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Polizei veröffentlicht sichergestellten Schmuck – etwa 140 Einbrüche stehen vor der Aufklärung

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Vermissen Sie noch was? Unvorstellbar, was Diebe in Ihrer dreisten Weise alles mitgehen lassen. Besonders hier im Kreis Borken gab es in diesem Jahr besonders viele Wohnungseinbrüche.  Ermittler der Ermittlungsgruppe Phönix konnten Mitte März sieben mutmaßliche Wohnungseinbrecher festnehmen. Ende Mai kamen sechs weitere Personen hinzu. (Meldung aktualisiert am 16.06.2011)

Die Beschuldigten im Alter zwischen 18 und 28 Jahren, alle aus Recklinghausen, wurden dem Richter vorgeführt, der in allen Fällen einen Haftbefehl wegen schweren Bandendiebstahls erließ. Die Tatverdächtigen stehen im Verdacht, teilweise in wechselnder Tatbeteiligung, für mindestens 140 Einbrüche in Wohnungen, Geschäfte, Büros und Schulen sowie Raubdelikte in Frage zu kommen.

Bei der Durchsuchung von Wohnungen und Fahrzeugen stellten die Beamten eine Vielzahl von Schmuck und weiterem möglichen Diebesgut sicher. Gut 20 Geschädigte haben mittlerweile ihr Eigentum wieder erkannt.  Alle Gegenstände finden Sie nachfolgend in 15 Sammelmappen zusammengefaßt. Sie können sich die Fotos ansehen und die Mappen auch herunterladen >>> Polizeit-NRW-Sichergestelltes Diebesgut

Geschädigte, die auf den Fotos ihr Eigentum wiedererkennen, werden gebeten, sich in der Zeit von 09.00 Uhr – 15.00 Uhr (Montag – Freitag) unter folgender Rufnummer mit dem Polizeipräsidium Recklinghausen in Verbindung zu setzen: 0800 2361 550 (gebührenfrei)

Nach vorliegenden Erkenntnissen waren die Täter im Zeitraum von Frühjahr 2010 bis zum 10.03.2011 in folgenden Städten aktiv:

Kreis Recklinghausen, Bottrop, Bochum, Dortmund, Gelsenkirchen, Borken, Coesfeld.

Kreis Borken – Blaue Uniformen im Kreis

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Bis zum 31. August dieses Jahres werden die Bürgerinnen und Bürger unsers Kreises zum ersten Mal Polizistinnen und Polizisten begegnen, die in der neuen Uniform Dienst versehen.
Es handelt sich um Studierende der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, die im Rahmen des Bachelor-Studiengangs ihr erstes Praktikum versehen.

Die Kommissaranwärterinnen und Kommissaranwärter wurden am Mittwoch, dem 06. Juli 2011 durch den Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Alfred Bernitzke, im Borkener Kreishaus begrüßt.
Herr Bernitzke wünschte den Praktikantinnen und Praktikanten möglichst nur positive Eindrücke von der Polizeiarbeit und dass sie täglich gesund nach Hause zurück kehren mögen.

Auf dem beigefügten Bild sind neben den Studierenden, Herrn Bernitzke, dem Vertreter des Personalrats und weiteren Führungskräften auch die Tutoren und Ausbilder abgebildet. Die Tutoren und Ausbilder, allesamt erfahrene und entsprechend fortgebildete Beamte der Kreispolizeibehörde Borken, werden die angehenden Polizistinnen und Polizisten während des gesamten Praktikums begleiten sowie mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wer sucht der findet – NRW Radtour 2011-Raesfelder beim Zwischenstopp in Ahlen

Die Erler sind wohl überall zu finden. Selbst in einem Video der Ahlener Zeitung. Trinkfest bei jedem Wetter, und natürlich  lassen sich diese ein Schnäpschen nicht entgehen. Aber das Wetter machte den Radfahrern in diesem Jahr viele Probleme, außer bei der ersten Station in Raesfeld. Sonne, gute Bewirtung, tolles Ambiente. Raesfeld hat eben nicht nur zum Wettergott einen heißen Draht.

Von Facebook geklaut – fatale Auswirkungen mit Nebenfolgen

Was soll ich zu so einer aussagekräftigen Aussage noch hinzufügen außer: Ganz bestimmt werden die Toten nicht wieder gesund!

Ferienkalender Raesfeld-Erle-Homer 2011-Jugendwerk Raesfeld

Ferien, endlich. Wer nicht in den Urlaub fährt, der braucht hier in der Gemeinde Raesfeld keine Langeweile zu haben. Der Ferienkalender des Jugendwerkwerks Raesfeld ist voll bepackt mit Angeboten.

Heimatreport bring wöchentlich die aktuellen Termine. Einfach auf das Bild klicken und schon habt ihr die große Auswahl der Aktionen schwarz auf weiß.

Viel Spaß für alle, die zuhause ihre Ferien verbingen und vor allem: besseres Wetter!

3.000 Euro Förderung für den TSV Raesfeld – Verschiedene Anschaffungen in den Abteilungen

Raesfeld (pd). Dass neben der sportlichen Betätigung auch Werte und eine Philosophie der Persönlichkeitsbildung fest zum Judo gehören, haben die Vorstände der Volksbank Raesfeld, Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar, am Freitag in der Turnhalle der St.-Sebastian-Grundschule erfahren. Denn sie haben zur Übergabe der Gewinnsparmittel an den TSV Raesfeld dessen Budo-Abteilung besucht und bei einer Judo-Trainingseinheit der Bambinis und Kinder zugesehen. Werte wie Disziplin, Pünktlichkeit, gegenseitige Wertschätzung, aber auch die Entwicklung des Selbstbewusstseins und der Stärke sowie Mut zur Selbstverteidigung im Notfall sind die Eigenschaften, die der Leiter der Judo-Abteilung, Hartmut Herff, seinen Schützlingen in jedem Training vermitteln möchte.

Ein Augenmerk richteten die beiden Besucher an dem Abend auch auf die Matten, denn die Volksbank Raesfeld hat die Neuanschaffung der Wettkampfflächen mit 1.000 Euro unterstützt und ermöglicht. Hartmut Herff freute sich über die neuen Unterlagen: „Durch den hohen Zuspruch und der steigenden Zahl an Nachwuchssportlern in unserem Bereich haben wir einen hohen Bedarf an vielen gleichzeitig nutzbaren Wettkampfflächen und auch generell einen höheren Verschleiß an den Matten.“

Insgesamt erhielt der TSV Raesfeld 3.000 Euro in diesem Jahr für verschiedene Zwecke in den zahlreichen Abteilungen des Gesamtvereins. So wurden unter anderem neue Spielbälle, Trainingsanzüge oder auch Gerätschaften für die Leichtathleten angeschafft. Die symbolischen Schecks nahmen an diesem Abend neben Judoka Hartmut Herff der 1. Vorsitzende und der Geschäftsführer des TSV Raesfeld, André Olbing und Franz-Josef Nießing, entgegen.

„Wir freuen uns, dass uns die Volksbank Raesfeld auch im Jubiläumsjahr so großzügig bei unserer Arbeit unterstützt. Denn selbstverständlich geht der Spiel- und Trainingsbetrieb neben den Feierlichkeiten normal weiter und macht Neu- und Ersatzanschaffungen nötig“, so Olbing an die Adresse der beiden Bankvorstände.

„Der TSV leistet seit 50 Jahren wertvolle Jugendarbeit und hat maßgeblichen Anteil an den sehr guten Strukturen hier im Ort“, lobte Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Bank, das Engagement des größten Vereins in Raesfeld.

„Da wir hier sehen, mit welcher Begeisterung der Judonachwuchs seinen Sport ausübt, wissen wir, dass das Geld sehr gut angelegt ist“, fügte Vorstandskollege Marcus Feldhaar hinzu.

Insgesamt etwa 17.000 Euro wird die Volksbank Raesfeld im Laufe des Jahres an gemeinnützige Vereine und Institutionen ausschütten. Das Geld steht ihr aus der Durchführung des Gewinnsparens für Fördermaßnahmen vor Ort zur Verfügung.

Alexanderschule Raesfeld bringt eine Festschrift heraus

Für ein gemeinsames Foto für die Festschrift zum 60jährigen Bestehen der Alexanderschule versammelten sich kürzlich alle ca. 300 Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrkräften auf dem Schulhof.  Mit dabei waren selbstverständlich auch der Hausmeister, die Sekretärin, der Leiter der Übermittags- und Hausaufgabenbetreuung und die Schulsozialarbeiterin. Der Schulleiter Herr Stroetmann betonte, dass die Schulgemeinschaft ein wichtiges Fundament ist, um erfolgreich lernen zu können. So soll auch das Schulfest am Samstag, 24. September 2011, eben diese Schulgemeinschaft stärken und darüber hinaus die Schule den interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern präsentieren.

Kreis Borken hat landesweit die höchste Geburtenziffer

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Landrat Dr. Kai Zwicker: „Im Kreis Borken lässt es sich für Familien sehr gut leben“

Kreis Borken (pd). Der Kreis Borken verzeichnet für das Jahr 2010 die höchste Geburtenziffer in ganz NRW. Das hat heute das Statistische Landesamt IT.NRW mitgeteilt. Rein rechnerisch bekommt eine Frau im Kreis Borken durchschnittlich 1,58 Kinder. Der Wert für ganz NRW liegt bei 1,4 Kindern.

Landrat Dr. Kai Zwicker freut sich über das Ergebnis: „Die Zahlen zeigen, dass es sich für Familien im Kreis Borken sehr gut leben lässt. Die Arbeitslosigkeit ist rekordverdächtig niedrig, dazu gibt es bezahlbare Wohnungen, ausreichend Baugrundstücke und gute Betreuungsmöglichkeiten, die wir zurzeit noch weiter ausbauen. Eine Rolle spielt sicher auch die sehr familienfreundliche Grundhaltung, die die Menschen im Kreis Borken auszeichnet. Viele Familien können auf die Unterstützung der Großfamilie oder auch der Nachbarschaft zählen.“

Laut Statistischem Landesamt kamen im Kreis Borken im vergangenen Jahr 3.297 Kinder auf die Welt. Das sind 63 mehr als im Jahr 2009 und entspricht einem Anstieg von 1,9 Prozent. Landesweit ist die Geburtenzahl um 1,6 Prozent gestiegen.

Die vom Statistischen Landesamt veröffentlichte Geburtenziffer gibt die durchschnittliche Kinderzahl an, die eine Frau im Laufe ihres Lebens zur Welt bringen würde, wenn ihr Geburtenverhalten dem aller Frauen im Alter von 15 bis 49 Jahren des betrachteten Zeitraums entspräche.

Sportschloss Velen stellt sich dem Ökoprofit-Test Gütesiegel hilft Umweltschutz und Einsparungen zu verbinden

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Velen (pd). Die Sportschloss Velen GmbH hat sich jetzt der Prüfung zum „Ökoprofit-Betrieb“ unterzogen. Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Velen, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken sowie des Kreises Borken besuchten das Hotel. Vor Ort machten sie sich ein Bild davon, wie das Sportschloss in den Umweltschutz investiert und damit gleichzeitig Kosten spart. Themen waren unter anderem der umweltgerechte Einkauf und die Abfallentsorgung.

Die Sportschloss Velen GmbH ist einer von 13 Pilotbetrieben im Kreis Borken, die sich aktuell um das „Ökoprofit-Siegel“ bemühen. Sind alle Anforderungen erfüllt, erhalten die Unternehmen am 23. September im Sportschloss die Auszeichnung. Ein Jahr lang haben sich die Unternehmen gemeinsam vorbereitet, Erfahrungen ausgetauscht und Maßnahmen angestoßen, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Kosten sparen.

Im Sportschloss wurden zum Beispiel die Leuchtsysteme in einigen Gebäudeteilen ausgetauscht, in anderen ist dies geplant. Überlegungen, wie sich an weiteren Stellen Energie sparen lässt, laufen. Eine neue Heizungsanlage ist dabei ebenso Thema wie der Einbau von Perlatoren in die Wasserhähne. Dadurch könnten die Gäste des Hotels – ohne Abstriche beim Komfort zu machen – zum Wassersparen beitragen. Sportschloss-Geschäftsführer Ralf Groß-Holtick erwartet, dass sich die durch Ökoprofit angestoßenen Investitionen innerhalb der nächsten zwei bis acht Jahre rechnen werden.

„Ökoprofit“ ist ein betriebliches Beratungs- und Zertifizierungsprogramm. Es fördert den Einsatz von integrierter Umwelttechnik und eignet sich vor allem für mittelständische Unternehmen. Umweltschutz um jeden Preis ist dabei nicht das Ziel. Vielmehr erwerben die Teilnehmer Wissen, analysieren ihre Betriebsabläufe, nutzen das Fachwissen der Berater und tauschen Erfahrungen aus. Umweltschutz und Kosteneinsparungen stehen im Vordergrund. „Damit gehen sie schon den ersten Schritt auf dem Weg zum Umweltmanagementsystem“, erklärt Hubert Grothues als Leitender Kreisbaudirektor.

„Ökoprofit“ wurde 1991 in Graz entwickelt und bereits in rund 80 deutschen Städten erfolgreich durchgeführt. Kreis Borken und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken sind Träger der ersten Ökoprofit-Runde im Westmünsterland. 80 Prozent der Kosten trägt das Land NRW. Zusätzliche Förderung kommt von der VR Bank Westmünsterland und einer Reihe weiterer Volksbanken aus der Region.

Foto: Das Sportschloss Velen will Ökoprofit machen. Geschäftsführer Ralf Groß-Holtick (2.v.l.) erläuterte gemeinsam mit Iris Hoffmann (3.v.l.), Küchenchef Sascha Ortzell-Schwill (5.v.l.), Christoph Klöpper (3.v.r.) und Josef Holmer (r.) die Maßnahmen. Ein Bild von Plänen und ersten Schritten machten sich Ingo Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (l.), Fabian Loos von der Beratungsfirma B.A.U.M (4.v.l.), Bürgermeister Dr. Christian Schulze Pellengahr (6.v.l.), Anke Husmann von der Gemeinde Velen (4.v.r.) und Edith Gülker vom Kreis Borken.

Veranstaltungsreihe „Wege in die Zukunft“ Regionale Baukultur in der Region Lippe-Issel-Niederrhein

Zu der Veranstaltung „Regionale Baukultur“, die den Auftakt der Reihe „Wege in die Zukunft“ darstellte kamen am Donnerstag, 21. Juli, über 60 Interessierte nach Wesel-Bislich.

In der Kulturscheune des Neuhollandshofes, die aus der landwirtschaftlichen Nutzung herausgefallen und in der Folge eigens für Veranstaltungen und andere Zusammenkünfte hergerichtet wurde, entstand eine rege Diskussion über die Baukultur in der Region. Nach der Begrüßung durch Kerstin Jendrek, Regionalmanagerin des LEADER-Programms in der Region, setzte Architekt und Stadtplaner Friedrich Wolters (Wolters Partner Coesfeld) mit seinem Vortrag gezielt Impulse zur Diskussion über die Regionale Baukultur.

Mit seinem Vortrag weckte er unter den Zuhörern ein Gespür dafür, was unter Regionaler Baukultur zu verstehen ist und worauf es beim Bauen in regionaltypischem Kontext ankommt. Materialien, Maßstäblichkeit und der Blick auf die Besonderheiten der eine Baumaßnahme umgebenden Gebäude spielen dabei seiner Ansicht nach eine herausragende Rolle. Gabriele Podschadli vom Kulturdienst LWL- Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, erläuterte, welche Eigenheiten von Bauwerken dazu führen, dass sie unter Denkmalschutz gestellt werden. Anhand zahlreicher Beispiele erörterte sie verschiedene Maßnahmen zum Erhalt der regionaltypischen Bauwerke. Dr. Jörg Albert vom Sachverständigenbüro die-energieberater gab einen Überblick über die Fülle an möglichen Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden – immer unter der Maßgabe, das regionaltypische Gesicht eines Gebäudes nicht zu verändern. In einem vierten Impulsreferat stellte Thomas Michaelis stellvertretend für den Verein Dorfentwicklung Dingden e. V. das Projekt „BauKulturStelle“ vor, bei dem der Erhalt eines ehemaligen Lehrerhauses in Dingden eines von mehreren Zielen ist. Der Verein hat sich u. a. dem Erhalt regionaltypischer Bausubstanz verschrieben und wird sich mit dem Projekt bei der Regionale 2016 bewerben. Herr Michaelis verwies auch auf die Architekturwerkstatt Dingden, die der Verein im Jahr 2008 sehr erfolgreich durchgeführt hat und bei der bereits viele Ideen für eine sensible Ortsentwicklung Dingden entwickelt wurden.

Im Anschluss an die Impulsreferate entwickelte sich eine Diskussion, die auch im Anschluss an die Veranstaltung in Gesprächen der Teilnehmer untereinander noch fortgeführt wurde. Hierbei wurden mehrere Aspekte genannt, die in der weiteren Diskussion aufgegriffen werden sollten. Nach Ansicht einer Teilnehmerin sollten die Eigenheiten der Baukultur am Niederrhein noch stärker in den Fokus gerückt werden. Auch sollten Siedlungsstrukturen und Landschaftsbild Platz in der künftigen Diskussion über die Regionale Baukultur finden. Zusammengefasst besteht die Aufgabe der Akteure vor Ort darin, regionaltypische Elemente aufzugreifen bzw. zu erhalten und gleichzeitig den Anforderungen der heutigen Gesellschaft an die gebaute Umwelt gerecht zu werden. Eine Sensibilität für das Typische der Region sollte in breiten Kreisen der Bevölkerung geweckt werden. Dabei sollte nach Ansicht von Herrn Wolters u. a. in die Bildung investiert werden und bereits in den Schulen ein Bewusstsein z. B. für die Baumaterialien aus der Region gefördert werden. Auch an den Hochschulen sollte nach Ansicht eines Teilnehmers das „Bauen im Bestand“ in der Ausbildung der Architekten einen höheren Stellenwert bekommen. Das Engagement vor Ort, wie etwa des Vereins Dorfentwicklung Dingden e. V. sollte Unterstützung und möglichst viele Nachahmer finden. Die Veranstaltungsreihe „Wege in die Zukunft“ ist im Rahmen des Arbeitskreises „Dorfentwicklung und Kultur“ der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein entstanden und wird vom Büro Frauns aus Münster vorbereitet und durchgeführt. Sie beschäftigt sich mit Themen, die den Charakter der Städte und Gemeinden in der ländlichen Region Lippe-Issel-Niederrhein in Zukunft mit bestimmen und prägen werden. Die Reihe wird im Herbst 2011 mit den beiden Themen „Lebendige Dorfkultur“ und „Älter werden im ländlichen Raum“ fortgesetzt.

Leute im Fokus – Landrat Dr. Kai Zwicker

13. Fragen an Landrat Dr. Kai Zwicker – Kreis Borken

Die Erler Femeiche hat es Landrat Dr. Kai Zwicker besonders getan. Für ihn ist dieser uralte Baum viel mehr als nur ein Naturdenkmal. Nach seiner Auffassung ist er gleichzeitig Sinnbild für westfälische Boden- und Beständigkeit – Tugenden, die in der heutigen schnelllebigen Zeit einen ganz eigenen Stellenwert besitzen.

Gleichsam in einem Spannungsbogen dazu sieht Dr. Zwicker die außerordentlich dynamische Entwicklung der Gemeinde Raesfeld und hier gerade auch im Ortsteil Erle. Es sei schon toll, was hier an Infrastruktur, auch an Arbeitsplätzen, für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen wurde und wird, so der Landrat.

Landrat Dr. Kai Zwicker wurde am 5. Dezember 1967 genau am entgegensetzten, also nördlichen „Ende“ des Kreises Borken – in Gronau – geboren. Er lebt heute in Heek, ist verheiratet und hat einen Sohn.

Zur Familie gehören auch zwei Söhne aus der ersten Ehe seiner Frau. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster war Dr. Kai Zwicker von 1997 bis 1999 Rechtsanwalt in Gronau. Im September 1999 wurde er zum Bürgermeister der Gemeinde Heek gewählt und 2004 in seinem Amt bestätigt. Am 30. August 2009 wurde er zum Landrat des Kreises Borken gewählt. Dieses Amt trat er am 21. Oktober 2009 an.

13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Ich kann schweigen, wenn es sein muss. Das tue ich jetzt.

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Leben und leben lassen

3. Welche Redensart, welchen Satz hassen Sie am meisten?
Hass ist es zwar nicht, aber ich lasse nicht gelten: „Das haben wir schon immer so gemacht!“

4. Worüber können Sie laut lachen?
Bei passender Gelegenheit über mich selbst.

5. Was würden Sie niemals tun?
Andere bewusst verletzen oder Schaden zufügen

6. Was gibt es in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Meine Familie

7. Welchen Traum, welche Vision würden Sie gerne verwirklichen?
Jeder Mensch hat seine eigenen, ganz persönlichen Träume. Die sind auch Privatsache. Politisch möchte ich mit dafür sorgen, dass unser Westmünsterland so lebens- und liebenswert bleibt, wie es ist. Vielleicht können wir zusammen noch mehr schaffen.

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker in Angriff nehmen?
Als Landrat kümmere ich mich um unseren Kreis Borken und versuche, gemeinsam mit anderen unsere Region nach vorne zu bringen.

9. Drei Bücher die es wert sind hier erwähnt zu werden!
Eine ganz schwierige Frage, es müssten mehr zu nennen sein: „Der Herr der Ringe“ (Tolkien), „Der Drachenläufer“, und die mehrbändige Autobiographie von Altkanzler Dr. Helmut Kohl.

10. In welche Rolle würden Sie gerne einmal schlüpfen?
Bundestrainer

11. Was schätzen Sie an anderen Menschen besonders?
Ehrlichkeit

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
Nachtragend

13. Eine grundsätzliche Aussage zum Thema Fußball
Eine der schönsten Nebensachen der Welt, vor allem in der Bundesligasaison 2010/2011

Verabschiedung Pfarrer Arntz

Zum Abschied von Pastor Johannes Arntz soll ihm ein Buch mit auf den Weg gegeben werden, das von der gesamten Pfarreiengemeinschaft – St. Martin, St. Marien, St. Silvester – gestaltet ist und ihn an die Zeit in unseren Gemeinden erinnert. In diesem Buch kann jeder, egal ob Gruppe, Verein, Gremium, Familie oder Einzelperson, individuell eine Seite gestalten. Damit es ein richtiges Buch wird, muss jede Seite die gleiche Größe haben. Deshalb liegt für alle, die sich an der Gestaltung dieses Buches beteiligen wollen, das entsprechende Papier in einem Karton im Turm der Kirche. Was man bei der Gestaltung der Seite beachten muss, bis wann und wo sie abgegeben werden kann, steht auf einem Blatt, das aus dem 2. Karton im Turm mitgenommen werden sollte.

Quelle: St. Martin, Raesfeld und St. Silvester Erle

Hünxe – Festnahme nach Einbruch

Hünxe (ots) – In der Nacht zu Montag gegen 03.15 Uhr lösten Unbekannte Alarm aus, als sie in ein Vereinsheim an der Straße In den Elsen eindrangen und nach Beute suchten. Im Rahmen einer polizeilichen Fahndung nahmen Polizeibeamte einen 21-jährigen Tatverdächtigen ohne festen Wohnsitz fest. Bei den Ermittlungen ergab sich der Verdacht, dass der Mann für einen weiteren Einbruch in ein Vereinsheim am Waldweg, der in der selben Nacht verübt wurde, verantwortlich ist. In seiner Vernehmung räumte er beide Taten ein. Der 21-Jährige wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl erließ.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 26.07.2011  10:23 Uhr

Appell an Autofahrer lautet: „Fuß vom Abzug!“

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Auszubildende gestalten Plakate / Arbeiten sind bald an Straßen im Kreis Borken zu sehen

Kreis Borken/Ahaus (pd). Um mehr Vorsicht und Rücksichtnahme im Straßenverkehr werben neue Plakate, die ab August an einigen Straßen im Kreis Borken zu sehen sein werden. Gestaltet haben die Motive angehende Mediengestalterinnen und -gestalter, die zurzeit das kreiseigene Berufskolleg für Technik in Ahaus besuchen. Rund 40 von ihnen beteiligten sich an dem Wettbewerb, den der Kreis Borken ausgelobt hatte. Jetzt stellte die Jury im Berufskolleg die Gewinner vor. Nadine Scholz und Juliane Kersting, beide aus Ahaus, haben das Rennen gemacht.

Ein Auto kann wie eine Waffe sein: Das ist die Botschaft des Plakates, das Nadine Scholz gestaltet hat. Die 21-Jährige lässt aus dem Lauf einer Pistole einen Pkw schnellen. Ein junges Mädchen zuckt davor zusammen, die Angst ist ihr ins Gesicht geschrieben. „Ich hoffe, dass viele Autofahrer darüber nachdenken, dass sie mit ihrem riskanten Verhalten Unschuldige, vor allem Kinder, gefährden“, erklärt Nadine Scholz. Sie absolviert ihre Ausbildung bei der Agentur „Brüggemann & Freunde“ in Borken. An neun großen Straßen im Kreis wird ihr Entwurf zu sehen sein.

„Bei Tempo 100 wird das Reh zum Elefanten“, ist auf dem Entwurf von Juliane Kersting zu lesen. Die 22-Jährige, die beim Gutenberghaus in Stadtlohn arbeitet, erinnert sich dabei an den Wildunfall eines Bekannten. Dessen Auto sah danach aus, als wäre es mit einem Elefanten aneinandergeraten. Der Kreis Borken wird Juliane Kerstings Plakat an drei Stellen platzieren, an denen besonders viele Wildunfälle passieren.

„Wir waren erstaunt, wie viele tolle Entwürfe entstanden sind“, erklärte der Verkehrsdezernent des Kreises, Dr. Hermann Paßlick, bei der Preisverleihung. Gemeinsam mit

dem Leiter des Fachbereichs Verkehr, Ludger Stienen, Agenturchefin Anja Meuter aus Gescher, der Fotografin Lisa Kannenbrock, dem Vorsitzenden der Kreisverkehrswacht, Peter Bohnenkamp, und Werner Sievers von der Kreispolizeibehörde hatte er die Siegermotive ausgewählt.

Anja Meuter betonte in ihrer Laudatio, dass beide Motive mit einer guten Kernidee und überzeugender Umsetzung punkten könnten. Jeder Mensch sei täglich mit vielen Tausend Botschaften konfrontiert, erklärte die Geschäftsführerin der Agentur „Meuter und Team“. Mediengestalter stellten sich mit ihren Entwürfen so ständig dem Kampf um Aufmerksamkeit. Den beiden Plakaten gelinge es, zu provozieren und ihre Botschaften damit im Gedächtnis der Betrachter zu verankern.

Ein Preisgeld erhielt neben den beiden Gewinerinnen auch die Schule. Dafür bedankten sich der stellvertretende Leiter des Berufskollegs, Alfred Kruft, und Fachlehrer Matthias Terhechte. Weitere Anerkennung für alle Teilnehmer: Sie werden zum Fahrsicherheitstraining in Gescher-Estern eingeladen. Denn zu den Zielen des Wettbewerbs gehörte es auch, junge Autofahrer für die Gefahren des Straßenverkehrs zu sensibilisieren.

BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen – Trainingslager in Raesfeld

Der BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen führt sein diesjähriges Trainingslager in Raesfeld durch. Der 2. Bundesligist (ProB) hat sich ganz bewusst für den Ort Raesfeld entschieden. „Zum einen finden wir in Raesfeld die sportlich, technischen Einrichtungen vor, die den Vorgaben der 2. Basketball-Bundeliga entsprechen und wollen uns auch damit klar zur Region Münsterland bekennen, denn viele Sponsoren kommen aus dem Münsterland.,“ so Andreas Funke, 1. Geschäftsführer der Münsterland-Baskets.

Nach der Vorstellung des zeitlichen Ablaufs, erläuterte das Trainergespann Thorsten Morzuch und Sebastian Borgmann die sportliche Abfolge der 3 Tage und die Zielsetzung des Ganzen. Morzuch erklärte weiter, dass die deutschen Positionen bis auf Thomas Reuter geklärt sind und stehen, sowie die Position eines amerikanischen Spielers mit Steve Briggs vertraglich unter Dach und Fach ist. „Für die noch zu besetzende Position durch einen US-Amerikanischen Spieler stehen wir im Moment mit einigen Bewerbern im Gespräch, werden aber definitiv noch pünktlich verpflichten!“, so der 1st Coach Thorsten Morzuch.

Zum Trainingslager selbst sind Zuschauer jederzeit willkommen, sowie zum Trainingsspiel am 28.08.2011 um 16 Uhr gegen den UBC Münster II.
Spielort: Sporthalle zum Michael

Foto:  Andreas Grotendorst, Bürgermeister Raesfeld, Andreas Funke à 1. GF BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen e.V., Thorsten Morzuch à Trainer BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen e.V., Sebastian Borgmann à Co-Trainer BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen e.V., VOBADO à Maskottchen BSV-Münsterland-Baskets-Wulfen e.V.

Neue Bebauungspläne – senioren- und behindertengerechtes Wohnen – Erler Pfarrheim soll zur Kirche umziehen

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Pfarrer Johannes Bengfort eröffnete die Abendmesse in Erle am Samstag mit einer Überraschung: Das Pfarrheim könnte bald in unmittelbare Nachbarschaft zur Kirche verlegt werden. Der Kirchenvorstand St. Silvester habe jedenfalls beschlossen, diese Möglichkeit weiterzuverfolgen. Es herrsche Einigkeit darüber, dass sich mit der Verlegung des Pfarrheims zum Kirchplatz für das gemeindliche Leben in Erle viele Chancen eröffnen würden.

Dem Umzug stehe noch unter dem Vorbehalt, dass die Diözese zustimme und die Finanzierung gesichert sei, sagte gestern Pfarrer Johannes Arntz. „Die Diözese begrüßt aber die Planungen“, berichtete Arntz von ersten Gesprächen. Mit dem Umzug des Pfarrheims vom jetzigen Standort an den etwa 300 Meter entfernten Kirchring könne die Kirchengemeinde ihre Angebote bündeln. Pfarrbüro, Bücherei und Pfarrheim könnten unter einem Dach untergebracht werden.

Dafür müsste die Kirchengemeinde ein Grundstück von der Gemeinde Raesfeld erwerben. Die überplant den Bereich an der Kirche neu und möchte dort betreutes Wohnen ansiedeln. Ein möglicher Betreiber könnte der Caritasverband sein, mit dem bereits erste Abstimmungsgespräche geführt werden. Betreutes Wohnen und Pfarrheim wären dann Nachbarn – sofern alles so kommt, wie es jetzt angedacht ist.

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Sonntagvorabendmesse und mit Beteiligung deutsch-amerikanischen Jugendlichen

Am Donnerstag reisten 19 amerikanische Jugendliche und ihre Begleiter in Raesfeld und Rhedebrügge an. Sie kommen aus der Gemeinde St. Norbert in Northbrook bei Chicago und machen bei unseren Messdienern einen Gegenbesuch. Pastor Johannes Arntz pflegt diese deutsch-amerikanische Freundschaft seit gut drei Jahren. Besonders erfreut zeigte sich der Pastor  über die Teilnahme der amerikanischen Gäste,  die gemeinsam mit den hiesigen Messdienern einen  deutsch amerikanischen Gottesdienst gestaltet haben. Des weiteren wünschte der Pfarrer allen Gästen  eine gute gemeinsame Zeit in unserer westfälischen Heimat.

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Familienfest – der Raesfelder Carnevals Verein lud zum Familienfest ein

Zu einem bunten und unterhaltsamen Familienfest lud  am Samstag der RCV ein. Stressfrei gemütlich zusammensitzen, laute die Devise der Organisatoren.

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Spruch am Sonntag!

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Wir brauchen viele Jahre bis wir verstehen, wie kostbar Augenblicke sein können.

Ernst Ferstl

Gästebitter oder Hochzeitslader -eine alte Tradition

Besonders hier im Münsterland hat sich bis heute eine alte Traditon durchgesetzt. Die Gästebitter. Aber was sind eigentlich Gästebitter und welche Aufgabe haben diese Bitter, die mit ihrem buntgeschmückten Fahrrädern von Haus zu Haus fahren.

Im Zeitalter des Internets, Handy und sonstige neue Medien kann eine anstehende  Hochzeit schnell verbreitet werden. Traditionell halten es Brautleute, die noch Einladungskarten verschicken. Mir ist aber auch bekannt, dass ein Trautermin via  SMS angekündigt wurde. „Kirchliche Traung um 15 Uhr im Dom von Raesfeld. Kommt ihr oder nicht? Bitte um kurzfristige Antwort“. Nicht sehr festlich aber schnell und recht kostengünstig.

Anders war es in der „guten alten Zeit“, wo es nur die Post gab. Da wurden die  Einladungen zur Hochzeit mündlich von einem guten Freund des Brauthauses überbracht. In einem festlichen Gewand und ausgestattet mit einem Stab, der mit bunten Bändern verziert war, ging der Hochzeitslader durch den Ort. Er klopfte an die Haustür und trug ein Gedicht oder eine Anekdote vor und überbrachte den Bewohnern die frohe Kunde, dass eine Hochzeit ansteht und sie als Gäste geladen sind. Während der Hochzeit selbst, unterhielt er die Hochzeitsgesellschaft mit Liedern und Versen, sorgte für die gute Stimmung, half bei der Organisation mit und passte auf, dass keiner über die Strenge schlug. Auch heute gibt es die Gästebitter oder Hochzeitslader noch. Und da sie sich mit allen Bräuchen sowie der Organisation von Hochzeiten auskennen, sind sie willkommene Helfer.

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