Auf die Buchvorstellung „Dorfentwickler – Ehrenamt wie es im Buche steht – hat nicht nur das Kreativteam rund um Autorin Doris Röckinghausen sehnsüchtig gewartet, sondern auch die 20 Protagonisten des Buches.
Partnerschaftsgewalt trifft auch Kinder
140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Fachtagung des Runden Tisches „GewAlternativen“ im Kreishaus / Dr. Heinz Kindler vom Deutschen Jugendinstitut referierte
Kreis Borken (pd). Gewalt in der Partnerschaft der Eltern belastet immer auch die Kinder: Sie erleben diese Gewalt oft mit und werden nicht selten selbst Opfer körperlicher Gewalt. Welche Auswirkungen diese Erfahrungen in der frühen Kindheit haben und wie eine erfolgreiche institutionelle Kooperation zum Schutz betroffener Kinder aussehen sollte, damit setzten sich im Kreishaus jetzt rund 140 Fachleute aus dem Kreis Borken auseinander. Eingeladen hatten der Runde Tisch „GewAlternativen“, der sich im Kreis Borken gegen Gewalt hinter der Wohnungstür stark macht, und der Fachbereich Jugend und Familie des Kreises Borken.
Landrat Dr. Kai Zwicker hob in seiner Begrüßung hervor, dass er mit Blick auf das Thema die Zusammenarbeit des Runden Tisches „GewAlternativen“ und des Fachbereiches Jugend und Familie als äußerst sinnvoll und effektiv ansehe. Häusliche Gewalt trete auch im Kreis Borken täglich auf: Allein von Januar bis Ende September dieses Jahres habe die Kreispolizeibehörde bereits 330 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Im Vergleichszeitraum 2012 seien es 226 Fälle gewesen. In 186 Fällen sei es zu Körperverletzungen gekommen, im Vergleichszeitraum 2012 hingegen in 122 Fällen. Auch die Zahl der Wohnungsverweisungen und Rückkehrverbote sei mit 141 Fällen in 2013 im Vergleich zu 2012 (102 Fälle) deutlich höher.
Der Anstieg, so alarmierend die Zahlen auch seien, bedeute aber nicht zwangsläufig, dass die tatsächliche Zahl der Fälle häuslicher Gewalt deutlich gestiegen sei. Vielmehr müsse davon ausgegangen werden, dass es durch die intensiven Bemühungen aller Beteiligten, durch verstärkte Sensibilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Aufklärung und Prävention gelungen sei, das extrem hohe Dunkelfeld in diesem Bereich weiter zu lichten, sagte Dr. Zwicker. Deshalb müsse das Bemühen, der häuslichen Gewalt entgegenzuwirken, weiterhin forciert und ausgebaut werden. Denn jeder Fall häuslicher Gewalt sei einer zu viel. Hierin wurde er auch vom Leiter des Fachbereiches Jugend und Familie, Christian van der Linde, bestärkt. Dieser betonte bei der Einführung in das Thema die Notwendigkeit des engen Zusammenwirkens aller beteiligten Institutionen, wenn es um das Thema Kindeswohlgefährdung gehe.
„Partnerschaftsgewalt desorganisiert die Bindung des Kindes zu beiden Elternteilen“, erklärte Dr. Heinz Kindler, Diplom-Psychologe und wissenschaftlicher Referent beim Deutschen Jugendinstitut in München in seinem Vortrag. Das Miterleben von häuslicher Gewalt in der frühen Kindheit gehe bei betroffenen Kindern mit deutlichen Beeinträchtigungen einher, die den kindlichen Entwicklungsverlauf maßgeblich beeinflussen könnten. So könnten bei Kindern, die Partnerschaftsgewalt miterlebt hätten, bereits minimale Anzeichen von Ärger oder Streit Ängste oder ein Rückzugsverhalten auslösen. Deshalb sollten Fachkräfte dazu qualifiziert werden, diese Symptome frühzeitig zu erkennen, Eltern über die erwartbaren Folgen für ihre Kinder zu informieren und den Willen, die Situation zu verändern, zu unterstützen. Dazu sei die intensive Kooperation aller beteiligten Stellen wie Polizei, Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Frauenhilfe und Täterhilfe dringend erforderlich.
Zum Thema: Runder Tisch „GewAlternativen“
Seit 13 Jahren setzt sich der Runde Tisch „GewAlternativen“ im Kreis Borken für Maßnahmen gegen häusliche Gewalt ein. Mitglieder des Runden Tisches sind Fachleute unter anderem aus den Bereichen Polizei, Justiz, Jugendhilfe, Gesundheitshilfe, Frauenhilfe, Gleichstellung, Beratung und Bildung. In sechs Arbeitsgruppen beschäftigen sie sich mit den unterschiedlichen Facetten des Themas, von der Prävention über die Täterarbeit bis zur Hilfe für die Opfer. Die Mitglieder organisieren Unterstützungsangebote für Frauen, Kinder und Jugendliche. Sie kümmern sich um die Bereiche Recht, Prävention, Gesundheit und Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Gruppe hat sich das Thema „Täterarbeit“ auf die Fahnen geschrieben. Höhepunkt jedes Jahres ist eine Fachtagung im Herbst. Schirmherr des Runden Tisches „GewAlternativen“ ist Landrat Dr. Kai Zwicker. Die Geschäftsführung liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises, Irmgard Paßerschroer. Weitere Informationen zur Arbeit des Runden Tisches gibt es im Internet unter www.gewalternativen.de.
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Über das große Interesse an der Fachtagung des Runden Tisches „GewAlternativen“ freuen sich (v. li.): Peter Schreckenberg (Leiter der Kreispolizei Borken), Landrat Dr. Kai Zwicker, Irmgard Paßerschroer (Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken), Referent Dr. Heinz Kindler und Christian van der Linde (Leiter des Fachbereiches Jugend und Familie des Kreises Borken).
Einladung zur CDU-Mitgliederversammlung 2013
Raesfeld (pd). Zu den wichtigen Aufgaben, die den Parteien übertragen wurden, gehören die Personalauslese und die Aufstellung von Kandidatinnen und Kandidaten für die Vertretungen in Bund, Land, Kreisen und Städten/Gemeinden, sowie der Kandidatin oder des Kandidaten für die Direktwahl zum Bürgermeister / Landrat.
Um die Kandidaten für die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 bestimmen zu können, laden wir alle CDU-Mitglieder und Parteifreunde des Gemeindeverbands Raesfeld-Erle zu einer ordentlichen Mitgliederversammlung sehr herzlich ein. Die Versammlung findet am Donnerstag, den 28. November 2013 um 19.00 Uhr im Hotel „Epping“, Weseler Straße 5 in 46348 Raesfeld statt.
Der Vorstand des Gemeindeverbands Raesfeld-Erle freut sich auf Ihre Teilnahme.
Kreis Borken hält 2014 die Müllgebühren konstant
Nur anteilige Grundgebühr für Isselburg und Bocholt
Kreis Borken /Isselburg (pd). Der Haupt- und Finanzausschuss in Isselburg hat über die Abfallgebührensatzung der Stadt Isselburg beraten. Demnach steigen in Isselburg die Gebühren im kommenden Jahr, um die Kosten zu decken. Der Kreis Borken weist darauf hin, dass dies nicht, wie in einem Medienbericht zu lesen war, im Zusammenhang mit den Abfallentsorgungsgebühren des Kreises Borken steht: So gelten die vom Kreis Borken in der Abfallgebührensatzung vom 10. Oktober 2012 für das Jahr 2013 festgelegten Gebührensätze unverändert auch 2014. Der Kreis erhöht die Abfallgebühren für das kommende Jahr nicht.
Richtig ist, dass sich die Stadt Isselburg, ebenso wie die anderen Kommunen des Kreises, an den entstehenden Deponienachsorgekosten beteiligen muss. Diese sind grundsätzlich Teil der Abfallgebühren. Isselburg und Bocholt werden dabei allerdings nur mit einem geringeren Anteil einbezogen, weil sie nur für eine kurze Zeit die Deponie in Borken-Hoxfeld genutzt haben (nur von 2003 bis 2005, nachdem die Deponie Bocholt-Lankern geschlossen wurde). So beträgt die Grundgebühr für alle Städte und Gemeinden fünf Euro pro Einwohner, Isselburg und Bocholt zahlen aber nur 35 Cent. Für die Nachsorge der Deponie Bocholt-Lankern ist der Kreis Borken nicht zuständig – und erhebt folglich auch keine Gebühren dafür. Für diese Deponie ist die Stadt Bocholt zuständig.
Weitere Fragen beantwortet Christian Termathe vom Fachdienst Finanzen des Kreises Borken, der unter Tel.: 02861/82-2145 zu erreichen ist.
Raesfelder Adventsmarkt 2013 – einfach märchenhaft…
Wir laden ein in eine märchenhafte Welt
Wenn im Spätherbst die Jagdhörner ertönen, wenn Forstarbeiter Tannenbäume aus dem Wald holen, wenn die Holzscheitete im Kamin knistern, wenn der gefrorene Atem mit dem Glühwein um die Wette dampft – dann ist es soweit: Die alten Tore vom Wasserschloss Raesfeld öffnen sich zum 18. Adventsmarkt.
Runder Tisch Psychiatrie“ hilft und berät – Forum hat das Thema „Wie können wir mit anderen über die seelische Erkrankung sprechen?“
Kreis Borken / Rhede (pd). Über manche Dinge spricht es sich nicht so leicht. Eines dieser Dinge sind psychische Erkrankungen – gerade wenn es einen Menschen im engen Umfeld betrifft, oder jemand selbst betroffen ist. In dieser Situation möchte der „Runde Tisch Psychiatrie“ helfen: Er lädt am kommenden Donnerstag, 21. November, von 18 bis 20 Uhr in das Pfarrheim St. Gudula, Gudulastraße 16, in Rhede ein.
Unter dem Titel „Wie können wir mit anderen über die seelische Erkrankung sprechen?“ werden dort Informationen und Strategien im Umgang mit psychischen Erkrankungen vermittelt und Tipps gegeben, wie Rückfälle verhindert und Krisen bewältigt werden können. Im Vordergrund steht der Austausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Betroffene, Angehörige und Fachleute haben so die Möglichkeit, voneinander zu lernen.
Der „Runde Tisch Psychiatrie“ ist ein gemeinsames Angebot von Mitgliedern des Gemeindepsychiatrischen Verbundes im Kreis Borken. Mitwirkende sind der Förderverein Fähre, der Verein InSel, der Sozialpsychiatrische Dienst des Kreises Borken und das St. Vinzenz-Hospital in Rhede. Weitere Informationen gibt es bei Bernadette Fuest vom Sozialpsychiatrischen Dienst unter der Telefonnummer 02861/82-1079.
Kleinkunstbühne Erle – Lous Dassen sang sich in die Herzen der Besucher
Während in Raesfeld die Karnevalisten ihre fünfte Jahreszeit feierten, gab es im Saal von Brömmel-Wilms Kultur vom feinsten mit Lous Dassen, auch „Dr. Jazz“ genannt. Eingeladen hatte die Erler Kleinkunstbühne zu diesem musikalischen Highlight, welches allerdings an diesem Abend nur wenige Besucher anlockte, was mehr als bedauerlich war.
Schulbusfahrten werden neu organisiert
Der Hauptausschuss der Gemeinde Raesfeld hat jetzt einstimmig beschlossen, die öffentlichen Schulbuslinien in der Gemeinde künftig auf freigestellten Schülerverkehr umzustellen.
Bisher fahren Schülerinnen und Schüler aus Raesfeld, Erle und Homer, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, mit den öffentlichen Buslinien 858 (Raesfeld und Homer) und 859 (Erle) zu den Grundschulen sowie zur Hauptschule und Realschule im Ort. Die Konzessionen für beide Linien enden im Januar 2016, so dass der Aufgabenträger Kreis Borken schon jetzt mit dem langwierigen Vergabeverfahren beginnen müsste.
Die Gemeinde hat in Absprache mit dem Kreis Borken daher rechtzeitig vorher alternative Möglichkeiten geprüft, die Schülerbeförderung vorteilhafter zu organisieren. „Dabei kristallisierte sich schnell der freigestellte Schülerverkehr heraus.“ berichtet Jörg Heselhaus, der im Rathaus auch für den ÖPNV und die Schulverwaltung verantwortlich ist. Zum einen sei die Gemeinde der Ansicht, die Schülerbeförderung dadurch kostengünstiger durchführen zu können. Zum anderen werde man mit dem freigestellten Schülerverkehr bedeutend flexibler. So könnten Busse jederzeit hinzu- oder abbestellt werden, ohne den Konzessionsinhaber (Westfalenbus GmbH) und die Genehmigungsbehörde (Bezirksregierung Münster) zu beteiligen. Das gelte beispielsweise auch für Änderungen der Schulbuslinien oder die Verlegung von Haltestellen, informiert Jörg Heselhaus weiter. Beim freigestellten Schülerverkehr vergibt die Gemeinde den Auftrag nämlich direkt an das Busunternehmen und kann Änderungen unmittelbar mit diesem verhandeln.
Negative Auswirkungen auf den übrigen Öffentlichen Personennahverkehr (kurz: ÖPNV) erwartet die Gemeinde durch die geplante Neuorganisation nicht. Denn beide Linien werden ausschließlich von Schülerinnen und Schülern für Schulfahrten genutzt, so dass den ÖPNV-Linien aus dem Grundversorgungsnetz keine Fahrgäste entzogen werden.
„Wichtig ist, dass sich für unsere Kinder und Jugendlichen keine Nachteile ergeben. Wir wollen natürlich auch weiterhin für die sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler zu unseren Schulen sorgen.“ stellt Bürgermeister Andreas Grotendorst klar. Denn faktisch soll sich am bisherigen, bewährten System nichts ändern.
Auch die Tatsache, dass die Schülerinnen und Schüler dann keine Fahrkarten für den ÖPNV mehr erhalten werden, wird sich kaum negativ auswirken. Schon jetzt können die Fahrkarten nur während der Schulzeit und auch nur innerhalb der Gemeindegrenzen genutzt werden. Denn für Fahrten in Nachbarkommunen wie etwa Borken oder Dorsten gelten die derzeit ausgegebenen Schülerfahrausweise nicht
Schöne Bescherung 2013 – Live vom Schloss
Auftaktsendung live von Schloss Raesfeld
WDR und Raesfeld – diese Verbindung passt. Das steht spätestens seit der Sendung, Land und lecker mit Marianne Böckenhoff, vom 16. Oktober diesen Jahres fest. Jetzt kommt der WDR wieder nach Raesfeld.
Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer vor der Gründung
Wer möchte als Gründungsstifter dabei sein?
Die Gründung der Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer ist noch in diesem Jahr vorgesehen. Sobald die Genehmigung der Stiftungsbehörde vorliegt, soll es losgehen. Wer als Gründungsstifter mitmacht, erhält eine Anerkennungsurkunde. „Gehören Sie mit zu den Ersten und seien Sie mit dabei, wenn wir diese Bürgerstiftung jetzt gründen“, so Jutta Bonhoff und Jürgen Wachtmeister vom Gründungsteam.
Was möchte die Bürgerstiftung erreichen:
Die Bürgerstiftung ist eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger in der Gemeinde Raesfeld. Sie möchte Projekte und Initiativen in möglichst vielen Lebensbereichen der Gemeinde unterstützen. Zum Beispiel die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen/Handwerksbetrieben und den Schulen, eine attraktive Gestaltung des Ehrenamtes für junge Menschen und die Schaffung von Angeboten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für über 60-jährige. Dieses sind nur einige Projekte, die sich die Bürgerstiftung auf die Fahne geschrieben hat.
Um diese Ziele erreichen zu können, bedarf es der Unterstützung aus der Bürgerschaft. Alle Raesfelder, Erler und Homeraner sind daher aufgerufen, sich mit ihren Fähigkeiten, mit Zeit oder mit Geld in die Stiftung einzubringen. Je größer nämlich das Stiftungsvermögen ist, desto umfangreicher kann die Stiftung vor Ort Gutes tun. Durch die Stiftung soll der Gemeinschaftssinn und die Mitverantwortung der Bürgerinnen und Bürger gestärkt werden, damit die Lebensqualität in der Gemeinde gesteigert werden kann. Die Stiftung ist daher auf das persönliche Engagement durch ehrenamtliche Mitarbeit sowie auf Zustiftungen und Spenden angewiesen. Stiften kann man jeden Betrag. Für Gründungsstifter, das sind die Stifter der ersten Stunde, beträgt der Stiftungsbetrag 5.000 €. Selbstverständlich sind alle Zuwendungen steuerlich absetzbar.
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Außerdem ist sie wirtschaftlich und politisch unabhängig sowie konfessionell und parteipolitisch nicht gebunden.
Grundprinzip der Stiftung ist die Unantastbarkeit des Stiftungsvermögens. Ausgaben, gleich welcher Art, dürfen nur mit den aus dem Vermögen erzielten Erträgen sowie aus Spenden bestritten werden. Je höher also das Vermögen, desto mehr kann auf Dauer in die Förderung der Stiftungsziele (Projekte) fließen.
Wenn Sie sich für das Thema „Stiftung“ interessieren, aber noch mehr darüber wissen möchten, informieren wir Sie gerne am 25. November 2013, um 19.30 Uhr im Besucher- und Informationszentrum am Schloss Raesfeld über die Aufgaben und Ziele der Stiftung.
Es gibt ihn wieder – Kinderarzt in Raesfeld
Der Kinderarzt Waldemar Meinzer hat seine Zweigniederlassung an der Weseler Straße 18 in Raesfeld eröffnet.

Montags, dienstags, donnerstags und freitags kümmert sich der Dorstener von 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr um die ärztliche Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Raesfeld. „Wir sind froh, dass damit wieder ein Kinderarzt in Raesfeld vor Ort ist.
Natürlich hoffen wir, dass die Anfrage so groß ist, dass es gegenüber der Kassenärtzlichen Vereinigung die entsprechenden Argumente für eine Ausweitung der Praxisöffnungszeiten gibt“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Raesfeld – Alkoholisierter Autofahrer flüchtete vor der Polizei
Raesfeld (ots) – (fr) Am Sonntag wollten Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Recklinghausen gegen 02.20 Uhr in Dorsten einen 30-jährigen Autofahrer aus Raesfeld anhalten. Dieser missachtete die Anhaltezeichen und flüchtete mit so hoher Geschwindigkeit über die B 224 in Richtung Raesfeld, dass die Beamten ihn aus den Augen verloren. Als die Polizeibeamten den Kreisverkehr „B 224 / Schwietering / Dorstener Straße“ erreichten, war der 30-Jährige gerade dabei aus seinem Pkw zu steigen, der im Straßengraben lag. Offenbar war der Raesfelder infolge der Raserei von der Straße abgekommen. Er hatte sich bei dem Unfall leicht verletzt und wurde durch den Rettungsdienst Borkener Krankenhaus gebracht, welches er nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte. Da er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Beamte der Borkener Polizeiwache leiteten ein Strafverfahren ein und stellten den Führerschein des Mannes sicher.
Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 18.11.2013 15:28 Uhr
Softair von der Polizei sichergestellt
„Ich habe ein rechtliches Problem! Können Sie mir helfen?“ – Bundespolizei stellt Waffe am Essener Hauptbahnhof sicher
Am Sonntagnachmittag (17. November) gegen 17:20 Uhr wurden Bundespolizisten auf einen 20-Jährigen aufmerksam, weil dieser auf dem Vorplatz des Essener Hauptbahnhofs lauthals rumschrie. Als die Beamten ihn befragten ob alles in Ordnung sei oder er Hilfe benötige, wollte sich der Gelsenkirchener eine kleine Rechtsberatung von den Bundespolizisten einholen.

Gezielt befragte er die Einsatzkräfte was er zum Besitz- und Führen von Softairwaffe benötige. Stutzig über die Wissbegierigkeit des polizeibekannten Mannes, befragten die Beamten den 20-Jährigen ob er eine solche Waffe besitzt.
Als er seine Jacke öffnete, erkannten die Beamten, dass der Mann eine Waffe in einem Schulterholster mit sich führte. Sofort wurde die Waffe, die sich tatsächliche als Softairwaffe herausstellt, sichergestellt.
Gegen den Gelsenkirchener wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet.
Leben und Tod – Judith Kolschen Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin
Besonders im Herbst, mit dem beginnendem Winter beschäftigen sich viele Menschen, bedingt auch durch die christliche Tradition, mit dem Thema – Tod und dem Sterben. Sonst, auf eine merkwürdige Weise zwar allgegenwärtig, aber gleichzeitig völlig verdrängt ist das Thema Tod, im November vielen Menschen präsenter als im Sommer.
Für die Erlerin Judith Kolschen gehört dieses Thema zum Leben dazu. Schon seit vielen Jahren arbeitet die 46-Jährige als Hospizkoordinatorin und Trauerbegleiterin.
Neue Trikos für die 1. Mannschaft von Eintracht Erle
So lässt es sich gut lachen. Die 1. Mannschaft von Eintracht Erle freute sich über die neuen gesponserten Trikos der Volksbank Erle am Samstag. Kein Wunder, dass sie damit auch beim anschließenden Turnier gegen Hochmoor nicht als Verlierer vom Platz gingen. Die Volksbank Erle ist nicht nur die Bank mit Herz, sondern auch die des Sieges!

Blutspenderehrung im DRK – Haus in Raesfeld
Wie allen bekannt ist, sind Blutspender auch Lebensretter. Das wusste auch der Vorsitzende des DRK Raesfeld Michael Weddeling am Freitagabend bei der diesjährigen Blutspenderehrung im DRK – Haus in Raesfeld zu würdigen. Immer weniger Menschen spenden ihr Blut, um anderen zu helfen. Auch in Raesfeld und Erle sind die Spenderzahlen rückläufig. Einen besonderen Anlass gab es an diesem Abend dennoch für Michael Weddeling, denn immerhin konnte der Vorsitzende insgesamt 35 Jubiläumsspender im DRK Haus begrüßen und auszeichnen.

Vorstand des Arbeitskreises Behindertenhilfe im Kreis Borken wiedergewählt
Plenumssitzung im Borkener Kreishaus / Landesbehindertenbeauftragter Norbert Killewald zu Gast
Kreis Borken (pd). Über aktuelle Entwicklungen im Bereich Inklusion und die Belange von Menschen mit Behinderungen haben sich Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen, Verbänden, Einrichtungen und Institutionen ausgetauscht. Der Arbeitskreis Behindertenhilfe im Kreis Borken hat sich zu seiner zweiten Plenumssitzung in diesem Jahr getroffen. Als Referent war dazu der Landesbehindertenbeauftragte Norbert Killewald zu dem Treffen ins Borkener Kreishaus gekommen.
Nachdem der Vorsitzende des Arbeitskreises Behindertenhilfe, Bernhard Lensing, den rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen kurzen Überblick über die Aktivitäten der vergangenen drei Jahre gegeben hatte, zeigte er auch einige Perspektiven der zukünftigen Arbeit auf: So gebe es insbesondere zahlreiche Ansätze, die Beteiligung von Menschen mit einer Behinderung an den Themen des Arbeitskreises zu fördern. Auch im Bereich des Wohnens für Menschen mit Behinderungen gebe es noch viele Themenfelder zu bearbeiten, so Lensing.
Norbert Killewald, Beauftragter der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung in Nordrhein-Westfalen, sprach verschiedene „Baustellen“ für Politik, Verwaltung und die gesamte Gesellschaft an: Besonderes Augenmerk legte er dabei auf die Inklusion im Bildungsbereich, die massive Auswirkungen auf die Schulentwicklungsplanung in den Städten und Kreisen habe. Es werde keine Bestandsgarantie für Förderschulen geben, sagte Killewald. Die Städte und Gemeinden müssten gemeinsam regionale Konzepte erarbeiten. Er rief alle Verantwortlichen dazu auf, eine inhaltliche Diskussion über die Bedingungen für einen gelungenen Gemeinsamen Unterricht zu führen und sich nicht nur über finanzielle Fragen zu streiten. Bernhard Lensing wies dazu darauf hin, dass der Kreis Borken und die Kommunen dem Antrag des Arbeitskreises Behindertenhilfe zugestimmt haben, einen Inklusionsplan im Bereich Bildung zu erstellen. Im Kreis Borken sei man auf einem guten Weg.
Der Landesbehindertenbeauftragte ging auch auf eine barrierefreie Umgebung ein, nicht nur für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sondern eine, die auch das Leben von älteren Menschen oder Eltern mit kleinen Kindern erleichtere. Killewald sagte abschließend, es komme darauf an, die Forderungen der UN-Behindertenrechtskonvention ernst zu nehmen: Ein Wechsel vom Gedanken der Fürsorge für Menschen mit Behinderungen hin zu deren eigenverantwortlichem und selbstbestimmtem Leben. Damit sei auch eine Änderung bestehender Sozialgesetze verbunden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Arbeitskreises nutzten anschließend die Gelegenheit, Fragen an den Landesbehindertenbeauftragten stellen zu können.
Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt war die Wahl eines neuen Vorstandes des Arbeitskreises Behindertenhilfe. Dabei gab es von den Mitgliedern eine Bestätigung der bisherigen Vorstandsarbeit: Alle Vertreterinnen und Vertreter wurden wiedergewählt. Den alten und neuen Vorstand bilden Michael Bleiber, Hans-Georg Hustede, Bernhard Lensing, Tobias Meyer, Stephanie Pohl und Christiane Tenkleve. Neu dazugekommen ist nun Helgo Eiting, der den letzten vakanten Vorstandsposten besetzt.
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Referent Norbert Killewald (4. v. rechts) und die Behindertenbeauftrage Gisela Röder (3. v. rechts) mit dem neuen Vorstand (v. l.): Michael Bleiber, Tobias Meyer, Christiane Tenkleve, Hans-Georg Hustede, Stephanie Pohl, Bernhard Lensing und Helgo Eiting.
Rotary – Club überreichte Scheck für die Alexanderschule
Mehr als hoch erfreut war Schulleiter Matthias Stroetmann am Dienstagvormittag bei der Scheckübergabe des Rotary Club Lippe-Issel in der Alexander Verbundschule.

Sage und schreibe 3700 Euro Reinerlös brachte die Versteigerungsaktion 2012 während des Raesfelder Adventsmarktes ein, der nun für die Kinder und die Jugendarbeit in der Schule verwendet werden kann. „Ich habe in meinen dreieinhalb Jahren hier an der Schule schon mehrmals erlebt, dass wir unterstütz werden, aber das ist schon ein Betrag, der zu den sonstigen Spenden weit drüber hinaus geht“, freute sich der Schulleiter. „So eine Spendenbereitschaft wie hier Raesfeld habe ich woanders nie kennengelernt“, setzte Matthias Stroetmann abschließend hinzu.
Tolle Sachen zum Ersteigern
Initiiert wurde im vergangenem Jahr die Versteigerung vom OMR sowie dem Rotary Club. Auch beim diesjährigen Adventsmarkt sollen wieder super Sachen, die es in dieser Form nicht zu kaufen gibt, versteigert werden. Im Angebot ist zum Beispiel ein Kindergeburtstag im Tiergarten, gespendet von Bürgermeister Andreas Grotendorst. Wer gerne mal einen Rundflug über Raesfeld machen möchte, ersteigert die Spende von Hermann Burbaum. Dabei auch in diesem Jahr ist die Akademie des Handwerks mit einem dreitägigem Schmiedekurs, Bilder von heimischen Künstlern sowie ein Segelkunstflug für eine Person, eine anwaltliche Beratung, eine Berlinreise, ein Cabriowochende und vieles mehr wird im Angebot sein. „Wir hoffen natürlich, dass wir auch in diesem Jahr wieder einen schönen Betrag zusammenbekommen, um diesen dann den Kindern in Raesfeld zukommen lassen können“, so Christian Reichelt, Präsident Rotary Lippe-Issel.
Bürgermeister Grotendorst in kauflaune
„Ich freue mich jetzt schon auf die Aktion und finde, das ist eine absolute Bereicherung für unseren Adventsmarkt“, setzte Bürgermeister Grotendorst hinzu, der beim letzten Mal mehr Dinge ersteigerte, als er eigentlich wollte. „Es war ein absoluter Adrenalinschub den ich verspürte und mein Blutdruck ging jedes bei den Dingen hoch, die ich unbedingt haben wollte“, fügte Grotendorst lachend hinzu, der neben vielen Kleinigkeiten auch ein lebendiges Ferkel 2012 sein eigen nennen konnte.
Gleichzeitig wird aber auch diesmal wieder ein Stand der Rotary auf dem Adventsmarkt stehen, wo es den berühmten Rotary-Schmalz mit Brot gibt. 700 Euro kamen dadurch im letzten Jahr zusammen. Der Erlös wurde für das weltweite Projekt zur Ausrottung von Polio gespendet.
Die Benefiz-Auktion findet am 7. und 8. Dezember jeweils von 16 bis 17 Uhr statt. Dann heißt es wieder: Zum ersten, zum zweiten, zum dritten…mit Sachen im Gesamtwert von rund 5000 Euro.
Heimatreport.TV – Prinzenproklamation und Schlüsselübergabe in Raesfeld 2013
Prinzenproklamation und Schlüsselübergabe in Raesfeld 2013

Es ist wieder soweit. Der RRZ und der RCV haben das Raesfelder Volk voll in ihrem karnevalistischen Treiben mit eingebunden.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.





























