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Countdown für die Landtagswahl

Raesfeld (pd). Die Uhr tickt: In vier Tagen entscheiden die Wähler über die Zusammensetzung des zukünftigen Landtags in NRW. In Raesfeld werden 8.942 Wahlberechtigte, davon 811 Jungwähler, aus sechs Wahlbezirken an die Urne gebeten. 850 Wahlberechtigte haben sich bereits per Briefwahl entschieden.
Anfordern kann man die Briefwahlunterlagen noch bis zum 7.05.2010 um 18.00 Uhr im Bürgerbüro der Gemeinde. Dort wartet die Briefwahlurne während der Öffnungszeiten auf weitere Stimmen.
Wie schon im Superwahljahr 2009 werden sich am Sonntag die Wahllokale auf nur drei Stationen im Gemeindegebiet verteilen. Gewählt wird in der Raesfelder Sebastianschule, der Homeraner Schule und der Erler Silvesterschule.  [spoiler] In den einzelnen Wahlbezirken warten jeweils acht ehrenamtlichen Wahlhelfern auf die Wählerinnen und Wähler. „Wir freuen uns, dass die Wahlvorstände wieder bunt gemischt sind. Eine gesunde Mischung aus Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung über Jungwähler bis zum Alten Hasen sorgt hier für Ausgewogenheit“, ist sich Claudia Wiemer vom Wahlbüro der Gemeinde Raesfeld sicher.
Für sehbehinderte und blinde Raesfelderinnen und Raesfelder hat die Gemeinde Raesfeld für jedes Wahllokal eine entsprechende Schablone bestellt. Um das richtige Anlegen zu ermöglichen, wurde landesweit bei allen Stimmzetteln die rechte obere Ecke abgeschnitten. „Bei Bedarf helfen wir den Wählerinnen und Wählern auch gerne, den Stimmzettel richtig einzulegen, um damit die Möglichkeit einer geheimen Wahl auch für Sehbehinderte zu gewähren“ erklärt Claudia Wiemer.
Mit einem Wahlcafé wird den Wählern in den Ortsteilen Raesfeld und Erle der Urnengang versüßt. Von 10.00 – 18.00 Uhr können sich die Wähler vor oder nach der Stimmabgabe mit Kaffee, Erfrischungsgetränken und Kuchen stärken. „Wir freuen uns sehr, dass sowohl der Förderverein der Silvesterschule in Erle als auch der Raesfelder Volleyballverein sofort engagiert „Ja“ gesagt haben. Und das, obwohl in vielen Familien Kinderkommunionen gefeiert werden und Muttertag ist “, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst. „So profitieren alle: Die Wählerinnen und Wähler, die in geselliger Runde nach dem Urnengang ein leckeres Stück Torte genießen können, die vielen Wahlhelfer, die sich auf den frisch gebrühten Kaffee freuen und natürlich die beiden Vereine, die mit dem erzielten Gewinn ihre Vereinskasse aufbessern.

Ab 18.00 Uhr können im Wahlstudio der Sebastianschule die ersten Hochrechnungen und die lokalen Ergebnisse auf Leinwänden verfolgt werden. Im Internet unter www.raesfeld.de werden voraussichtlich ab 19.00 Uhr die ersten Wahlergebnisse „online“ gestellt. Im Bild: Ab 18.00 Uhr wird es ernst und die Stimmen werden wie hier bei der Europawahl gezählt. [/spoiler]

125-Jahre Volksbank Raesfeld -Fotoaktion mit tollen Preisen

Großes Presseaufgebot bei der Fotoaktion anlässlich zum 125-jährigen Bestehen der Volkbank Raesfeld.  Fotograf Reinhard G. Nießing setzte die Menschen auf der Bank” richtig in Szene, der zwar verantwortlichen für die guten Fotos ist, aber bei der Motivauswahl, oder dem Motto muss sich für die Aktion jeder Teilnehmer selber Gedanken machen und diese dann auch auf der Bank fototechnisch umsetzen können.
Mit dabei waren am 1. Tag des Fotoshootings Ady Schweitzer und die Jugendlichen der Montagsgruppe vom Lukaszentrum.
Was die Jugendlichen darstellten wird nicht verraten. Im Juli wird  eine fünfköpfige Jury tagen, bestehend aus fünf Raesfeldern, tagen und aus allen erstellten Fotomotiven die jeweiligen Sieger in ihrer Kategorie küren wird. Nach den Sommerferien werden dann alle Fotos im Rahmen einer Ausstellung in der Kundenhalle der Volksbank Raesfeld präsentiert. Besonders die Preise sind sehr verlockend.
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Für diese Vereine, Institutionen, Einrichtungen und Gruppierungen hat die Volksbank Raesfeld eine weitere Kategorie als „Vereinspreis“ ins Leben gerufen, um mit dem Gewinn deren ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit tatkräftig zu unterstützen. Der Sieger erhält 2.000 Euro, der Zweitplazierte 1.000 Euro, und der dritte Platz ist mit 500 Euro dotiert. Die Preise in der Kategorie I belaufen sich auf 500 Euro für den ersten Sieger, 250 Euro für den zweiten und 100 Euro für den Drittplazierten.

An drei weiteren Terminen und Orten wird die Sitzbank in den Volksbankfarben blau und orange erneut aufgestellt. auch Der Profifotograf Reinhard G. Nießing wird dann wieder anwesend sein und für die gute Qualität der Fotoaufnahmen sorgen. Seine Hinweise werden sich allerdings allein auf das technische Gelingen des Fotos beschränken, für „Regie und Bühnenbild“ sind die Akteure weiterhin selbst verantwortlich.
In ihrer Kreativität der Darstellung sind den Teilnehmern fast keine Grenzen gesetzt. Auf dem Foto muss in irgendeiner Weise und Funktion die „Volks-Bank“ als Requisite wiederzufinden sein. Sie kann dabei als Sitzmöbel dienen, muss sie aber nicht. Die Teilnehmer können dort beispielsweise ihren Beruf oder ihr Hobby ausdrucksvoll darstellen, die Gruppen, Vereine oder Institutionen könnten ihren Zweck oder Inhalt originell in Szene setzen.

„Mit dieser weiteren Aktion zum Jubiläum möchte die Bank alle Raesfelder Bürger aktiv einbinden und somit unmittelbar teilhaben lassen an unseren Jubiläumsfeierlichkeiten. Den Teilnehmern möchten wir neben der Freude an der Aktion natürlich auch einen monetären Anreiz geben. Und den Vereinspreis haben wir bewusst so dotiert, um die ehrenamtliche Arbeit hier im Ort zu honorieren und nachhaltig zu unterstützen“, umreißt Hermann Burbaum, Vorstandssprecher der Volksbank, das Anliegen bei diesem Fotowettbewerb.

Die weiteren Orte und Termine im Einzelnen:
• Samstag, 8. Mai, 11.00 – 13.00 Uhr, Rathausplatz
• Mittwoch, 12. Mai, 17.00 – 19.00 Uhr, Schlossplatz
• Dienstag, 18. Mai, 17.00 – 19.00 Uhr, Sportanlage des TSV Raesfeld

Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. [/spoiler]
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Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier:

Auf den Spuren der Erler Sagen

Der Heimatverein Erle lädt alle Interessierten zu zwei Veranstaltungen über Sagen aus Erle ein:

Freitag, 7. Mai um 20 Uhr sollen im Heimathaus Sagen aus Erle vorgelesen und über ihre Bedeutung gesprochen werden.

Samstag, 8. Mai um 14 Uhr startet am Heimathaus eine Radtour.
Dabei werden Orte und Stellen aufgesucht, wo „sagenhaftes“ geschah.

Anschließend wird am „Timpen“ in der Östrich zum gemeinsamen Picknick-Büffet eingeladen. Jeder bringt etwas mit (Obst oder Kuchen oder Brot oder Käse…) Für Getränke sorgt der Heimatverein.

Die Radtour ist auch für Kinder gut geeignet!

Vorparade vom Schützenverein Erle

Am Donnerstag, 13. Mai (Christi Himmelfahrt) findet um 15:00 Uhr die Vorparade vom Schützenverein Erle statt.
Treffpunk: An den Kastainen am Ekhornsloh.
Präsident des Bürgerschützenvereins Arno Brömmel bittet auch diesmal wieder um rege Teilnahme. Und wenn die Schützen sich zur Vorparade treffen, dann ist das legendäre Erler Schützenfest nicht mehr weit weg. Also, am 29.5. bis zum 31.5.2010 Leute, den Termin freihalten und sich nichts mehr vornehmen.

Der Mensch lernt nie dazu -Öl-Katastrophe im Golf von Mexiko-

Was aussieht wie ein Maiskorn, ist eine winzig kleine Schneck am Strand in der Bretagne.

Mindestens 6,1 Millionen Liter Rohöl aus  drei Lecks sind bis jetzt am Meeresgrund im Golf von Mesiki ausgelaufen. Jeden Tag kommen nahezu 800.000 Liter hinzu. Das Öl strömt  aus einem unterirdischen Leck der versunkenen BP-Bohrinsel „Deepwater Horizon” aus. Mittlerweile ist allen klar: Es handelt sich um eine der größten Katastrophen aller Zeiten. Die teerig-klebrige Substanz bedroht hunderte von Fisch-, Vögel- und andere Arten. Wenn es weiter in diesen Mengen sprudelt, dauert es keine zwei Monate, bis das Ausmaß der „Exxon-Valdez“-Katastrophe von 1989 erreicht ist. Das Tankerunglück gilt als die bisher schlimmste Ölpest. Nun haben die Amis  ein Problem. Der wirtschaftliche Schaden wird  auf zwei bis drei Milliarden Dollar (1,5 bis 2,2 Milliarden Euro) hoch gerechnet. Selbstverständlich kommt die BP für die Kosten auf, ließen sie großzügig verlauten. Aber wem nützt das? Für die BP ist das doch Geld aus der Portokasse. Wer aber kommt für den  ökologischen Schaden auf?  Bis jetzt wird nur davon gesprochen, dass die wichtigsten Schifffahrtsrouten in der Region blockiert sind, denn über dem Golf von Mexico und die Golfküste verlaufen die wichtigsten Schiffsrouten.  Diese befördern,  angefangen von Rohöl, Raffinerieprodukte wie Benzin und Diesel  auch Getreide. Das könnte auch ein Problem für uns in Europa werden. Unvorstellbar, kein Benzin, kein Öl und kein Gas.
[spoiler] Die Ölkatastrophe kann nun zu einem weltweiten Problem werden.  Autofahren nur noch an bestimmten Tagen, Heizen nur bei winterlichen Temperaturen. Schlimm könnte es mit dem Getreide für die 3. Länder werden. Aber da ist ja noch Russland mit seinem großen Getreidespeicher. Jetzt erkennen wir erst einmal, wie wir hochzivilisierte Menschen abhängig  von den Rohstoffen sind. Der Vulkanausbruch auf Island hat uns schon unsere Grenzen aufgezeichnet. Aber das war eine Naturkatastrophe, gegen die wir Menschen, egal wie schlau wir uns halten, noch immer machtlos sind. Die jetzige Ölpest trifft die Menschheit  an ihrer empfindlichsten Stelle – Bequemlichkeit, Luxus und Komfort-. Was aber ist mit all den Tieren die im Unglücksgebiet angesiedelt sind. Der Lebensraum von hunderten unterschiedlichster Tierarten wird unter einer Ölschicht für immer  verloren gehen. Der Mensch kann sich immer wieder aus „der Patsche“ ziehen, aber die Tiere sind uns  Menschen hilflos ausgeliefert und werden auf diesem Wege  von unserem Erdball nach und nach verschwinden. Wem nützt dann noch das schnellste Auto,  die luxuriöseste  Wohnung, wenn vor der Haustür die Vögel nicht mehr am Morgen und am Abend zwitschern. Was ist der schönste Strandurlaub wert, wenn es keine Muscheln, keine Strandflöhe, Seesterne  oder andere  Wassertiere mehr  gibt? Da bekommt der Spruch doch seine gerechte Bedeutung: Es trifft immer die Kleinen, die Großen kommen mit einem blauen Auge davon. In diesem Fall sind nur ein paar schlappe Milliarden Dollar für die Großen. Anschließend wird lustig weiter gescheffelt, für höhere Preise, die wir dann gerne bereit sind, für unseren Luxus zu bezahlen! Nur die Kleinen, die Machlosen, die bleiben auf der Strecke, denn denen kann alles Geld der Welt  nicht mehr helfen. [/spoiler]

Raesfeld – Jugendliche schlagen auf 19-Jährigen ein

Raesfeld (ots) – (fr) Am Samstagabend hielten sich zwei bislang unbekannte Täter an der Skaterbahn an der Marbecker Straße in Raesfeld auf. Sie bespuckten die Skateranlage und wurde daraufhin von einem 19-jährigen Raesfelder angesprochen. Die beiden unbekannten Jugendlichen schlugen und traten daraufhin sofort auf den 19-Jährigen ein. Einer der beiden schlug dem Geschädigten sogar eine Bierflasche gegen den Kopf. Der 19-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, wo er ambulant behandelt wurde. Die beiden Täter waren ca. 16 bis 17 Jahre alt und augenscheinlich südländischer Herkunft. Einer der beiden ist ca. 180 cm groß, hat schwarze, kurze Haare, eine kräftige Statur und trug eine Baseballkappe. Der zweite Täter ist ca. 170 cm groß, hat schwarze, kurze Haare und trug ebenfalls eine Baseballkappe. Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 03.05.2010  12:57 Uhr

„Frauen leben länger, aber wovon?“

Rentenrecht aus Frauensicht
Vortrag von Elke Kellmann,
Deutsche Rentenversicherung Westfalen (Münster)

Dienstag, 04. Mai 2010, 19.00 Uhr, Rathaus der Stadt Borken, Großer Sitzungssaal

Aufbau einer eigenständigen Altersvorsorge für Frauen – nur ein Schlagwort oder steckt mehr dahinter? In dieser Vortragsveranstaltung werden Ihnen die Wege zur gesetzlichen Alterssicherung aufgezeigt. Die Auswirkungen von Babypause, Teilzeitarbeit und unentgeltlicher Pflegetätigkeit auf die eigene Rente werden beleuchtet. Was bringen Mini-Jobs Ihrem Rentenversicherungskonto? Was passiert nach einer Scheidung mit Ihren Rentenanwartschaften? Das neue Hinterbliebenenrentenrecht wir ebenfaslls eingehend besprochen.

Veranstalter: Gleichstellungsstelle der Stadt Borken,
Telefon: 02861/939-297, Internet: www.borken.de

Untergangsstimmung – Schloss Raesfeld

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Mit einer plötzlich auftauchenden Gewitter- und Wolkenwand hat an diesem Nachmittag niemand gerechnet. Es war ein beeindruckendes Schauspiel, was sich da plötzlich auftat. Mystisch und schon fast unheimlich lag das Schloss und die Umgebung in den Wolken eingebettet.

Spruch am Sonntag!

Es gibt nur ein Mittel, um so zu sprechen und zu schreiben, dass man niemals aus der Mode kommen kann: man muss aufrichtig sprechen und schreiben.
Ralph Waldo Emerson

Maikranz am Ständebaum errichtet

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Raesfeld-Erle. „Der Mai ist gekommen“ spielten die „Erler Jäger“ und sang die Erler Bevölkerung, als der Maikranz mit dem Hubwagen zur Spitze des Ständebaumes hochgefahren wurde.

„Ich hab die große Klappe und die anderen haben die Arbeit gehabt“ begrüßt Arno Brömmel alle Anwesenden, der spontan für die leider verhinderte Lucia Schulte-Kellinghaus das Wort übernehmen sollte. Er dankte als erstes für die Vorbereitungen, die Josef Oessing, Matthias Hußmann, Johannes Gülker und Johannes Bleker durchgeführt haben, um den Maikranz aufhängen zu können.

Franz-Josef Barlage, Pfarrer im Ruhestand, ließ es sich nicht nehmen, anwesend zu sein. Er wies darauf hin, dass es ein historischer Moment war, als der Maikranz endlich am dafür auserkorenen und im September letzten Jahres errichteten Ständebaum angebracht wurde. Die Arbeitsgemeinschaft „Wir in Erle“ vom Ortsmarketing Raesfeld kann sich über ihre erfolgreich geleistete Arbeit freuen.

„Dat Erlske Leed“ (Das Erler Lied) wurde zuletzt unterm Maikranz gespielt und gesungen, bevor alle wieder ihrer Wege gingen und der „Tanz in den Mai“ im Festzelt eröffnet wurde.

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„Tanz in den Mai“ Schermbeck

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Wie in den vergangen Jahren wurde gestern auf dem Rathausplatz in Schermbeck wieder kräftig in den Mai getanzt. Zwei Top-Bands sorgten bis in die frühen Morgenstunden für eine super Stimmung im Zelt. Es wurde ausgelassen zu aktuellen Hits und alten Ohrwürmern gefeiert und getanzt.
Als „Maraton“  den Saal gegen 3 Uhr mit ihrem Robbie Williams „Medley“ begeisterte, wurden Feuerzeuge und Wunderkerzen gezückt. Wer da dachte, alle sind nun sentimental gestimmt, die Party ist zu Ende, hat sich geschnitten. Denn direkt im Anschluss heizte „Session“ die tanzende Menge weiter ein.

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Stoffe – Wolle – Zubehör – Das Nadelöhr in Raesfeld bietet alles

Sie lieben schöne Stoffe? Sie lieben die Handarbeit?Im „Nadelöhr“ in Raesfeld bekommen Sie alles was das Herz begehrt!
Stoffe in fast allen Farben, mit Muster, ohne Muster, schlichte Eleganz, fetzige Motive, Landhausstil, lustige Stoffe  für Kinder- oder Teeniemode. Die Auswahl ist reichlich und lässt die Wahl zu Qual werden. Sie stricken gerne? Wollgeschäfte sind rar geworden, aber hier  im  „Nadelöhr“ können Sie nach herzenslust ihren persönlicher Pullover kreieren. Mit der Wolle bekannter Hersteller und nach vielen Farben sortiert, macht das Stricken noch mehr Spaß.
Seit August 2008 gibt es den Stoff- und Handarbeitsladen an der Dorstener Straße in Raesfeld. Inhaberin Cris Röhrig legt besonders viel Wert auf fachliche Beratung. Hier bekommen Sie die Anleitungen, wenn sie mal nicht weiter wissen. Und für alle, die mehr über Zuschneiden und Nähen erfahren möchten, einzeln oder in kleinen Nähkursen mit maximal sechs Teilnehmern, können Sie ihre Schneiderkünste auffrischen,  vervollständigen oder sogar erlernen (Anmeldung erforderlich).
Sie lassen lieber Nähen und Umändern? Auch hier kann Ihnen geholfen werden. Einmal wöchentlich ist eine Änderungsschneiderin im Geschäft, die sich ihrem Problem annimmt
Des weiteren hält das Geschäft auch eine große Auswahl an Kurzwaren bereit.

Einfach mal reinschauen, schnuppern und sich Überraschen lassen. Das Geschäft finden Sie in 46348 Raesfeld, Dorstener Straße 27, Tel.: 02865-2020054

Inhaber C. Röhrig freut sich auf Ihren Besuch

Die Geschäftszeiten sind: Montags bis Freitags jeweils von 9 – 12 Uhr und von 14.30 – 18.30 Uhr. Samstags von 9 – 12 Uhr.

Raesfeld – Bienenvölker gestohlen

Raesfeld (ots) – (dr) In der Zeit von Sonntag, dem 11.04.2010, 14:00 Uhr bis Sonntag, dem 25.04.2010, 13:00 Uhr, haben bislang unbekannte Täter zwei Kästen mit Bienenvölkern gestohlen. Die Kästen standen im Bereich der Rhader Straße. Laut dem Geschädigten, einem 45-jährigen Borkener, muss es sich bei den Tätern um Personen mit Imker Kenntnissen gehandelt haben. Wer kann sachdienliche Hinweise geben? Bitte melden Sie sich bei der Kriminalpolizei in Borken unter 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 30.04.2010  10:20 Uhr

Raesfeld – Polizei setzt Pfefferspray ein

Raesfeld (ots) – (dr) Ein 26-jähriger Mann aus Raesfeld bat die Polizei am gestrigen Abend gegen 20:00 Uhr um Hilfe. Angeblich würden Kinder vor einer Sparkasse mit Steinen werfen. Bei der Nachschau im Bereich Ahornpfad wurden die Beamten von Anwohnern auf einen alkoholisierten Randalierer auf dem dortigen Kinderspielplatz aufmerksam gemacht. Auf dem Weg dorthin war lautes Geschrei zu hören. Zwei 13 und 14-jährige Jungen aus Raesfeld kamen den Beamten entgegengelaufen, dicht gefolgt vom 26-Jährigen Mann, der zuvor die Polizei gerufen hatte. Er trug ein Mountainbike über dem Kopf und lief grölend hinter den Jungen her. Da der 26-Jährige der mehrfachen Aufforderung das Fahrrad abzustellen nicht nachkam und weiter in Richtung der Beamten lief, wurde Pfefferspray eingesetzt. Der Raesfelder konnte überwältigt und gefesselt werden. Das Fahrrad hatte der 26-Jährige zuvor einem der Jungen gestohlen, es wurde vor Ort ausgehändigt. Während der Fahrt zur Polizeiwache bedrohte der Raesfelder die Beamten mehrfach. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ein Alkoholvortest durchgeführt, der positiv verlief. Nachdem auf der Wache eine Blutprobe entnommen wurde, blieb der 26-Jährige zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam und muss nun mit der Einleitung eines Strafverfahrens rechnen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 30.04.2010  10:16 Uhr

Wetterfeste Verpackung

Da wollte ich mal einen kleinen Beitrag zur Umwelt leisten und kaufte mir einen Wäscheständer. Jetzt wo die Sonne scheint, braucht ja der Trockner nicht zu laufen, dachte ich mir. Nicht nur, dass sich das Trocknen an der Luft auf meine Stromrechnung positiv auswirkt, auch die Einsparung von Energie  ist, wenn auch nur einer kleiner Tropfen auf dem heißen Stein, ein kleiner Beitrag für unsere Umwelt. Also machte ich mich auf und fand dann auch für 7,99 Euro das passende Teil. Leuchtend blau, schöner Kontrast zur Sonne, mit vielen kleinen Stangen. So wie halt Wäscheständer aussehen. Ich wartete bis die Temperaturen stiegen, wusch meine Wäsche, Sparprogramm natürlich, und stolzierte stolz mit nasser Wäsche und Ständer in den Garten. [spoiler] Nun ja, wie alles Neue war auch mein Wäscheständer schlagsicher verpackt. Beherzt fing ich an, die Folie von den Stangen zu entfernen bis ich merkte, dass hier eine größere Aufgabe auf mich wartete! Nix mal schnell Folie entfernen. Erst machte ich mich mit einer Schere ans Werk, dann mit einem Messer und als das Grobe endlich aufgerissen war, musste ich mich auf die Suche nach einer Rasierklinge machen. Es ist kaum zu glauben, aber jede einzelne Stange war fein säuberlich mit Folie umwickelt. Die hätte ich sogar noch dran gelassen, aber die Folie verknüpfte die einzelnen Stangen auch noch miteinander. Also man muss es sich so vorstellen: Das ganze sah aus wie Schwimmhäute zwischen den einzelnen Zehen. Was haben sich die Händler dabei eigentlich gedacht? Wäre es Blattgold aus Fernost, oder frisch gepflückte Mangos aus dem Tropenwald, dann hätte ich ja für so einen riesigen Wulst an Folie noch Verständnis gehabt. Aber Hallo! Es ist nur ein Wäscheständer. Weder aus Gold, Silber und auch nicht aus mundgeblasenem Glas. Es dauerte ungelogen eine halbe Stunde bis ich so einigermaßen alles freigeschaufelt hatte. Irgendwann packte mich aber dann doch die Wut. Mit voller Kraft versuchte ich den regendichten Mantel am Ständer zu entfernen. Erfolgreich, aber leider mit einigen Einschränkungen. Drei Stangen sind zu Bruch gegangen und das ganze Teil hat jetzt Schlagseite, gleich so, als wenn es schon probeweise in den 1. Mai mit literweise Schnaps hineingetanzt wäre. Und jetzt? Wäschetrockner, und die Folie kommt in den gelben Müllsack. Mein Beitrag zur Umwelt. [/spoiler]

Viel Spaß statt viel Alkohol

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Fachbereich Gesundheit des Kreises mahnt, auch am 1. Mai auf den Jugendschutz zu achten

Kreis Borken (pd). Scharen von Jugendlichen und Erwachsenen zu Fuß mit Bollerwagen oder auf dem Rad unterwegs – und im Gepäck reichlich Alkohol. Dieses Bild zeigt sich Jahr für Jahr am 1. Mai auf den Wander- und Wirtschaftswegen in der Region. Der Kreis Borken weist deshalb im Vorfeld des diesjährigen Maifeiertages auf die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes hin. [spoiler]Dieses setzt der Abgabe von Alkohol an Jugendliche klare Grenzen. So dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keinerlei alkoholische Getränke erhalten, für branntweinhaltige Getränke gilt sogar eine Altersgrenze von 18 Jahren. „Auch ein Volljähriger, der in seiner Clique Alkohol an Jüngere unterhalb der jeweiligen Altersbeschränkung weitergibt, macht sich strafbar“, erklärt Reinhild Wantia aus dem Fachbereich Gesundheit.
Sie appelliert an alle Erwachsenen, die bestehenden Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und auf Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld zu achten. „Der Jugendschutz wirkt nur dann, wenn die Erwachsenen die vorgegebenen Grenzen konsequent einhalten, wenn sie selbst ein gutes Vorbild abgeben, bei Bedarf Zivilcourage zeigen und sich bei Missachtung der Vorschriften aktiv einmischen“, betont Reinhild Wantia. Alkohol müsse für Kinder ein Tabu sein, denn ihr Körper reagiere viel empfindlicher als der eines Erwachsenen, so dass bei ihnen die Gefahr körperlicher und psychischer Schäden bis hin zur Alkoholvergiftung deutlich höher sei. Im Kreis Borken hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert wurden, in den vergangenen sieben Jahren verdreifacht. Allein im vergangenen Jahr waren nahezu 200 Jugendliche betroffen.
Eltern empfiehlt der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken, offen mit ihren Kindern über Alkoholmissbrauch und Suchtgefahren zu sprechen. Kinder und Jugendliche sollten wissen, wie Alkohol wirkt und wie schädlich er sein kann. „Aufklärung bringt mehr als bloße Verbote“, so Reinhild Wantia. „Gerade Jugendliche brauchen Eigenverantwortung, die aber nicht gleichbedeutend mit Grenzenlosigkeit und Gleichgültigkeit ist.“ Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern absprechen, welche Getränke am 1. Mai mitgenommen werden. Als Richtlinie gelte das Jugendschutzgesetz. Auch der Einzelhandel sowie Festveranstalter und Gastwirte sind natürlich verpflichtet, bei Abgabe von alkoholischen Getränken – auch im Vorfeld des 1. Mai – die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten.
Der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken hat im Rahmen seiner Kampagne „Vollrausch…ohne mich!“ verschiedene Informationsmaterialien zum Thema für Jugendliche und für Ausrichter von Veranstaltungen entwickelt. Informationen dazu geben Regina Kasteleiner und Reinhild Wantia unter der Telefonnummer Tel. 02861 / 82 11 54.
Weitere Informationen zum Thema Alkohol und Jugendschutz gibt es

– bei den Jugendschutzfachkräften der Städte und Gemeinden sowie des Kreises Borken, Tel. 02861 / 82 22 37;
– beim Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Borken, Tel. 02861 / 900 88 83, sowie
– bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken, Tel. 02861 / 82 10 86 und 82 10 88.

Fachbereich Gesundheit des Kreises mahnt, auch am 1. Mai auf den Jugendschutz zu achten

reis Borken. Scharen von Jugendlichen und Erwachsenen zu Fuß mit Bollerwagen oder auf dem Rad unterwegs – und im Gepäck reichlich Alkohol. Dieses Bild zeigt sich Jahr für Jahr am 1. Mai auf den Wander- und Wirtschaftswegen in der Region. Der Kreis Borken weist deshalb im Vorfeld des diesjährigen Maifeiertages auf die Vorgaben des Jugendschutzgesetzes hin. Dieses setzt der Abgabe von Alkohol an Jugendliche klare Grenzen. So dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren keinerlei alkoholische Getränke erhalten, für branntweinhaltige Getränke gilt sogar eine Altersgrenze von 18 Jahren. „Auch ein Volljähriger, der in seiner Clique Alkohol an Jüngere unterhalb der jeweiligen Altersbeschränkung weitergibt, macht sich strafbar“, erklärt Reinhild Wantia aus dem Fachbereich Gesundheit.
Sie appelliert an alle Erwachsenen, die bestehenden Jugendschutzbestimmungen einzuhalten und auf Kinder und Jugendliche in ihrem Umfeld zu achten. „Der Jugendschutz wirkt nur dann, wenn die Erwachsenen die vorgegebenen Grenzen konsequent einhalten, wenn sie selbst ein gutes Vorbild abgeben, bei Bedarf Zivilcourage zeigen und sich bei Missachtung der Vorschriften aktiv einmischen“, betont Reinhild Wantia. Alkohol müsse für Kinder ein Tabu sein, denn ihr Körper reagiere viel empfindlicher als der eines Erwachsenen, so dass bei ihnen die Gefahr körperlicher und psychischer Schäden bis hin zur Alkoholvergiftung deutlich höher sei. Im Kreis Borken hat sich die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die mit Alkoholvergiftungen in die Krankenhäuser eingeliefert wurden, in den vergangenen sieben Jahren verdreifacht. Allein im vergangenen Jahr waren nahezu 200 Jugendliche betroffen.
Eltern empfiehlt der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken, offen mit ihren Kindern über Alkoholmissbrauch und Suchtgefahren zu sprechen. Kinder und Jugendliche sollten wissen, wie Alkohol wirkt und wie schädlich er sein kann. „Aufklärung bringt mehr als bloße Verbote“, so Reinhild Wantia. „Gerade Jugendliche brauchen Eigenverantwortung, die aber nicht gleichbedeutend mit Grenzenlosigkeit und Gleichgültigkeit ist.“ Eltern sollten deshalb mit ihren Kindern absprechen, welche Getränke am 1. Mai mitgenommen werden. Als Richtlinie gelte das Jugendschutzgesetz. Auch der Einzelhandel sowie Festveranstalter und Gastwirte sind natürlich verpflichtet, bei Abgabe von alkoholischen Getränken – auch im Vorfeld des 1. Mai – die Jugendschutzbestimmungen einzuhalten.
Der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken hat im Rahmen seiner Kampagne „Vollrausch…ohne mich!“ verschiedene Informationsmaterialien zum Thema für Jugendliche und für Ausrichter von Veranstaltungen entwickelt. Informationen dazu geben Regina Kasteleiner und Reinhild Wantia unter der Telefonnummer Tel. 02861 / 82 11 54.
Weitere Informationen zum Thema Alkohol und Jugendschutz gibt es

– bei den Jugendschutzfachkräften der Städte und Gemeinden sowie des Kreises Borken, Tel. 02861 / 82 22 37;
– beim Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Borken, Tel. 02861 / 900 88 83, sowie
– bei der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken, Tel. 02861 / 82 10 86 und 82 10 88. [/spoiler]

Ständebaum trägt den bunten Maibaum

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Erle (pd). Der Mai steht vor der Tür. Der Maikranz ist bereits frisch geschmückt. Erstmalig wird der Ständebaum den mit frühlingsfarbenen Bändern geschmückten Maikranz tragen. Die Arbeitsgemeinschaft „Wir in Erle“ des Ortsmarketing Raesfeld setzte sich in den letzten Jahren dafür ein, diese Tradition in Erle wieder aufleben zu lassen. 2009 wurde erstmalig offiziell ein Maibaum mit Maikranz auf dem Hof Johannes Böckenhoff errichtet. Am 30. April 2010 um 19:30 Uhr wird der Maikranz erstmalig am dafür vorgesehenen und im September letzten Jahres aufgestellten Baum, dem Ständebaum im Schatten der Silvesterkirche, aufgehängt.

Die Erler Jäger werden diesen Festakt musikalisch begleiten und würdig auf den Wonnemonat Mai hinweisen. Mit den „Raindrop’s“ und Bewirtung durch die Gaststätte Brömmel-Wilms kann die Nacht zum 1. Mai unterm Maibaum, besser gesagt im Festzelt, durchgetanzt werden.

Am 1. Mai geht’s ab 12 Uhr weiter. Mit Leckerem vom Grill, hausgemachtem Kuchen und Livemusik im Zelt ist jeder Maigänger herzlich willkommen.

Auch die Vorbereitungen für das Spezialitätenfest am 13. Juni sind in vollem Gange. Mit einem bunten Programm, vielen schönen Ständen und frischen Ideen wird es in Erle wieder „speziell“.

Die Zecke – die häufigsten Irrtümer

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Viele falsche Irrtümer kursieren um die Zecke – auch was die Krankheiten angeht.
1. Zecken fallen von den Bäumen. Stimmt nicht, denn eine Zecke lässt sich nicht von Bäumen fallen. Sie sitzt auf Grashälmen, im Unterholz und an Buschzweigen. Dort lauert sie teilweise monatelang auf Menschen oder Tiere, und dann wird sie bei Berührung von ihrem Standplatz abgestriffen.
2. Besonders Jäger und Forstarbeiter sind die Opfer von Zecken. Das war früher so, aber durch die veränderte Freizeitgestaltung wie Camping, Gartenarbeit oder Wanderungen ist Jedermann betroffen.
3. Frühsommer-Meningo-Enzephalitis? Nur im Frühsommer kommt diese Krankheit vor. Ab sieben Grad Celsius sind Zecken aktiv. So können Zecken im Winter durchaus aktiv bleiben, wenn die Temperaturen darüber liegen und können die Menschen also auch im Winter infizieren. [spoiler]
4.  Bei uns besteht keine Infektionsgefahr durch Zeckenstiche. Auch das ist völlig falsch. Überall in Deutschland gibt es Zecke, welche die Krankheit Lyme-Borreliose übertragen können. Zwar sind Zecken, die diese Bakterien übertragen hauptsächlich in Süddeutschland aktiv, aber auch hier wurde beabachtet, dass sich ihr Verbreitungsgebiet immer mehr nach Norden ausbreitet.
5. Mit der richtigen Kleidung kann ich mich schützen. Es stimmt zwar, dass feste Kleidung wie Gummistiefel und lange Hosen die Zecken den Weg zum Menschen erschweren, aber das ist alleine kein 100-prozentiger Schutz. Zecken können eine ganze Weile auf der Suche nach einer Stichstelle herumkrabbeln.
6. Rechtzeitiges Entfernen der Zecke reicht aus. Das ist nur bedingt richtig. wenn aber die Zecker verseucht ist, so wird nach dem Stich der virus sofort übertragen. Bei Lyme Borreliose geht man davon aus, dass erst nach längerem Saugen die Bakterien übertragen werden. Entscheident ist auch die Technik der Zeckenentfernung.
7. Zecken entferne ich mit Klebstoff und Öl. Dies sollten Sie auf keinen Fall verwenden. Dadurch erstickt die Zecke zwar, aber dadurch wirden im todeskam die Viren und die Bakterien abgegeben.Die Zecke muss hautnah gefasst werden. Dazu eignen sich gut schließende Stahlpinzetten! Um die Widerhaken an dem Stechapparat zu lockern sollten Sie die zecke vor dem heruas ziehen ein wenig hin und her bewegen. Ist keine Pinzette zur Hand, geht dies auch mit Fingernägeln. Aber vorsicht! Nicht quetschen, sondern senkrecht aus der Haut ziehen. Anschließend die Stichstelle reinigen und desinfizieren!

Foto: www.zecken.de Hier finden Sie mehr Infos rund um die Zecke [/spoiler]

Vorsicht kleine Krabbler! Die Zeckensaison hat begonnen

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Gesundheitsamt des Kreises empfiehlt Stichstellen zu beobachten / Impfung zum Schutz vor Hirnhautentzündung

Kreis Borken (pd). Zecken mögen Picknicks – wie sie viele für den 1. Mai planen. Machen es sich Menschen im Gras gemütlich, nutzen die kleinen Tierchen gerne die Chance und klettern am Körper zu einer Stelle, an der sie zustechen können. Mit steigenden Temperaturen werden nicht nur die Menschen, sondern auch die Zecken aktiver. Das Gesundheitsamt des Kreises Borken rät deshalb, nach Ausflug oder Waldspaziergang den Körper nach Zecken abzusuchen. Auch im heimischen Garten, in langem Gras und niedrigem Strauchwerk sind Zecken gerne unterwegs. Vorsicht ist vor allem geboten, weil die Tiere verschiedene Krankheiten übertragen können. Am bekanntesten sind die Borreliose und das FSME-Virus (Frühsommer-Meningoenzephalitis), das eine Hirnhautentzündung (Meningitis) auslösen kann. „Eine Infektionsgefahr mit dem Erreger der Borreliose besteht auch im Kreis Borken“, betont Amtsarzt Dr. Gerhard Ettlinger. „Etwa jede fünfte Zecke ist mit Borrelien infiziert.“ [spoiler]
Wer eine Zecke am Körper entdeckt, sollte sie mit einer speziellen Pinzette am Kopf fassen und nicht am mit Blut vollgesogenen Hinterleib. „Ziehen Sie mit langsamem und stetigem Zug die Zecke entgegen der Einstichrichtung aus der Haut“, empfiehlt Dr. Ettlinger. Ansonsten bestehe die Gefahr, dass der Kopf der Zecke stecken bleibe und zu Vereiterungen führe. Die Stichstelle sollte mit einem farblosen Desinfektionsmittel betupft und zum Beispiel mit einem Kugelschreiber markiert werden. Rötet sich die Stelle in den folgenden zwei Wochen zunehmend, ist eine Borrelien-Infektion wahrscheinlich und ein Arztbesuch nötig, erklärt Dr. Ettlinger. „Früh erkannt, lässt sie sich gut behandeln. Wenn sie nicht rechtzeitig diagnostiziert wird, kann die Infektion aber das Nervensystem schädigen und die Gesundheit auf Dauer beeinträchtigen.“
Nicht weniger gefährlich ist das FSME-Virus, das eine Gehirnhautentzündung verursacht, und in einigen Regionen Süddeutschlands von durchschnittlich jeder fünften Zecke weitergegeben wird. „Ob eine Impfung ratsam ist, hängt vom Urlaubsziel ab“, erläutert Dr. Ettlinger. Eine Übersicht über die aktuellen FSME-Verbreitungsgebiete findet sich auf der Internetseite des Robert-Koch-Instituts unter www.rki.de. Auch der Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken gibt dazu Auskunft.
Damit es gar nicht erst zu einem Zeckenbiss kommt, empfiehlt Dr. Ettlinger einige Vorsichtsmaßnahmen. Wer in Wald und Wiesen unterwegs ist, sollte Gebüsch und hohes Gras meiden, lange Ärmel und Hosen mit langen Beinen und geschlossene Schuhe tragen. Wem es dafür zu heiß ist, der kann seine Haut mit einem Insekten abweisenden Mittel einreiben. Wieder zu Hause sollte die Kleidung über der Bade- oder Duschwanne ausgeschüttelt werden. Wer helle Kleidung anzieht, kann die kleinen Tiere leichter entdecken. Wichtig ist, den Körper nach Zecken abzusuchen. Vor allem an den Kniekehlen, zwischen den Beinen, unter den Armen, um den Nabel herum und am Kopf stechen sie gerne zu. Halter frei laufender Haustiere, wie Hunde und Katzen, sollten regelmäßig das Fell ihrer Lieblinge kontrollieren. „Außerdem sollten Wildtiere nicht berührt werden, weil sie meistens Zecken tragen“, so Ettlinger.
Fragen zum Thema beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Gesundheit unter Tel.: 02861/82-1030. Weitere Informationen sind in einem Merkblatt gebündelt, das im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks zum Herunterladen bereit steht. [/spoiler]

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