Eine gute Nachricht aus Stadtlohn: Der Serval konnte eingefangen werden.

Die Geduld aller Beteiligten hat sich gelohnt. Ordnungsamt, Feuerwehr, Polizei und auch Privatpersonen hatten lange ausgeharrt. Die kleine Raubkatze ist jetzt auf dem Weg in eine Auffangstation im Ruhrgebiet, nachdem es von einem Fachmann in ein Netz gelockt wurde.

In Stadtlohn ist ein Serval gesichtet worden. Nun wird der Halter der Raubkatze gesucht

Stadtlohn. Da werden sich die Gartenbesitzer in Stadtlohn gewundert haben, als sie plötzlich eine Raubkatze in ihrem Garten sahen. „Hier ist ein Leopard im Garten“, lautete der Notruf in der Leitstelle der Kreispolizeibehörde Borken.

Als Polizeibeamte in Stadtlohn eintrafen, sah es im ersten Moment tatsächlich nach einem Leoparden aus, aber als das Tier seine Ohren aufstellte war klar, dass es sich eher um einen Serval (Raubkatze) handelt.

Fauchend tummelte sich das exotische Tier in einem Garten an der Finkenstiege. Bislang konnte das Tier laut Mitteilung der Polizei Kreis Borken noch nicht eingefangen werden. Der Halter ist unbekannt. Er oder andere Hinweisgeber, die Angaben zu diesem Tier geben können, werden gebeten, sich direkt telefonisch an die Polizei Borken unter (02861) 9000 oder den Notruf 110 zu wenden.

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Wer kann Hinweise auf den Halter der Raubkatze geben? Foto: Polizei

Hinweis

Der Serval kommt ausschließlich in Afrika vor. Südlich der Sahara ist er noch weit verbreitet: er gehört zur Fauna der meisten Länder vom Senegal im Westen und Somalia im Osten Afrikas bis in den Süden der Republik Südafrika. Allerdings hat der Serval sehr spezifische Ansprüche an seinen Lebensraum, so dass er nur jeweils einzelne Regionen in diesem Verbreitungsgebiet bewohnt. In der südafrikanischen Kapprovinz ist er beispielsweise ausgestorben. Quelle: Wikipedia

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