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Heiming KG – Berufskraftfahrer im Nahverkehr (m/w/d)

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Wir sind seit über 50 Jahren ein solides Ausbildungsunternehmen mit modernem Arbeitsumfeld und vielseitigen Aufgaben mit qualitäts-und serviceorientierter Ausrichtung.

Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams dringend

Berufskraftfahrer im Nahverkehr (m/w/d) in Vollzeit, mit Führerscheinklasse CE, Kennziffer 95

Dein Aufgabengebiet:

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  • Abholung von Waren bei Lieferanten
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  • Rücknahme der Ware
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Dein Profil:

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  • Zuverlässigkeit
  • Führerscheinklasse CE mit Kennziffern 95
  • Kranerfahrung
  • Service- und Kundenorientierung
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Unser Angebot:

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  • Pünktliche und Leistungsgerechte Bezahlung
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  • Umfassende Einarbeitung und ein freundliches Betriebsklima

Du kannst Dich freuen auf:

  • Jobrad
  • Betriebliche Altersvorsorge
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  • Einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz und auf leistungsgerechte Bezahlung

Wenn Du auch Teil unseres Teams werden möchtest, dann sende deine Bewerbung an:

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Heiming KG Holz + Baustoffe
z. Hd. Frau Heiming-Mechlinski
Zur Reithalle 66
46286 Dorsten-Lembeck

[email protected]

Umweltministerin Heinen-Esser sieht Pferderiss mit Sorge

Im Wolfsgebiet Schermbeck in Hünxe wurde wieder, vermutlich durch einen Wolf, ein Pony gerissen. Zu diesem Vorfall äußert sich nun die Umwelt-Ministerin NRW Heinen-Esser.

Heinen-Esser sieht die Übergriffe durch den Wolf auf Pferde mit Sorge – Förderrichtlinie sollen ausgeweitet werden. Kleinere Pferde sicherheitshalber nachts einstallen

Nach dem Riss eines Pferdes in Hünxe, der vermutlich laut Umweltministerium NRW Heinen-Esser auf einen Wolf im Wolfsgebiet Schermbeck zurückzuführen sei, kündigt nun Ministerium an, dass die Förderrichtlinie und die damit verbundene Unterstützungs-Leistungen auch auf Pferdehalter ausgeweitet werden sollen. Aktuell werden konkrete Rahmenbedingungen und Kriterien derzeit ausgearbeitet. Diese sollen auch Pferde in den betroffenen Regionen besser vor Übergriffen schützen.

Pferd durch Kehlbiss getötet

„Es bereitet mir Sorge, dass nach Schafen, die auf den Weiden geschützt werden müssen, jetzt offenbar auch einzelne Pferde angegriffen werden. Wenn sich der Verdacht bestätigt, dass das Pony von einem oder mehreren Wölfen gerissen wurde, wäre es bereits der dritte Wolfsriss eines Ponys“, sagte Umwelt- und Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die am Nachmittag mit dem Halter des Ponys telefoniert hat.

Entnahme der Wölfin GW954f bei Gefahr für Pferde

Bei dem letzten Riss des Pferdes, deuten nach einer ersten Bewertung die Anzeichen darauf hin, dass das Pony durch einen Kehlbiss getötet wurde, heißt es. Sobald die Untersuchungsergebnisse des Senckenberg-Instituts und des CVUA sowie die abschließende Analyse des LANUV vorliegen, müsse das Ministerium die Lage auf aktueller Basis neu bewerten. „Die Frage einer Entnahme ist erneut zu stellen, wenn die Wölfin GW954f an dem Vorfall beteiligt war und die Gefahr besteht, dass verstärkt Pferde Opfer von Übergriffen werden“, so die Ministerin.

Pferde sicherheitshalber nachts einstallen

Vor dem Hintergrund des aktuellen Risses habe die Ministerin die Landwirtschaftskammer gebeten, eine Hotline einzurichten, um individuell auf aktuelle Fragen eingehen zu können. Zur Vorsorge sollten, sofern logistisch möglich, einzelne kleinere Pferde nicht über Nacht auf ungeschützten Weiden gehalten werden.

Am Tage des Risses sei gegen 16 Uhr der Vorfall vor Ort von einem Mitarbeiter des LANUV und einem Wolfsberater des Landesbetriebes Wald und Holz NRW dokumentiert worden.

Es wurden Abstrichproben für eine DNA-Untersuchung genommen, die vom Senckenberg Forschungsinstitut in Gelnhausen analysiert werden. Darüber hinaus wurde das Pony heute, 12. Oktober 2021, zur veterinärpathologischen Untersuchung in das Chemische- und Veterinäruntersuchungsamt (CVUA) Rhein-Ruhr-Wupper in Krefeld verbracht.

Weitere Risse

Im Oktober 2020 wurde ein Wolfsriss eines Ponys auf einer Weide in Bottrop-Kirchhellen registriert, am 4. Januar 2021 wurde ein Pony auf einer Weide ebenfalls in Hünxe tot aufgefunden. Eine Individualisierung der beteiligten Wölfe war in beiden Fällen nicht möglich.

Wölfe im Wolfsgebiet Schermbeck

1995 wurde der erste Wolf und im Jahre 2000 das erste Rudel in Deutschland nachgewiesen. 2009 erfolgte der erste Nachweis eines einzelnen, durchziehenden Wolfs in Nordrhein-Westfalen.

Im Oktober 2018 wies das Umweltministerium mit dem „Wolfsgebiet Schermbeck“ am unteren Niederrhein das erste Wolfsgebiet in NRW aus, nachdem davon auszugehen war, dass eine Wölfin mit der Kennung GW954f (Gloria von Wesel) im Kreis Wesel standorttreu geworden ist.

Weiterer Wolf bestätigt

Im April 2020 konnte das LANUV das Vorkommen eines weiteren männlichen Wolfes mit der Kennung GW1587m im Wolfsgebiet Schermbeck bestätigen, im selben Jahr hatte das territoriale Wolfspaar im Territorium „Schermbeck“ erstmals Nachwuchs. Aktuell sind zwei erwachsene Tiere und eine bisher unbekannte Zahl an Welpen nachgewiesen.

Hinweis: Pferd oder Pony?

Ob Pferd oder Pony entscheidet einzig alleine die Größe. Festgelegt in Deutschland ist, dass Pferde mindestens 1,48 Meter groß sind. Alles, was kleiner ist, wird als Pony bezeichnet. Hierbei ist die Höhe am sogenannten Widerrist, ein leicht hervorstehender Knochenwirbel zwischen Hals und Rücken des Tiers, entscheidend.

Vielseitige Informationen: Queer-Stammtisch beim Hamaland-Tag

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Vreden (drk-press). Homo-, Bi-, inter- und transsexuelle Menschen auch im ländlichen Raum sichtbar machen, sich untereinander vernetzen und Informationen weitergeben:

Dies ist ein Ziel des Queer-Stammtisches, der sich im Sommer 2021 auf Initiative des Generationenbüros in Vreden gegründet hat und sich 14-tägig im Twickler-Treff in Vreden trifft. Erstmals war der Stammtisch beim Hamaland-Tag in Vreden für alle sichtbar vertreten.

„Wir haben zahlreiche spannende Gespräche geführt und sind gespannt, ob wir durch unseren Infostand neue Mitglieder für unseren Stammtisch gewinnen konnten“, so Michael Plesker vom Stammtisch.

Von Seiten der vorbeiflanierenden Bevölkerung seien positive Reaktionen gekommen. Es sei vor allem für jüngere Menschen wichtig, Informationen zu erhalten und Ansprechpartner*innen zu kennen. Aber auch Eltern, deren Kinder sich outen, benötigen häufig Gesprächspartner, um einen Weg zu finden, wie sie ihre Kinder am besten unterstützen können, wie es in einer Mitteilung des DRK-Pressedienstes heißt.

Queer-Stammtisch beim Hamaland-Tag in Vreden; rechts Sarah Kattenbeck und (daneben) Edith Gewers, die das Generationenbüro Vreden für das Rote Kreuz im Kreis Borken vertreten. Quelle: Vreden.

Im Vorfeld des Hamaland-Tages hatten die Mitglieder bereits zahlreiche Infomaterialien, Regenbogenflaggen, Handzettel und vieles mehr zusammengestellt. Finanziell unterstützt wurde dies durch die Sparkassen-Stiftung mit einer Spende von 800 Euro.

So waren die Teilnehmenden des Infostandes auch geschlossen mit T-Shirts unter dem Motto „Grenzenlos Queer“ vertreten. „Das Motto haben wir ausgewählt, um zu verdeutlichen, dass wir Menschen nicht nur aus Vreden, sondern auch aus den Nachbarregionen ansprechen und motivieren möchten, sich mit uns zu vernetzen“ sagt Heike Jaswetz, Stammtisch-Mitglied.

Der Queer-Stammtisch wird konzeptionell durch das Generationenbüro, die Integrationsagentur und die Servicestelle des Roten Kreuzes im Kreis Borken sowie durch die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden und die Gemeindecaritas unterstützt, heißt es abschließend.

www.DRKBorken.de

Daniel Wiegmann ist neuer evangelischer Pfarrer in Schermbeck

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Daniel Alexander Wiegmann ist seit Sonntag neuer Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schermbeck.

Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Georgskirche wurde der 35-Jährige vom Weseler Superintendenten Thomas Brödenfeld offiziell in jenes Amt eingeführt, das er bereits am 4. Oktober begonnen hatte. Daniel Wiegmann ist nach Heinrich Jakob Paschen (1931-1974), Wolfgang Bornebusch (1974-2008) und Dieter Hofmann (2008-2021) erst der vierte Pfarrer der Georgsgemeinde seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

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Superintendent Thomas Brödenfeld begleitete am Sonntag den neuen Pfarrer Daniel Wiegmann (vorne v.l.) zum Einführungsgottesdienst in der Georgskirche. Foto: Helmut Scheffler

Bereits im vergangenen Jahr zeichnete es sich ab, dass Daniel Wiegmann Nachfolger des bisherigen Pfarrers Dieter Hofmann würde. Die Stellenausschreibung fand im Jahre 2020 statt. Es bewarben sich zwei Kandidaten, die eine Probepredigt halten mussten, eine Unterrichtsprobe mit den Konfirmanden geben mussten und im Rahmen eines Bewerbungsgespräches mit dem Presbyterium Punkte sammeln konnten. Im Mai 2021 entschied sich das Presbyterium einstimmig für Daniel Wiegmann.

Alle 14 Presbyter stimmten mit „ja“

Die offizielle Entscheidung für Daniel Wiegmann fiel am 18. August 2021 im Rahmen des vom Superintendenten Thomas Brödenfeld geleiteten Wahlgottesdienstes in der Georgskirche, an dem 14 Presbyter teilnahmen. Die Presbyter wurden einzeln aufgerufen, um mit „ja“, „nein“ oder „Enthaltung“ abzustimmen. Alle 14 Presbyter stimmten mit „ja“.

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Daniel Wiegmann. Foto: Helmut Scheffler

Daniel Wiegmann wuchs in Gladbeck auf. Nach dem Abitur in seiner Heimatstadt Gladbeck im Jahre 2007 studierte er in Wuppertal und Münster Evangelische Theologie. Nach dem bestandenen ersten Examen wurde er in den Jahren 2014 und 2015 an der Universität Münster für eineinhalb Jahre lang wissenschaftliche Hilfskraft. Seine praktische Ausbildung zum Pfarrer (Vikariat) hat er zwischen den Jahren 2015 und 2018 in der Evangelischen Gemeinde Raesfeld und in Gemen absolviert.

Montreal

In der kleinen deutsch- und englischsprachigen St.-Johannes-Kirchengemeinde im kanadischen Montreal konnte Wiegmann 2018/2019 ein einjähriges Auslandsvikariat absolvieren. Dort erlebte er, wie eine Kirchengemeinde in einem ganz anderen gesellschaftlichen Kontext ihren Glauben lebt.

Am 2. Februar 2020 wurde Daniel Wiegmann in Bielefeld als Pfarrer ordiniert. Als die beiden evangelischen Gemeinden Milse und Altenhagen im Januar 2021 fusionierten, war Wiegmann bereits Pfarrer der beiden Gemeinden, zu denen 3.700 Gemeindeglieder gehörten.

Auf dem Weg vom Gemeindehaus in der Kempkesstege über die Mittelstraße und die Schustergasse zur Georgskirche begleiteten am Sonntag mehrere Geistliche und die Presbyter der Georgsgemeinde den jungen Pfarrer zum Gottesdienst. Von den rund 2.700 Gemeindegliedern der Georgsgemeinde konnte Volker Franken als Vorsitzender des Presbyteriums am Sonntag etwa 40 zum Einführungsgottesdienst begrüßen.

Musikalische Gestaltung

Für die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes sorgten der Organist Marco Rohde, der Gitarrist Patrick Bönki vom „YOU“ der Georgsgemeinde und die Sängerin Annika Friedrich, die unter anderem das Lied mit dem Wunsch sang: „Ich wünsch´ dir alles Glück dieser Welt und dass sie für dich noch ganz lange hält!“ In seiner Predigt befasste sich Wiegmann mit den Versen 5 bis 8 aus dem elften Kapitel des Lukas-Evangeliums, die sich mit einem bittenden Freund beschäftigen.

Georgsgemeinde ist eine lebhafte, aktive Gemeinde

Nach dem Gottesdienst kamen noch mehr Besucher zum geselligen Teil der Pfarrer-Einführung ins Gemeindehaus, wo die Gäste zum Kaffeetrinken eingeladen wurden. Der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Stiemer überreichte dem neuen Pfarrer einen Blumenstrauß mit den Worten: „Ihre Vorgänger haben das Feld gut bestellt. Die Georgsgemeinde ist eine lebhafte, aktive Gemeinde. Es bleibt nun Ihrer Fantasie überlassen, das Ganze noch auszubauen.“

Gahlen-St.-Georg-Pfarrer-Wiegmann

Als Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Wesel verband Christoph Kock seine Glückwünsche mit der Hoffnung, dass Sie – wie ich – den Reiz dieser Region kennen lernen.“ Gleichzeitig freute er sich über die Möglichkeit, gemeinsam im Kirchenkreis Wesel Projekte zu starten.

Gut ausgebaute Ökumene

Pastor Xavier Muppala und die Pastoralreferentin Desirée Kaiser luden den Pfarrer Wiegmann zum Besuch in der Ludgerusgemeinde ein. „Ich bin unendlich dankbar für die bereits gut ausgebaute Ökumene“, beschrieb Kaiser die gute Zusammenarbeit der beiden Kirchengemeinden im Ortskern. „Wir müssen“, so Muppala, „auch weiterhin gut zusammenarbeiten und uns noch mehr austauschen.“

„Die Schermbecker machen es uns sehr einfach, dass wir uns schon jetzt hier wohlfühlen“, freute sich Pfarrer Wiegmann in der Rückschau auf die letzten Wochen. Inzwischen bewohnt er mit seiner Frau Sara und dem sechs Monate jungen Sohn Julian das renovierte Pfarrhaus in der Kempkesstege. Für die Zeit nach der Einarbeitung warten schon Aufenthalte in einer Muckibude, das Fahrradfahren, das Klavierspielen und die Kochkünste am Herd auf Daniel Alexander Wiegmann. Helmut Scheffler

Vogelwelt – Lio Nienhaus aus Erle liebt die Naturfotografie

Lio Nienhaus aus Erle liebt die Naturfotografie. Wenn er mit seiner Kameraausrüstung auf Fotosafari geht, dann bleiben seinen Kinderaugen keine Vögel verborgen.

Vorbild und Lehrmeister von Lio ist sein Großonkel Heinz Nienhaus, der ebenfalls über Jahre hinweg ein begeisterter Naturfotograf ist.

Gerade mal neun Jahre alt ist der Erler Junge, der seit einiger Zeit die Naturfotografie zu seinem Hobby gemacht hat. Stundenlang sitzt er mit seiner großen Kameraausrüstung im Versteck, um den richtigen oder einen bestimmten Vogel mit seiner Kamera einzufangen.

Seine Liebe zur Fotografie hat eine Vorgeschichte. Er tritt in die Fußstapfen seines Onkels Heinz Nienhaus, der mittlerweile für den Jungen nicht nur Vorbild, sondern auch sein Lehrmeister geworden ist.

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Naturfotograf Heinz Nienhaus. Foto: privat(Archiv)

Erste Foto-Reise ging nach Schweden

Seit seinem zweiten Lebensjahr begleitet Lio seinen Onkel bei der Naturfotografie auf seine Fotosafaris. Die erste Reise führte 2014 nach Schweden. „Das hat ihm gut gefallen und Lio war so von den Tieren so sehr begeistert, sodass wir noch zweimal infolge dort hingefahren sind“, erzählt Nienhaus nicht ohne Stolz.

Um die heimische Vogelwelt überhaupt kennenzulernen, nahm der Onkel ihn zu einer Winterfütterung erstmalig Anfang 2020 mit. Ausgerüstet mit einer schweren Kamera, versuchte der Junge mit einem 600 mm Objektiv, seine ersten Naturaufnahmen zu machen. Das ging aber regelrecht in die Hose, denn: „Die Kamera war so schwer, dass er, damit aus dem Auto heraus kaum hantieren konnten. Deshalb haben das wir das alles nach 15 Minuten wieder abgebrochen“, erinnert sich Nienhaus.

Alternativ gab es dann beim nächsten Mal ein kleineres Zoom-Objektiv 150-600. Das hatte Nienhaus noch in seinem Bestand. Das sei für die kleinen Kinderhände viel leichter gewesen, sodass Lio damit seine ersten Fotos machen konnte.

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Farbenprächtiger Eisvogel. Foto: Lio Nienhaus

Naturfotografie mit Eisvogel im Garten

Wie der Zufall es wollte, hatte sich im Winter 2020/21 ein Eisvogel am Gartenteich von Heinz Nienhaus für drei Monate in Erle niedergelassen. Eigens dafür wurde ein Tarnzelt im Garten aufgebaut. Hier entstanden dann ersten guten Aufnahmen.

Angespornt vom Erfolg folgten noch einige Winterfütterung wo unter anderem der Kernbeißer, Mittelspecht, Buntspecht, Buchfink fotografieren werden konnten. Im Frühjahr machten sich Onkel und Großneffe dann auf den Weg in die nähere Umgebung.

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Seltenes Blaukehlchen. Foto: Lio Nienhaus

Gefallen an der Artenvielfalt

In den Rhader Wiesen, der Dingdener Heide und Tiergarten am Schloss fotografierte Lio weite Vögel wie den Schwarzspecht, die Schafstelze und das
Schwarzkehlchen. Das Interesse an die heimische Vogelwelt wurde bei Lio größer und mit zunehmender Artenzahl hat Lio dann immer mehr Gefallen an der Naturfotografie gefunden. Das Onkel- Neffe Gespann ging erneut auf Reise, nach Greetsiel. „Um das seltene Blaukehlchen vor die Fotolinse zubekommen, mussten wir sogar zweimal dort hinfahren“, fügt Nienhaus hinzu. Noch heute sei Nienhaus darüber erstaunt, wie ein neunjähriges Kind es schaffe, nach der langen Fahrt, dem endlosen, teilweise erfolglosem Warten und Suchen und ohne jemals zu meckern, die Lust und Freude an diesem Hobby nicht zu verlieren.

Uferschwalbe
Uferschchwalbe mit Nachwuchs. Fot: Lio Nienhaus

Herbsttour zu den Wildgänsen

Im Sommer ging es dann noch nach Sythen, um Uferschwalben zu fotografieren. Jetzt im Herbst werden beide, der kleine und der große Fotograf sich auf den Weg machen, um die Wildgänse zu fotografieren. Für das Frühjahr 2022 sei, so Nienhaus, schon eine einwöchige Foto-Tour nach Langeneß mit dem Fotografenfreund Rolf Behlert gebucht. Hier soll an sieben Tagen, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang fotografiert werden. „Ich bin schon heute auf das Ergebnis gespannt, denn immerhin liegen zwischen dem ältesten und jüngsten Fotografen 70 Jahre unterschied“, sagt Nienhaus. Darüber hinaus wartet er ab, wie lange das Interesse an der Naturfotografie bei Lio anhält, oder ob er sich dann doch zukünftig wieder seinen anderen Hobbys wie Schach oder Fußballspielen zuwendet.

Alle heimischen Vögel von Lio Nienhaus in der Fotostrecke!

Kunst von Jutta Reidenbach die auffällt

Großformatig, abstrakt und in Acryl, mit Farben von kräftig Rot bis Pastell.

Die Künstlerin Jutta Reidenbach aus Erle sagt: Ich kann auch „klein“. Das sei aber eher selten.

Seit 2004 ist Jutta Reidenbach freischaffende Künstlerin. Bis vor zwei Jahren lebte sie noch in Düsseldorf und hatte dort in den vergangenen Jahren auch so einige Kunstausstellungen. Bedingt durch den Umzug nach Erle und Corona sei es in den letzten Monaten, besonders was Ausstellungen anbelangt, ruhiger um sie geworden. Umso mehr freute sich die Malerin, dass sie beim Heimatshoppen im September erstmalig auch in Erle ihre großflächigen Bilder dem Publikum präsentieren konnte. „Für mich war das ein großer Erfolg und ich freue mich im Nachgang darüber, dass ich dazu die Gelegenheit bekam“.

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Die Bilder von Jutta Reidenbach sind abstrakte Acrylbilder. Teilweise fertigt sie diese auch als Auftragsarbeit an. Allein in Erle habe sie in den letzten Monaten schon 15 Auftragsbilder angenommen und gemalt, darunter auch das Schloss Raesfeld. Sie bevorzugt gegenständlich Motive in Spachteltechnik. Diese seien aber immer noch erkennbar.

Spachteltechnik

Gemalt habe sie schon als Kind immer gerne. So sei auch später die Malerei für Reidenbach immer von großem Interesse gewesen. Sich intensiv damit auseinandergesetzt und vier Jahre einen Kunstunterricht besucht habe sie sich ab 2004 und in Düsseldorf. „Zuerst fing ich an, auf Papier zu malen, unter anderem auch mit Aquarell. Später wechselte ich dann zur Spachteltechnik mit verschiedenen Materialen und der abstrakten Malerei “, erzählt die Erlerin. Lieblingsmotive gebe es nicht. „Inspiriert werde ich immer durch die Umwelt. Wenn ich schöne Farben oder Motive sehe, dann versuche ich diese auf die Leinwand zu bringen“.

Aktuell arbeitet Reidenbach immer dienstags und donnerstags in einem Schermbecker Atelier auf der Mittelstraße. Von 10 bis 12 Uhr haben Interessierte die Möglichkeit, sich weitere Bilder in der Ausstellung anschauen.

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Fotos: Petra Bosse

Hans Brune bleibt Vorsitzender des Raesfelder Heimatvereins

Zur Jahreshauptversammlung begrüßte der Vorsitzende Hans Brune die Mitglieder des Heimatvereins im Pfarrsaal. Er dankte den vielen freiwilligen Helfern, die die Arbeit im Verein unterstützen.

Finanzen:

In Abwesenheit des Geschäftsführers Heinz Rickert trug Ruth Beering den Kassenbericht vor. Der Verein ist finanziell gut aufgestellt. Auch seitens der Kassenprüfer Paula Nagel und Helmut Hater gab es keinerlei Beanstandungen. Die Mitgliederversammlung erteilte dem Vorstand daraufhin Entlastung.

Ehrung von Vereinsjubilaren:

Auf 25 Jahre Vereinszugehörigkeit blickt Henny Höft zurück. Seit 30 Jahren dabei sind Resi Büsken sowie Paula und Werner Nagel. Seit 40 Jahren halten Dr. Herbert Kipp und Fritz Rest dem Verein die Treue. Leider konnte von den Jubilaren aufgrund von Urlaub, Krankenhausaufenthalt, weite Anreise etc. niemand anwesend sein. Der Vorsitzende Hans Brune wird den Geehrten in den nächsten Tagen ein Präsent überbringen.

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Der Vorstend (v.l.). Ruth Beering, Christiane Danblon, Fritz Pelikan, Vorsitzender Hans Brune, Maria Burbaum, Karl-Heinz Tünte, Maria Großwendt, Manfred Epping, Heinrich Grömping, Hubert Nattefort. (Foto: Richard Beering)

Wahlen

Vorstandswahlen standen auf der Tagesordnung. Wiedergewählt wurde der 1. Vorsitzende Hans Brune. Geschäftsführer Heinz Rickert stand nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung. Zum neuen Geschäftsführer wurde Manfred Epping gewählt, der bisher das Amt eines Beisitzers innehatte. Zum neuen Beisitzer wurde Heinz Rickert gewählt. Als Beisitzer wiedergewählt wurde Heinrich Grömping.

Wiedergewählt wurden auch die beiden Kassenprüfer Paula Nagel und Helmut Hater. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Bericht aus den Gruppen

Für den Natur- und Vogelschutz berichtete Fritz Pelikan über den Umzug des Werkraumes in der Sebastianschule, der mit einigem Aufwand verbunden ist und bis zum Ende des Jahres abgeschlossen sein wird.

Maria Großwendt: Falls Corona es zulässt, soll neben den turnusmäßigen Wanderungen im kommenden Jahr wieder eine Wanderwoche stattfinden.

Karl-Heinz Tünte berichtete über die Arbeit der Gruppe der Genealogen. So konnte die Gruppe u. a. Anfragen zur Familienforschung hilfreich unterstützen.

Ausblick

Aufgrund der Corona-Pandemie sind im Jahr 2021 fast alle geplanten Veranstaltungen ausgefallen. Mit der Aufstellung des neuen Jahresprogramms für 2022 hofft der Verein, dass alle Veranstaltungen durchgeführt werden können. https://www.heimatverein-raesfeld.de

Ruth Beering, Christiane Danblon, Fritz Pelikan, Vorsitzender Hans Brune, Maria Burbaum, Karl-Heinz Tünte, Maria Großwendt, Manfred Epping, Heinrich Grömping, Hubert Nattefort

(Foto: Richard Beering)

Mode neu erleben bei Cohausz in Borken

In den letzten Monaten wurde das Haus neu gestaltet und zukunftsorientiert ausgerichtet.

Borken (pd). Einkaufen soll zukünftig noch mehr zum Erlebnis werden: Mit einer erweiterten Auswahl des Sortimentes, entspannter Atmosphäre die zum Verweilen einlädt, Einzigartigem Design und dem gewohnt hohen Anspruch an Service, Beratung und Qualität.

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„Wir haben unser Modehaus in den zurückliegenden Monaten mit ganz viel Herz, Energie und Leidenschaft umgebaut, neu gestaltet, renoviert und dekoriert. Cohausz präsentiert sich jetzt noch modernen und mit ganz viel WOW-Effekten“, betont Moritz Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung.

Das Modehaus Cohausz in Borken schließt an diesem Wochenende den seit Juli andauernden Umbau des Hauptgeschäftes in der Kapuzinerstraße 8-12 ab und lädt herzlich zum Besuch des neu gestalteten Geschäftes ein.

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Herrenabteilung. Fotos: Cohausz

1.000 Quadratmeter neu gestaltet

Im Rahmen des Umbaus wurde die gesamte Damenfläche auf ca. 1.000 Quadratmeter im gesamten Erdgeschoss neu gestaltet. Die Stilwelten gehen fließend ineinander über, diverse Inspirationspunkte zeigen aktuelle Outfitvorschläge und geschmackvoll eingerichtete Lounges laden die Shoppingbegleitung zum Wohlfühlen ein.

Neu geschaffen und deutlich erweitert wurde auch die Herrenabteilung. Diese befindet sich nun auf zwei Etagen. Ein Highlight bildet sicherlich die neue Cohausz StyleLounge im 2. Obergeschoss mit einem einzigartigen Blick über den Walienplatz. Hier finden Herren begehrte Marken wie Marc O`Polo, Boss, Joop und Tommy Hilfiger, sowie Anzüge für alle Anlässe.

Auch die kleinsten Gäste haben Ihren eigenen Bereich und können während des Besuchs in einer neuen Spielecke die Zeit genießen.

Neueröffnung wird nach dem Umbau gefeiert. Dazu sind alle Besucher herzlich eingeladen, ein neues Cohausz zu erleben.

Kleinpferd vom Wolf in Hünxe gerissen

Ein Kleinpferd stand erneut auf dem Speiseplan von Wölfen im Wolfsgebiet Schermbeck

In der Nacht vom Sonntag, den 10. auf den 11. Oktober wurde auf einer Weide in Hünxe ein Kleinpferd gerissen. Bereits im Januar diesen Jahres ist ein Shetlandpony auf einer Wiese in Hünxe am Hardbergweg und im November 2020 in Kirchhellen gerissen worden. Damit ist es das dritte Pferd, was Opfer von Wölfen geworden ist.

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Das Kleinpferd mit einem Stockmaß von 1,30 Meter wurde durch einen Kehlbiss getötet und anschließend ca. 10 Meter auf der Weide verzogen.

Laut Mitteilung von Eckhard Vornbrock vom Gahlener Bürgerforum Wolf wiege ein Pony in dieser Größe rund 250 bis 300 kg! Gefressen wurden ca. 40 kg Muskelfleisch und Innereien. Das Kleinpferd stand auf einer Weide mit meinem für Pferde üblichen Weidezaun.

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Fotos: Gahlener Bürgerforum Wolf


Aufgrund dieser Tatsachen muss laut BFG Wolf davon ausgegangen werden, mehrere Wölfe beteiligt waren.
Leider gibt es von Seiten der NRW-Landesregierung für Pferde- und Rinderhalter immer noch keine verbindlichen Empfehlungen für den Bau wolfsabweisender Zäune.
Zudem gibt es für diese Gruppen bisher keine finanziellen Förderungen, um sich vor Wolfsattacken zu schützen.

Raesfeld – Einbruch in Wohnhaus

Raesfeld (ots) – In der Zeit von Samstag, 15.15 Uhr, bis Sonntag, 07.25 Uhr, drangen Einbrecher auf dem Pfarrer-Trockel-Pättken in ein Wohnhaus ein.

Der oder die Täter hatten dazu ein Fenster aufgehebelt. Entwendet wurden Bargeld, Schmuck und eine Münzsammlung. Die Polizei sucht Zeugen.

Hinweise bitte an die Kripo in Borken (02861) 9000.

Unbekannte stehlen trächtiges Mutterschaf in Borken

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Ein Schaf fehlt. Trächtiges Tier gestohlen

Borken (ots) – Ein tragendes Muttertier haben Unbekannte in Borken aus einer siebzehnköpfigen Herde gestohlen. Das Schaf stand auf einer mit Schafsdraht umzäunten Weide am Dülmener Weg, als der Dieb zwischen Mittwoch, 17.00 Uhr, und Freitag, 17.00 Uhr, zuschlug.

Die Polizei erbittet Hinweise an die Kripo in Borken: Tel. (02861) 9000.

Raesfeld – Fahrradfahrerin leicht verletzt Autofahrer gesucht

Raesfeld (ots). Am Samstag befuhr eine 27 Jahre alte Fahrradfahrerin aus Raesfeld gegen 14.50 Uhr die Straße Friedholt in Richtung Schermbecker Straße. An der Einmündung Dechant-Karthaus-Straße, so die 27-Jährige, sei ihr die Vorfahrt durch einen Pkw genommen worden, so dass sie stark abbremsen musste. Es kam zu keinem Zusammenstoß, die Radfahrerin erlitt aber infolge des Bremsmanövers leichte Verletzungen. Bei dem Pkw handelt es sich um einen schwarzen Hyundai – im Kennzeichen befanden sich die Buchstaben A und H sowie die Zahlen 1 und 5. Der Fahrer bzw. die Fahrerin kann nicht beschrieben werden. Er oder sie sowie Hinweisgeber werden gebeten, sich an das Verkehrskommissariat in Borken (02861) 9000 zu wenden.

Buntes Treiben beim Herbstfest auf der Erler Babywiese

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Zwischen 72 Minibäumchen auf der Erler Babywiese feierte der Heimatverein Erle sein Herbstfest

Bei herrlichem Wetter konnten sich Kinder und Eltern am vergangenen Wochenende endlich wieder zu einem Herbstfest auf der Babywiese des Heimatvereins Erle an der Erler Mühle treffen.

Erle(pd). Bei Kaffee und Apfelkuchen sowie frisch gepresstem Apfelsaft von den Äpfeln der Wiese ließ man es sich gut gehen. Die Kinder konnten auf dem weitläufigen Gelände ausgiebig spielen und mit Andreas Cluse auf dem Trecker umherfahren. Zur Unterhaltung führten die Erler „Breijpottspöllers“ (Kinder der Plattdeutsch-AG) das Tanzlied „Äppelken will danzen“ und das Märchen „Denn dicken, fetten Pannekooken“ auf. Norbert Sabellek begleitete auf der Gitarre die Lieder.

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Foto: Heimatverein Erle

Auf der Wiese stehen mittlerweise 72 Minibäumchen (Apfel, Birne, Zwetschge), deren Pflanzung die Eltern für ihre Kinder seit 2017 vorgenommen hatten. Im letzten Jahr wurden eine Kräuterspirale und ein Hochbeet angelegt sowie ein Geräteschuppen gebaut. Am Samstag, 6. November, findet die Neupflanzung von Bäumchen statt. Alle Eltern, die für ihre Kinder ein Babybäumchen pflanzen möchten, können sich bei Norbert Sabellek (Tel: 6646) dafür anmelden.

Spielzeugmarkt in der Julia-Koppers-Gesamtschule

Am Samstag, 30.10. findet von 15:00-17:00 Uhr der Spielzeugmarkt in der Julia-Koppers-Gesamtschule, Zum Michael 10, in Raesfeld statt.

In diesem Jahr übernehmen erstmals der Förderverein der Kita St. Martin Raesfeld und der Förderverein der Kita St. Michael Raesfeld, die Organisation.

Verkauft werden Spielzeug jeglicher Art, Bücher, CD’s, Puzzle, Spiele, Kinderfahrräder, -sitze, Trettraktoren, Puppen, Roller usw.

Die Abgabe der Sachen ist am Samstag, 30.10. von 9:00-11:00 Uhr. Alle Gegenstände müssen mit Kunden Nr. und Preis ausgezeichnet sein. Spiele und Puzzle müssen vollständig und gut verschlossen sein.
Der Verkaufserlös bzw. nicht verkauftes Spielzeug können abgeholt werden am Sonntag, 31.10. von 11:30-12:00 Uhr.

10% des Verkaufserlöses kommen den beiden Fördervereinen und somit den Kindern aus den Kitas zugute. Weitere Infos und die Ausgabe der Kundennummern können per E-Mail an [email protected] eingeholt werden.

Für die Veranstaltung gelten die aktuellen Corona-Hygienemaßnahmen.

Boxer Fiete fährt zur Deutschen Meisterschaft

Raesfelder Boxer-Rüde Fiete und sein Herrchen Michael Beyer haben hohe Ziele – Erst Deutscher Meister werden und dann die Weltmeisterschaft

Coole Schnauze, freundlicher Blick und unverhohlene Neugier, so begrüßt Boxer Fiete v. Friedrichsee seine Besucher an der Haustür in Raesfeld.

Hier muss dann auch schon mal sein Herrchen Michael Beyer eingreifen, denn der vierjährige Rüde mag die volle Aufmerksamkeit, egal ob streicheln oder spielen. Da macht er auch vor einer weißen Hose nicht halt.

25 von rund 5000 Artgenossen haben es geschafft

Aktuell bereitet sich jedoch der Vierbeiner auf seinen großen Auftritt am Samstag bei der Deutschen Meisterschaft IGP 2021 in Gelsenkirchen vor. Im September belegte Fiete in der Vorrunde in Gütersloh den ersten Platz und konnte sich mit 25 weiteren Artgenossen von rund 5000 Boxern für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Er schnüffelte sich in die oberste Liga des Hundesports.

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Zwei, die sich kennen, respektieren und verstehen. Michael Beyer und sein Boxer Fiete. Foto: Petra Bosse

Nasenarbeit

Während seiner Schutzhundeausbildung stehen drei Disziplinen im Vordergrund: Nasenarbeit, Gehorsam und Beschützen. „Bei der Nasenarbeit geht es darum, dass, wenn ich auf dem Weg von meinem Haus ins Dorf beispielsweise ein Feuerzeug verliere, der Hund die Strecke abläuft, findet und anzeigt“, erklärt Michael Beyer. Sprich: Die ohnehin schon sehr gute Hundenase, wird noch weiter trainiert.

Disziplin und Gehorsam

Nichts ist wichtiger in der Hundeerziehung als guter Gehorsam. Und auch das beherrscht der muskulöse und temperamentvolle Rüde bestens. So bleibt er, wenn Herrchen Platz vor einem Geschäft sagt, solange dort auf einer Stelle sitzen, ohne Leine, bis er wiederkommt. Und auch beim Bummel durch eine Stadt weiß Fiete, dass er, auch ohne Leine, bei Fuß gehen muss. „Er bleibt immer an meiner Seite und lässt sich auch von anderen Hunden dann nicht provozieren. Er geht gelassen daran vorbei. Nicht weil er es immer möchte, sondern weil er es soll“, fügt Beyer hinzu und schmunzelt.

Schutzhund

Wer einen Hund wie Fiete an seiner Seite hat, muss sich um seine Sicherheit keine Sorgen machen, denn auch was seinen Beschützerinstinkt anbelangt, ist der Boxer bestens ausgebildet. Zum Beispiel zeigt er an, wenn sich ein Fremder im Garten oder in der Garage rumtreiben. Nicht nur das, er liebt Verstecke oder das Versteckspiel.

Eindringliche werden schnell erkannt, gefunden und gestellt. Auch das hat Hund Fiete während seiner fast vierjährigen Schutzhundeausbildung gelernt. Das bedeutet: „Wenn sich ein Fremder auf dem Hof hinter einem Holzstapel oder in irgendeinem sonstigen Versteck in Sicherheit wiegt, hat sich getäuscht“, so Beyer. Denn Fiete stöbert jeden in seinem Versteck auf. „Er zeigt mir dann sofort an, wo sich jemand versteckt hat, und wenn jemanden flüchten will, dann stellt er sich vor ihn“, ergänzt der Hundehalter.

Beschützerinstinkt

Vom Charakter her sei Fiete ein absolut friedliches Tier. Spielt mit jedem seiner Artgenossen, ob klein oder groß. Wenn es aber um sein Frauchen Margret geht, dann schiebt er auch ohne Kommando Wache. Beispielsweise bei einem gemeinsamen Spaziergang im Wald und Fiete Gefahr wittert, dann werde diese schnell erkannt. „Dann stellt er sich sofort zwischen Angreifer und seinem Frauchen, fügt Michael Beyer hinzu.

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Noch ein wenig chillen, bevor es am Samstag so richtig sportlich wird.

Familienhund, freundlich und zuverlässig

Boxer als Hunderasse begleiten Michael Beyer schon seit vielen Jahren. Bereits sein Großvater hatte einen. Fiete v. Friedrichsee ist mittlerweile der fünfte Hund dieser Rasse im Hause Beyer. Besonders die Attribute familienfreundlich, treu, ehrlich, zuverlässig und aufmerksam schätzt Beyer sehr bei dieser Rasse.

Schon als Welpe ging es mit dem Vierbeiner auf den Polizeihund Sportverein Bocholt. Dann kam der wöchentliche Vielseitigkeit- und Gebrauchshundesport im Hundesportverein hinzu. Dafür fährt Michael Beyer auch schon mal gerne quer durch das Münsterland, denn trainiert wird im Boxerklub Münster, in Burlo und im Polizeihundsportverein Bocholt, wo Beyer gleichzeitig Geschäftsführer ist.

Guter Freund und Partner

Auch was die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten anbelangen, ergänzen sich Boxerrüde und Herrchen hervorragend. „Er ist für mich ein guter Freund und Partner. Alles was er erlernt hat, habe ich ihm mit Leckerchen und genügend Spielzeit beigebracht“, erklärt Beyer, denn für ihm sei es wichtig, dass es dem Hund gut geht. Und das Fiete mit seiner Ausstrahlung, nicht nur in seiner Familie, sondern auch bei den weiblichen Artgenossen beliebt ist, zeigt sich daran, dass alle Fiete wollen. Und das hat Spuren hinterlassen. Mittlerweile ist er Vater von über 40 Hundekinder. Die weiteste Verehrerin kam aus Schweden.

Weltmeisterschaft

Nun heißt es für die beiden, Ruhe bewahren und sich auf den großen Tag am Samstag in Gelsenkirchen mental vorzubereiten. Da fällt dann auch schon mal mehr ein Leckerchen ab, was Fiete schwanzwedeln sehr begrüßt. Immerhin haben sich Hund und Herrchen in den letzten Tagen intensiv mit anderen Hundesportkollegen anderer Rassen, besonders im Bereich Fährtenarbeit, vorbereitet und sich ein weiteres großes Ziel gesetzt: „Wir wollen gewinnen, um dann an der Boxer-Weltmeisterschaft WUBOX teilnehmen zu können“.

Wir vom Heimatreport drücken der Fellnase und seinem Menschenfreund dafür kräftig beide Daumen.

Hunde sind nicht unser ganzes Leben, aber sie machen aus unserem Leben ein Ganzes

—Roger Caras
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So sehen Sieger aus… auf geht’s zur Deutschen Meisterschaft. Fotos: Petra Bosse

Update: Serval konnte eingefangen werden

Eine gute Nachricht aus Stadtlohn: Der Serval konnte eingefangen werden.

Die Geduld aller Beteiligten hat sich gelohnt. Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei und auch Privatpersonen hatten lange ausgeharrt. Die kleine Raubkatze ist jetzt auf dem Weg in eine Auffangstation im Ruhrgebiet, nachdem es von einem Fachmann in ein Netz gelockt wurde.

In Stadtlohn ist ein Serval gesichtet worden. Nun wird der Halter der Raubkatze gesucht

Stadtlohn. Da werden sich die Gartenbesitzer in Stadtlohn gewundert haben, als sie plötzlich eine Raubkatze in ihrem Garten sahen. „Hier ist ein Leopard im Garten“, lautete der Notruf in der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Borken.

Als Polizeibeamte in Stadtlohn eintrafen, sah es im ersten Moment tatsächlich nach einem Leoparden aus, aber als das Tier seine Ohren aufstellte war klar, dass es sich eher um einen Serval (Raubkatze) handelt.

Fauchend tummelte sich das exotische Tier in einem Garten an der Finkenstiege. Bislang konnte das Tier laut Mitteilung der Polizei Kreis Borken noch nicht eingefangen werden. Der Halter ist unbekannt. Er oder andere Hinweisgeber, die Angaben zu diesem Tier geben können, werden gebeten, sich direkt telefonisch an die Polizei Borken unter (02861) 9000 oder den Notruf 110 zu wenden.

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Wer kann Hinweise auf den Halter der Raubkatze geben? Foto: Polizei

Hinweis

Der Serval kommt ausschließlich in Afrika vor. Südlich der Sahara ist er noch weit verbreitet: er gehört zur Fauna der meisten Länder vom Senegal im Westen und Somalia im Osten Afrikas bis in den Süden der Republik Südafrika. Allerdings hat der Serval sehr spezifische Ansprüche an seinen Lebensraum, so dass er nur jeweils einzelne Regionen in diesem Verbreitungsgebiet bewohnt. In der südafrikanischen Kapprovinz ist er beispielsweise ausgestorben. Quelle: Wikipedia

Heimatreport.TV – Tausende Besucher kamen zum Erntedankumzug nach Erle

Wieder einmal kamen zahlreiche Besucher zum Erntedankumzug nach Erle

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Der Wagen der KLJB Erle/Rhade beim diesjährigen Erntedankumzug 2013 (Foto: Ralf Steiger)

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.

Der Film vom Erntedankumzug 2013 wird Ihnen präsentiert von der Volksbank Erle eG – Ihre Bank mit Herz

Monatsmarkt in Raesfeld ist vor dem Herbstmarkt

Am Donnerstag, den 07. Oktober findet im Raesfelder Ortskern ein letztes Mal in diesem Jahr der Monatsmarkt statt.

Der Herbstmarkt findet statt am 06. und 07.11.2021 jeweils von 11-18 Uhr.

Neben den Textil- und Kurzwarenhändlern, bei denen man so manches Schnäppchen erlangen kann, sind unter anderem auch ein Blumen- und ein Gewürzhändler vertreten. Dazu gibt es Fischbrötchen oder frisch gebackenen Reibekuchen.

An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen.

Der Ortsmarketingverein weist zudem darauf hin, dass der Kappesmarkt in diesem Jahr ausfällt. Als Alternative wird es einen Herbstmarkt mit regionalen Produkten geben. Verkauft werden Kohl, Gemüse, Obst und ähnlichen Produkte der Jahreszeit von heimischen Landwirten. Der Markt wird sich von Beginn der Weseler Straße (Höhe Sportgeschäft Bakalorz) bis zum Rathausplatz erstrecken.

Viele glückliche Gesichter – Preisverleihung des Volksbank-Quiz

Insgesamt 40 Preise konnten vergeben werden

Raesfeld. In viele glückliche Gesichter konnten die Mitarbeiterinnen der Volksbank Raesfeld und Erle eG am Dienstagnachmittag blicken. Denn zur Preisverleihung eines Gewinnspiels der Bank kamen zahlreiche Kinder und Jugendliche in das Forum der St. Sebastian Grundschule in Raesfeld.

Die Volksbank veranstaltete für ihre jungen Kunden ein kleines Quiz mit Fragen rund um die neue gemeinsame Bank. Auch ein wenig Wissen über die Orte Raesfeld und Erle war notwendig. Unter den Teilnehmenden mit den richtigen Antworten wurden hochwertige Preise mit einem Gesamtwert von etwa 1.400,00 EUR verlost.

Kleiner Ausgleich ausgefallene Veranstaltungen

Das Quiz sollte ein kleiner Ausgleich für die vielen Veranstaltungen sein, die im Laufe der Corona-Pandemie ausfallen mussten. Kino- oder Freizeitparkbesuche konnten in dieser Zeit nicht stattfinden. „Es ist schade, dass wir unsere Aktionen in der letzten Zeit nicht durchführen konnten. Daher wollten den Kindern und Jugendlichen eine kleine Freude mit dem Gewinnspiel machen“, erklärt Sylvia Schlusemann, Jugendberaterin der Bank, die Aktion. Ihre Kollegin Katja Hoogendijk ergänzt: „Es freut uns sehr, dass so viele Kinder mitgemacht haben. Wir sind ganz überwältigt von der zahlreichen Teilnahme“.

Volksbank-Raeseld-Erle-Preisverleihung-Quiz

Zur Preisverleihung lud die Bank alle Gewinner in die St. Sebastian Grundschule in Raesfeld ein.
Anne Nienhaus und Adrian Weber konnten sich jeweils über eine Smartwatch freuen. Katharina Klostermann und Laurenz Grösbrink gewannen einen City- und einen Stunt-Scooter. Eine Karakoke-Box konnte Nele Voß entgegennehmen.

Musikalisch wurde es auch bei Alicen-Mira Mönch und Moritz Gerdes: sie gewannen eine JBL Bluetooth-Box und Noelle Sulzbach erhielt JBL Bluetooth Over-Ear Kopfhörer. Beeke Gudel bekam einen LEGO Friends Freundschaftsbus überreicht und Anton Kargel einen ferngesteuerten Stunt-Racer von LEGO Technik. Ein neues Longboard konnte Helena Kula mit nach Hause nehmen.

Zusätzlich konnten noch 28 Trostpreise verteilt werden. Hier freuten sich die Gewinner und Gewinnerinnen über Gutscheine für das Kinocenter Borken, für Spielwaren Spangemacher oder eine tragbare Musikbox von JBL.

Maskenpflicht in Schulen soll nach den Ferien aufgehoben

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Neue Regelungen nach den Herbstferien an Schulen in NRW

Der erste Schultag nach den Herbstferien startet mit Testungen – Am 25. Oktober 2021 und am 2. November 2021 werden alle Schülerinnen und Schüler getestet, danach gilt der vor Ort vereinbarte Rhythmus.

Am ersten Schultag nach den Herbstferien (25. Oktober 2021) werden zum Unterrichtsbeginn in allen Schulen einschließlich der Grund- und Förderschulen Testungen für Schülerinnen und Schüler, die nicht immunisiert (geimpft oder genesen) sind, durchgeführt. Für Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal gilt dies entsprechend.

Ab dem zweiten Schultag werden die schon bislang in den Schulen durchgeführten Tests für Schülerinnen und Schüler sowie für das in Präsenz tätige schulische Personal bis zum Beginn der Weihnachtsferien fortgeführt. Das gilt sowohl für die Corona-Selbsttests (dreimal pro Woche) als auch für die PCR-Pooltests (zweimal pro Woche).

Den für die PCR-Pooltestungen (Lolli-Test an den Grund- und Förderschulen) vorgesehenen Testrhythmus können Sie dem Testkalender entnehmen: Am 25. Oktober 2021 und am 2. November 2021 werden alle Schülerinnen und Schüler getestet, danach gilt der vor Ort vereinbarte Rhythmus.

Testungen während der Herbstferien

Auch wenn in den Herbstferien die regelmäßigen schulischen Testungen entfallen, haben Schülerinnen und Schüler eine Reihe von Möglichkeiten, sich auf eine mögliche Corona-Infektion testen zu lassen. Zu besonderen Regelungen bei Teilnahme an Ferienangeboten der OGS finden Sie unten Näheres.

Kein schulischer Testnachweis (sog. Testfiktion) für jüngere Schülerinnen und Schüler während der Dauer der Herbstferien

Die zugunsten der Schülerinnen und Schüler unter 16 Jahren bestehende Regelung nach § 2 Absatz 8 Satz 3 Coronaschutzverordnung wird für die Dauer der Herbstferien ausgesetzt, da die Grundlage der Testfiktion – das engmaschige Testregime in den Schulen – in den Schulferien entfällt. Diese Regelung ist bereits Bestandteil der ab dem 1. Oktober 2021 gültigen Fassung der Coronaschutzverordnung. Demnach benötigen Schülerinnen und Schüler – sofern sie nicht geimpft oder genesen sind – für alle 3G-Veranstaltungen in den Ferien einen aktuellen negativen Test. Dieses führt zu vermehrten Tests bei Freizeitaktivitäten in den Ferien und damit zu einer insgesamt besseren Überwachung der Infektionslage.

Testungen insbesondere von Reiserückkehrern

Viele Schülerinnen, Schüler sowie Lehrkräfte und sonst an Schulen Tätige werden in den Herbstferien im Ausland Urlaub machen. Hier gilt für alle Personen, die älter als 12 Jahre und nicht immunisiert sind, bei der Wiedereinreise nach Deutschland eine Testpflicht (§ 5 Coronavirus-Einreiseverordnung).

Insbesondere in bestimmten Regionen im Ausland besteht eine erhöhte Gefahr, sich mit dem Covid-19-Virus anzustecken (Hochinzidenzgebiete). Hier gilt für alle Betroffenen ab 12 Jahren – unabhängig von einer Impfung oder einer Genesung – in jedem Fall eine Testpflicht (§ 5 Coronavirus-Einreiseverordnung).

Kostenlose Testungen für Kinder und Jugendliche

Die Bürgertests werden ab dem 11. Oktober 2021 grundsätzlich kostenpflichtig. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahre gilt dies jedoch nicht; die Tests bleiben kostenfrei.

Es besteht also auch in den Ferien ein umfängliches Testangebot, gerade auch für die Gruppe der noch nicht geimpften Kinder und Jugendlichen.

Appell an Eltern

Das Schulministerium NRW bitte alle Eltern und Verantwortlichen den Appell weiterzugeben: Lassen Sie Ihre Kinder, wenn noch kein Impfschutz vorliegt, zumindest in den letzten Tagen vor Schulbeginn zur Sicherheit einmal testen. Dies ist ein zusätzlicher freiwilliger Beitrag zu einem möglichst sicheren Schulbeginn am 25. Oktober 2021.

Maskenpflicht

Vor dem Hintergrund dieser positiven Entwicklung und unter Berücksichtigung des weiteren Infektionsgeschehens ist es die Absicht der Landesregierung, die Maskenpflicht im Unterricht auf den Sitzplätzen mit Beginn der zweiten Woche nach den Herbstferien (2. November 2021) abzuschaffen. Im Außenbereich der Schule besteht bereits heute keine Maskenpflicht mehr. Eine Maskenpflicht besteht dann nur noch im übrigen Schulgebäude insbesondere auf den Verkehrsflächen. Eine abschließende Information dazu sowie zu einer entsprechend geänderten Coronabetreuungsverordnung erhalten Sie noch in der ersten Schulwoche nach den Herbstferien.“

Ganztags- und sonstige schulische Betreuungsangebote

Ferienangebote der OGS in den Herbstferien können uneingeschränkt stattfinden, auch als standortübergreifende Angebote. PCR-Pooltests (Lollitests) finden in den Herbstferien nicht statt. Während der Herbstferien können daher zur Testung der Schülerinnen und Schüler und ggfs. auch des Betreuungspersonals die in den Schulen vorhandenen Selbsttests genutzt werden (bis zu dreimal pro Woche). Die Schulträger können die dazu notwendigen Umverteilungen vorhandener Testsets bei Bedarf vornehmen.

Besondere Bestimmungen für die Berufskollegs

An den Berufskollegs hat sich durch Impfangebote vor Ort, zudem für Auszubildende in den Betrieben sowie durch fortlaufende Testungen und geänderte Quarantäneregeln die Lage für die im Herbst anstehenden Berufsabschlussprüfungen gegenüber der für die letzten Prüfungen erheblich verändert. Die Vorgabe, drei Wochen vor den Prüfungsterminen den Unterricht statt in Präsenz in Distanz zu erteilen gilt daher nicht weiter. Diese Auffassung vertreten auch die für die Durchführung der Berufsabschlussprüfungen verantwortlichen zuständigen Stellen.

Klassenfahrten

Für die Durchführung von Schul- bzw. Klassenfahrten gilt seit dem Beginn des Schuljahres, dass alle Schulen frei in der Planung und Durchführung solcher Fahrten sind. Im Unterschied zu den beiden vorangegangenen Schuljahren kann davon ausgegangen werden, dass hierbei in voller Kenntnis der Pandemiebedingungen geplant und entschieden wird. Daher muss die Schule, müssen die Eltern selbst Vorsorge für mögliche Risiken treffen. Dies gilt vor allem auch für den Abbruch von Fahrten wegen eines Infektionsfalls.

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