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Landfrauen Erle laden zur Jahreshauptversammlung ein

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Die Jahreshauptversammlung der Landfrauen Erle, Raesfeld, Homer und Marbeck  findet am Donnerstag, 19.01.2023, 14.30 Uhr in der Gaststätte Brömmel-Wilms, Erle statt.

Dazu sind alle Mitgliederinnen herzlich eingeladen. Interessierte sind ebenso herzlich willkommen.

Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Nachmittag mit der plattdeutsch-AG der Silvesterschule. Die „Brejpottspöllers“ tragen Lieder, Reigenspiele und Geschichten vor.

Kundgegeben wird zudem ein Rückblick der gemeinsamen Veranstaltungen sowie interessante Programmpunkte aus dem KreislandFrauenverband Borken.

Es wird ein Kostenbeitrag für Mitglieder von 10 € und Nichtmitglieder von 12 € erhoben.

Anmeldungen bitte bis zum 16.01.2023 bei den jeweiligen Teamsprecherinnen. Maria Schlüß: 02865 609795, Anneliese Bölker: 02865 489, Karina Hüging: 02865 9099888 und Dorothee Sundermann: 02861 67469

Kreisverkehr am Helweg wird umgebaut und entschleunigt

Der Bau- und Umweltausschuss Raesfeld hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, den Kreisverkehr am Helweg umzubauen und auch den Ausbau der Straße ortsauswärts bis zur Markstegge zu genehmigen.

Der Bau- und Umweltausschuss stimmte der Planung des Kreises Borken zum Umbau des Kreisverkehrs an der Straße „Helweg“ und dem Kostenanteil der Gemeinde zu.

Diese Entscheidung wurde getroffen, nachdem der Kreisverkehr als Unfallhäufungsstelle mit mehreren Verletzten aufgefallen ist. Das Ziel des Umbaus ist es, das Tempo der Autos vor und im Kreisverkehr zu verringern. Das Bauamt hat zusammen mit der zuständigen Straßenbaubehörde, dem Kreis Borken, eine Planung erarbeitet, um dieses Ziel zu erreichen.

85 Prozent der PKWs fahren hier zu schnell

Vorausgegangen war eine Geschwindigkeitsmessung. Hier wurde festgestellt, dass der Kreisverkehr aufgrund seiner Bauart wesentlich zu schnell durchfahren wird. Aber auch auf dem Streckenabschnitt zwischen der Markstegge und dem Kreisverkehr, wurde ermittelt, dass 85 % der Fahrzeuge in diesem Bereich, in dem ein Tempolimit von 50 km/h gilt, schneller als 75 km/h fahren.

Mehrere Unfälle

Bauamtsleiter Bernd Roters erklärte, dass es am Kreisverkehr am Helweg mehrere Unfälle gegeben habe. Ein Grund, dass die zuständige Straßenbaubehörde und der Kreis Borken wurden informiert. Es wurde eine Planung erarbeitet, um das Tempo der Autos vor und im Kreisverkehr zu verringern.

Die ursprüngliche Planung des Kreises sah Querungshilfen vor, aber nur einen Geh- und Radweg auf der Nordseite des Helwegs. Nach Gesprächen mit der Verkehrsunfall-Kommission, an denen der Kreis, die Polizei und die Gemeinde teilnahmen, hat sich die Kommission „unglücklich über nur einen Radweg“ geäußert und der Kreis Borken hat daher umgeplant und sieht jetzt auch auf der Südseite einen Geh- und Radweg vor. Beide Wege werden 2,50 Meter breit und gepflastert.

Zebrastreifen, Riffel- und Punktplatten

Der Kreisverkehr selbst wird umgebaut, um das Tempo der Fahrzeuge zu verringern. Dazu wird ein Innenkreis mit einer 5 cm hohen Kante eingebaut und Zebrastreifen, Riffel- und Punktplatten werden aufgebracht, um Sehbehinderten beim Überqueren der Fahrbahn zu helfen. Radfahrer werden in den Kreisverkehr geleitet, damit Autofahrer langsam hinter ihnen bleiben müssen.

Kosten

70% des Vorhabens werden nach einem genehmigten Förderantrag der Bezirksregierung bezuschusst, während sich der Kreis Borken und die Gemeinde Raesfeld die restlichen 30% teilen.

Der Kreis Borken hat für die geplante Maßnahme, die sich auf geschätzten Baukosten von
550.000,- € belaufen wird. Das Gesamtpaket wird die Gemeinde 82.500 Euro kosten, wobei nur die Beleuchtung, die normalerweise Sache der Kommune ist, 65.000 Euro kosten wird. Bauamtsleiter Roters wies darauf hin, dass der Ausbau der Straße ortsauswärts bis zur Markstegge ebenfalls notwendig ist, um den Verkehr sicherer zu gestalten.

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Nicht antworten! Polizei warnt vor betrügerischen WhatsApp-Nachrichten

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Nicht antworten! Warnung vor betrügerischen WhatsApp-Nachrichten vermeintlicher Verwandter. Davor warnt heute die Polizei Münster

Der Grund für diese Warnung seien seit Sonntagabend (8.1.) die bei der Polizei Münster bereits eingegangenen drei Hinweise auf mutmaßlich betrügerische WhatsApp-Nachrichten.

Der Inhalt dieser Nachrichten sei immer gleich. Eine vermeintlich verwandte Person gibt vor, dass ihr Handy kaputt sei, und bittet um eine WhatsApp-Nachricht an die angeblich neue Nummer, zum Beispiel: „Hallo Mama, mein Handy ist kaputt. Dies ist meine neue Handynummer. Die kannst du dir einspeichern. Schickst du mir eine Nachricht auf WhatsApp? Vielen Dank“

Die Polizei warnt dringend davor, auf solche Nachrichten zu antworten, und rät:

Betroffene sollten ihre Angehörigen grundsätzlich zunächst unter der altbekannten Nummer anrufen und sich nach der Echtheit der Nachricht erkundigen. Im Verdachtsfall sollte sofort die 110 gewählt werden.

Und auch die Polizei warnt vor der betrügerischen WhatsApp-Masche

WhatsApp-Masche verfängt erneut

Nicht nur Geld an Betrüger überwiesen hat eine Bocholterin im Glauben ihrer Tochter zu helfen, sondern zudem Fotos ihrer Kreditkarte inklusive mehrerer Transaktionsnummern übermittelt.

Auch hier erfolgte die Kontaktaufnahme mit der üblichen Masche: „Mama, ich habe ein neues Handy und die Bankapp funktioniert noch nicht. Könntest du bitte eine Rechnung für mich überweisen!“ Nachdem in den vergangenen Tagen die skrupellosen Betrüger im Kreis Borken keinen Erfolg hatten, erbeuteten sie nun nach derzeitigem Ermittlungsstand wieder einen vierstelligen Eurobetrag. 

Weitere Tipps, um sich vor miesen Betrugsmaschen am Telefon zu schützen, gibt die Polizei Münster auf ihrer Internetseite: https://muenster.polizei.nrw/artikel/gefahren-am-telefon

Jahresbilanz 2022 der Feuerwehr Raesfeld – Doppelt so viele Einsätze wie 2021

Das Jahr 2022 war für die Feuerwehr Raesfeld und den Löschzug Erle ein ereignisreiches Jahr, in dem 199 Einsätze durchgeführt wurden – doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte leisten insgesamt 4747 Einsatzstunden, im Vergleich zu 3262 Stunden im Jahr 2021.

Laut dem Leiter der Feuerwehr, André Szczesny, konzentrierten sich die meisten Fälle auf die Monate Februar, April und Mai, in denen die Wetterlage mit zahlreichen Sturmeinsätzen die Arbeit der Feuerwehr erforderte.

Einsatz-Feuerwehr-Raesfeld-Sturm-Burgstrasse_Raesfeld
Einsatz Burgstraße Raesfeld. Foto: Feuerwehr Raesfeld

Im Einzelnen teilen sich die 199 Einsätze wie folgt auf (In Klammern die Einsätze 2021)

  • Brände 32 (16)
  • Mensch in Notlage 14 (4)
  • TH-Unwetter 78 (7)
  • TH-Verkehrsunfall 9 (14)
  • TH-Ölspur 12 (9)
  • TH-Sonstige Einsätze 10 (8)
  • Unterstützung Rettungsdienst 6 (3),
  • Brandsicherheitswache 7 (0)
  • Brandschutzerziehung 7 (0)
  • Fehlalarme 5 (0) und
  • sonstige Einsätze 9 (17).​

Die Feuerwehr Raesfeld und der Löschzug Erle hatten im Jahr 2022 eine Reihe von Einsätzen, darunter einige besonders anspruchsvolle Fälle.

Großbrände 2022

Einer davon war ein Scheunenbrand am 17. Mai, bei dem die Alarmierung um 01:41 Uhr erfolgte und beide Löschzüge einiges an Arbeit abverlangte. Der Chef der Feuerwehr berichtete, dass in der Einsatznachbearbeitung festgestellt wurde, dass während des Feuers Asbest freigesetzt wurde.

Ein weiterer großer Einsatz war ein Schwelbrand in einer Strohremise in Borken-Grütlohn am 08. Juli. Hier unterstützte die Feuerwehr Raesfeld die Feuerwehr Borken.

Vegetationsbrand B224/A31

Großbrand B224 A 31 Feuerwehr Raesfeld
Großbrand B224 A 31. Fotos: Feuerwehr Raesfeld

Einer der größten Einsatzstellen war ein Vegetationsbrand am 23. August an der B224/A31, kurz vor der Kreuzung Freudenberg. Die Raesfelder Einsatzkräfte unterstützten dabei die Feuerwehren aus Dorsten und Schermbeck. Auch Raesfelder Landwirte waren vor Ort und unterstützten die Feuerwehr mit zusätzlichem Löschwasser in Güllefässern.

Highlight 2022

Als ein Highlight des Jahres verzeichnet Szczesny das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) für den Löschzug Erle.

Nach fast drei Jahren konnte das Fahrzeug persönlich im Oktober bei der Firma Schlingmann in Dissen abgeholt und in den Dienst gestellt werden.

Bischof Genn erlässt Auflagen für ehemaligen Pastor aus Raesfeld

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Bischof Genn erlässt Auflagen für Pfarrer in Lindern und ehemaligen Pastor aus Raesfeld

Unter Auflagen kann der Pfarrer der Kirchengemeinde St. Katharina von Siena in Lindern und ehemaliger Pastor der Kirchengemeinde Raesfeld in sein Amt zurückkehren.

Der Pfarrer war zuvor im August 2022 wegen eines Vorwurfs betreffend grenzverletzenden Verhaltens im Jahr 2010 beurlaubt worden (wir berichteten). 

Grund für die Beurlaubung ist laut Pressemittelung von Bistum Münster, dass einer Betroffenen aus dem Jahr 2010 im Frühjahr 2022 eine fünfstellige Anerkennungszahlung durch die Unabhängige Kommission für Anerkennungsleistungen zuerkannt worden war.

Weitere Meldung wegen grenzverletzendes Verhaltens

Durch die wegen der Beurlaubung veranlassten Presseberichte kam es im September 2022 zu einer zweiten Meldung einer anderen betroffenen Person hinsichtlich eines weiten grenzverletzenden Verhaltens durch den Priester. 

Keine neuen Anhaltspunkte

Die Untersuchungen haben zwar keine neuen Anhaltspunkte für straf- oder kirchenrechtliche Sanktionen ergeben. Trotzdem hat das Bistum im Zuge der Untersuchungen Erkenntnisse über das Verhalten des Pfarrers gewonnen. Dieses Verhalten widerspricht in beiden Fällen deutlich den Schutzpflichten eines Seelsorgers in vertraulichen seelsorgerlichen Beziehungen. 

Bischoff fordert zum Verzicht auf das Amt des Pfarrers auf

Aufgrund dieses wiederholten Verhaltens kann sich Bischof Genn eine weitere Tätigkeit des Priesters als Pfarrer in Lindern nicht mehr vorstellen. Er hat den Priester deshalb mit Nachdruck zum Verzicht auf das Amt des Pfarrers aufgefordert. Auch die Beratungsgremien des Bischofs hatten ihm zu diesem Schritt geraten.

Die Gremien der Pfarrei haben vor diesem Hintergrund und in Kenntnis der Sachlage mit deutlicher Mehrheit erklärt, nicht mehr vertrauensvoll mit dem Pfarrer zusammenarbeiten zu können. 

Auflagen für weiteren Dienst des Pfarrers

Da der Pfarrer sich trotz der ausdrücklichen Aufforderung des Bischofs zur Rückkehr in sein Amt entschieden hat, hat Bischof Genn Auflagen für den weiteren Dienst des Priesters erlassen. Demnach darf der Pfarrer vier Jahre lang keinerlei Einzelkontakt mit jungen Frauen bis zum Alter von 27 Jahren haben, weder im Pfarrhaus noch in sonstigen seelsorglichen Situationen der Gemeinde wie etwa bei Wallfahrten.

Regelmäßige Beratung

Zudem übernimmt der Priester die Hälfte der im Frühjahr 2022 einer Frau zuerkannten fünfstelligen Anerkennungsleistung. Außerdem wird er verpflichtet, weiterhin regelmäßige Beratung in Anspruch zu nehmen. Diese Beratung wird von der Interventionsstelle des Bistums Münster begleitet.

Gremien klären weiteres Vorgehen

Der gesamte Vorgang inklusive der beiden erwähnten Meldungen bezüglich grenzverletzenden Verhaltens wird jetzt an die zuständige Kommission im Vatikan weitergeleitet werden.

Der Zeitpunkt der Rückkehr des Priesters in sein Amt als Pfarrer wird noch mit den Gremien der Pfarrei geklärt.

NABUCCO – Ristorante und Pizzeria in Raesfeld-Erle

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Ristorante und Pizzeria NABUCCO in Raesfeld-Erle unter neuer Leitung  – Gutes Essen und schönes Ambiente

Am Donnerstag, 12. 1. 2023 eröffnet  Sadiki  das  Ristorante – Pizzeria NABUCCO in Raesfeld – Erle
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Inhaber Sadiki. Foto: Petra Bosse

Freuen Sie sich auf die mediterrane Küche von Küchenchef, beide mit über 30 Jahren Erfahrung in der Gastronomie. Sie haben sich auf Fisch und Steak spezialisiert und bieten eine wöchentlich wechselnde Fischkarte.

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Der Küchenchef ist in Erle kein Unbekannter, da er bereits bei der Eröffnung von Ciao-Ciao im Jahr 2005 als Koch in Erle tätig war und bei vielen Erlern noch in guter Erinnerung ist.

Erleben Sie die neuen Geschmackserlebnisse im NABUCCO in Raesfeld-Erle und genießen Sie dazu ausgewählte Rot- und Weißweine wie Pinot Grigio, Primitivo, Valpolicella und Chianti oder Hochgeistiges aus der Kleinen Brennerei Böckenhoff.  Probieren Sie auch den klassischen Grappa Traditionale oder Reserva.

Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von den erfahrenen Gastgebern verwöhnen.

Fisch – Fleisch – Pasta – Salat

Italien, Bella Italia, Land des Dolce Vita, Chianti, prickelnder Prosecco oderhochprozentiger Grappa -, nicht allein die südliche Sonne und die schmackhafte Küche macht die Faszination von Italien aus.

Sie lieben beim Essen ein gutes Ambiente? Sie sind ein Verfechter guter italienischer Küche? Dann sind Sie im Ristorante und Pizzeria NABUCCO in Raesfeld-Erle genau richtig.

Entdecken Sie das ultimative kulinarische Erlebnis in unserem Restaurant mitten im Dorf und in unmittelbarer der Nähe der geschichtsträchtigen Femeiche.

Pizzeria-und-Ristorante-Nabucco-Raesfeld-Erle

Das Ristorante NABUCCO bietet Ihnen eine ausgezeichnete mediterrane Küche mit traditionellen Gerichten wie hausgemachte Pasta, Pizza, feine Antipasti sowie edle Fisch- und Fleischgerichte sowie eine regelmäßig wechselnde Spezialitätenkarte an.

Nabucco Pizzeria und Eisdiele Erle (

Pizzeria-und-Ristorante-Nabucco-Raesfeld-Erle-2023

Restaurant NABUCCO mit mediterraner Küche

 In unseren geschmackvoll eingerichteten Räumen mit südländischem Ambiente und einer wunderbaren Sonnenterrasse voller bunter Blumen und Pflanzen können Sie sich bei schönem Wetter von unserer typisch italienischen und mediterranen Küche verwöhnen lassen.

Lebenskultur

Erleben Sie die Lebenskultur Italiens bei Espresso oder Cappuccino oder genießen Sie unsere mediterranen Köstlichkeiten bei einem geselligen Dinner.

Reservieren Sie noch heute Ihren Tisch und lassen Sie sich verzaubern von der italienischen Gastfreundschaft in unserem Restaurant in Erle.

Ristorante NABUCCO bietet Platz für private Feiern und Feste wie Hochzeiten, oder Geschäftsessen mit Tanz und Livemusik von 40 bis 100 Personen.

Das beliebte Eis in Erle gibt es wieder ab Ende März/April!

Nabucco Pizzeria und Eisdiele Erle

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Pizzeria-und-Ristorante-Nabucco-Inhaber-Ahmad-Sadiki

 
Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Öffnungszeiten:
Täglich von 17 bis 22.30 Uhr
und
Sonntag von 12 bis 22.30 Uhr
Montags Ruhetag.
 Sadiki
Ristorante NABUCCO
Höltingswall 1, 46348 Raesfeld-Erle
 Telefon:

0 28 65 – 90 99 644

 

 

Hier finden Sie uns:

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Schulleiter Norbert Hohmann geht in Rente – Nachfolger gesucht

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Seit 2006 ist Norbert Hohmann Schulleiter der Gesamtschule Schermbeck. Seit dem Bestehen der Schule gab es in 34 Jahren nur zwei Schulleiter. Nun steht aber der dritte Wechsel an.

Nach dem Schuljahr im Sommer und nach 17 Jahren nimmt Norbert Hohmann Abschied aus dem aktiven Berufsleben in Schermbeck. Beliebt ist die Gesamtschule auch in den Nachbarorten wie Dorsten und Raesfeld-Erle.

2019 feierte die Gesamtschule ihr 30-jähriges Bestehen. Die Schule im Wandel der Zeit hat in seinen 17 Jahren der Schulleiter in Schermbeck hautnah erlebt. Die Gesamtschule in Schermbeck feierte im Jahr 2019 ihr 30-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung 1989 hat es nur zwei Schulleiter gegeben. Nach Klaus Müller übernahm am 22. Juni 2006 der 49-jährige Norbert Hohmann, geboren in Essen, die Leitung der Schule. Hohmann war zuvor an der Gesamtschule in Duisburg-Beck tätig.

Stelle öffentlich ausgeschrieben

Mittlerweile ist die Schulleitung für die Gesamtschule Schermbeck auch durch das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW ausgeschrieben.

Gesucht wird für die Schule mit mehr als 1100 Schülern sowie rund 104 Lehrpersonen mit voll ausgebauter gymnasialer Oberstufe und mit voll ausgebauter Sekundarstufe I eine neue Leitung.

Bewerben können sich Angehörige der Laufbahngruppe 2 Einstiegsamt 2 (ehemals höherer Dienst) – verbeamtete Lehrkräfte der Besoldungsgruppe A15 bzw. vergleichbare Beschäftigte der Entgeltgruppe EG 15.

Bei dem Bewerbungsverfahren für Stellen für Schulleiterinnen und Schulleiter werden nur Bewerber berücksichtigt, die das Eignungsfeststellungsverfahren für Schulleiterinnen und Schulleiter in Nordrhein-Westfalen bestanden haben oder bereits ein entsprechendes Amt innehaben (oder innehatten). Für eine Teilnahme am Bewerbungsverfahren reicht es aus, dass das EFV bereits fest terminiert ist. 

Besonderheit

Eine Besonderheit gibt es: Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich. Bewerbungsberechtigt sind Lehrkräfte, die das Eignungsfeststellungsverfahren bestanden haben bzw. zum EFV angemeldet sind (die Anmeldebestätigung ist der Bewerbung beizufügen), Versetzungsbewerber im entsprechenden Amt oder Lehrkräfte die bereits das leitende Amt innehaben, oder hatten. Dafür sei jedoch laut Ministerium eine dienstliche Beurteilung erforderlich.

Die Besetzung der Stelle ist ab dem 01.08.2023 möglich. Eine Beförderung ist, vorbehaltlich der haushaltsrechtlichen Verfügbarkeit ist ebenfalls ab den 01.08.2023 möglich.

Bewerbungsschluss ist der 10.02.2023

Kreisjugendamt Borken übernimmt komplett Aufgabe in Sachen Adoption

Gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle des Kreisjugendamtes und der Stadtjugendämter Ahaus, Borken und Gronau wird auf neue vertragliche Grundlagen gestellt

Kreis Borken. Bereits seit 2005 betreibt das Kreisjugendamt zusammen mit den Jugendämtern von Ahaus, Borken und Gronau eine gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle.

Kreis Borken (pd). Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wird diese Einrichtung nun auf eine neue vertragliche Grundlage gestellt. Eine entsprechende öffentlich-rechtliche Vereinbarung haben nach zustimmenden Beschlüssen der jeweiligen Räte sowie des Kreistages jetzt die Bürgermeisterinnen Karola Voß (Ahaus) und Mechtild Schulze Hessing (Borken), Bürgermeister Rainer Doetkotte (Gronau) und Landrat Dr. Kai Zwicker unterzeichnet.

Danach übernimmt das Kreisjugendamt diese Aufgabe vollständig auch für die drei genannten Städte, die wiederum im Gegenzug die in der Nebenstelle des Kreisjugendamtes in Stadtlohn untergebrachte Adoptionsvermittlungsstelle anteilig mitfinanzieren.

Kreisjugendamt ist zuständig für die 13 Kommunen

Das Kreisjugendamt ist zuständig für die 13 Kommunen im Kreis Borken ohne eigenes Jugendamt. Neben Ahaus, Borken und Gronau verfügt auch die Stadt Bocholt über ein Jugendamt, das auch weiterhin selbst für die Adoptionsvermittlung zuständig bleibt.

Zum Hintergrund:
Adoptionsvermittlung ist eine Leistung der Jugendhilfe. Sie kommt für ein Kind in Betracht, dessen Eltern sich außerstande sehen, für ihr Kind zu sorgen und trotz familienunterstützender Hilfen die Eigenverantwortung für das Kind nicht wahrnehmen können.

Das Kind und seine Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt aller Bemühungen, geeignete Eltern zu finden. Adoptivbewerber müssen für sich klar haben, dass sie ein Kind fremder Eltern aufnehmen und diese Besonderheit in ihr Leben und das des Kindes integrieren. Einfühlungsvermögen in kindliche Bedürfnisse, Belastbarkeit und persönliche Eignung sind weitere Kriterien, die sie zu erfüllen haben. Grundvoraussetzung ist die notarielle Einwilligung der leiblichen Eltern.
In den letzten Jahren ist die Zahl der Eltern erheblich zurückgegangen, die ihr Kind als Säugling zur Adoption freigeben. Auch eine Adoption älterer Kinder erfolgt seltener als eine Vermittlung im Rahmen eines Pflegeverhältnisses.

Die Aufgaben der Adoptionsvermittlung umfassen:

  • Beratung und Schulung von Adoptivbewerbern
  • Vermittlung von Kindern
  • Beratung von Adoptiveltern nach Aufnahme eines Kindes
  • Nachgehende Beratung auch nach abgeschlossener Adoption
  • Beratung und gutachterliche Stellungnahme bei Voll- sowie bei Stiefkind- oder Verwandtenadoption
  • Fertigung von Adoptionseignungsberichten bei Auslandsadoption sowie Beratung und Begleitung in diesen Fällen

Geleitet wird die gemeinsame Adoptionsstelle von Anke Bengfort (Telefon: 02861/6815433, E-Mail: [email protected]) und Andrea Homann (Telefon: 02861/681-5434, E-Mail: [email protected].

Gleich zwei Einbrüche hintereinander in Raesfeld

Zwei Einbrüche am Freitag in Raesfeld am Tannenweg und am Südring

Einbrecher sind am Freitag in Raesfeld in zwei Wohnhäuser eingedrungen. Zu der
ersten Tat kam es laut Mitteilung der Polizei am Tannenweg: Die Täter verschafften sich hier gewaltsam Zugang, indem sie eine Terrassentür aufhebelten. Dabei erbeuteten die Unbekannten Schmuck und Bargeld. Die Tatzeit liegt zwischen 19.00 Uhr und 19.30 Uhr.

Der zweite Einbruch spielte sich einige Stunden vorher zwischen 16.00 Uhr und 18.15 Uhr am Südring ab. Auch in diesem Fall hebelten die Täter eine Terrassentür auf. Beute machten sie dort jedoch nicht.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Borken: Tel. (02861) 9000.

RRZ sucht Motto für den Rosenmontagszug 2023

Am 20. Februar findet wieder in der Gemeinde Raesfeld der traditionelle Rosenmontagszug statt.

Dafür suchen nun das Kinderprinzenpaar Charlie I. und Johanna I. ein passendes Motto. Dem Gewinner des Mottowettbewerbs winkt ein Preisgeld in Höhe von 50 Euro.

Gleichzeit werden Vorschläge für die Vergabe der Meritenmedaille für besondere Verdienste in Raesfeld, Erle und Homer gesucht. Auch der Lümmelorden für besondere Lümmeligkeiten, die geahndet werden müssen, soll 2023 wieder vergeben werden.

Vorschläge können bis zum 22. Januar beim RRZ unter Mail: [email protected] eingereicht werden.

Angeblich islamistischer Anschlag geplant – Feuerwehr Dorsten im Einsatz

Großeinsatz von SEK, Polizei und Feuerwehr in Castrop-Rauxel. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat. 32-jähriger Iraner verhaftet. Dorstener Feuerwehr im Einsatz.

Seit gestern Abend befinden sich die Einsatzkräfte des ABC-Zuges der Feuerwehr Dorsten mit dem Abrollbehälter V Dekon als Teilkomponente Personal-Dekontaminationsplatz NRW (P-Dekon NRW) gemeinsam mit den analytischen Task Force-Einheiten bei einer groß angelegten Polizeirazzia aus Dortmund und Essen im Einsatz in Castrop Rauxel.

Der AB-V Dekon dient zur Dekontamination, entfernen chemischer, biologischer oder radioaktiven Verunreinigungen, von Personen.

Laut Pressemitteilung der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, der Polizei Recklinghausen und der Polizei Münster handele es sich hierbei um ein Ermittlungsverfahren der Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen (ZenTer NRW).

Kräfte einer Dekontaminationseinheit in Castrop-Rauxel
Kräfte einer Dekontaminationseinheit in Castrop-Rauxel. Foto: Feuerwehr, Löschzug Rapen (Facebook)

Mann soll islamistischen Anschlag mit chemischer Bombe vorbereitet haben

Am frühen Morgen teilten Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf, die Polizei Recklinghausen und die Polizei Münster mit, dass Anti-Terror-Ermittler in Castrop-Rauxel einen 32-jährigen Mann und eine weitere Person festgenommen haben. Der Iraner, der verdächtigt wird, islamistische Absichten zu haben, soll einen Anschlag mit einer chemischen Bombe vorbereitet haben. Er soll sich die Giftstoffe Cyanid und Rizin beschafft haben. Die Wohnräume des Mannes wurden in der Nacht zum Sonntag auf richterliche Anordnung durchsucht. Der Iraner und ein zweiter Mann, wurden festgenommen. Darüber hinaus wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden.

Robert Koch Institut vor Ort

Laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung wurden die deutschen Sicherheitsbehörden von Einem „befreundeten Geheimdienst“ über die Gefahr eines Anschlags mit einer chemischen Bombe informiert. Wegen der biologisch-chemischen Gefahren für die Einsatzkräfte, waren auch Mitarbeiter des Robert Koch-Instituts (RKI) als Berater vor Ort.

Ermittlungen dauern an

Über die Vorführung vor den zuständigen Haftrichter zum Erlass eines Haftbefehls wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte werden von Seiten der Staatsanwaltschaft erst mitgeteilt, sobald dies ohne Gefährdung des Untersuchungszwecks möglich ist.

Falls sich der Verdacht einer Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gem. § 89a StGB bestätigt, wird diese mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft.

In allen Verfahrensabschnitten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Rizin Gift

Das Gift Rizin wird laut dem Robert Koch-Institut unter „Biologische Waffen“ aufgeführt. Es wird aus den Samen der Rizinuspflanze hergestellt, die auch als Wunderbaum bekannt ist. Obwohl es schwierig ist, das Gift aus den Samen zu gewinnen, kann es sehr gefährlich werden, wenn es gelingt. Die Infektionskrankheit kann tödlich verlaufen, wenn das Toxin innerhalb von 36 bis 72 Stunden aufgenommen wurde.

Symptome

Die Symptome einer Vergiftung reichen von Kopfschmerzen bis hin zu Leber- und Nierenversagen und können durch Inhalation oder direktes Eindringen des Toxins in den Körper, z.B. durch Stich- oder Schnittverletzungen, verursacht werden. Es gibt kein spezifisches Gegenmittel und die Behandlung erfolgt symptomatisch. Eine Rizin-Vergiftung ist nicht ansteckend.

Werkstatt Wulfen ist fast fertig

Die Mitarbeiter der Werkstatt in Wulfen sind bereits in den Neubau eingezogen. Jetzt geht es nur noch an den Feinschliff.

Im Oktober 2018 war es eine Katastrophe für die Recklinghäuser Werkstätten in Wulfen. Ein großer Teil der Werkstatt für Menschen mit Behinderung wurde bei einem Brand schwer beschädigt. Ein Großaufgebot der Feuerwehr konnte damals die Ausbreitung des Feuers auf die anderen Flügel verhindern.

Blick auf den alten Teil. Foto: Alexander Fichtner

Die Werkstatt Wulfen war 1985 eröffnet worden. Ein zweiter Abschnitt kam im Jahr 1991 dazu, und 2005 wurde das dazugehörige Fördergruppenhaus hinzugefügt. Doch nach dem Brand mussten die alten Strukturen erst einmal neu organisiert werden. Viele der Mitarbeiter wurden auf die anderen Werkstätten des Trägers im Kreis Recklinghausen verteilt.

Der neue Mensa-Bereich wird ebenfalls von Menschen mit Behinderung betrieben. Foto: Alexander Fichtner

Werkstatt Wulfen fand Unterkunft in Lembeck

Etwa 100 Menschen die vorher in der Werkstatt Wulfen gearbeitet hatten, fanden ohne Beeinträchtigung einen neuen Arbeitsplatz in Lembeck. Im ersten Halbjahr 2019 wurde die Laurentiusschule im Dorfkern zum vorübergehenden Standort.

Jetzt geht es wieder „nach Hause“: Zum Jahreswechsel 2022/2023 sind die ersten Mitarbeiter zurück von Lembeck nach Wulfen gezogen. „Man fühlte sich gut aufgenommen im Dorf Lembeck“, verrät Jeanette Walendy, Angestellte für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit bei den Recklinghäuser Werkstätten. Doch für die Mitarbeiter sei es schön, die alte Wirkungsstätte in Wulfen im neuen Gewand wieder zu finden.

Die Textilwerkstatt. Foto: Alexander Fichtner

Der Feinschliff

Aber der letzte Schliff fehlt noch im Neubau der Werkstatt Wulfen. Der Baubeginn war im Frühjahr 2021. Verständlich, dass hier und da noch ein Kabel aus der Decke hängt oder die Türschilder zu den Büros noch fehlen. Doch sieht man beim Rundgang durch das Gebäude auch, dass bereits viel passiert ist. Die Gesamtfläche hat sich vergrößert, um größere Flächen für die Sanitär und Nutzungsflächen zu haben. Dazu ist der gesamte Bereich nun ebenerdig gestaltet.

Ein Mitarbeiter präsentiert ein gefertigtes Lernmodell, was nun verpackt werden soll. Foto: Alexander Fichtner

Die Werkstätten entsprechen den neusten Standards für Arbeitsbedingungen. Ein Ort, an dem man sich gerne aufhält und arbeitet. Durch die großen Fenster dringt nun viel natürliches Licht in das Gebäude. Auch an die Umwelt wurde gedacht: Eine Fotovoltaik Anlage wurde auf das Dach gesetzt, und Luft-Wärme-Pumpen sorgen für gutes Klima in den neuen Wänden der Werkstatt Wulfen. Die Außenanlagen erhalten in den kommenden Wochen ihr finales Erscheinungsbild, wenn mit der Begrünung begonnen wird.

Dienststellenleiter Julien Corzillius beim Rundgang. Foto: Alexander Fichtner

Insgesamt finden 250 Menschen mit Behinderung in den vier unterschiedlichen Werkstätten Textil, Grün, Verpackung und Metall eine Arbeit in der Werkstatt Wulfen. Die Anforderungen an die Qualität ist die gleiche wie in der Industrie. “Wir wollen regionaler Partner sein“, sagt Julien Corzillius, Dienststellenleiter der Recklinghäuser Wekstätten gGmbH in Wulfen.

Die offizielle Eröffnung der Werkstatt Wulfen findet am 21. April statt. Bis dahin wird der Neubau komplett fertig sein.

Jahresstatistik 2022 der Kirchengemeinde Raesfeld

Die Kirchengemeinde St. Martin Raesfeld, Erle und Rhedebrügge hat ihre Jahresstatistik 2022 veröffentlicht.

2022 gab es 202 Kirchenaustritte in Raesfeld, einen neuen Eintritt und zwei Wiedereintritte. Dadurch hat sich die Anzahl der katholischen Gemeindemitglieder in Raesfeld von 7.994 im Jahr 2021 auf 7.779 im Jahr 2022 verringert, was einem Rückgang von 295 Personen entspricht.

Wieder mehr Gottesdienstbesucher

Repräsentativ gezählt wurden die Gottesdienstbesucher 2022. So besuchten am 2. Sonntag in der Fastenzeit 306 (2020/526 und 2021/262) und am 2. Sonntag im November 425 Menschen (2020/218 und 2021/ 302) den Gottesdienst.

Ein Vergleich mit den Gottesdienstbesuchen vor der Pandemie im Jahr 2019 zeigt bereits einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu 2018: Am zweiten Sonntag im November 2019 besuchten 602 Gläubige den Gottesdienst (im Vergleich zu 826 Besuchern im Jahr 2018) und 647 Gläubige besuchten den Gottesdienst am zweiten Sonntag im November 2019.

Weitere Zahlen

  • 88 Mädchen und Jungen feierten 2022 ihre Erstkommunion.
  • Katholische Bestattungen 80 (2020=87 und 2021=77)
  • Taufen 103 (2020=76 und 2021=73)
  • Trauungen 50 (2020=13 und 2021=10)
  • Firmungen 58 (2020=68 und 2021=61)

Kirchenaustritte steuern in NRW auf Höchstwert zu

Die Zahl der Austritte von 202 Katholiken aus der Kirche in der Gemeinde Raesfeld ist Vergleich zu den Jahren 2020 (49 Austritte) und 2021 (84 Austritte) auch 2022 weiter deutlich angestiegen und setzt sich in Raesfeld seit 2018, wie im gesamten Bundesland NRW, weiter fort.

Bereits im ersten Halbjahr 2022 steuerte die Zahl der Kirchenaustritt in Nordrhein-Westfalen auf einen Höchstwert zu. Insgesamt kehrten allein laut NRW-Justizministerium in den ersten sechs Monaten 111.235 Menschen im bevölkerungsreichsten Bundesland den Kirchen den Rücken zu. Mit Veröffentlichung der Zahlen antwortete das Justizministerium auf eine Kleine Anfrage der FDP-Landtagsabgeordneten Dirk Wedel und Angela Freimuth.

Kirchenaustritte Evangelische und Katholische Kirche Deutschland

Im Jahr 2021 traten rund 280.000 Personen aus der Evangelischen Kirche, und insgesamt 359.205 im gleichen Jahr aus der Katholischen Kirche aus. Damit stieg die Anzahl der Austritte aus der Katholischen Kirche in Deutschland auf einen neuen Rekordwert. (Quelle: Statistica)

HUB Erle-Konzert 2024: Letzte Vorbereitungen in der St. Silvesterkirche

HUB Erle-Konzert 2024. Am 6. Januar 2024 öffnet die Kirche um 19.30 Uhr ihre Türen: In Erle ziehen alle an einem Strang, und das Ziel ist klar: Ein neues Dorfgemeinschaftshaus für alle! Der Zusammenhalt in Erle ist nicht nur sprichwörtlich; er wird lebendig, wenn es um das gemeinsame Projekt geht.

Und wie zeigt man diesen Zusammenhalt am besten? Natürlich mit einem bunten Konzert, das mehr musikalische Vielfalt hat als die Playlist eines Radiosenders! Von rockigen Gitarrenriffs bis hin zu sanften Popmelodien, von begeisterten Kinderchören bis zu den sehnsuchtsvollen Klängen schottischer Pipes, und natürlich darf Jazz nicht fehlen – all das in der ehrwürdigen St. Silvester-Kirche. Hier wird deutlich: In Erle schlägt das Herz nicht nur im 4/4-Takt, sondern im Rhythmus der Gemeinschaft.

Akteure-HUB-Erle-Konzert
Foto: Petra Bosse

Vorbereitung des HUB Erle-Konzerts 2024

Das Dorfgemeinschaftshaus Erle HUB ist ein Herzensprojekt der Erler, und diese Verbundenheit zeigt sich eindrucksvoll bei der Vorbereitung des HUB Erle-Konzerts 2024.

Am Freitagabend kamen die Akteure zusammen, um die letzten Details zu klären. Im Zentrum der Diskussion standen die optimale Platzierung der Musiker, die Gewährleistung einer hervorragenden Klangqualität und die räumlichen Kapazitäten vor dem Altar. Yvonne Honerbom unterstrich die Wichtigkeit eines angenehmen Klangerlebnisses für die Besucher.

Rund 15 Künstlerinnen und Künstler sowie die Kinder des Heimatvereins Erle werden ein breites musikalisches Spektrum präsentieren. Für Stärkung sorgt in der Pause ein Glühweinstand oder ein kühles Bier in Arno Brömmels Kneipe.

„Wir in Erle!“ – Ein Motto, das verbindet

Dieses Konzert, getragen vom Motto „Wir in Erle!“, stärkt die Gemeinschaft durch Musik. Alle Mitwirkenden haben eine tiefe Verbindung zu Erle. Angeführt von Pastor Dr. Fabian Tilling, Yvonne Honerbom und Christian Lipfert, spiegelt die Veranstaltung die musikalische Vielfalt der Gemeinde wider.

Oliver und Dietmar Bernhardt bereichern das Programm mit schottischer Pipe-Musik. Johannes Gülker sorgt für die stimmungsvolle Beleuchtung. „Es soll eine sehr anheimelnde Atmosphäre in der Kirche sein, sodass sich jeder wohlfühlt“, so Yvonne Honerbom.

Gesangsprobe mit Markus Bremer-Dieckmann. Foto: Petra Bosse

Große Vorfreude

Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten spürbar, besonders auch bei Markus Bremer-Dieckmann und seinem Sohn Felix. Seit acht Jahren in Erle wohnhaft, freut sich der Erler aus seinem Keller herauszukommen, nun auf seinen ersten öffentlichen Auftritt im Dorf und die Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Pastor Dr. Fabian Tilling ist von der Idee begeistert, so viele unterschiedliche Musiker in der Kirche zu vereinen, und betont, dass Kirchenkonzerte immer eine wertvolle Bereicherung für die Gemeinschaft sind.

Das Konzert dient als Unterstützungsaktion für die Bürgergenossenschaft „HUB Erle“. Mit dem Ziel, die Zukunft der Dorfkneipe zu sichern, wird während des Konzerts ein Spendenhut herumgereicht. Der Eintritt für dieses musikalische Gemeinschaftserlebnis ist frei.

Akteure:

  1. Die Brejpottspoellers: Eine Mischung aus Gitarrenmusik und Kinderchor.
  2. „Uneinig“: Rockklänge, die das Publikum begeistern.
  3. „Chickenleg“: Jazzrhythmen, die zum Swingen einladen.
  4. Alex Burbank: eigene Songkreationen.
  5. Markus Bremer-Dieckmann: Rock und Pop – Kombination aus Keyboard und Mundharmonika.
  6. Sabrina Warschewski: Violine und Gesang.
  7. Marcel und Felix (Gitarrenlehrer-Schüler-Duo): Harmonische Gitarrenklänge und Rockballaden.
  8. Thomas Harnath: Moderne Orgelmusik, die Tradition und Moderne vereint.
  9. Synthesizer Music @BEtronic: Moderne Beats und elektronische Sounds.
  10. Oliver und Vater Dietmar Bernhardt: Authentische Klänge schottischer Pipe-Musik.

Sternsinger 2023 sammeln rund 4.000 Euro in Erle

Sternsinger-Aktion in Raesfeld und Erle – Rund 4.000 Euro sammeln die Kinder in Erle

Unter dem Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ stand am Donnerstag der Kinderschutz im Fokus der Aktion Dreikönigssingen 2023 in Raesfeld und Erle.

Lief es in Erle anfänglich, was die Teilnehmerzahl der Sternsinger in Erle anbelangt, eher schleppend, zeigte sich am Donnerstag die Organisatorin Petra Haasler doch überrascht darüber, dass sich in letzter Minute noch etliche Mädchen und Jungen für die Sternsingeraktion angemeldet haben.

„Die Erler haben sich sehr gefreut, dass unsere Sternsinger nach langer Pause wieder da waren und die drei Buchstaben C+M+B an die Haustür schrieben, oder klebten“, so Haasler.

Stersinger-Erle-2023
Die “ Heilige Drei Könige“ zogen, wie hier in Erle, in der Gemeinde Raesfeld von Tür zu Tür, sammelten fleißig Spenden und und schrieben an der Haustür: „Christus mansionem benedicat“ oder „Christus segne dieses Haus“ C-M-B. Foto: Petra Bosse

Rund 74 Kinder zogen durch Raesfeld und Erle

In Erle beteiligten sich 34 Kinder an der Sternsinger-Aktion. Sie zogen, aufgeteilt in acht Gruppen, von Haustür zu Haustür und sammelten Spenden, nachdem sie ihr Liedchen gesungen hatten. Traditionell schrieben, oder klebten sie zum Schluss die drei Buchstaben C+M+B an die Haustüren, um den Segen zu verkünden. Petra Haasler freut sich, denn insgesamt kamen durch den Einsatz der kleinen „Heiligen Drei Könige“ insgesamt 4.000 Euro zusammen.

Spendenfreudige Raesfelder

In Raesfeld zogen circa 40 Kinder, aufgeteilt in neun Gruppen durch den Ort. „Alle Menschen, auch die, die wir unterwegs getroffen haben, waren sehr nett und haben Geld bereitwillig gespendet“, freut sich die Pastoralreferentin von St. Martin Schwester Daniela Maria. Die Spendensumme in Raesfeld ist noch offen.

Es werden immer weniger Sternsinger

Deutschlandweit finden die Kirchengemeinden immer weniger Kinder, die als Sternsinger durch die Straßen ziehen wollen. Kinder für die -Aktion zu gewinnen, wird immer schwieriger“, berichtet auch Petra Haasler. Waren es 2015 in der Gemeinde Raesfeld noch rund 110 Sternsinger, 50 in Erle und 60 in Raesfeld, so habe sich laut Haasler die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr fast halbiert.

Dennoch sei sie sehr zufrieden über das Ergebnis. Sie dankt auf diesem Weg allen Kindern und Eltern, die sich dafür eingesetzt haben.

Die heilige Messe in Raesfeld ist an diesem Sonntag, 8. Januar um 9:45 Uhr und mit Rückkehr der Sternsinger verbunden.

Kreis Borken kontrolliert Trinkwasser in Raesfelder Hausbrunnen

Kreis Borken lässt turnusmäßig Trinkwasser aus Hausbrunnen in Raesfeld kontrollieren – Untersuchung dient dem Gesundheitsschutz

Kreis Borken/Raesfeld. Nach Abschluss des vorangegangenen Untersuchungsdurchganges lässt der Kreis Borken wieder die Trinkwasserqualität der Hausbrunnen in Raesfeld kontrollieren.

Nitratgehalt

Die Untersuchung diene dem Gesundheitsschutz, erklärt dazu die Leiterin der Abteilung Infektionsschutz und Trinkwasser, Dr. Francis Abele-Haupts. So wird geprüft, ob bakterielle Verunreinigungen vorliegen, der Nitratgehalt zu hoch oder das Wasser zu sauer (pH-Wert) ist. Weitergehende Informationen zu dem Thema gibt es im Internet unter https://kreis-borken.de/trinkwasser.
Für Brunnenbetreiber, die dem Kreis einen Dauerauftrag für die Untersuchung erteilt haben, übernimmt diese Aufgabe kostengünstig (Paketpreis: 46,29 Euro) das Labor Bio-Diagnostix aus Reken.

Die Probenehmer führen einen Dienstausweis mit sich

Nach Terminvereinbarung zieht es vor Ort Proben und analysiert diese anschließend. Die Probenehmer führen einen Dienstausweis mit sich. Brunnenbetreiber ohne Dauerauftrag hingegen sind verpflichtet, die erforderlichen Untersuchungen in Eigenverantwortung durch ein anerkanntes Institut zu veranlassen.

Kreisgesundheitsamt ist rechtlich verpflichtet

Bei vorangegangenen Untersuchungsaktionen gab es vereinzelt Brunnenbetreiber, die sich weigerten, ihr Trinkwasser untersuchen zu lassen. In diesen Fällen ist das Kreisgesundheitsamt rechtlich dazu verpflichtet, im Rahmen eines gebührenpflichtigen Ortstermins die Kontrolle durch eigenes Personal vorzunehmen. Wie Dr. Francis Abele-Haupts mitteilt, baue sie aber auf die freiwillige Mitwirkung und das Verständnis der betroffenen Haushalte.
Fragen zur Trinkwasseruntersuchung beantwortet das Kreisgesundheitsamt telefonisch unter folgender Servicenummer 02861/681-5926.

Jobcenter im Kreis Borken erwartet für 2023 neue Herausforderungen

Jobcenter für den Kreis Borken zieht durchwachsenes Fazit für 2022 – Mit der großen Zahl der Geflüchteten kommen in diesem Jahr neue und ganz besondere Herausforderungen auf die Jobcenter im Kreis zu.

SGB-Arbeitslosenquote stieg von 2,0 zu Beginn des Jahres auf 2,7 Prozent im Dezember 2022.

Kreis Borken (pd). Das Jahr 2022 hat mit Blick auf den Arbeitsmarkt ein durchwachsenes Bild: Nachdem das Jahr auf sehr gutem Niveau in Fortsetzung der bisherigen mehrjährigen guten Entwicklung mit einer sehr gesunkenen SGB II-Arbeitslosenquote von 2,0 Prozent begonnen hatte und zunächst einen saisontypischen Verlauf nahm, erfolgte im Sommer eine landesweite deutliche Trendwende.

Anstieg im Juni 2022

Allein im Juni stieg die SGB II-Arbeitslosigkeit im Kreis um 700 Personen. Dieser Anstieg ist fast ausschließlich auf die geflüchteten Personen aus der Ukraine infolge des russischen Angriffskrieges zurückzuführen, die ab dem 1. Juni 2022 einen Anspruch auf SGB II-Leistungen haben.

Insgesamt 1.535 Arbeitslose mehr als im Dezember des Vorjahres

Bis zum Jahresende stieg die Zahl der SGB II-Arbeitslosen weiter an, sodass die Jobcenter im Kreis Borken im Dezember 2022 insgesamt 1.535 Arbeitslose mehr als im Dezember des Vorjahres verzeichnete. Damit liegt die SGB-II-Arbeitslosenquote im Dezember 2022 auf dem höchsten Wert seit mehr als zehn Jahren, nämlich bei 2,7 Prozent.

Kreis Borken steht im Vergleich gut da

Nur durch die vergleichsweise positive Entwicklung in den ersten Monaten des vergangenen Jahres ergibt sich für den Kreis Borken im Jahresdurchschnitt für 2022 eine SGB II-Arbeitslosenquote von 2,3 Prozent. Mit der Quote aus Dezember von 2,7 Prozent steht der Kreis Borken zum Jahresende im NRW weiten Vergleich (NRW gesamt: 5,1 Prozent) aber trotz allem weiterhin gut dar.

Insgesamt waren 2022 deutlich mehr Menschen im Kreis auf Leistungen nach dem SGB II angewiesen als im Vorjahr. Zum Jahresende gab es 15.480 leistungsberechtigte Personen in 7.721 Bedarfsgemeinschaften.

Zeitaufwendige Betreuung für geflüchtete Personen aus der Ukraine

Die Betreuung der aus der Ukraine geflüchteten Personen sowie die allgemeinen wirtschaftlichen Nöte und Sorgen aller Hilfebezieher nahmen in diesem Jahr in den Jobcentern sehr viel Zeit in Anspruch.

Im Bereich der „Integration in Arbeit“ führte das daher zu einer rückläufigen Entwicklung. So zählten die Jobcenter im Kreis zum Jahresende ca. 14,5 Prozent weniger Vermittlungen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen als im Jahr zuvor. „Dennoch liegt der Kreis Borken im Münsterlandvergleich damit hinter Warendorf auf einem sehr guten zweiten Platz“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker.

Zahl der Langzeitarbeitslosen 2022 rückläufig

Besondere Aufmerksamkeit liegt immer auch auf der Entwicklung der Zahl der sogenannten Langzeitleistungsbezieher. Das sind Personen, die in den letzten zwei Jahren mindestens 21 Monate hilfebedürftig waren. Diese Zahl war im Jahr 2022 erfreulicherweise gegenüber 2021 rückläufig (um durchschnittlich 466 Personen (-7,4 Prozent)).

Dass sich diese Zahl gegenläufig zum sonstigen Trend der Arbeitslosenzahlen und des Hilfebedarfs entwickelt, ist nicht ungewöhnlich. Die im Sommer 2022 in den SGB II-Bezug einmündenden erwerbsfähigen Leistungsberechtigten werden erst 2024 die Kriterien für den Langzeitleistungsbezug erfüllen. Ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen Konjunktur bzw. Arbeitsmarkt und dem Bestand der Langzeitleistungsbeziehenden ist demnach in nur geringem Maße vorhanden.

Arbeitsmarkt im Münsterland weiter stabil

Angesichts der bestehenden Unsicherheiten aufgrund von Krieg, Energiekrise, Inflation und fortbestehender Liefer- und Materialengpässe sind die Konjunkturprognosen für 2023 zurückhaltend. Dennoch scheint der Arbeitsmarkt im Münsterland weiter stabil zu bleiben. Nicht nur mit der großen Zahl der Geflüchteten kommen in diesem Jahr neue und ganz besondere Herausforderungen auf die Jobcenter im Kreis zu.

Zum einen sind deutlich mehr Menschen, die zudem spezielle Anforderungen mitbringen, im SGB II zu betreuen und in Arbeit zu vermitteln. Zum anderen müssen die Jobcenter durch die kurzfristige Einführung des Bürgergeldes zum 1. Januar 2023 die neuen gesetzlichen Regelungen umsetzen.

Auch die für 2023 geplante Reform des Wohngeldes und die Einführung des Chancenaufenthaltsgesetzes werden nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Zahl der SGB II-Hilfeempfänger und somit die Arbeit der Jobcenter haben.

Landjugend holt Tannenbäume ab

Die Landjugenden Erle-Rhade und Raesfeld weisen auf die Tannenbaumsammelaktion hin, die für Samstag 7. Januar geplant ist. 

Damit die Bäume in Erle und Raesfeld abgeholt werden, sollen diese bis 8 Uhr gut sichtbar an der Straße liegen. Im Außenbereich werden die Bäume nicht eingesammelt.

Auch wenn der Schmuck vorher für eine weihnachtliche Atmosphäre sorgte, gehört er nicht an den Baum. Auch kleine Reste von Lametta und sonstiger Baumschmuck müssen vor der Entsorgung herunter. Diese Fremdstoffe stören nämlich bei der Kompostierung der Weihnachtsbäume. Daher dürfen die Bäume auch nicht in Plastiksäcke verpackt werden. Außerdem werden Bäume mit Ballen nicht mitgenommen.

Die Landjugend bittet auch darum, kein Geld oder ähnliches an die Bäume zu binden. Es ist allerdings möglich, die Spenden als Dankeschön auf die Konten der Landjugenden mit dem Verwendungszweck Tannenbaumaktion zu überweisen.

Konto: KLJB Erle-Rhade:
IBAN: DE77 42862451 020647 8800
BIC: GENODEM1RAE

Konto: KLJB Raesfeld
IBAN: DE114 286 245 1010387 3000
BIC: GENODEM1RAE

Arbeitnehmer, Eltern, Häuslebauer – das ändert sich 2023

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Wenn ein neues Jahr beginnt, dann geht dies zumeist mit Änderungen einher. Was gilt ab 2023?

Und wovon können wir profitieren als Arbeitnehmer, als Eltern, als Sparer oder Hausbauer? Für wen sich das neue Jahr 2023 lohnt, das hat das Bundesfinanzministerium zusammengefasst:

Für Eltern: Mehr Geld für Kinder

Das Kindergeld wird ab dem 1. Januar 2023 einheitlich auf 250 Euro pro Kind erhöht. Für das 1. und 2. Kind bedeutet dies jeweils ein Plus von monatlich 31 Euro, für das 3. Kind von 25 Euro. Der Kinderfreibetrag (einschließlich des Freibetrags für den Betreuungs- und Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf des Kindes) wird rückwirkend zum 1. Januar 2022 um 160 Euro auf 8.548 Euro erhöht.

Zum 1. Januar 2023 steigt er um weitere 404 Euro auf 8.952 Euro und zum 1. Januar 2024 um weitere 360 Euro auf 9.312 Euro. Der Höchstbetrag für den steuerlichen Abzug von Unterhaltsleistungen, dessen Höhe an den Grundfreibetrag angelehnt ist, wird ebenfalls angehoben.

Grundfreibetrag wird erhöht

Der steuerliche Grundfreibetrag sorgt dafür, dass das Existenzminimum für alle steuerfrei bleibt. Für 2023 wird er um 561 Euro auf 10.908 Euro angehoben. Für 2024 ist eine weitere Anhebung um 696 Euro auf 11.604 Euro vorgesehen.

Steuerlast wird an die Inflation angepasst

Damit eine Gehaltserhöhung zum Ausgleich steigender Preise nicht zu einer schleichenden Steuererhöhung führt, wird der Einkommensteuertarif an die Inflation angepasst. Das bedeutet: Löhne und Gehälter werden nicht höher besteuert, insoweit ihr Anstieg lediglich die Inflation ausgleicht.

Höhere Freigrenze beim Soli

Seit Anfang 2021 ist der Solidaritätszuschlag für rund 90 Prozent derjenigen, die Lohnsteuer und veranlagte Einkommensteuer zahlen, durch die Anhebung der Freigrenzen vollständig entfallen. Die Freigrenze von bisher 16.956 Euro wird im Jahr 2023 auf 17.543 Euro angehoben, 2024 steigt sie weiter auf 18.130 Euro. Damit wird auch die Berechnung des Soli an die Inflation angepasst.

Homeoffice-Regelung wird verbessert

Gute Nachrichten für alle, die ohne eigenes Arbeitszimmer im Homeoffice arbeiten: Ab 2023 können sie an bis zu 210 statt bisher 120 Homeoffice-Tagen einen pauschalen Werbungskostenabzug bei der Einkommensteuer geltend machen. Pro Heimarbeitstag können 6 Euro angesetzt werden, also bis zu 1.260 Euro im Jahr.

Arbeitnehmerpauschbetrag wird erhöht

Der Pauschbetrag für Werbungskosten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern wird zum 1. Januar 2023 weiter auf 1.230 Euro erhöht. Mit dem ersten Entlastungspaket war er zuvor bereits rückwirkend zum 1. Januar 2022 von 1.000 auf 1.200 Euro erhöht worden. Bis zur Höhe des Pauschbetrags können Beschäftigte ihre Werbungskosten bei der Einkommensteuererklärung pauschal geltend machen, ohne diese anhand von Belegen nachweisen zu müssen.“

Rentenbeiträge werden voll absetzbar

Ab dem 1. Januar 2023 können Aufwendungen für die Altersvorsorge vollständig von der Steuer abgesetzt werden. Dadurch erhöhen sich die als Sonderausgaben abzugsfähigen Altersvorsorgeaufwendungen im Jahr 2023 um 4 Prozentpunkte. Für viele Bürgerinnen und Bürger bedeutet das eine Entlastung bei der Einkommensteuer.

Der Ausbildungsfreibetrag wird angehoben

Viele Eltern unterstützen ihre Kinder während der Berufsausbildung finanziell. Ist der Nachwuchs zum Beispiel volljährig und wohnt nicht mehr zu Hause, so kann der Freibetrag zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines auswärtig untergebrachten volljährigen Kindes in Berufsausbildung (so genannter „Ausbildungsfreibetrag“) geltend gemacht werden. Dieser wird ab dem 1. Januar 2023 von 924 Euro auf 1.200 Euro je Kalenderjahr angehoben.

Alleinerziehende werden unterstützt

Alleinerziehende werden bei der Lohn- und Einkommensteuer mit einem besonderen Freibetrag entlastet. Dieser Entlastungsbetrag wurde für die Jahre 2020 und 2021 mehr als verdoppelt und gilt seit dem Jahr 2022 unbefristet. In Anerkennung der Situation von Alleinerziehenden wird der Entlastungsbetrag zum 1. Januar 2023 um weitere 252 Euro auf 4.260 Euro angehoben.

Sparer, aufgepasst: Sparen und Investieren lohnt sich mehr

Der Sparer-Pauschbetrag ist ein pauschaler Ausgleich dafür, dass ein Abzug der tatsächlichen Werbungskosten bei den Einkünften aus Kapitalvermögen ausgeschlossen ist. Er wird ab dem Veranlagungszeitraum 2023 von 801 Euro auf 1.000 Euro für Alleinstehende und von 1.602 Euro auf 2.000 Euro für Ehegatten/Lebenspartner erhöht.“

Für Hausbauer: Klimagerechtes Bauen wird gefördert

Mit steuerlichen Anreizen wird der klimagerechte Wohnungsbau unterstützt. Zum 1. Januar 2023 wird der jährliche lineare AfA-Satz (AfA steht für Absetzung für Abnutzung) für die Abschreibung von Wohngebäuden von 2 auf 3 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angehoben.

Durch die Neuauflage einer zeitlich befristeten Sonder-AfA können innerhalb von vier Jahren fünf Prozent der Herstellungskosten für neu geschaffene Mietwohnungen steuerlich abgesetzt werden. Zukünftig kann die Eigenheimrenten-Förderung („Wohn-Riester“) auch für Aufwendungen für energetische Maßnahmen genutzt werden (z. B. für Wärmedämmungen oder die Erneuerung von Fenstern oder Heizungsanlagen).

Energiewende voranbringen

Rückwirkend ab dem 1. Januar 2022 wird für Einnahmen aus dem Betrieb von Photovoltaikanlagen bis zu einer Bruttonennleistung von 30 Kilowatt eine Ertragssteuerbefreiung eingeführt. Für diese Photovoltaikanlagen ist kein Gewinn mehr zu ermitteln und damit sind in den Einkommensteuererklärungen keine Angaben mehr erforderlich.

Für die Lieferung und Installation von Photovoltaikanlagen und Stromspeichern gilt in Zukunft ein umsatzsteuerlicher Nullsteuersatz. Im Zusammenhang mit der Steuerbefreiung für Photovoltaikanlagen wird die Beratungsbefugnis von Lohnsteuerhilfevereinen erweitert.

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