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Kreis Borken – Streufahrzeuge haben ersten Einsatz absolviert

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Team des Interkommunalen Bauhofs ist auf Wintersaison vorbereitet / 900 Tonnen Streusalz liegen bereit

Kreis Borken (pd). Für den Winterdienst des Kreises hat die neue Saison begonnen. Am Donnerstagmorgen (17.11.) ist das Team des Interkommunalen Bauhofes in Nordvelen zum ersten Mal ausgerückt. Um 3 Uhr alarmierte Einsatzleiter Günther Hemsing seine Kollegen. Um 3.30 Uhr rollten die ersten Streufahrzeuge vom Gelände.

Die Mitarbeiter des gemeinsamen Bauhofs von Kreis Borken und Stadt Gescher sind für 450 Kilometer Kreisstraßen, 107 Kilometer Gemeindestraßen und 250 Kilometer Radwege zuständig. Hinzu kommen Zuwegungen und Parkplätze der kreiseigenen Gebäude. Etwa drei Stunden braucht das Team, um alle Strecken zu streuen.

Bereits seit einigen Tagen hatte die Mannschaft um Bauhofleiter Ralf Jürgens die Wetterlage aufmerksam beobachtet. Am Mittwochmorgen streute das Team Brücken und andere Gefahrenstellen. Für Donnerstag war dann Reifbildung für das gesamte Straßennetz angekündigt. „Unser Ziel ist, dass möglichst alle Bürgerinnen und Bürger morgens sicher zur Arbeit, zur Schule oder anderen Zielen kommen“, betont Jürgens.

Damit das gelingt, hat der Kreis seine Salzreserven so weit wie möglich aufgestockt. 900 Tonnen lagern zurzeit in einer Halle in Borken-Gemen, in einem Salzsilo in Heek und auf dem Gelände des Interkommunalen Bauhofs. Dort stehen auch 30.000 Liter Salzsole bereit. „Die mischen wir dem Salz bei, damit es besser auf der Straße haftet“, erklärt Jürgens. Rund 30 Tonnen Salz verbraucht das Bauhof-Team bei einem Streueinsatz. Danach greift Ralf Jürgens direkt zum Telefon, um Nachschub zu ordern. „Momentan erreichen uns die Lieferungen innerhalb von 48 Stunden“, berichtet Jürgens. „Ich hoffe, dass das in den kommenden Wochen und Monaten so bleibt.“

Die vergangenen beiden Winter – lang und schneereich –

waren Belastungs-Proben für das Bauhof-Team. Um Engpässe beim Salz zu vermeiden, beschloss der Kreisbetrieb im Sommer in Borken-Gemen eine zweite Salzhalle zu bauen. Die Fundamente sind inzwischen gegossen. Wände und Holzdach sollen so schnell wie möglich folgen. Und wenn alles glatt läuft, kann noch in diesem Jahr Salz eingelagert werden. 90.000 Euro kostet die neue Halle. 600 Tonnen Salz lassen sich maximal in ihr lagern.

Die neuen Kapazitäten erleichtern Ralf Jürgens die Planung der Einsätze. Vor allem hofft der Bauhofleiter aber auf einen Winter mit klaren Verhältnissen. „Schwierig wird es immer, wenn die Temperatur um den Gefrierpunkt schwankt.“ Wenn morgens die Wolkendecke aufreiße, könne es ruckzuck zwei Grad kälter werden. „Und auf feuchten Straßen bildet sich dann Glatteis.“ Basis für die Entscheidung des jeweiligen Einsatzleiters sind die aktuellen Wetterdaten. Im Zweifelsfalle stimmt er sich mit der Polizei und den Straßenmeistereien des Landesbetriebs Straßen.NRW in Legden und Rhede ab.

46 Mitarbeiter gehören zur Mannschaft des Interkommunalen Bauhofs, beim Streueinsatz sind 17 von ihnen unterwegs. Dabei kann das Team auf einen schlagkräftigen Fuhrpark setzen. Zehn Lkw, Unimogs und Geräteträger sowie drei Schmalspurtraktoren, die vor allem zum Räumen von Radwegen und Bushaltestellen zum Einsatz kommen, stehen zur Verfügung.

Wie Kinder Gewalt unter den Eltern erleben

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140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur Fachtagung des Runden Tisches „GewAlternativen“ ins Kreishaus / Dr. Khalid Murafi referierte

Kreis Borken (pd). Kinder, die Gewalt unter ihren Eltern erleben, sind intensiven Ängsten ausgesetzt. Wie es betroffenen Mädchen und Jungen geht, damit setzten sich im Kreishaus jetzt rund 140 Fachleute aus dem Kreis Borken auseinander. Eingeladen hatte der Runde Tisch „GewAlternativen“, der sich im Kreis Borken gegen Gewalt hinter der Wohnungstür stark macht. Referent war Dr. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie. Er leitet eine Klinik in Drensteinfurt.

Landrat Dr. Kai Zwicker führte in seiner Begrüßung vor Augen, dass häusliche Gewalt auch im Kreis Borken täglich auftritt. Allein von Januar bis Ende September dieses Jahres registrierte die Kreispolizeibehörde 224 Fälle. Im Vergleichszeitraum 2010 waren es 255. Gleichzeitig gingen Fachleute von einer hohen Dunkelziffer aus. „Auch deshalb sind diese Zahlen in keinster Weise ein Anlass dafür, das gemeinsame Engagement gegen häusliche Gewalt zurückzufahren“, betonte Zwicker. Das Bemühen, der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, müsse weiterhin forciert und ausgebaut werden. Denn jeder Fall häuslicher Gewalt sei einer zu viel.

„Da wo Elterngewalt ist, ist häufig auch Gewalt gegen Kinder“, erklärte Dr. Khalid Murafi. In den meisten Fällen seien dann auch die jüngsten Familienmitglieder von körperlichen Übergriffen betroffen. Nach seiner Ausbildung leitete Murafi unter anderem die Ambulanz der Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Sinsen in Borken. Heute ist er Chefarzt und Geschäftsführender Gesellschafter der Klinik Walstedde, die sich um die seelische Gesundheit von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen kümmert.

„Kinder, die zu Hause Gewalt miterleben, sind existenziellen Ängsten ausgesetzt“, betonte Murafi. Zur Angst um mindestens einen Elternteil komme häufig die Sorge um jüngere Geschwister. „Gleichzeitig sind sie isoliert und verspüren den Druck, das Familiengeheimnis zu bewahren“, so Murafi.

Die Auswirkungen seien sehr unterschiedlich. Einige Kinder zeigten Unruhe und Aggressivität, andere seien häufig niedergeschlagen und ängstlich. „Diese Kinder erleben in einer für sie wichtigen Entwicklungszeit großen Stress.“ In ihren Köpfen wälzten sie große Probleme – da sei es verständlich, dass schulische und persönliche Entwicklung litten. Er warnte davor, leichtfertig ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) zu diagnostizieren. Murafi forderte die Verantwortlichen dazu auf, Kinder aus gewaltbelasteten Familien stärker in den Blick zu nehmen. Sie erlebten ähnliche Belastungen wie die Söhne und Töchter alkoholkranker Eltern.

Zum Thema: Runder Tisch „GewAlternativen“

Seit zehn Jahren setzt sich der Runde Tisch „GewAlternativen“ im Kreis Borken gegen häusliche Gewalt ein. Mitglieder des Runden Tisches sind Fachleute unter anderem aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendhilfe, Gleichstellung, Beratung und Bildung. In fünf Arbeitsgruppen beschäftigen sie sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas, von der Prävention über die Täterarbeit bis zur Hilfe für die Opfer. Die Mitglieder organisieren Unterstützungsangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche. Sie kümmern sich um die Bereiche Recht, Prävention und Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Gruppe hat sich das Thema „Täterarbeit“ auf die Fahnen geschrieben. Höhepunkt jedes Jahres ist eine Fachtagung im Herbst. Schirmherr des Runden Tisches „GewAlternativen“ ist Landrat Dr. Kai Zwicker. Die Geschäftsführung liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Irmgard Paßerschroer. Weitere Informationen zur Arbeit des Runden Tisches gibt es im Internet unter www.gewalternativen.de.

Bürgermeisterkonferenz in der „Alten Molkerei“ in Ramsdorf

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Landrat Dr. Kai Zwicker lud ein

Kreis Borken/Velen (pd). Die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie war ein Thema der Bürgermeisterkonferenz, zu der Landrat Dr. Kai Zwicker am Donnerstag (17.11.2011) die Bürgermeister der 17 kreisangehörigen Kommunen bzw. deren Vertreter in die „Alte Molkerei“ in Ramsdorf eingeladen hatte. Im Rahmen des turnusmäßigen Informations- und Erfahrungsaustausches mit dem Vorstand der Kreisverwaltung ging es überdies u. a. um die Planungen des Kreises zum Kreishaushalt 2012 sowie um das „Bildungs- und Teilhabepaket“.

Stefan Pelz, Leiter der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung, berichtete, dass intensiv an der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gearbeitet werde. Ziel sei es, in den kommenden Jahren die Gewässerqualität im Kreisgebiet weiter zu verbessern. An dieser Aufgabenstellung wirken insbesondere Kommunen, Vertreter der Land- und Wasserwirtschaft sowie Naturschützer mit. In zwölf regionalen Arbeitsgruppen werden zurzeit Ideen für Maßnahmen gesammelt. Als Dach fungieren dabei die Kooperationen „Berkel und Ahauser Aa“, „Bocholter Aa und Schlinge“ sowie „Dinkel“.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sieht unter anderem vor, dass Fische wieder ungehindert von der Mündung bis ins Quellgebiet wandern können. Außerdem sollen die Gewässer möglichst naturnah fließen und Fischnährtieren, wie Krebsen und Insektenlarven, attraktive Lebensräume bieten. Ende März 2012 muss der Umsetzungsfahrplan für den Kreis Borken an die Bezirksregierung Münster gemeldet werden. Zur Abstimmung der geplanten Maßnahmen werden in den kommenden Monaten deshalb weitere Ortstermine mit Flächeneigentümern und Ortslandwirten stattfinden. Die Detailplanungen für neue Maßnahmen beginnen im kommenden Jahr.

„Personenauskunftsstelle“ des Kreises Borken wurde am Wochenende stark in Anspruch genommen

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Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek am Freitagabend:

Kreis Borken. – Stand der Meldung: 20.11.2011, 16 Uhr –

Die aufgrund der Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek noch in der Nacht zum Samstag von der Pressestelle des Kreises Borken eingerichtete „Personenauskunftsstelle“ wurde stark in Anspruch genommen. Weit über 100 Nachfragen waren dort zu bearbeiten. Dieses Fazit konnte Kreispressesprecher Karlheinz Gördes am Sonntagnachmittag ziehen.

Bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag gab es zahlreiche telefonische Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger, die abklären wollten, ob Verwandte oder Freunde in den Unfall verwickelt waren. Die Hotline-Nummer hatte der Kreis zuvor über den Rundfunk und das Internet bekannt gegeben. Gegen drei Uhr nachts flaute das Interesse dann aber ab, so dass die „Personenauskunftsstelle“ ihre Tätigkeit einstellte. Am Samstagvormittag stieg die Zahl der Auskunftssuchenden bei der Kreisleitstelle für den Rettungsdienst aber so stark an, dass die „Personenauskunftsstelle“ erneut aktiviert wurde. Bis 14 Uhr war sie dann offiziell im Einsatz, worüber die Öffentlichkeit mittels Pressemitteilung unterrichtet wurde.

Anschließend wurde die Hotline-Nummer auf das Diensthandy des Pressesprechers umgeleitet, so dass am ganzen Wochenende weiterhin telefonische Nachfragen beantwortet werden konnten. Allein am Samstagnachmittag bis in die Abendstunden hinein habe es dann noch rund 40 Anrufe aus dem ganzen Bundesgebiet und aus Österreich gegeben, teilte Karlheinz Gördes mit. Selbst am Sonntag gab es weitere Nachfragen. In der Regel konnten den Anrufern die Sorgen genommen werden. Man habe dann regelrecht die Erleichterung der Anrufer gespürt, die sich zudem sehr dankbar für die Auskünfte gezeigt hätten, erläuterte Gördes.

Groß sei auch das Interesse verschiedener ausländischer Botschaften und Konsulate gewesen, sich im Rahmen ihrer Fürsorgepflicht für eigene Staatsangehörigen bei der „Personenauskunftsstelle“ des Kreises Borken kundig zu machen, ob sich Landsleute unter den Unfallopfern befinden.

Der Kreis Borken hatte gerade vor 14 Tagen noch wieder den Einsatz seiner „Personenauskunftsstelle“ bei einer Übung geprobt. Dass es nun so schnell zu einem Echteinsatz kommen sollte, hätte keiner der Beteiligten erwartet, so Gördes. Fünf eigens alarmierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung waren in der Auskunftsstelle in der Nacht von Freitag auf Samstag tätig, am Samstagvormittag waren es dann vier. Sie nutzten für ihre Arbeit den EDV-Schulungsraum im Borkener Kreishaus, der – für solche Zwecke technisch vorbereitet – schnell zur „Personenauskunftsstelle“ umfunktioniert werden kann.

Raesfeld – Nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Raesfeld (ots) – Am Samstag, dem 19.11.2011, befuhr ein 18-jähriger Mann aus Borken mit seinem Auto um 04.10 Uhr die Landesstraße 829 (Marbecker Straße) aus Richtung Raesfeld kommend in Fahrtrichtung Heiden. Ausgangs einer Rechtskurve kam er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet auf die Bankette. Beim Gegenlenken kam der Wagen ins Schleudern, überschlug sich mehrmals und kam nach zirka 30 Metern auf einem angrenzenden Acker zum Stehen. Der 18-jährige Fahrzeugführer und sein 21-jähriger Beifahrer verletzten sich bei dem Unfall offensichtlich nur leicht und wurden mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden in einer Höhe von zirka 10.000 Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.11.2011  11:05 Uhr

Raesfeld-Erle – Nach Verkehrsunfall leicht verletzt

Raesfeld-Erle (ots) – Am Samstag, dem 19.11.2011, ereignete sich gegen 11.20 Uhr an der Kreuzung der Kreisstraße 13 (Marienthaler Straße) und der Straße „Sundern“ ein Verkehrsunfall. Ein 51-jähriger Mann aus Raesfeld befuhr mit seinem Pkw die Straße „Sundern“ in Richtung der Straße „Hagen“ und wollte die Marienthaler Straße geradeaus überqueren. Dabei übersah er das Auto eines 28-jährigen Mannes aus Gemen, der die bevorrechtigte Kreisstraße in Richtung Erle befuhr. Der 28-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Da aus den Motoren Öl ausgelaufen war, musste die Feuerwehr Erle Bindemittel streuen und die Straße reinigen. Es entstand ein Sachschaden von zirka 4.500.- Euro.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 20.11.2011  10:59 Uhr

Ermittler finden Marihuana-Plantage / Haftbefehl

Durch Zeugen wurden die Ermittler der Kriminalpolizei auf einen 45-jährigen Borkener aufmerksam gemacht. Den Aussagen zur Folge würde der Borkener im Keller eines leerstehenden Hauses am Klostersee eine Cannabisplantage betreiben. Nach Prüfung der Sachlage wurde bei dem zuständigen Richter ein Durchsuchungsbeschluss beantragt und erlassen.

Am Donnerstag wurden zeitgleich zwei Gebäude im Wohnpark am Klostersee in Burlo durchsucht. In dem leerstehenden Haus fanden die Beamten eine aktive Plantage mit etwa 70 Pflanzentöpfen, die zum Teil abgeerntet waren. 15 ausgewachsene Pflanzen und entsprechendes Equipment wurden sichergestellt. In dem zweiten Gebäude wurde der Beschuldigte angetroffen und festgenommen. Hier wurden etwa 10 Gramm Marihuana gefunden und sichergestellt. In der Garage befanden sich weitere Hydrotische zum Anbau von Cannabispflanzen.

Der Beschuldigte machte in seiner Vernehmung umfangreiche Angaben. Demnach habe er die Anlage seit März diesen Jahres betrieben und etwa 1 kg Marihuana ernten können.

Der 45-Jährige wurde heute dem Haftrichter vorgeführt. Da dieser die Gefahr sah, dass der Borkener bis zur Hauptverhandlung sein Treiben nicht einstellen wird, erließ er einen Haftbefehl.

Spruch am Sonntag!

Freunde sind wie Sterne in der Nacht; auch wenn sie manchmal nicht zu sehen sind, weißt du trotzdem, dass sie da sind…

Aus Spanien

Massenunfall auf der BAB A 31 – Ermittlungen dauern an

Polizei (pd). Am Freitag (18.11.11) gegen 19:15 Uhr kam es zu einem Massenunfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup. Bei dichtem Nebel fuhren 52 Fahrzeuge aus bisher ungeklärter Ursache ineinander.

An der Unfallstelle starb eine 44-jährige Frau aus Köln, ein 28-jähriger Mann aus Nordhorn und ein 50-jähriger Mann aus dem Kreis Borken. Schwer verletzt wurden 14 Personen und 21 Personen trugen leichte Verletzungen davon. Unter den Verletzten befanden sich nach derzeitigem Stand zwei Niederländische Staatsbürger.Massenunfall auf der BAB A 31

Um den genauen Unfallhergang recherchieren zu können, trägt die Polizei alle belastbaren Informationen zusammen.

Dazu vernimmt sie Zeugen, sichert Spuren, ordnet diese zu und wertet diese aus. Aufgrund der vielen beteiligten Fahrzeuge und des Unfallausmaßes wird die beweissichere Unfallaufnahme und anschließende Räumung der Unfallstelle bis in die Nachmittagsstunden dauern. Für die Dauer bleibt die BAB A 31 weiterhin in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Für Betroffene hat der Kreis Borken eine Personenauskunftsstelle eingerichtet, Telefon 02861/ 822162.

 

Massenkarambolage A 31 mit drei Toten

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Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 bei Heek:

Personenauskunftsstelle des Kreises Borken beendet ihre Tätigkeit heute (19.11.2011) um 14.00 Uhr

Massenkarambolage - Unfall A31
Massenkarambolage – Unfall A31. Foto: Petra Bosse

Die Zahl der Anfragen in der auch heute Vormittag (19.11.2011) tätigen telefonischen Personenauskunftsstelle, die der Kreis Borken aufgrund der Massenkarambolage auf der Autobahn A 31 gestern Abend (drei Tote und 33 verletzte Personen) eingerichtet hatte, ist inzwischen stark zurückgegangen.

Der Kreis Borken wird die Tätigkeit der Personenauskunftsstelle daher heute (19.11.2011) um 14.00 Uhr beenden. In dringenden Fällen ist dann aber weiterhin die Pressestelle des Kreises Borken über die Rufnummer 02861/82-2107 erreichbar.

2. Meldung zum Massenunfall auf der BAB A 31 mit Toten und Verletzten

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19.11.2011, 02:46 | Münster

Bei dem Unfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup kamen nach derzeitigem Stand drei Menschen ums Leben

Bei dem Unfall auf der BAB A 31 in Fahrtrichtung Emden zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup kamen nach derzeitigem Stand drei Menschen ums Leben. Bisher wurden 14 Schwerverletzte in umliegende Krankenhäuser gebracht. Von den insgesamt 35 Verletzten wurden 21 leicht verletzt.

An dem Unfall waren 52 Fahrzeuge beteiligt. Die BAB 31 bleibt voraussichtlich bis in die Mittagsstunden in Fahrtrichtung Emden und Bottrop voll gesperrt.

Massenkarambolage auf der A 31 zwischen Ahaus und Heek -Film auf Borio.TV

Massenkarambolage in den frühen Abendstunden auf der A 31 zwischen Ahaus und Heek. Erstmeldung Polizei Münster 18.11.2011, 21:22

Nach ersten Erkenntnissen kam am Freitagabend (18. November 2011) etwa gegen 19:15 Uhr auf der BAB A 31 zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup in Fahrtrichtung Emden zu einem Unfall, in dem überschlägig mehr als dreißig Fahrzeuge verwickeln sind.

Nach derzeitigem Stand wurden drei Personen tödlich und etwa 20 bis 30 mit unterschiedlichen Schweregraden verletzt; einige Personen waren in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, sind aber zwischenzeitlich gerettet.

Im Bereich der Unfallstelle herrscht Nebel. Zur Zeit liegt die Sichtweite bei etwa 100 bis 150 m. Einen genaueren Überblick über die Unfallsituation, der eingesetzten Kräfte und möglichen Geschehensabläufen kann zur Stunde nicht angeliefert werden.
Für die Rettungs- und Polizeikräfte wurde eine bezirksweite Alarmierung ausgelöst. Unterstützungskräfte sind zum Teil noch in der Anfahrt.

Die BAB A 31 ist zwischen den Anschlussstellen Heek und Gronau-Ochtrup in beiden Fahrtrichtungen für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Bottrop wird für die Rettungsarbeiten benötigt, so dass die Sperrungen sicherlich mehrere Stunden andauern werden.
Pressesprecher Polizeihauptkommissar Jan Schabacker vom Polizeipräsidium Münster ist auf der Anfahrt zur Unfallstelle.

Herbstliches aus dem Münsterland – Wiesen und Felder

Alles schwarz-weiß? Tristesse hat Einzug gehalten? Nicht immer und wer genau hinschaut, sieht auch die Farbakzente im Herbst. Auch wenn es kalt ist und der morgentliche Nebel uns dazu drängt, doch immer  mehr unsere Aktivitäten ins Haus zu verlegen, dennoch hat jede Jahreszeit  auch schöne Seiten.

Die Fotos sind rund um Raesfeld und Erle aufgenommen.

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Raesfeld – Brand einer Garage

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Kripo ermittelt

Am Mittwoch, dem 16.11.2011, geriet gegen 19.50 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache ein freistehendes Nebengebäude auf einem Grundstück in der Straße „Südring“ in Brand. Die Garage, in dem Stroh, Heu und Kaminholz lagerte, wurde durch den Brand erheblich beschädigt. Die Raesfelder Feuerwehr war mit insgesamt 45 Einsatzkräften an der Brandstelle und bekämpfte das Feuer bis in die Nachtstunden. Insgesamt entstand ein Sachschaden in einer Höhe von zirka 60.000 Euro. Die Kripo beschlagnahmte die Brandstelle und hat die Ermittlungen übernommen.

Zu hohes Tempo – 22-jähriger Niederländer bei Unfall verletzt

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Polizei (pd). Am Montagmorgen befuhr ein 22-jähriger Mann aus Holsloot (NL) gegen 06.35 Uhr mit seinem Pkw die Zwillbrocker Straße in Richtung Zwillbrock. Vermutlich in Folge nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der Mann in einer Linkskurve die Kontrolle über seinen Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort prallte er frontal gegen einen Straßenbaum. Dieser Aufprall war so stark, dass der Pkw in mehrere Teile zerrissen wurde und einige Teile etwa 100 Meter weit flogen. Der Motorblock wurde aus dem Wagen geschleudert und die rechte Fahrzeugseite und das Fahrzeugheck abgetrennt. Der junge Fahrer hatte bei dem Unfall offenbar einen großen Schutzengel. Nahezu unverletzt stieg er selbständig aus dem Wrack aus. Er wurde jedoch zur Beobachtung mit dem Rettungsdienst in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Als die Polizeibeamten dort mit ihm sprachen, stellten sie Alkoholgeruch im Atem des Niederländers fest. Ein Test bestätigte den Verdacht der Trunkenheit am Steuer und eine Blutprobe musste angeordnet werden. Der Führerschein wurde sichergestellt. Es entstand Sachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Raesfeld – Diebstahl aus Wohnung / Mutmaßliche Täter beobachtet

Am Montag wurde aus einer Wohnung über einer Gaststätte an der Weseler Straße ein Laptop mit Ladekabel entwendet.

Ein Zeuge hatte zuvor verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit dem Diebstahl in Verbindung stehen könnten: Zur Mittagszeit stand ein Mann auffällig lange vor der angeschlagenen Speisekarte. Zeitgleich wurde im Gebäude die Inhaberin der Gaststätte von einem weiteren Mann in ein Gespräch verwickelt. Als dieser vermeintliche Gast das Gebäude verließ, beobachtete die Raesfelderin einen dritten Mann, der von der Gaststätte in Richtung Borkener Straße davonlief. Dabei verlor er ein Kabel und hob es wieder vom Boden auf. Zu diesem Zeitpunkt wusste die Frau jedoch noch nichts von dem Diebstahl des Laptops und des Ladekabels. Aufgrund der Gesamtumstände ist es wahrscheinlich, dass das Trio den Diebstahl gemeinsam verübte. Der Wert des Laptops wurde mit mehreren hundert Euro angegeben.

Beschreibung:

Der Mann an der Speisekarte war etwa 40 bis 50 Jahre alt und etwa 190 bis 200 cm groß. Er trug eine Brille und war sehr hager.

Der Mann, der die Zeugin in der Gaststätte ablenkte, war etwa 50 bis 60 Jahre alt und 170 cm groß.

Der dritte vermeintliche Täter, der vor der Gaststätte das Kabel verlor war etwa 20 Jahre alt und etwa 180 cm groß. Die kurzen blonden Haare waren an den Seiten anrasiert.

Die Polizei sucht Zeugen. Hinweise bitte an die Kripo Borken 02861-9000.

Im Schaukelstuhl oder vor großem Publikum

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Kreis unterstützt bundesweiten Vorlesetag / Wettbewerbe für junge Leserinnen und Leser starten

Kreis Borken (pd). Vorlesen gehört in vielen Familien zum Alltag: vor dem Zubettgehen, an verregneten Nachmittagen oder wenn die Großeltern zu Besuch sind. Am Freitag, 18. November, findet der achte bundesweite Vorlesetag statt, initiiert von der Wochenzeitung Die Zeit, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hofft, dass sich auch viele große und kleine Lesefreundinnen und -freunde aus dem Kreis Borken angesprochen fühlen. Im Westmünsterland stehen am Freitag zahlreiche Vorlese-Aktionen auf dem Programm. Eine Übersicht gibt es im Internet unter www.vorlesetag.de. Dort ist eine Veranstaltungssuche nach Orten möglich.

„Vorlesen bringt verschiedene Generationen zusammen und fördert zugleich den Spaß an neuer und alter Literatur“, erklärt Hörster. „Lesen ist die Basiskompetenz, um sich die Welt zu erschließen und sich im Alltag zu orientieren.“ Deshalb fördere der Kreis gemeinsam mit Büchereien, Buchhandlungen und weiteren Partnern auch verschiedene Wettbewerbe für junge Vorleserinnen und -leser. Gerade angelaufen ist der Wettbewerb „Ohren auf … jetzt lese ich!“ für die vierten Grundschulklassen, an dem im vergangenen Jahr 58 Schulen teilgenommen haben. Mitwirkende sind dabei die öffentlichen Büchereien im Kreis, der Lions-Club Hamaland und das Bildungsbüro des Kreises Borken. Das große Finale findet im März im Kreishaus statt. Am selben Tag werden auch die Siegerinnen und Sieger der sechsten Klassen beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels ermittelt. Hier können sich Schülerinnen und Schüler für den Bezirksentscheid qualifizieren.

Ebenfalls im März wird sich entscheiden, wer den Plattdeutschen Vorlesewettbewerb gewinnt, den die Kreisheimatpflege gemeinsam mit der Sparkasse Westmünsterland und dem Kreis ausrichtet. Interessierte Schulen können sich noch bis zum 30. November in der Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege Borken im Fachbereich Schule, Kultur, Sport des Kreises Borken, Burloer Str. 93, 46325 Borken, Tel.: 02861 / 82 13 50; Fax: 02861 / 82 13 65, E-Mail: [email protected], anmelden und informieren.

Wasserrahmenrichtlinie ist im Fluss

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Kommunen, Landwirtschaft und Naturschützer setzen europäische Vorgaben um / Kooperationen trafen sich

Kreis Borken (pd). Zahlreiche Partner aus dem Kreis Borken arbeiten zurzeit an der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Gemeinsam wollen Kommunen, Wasser- und Bodenverbände, Landwirtschaft, Angler und Naturschützer in den kommenden Jahren den Zustand der Gewässer im Kreis Borken verbessern. Damit das flächendeckend erreicht wird, haben sich Nutzer und Anrainer im Kreis Borken zu zwölf Arbeitsgruppen zusammengeschlossen, die zurzeit Ideen für Maßnahmen sammeln. Als Dach fungieren dabei die Kooperationen „Berkel und Ahauser Aa“, „Bocholter Aa und Schlinge“ sowie „Dinkel“. In Sitzungen in Borken, Gronau und Stadtlohn tauschten die Mitglieder dieser Kooperationen jetzt den aktuellen Planungsstand aus.

Judith Nollmeyer vom Kreis Borken, der Leiter der Kooperationen ist, stellte jeweils den Stand des Umsetzungsfahrplanes vor. Carsten Bohn vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband erläuterte, wie sich die Wasser- und Bodenverbände bisher in die Maßnahmenfindung eingebracht haben. Vertreter aus den Niederlanden skizzierten, wie bei ihnen die WRRL umgesetzt wird. Das weitere Vorgehen im Kreis Borken erläuterten schließlich Stefan Pelz und Heinrich Gehling von der Unteren Wasserbehörde beim Kreis Borken.

Die Europäische Wasserrahmenrichtlinie sieht unter anderem vor, dass Fische wieder ungehindert von der Mündung bis ins Quellgebiet wandern können. Außerdem sollen die Gewässer möglichst naturnah fließen und Fischnährtieren, wie Krebsen und Insektenlarven, attraktive Lebensräume bieten.

Ende März 2012 muss der Umsetzungsfahrplan für den Kreis Borken als Tabelle und Karte an die Bezirksregierung Münster gemeldet werden. Zur Abstimmung der geplanten Maßnahmen werden in den kommenden Monaten deshalb weitere Ortstermine mit Flächeneigentümern und Ortslandwirten stattfinden. Die Detailplanungen für neue Maßnahmen beginnen im kommenden Jahr.

„dasselbe anders“ Kunstcafe in der Villa Becker in Raesfeld

In neuer Form und Ambiente präsentierten sich die Künstler der Gruppe „dasselbe anders“ am  Wochenende in der Villa Becker im „Kunstcafe“.

Frischer Wind in die Kunstausstellung kam mit den zwei  auswärtigen Künstlern Waltraud Schröder aus Schermbeck und Georg Spogahn aus Bocholt. „Eine Bereichung für uns“, so resümierte die Raesfelderin Gerda Tünte.

Zwei Tage lang standen die Türen der Villa Becker für Besucher offen. Auf zwei Etagen stellten die Künstler ihre Werke aus angefangen von Glaskunst, Skulpturen, Malerein, Keramiken und Fotografien, für jeden Geschmack   war etwas dabei.

Aussteller waren  Klaus Dragon, Renate Giehl, Birgit Kölking, Evi Kriwet, Klaus Leister, Manfred Penders, Ady Schweitzer, Gerda Tünte, Marie-Luise Stötzel sowie Waltraud Schröder aus Schermbeck und Georg Spogahn aus Bocholt.

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Bocholt / Rhede – Öffentlichkeitsfahndung

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In der Nacht zum 10.11.11 kam es zu einem Einbruch in ein Wohnhaus am Südwall, bei dem der oder die Täter unter anderem EC-Karten entwendeten.

Noch in der gleichen Nacht wurden in Rhede durch eine noch unbekannte Person an zwei Geldausgabeautomaten verschiedener Geldinstitute mit den entwendeten EC-Karten Bargeldabhebungen vorgenommen.

Die Person wurde dabei fotografiert. Die Person war bekleidet mit einer hellen Jeanshose, hellen Sportschuhen und einer schwarzen Kapuzenjacke. Die Person hatte die Kapuze aufgesetzt und zudem die Mundpartie mit einem dicken vermutlich grauen Strickschal verdeckt.

Die Körperstatur deutet auf einen männlichen Täter hin. Die Gesichtszüge lassen nicht eindeutig erkenn, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.

Bilder von der Überwachungskamera sind dieser Meldung angehängt. Wer Hinweise zu der Person geben kann, wird gebeten, sich an die Kripo in Bocholt (02871-2990) zu wenden.

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