Bühne standen, wurden herzlich begrüßt, und der Nikolaus verteilte seine Stutenerle.

Eröffnung Adventsmarkt Raesfeld 2023 Bürgermeister Tesing
Bürgermeister Martin Tesing und Maria Kowalsky, Vorsitzende Ortsmarketing, sowie der Weihnachtsengel, begrüßten bei der Eröffnung die Besucher.

Inmitten der funkelnden Lichter und weihnachtlichen Klänge breitete sich eine besinnliche Stimmung aus. Auch in diesem Jahr hält der Adventsmarkt für die Besucher bis Sonntag einiges bereit, das den Bummel zu einem Erlebnis werden lässt und die Herzen der Menschen auf die besinnliche Zeit des Jahres einstimmt.

65 Nachwuchsspieler ermittelten Turniersieger – Vier Titel für Raesfeld

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Drei Mal im Jahr richtet der Schachbezirk Borken ein Schachturnier für Nachwuchsspieler aus den Vereinen und Schulen aus, je eins im Norden, in der Mitte und im Süden des Kreises Borken.

(pd). Das südliche Turnier wurde nun am Jahresende wieder in der Mensa der Julia-Koppers-Schule in Raesfeld ausgerichtet, erstmals parallel zu einem Sichtungsturnier des Schachverbandes Münsterland.

Die Turnierleiter Adrian Knop (SV Heiden), Carolin Schmitz (SC Steinfurt) und Manfred Grömping (Turm Raesfeld/Erle) begrüßten insgesamt 65 Kinder aus 9 Gemeinden, die ihre Turniersieger in verschiedenen Alters- und Niveaugruppen ermittelten. Alle Teilnehmer des Nachwuchsturniers gewannen Sachpreise, die Sieger der einzelnen Altersgruppen zudem Medaillen.

In der Altersgruppe u8 des Nachwuchsturniers setzte sich mit dem fünfjährigen Raesfelder Mattis Volmer der jüngste der 14 Teilnehmer durch. Zweiter wurde Felix Makollus, ebenfalls aus Raesfeld. In der Altersgruppe u10 siegten mit Leon König vor John Gaffke ebenfalls zwei Raesfelder, Dritter wurde Damian Pisarski aus Heiden unter 23 Teilnehmern dieser Altersgruppe.

Sieger der u12 wurde Leon Wilde (SK Gescher) vor Jason Dubs (SK Bocholt) und Zaed Alkassum (Turm Raesfeld). In der u14 setzte sich Ole Seggewiß (SK Bocholt) vor Johan Büsken (Raesfeld) und Daniel Kunze (SK Bocholt) durch.

„Sieger Sichtungsturnier“: Erfolgreich waren die Raesfelder Teilnehmer beim Sichtungsturnier des Schachverbandes Münsterland: v.l.n.r.: Mattis, Lukas, Torben, Lotta, Jule und Lotte. Foto: Verein

Siegerpokale waren beim Sichtungsturnier des Schachverbandes Münsterland ausgelobt. Bei diesem Turnier für Spieler unter 10 Jahren, das in der Mensa der Raesfelder Gesamtschule zeitgleich ausgetragen wurde, siegten in der Altersklasse u8 Torben Volmer vor Lukas Völl (beide Turm Raesfeld) und Niklas Klag (SV Heiden).

In der u10 standen drei Spieler des SK Münster auf dem Podest, bei der Mädchenwertung u10w siegte Lotta Kösters vor Jule Eming und Lotte Büsken (alle Turm Raesfeld). Die Sieger des Sichtungsturniers haben sich für die Verbandseinzelmeisterschaft qualifiziert, die im Januar 2024 stattfindet.

Adventsmarkt Raesfeld 2023 mit besonderen Programmhighlights

Adventsmarkt Schloss Raesfeld wird heute, Donnerstag, 7.12.2023, offiziell eröffnet.

Der Adventsmarkt Schloss Raesfeld ist mit seinem Standpunkt und über 80 ausgewählten Marktständen einer der beliebtesten Adventsmärkte in der Region. Mit mehreren Tausend Besucher aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet, vom Niederrhein und aus den nahen Niederlanden hat er sich zu einem jährlichen Treffpunkt für jegliche Altersgruppen entwickelt.
Der romantische Flair, das Ambiente vom Wasserschloss und das vielfältige Angebot laden zu einem Ausflug in das münsterländische Raesfeld, mitten im Naturpark Hohe Mark, ein. Der Veranstalter – Ortsmarketing Raesfeld e. V. – freut sich auf die Besucher und wünscht allen einen erlebnisreichen Tag.

Öffnungszeiten Adventsmarkt am Schloss Raesfeld

  • Donnerstag 07.12.2023 15:00 – 21:00 Uhr
  • Freitag 08.12.2023 15:00 – 21:00 Uhr
  • Samstag 09.12.2023 11:00 – 21:00 Uhr
  • Sonntag 10.12.2023 11:00 – 20:00 Uhr
  • Eintrittspreise
  • Erwachsene 5 Euro/Tag an der Tageskasse
  • Kinder frei bis einschl. 14 Jahre (Ausweiskontrolle möglich)

Besondere Programmhighlights des Marktes:

  • Am Freitag um 17:30 Uhr verzaubert Steven Liebrand alle Anwesenden mit weihnachtlichen Balladen.
  • Am Samstag reiht sich um 16:00 Uhr Rainer Migenda in die Welt der Balladen dazu.
  • Am Sonntag um 12:30 Uhr freuen wir uns erst auf die Geigenklänge von Hannah Winking und
  • im Anschluss um 14:30 Uhr folgt das Gesangsduo Xamina und Joaquin. Den Abschluss bildet
  • das Knappen-Quartett um 17:30 Uhr.

Kartenvorverkauf für plattdeutsches Theaterstück „Bruno is wegg!“ startet

Am Sonntag, 07. Januar 2024, um 15.30 Uhr startet die Premiere im Forum der St.-Sebastian-Schule, bei der es wie gewohnt Kaffee und Kuchen gibt.

Auf der Bühne spielt sich in dieser Saison eine große Sauerei ab. Bauer Albers Ein und Alles ist verschwunden. Nein, es handelt sich nicht um seine Frau oder seinen Sohn, sondern sein geliebter Zuchteber Bruno ist weg. Natürlich gerät direkt der verfeindete Nachbar Lüdke in Verdacht.

Eigentlich sollte sich die Beziehung zwischen den Familien durch die bevorstehende Hochzeit der beiden Kinder bessern, aber es kommt natürlich wieder alles anders als geplant. Ein Ermittlerteam nimmt seine Arbeit auf und die Angestellten beider Höfe sorgen zusätzlich für Verwirrung.

Am Sonntag, 07. Januar 2024, um 15.30 Uhr startet die Premiere im Forum der St.-Sebastian-Schule, bei der es wie gewohnt Kaffee und Kuchen gibt.

Weitere Termine

  • Sonntag, 14. Januar 2024 und Sonntag, 21. Januar 2024, um jeweils 17 Uhr,
  • Samstag, 20. Januar 2024, um 19.30 Uhr.

Bei diesen Veranstaltungen hat das Catering-Team kleine Snacks und kalte Getränke im Angebot.

Die Eintrittskarten sind für 9 EUR beim Schreibwarengeschäft Spangemacher im Vorverkauf erhältlich. „Unsere Theaterkarten werden auch sehr gerne zu Weihnachten verschenkt“, verrät der Vorsitzende Klemens Hoffjann, der sich über den großen Zuspruch der Raesfelder und auswärtigen Zuschauer freut.

Alle Informationen zu den Vorstellungen in Raesfeld, Ramsdorf und Reken sind im Netz unter www.theaterverein-raesfeld.de zu finden.

Kontroverse Diskussion – Entwürfe für Umgestaltung Femeichengelände vorgestellt

Bürger informieren sich über geplante Veränderungen rund um die Femeiche in Erle

Am Dienstagabend versammelten sich rund 90 Bürger im St. Silvester-Haus, um sich über die geplanten Veränderungen im Bereich der Femeiche in Erle zu informieren. Die Gemeinde Raesfeld hat einen Entwurf erarbeitet, während der Heimatverein Erle bereits vor neun Jahren ein eigenes Konzept entwickelte.

Bürgermeister Martin Tesing zeigte sich erfreut über die zahlreiche Teilnahme und betonte die hohe Relevanz der neuen Planung für die Umgestaltung des Femeichen-Geländes in Erle. „Die Anwesenheit der Bürger signalisiert ein großes Interesse an diesem Projekt und unterstreicht die Bedeutung der geplanten Veränderungen“, so Tesing.

Pläne Femeichengelände wurden vorgestellt
Foto: Petra Bosse

Bedeutender Schritt in Richtung Realisierung

Vor etwa einem Monat erhielt die Gemeindeverwaltung den ersehnten Förderbescheid für die Umbaumaßnahme „Femeiche“. Dieser bedeutende Schritt in Richtung Realisierung des Projekts unterstreicht die Dringlichkeit der bevorstehenden Planungen. Bürgermeister Martin Tesing betonte, dass es nun an der Zeit ist, konkrete Schritte zu unternehmen, um das Fördergeld zu sichern.

Plan: Gemeinde Raesfeld

Zeitdruck bei den Vorgaben

Tesing wies auf den Zeitdruck hin, der durch die Vorgaben entsteht, da das Projekt bis Ende 2024 abgeschlossen sein muss. Dieser Zeitrahmen erfordert eine zügige Umsetzung der Planungen. Darüber müsse die Gemeinde bis Ende Februar Bäume und Gehölze zu entfernen, was die Eile in den Maßnahmen weiter unterstreicht.

Vorstellung der Pläne

Bernd Roters, Leiter des Bauamts, präsentierte den Vorentwurf des Plans, der bereits beim Land NRW eingereicht wurde. Im Anschluss wurde eine weitere Planung vorgestellt, die vor neun Jahren vom Heimatverein Erle entwickelt wurde. Obwohl es gewisse Unterschiede zwischen den beiden Planungen gibt, ist man sich einig, dass die Femeiche auch in Zukunft eine zentrale Rolle in der Umgestaltung des Geländes spielen muss.

Offene Parkanlage

Die Planung der Gemeinde umfasst zwei Hauptbereiche: die Grünanlagen rund um die Femeiche und die Wiese unter den Kastanien mit dem Kindergarten und Spielplatz. Diese sollen zu einem großflächigen Park verschmelzen, bei dem die einzelnen Elemente harmonisch ineinander übergehen. Die Gemeinde beabsichtigt, beide Bereiche in eine offene Parkanlage umzugestalten, die durch Fußwege miteinander verbunden ist.

Besonderes Augenmerk liegt auf dem Gelände um die Femeiche, welches als zentraler Anziehungspunkt erhalten bleiben muss und nicht beschädigt werden soll.

Vorentwurf Gestaltung Femeichengelände
Zentraler Punkt soll die Femeiche sein. Luftaufnahme: Daniel Bosse

Spielplatz und Kindergarten

Der aktuelle Spielplatz neben dem Kindergarten sowie der Kindergarten selbst sollen geöffnet und der Spielplatz mit einigen neuen Spielgeräten ausgestattet werden. Zusätzlich werden an der Kita und entlang der Kastanienbäume weitere Bänke aufgestellt. Ein kleiner Pavillon am Silvesterkindergarten ist in der Planung, um Fahrräder abzustellen, und es wird ein Trinkbrunnen installiert, um die Besucher, insbesondere an heißen Sommertagen, mit frischem Wasser zu versorgen.

Tisch- und Bankkombinationen

Ein Hauptweg führt direkt zur Femeiche und wird für Besucher und Touristen mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet sein. Hierzu gehören Bänke mit Betoneinfassungen und Holzbelag sowie Tisch- und Bankkombinationen, die zum Picknick einladen sollen. Bernd Roters betonte, dass dabei darauf geachtet wird, keinen Druck auf die Wurzeln des Baumes auszuüben.

Wege und Beleuchtung

Die Wege werden durch ein gelbliches Pflaster vom Grün der Anlage abgesetzt. Des Weiteren ist eine neue Beleuchtung geplant, die schmale Leuchtröhren entlang der Wege beinhalten wird, ähnlich wie am Karpfenteich in Raesfeld. In Richtung des alten Pastorats ist eine Pergola vorgesehen.

Hinsichtlich der teilweise hohen Hecken zur Flüchtlingsunterkunft ist geplant, einige davon, wie beispielsweise eine große und verwilderte Weißdornhecke, teilweise zu entfernen und durch neue Sträucher zu ersetzen.

Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken

Die Bäume im unteren Bereich sollen erhalten bleiben, um den Winddruck von der Femeiche fernzuhalten. Bernd Roters wies jedoch darauf hin, dass dies noch mit dem Kreis Borken besprochen werden muss. Bürgermeister Martin Tesing betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit dem Kreis Borken, da die Femeiche als Naturdenkmal besonderen Schutz genießt und somit der Kreis eine wichtige Rolle bei der Gestaltung rund um die Femeiche spielt.

Pfarrer Dr. Fabian Tilling
Pfarrer Dr. Fabian Tilling findet den Plan der Gemeindeverwaltung für durchdacht und schön. Foto: Petra Bosse

Kirchenvorstand hat einstimmig für die Pläne gestimmt

Pfarrer Dr. Fabian Tilling äußerte seine Zustimmung zum Plan der Gemeinde und sagte: „Ich finde den Entwurf schön und gut durchdacht und bin überzeugt, dass er viele Menschen anziehen wird, ähnlich wie der Bürgerpark in Raesfeld“. In Bezug auf die Kastanienallee wies Tilling darauf hin, dass sie nicht mehr die frühere Verbindungsfunktion zum Pfarrhaus hat.

Der Kirchengemeinde, die die Grundstücke rund um die Femeiche und die Streuobstwiese besitzt, stehen dem Entwurf der Gemeinde positiv gegenüber, wie Kirchenvorstandsvorsitzender Georg Badurczyk betonte. „Das Gremium hat einstimmig für die Pläne gestimmt“, so Badurzczk. Allerdings betonte auch er die Wichtigkeit, dass die Femeiche weiterhin sichtbar bleiben müsse.

Diskussion

Bei der anschließenden Diskussion wurden einige Änderungswünsche zu den Vorplänen geäußert. Ein Beispiel wäre die Idee, Bänke rund um die Femeiche als Einfassung des Baumes zu platzieren, jedoch nicht unbedingt aus Betonelemente. Allerdings sorgten einige eingezeichnete Baufelder südlich der Femeiche für Irritation und Nachfragen seitens der Bürger. Bürgermeister Tesing wies darauf hin, dass diese Fläche zur Kirche gehört und theoretisch auch für Bauprojekte genutzt werden könnte.

Elke Mohr begrüßte die Öffnung des Geländes grundsätzlich, äußerte jedoch auch Bedenken hinsichtlich möglicher zukünftiger Bebauung auf der Streuobstwiese. Dazu erklärte Bürgermeister Tesing: „Wir sprechen hier von einem Baudenkmal. Jeder, der in Zukunft hier etwas bauen möchte, muss sich an die Richtlinien nach §34 halten. Eine Bebauung in diesem Bereich wird daher nur sehr eingeschränkt möglich sein.“

Attraktiver Grünbereich im Herzen von Erle

Der Heimatverein Erle hat klare Grundziele und Maßnahmen für die Umgestaltung des Areals um die Femeiche festgelegt. Wie der vor neun Jahren erstellte Plan zeigt, ist das Hauptziel des Vereins, einen attraktiven Grünbereich im Herzen von Erle zu schaffen und dabei die historischen Strukturen, die seit rund 230 Jahren bestehen, zu bewahren.

Treffpunkt für verschiedene Besuchergruppen

Dabei soll die Anziehungskraft für verschiedene Besuchergruppen wie Senioren, Familien mit Kindern und Touristen erhöht werden, ohne jedoch das gesamte Ensemble aus Femeiche, dem ehemaligen Pfarrhaus und dessen Garten, seiner Kastanienallee und der anliegenden Streuobstwiese zu beeinträchtigen.

Norbert Sabellek, der Vorsitzende des Heimatvereins Erle, betonte, dass der Vereinsentwurf negativ bewertet wurde und appellierte an die Berücksichtigung der Argumente des Heimatvereins und die Wahrung der Historie des Ortes. Bürgermeister Tesing wies darauf hin, dass ein Plan erforderlich war, um überhaupt einen Förderantrag stellen zu können.

Obstwiese soll erhalten bleiben

Carlo Behler vom Heimatverein unterstrich die Bedeutung der Erhaltung der Steinsitze und des Tisches für Gerichtsverhandlungen. Er führte an, dass die Aussicht auf die ehrwürdige alte Dame bei seinen Führungen besonders geschätzt wird. Er und andere Teilnehmer plädierten dafür, die Obstwiese zu erhalten und nicht für Bebauung freizugeben. Allerdings erklärte Tesing, dass dieser Bereich nicht in die Planung der Gemeindeverwaltung fällt, da die Grundstücke der Kirche gehören.

Hermann-Josef Buning betonte die Bedeutung der Bewahrung der alten Strukturen und des Dorfcharakters und lehnte den Plan als „Modegeschichte“ ab, die nicht zu Erle passe.

Bau- und Umweltausschuss am Montag,

Alle Vorschläge aus der Versammlung wurden für den Bau- und Umweltausschuss am Montag, 11. Dezember, protokolliert. Für die Umgestaltung des Geländes sind im Haushaltsplanentwurf 2024 insgesamt 670.000 Euro vorgesehen.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Schokolade für den guten Zweck – Weihnachtsmann sammelt auf dem Adventsmarkt

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Während des Adventsmarktes 2023 am Schloss Raesfeld wird der Weihnachtsmann erneut mit seinem Sack voller Schokolade über den Markt wandern.

In dieser besinnlichen Jahreszeit schenkt er den Kindern Schokolade im Austausch für freiwillige Spenden, die dem wohltätigen Zweck der Kinderklinik in Datteln zugutekommen. Im vergangenen Jahr konnte der großzügige Weihnachtsmann, Kalle Zeh, stolze 4.253 Euro sammeln und persönlich der Klinik überreichen.

Foto: Michael Butenweg

In diesem Jahr soll das gesammelte Geld der Kinder-Notfallambulanz zugutekommen, wie Kalle Zeh betont.

Sponsoren

Die großzügige Geste des Weihnachtsmannes wird auch diesmal wieder von Sponsoren unterstützt, darunter das Kinderprinzenpaar des RRZ, Laura und Henri, der Frisörsalon Diana Brömmel sowie das Restaurant Freiheit 24, die Schlosskapelle, das Rathaus Café Marpert, Mahl & Meute und der Vennekenhof.

Diese Unterstützer tragen dazu bei, die Wohltätigkeitsaktion des Weihnachtsmannes zu einem unvergesslichen Teil des Adventsmarktes zu machen

Naturpark Hohe Mark – Neuer Rundwanderweg in Raesfeld

Neuer Rundwanderweg in Raesfeld – ein Geheimtipp, auch für Familien mit Kindern

Landstreifer sind Rundwanderwege mit einer besonderen Wanderqualität im malerischen Naturpark Hohe Mark. Unter dem Titel „Auf den Spuren Graf Alexanders II“ präsentiert sich eine neue Variante, die ihren Startpunkt am Naturparkhaus Tiergarten Schloss Raesfeld hat. Mit einer Streckenlänge von etwas mehr als sechs Kilometern eignet sich dieser Weg ideal für einen entspannten Sonntagsnachmittagsspaziergang oder einen unterhaltsamen Familienausflug, der mit spannenden Erlebnispunkten aufwartet.

Tiergarten Schloss Raesfeld
©Petra Bosse

Der „Landstreifer“ führt durch die Schlossfreiheit des historischen Wasserschlosses Raesfeld mit seinem mittelalterlichen Flair. Anschließend gelangt man durch den Schloss- in den Tier-garten, einen der ältesten, noch erhaltenen Renaissance-Tiergärten Deutschlands. Hier wechseln sich idyllische Landschaftsarchitektur mit Wasser-, Wald- und Offenlandflächen ab.

Verbindung von Geschichte und Natur

„Den Reiz dieses Weges macht die Verbindung von Geschichte und Natur aus, die man auch jetzt im Winter spüren und genießen kann“, meint Dagmar Beckmann, Geschäftsführerin des Naturpark Hohe Mark.

Der Duft der Natur, die Geräusche des Waldes und auch das Plätschern von Wasser sind, genauso wie die Lilafarbenen Wegezeichen das Landstreifers, Wegbegleiter der Wandernden. Und eine artesische Quelle gibt es auch noch, mitten im Tiergarten entspringt die Wellbrockquelle mit besonders reinem Wasser.

Naturparkhaus Tiergarten
Foto: Petra Bosse

Zurück am Naturparkhaus lohnt der Besuch der interaktiven Ausstellung „Der Natur auf der Spur“. Wer draußen nicht das Glück hatte Rot- oder Damwild zu erspähen, kann das hier nachholen, zusätzlich gibt es interessante Mitmachaktionen.

Tiergarten-Rallye

In der Tourist Information erhalten Gäste Informationen zu einem digitalen Naturlehrpfad für Kinder oder der Tiergarten-Rallye. Nicht zu vergessen ist als weiteres Highlight für Kinder das Naturerlebnisgelände am Naturparkhaus, wer noch nicht müde ist, kann sich hier so richtig austoben.

Katharina Zeptner von der Tourist Information weiß zu berichten: „Und wer nach der Wanderung immer noch nicht genug hat, kann sich auf zahlreiche gastronomische Anlaufstellen freuen, angefangen von gemütlichen Cafés bis hin zu erstklassigen Restaurants. Das ist zweifellos ein weiterer Pluspunkt dieses schönen Weges!“

Verlängerungsmöglichkeit

Wem übrigens sechs Kilometer Strecke nicht genug ist, hat eine Verlängerungsmöglichkeit auf 12,5 Kilometer.

Zusatzinfos:Landstreifer Wanderweg Naturpark Schloss Raesfeld

Insgesamt bietet der Naturpark Hohe Mark auf 11 LandStreifern – Rundwanderwege mit besonderer Wanderqualität – einzigartige Gelegenheiten, die Naturlandschaft zu genießen. Nähere Informationen dazu gibt es unter www.hohe-mark-steig.de/landstreifer. Wer sich digital leiten lassen möchte, hat hier auch die Möglichkeit, die GPX-Daten der Strecken herunterzuladen. Flyer zu den LandStreifern gibt es in den örtlichen Touristinformationen oder bei der Geschäftsstelle des Naturpark Hohe Mark zur kostenlosen Mitnahme.

Der Landstreifer „Auf den Spuren Graf Alexanders II“ ist finanziert mit Mitteln des Landes NRW über das Programm NRW Vital zur Stärkung des ländlichen Raumes.

Freude schenken zu Weihnachten: Aktion für bedürftige Kinder

Ab diesem Wochenende startete neben der Engelaktion in den Kirchen eine besondere Aktion im „Froschkönig“ Raesfeld, um bedürftigen Kindern aus der Gemeinde Raesfeld eine Freude zu bereiten.

In der Vorweihnachtszeit steht für viele Kinder das Erfüllen von Wünschen ganz oben auf der Liste. Doch nicht jedes Kind hat das Glück, alle seine Wünsche erfüllt zu bekommen. Hier bietet sich eine Möglichkeit, für leuchtende Kinderaugen zu sorgen. Eine kleine Spende in Form eines Geschenkes kann das Weihnachtsfest für benachteiligte Kinder besonders magisch machen.

Die Pfarrgemeinde St. Martin informiert darüber, dass die Kinder selbst Wunschkarten mit einem Wert von etwa 15€ gestaltet oder verfasst haben. Schon jetzt zieren einige dieser herzlichen Wünsche bedürftiger Kinder den Weihnachtsbaum im „Froschkönig“ in Raesfeld.

Wunschkarten hängen am Baum im Froschkönig

Wer dazu beitragen möchte, diesen Kindern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, hat die Möglichkeit, die Karten ab dem 05.12. zu den Öffnungszeiten des Froschkönigs (Di und Do von 10-12 Uhr sowie Di, Mi und Do von 15-17 Uhr) abzuholen. Die Geschenke können dann gemeinsam mit der jeweiligen Wunschkarte bis zum 13.12. im Froschkönig abgegeben werden. Die Übergabe der Geschenke an die Kinder erfolgt durch den Caritasausschuss.

Kreis Borken ersetzt Plaketten durch QR-Codes

Verfahrensänderung bei der Erteilung von Reiterplaketten – Kreis Borken ersetzt Plaketten durch QR-Codes. Beantragung von QR-Codes zu Reitkennzeichen erfolgt ab dem 1. Januar 2024 digital.

Kreis Borken (pd). Am 1. Januar 2024 ändert sich im Kreis Borken die Verfahrensweise bei der Erteilung von Reiterplaketten, also der jährlich zu erneuernden Aufkleber auf dem Reitkennzeichen, die Pferdehalter bisher für das jeweils aktuelle Kalenderjahr zugesandt wurde.

Ab diesem Stichtag wird die Reiterplakette durch einen QR-Code ersetzt, der beim Ausritt in digitaler Form auf einem Smartphone oder in ausgedruckter Form mitzuführen ist. Jede Person, die im Jahr 2023 ein Reitkennzeichen beziehungsweise eine Reiterplakette beantragt hat, wird über die Änderungen per Anschreiben informiert und hat sich dann selbst um die Ausstellung des QR-Codes zu kümmern. Hierzu muss ein Antragsformular online ausgefüllt werden.

Der individuelle QR-Code wird zum Download bereitgestellt. Die Möglichkeit einer analogen Antragstellung besteht im Ausnahmefall weiterhin. Durch diese Verfahrensumstellung ist eine automatische Verlängerung von Reitkennzeichen nicht mehr möglich.

Hintergrund

Hintergrund der Neuerung ist ein Erlass des NRW-Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, welcher den Ersatz der Reiterplaketten durch einen QR-Code ermöglicht. Von dieser Option macht der Kreis Borken jetzt Gebrauch, um Verwaltungsabläufe zu vereinfachen. Wichtig: Jede Person, die in der freien Landschaft oder im Wald reitet, muss weiterhin ein gut sichtbares, am Pferd angebrachtes, gültiges Kennzeichen führen. Alle notwendigen Informationen zum neuen Verfahren sowie das Antragsformular sind über die Internetseite des Kreises Borken unter www.kreis-borken.de/reitkennzeichen abrufbar.

Höhere Beträge für Bürgergeld- und Sozialhilfeempfänger

Höhere Beträge für Bürgergeld- und Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger
Neue Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich ab 1. Januar 2024

Kreis Borken(pd). Die Regelbedarfssätze im SGB-II- und SGB-XII-Bereich werden zum 1. Januar 2024 erhöht: Sie dienen dazu, den Lebensunterhalt zu sichern. Das gilt für die Grundsicherung für Arbeitsuchende („Bürgergeld“), die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung und für die Hilfe zum Lebensunterhalt („Sozialhilfe“).

Leistungen für Unterkunft und Heizung

Darüber hinaus werden wie schon bisher für die Mehrheit der Betroffenen auch Leistungen für Unterkunft und Heizung bewilligt. Die höheren Beträge werden für die Leistungsberechtigten dann ab dem 1. Januar 2024 automatisch bei der Bedarfsermittlung berücksichtigt. Grundlage für die Erhöhung ist eine Gesetzesänderung, die zum neuen Jahr in Kraft tritt.
Die Erhöhung erfolgt aufgrund der durchschnittlichen Entwicklung der Preise und der Nettolöhne. Zudem spiegelt sie neuerdings die zu erwartende regelbedarfsrelevante Preisentwicklung zeitnaher und damit wirksamer wieder.

Die neuen Regelbedarfssätze im Überblick:

Alleinstehende, Alleinerziehende und Personen, deren Partnerin oder Partner minderjährig ist, erhalten künftig monatlich 563 Euro (bisher: 502 Euro) Ehe- oder Lebenspartner, die zusammenleben, bekommen jeweils 506 Euro (bisher: 451 Euro) sonstige erwerbsfähige Erwachsene, die keinen eigenen Haushalt führen (Kinder im Alter von 18 bis 24 Jahren im SGB II), erhalten 451 Euro (bisher: 402 Euro).

Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren bekommen 471 Euro (bisher: 420 Euro)
Kinder zwischen sechs und 13 Jahren erhalten 390 Euro (bisher: 348 Euro)
für Kinder bis zum Alter von fünf Jahren steigt der Regelbedarf auf 357 Euro (bisher: 318 Euro)

Für Rückfragen zu dem Thema stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den „Jobcentern“ und den Sozialämtern bei den Städten und Gemeinden sowie beim Kreis Borken zur Verfügung.

9.800 Euro – Erfolgreicher Adventsbasar „Herzblut“ 2023

Dank an Helfer und Besucher: Erfolgreicher Adventsbasar „Herzblut“

Das Team des Adventsbasars „Herzblut“ möchte sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern sowie den Besuchern bedanken. Dank Ihrer tatkräftigen Unterstützung und zahlreichen Besuchen konnte war dieser Basar am 3. Dezember wieder ein voller Erfolg.

Der Erlös dieses besonderen Events beträgt beeindruckende 9.800 Euro. Dieser Betrag wird zur Hälfte an die Organisation „Herzensträume“ in Gescher und zur anderen Hälfte an das ambulante Kinder- und Jugendhospiz „Königskinder“ in Münster gespendet.

Die großzügige Unterstützung ermöglicht es dem Team „Herzblut“, diese wichtigen Einrichtungen zu unterstützen.

Musikalisches Weihnachtswunder mit der „Fun Generation“ bei Pass Möbelbau (Video)

Am vergangenen Wochenende wurde die Halle von Pass Möbelbau GmbH in Raesfeld-Erle zum Schauplatz eines außergewöhnlichen musikalischen Ereignisses.

Musikalisches Feuerwerk bei Pass Möbelbau

Über 150 Kinder und Jugendliche der Gruppe „Fun Generation“ präsentierten in einer beeindruckenden Show ihr Talent in Tanz und Gesang. Die Veranstaltung, die sich über zwei Tage erstreckte, bot eine vielfältige Palette an musikalischen Darbietungen, die von klassischen Weihnachtsliedern bis hin zu modernen Musical-Hits reichte.

Vielfalt und Talent

Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von 3 bis 26 Jahren, was die Aufführungen besonders vielseitig machte. Die jüngeren Teilnehmer verzauberten das Publikum mit einer Darbietung aus dem Musical „Die Eiskönigin“, während die älteren Teilnehmer mit Stücken aus dem beliebten Musical „Hairspray“ begeisterten. Die Mischung aus verschiedenen Musikstilen und Altersgruppen sorgte für ein einzigartiges Erlebnis.

Gemeinschaft und Wohltätigkeit

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Gemeinschaft und dem sozialen Engagement. In Interviews mit Andreas Pass und Herbert Hüning wurde deutlich, wie wichtig diese Veranstaltung für die lokale Gemeinschaft ist. Ein Teil der Einnahmen des Events wurde der Kinderkrebs Hilfe gespendet, was die soziale Verantwortung der Organisatoren unterstreicht.

Erleben Sie die Highlights des Events in unserem exklusiven Video:

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken weiter leicht rückläufig

Aktuell 6.196 SGB-II-Arbeitslose im Kreis

Kreis Borken (pd). Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken ist im November 2023 leicht gesunken. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. „Dies entspricht einer saisontypischen Entwicklung, da sich regelmäßig durch die Herbstbelebung ein Rückgang der Arbeitslosigkeit beobachten lässt. Diese positive Entwicklung wirkt sich derzeit noch aus“, erklärt Dr. Zwicker den erneuten leichten Rückgang. Das „Jobcenter im Kreis Borken“ weist für den Monat November 2023 insgesamt 6.196 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind.

Im Vergleich zum Vormonat Oktober 2023 ist die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen damit um 31 Personen gesunken, im Vergleich zum November 2022 hat sich die Zahl jedoch deutlich um 424 erhöht. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet ist im Vergleich zum Vormonat unverändert und liegt aktuell bei 2,8 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist leicht gestiegen: Sie liegt im November 2023 bei 11.373 Personen (+ 108 gegenüber dem Vormonat). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen.

Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch (SGB II) angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und der weiteren nicht erwerbsfähigen Angehörigen haben im November 16.231 Personen (+ 77 gegenüber dem Vormonat) in 8.184 Bedarfsgemeinschaften (+ 46 gegenüber dem Vormonat) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten. Im Vergleich mit dem Vorjahresmonat sind die Zahlen deutlich gestiegen: So gab es im November 2022 noch 437 Bedarfsgemeinschaften und sogar 693 erwerbsfähige Leistungsberechtigte weniger.

Die aktuellen Arbeitslosenzahlen im SGB II in den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes sind der beigefügten Grafik zu entnehmen.

Die Arbeitslosenquote von 2,8 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen.

Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die hilfsweisen Quoten sind der ebenfalls beigefügten Grafik zu entnehmen.

Simon Ende im Interview: „Wir wollen die gute Seele mitnehmen“

Gemeinsam möchten Christian Lipfert und Simon Ende in Erle etwas Neues ins Leben rufen. Ein Ort für alle, ein Ort, wo Geselligkeit und Gemeinschaft im Vordergrund stehen. Küchenchef wird Simon Ende sein, der bereits seit vielen Jahren schon bei Arno Brömmel in der Küche steht.

Beim Interview mit dem Heimatreport verrät Simon Ende seine Pläne, und welche Gerichte er dann doch lieber nicht kochen möchte.

Simon, kannst du uns etwas über deinen beruflichen Werdegang erzählen? Wie bist du zur Kochkunst gekommen?

Die Begeisterung fürs Kochen und für das Kochhandwerk rührt vermutlich daher, dass ich bereits in früher Kindheit zusammen mit meiner Mutter gekocht habe und hierbei stets  frische und überwiegend regionale Produkte verwendet wurden. Gerade der Fokus auf eine gesunde Ernährung und der Umgang mit verschiedenen Lebensmitteln waren prägend.

Die Kochausbildung habe ich nach Abschluss des Abiturs und einem Zwischenstop in Form eines FSJ im Jahr 2011 im Gasthof Grunewald in Heiden absolviert und nach 2 1/2 Jahren abgeschlossen. Im Anschluss war ich für ca. 1 1/2 Jahre im Schwarzwald, um mein kulinarisches Wissen zu erweitern sowie neue Erfahrungen zu sammeln.

2016 kam ich zurück in die Heimat und arbeitete fortan im Gasthof Brömmel-Wilms. DIe ersten Jahre nach der Rückkehr studierte ich Psychologie in den Niederlanden und war zeitlich begrenzt bei Arno beschäftigt. Nach dem Studium arbeitete ich dort in Vollzeit.

Was hat dich dazu motiviert, von deinem Studium und auch bisherigen Job als Koch bei Brömmel zur Position des Chefkochs in der neuen Kneipe zu wechseln?

Als die Bürgergenossenschaft zunächst im Gespräch war und dann auch ins Leben gerufen wurde, wurde ich angefragt, ob ich mir vorstellen könne, in einer neu gestalteten Gastronomie die Führung der Küche zu übernehmen. Ich war nach den ersten Gesprächen (damals mit Andreas Grotendorst als Bürgermeister und dem ehemaligen Pächter Andre Wachtmeister) direkt von der Idee und vom Potential überzeugt.

Nachdem ich vor etwa einem Jahr Christian Lipfert als neuen Pächter kennengelernt habe und wir zusammen die Möglichkeiten und das Potential des HUB Erle evaluiert haben, wandelte die Überzeugung in Kürze in große Leidenschaft und Euphorie. Für mich ist der Übergang vom Gasthof Brömmel-Wilms zum HUB Erle nur logisch. Ich bin in diesem Dorf groß geworden und die Chance, hier zusammen mit Christian die Erler Geschichte weiter zu schreiben und aktiv zu gestalten, war für mich Anlass genug, in meiner Heimat zu bleiben.

Christian Lipfert und Simon Ende. Foto: Petra Bosse

Welche kulinarischen Einflüsse oder Erfahrungen haben deine Kochkünste geprägt?

Gerade während meiner Zeit im Schwarzwald habe ich gemerkt, wie wichtig das Angebot regionaler Lebensmittel und Speisen ist. Bei aller Vielfalt internationaler Gastronomien ist es für Menschen wichtig, eine vertraute Gaststätte in der Nähe zu haben, in der lokale und einmalige Gerichte angeboten werden, ob nun im Schwarzwald die Käsespätzle oder in unserem schönen Münsterland der Tafelspitz mit Zwiebelsoße.

Kannst uns etwas über die Besonderheiten der neuen Kneipe und deiner Rolle als Chefkoch dort erzählen?

Das Besondere am HUB Erle sollen im Wesentlichen die Menschen und die Tradition des Dorfes sein. Es ist ein neuer Standort mit neuem Namen, aber wir möchten die gute Seele aus dem Gasthof Brömmel-Wilms mitnehmen (und ein paar alte Relikte *zwinkern*). Ich bin zwar formal „Chef de cuisine“ , angesichts meiner Verbundenheit zu meiner Heimat sehe ich mich aber vielmehr als lebendiger Teil des gesamten gastronomischen Konzeptes. Man wird mich also auch gerne mal an der Theke antreffen. Ich liebe den Kontakt mit Menschen, ob nun mit Urerlern oder auch neuen Gästen, die das schöne Münsterland kennenlernen möchten.

Wie planst du, das gastronomische Angebot in der Kneipe zu gestalten? Gibt es bestimmte Spezialitäten oder Konzepte, die du einführen möchten?

Für mich sollte die einmalige westfälische Küche im Vordergrund stehen. Ich werde urtypische, teils auch in Vergessenheit geratene Gerichte in neuer Form wieder aufleben lassen. Das à la carte-Geschäft soll das Herzstück des HUB sein. Darüber hinaus wird es natürlich Buffets und Menüs im Saal sowie Gruppenangebote für Brennerei-Führungen oder kleinere Gesellschaften geben.

Inwiefern hat Christian Lipfert, der Inhaber der neuen Bürgergenossenschaft, deine Entscheidung beeinflusst, diesen beruflichen neuen Schritt zu wagen?

Im vergangenen Jahr haben Christian Lipfert und ich viele Stunden am Konzept der neuen Gastronomie gearbeitet. Hierbei wurde schnell klar, dass wir uns sehr gut ergänzen und beide ein gemeinsames Ziel vor Augen haben: Erle mit einer lebendigen Gastwirtschaft bereichern, die zum Verweilen einlädt. Wir sehen beide das große Potential des Dorfes. Hierfür gibt es einige Gründe wie die Zusammenarbeit mit der Brennerei Böckenhoff, die gute Lage von Erle als Verbindungsstück zwischen Münsterland und Ruhrgebiet sowie die Femeiche als Anziehungspunkt. Diese Perspektive ist Grund genug, diesen Schritt zu „wagen“.

Gerade die vegetarische und vegane Küche findet mehr und mehr Anklang in unserer Gesellschaft und das zurecht! Man sollte sich mit Themen wie Tierwohl und bewusster Ernährung auseinandersetzen und die Gastronomiebranche tut dies im Wesentlichen seit Jahren. Auch auf einer bewusst regionalen Speisekarte wie der des HUBs wird es ein gutes Angebot veganer sowie vegetarischer Speisen geben. Hierbei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Simon Ende fühlt sich seinem Heimatdorf sehr verbunden. Foto: privat

Wie stellst du sicher, dass deine Küche den Erwartungen und Bedürfnissen der Gäste gerecht wird, insbesondere im Hinblick auf Vielfalt und Qualität?

Ich möchte einen Großteil der Lebensmittel aus der Nähe beziehen. Ob Eier, Kartoffeln und Schwarzbrot vom Hof Breil, Champignons von den Champignonkulturen Möllers in Raesfeld oder Fleisch von anderen regional ansässigen Betrieben. Unsere Küche soll regional, nachhaltig und traditionell sein. Ich möchte, wie auch im jetzigen Gasthof Brömmel-Wilms, ausschließlich Frische auf den Teller bringen. Unsere Küche soll transparent und vielseitig sein.

Welche Herausforderungen siehst du in deiner neuen Rolle als Chefkoch und wie planst du, damit umzugehen?

Die Herausforderung wird sein, sich immer wieder neu zu erfinden und immer wieder Anreize zu schaffen, auch neues Klientel für unser HUB zu begeistern. Das betrifft sowohl das Speisenangebot als auch das gesamte Konzept der Kneipe. Des Weiteren möchten wir auch über Jahre hinweg attraktiv sein für Menschen, die sich dafür interessieren mit uns zusammen zu arbeiten und aktiv das HUB- sowie Dorfleben mitzugestalten.

Könntest du uns einen Einblick in deine langfristigen Ziele und Visionen für die Kneipe und deine Karriere als Koch geben?

Wir möchten eine Dorfkneipe aufbauen, die auch über Jahrzehnte das Potential hat, nicht zu stagnieren sondern immer wieder neue Ideen und Konzepte zu implementieren. Ich denke hierbei zum Beispiel daran, auch neue Programme und Events wie Themenabende und gemeinsames Kochen in Gruppen anzubieten. Hierfür wurde Dank großer Mithilfe der Firma Ubert aus Raesfeld der Grundstein gelegt. Ubert ist weit über die Region Münsterland hinaus bekannt für die Planung, Konzeptionalisierung und dem Aufbau qualitativ hochwertiger Küchen. In teils stundenlangen Meetings haben wir zusammen eine Küche geplant, die es ermöglicht, effizient und modern zu kochen und auch auf Jahre Bestand haben wird. Hierfür möchten wir uns nochmals bedanken, auch weil wir dann doch hier und da spontan neue Ideen hatten und die Küche teils wieder „umgedacht“ werden musste.

Warum braucht Erle nicht nur eine Dorfkneipe, sondern auch eine gute, vielseitige Küche?

Sicher soll der Kneipencharakter im Fokus stehen, weil wir auch wollen, dass der „normale“ Erler einfach sein wohlverdientes Feierabendbier trinken darf. Darüber hinaus müssen wir aber auch größere Gruppen im Saal, Frühstücksbuffets und Events anbieten, da eine Kneipe in der Dimension anders nicht tragbar ist. Daher ist eine Symbiose aus Tradition und modernen Anklängen essentiell für unser HUB.

Simon, wenn du ein Gericht schaffen müsstest, das die Essenz deiner Heimatregion auf humorvolle Weise einfängt, was wäre das?

Wie wäre es mit dem „Femgericht“? Naja, vielleicht nicht ganz so drastisch und statt als „Bestrafung“ eher als Belohnung für einen harten Tag zu verstehen. 😀  Darauf erstmal nen guten Erler Korn!

Gemütliche Vorweihnachtszeit: Mit Genuss bis zum Fest

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Die Vorweihnachtszeit ist eine ganz besondere Zeit des Jahres, in der wir uns darauf freuen, unser Zuhause in eine gemütliche Oase der festlichen Freude zu verwandeln. Es ist die Zeit des Schmückens, des Genießens von köstlichen Mahlzeiten und des Zusammenseins mit unseren Lieben. Inmitten des hektischen Alltags bietet die Vorweihnachtszeit eine wunderbare Gelegenheit, das eigene Zuhause in einen behaglichen Rückzugsort zu verwandeln.

Ein zentraler Bestandteil der vorweihnachtlichen Vorbereitungen ist das Schmücken für Weihnachten. Der traditionelle Adventskranz ziert den Esstisch und verbreitet mit seinen Kerzen ein warmes Licht. An den Wänden hängen festliche Girlanden, und der Weihnachtsbaum erstrahlt im Glanz von Lichterketten und glitzerndem Schmuck. Beim Schmücken lassen wir unserer Kreativität freien Lauf und verleihen unserem Zuhause eine festliche Atmosphäre.

Um die Wohnung noch gemütlicher zu machen, dürfen kuschelige Decken und weiche Kissen nicht fehlen. Ein Teppich unter dem Tisch sorgt nicht nur für Wärme, sondern auch für eine behagliche Optik. Kerzen in verschiedenen Größen und Düften verbreiten eine wohlige Stimmung, während dezente Weihnachtsdekorationen das Gesamtbild abrunden. Ein gemütlicher Abend auf dem Sofa, eingehüllt in eine Decke, wird so zu einem wahren Fest für die Sinne. Ob man dabei fernsieht, ein gutes Buch liest oder die Seele baumeln lässt, bleibt einem dabei ganz selbst überlassen.

Kochen, backen und genießen

Die saisonale Küche spielt in der Vorweihnachtszeit eine bedeutende Rolle. Es ist die Zeit, in der der Duft von Zimt, Nelken und frisch gebackenen Plätzchen die Küche erfüllt. Beim saisonalen Kochen greifen wir gerne zu winterlichen Gemüsesorten und verwenden Gewürze, die an Weihnachten erinnern. Ein deftiger Eintopf oder ein aromatischer Braten bringen nicht nur Wärme in die kalten Tage, sondern versetzen uns auch kulinarisch in festliche Stimmung.

Apropos Braten: Jetzt ist auch die Zeit, das Weihnachtsmenü zu planen. Soll es Fisch, Fleisch, Wild oder Geflügel sein? Oder etwas Vegetarisches mit leckeren Zutaten aus der Region? Wer sich hier Zeit sparen möchte, kann gemütlich vom Sofa aus küchenfertige Braten oder andere Leckereien vorbestellen, die man dann beim nächsten Einkauf abholen kann.

Zu einem gemütlichen Abend in der Vorweihnachtszeit gehört selbstverständlich auch ein guter Wein. Natürlich fällt einem in der Adventszeit direkt ein würziger Glühwein ein. Aber auch Rotweine mit ihren warmen Aromen passen besonders gut zur winterlichen Atmosphäre. Wer sein Weihnachtsmenü plant, kann ja auch direkt schon die passenden Weine auswählen, etwa einen frischen Weißwein zum Fisch oder einen vollmundigen Rotwein zum Wildgericht oder zum Braten. Für das Dessert oder als Begleitung zu würzigen, reichhaltigen Käsesorten wie Blauschimmelkäse ist darüber hinaus ein Portwein eine ausgezeichnete Wahl.

Besonders schön ist ein Glas Wein natürlich vor dem prasselnden Kaminfeuer oder inmitten der festlich geschmückten Stube. Aber auch Tee- oder Kaffeespezialitäten kann man perfekt auf dem Sofa genießen. Und vielleicht möchten auch die tierischen Freunde mitkuscheln? Für Hund und Katze sind zwar Menschenkekse nichts, aber das eine oder andere Leckerli vor Weihnachten haben sie sich doch bestimmt verdient.

Tannenbäume wecken Kindheitserinnerungen

Tannenbäume sind wohl das charakteristischste Symbol der Vorweihnachtszeit. Ihre grünen Nadeln und der unverwechselbare Duft verleihen dem Zuhause eine einzigartige Note. Beim Aussuchen des perfekten Baumes geht es oft um mehr als nur um die Größe – es ist eine Entscheidung für den Mittelpunkt des festlichen Geschehens. Beim Schmücken des Baumes werden Erinnerungen wach, denn jeder Anhänger, jede Lichterkette erzählt eine eigene Geschichte.

Der Weihnachtsschmuck selbst wird oft von Generation zu Generation weitergegeben. Er ist nicht nur Dekoration, sondern trägt auch eine emotionale Bedeutung. Ob handgefertigte Anhänger, die Kinder im Kunstunterricht hergestellt haben, oder edler Christbaumschmuck aus vergangenen Zeiten – jeder einzelne Gegenstand erzählt von der Liebe und der Tradition, die die Vorweihnachtszeit so besonders machen.

In der Vorweihnachtszeit geht es nicht nur um das äußere Ambiente, sondern vor allem um das Erleben von Gemeinschaft und Liebe. Das Zuhause gemütlich zu machen bedeutet, Raum für Herzlichkeit und Geborgenheit zu schaffen. Es ist die Zeit des Innehaltens, des Rückblicks auf das vergangene Jahr und des Ausblicks auf das, was kommen mag. Möge die Vorweihnachtszeit in jedem Zuhause mit Liebe, Wärme und festlichem Glanz erfüllt sein.

DorfMacher Erle – mit neuem Elan in die entscheidende Runde

Wir in Erle – Weihnachtsstimmung und gemütlicher Jahresausklang bei Brömmel-Wilms

Die Genossenschaft „Wir in Erle eG“ hat ihre neue Kampagne vorgestellt, mit dem sie die noch fehlenden Anteile bis zum 15.01.2024 sammeln wollen. Ihr Slogan dabei: „Machen ist wie wollen, nur krasser!“

Werbung für das Dorfgemeinschaftshaus mit grünem Band

Mit viel Aufmerksamkeit, auch über die Dorfgrenzen hinaus, will die Genossenschaft Werbung für das einzigartige Projekt machen. Ein zentraler Bestandteil: das gemeinsame Zielsymbolisiert durch ein grünes Bändchen an der Haustür. Dies soll Aufmerksamkeit schaffen und die Gemeinschaft in den Fokus rücken. Abzuholen sind die grünen Bändchen ab Freitag, den 01.12.23, in der Gaststätte Brömmel-Wilms, verbunden mit dem traditionellen Weihnachtsbaum aufstellen.
Bei Glühwein, heißem Kakao und Weihnachtsstimmung ist auch der Aufsichtsrat, der Vorstand und der zukünftige Pächter Christian Lipfert vor Ort, um interessierten Bürger das Projekt näher zu bringen. 

Bier, Bratwurst und Blasmusik

Zudem lädt die Genossenschaft am 30.12.2023 ab 16 Uhr auf den Platz vor Brömmel-Wilms ein, um das Jahr gemeinsam ausklingen zu lassen. Der Tag steht unter dem Motto „Bier, Bratwurst und Blasmusik“  und verspricht ein gemütliches Zusammenkommen mit Freunden und Familien zwischen den Feiertagen. Das Ziel zusammen vor Augen haben und im Endspurt nochmal alles geben – damit die Zukunft gemeinsam gestaltet werden kann. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, um auch hier Fragen und Anregungen los zu werden!

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