Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Montag wurde auf der Alexanderstraße ein roter Toyota angefahren und an der vorderen Stoßstange beschädigt. Die Höhe des Sachschadens wurde mit etwa 300 Euro angegeben. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden gekümmert zu haben. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat Borken 02861-9000.
Die Erler Blauröcke sind nicht nur gut im Stricken – eins rechts, eins links, eine Masche fallen lassen, sondern bestätigten auch ihre guten Leistungen aus den Vorjahren beim Kreisleistungsnachweis am Sonntag auf dem Sportplatz an der Westerlandwehr.
Im Rahmen des 100-jährigen Geburtstages fand der Leistungsnachweis aller Wehren in Erle statt. Nach getaner Arbeit durfte dann auch kräftig gefeiert werden, was sich an diesem Tag niemand zweimal sagen ließ.
Nicht nur die Band „Mainstream“ sorgte an diesem Tag für gute Laune, auch Gastwirt und Präsident des
Im Jahr 1980 hat zum ersten Mal und danach noch viele weitere Jahre das Ferienlager der Pfarrgemeinde St. Silvester Erle in der Schützenhalle in Belecke stattgefunden und mit Sicherheit haben mehrere hundert Erler Kinder und Jugendliche dort ihre Ferien verbracht, an die sie schöne Erinnerungen haben. Mir hat es dort als Kind immer sehr gut gefallen. Ich war zum ersten mal im Sommer 1992 als Kind dort. Die Räumlichkeiten der Schützenhalle in Belecke sind optimal für ein Ferienlager. Auch der Ort ist sehr schön. Es wurden auch mal die Ziele gewechselt und andere Schützenhallen genommen. Sie waren aber für das Ferienlager nicht so gut geeignet. Es wurde wieder nach Belecke gewechselt. Dort hatte das Ferienlager bis zum Sommer 2007 dort statt gefunden.
Heute war ich in Belecke und ich habe Fotos von der Schützenhalle gemacht. So sehen die Räumlichkeiten heute aus. Es wurde viel renoviert und modernisiert in den letzten Jahren an der Halle.
Am Sonntag, den 2. September 2012 ist es soweit: 80 Leistungsgruppen zu je 10 Mitgliedern, sowie ein 60-köpfiger Schiedsrichter-Stab unter der Leitung vom Stellv. Kreisbrandmeister und Übungsleiter Josef Terbeck, richtet mit dem Löschzug Erle den Kreisleistungsnachweis der Feuerwehren im Kreis Borken aus. Mit dabei sind die EDV-Experten, die eine sofortige Erfassung der Teilnehmer ermöglichen. Hat die Leistungsgruppe die dreiteilige Übung bestanden, wird die Urkunde sofort ausgedruckt.
Genau vier Monate hatte der Löschzug Erle nach dem Jubiläum Zeit, sich auf diese Herausforderung vorzubereiten. Etwa 1.000 Feuerwehrleute werden erwartet. Viel Hilfe haben die Erler Feuerwehrleute vom Kreisfeuerwehrverband (hier insbesondere von Egbert Gördes), sowie von umliegenden Feuerwehren, die diese Veranstaltung schon einmal durchgeführt haben, erhalten. Cheforganisator Arno Rüb (Stellv. Löschzugführer) hat mit dem Löschzugführer Helmut Demmer viele Stunden zusammen gehockt, um all` die Kleinigkeiten zu planen, die für die Organisation eines solchen Events nötig sind.
Am Donnerstag gingen die Schlussarbeiten los. Einige Feuerwehrleute haben extra Urlaub genommen, um den Anforderungen des mehrseitigen Dienstplanes genüge zu tun, ein vorbildliches Verhalten. Schließlich soll alles fertig sein, wenn Kreisbandmeister Johannes Thesing am Samstag die Anlage abnimmt. Auch die Frauen, Lebenspartnerinnen und die Freundinnen der Wehrleute helfen selbstverständlich mit. Als Erstes müssen sie Brötchen für das Frühstück der Schiedsrichter schmieren, die von Isselburg bis Gronau nach Erle anreisen. Am Sonntag sind auch Mitglieder vom Kolping und vom Schützenverein im Einsatz, die spontan ihre Hilfe anboten.
Klaus Ostendorf, Leiter der Feuerwehr, sagt zum Brandschutz in Erle während der Veranstaltung: „Ich habe schon frühzeitig mit den Führungskräften dieses Thema besprochen. Der Löschzug Raesfeld hat sich sofort bereit erklärt, den Brandschutz von sieben Uhr am Sonntag bis Montag sieben Uhr wahrzunehmen. Während des Tages steht ein Löschgruppenfahrzeug mit einer kompletten Mannschaft „Gewehr bei Fuß“. Damit sind die Raesfeld bei einem Schadensfall in Erle noch schneller ausgerückt, als wenn im Normalfall, nach einem Piepseralarm, die Feuerwehrleute zum Gerätehaus fahren müssten.
Es bleibt den Wehrmännern aus Erle zu wünschen, dass auch das Wetter mitspielt. Dann hätten sich die Mühen wenigstens gelohnt.
Borken (ots) – (fr) Am Montag kam es in Borken zu einem Diebstahl unter ungewöhnlichen Umständen. Gegen 15.40 Uhr waren zwei Männer in einem Baumarkt an der Gelsenkirchener Straße durch einen Ladendetektiv dabei beobachtet worden, wie sie Waren aus dem Baumarkt in der Gartenabteilung deponierten. Kurz darauf kehrten die beiden Verdächtigen zurück – diesmal hatten sie einen Kinderbuggy dabei, in dem ein etwa 3 – 4 Jahre altes Mädchen saß. Die Männer verstauten die in der Gartenabteilung deponierten Gegenstände ( zwei Sprechanlagen) in dem Buggy und verließen das Geschäft, ohne die Waren bezahlt zu haben. Auf dem Parkplatz sprach der Ladendetektiv den Täter an, der den Buggy schob. Der zweite Täter hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits einige Meter in Richtung Gelsenkirchener Straße entfernt. Nachdem der erste Täter von dem Detektiv angesprochen worden war und dieser sowie zwei Mitarbeiter des Baumarktes auf ihn zu kamen, ließ er den Buggy stehen und versuchte sich zu entfernen. Als er von dem Detektiv am Arm festgehalten wurde, riss er sich los und schlug auf den Zeugen ein, der sich mit Pfefferspray wehrte. Schließlich gelang es dem Täter zu flüchten – er stieg in einen Pkw, der durch eine Frau gefahren wurde. Beide fuhren in Richtung Hansestraße davon. Der Mittäter konnte zu Fuß flüchten. Das Kind wurde durch die Polizei in die Obhut des Jugendamtes übergeben.
Am frühen Montagabend meldete sich ein Mann aus Gronau, der angab, der Stiefvater des Kindes zu sein. Er machte Angaben zur Mutter des Kindes und auch zu dem Kind selbst. Das zuständige Jugendamt hat die Angaben zwischenzeitlich überprüft und das 3-jährige Kind in die Obhut seiner Mutter übergeben.
Eine Kindesentziehung durch die Ladendiebe lag nicht vor. Das Kind war einem engen Verwandten in Obhut gegeben worden, der angegeben hatte, mit dem Mädchen zu einer Eisdiele fahren zu wollen. Bei diesem Mann handelt es sich nach dem derzeitigen Erkenntnis um den Täter, der versucht hatte, den Ladendetektiv zu schlagen. Seine Personalien sind bekannt. Es handelt sich um einen 26-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz.
Die Ermittlungen zu dem Mittäter dauern an.
Die Fahrerin des „Fluchtwagens“ konnte schnell ermittelt werden, da das Kennzeichen durch die Zeugen notiert worden war. Es handelt sich um eine 32-jährige Frau aus Dorsten. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand war die 32-Jährige nicht in die Pläne der Diebe eingeweiht.
Erle (ots) – (fr) Am Mittwoch wollte eine 34-jährige Autofahrerin aus Rhede gegen 12.35 Uhr von der Straße „Hilgenstuhl“ nach rechts auf die Straße „Hagen“ abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw einer 26-jährigen Frau aus Raesfeld, die die Straße „Hagen“ aus Richtung Westerlandwehr befahren hatte. Die 26-Jährige wurde leicht verletzt. Ein Transport ins Krankenhaus war nicht notwendig. Insgesamt war ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 6.500 Euro entstanden. Beide Autos mussten von der Unfallstelle abgeschleppt werden.
Zu einem großen Event lud am 12. Mai 2006 die Erler Volksbank auf den Erler Sportplatz ein. Besonders die Anhänger von Schalke 04 kamen an diesem Tag voll ihre Kosten, denn Fußballer der Traditionsmannschaft kamen eigens zu diesem Tag nach Erle angereist und gaben nicht nur Autogramme. „Glück auf, der „Steiger“ kommt“.
Die Zukunft Raesfelds auf der Festwiese versammelt
Raesfeld (pd). Etwa 200 Kinder aller drei Kindergärten in Raesfeld trafen sich am Donnerstagvormittag auf dem Hügel vor der Zweifach-Sporthalle. Eingeladen zu dieser Zusammenkunft hatte sie die Volksbank Raesfeld, um ihnen Spendenschecks zu übergeben. Denn die Kindergärten erhalten jeweils 500 Euro aus den Gewinnsparmitteln der Volksbank.
Die drei Leiterinnen der Einrichtungen, das sind Rita Lukas vom St.-Michael-Kindergarten, Annemarie Volmer vom Kindergarten St.-Martin sowie Heike Neumann vom Lukas-Kindergarten, nahmen die symbolischen Schecks aus den Händen der beiden Bankvorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar entgegen. Während die vielen Kinder ihre sichtliche Freude an der großen Anzahl bekannter und neuer Spielkameraden hatten, freuten sich die Leiterinnen über den Geldsegen von der Volksbank Raesfeld. Denn sie können das Geld gut gebrauchen, um den Kindern in ihrer Obhut immer wieder neue, abwechslungsreiche Beschäftigungsmöglichkeiten in einem ansprechenden, spannenden Umfeld zu bieten. Der Lukas- und der St.-Michael-Kindergarten werden das Geld für die anstehende Umgestaltung der Außenanlagen verwenden, der Kindergarten St. Michael möchte neues, robustes Spielzeug für seinen großen Sandkasten anschaffen.
„Wir haben hier die Zukunft unseres Ortes vor uns versammelt“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Raesfeld, Oliver Cichowski. „Diese Zukunft zu unterstützen, ist uns ein großes Anliegen. Deshalb berücksichtigen wir in jedem Jahr bei der Vergabe der Gewinnsparmittel die Raesfelder Kindergärten und Schulen. Einige Projekte in den Einrichtungen konnten so mit unserer Hilfe umgesetzt werden, worauf wir sehr stolz sind. Und weil Genossenschaftsbanken zeigen, dass soziale Verantwortung und wirtschaftliches Handeln kein Widerspruch sind, wurde das Jahr 2012 zu Recht von den Vereinten Nationen zum „Jahr der Genossenschaften“ erklärt.“
Da das Wetter gut mitspielte, konnte an dem Plan für einen gemeinsamen Außentermin festgehalten werden. Deshalb machten sich die einzelnen Gruppen der Kindergärten mit ihren Leiterinnen und Betreuerinnen auf den Weg zur Festwiese. Dort nahmen sie nach der Scheckübergabe auf dem Hügel vor der Zweifach-Sporthalle Aufstellung, so dass sich die einzigartige Möglichkeit bot, den nahezu kompletten Nachwuchs im Vorschulalter und somit die Zukunft des Ortes Raesfeld auf ein Bild zu bringen.
Aus der Durchführung des Gewinnsparens stehen der Volksbank Raesfeld Jahr für Jahr Mittel für Fördermaßnahmen vor Ort zur Verfügung. Allein in den vergangenen 10 Jahren konnten auf diesem Wege etwa 120.000 Euro an gemeinnützige Vereine, Institutionen und Verbände in Raesfeld übergeben werden.
An den ersten Toten, den ich gesehen habe, kann ich mich noch gut erinnern. Das liegt mehr als 50 Jahre zurück. Eine meiner Schwestern ging mit Vorliebe mit mir in die Leichenhalle auf den Friedhof Gladbeck Ost. Warum, das ist mir bis heute ein Geheimnis geblieben, aber immer noch sehe ich den Verstorbenen dort aufgebahrt liegen. Ein großes, rotes Loch auf seiner Stirn zog meine volle Aufmerksamkeit auf sich. Neugierig war ich schon immer, aber dieser Anblick und der süßliche Geruch in der Leichenhalle sind mir bis heute noch in lebhafter Erinnerung geblieben.
Von diesem Tag an war alles was mit Sterben und Tod zu tun hatte ein Thema, was mir Angst einjagte. Aber mit zunehmendem Alter ändert sich auch die Sichtweise, dachte ich…. bis vorgestern, als ich einen Pressetermin hatte, um einen Beruf vorzustellen, der sich genau mit diesem Thema befasst. Der Bestatter.
Doch etwas leicht nervös machte ich mich am Montag auf den Weg nach Borken ins Bestattungsinstitut Sieverdingbeck. Hier vor Ort konnte ich endlich mal alle meine aufgestauten Fragen los werden, Es ging sogar in die Leichenhalle, ich schaute mir auch einen Verstorbenen aus nächster Nähe an und was war? Es war gut, es war nicht schlimm und der Tote hatte kein Loch auf der Stirn.
Das Gewerbe mit Bestattungen ist nicht so alt wie viele Menschen vielleicht denken. Bis ins 19 Jhd. wurden Leichen fast ausschließlich von Familienangehörigen bestattet. Die gewerbliche Bestattung war nicht existent. Das Waschen, Bekleiden, Einsargen und der Transport zum Grab war Aufgabe der Familienmitglieder.
Der Beruf „Bestatter“ ist seit August 2007 eine bundesweit einheitliche Berufsausbildung mit Abschluss zur Bestattungsfachkraft. Somit ist die Lehre in den Bestattungsunternehmen jetzt gesetzlich nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksverordnung geregelt.
Mein Berufsziel wäre es nie geworden, auch jetzt nicht, aber dennoch hat mich der Termin und auch die Gespräche fasziniert.
Es gibt viele internationale Welttage, sinnvolle und weniger sinnvolle sind darunter (BILD)
Bonn (ots) – So lässt sich darüber streiten, ob die Menschheit einen Welttag der Jogginghose (21. Januar) oder einen Tag der Schwertschlucker (23. Februar) braucht, zumal, wenn Schwertschlucker und Tiefkühlkost sich dieses Datum auch noch teilen müssen.
Für Hundefreunde ist auf jeden Fall der 10. Oktober ein ganz besonderer Tag. Dann ist Welthundetag. Den dürfen sich nicht nur Hundehalter im Kalender rot anstreichen. An diesem Tag soll daran erinnert werden, welche Leistungen Hunde für uns Menschen erbringen. Hunde spüren Verschüttete auf, begleiten Blinde, sorgen im Polizeieinsatz für unsere Sicherheit oder kommen Drogendealern auf die Spur. Für Kinder sind sie oft die liebsten Spielgefährten, für viele Menschen die besten Freunde, für manchen sogar Therapeut.
Weil Hunde aber so gut zu uns sind, sollten wir auch gut zu ihnen sein. Hundehalter sind verantwortlich dafür, ihren Tieren ein artgerechtes Leben zu ermöglichen – mit viel Auslauf, gesundem Futter und ausreichender Zuwendung. In die Verantwortlichkeit des Halters fällt natürlich auch die Gesundheitsvorsorge. Mit den erforderlichen Impfungen, mit regelmäßigen Wurmkuren und mit der Floh- und Zeckenprohylaxe bleiben die vierbeinigen Hausgenossen länger gesund und munter. Und auch wenn sich Erkrankungen nicht immer ausschließen lassen, für nahezu jede Krankheit gibt es heute moderne Therapien, die betroffenen Hunden das Leben spürbar erleichtern, ja sogar verlängern können. Zunehmend diagnostizieren Tierärzte auch altersbedingte Krankheiten. Die Arthrose gehört dazu, chronische Nierenerkrankungen oder Diabetes. Regelmäßige Tierarztbesuche und die Linderung von Alterserscheinungen mit Medikamenten spielen in dieser Lebensphase eine besondere Rolle. Darauf sollten Hundehalter achten.
Nicht jeder Hund kann ein Lebensretter sein, die notwendige Fürsorge hat er aber immer verdient. Der Welthundetag ist der richtige Tag, um daran zu denken.
Die Volksbank Erle feiert ihren Jahrestag der Gründung vor 125 Jahren.
Ein besonderes Datum jährt sich am kommenden Dienst, 28. August für die Volksbank Erle: die125. Wiederkehr ihres Gründungstages.
Unter dem Namen „Erler Spar- und Darlenskassenverein, eingetragene Genossenschaft mit beschränkter Haftungungspflicht“ wurde das Unternehmen am 28. August 1887 aus der Taufe gehoben.
Foto: Tortenanschnitt. von li.: Ralf Steiger, Ludger Hüging (Vorstände) Johannes Böckenhoff Aufsichtsratsvorsitzender. Foto: Petra Bosse
Das war zumindest vorab schon mal eine Torte wert, dachten sich die Vorstände Ludger Hüging und Ralf Steiger sowie der Aufsichtsrat und Aufsichtsratsvorsitzender Johannes Böckenhoff, die auch gemeinsam mit einem Messer den ersten Spatenstich (Tortenstich) machten und gemeinsam mit der kompletten Belegschaft gebührend feierten.
Foto: Der Aufsichtsrat von li.: Bernhard Stegerhoff, Georg Göllmann, Johannes Böckenhoff, Werner Torringen und Edwin Schwane
Den Werdegang zeigt die Volksbank in einer Bilderausstellung, die am Vormittag offiziell eröffnet wurde. Fotos und Dokumente erinnern an die Ursprünge und zeichnen die wirtschaftliche Entwicklung der heimischen Kreditgenossenschaft in den zurückliegenden Jahrzehnten nach.
Entwicklungsgeschichte
Bei der Gründung zählte der Spar- und Darlehns-kassenverein 5 Mitglieder, der Erwerb der Mitgliedschaft war an die Zugehörigkeit zur Pfarrei Erle gebunden.
Die Amtsgeschäfte wurden zunächst im Hause des Rendanten, des Ziegeleibesitzers Wilhelm Menting geführt.
Abgesehen von der Inflation zu Beginn der 1920ziger Jahre entwickelten sich die Geschäfte der Kasse in den ersten Jahrzehnten ihres Bestehens ständig.
1931 übernahm Hubert Menting das Rendanten Amt von seinem Vater. Er betreute die Kasse fortan hauptamtlich.
Damit einher ging die Verlagerung des Kassengeschäftes in den Raum der Gaststätte Schneemann, wo feste Kassenzeiten eingerichtet wurden.
Die Zerstörung des Kassenlokals am Ende des zweiten Weltkrieges und die unsicheren wirtschaftlichen Jahre bis zur Währungsreform erschwerten den Neubeginn.
Nach der Währungsumstellung waren die Einlagen auf gut DM 118.000 zusammengeschmolzen.
Dank der guten Konjunktur in den 1950ziger Jahren nahmen die
Kassengeschäfte aber wieder einen raschen Aufschwung.
1962 – nach dem 75-jährigen Bestehe- zählte die SpaDaKa Erle 220 Mitglieder mit einer Bilanzsumme von 1,7 Mio. DM.
Entsprechend des gestiegenen Geschäftsumfang wuchs die Notwendigkeit für ein neues Bankgebäude. Nach dem Umbau des alten Schulgebäudes an der Silvesterstraße konnte die SpaDaKa 1966 ihr eigenes Domizil beziehen.
Im Jahre 1971 übernahm Herr Franz Mümken die Funktion des Rendanten – oder Geschäftsleiter.
Mit Einführung des Vier-Augen-Prinzips im Vorstand wurde von 1980 bis März 1985 Werner Nießing zum Vorstand berufen.
Seit dem 1. April 1985 bis heute ist nunmehr Ludger Hüging Vorstandsmitglied.
1986 kaufte die Bank das Nebengrundstück und errichtete darauf einen Neubau, der 1987 bezogen wurde. Auch hierwuchsen die Bankgeschäfte entsprechend, so dass ein Teil des vermieteten Obergeschosses im Jahre 2002 zu Selbstnutzung gebraucht und umgebaut wurde.
Mit dem Ausscheiden von Franz Mümken im Jahre 2002 trat Norbert Hauptvogel die Vorstandstätigkeit bis 2004 an.
Seit dem 1. April 2005 ist nun Ralf Steiger für den Vorstandsbereich „Markt“ zuständig.
Im Jahre 2011 lief der Mietvertrag für die bisherigen Zahnarztpraxis im Hause aus und das Gebäude wird seitdem nun voll bankmäßig benutzt.
Mehr als 46 Prozent der Kunden sind zugleich Mitglieder der Volksbank, ein Wert der deutlich über dem Verbandsdurchschnitt liegt.
Torte und Sekt
Hans-Bernd Felken Geschäftsführer IHK re. überreichte ein Bild
Anlässlich zu diesem Anlass überreichte Hans-Bernd Felken, Geschäftführer IHK, den Vorständen ein Bild zur Verschönerung ihrer Bank.
Darüber hinaus gab es neben der doppelstöckigen Geburtstagstorte, die der Vorstand und der Aufsichtsrat feierlich an die anwesenden Kunden verteilte auch ein Gläschen Sekt zum Anstoßen, sowie ein Glücksrad für große und kleine Kunden und mit vielen Überraschungspreisen.
Anlässlich zum Gründungstag vor 125 Jahren wird der Jahrestag am 28. September 2012 gefeiert. Die ganze Bevölkerung ist ab 10 Uhr zum Jubiläumstag eingeladen.
Der Waldhof in Borken-Marbeck präsentiert am 1./2. September 2012 viele Spezialitäten aus der Region – Über 70 Aussteller kommen in die ländliche Idylle
BORKEN-MARBECK, 27. August 2012 – „Die wichtigsten Vorbereitungen sind abgeschlossen. In den nächsten Tagen geht es an den Feinschliff“, sagt Judith Schulze Beikel zum „Sommerlandmarkt 2012“ auf dem Waldhof in Borken-Marbeck.
„Genießen Sie einen Tag auf dem Land…“, ist das Motto des Landmarktes, bei dem am kommenden Samstag und Sonntag, 1./2. September 2012 mehr als 70 Aussteller aus der Region vertreten sind. In der soeben fertig gestellten, hellen Remisenscheune an der Zufahrt zum Waldhof werden auf einer Fläche von 960 Quadratmetern vor allem Aussteller aus dem Münsterland zu finden sein. An der Schwelle vom Sommer zum Herbst haben die Landmärkte auf dem Waldhof bisher fünf Mal stattgefunden.
In der Naturspielscheune bietet „Wurzel Wurz“ den Kindern Raum zum Toben wie in alten Tagen – in Heu, Mais, Holzpellets und Sand. Das Projekt wird durchgeführt in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft und der Landwirtschaftskammer Westfalen-Lippe unter dem Motto: „Kinder sicherer Bauernhof“. Der „Sommerlandmarkt 2012“ hebt mit Ausstellern aus dem Münsterland die heimischen Erzeugnisse hervor. Das beliebte Landcafé in der Scheune des Waldhofes bietet neben Schinkenschnittchen und Zwiebelkuchen auch Münsterländer Torten, die von den Landfrauen der Region gebacken wurden.
Einer der Höhepunkte wird – wie in den letzten Jahren – der Auftritt von „The Potbelly Folk Band“ aus Westcork in Irland sein. Die fünf Musiker spielen am Samstagabend zwischen 19.30 Uhr und 22.30 Uhr irische Volksweisen. Besinnlich sind die Klänge von Thomas Andras aus Marl: Der Pianist interpretiert am Sonntag ab 11 Uhr unter alten Eichen klassische bis moderne Musikstücke.
„Nun hoffen wir auf gutes Spätsommerwetter, damit unsere Besucher einen entspannten Tag in der ländlichen Atmosphäre unseres Münsterländer Bauernhofes verbringen können“, so Judith Schulze Beikel.
Sommerlandmarkt auf dem Waldhof Schulze Beikel, Rhader Str. 16, 46325 Borken-Marbeck: Samstag und Sonntag, 1./2. September 2012, Öffnungszeiten: Samstag, 1.9.2012, 11.00 Uhr bis 22.00 Uhr, Sonntag, 2.9.2012, 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr. Eintritt: 3,00 Euro, Kinder/Jugendliche bis 16 Jahre frei. Parkplätze kostenlos.
Heimische Obstsorten im Kreis Borken erhalten Naturfördergesellschaft unterstützt neue Aktion der Heimatvereine
Kreis Borken(pd). Die „Naturfördergesellschaft für den Kreis Borken“ (NFG) begrüßt die neue Aktion der Heimatvereine im Kreisgebiet, Informationen über noch vorhandene regional typische Obstsorten zu sammeln. Ausdrücklich bietet sie dazu ihre Unterstützung an. Das teilt jetzt der NFG-Vorsitzende Martin Hillenbrand mit. Er betont: „Wir verfolgen in der Naturfördergesellschaft ebenfalls das Ziel, das Bewusstsein für den Wert alter Hochstammobstsorten und Obstwiesen zu stärken.“
Die Heimatvereine gehen mit ihrer Initiative vor allem folgenden Fragen nach: Wo gibt es noch bodenständige Obstbäume? Wie alt sind sie? In wessen Besitz befinden sie sich und gibt es traditionelle örtliche Namen für sie? Die Heimatpflege will so zum einen Wissen um dieses wichtige Stück Regionalgeschichte sammeln und weitervermitteln. Zum anderen möchte sie natürlich mit dazu beitragen, dass es auch in Zukunft besondere lokale Obstsorten geben wird. Dazu sollen im Einvernehmen mit Grundeigentümern in den kommenden Jahren junge Bäume der gleichen Art wieder neu gepflanzt werden. Genau hier setze die NFG an, erklärt Martin Hillenbrand. Um die alten Obstbaumarten zu vermehren, sei sie bereit, junge Sprösslinge in ihre schon seit Jahren laufende „Obstbaumpflanzaktion“ einzubeziehen.
Meist als Hochstamm gepflanzt, seien die typischen Obstbäume in alten Gärten und auf Wiesen in den Bauernschaften zu finden, erläutert der NFG-Vorsitzende und betont: „Über Generationen haben sie sich als robust und pflegeleicht erwiesen; vor allem passen sie in die heimische Region und kommen mit dem hiesigen Standort und Klima gut zurecht.“ Leider gehe ihre Zahl aber zurück, weil abgängige Bäume oft nicht durch neue ersetzt werden. Außerdem sei es durchaus schwierig, diese Sorten wieder in einer Baumschule zu beziehen. Durch die neue Initiative der Heimatvereine kombiniert mit der „Obstbaumpflanzaktion“ der NFG könne mittelfristig der im Kreisgebiet vorhandene Bestand an Obstbäumen verjüngt werden. „Obstbäume neu anzupflanzen – das ist ein echter Beitrag zum Erhalt lokal angepasster Sorten und damit auch zur Stärkung der regionalen Identität“, zeigt sich Hillenbrand angetan von der Aktion der Heimatvereine.
Informationen zur NFG und ihrer „Obstbaumpflanzaktion“ finden sich im Internet unter www.nfg-borken.de.
Blackened Chicken“: Für das saftige Fleisch mit Gewürzkruste braucht es eine stabile Grillpfanne, eine gute Dunstabzugshaube und etwas Traute, bei wirklich großer Hitze zu braten. Durch die Kombination Grillpfanne-Backofen stellen Sie sicher, dass das Fleisch saftig bleibt und nicht verbrennt.
Zutaten: für die Cajun-Würzmischung:
1,5 TL Kreuzkümmel, gemahlen, 1,5 TL getrocknete ital. Kräuter (Thymian, Oregano, Basilikum)
1 TL Paprika, edelsüß (oder besser: spanisches geräuchertes Paprikapulver), 1 TL Knoblauch, granuliert, 1 TL Zwiebeln, granuliert, ½ TL Pfeffer schwarz, gemahlen, ½ TL Cayennepfeffer (oder mehr, wenn Sie es scharf mögen) für das Hühnchen:
500 g Hähnchenbrustfilet (2 Stück), ohne Haut, 75 g geschmolzene Butter
ergibt 4 Portionen
Zubereitung:
Alle Zutaten für die Cajun-Gewürzmischung vermengen und in einen tiefen Teller geben. In einen anderen tiefen Teller die flüssige Butter füllen.
Backofen auf 175 Grad vorheizen, eine Grillpfanne auf dem Herd ohne Fett bei großer Hitze (ca. 80 Prozent der Maximalleistung) vorheizen, Dunstabzugshaube einstellen.
Jedes Hähnchenbrustfilet so halbieren, dass zwei dünnere Hälften (ca. 1 – 1,5 cm dick) entstehen. Die vier dünnen Hähnchenschnitzel von beiden Seiten in die Butter tauchen, aber nur mit einer Seite in die Würzmischung drücken.
Das Fleisch mit der „Krustenseite“ nach unten in die vorgeheizte Pfanne legen und ein bis zwei Minuten sehr braun braten lassen, dann wenden und weitere ein bis zwei Minuten braten. Anschließend die Fleischstücke mit der Kruste nach oben in eine Auflauf- oder Backform transferieren und noch fünf bis zehn Minuten (je nach Dicke des Fleisches) im Backofen weiter garen.
Das Hühnchen am besten mit Not-so-Dirty-Rice servieren. Dazu passen außerdem frischer grüner Salat oder einfach Avocado- und Tomatenscheiben.
Das Rezept und das Foto stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle zur Verfügung. Mehr Rezepte auf >>>klick hier>>>USA Kulinarisch
Schermbeck (ots) – Am Montag gegen 03.00 Uhr bemerkten Zeugen, dass Unbekannte in einen Supermarkt an der Weseler Straße eindrangen. Als herbeigerufene Polizeibeamte eintrafen, waren die Täter bereits weg. Die Einbrecher hatten zuvor die Eingangstür aufgehebelt und die Zigarettenauslagen leer geräumt.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.
So alte Landmaschinen und historische Trecker sind einfach ein Hinkucker. Und weil diese einfach so schön sind gibt es hier noch weitere Fotos von Helmut Kölking und, der natürlich typisch Mann, sein Auge mehr auf Details und Technik gerichtetet hat.
Dabei sind auch noch Fotos aus der Brennerei und der Verkostung, die mit auf dem Programm vom Heimatverein Weselerwald und Umgebung anlässlich des Jubiläums stand.
Zum Moonlight Shoppen mit einer Modenschau lud am Freitagabend die Firma Hetkamp in Raesfeld ein.
Gast, wer hätte das gedacht, war höchstpersönlich der Designer und ehemaliger Juror von „Germany next Top Model“ Thomas Rath.
Der Modedesigner präsentierte Teile seiner neuen Herbst/Winter Kollektion. Dicht umlagert war der Laufsteg auch von jungen Mädchen und Frauen, die sich aber wohl mehr für den Juror, als für die neue Designer-Mode interessierten.