Kreis Borken (pd). Wenn Angehörige Pflege brauchen, fehlen oft Informationen: Wen kann ich fragen? Wo kann ich mich beraten lassen? Wer hilft mir weiter? Antworten auf diese Fragen können ehrenamtlich Tätige als „Pflege-Wegweiser“ geben. Auf Initiative des Arbeitskreises Seniorenarbeit im Kreis Borken hat die Landesstelle Pflegende Angehörige NRW eine Schulung zum „Pflege-Wegweiser“ im Kreishaus Borken angeboten. Ingo Behr, Leiter der Landesstelle, und Antje Brandt, stellvertretende Projektleiterin, haben nun 14 überwiegend ehrenamtliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren rund um das Thema Pflege und pflegende Angehörige informiert.
Zu der Schulung waren Vertreterinnen und Vertreter der Vereine Leben im Alter (LiA) in Reken und Leben im Alter (LiA) Bocholt, ein Vertreter der ZWAR („Zwischen Arbeit und Ruhestand“) Basisgruppe Borken sowie die Gleichstellungs- und Seniorenbeauftragte der Stadt Gronau gekommen. Inhalt des Seminars war insbesondere die Information über die Pflegeinfrastruktur und die Beratungslandschaft sowie die Sensibilisierung für die Situation von pflegenden Angehörigen. Mithilfe der „Pflege-Wegweiser“ sollen die Hemmschwellen bei Ratsuchenden gesenkt werden: Die „Pflege-Wegweiser“ kennen sich mit dem Thema Pflege aus und wissen, wer Beratung und Unterstützung in ihrer Stadt anbietet. Als kompetente Ansprechpersonen können sie unkompliziert informieren, helfen oder an die richtigen Anlaufstellen vermitteln, etwa an die in den Rathäusern der 17 Städte und Gemeinden, der Pflegekassen, der Wohlfahrtsverbände sowie ambulanter Dienstleister.
Ein Arbeitsordner „Wegweiser Pflege“, den die Landesstelle den Ehrenamtlichen kostenfrei zur Verfügung stellt, war ein Kernstück der Schulung: Er bietet Informationen rund um das Thema häusliche Pflege und gibt unter anderem einen Überblick über Unterstützungs- und Entlastungsangebote. Die Landesstelle bietet den „Pflege-Wegweisern“ nun ein- bis zweimal im Jahr weiterführende Seminare und regelmäßige Informationen und Materialien an, damit diese auch zukünftig auf dem aktuellen Stand sind.
Die Schulung zum „Pflege-Wegweiser“ stieß bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im Kreishaus auf großes Interesse und sorgte auch für einen lebhaften Austausch untereinander. Gleichzeitig wurde auch die vom Kreis Borken aufgelegte Broschüre und Arbeitshilfe „Wegweiser für das Leben im Alter im Kreis Borken“ von Judith Wiltink, die die Geschäftsstelle des Arbeitskreises Seniorenarbeit im Kreis Borken verantwortet, vorgestellt.
Für weitere Informationen zu den „Pflege-Wegweisern“ im Kreis Borken oder zum Arbeitskreis Seniorenarbeit im Kreis Borken ist Judith Wiltink telefonisch unter 02861/82-1231 zu erreichen.
im Landesvergleich weiterhin sehr niedrige Quote Landrat Dr. Kai Zwicker: „Erwarte in den nächsten Monaten wieder einen Rückgang der Zahl der Arbeitslosen“ – aktuell 5.214 Langzeitarbeitslose
Kreis Borken (pd). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen im Kreis Borken ist im Monat März leicht gestiegen. Das teilt jetzt das „Jobcenter im Kreis Borken“ mit. Es weist für den vergangenen Monat insgesamt 5.214 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert wurden. Im Vergleich zum Februar ist die Zahl damit um 86 Personen gestiegen. Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen erhöhte sich folglich um 0,1 Prozent und liegt im Kreisgebiet nunmehr bei 2,6 Prozent. „Das ist im Landesvergleich weiterhin eine sehr niedrige Quote“, kommentiert Landrat Dr. Kai Zwicker diesen Wert.
„Im Winter ist in den letzten Jahren die Zahl der Arbeitslosen immer leicht angestiegen und im Frühjahr dann wieder gesunken“, erläutert er weiter. Dr. Zwicker zeigt sich daher zuversichtlich, dass die Arbeitslosenzahlen in den nächsten Monaten im Rahmen der alljährlichen Frühjahrsbelebung wieder zurückgehen werden.
Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im März gestiegen. Sie liegt derzeit bei 11.079 Personen (+118). Hierzu gehören auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen und Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und somit dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Personen, die neben ihrer Erwerbstätigkeit ergänzend auf Leistungen nach dem 2. Sozialgesetzbuch angewiesen sind, zählen ebenfalls zu dieser Gruppe. Inklusive deren Kinder unter 15 Jahren und weiterer nicht erwerbsfähiger Angehöriger haben im März 16.605 Personen (+133) in 8.124 Bedarfsgemeinschaften (+91) Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten.
In den Städten und Gemeinden des Kreisgebietes waren die Veränderungen gegenüber dem Vormonat ganz unterschiedlich. Während es in Rhede mit -11 Personen, sowie in Ahaus (-5) und Gescher mit -4 Personen einen Rückgang zu verzeichnen gab, ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen im März in Bocholt (+49), Borken (+19) und Gronau (+18) gestiegen.
Gegenüber März 2013 zählt das „Jobcenter im Kreis Borken“ 240 langzeitarbeitslose Personen mehr. In Gronau (+93), Bocholt (+65) und Ahaus (+41) gab es absolut den stärksten Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Städte Gescher (-23), Borken (-19) und Reken (-10) können im Jahresvergleich den deutlichsten Rückgang verzeichnen.
Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf die einzelnen Städte und Gemeinden herunter gebrochen werden. Dazu fehlt es an der gemeindebezogenen Zahl der zivilen Erwerbspersonen. Hilfsweise eignet sich für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren. Diese Altersgruppe gilt nach dem 2. Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig.
Für das Kreisgebiet liegt diese Quote wie im Vormonat bei 2,1 Prozent. Die höchste Belastung weist die Stadt Gronau mit 3,5 Prozent aus, gefolgt von Bocholt mit 3,1 Prozent und Borken mit 2,8 Prozent. Die kleineren Gemeinden Heek, Legden, Schöppingen und Südlohn weisen mit unter 1 Prozent die niedrigsten Werte aus.
RADIO WMW Chefredakteur Reiner Mannheims geht in den Ruhestand
Seit Dezember 1990 bis Dezember 2013 leitete Reiner Mannheims als Chefredakteur den Lokalsender RADIO WMW für den Kreis Borken. Der Lokalsender hieß vorher Westmünsterland-Welle. Der Sendername wurde später in RADIO WMW geändert. Sendestart war am 4. April 1992. Die meisten Chefredakteure haben ihren Lokalsender verlassen. Doch Reiner Mannheims blieb RADIO WMW treu.
Raesfeld (ots) – (dh) In der Nacht zum Sonntag, 30.03.2014, brachen bislang unbekannte Täter in Erle in den Verkaufsraum einer Bäckerei an der Silvesterstraße ein. Der oder die Täter hatten die Scheibe der Eingangstür eingeworfen und aus der Registrierkasse Bargeld entwendet. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat, wird gebeten, sich an die Kripo in Borken (02861-9000) zu wenden.
Foto v. l. Bietenbeck, Klümper, Linial, Heursen, Nießing
fand am letzten Mittwoch im Clubraum der Sportschützen Raesfeld statt.
Rückblick:
Raesfeld (pd). Zu Beginn der Versammlung wies der Vorsitzende Hans-Jürgen Heursen darauf hin, dass momentan 2800 Raesfelder Bürger-innen in 150 Gruppen aktiv Sport betreiben, darunter 1400 Kinder und Jugendliche. „In unseren Sportvereinen wird die Jugendarbeit groß geschrieben“, so Heursen.
„Es könnten aber noch mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger sein, die sich insbesondere in die Jugendarbeit der Vereine einbringen“, so Heursen.
Im letzten Jahr fand auch der alljährliche Radwandertag für die ganze Bevölkerung wieder ein großes Echo.
Heursen bedankte sich dabei für den Einsatz aller Sportvereine.
„Hervorragend war auch die Zusammenarbeit aller Vereine bei der Erstellung der Hallenbelegungspläne in der abgelaufenen Saison,“ sagte Heursen. Das erhoffte er sich auch für die kommende Saison.
Die gute Zusammenarbeit führte auch wieder zur Herausgabe der Broschüre „Sportangebot in Raesfeld“ zur Jahreswende.
Im Sommer ermöglichte der Gemeindesportverband für die Übungsleiter-innen aus den Vereinen die Teilnahme an einem Wochenendseminar zum Thema „Unfall-Prävention im Sporttraining“
Wahlen:
Nach den Vorstandswahlen setzt sich der neue Vorstand so zusammen:
Hans-Jürgen Heursen – Vorsitzender, Felix Bietenbeck – Vertreter, Christoph Klümper – Geschäftsführer, Jürgen Linial – Kassenwart, Josef Nießing – Schriftführer
Ausblick:
Der 25. Radwandertag, der unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Grotendorst steht, findet am 27. April statt. Start und Ziel liegen an der Sporthalle in Erle. (Genaueres folgt!)
Der Gemeindesportverband will in diesem Jahr alle Bürger-innen ermutigen, das deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Bei der Gelegenheit stellte Werner Röskenbleck die Arbeit des Prüferteams des TSV Raesfeld in den vergangenen Jahren dar.
Röskenbleck: „Kommt! Macht alle mit! Training ist ab Juni immer mittwochs.
Sondertermine können für Gruppen aus den Vereinen vereinbart werden!“
Heursen weiß weiter darauf hin, dass die Vereine in den Sommerferien rechtzeitg die Spielpläne seiner Mannschaften weiterrechen, damit ein gemeinsamer Spielplan für die Raesfelder Sporthallen erstellt werden kann.
Zur Jahreswende soll auch wieder das „Sportangebot in Raesfeld“ aktualisiert herausgegeben werden.
Zum Schluss würdigte Heursen den Einsatz des TSV Raesfeld für die Erstellung eines Kunstrasenplatzes, der von allen nach Kräften unterstützt werden sollte – zur Verbesserung der Sport-Infrastruktur in unserer Gemeinde.
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Es schlug ein, wie eine Bombe bei der Ratssitzung am Montagabend im Raesfelder Rathaus. Bündnis 90/Die Grünen stellten einen Antrag, und alle Parteien stimmten diesem einstimmig, wohlbemerkt „einstimmig“ und ohne Enthaltungen, zu.
Kein Wohngebiet, sondern zurück zur Natur, lautete der Antrag von Holger Lordieck, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen.
vorne Landrat Dr. Olaf Gericke (links) und Landrat Dr. Kai Zwicker bei der Unterzeichnung der Vereinbarung – mit dabei (hinten links) Geschäftsführer Thomas Grundmann (Abfallwirtschaftsgesellschaft Kreis Warendorf) und Geschäftsführer Peter Kleyboldt (Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland)
Kreis Borken kann Deponiekapazitäten im Kreis Warendorf nutzen
Kreis Borken (pd). Die seit 2003 bestehende Zusammenarbeit in der Abfallwirtschaft zwischen den Kreisen Borken und Warendorf wird in geänderter Form fortgesetzt: Borkens Landrat Dr. Kai Zwicker und seiner Warendorfer Amtskollege Dr. Olaf Gericke vereinbarten jetzt, dass der Kreis Borken Abfälle, die zur Ablagerung bestimmt sind, zur Zentraldeponie des Kreises Warendorf in Ennigerloh transportieren darf. Dort gibt es freie Lagerkapazitäten, während die Deponie in Borken-Hoxfeld bereits seit Jahren verfüllt ist. Aktuell handelt es sich um rund 4.000 Tonnen Abfälle im Jahr. Bislang hatte der Kreis Borken in Ennigerloh bereits mechanisch-biologisch vorbehandelte Restabfälle entsorgen können.
Die beiden Landräte setzen damit entsprechende Beschlüsse um, die der Borkener und der Warendorfer Kreistag Ende des vergangenen Jahres gefasst haben. Grundlage hierfür war insbesondere der „Abfallwirtschaftsplan des Landes NRW“, der eine verstärkte kommunale Zusammenarbeit zur Auslastung bestehender Anlagen fordert. Mit der nun geschlossenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung überträgt der Kreis Borken die Aufgabe zur Ablagerung von „Abfällen zur Beseitigung“ auf den Kreis Warendorf. Beide Kreise profitieren davon: Dem Kreis Borken ermöglicht die Vereinbarung Entsorgungssicherheit. Der Kreis Warendorf gewinnt Abfallmengen zur Auslastung seiner Zentraldeponie, die angesichts der stetig zurückgehenden Mengen von ablagerungsfähigen Abfällen noch über Jahrzehnte hinweg Kapazitäten hat.
Bezogen in Münster Stellung gegen Fracking (v. l.): Landräte Dr. Kai Zwicker und Thomas Kubendorff, OB Markus Lewe, Landräte Konrad Püning und Dr. Olaf Gericke. – Foto: Presseamt Münster.
Münsters Oberbürgermeister und Landräte der vier Münsterland-Kreise beziehen gemeinsam Stellung
Münsterland (pd). Münsters Oberbürgermeister und die Landräte der vier Münsterland-Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf warnen angesichts des Vorstoßes von Seiten einiger NRW-Landespolitiker von SPD, CDU und FDP vor vorschnellen Experimenten im Hinblick auf die Umsetzung der Fracking-Technologie. Der Einsatz einiger NRW-Landespolitiker für eine Fracking-Pilotanlage im Industriemaßstab in Nordrhein-Westfalen sei bei dem derzeitigen Stand nicht hilfreich. Es müsse am bestehenden Moratorium festgehalten werden, so die Verwaltungschefs des Münsterlandes.
„Es gibt überhaupt keine Notwendigkeit und keinen aktuellen Bedarf für Fracking. Bei dem gegenwärtigen Stand der Technik kommt Fracking für das Münsterland nicht in Betracht“, so Oberbürgermeister Markus Lewe (Münster) und die Landräte Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Thomas Kubendorff (Kreis Steinfurt), Konrad Püning (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) übereinstimmend. Sie weisen darauf hin, dass für einen jetzigen Start zu viele Unwägbarkeiten bestünden. Für jedes Fracking-Vorhaben seien präzise Erkundungen und Bewertungen erforderlich.
Bürgermeister Andreas Grotendorst und Bernhard Kösters vom Bauamt der Gemeinde zeigten sich sehr zufrieden über den abgeschlossenen Straßenendausbau. (Foto: Gemeinde Raesfeld)
Erle (pd). Umweltausschuss der Gemeinde. Aufgrund der guten Witterungsverhältnisse in diesem Frühjahr konnte die Befestigung der rund 1.150,00 m² großen Ausbaufläche mit rotem Betonsteinpflaster bereits in der letzten Woche abgeschlossen werden.
Einschränkung der kommunalen Planungsfreiheit wird befürchtet
Münsterland (pd). Die Landräte der vier Münsterlandkreise Dr. Olaf Gericke (Kreis Warendorf), Thomas Kubendorff (Kreis Steinfurt), Konrad Püning (Kreis Coesfeld) und Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken) machen sich für erhebliche Nachbesserungen am Entwurf des neuen Landesentwicklungsplans (LEP) stark, den die Landesregierung bereits im Juni des letzten Jahres beschlossen hatte – und dessen Beteiligungsverfahren offiziell Ende Februar 2014 endete. Anlässlich ihrer aktuellen Zusammenkunft wiesen sie darauf hin, dass im LEP auch die kommunalen Entwicklungsmöglichkeiten angemessen zu berücksichtigen sind.
Dies sei im vorliegenden Entwurf sträflich vernachlässigt worden, zumindest mit Blick auf wirtschaftlich prosperierende Regionen wie das Münsterland. Ohne Bereitstellung ausreichender gewerblich nutzbarer Flächen vor Ort in den einzelnen Städten und Gemeinden sei die weitere Entwicklung erheblich gefährdet. Der im LEP-Entwurf vorgegebene Weg, expandierende Unternehmen auf Freiflächen oder Brachflächen andernorts zu verweisen, sei unrealistisch und führe in eine regionalwirtschaftliche Sackgasse. Wenn man wirtschaftlich aufstrebende Regionen in ihrem Entwicklungspotential so massiv einschränke, wäre das auch aus Sicht des Landes ein Eigentor: Schließlich seien es Regionen wie das Münsterland, die in NRW – mit seinen weiter bestehenden Strukturschwächen besonders im Ruhrgebiet – den Weg in die Zukunft weisen und „den Karren ziehen“. Die Landräte wollen sich insoweit für eine grundlegende Überarbeitung ins Zeug legen.
Ausdrücklich begrüßten die Verwaltungschefs hingegen die vorgesehene Bündelung aller Ziele der Raumordnung in einer gemeinsamen Landesplanung, insbesondere die Zusammenführung des seit 1995 gültigen Landesentwicklungsplans und des bereits am 31. Dezember 2011 ausgelaufenen Landesentwicklungsprogramms. Auch die Anpassung der raumordnerischen Ziele und Grundsätze an die geänderten Rahmenbedingungen für die räumliche Entwicklung war – so der gemeinsame Tenor – dringend erforderlich; dies betrifft insbesondere den demographischen Wandel, die fortschreitende Globalisierung der Wirtschaft und den Klimawandel.
Die Landräte wiesen jedoch ausdrücklich darauf hin, dass auch im ländlichen Raum angemessene Planungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gewährleistet sein müssen – und dass die verfassungsrechtlich verbürgte kommunale Planungshoheit nicht über Gebühr eingeschränkt werden darf. Auch dürfe es nicht zulasten der wirtschaftlichen Entwicklung im Münsterland gehen, wenn weniger Freiraum in Anspruch genommen wird, was als grundlegende Zielsetzung jedoch sicher berechtigt sei.
Mit Blick auf die Ziele und Grundsätze zum Ausbau der Windenergie und zum Klimaschutz waren sich die Beteiligten ebenfalls einig: In ihre gemeinsamen Stellungnahme zum LEP-Entwurf betonen sie, dass es rechtlich bedenklich ist, ein von den Regionalplanungsbehörden strikt zu beachtendes, starres Mengengerüst vorzugeben. Gleiches gelte für die verpflichtende Umsetzung des Klimaschutzplans NRW, dessen genaue Festlegungen aktuell noch gar nicht bekannt sind. Die Bedenken und Anregungen der Münsterlandkreise sind in der ausführlichen Stellungnahme der kommunalen Spitzenverbände zum LEP-Entwurf detailliert begründet.
Zur ersten Jugendausschusssitzung 2014 des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Jugendvorstandes,
die Vertreter des Hauptvorstandes, die Vertreter aus den einzelnen Jugendabteilungen und Interessierte an der Jugendarbeit bei Eintracht Erle, herzlich eingeladen!
Herzlich eingeladen sind auch die Trainer und Betreuer der Jugendgruppen und Jugendmannschaften.
Ziel ist es, neue Ideen in die Jugendarbeit von Eintracht Erle einzubringen und umzusetzen.
Termin: Donnerstag, 3. April 2014 im Vereinslokal Brömmel – Wilms um 19.30 Uhr
v. l. Anna Otte (Team Rose Münsterland), Landrat Dr. Kai Zwicker (Kreis Borken), Heinrich-Georg Krumme (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Westmünsterland), Landrat Konrad Püning (Kreis Coesfeld), Bürgermeisterin Marion Dirks (Billerbeck) und Michael Eilting (Team Rose Münsterland).
Anspruchsvoll, abwechslungsreich, attraktiv: Neue Strecken wecken Vorfreude
Münsterland (pd). Einen Ausschnitt Münsterland von seiner besten Seite präsentieren die neuen Strecken des „Sparkassen Münsterland Giro“, die heute (31.03.2014) vorgestellt wurden. Für den 3. Oktober 2014 können sich die Hobbyradsportler und Profis auf anspruchsvolle, abwechslungsreiche und attraktive Runden freuen, das verspricht ein Blick auf die Routenführung schon jetzt. Die vorgestellten Strecken sind die neunten in neun Jahren Sparkassen Münsterland Giro – allerdings landen sie diesmal nach dem Rennen nicht im Archiv. Das neue Konzept des größten Radrennens in Nordrhein-Westfalen sieht vor, dass in den vier Jahren von 2014 bis 2017 jeweils zwei Kreise gemeinsam Gastgeber sind. Die Strecke durch die Kreise Borken und Coesfeld wird damit in ähnlicher Form auch 2016 wieder gefahren, 2015 und 2017 geht’s durch die Kreise Steinfurt und Warendorf.
Die Erwartungen an den Radsport-Feiertag im Münsterland- das Radrennen findet jeweils am 3. Oktober statt – sind schon jetzt hoch: „Die Veranstaltung hat eine enorme Außenwirkung, auch international“, so Markus Lewe, Oberbürgermeister der Stadt Münster bei der Präsentation der Strecken, „und sie ist ein Wirtschaftsfaktor für die gesamte Region.“ Der Motor für das Rennen seien jedoch die Begeisterung, das Vertrauen in die Arbeit der Organisatoren und die regionale Verankerung des Rennens: „Gut die Hälfte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommt aus Münster und dem Münsterland“, so Lewe, selbst ebenfalls erfolgreicher Teilnehmer des Rennens.
Die erwarten auf den 70, 110 und 140 Kilometer langen Strecken um den „Cup der Sparkasse Münsterland Ost“, den „Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung“ und den „Cup der LBS“ ein durchaus „bergiges Profil“, so Dr. Kai Zwicker, Landrat im Kreis Borken. „Wer noch immer meint, das Münsterland sei einfach nur flach, wird am 3. Oktober überrascht sein.“ Dabei profitiere das Rennen vom neuen Konzept, so Zwicker. Zusätzliche Möglichkeiten durch noch engere Zusammenarbeit über die Kreisgrenzen hinweg machen auch die Strecken noch spannender. „Hier ist der Sparkassen Münsterland Giro wirklich beispielgebend.“
Auch sein Amtskollege Konrad Püning, Landrat im Kreis Coesfeld, sieht im neuen Konzept nur Vorteile. Für den 3. Oktober verspricht er im Kreis Coesfeld, wo der Sparkassen Münsterland Giro bei der Premiere 2006 und dann zuletzt 2010 zu Gast war, eine große Kulisse – und freut sich auf die Werbewirkung der Veranstaltung: „Wir haben bei den Strecken ein ,Best of‘ von Radsportlers Traumstraßen geplant. Die Teilnehmer können sich – nicht zuletzt in den Baumbergen – auf einige Höhepunkte freuen.“
Während die rund 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jedermannrennen von Münster in ihre drei Rennen starten, geht der Tross der Profis am 3. Oktober traditionell aus dem Gebiet der Gastgeber auf die Reise. In diesem Jahr fällt der Startschuss für das gut 205 Kilometer lange Rennen, das wie alle Rennen am Schlossplatz in Münster endet, in der Stadt Billerbeck, wo man für den 3. Oktober ein umfangreiches Programm verspricht. „Das Rennen führte ja schon durch Billerbeck – zuletzt sogar mit einer Sprintwertung – wir können also auf umfangreiche Erfahrungen zurückgreifen“, so Marion Dirks, Bürgermeisterin der Stadt Billerbeck, die sich freut, dass die Domstadt in den Baumbergen beim Sparkassen Münsterland Giro.2014 so richtig im Mittelpunkt steht. „Der Sparkassen Münsterland Giro wird die Stadt Billerbeck am 2. und 3. Oktober gehörig auf den Kopf stellen, aber da freuen wir uns drauf. Wir werden ein exzellenter Gastgeber sein, versprochen.“
Heinrich-Georg Krumme, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westmünsterland, im vergangenen Jahr selbst im Jedermannrennen am Start, kennt die meisten Abschnitte der neuen Runde sogar aus dem eigenen Training. „Was die Höhepunkte betrifft, ist im wahrsten Sinne des Wortes alles dabei“, so Krumme. „Ich kann nur einladen, die Strecken schon einmal in Augenschein und unter die Räder zu nehmen in den kommenden Wochen und Monaten – es lohnt sich in jeglicher Hinsicht. Und wer den 3. Oktober richtig erleben will, dem erlaube ich eine ganz persönliche Empfehlung zu geben: Anmelden, mitfahren und diesen Tag nie mehr vergessen.“
Mit dem Sparkassen Münsterland Giro sei in den vergangenen Jahren eine Veranstaltung aus der Region, in der Region und für die Region gewachsen, so Markus Schabel, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Münsterland Ost, für die Sparkassen, die im neunten Jahr Partner des Rennens sind. „Der Sparkassen Münsterland Giro ist ein Leuchtfeuer für die Region. Das Münsterland ist eine Region mit Dynamik, Begeisterung und Leidenschaft. Hinzu kommt, dass ein Ereignis rund ums Rad gut zu uns passt – dafür müssen wir uns nicht verbiegen. Wir sind eben ein leezenstarkes Münsterland und wir haben kein Problem damit, das auch zu zeigen“, so Schabel. Und das gelte für alle Generationen: „Der Sparkassen Münsterland Giro hat, was jeder Fahrradreifen braucht – Profil! Er schafft den Spagat zwischen Breitensport und Spitzensport und ist Jahr für Jahr ein echtes Familienereignis.“
Zwei Monate nach dem Start der Anmeldung für die Jedermannrennen haben die Organisatoren im Rahmen der Streckenpräsentation eine „auf hohem Niveau zufriedenstellende Bilanz“ gezogen. „Die Entwicklung der Anmeldezahlen ist für uns wenn auch nicht immer ganz logisch, so doch spannend zu beobachten“, so Dr. Andrea Hanke, Beigeordnete und Sportdezernentin der Stadt Münster. „Zwischenzeitlich lagen wir über zehn Prozent über den Vorjahreszahlen, dann einige Tage sogar knapp unter dem Vergleichswert – jetzt liegen wir fast auf den Teilnehmer genau auf dem Rekordwert von 2013.“
Während die Planungen für die Strecken – Änderungen durch Baustellen oder andere Gründe vorbehalten – zunächst abgeschlossen sind, beginnt für das Streckenteam um Leo Bröker jetzt der nächste Schritt der Arbeit vor Ort. „Ab Ostern werden die drei Strecken der Jedermannrennen wieder komplett ausgeschildert sein“, verspricht Hanke. „Mit dieser Aktion haben wir offenbar den Nerv der Radsportler voll getroffen. Die ersten Anfragen, wann denn die Schilder für die neuen Strecken hängen, bekommen wir inzwischen schon im Januar.“
Dafür dass die Planung der neuen Strecken erneut reibungslos verlaufen sei, habe neben Erfahrung vor allem die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Kommunen gesorgt. „Mit diesem Team macht es einfach Spaß“, so Rainer Bergmann, Projektleiter des „Sparkassen Münsterland Giro 2014“. „Am Anfang ist eine neue Strecke immer eine Rechnung mit gefühlt 5239 Unbekannten, aber dann nimmt die Planung ganz schnell Fahrt auf und mit den richtigen Ansprechpartnern öffnen sich Türen, wo man am Anfang nur eine Wand gesehen hat.“ Trotzdem sei es jedes Jahr eine Herausforderung, Strecken zu finden, „die natürlich attraktiv, aber vor allem auch sicher sein soll, die sowohl für das Profirennen passt, aber auch allen Ansprüchen eines sicheren Rennens für 4500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jedermannrennen genügt – und sich gleichzeitig natürlich auch den Belangen des übrigen öffentlichen und privaten Verkehrs anpasst“, so Bergmann. „Aus dieser Sicht haben wir natürlich nichts dagegen, für diesen 3. Oktober eine anspruchsvolle, abwechslungsreiche und attraktive Strecke zu haben, auf die wir nur zu gerne auch am 3. Oktober 2016 wieder zurückgreifen.“
Die Details und Streckenpläne für die insgesamt vier Runden – drei Jedermannstrecken und eine Profistrecke – sind auf der Webseite des „Sparkassen Münsterland Giro 2014“ unter www.sparkassen-muensterland-giro.de veröffentlicht. Dort befindet sich auch die Online-Anmeldung für die Rennen. Derzeit sind noch für alle drei Strecken Startplätze verfügbar. Bereits ausgebucht sind allerdings drei der vier Streckentests, hier sind auf der Internetseite des Rennens nur noch Anmeldungen für den Sondertermin für Frauen möglich, den die Organisatoren erstmals anbieten.
Neue Broschüre über geringfügige Beschäftigung bei den kommunalen Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken erhältlich
Kreis Borken (pd). Ab sofort ist die überarbeitete Broschüre „Geringfügige Beschäftigung – sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen“ bei den Gleichstellungsbeauftragten im Kreis Borken erhältlich. Auf rund 100 Seiten wird in der neu aufgelegten Broschüre all das erklärt, was Arbeitnehmerinnen und -nehmer im Bereich der geringfügigen Beschäftigungen (Minijob) sowie mit einem Einkommen zwischen 450 und 850 Euro (Midijob beziehungsweise Gleitzone) über ihre Rechte und Pflichten wissen sollten.
„Die Rechte und Pflichten der geringfügig Beschäftigten und der Beschäftigten im Niedriglohnsektor sind häufig nicht oder zu wenig bekannt. Deshalb halten wir die Aufklärung der Betroffenen für sehr wichtig“, erklärt Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte im Kreis Borken. Sie erinnert: „Auch wenn der Verdienst eines Minijobs die Haushaltskasse aufbessert, kann diese Beschäftigungsart in eine berufliche Sackgasse führen.“ Die Broschüre liefert in fünf Kapiteln einen Überblick über aktuelle Änderungen im Bereich der Mini- und Midijobs, Begriffserklärungen aus dem Arbeitsumfeld sowie sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen.
Ein Schwerpunkt des kostenlosen Informationsheftes sind die rechtlichen Neuregelungen. Dazu zählt beispielsweise, dass die Verdienstgrenze für geringfügig Beschäftigte zum 1. Januar 2013 von 400 Euro auf 450 Euro erhöht wurde. Außerdem gibt es eine Änderung in Bezug auf die Altersvorsorge. „Anstelle der grundsätzlichen Versicherungsfreiheit ist nun eine Rentenversicherungspflicht eingeführt worden, von der sich die Beschäftigten nur per Antrag befreien lassen können. Für Beschäftigungen, die bereits vor 2013 begonnen haben, gibt es zahlreiche Übergangsregelungen“, erklärt Dagmar Jeske, Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Südlohn. Die Broschüre zeigt außerdem, welche zusätzlichen Leistungsansprüche Minijobberinnen und -jobber durch die Aufstockung der eigenen Rente erhalten.
Nach der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit (Stand Juni 2012) liegt der Anteil der ausschließlich geringfügig entlohnten Frauen im Kreis Borken bei 31,7 Prozent. Der Kreis rangiert damit bezogen auf die Kreise und kreisfreien Städte landesweit an erster Stelle. Minijobs gibt es in fast jeder Branche. Vor allem im Einzelhandel und in der Gastronomie, aber auch im medizinischen Bereich sind häufig Beschäftigte im Bereich der Mini- und Midijobs tätig.
Wer sich über das Thema informieren möchte, findet die Broschüre „Geringfügige Beschäftigung – sozial-, steuer- und arbeitsrechtliche Grundlagen“ im Internet unter www.kreis-borken.de/Gleichstellung. Das kostenlose Informationsheft liegt außerdem ab sofort im Kreishaus sowie bei allen Gleichstellungsbeauftragten in den Städten und Gemeinden des Kreises aus.
Kreis Borken (ots) – (fr) Am Dienstag, 08.04.2014, startet der 6. Blitzmarathon. In den 24 Stunden wird im Kreis Borken an ca. 40 Messstellen die Geschwindigkeit gemessen. Der Blitzmarathon ist Teil der landesweiten Kampagne „Brems dich. Rette Leben!“ Wir bekämpfen den Killer Nr. 1 auf unseren Straßen – die Raserei. Die Bürgerinnen und Bürger können beim nächsten Blitzmarathon durch ein Voting aktiv mitwirken und aus 130 Messstellen „ihre Messestelle“ auswählen. An den 40 Messstellen, auf die die meisten Stimmern entfallen sind, wird es vom 08. bis zum 09.04.14 blitzen.
„Zeigen Sie durch Ihre Beteiligung, dass Ihnen die Raserei auf unseren Straßen nicht egal ist und beteiligen Sie an unserem Voting,“ so der Leiter der Verkehrsdirektion, Jochen Büßink, zum Start der Aktion.
Am Montag, 31.03.2014, werden auf der Internetseite der Kreispolizeibehörde Borken http://www.polizei.nrw.de/borken die 130 zur Wahl stehenden Messstellen veröffentlicht. Das Voting endet mit Ablauf des 03.04.2014.
Gewählt werden kann per Telefon (02861-900 6363) – jeweils von 08 – 18 Uhr
oder per Mail (das Verfahren ist auf der Internetseite dargestellt).
„Ich freue mich sehr darüber, dass viele Medien unsere Aktion unterstützen und ebenfalls ein Voting anbieten. Das ist ein Zeichen im Kampf gegen die Raserei!“ so Jochen Büßink zur Beteiligung der Medien.
Am Samstag, 5. April, laden die Raesfelder Burgmusikanten um 19:30 Uhr zum Frühlingskonzert mit dem Vororchester, Jugendorchester und Hauptorchester herzlich in die Zweifachsporthalle am Michael ein. Einlass ist ab 18:30 Uhr, nach der Vorabendmesse in St. Martin.
Die Enttäuschung war doch deutlich zu spüren, denn gleichsam „direkt vor der Nase weggeschnappt“ wurde dem Orgelbauverein von St. Martin Raesfeld eine sehr gut erhaltende „Sandtner Orgel“ im Bistum Essen. Der „Verhandlungspreis“ von 168.000 Euro war „erschwinglich“, aber am Ende ging dann dieses gute Stück leider doch ins Bistum Regensburg.
Bei der Mitgliederversammlung am Dienstagabend im Pfarrheim am Hohen Weg, lag die Enttäuschung zwar noch im Raum, aber letztendlich hieß es dann auch: Nach vorne schauen, weiter suchen, denn nun wissen wir genau was wir brauchen und was nicht.
„Dass es mit der Sandtner Orgel nicht gegklappt hat, lag nicht alleine am Preis. Wir hatten sogar mehr geboten als unsere Konkurrenz. Hier spielten meiner Meinung nach andere Kriterien wie „Beziehungen“, eine große Rolle“, meinte Pressesprecher Helmut.
Rundum hatte diese Orgel allen zugesagt. Die „vergebliche Liebesmüh“ hatte auch einen Lerneffekt, indem er dem Orgelbau-Verein viele weitere Türen geöffnet hat“, so Vorsitzender Rainer Fölting.
„Wir hatten die Chance eine für uns preislich angemessene Orgel zu bekommen, die auch optimal in unsere Kirche passte, aber das Bistum Münster hat sich dann anders entschieden. Jetzt müssen wir weiter nach vorne schauen“, setzte Karl-Heinz Tünte hinzu. Der Preis für eine neue Orgel allerdings ist auch in den letzten Monaten nicht günstiger geworden und liegt immer noch bei einer stolzen Summe von einer halben Million Euro.
Aus diesem Grunde hat der Vorstand des Orgelbauvereins einen Dispositionsentwurf für eine neue Orgel erstellt. „Wir haben sechs Firmen angeschrieben und zu einem Termin bzw. Gespräch vor Ort eingeladen. Wir hoffen, dass wir hier dann drei oder vier Firmen für eine Ausschreibung gewinnen können“, erklärte Vorsitzender Fölking zum weiteren Vorgehen des Vorstands. Mit diesem Vorschlag waren dann alle Anwesenden einverstanden.
Das Gesamtvorhaben stellt eine sehr große Herausfordung für den Verein dar, denn immerhin muss der Verein zwei Drittel des jeweiligen Anschaffungspreises selber tragen. Bei der oben bereits genannten fiktiven Summe von 500.000.- Euro werden dann also etwa 350.000.- € gebraucht. Eine stolze Summe, die schwerlich in Raesfeld durch Aktionen und Spenden auf die Schnelle aufzutreiben ist. Darüber hinaus haben Firmen eine zweijährige Vorlaufzeit, wenn es um eine neue Orgel geht.
Insgesamt sind mittlerweile 25.514 Euro in der Kasse, zusammengesetzt aus Aktionen und 46 Einzelspenden, sowie die Beiträge von 71 Mitgliedern.
„Es schadet aber nicht, wenn man trotzdem weiterhin darauf hofft, noch einmal so ein tolles und gebrauchtes Schnäppchen zu finden“, so Hermann-Josef Buning, Organist. „Wir müssen wirklich darauf achten, dass die Grundsubstanz stimmt und somit weitere große Folgekosten ausgeschlossen werden“, setzte er hinzu.
Damit Geld rein kommt, nutzt der Verein die Gelegenheit am Wahlsonntag, den 25. Mai 2014 für ein Familienfest auf der Wiese neben der Sebastian Grundschule. „Es ist eine gute Gelegenheit. Denn wenn rund 7000 Bürger zur Wahlurne in der Schule gehen, können auch wir gut besucht werden“, so der Vorsitzende Rainer Fölting. Die Gemeinde hat schon ihre Zustimmung gegeben.
Das Ferienlager 2014 der kath. Kirchengemeinde St. Martin Erle, Raesfeld und Rhedebrügge fährt wieder nach Manderscheid, in die Vulkaneifel. Vom 7. Juli bis 17. Juli (Montag bis Donnerstag) können 9 bis 13 jährige unter der Aufsicht von jugendlichen Betreuern im Jugendhüttendorf „Ferien machen”.
„Ein super-tolles Ferienerlebnis” soll es auch in diesem Jahr werden. „Von morgens bis abends volles Programm”, von Chaosspiel bis Quizshows, Freibadbesuch, Grillen, Tageswanderungen, Lagerschützenfest und vieles mehr sollen „Das beste am ganzen Sommer!” werden.
Das kleine Hüttendorf gab dem Ferienlager eine besondere Atmosphäre. Viele Spiel- und Freizeitaktivitäten bieten die nahe gelegenen Sport- und Spielplätze. Übernachtet wird in Blockhütten, in richtigen Betten und mit Vollpension.
Das Ferienlager 2014 wird organisatorisch geleitet von der kath. Kirchengemeinde St. Martin Erle, Raesfeld und Rhedebrügge Maria Kruse, Mitglied im Jugendausschuss des Pfarreirats, übernimmt die Lagerleitung zusammen mit Dorit Göllmann.
Die Anmeldung erfolgt am Sonntag, 30. März von 11:30 Uhr bis 12:30 Uhr im Pfarrheim an der Femeiche, Ekhornsloh. Der Teilnehmerpreis beträgt pro Kind 280,00 Euro. (2. Kind 240,- Euro 3. Kind 200,- Euro) Eine Anzahlung von 25,00 Euro ist am Anmeldetag fällig.
Es soll ein unvergessliches und super tolles Ferienerlebnis für die Kinder werden. Weitere Informationen gibt es bei Maria Kruse, E-Mail: [email protected]
Anmeldeformulare, Anmeldebedingungen und Reisecheckliste sowie Kontaktmöglichkeiten sind unter http://www.ferienlager-erle.de zu finden.