Den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Breijpottspöllers spielten im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld
(pd). Sie sind immer wieder gern gesehene Gäste im Seniorenhaus St. Martin in Raesfeld, die Kinder der Plattdeutsch-AG der Erler Silvesterschule, die sich „Brejpottspöllers“ nennen. Diesmal hatten sie ein Rollenspiel und drei Singspiele zur Unterhaltung der Seniorinnen und Senioren mitgebracht.
Die Kinder trugen ihre Stücke in wechselnder bunter Verkleidung vor. In dem Lehrstück „Wi willt deelen“ geht es ums Teilen. Die Zwerge teilen ihre gesammelten Lieblingsfrüchte großzügig mit den „Müüsen“, als sie merken, dass diese sich nachts aus Hunger über ihre „Appels, Prumen und Nötte“ hermachen.

Mitsingen konnten die Heimbewohner bei den vielen Älteren vertrauten Singspielen: „Oh Buer, wat kost dien Heu“, „Nu danzt Hannemann“ und „Dornrösken was en schönet Kind“. Heimbewohnerin Maria Vormann sang besonders gern mit, denn diese alten Singspiele hatte sie schon ihren Kindern beigebracht. „Der schönste Lohn für unser Spiel ist es, wenn wir den alten Menschen bei unseren Vorführungen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können“, bemerkte Ingrid Horstmann, die Leiterin der AG. Als Lohn für ihren Auftritt bekamen die Brejpottspöllers Süßigkeiten, nachdem sie ihr Mottolied „Ik häbb Koppiene“ gesungen hatten, in dem die „Piene“ erst durch Naschen von Süßem weggeht.



























