Am Dienstag, 18. Mai, trifft sich die Gruppe “Wir in Erle” um 19:30 Uhr bei Brömmel-Wilms.
Die letzten Vorbereitungen für das Spezialitätenfest am Sonntag, 13. Juni müssen geklärt werden.
Interessierte Bürger sind jederzeit willkommen!
Tests beginnen in der kommenden Woche
Raesfeld (pd). Der Kreis Borken lässt jetzt die Trinkwasserqualität der Raesfelder Hausbrunnen kontrollieren. Dazu besteht in regelmäßigen zeitlichen Abständen eine gesetzliche Verpflichtung, wie Dr. Gerhard Ettlinger vom Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung in diesem Zusammenhang mitteilt. Der Amtsarzt baut aber mehr auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte, wenn er betont: „Trinkwasser ist unser wichtigstes Lebensmittel“. Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, denn es werde geprüft, ob Bakterien-Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist. Die Tests in Raesfeld beginnen in der kommenden Woche.
Für die Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig das ACB Umweltlabor in Münster. Dieses Labor zieht vor Ort Proben und analysiert sie dann. [spoiler]
Andere Brunnenbetreiber sind verpflichtet, selbst die Untersuchungen durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.
Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist der Fachbereich Gesundheit rechtlich verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Trinkwasserprobe durch eigene Mitarbeiter zu entnehmen.
Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet der Fachbereich Gesundheit des Kreises unter den Servicenummern 02861/82-1153 und 82-1155. [/spoiler]
Raesfeld (pd). Wahrlich die Qual der Wahl hatten Kerstin Bleker vom Ortsmarketing Raesfeld e.V., der Fotograf Reinhard G. Nießing, und die Redakteure Frank Liebetanz (Borkener Zeitung), Rüdiger Eggert (Dorstener Zeitung) und Ludger Böhne (WAZ) bei der Kür der Schlossvermählten des Jahres 2009. 85 Brautpaare stellten sich mit Ihren beiden Lieblingsfotos im Hochzeitsalbum unter www.schloss-trauungen.de zur Wahl. Das Rennen machten Dominika und Andreas Nilson aus Hannover. Sie wurden „fürs größte Herz“ von der Jury belohnt.
Das Brautpaar entschied sich beim Besuch des Raesfelder Adventsmarkt für „das ganz persönliche Event in diesem außergewöhnlichen Ambiente.“ Das Gesamtpaket mit Schloss, ländlicher Umgebung, der Schlosskappelle und die Möglichkeit alle Gäste in den Hotels rund ums Schloss unterbringen zu können, habe überzeugt, so Andreas Nilson. Dominika Nilson, gebürtig aus Wulfen, fügt mit einem Lächeln hinzu: „Das Ergebnis von diesem Tag ist nicht nur, dass er unser besonderer Tag wurde. Es war auch ein wunderschöner Tag für unsere Gäste, die sich sehr wohlgefühlt haben und heute noch davon schwärmen. Zum gelungenen Siegerfoto musste die Hochzeitsgesellschaft allerdings etwas beitragen. Mit klaren Anweisungen dirigierte die Fotografin alle in „Herz“-Position und innerhalb von drei Minuten war diese besondere Erinnerung an den schönsten Tag im Leben im Kasten.
Gewonnen haben die Eheleute Nilson jedoch nicht nur den Titel „Schlossvermählte des Jahres 2009“. Mit einer Übernachtung mit Frühstück im Hotel am Sterndeuterturm und einem 6-Gänge-Überraschungsmenü in der Gastronomie im Schloss Raesfeld winkt den Beiden ein romantisches Wochenende in Raesfeld. [spoiler]
Das Paar auf dem zweiten Platz freut sich auf eine Übernachtung im Hotel am Schloss. Auch wenn man es Stefan und Sonja Richter aus Ratingen auf dem Foto nicht ansieht, sie waren am Tag ihrer Trauung schon zu Dritt. Daher war in der Flasche auch nur alkoholfreier Sekt, damit auch die werdende Mutter auf das „Ja-Wort“ anstoßen konnte. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen 26 Grad feierte das gut gelaunte Paar am Pfingstsonntag mit vielen Gästen im Schatten des höchsten Schlossturms von Westfalen.
Den dritten Preis gewinnen die Raesfelder Susanne Nagel-Podehl und Siegbert Nagel. Auf sie wartet ein Großes Hoffrühstück im Vennekenhof. „Wir haben am neunten Geburtstag meines Sohnes geheiratet. Das hat er sich nämlich gewünscht und da kam uns das Heiraten zum Wunschtermin sehr entgegen“, sagt Susanne Nagel-Podehl. Überrascht wurde das Paar nach dem Ja-Wort von Freunden und den Feuerwehrkollegen, die das Brautpaar im Schlosshof jubelnd empfingen. „Mit meinem Traumprinzen an der Seite fühlte ich mich wie eine Prinzessin, als ich aus der Tür des Schlossturms trat und uns alle zujubelten. Ein tolles Gefühl!“
Die Fotogalerien der letzten Jahre und die aktuellen Fotos kann man im Hochzeitsalbum unter www.schloss-trauungen.de ansehen. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Wettbewerb und natürlich zu den Trauungen im Wasserschloss Raesfeld „rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche“.
Zu den Bildern: Das größte Herz bildeten Dominika und Andreas Nilson aus Hannover gemeinsam mit Ihren Hochzeitsgästen im Schlosshof. Foto: Passion Pictures – Dortmund
Spritzig fanden Sonja und Stefan Richter aus Ratingen Ihre Trauung im historischen Wasserschloss Raesfeld und belegten mit Ihrem Lieblingsfoto den zweiten Platz. Foto: Martin Scharenborg
Nostalgisch hielten es Susanne Nagel-Podehl und Siegbert Nagel aus Raesfeld und brachten so das „Hobby“ des Löschzugführers der Freiwilligen Feuerwehr Raesfeld mit ins Hochzeitsfoto. Foto: privat [/spoiler]
„Auf den Spuren der Erler Sagen“ radelte der Heimatverein mit seinen Gästen vergangenen Samstag durch Erle. Am Heimathaus trafen sich alle Mitfahrer. Orte in Dorf, Westrich und Östrich wurden angefahren, an denen sagenhaftes berichtet wurde.
Die erste Station war die Femeiche. Auf den Steinen der Gerichtsstätte ließen sich die Zuhörer nieder und hörten vom Geheimgang, der vom Schloss Raesfeld direkt zur Femeiche führte. Bei genauerer Betrachtung konnte sogar der mögliche Ausgang noch entdeckt werden. Auch die Sage der bürgerlichen Raesfelderin, die vom Grafensohn „entehrt“ wurde und ihren Sohn vor lauter Verzweiflung in den Wassergraben am Schloss warf, wurde hier nochmal erzählt. Diese ist eine der wenigen bekannten Sagen.
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Die zweite Station war der Beginn der Marienthaler Straße. Ein schwarzer Hund soll hier sein Unwesen getrieben haben und hielt die Westricher davon ab, gegen Abend noch ins Dorf zu gehen. Von diesem Ort aus konnte man das kleine Haus sehen, in dem der Zimmermann und Schlächter Hermann Kuhlmann gelebt hat, der 1920 im Alter von 80 Jahren fast alle der vorgetragenen Sagen zu Papier gebracht hat. Als Schlächter kam er viel rum und war überall auch als „Geschichtenerzähler“ gern gesehen.
Auch die dritte Station lag an der Marienthaler Straße. Stegerhoffs Wiese liegt etwas tiefer als alle umliegenden Flächen und wurde die „Hexenkuhle“ genannt. Hier entstanden mehrere Sagen, die von einer „Weissen Frau“ berichteten. Heimatvereinsvorsitzender Klaus Werner berichtet davon, dass die Sagen von weissen Frauen sehr verbreitet sind. Auch Hexensagen gibt es sehr viele. Auf die Frage, wer denn auch heute noch an Hexen glaubt, hoben vor allem die erwachsenen Mitfahrer ehrfürchtig die Hände.
In der Östrich wurde der „Honnemannsberg“ angefahren, der vielen völlig unbekannt war. Hier erzählt eine Sage von einem goldenen Kalb, das hier in der Erde steht. Fast jede Sage wurde von einer anderen Person erzählt oder vorgelesen. Viele gar nicht mehr geläufige Worte wurden benutzt und jeder erzählte in seiner Weise. Ingrid Horstmann flüsterte gar am Teufelsstein alles, was ihr über den Teufel und sein Werk berichtet wurde. Spannend und geheimnisvoll erreichte sie so die kleinen und großen Zuhörer.
Beim gemeinsamen Picknick am „Timpen“ in der Östrich wurden Eindrücke ausgetauscht und über das Zusammenleben früherer Generationen philosophiert. Die meisten Sagen beruhen wahrscheinlich auf Naturerscheinungen, die man sich so zu erklären versucht hat. Wie z. B. eine Nebelwand, die als „Weisse Frau“ oder „Schimmel ohne Kopf“ bezeichnet wurde. Auch den möglicherweise erzieherischen Wert einer Sage wurde vielen klar, aber so einiges blieb offen.
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Forscher können sich ab sofort um Jodocus-Hermann-Nünning-Preis bewerben
Landeskundliches Institut Westmünsterland und Sparkassenstiftung des Kreises Borken ermuntern Wissenschaftler zur Teilnahme / 2500 Euro Preisgeld
Kreis Borken (pd). Zum fünften Mal schreiben das Landeskundliche Institut Westmünsterland und die Sparkassenstiftung des Kreises Borken in diesem Jahr den Jodocus-Hermann-Nünning-Preis aus. Er wird für unveröffentlichte wissenschaftliche Arbeiten zur Landeskunde des Westmünsterlandes aus den Gebieten Archäologie, Geographie, Geschichte, Kunstgeschichte, Literatur- und Sprachwissenschaften sowie Volkskunde oder interdisziplinäre Studien verliehen. Eingereicht werden können Examensarbeiten (Diplom-, Magister-, Master-, Staatsexamensarbeiten), Dissertationen, Habilitationen oder andere wissenschaftliche Arbeiten. Sie sollten nicht älter als fünf Jahre sein. [spoiler]
Der Jodocus-Hermann-Nünning-Preis ist mit 2.500 Euro dotiert. Das Preisgeld wird auf Beschluss der Jury als Ganzes für eine umfassende oder in Teilbeträgen für mehrere kleinere Arbeiten vergeben. Die ausgezeichneten Beiträge werden nach Möglichkeit in der Schriftenreihe des Landeskundlichen Instituts Westmünsterland veröffentlicht.
Bewerbungen nimmt bis zum 31. Juli 2010 das Landeskundliche Institut Westmünsterland, Gasthausstraße 15 in 48691 Vreden, entgegen. Beizufügen sind drei Exemplare der Arbeit und etwaige Gutachten. Für Rückfragen steht Dr. Volker Tschuschke zur Verfügung, Tel.: 02564/3918-20, E-Mail: [email protected]. [/spoiler]
Mit offenen Augen durch die Natur. Der Erler Fotograf hat am Sonntag diesen seltenen Käfer vor die Linse bekommen. Diese Art steht in der Roten Liste NRW auf Stufe 2 (stark gefährdet). Er ist stark auf alte Eichenwälder mit vermodernden Eichenstubben, in denen die Larven leben, angewiesen. Solche alten Eichenwälder sind nicht nur in unserer Gegend selten geworden. In den letzten Jahren findet man aber immer häufiger auch vereinzelte Exemplare in Kompost- oder Mulchhaufen.
Dieses Exemplar ist ca. 3,5 bis 4 cm lang, hat also fast die maximale Größe dieser Art erreicht. Sollte doch jemand mal einen finden, bitte nicht als Hühnerfutter oder so was verwenden. Er ist kein Schädling und man sollte sich nur am Anblick dieses imposanten Käfers erfreuen, wer weiß, wann man den nächsten sieht. Die meisten Erler werden ihn in freier Wildbahn wohl noch nie gesehen haben, meint Heinz Nienhaus und schickte mir aus diesem Grund das Foto zur Veröffentlichung. Vielen Dank! Mehr Fotos unter nachfolgendem Link: http://www.nienhaus-naturfoto.de/
Am Freitag, dem 14. Mai wird um 15:00 Uhr einen gemeinsamen Krankensalbungsgottesdienst im Seniorenhaus für alle älteren Gemeindemitglieder gefeiert. Dazu sind besonders diejenigen eingeladen, die sich durch Krankheit beeinträchtigt fühlen oder von Altersgebrechen geplagt sind. In der Feier der Hl. Messe wird das Sakrament der Krankensalbung gespendet. Anschließend werden wir im Forum der Sebastianschule noch gemeinsam Kaffeetrinken. Hierzu sowie zu der Eucharistiefeier sind auch die Angehörigen herzlich eingeladen.
Kreis Borken (pd). Die Sieger in den drei Wahlkreisen, die das Gebiet des Kreises Borken betreffen, stehen fest. Hendrik Wüst (CDU) aus Rhede gewann im Wahlkreis Borken I, Bernhard Tenhumberg (CDU) aus Vreden im Wahlkreis Borken II und Bernhard Schemmer (CDU) aus Reken im Wahlkreis Coesfeld I – Borken III. So lautet das vorläufige Ergebnis der Landtagswahl am Sonntag.
Zum Wahlkreis Coesfeld I – Borken III gehören Gescher, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen aus dem Kreis Borken sowie Billerbeck, Coesfeld, Havixbeck und Rosendahl aus dem Kreis Coesfeld. Wahlberechtigt waren hier insgesamt 110.472 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 71.070 Personen.
Damit lag die Wahlbeteiligung bei 64,3 Prozent. Hier traten sieben Kandidatinnen und Kandidaten an. Henning Höne (FDP) aus Coesfeld erhielt 4.034 Stimmen (5,7 Prozent), Sara Kaute (Die Tierschutzpartei) aus Billerbeck 839 Stimmen (1,2 Prozent), Marc Jaziorski (SPD) aus Gescher 18.229 Stimmen (26,0 Prozent), Rolf Neumann (DIE LINKE) aus Heiden 2.077 Stimmen (3,0 Prozent), Bernhard Schemmer (CDU) aus Reken 37.809 Stimmen (53,9 Prozent), Hubert Töllers (Soziale Gerechtigkeit – Nordrhein-Westfalen) aus Billerbeck 151 Stimmen (0,2 Prozent) und Norbert Vogelpohl (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) aus Coesfeld 7.061 Stimmen (10,1 Prozent). [spoiler]
Im Wahlkreis Borken I, zu dem Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede gehören, traten sechs Kandidatinnen und Kandidaten an. Hier waren insgesamt 109.403 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Gewählt haben 66.654 Personen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 60,9 Prozent. Dabei erhielt Ralf Borgers (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) aus Rhede 6.856 Stimmen (10,4 Prozent), Alexander Müller (FDP) aus Rhede 3.634 Stimmen (5,5 Prozent), Hans Theo Peschkes (SPD) aus Bocholt 19.634 Stimmen (29,9 Prozent), Rainer Sauer (DIE LINKE) aus Bocholt 2.161 Stimmen (3,3 Prozent), Britta Stephan (PIRATEN) aus Wesel 839 Stimmen (1,3 Prozent) und Hendrik Wüst (CDU) aus Rhede 32.614 Stimmen (49,6 Prozent).
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 31.830 Zweitstimmen (48,3 Prozent), die SPD 18.179 (27,6 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 6.763 (10,3 Prozent), die FDP 4.522 (6,9 Prozent), DIE LINKE 2.164 (3,3 Prozent), Sonstige 2.461 (3,7 Prozent).
Im Wahlkreis Borken II mit den Kommunen Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden waren insgesamt 109.182 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Gewählt haben 63.827 Personen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 58,5 Prozent. Zur Wahl stellten sich hier ebenfalls sechs Kandidatinnen und Kandidaten. Karlheinz Busen (FDP) aus Gronau erhielt 3.573 Stimmen (5,7 Prozent), Dietmar Eisele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) aus Ahaus 4.557 Stimmen (7,2 Prozent), Heinz Kaulbach (Partei Bibeltreuer Christen) aus Gronau 232 Stimmen (0,4 Prozent), Bernhard Tenhumberg (CDU) aus Vreden 34.233 Stimmen (54,4 Prozent), Marita Wagner (DIE LINKE) aus Gronau 2.547 Stimmen (4,0 Prozent), und Stefanie Wiegand (SPD) aus Südlohn 17.767 Stimmen (28,2 Prozent).
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 31.015 Zweitstimmen (49,2 Prozent), die SPD 16.379 (26,0 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 5.673 (9,0 Prozent), die FDP 5.036 (8,0 Prozent), DIE LINKE 2.497 (4,0 Prozent), Partei Bibeltreuer Christen 97 (0,2 Prozent), Sonstige 2.322 (3,7 Prozent).
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 34.668 Zweitstimmen (49,3 Prozent), die SPD 17.530 (24,9 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 7.750 (11,0 Prozent), die FDP 5.348 (7,6 Prozent), DIE LINKE 2.263 (3,2), Sonstige 2.781 (4,0 Prozent).
Der Wahlausschuss für die Wahlkreise Borken I und II sowie der Wahlausschuss für den Wahlkreis Coesfeld I – Borken III werden am 17.05.2010 im Borkener Kreishaus das Wahlergebnis amtlich feststellen.
Weitere Informationen zur Landtagswahl im Kreis Borken gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/wahlen. [/spoiler]
… muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. So besang schon Reinhard Mey die Faszination des Fliegens. Etwas näher möchte der Luftsportverein Borken Interessierten das besondere Hobby des Segelfliegens bringen und lädt zum Tag der offenen Tür. Noch bis 18:00 Uhr ist es heute möglich, auf dem Flugplatz in Borken-Hoxfeld in die wunderbare Welt des Fliegens hinein zu schnuppern. Für einige Gäste besteht sogar die Möglichkeit, sich selbst in eines der Segelflieger zu setzen und mit einem erfahrenen Piloten die Welt von oben zu bewundern. Der Eintritt ist frei.
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Mit dem Himmelfahrtstag werden in unserer Gemeinde die Feierlichkeiten zum 150. Geburtstag unserer Pfarrkirche St. Martin beginnen. Neben dem eindrucksvollen Konzert unseres Kirchenchores am Donnerstagabend und dem Krankensalbungsgottesdienst im Seniorenhaus am Freitag beginnt am kommenden Sonntag die Festwoche, die uns einladen möchte, unseren Glauben an und unsere Gemeinschaft mit Christus zu erneuern und zu vertiefen. Lebenslinien ist das Motto unseres Jubiläums, und an den unterschiedlichen Lebenslinien eines Menschen haben wir die Themen der Tage orientiert. Näheres entnehmen Sie bitte den Flyern, die mit dem Pfarrbrief verteilt worden sind und auch in der Kirche ausliegen.
Nachdrücklich einladen möchte ich zum Ehrenamtsfest am Freitag, dem 21. Mai, zum Tag der Weltkirche am Samstag, dem 22. Mai und zum ökumenischen Kirchenfest am Pfingstmontag. In der Hoffnung, dass wir gemeinsam eine lebendige und ermutigende Woche im gemeinsamen christlichen Glauben erleben, grüße ich Sie herzlich
Ihr Pfarrer Johannes Arntz.
Quelle: Kirche und Leben, St. Martin in Raesfeld und Rhedebrügge
Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie neues Leben geboren wird. So auch heute kurz von 12 Uhr, als auf der Wiese an der Schermbecker Straße ein Kälbchen das Licht der Welt erblickte. Noch ganz zittrig und feucht schaute es mit furchtvollen Augen, während sich die Mama des Kleinen, nur wenige Meter daneben, von den Strapazen der Geburt erholte. Verzweifelt und erfolglos versuchte die Baby-Kuh, sich aufzurichten. Doch es wollte nicht gelingen.
Erst als sich die Mutter, einigermaßen erholt, aufrichtete und sich ihrem Kind widmete, indem es ihm behutsam über das noch feuchte Fell leckte, wurde das Kleine ruhig und der ängstliche Ausdruck in seinen Augen wich einem entspannten Blick. Auf das es eine prächtige Kuh werde.
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Die Kinder der Übermittagsbetreuung der Silvestergrundschule bauten ein Bienen-Hotel. Mehr über Sinn und Zeck auf
Apple Pie (klassischer Apfelkuchen) – 12 Stück
doppelte Piecrust, nicht vorgebacken
6 – 8 Äpfel, geschält und in dünne Schnitze geschnitten
je 2 EL Zitronensaft und Ahornsirup
100 – 150 g brauner Zucker
1 TL Zimt, je 1 Messerspitze Muskatnuss und Nelken
1 geh. EL Speisestärke
1 EL Butter in Flocken
Zubereitung:
Pie-Form (oder Springform, 28 cm) mit Teig auskleiden. Apfelstückchen mit Zitronensaft, Zucker, Speisestärke und Gewürzen mischen, in die mit Teig ausgelegte Form einschichten, einige Butterflocken auflegen. Restlichen Teig zum Deckel ausrollen, auflegen und am Rand gut festdrücken. Mit etwas Butter bestreichen und mit etwas Zucker bestreuen, einige Löcher mit einer Gabel einstechen. Etwa 10 Minuten bei 225 Grad backen, dann Hitze auf 180 Grad heruntersetzen und weitere 40 bis 45 Minuten backen. Schmeckt lauwarm oder kalt, mit Sahne oder Vanilleeis.
„As American as Apple Pie“ – so amerikanisch wie Apfelkuchen! Der Spruch sagt schon, dass das hier ein ganz typisches Rezept ist!
Das Rezept stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.
Raesfeld-Erle (ots) – (fr) Am Mittwoch überprüften Polizeibeamte gegen 17.25 Uhr auf der Silvesterstraße einen 56-jährigen Pkw-Fahrer aus Raesfeld. Da dieser unter Alkoholeinfluss stand, untersagten die Beamten die Weiterfahrt und leiteten ein Bußgeldverfahren ein.
Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 06.05.2010 14:23 Uhr
[singlepic id=5815 w=320 h=240 float=left] Der Frühling ist da. Und mit ihm zahlreiche Pflanzen und Blumen, die aus dem Winterschlaf erwacht sind und die langersehnte sonnig warme Jahreszeit vorhersagen. Gartenliebhaber haben schon längst alle Vorbereitungen getroffen, viele Pflanzen zurück geschnitten und alle Ecken von den Spuren des Winters gesäubert. So geschehen auch im Garten der Familie Seggewiß. Nach einem langen strengen Winter erwacht der Garten in Raesfeld mit frischem Grün und vielen Blüten zu neuem Leben. [spoiler]
„Die langanhaltenden erheblichen Frostgrade der vergangenen kalten Jahreszeit haben zwar auch bei uns zu einigen Schäden geführt, aber wir wundern uns, was manche Pflanzen dann doch vertragen“, so Regina Seggewiß. Sicherlich haben dies viele Gartenfreunde in den letzten Wochen auch im eigenen Garten erfahren müssen, wenn an Stellen, wo zuvor noch die Lieblingsblume wuchs, nun nicht mehr erscheint. „Ja, für so einige unserer geliebten Exoten war es schon ein sehr harter Winter, doch die meisten haben es geschafft und kommen nun mit aller Kraft des Frühlings wieder“, ergänzt Thomas Seggewiß.
Wenn die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen ins Freie locken, wird es Zeit, Gartenlust zu wecken.
Nach den zahlreichen Gartenbesuchern im vergangenen Jahr lädt Familie Seggewiß auch in diesem Jahr alle Interessierte zu einem Rundgang in ihren Privatgarten, Im Rott 16 in Raesfeld, ein. In Kooperation mit dem Ortsmarketing Raesfeld stehen die Garteneigentümer erstmalig am Sonntag, 16. Mai 2010 in der Zeit von 11-18 Uhr gerne zum informativen Gespräch und Fachsimpeln im Gartenambiente bereit.
Für die stolzen Gartenbesitzer war der Winter zwar lang, aber auch das letzte Halbjahr war stark von Gartenaktivitäten geprägt. Klar, dass im Garten Seggewiß auch im Winter kein Rasen gemährt wird. Doch die Zeit wird an Stelle dessen für die Umsetzung neuer Gartenideen und –projekte genutzt. So sind unter anderem eine neue Grillstätte und einige Umgestaltungen von Beeten neu entstanden. Phantasievolle, manchmal auch verrückte Gartenideen, in jedem Fall aber sehr originell und ansprechend umgesetzt, dass ist grundsätzlich das Ziel von Regina und Thomas Seggewiß. Gartenideen, die einladen entdeckt zu werden. Auch weitere neue, attraktive Pflanzen und Exoten sind zu neuen Blickfängen im grünen Wohnzimmer der Familie geworden. Sie spiegeln traumhafte Urlaubsatmosphäre wider.
„Im Sommer fahren wir schon lange nicht mehr in den Urlaub. Haben wir doch alles im eigenen Garten, was zur schönsten Zeit im Jahr dazu gehört“, erklärt Seggewiß. Spiel, Spaß, Entspannung, Erholung und Natur stehen im Vordergrund. Und das für Jung und Alt.
Als Besonderheit in diesem Jahr konnte die „Künstlergruppe Eigenart“ gewonnen werden, die ihre Werke in Gartenatmosphäre präsentieren wird. Die Künstlergruppe besteht seit 1994. Ihr gehören 16 Künstlerinnen und Künstler aller Altersgruppen aus dem Kreisgebiet Borken an, die sich zum regelmäßigem Austausch treffen. In den vergangenen Jahren zeigten die Mitglieder in Gruppen- und Einzelausstellungen ihre Werke. Nun auch im Garten Seggewiß in Raesfeld.
Familie Seggewiß freut sich auf Ihren Besuch und bittet Besucher an den Öffnungstagen möglichst mit dem Fahrrad anzufahren, da vor Ort nur eine sehr begrenzte Anzahl an Parkplätzen zur Verfügung steht.
Termine 2010 im Garten Seggewiß, Im Rott 16, Raesfeld
In der Zeit von Mai bis Oktober 2010 öffnet der Garten Seggewiß an folgenden Terminen:
Nähere Infos unter http://www.garten-seggewiss.de
Sonntag 16.05.2010 von 11-18 Uhr (Frühlingserwachen)
Sonntag 13.06.2010 von 11-18 Uhr
Samstag 10.07.2010 von 11-18 Uhr (Raesfelder Gartentage)
Sonntag 11.07.2010 von 11-18 Uhr (Raesfelder Gartentage)
Sonntag 22.08.2010 von 11-18 Uhr
Freitag 10.09.2010 von 18-22 Uhr (Lichterabend)
Sonntag 10.10.2010 von 11-18 Uhr (Herbststimmung)
– Besichtigung gerne auch jederzeit nach telefonischer Terminabstimmung.
– Eintritt 2 Euro pro Person (Kinder bis 12 Jahre sind in Begleitung Ihrer Eltern frei) [/spoiler]
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Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier: 
Bei meiner kurzen Stippvisite im Dorf fielen mir die besonderen Lichtverhältnisse gleich ins Auge. Der knallblaue Himmel, der blühende Obstbaum und die St. Silvesterkirche standen in einem herrlichen Kontrast zueinander.

Diese Blütenpracht des Apfelbaumes ist leider nur von kurzer Dauer!
Lediglich dem Schaf scheinen die Lichtverhältnisse völlig egal zu sein. Ist halt ein Schaf, ansonsten würde es ab und an mal einen Blick zum Himmel werfen und nicht nur ans Fressen denken.
Kreis Borken und „Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände“ in konstruktivem Dialog
Meinungsaustausch im Borkener Kreishaus auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker
Kreis Borken (pd). Ihren konstruktiven Dialog haben jetzt die „Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände“ und der Kreis Borken fortgesetzt. Auf Einladung von Landrat Dr. Kai Zwicker fand dazu ein Meinungsaustausch im Borkener Kreishaus statt. [spoiler] Teilnehmer des Gesprächs waren von Verbandsseite Matthias Brinkmann (Caritasverband für das Dekanat Borken), Joachim Erdmann (Diakonisches Werk im Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken), Martin Huesmann (Paritätischer Wohlfahrtsverband), Bernhard Herdering (Caritasverband für die Dekanate Ahaus und Vreden), Angelika Nordmann-Engin (Sozialdienst katholischer Frauen Bocholt) und Bernhard Pacho (Sozialdienst Katholischer Männer Bocholt). Für die Kreisverwaltung nahmen Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster in seiner Funktion als Sozialdezernent, Kreiskämmerer Wilfried Kersting und Stabsstellenleiterin Mechtild Schulze Hessing teil.
Landrat Dr. Zwicker stellte zu Beginn die außerordentlich schwierige Situation der öffentlichen Haushalte dar. Zwei kreisangehörige Kommunen seien sogar bereits in der Haushaltssicherung. Im aktuellen Kreisetat gebe es ein Defizit in Höhe von rund 5 Mio. Euro. Auch auf weitere Sicht sei beim Kreis kein ausgeglichener Haushalt zu erwarten, da mit einem weiteren Rückgang der Steuereinnahmen gerechnet werde. Folglich müsse weiter gespart werden. Einen Ansatzpunkt dafür bilden laut Dr. Zwicker auch die freiwilligen Leistungen im sozialen Bereich. „Wir wollen allerdings nicht mit dem Rasenmäher kürzen und haben in diesem Jahr ausdrücklich die Förderung der Behindertenarbeit und der Jugendhilfe davon ausgenommen“, unterstrich der Landrat. Sein Ziel sei es vielmehr, zu Lösungen zu kommen, bei denen bewährte Strukturen nicht zerschlagen werden. An die Verbände gerichtet betonte Dr. Zwicker: „Das wollen wir gemeinsam mit Ihnen tun, denn wir schätzen Ihre Arbeit sehr.“
Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände wiesen ihrerseits auf die schwierige Situation der freien Träger hin, die auch durch anderweitige Kürzungen massiv unter Druck geraten. Um die eigenen Angebote weiter aufrecht erhalten zu können, seien sie bereits dabei, ihre Dienstleistungen und Verfahrensabläufe weiter zu optimieren. Aus Gründen der Planungssicherheit sei es überdies außerordentlich wichtig, Klarheit über das künftige Vorgehen des Kreises zu erhalten. Eine frühzeitige Information und eine Diskussion über die Ziele – auch vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – seien daher erforderlich.
Landrat Dr. Zwicker sicherte das zu und machte deutlich, dass es in der weiteren Beratung allerdings keine Denkverbote geben dürfe. Grundlage für die weitere Beratung sei die von der Kreisverwaltung bereits eingeleitete Bestandsaufnahme der Förderungen im Sozialbereich. Zunächst seien entsprechende Daten beim Kreis selbst und zwischenzeitlich auch bei den kreisangehörigen Kommunen erhoben und abgeglichen worden. Inhaltlich gehe es vor allem um die Zielgruppen, die Wirkung und die Finanzierung der einzelnen Angebote entlang verschiedener Lebensbereiche. Nun würden die erstellten Angebotsprofile den jeweiligen Trägern zugeleitet mit der Bitte, die Profile zu überprüfen und gegebenenfalls zu ergänzen. Noch vor der Sommerpause werde nach Aussage von Dr. Zwicker die Arbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände – wie die Kreispolitik – über den aktuellen Stand informiert. Die Vertreter des Kreises baten die Verbände erneut, eigene Vorschläge zur künftigen Angebots- und Förderstruktur auch mit Blick auf absehbare gesellschaftliche Entwicklungen zu erarbeiten. Darüber wolle man dann im Herbst diskutieren, waren sich schließlich die Gesprächsteilnehmer einig. [/spoiler]
Es lockt ein Geldpreis für die Klassenkasse / Fachbereich Gesundheit will Jugendliche auf Impflücken hinweisen
Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken fordert alle siebten Klassen in der Region zu einer Impfwette heraus. Sie sind aufgerufen, sämtliche Impfausweise durch den Fachbereich Gesundheit des Kreises durchsehen zu lassen, damit dieser dann auf Impflücken aufmerksam machen kann. Klassen, die es schaffen, möglichst viele Ausweise zusammenzutragen, können einen Geldpreis aus Landesmitteln für ihre Klassenkasse gewinnen.
„Gerade bei Jugendlichen gibt es häufig Lücken im Impfschutz“, erklärt Regina Kasteleiner aus dem Fachbereich Gesundheit des Kreises. Sie hätten zwar meist als Kinder eine ganze Reihe von Schutzimpfungen erhalten. „Aber bei einigen Impfungen hält der Schutz nicht ein Leben lang und muss noch einmal aufgefrischt werden.“ [spoiler] Dazu zählen zum Beispiel die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Sie müssen alle zehn Jahre erneuert werden. Bei der Impfung gegen Kinderlähmung ist nur eine Auffrischung im Alter von 10 bis 17 Jahren nötig. Danach ist eine erneute Impfung nur erforderlich, wenn man in Länder reist, in denen die Erkrankung noch auftritt.
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Borken bietet an den Schulen der Region regelmäßig Impfpassaktionen an. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dort – wenn nötig – eine Impfempfehlung, mit der sie sich dann an den Kinder- oder Hausarzt wenden können.
Der Kreis hat alle weiterführenden Schulen in der Region mit Infomaterial versorgt und nimmt derzeit Kontakt zu allen Schulleitungen auf, um die Teilnahme an dem Wettbewerb und die Details zur Durchführung abzuklären. Klassenlehrer der 7. Jahrgänge, die sich noch an der Impfwette beteiligen möchten, können sich über die jeweilige Schulleitung oder direkt bei Regina Kasteleiner im Borkener Kreishaus, Tel: 02861/82-1154, anmelden. Sie beantwortet auch weitergehende Fragen zur Impfpassaktion.
Aktuelle Informationen zum Thema Impfen gibt es auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, www.rki.de, und des Deutschen Grünen Kreuzes, www.dgk.de.
Es lockt ein Geldpreis für die Klassenkasse / Fachbereich Gesundheit will Jugendliche auf Impflücken hinweisen
Kreis Borken. Der Kreis Borken fordert alle siebten Klassen in der Region zu einer Impfwette heraus. Sie sind aufgerufen, sämtliche Impfausweise durch den Fachbereich Gesundheit des Kreises durchsehen zu lassen, damit dieser dann auf Impflücken aufmerksam machen kann. Klassen, die es schaffen, möglichst viele Ausweise zusammenzutragen, können einen Geldpreis aus Landesmitteln für ihre Klassenkasse gewinnen.
„Gerade bei Jugendlichen gibt es häufig Lücken im Impfschutz“, erklärt Regina Kasteleiner aus dem Fachbereich Gesundheit des Kreises. Sie hätten zwar meist als Kinder eine ganze Reihe von Schutzimpfungen erhalten. „Aber bei einigen Impfungen hält der Schutz nicht ein Leben lang und muss noch einmal aufgefrischt werden.“ Dazu zählen zum Beispiel die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten. Sie müssen alle zehn Jahre erneuert werden. Bei der Impfung gegen Kinderlähmung ist nur eine Auffrischung im Alter von 10 bis 17 Jahren nötig. Danach ist eine erneute Impfung nur erforderlich, wenn man in Länder reist, in denen die Erkrankung noch auftritt.
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Borken bietet an den Schulen der Region regelmäßig Impfpassaktionen an. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dort – wenn nötig – eine Impfempfehlung, mit der sie sich dann an den Kinder- oder Hausarzt wenden können.
Der Kreis hat alle weiterführenden Schulen in der Region mit Infomaterial versorgt und nimmt derzeit Kontakt zu allen Schulleitungen auf, um die Teilnahme an dem Wettbewerb und die Details zur Durchführung abzuklären. Klassenlehrer der 7. Jahrgänge, die sich noch an der Impfwette beteiligen möchten, können sich über die jeweilige Schulleitung oder direkt bei Regina Kasteleiner im Borkener Kreishaus, Tel: 02861/82-1154, anmelden. Sie beantwortet auch weitergehende Fragen zur Impfpassaktion.
Aktuelle Informationen zum Thema Impfen gibt es auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts, www.rki.de, und des Deutschen Grünen Kreuzes, www.dgk.de. [/spoiler]