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Eine Augenweide -Rapsfelder im Münsterland

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Blühende Rapsfelder im Münsterland. Am schönsten ist die Aussicht Ende April/Mitte Mai, wenn der Raps in voller Blüte steht, die Sonne aus ganzem Herzen scheint und der Himmel im tollsten Blau strahlt.

Unterstützt wird das sichtbare Bild durch den typischen Rapsblütengeruch. Er ist einzigartig und man weiß sofort, wo man sich befindet, auch mit geschlossenen Augen.

Man kann den Rapsduft teilweise kilometerlang im Münsterland genießen, sei es auf dem Fahrrad oder zu Fuß bei einer Wanderung.

Nach der Rapsblüte fällt die gelbe Rapsblüte ab und das Rapsfeld wird grün. Nach und nach reift der Raps heran, bis das ganze Feld braun ist. Das ist das Zeichen für die Landwirte, den Raps abzuernten und der Weiterverarbeitung (zu Rapsöl, Biodiesel etc.) zuzuführen.

Nicht nur für Menschen ist ein Rapsfeld ein Anziehungspunkt. So ein knallgelbes Rapsfeld ist für Hummeln und Bienen verlockender als eine Wiese aus Wildblumen. Dadurch aber kommen die Wildblumen bei der Bestäubung zu kurz – und ihre Pflanzen sind arg gefährdet.

Allein in Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistikamtes Nord auf 114.000 Hektar Land Raps angebaut und 485.000 Tonnen geerntet.

Schermbeck – Tatklärung nach PKW-Aufbruch

Schermbeck (ots) – In der Nacht zum Samstag (26.03.) schlugen bislang unbekannte Täter eine Scheibe eines PKWs ein, der an der Eschenstraße geparkt stand. Aus dem Inneren stahlen die Täter ein Navigationsgerät der Marke Medion. Polizeiliche Ermittlungen führten nun zu zwei 20 und 21 Jahre alten Schermbeckern, die bei ihrer Vernehmung zugaben, das Navigationsgerät gestohlen und weiterverkauft zu haben. Auf die beiden Tatverdächtigen wartet nun ein Strafverfahren.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 29.04.2011  14:11 Uhr

Schulmaterialbörse „Volle Tonne“ in St. Martin, Raesfeld

Am Mittwoch, 4. Mai 2011 wird die Schulmaterialbörse „Volle Tonne“ im Bücherkeller unter dem Pfarrsaal (Hoher Weg) in Raesfeld eröffnet. In der Zeit von  16:00 Uhr bis 18:00 Uhr können Schulkinder aus sozial benachteiligten Familien von nun an jeden ersten Mittwoch im Monat  dort  ihre Schulmaterialien  vergünstigt einkaufen.  Alle Kinder die im SGB 2 Bezug sind, Wohngeld oder  Kinderzuschlag erhalten sind berechtigt dort einzukaufen. Die Schüler benötigen dafür einen Ausweis, den sie in der „Vollen Tonne“, im Caritasverband in Borken, bei der Diakonie und im „Offenen Ohr“ in der Villa Becker  erhalten. Hierfür ist es notwendig beim ersten Mal den entsprechenden  Bescheid mit zu bringen. Kinder im Asylbewerberleistungsgesetz können ebenfalls ihre Materialien dort kaufen.  Die „Volle Tonne“ ist eine Kooperation der Kirchengemeinde St. Martin und des Caritasverbandes  für das Dekanat Borken und wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführt. Bei weiteren Fragen wenden sie sich bitte an Frau Bunzel Tel.: 02865/6098915 oder an Frau Weber Tel.:  02861/945818.

Quelle: Kirchengemeinde  St. Martin, Raesfeld

Feuerwehr Schermbeck wegen Unwetter im Einsatz

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Das gestrige Gewitter mit starkem Regen hatte drei Einsätze der Feuerwehr Schermbeck zur Folge. In einem Haushalt an der Schienebergstege sowie in zwei Häusern in der Straße „ Am Scherenbach“ waren aufgrund des Starkregens die Keller vollgelaufen.

Die Einsatzkräfte der Löschzüge Schermbeck und Altschermbeck setzten entsprechend ihre Tauchpumpen ein. Insgesamt war die Feuerwehr Schermbeck von 19:00 Uhr an rund vier Stunden im Einsatz.

Raesfeld – Absperrbarken gestohlen

Es sind nicht nur Kupferfallrohre, die in regelmäßigen Abständen von den Hauswänden in und um Raesfeld  gestohlen werden, nein, auch Arbeitsmittel aus dem Straßenbau sind vor Dieben nicht mehr sicher.

In der Zeit vom Montagabend, 19:00 Uhr, bis Mittwochmorgen, 08:20 Uhr, haben bislang unbekannte Täter von der Dorstener Straße, 60 rot/weiße Absperrbarken entwendet. An der Dorstener Straße (B 224) wird der Radweg zwischen Raesfeld und Erle neu asphaltiert. Diesbezüglich wurden auf dieser Strecke 60 Warnbarken aufgestellt. Es entstand ein Schaden von über eintausend Euro. Die Polizei hofft nun darauf, dass sich Zeugen, die beobachtet haben, dass diese Barken abgebaut wurden, beim Kriminalkommissariat in Borken melden (Telefon: 02861-9000).

Probebohrungen im Garten Seggewiß in Raesfeld

Die LUFA -Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, macht auf Wunsch Bodenuntersuchungen in ihrem Garten. Dies soll ein erster Schritt zu gezielter und umweltgerechter Düngung sein.

Das LUFA-Team besteht aus ein erfahrenes Team aus Agraringenieuren, Biologen, Mikrobiologen, Chemikern und Lebensmitteltechnologen, Tiermedizinern und anderen Naturwissenschaftlern. Die Untersuchungsangebote sind breit gefächert. Untersuchungen können auf Flächen  gemacht werden, auf den Pflanzen mit gleichem Standort- und Nährstoffansprüchen stehen wie Rasen, Gemüsegarten, Obst- und Laubbäume, Stauden, Sträucher, Moorbeetpflanzen wie Rhdodendren, Heide, Ginster u.a.

Weiter gibt es Untersuchungen für kleine Gießwasseruntersuchungen auf ph-Wert, Salzgehalt, Leitfähigkeit, Gesamthärte, Karbonathärte, Eisen und Chlorid.
Bei der großen Gießwasseruntersuchungen kommen noch Sulfat, Nitrat, Natrium, Kalium und Zink hinzu.

Weitere Untersuchungsangebote: Trink-Abwasser, Boden, Düngemittel, Saatgut, Futtermittel, Lebensmittel und diagnostische Material sowie Tiergesundheit.

Die Preise für eine Standartuntersuchung liegen bei: ph-Wert, pflanzenverfügbares Phosphor,  Kalium und  Magnesium  15 Euro. 23 Euro kostet eine Untersuchung, die allerdings im Frühjahr sehr sinnvoll ist, auf  ph-Wert, pflanzenverfügbares Phosphor,  Kalium und  Magnesium und leicht löslicher Stickstoff,  sowie 12 Euro zahlen Sie, wenn eine spezielle Düngeempfehlung auf Ihre Kulturart erwünscht ist.

Weitere Informationen gibt es auf www.lufa-nrw.de, oder telefonisch unter der Nr. 0251-23 76 595

Einen Film über eine Probeentnahme gibt es auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken geht weiter zurück

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Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster: „Zahl kann in diesem Jahr erstmals unter die 5.000er-Grenze sinken“

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken sinkt weiter. Der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ verzeichnet aktuell 5.309 erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die dem Arbeitsmarkt grundsätzlich zur Verfügung stehen. Das sind 60 Personen weniger als im März. Gegenüber dem Vorjahresmonat zählt der „Service-Punkt ARBEIT“ 928 Langzeitarbeitslose weniger. Die Quote der arbeitslosen Empfänger von Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) an den zivilen Erwerbspersonen beträgt damit im Kreis Borken unverändert 2,7 Prozent.

Die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im April ebenfalls zurückgegangen und liegt derzeit bei 12.423 Personen (-165). Zu dieser Gruppe gehören auch Personen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im April 18.251 Personen (-244) in 8.677 Bedarfsgemeinschaften (-72) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.

„Die wirtschaftliche Situation stimmt mich zuversichtlich, dass sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt fortsetzt“, erklärt Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster. „Ich halte es in diesem Jahr sogar für möglich, dass die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken bei anhaltend guter Konjunktur erstmals unter die Grenze von 5.000 Personen sinkt.“

Der Blick in die Zahlen für die Städte und Gemeinden des Kreises zeigt, dass sich die Arbeitslosigkeit im April überwiegend positiv entwickelt hat. In Borken ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen mit -38 Personen absolut am stärksten zurückgegangen, gefolgt von Gescher mit -26 und Stadtlohn mit -14 Personen. In Bocholt (+24) und Velen (+7) ist die Zahl der langzeitarbeitslosen Personen am stärksten gestiegen.

Borken hat mit -186 Personen absolut auch den stärksten Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat zu verzeichnen. Einen leichten Anstieg der Zahl der Langzeitarbeitslosen gegenüber dem Vorjahresmonat gab es mit +22 Personen lediglich in Gescher. In den anderen Städten und Gemeinden des Kreises ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Jahresvergleich zurückgegangen.

Die Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.

Für das Kreisgebiet liegt diese Quote unverändert bei 2,2 Prozent. Die höchste Belastung weist weiterhin die Stadt Bocholt mit 3,4 Prozent aus, gefolgt von Gronau mit 3,1 Prozent und Borken mit 2,8 Prozent. Gescher konnte mit einer Verbesserung um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat den größten Rückgang verzeichnen. In Bocholt, Südlohn, Velen und Vreden gab es hingegen einen leichten Anstieg um 0,1 Prozent.

Der „Service-Punkt ARBEIT im Kreis Borken“ wird ab dem 1. Mai einen neuen Namen tragen. Die Anlaufstelle für Langzeitarbeitslose wird nun „Jobcenter im Kreis Borken“ heißen. Damit setzt der Kreis eine Vorgabe des Bundes um. Ansonsten ändert sich jedoch nichts. Die Ansprechpartnerinnen und -partner vor Ort bleiben genauso identisch wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich im Kreishaus um die Rahmenbedingungen kümmern.

„Raesfeld radelt – Radwandertag für alle“

„Raesfeld radelt – Radwandertag für alle“ des Gemeindesportverbandes Raesfeld am Sonntag, 8. Mai

Alle Radfahrer aus Raesfeld und Umgebung lädt der Gemeindesportverband Raesfeld mit all seinen Vereinen am Sonntag, 8. Mai, wieder zum traditionellen Familienradwandertag ein – unter dem Motto: „Raesfeld radelt“

Start ist in diesem Jahr erstmalig von der Sebastianschule Raesfeld (Im Mensing), in der Zeit zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr.

Zwei Routen, über 20 km und 40 km, stehen zur Auswahl.
Die Strecken führen in Richtung Nord-West über wenig befahrene Wege, Hauptstraßen werden nicht benutzt. Auch das DRK sorgt während der Tour für die Sicherheit der Radfahrer.

Unterwegs und am Ziel wird von den Raesfelder Sportvereinen für Stärkung gesorgt.

Gegen 15:30 Uhr wird der Radwandertag mit einer Tombola abgeschlossen.

Ein seltener Meistersinger – das Blaukehlchen

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Der Erler Fotograf Heinz Nienhaus hat mir mal wieder  tolle Fotos geschickt. Titel: Neues aus der Vogelszene – das Blaukehlchen. Nach vielen Jahren der Misserfolge  hat der Fotograf  endlich mal wieder ein Blaukehlchen vor die Linse bekommen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass es diesen wunderschönen Singvogel überhaupt noch in Deutschland gibt. Besonders hier in unserer Gegend ist er eher selten. Diesen hübschen kleinen Vogel hat Nienhaus in den Rieselfeldern in Münster mit der Kamera einfangen können, aber auch dort sollen nur noch vereinzelte Exemplare zu sehen sein, wenn man viel Glück hat. Der Fotograf hatte Glück, danke für die tollen Aufnahmen!

Schermbeck – Verkehrsunfallflucht geklärt

Schermbeck (ots) – Am Ostersonntag gegen 09.00 Uhr befuhr ein bis dahin Unbekannter mit seinem Pkw die Kilianstraße. Als er nach links in die Straße Am Kerkerfeld abbog, kam er nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Mauer und einen Zaun. Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern, fuhr der Unbekannte davon. Im Rahmen der Fahndung kontrollierten Polizeibeamte am Kapellenweg einen 20-jährigen Dorstener, der zu Fuß unterwegs war. Hierbei gab der 20-Jährige an, den Unfall verursacht und seinen Pkw abgestellt zu haben. Dem jungen Mann wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 26.04.2011  08:02 Uhr

Großstadtflair in Erle

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Mittlerweile scheint Erle ein Anziehungspunkt nicht nur für Besucher aus dem nahe gelegenem Revier zu sein. Ein ganzer Motorradclub aus den Niederlanden traf sich in Erle. Am Ostersonntag war in der Dorfmitte rund um „Schacht 4“ und der Gaststätte Brömmel-Wilms kein Stellplatz mehr frei. Kein Wunder, denn das herrliche Wetter und das fast mediterane Ambiente in der Dorfmitte und im Schatten der Kirche luden   zum Verweilen ein. Besonders die Straßen waren von Motorradfahrern hoch frequentiert. Nicht immer ganz ungefährlich für Autofahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer, wo  besonders  die Marienthaler Straße für viele auswärtige Kradfahrer als Rennstrecke angesehen wird. Neben den vielen Kradfahrern, die mit Vollgas in die Kurven gingen,  zeigten sich auch die Fahrradfahrer nicht sehr rücksichtsvoll. Gleich in Viergrüppchen nebeneinander, eventuell mit einem Hund an der Leine und einem Kind im Radanhänger, nahmen diese die Straße in beiden Richtungen voll für sich in Anspruch.  Achtsamkeit und volle Konzentration war somit für Autofahrer und Fußgänger angesagt.

„Tanz in den Mai“ am 30.04.2011 in Schermbeck -Jugendschutz bei Veranstaltungen-

Am Samstag, den 30.04.2011 führt die Kilian-Schützengilde Schermbeck ab 20:00 Uhr auf dem Schützenplatz am Rathaus in Schermbeck die Veranstaltung „Tanz in den Mai“ durch. Einlass wird auch in diesem Jahr nur Personen ab 18 Jahren gewährt.

Bei und im Umfeld dieser Veranstaltung wird das Ordnungsamt der Gemeinde Schermbeck in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Kreis Wesel, Fachbereich Jugend, die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen kontrollieren. Des Weiteren setzt der Veranstalter zum reibungslosen Ablauf im Festzelt und auf dem Gelände einen Sicherheitsdienst ein.

Die Betreiber der im Umkreis der Veranstaltung befindlichen Gaststätten, Getränkemärkte, Trinkhallen und Tankstellen werden aufgefordert, die Vorschriften des Jugendschutzgesetzes zur Abgabe alkoholischer Getränke uneingeschränkt einzuhalten. Damit wird die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geschützt. Das Ordnungsamt, das Jugendamt und die Polizei werden entsprechende Kontrollen durchführen.

Bleiben Sie gesund — anders wär schlecht

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von li.: Günter Zaborski (Vors. der SPD AG60plus im Kreis Borken), Bärbel Bas und Ingrid Arndt-Brauer (SPD-MdB)

Oeding/Kreis Borken (pd). Im vergangenen Jahr hat die schwarz-gelbe Bundesregierung ihre in vielerlei Hinsicht unsoziale Gesundheitsreform beschlossen. Kopfpauschale, das Ende von Solidarität, die Aufgabe der Parität sowie Vorkasse sind die Markenzeichen dieser Politik, die die SPD ablehnt.

Die SPD hat eine klare Alternative: Die Bürgerversicherung! Um dieses Konzept der SPD-AG60plus im Kreis Borken zu erläutern, folgte Bärbel Bas, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied der Arbeitsgruppe Gesundheit der SPD-Bundtagsfraktion, gerne der Einladung ihrer Bundestagskollegin Ingrid Arndt-Brauer und der SPD Aga60plus nach Oeding.

Unser Gesundheitssystem finanzierte sich bisher paritätisch, d.h. zu gleichen Teilen für Arbeitgeber und Beschäftigte. Das solidarische Grundprinzip: Stärkere tragen Schwächere mit.

Mit dem 1. Januar 2011 hat sich Schwarz-Gelb von dem Grundgedanken der Solidarität verabschiedet. Der Arbeitgeberbeitrag von 7,3% wurde eingefroren. Zukünftige Kostensteigerungen tragen alleine die Arbeitnehmer sowie Rentnerinnen und Rentner mit Zusatzbeiträgen. „Die ersten Betriebskrankenkassen haben schon einen Zusatzbeitrag von 37 Euro“, machte Bas deutlich und schätzte, dass dieser bis 2015 auf bis zu 80 Euro ansteigen könnte. Der steuerfinanzierte Sozialausgleich, soll Geringverdiener vor der finanziellen Überforderung durch Zusatzbeiträge der Krankenkassen schützen. „Der Versicherte wird dadurch zu einem Bittsteller“, so Bärbel Bas. Außerdem würde der Zuschuss für 2011 noch nicht gewährt.

Das Kostenerstattungsprinzip sieht Bas ebenfalls sehr kritisch. Der Patient tritt in Vorkasse, muss allerdings befürchen, dass der Arzt nach privatärztlichen Gebührenordnung abrechnet. Die Mehrkosten werden von der Krankekasse nicht erstattet, sodass der Versicherte auf den Mehrkosten sitzen bleibt. Außerdem verursache dies Verfahren einen hohen Verwaltungsaufwand bei den Kassen, kritisierte Bas weiter.

Als einzige Alternative sieht Bas die von der SPD konzipierte Bürgerversicherung. Die Bürgerversicherung fußt auf drei Säulen: Einkommensabhängige Beiträge, Arbeitgeber und Versicherte werden wieder zu gleichen Teilen an der Finanzierung der Versicherungsbeiträge beteiligt und über zusätzliche Steuermittel sollen vor allem hohe Einkommen und Vermögen unbürokratisch an der sozial gerechten Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligt werden.

„Wir wollen keine Zwei- oder Dreiklassenmedizin“, machte Bas deutlich. „Mit der Bürgerversicherung erfolgt eine bessere Versorgung aller Bürgerinnen und Bürger“, so Bas weiter und ist sich sicher, dass durch die solide Finanzierung, alle Versicherten eine gleich gute Behandlung erhalten.

„Bleiben Sie gesund – anders wär schlecht“, verabschiedete im Schlusswort Ingrid Arndt-Brauer die zahlreichen Zuhörer.

Osterfeuer in Erle vertreibt den Winter

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Nachdem nun seit einigen Jahren das Wetter zu Ostern eher durchwachsen war, schenkte uns Petrus in diesem Jahr herrlich warme Tage. So war es auch nicht verwunderlich, dass sich der Schützenplatz an der Marienthaler Straße in Erle schnell mit Menschen füllte, die der Tradition des Osterfeuers am Ostersonntag beiwohnen wollten. Nachdem Pfarrer Johannes Bengfort einige Worte an die anwesenden Gäste richtete und zum gemeinsamen Gesang anstimmte, durften die Messdiener, unter den wachenden Augen des Löschzuges Erle, das aufgetürmte Holz mit ihren Fackeln entzünden. Dank des trockenen Geästes wurde aus einer kleinen Flamme schnell ein mächtiges und loderndes Feuer.

Der Brauch des Osterfeuers stammt aus alten Zeiten und diente dazu, den Winter zu vertreiben – ihn zu verbrennen. Man glaubte, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze. Und nachdem in diesem Jahr das Osterfeuer in Erle zu einer wahren Brunst mutierte, braucht sich wohl niemand mehr Gedanken über böse Geister machen.

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Frohe Ostern!

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Allen Lesern des Heimatreports wünsche ich ein frohes Osterfest!

Foto: Heinz Nienhaus (Erle)

Raesfeld – Freilaufendes Rind wurde betäubt

Raesfeld (ots) – (pl) Am Donnerstagmorgen wurden die Einsatzkräfte der Polizeiwache Borken um 07.30 Uhr über ein freilaufenes Rind an der B 70 in Raesfeld informiert. Die Beamten fanden das Tier in einem kleinen Waldstück neben der Bundesstraße. Ein Einfangen war nicht möglich. Das Tier musste durch einen Arzt des Kreisveterinäramtes mit einem Pfeil betäubt werden. Für die Dauer der Maßnahme wurde die Bundesstraße kurzfristig gesperrt. Es konnte nicht ausgeschlossen werden, dass das getroffene Tier noch auf die Fahrbahn läuft, bevor die Wirkung des Mittels einsetzt. Das betäubte Rind konnte im Anschluss auf einen Anhänger verladen werden und befindet sich mittlerweile wieder auf seiner Weide – wohlauf. Das entlaufene Tier war Teil einer siebenköpfigen Herde, die sich bereits am Samstag aus dem Staub gemacht hatte. Fünf der Rinder sind inzwischen wieder eingefangen. Es sind also noch zwei Tiere auf freien Hufen in Raesfeld unterwegs. Wer die Tiere sieht, meldet sich bitte bei der Polizeiwache Borken 02861-9000. Auch den Teilnehmern im Straßenverkehr im Raum Raesfeld rät die Polizei zu erhöhter Wachsamkeit.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 21.04.2011  13:38 Uhr

Ach, ist das schön eine Kuh zu sein

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Das Video ist einfach „ohne Worte“. Wie weit müssen Menschen sinken, um sich an wehrlose Tiere, natürlich auch an Menschen, vergehen!

Kurzentschlossen zu den „Schlossführungen am Sonntag“

Raesfeld (pd). Für alle, die am Sonntagmittag nach dem Mittagessen und vor dem Kaffeetrinken noch ganz spontan ein wenig Kultur tanken wollen, gibt es in Raesfeld wieder ein besonderes Angebot.

Vom 1. Mai bis Ende Oktober bietet das Verkehrsbüro die „Schlossführungen am Sonntag“ an.

Ganz ohne Voranmeldung kann man sich dabei von einem Fachmann oder einer Fachfrau durch die Außenanlagen des Wasserschlosses begleiten und sich von der Geschichte und den Geschichten der Schlossbewohner in längst vergangene Tage entführen lassen.

Treffpunkt ist jeweils um 14.00 Uhr vor der barocken Schlosskapelle. Mit einer Innenbesichtigung dieses barocken Kleinods startet der Rundgang, der den Teilnehmern allerlei Wissenswertes über das Schloss mit dem höchsten Schlossturm Westfalens vermittelt. Der Rundgang dauert ca. 1 Stunde und ist für Kinder bis 11 Jahre kostenlos. Kinder ab 12 Jahren zahlen 1 € und Erwachsene jeweils 2 €. Auch Kurzentschlossene kommen so in den Genuss einer professionellen Führung, denn aufgrund der Erfahrungen aus dem letzten Jahr, wird die Mindestteilnehmerzahl von 10 Personen eigentlich immer erreicht.

Sicherheitstipps zum Umgang mit Osterfeuern – Freiwillige Feuerwehr Schermbeck –

Sicherheitstipps zum Umgang mit Osterfeuern

An den kommenden Feiertagen lodern überall wieder zahlreiche Osterfeuer. Doch dieser schöne Brauch ist mitunter nicht ganz ungefährlich. Die Brände können außer Kontrolle geraten – die Folge sind hohe Sach- oder gar Personenschäden.

Insbesondere in Anbetracht der anhaltend trockenen Wetterlage möchte die Feuerwehr Schermbeck einige Sicherheitstipps zum Umgang mit Osterfeuern geben.

  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz – der Umwelt zuliebe. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen, aber auch andere Abfälle haben im Osterfeuer nichts verloren.
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Anzünden noch einmal umzuschichten, damit Ihr Osterfeuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko!
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass es sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann. Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, vermeiden Sie gefährlichen Funkenflug.
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
  • Verbrennungen umgehend mit Wasser kühlen. Alarmieren Sie sofort den Notarzt über die Notrufnummer 112.
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren.

Die Feuerwehr Schermbeck wünscht Ihnen Frohe Ostern.

Reinigungsarbeiten rund um den Ständebaum in Erle

Ein Platz in Erle mit Integrationshintergrund und wo sich selbst die Raesfelder wohl fühlen. Mitglieder der KLJB Erle/Rhade rückten mit Besen und Harke an um den Platz am Ständebaum zu reinigen.

Mehr dazu auf  >>>klick hier>>> Borio.TV

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