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Leserbrief zum Bürgerbegehren: Flüchtlinge im Jugendhaus Erle

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Wie schon berichtet, sollen im Jugendhaus Erle Flüchtlinge untergebracht werden. Eine Gruppe Erler ist dagegen und hat ein Bürgerbegehren zum Erhalt des Jugendhauses initiiert.

Dazu erreichte uns heute ein Leserbrief einer Raesfelder- und Erler-Interessengemeinschaft

Mit Erschrecken und Unverständnis verfolgen wir die Aktionen der Initiatoren des Bürgerbegehrens für den Erhalt des Erler Jugendhauses. Für die wenigen Kinder und Jugendlichen, die dieses Haus genutzt haben (6-7 Kinder), wurde eine akzeptable Alternative in den Räumen der Erler Sporthalle geschaffen, und gleichzeitig ergeben sich dadurch neue Impulse für eine zeitgemäße Weiterentwicklung der Jugendarbeit.

Somit ermöglicht die Gemeinde neben der Jugendarbeit in Erle, Flüchtlingsfamilien eine menschenwürdigere Unterkunft. Die von den Mitgliedern des Bürgerbegehrens genannte Alternative einer Container-Lösung ist unmenschlich, viel teurer und nicht gesichert, da auch dafür noch kein Platz gefunden wurde.

Fraglich ist, ob der dafür angedachte Schützenfestplatz zur Verfügung stehen würde. Auch in Raesfeld werden große Teile des Jugendhauses in ein Haus der Vereine umgewandelt, allerdings ohne, dass es Proteste aus der Bevölkerung gibt. Es drängt sich daher die Frage auf, ob es den Initiatoren doch um Vorbehalte gegen geflüchtete Menschen geht.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bitte informiert euch, bevor ihr leichtfertig dieses „Bürgerbegehren“ unterschreibt.

Hubert Flück, Christian Jonas, Cornelia Klug, Ingo Klug, Peter Krüger, Detlef Lauer, Nicola Lauer, Dr. Anja Ludwig, Ulli Meyering, Heike Müller, Peter Müller, Uwe Ridder, Björn Tschalener, Natalie Vereschild, Mechthild Westerkamp und Stefani Wißing.

Der Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.

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