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Baugebiet Stockbreede erschlossen – Bauherren können starten

Raesfeld – Es ist vollbracht und mit der Abnahme der Baustraße an der Stockbreede steht den ersten Spatenstichen für die Häuslebauer im neuen Baugebiet Stockbreede nun nichts mehr im Wege. Am Dienstag gab der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing mit Mitarbeiter des Bauamtes und Vertretern der Firma Heitkamp & Hülscher das neue Baugebiet offiziell für die Bauwilligen frei.

Freigabe des Baugebietes Stockbreede durch Martin Tesing (rechts), Heinz Heisterklaus (links) und Berthold Stroick (2. von links) aus dem Bauamt und Vertreter der Firma Heitkamp und Hülscher. (Foto: Gemeinde Raesfeld)
Freigabe des Baugebietes Stockbreede durch Martin Tesing (rechts), Heinz Heisterklaus (links) und Berthold Stroick (2. von links) aus dem Bauamt und Vertreter der Firma Heitkamp und Hülscher. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

 Rund neun Monate hatte es gedauert, um Schmutz- und Regenwasserkanalisation mit Regensickerbecken und Schmutzwasserpumpstation, Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telefon sowie die Baustraße für das gesamte Baugebiet fertig zu stellen. Die Gesamtkosten für diesen Ausbau beliefen sich auf ca. 1,1 Millionen Euro für das gesamte Gebiet. „Wir sind froh, dass wir nach dem so langen Winter und den widrigen Witterungsverhältnissen, die uns Anfang des Jahres eine 8-wöchige Zwangspause bescherten, das große Baugebiet noch vor dem Sommer an die Bauherren übergeben können,“ sagt Martin Tesing. Für einige Häuslebauer fällt mit der Freigabe des Baugebiets gleich-zeitig der Startschuss für das Bauprojekt „Eigenheim“, denn bereits 24 Bauanträge wurden genehmigt. Kurzfristig werden weitere folgen, denn schon 50 der rund 130 Grundstücke sind verkauft.

Die Gemeinde wird nun den Bau der Lärmschutzwand zur B 224 / Dorstener Straße vorantreiben. Hier ist die Fertigstellung für den Spätherbst geplant.

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Blick aus der Vogelperspektive auf die Stockbreede nach der Erschließung. (Foto: RGN)
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Blick aus der Vogelperspektive auf die Stockbreede im Jahr 1984 (Foto: RGN)

Daten und Fakten auf einen Blick:

Beginn der Erschließung: 27. August 2012

Endabnahme der Bauleistung: 4. Juni 2013

 Kosten für die Erschließung

Abwasserkanäle inkl. Schmutzwasserpumpstation: 740.000 Euro

Regensickerbecken: 70.000 Euro

Ausbau alte Straße: 30.000 Euro

Baustraßen: 260.000 Euro

Gesamt 1,1 Millionen Euro

Gleich um die Ecke – vier tolle Restaurants in Raesfeld und Erle mit Biergarten

Es ist genau das richtige Wetter um eine Tour mit dem Fahrrad zu machen. Und wie jeder weiß, macht sportliche Betätigung zu richtig hungrig und durstig. Da bieten sich in  Raesfeld und Erle einige gemütliche Restaurants und Biergärten für einen gemütlichen Stop an.

Adelheids Spargelhaus

Spargelhaus

Bis zum 24. Juni (Johannistag), dem Ende der Spargelsaison, bieten das Adelheids Spargelhaus seinen Gästen als besonderes Erlebnis einen „Tag rund um den Spargel an“. Bei einer Führung durch die Spargelfelder können Sie selbst den Spargel stechen und anschließend unsere Spargel-Wasch- und Sortieranlage besichtigen.

Als Tageshöhepunkt reichen wir Ihnen dann ein schmackhaft zubereitetes Spargelmenü:

1 Pfund Lukullus-Spargel mit westfälischer Schinkenauswahl, neuen Kartoffeln, Sauce Hollandaise und zerlassener Butter, Erdbeeren mit Vanilleeis und Sahne zum Dessert.

Für Gruppen ab 12 Personen nach Voranmeldung. Frischer Lukullus-Spargel und Erdbeeren aus eigenem Anbau stehen während der Spargelsaison auch zum Mitnehmen bereit.

Zum Abschluss der Spargelsaison stellen wir für unsere Gäste ein reichhaltiges Spargel- Buffet zusammen. Kenner wissen unseren taufrischen Spargel in allen Variationen zu schätzen: Von der köstlichen Spargelsuppe über die traditionelle Zubereitungsart mit neuen Kartoffeln und westfälischer Schinkenauswahl bis hin zu Kompositionen mit grünem Spargel – unser Spargel-Buffet verspricht exquisite Gaumenfreuden für anspruchsvolle Gäste.

Restaurant Schloss Raesfeld

Restaurant SChloss Raesfeld

Wer sich lieber in Raesfeld aufhält, der hat auch im Restaurant Schloss Raesfeld die Möglichkeit köstliche  Spargelgerichte in der Sonne zu genießen. Besonders schön ist die Außenterrasse, wo man gemütlich sitzen kann,  mit Blick auf den herrlichen Renaissance-Tiergarten.

Der imposante Turm des Schlosses, mit seinem dreistufigen von grüner Patina überzogenen Helm, spiegelt sich in der Gräfte wieder. Schwäne, Enten, Wasserhühnchen und Gänse schwimmen mal schnatternd mal stumm durch das von Teichrosen bewachsene Gewässer.

 Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle

brommel-wilms

 

Hier können Besucher ebenfalls jeden Tag lecker essen. Angefangen von deutscher und internationale Küche,  ergänzt um saisonale Spezialitäten, zubereitet mit frischen Zutaten aus der Region. Besonders schön ist der große Biergarten von Brömmel-Wilms, wo jeder nach einer ausgedehnten Tour gemütlich sitzen, essen und trinken kann.

Freuen Sie sich auf deftige westfälische Gerichte, wie z. B. das Erler Biergulasch. Wenn Sie es lieber mediterran und leicht mögen, dann ist das tomatisierte Risotto mit Gambas sicher genau das Richtige für Sie. Und natürlich hat auch hier der Spargel in diesem Monat noch Hochkonjunktur wie zum Beispiel: Lachs auf Spargelragout in Rahm, dazu Bandnudeln mit einer Portion Spargel und mit Sauce Hollandaise, Butter und Kartoffeln und wählen Sie dazu: Rührei, Schinken, gekocht oder roh, Schnitzel, Schweinefilet, Lachs, Rumpsteak.

Ristorante  Ciao-Ciao

Biergarten Ciao-Ciao Erle

Sie lieben die italienische Küche? Kein Problem, denn bei Ciao-Ciao in Erle haben sie nicht nicht nur italienische Flair, sondern auch eine Speisekarte, wo weder Pizza-, Pasta- oder Fischfreunde  zu kurz kommen.

Hinzu kommt die einmalige und  herrlich gestaltete Terrasse. Dort können Sie sich von „bella Italia“ inspirieren lassen.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück liegt doch gleich um die Ecke?

 

 

 

 

Kreis Borken – 24-Stunden-Blitzmarathon IV – Bilanz

Kreis Borken – 24-Stunden-Blitzmarathon IV – Bilanz

Kreis Borken (ots) – (pl) Seit Dienstagmorgen kontrollierten zum vierten Mal die Polizei und die Verkehrsüberwachung der Kommunen im Rahmen der Aktion „Brems Dich – Rette Leben!“ die Höchstgeschwindigkeit. Im Bereich des Kreises Borken waren 69 Polizeibeamte an 41 Kontrollorten im Einsatz.

Insgesamt wurde in den 24 Stunden bei 12588 Fahrzeugen die Geschwindigkeit überprüft. Hierbei stellten die Beamten bei 894 Fahrern Verstöße wegen überhöhter Geschwindigkeit fest. Sechs Fahrer erwartet zwar ein Fahrverbot aber die meisten blieben unterhalb der Grenze zur Anzeige. Der unrühmliche Spitzenreiter war mit 160 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs. Zum ersten Mal wurden auch Radfahrer im Rahmen der Aktion überprüft. Die Beamten stellten 23 Verstöße fest. Der Hauptanteil entfiel hier auf die „falsche“ Benutzung des Radwegs. Der Blitzmarathon ist ein Baustein der landesweiten Strategie gegen Geschwindigkeitsunfälle. Geschwindigkeit ist der Killer Nummer 1 auf den Straße. Die Polizei wird auch weiterhin dort überwachen, wo zu schnell gefahren wird.

Fusionsfeier mit Pfarrfest am Sportplatz in Erle

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Mit einem großen Pfarrfest auf dem Sportplatz zwischen Erle und Raesfeld wird der Zusammenschluss der Gemeinden gefeiert

Am Sonntag können die Menschen aus Raesfeld, Erle und Rhedebrügge an einem historischen Ereignis teilnehmen. Die Jahrhunderte alten Pfarrgemeinden St. Martin und St. Silvester hören auf zu bestehen und eine neue Pfarre wird entstehen. Dies wird am Sonntag, (09. Juni), um 9.30 Uhr mit einem festlichen Gottesdienst auf dem Sportplatz an der Westerlandwehr in Erle gefeiert. Hierzu sind alle Gemeindemitglieder und Freunde ganz herzlich einladen.

Als Name der neuen Pfarrei wurde durch den Bischof von Münster „St. Martin“ bestimmt. Auch die 2001 mit St. Martin fusionierte Kirchengemeinde St. Marien in Rhedebrügge wird in diese neu Pfarre eingebunden. Um die Kirchen in Raesfeld, Erle und Rhedebrügge soll das christliche Leben in drei Gemeinden organisiert werden.

Als Symbol für den Zusammenschluss wird ein großes Kreuz aus drei Balken zusammengesetzt. Die einzelnen Holzbalken des neuen Kreuzes sind schon seit einigen Wochen in den drei Kirchen ausgestellt. Alle Chöre, viele Messdiener, Kommunionhelfer und Lektoren aus den drei Gemeinden werden mit dazu beitragen, dass ein beeindruckender Gottesdienst gefeiert werden kann. Dechant Karl Döcker aus Velen wird den Gottesdienst mit zelebrieren und Michael Kenkel als Pfarrer für die neue Pfarrei St. Martin ernennen. Die dann zur „Geschichte“ gehörenden Kirchenbücher der einzelnen Gemeinden werden von den zuletzt eingetragenen Personen zum Altar gebracht, und die Zukunft bricht mit den neuen Büchern an, die den Pfarrsekretärinnen überreicht werden.

Das neue gemeinsame Logo wird in der Predigt vorgestellt. Der Gottesdienst wird ebenfalls von den Erler Jäger, der Gitarrengruppe, dem Musikverein Rhedebrügge sowie den Raesfelder Burgmusikanten mitgestaltet.

Beim offiziellen Festakt kommen der evangelische Pfarrer und der Bürgermeister zu Wort, um der neuen Pfarre ihre Gedanken und Wünsche mit auf den Weg zu geben. Alle Gemeindemitglieder und Gäste können auf dem gemeinsamen Pfarrfest, mit vielen Attraktionen für Groß- und Klein, noch einige gemütlichen Stunden verbringen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt, so dass die Küche an diesem Sonntag kalt bleiben kann. Wertmarken werden bereits vor der Messe verkauft. Wer noch Kuchen, Dessert und Salat spenden möchte, kann diese vor der Messe an den Ständen abgegeben. Für ein Gelingen des Festes sind wir auf ihre Unterstützung angewiesen und sagen auf diesem Weg schon mal vielen Dank. Zur Organisation möchten wir darauf hinweisen, dass sich die Messdiener, Lektoren, Kommunionhelfer und Bannerabordnungen um 9.10 Uhr an der Umkleidekabine auf der linken Seite, vom Eingang gesehen, treffen.

Parkmöglichkeiten sind vor dem Sportplatz vorhanden. Da der Weg von Erle und Raesfeld nicht sehr weit ist, werden die meisten Besucher sicher mit dem Rad zur Westerlandwehr kommen. Aus Rhedebrügge wird es eine große Fahrradgruppe geben, die sich um 8.00 Uhr an der Kirche St. Marien trifft, um gemeinsam nach Erle zu fahren. Für die Gemeindemitglieder aus Rhedebrügge, die weder mit dem Rad noch selbst mit dem Auto fahren möchten, wird ein Bus eingesetzt. Die Abfahrt ist um 8.45 Uhr, ebenfalls von der Kirche St. Marien.

Falls es regnet wird trotzdem gefeiert. Für diesen Fall wird auf den Hof Overkämping am Hagen ausgewichen.

Pfarrer Michael Kenkel, das Seelsorgeteam und die Pfarrgremien freuen sich schon auf ein schönes Fest.

Ist rund und hat mehrere Seiten? Erler Mühle

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Jetzt wo die Erler Mühle wieder Flügel hat, lohnt es sich endlich auch wieder, die Mühle von allen Seiten zu betrachten. Besonders gegen den blauen Himmel heben sich die neuen Flügel besonders schön ab.

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Erler Mühle: Gesamtansicht von Peer Eigenbrod
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Erler Mühle von der Straßenseite aus
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Die Mühle mit Blickrichtung Nord/Süd

Hervester Schützenfestes – Respektloses Verhalten und Schläge gegenüber Polizeibeamten

Dorsten/Herten/Marl: Respektloses Verhalten und Schläge gegenüber Polizeibeamten

Recklinghausen (ots) – Am vergangenen Wochenende wurden im Kreis Recklinghausen mehrere Polizeibeamte Opfer von Gewalt. Nach Abschluss des Hervester Schützenfestes beleidigte eine Gruppe von Anfang 20-Jährigen Dorstenern mehrfach die dort eingesetzten Polizeibeamten. Sie versuchten,die Beamten zu provozieren und zerschlugen Getränkeflaschen vor deren Augen. Auf Platzverweise reagierte die Gruppe nicht. Nur mit mehreren Streifenwagen konnte die Gruppe gebändigt werden. Vier junge Männer landeten im Polizeigewahrsam.

In Herten wurde am Freitag abend eine Streifenwagenbesatzung gebissen, bespuckt und ins Gesicht geschlagen, als sie einen alkoholisierten Hertener ins Gewahrsam bringen wollten, der vorher randaliert und andere Personen bedroht hat. Selbst in der Zelle versuchte er, die Polizisten zu bespucken und mit der Faust zu schlagen. Ähnlich erging es Polizeibeamten in Haltern am Samstag abend bei einem 34-jährigen Randalierer, der keine Hemmungen hatte, auf die Polizisten einzuschlagen und nach ihnen zu treten.

Auch ein 20-jähriger, ebenfalls alkoholiserter Marler machte keinen Halt vor einer Polizeibeamtin, welche er schubste und trat. Er war am frühen Montagmorgen mit einem Bekannten in Streit geraten und aggressiv geworden. Der Bekannte hatte die Polizei zur Hilfe gerufen.

Alle Randalierer erwartet eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte. Diese können zu einer Geldstraße oder sogar zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren führen.

„Raesfeld im Wandel der Zeit“ – Luftaufnahmen von Reinhard G. Nießing

Baugebiet Raesfeld – Stockbreede

Am Dienstag,4. Juni 2013, fällt der offizielle „Startschuss“ für alle potentiellen Bauherren/Bauherrinnen im Raesfelder Neubaugebiet.

Reinhard G. Nießing hat das neue Baugebiet in der „Stockbreede“ in Raesfeld nach seinem Empfinden zum Zeitpunkt „Null“ dokumentiert. Deutlich im Bild festgehalten hat der Raesfelder Fotograf den finalen Wechsel von der Agrar- zur Wohnbaulandschaft.

85. Freundschaftssingen der Sängergruppe „Hohe Mark“

Konzert der Schloss Raesfeld 2013 (7)
Der Frauenchor Raesfeld

Wo man singt da lass dich nieder…das ließen sich die Besucher bei herrlichem Wetter nicht zweimal sagen und nahmen Platz, um dem Konzert von elf Chören mit mehr als 300 Sängerinnen und Sänger, zu lauschen, mitzusingen und auch zu schunkeln.

Ausrichter des Freundschaftssingen der Sängergruppe „Hohe Mark“ in diesem Jahr war der Raesfelder Frauenchor und Chöre  aus Dorsten, Heiden, Reken, Haltern,  Groß Reken, Heiden, Hervest-Dorsten, Klein Reken, Lavesum, Lembeck, Rhade und natürlich Raesfeld  boten  den Zuhörern ein buntes Repertoire an Liedern aus den Bereichen Musical, Schlager, Gospel  und vieles mehr etc.

Mehr zum Konzert auf >>>klick hier>>>Borio.TV

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Polizei Wesel bittet um Mithilfe

280513_gefkvKreis Borken/Moers – Polizei Wesel bittet um Mithilfe

Borken (ots) – Nachfolgend eine Pressemeldung der Polizei Wesel mit der Bitte um Veröffentlichung. Wer kennt den auf dem Foto abgebildeten Mann? Moers – Schlägerei vor der Disco / 21-Jähriger verletzt

Am frühen Sonntagmorgen (05.08.2012) befand sich ein 21-Jähriger aus Wiehl mit Freunden in einer Diskothek an der Franz-Haniel-Straße. Hier geriet er in eine Auseinandersetzung mit einem bislang Unbekannten. Dieser Streit wurde durch das Sicherheitspersonal unterbunden. Als der Wiehler gegen 04.00 Uhr die Diskothek verließ, traf er auf seinen Kontrahenten, der ihn sofort mit Faustschlägen traktierte. Als der 21-Jährige am Boden lag, gingen seine Freunde dazwischen. Der Verletzte wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, in dem er mit einem Kieferbruch verblieb.

Der Täter sowie seine Begleiter waren etwa 20 Jahre alt und hatten kurz geschnittene Haare; sie sprachen russisch.

Bislang gelang es den Kriminalbeamten nicht, die Identität des Unbekannten festzustellen. Deshalb wird ein Foto des Tatverdächtigen veröffentlich.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Moers, Tel.: 02841 / 171-0.

Das sagen die Sterne – Horoskop 23. Woche 2013 – Zwilling

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Was sagen die Sterne? Die einen Menschen glauben an den Vorhersagen, andere wiederum tun dies als HokusPokus ab. Ich finde es auf alle Interessant, denn eigentümlicher Weise trifft es fast immer auf mich zu. Viel Spaß beim Lesen ihres wöchentliches Horoskopes; immer Sonntags.

„Zensus 2011″: Erste Ergebnisse für den Kreis Borken liegen jetzt vor

Am „Erhebungsstichtag“ 9. Mai 2011 lebten 363.755 Menschen im Kreisgebiet-1,4 Prozent Einwohner weniger als angenommen.

Kreis Borken. Am „Erhebungsstichtag“ 9. Mai 2011 lebten 363.755 Menschen im Kreis Borken. Das ist das Ergebnis des europaweit durchgeführten „Zensus 2011″. Dies bedeutet, im Kreisgebiet gab es rund 1,4 Prozent Einwohner weniger als angenommen. Bislang arbeiteten die Statistiker mit Bevölkerungszahlen, die von der Volkszählung 1987 unter Berücksichtigung von Geburten und Sterbefällen sowie der Zu- und Fortzüge fortgeschrieben worden waren. Zum 30. Juni 2011 lag die so ermittelte Einwohnerzahl für den Kreis Borken bei 369.158 Personen. Das Ergebnis der aktuellen Erhebung überrascht die Statistik-Fachleute nicht. Bundesweit sind sie von einem Rückgang der Bevölkerung in dieser Größenordnung ausgegangen.

Wie der Statistiker des Kreises Borken, Markus Wydera, mitteilt, zeigen erste Erkenntnisse aus den gerade veröffentlichten Zahlen beispielsweise, dass sich der Landestrend beim Geschlechterverhältnis in der Bevölkerung – entgegen den bisherigen Zahlen – schon 2011 auch im Kreis Borken widergespiegelt hat: 50,5 Prozent Frauen und 49,5 Prozent Männer (bisher angenommen war ein Zahlenverhältnis von 50 zu 50). Eine weitere Erkenntnis: Der Anteil der Ausländer an der Gesamtbevölkerung ist geringer als bisher angenommen: Er betrug 5,9 statt 6,4 Prozent (Ende 2010).

Eine in der Kreisverwaltung eigens eingerichtete „Erhebungsstelle“ hatte im Rahmen des „Zensus 2011″ seinerzeit die Aufgabe, im Kreisgebiet die notwendigen Daten zu ermitteln. „Dafür waren über Monate insgesamt 421 nebenamtlich tätige Kräfte unterwegs, die weitgehend problemlos die Befragungen durchführen konnten“, blickt Markus Wydera, damals Leiter der „Erhebungsstelle“, zurück.

Neben den Einwohnerzahlen hat IT.NRW als Statistisches Landesamt nun auch mehrere weitere Merkmale veröffentlicht, die aus den im Rahmen von Zensus 2011 durchgeführten Registerauswertungen, der Haushaltebefragung sowie der Gebäude- und Wohnungszählung resultieren. Es handelt sich dabei um Daten

• zur Demografie (Alter, Geschlecht, Familienstand, Staatszugehörigkeit),

• zur Religion,

• zu einem möglichen Migrationshintergrund,

• zum Beruf (u. a. Erwerbsstatus, Erwerbspersonen nach Stellung im Beruf und nach Wirtschaftszweig, Berufspendler),

• zur Schul- und Berufsbildung (höchste schulische und berufliche Abschlüsse)

• zu Gebäuden (u. a. Gebäudeart, Baujahr, Gebäudetyp-Bauweise, Heizungsart, Eigentumsform und Anzahl der Wohnungen im Gebäude) und

• zu Wohnungen (u. a. Art der Wohnungsnutzung, Ausstattung der Wohnung, Fläche, Zahl der Räume).

Diese Daten müssen für den Kreis Borken noch ausgewertet werden. Sie können aber auf dem Internetportal www.zensus2011.deabgerufen werden. Weitere und noch genauer strukturierte Zensus-Ergebnisse werden Anfang 2014 bekanntgegeben.

Zum Hintergrund:

Die Einwohnerzahl hat u.a. Einfluss auf:

• die Verteilung öffentlicher Gelder (Steuern) im Rahmen des Länderfinanzausgleichs,

• die Beteiligung der Kommunen an den Steuereinnahmen des Landes sowie die Umverteilung zwischen den Kommunen im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs,

• die Verteilung verschiedener anderer Zuweisungen / Fördergelder (zum Beispiel von der EU),

• gesetzliche Pflichtaufgaben, die die Gemeinden abhängig von ihrer Größe wahrnehmen (Stichwort: Mittlere und Große kreisangehörige Städte – zum Beispiel Jugendämter, Bauämter, Gutachterausschüsse, Einrichtungen der Weiterbildung),

• Planungen und Analysen, die Grundlage für viele Entscheidungen bei der Infrastrukturplanung sind (zum Beispiel Bedarf an Kindergartenplätzen, Schulen, Altenheimen usw.)

• Statistiken, die sich auf die Einwohnerzahl beziehen, zum Beispiel das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf,

• die Abgrenzung der Wahlkreise für die Wahlen zum Bundestag,

• die Bildung und Abgrenzung der Wahl- und Stimmbezirke bei den Kommunalwahlen,

• die Größe der Kommunalparlamente (Kreistage, Stadt- und Gemeinderäte).

Das nordrhein-westfälische Innenministerium wird noch festlegen, ab welchem Zeitpunkt die neuen amtlichen Einwohnerzahlen für welche Rechtsgebiete verbindlich werden.

 Vergleich der Bevölkerungszahlen aus der laufenden Bevölkerungsfortschreibung auf Basis der Volkszählung 1987 und aus dem Zensus 2011:


Zensus1

 Zensus2

Geburtstagsständchen und mehr – Schützensamstag Erle

Und noch mehr vom Schützenfest Erle am Samstag 2013. Wer singt denn hier so falsch mit?

Tag der offenen Tür – Agrotec Raesfeld

Tag der offenen Tür Agrotec Raesfeld

Am 22. und 23 Juni 2013 findet wieder der „Tag der offenen Tür“ bei der Argrotec Raesfeld statt.

Und das erwartet Sie: Große Landmaschinen-Ausstellung, Kinderschminken und Hüpfburg, gutes Essen aus der Region, Kalt- und Warmgetränke aller und noch vieles mehr.

Ausgestellt werden an diesem Wochenende Schlepper- und Erntetechnik New Holland, JCB, Siloking, Monosem  und und und, sowie Transportfahrzeuge für Silage und Erde, Fliegl, USA Equipment, Münsterland-Bodenbearbeitung und Münsterland-Güllewagen.

Sie finden uns in Raesfeld, Am Schwietering 10.

 

Mit „jungen“ Haaren älter werden

Eine jugendliche Ausstrahlung hängt auch von der Vitalität der Haare ab.
Eine jugendliche Ausstrahlung hängt auch von der Vitalität der Haare ab.

Tipp: Für eine jugendliche Ausstrahlung können Frauen auch selbst viel tun

Manchen Frauen sieht man das Alter einfach nicht an. Ihre jugendliche Ausstrahlung verdanken sie häufig ihrem gepflegten und vollen Haar. Dabei handelt es sich nicht immer nur um Veranlagung – jede Frau kann auch selbst viel dazu beitragen, um mit „jungen“ Haaren älter zu werden. Etwa durch den richtigen Schnitt: Schulterlange Haare mit Stufenschnitt oder ein femininer Kurzhaarschnitt gehören zu den optischen Anti-Aging-Mitteln.

 Wer nach den Wechseljahren mit zunehmend dünnerem Haar kämpft, kann sich aus der Natur Hilfe holen. So hat eine Untersuchung der Münchner Hautärztin Dr. Marion Moers-Carpi beispielsweise die Wirkung des Bockshornkleesamens auf die Haardichte bestätigt. Die von der Forscherin geprüften „Bockshorn + Mikronährstoff Haarkapseln“ von Arcon werden zur Verbesserung des Haarvolumens und gegen dünner werdendes Haar eingesetzt (Informationen: www.wenigerhaarausfall.de).

Unterstützen lässt sich eine jugendliche Ausstrahlung auch durch die richtige Haarfarbe: Helle Haare zaubern Fältchen weg und lassen das Gesicht lebendiger und jünger wirken. Sehr dunkle Farben machen meist optisch älter und lassen Falten stärker hervortreten. Vorsicht ist auch bei starken Rottönen und den beliebten Strähnchen und Stirnfransen in peppigen Farben angesagt. Wenn Typ, Styling und Kleidung nicht damit harmonieren, lassen sie die Trägerin oft sogar älter statt jünger wirken. Lassen Sie sich beraten bei Friseur Brömmel in Raesfeld

Text: (djd/pt).Foto: fotolia.de/Peter Atkins

Helmut Gudel nach über 30 Jahren verabschiedet

Helmut Gudel freut sich gemeinsam mit seiner Frau Anneliese auf den wohlverdienten Ruhestand. Es gratulieren Ulrike Pieper vom Personalrat und Bürgermeister Andreas Grotendorst. (Foto: Gemeinde Raesfeld)
Helmut Gudel freut sich gemeinsam mit seiner Frau Anneliese auf den wohlverdienten Ruhestand. Es gratulieren Ulrike Pieper vom Personalrat und Bürgermeister Andreas Grotendorst. (Foto: Gemeinde Raesfeld)

Raesfeld – Lachend schaut Helmut Gudel in die Kamera. Nach über 30-jähriger Tätigkeit für die Gemeinde Raesfeld, scheidet der Mitarbeiter des Hauptamtes und der Finanzverwaltung aus dem aktiven Berufsleben aus. Am Mittwoch (29. Mai 2013) verabschiedeten sich daher die Kolleginnen und Kollegen der Raesfelder Gemeindeverwaltung gebührend von Helmut Gudel, für den nun die so genannte Freizeitphase der Altersteilzeit beginnt.

Bürgermeister Andreas Grotendorst bedankte sich bei Helmut Gudel für das langjährige Engagement bei der Gemeinde Raesfeld und wünschte dem frisch gebackenen Ruhständler und seiner Frau Anneliese viele gesunde und glückliche Jahre.

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Einbrecher entwenden Tresor – Polizei fragt: „Wer kennt diese Transporthilfe?“

transportmittelkomplett (430x640) transportmittelschriftzug (430x640)Reken (ots) – (dh) In der Nacht zum Samstag, 27.04.2013, brachen bislang unbekannte Täter in das Verwaltungsgebäude des Vereins für Katholische Arbeiterkolonien an der Straße „Am Kloster“ ein und entwendeten einen Tresor. (Wir berichteten)

Am Montag, 27.05.2013, wurde in der Nähe des Tatortes das mögliche Transportmittel für den Abtransport des Tresors aufgefunden und durch die Kripo sichergestellt. Bei dem Gegenstand handelt es sich um eine Transporthilfe „STAR CARRIER EXCELLENCE“ der Firma Wagner. Die Größe beträgt 80 cm x 40 cm.

Die Herkunft ist bislang nicht geklärt. Die Polizei sucht Zeugen und fragt: „Wer kennt die auf den Bildern gezeigte Transporthilfe?“

Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter Telefon 02861-9000.

Hier die Ursprungsmeldung vom 28.04.2013, 11.15 Uhr

Reken – Einbruch in Gebäude (dh) In der Nacht zum Samstag kam es zu einem Einbruch in ein Gebäude an der Straße „Am Kloster“. Nach dem Aufhebeln einer Tür gelangten der oder die Täter in den Verwaltungstrakt des Vereins für Katholische Arbeiterkolonien. Aus einem Büroraum entwendeten die Einbrecher einen Tresor (130x69x60 cm). Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861-9000).

70 Jahre und kein bisschen weise

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70 Jahre und kein bisschen weise – Gladbecker begibt sich in tödliche Gefahr – Bundespolizisten leiten Bußgeldverfahren ein

Gladbeck (ots) – Kein bisschen weise zeigte sich am vergangenen Montag (27. Mai) ein 70-Jähriger Mann aus Gladbeck, als er die Personenzugstrecke Dorsten – Dortmund an einer nicht zugelassenen Stelle überquerte. Gegenüber Beamten der Bundespolizei zeigte er sich vollkommen uneinsichtig.

Gegen 18:00 Uhr beobachteten Bundespolizisten den Mann, wie er von der Zweckler Straße kommend, die Gleise in Richtung Bahnhofsstraße überquerte. Auf sein Fehlverhalten angesprochen zeigte sich der 70-Jährige vollkommen uneinsichtig. Auch das Argument, dass Kinder ihn nachahmen könnten, ließ der Gladbecker nicht gelten. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Kurz nachdem der 70-Jährige die Gleisanlagen überquerte, stellten die noch vor Ort anwesende Bundespolizeistreife eine 16-jährige Dortmunderin fest, welche die Gleisanlagen an der gleichen Stelle überquerte. Auch die 16-Jährige wurde durch die Beamten zur Rede gestellt und auf die tödlichen Gefahren im Gleisbereich hingewiesen. Ob sie auf Grund des verantwortungslosen Verhaltens des 70-Jährigen die Strecke an gleicher Stelle überquerte, blieb ihr Geheimnis. Auch gegen die Dortmunderin wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Gefahren im Gleisbereich hin:

Das Betreten der Bahngleise ist lebensgefährlich. Die modernen Züge sind schneller und leiser geworden, man hört die Züge erst sehr spät. Die Züge haben bei einer Geschwindigkeit von 120 km/h einen Bremsweg von ca. 1 km. Beim Aufenthalt im Gleisbereich bringen die Personen nicht nur sich selbst in Lebensgefahr, sondern durch die eingeleitete Schnellbremsung können auch Reisende im Zug erheblich verletzt werden.

85. Freundschaftssingen der Sängergruppe „Hohe Mark“

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Raesfelder Frauenchor probt schon  eifrig für das 85. Freundschaftssingen der Sängergruppe „Hohe Mark“

Am 2. Juni 2013 ist es soweit. Dann beginnt um 15 Uhr das 85. Freundschaftssingen der Sängergruppe „Hohe Mark“. Veranstaltungsort ist der Schlosshof des Historischen Wasserschlosses Raesfeld.

In diesem Jahr ist der Raesfelder Frauenchor zuständig für die Ausrichtung des jährlich stattfindenden Sängertreffens. Elf  Chöre aus Dorsten, Heiden, Reken, Haltern und Raesfeld haben ihre Teilnahme zugesagt. Sie bieten den Zuhörern ein buntes Repertoire an Liedern aus den Bereichen Musical, Schlager, Gospel etc.

Bei freiem Eintritt ist für Kaffee, Kuchen und Getränke gesorgt.

Insgesamt werden ca. 300 Sängerinnen und Sänger aus folgenden Orten bzw. Ortsteilen auftreten: Groß Reken, Heiden, Hervest-Dorsten, Klein Reken, Lavesum, Lembeck, Raesfeld, Reken und Rhade.

 

 

 

 

Die Haut vergisst nicht – auf dem Stuhl von Dagmar Breil

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Skeptisch auf das, was mich erwartet...
Skeptisch auf das, was mich erwartet…

Eigentlich bin ich ja, was die Pflege meiner Haut angeht, immer schon beratungsresistent gewesen.

Nun geht es aber Richtung 60 und da hilft dann der Spruch „an meine Haut kommt nur Wasser und Seife“ auch nicht mehr viel. Zumindest nach Aussage von Dagmar Breil, die mich unbedingt davon überzeugen wollte, dass eine gute Hautpflege in meinem Alter sehr wichtig sei.

Als bekennende Aldi-Creme Verfechterin machte ich mich dann mal auf den Weg in das neue Kosmetik-Studio von Dagmar Breil. Da ich noch nie, oder fast nie, auf so einem Schönheitsstuhl Platz genommen hatte, beobachtete ich akribisch, was nun alles mit meinem Gesicht passierte.

Vorab aber ein ausgedehntes Informationsgespräch: Hauttyp (keine Ahnung), Probleme (keine), welche Tages/Nachtpflege (alles was günstig ist) und vieles mehr, wollte Dagmar Breil von mir wissen.

Ehrung – Dr. Steffen Stadthaus im Informationszentrum Raesfeld

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Gleich zwei Schermbecker wurden Dienstagabend im benachbarten Raesfeld geehrt: Steffen Stadthaus für seine literaturwissenschaftlichen Arbeiten und Gustav Sack für sein literarisches Schaffen im frühen 20. Jahrhundert.

Der Kulturausschuss des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) hatte Anfang des Jahres in Münster beschlossen, seinen mit 3100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde in diesem Jahr an den 39-jährigen Steffen Stadthaus zu vergeben. Mit diesem Preis honoriert der Landschaftsverband die Bemühungen des Schermbeckers um die Bekanntmachung des Schermbecker Dichters Gustav Sack. Im Rahmen einer Feierstunde, an der etwa 70 geladene Gäste teilnahmen, wurde der Preis am Dienstag im Informations- und Besucherzentrum Tiergarten am Schloss Raesfeld überreicht. Für die musikalische Untermalung sorgte Ralf Werner. Ralf Thenior rezitierte Passagen aus Gustav Sacks erstem Roman „Ein verbummelter Student“, dessen Handlungsstränge auch das Schloss Raesfeld berühren, aus Gedichten, aus Sacks Betrachtungen zu Schriftstellern und Literaten sowie aus seinem Tagebuch.

Als Kulturdezernentin des LWL stellte Dr. Barbara Rüschoff-Thale zunächst zahlreiche Bemühungen des LWL vor, Westfalen als ein „Literatur-Land“ zu präsentieren, bevor sie die Begründung für die Vergabe des Förderpreises an Dr. Steffen Stadthaus erläuterte. Dieser habe sich nicht nur intensiv mit dem Werk des 1885 geborenen Schermbecker Dichters Gustav Sack befasst, sondern im Rahmen von Autorenlesungen und Publikationen auf westfälische Autoren aufmerksam gemacht. Außerdem pflege er regelmäßig Kontakte zu Autoren.

Die erfolgreichen mehrjährigen Bemühungen Steffen Stadthaus`, Gustav Sack in seiner Heimat bekannt zu machen, stellte Professor Dr. Walter Gödden als Geschäftsführer der Literaturkommission für Westfalen vor. Die eindrucksvolle Laudatio schilderte den am 9. Dezember 2008 begonnenen Kontakt zwischen ihm und Steffen Stadthaus ebenso wie die gemeinsamen Aktivitäten zur Würdigung des Dichters Gustav Sack im Umfeld des 125. Geburtstages des Dichters im Jahre 2010. Viel Lob gab es für Stadthaus` Ausstellungen im Schermbecker Heimatmuseum, im Haus Nottbeck und im Düsseldorfer Heine-Institut sowie für die Neuausgabe der Werke Gustav Sacks.

Ralf Thenior rezitierte Passagen aus Gustav Sacks erstem Roman „Ein verbummelter Student“, dessen Handlungsstränge auch das Schloss Raesfeld berühren, aus Gedichten, aus Sacks Betrachtungen zu Schriftstellern und Literaten sowie aus seinem Tagebuch. Foto Scheffler
Ralf Thenior rezitierte Passagen aus Gustav Sacks erstem Roman „Ein verbummelter Student“, dessen Handlungsstränge auch das Schloss Raesfeld berühren, aus Gedichten, aus Sacks Betrachtungen zu Schriftstellern und Literaten sowie aus seinem Tagebuch. Foto Scheffler

Seinen Dank ließ der Preisträger mit Empfehlungen an die Schermbecker ausklingen: „Zu hoffen ist, dass diese Verankerung im Falle Gustav Sacks weiter vorangetrieben wird.“ Kein anderer Autor habe „die Landschaft zwischen Schermbeck und Raesfeld derart kunstvoll literarisch verewigt.“ Dr. Stadthaus empfahl, Gustav Sack wegen seines Einbezugs in den Ersten Weltkrieg und wegen seiner kritischen Bewertung der Kriegsmaschinerie im Jahre 2014 anlässlich der 100. Gedenkjahres des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges zu würdigen. Gleichzeitig erinnerte er daran, dass der Dichter 1916 an der Front in Rumänien starb. Sein Todestag biete im Jahre 2016 eine Möglichkeit für eine weitere vertiefte Auseinandersetzung mit dem Dichter an.

Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, ist für Personen gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind und in ihrer Freizeit Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen, die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.

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