Eine Augenweide -Rapsfelder im Münsterland

Blühende Rapsfelder im Münsterland. Am schönsten ist die Aussicht Ende April/Mitte Mai, wenn der Raps in voller Blüte steht, die Sonne aus ganzem Herzen scheint und der Himmel im tollsten Blau strahlt.

Unterstützt wird das sichtbare Bild durch den typischen Rapsblütengeruch. Er ist einzigartig und man weiß sofort, wo man sich befindet, auch mit geschlossenen Augen.

Man kann den Rapsduft teilweise kilometerlang im Münsterland genießen, sei es auf dem Fahrrad oder zu Fuß bei einer Wanderung.

Nach der Rapsblüte fällt die gelbe Rapsblüte ab und das Rapsfeld wird grün. Nach und nach reift der Raps heran, bis das ganze Feld braun ist. Das ist das Zeichen für die Landwirte, den Raps abzuernten und der Weiterverarbeitung (zu Rapsöl, Biodiesel etc.) zuzuführen.

Nicht nur für Menschen ist ein Rapsfeld ein Anziehungspunkt. So ein knallgelbes Rapsfeld ist für Hummeln und Bienen verlockender als eine Wiese aus Wildblumen. Dadurch aber kommen die Wildblumen bei der Bestäubung zu kurz – und ihre Pflanzen sind arg gefährdet.

Allein in Schleswig-Holstein wurden im vergangenen Jahr nach Angaben des Statistikamtes Nord auf 114.000 Hektar Land Raps angebaut und 485.000 Tonnen geerntet.

1 Kommentar

  1. Ich habe in ganz Deutschland noch nie so wunderschöne Rapsfelder gesehen wie im malerischen Münsterland. Jedes mal wenn ich die verschiedenen Landstraßen im Münsterland durchquere bin ich von den gelben Feldern ganz hin und weg. In letzter Zeit fotografiere ich bei meiner Freizeit in NRW immer öfter die Felder. Eine Fotografie hängt sogar schon in meinem Büro 🙂

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein