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Der Lions Club Borken lud zu einem Spendenabend ins „Vive la Vie“ Borken ein

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Am Samstagabend fand ein Benefizkonzert mit dem Musiktrio „Stimmich“ in der Brasserie Vive la Vie in Borken statt. Auf Einladung des Lions Club gastierten Birgit Conrad (Gesang), Michael Schäfer (Gitarre/ Gesang) und Jörg Hillebrand (Bass/Gesang) zum Abschluss der Aktion „Nachbarn helfen“ im „Vive la Vie“.

Zum dritten Mal gab es diese Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Borkener Zeitung, und bereits im letzten Jahr konnte sich der Erlös von insgesamt rund  3000 Euro sehen lassen. Gute Stimmung, super Party und tolles Essen, so lautete die Resonanz der Besucher und der Männer in den grünen Kellnerschürzen des „Lions Clubs Borken“, die an diesem Abend für einen guten Zweck die Besucher bedienten.

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Engel gibt`s, die gibt es eigentlich nicht -Theatergruppe Raesfeld spielte vor vollem Haus

Engel können ganz schön nervig sein, vor allem, wenn Engel für einige Menschen sichtbar werden. Schlimmer noch, wenn der eigene Ehemann pötzlich vom Himmel in die gute Stube kommt, und die Ehefrau ihren verstorbenen Mann aus einer völlig neuen Perspektive wahr nimmt.

Die Theatergruppe Raesfeld hatte genau so einen Engel im Saal Epping am Sonntag auf der Bühne zu Gast. Warum dieser Engel so viel Stress verbreitete, das erfahren sie auf

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Fotos: Hermann Tünte

Diagnose Krebs – Drei Frauen: damals und heute

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von li.: Annette Göckener, Gisela Staron und Brigitte DehlingJedes Jahr erhalten mehr als 400.000 Menschen in Deutschland die Diagnose: Krebs. Eine Diagnose, die nicht nur die Betroffenen selbst schockiert, sondern auch deren Familien und Freunde.

Die Angst vor dieser Krankheit ist enorm. Trifft es mich, was mache ich, wenn ich diese Diagnose erhalten, wie gehe ich damit um? Fragen über Fragen kommen dann auf einmal auf und alles, was vorher im Leben noch wichtig war, wird zur Nebensächlichkeit. Annette Göckener, 2. Vorsitzender der Selbsthilfegruppe Velen, Gisela Staron, Gruppenleiterin Velen und Brigitte Dehling, Gruppenleiterin aus Borken, mussten mit dieser Diagnose lernen umzugehen Damals und heute, drei Frauen, drei Schicksale.

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Spruch am Sonntag!

Wenn der Himmel einen Menschen erschaffen hat, muss es auch eine Aufgabe für ihn geben.

(Chinesisches Sprichwort)

Einsatz für den Löschzug Altschermbeck – Kleinbus fing Feuer

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Zu einem KFZ-Brand wurde am späten Freitagabend um 22.43 Uhr  der Löschzug Altschermbeck gerufen. Am Kapellenweg hatte aus bislang unklarer Ursache ein VW T5 Kleinbus Feuer gefangen. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte schlugen bereits offene Flammen aus dem Heck des Fahrzeugs, welches direkt vor einer Halle einer am Kapellenweg ansässigen Spedition stand. Ein Übergreifen der Flammen auf die Halle konnte durch die Feuerwehr verhindert werden. Ein Trupp unter Atemschutz löschte mittels Schaum den Fahrzeugbrand. Personen kamen nicht zu Schaden. Im Einsatz war der LZ Altschermbeck mit 9 Einsatzkräften, Wehrführung mit 1 Einsatzkraft sowie die  Kreispolizeibehörde Wesel mit einer Streifenwagenbesatzung
Der Einsatz deuerte eine Stunde.

Ergebnis der Sternsingeraktion 2012 in St. Martin Raesfeld und Rhedebrügge

Nachdem die kleinen Könige ihre Spendendosen am Fest der Hl. Dreikönige zur Krippe gebracht hatten, ergab das Zählen der Gelder folgendes Ergebnis: insgesamt 9.441,51 € in St. Martin, Raesfeld 7.828,67 € und in St. Marien, Rhedebrügge waren es 1.612,84 €. Im vergangenen Jahr erbrachte die Sammlung insgesamt 9.378,79 €. Das Geld wird an das Päpstliche Missionswerk für Kinder in Aachen überwiesen und soll Kindern in benachteiligten Ländern eine Schulausbildung ermöglichen. Weitere Infos: www.sternsinger.de. Ebenfalls wurden in diesem Jahr wieder einige Kartons mit Schokolade und Süßwaren, die bei der Sammlung zusammengekommen waren, für verschiedene Kinderheime in der Ukraine gepackt und auf den Weg gebracht.

Quelle: Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld und Rhedebrügge

Feines vom Land ist Botschafter des Landes Nordrhein-Westfalen -Raesfelder und Erler Betriebe auf der Grünen Woche in Berlin

Für die Präsentation auf der Internationalen Grüne Woche in Berlin ist „Feines vom Land“ vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr als einer der Botschafter der Regionen des Landes ausgewählt worden.
Im Rahmen des NRW Gemeinschaftauftritts in Halle 21 b präsentieren sich vom 20.- bis 29. Januar 2012 sieben „Feines vom Land Betriebe“ mit ihren Produkten und werben bei den Messebesuchern für frische Produkte vom Niederrhein und dem westlichen Münsterland.
Der Auftritt auf der Grünen Woche ist bereits der vierte Feines vom Land Märkten Termin seit der Gründung Mai 2011.
22 Mitgliedsbetriebe versprechen ein besonderes Verkaufserlebnis. Besucher werden eingeladen, an den Ständen saisonales Obst und Gemüse, leckere regionale Brat- und Wildwürste, frisches Eis vom Bauernhof, Säfte, Biere, Schnäpse, Kräuter und Eingemachtes zu probieren und einzukaufen.
Außerdem werden handwerklich hergestellte Produkte zum Beispiel aus Woll- und Bienenwachs sowie Korbwaren angeboten
Feines vom Land ist aus einem gemeinsamen Projekt des Vereins Genussregion Niederrhein e.V. und der LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein entstanden. Die EntwicklungsAgentur Wirtschaft des Kreises Wesel unterstützt „Feines vom Land“ als eines von mehreren Kooperationsprojekten zur Förderung des Absatzes Regionaler Produkte.
Aus Raesfeld und Erle dabei ist die Kornbrennerei Johannes Böckenhoff, Marmeladen Johannes Stegerhoff und Bauernhof Süthold, die bei einer Presskonferenz am Freitagvormittag ihre Produkte vorstellten.
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Fotos u.a. Helmut Kölking

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Die EAV schlägt wieder zu – Erler Allgemeine Verunsicherung

Seit 33 Jahren unterhalten die Damen der Erler Allgemeinen Verunsicherung  (EAV) das Publikum in der Karnevalszeit mit Sketchen, Musik und einem bunten Programm.
Alle Jahre wieder…heißt es auch diesmal wieder und die Proben laufen auf Hochtouren.

Insgesamt 15 Damen  sind seit Mai vergangenen Jahres wieder mit dem Sammeln von Dorfgeschichten beschäftig. Das Ohr immer am Volk, so lautet das Motto der Erler Damen, die auch diesmal wieder so einige Nettigkeiten aus der Bevölkerung in Reimen zum Besten geben werden.
Viele der Akteurinnen sind schon seit Jahren dabei, aber in diesem Jahr werden als die „Neuen“ die 16-jährige Maren Venhoff und Nicole Kölking  die Damen unterstützen.
Die Auftaktveranstaltung findet am 10.2.2012 statt.

Weitere Veranstaltung sind am 11.2., 12.2. 16.2. (Altweiber), 17.2., und 18.2. jeweils ab 19 Uhr im Saal von Brömmel-Wilms.
Der Kartenvorverkauf findet statt am Freitag, 20.1. 2012 von 18.00 bis 20.00 Uhr und Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr im Pfarrheim.
Ab Montag, 23.1.  gibt es Restkarten im Landhandel Cluse in Erle.

Neue Mensa der Neumühlenschule Borken eingeweiht

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Schulträger Kreis Borken investierte 2,5 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket II

Kreis Borken (pd). Bei der Einweihungsfeier der neuen Mensa der Neumühlenschule Borken am Mittwochvormittag (11.01.2012) war die Freude der Schulkinder über ihren schönen Saal sichtlich groß. Aus vollem Herzen brachten sie sich in das bunte Rahmenprogramm ein: „Neumühlenchörchen“, Schulchor und Schulband sowie die Musik- und die Tanz-AG begeisterten mit ihren vielseitigen Darbietungen. Und Schülersprecher Florian Schwaenen dankte ausdrücklich im Namen aller Schülerinnen und Schüler für den so wichtigen Neubau. Mit der Schülerschaft freuten sich vor allem auch Schulleiterin Brigitta Franke, Landrat Dr. Kai Zwicker, Hans-Dieter Strothmann als Schulpflegschaftsvorsitzender, Borkens stellvertretender Bürgermeister Günther Dirks und Architekt Michael Klein. Die Pfarrer Andreas Lüke und Giselherr Werschkull nahmen anschließend die Einsegnung der neuen Räumlichkeiten vor.

Landrat Dr. Zwicker betonte in seinem Grußwort die besondere Verbundenheit der gesamten Region mit der Neumühlenschule und nannte dabei auch gleich den Grund für die Baumaßnahme: Zu klein, zu wenig flexibel, nicht mehr zeitgemäß sei die bisherige Mensa der Neumühlenschule gewesen. Die Neumühlenschule müsse schließlich als Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Ganztagsform besondere Anforderungen auch in der Betreuung erfüllen. Der Einzugsbereich der Schule umfasst das Gebiet der Stadt Borken sowie der Gemeinden Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen. Einzelne Schülerinnen und Schüler kommen auch aus Ahaus, Gescher, Stadtlohn und Vreden. Daher habe der Kreis viel Geld in die Hand genommen. Rund 2,5 Mio. Euro seien in die Baumaßnahme geflossen – eine Summe, die aus Mitteln des Konjunkturprogramms II refinanziert werden konnte. Landrat Dr. Zwicker konstatierte, dieses Geld sei gut angelegt: Die neue Mensa mit der angeschlossenen „Verteilerküche“ wurde ebenerdig an das vorhandene Schulgebäude angebaut. Der eigentliche Mensabereich ist in vier unterschiedlich große Teilbereiche gegliedert. Durch den Einbau von mobilen Trennwänden kann die gesamte Fläche auch als Veranstaltungsraum genutzt werden. Überdies wurden gleichzeitig noch weitere Zusatzflächen, wie zum Beispiel Mehrzweckräume, geschaffen. Die neue Mensa ermöglicht es, die knapp 150 Schülerinnen und Schüler der Neumühlenschule und rund 40 Betreuungskräfte in hellen, den neuesten Hygienevorschriften entsprechenden Räumlichkeiten täglich mit Essen zu versorgen. Besonderer Wert wurde selbstverständlich darauf gelegt, dass die Mensa benutzergerecht ausgestaltet und ausgestattet ist. Schließlich nehmen hier mittags zahlreiche junge Menschen mit teilweise schweren Mehrfachbehinderungen ihre Mahlzeiten ein, und darauf hat man sich natürlich auf besondere Weise baulich einzustellen.

Ausdrücklich dankte der Landrat allen, die an der Planung und Durchführung der Baumaßnahme beteiligt waren und eine wahrlich optimale Lösung erarbeiteten hätten. Erfreut zeigte er sich zudem darüber, dass nahezu alle Aufträge an Betriebe in der Region vergeben werden konnten.

Foto: v.l.n.r.: Architekt Michael Klein, Schulleiterin Brigitta Franke und Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Schlüsselübergabe

Der Kreis Borken zahlte im vergangenen Jahr 5,89 Millionen Euro BAföG aus

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Förderung für 1.250 junge Frauen und Männer / Kreis ist Ansprechpartner für Jugendliche, die eine schulische Ausbildung absolvieren

Kreis Borken (pd). 1.250 junge Frauen und Männer aus dem Kreis Borken, die eine schulische Ausbildung absolvieren, sind im vergangenen Jahr in den Genuss einer Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gekommen. Insgesamt 1.668 junge Männer und Frauen hatten beim Kreis Borken einen Antrag auf BAföG gestellt. Im Jahr 2010 waren es noch 1.753. Der Finanzaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4,94 Millionen Euro auf 5,89 Millionen Euro erhöht. Das teilt der Kreis Borken mit.

Grund für den finanziellen Mehraufwand ist vor allem ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes. Danach sind die Ämter für Ausbildungsförderung verpflichtet, in bestimmten Fällen bei behinderten Schülerinnen und Schülern die vollen Internatskosten zu übernehmen. Voraussetzung ist, dass sie eine BAföG-förderungsfähige Ausbildung absolvieren. „Teilweise waren Rückrechnungen für vier Jahre vorzunehmen“, erklärt der Leiter der zuständigen Abteilung der Kreisverwaltung, Wolfgang Heffe.

Die Bedarfssätze und die Freibeträge vom Einkommen der Eltern sind seit der letzten Gesetzesänderung im Oktober 2010 unverändert geblieben. Schülerinnen und Schüler erhalten pro Monat eine Förderung von maximal 645 Euro. Für Studierende liegt der Höchstsatz bei 670 Euro. Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind bis zu zehn Jahren in einem Haushalt leben, bekommen pro Monat zusätzlich 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind.

Der Kreis Borken ist Ansprechpartner für Jugendliche, die eine schulische Ausbildung absolvieren. Frauen und Männer in einer betrieblichen Ausbildung haben unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Zuständig hierfür sind die örtlichen Agenturen für Arbeit. Studierende finden ihre Ansprechpartner im Studentenwerk ihrer Hochschule.

65 Prozent des BAföG trägt der Bund, den Rest die Länder. Das Schüler-BAföG wird in der Regel in voller Höhe als Zuschuss gezahlt, muss also nicht zurückgezahlt werden. Bei Studierenden wird der Förderungsbetrag zur Hälfte als Zuschuss und als zinsloses Darlehen gewährt. Der Darlehensteil ist frühestens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer zurückzuzahlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Abteilung im Borkener Kreishaus beraten Interessierte persönlich oder telefonisch unter Tel.: 02861/82-1201, 82-1203, 82-1205 und 82-1264. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bafoeg.bmbf.de oder auf den Seiten des Kreises www.kreis-borken.de/presselinks.

Kreis Borken legte im vergangenen Jahr 1.649 Autos still

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Fachbereich Verkehr des Kreises Borken: „Ohne Versicherungsschutz zu fahren ist eine Straftat!“

Kreis Borken (pd). 3.538 Fahrzeug-Halterinnen und Fahrzeug-Haltern im Kreis drohte im vergangenen Jahr eine Zwangsstilllegung ihres Fahrzeugs, weil sie sich nicht um den Kfz-Versicherungsschutz gekümmert hatten. Das sind 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 2010 waren noch 3.673 entsprechende Schreiben verschickt worden. Die Mehrheit der betroffenen Halter holte den Nachweis des Versicherungsschutzes nach. 1.649 Fahrzeuge legten die Mitarbeiter des Kreises still. Im Jahr 2010 war das in 1.692 Fällen notwendig gewesen.

Als Grund für den Rückgang sieht der Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, Heinz Beckmann, unter anderem die im Jahre 2011 überwundene Wirtschaftskrise. „Auch Fahrzeughalter, die häufiger wegen fehlenden Versicherungsschutzes auffallen, haben offensichtlich erkannt, dass die Zwangsstilllegungsverfahren nur mit Kosten und Ärger verbunden sind“, so Beckmann.

Nachdrücklich weist Heinz Beckmann darauf hin, dass ein Kraftfahrzeug nur dann auf öffentlichen Straßen bewegt werden darf, wenn für dieses eine Haftpflichtversicherung besteht. „Grundsätzlich müssen die Fahrzeughalter diesen Versicherungsschutz bei der Anmeldung des Fahrzeugs nachweisen“, so Beckmann. „Wer die Versicherung später aber nicht bezahlt, verliert den Versicherungsschutz.“ Die Versicherer melden ihre säumigen Kunden dem Kreis. Die Zulassungsstelle fordert daraufhin die Halterin oder den Halter auf, unverzüglich neuen Versicherungsschutz nachzuweisen.

Kommen Fahrzeughalter dieser Aufforderung nicht nach, legen die Außendienstmitarbeiter des Kreises Borken die betroffenen Fahrzeuge zwangsweise still. Das heißt: Sie entstempeln die Kennzeichen und ziehen die Fahrzeugscheine ein. Zurück bekommen die Halter die Siegel auf den Kennzeichen und den Fahrzeugschein, wenn sie die Kfz-Haftpflicht und die Kosten der Zwangsstilllegung bezahlt haben.

Der zuständige Fachbereichsleiter, Ludger Stienen, macht deutlich: „Ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz im Straßenverkehr zu bewegen, ist eine Straftat.“ Wenn mit einem nicht versicherten Fahrzeug ein Unfall verursacht werde, müssten Geschädigte ihre Ansprüche direkt beim Halter, Eigentümer oder Fahrer des Fahrzeugs geltend machen – ein Problem insbesondere dann, wenn dieser zahlungsunfähig sei. „Daher legen wir konsequent jedes Fahrzeug still, für das kein Versicherungsschutz besteht“, unterstreicht Stienen, „insbesondere um die Verkehrsteilnehmer, die sich rechtmäßig verhalten, zu schützen.“

Post vom Kreis Borken haben im vergangenen Jahr auch 142 Halterinnen und Halter bekommen, die ihre Kfz-Steuer nicht bezahlt hatten. Sie mussten die versäumte Zahlung nachholen und ein Ordnungsgeld zahlen. 90 Bürgerinnen und Bürger mussten vorstellig werden, weil ihr Fahrzeug technische Mängel aufwies und 242 Fahrzeughalter mussten angemahnt werden, den Halterwechsel oder eine Änderung der Anschrift eintragen zu lassen.

Altweiberkarneval im Isseltal

Es ist wieder soweit: Am Altweiber-Donnerstag – 16. Februar – startet in der Festscheune Hecheltjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen, um 18:11 Uhr die große närrische Damensitzung. Einlass ist bereits ab 17:11 Uhr. Binnen weniger Jahre ist diese karnevalistische Veranstaltung, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, das Glanzlicht im Frauenfastelovend. Auf ein Feuerwerk der guten Laune darf sich die Damenwelt freuen. Ein über dreistündiges Programm, speziell für die Besucherinnen zusammengestellt, wird bei allen Möhnen die Lachmuskeln strapazieren. In Büttenreden werden mit spitzer Zunge die Herren der Schöpfung aufs Korn genommen. Musik-, Tanz- und Showeinlagen sorgen für die richtige Stimmung. Durch das Programm führen die Sitzungspräsidenten André Szczesny und Diethelm Eichelberg. An diesem Tag sind sie auf dem Hecheltjen´s – Hof „der Hahn im Korb“ und Garanten für eine gelungene Veranstaltung. Die besten Einzel- und Gruppenkostüme werden prämiert und auf der Showbühne vorgestellt. Für Männer gilt bei dieser Damensitzung: Eintritt verboten. Nach der Sitzung, ca. 21 Uhr, werden dann auch sie hineingelassen, denn dann findet die kultige Karnevalsparty statt, die zumeist bis in die frühen Morgenstunden andauert.

 

Eintrittskarten für die närrische Damensitzung können

ab sofort zum Preis von 11,- € erworben werden bei:

Schreibwaren G + S, Brünen, Tel. 02856/908968 und

Nießing Gastronomie, Raesfeld, Tel. 02865/8484, www.niessing-gastro.de

 

 

 

Schermbeck – Verkehrsunfall mit einer leicht- und einer schwerverletzten Person

Schermbeck (ots) – Heute gegen 08.50 Uhr befuhr ein 24-jähriger Mann aus Recklinghausen die Borkener Straße aus Richtung Erle kommend in Fahrtrichtung Dorsten. In einer langgezogenen Kurve überholte er mehrere Fahrzeuge und stieß schließlich mit dem PKW eines entgegenkommenden 51-jährigen Mannes aus Gelsenkirchen zusammen. Nach dem Aufprall kam das Auto des 24-Jährigen an einem Telefonmast und einem Wildzaun zum Stehen, der Recklinghäuser Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Den 51-Jährigen bargen Feuerwehrleute schwerverletzt aus seinem PKW. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst stationär verbleiben wird.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 24.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Borkener Straße in beiden Richtungen gesperrt.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 11.01.2012  14:13 Uhr

Hamaland-Museum erwartet 5000. Besucher der Ausstellung „Geht’s gut? 150 Jahre Schuhdesign“

Ausstellung endet am kommenden Sonntag / Georg Wessels steht Rede und Antwort

Vreden (pd). Im Hamaland-Museum in Vreden geht am kommenden Sonntag, 15. Januar, die Sonderausstellung „Geht’s gut? 150 Jahre Schuhdesign“ zu Ende. Ab 14 Uhr ist deshalb der Eintritt frei. Georg Wessels aus Vreden wird ab 14.30 Uhr von seiner Mission „Große Schuhe für große Menschen“ berichten. Außerdem wird der Fachmann alle Fragen zu den ausgestellten Schuhen beantworten. Bis 17 Uhr können Interessierte die Veranstaltung dann bei einer Tasse Kaffee im Museumsfoyer ausklingen lassen. „Ein besonderer Höhepunkt wird diesen Tag sicherlich noch krönen“, ist Museumsleiterin Dr. Annette Menke überzeugt. Sie erwartet den  5000. Besucher der Ausstellung. Ein Präsent für den Schuhliebhaber oder die Schuhliebhaberin liegt im Museum bereit. An den folgenden Sonntagen bietet das Museum, das sich in Trägerschaft des Kreises befindet,  jeweils um 14.30 Uhr öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung an. Am 22. Januar geht es dabei insbesondere um die Kirchengeschichte Vredens. Am 29. Januar erfahren Besucher mehr über das Moor, seine Entstehung und Nutzung. Diese Führungen sind kostenlos. Interessenten bezahlen lediglich den normalen Eintrittspreis. „Mit diesen Angeboten wollen wir die Wartezeit auf die neue Sonderausstellung verkürzen“, erklärt Dr. Annette Menke. Ab dem 8. Februar heißt es dann „Von Muskel- und Maschinenkraft“. Die neue Ausstellung im Hamaland-Museum widmet sich historischem Arbeitsgerät aus der Landwirtschaft. Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de sowie telefonisch unter 02564/39180.

Neuer Bus-Fahrplan liegt aus

Raesfeld (pd). Seit Montag, dem 9. Januar liegt der neue Fahrplan der Gemeinde Raesfeld kostenlos im Rathaus und in vielen öffentlichen Einrichtungen (Bücherei, Villa Becker, Informations- und Besucherzentrum, Banken und Sparkassen) aus. Darin findet man Informationen über alle Busverbindungen innerhalb des Ortes sowie von und nach Raesfeld. Im Vergleich zum Vorjahr verändern sich die Fahrtzeiten nur geringfügig. Der Regio-Bus R21 (Dorsten – Raesfeld – Borken und zurück) fährt in gewohnter Weise morgens bis abends von Montag bis Freitag jeweils stündlich, am Wochenende jeweils mindestens im Zweistundentakt. Sonn- und Feiertags gibt es vormittags zusätzliche Fahrten, um Wochenendausflüglern eine interessante Alternative zum eigenen PKW zu bieten. In den Sommermonaten werden die Busse der Region wieder mit ei-nem Anhänger zum Fietsenbus erweitert. Damit steht ausgedehnten Fahrradtouren nichts mehr im Wege – hin mit dem Bus, zurück per Pedale. Weitere Informationen zu den Fahrplänen, Fahrpreisen und zum Service gibt es unter: www.bus-und-bahn-im-muensterland.de.

Mit der Gitarre von Granada nach Havanna

Joaquín Clerch kommt am 22. Januar nach Raesfeld / Konzert um 17 Uhr im Rittersaal

Raesfeld (pd). Lateinamerikanisches Temperament im mitteleuropäischen Winter: Das verspricht das Konzert von Joaquín Clerch am Sonntag, 22. Januar, im Schloss Raesfeld.  Das Gastspiel des kubanischen Gitarristen steht unter dem Motto „Von Granada nach Havanna“ und beginnt um 17 Uhr.  Veranstalter des Konzerts ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Auf dem Programm stehen vor allem Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zunächst wird Clerch Stücke spanischer Komponisten und Gitarristen präsentieren, darunter ist mit „Tarantos“ ein Werk des berühmten Flamenco-Gitarristen Paco de Lucía. Im zweiten Teil nimmt er seine Zuhörer dann mit in die musikalische Welt seiner Heimat Kuba. Joaquiacuten Clerch wurde in Havanna geboren. Der heute 46-Jährige studierte dort Gitarre, Musik und Komposition. Nach dem Abschluss setzte er seine Studien an der Universität Mozarteum in Salzburg fort. Zu seinen Lehrern gehörten dort Eliot Fisk, Anthony Spiri und Nikolaus Harnoncourt. Seit 1999 ist Clerch Professor für Gitarre an der Robert- Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Joaquiacuten Clerch gewann in seiner Laufbahn zahlreiche Gitarrenwettbewerbe, wie zum Beispiel Andres Segovia in Granada, Heitor Villalobos in Rio de Janeiro und den ARD-Musikwettbewerb in München. In den vergangenen Jahrzehnten gastierte er zum Beispiel im Concertgebouw in Amsterdam, im Palacio de la Musica in Barcelona, im Theatre Royal de la Monnaie in Paris und der Beijing Concert Hall in Peking. Der Gitarrist Eliot Fisk, Professor in Salzburg, bezeichnet Clerch als einer der führenden Gitarristen seiner Generation weltweit. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert der Kubaner auch. Der Eintritt für das Konzert mit Joaquín Clerch kostet für Nicht-Mitglieder den Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Für Mitglieder des Kulturkreises ist der Eintritt frei. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861/821350, per Fax unter 02861/821365 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected].

LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein – Das 1×1 der Sozialen Medien am Beispiel Facebook

Die LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein und der Verein Genussregion Niederrhein e.V. bieten einen Workshop mit dem Titel:  Das 1×1 der Sozialen Medien am Beispiel Facebook (für Regional- und Direktvermarkter und kulturtreibende Vereine) an.

Die Sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Co sind zurzeit in aller Munde. In einem praxisnahen Workshop soll aufgezeigt werden, was man unter den Sozialen Medien versteht und welchen Zweck und Nutzen diese am Beispiel von Facebook u.a./ auch für Regional- und Direktvermarkter haben können. In diesem Zusammenhang werden auch denkbare Risiken für die Nutzer und mögliche Strategien zur Risikovermeidung angesprochen und ausreichend Gelegenheiten für Fragen geboten.

Der Workshop richtet sich an interessierte Regional- und Direktvermarkter, an Kultur- und Heimatvereine und an alle in der LEADER-Region Interessierten mit gar keinen bzw. geringen Vorkenntnissen, die in dieses Thema mal reinschnuppern möchten.
Der Workshop findet am

Montag, 30. Januar, um 19:30 Uhr
im Gasthof Küpper, in 46499 Hamminkeln Dingden, Weberstraße 21

statt. Das Ende des Workshops ist gegen 22:00 Uhr geplant.

Eine Anmeldung ist auf Grund einer begrenzten Teilnehmerzahl notwendig.

Anmeldungen sind bis zum 23. Januar 2012 unter der Telefonnummer 0281 / 207 4908 oder E-Mail: [email protected] möglich.

Die Teilnehmergebühr beträgt 10 Euro pro Person.

Programm
Folgende Gliederung ist für den Workshop vorgesehen:

Begrüßung
Einführung in Social Media
Herausforderung der Kommunikation durch Social Media
Plattformen und deren Möglichkeiten (Schwerpunkt auf Facebook)
Fallstricke: Rechtliche Grundlagen, Social Media
Fallbeispiele

Facebook-Anleitung
Wie lege ich eine Fanpage an?
Welche Einstellungen für die Datensicherheit muss ich beachten?

Nutzen & Synergien  
Nutzen einer eigenen Fanpage
Synergien mit dem Facebook-Auftritt  am Beispiel von  „Feines vom Land“

Fragen & Diskussionen
Wichtige Fragen und Antworten

Verena Beckmann. Erste Brandmeisterin bei der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck

 Ein Novum gibt es seit vergangenem Sonntag für die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck.

Schermbeck(pd). Nach bestandenem Gruppenführer-Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster ist Verena Beckmann nun die erste Frau der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck, die in den Dienstgrad des Brandmeisters/der Brandmeisterin befördert wurde.

Der Leiter der Feuerwehr Schermbeck, Gemeindebrandinspektor Gregor Sebastian, nahm die Ernennung am vergangenen Sonntag (8. Januar) im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Gahlen vor. Verena Beckmann wurde 2001 als Feuerwehrfrau-Anwärterin in die Feuerwehr aufgenommen.

Nach der Teilnahme an den Modulen des Grundlehrgangs wurde sie 2002 zur Feuerwehrfrau und 2004 dann zur Oberfeuerwehrfrau ernannt. Nach erfolgreicher Teilnahme am F II-Lehrgang (Truppführer) wurde sie 2006 zur Unterbrandmeisterin befördert. 

Verena Beckmann ist eine von vier Frauen in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck. Alle vier verrichten ihren Dienst im Löschzug Gahlen. Damit liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder mit 4 % unter dem bundesdeutschen Schnitt von knapp 8 %. Die Schermbecker Wehr würde sich über weitere Frauen freuen, die sich für die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr interessieren und lädt alle (natürlich auch weiterhin Männer) ein, mal unverbindlich bei den Übungsabenden vorbeizuschauen.

Weitere Informationen über die Freiwillige Feuerwehr  Schermbeck gibt es unter
www.feuerwehr-schermbeck.de

Solo für Akkordeon Filip Erakovic kommt am Sonntag nach Raesfeld

Raesfeld (pd). Am Sonntag, 15. Januar, tritt der Akkordeonist Filip Erakovic in Raesfeld auf. Das Konzert beginnt um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Scarlatti und Tschaikowski sowie einiger zeitgenössischer Komponisten. Restkarten gibt es an der Tageskasse. Der Eintritt für Nicht-Mitglieder des Kulturkreises kostet 17 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Filip Erakovic, 1988 in Serbien geboren, studiert in Essen an der Folkwang-Musikhochschule. Veranstalter des Konzerts  ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Das Gastspiel ist Teil der Reihe „Best of NRW“. Dieses Projekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, des WDR, der Eibach Stiftung und der Walzwerke Einsal GmbH ermöglicht jungen Musikern Auftritte vor größerem Publikum.

Erneute Erfolgsbilanz für die Volksbank Raesfeld eG

Volksbank Raesfeld blickt zufrieden auf Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 zurück / Bilanzsumme um sieben Prozent auf 108 Mio. Euro gestiegen / Solide Wachstumsraten bei Krediten und Einlagen / Hohe Nachfrage nach öffentlichen Fördermitteln für Landwirtschaft und Wohnraumsanierung

Raesfeld (pd). Die Richtungspfeile für die wichtigsten Kennzahlen zeigten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kontinuierlich nach oben. Mit einer erneuten Erfolgsbilanz hat die Kreditgenossenschaft das Jahr 2011 vor wenigen Tagen abgeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Cichowski sowie sein Kollege Marcus Feldhaar zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung der Bank.

„Die Volksbank Raesfeld hat auch in 2011 die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region unterstützt und die aktuellen Herausforderungen in diesen nach wie vor krisenhaften Zeiten sicher bewältigt“, so die Vorstände. „Unsere Ergebnisse sprechen für die Attraktivität eines soliden Geschäftsmodells. Die Menschen fühlen sich mit ihren Geldgeschäften bei einer regional verwurzelten Genossenschaftsbank gut aufgehoben.“

Die Bilanzzahlen können sich unbeeindruckt von der Eurokrise und dessen Auswirkungen sehen lassen. Als die drei wesentlichen Eckpfeiler in der Volksbank-Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr sind zu nennen: Ein solider Anstieg im Kundenkreditgeschäft, eine gute Nachfrage nach den Volksbank-Angeboten auf der Anlegerseite und ein weiterhin lebhaftes Fördermittelgeschäft.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick: Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 108 Millionen Euro. Das Kundenkreditvolumen lag per 31. Dezember 2011 bei 65 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um sechs Prozent auf 73 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden über die Partner in der „genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken“ auch Geschäfte ohne Niederschlag in der Bankbilanz getätigt. Durch Vermittlung der Produkte der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V-Versicherung sowie der Fondsgesellschaft Union Investment wurden die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden bedient.

Mit dem erwirtschafteten Betriebsergebnis und der Ertragslage zeigten sich die Vorstände ebenfalls zufrieden. Dies versetze die Volksbank Raesfeld in die Lage, eine für die 2.761 Mitglieder, darunter sind 101 Neumitglieder, wiederum attraktive Dividende zur Ausschüttung vorzusehen. Darüber hinaus kann sie ihre Eigenkapitalbasis weiter stärken.

Mit Erfolg hat die Volksbank im Geschäft mit der Vermittlung von zinsgünstigen Sonderkrediten ihr Profil als mitglieder- und kundenorientierte Bank geschärft. In großem Maße haben investitionswillige Mittelständler aus Landwirtschaft und Gewerbe sowie private Eigenheimbesitzer in 2011 die Gelegenheit genutzt und mit Hilfe der Volksbank Raesfeld öffentliche Fördermittel erhalten. Es wurden im vergangenen Jahr über die Volksbank Anträge mit einem Volumen von insgesamt 3,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Der Großteil der Anträge ist für Investitionen in der Landwirtschaft sowie Maßnahmen zur energieeffizienten Wohnraumsanierung gestellt worden.

Die Förderbilanz der Volksbank kann sich gleichfalls sehen lassen: Mit über 16.000 Euro wurden in 2011 gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen aus Raesfeld unterstützt. Dazu besuchten die Bankvorstände die Empfänger an ihren Wirkungsstätten, um sich vor Ort über die wichtige Arbeit der Schulen, Kindergärten, Sportvereine oder des Jugendhauses zu informieren. „Bürgerschaftliches Engagement ist für die Volksbank Raesfeld aufgrund ihrer Verbundenheit zum Ort ein besonderes Anliegen“ erklärte Oliver Cichowski dazu. „Als Genossenschaftsbank unterstützen wir deshalb in jedem Jahr aus den Zweckerträgen unseres Gewinnsparens förderwürdige Projekte und Einzelmaßnahmen.“

Gestärkt geht die Volksbank Raesfeld auch personell in das neue Jahr. Mit drei Neueinstellungen für die Kundenberatung sieht sich das Kreditinstitut gut gerüstet, die Wünsche und Vorhaben der Mitglieder und Kunden in der strukturell stark wachsenden Region erfüllen und umsetzen zu können. Darüber hinaus bildet die Volksbank Raesfeld selber zahlreich Nachwuchskräfte aus. Im August 2012 wird zu den aktuell zwei Auszubildenden eine dritte Auszubildende hinzustoßen, um den Beruf der Bankkauffrau zu erlernen.

Dass wirtschaftliches und soziales Engagement keine Gegensätze sind, haben auch die Vereinten Nationen erkannt. Die UNO hat 2012 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen, um auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften aufmerksam zu machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vieler Länder zu betonen. UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon begründete diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben. Die Genossenschaften in Deutschland haben sich für das Internationale Jahr das Motto „Ein Gewinn für alle – Die Genossenschaften“ gegeben. „Diesem Motto schließt sich die Volksbank Raesfeld an, denn sie lebt es bereits seit mehr als 126 Jahren. Wir freuen uns daher, dass das genossenschaftliche Engagement 2012 auch offiziell weltweit gewürdigt wird“, erklärte Oliver Cichowski.

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