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Bürgergenossenschaft Erle eG: Ein Weihnachtswunsch!

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Nach einem bewegten Jahr und einer hoffnungsvollen Generalversammlung mit dem neuen Pächter Christian Lipfert und seinem Küchenchef Simon Ende geben wir euch zu Weihnachten unseren einen Wunsch mit auf dem Weg: sprecht in den nächsten zwei Wochen auf allen Treffen von Familien, Freunden, Nachbarn und Bekannten immer das eine Thema an, das uns alle antreibt: die Bürgergenossenschaft Erle eG und den Bau der Dorfgastronomie!

Und sprecht auch digital darüber – teilt die Idee auf Facebook, Instagram und WhatsApp bei euren Grüßen!

Weihnachten, Silvester und Neujahr sind die Tage, wo sich unsere Idee am besten an alle, die eine Verbindung zu unserer Heimat haben, multiplizieren lässt. Die Idee ist in Deutschland einzigartig – zeigen wir, was geht. Damit die Idee auch wirklich hängen bleibt: bei Arno könnt ihr euch noch Postkarten mit Absichtsklärungen in großen Mengen abholen.

Und hierzu laden wir euch ganz herzlich ein:

  • Samstag, 30.12.2023 ist ab 16.00 Uhr mit den Erlern Jägern bei Arno das BBB-DorfMacher-Fest mit Bier, Blasorchester und Bratwurst.
  • Samstag, 06.01.2024 ab 19.30 Uhr rockt Kirche den Hub mit seinen Bands in der Silvester-Kirche.

Aufsichtsrat: Arno Brömmel Johannes Böckenhoff Martin Tesing Michael Weddeling Christiane Sender Anne Grunewald Hermann-Josef Grewing Ulrike Heidermann Gurmej Singh

Vorstand: Oliver Göttlich Andreas Grotendorst Michael Schlüß Maurice Wendt Peter Stöbel Iris Gorski

Pächter: Christian Lipfert Simon Emde

Herzlichen Glückwunsch: Die Bürgergenossenschaft Erle begrüßt Nele Stöbel

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Die Bürgergenossenschaft Erle hat Grund zur Freude: Sie darf Nele Stöbel als neues und jüngstes Mitglied in ihrer Gemeinschaft willkommen heißen.

Nele kam am 20. Dezember 2023 um 9.20 Uhr auf die Welt. Mit einer Größe von 54 cm und einem Gewicht von 3.700 Gramm hat sie ihre ersten beeindruckenden Lebenszeichen gesetzt.

Die Eltern Lara und Philipp sowie ihr Bruder Paul sind überglücklich über den neuen Familienzuwachs. „Zu dritt war es schon sehr nett, aber jetzt sind wir komplett!“, teilen sie freudig mit.

Auch das Team vom Heimatreport gratuliert der Familie zum neuen Familienzuwachs recht herzlich!

Aktueller Stand mit optimistischem Ausblick:

Bis heute haben weitere engagierte Bürgerinnen und Bürger insgesamt 3.512 Verzichtserklärungen abgegeben. Dadurch hat sich die Gesamtsumme auf beeindruckende 81.300 Euro erhöht. Insgesamt hat die Bürgergenossenschaft Erle e.G. nun 1.801 Mitglieder. 

Obwohl noch rund 3.400 Verzichtserklärungen benötigt werden, bleibt die Stimmung zuversichtlich: Wir schaffen das! Gemeinsam sind wir stark und können dieses Ziel erreichen!

Ruhrdeichs droht zu brechen – 107 Feuerwehrleute aus dem Kreisgebiet im Einsatz

Bezirksbereitschaft Borken-Bottrop unterstützt bei der Sicherung des Ruhrdeichs in Oberhausen

Durch die anhaltenden Unwetter sind die Pegelstände der Ruhr merklich angestiegen. Besondere Aufmerksamkeit erfordert der Ruhrdeich am Ruhrpark in Oberhausen, der aktuell an verschiedenen Stellen aufweicht und an denen bereits Wasser austritt. Diese Entwicklung werde laut Stadt Oberhausen genau beobachtet und es werden entsprechende Maßnahmen eingeleitet, um eine Verschärfung der Situation zu verhindern.

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Foto: Freiwillige Feuerwehr Grevenbroich

Verstärkung durch Feuerwehrkräfte aus dem Kreis Borken

Auf Anforderung der Bezirksregierung Münster wurde laut Mitteilung des Kreis Borken eine umfangreiche Unterstützung mobilisiert. Heute, am 23.12.2023, sind bereits am frühen Nachmittag 107 Feuerwehrleute aus dem Kreis Borken in Aktion getreten. Sie brachen vom Raesfelder Gerätehaus aus auf, um sich in Bottrop mit den Kameraden der dortigen Berufsfeuerwehr zu vereinen. Diese gemeinsame Bezirksbereitschaft Borken-Bottrop wird nach Oberhausen verlegt, um dort die Einsatzkräfte bei der Sicherung des gefährdeten Ruhrdeichs zu unterstützen und abzulösen.

THW im Einsatz

Auch die Ortsverbände des Technischen Hilfswerks (THW) aus dem Kreis Borken sind vor Ort im Einsatz. Sie bringen ihre Expertise und Ausrüstung ein, um die Sicherungsmaßnahmen am Ruhrdeich zu verstärken und eine weitere Erosion zu verhindern.

Die Hochwassersituation am Ruhrdeich in Oberhausen erfordert eine koordinierte und schnelle Reaktion. Durch die Zusammenarbeit von Feuerwehr und THW sowie die Unterstützung durch die Bezirksregierung werden alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit der Deichanlagen zu gewährleisten und das Risiko für die Bevölkerung zu minimieren.

Mehrere Wirtschaftswege in der Gemeinde Raesfeld saniert

Die Gemeinde Raesfeld hat in den letzten beiden Wochen einige Wirtschaftswege in instand setzen lassen.

(pd). Entsprechend des Beschlusses des Bau- und Umweltausschusses erhielten die Straßen Im Rott, Vennetütenweg, Erdbrügge und Büskerhook jeweils in Teilabschnitten neue Asphalttragschichten und Asphaltdecken.

„Insgesamt soll die Wirtschaftswegesanierung in den kommenden Jahren auf neue Füße gestellt werden“, so Bürgermeister Martin Tesing. „Deshalb haben wir auch Fördermittel zur Finanzierung eines Wirtschaftswegenetzes beantragt.“

Zusätzliche Landesmittel

Dies hatte der Arbeitskreis Wirtschaftswege initiiert, dem auch Vertreter des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes angehören. Mittelfristig soll der Umfang der Sanierungsarbeiten weiter erhöht werden. „Hierfür erwarten wir zusätzliche Landesmittel“, so Tesing.

Raesfeld – Einbruch in Wohnhaus

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Unbekannte sind am Donnerstagnachmittag in ein Wohnhaus in Raesfeld, Helweg, eingedrungen.

Sie verschafften sich durch Aufhebeln eines Fensters Zugang zum Gebäude und durchsuchten die Räumlichkeiten. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist noch unklar, ob der oder die Täter etwas entwendet haben. Die Tat ereignete sich zwischen 14.00 Uhr und 16.30 Uhr.

Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise an die Kripo unter Tel. (02861) 9000. (ao)

Arbeiten an der Kreisstraße K 50 Helweg in Raesfeld erst im Frühjahr fertig

Arbeiten an der Kreisstraße K 50 Helweg in Raesfeld werden voraussichtlich erst im Frühjahr 2024 abgeschlossen sein. Gemeinsame Baumaßnahme des Kreises Borken und der Gemeinde Raesfeld.

Kreis Borken/Raesfeld. Aufgrund der anhaltend schlechten Witterung können die Arbeiten zur Umgestaltung des Kreisverkehrs an der Kreisstraße K 50 Helweg in Raesfeld in diesem Winter nicht mehr wie geplant komplett fertiggestellt werden.

Sperrung der Straße für den Durchgangsverkehr

Der abschließende Asphalteinbau im Fahrbahnbereich ist erst im kommenden Frühjahr möglich. Die Sperrung der Straße für den Durchgangsverkehr bleibt daher bis dahin bestehen. Bei den Umbauarbeiten ist bislang die Linienführung des bestehenden Kreisverkehrs optimiert worden. Außerdem sind seitliche Geh- und Radwege sowie eine zusätzliche Querungshilfe entstanden.

Abschließende Pflasterarbeiten

Ab Anfang Januar 2024 werden, wenn die Witterung es zulässt, noch abschließende Pflasterarbeiten an den Nebenanlagen ausgeführt. Für die Beeinträchtigungen während der Bauzeit bitten Kreis und Gemeinde um Verständnis.

Das ändert sich 2024 im Gesundheitsbereich – Ein Überblick

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E-Rezept, Beitragserhöhungen und GesundheitsID: Das ändert sich 2024 im Gesundheitsbereich

Für 2024 sind im Gesundheitssektor bedeutende Neuerungen zu erwarten. Einige Themen, darunter die Krankenhausreform und die Legalisierung von Cannabis, sind noch in der Schwebe. Hingegen sind andere Änderungen für das kommende Jahr bereits weitgehend abgesichert. Hierzu gehören unter anderem die Einführung des elektronischen Rezepts in Arztpraxen sowie die Erhöhung der Beiträge für die Krankenversicherungen.

E-Rezept wird in Arztpraxen verpflichtend

Ab dem 1. Januar 2024 werden Ärztinnen und Ärzte dazu verpflichtet, elektronische Rezepte auszustellen. Patientinnen und Patienten in der gesetzlichen Krankenversicherung können schon seit Juli 2023 E-Rezepte einlösen. Ab dem neuen Jahr wird es für alle Praxen verpflichtend. Damit werden neue Standards in der Arzneimittelversorgung gesetzt.

Für Patientinnen und Patienten ändert sich damit Folgendes: Der bekannte rosa Zettel wird nicht mehr ausgestellt. Stattdessen kann das E-Rezept in der Apotheke mit der elektronischen Gesundheitskarte (Krankenkassenkarte) eingelöst werden. Das E-Rezept kann auch digital mit dem Smartphone eingereicht werden. Alternativ gibt es den Code auch als Papierausdruck. Auch erste private Krankenversicherer werden ihren Versicherten 2024 ermöglichen, das E-Rezept zu nutzen.

E-Rezept: Wie es funktioniert und wie man es nutzen kann

Was Sie dabei beachten müssen, wenn Sie das E-Rezept nutzen möchten, können Sie hier nachlesen: ;> Wie funktioniert das E-Rezept?

Beitragsbemessungsgrenze wird erhöht

Zum 1. Januar 2024 wird die Bemessungsgrenze für den Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung nach oben angepasst. Gleiches gilt für die gesetzliche Pflegeversicherung. Damit steigt das maximale Bruttoeinkommen, bis zu dem Beiträge sowohl in der gesetzlichen Kranken- als auch in der Pflegeversicherung erhoben werden. Das Einkommen, was darüber hinaus geht, ist beitragsfrei. In der gesetzlichen Krankenversicherung steigt zu Jahresbeginn die Beitragsbemessungsgrenze auf 62.100 Euro im Jahr, was einem Monatseinkommen von 5.175 Euro entspricht. Die Versicherungspflichtgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung steigt ebenfalls. 2024 beläuft sie sich auf 69.300 Euro (monatlich 5.775 Euro). Wer mehr als diesen Betrag verdient, kann sich privat krankenversichern lassen.

Krankenkassenbeiträge steigen

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung steigt 2024 um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 Prozent. Darauf einigte sich das Bundesministerium für Gesundheit auf der Grundlage der Ergebnisse des GKV-Schätzerkreises. Der durchschnittliche Beitrag der Versicherten liegt damit bei 16,3 Prozent des Bruttolohns.

Durch die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze steigt zudem der Höchstbeitrag. Versicherte, die über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, und Versicherte, die eine Gehaltserhöhung bekommen, haben deshalb 2024 erkennbar höhere Krankenkassenbeiträge.

Die Beiträge für Privatversicherte werden 2024 um durchschnittlich 7 Prozent steigen. Ein Vergleich der Beiträge zur gesetzlichen und privaten Krankenversicherung seit 2004 durch den Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) zeigt, dass sich die Beiträge über den Zeitraum der letzten zehn Jahre ähnlich entwickelten.

In der privaten Pflege werden die Beiträge zum 1. Januar 2024 für alle Personen mit Anspruch auf Beihilfe angehoben. Die Anpassungen sind im Wesentlichen eine Folge der jüngsten Pflegereformen mit ihren zusätzlichen Leistungsansprüchen.

Künstliches Hüftgelenk: G-BA beschließt Möglichkeit zur Zweitmeinung

Voraussichtlich ab 1. Juli haben gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, eine zweite ärztliche Meinung bei einem künstlichen Hüftgelenk einzuholen. Das ist dann der Fall, wenn den Patientinnen und Patienten der Einsatz, der Wechsel oder auch die Entfernung einer Total- oder Teilprothese am Hüftgelenk empfohlen wird. Dies geht aus einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) hervor. Laut des G-BA werden mit ca. 240.000 Patientinnen und Patienten in Deutschland überdurchschnittlich viele Hüftgelenksoperationen durchgeführt.

Ärztinnen und Ärzte, die als Zweitmeiner tätig sein werden, sollen zukünftig prüfen können, ob diese operative Behandlung aus ihrer Sicht angezeigt ist oder ob eventuell andere Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen können. Versicherte können sich eine zweite Meinung dazu 2024 bei einem Facharzt allerdings erst holen, wenn das Bundesministerium für Gesundheit keine rechtlichen Einwände gegen den Beschluss des G-BA hat.

Zweitmeinungsberechtigte Fachärztinnen und Fachärzte finden Versicherte über die telefonische Terminvergabestelle der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) 116117. Für Privatversicherte bedarf es keiner Änderung: Sie können grundsätzlich eine Zweitmeinung einholen.

Die GesundheitsID wird die elektronische Gesundheitskarte ergänzen

Die so genannte GesundheitsID hält ab dem 1. Januar 2024 Einzug in die Arztpraxis und damit auch die digitale Identität. Die GesundheitsID soll eine Ergänzung der elektronischen Gesundheitskarte darstellen und sie langfristig sogar ersetzen. Ab Anfang des Jahres haben gesetzlich Versicherte die Möglichkeit, sich von ihrer Krankenkasse eine digitale Identität in Form einer GesundheitsID zur Verfügung stellen zu lassen.

Diese kann genutzt werden, um sich bei Gesundheitsapps anzumelden – beispielsweise als Zugang zu E-Rezept oder ePA. Die Nutzung bleibt für die Anwender zunächst freiwillig. Für den Schutz der eigenen digitalen Identität soll eine 2-Faktor-Authentifizierung sorgen. Auch private Krankenversicherer werden ihren Versicherten nach und nach Digitale Identitäten bzw. GesundheitsIDs zu Verfügung stellen, um Anwendungen der Telematikinfrastruktur zu nutzen. In der PKV sind Digitale Identitäten auch Voraussetzung für den Online-Check-in, mit dem Patientinnen und Patienten per Smartphone ihre Krankenversichertennummer an eine Arztpraxis übermitteln können.

Elektronische Patientenakte: Widerspruch ist Ende 2024 möglich

Ab Anfang 2025 soll in Deutschland die elektronische Patientenakte (ePA) großflächig eingeführt werden. Sie soll für Versicherte verschiedene Vorteile bieten: Gesundheitseinrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäuser, Apotheken oder Pflegeheime sollen dadurch besser vernetzt werden. Dadurch können z. B. Mehrfachuntersuchungen verhindert werden.

Auch können die behandelnden Ärzte beim Verschreiben von Medikamenten Wechselwirkungen leichter vermeiden. Gesetzlich Versicherte werden Ende 2024 umfassend über die ePA informiert und erhalten dann die Möglichkeit, bei ihrer Krankenkasse Widerspruch einzulegen (Opt-Out). Liegt zum Ende der Widerspruchsfrist kein Widerspruch vor, wird für den Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte angelegt. Auch erste PKV-Unternehmen werden eine ePA anbieten und ihre Versicherten dazu informieren.
(Quelle: Stiftung Gesundheitswesen)

Tipp: Festliches Weihnachtsessen, das auch Kinder lieben

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Weihnachtlicher Hähnchenbraten mit Gemüse und Kartoffelpüree

Nicht alles, was an Weihnachten auf den Tisch kommt, trifft auf Begeisterung bei den jüngsten Familienmitgliedern. Oft investieren wir viel Zeit und Mühe in die Zubereitung opulenter Speisen, nur um dann festzustellen, dass die Hälfte davon auf den Tellern der Kinder unberührt bleibt. Doch es muss nicht immer der Griff zu Pommes und Würstchen sein, um die Kleinen glücklich zu machen. Ein kinderfreundliches Weihnachtsmenü, das sowohl einfach zuzubereiten als auch schmackhaft für alle Altersgruppen ist, kann die Lösung sein. Hier ist ein Vorschlag für ein Weihnachtsessen, das Groß und Klein Freude bereitet und dennoch festlich und speziell ist.

Ein unkomplizierter und leckerer Weihnachtsbraten, der bei Kindern gut ankommt. Der Hähnchenbraten ist einfach zuzubereiten, während das Gemüse und das Kartoffelpüree gesunde und beliebte Beilagen darstellen.

Zutaten:

  1. Hähnchenbraten: Ein ganzes Hähnchen, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian.
  2. Gemüse: Wählen Sie kinderfreundliches Gemüse wie Karotten, Erbsen und Mais.
  3. Kartoffelpüree: Kartoffeln, Milch, Butter und eine Prise Salz.

Zubereitung:

  1. Hähnchen vorbereiten: Das Hähnchen mit den Gewürzen einreiben und in einem vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 1-1,5 Stunden braten, bis es durchgegart ist.
  2. Gemüse kochen: Das Gemüse in leicht gesalzenem Wasser kochen, bis es weich ist, aber noch Biss hat.
  3. Kartoffelpüree machen: Kartoffeln kochen, zerstampfen und mit erwärmter Milch und Butter vermischen, bis eine cremige Konsistenz entsteht. Mit Salz abschmecken.

Serviervorschlag:

Richten Sie den Hähnchenbraten in der Mitte einer großen Platte an. Umgeben Sie ihn mit dem bunten Gemüse und servieren Sie das Kartoffelpüree in einer separaten Schüssel. So kann jeder nach Belieben kombinieren.

Tipp:

Für eine festlichere Note können Sie den Braten mit Orangenscheiben und frischen Kräutern garnieren. Auch ein einfacher Soße aus dem Bratensaft verleiht dem Gericht zusätzliche Würze.

Dieses Menü ist relativ einfach zuzubereiten, sieht festlich aus und hat Aromen, die bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt sind. Frohe Weihnachten!

Schneller Obstsalat mit Vanillejoghurt und Nüssen

Für einen leckeren, gesunden und schnell zubereiteten Nachtisch zu Weihnachten empfehle ich einen Obstsalat mit Vanillejoghurt und Nüssen. Dieses Dessert ist nicht nur kinderfreundlich, sondern bietet auch eine erfrischende und leichtere Alternative zu den oft schweren weihnachtlichen Süßspeisen.

Ein frischer, gesunder und einfach zuzubereitender Nachtisch, der bei Kindern beliebt ist und eine angenehme Abwechslung zu traditionellen Weihnachtsdesserts bietet.

Zutaten:

  • Verschiedene Obstsorten (z.B. Äpfel, Birnen, Trauben, Orangen, Bananen)
  • Naturjoghurt
  • Vanilleextrakt oder Vanillezucker
  • Eine Auswahl an Nüssen (z.B. Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse)
  • Optional: Honig oder Ahornsirup für zusätzliche Süße

Zubereitung:

  1. Obst vorbereiten: Das Obst waschen, schälen (falls nötig) und in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Vanillejoghurt mischen: Den Naturjoghurt mit Vanilleextrakt oder Vanillezucker vermischen. Für eine natürliche Süße kann etwas Honig oder Ahornsirup hinzugefügt werden.
  3. Nüsse hinzufügen: Gehackte Nüsse unter den Joghurt mischen, um einen knusprigen Kontrast zum weichen Obst zu bieten.
  4. Anrichten: Das Obst in einer großen Schüssel anrichten und den Vanillejoghurt darübergeben. Mit einigen Nüssen als Dekoration bestreuen.

Serviervorschlag:

Dieser Obstsalat kann entweder in einer großen Schüssel serviert oder in einzelne Portionsgläser gefüllt werden, um ihn noch ansprechender für Kinder zu machen.

Tipp:

Um den Obstsalat weihnachtlicher zu gestalten, können Zimt oder Lebkuchengewürz dem Joghurt hinzugefügt werden. Auch das Hinzufügen von saisonalem Obst wie Granatapfelkernen oder Mandarinen gibt dem Dessert eine festliche Note.

Dieser Nachtisch ist nicht nur gesund und lecker, sondern auch schnell und einfach zuzubereiten – ideal für ein stressfreies Weihnachtsfest.

Landtagsabgeordneter Renè Schneider lobt flotten Ausbau von Windrädern im Kreis Borken

Der SPD Landtagsabgeordnete René Schneider kritisiert den langsamen Windkraftausbau im Kreis Wesel im Vergleich zu den Nachbarkreisen Borken und Recklinghausen.

Während der Ausbau von Windkraftanlagen im Kreis Borken und Kreis Recklinghausen flott voranschreitet, zeigt sich der SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider, besorgt über das langsame Tempo beim Windkraftausbau im Kreis Wesel.

Rene-Schneider SPD
Foto: SPD NRW

Laut aktuellen Daten der Fachagentur „Windenergie an Land“ gab es 2023 nur drei neue Windräder in diesem Kreis, während ein weiteres abgebaut wurde. Die neuen Anlagen befinden sich in Voerde, Wesel und Schermbeck. Schneider kritisiert, dass trotz Beteiligung der Grünen an der Landesregierung der Ausbau in Nordrhein-Westfalen insgesamt stockt.

Borken als Positivbeispiel

Im Gegensatz dazu steht der Kreis Borken, in dem 14 neue Windräder entstanden sind, sowie der Kreis Recklinghausen mit sieben neuen Anlagen bis Dezember 2023. Diese Beispiele zeigen, so Schneider, dass ein schnellerer Ausbau möglich ist, doch Schneider betont auch, dass dies leider Ausnahmen seien.

Bedeutung der Windkraft für die Wirtschaft

Schneider hebt hervor, dass Windkraft für die Industrie und damit für sichere Arbeitsplätze unverzichtbar sei. Regionen, die genügend grüne Energie liefern, werden für Unternehmen attraktiver. Er warnt davor, dass der Kreis Wesel in dieser Hinsicht nicht den Anschluss verlieren darf, insbesondere im Hinblick auf energieintensive Unternehmen in Alpen und Voerde.

Historischer Rückgang und Zukunftsvisionen

Von 2019 bis 2022 wurden im Kreis Wesel keine neuen Windräder gebaut – ein Rückgang im Vergleich zu den Jahren 2017 und 2018 mit zwölf bzw. sieben neuen Anlagen. Schneider fordert eine Beschleunigung des Prozesses, insbesondere bei der Verabschiedung des Landesentwicklungsplans, um neue Standorte für Windkraft ausweisen zu können.

Schnellere Genehmigungsverfahren und Bürgerbeteiligung

Schneider betont, dass jedes neue Windrad wertvoll sei, solange keine intakten Waldgebiete dafür zerstört werden. Er fordert schnellere Genehmigungsverfahren und eine Beteiligung der Bürger am Gewinn, etwa durch Anteilseignerschaft an Windkraftanlagen oder vergünstigte Stromtarife. Dies, so Schneider, ermögliche eine sozial gerechte Energiewende in jeder Kommune.

Schreinerei Grewing: Ein Stück Sicherheit in unsicheren Zeiten

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Die Schreinerei Grewing aus Schermbeck bietet in Zeiten, in denen es immer häufiger zu Einbrüchen kommt, innovative und maßgeschneiderte Lösungen für die Sicherheit in Ihrem Zuhause an. Die aktuellen Einbruchstatistiken zeigen, dass Einbruchschutz weiterhin ein wichtiges Thema ist. Im Jahr 2022 verzeichnete Deutschland einen Anstieg bei Wohnungseinbruchdiebstählen um 21,5 Prozent auf 65.908 Fälle. Es entstand ein Schaden von mehr als 280 Millionen Euro.

Dieser Trend setzt sich auch im Jahr 2023 fort, mit einem weiteren Anstieg der Schadenhöhe um 90 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr. Nach einer Phase des Rückgangs, bedingt durch die Corona-Pandemie und das vermehrte Homeoffice, steigen die Einbruchszahlen nun teilweise wieder rasant an. Täglich ereignen sich in Deutschland hunderte Einbrüche.

So macht die Schreinerei Grewing das Leben sicherer

  • Individuelle Sicherheitsberatung vor Ort
  • Einbruchhemmende, geprüfte und zertifizierte Fenster und Fenstertüren
  • Einbruchhemmende Sicherheitsbeschläge (Pilzkopfbeschläge)
  • Verschließbare Sicherheitsgriffe
  • Absicherungen für Kellerschächte
  • Absicherungen für Dachfenster
  • Sicherheitsschließzylinder
  • u. v. m.

Prävention und Aufklärung

Die Schreinerei Grewing hat sich dieser Herausforderung angenommen und bietet umfassende Sicherheitskonzepte an. Der anerkannte Fachbetrieb rund um das Thema „Sicherheit“ ist spezialisiert auf die individuellen Anforderungen und spezifischen Gegebenheiten im Haus- und Wohnungsbereich. Mit dem klaren Ziel, unerwünschten Eindringlingen das Leben so schwer wie möglich zu machen, richtet Grewing den Fokus auf Prävention und Aufklärung.

Das Schermbecker Unternehmen setzt dabei auf eine Kombination aus mechanischen Schutzmaßnahmen und individueller Beratung. Angeboten werden Lösungen, die oft keine vollständige Erneuerung von Fenstern und Türen erfordern, sondern als intelligente Nachrüstung bestehender Elemente zum Einsatz kommen können. Dies spiegelt sich in einer Vielzahl von Dienstleistungen wider, von der Installation einbruchhemmender Fenster und Türen über die Montage von Sicherheitsgittern bis hin zu spezialisierten Schließsystemen. Jeder Einbau wird von qualifiziertem Personal durchgeführt, das die aktuellen Sicherheitsstandards und Empfehlungen der Polizei berücksichtigt.

Individuelle Sicherheitsanalysen

Neben der technischen Expertise legt Grewing großen Wert auf die persönliche Beratung. Durch individuelle Sicherheitsanalysen werden gemeinsam mit den Kunden potenzielle Sicherheitsrisiken identifiziert und passende Lösungen entwickelt. Dieser umfassende, kundenorientierte Ansatz ist besonders in der dunklen Jahreszeit von großer Bedeutung, in der das Risiko von Einbrüchen traditionell steigt.

Die Schreinerei Grewing ist ein Partner mit langjähriger Erfahrung für alle, die ihr Zuhause oder ihre Geschäftsräume gegen Einbrüche absichern möchten. Mit einem Team von Experten steht die Schreinerei Grewing für einen umfassenden Schutz und Sicherheit in den eigenen vier Wänden.

Ihr Kontakt zur Schreinerei Grewing

Schreinerei Grewing
Lichtenhagen 34
46514 Schermbeck
02853 / 29 85
[email protected]
www.schreinerei-grewing.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Bildungswerk Raesfeld stellt aktuelles Weiterbildungsprogramm für das 1. Semster 2024 vor

Das neue Programmheft für das 1. Semester 2024 ist erschienen und liegt an den bekannten Stellen in Raesfeld und Erle sowie in den umliegenden Gemeinden zur kostenlosen Mitnahme aus. Außerdem ist das komplette Kursangebot im Internet unter www.bw-raesfeld.de einzusehen und bei Facebook!

Anmeldungen für alle Kurse sind im Sekretariat des Bildungswerkes unter der Tel.-Nr. 02865 10073, im Internet unter www.bw-raesfeld.de oder schriftlich (Bildungswerk Raesfeld, Weseler Str. 32, 46348 Raesfeld) möglich.

Für das kommende Frühjahr und Sommer ist es wieder gelungen, ein abwechslungsreiches Weiterbildungsprogramm mit ca. 400 Kursen/Seminaren zu erstellen.

Das breitgefächerte Programm umfasst Kurse/Seminare aus den Bereichen:

  • Kultur und Medien
  • Gesellschaft und Soziales
  • Familienbildung
  • Berufliche Bildung
  • Fremdsprachen
  • Gesundheitsbildung
  • Musik- und Tanzkursen
  • Hauswirtschaft, Kreativität, Kosmetik
  • Natur- und Umweltbildung
  • Erste Hilfe und Verkehrssicherheit

Abgerundet wird das Programm durch eine Vielzahl von Veranstaltungen zur beruflichen Weiterqualifizierung sowie Vortragsangeboten aus sämtlichen Rubriken.

Das für März geplante Kabarett mit dem Duo „Thekentratsch“ zum Thema „Vom Leben verwöhnt“ trägt ebenfalls dazu bei. Karten hierfür sind ab sofort im Sekretariat des Bildungswerkes erhältlich.

Neben einem abwechslungsreichen Kursprogramm in Präsenzunterricht ist der Bereich der digitalen Weiterbildungsangebote nochmals erweitert worden. Dies ermöglicht Ihnen eine bequeme Teilnahme von zu Hause aus. Diese Kurse, die nur Online stattfinden werden, finden Sie jeweils zu Beginn einer Rubrik.

Änderungen dem Kursprogramm finden Sie kontinuierlich auf unserer Homepage (www.bw-raesfeld.de) und auf unserer Facebook-Seite (www.facebook/Bildungswerk Raesfeld).

Nutzen Sie Ihre Chance auf Weiterbildung! Unser Team steht Ihnen für Fragen und Beratung gern zur Verfügung!

Wir freuen uns, Sie als Teilnehmer/in begrüßen zu können.

Busverkehr der RVM an Heiligabend und an den Weihnachtsfeiertagen

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Kreis Borken. An Heiligabend verkehren die Busse der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) im Kreis Borken bis nachmittags.

Dabei gilt der Fahrplan für Sonn- und Feiertage. Dann wird der Busverkehr eingestellt.
Am ersten Weihnachtsfeiertag nehmen die Linien den Betrieb im Laufe des Vormittags auf und fahren dann wie an Sonn- und Feiertagen. Am zweiten Weihnachtsfeiertag fahren die Busse nach dem Sonn- und Feiertagsfahrplan.

Die RVM empfiehlt den Fahrgästen, sich vor Fahrtantritt in der BuBiM-App über das genaue Fahrzeiten-Fenster der gewünschten Linie zu informieren. Die App steht zum kostenlosen Download im App Store und im Google Play Store bereit.
Kostenlose Fahrplanauskünfte gibt es an allen Tagen rund um die Uhr bei der Schlauen Nummer NRW unter 0 800 6 / 50 40 30. Fahrplaninformationen gibt es auch bei der kostenlosen elektronischen Fahrplanauskunft unter 0 800 3 / 50 40 30 oder im Internet unter www.rvm-online.de.

Aufstellung des Bundeshaushalts 2024  – Was wird sich ändern?

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Bundeshaushalt 2024: Einblick in die Planung. Für die Bundesregierung haben Klimaschutz, sozialer Zusammenhalt und Hilfe für die Ukraine weiter Priorität: Das betonte Bundeskanzler Scholz zur Einigung über den Etat 2024. Geplant sei, die Schuldenbremse im nächsten Jahr einzuhalten. Die Finanzlücke von 17 Milliarden Euro soll durch Einsparungen gestopft werden.

Die Details der Vereinbarung zum Bundeshaushalt 2024, die zwischen Bundeskanzler Olaf Scholz, Vizekanzler Dr. Robert Habeck und Bundesfinanzminister Christian Lindner getroffen wurde, werden dem Bundeskabinett vorgestellt. Die technische Umsetzung der Vereinbarung erfolgt durch das Bundesministerium der Finanzen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Bundesministerien.

Haushaltsanpassungen nach Verfassungsgerichtsurteil

Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 15. November 2023 die finanzverfassungsrechtlichen Vorgaben präzisiert. In Reaktion darauf hat die Bundesregierung bereits Anpassungen vorgenommen, unter anderem durch einen Nachtragshaushalt für 2023 und Änderungen im Klima- und Transformationsfonds. Diese Maßnahmen sollen Rechtssicherheit für das laufende Jahr gewährleisten.

Steuerentlastungen und Investitionen

Im Jahr 2024 werden die Bürgerinnen und Bürger durch das Inflationsausgleichsgesetz steuerlich entlastet, wobei die öffentlichen Investitionen des Bundes auf 54 Milliarden Euro ansteigen. Zudem ist die Schuldenquote Deutschlands im Vergleich zu anderen G7-Ländern die niedrigste. Ein geplantes Strompreispaket soll umgesetzt werden, allerdings kann der einmalige Zuschuss zur Absenkung der Netzentgelte nicht mehr finanziert werden.

Einsparungen und Ausrichtung des Bundeshaushalts 2024

Die notwendigen Einsparungen im Bundeshaushalt 2024 sollen vor allem durch die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen und Ausgabenkürzungen in verschiedenen Ressorts erfolgen. Das Maßnahmenpaket des Bundeshaushalts 2024 zielt darauf ab, die Vorgaben des Verfassungsgerichtsurteils umzusetzen und gleichzeitig die grundlegenden Herausforderungen Deutschlands, wie die Unterstützung der Ukraine und die klimaneutrale Transformation der Wirtschaft, zu bewältigen.

Priorisierung und Umsetzung der Maßnahmen

Das Maßnahmenpaket priorisiert Ausgaben, passt sie an und schafft klimaschädliche Subventionen ab, während Sozialkürzungen vermieden werden. Die Kernprojekte des Klima- und Transformationsfonds bleiben bestehen und die Schuldenregeln des Grundgesetzes werden eingehalten. Die Maßnahmen sollen schnellstmöglich gesetzgeberisch umgesetzt werden, mit dem Ziel, die Beratungen im Bundestag Anfang Februar 2024 abzuschließen.

Die Maßnahmen im Einzelnen: Beiträge der Bundesministerien

• Die Ausgaben für das internationale Engagement der Bundesrepublik Deutschland werden um insgesamt 800 Millionen Euro abgesenkt. Dabei tragen das Auswärtige Amt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima jeweils einen Betrag von 200 Millionen Euro und das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit 400 Millionen Euro.

• Der Etat des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr wird um 380 Millionen Euro abgesenkt.

• Im Etat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erfolgt eine Absenkung des Plafonds um 200 Millionen Euro.

• Der Bundeszuschuss an die Gesetzliche Rentenversicherung wird um 600 Millionen Euro reduziert. Im Rahmen des Rentenpakets II, das im ersten Quartal 2024 beschlossen werden soll, wird ein Rentenniveau von 48 Prozent bis zum Jahre 2039 garantiert und das Generationenkapital zur Dämpfung von Beitragssatzsteigerungen eingeführt.

• Zudem leistet die Bundesagentur für Arbeit einen teilweisen Ausgleich für die während der Corona-Krise erfolgten jährlichen Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Diese Rückerstattung für den Ausgleich beträgt 1,5 Milliarden Euro. Um den Beitragssatz mit Blick auf das Ziel des Rücklagenaufbaus stabil zu halten, wird gesetzlich festgelegt, dass die durch eine Verordnung mögliche Beitragssatzsenkung nur dann möglich ist, wenn die Rücklage im Haushalt der Bundesagentur für Arbeit eine angemessene Mindesthöhe in Prozent des BIP aufweist.

• Bei den Versteigerungen der Flächen für Windenergie auf See sind unerwartet hohe Erlöse erzielt worden. Ein Teil dieser Mittel soll breiter genutzt werden für Maßnahmen des Bundesministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz und des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

• Bei gleichbleibenden gesetzlichen Rahmenbedingungen wird die Absenkung der Wohngeldveranschlagung aus dem parlamentarischen Verfahren zum Haushalt 2024 für den Finanzplanungszeitraum um jeweils 250 Millionen Euro jährlich nachgezogen.

• Der Gesetzentwurf zur Reform der Beamtenalimentation wird angepasst; die im Haushaltsentwurf 2024 kalkulierten Mehrausgaben können daher um 150 Millionen Euro abgesenkt werden.

Abschaffung klimaschädlicher Subventionen

• Mit der Abschaffung der Begünstigung in der Kraftfahrzeugsteuer für Forst- und Landwirtschaft entstehen Mehreinnahmen von 480 Millionen Euro.

• Die Abschaffung der Steuerbegünstigung beim Agrardiesel führt zu Mehreinnahmen von bis zu 440 Millionen Euro.

• Durch die Abschaffung des Absenkungsmechanismus bei der Luftverkehrsabgabe entstehen 2024 Mehreinnahmen von bis zu 70 Millionen Euro (bis zu 300 Millionen ab 2025). Die Luftverkehrsabgabe wird darüber hinaus jährlich so angepasst, dass sie zusätzliche Einnahmen in Höhe der Privilegierung bei der Energiebesteuerung von Kerosin im nationalen Luftverkehr generiert. Dies würde ab 2024 zu Mehreinnahmen von bis zu 580 Millionen Euro jährlich führen. Das Programm „Klimaneutrales Fliegen“ bleibt im Klima- und Transformationsfonds bestehen.

• Zusätzliche Einnahmen in Höhe von bis zu 1,4 Milliarden Euro entstehen durch die Umlegung der Abführungen zur Plastikabgabe an die EU. Diese Kosten werden bisher von der Allgemeinheit der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler getragen und sollen nunmehr – wie im Koalitionsvertrag vereinbart – auf die Verursacher umgelegt werden.

Arbeitsmarktanreize

• Der sogenannte Job-Turbo bei der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten wird ausgeweitet. Hierzu zählen insbesondere die erhöhte Kontakthäufigkeit, die frühzeitige Vermittlung in Arbeit und Sanktionen bei Pflichtverletzungen. Je mehr Geflüchtete in Arbeit sind, desto weniger sind auf Sozialleistungen angewiesen. Die Maßnahmen führen zu geringeren Ausgaben in Höhe von weiteren 500 Millionen Euro in 2024 über die bereits vereinbarten Minderausgaben hinaus.

• Durch Veränderungen beim Bürgergeld (Streichung Bürgergeld-Bonus und Sanktionen Totalverweigerer) werden Mittel in Höhe von 250 Millionen Euro erwirtschaftet.

Anpassungen im Klima- und Transformationsfonds für 2024

  • Die Ausgaben des Klima- und Transformationsfonds werden für das Jahr 2024 um 12,7 Milliarden Euro gekürzt. Trotz dieser Reduzierung bleiben entscheidende Ausgaben zur wirtschaftlichen Transformation und zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger erhalten. Hierzu zählt unter anderem die Modernisierung der Gebäudeenergie. Ebenfalls fortgeführt wird die Entlastung beim Strompreis, die durch die Übernahme der EEG-Umlage realisiert wird. Einige Subventionsprogramme, insbesondere solche für Produkte, die sich bereits am Markt etabliert haben, werden hingegen gestrichen. Aufgrund dieser Anpassungen kann für das Jahr 2024 auf einen Bundeszuschuss an den Klima- und Transformationsfonds verzichtet werden. Für die Jahre 2025 und 2026 sind jedoch weiterhin Zuschüsse vorgesehen.

Anpassung des CO2-Preispfades und Fernpendlerpauschale ab 2024

  • Ab dem 1. Januar 2024 wird der CO2-Preis im Rahmen des Bundes-Emissionshandelsgesetzes (BEHG) auf das Niveau angehoben, das bereits 2020 von der vorherigen Regierung festgelegt wurde. Demzufolge beträgt der CO2-Preis ab diesem Datum 45 Euro. Diese Anhebung war ursprünglich für den 1. Januar 2023 geplant, wurde jedoch im September 2022 um ein Jahr verschoben. Der Grund für die Verschiebung war die Entlastung von Bürgerinnen, Bürgern und Unternehmen angesichts der damals hohen Energiepreise.
    Inzwischen, nach einem signifikanten Rückgang der Energiepreise im Vergleich zum Herbst 2022, ist es möglich, den CO2-Preis wieder auf den ursprünglich vorgesehenen Pfad zu bringen. Parallel dazu bleibt die im Jahr 2022 beschlossene temporäre Erhöhung der Fernpendlerpauschale bestehen. Diese Erhöhung um drei Cent – von 35 auf 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Kilometer – wird wie geplant fortgeführt.

Finanzielle Unterstützung der Deutschen Bahn für Investitionen

  • Die Deutsche Bahn wird zur Durchführung dringend notwendiger Investitionen mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausgestattet. Ab 2024 und in den darauffolgenden Jahren ist eine Erhöhung des Eigenkapitals um jeweils 1,5 Milliarden Euro geplant. Diese Kapitalerhöhung erfolgt durch finanzielle Transaktionen, ähnlich der Vorgehensweise der vorherigen Regierung.
    Für die Jahre 2024 und 2025 ist zusätzlich eine Zuführung von Mitteln in Höhe von jeweils bis zu 5,5 Milliarden Euro vorgesehen. Dabei sollen auch Erlöse aus Beteiligungen genutzt werden. Der genaue Umfang, die Ausgestaltung, der Zeitraum und die betroffenen Unternehmen für diese Transaktionen sind noch festzulegen.

Insgesamt ist geplant, der Deutschen Bahn in den nächsten Jahren Eigenkapitalmittel von bis zu 20 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen.

Weitere Maßnahmen

• Der Ansatz für die Regionalisierungsmittel im Haushalt soll um 350 Millionen Euro reduziert werden.

• Die Wiederbeschaffungen durch die Bundeswehr für die an die Ukraine abgegebenen Waffen wird aus dem Sondervermögen Bundeswehr finanziert. Dadurch können die ursprünglich vorgesehenen Mittel im Bundeshaushalt für die Ertüchtigung der Ukraine um 520 Millionen Euro abgesenkt werden.

• Die Annahmen für die Zinsausgaben des Bundes werden auf Basis des neuen Emissionskalenders und veränderter Zins- und Inflationsdaten an die im Vergleich zur Aufstellung des Regierungsentwurfes veränderten Marktbedingungen angepasst (2,3 Milliarden Euro). Die Prognose für noch nicht abgerechnete Ausgaben des Wirtschaftsstabilisierungsfonds für das Jahr 2023 wird aktualisiert (400 Millionen Euro).

• Die Rücklagen der nicht vom Urteil des Bundesverfassungsgerichts betroffenen Sondervermögen werden genutzt (ca. 3,2 Milliarden Euro).

Bundesregierung verstärkt finanzielle Unterstützung nach Flutkatastrophe 2021

Die Bundesregierung setzt ihre finanziellen Hilfen zur Bewältigung der umfangreichen Schäden durch die Flutkatastrophe im Sommer 2021 in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen fort. Im Haushaltsplan für das Jahr 2024 sind dafür 2,7 Milliarden Euro vorgesehen, was eine Erhöhung von über einer Milliarde Euro gegenüber 2023 darstellt.

Anpassung an rechtliche Vorgaben

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird aktuell geprüft, ob die Finanzierung weiterhin über die notlagenbedingte Kreditfinanzierung des Sondervermögens erfolgen kann, wie es ursprünglich von der Vorgängerregierung geplant war. Diese Prüfung erfolgt unter Einbeziehung unabhängiger juristischer Expertise. Sollte diese Finanzierungsart rechtlich zulässig sein, wäre nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts auch für 2024 ein erneuter Überschreitensbeschluss gemäß Artikel 115 Absatz 2 Satz 6 und 7 des Grundgesetzes erforderlich.

Einbindung der Opposition und alternative Finanzierung

In diesem Zusammenhang plant die Bundesregierung, das Gespräch mit der größten Oppositionsfraktion zu suchen. Ziel ist es, eine Unterstützung für einen möglichen Überschreitensbeschluss nach Artikel 115 Absatz 2 Satz 6 und 7 des Grundgesetzes zu gewinnen, um eine Spaltung innerhalb der Bevölkerung zu vermeiden. Falls der Weg über diesen Artikel rechtlich nicht möglich ist, wird die Finanzierung aus dem Bundeshaushalt erfolgen.

Finanzielle Unterstützung der Ukraine aus dem Bundeshaushalt 2024

Die geplante finanzielle Unterstützung der Ukraine für das Jahr 2024 wird aus dem Bundeshaushalt ohne einen Überschreitensbeschluss bereitgestellt. Dies bedeutet, dass die bisher veranschlagten Mittel im Rahmen des aktuellen Haushaltsplans abgedeckt sind.

Eventuelle Anpassungen bei zunehmendem Finanzbedarf

Sollte im Laufe des Jahres 2024 ein erhöhter Finanzbedarf für die Unterstützung der Ukraine entstehen, insbesondere in Kooperation mit internationalen Partnern, und über die bisher geplanten Ausgaben hinausgehen, wird die Bundesregierung dem Deutschen Bundestag einen Überschreitensbeschluss gemäß Artikel 115 Absatz 2 Satz 6 und 7 des Grundgesetzes vorschlagen. Ein solcher Beschluss wäre notwendig, falls die staatliche Finanzlage dadurch erheblich beeinträchtigt würde.

Langfristige Unterstützung und politische Botschaft

Die Unterstützung der Ukraine ist ein langfristiges Engagement, um das Land in die Lage zu versetzen, sich gegen die Aggression Russlands unter Präsident Putin zur Wehr zu setzen. Diese Unterstützung sendet eine klare Botschaft an Präsident Putin, der möglicherweise darauf spekuliert, dass die internationale Hilfe für die Ukraine nachlassen könnte.

Quelle: Bundesregierung

Entscheidungen und Debatten im Rat zu Windparkprojekten

Projekt Kierit: Zustimmung bei geheimer Abstimmung. Ablehnung des Projekts Bürgerwindpark Erler Lohr Gbr.

Am Montagabend sprachen sich die Ratsmitglieder in einer geheimen Abstimmung während der Ratssitzung für das Projekt Kierit aus: Mit 21 Ja-Stimmen, vier Enthaltungen und zwei Gegenstimmen fiel das Votum deutlich aus.

Ablehnung des Projekts Bürgerwindpark Erler Lohr

Entgegen der eindeutigen Empfehlung der Gemeindeverwaltung, das Einvernehmen zum Bürgerwindpark Erler Lohr zu erteilen, wurde der entsprechende Antrag abgelehnt. Bei 16 Nein-Stimmen, 9 Ja-Stimmen und 2 Enthaltungen fand der Antrag keine Mehrheit.

Reaktionen der Anwohner und Grundstückseigentümer

Rund 33 Gesellschafter, als Anwohner und Grundstückseigentümer im Erler Lohr, waren bei der Ratssitzung vertreten und verfolgten aufmerksam die Diskussionen.

Zu Beginn der Diskussion betonte die Verwaltung, dass in vielen Windprojekten negative Stellungnahmen und rechtliche Einwände eingegangen seien, jedoch nicht im Fall des Erler Lohrs.

Kritische Stimmen aus den Fraktionen

Bernhard Bölker (CDU) hob hervor, dass die Gebiete Kierit und Erler Lohr früher aus Landschaftsschutzgründen gestrichen, jetzt aber wieder freigegeben wurden. Er beklagte die Spaltung von Nachbarschaften, Rat und Familien durch das Thema und forderte eine geheime Abstimmung als Schutz für die Ratsmitglieder. Er habe während seiner 34-jährigen Zeit als Ratsmitglied so ein Chaos noch nicht erlebt.

Elke Rybarczyk übte scharfe Kritik am Projekt Erler Lohr Gbr. und dem damit verbundenen Antrag, der aufgrund der engen Verbindung zur Dorfentwicklung in Erle möglicherweise jährliche finanzielle Vorteile von über 40.000 Euro für die lokale Bürgergenossenschaft „Wir in Erle“ mit sich bringen könnte.“ „Die Gruppe möchte durch ihren Antrag einen positiven Ratsbescheid bekommen. Bei aller Liebe für die Dorfkneipe und dem Pächter, so geht es nicht“.

Henry Tünte von den Grünen äußerte deutliche Bedenken bezüglich des Landschaftsschutzes im Kontext des Windparkprojekts Erler Lohr. Er stellte fest, dass dieser Aspekt in der Diskussion vernachlässigt worden sei.

Volker van Wasen (UWG) bezeichnete das Angebot des Windparks als unmoralisch. Er äußerte die Befürchtung, dass durch solche Angebote Ratsbeschlüsse beeinflusst werden könnten. In seiner deutlichen Kritik sagte er: „Die Verantwortlichen der Erler Lohr bewegen sich am Rande Legalität, indem sie vorschreiben, was die Gemeinde mit den Erträgen machen soll. Erpressen lassen wir uns nicht.“

Im Gegensatz dazu sah Christoph Stephan von der FDP keinen triftigen Grund, das Projekt abzulehnen. Seiner Meinung nach gebe es keine ausreichenden Argumente, das Projekt nicht zu unterstützen.

André  Olbing (CDU) betonte, dass die teilweise Unterstellungen von Ratsmitgliedern, was den Antrag der Erler Lohr Gbr. anbelange, übertrieben formuliert seien. „Der Bürgerwindpark wird dadurch schon fast in kriminelle Ecke getrieben“, so Olbing. Er unterstrich jedoch, dass der Antrag an die Gemeinde nicht ganz glücklich verfasst worden sei.

Bürgermeister Tesing und das Bürgerenergiegesetz

In der Diskussion über den Antrag der Erler Lohr Gbr. griff Bürgermeister Martin Tesing auf die jüngst in Nordrhein-Westfalen getroffene Vereinbarung des Bürgerenergiegesetzes NRW zurück (wir berichteten. Siehe unten).

Dieses Gesetz betont die Wichtigkeit von Beteiligungsoptionen in Vereinbarungen zwischen Projektentwicklern und Kommunen. Solche Vereinbarungen sollen vielfältige Möglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger beinhalten, sich direkt an lokalen Energieprojekten zu beteiligen. Dazu zählen unter anderem direkte finanzielle Beteiligungen, die Bereitstellung von Nachrangdarlehen oder die Einführung von Bürgerstromtarifen, die speziell auf die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung zugeschnitten sind. Dadurch wird es den Anwohnern ermöglicht, sich in den meisten Fällen direkt und finanziell an Windparks zu beteiligen. Trotz dieser Perspektiven und des Hinweises auf das Bürgerenergiegesetz standen die Kritiker dem Ausbau der erneuerbaren Energien im Ortsteil Erle in dieser Sitzung ablehnend gegenüber.

Letztendliche Entscheidungsgewalt

Letztendlich wird es so aussehen, dass, wenn auch die Bezirksregierung Münster keinen Beschluss fasst, der Kreis Borken in dieser Sache gefragt sein wird und eine Entscheidung treffen wird. In Sachen Planungshoheit sei der Gemeinde hinsichtlich auf Windenergie das Recht genommen worden, zu entscheiden, was passiert, so Tesing

Unabhängig von der Ratsentscheidung liegt die endgültige Entscheidung bei der Bezirksregierung Münster oder beim Kreis Borken. Der Bürgermeister äußerte sein Bedauern über die interne Unstimmigkeit und die letztendliche Entscheidungsgewalt des Kreises oder der Bezirksregierung.

Stellungnahme der Initiatoren Erler Lohr Gbr.

Die Initiatoren des Erler Lohr Gbr. betonten, dass ihr Antrag das Ziel verfolge, das Dorf ernsthaft und nachhaltig zu unterstützen. Sie bedauern das Missverständnis und weisen auf die fehlende Diskussion über Gewerbesteuereinnahmen und EEG-Zuwendungen hin, die die Gemeindefinanzen stärken könnten.

„Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass der Rat der Gemeinde Raesfeld ein unglückliches Händchen bei Diskussionen und Entscheidungen mit Weitsicht für unser Dorfleben hat. Der Gleichbehandlungsgrundsatz aus dem Grundgesetz ist ein weiteres Mal im Handeln des Rates nicht erkennbar. Was in den direkt angrenzenden Nachbarkommunen seit Monaten in dieser Thematik konsequent und nachvollziehbar vorgelebt wird, lässt die Politik in Raesfeld nach wie vor vermissen und schürt damit die Spaltung der Bürger in den einzelnen Ortsteilen“.

Haushaltsentwurf 2024 in Raesfeld mehrheitlich beschlossen – FDP stimmt dagegen

Der Gemeinderat Raesfeld hat in seiner Sitzung am Montagabend in der St.-Sebastianschule mehrheitlich den Haushaltsentwurf für das kommende Jahr angenommen.

Während CDU, UWG und SPD dem Entwurf ihre Zustimmung gaben, stimmte die FDP gegen ihn, vorrangig aufgrund der geplanten Anhebung der Grundsteuern. Trotz der allgemeinen Zustimmung zum Haushalt gab es auch deutliche Kritikpunkte, die zur Sprache kamen.

CDU-Fraktion sieht die Belastungsgrenze der Gemeinde erreicht

Bernhard-Bölker-CDU-Raesfeld
Bernhard-Bölker-CDU-Raesfeld. © Petra Bosse

Bernhard Bölker, der Fraktionsvorsitzende der CDU in Raesfeld, erörterte in seiner Haushaltsrede die Haushaltssituation der Gemeinde für 2024 und ging dabei auf zahlreiche Herausforderungen und geplante Vorhaben ein. Ein Hauptaugenmerk legte er auf die finanzielle Unsicherheit, die durch globale Unruhen und die Verfassungswidrigkeit des Bundeshaushalts verstärkt wird, was zukünftige Fördermittel gefährdet. Trotz dieser Unsicherheit sind Projekte wie die Umgestaltung von Gemeindebereichen und Schulrenovierungen geplant, wofür teilweise bereits Fördermittel zugesagt sind.

Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern wurde als eine wesentliche Herausforderung hervorgehoben, die erhebliche finanzielle und organisatorische Anforderungen stellt. Bölker betonte die Bedeutung einer europaweiten Lösung und unterstützte die Schaffung von Arbeitsmöglichkeiten für Asylbewerber.

Belastungsgrenze der Gemeinde erreicht

Er wies auf die bevorstehenden erhöhten Ausgaben der Gemeinde hin, insbesondere aufgrund steigender Transferaufwendungen. Die CDU-Fraktion sieht die Belastungsgrenze der Gemeinde erreicht und plädiert für ein maßvolles Wachstum, um finanzielle Stabilität zu sichern. Dies beinhaltet Pläne zur Entwicklung von Wohn- und Gewerbeflächen sowie eine moderate Anpassung der Steuer- und Gebührensätze. Bölker hob hervor, dass die Transferaufwendungen 2024 um circa 815.000 Euro, speziell für Kreis- und Jugendamtsumlagen, steigen werden, was einen Gesamtbetrag von 12.650.300 Euro ausmacht.

In Bezug auf steigende Gebührensätze erklärte Bölker, dass die wesentlichen Erhöhungen durch gestiegene Personal- und Energiekosten bedingt sind. Er betonte: „Alles in allem liegen wir in Raesfeld bei den Gemeindesteuer- und Gebührensätzen auch dann noch im niedrigsten Drittel der Kommunen in Kreis, Land und Bund, die ihre Bürgerinnen und Bürger nur sehr gering belasten. Es gibt Kommunen, wo der Satz für die Grundsteuer A bereits bei 800 Punkten und die Grundsteuer B die Marke von 1000 Punkten in 2024 überschreitet“.

UWG-Fraktion: Mangelnde Transparenz in politischen Entscheidungen

Volker van Wasen UWG. ©Petra Bosse

Volker van Wasen (UWG) äußerte sich sin seiner Stellungnahme zum Haushalt der Gemeinde Raesfeld besorgt über die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten, hohe Lebenshaltungskosten, andauernde Konflikte weltweit und die zunehmende Politikverdrossenheit, welche rechtspopulistischen Parteien Zulauf beschert. Er betonte die Notwendigkeit von Maßnahmen wie politischer Aufklärung, Bekämpfung sozialer Ungleichheit und Förderung politischer Bildung, um diesen Trends entgegenzuwirken.

Fortschritte in der Dorfentwicklung

In Raesfeld seien, so van Wasen, einige Fortschritte erzielt worden, darunter die Dorfentwicklung und geplante Investitionen wie der Bau eines Drogeriemarktes und die Erneuerung des Schlosses. Der Fraktionsvorsitzende hob die Bedeutung von Investitionen in Sicherheit und Klimaschutz hervor und geplant Maßnahmen wie den Ausbau der Radinfrastruktur und E-Mobilität. Die Van Wasen kritisierte mangelnde Transparenz in politischen Entscheidungen, insbesondere bei der Nutzung des Jugendhauses Erle als Flüchtlingsunterkunft. Er forderte mehr Bürgerbeteiligung und Offenheit in der Kommunalpolitik und betonte die Notwendigkeit, politische Entscheidungen gründlicher zu diskutieren und die Öffentlichkeit besser einzubeziehen.

Kritik an Anhebung der Grundsteuer A und B

Zum Haushalt: Trotz eines geplanten Defizits von 1,7 Millionen Euro sieht die UWG die finanzielle Lage der Gemeinde positiv und unterstützt den Haushaltsplan für 2024. Van Wasen kritisierte jedoch die geplante Anhebung der Grundsteuer A und B und forderte eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere in Anbetracht der aktuellen Wirtschaftslage und der Preissteigerungen: „Denn näher betrachtet, führen diese Erhöhungen lediglich zu unwesentlichen Mehreinnahmen. Bei einem Gesamthaushalt von 27 Millionen ist dies noch nicht einmal ein Tropfen auf einem heißen Stein“, so van Wasen. „Seitdem ich in der Lokalpolitik tätig bin, hat die Gemeinde bis auf einen Fall im Jahr 2020, immer ein negatives Ergebnis erwartet. Die Worthülsen waren immer gleich… und was soll ich sagen… jedes Mal haben wir das Jahr mit einem deutlichen Plus beendet“. Zum Abschluss sprach er sich für eine Fortsetzung der positiven Entwicklung Raesfelds aus.

Integration, mehr Bürgernähe und Verlässlichkeit in der Verwaltung

Elke-Rybarczyk-SPD
Elke Rybarczyk SPD ©Petra Bosse

In ihrer Haushaltsrede thematisiert die SPD-Fraktionsvorsitzende Elke Rybarczyk zunächst die globalen Krisen und ihre Auswirkungen, bevor sie zum lokalen Kontext überging. Zum Haushalt 2024 der Gemeinde Raesfeld, der ein Defizit von 1.712.500 Euro aufweist, welches aus der Ausgleichsrücklage gedeckt werden könne, betonte Rybarczyk, dass keine Panikmache notwendig sei, obwohl die Rücklage abnimmt. Was die die Erhöhung der Grundsteuern und der Gebührenerhöhung anbelange, habe die SPD-Fraktion nur widerwillig zugestimmt, so die Fraktionsvorsitzende.

Darüber hinaus lobte die Vorsitzende die Verwaltung und den Bürgermeister für eine ordentliche Haushaltsführung. Im weiteren konzentrierte Rybarczyk sich in ihrer Rede auf politische Entscheidungen und Vorkommnisse des letzten Jahres.

Mangelnde Transparenz in der Verwaltung

Dazu gehörte der Bürgerpark, der zwar attraktiv sei, aber Verbesserungspotenzial hinsichtlich Inklusionsangeboten hätte. Bei der Unterbringung von Geflüchteten kritisierte Elke Rybarczyk sowohl die Flüchtlingsunterkunft an der Dorstener Straße als auch die Nutzung des Jugendhauses in Erle. Sie sehe hier eine schwierige Integration und Ghettoisierung der Geflüchteten sowie kommunikative Mängel und mangelnde Transparenz in der Verwaltung. Auch was die Dorfentwicklung, insbesondere die Umstrukturierung des Femeichengeländes sei dieser mit „heißer Nadel“ gestrickt worden und die Pläne des Heimatvereins nicht genügend berücksichtigt worden.

Was die Bebauung des Epping-Geländes anbelange, kritisierte sie den Mangel an sozialem Wohnungsbau und forderte mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz. „Apropos Abrissbirne: Als erschütternd empfinde ich die Tatsache, dass in den Teilen Raesfeld und Erle die Abrissbirne und die Folgen das Ortsbild prägen“, so Rybarczyk. Sie mahnte zu mehr Bürgernähe und Verlässlichkeit in der Verwaltung und betont die Wichtigkeit von Anstand und Respekt in der öffentlichen Kommunikation.

Aktuelle Windenergieplanung führt zu Spannung in der Gemeinde

Henry Tünte Die Grünen Raesfeld
Henry Tünte Bündnis90/Die Grünen ©Petra Bosse

Henry Tünte, Fraktionsvorsitzender der Grünen-Fraktion in Raesfeld lobte in seiner Haushaltsrede die übersichtliche und fiskalisch nachvollziehbare Haushaltssatzung, betont aber auch die Herausforderungen, denen sich die Gemeinde gegenübersieht. Er verwies auf die Notwendigkeit, auf Rücklagen zurückzugreifen, besonders in den aktuellen, sich wandelnden Zeiten.

Tünte hob den Einfluss des Klimawandels und des russischen Angriffskrieges hervor, insbesondere im Kontext des Osterpakets, das einen beschleunigten Ausbau CO2-armer, erneuerbarer Energieträger fordert. Der Grüne bekräftigte den Wunsch der Verwaltung von fossilen Energieträgern wegzukommen. Die aktuellen Entwicklungen führen laut Tünte jedoch zu Konflikten in Raesfeld, besonders im Bereich der Windenergieplanung.

Spannungen zwischen Windkraftgegnern und -befürwortern

Durch Bekanntmachungsfehler bei der Windkraftkonzentrationszone entstehen ungesteuerte Planungen, was zu Spannungen zwischen Windkraftgegnern und -befürwortern führe. Die Gemeinde habe dabei nur begrenzten Einfluss, da sie nur städtebauliche Gründe für oder gegen Projekte anführen könne. Ein weiteres Thema ist die Unterbringung von Flüchtlingen. Zwar habe die Gemeinde viele Unterkünfte, aber stößt an ihre Grenzen, weshalb das Erler Jugendhaus übergangsweise für Geflüchtete genutzt werden muss. Das Problem liege laut der Grünen im Wohnungsmarkt Raesfelds, wo es an bezahlbarem Wohnraum mangelt.

Henry Tünte betonte die Notwendigkeit, gegen die Überschreitung planetarer Grenzen zu arbeiten und nannte Maßnahmen wie den Ausbau CO2-armer Energieversorgung, Anpassungen an den Klimawandel, Umgang mit dem Landschaftswasserhaushalt, Bekämpfung des Artensterbens und Reduktion der Nährstoffbelastung sowie die Reduktion neuartiger Substanzen. Er forderte eine gemeinsame und dringende Lösungssuche für diese Herausforderungen.

FDP-Fraktion Raesfeld lehnt den Haushaltentwurf ab

Christoph Stephan FDP ©Petra Bosse

Als letzter Redner lehnte Christoph Stephan (FDP) den Haushaltsentwurf für das Jahr 2024 ab. Er findet die Ausgabeplanung zwar schlüssig, aber er erachtet die vorgesehenen Einnahmemaßnahmen, insbesondere die Steuererhöhungen, für die Bürgerschaft als nicht sinnvoll.

Stephan betonte in seiner Haushaltsrede, dass Steuern eine wesentliche Einnahmequelle des Staates sind, die für Gemeinschaftsaufgaben wie Infrastruktur und Bildung verwendet werden, während Gebühren für konkrete Leistungen anfallen. Er wies weiter darauf hin, dass in der Vergangenheit durch kluge Haushaltsführung und trotz negativer Erwartungen, stets positive Haushaltsergebnisse erzielt wurden, was zu einer starken Ausgleichsrücklage führte.

Senkung der Grund- und Gewerbesteuern

Angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Lage, mit hohen Abgabenlasten und Lebenshaltungskosten sowie Inflation, sieht die FDP-Fraktion eine höhere Steuerlast auf kommunaler Ebene als weder notwendig noch ökonomisch sinnvoll an. Er forderte daher eine Senkung der Grund- und Gewerbesteuern, um entgegen der wirtschaftlichen Herausforderungen zu wirken und die Attraktivität Raesfelds für private und gewerbliche Investitionen zu steigern. Dies solle langfristig zu mehr Einnahmen für die Gemeinde führen.

400 Landwirte aus Westfalen-Lippe zeigen in Berlin Flagge

Kundgebung vor dem Brandenburger Tor: Rund 400 Landwirtinnen und Landwirte aus Westfalen-Lippe zeigen in Berlin Flagge für Agrardiesel und Kfz-Steuerbefreiung WLV-Präsident Beringmeier: „Steuerbelastungen sind inakzeptabel und schwächen den Wettbewerb!“

Rund 400 Landwirtinnen und Landwirte aus Westfalen-Lippe haben sich kurzerhand seit heute Nacht auf den Weg Richtung Berlin gemacht.

Kundgebung Berlin Landwirte
© Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

Seit dem Vormittag findet vor dem Brandenburger Tor eine vom Deutschen Bauernverband organisierte Großkundgebung statt, um gegen die von der Bundesregierung für den Bundeshaushalt 2024 vorgesehene Streichung von Steuervergünstigungen für Agrardiesel sowie die Abschaffung der Steuerbefreiung für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge zu demonstrieren. Der Unmut und die Empörung über die Pläne der Bundesregierung sind enorm, nachdem Einzelheiten zu den Haushaltsplanungen in der vergangenen Woche publik gemacht worden waren. 

Demo Landwirte Berlin
©Foto: Westfälisch-Lippischer Landwirtschaftsverband e.V.

Steuererleichterungen bei Agrardiesel und Kfz-Steuer

WLV-Präsident Hubertus Beringmeier hat sich gemeinsam mit Berufskollegen am Morgen auf den Weg in die Bundeshauptstadt gemacht. „Hunderte Westfalen haben sich mit Landwirtinnen und Landwirten aus der gesamten Bundesrepublik vor dem Brandenburger Tor versammelt. Gemeinsam kämpfen wir für Steuererleichterungen bei Agrardiesel und Kfz-Steuer, die für unsere Betriebe bei der Nahrungsmittelproduktion unerlässlich sind. Die Bundesregierung muss sofort einlenken. Wir fordern die Rücknahme der Pläne der Ampel-Koalition und einen Schutzstatus für unsere heimische Landwirtschaft, die von zentraler Bedeutung für die Lebensmittelsicherung ist“, machte Hubertus Beringmeier vor dem Brandenburger Tor deutlich. „Die drohenden zusätzlichen Steuer-Belastungen von fast 1 Milliarde Euro sind inakzeptabel und überproportional im Verhältnis zum Gesamtsparpaket. Sie schwächen unsere hiesige Landwirtschaft im internationalen Wettbewerb erheblich. Massive Kostensteigerungen für unsere Betriebe und Preissteigerungen bei Lebensmitteln für Verbraucherinnen und Verbrauchern wären die Folge. Das ist ein fauler Haushaltskompromiss, der auf dem Rücken der deutschen Landwirtinnen und Landwirte ausgetragen wird“, so Beringmeier weiter.

Nadine Heselhaus: „Die Landwirtschaft wird unverhältnismäßig stark belastet“

SPD-Bundestagsabgeordnete nimmt Stellung zu Kürzungsplänen der Bundesregierung

(pd). Die politische Einigung der Spitzen der Ampel-Koalition auf den Bundeshaushalt für 2024 hat bei vielen Landwirtinnen und Landwirten zu Unmut geführt. Sowohl die Agrardiesel-Rückvergütung als auch die Befreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge von der Kfz-Steuer sollen demnach gestrichen werden. Die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Borken II, Nadine Heselhaus, nimmt dazu Stellung.

„Für die SPD wäre ein Aussetzen der Schuldenbremse auch im kommenden Jahr die bessere Wahl gewesen. Die besonderen Herausforderungen, vor die unser Land durch Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine gestellt wird, rechtfertigen dies aus unserer Sicht. Hierzu gab es in der Regierungskoalition jedoch keine Einigkeit.

Die stattdessen vereinbarten Einsparungen sind in der Summe notwendig und dennoch für die Betroffenen hart. Zwar sind Sparmaßnahmen immer schmerzhaft. Die Landwirtschaft wird durch die Streichung der Agrardiesel-Rückvergütung und der Befreiung landwirtschaftlicher Fahrzeuge von der Kfz-Steuer jedoch unverhältnismäßig stark belastet. Das trifft besonders den ländlichen Raum und damit auch den Kreis Borken. Die Landwirtinnen und Landwirte haben fest mit den beiden Vergünstigungen geplant. Ich verstehe den Unmut über die Entscheidung deshalb gut. Gemeinsam mit anderen Mitgliedern meiner Fraktion setze ich mich dafür ein, dass es im parlamentarischen Verfahren noch zu Änderungen kommt. Denn am Ende wird der Haushalt vom Bundestag beschlossen, nicht von der Regierung.

Ich weiß, was unsere Landwirtinnen und Landwirte leisten. Ohne die Landwirtschaft gibt es keine gesicherte Nahrungsmittelproduktion, keine Landschaftspflege und letztlich auch keine ökologische Transformation. Diese Transformation ist eine generationenübergreifende Mammutaufgabe, die wir neben den vielen Krisen unserer Zeit zu bewältigen haben. Dem muss auch unsere Haushaltspolitik Rechnung tragen, weshalb ich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts bedauert habe und die Schuldenbremse in ihrer gegenwärtigen Ausgestaltung nicht für zukunftstauglich halte“, so Nadine Heselhaus.

Ex-Bundestrainer Nicolai Zeltinger wechselt zu Funke Medical

Die Funke Medical GmbH verstärkt zum 1. März 2024 ihr Vertriebsteam mit einem neuen Verkaufsleiter. Der personelle Neuzugang Nicolai Zeltinger war bis vor kurzem Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft im Rollstuhlbasketball. Zukünftig wird er unter Helmut Wessels, Geschäftsführer Vertrieb, auch in strategischen Aufgabenfeldern tätig sein.

Nicolai Zeltinger wird bei der Funke Medical GmbH die Leitung eines Verkaufsteams übernehmen. Im Rückgriff auf professionelle Methoden aus dem Hochleistungssport wird er zusammen mit Helmut Wessels zunächst für die DACH-Region neue Verkaufsstrategien entwickeln und mit seinem Team umsetzen, um diese später auch auf ganz Europa auszuweiten. Für diese Aufgabe bringt Nicolai Zeltinger optimale fachliche und persönliche Voraussetzungen mit, sowohl aus seiner Zeit als erfahrener Mannschaftstrainer und Verbandsfunktionär als auch aus seinem Studium der Mathematik und Betriebswirtschaftslehre.

Erfolgreiche Trainerkarriere

Der 52-jährige Gießener blickt auf eine erfolgreiche Trainerkarriere im Rollstuhlbasketball zurück. Nach mehreren Jahren als Bundesliga- und Assistenztrainer in Deutschland und Kanada war Nicolai Zeltinger zuletzt 13 Jahre lang Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft der Herren und sorgte in dieser Zeit bei internationalen Wettbewerben für einige Medaillen. Parallel engagierte er sich in unterschiedlichen Vereinen, Verbänden und Kommissionen für den Behindertensport Rollstuhlbasketball. So gehen verschiedene Reformen und neue Strukturen im Leistungssportbereich Rollstuhlbasketball sowie neue Marketing- und Kommunikationsstrategien für eine effektive Öffentlichkeitsarbeit auf seinen ehrenamtlichen Einsatz zurück.

Nicolai Zeltinger bringt Führung und Wissen mit

„Nicolai Zeltinger ist eine echte Trainer-Koryphäe. Er bringt nicht nur hervorragende Führungs- und Coachingkompetenzen mit, sondern auch Erfahrungen auf der Bühne des internationalen Sports. Sein Know-how aus dem Leistungssport, sein Wissen um die besonderen Bedürfnisse der gehandicapten Sportler und sein Netzwerk in der paralympischen Welt sind für uns auf der vertriebsstrategischen Ebene ein großer Gewinn und werden auch die Entwicklung unseres Antidekubitus-Portfolios bereichern“, so CEO Andreas Funke.

„Für mich ist diese neue berufliche Herausforderung eine Win-win-Situation. Ich freue mich darauf, Praktiken aus dem Leistungssport ins betriebliche Coaching übersetzen zu dürfen. Gleichzeitig bleibe ich durch die Produkte und Sponsoringaktivitäten der Funke Medical GmbH weiterhin meiner Leidenschaft, dem Rollstuhlbasketball, eng verbunden“, fasst Nicolai Zeltinger zusammen.

Skurios Volleys besiegen den Tabellen-Fünften NawaRo Straubing

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Tiebreak-Erfolg im letzten Heimspiel. Die Skurios Volleys besiegen den Tabellen-Fünften NawaRo Straubing nach 126 packenden Minuten mit 3:2

Borken(pd). Nein, für schwache Nerven war das elfte Saisonspiel der Skurios Volleys wieder einmal nichts. Nach zwei Niederlagen in Folge gegen den Tabellenführer Schwarz-Weiß Erfurt und die BayerVolleys folgte nun im letzten Heimspiel des Jahres 2023 ein 3:2 (23:25, 25:18, 22:25, 26:24, 15:13) gegen den Tabellenfünften NawaRo Straubing. Wer die letzten Spiele live oder im Stream verfolgt hat, der weiß, dass die Skurios Volleys sportlich immer wieder für Überraschungen gut sind und vieles können – nur nicht in drei Sätzen gewinnen. Vorerst zumindest.

Am dichtesten am Spielgeschehen dran, da direkt darin involviert, sind natürlich Spielerinnen und der Cheftrainer. Sie haben ihre eigene Sicht aufs Spielgeschehen und auch wenn diese sich von einem reinen Spielbericht unterscheidet, lassen wir sie heute mal zu Wort kommen.

„Im ersten Satz haben wir einfach sehr gut gesehen, dass wir mit dem gegnerischen Team mithalten können. Den Satz haben wir ja ganz knapp verloren. Das Ziel war direkt zu gewinnen aber NawaRo ist auch Tabellen-Fünfter. Von daher haben wir heute einen guten Start gehabt und gezeigt, dass heute Abend viel drin sein können. Wir dürfen nicht erwarten, dass wir gegen den Tabellenfünften mit einem sehr guten Satz gewinnen und mit 3:0 oder 3:1 gewinnen.“

Sandra Hövels, Mittelblockerin, # 7 zum ersten Satz

„Mir ist taufgefallen, dass wir unsere Fehlerquellen abgestellt hat und Straubing hat hingegen angefangen Eigenfehler zu machen und ins Aus zu schlagen. In den Situationen haben wir einfach stabil gespielt, haben den Ball immer rübergegeben, dass die Fehler machen konnten und so konnten wir Straubing schwächen“

Doreen Luther, Mittelblockerin, 3 zum zweiten Satz

„Als wir in diesen Satz leider verloren hatten, wurde mir klar, dass das heute wohl ein Fünf-Satz-Spiel werden würde.“

Fabienne Coenders, Außenangreiferin, #12 und Kapitänin zum dritten Satz

„Meine Spielerinnen sind im vierten Satz mental wacher geworden. Wenn sie mental schwächer gewesen wären, hatten sie auch nicht den vierten und fünften Satz gewonnen.“

Chang Cheng Liu, Cheftrainer, zum vierten Satz

 „Ich fand den fünften Satz richtig toll. Wir sind in Rückstand gegangen und auch zum Seitenwechsel lagen wir mit drei Punkten hinten. Aber es hat sich keinen Moment so angefühlt als würden wir verlieren, da wir heute einen richtig guten Kampfgeist hatten – also das ganze Team. Dann sind wir auf die andere Seite gewechselt, kamen wieder ran und es hat sich einfach gut angefühlt. Wir haben heute eine richtig starke Teamleistung gehabt und haben füreinander gekämpft. Am Ende haben wir das Spiel für uns entscheiden können und das hat sich richtig gut angefühlt.“

Chaine Konjer, Zuspielerin, #10 zum fünften Satz

Das Spiel gegen den Ex-Erstligisten NawaRo Straubing hatte für Borkens Cheftrainer Chang Cheng Liu noch eine ganz persönliche Note, schließlich spielt seine Tochter Yina Liu als Zuspielerin in dieser Saison für die Niederbayern. Aufgrund ihrer überzeugenden Leistung im heutigen Spiel erhielt die langjährige Skurios-Spielerin die silberne MVP-Medaille. Auf Seiten der Skurios Volleys überzeugte heute vor allem Kapitänin Fabienne Coenders, die ihre erste goldene MVP-Medaille in dieser Saison zusammen mit dem Team bejubeln durfte.

Unterhaltsamer plattdeutscher Nachmittag mit den Grooten Brejpottspöllers

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„Lachen mäk dat Lääwen lichter!“ Unter diesem Motto stand der plattdeutsche Nachmittag des Heimatvereins Erle.

Erle (pd). Und in der Tat gelang es den Kindern und Jugendlichen der „Grooten Brejpottspöllers“ (Plattdeutsch-AG des Heimatvereins Erle) mit ihrem bunten und humorvollen Sketchen aus dem Schulleben früher und heute und mit originellen und ironischen Familienszenen aus dem Alltag das Leben der Anwesenden durch Lachen leichter zu machen.

Grooten Brejpottspöllers Heimatverein Erle 2023
Foto: Heimatverein Erle

In kurzen Auftritten spielten sie selbst erdachte Stücke. Besonderen Applaus bekam das Stück „Tresken un Mathilde up denn Marktplatz“, mit dem sie beim plattdeutschen Wettbewerb des Kreises Borken den 1. Preis errungen hatten. Bei dem Sketch geht es um die Suche nach einen geeigneten neuen Bürgermeister.

Vorstellungsgespräch

Ein aktuelles Problem griff der Sketch „Vorstellungsgespräch“ auf. Viele Vereine suchen Nachwuchs für ihre Vorstände. Und so melden sich originelle Typen wie der Öko-Fuzzi, der
zerstreute Professor oder die Mutter mir Kind zum Vorstellungsgespräch.
Eine darstellerische Neuerung kreierten die Jugendlichen, indem sie zu dem „Erlsken Leed“  den Text pantomimisch veranschaulichten. „Wi spöllt un lärt Platt daobi!“ Spölln un Lärn (learning by doing) – das ist das Ziel der AG. Die Freude, die sie dabei haben, konnten die Zuschauer spüren. Sie verabschiedeten die Akteure mit großem Applaus.

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