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Fachtagung des „Interkulturellen Netzwerks Westmünsterland“

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Identitätsentwicklung jugendlicher Migrantinnen und Migranten stand im Mittelpunkt

Kreis Borken (pd). Wie bewältigen Kinder und Jugendliche das Heranwachsen in unterschiedlichen Kulturen? Mit dieser Thematik befassten sich jetzt im Rahmen einer Fachtagung im Borkener Kreishaus 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die aus unterschiedlichsten Bereichen, wie Kindertageseinrichtungen, Schulen, Beratungsstellen und Jobcenter, kamen und zum Teil selbst Migrationshintergrund haben. Die Veranstaltung – ausgerichtet vom „Interkulturellen Netzwerk Westmünsterland“ – trug den ungewöhnlichen Titel „einheimisch-zweiheimisch“. Referent war Dr. Mohammad Heidari, Islam- und Medienwissenschaftler aus Köln, der eigene Konzepte zu Interkulturellen Trainings und Seminaren entwickelt hat.

In seiner Begrüßung betonte Landrat Dr. Kai Zwicker, dass dem Kreis Borken die Integration junger Menschen mit Migrationshintergrund ein wichtiges Anliegen sei. „Nicht nur für Ballungszentren, sondern auch für unseren ländlichen Raum stellt diese Aufgabe eine Herausforderung dar“, erklärte er. Den Behörden und anderen beteiligten Institutionen gehe es dabei auch um ganz praktische Fragen, wie etwa: Welche Unterstützungsangebote sollten überhaupt gemacht werden? Wie ist die Schule auf diese Entwicklung vorbereitet?

Zu Beginn seines Vortrags nahm Dr. Heidari den Kulturbegriff in den Fokus. „Kultur darf nicht nur über Nationalität, Religion und Traditionen verstanden werden“, erläuterte der Referent. Ein weitaus bedeutsamerer Aspekt seien die Wertevorstellungen: „Sie führen häufig zu großer Übereinstimmung in vielen Lebensbereichen, und das unabhängig von der Herkunft“. Ein kleines Experiment bestätigte dies auf anschauliche Weise. Dazu sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die für sie wichtigsten Werte aufschreiben. Und siehe da: Bei nahezu allen hatten Begriffe, wie „Respekt“, „Familie“ und „Gemeinschaft“, einen hohen Stellenwert.

Viele interkulturelle Probleme kommen durch Missverständnisse auf“, unterstricht der Referent. Er zeigte sich daher sicher: „Die Hälfte aller Konfliktsituationen würde gar nicht erst entstehen, wenn die Beteiligten offen miteinander umgehen.“ Heidaris weitere Erkenntnis lautete: „Nicht die Entstehung eines Konfliktes ist das Problem, sondern der Umgang damit.“ Es sei von wesentlicher Bedeutung, bei Konflikten nicht auf die Herkunft der Beteiligten zu schauen und daraus beispielsweise ein „deutsch – türkisches“ Problem zu konstruieren. Schließlich gebe es ja bei Konflikten unter Deutschen auch kein „deutsch-deutsches Problem“.

Anhand vieler Geschehnisse aus dem Alltag verdeutlichte Dr. Heidari, wie vermeintlich interkulturelle Konflikte entstehen. Ein Beispiel: Die Polizei führt Geschwindigkeitskontrollen durch. Sie hält dabei ein Auto an, das zu schnell gefahren ist. In diesem Fahrzeug sitzen arabischstämmige Männer, die allerdings die Kontrolle auf ihre Herkunft beziehen und sich daher sehr aufregen. Weil die Polizei eine Eskalation befürchtet, fordert sie daraufhin Verstärkung an. Dr. Heidari dazu: „Auch die Männer im Auto müssen akzeptieren, dass für jeden Verkehrsteilnehmer in Deutschland zu schnelles Fahren mit Bußgeld belegt ist.“

Im zweiten Teil der Fachtagung richtete sich das Hauptaugenmerk auf mögliches „Handwerkszeug“ für die Praxis. „Was mache ich beispielsweise als Lehrerin, wenn Ali oder Mehmet offensichtlich keinerlei Respekt vor mir zeigt?“ lautete eine konkrete Fragestellung, die sich dann gleich erweiterte auf: „Entspricht es den Tatsachen, dass der Sexismus in bestimmten Kulturen ausgeprägter ist?“ Gerade Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer aus dem Bereich der Kindertageseinrichtungen und Schulen brachten zu dieser Thematik selbst erlebte Fallbeispiele. So bleibt eine türkische Mutter regelmäßig am Eingang zum Gruppenraum des Kindergartens stehen und betritt ihn erst nach mehrmaliger Aufforderung durch die Erzieherin. Dann kann sie ihren Sohn nicht dazu bringen, mit ihr nach Hause zu gehen. Sie bittet daher das Kita-Personal um Hilfe. Hier stellt sich die Frage: Ist die Mutter unsicher und nicht durchsetzungsfähig? Oder könnte die Zurückhaltung der Mutter ganz andere Hintergründe haben? Dr. Heidari: „Tatsächlich ist es so, dass Deutschland eines der wenigen Länder ist, in dem die Kinder aus der Gruppe, also aus dem Arbeitsbereich der Erzieherinnen abgeholt werden.“ In der Türkei hingegen werde ein solches Verhalten von Eltern als unüblich oder gar unhöflich bewertet. Dr. Heidari ging auch auf die weiteren Beispiele ein und zeigte auf, wie solche Alltagsprobleme gelöst werden können. Dabei reicht die Bandbreite von Elternabenden in Kleingruppen bis hin zu mündlichen Absprachen.

„Es zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Tagung: Die Kulturen wissen zu wenig voneinander“, so lautete am Ende der Veranstaltung das Fazit von Sandra Baten vom Kreisjugendamt Borken, die im „Interkulturellen Netzwerk“ mitarbeitet. Gleichzeitig zeigte sie sich sehr erfreut über das große Interesse: „Wir konnten aus Platzgründen gar nicht alle Anmeldungen annehmen.“ Dies zeige den hohen Bedarf an Information und Erfahrungsaustausch, der gerade für ein funktionierendes Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen von grundlegender Bedeutung ist.

Nähere Informationen zum Referenten Dr. Heidari und zu seinem Vortrag gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks.

Zum Hintergrund

Das „Interkulturelle Netzwerk Westmünsterland“ ist ein Zusammenschluss öffentlicher und freier Träger, die sich in unterschiedlichster Weise mit den Themen Integration und Migration auseinandersetzen sowie Beratung und Hilfe im Alltag anbieten. Informationen zum Thema „Integration und Zuwandung“ gibt es auf den Internetseiten des Kreises borken unter: www.kreis-borken.de/integration.

Gemeinde leitet Gutachten zur Windenergienutzung ein

Im Zusammenhang mit der geplanten Änderung des Regionalplans und den Vorgaben des damaligen Windenergieerlasses hatte der Gemeinderat noch vor der Sommerpause die Verwaltung beauftragt, die Ausschreibung für ein unabhängiges Windenergiegutachten vorzubereiten.

In der Sitzung des Planungsausschusses am Dienstag beschlossen die Mitglieder, das Verfahren zur Ermittlung möglicher Eignungsflächen für Windenergie offiziell zu starten. Ein externes Gutachterbüro sollte mit der Analyse beauftragt werden.

Ziel war es, bereits in der folgenden Sitzung Ende November über erste Ergebnisse beraten zu können. Auf dieser Grundlage sollte eine ergänzende Stellungnahme zur Fortschreibung des Regionalplans bei der Bezirksregierung Münster eingereicht werden – noch vor Jahresende.

Volksbank Raesfeld hat im Jubiläumsjahr die 100-Mio.-Marke überschritten

Raesfeld (pd). Zufriedene Gesichter bei der Volksbank Raesfeld beim Rückblick auf 2010: Zum einen feierte die Volksbank Raesfeld im zurückliegenden Geschäftsjahr ihr 125-jähriges Jubiläum. Zum anderen erwirtschaftete sie gute Zahlen in einem gleichfalls guten wirtschaftlichen Umfeld. Einzelheiten erfuhren die Mitglieder am Dienstagabend auf der diesjährigen Generalversammlung. Dazu hatte die Volksbank in den Saal von Haus Epping eingeladen. Etwa 200 Mitglieder und Gäste waren dieser Einladung gefolgt und wurden vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Jan-Bernd Seier, begrüßt.

Im anschließenden Bericht des Vorstands stellte Vorstandsmitglied Marcus Feldhaar ausgewählte Bilanzzahlen aus dem Geschäftsjahr 2010 vor. Kundeneinlagen, Kundenkredite und Bilanzsumme konnten jeweils im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Die Bilanzsumme belief sich bei einem Zuwachs von neun Prozent per Jahresultimo 2010 auf 100,9 Mio. Euro und hat dabei im Jubiläumsjahr die 100-Millionen-Marke überschritten. Die Kundeneinlagen wuchsen um acht Prozent. Insgesamt waren der Bank Kundengelder in Höhe von 68,7 Mio. Euro anvertraut. Im Gegenzug hat die Volksbank 64,4 Mio. Euro an Kundenkrediten bis zum Bilanzstichtag vergeben – eine Zunahme von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Eine Zunahme gab es auch bei der Mitgliederzahl: Das genossenschaftliche Modell hat im 126. Geschäftsjahr 100 Kunden überzeugt, Mitglied der Volksbank Raesfeld zu werden. Eine personelle Veränderung gab es an der Spitze. Marcus Feldhaar wurde zum 1. Februar in den Vorstand bestellt. Zuvor hatte er bereits sieben Jahre in verantwortlicher Position, zuletzt auch als Prokurist, für die Bank gearbeitet, wie der Aufsichtsratsvorsitzende Jan-Bernd Seier ausführte.

Nach Vorwegzuweisung von insgesamt 400.000 Euro in die Rücklagen verblieb ein Bilanzgewinn von über 163.000 Euro. Der Ergebnisverwendungsvorschlag, den der Vorstand der Generalversammlung unterbreitete, sah auch eine Dividendenausschüttung in Höhe von 7,25 Prozent auf das jeweilige Geschäftsguthaben vor. Dieser Vorschlag fand die Zustimmung der anwesenden Mitglieder. Sie erteilten Vorstand und Aufsichtsrat nach ihren jeweiligen Berichten die Entlastung.

Vor den Beschlüssen hatte der Vorstandsvorsitzende der Bank, Oliver Cichowski, die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sowie die Entwicklung der Genossenschaftsbanken allgemein dargestellt. Anschließend blickte er in seinen Bericht auf das Jubiläumsjahr zurück und ließ dazu vor allem Bilder sprechen. „Es war uns eine Freude, dass Sie so zahlreich an den verschiedenen Aktivitäten teilgenommen haben. Auch das werten wir als Verbundenheit mit Ihrer Bank und es macht uns stolz, denn es gibt uns einen klaren Auftrag für die Zukunft“, lautete Cichowskis Resümee zur guten Resonanz der Feierlichkeiten.

Viele Mitglieder haben die Geschicke der Bank bereits über einen beachtlichen Zeitraum persönlich begleiten können. Daher ist es gute Tradition, die Jubilare zu Beginn der Versammlung zu ehren und ihnen für ihre langjährige Treue als Miteigentümer der Bank zu danken. Auf 60 Jahre Mitgliedschaft kann Hermann Gudel zurückblicken. 50 Jahre sind Franz Woeste, Hubert Heyng, Franz Löchteken und die katholische Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld Teilhaber der Bank, und vor 40 Jahren erwarben Johannes Roring, Agnes Westhoff, Agnes Droste, Renate Bäss, Karl-Heinz Ebbert, Maria Epping, Christa Bunse, Heinrich Paschen, Martin Lehmbrock, Helmut Büsken, Johannes Große Holtforth, Ewald Vinnepand, Hermann Tünte und Norbert Gerdes die Mitgliedschaft bei der Bank. Vom Vorstand sowie vom Aufsichtsratsvorsitzenden bekamen sie als Dank und Anerkennung eine Urkunde sowie einen Delikatessenkorb überreicht bekommen.

Im fünfköpfigen Aufsichtsrat ergaben sich keine Veränderungen. Das turnusmäßig ausscheidende Mitglied Michael Buhla wurde von der Versammlung wiedergewählt.

Nach den Regularien verschaffte Prof. Dr. Claudius A. Schmitz den Anwesenden einen wissenschaftlich fundierten, aber sehr humorvollen Einblick in die Erwartungen der Jugendlichen an ihre Zukunft unter dem Titel „Große Pläne oder Zukunftsangst – Junge Menschen zwischen Dschungelcamp, Facebook und Hirschgeweih“. Für den Beobachter der jungen Menschen müsse diese Generation orientierungslos sein, so Prof. Dr. Schmitz. Anhand aktueller Studien, durch die originelle und fesselnde Art des Referenten sehr unterhaltsam vorgetragen, widerlegte er dieses weit verbreitete Vorurteil. „Junge Menschen haben eine sehr pragmatische Vorstellung von ihrer optimistisch interpretierten Zukunft. Leistung und Spaß, soziale Verantwortung und Individualität werden gleichzeitig gelebt“, lautete die Einschätzung von Professor Schmitz. Was treibt die jungen Leute heute an? Welche Vorstellungen haben sie von sich in der Zukunft? Wem glauben sie, von wem nehmen sie welche Ratschläge an? Diese und andere Fragen konnte der Referent den Zuhörern beantworten.

Fotos: Gruppenfoto- Nach erfolgreicher Generalversammlung und dem Gastvortrag: (v.l.) Marcus Feldhaar, Vorstandsmitglied; Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr. Claudius A. Schmitz, Aufsichtsratsvorsitzender Jan-Bernd Seier

Jubilar: Die geehrten Mitgliederjubilare mit Vorstand und dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Volksbank Raesfeld

Der Referent Prof. Dr. Claudius A. Schmitz bei seinem Vortrag

Olaf Thon – Fußball damals und heute – Ex Nationalspieler auf Borio.TV

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Wieder einmal hat es Borio.TV geschafft, einen interessanten Menschen vor die Kamera zu bekommen. Olaf Thon, Ex-Schalker- und Nationalspieler erinnert sich an seine Fußballjugend, erzählt über seine Trainigszeit beim VFB Hüls und an sein schönstes Spiel in seiner Karriere. Und wie wie weit kommt Schalke in dieser Saison?

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Fünfjähriger bewirbt sich bei der Polizei -Werdegang: Besuch im Kindergarten „über den Wolken“

Beim „Tag der offenen Tür“ der Bocholter Polizei am letzten Sonntag staunte der Einstellungsberater Wolfgang Thebelt nicht schlecht. Neben den interessierten Schülern, die sich für den Polizeiberuf interessierten, erschien der kleine Niklas in Begleitung seines Vaters und überreichte dem Beamten stolz seine bereits vollständige Bewerbungsmappe.

Wie es die Form erfordert, befand sich darin neben dem Lebenslauf mit dem bisherigen „schulischen“ Werdegang auch das ausführliche Bewerbungsschreiben. Im Text war unter anderem zu lesen: „Ich möchte gerne meine Ausbildung starten, sobald ich den Kindergarten und meine schulische Ausbildung abgeschlossen habe. Zu meinen Hobby gehört das Spielen mit Polizeiautos sowie –hubschraubern.“ Er führte weiter aus, dass er zu Karneval bereits als Polizist verkleidet gewesen sei und mit Handschellen das Festnehmen üben konnte. Sportlich halte er sich mit Taekwondo für den Polizeiberuf fit. Mit „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Team“ endet das Schreiben.

Ordnungsgemäß hatte Niklas, wie es sich gehört, unterschrieben – mit drei Kreuzchen. Auf die Frage des Einstellungsberaters, ob der Papa bei der Bewerbungsmappe denn geholfen habe, antwortete der kleine Niklas leicht entrüstet: „Nur ein bisschen!“

Die Bewerbung des kleinen Niklas hat sich inzwischen bei vielen Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde herumgesprochen und für großes Schmunzeln gesorgt. Die Beamten freuen sich jetzt schon auf den zukünftigen „Kollegen“. Das nötige Selbstbewusstsein für den Polizeiberuf hat er bereits, da waren sich alle einig.

Im Anhang befindet sich der Lebenslauf mit dem Bild des kleinen Niklas.

Vorbereitungen zum Schulfest in der Alexanderschule Raesfeld laufen auf Hochtouren

Am Samstag, 24. September 2011, findet das Schulfest zum 60jährigen Bestehen der Alexanderschule statt. Schon lange im Voraus ist dies geplant worden, zum Beispiel mit dem Entwurf einer freiwilligen Schulkleidung und dem Herausbringen der Jubiläumsfestschrift. Jetzt finden noch zwei Projekttage statt, mit denen die letzten Aktionen und Stände für Samstag vorbereitet werden. Die Schüler sind hoch motiviert. So ist von ihnen zum Beispiel extra eine Lasterladung Sand geordert worden, um an der Cocktailbar für das entsprechende Karibik-„Feeling“ zu sorgen. Dass diese alkoholfrei hergestellt werden, versteht sich von selbst. Trotzdem ist mit Pommes, Currywurst, Salaten und über 60 Kuchen und Torten auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Eltern haben einen eigenen Stand organisiert. „Es ist schön, die Schulgemeinschaft an einem Strang ziehen zu sehen. Die Alexanderschule bekommt von vielen Seiten sehr gute Unterstützung“, weiß Schulleiter Matthias Stroetmann zu berichten: „Es wird auch noch die ein oder andere Überraschung geben.

Möglicher Ablauf des Schulfestes:

Spekulatius und Nikoläuse im August – Ostereier zu Weihnachten

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Bereits Ende August gab es die ersten  Paletten Weihnachtsgebäck in den Supermärkten. Vollgepackt mit Dominosteinen, Spekulatius,  Schokoladennikoläusen und Teesorten mit Namen wie“Wintertraum“ und „Glühwein“. An einigen Tagen waren heiße Getränke bestimmt in diesem Jahr angebracht, aber muss denn gleich auch noch der Nikolaus daneben liegen? Anscheinend ja, denn Weihnachten ist nur noch 12 Wochen entfernt und bald beginnen die Firmen mit der Produktion von Osterartikel.

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Altkleiderverwertung beim Deutschen Roten Kreuz in Borken

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Wer kennt das nicht. Der Kleiderschrank ist voll, und wir wissen nicht wohin mit den abgetragenen Sachen. Zum Wegwerfen eigentlich noch zu schade, aber wohin damit? Das Deutsche Rote Kreuz hat eine gute Kreislaufwirtschaft entwickelt, wovon auch die sozial schwächere Menschen  profitieren können.

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Geplante Änderungen im Abfallrecht scharf kritisiert

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Münsterland-Landräte und OB Münster schreiben an Bundestagsabgeordnete

Kreis Borken (pd). Scharf kritisieren die Landräte des Münsterlandes und der Oberbürgermeister der Stadt Münster die geplante Änderung im Abfallrecht. In einem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten des Münsterlandes monieren sie die Absicht der Bundesregierung, die sogenannte „gewerbliche Sammlung“ anders zu regeln als bisher. Zukünftig soll es nämlich privaten Sammlern möglich sein, verwertbare Abfälle aus privaten Haushalten auf vertraglicher Grundlage in dauerhaft festen Strukturen zu entsorgen.

„Die avisierte Neuregelung wird definitiv zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger gehen“, warnen die Verwaltungschefs aus dem Münsterland. Sie befürchten „Rosinenpickerei“ der privaten Unternehmen – gewerbliche Sammlungen würden nur dort und nur so lange erfolgen, wie sich für die gewerbliche Wirtschaft Gewinne erzielen ließen. Die öffentlich-rechtlichen Entsorger müssten aber auch dort ihre Leistungen anbieten, wo sich das wirtschaftlich nicht rechne. „Die Zeche zahlen die Bürgerinnen und Bürger über höhere Abfallgebühren“, so die Ländräte und der Oberbürgermeister.

Zudem sehen die Verwaltungschefs weder eine „europarechtliche“ Verpflichtung noch überhaupt die Notwendigkeit zur Änderung der gesetzlichen Vorschriften. „Das Bundesverwaltungsgericht hat einen Änderungsbedarf verneint – andere Länder wie zum Beispiel Österreich und die Niederlande bleiben bei ihrer bewährten Praxis. Wir hoffen, dass sich die Regelung zu Lasten der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger auch bei uns noch vermeiden lässt“, heißt es abschließend an die Adresse der Bundestagsabgeordneten.

Fotozeile:

Bei der Unterzeichnung des gemeinsamen Schreibens: v.l: Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf; Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster; Konrad Püning, Landrat des Kreises Coesfeld und Dr. Kai Zwicker, Landrat des Kreises Borken

Leute im Fokus – Olaf Thon

Seit Jahren lebt der EX-Schalke- und Nationalfußballspieler Olaf Thon in Schermbeck. Spontan war Olaf Thon zu einem Interview bereit.
Nationalspieler Olaf Thon

Die berühmten 13 Fragen konnte ich natürlich auch stellen, etwas abgewandelt, aber alle sind spontan von Olaf Thon beantwortet worden.

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Neuer König in Raesfeld der Junggesellen 2011

Tim Flück ist neuer König in Raesfeld 2011 des Junggesellenschützenvereins. Seine Königin ist Elena Kölking. Auf dem Thron sind: Thomas Kormann und Lukas Brömmel und die Ehrendamen Mira Epping und Julia Pollmann.

Mehr dazu  auf Borio.TV und in der Borkener Zeitung und in der Fotostrecke der Borkener Zeitung

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Raesfeld – Trunkenheit im Straßenverkehr

Raesfeld (ots) – In der Nacht zum Sonntag kontrollierten Polizeibeamte gegen 02.50 Uhr auf der B 70 einen 19-jährigen Pkw-Fahrer aus Borken, da dieser in Schlangenlinien fuhr. Eine Blutprobe wurde durch einen Arzt entnommen, da der 19-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Die Weiterfahrt wurde untersagt, der Führerschein sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 18.09.2011  14:00 Uhr

Wohnungsrenovieren der besonderen Art – Chickentrio im Streichfieber

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Was passiert, wenn drei Frauen sich vornehmen eine Wohnung zu streichen? Wird nichts? Wer sagt das? Gibt es nicht? Auch das stimmt nicht, denn wer gute Freundinnen hat, der braucht sich um seinen Anstrich keine Sorgen mehr zu machen.

Drei Eimer weiße Farbe, Kaffee und Cola gehörten mit zur Grundausrüstung am Samstag beim Streichevent in meiner neuen Wohnung. Bis auf meine Wenigkeit hatte keiner der beiden Damen jemals  im Leben Erfahrungen mit einer Farbrolle gemacht. Während Julia vom Outfit her doch eher für einen Kö-Bummel angezogen war, dennoch aber beherzt auf die Leiter stieg, setzte Simone fachmännisch und pragmatisch die Rolle an um festzustellen, dass eine Farbrolle mit Farbe erst rollt, wenn keine Farbe mehr dran ist. Es dauerte aber nicht lange, bis Schwung in die Bude kam und selbst auf der Leiter  gerockt wurde. Es gab zwischendurch noch zwei Störenfriede, die gut gestylt und rauchend langgestreckt im Gartenstuhl saßen und mit kritischen Bemerkungen die ganze Aktion verfolgten. Dennoch, danke für eure konstruktiven Anweisungen, was hätten wir drei nur ohne euch gemacht? Aber wartet ab Anja und Waltraud, euer Einsatz in vier Wänden kommt noch!

Am Abend hatte die alte und hässliche Farbe verloren. Ein herrlicher und sauberer Duft durchströmte die Wohnung, die Wände und  die Decken strahlen nun in einem Persilweiß. Danke Julia und Simone für eure Hilfe. Danke auch an diejenigen, die sich ihre Langweile mit Zuschauen an diesem Tag vertrieben haben. Es war eine riesige Freude, euch dort so untätig sitzen zu sehen. Ich weiß, auch ihr hättet gerne mit gerollt! Über den Preis müssen wir vorher aber noch verhandeln, denn die kreative Therapiestunde wird nicht billig.

Ach ja: Danke Elisabeth für den Sekt und die Verpflegung. Die Flasche wird am nächsten Wochenende geköpft. Und danke auch Detlev für deinen Einsatz, denn alleine hätte ich es nicht mehr an diesem Abend geschafft.

Seltene Gäste – Störche in Erle

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Es gibt sie also doch noch. Zumindestens für kurze Zeit: Störche in Erle. Direkt am Schäpersweg standen Störche auf einem frisch gepflügten Acker und der Erler Fotograf Heinz Nienhaus hat diese Gelegenheit, nach einem Anruf sofort bei Schopf gefasst und die Zugvögel mit seiner Kamera eingefangen. „Tatsächlich standen dort elf Störche  und ließen sich nicht stören. Weder von dem Bauern, der immer noch am Pflügen war, noch von  Kindern, Radfahrern oder Autos. Ich konnte jede Menge Bilder, machen bis so ein Volltrottel mit Dauerhupe auf einem Motorroller daher kam und die Störche verscheuchte“, teilte mir Heinz Nienhaus mit. Danke Heinz, für die tollen Fotos und das schnelle Reagieren.

www.Heinz Nienhaus.de

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Unfall mit Todesfolge auf der B 70 – Verkehrstoter in Borken identifiziert

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Am 17.09.2011, gegen 06.35 Uhr, querte ein bislang unbekannter Mann in Höhe der Gaststätte Starke die B70 und wurde vom Pkw eines 29-jährigen Mannes aus Südlohn erfasst, der die B70 von Borken in Richtung Raesfeld befuhr. Der Fußgänger wurde vom Pkw aufgeladen und durch die Windschutzscheibe in das Fahrzeuginnere geschleudert. Er verstarb noch am Unfallort an den Folgen des Verkehrsunfalles. Der Fahrzeugführer wurde mit Verletzungen dem Borkener Krankenhaus zugeführt und wurde dort betreut. Das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug wurde von der Unfallstelle geschleppt. Es entstand Sachschaden in Höhe von 5000.- Euro. Die B70 blieb für die Dauer der Unfallaufnahme bis 09.15 Uhr voll gesperrt. Polizeibeamte leiteten den Verkehr ab.

Der bei einem Verkehrsunfall am heutigen Tag (17.09.2011, um 06.35 uhr in Borken, Raesfelder Straße) verstorbene Fußgänger konnte identifiziert werden. Nach Ermittlungen handelt es sich bei dem Verunglückten um einen 75-jährigen Mann, der sich seit einiger Zeit ohne festen Wohnsitz im Bereich Borken aufhielt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Salmon with Pumpkin Crust (Lachs mit Kürbiskruste)

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Lachsfilets werden mit einer Masse aus feingeraspeltem Kürbis, Laauch und Gewürzen überbacken – das sieht beeindruckend aus, schmeckt toll und gelingt dabei auch Anfängern.

Zutaten:
4 Lachsfilets (jeweils ca. 125 g), 1 Zitrone; den Saft, Salz, Pfeffer, 1 kl. Zwiebel, 1 kl. Stange Lauch, 2 El. Öl, 250 Gramm Hokkaido-Kürbisfleisch (geputzt), 100 Gramm saure Sahne,
50 Gramm geriebener kräftiger Käse (Cheddar oder alter– Gouda), Salz, Pfeffer, einige Chiliflocken
ergibt 4 Portionen

Zubereitung:
Die Lachssteaks waschen, trockentupfen, mit Zitronensaft einreiben, kräftig salzen und pfeffern. Die Zwiebel abziehen und fein hacken. Den Lauch waschen, putzen, der Länge nach halbieren und fein in halbe Ringe schneiden. Beides im Öl andünsten. Das Kürbisfleisch auf dem Gemüsehobel grob raspeln, zur Zwiebelmasse geben und weitere fünf Minuten andünsten. Die saure Sahne einrühren und kräftig abschmecken. Den Lachs in eine feuerfeste, gefettete Form legen und mit der Kürbismasse bestreichen. Den Käse darüber streuen und den Fisch im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 20 bis 25 Minuten garen.

„Dazu passt fast jede Kartoffelbeilage, zum Beispiel gebackene Kartoffeln, Kartoffelecken oder auch Pommes Frites“.

Das Rezept stellte mir freundlicherweise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.

Vorabendmesse am Samstag / Verabschiedung von Pfarrer Johannes Arntz

Auf Grund der Verabschiedung von Pfarrer Johannes Arntz am Samstag, 24. September, beginnt die Vorabendmesse in der St. Martin Kirche in Raesfeld bereits um 17:00 Uhr. Direkt im Anschluss an die Hl. Messe haben alle Gemeindemitglieder die Möglichkeit, sich in der Aula der St. Sebastian-Schule von Pfarrer Arntz zu verabschieden. Die Kollekte am kommenden Wochenende ist für den Förderverein geistlicher Musik in St. Martin Raesfeld, St. Marien Rhedebrügge und St. Silvester Erle bestimmt. Die Beichtgelegenheit um 16:30 Uhr fällt aus.

Raesfeld – Pkw-Fahrer stand unter Alkoholeinfluss

Raesfeld (ots) – Am Donnerstag kontrollierten die Beamten einer Polizeistreife auf der Straße Holten einen Pkw. Bei der Überprüfung wurde festgestellt, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol sein Fahrzeug geführt hatte. Das Fahrzeug war nicht versichert und auch der Termin zur Hauptuntersuchung beim TÜV war bereits um 12 Monate überschritten. Der Fahrer, ein 49-jähriger Mann aus Raesfeld, musste eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Der Führerschein wurde sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 16.09.2011  11:55 Uhr

Kreisverwaltung kontrollierte Verhalten der Verkehrsteilnehmer in Erle

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Zu hohe Geschwindigkeiten auf Straße, die stark von Schülern genutzt wird

Raesfeld-Erle (pd). Mit zahlreichen Aktionen macht sich der Kreis Borken für mehr Sicherheit auf dem Schulweg stark. Neben Kampagnen wie „Kreis Borken sieht gelb“, die von Radio WMW initiiert wurde und unter anderem von der Sparkasse Westmünsterland unterstützt wird, und Besuchen in den Schulen gehören auch Kontrollen dazu. Zurzeit überprüft der Fachbereich Verkehr verstärkt in der Nähe von Schulen, ob sich dort die Fahrzeuglenker an die Geschwindigkeitsbeschränkungen halten. Nun liegen auch Messergebnisse für Erle vor.

Messung am 13. September im Bereich der Silvesterschule, der als Tempo 30-Zone ausgewiesen ist. Von 7:40 bis 9:30 Uhr lag das Verkehrsaufkommen dort bei insgesamt 161 Farzeugen. Festgestellt wurden elf Übertretungen im Verwarnungsgeldbereich (bis 35 Euro). Die maximale Überschreitung betrug 16 Stundenkilometer. Der Bremsweg auf trockener Fahrbahn beträgt bei Tempo 30 bereits 13 Meter. Bei gefahrenen 46 Stundenkilometern verlängert er sich um 11 auf 24 Meter. Bei einer Aufprallgeschwindigkeit von unvermindert 46 Stundenkilometern kann sich jeder die Folgen ausmalen. „Ein Opfer würde schwerste Verletzungen erleiden oder nicht überleben“, erklärt Bernhard Sieverding aus dem Fachbereich Verkehr des Kreises. „Bei überhöhter Geschwindigkeit ist ja vor allem der längere Anhalteweg ein Problem. Bei Einhaltung der zulässigen 30 km/h hätte das Fahrzeug hingegen rechtzeitig stehen können.“

Hand weg, Job weg – Arbeitsunfall mit Folgen

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Plötzlich änderte sich im Leben von Karsten Mahlberg alles. Vor Jahren verlor der junge Mann bei einem Arbeitsunfall seine Hand. Nach vielen Operationen versuchte der Familienvater endlich auch wieder im Berufsleben Fuß zu fassen, aber trotz Umschulung und gutem Abschluss gab es von Seiten der Arbeitnehmer nur Absagen. Nun arbeitet Karsten Mahlberg im Caro Kaufhaus vom Roten Kreuz und sieht zuversichtlich in die Zukunft.

Mehr darüber auf >>>klick hier>>>Borio.TV

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