Der Büchermarkt in Raesfeld: Erneut ein Fest für Bücherliebhaber – auch im 18. Jahr des Bestehens.
Der Büchermarkt in Raesfeld am Wasserschloss zog auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher aus nah und fern an. Bei strahlendem Sonnenschein konnte die Vorsitzende des Ortsmarketings Maria Kowalsky bereits am Sonntagvormittag zur Erƶffnung des Marktes viele GƤste begrüĆen. Der 18. Büchermarkt bot den Besuchern erneut die Gelegenheit zum Bummeln, Stƶbern, Erleben und zum gemütlichen Plausch.
Zum 18. Geburtstags des Büchermarkt eröffneten am Sonntag offiziell der Erste Beigeordnete Markus Büsen (li.), die Vorsitzende des Ortmarketing Raesfeld Maria Kowalsky und der Markleiter Rainer Heeke am Vormittag den Markt
Vielfalt der Literatur begeistert
Marktleiter Rainer Heeke war wie gewohnt mit seinem Stand an der gleichen Stelle vertreten und brachte mehrere Kisten antiquarischen Lesestoff mit. Obwohl es zur Mittagszeit so aussah, als ob weniger Besucher als sonst vor Ort wƤren, zeigte sich Heeke zufrieden. Er, wie auch andere Aussteller, lobte die diesjƤhrige Buchauswahl. āDiese ist in diesem Jahr besonders hochwertigā, betonte Heeke.
Neben Fachliteratur fanden sich auf dem Markt auch viele Bücher für Kinder. Eine Familie aus Borken bemerkte jedoch, dass die Preise für gebrauchte Kinderbücher teilweise etwas überteuert waren. āWir sind zur Schlosskapelle gegangen, wo die Bücher aus dem Bücherkeller der katholischen Kirche St. Martin eine gute Auswahl boten und preislich im Rahmen lagenā, berichtete Gerda Lokowitz aus Bottrop. Ein Vorteil für die Besucher: Die Betreiber des Bücherkellers mussten hier keine Standgebühr bezahlen, was sich deshalb auch positiv auf die Preise auswirkte, so dass der Stand bereits schon am frühen Nachmittag wie leergefegt aussah.
SchnƤppchenjƤger kommen auf ihre Kosten
Andere Besucher hingegen waren begeistert von den gut erhaltenen Bestsellern, die zum halben Preis des Neukaufs angeboten wurden. āWir haben gleich eine ganze Tasche voll eingekauft. Der nƤchste Winter ist bestimmt gerettetā, sagte eine Besucherin aus Herne, die unter der Last der Bücher stƶhnte. Sie und ihr Mann reisen seit Jahren aus dem nahen Ruhrgebiet an, um nicht nur Bücher zu kaufen, sondern auch das gemütliche Ambiente und die Natur am Wasserschloss zu genieĆen.
MƤrchenzauber begeistert Jung und Alt
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr die GeschichtenerzƤhlerin Brigitte Mƶllers, die mit ihrem MƤrchenkoffer für magische Momente sorgte. Kinder und Erwachsene lauschten andƤchtig ihren ErzƤhlungen von Prinzessinnen und Prinzen, die musikalisch von Dominika Eyckmans auf Bratsche und Harfe begleitet wurden. Selbst DreijƤhrige konnten sich der wunderbaren MƤrchenwelt nicht entziehen und vergaĆen alles um sich herum.
Ein Tag voller Genuss und Entspannung
Wer am Ende erschƶpft oder durstig war, lieĆ sich im Schatten der BƤume an der Freiheit 24 nieder und genoss kühle GetrƤnke, kleine kulinarische Kƶstlichkeiten oder ein erfrischendes Eis. Trotz der Hitze fand auch die Hüpfburg ihre kleinen Fans, die am Ende verschwitzt, aber glücklich den heiĆen Sommertag erlebten.
Dominika Eyckmans unterhielt die Besucher mit Bratsche und Harfe
Insgesamt war der Büchermarkt in Raesfeld erneut ein voller Erfolg und bot für jeden etwas ā sei es der literarische Genuss, die mƤrchenhafte Unterhaltung oder einfach das gemütliche Beisammensein in einer wunderschƶnen Umgebung.
Das Trachtenschützenfest in Ćfte-Overbeck verbindet alle fünf Jahre Jung und Alt in einer festlichen Feier der Tradition und Gemeinschaft. In diesem Jahr erwarten die Besucher vom 7. bis 9. September ein buntes Programm mit traditionellen TƤnzen, farbenfrohen Aufführungen und frƶhlichen PartynƤchten.
Foto: Petra Bosse
Der Zusammenhalt zwischen Jung und Alt sei das Schƶnste am Trachtenschützenfest in Ćfte-Overbeck, sagen die aktiven Mitglieder der Trachtenschützengilde. Dieses besondere Fest bringt alle fünf Jahre die Menschen zusammen, um Traditionen zu feiern und das Gemeinschaftsgefühl zu stƤrken.
Foto: Petra Bosse
Vorfreude auf das Fest
Auch in diesem Jahr blicken die Bewohner von Schermbeck, Raesfeld und weit darüber hinaus mit groĆer Vorfreude auf das traditionsreiche Fest in der kleinen Bauernschaft Ćfte-Overbeck, das zwischen Schermbeck und Erle liegt. Die traditionellen TƤnze in westfƤlischer Bauerntracht und die farbenfrohen Aufführungen sind nur ein Teil des bunten Programms, das am 7., 8. und 9. September gefeiert wird.
Ein Fest im Herzen der Tradition
Der Auftakt des Festes fand am Samstag an der Scheune von Mƶllmann statt. Dort wurde die Messe zur Vorfeier von Pastor Xavier Muppala und den Ćfter JagdhornblƤsern musikalisch begleitet. Natürlich war Pastor Muppala, wie es sich für eine so traditionsreiche Veranstaltung gehƶrt, stilecht in westfƤlischer Bauerntracht und mit Holzklumpen an den FüĆen gekleidet. In seiner Predigt hob er die Bedeutung von Gemeinschaft und Zusammenhalt hervor: āIn einer Zeit, in der unser Leben oft von Nachrichten über Krieg, Durcheinander und Unsicherheit geprƤgt ist, brauchen wir Orte der Geborgenheit und des Miteinanders mehr denn je. Hier, in dieser Gemeinschaft, finden wir Halt und Orientierung. Gemeinsam erleben wir, was es heiĆt, sich getragen zu fühlen ā nicht nur von Gott, sondern auch von den Menschen, die uns umgeben.ā
Eine lange Partynacht
Nach der Messe ging es in der festlich geschmückten Scheune weiter. Die Gäste wurden mit einem reichlich gefüllten Buffet empfangen, bevor eine lange und fetzige Partynacht begann, die sicher in Erinnerung bleiben wird.
Die weiteren Highlights des Festes
Für alle, die sich auf das Fest vorbereiten möchten, hier die wichtigsten Termine auf einen Blick:
Festfolge
Samstag, 7. September 20 Uhr: Erƶffnungsfeier und Tanz im Festzelt mit der Tanzband āHERZSCHLAGā
Sonntag, 8. September 15 Uhr: Aufmarsch auf der Festwiese BegrüĆung durch den 1. Reckenmeister Ehrungen, Festumzug, Parade, TrachtentƤnze Kaffee und Kuchen im Festzelt 20 Uhr: GroĆer Klumpenball mit der Tanzband āBORDERLINEā
Montag, 9. September 9 Uhr: Gottesdienst, Kranzniederlegung am Ehrenmal, Festzug zum Marienheim 11.30 Uhr: Antreten an der Vogelstange 16 Uhr: Aufmarsch auf der Festwiese Ehrungen des neuen Kƶnigspaares, Umzug, TrachtentƤnze 20 Uhr: GroĆer Kƶnigsball im Festzelt mit der Tanzband āBlindDateā
Freuen Sie sich auf ein Fest voller Tradition, Gemeinschaft und frƶhlicher Stunden!
Foto: Petra Bosse
Auszug aus der Predigt von Pastor Xavier Muppala (St. Ludgerus Schermbeck)
Liebe Gemeinde,
wir sind heute hier zusammengekommen, um unter freiem Himmel Gottes Nähe zu spüren und Gemeinschaft zu erleben. Dieser Ort, fernab von Hektik und Alltag, schenkt uns die Möglichkeit, uns auf das Wesentliche zu besinnen: die Begegnung mit Gott und miteinander.
Die Bedeutung von Gemeinschaft
In einer Zeit, in der unser Leben oft von Nachrichten über Krieg, Durcheinander und Unsicherheit geprƤgt ist, brauchen wir Orte der Geborgenheit und des Miteinanders mehr denn je. Hier, in dieser Gemeinschaft, finden wir Halt und Orientierung. Gemeinsam erleben wir, was es heiĆt, sich getragen zu fühlen ā nicht nur von Gott, sondern auch von den Menschen, die uns umgeben. In der Begegnung mit anderen Menschen finden wir Trost, Freude und Unterstützung. Diese Gemeinschaft ist ein Geschenk, das wir pflegen und schƤtzen sollten.
Feiern als Ausdruck unseres Glaubens
Feste und Feiern haben in unserem Glauben eine tief verwurzelte Bedeutung. Sie sind Momente, in denen wir nicht nur mit dem Verstand, sondern mit allen Sinnen erleben, was Glaube bedeutet. Rituale, Musik, das Singen von Liedern und das Tanzen ā all das sind Ausdrucksformen unserer SpiritualitƤt, die uns tief in unserer Seele berühren. Wenn wir feiern, geben wir unseren Emotionen Raum, lassen Freude und Dankbarkeit spürbar werden. Solche Feste sind keine bloĆen Traditionen; sie sind Heilung für unsere Seele. Sie erinnern uns daran, dass das Leben trotz aller Widrigkeiten voller Schƶnheit und Hoffnung ist.
SpontanitƤt und Freude im Glauben
Ein besonderer Aspekt dieser Feierlichkeit ist die SpontanitƤt, die uns in die Lage versetzt, uns frei und ungezwungen auszudrücken. Im Alltag sind wir oft gefangen in den Erwartungen und ZwƤngen, die an uns gestellt werden. Doch hier, bei diesem Gottesdienst im Freien, dürfen wir so sein, wie wir sind. Wir dürfen frƶhlich und ausgelassen sein, dürfen singen und tanzen, dürfen lachen und uns freuen ā all das in dem Wissen, dass Gott uns so annimmt, wie wir sind.
Die heilende Kraft des Glaubens
Die Rituale, die Musik und die gemeinschaftlichen Erlebnisse, die wir hier teilen, haben eine heilende Kraft. Sie stƤrken uns, sie geben uns Mut, sie helfen uns, unsere Sorgen und Ćngste loszulassen und uns auf das Gute im Leben zu konzentrieren. In diesen Momenten fühlen wir uns verbunden ā mit Gott und miteinander. Diese Verbundenheit ist es, die unsere Seele heilt und uns Kraft für den Alltag schenkt.
Schlussgedanken
Lassen Sie uns also feiern, liebe Gemeinde. Feiern wir die Begegnung mit Gott und die Begegnung miteinander. Lassen wir uns von der Freude und der Gemeinschaft tragen, und nehmen wir diese Kraft mit zurück in unser Leben. Mƶge dieser Gottesdienst uns alle stƤrken und uns erinnern, dass wir nie allein sind, sondern immer Teil einer grƶĆeren Gemeinschaft, in der Gottes Liebe uns verbindet und führt.
Am Samstag, den 10. August 2024, ereignete sich gegen 17:00 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall in Raesfeld. Im Bereich der Heidener StraĆe/Schulten Matt kollidierten ein Pkw und ein Motorrad.
Der Motorradfahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert.
Spezialisierte Kräfte unterstützen die Unfallaufnahme, die Unfallstelle bleibt bis zum Abschluss der Ermittlungen vollständig gesperrt.
Es war schon fast ein kleines Wunder: Genau pünktlich zum Start von „Raesfeld in Sommerlaune 2024“ in Erle bei Brƶmmel-Wilms schien nach dem Regen um 17 Uhr die Sonne.
Die Freude war groĆ, denn so abwechslungsreich wie die Spielorte der Veranstaltungen, so vielfƤltig ist auch die Musik und die Bands.
Stimmungsvoller Abend mit āCoverfulā
Beim fünften von sieben Konzerten der Reihe āRaesfeld in Sommerlauneā sorgte die Band āCoverfulā für beste Stimmung. Mit einem Mix aus ausgewƤhlten Pop- und Rocksongs aus verschiedenen Jahrzehnten füllte sich der Biergarten vor dem Gasthof Brƶmmel-Wilms schnell mit Publikum. Unter dem Schatten der Kirche genossen die Besucher die musikalische Vielfalt.
Foto: Petra Bosse
Begeisterte Reaktionen aus dem Publikum
āEinfach klasseā, fand Andreas Grotendorst den Abend. Auch Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings, zeigte sich begeistert darüber, dass die Konzerte mittlerweile auf so groĆe Resonanz beim Publikum stoĆen. Kein Wunder also, dass bei den vielen Besuchern das Gegrillte schon kurz vor Ende des Abends restlos leergefegt war. Grillmeister Simon Ende hatte alle HƤnde voll zu tun.
Foto: Petra Bosse
Engagement aus der Gemeinschaft
Personaltechnisch sprangen Christian Lipfert, der zukünftige Betreiber von Erle und Nachfolger von Arno Brömmel, sowie Pascal van Kluth am Bierstand ein. Dieses Engagement zeigte erneut, wie stark der Zusammenhalt in Erle ist. Das Publikum dankte es mit mehreren Zugabenrufen, was die Band gerne erwiderte.
Foto: Petra Bosse
Ein gelungener Abschluss
Am Ende des Abends zeigte sich Arno Brƶmmel begeistert über das tolle Konzert und freute sich, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt waren. āDie Empfehlung bekam ich von Walburga Angermann und sie hat nicht zu viel versprochen. Ihr wart wirklich klasseā, resümierte der Erler Wirt zufrieden.
Weiter geht es am 16. August 2024 mit einem unvergesslichen Sommerabend im Adelheid-Spargelhaus mit Thomas Andras.
Raesfeld in Sommerlaune 2024
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Foto: Petra Bosse
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Am Freitag verwandelte sich der Schulhof der St. Silvester-Grundschule in Erle in eine internationale Bühne des Sports, die ein wenig an die olympische Atmosphäre in Paris erinnerte.
„Auf die PlƤtze, fertig, los“. Kinder unterschiedlichster Herkunft traten in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an und zeigten, dass sportlicher Ehrgeiz und gemeinsames Spiel keine sprachlichen Barrieren kennen.
Rund 25 Jungen und MƤdchen nahmen unter dem Motto “ Multikulturelle Spiele ā Olympisch ERLEben“ an einer Aktion teil, die von Klaus Kriebel von der Eine-Welt-Initiative Erle und der Naturerlebnisschule Dirk NieĆing ins Leben gerufen wurde.
Eltern und Kinder im Mittelpunkt
Pünktlich um 14 Uhr saĆen die ersten Eltern gemütlich mit ihren Kindern bei Kaffee, Tee, PlƤtzchen und Popcorn. In verschiedenen Altersgruppen starteten dann die sportlichen Spiele. Es gab unter anderem Pfeil- und BogenschieĆen, Balancieren und einen Staffellauf unter dem Motto āAuf die PlƤtze, fertig, los!ā. Die Kinder waren begeistert und zeigten groĆen Einsatz.
Foto: Petra Bosse
Ein erster Erfolg
Für Klaus Kriebel war die Premiere bereits nach einer Stunde ein Erfolg, obwohl es, wie er betonte, eher ein Test gewesen sei, um mögliche Verbesserungen zu identifizieren. Erste Erkenntnisse konnte er bereits am Freitag sammeln: Sport und Spiel sind sprachbarrierefrei. Die Kinder jubelten wie bei einer Olympiade, wenn sie mit der Wasserpistole getroffen hatten, und auch beim Balancieren gaben sie alles, um das Ziel zu erreichen.
Foto: Petra Bosse
Naturerlebnisse und Integration
Die Naturerlebnisschule von Dirk NieĆing war mit vier Trainern vor Ort und bot den Kindern zusƤtzliche Erlebnisse an. Besonders erfreulich war die Teilnahme vieler Flüchtlingsfamilien, die das Angebot ebenfalls annahmen, wie Kriebel berichtete. Unterstützung kam auch spontan von der Erler Kolpingsfamilie.
Foto: Petra Bosse
Fƶrderung einer offenen Gesellschaft
Kriebel fasste zusammen, dass die Arbeit mit Flüchtlingen nicht polarisieren werden soll. āStattdessen mƶchte ich eine offene Gesellschaft fƶrdern, in der Flüchtlinge als GƤste willkommen sind, auch Kinder, die vielleicht sprachlich noch nicht stark sindā, erklƤrte er. Diese gemeinsame Aktion mit dem Jugendhaus und der Naturschule sei eine gute Gelegenheit, positive Erfahrungen zu sammeln. āDer Fokus liegt auf dem gemeinsamen Spielen und der Interaktion, unabhƤngig von sprachlichen Barrierenā, so Kriebel.
ZukunftsplƤne
Kriebel betonte, dass er aus den Erfahrungen lernen möchte und plant bereits, das Angebot in Zukunft weiterzuführen. Erste Gespräche für eine Wiederholung laufen bereits.
Die Zahl der Wölfe in Deutschland nimmt stetig zu, was zu steigenden Schäden durch Angriffe auf Haus- und Weidetiere führt.
Am 7. August 2024 wurde im Wolfsgebiet Schermbeck, Nordrhein-Westfalen, erneut deutlich, dass āwolfabweisendeā ZƤune in der Praxis kaum umsetzbar sind. Diese ZƤune bieten keinen zuverlƤssigen Schutz für Schafe, Rinder oder Pferde. Dennoch müssen Weidetierhalter diese hohen Anforderungen erfüllen, obwohl die ZƤune die Wƶlfe nicht wirksam davon abhalten, Haus- und Weidetiere zu reiĆen.
Kritik von Naturschützern und rechtliche Klärung
Nach Wolfsangriffen fordern selbsternannte āNaturschützerā immer wieder, dass Weidetierhalter, die ihre Tiere nicht mit āwolfabweisendenā ZƤunen schützen, angezeigt werden. Der Verein Weidezone Deutschland e. V. mƶchte den betroffenen Tierhaltern eine Stimme geben und ihre Interessen vertreten. Aus diesem Grund beauftragte der Verein den Fachanwalt für Agrarrecht Christian Teppe mit der Erstellung eines Rechtsgutachtens. Teppe sollte klƤren, ob eine gesetzliche Verpflichtung zum Errichten solcher ZƤune besteht.
Rechtsgutachten: Wƶlfe als Problem identifiziert
In seinem Gutachten kommt Rechtsanwalt Teppe zu dem Schluss, dass keine Strafbarkeit der Weidetierhalter vorliegt. Vielmehr sieht er die Wölfe selbst als Problem sowohl in den Wäldern als auch auf den Weiden. Teppe warnt zudem, dass die Anforderungen an wolfabweisende Zäune weitere Gefahren für den Naturschutz bergen. Er fordert ein Umdenken in der Gesellschaft, insbesondere in den Behörden und der Politik, und spricht sich für die Aufnahme des Wolfes in das Jagdgesetz aus.
Fazit: Anforderungen an Tierhalter unverhƤltnismƤĆig
Lars Eric Broch, Vorsitzender des Vereins Weidezone Deutschland e.V., fasst zusammen: „Die Anforderungen an die Weidetierhalter sind nicht mehr verhƤltnismƤĆig, eine strafrechtliche Verfolgung vƶllig fehlgeleitet.ā
Rechtsgutachten zur Weidetierhaltung und Wolfsproblematik in Deutschland – Das Wichtigste zusammengefasst:
In einem aktuellen Rechtsgutachten von Christian Teppe, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Agrarrecht, werden die rechtlichen und praktischen Herausforderungen der Weidetierhaltung im Kontext der zunehmenden WolfsbestƤnde in Deutschland umfassend analysiert. Das Gutachten beleuchtet die Folgen der steigenden Wolfszahlen, die Problematik der wolfssicheren ZƤune, und die daraus resultierenden rechtlichen und wirtschaftlichen Unsicherheiten für die Weidetierhalter. Es zeigt zudem auf, wie diese Entwicklungen die Artenvielfalt beeintrƤchtigen und welche verfassungsrechtlichen AbwƤgungen notwendig sind. SchlieĆlich werden notwendige Reformen und MaĆnahmen vorgeschlagen, um die Situation für Weidetierhalter zu verbessern.
1. Zunahme der Wolfszahlen und die Folgen für Weidetierhalter
In den letzten Jahren ist die Anzahl der Wƶlfe in Deutschland stetig gestiegen. Diese Entwicklung wird vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) als ein bedeutender Erfolg für den Naturschutz gefeiert. Jedoch ignoriert NABU oft die negativen Auswirkungen dieser Zunahme auf die Weidetierhalter, deren Tiere zunehmend Opfer von Wolfsangriffen werden. Die damit verbundenen Herausforderungen und Gefahren für den Artenschutz werden hƤufig auĆer Acht gelassen.
Die steigenden Wolfszahlen haben dazu geführt, dass Weidetiere wie Schafe, Ziegen, Rinder und Pferde vermehrt Opfer von Wolfsrissen werden. Dies stellt nicht nur eine Bedrohung für das Einkommen der Weidetierhalter dar, sondern auch für das traditionelle Kulturgut der Weidetierhaltung in Deutschland.
2. Wolfssichere ZƤune: Theorie und Praxis
Wolfssichere ZƤune gelten als eine der HauptmaĆnahmen, um Weidetiere vor Angriffen zu schützen. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass diese ZƤune kaum umsetzbar und in der Regel nicht effektiv sind. Trotz dieser Schwierigkeiten werden Weidetierhalter nach einem Wolfsriss oft kritisiert und strafrechtlich verfolgt, wenn sie angeblich nicht ausreichende SchutzmaĆnahmen ergriffen haben. Dies führt zu einer enormen Belastung für die Tierhalter, die sich zunehmend rechtlichen und gesellschaftlichen Vorwürfen ausgesetzt sehen.
Herdenschutzhunde
Das Halten von Herdenschutzhunden erfordert eine spezielle Ausbildung und fundierte Fachkenntnisse. Trotz ihres Einsatzes zeigen jedoch vermehrte Vorfälle, dass Weidetiere weiterhin gerissen werden können. Im Landkreis Aurich wurde beispielsweise ein Pony trotz des Einsatzes von drei Herdenschutzhunden getötet. Daher bietet auch diese Form des Herdenschutzes keine absolute Sicherheit für Weidetiere.
3. Rechtsunsicherheit und wirtschaftliche Belastungen
Die Unsicherheit bezüglich der gesetzlichen Anforderungen an den Schutz vor Wölfen führt dazu, dass viele Weidetierhalter aus Angst vor Strafverfolgung keine Entschädigungen für Wolfsrisse mehr beantragen. Dies hat zur Folge, dass immer mehr Weidetierhalter ihre Tätigkeit in den Nebenerwerb verlagern oder ganz aufgeben. Die komplexen rechtlichen Fragen, insbesondere zur Haftung bei Schäden, stellen ein existenzbedrohendes Problem dar. Dies führt zu einer erheblichen wirtschaftlichen Belastung und bedroht das Fortbestehen der traditionellen Weidetierhaltung.
Ausgleichszahlungen und EntschƤdigungen
Das Ausbleiben von Meldungen erschwert zudem die statistische Erfassung der Wolfspopulation. Auch ein Anstieg der āSelbstjustizā durch verbotene Jagd auf den Wolf ist nicht auszuschlieĆen. Eine strafrechtliche Verfolgung von Weidetierhaltern, nachdem sie einen Schaden erlitten haben, erscheint daher widersinnig, zumal kein Straftatbestand verwirklicht wurde.
4. Kritische Auseinandersetzung mit gesetzlichen Vorgaben
Das Gutachten zeigt, dass es erhebliche rechtliche Unsicherheiten hinsichtlich der Verpflichtung zur Errichtung wolfssicherer ZƤune gibt. Die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) verlangt zwar, dass Weidetiere vor Beutegreifern geschützt werden, doch die Umsetzung dieser Vorgaben ist oft weder praktisch noch verhƤltnismƤĆig. Zudem stellt sich die Frage, inwieweit Hobbyhalter und Nebenerwerbslandwirte unter die strengen Anforderungen der Verordnung fallen. Eine strafrechtliche Verfolgung der Weidetierhalter bei Wolfsrissen erscheint in diesem Kontext oft unverhƤltnismƤĆig und rechtlich fragwürdig.
Strafbarkeit der Weidetierhalter
Wenn Weidetierhalter einen Wolfsriss in ihrem Bestand melden, um Ausgleichszahlungen und EntschƤdigungen für den entstandenen Schaden zu erhalten, werden sie zunehmend wegen einer vermeintlich unzureichenden UmzƤunung angezeigt und sehen sich BuĆgeldern sowie strafrechtlichen Konsequenzen ausgesetzt. Dieser Anstieg der Strafanzeigen führt dazu, dass Wolfsrisse seltener gemeldet und EntschƤdigungen kaum noch beantragt werden, was die Weidetierhalter zusƤtzlich finanziell belastet. Anstatt einen Anreiz zu schaffen, stƤrkere und hƶhere ZƤune zu errichten, wird dieser durch die Aussicht auf Strafanzeigen und die nahezu unmƶgliche Umsetzung eines wolfssicheren Zauns untergraben. Das Ausbleiben von Meldungen erschwert zudem die statistische Erfassung der Wolfspopulation und kƶnnte zu einem Anstieg der illegalen Jagd auf Wƶlfe führen. Eine strafrechtliche Verfolgung von Weidetierhaltern, nachdem sie einen Schaden erlitten haben, erscheint daher widersinnig, zumal kein Straftatbestand verwirklicht wird.
5. EinschrƤnkung der Artenvielfalt durch SchutzmaĆnahmen
Die Anforderungen an wolfssichere ZƤune führen zu einer erheblichen EinschrƤnkung der Artenvielfalt. Hohe ZƤune zum Schutz vor Wƶlfen schlieĆen nicht nur Wƶlfe aus, sondern auch andere Wildtiere, was zu einer Verarmung der BiodiversitƤt führt. Diese massive EinzƤunung beeintrƤchtigt den Lebensraum von Wildtieren wie Feldhasen, Füchsen und bodenbrütenden Vƶgeln und stellt somit einen erheblichen Eingriff in den Landschaftsschutz dar. In Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten wird die Weidehaltung durch diese Anforderungen nahezu unmƶglich, was langfristig die Artenvielfalt gefƤhrdet.
Darüber hinaus bedroht die immer schwierigere Situation der Weidetierhaltung auch den Erhalt seltener Haus- und Nutztierrassen. Die zunehmenden Auflagen und die schlechte wirtschaftliche Situation führen dazu, dass immer weniger Menschen bereit sind, sich um den Erhalt bedrohter Nutztierrassen zu bemühen. Dies könnte das Aussterben von Arten wie dem Rotbunten Husumer Schwein oder den Rauwolligen Pommerschen Landschafen weiter vorantreiben.
6. Verfassungsrechtliche Aspekte und AbwƤgungen
Der Schutz der Weidetiere wird häufig mit dem verfassungsrechtlichen Schutz aus Artikel 20a des Grundgesetzes (GG) begründet. Dabei weist Artikel 20a GG jedoch auch Grenzen auf, da der Tierschutz und der Naturschutz in bestimmten Situationen in Konflikt geraten können. Die Abwägung zwischen dem Schutz traditioneller Kulturgüter, wie der Weidetierhaltung, und dem jungen Grundrecht des Umwelt- und Tierschutzes muss sorgfältig erfolgen. Die Freiheit, sich in seiner Freizeitgestaltung mit möglichst wenigen Einschränkungen zu entfalten, wiegt in vielen Fällen schwerer als die Schutzansprüche des Wolfes.
7. Konkrete Gefahren durch den Wolf
Die Frage, ob ein Leben mit dem Wolf in den deutschen WƤldern mƶglich und vereinbar ist, stellt sich zunehmend. Untersuchungen, wie die des Senckenberg-Forschungsinstituts, zeigen, dass der Wolf sich hauptsƤchlich von Wildtieren wie Rehen und Wildschweinen ernƤhrt. Schafe und andere Nutztiere machen nur einen sehr geringen Teil seiner Nahrung aus. Trotzdem werden Weidetierhalter durch die hohen Anforderungen an den Schutz ihrer Tiere unverhƤltnismƤĆig belastet. Die Verpflichtung zur umfassenden UmzƤunung richtet mehr Schaden an, als dass sie nützt, und gefƤhrdet den Natur- und Landschaftsschutz erheblich.
8. EuropƤische Richtlinien und deren Auswirkungen
Die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) regelt den Umgang mit wildlebenden Tierarten in Europa und stellt verschiedene TatbestƤnde zur Abweichung von der Regel dar. Diese Richtlinie verdeutlicht, dass der Gedanke des Artenschutzes nicht zielführend ist, wenn er die Weidetierhaltung unverhƤltnismƤĆig belastet. Der Wolf genieĆt denselben Schutzstatus wie der Kormoran oder der Biber, doch in diesen FƤllen gibt es keine vergleichbaren ƶffentlichen Konflikte. Die Weidetierhalter werden zu Unrecht in den Fokus gestellt und müssen sogar Strafverfolgung fürchten, obwohl der Wolf geschützt ist und in der Regel keine Bedrohung für Nutztiere darstellt.
9. Fazit
In Deutschland gibt es etwa 1,6 Millionen Schafe und mindestens 1.500 Wƶlfe. Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, dass die mediale und politische Arbeit gegen die Weidetierhalter zum Schutz des Wolfes nicht gerechtfertigt ist. Der Wolf ist ein natürlich wildlebendes Tier, dessen Bestand im Gleichgewicht zu den natürlichen Beutetieren bleiben sollte. Die aktuellen MaĆnahmen zum Schutz vor Wƶlfen belasten die Weidetierhalter unverhƤltnismƤĆig und sind rechtlich fragwürdig.
Es bedarf dringend einer Vereinfachung der Verfahren zur Beantragung von Schadenszahlungen bei Wolfsrissen, um die Akzeptanz für Wƶlfe in der Bevƶlkerung zu fƶrdern. Zudem muss das Stellen von Strafanzeigen gegen Weidetierhalter bei einem Riss ein Ende haben, da dies keine zielführende MaĆnahme darstellt. Der Fokus sollte vielmehr auf einer funktionierenden Kohabitation zwischen Mensch und Wolf liegen, wobei die traditionellen Weidetierhalter nicht weiter unnƶtig belastet werden dürfen.
Zusammenfassung:
Steigende Wolfszahlen: Erhöhen die Belastung für Weidetierhalter und gefährden die Weidetierhaltung.
Unpraktikable ZƤune: Wolfssichere ZƤune sind schwer umsetzbar und bieten keinen ausreichenden Schutz.
Wirtschaftliche und rechtliche Unsicherheiten: Weidetierhalter sehen sich mit existenziellen Problemen konfrontiert.
EinschrƤnkung der Artenvielfalt: Hohe ZƤune beeintrƤchtigen den Lebensraum vieler Wildtiere.
Verfassungsrechtliche Abwägungen: Der Schutz der Weidetierhaltung muss gegenüber dem Umweltschutz abgewogen werden.
Ungerechtfertigte Strafverfolgung: Strafanzeigen gegen Weidetierhalter sind unverhƤltnismƤĆig und sollten beendet werden.
Notwendige Reformen: Vereinfachte Schadenszahlungen und der Verzicht auf Strafanzeigen würden die Akzeptanz für Wölfe fördern.
Polizeioberrat Daniel Sühling ist der neue Leiter der Polizeiinspektion 1 (West) in Bottrop.
Als Regionalbeauftragter ist er nun zuständig für die Städte Bottrop, Gladbeck, Marl, Haltern am See und Dorsten.
BegrüĆung durch PolizeiprƤsidentin
PolizeiprƤsidentin Friederike Zurhausen begrüĆte den 48-JƤhrigen in Recklinghausen und betonte die umfangreiche Erfahrung, die Sühling in seinen 29 Jahren bei der Polizei gesammelt hat. āMit Herrn Sühling wird ein erfahrener Polizeibeamter die Leitung der Polizeiinspektion West antreten. Er hat in verschiedenen Funktionen FührungsstƤrke bewiesen und wird in den Kommunen ein kompetenter Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema Sicherheit seinā, erklƤrte Zurhausen.
Karriere und Erfahrungen
Seit 1995 arbeitet Daniel Sühling bei der Polizei. Nach mehreren Jahren im Streifendienst in Köln sammelte er erste Führungserfahrungen als Dienstgruppenleiter. In den folgenden Jahren arbeitete er in verschiedenen Behörden in Führungspositionen. Im August 2024 wechselte er aus der Kreisbehörde Borken ins Polizeipräsidium Recklinghausen.
Verantwortung für die Sicherheit
āMit der Leitung der Polizeiinspektion 1 werde ich eine spannende neue Aufgabe antreten. Nahezu 400.000 Menschen verlassen sich auf die professionelle Arbeit der Polizei. Dieser Verantwortung bin ich mir bewusst und freue mich darauf, meinen Teil beizutragen. Als Regionalbeauftragter gehƶrt es ebenfalls zu meiner Arbeit, vertrauensvoll und konstruktiv mit den StƤdten, kommunalen Gremien und Institutionen zusammenzuarbeiten,ā betonte Daniel Sühling.
Die Trachtenschützengilde Uefte-Overbeck bereitet sich auf das nächste Trachtenschützenfest vor. Vorab lädt die Gilde am Samstag, den 10. August, zur traditionellen Vorfeier auf dem Hof Möllmann (Lofkampweg 20) ein.
Die Vorfeier beginnt um 18 Uhr mit einer Abendmesse, die musikalisch von den Uefter JagdhornblƤsern begleitet wird. Im Anschluss wird ein Gericht mit Wildgulasch angeboten, bevor die Pilsān Buam mit zünftiger Blasmusik den Abend gestalten. Musik und Tanz runden die Veranstaltung ab.
Das eigentliche Trachtenschützenfest findet nur alle fünf Jahre statt. In diesem Jahr wird es am 7., 8. und 9. September im Festzelt am Schulweg gefeiert.
Leserbrief von Gisbert Fuest aus Dorsten zum Thema Wolf
Durch den aktuellen Wolfsriss in Schermbeck, der sicher als solcher bestätigt wird, zerfällt nun das Kartenhaus von NABU (Naturschutzbund) und LANUV (Landesamt für Natur, Umwelt).
Widersprüchliche Aussagen und fehlender Schutz
Einigkeit herrscht in den Aussagen: Ein 90 cm hoher Zaun wäre ausreichend, dann plötzlich 120 cm. Der Wolf springt nicht, er greift nur nachts Weidetiere an. Pferde und Rinder würden nicht ins Beuteschema des Wolfs passen⦠Diese und ähnliche Aussagen wurden schon vor Jahren von Weidetierhaltern sachlich angezweifelt und immer wieder leidlich erfahren.
Die Folge waren ƶffentliche Diffamierungen der Gegenseite, wie die Bezeichnung āProblemschƤferā durch den NABU-Kreisverbandvorsitzenden Wesel, der gerne und hƤufig auf seine wissenschaftliche Expertise verweist. Leider halten sich die ansƤssigen Wƶlfe nicht an diese wissenschaftlichen Aussagen, wie mehrfach durch die Ćberwindung nach aktueller Empfehlung neu gegründeter ZƤune (ƶffentlich gefƶrdert) belegt w
Zweifel an der NeutralitƤt
Nun platzt auch die Traumblase des LANUV, wobei man die NeutralitƤt dieser Behƶrde durchaus in Frage stellen darf. Beispielsweise werden nachweislich Speichelproben nicht eingeschickt, Nahbegegnungen zwischen Wolf und Mensch nicht aufgenommen oder Protokolle von Rissgutachten groĆzügig interpretiert. Wenn dann sogar die vordere HƤlfte eines Tieres nicht beim VeterinƤramt in Krefeld zur Untersuchung ankommt, dann gebe ich der Politik die Empfehlung, hier genauer hinzuschauen. Denn Politik sollte auf Grundlage sachlicher Fakten Entscheidungen für die Gesellschaft fƤllen.
Dieser Leserbrief spiegelt die persönliche Meinung des Verfassers wider und nicht notwendigerweise die Ansichten, Positionen oder Meinungen der Heimatmedien GmbH oder ihrer Redaktion. Der Verfasser ist allein verantwortlich für den Inhalt und die Aussagen in diesem Leserbrief.
Am Freitag beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Femeichenparks. Die Firma StraĆen- und Landschaftsbau Beckmann beginnt dann mit den Arbeiten, die ein besonderer Baustein zur Umsetzung des Dorfentwicklungskonzeptes für Erle sind.
Durch die Umgestaltung des GelƤndes wird die Femeiche sichtbarer gemacht und die AufenthaltsqualitƤt rund um den Nationalerbe-Baum gesteigert.
ZugangsbeschrƤnkungen wƤhrend der Bauarbeiten
Für die anstehenden Bauarbeiten sperren laut Gemeindeverwaltung die Verantwortlichen die ZugƤnge zum Park von Freienstuhl und Wehme ab; Die Kita St. Silvester bleibt jedoch weiterhin über den ƶstlichen Parkeingang von der StraĆe Ekhornsloh erreichbar.
Verbesserungen im Park
Neben der Sichtbarmachung der Femeiche plant die Gemeinde Raesfeld weitere Verbesserungen im Park. Neue Sitzgelegenheiten, eine bessere Beleuchtung und erweiterte Grünflächen sollen den Park für die Besucher attraktiver machen.
Zeitplan und Finanzierung
Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Finanzierung des Projekts sichert hauptsächlich Fördermittel des Landes Nordrhein-Westfalen und kommunale Mittel. Die Gemeinde hofft, dass die Umgestaltung des Parks den Dorfkern weiterbelebt und die Aufenthaltsqualität für alle Bewohner und Besucher verbessert wird.
Die Diskussion um den Schutz von Weidetieren gegenüber Wölfen ist in Deutschland aktueller denn je. Trotz der vorgeschriebenen Mindesthöhe von 1,25 Meter und der Verwendung von Stromlitzen gelingt es Wölfen, diese Zäune zu überwinden. Dies wirft Fragen auf, wie Landwirte und Weidetierhalter ihre Tiere wirksam schützen können.
SchutzmaĆnahmen und ihre Grenzen
Die Errichtung von ZƤunen nach den Fƶrderrichtlinien, die oft mit hohen Kosten verbunden sind, scheint nicht immer die gewünschte Wirkung zu erzielen. Ein Beispiel zeigt, dass ein Zaun, der rund 30.000 Euro gekostet hat, den Wolf nicht abhalten konnte. Dies lƤsst Zweifel an der EffektivitƤt dieser MaĆnahmen aufkommen und verdeutlicht die Herausforderungen, vor denen Landwirte stehen.
Schafe und der natürliche Kreislauf
Schafe sind nicht nur Beiwerk ein wichtiger Bestandteil des natürlichen Kreislaufs. Sie haben eine Daseinsberechtigung und tragen zur Landschaftspflege bei. Landwirte und Weidetierhalter investieren nicht nur aus kommerziellen Gründen, sondern auch aus Tierliebe und Leidenschaft für ihre Arbeit.
Die Rolle des Wolfschutzes
Wölfe sind in der EU als schützenswerte Tiere eingestuft, was ihren Schutz rechtfertigt. Allerdings müssen auch Lösungen gefunden werden, um das Zusammenleben von Wölfen und Weidetieren zu ermöglichen. Die Population wächst kontinuierlich, während freilaufende Schafherden und Muttertiere mit Lämmern in den letzten Jahren immer seltener auf Weiden zu sehen sind.
Stadt und Land: Unterschiedliche Perspektiven
Interessanterweise sind es oft Wolfsbefürworter aus den Städten, die in den sozialen Medien mit ihren Kommentaren unter Beweis stellen, dass der Wolf für sie noch in die Märchenwelt gehört. Diese romantisierte Vorstellung kollidiert häufig mit der Realität der Landwirte, die täglich mit den Herausforderungen des Wolfschutzes konfrontiert sind.
Scharfe Worte und fehlende Lƶsungen
Viele Wolfsbefürworter haben bisher keine konstruktiven VorschlƤge gemacht, auĆer mit sarkastischen Bemerkungen wie „der Wolf kann nicht im Aldi einkaufen“ oder „bringt eure Schafe in den Stall“. Diese Aussagen werfen die Frage auf, ob dies wirklich zum Tierschutz oder zur Tierliebe gehƶrt. Stattdessen werden die tatsƤchlichen Probleme der Weidetierhalter oft ignoriert oder heruntergespielt.
UnverƤnderte Kommentare und verschƤrfte Lage
Bemerkenswert ist, dass sich die Kommentare der Wolfsfreunde im Laufe der Jahre kaum geändert haben. Während bei vielen Landwirten mittlerweile ein Umdenken stattgefunden hat, um ihre Tiere besser zu schützen, verschärfen die teils abstrusen Kommentare der sogenannten Wolfskenner sogar noch die Lage. Diese starre Haltung trägt wenig zur Lösung der bestehenden Probleme bei und zeigt eine deutliche Realitätsferne gegenüber den Herausforderungen, denen sich die Landwirte täglich stellen müssen.
Forderungen nach neuen Schutzkonzepten
Es ist legitim, sich für den Schutz der Wƶlfe einzusetzen, doch müssen praktikable VorschlƤge erarbeitet werden, wie Weidetiere vor Wolfsangriffen geschützt werden kƶnnen. Die Frage, wer die Kosten für den Schutz trƤgt, bleibt offen. Es ist notwendig, innovative und nachhaltige Lƶsungen zu finden, die sowohl den Schutz der Wƶlfe als auch das Ćberleben der Weidetiere sicherstellen.
Erneuter Wolfsangriff in Schermbeck-Bricht? Schafe waren so geschützt, wie es der Gesetzgeber vorschreibt.
Erneut hat der Wolf oder die Wƶlfin im Bereich von Schermbeck auf einem Bauernhof zugeschlagen. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Monate, dass auf dem Hof am DƤmmerwald im Wolfsgebiet ein Angriff stattfand. Erst am 20. April riss der Wolf dort drei LƤmmer.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch schlug der Wolf erneut zu und holte sich ein Lamm der Rasse Quesan, das er ausgeweidet hatte, bevor er sich mit seiner Beute wieder ins Maisfeld verzog.
Eigentlich sollte dieser Zaun mit Untergrabungsschutz wolfsicher sein.
Ungewƶhnlicher Vorfall
Das Ungewöhnliche dabei ist, dass der Wolf einen 1,50 Meter hohen Zaun, bestehend aus einem 1,20 Meter hohen Zaun plus Stromlitze und Untergrabungsschutz, überwunden hat. Der Zaun, der den Richtlinien und Vorgaben entsprach, um die Weidetiere vor Wolfsangriffen zu schützen, wurde gerade erst neu gebaut. Kratzspuren am Zaun, der unmittelbar an einem Maifeld steht, waren an diesem Vormittag noch deutlich sichtbar. Wie mittlerweile bekannt ist, scheint die Sprungkraft der Wölfin Gloria, wenn es diese war, im Wolfsgebiet Schermbeck nicht nachgelassen zu haben.
Verletzt und verƤngstigt: Lamm Prinz Harry. Foto: Petra Bosse
Sicherung der Spuren
Zum Glück schaffte es noch vor Einsetzen des groĆen Regens ein Mitarbeiter vom LANUV, die Spuren und die DNA zu sichern. Darüber hinaus begab er sich ins Maisfeld, um eventuell noch Teile des toten LƤmmchens āJackā zu finden. Für Malin sei dies ein trauriger Tag, da sie alle LƤmmer selbst groĆgezogen habe. Das verletzte Tier Harry, das sich verschreckt verkrochen hatte, kam sogar durch ein Kaiserschnitt zur Welt. Tiere, die der Besitzerin ans Herz gewachsen sind und „dahinter auch eine emotionale Bindung besteht“.
Wolfstypische Bisswunde beim Lamm Foto: Sümpelmann
Mehrere Verluste durch Wolfsangriffe
Die Schafherde gehƶrt der 20-jƤhrigen Hobbyzüchterin Malin Sümpelmann. Die verbliebenen Herde besteht nun nur noch aus zwƶlf weiteren Zwergschafen. Sie berichtet bereits von mehreren Verlusten in der Herde auf dem Hof durch Wolfsangriffe. Von fünf LƤmmern seien drei tot, eines schwer verletzt und nur eines noch gesund. Dies stelle nicht nur ein groĆes Problem für die Schafzucht dar, sondern habe auch Auswirkungen auf die Milchviehhaltung, da die Kühe zunehmend verƤngstigt seien, fügt der Vater hinzu.
Malin Sümpelmann findet nur den Pansen des Lammes. Foto: Petra Bosse
Verluste durch Wolfsangriffe
Der wirtschaftliche Schaden sei für Markus Sümpelmann zwar verkraftbar, jedoch sei der emotionale und langfristige Schaden für die Schafzucht erheblich, betont Sümpelmann.
Auswirkungen auf die Milchviehhaltung
Neben der Schafzucht sei auch die Milchviehhaltung betroffen. Die Kühe, die normalerweise Tag und Nacht Auslauf haben, seien nachts zunehmend verängstigt. Diese Verhaltensänderungen könnten auf die Präsenz von Wölfen zurückgeführt werden, die die Tiere in Unruhe versetzen, meint Sümpelmann.
Forderungen und Ausblick
Sümpelmann unterstreicht: āIch habe nichts gegen Wƶlfe und ich schƤtze die Natur. Jedoch muss dringend eine Lƶsung gefunden werden, um die Sicherheit und das Wohlbefinden der Nutztiere zu gewƤhrleisten.ā Die Problematik werde sich voraussichtlich auch auf andere Bereiche der Viehhaltung ausweiten, wie Beispiele aus Niedersachsen zeigen würden.
Um im Einklang mit den Schafen und der Natur zu leben, wurde die Schafweide mit dem vorgeschriebenen Zaun direkt am Haus auf der Streuobstwiese mit rund 70 BƤumen angelegt. Nun fragt sich Markus Sümpelmann, was noch alles passieren müsse und āWie kƶnnen wir Landwirte und Schafhalter uns überhaupt noch vor Wolfsangriffen schützen?ā Den Zaun noch hƶher zu bauen sei nicht mƶglich, da dafür eine Baugenehmigung erforderlich sei, so Sümpelmann.
Wenn ein nach den Richtlinien geförderter Schutzzaun gegen Wolfsangriffe nicht ausreicht, wie können wir uns dann noch schützen? fragt Markus Sümpelmann. Foto: Petra Bosse
Dennoch ist sich Sümpelmann sicher. Es werden nicht die letzte Risse in der Region sein. Darauf weisen auch die von ihm gesichteten Wolfspuren in der NƤhe seines Hofes hin. Gesichtet habe er auch noch einen Wolf, der enorm groĆ war und handtellergroĆe Trittspuren.
Der Zaun hatte die vorgeschriebene Hƶhe von 1,20 Meter und war versehen mit einer weiteren Stromlitze. Foto: Petra Bosse
Anstieg der Schafsverluste durch Wolfsangriffe
Am 19. Juli wurden in Lichtenhagen drei Schafe getƶtet. Am 20. Juli folgten in Uefte vier Schafe, drei weitere am 26. Juli ebenfalls in Uefte. Am 30. Juli wurden drei Schafe in Hamminkeln an der Grenze zum DƤmmerwald gerissen. Nun kam es zu einem weiteren Ćberfall in Bricht. Damit steigt die Zahl der gerissenen Schafe seit 2018 auf insgesamt 157.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Frank Rentmeister, ein āUrgesteinā und das āGesicht der Behƶrdeā, hat 44 Jahre bei der Polizei gedient, davon über zwei Jahrzehnte als Pressesprecher.
Er hat unzƤhlige Verabschiedungen von Kolleginnen und Kollegen im Sachgebiet Presse- und Ćffentlichkeitsarbeit begleitet. Doch dieses Mal stand er selbst im Mittelpunkt, als er am 31. Juli seinen letzten Arbeitstag hatte.
Abschied mit groĆem Applaus
Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen empfingen Frank Rentmeister an seinem letzten Arbeitstag vor dem Kreishaus mit groĆem Applaus. Sie wünschten ihm alles Gute für den bevorstehenden Ruhestand. Landrat Dr. Kai Zwicker betonte, dass Rentmeister als Pressesprecher stets auf Transparenz gesetzt habe, gemäà dem Motto āSagen, was istā. Er dankte Rentmeister für sein engagiertes Wirken und seine Fƶrderung der guten internen Kommunikation, insbesondere zwischen Polizei und Kreisverwaltung.
Würdigung des Engagements
Abteilungsleiter Bernd Loeffler lobte Rentmeisters groĆes Engagement, das über die Kreispolizeibehƶrde Borken hinausging. Rentmeister habe sich durch seine langjƤhrige Erfahrung in vielen groĆen EinsƤtzen im Land verdient gemacht und somit auch der Polizei Nordrhein-Westfalen als Ganzes gedient.
Offizielle Verabschiedung
In einer offiziellen Zeremonie überreichte Landrat Dr. Zwicker Frank Rentmeister die Ruhestandsurkunde im Beisein seiner Frau Ute und seines Sohnes Tom. Rentmeister bedankte sich für die zahlreichen guten Wünsche.
Drei Schachturniere am Ferienende in Raesfeld – Turniere für Experten, Vereinslose und Kinder
Drei Schachturniere, die sich an unterschiedliche Teilnehmergruppen richten, veranstaltet der Schachverein Turm Raesfeld/Erle in der letzten Woche der Sommerferien. Bei allen drei Turnieren gibt es attraktive Preise zu gewinnen.
Sommerferienturnier für Kinder und Jugendliche
Das traditionelle Ferienschachturnier des Schachvereins Turm Raesfeld/Erle findet am Dienstag, den 13. August 2024 von 15 bis ca. 18 Uhr in der Villa Becker statt. Gespielt wird in verschiedenen Alters- und Niveaugruppen.
Es wird kein Startgeld erhoben, aber für alle Teilnehmer gibt es Sachpreise zu gewinnen. Voranmeldungen sind erwünscht an groemping(at)raesfeld.de
Internationales Schnellschachturnier āWappen von Raesfeldā
Wer die Gelegenheit sucht, sich am Schachbrett mal mit einem GroĆmeister zu messen, der sollte am Samstag, den 17. August am ā25. Internationalen Schnellschachturnier Wappen von Raesfeldā teilnehmen. RegelmƤĆig sind mehrere TiteltrƤger dabei, auch SchachgrƶĆen aus dem Ausland. Das Turnier findet ab 10.30 Uhr in der Mensa der Julia-Koppers-Schule statt. Es winken attraktive Geldpreise und Ratingpreise für verschiedene DWZ-Gruppen. Startgeld bei Voranmeldung an bergemann.erle(at)posteo.de : 15 Euro/Erw., 8 Euro/Jugendl.
Turnier für Nicht-Vereinsspieler
Ein kostenloses Turnier für Hobbyspieler, das sich ausschlieĆlich an Spieler richtet, die zurzeit nicht für einen Schachverein spielberechtigt sind, findet am Sonntag, den 18. August ab 11 Uhr in der Villa Becker statt. Der Turniermodus richtet sich nach Anzahl und Wunsch der Teilnehmer, vorgeschlagen werden fünf oder sechs Runden nach dem Schweizer System, bei dem jeweils punktgleiche Gegner zugelost werden, mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie.
Für preiswerte Verpflegung ist gesorgt. Es gibt attraktive Gutscheine vom Ortsmarketing Raesfeld zu gewinnen. Anmeldungen per Mail an groemping(at)raesfeld.de sind erwünscht, aber auch vor Ort bis 10.45 Uhr noch möglich.
TrauerHalt e.V. ist ein Verein, der sich dem Ziel verschrieben hat, eine Anlaufstelle für Trauernde im Raum Borken und Umgebung zu sein.
Der Verein bietet qualifizierte Begleitung in Einzelgesprächen und Gruppen an. Der Verein TrauerHalt e. V. ist Träger der Selbsthilfegruppen SternenEltern Borken und SternenKinder Dorsten und hat seinen Sitz in 46348 Raesfeld-Erle. Die gemütlichen Räume bieten Möglichkeiten für kreative Aktivitäten. Sie bieten Trauernden einen sicheren Ort, um Trost und Unterstützung zu finden.
NƤchster Gruppenabend der SternenEltern
Am 14. August 2024 von 19:30 bis 21:00 Uhr findet der nƤchste Gruppenabend der SternenEltern statt. Dieses Mal ist der Treffpunkt nicht in der FaBi Borken, sondern im Vereinsraum in Raesfeld-Erle. NƤhere Infos und Anmeldung unter 0171 832 5956.
Schreibwerkstatt für Trauernde
Die Schreibwerkstatt bietet Trauernden die Mƶglichkeit, sich kreativ mit ihrer Trauer und den Erinnerungen an geliebte Verstorbene auseinanderzusetzen. Ob Elfchen, Gedichte, Spruchkarten oder Geschichten ā der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Handlettering und Kalligrafie kƶnnen ausprobiert werden.
Termin: Donnerstag, 22. August 2024, 15:00 – 18:00 Uhr
Kosten: 15,00 ⬠pro Teilnehmer
Team: Sabine Kremer, Judith Kolschen
Entspannungsabend für Trauernde
An diesem Abend sind alle Trauernde eingeladen, sich bewusst Zeit für Entspannung zu nehmen. Unter Anleitung der EntspannungspƤdagogin und Heilpraktikerin für Psychotherapie Marita Brüggemann kƶnnen sie zur Ruhe kommen und sich auf eine kleine āTraumreiseā begeben.
Hinweis: Bitte Decke, dicke Socken und ggf. eine Matte mitbringen.
Anmeldung erforderlich
Treffen für Trauernde nach Suizid
Angeboten wird auch auch ein regelmƤĆiges offene Treffen für Hinterbliebene nach Suizid. Das nƤchste Treffen findet am 5. September 2024 um 19:30 Uhr statt.
Ort: Osterholten 3, 46348 Raesfeld (obere Etage)
Team: Judith Kolschen, Sabine Kreuzberg
Vortrag mit GesprƤchsmƶglichkeit: āWieviel Tod kann ich meinem Kind zumuten?ā
Dieser Vortragsabend richtet sich an Eltern und andere Erwachsene, die sich fragen, wie man mit Kindern in Bezug auf Tod und Trauer umgehen kann.
Termin: Dienstag, 17. September 2024, 19:30 ā ca. 21:00 Uhr
Ort: Osterholten 3, 46348 Raesfeld-Erle
Kosten: Der Abend ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten.
Vom 1. bis 10. Oktober 2024 stellen die Künstlerin Gisela Rott und die Autorin Magdalena Starke Text und Bilder aus, die Impulse für die Auseinandersetzung mit den Themen Abschied und Trauer bieten. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 1. Oktober um 16:00 Uhr im Vereinsraum statt.
Am 10. Oktober von 14:00 ā 17:00 Uhr bieten die Ausstellungsmacherinnen einen Workshop an, in dem sich Interessierte kreativ mit dem Thema Abschied auseinandersetzen kƶnnen.
Wanderungen für Menschen in Trauer
Trauernde sind zu einer gemeinsamen Wanderung eingeladen, die von Monika Hellmann und Bärbel Brüggemann begleitet wird. Die Wanderung dauert ca. 3-4 Stunden und ist etwa 4-5 km lang.
Termin: 12. Oktober, ab 14:00 Uhr
Kosten: 8,00 ⬠pro Teilnehmer
Treffpunkt: Parkplatz „Forellenhof“ Borken Gemen, Zum Homborn 13
Hinweis: Bitte wetterfeste Kleidung, festes Schuhwerk und Proviant mitbringen.
Ein bedeutender Meilenstein ist erreicht: Ab dem 1. November 2024 verfügt die AWO-Raesfeld über eine eigene BegegnungsstƤtte im Herzen von Erle. Gestern unterzeichneten Vermieter Bernhard HeĆling sowie die VorstƤnde der AWO-Raesfeld, Sonja Kƶhler und Andreas Erzkamp, feierlich den Mietvertrag.
Sonja Kƶhler, die erste Vorsitzende der AWO-Raesfeld, betonte: āWir freuen uns auĆerordentlich, dass unsere lange Suche nun ein glückliches Ende gefunden hat. Mit dem Standort im Herzen von Erle haben wir eine ideale und zentrale Lage gewonnen. Unser besonderer Dank gilt allen Unterstützern, insbesondere Bernhard HeĆling, für sein Entgegenkommen und seine groĆartige Unterstützung.ā
Foto: Petra Bosse
Ein zentraler Anlaufpunkt
Der stellvertretende Vorsitzende, Andreas Erzkamp, ergƤnzte: āHier haben wir einen Ort gefunden, der als zentraler Anlaufpunkt für unsere vielfƤltigen AktivitƤten dienen wird. Wir als AWO sehen uns nicht nur als Organisation, die Menschen zusammenbringt, sondern auch als verlƤsslicher Ansprechpartner für einsame und hilfsbedürftige Menschen.ā
Planung, Unterstützung und Kontakt
Die AWO-Raesfeld bildet nun einen Planungskreis, um die Detailplanung für das neue Objekt zu erstellen. Die feierliche Eröffnung ist noch für dieses Jahr geplant. Unterstützer des Projekts können sich gern bei Andreas Erzkamp unter der Telefonnummer 02865/9509628 oder per E-Mail an [email protected] melden.
Auch Geldspenden unter dem Stichwort āneue BegegnungsstƤtteā sind herzlich willkommen. Spendenquittungen werden selbstverstƤndlich ausgestellt. Spendenkonto: IBAN DE72 4015 4530 0050 6811 62 bei der Sparkasse Westmünsterland.
Ćber die AWO-Raesfeld
Der AWO-Ortsverein Raesfeld wurde im September 2022 gegründet. Was mit 12 Gründungsmitgliedern begann, hat sich mittlerweile zu einer Gemeinschaft von über 50 Mitgliedern entwickelt. Die AWO-Raesfeld organisiert regelmƤĆig Spieleabende, Kaffeetrinken, Wanderungen und Reisen. Zudem fƶrdert sie durch gemeinsame Veranstaltungen, unter anderem mit dem Jugendhaus Erle, das Zusammenkommen von Jung und Alt.
Ćber die AWO
Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) ist einer der grƶĆten WohlfahrtsverbƤnde in Deutschland und wurde 1919 gegründet. Mit über 330.000 Mitgliedern und rund 230.000 hauptamtlichen Mitarbeitern setzt sich die AWO bundesweit für soziale Gerechtigkeit, SolidaritƤt und die Unterstützung benachteiligter Menschen ein.
Die AWO betreibt eine Vielzahl von Einrichtungen, darunter Kindergärten, Altenheime, Beratungsstellen und Begegnungsstätten, und engagiert sich in Projekten zur Armutsbekämpfung, Flüchtlingshilfe und Inklusion.
Die AWO-Raesfeld sei stolz darauf, Teil dieser bedeutenden Bewegung zu sein. Mit der neuen Begegnungsstätte möchte sie einen weiteren Beitrag zur Stärkung der Gemeinschaft und zur Unterstützung der Menschen in Erle leisten.
Zecken in Deutschland: Ein Ćberblick – Kreisgesundheitsamt Borken rƤt zu umsichtigem Verhalten
Zecken sind in Deutschland weit verbreitet. Ihr bevorzugter Lebensraum umfasst Gebüsche am Waldrand und Wegrand sowie hohes Gras. Auch in Siedlungen und Städten sind sie anzutreffen, insbesondere in Hausgärten und Grünanlagen. Zecken benötigen hohe Luftfeuchtigkeit und halten sich daher meist in feuchten oder schattigen Bereichen auf. Sie sind hauptsächlich nachtaktiv.
Foto: Pixabay
Lebensweise und Verbreitung
Zecken gehƶren zu den Milben und damit zur Klasse der Spinnentiere. Sie erklimmen PflanzenstƤngel oder Grashalme und warten, bis ein SƤugetier oder Mensch vorbeikommt, um sich festzuhalten. Zecken ernƤhren sich durch das Anstechen der Haut und Blut saugen. Diese „Blutmahlzeit“ kann mehrere Tage dauern, bevor sich die Zecke wieder auf die Erde fallen lƤsst. Die Zeckensaison erstreckt sich von MƤrz bis Oktober, kann aber bei milder Witterung lƤnger dauern. Selbst im Winter sind Zecken nicht ausgeschlossen.
Gesundheitsgefahren durch Zeckenstiche
Zecken kƶnnen Krankheitserreger übertragen, warnen die FachƤrztinnen Rita Welberg und Karin Barenberg vom Gesundheitsamt des Kreises Borken. Die hƤufigste durch Zecken übertragene Krankheit in Deutschland ist die Borreliose, verursacht durch Bakterien namens „Borrelien“. Diese Erkrankung lƤsst sich mit Antibiotika behandeln.
Eine weitere von Zecken übertragene Krankheit ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die durch Viren ausgelöst wird. In Deutschland besteht die Gefahr einer FSME-Infektion hauptsächlich in bestimmten Risikogebieten, vor allem in Süddeutschland. Gegen FSME ist eine Schutzimpfung möglich, die für Bewohner und Reisende in Risikogebieten empfohlen wird.
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VorsichtsmaĆnahmen und Empfehlungen
Die Ćrztinnen des Gesundheitsamts raten, nach einem Aufenthalt in der Natur Kleidung und Kƶrper sorgfƤltig nach Zecken abzusuchen. Besonders bei Kindern, die oft im Freien spielen, sei dies die sicherste Methode, Zeckenstiche zu vermeiden. Zecken stechen nicht sofort zu, sondern krabbeln zunƤchst auf der KƶrperoberflƤche, um eine geeignete Stelle zu finden.
Wer durch Büsche oder hohes Gras geht, sollte helle, geschlossene Kleidung tragen ā lange Hosen und Ćrmel sowie festes Schuhwerk. Die Hosenbeine sollten in die Socken gesteckt werden, um Zecken das Eindringen zu erschweren. Abwehrsprays bieten zusƤtzlichen, aber zeitlich begrenzten Schutz.
Entfernung und Nachsorge
Karin Barenberg vom Kreisgesundheitsamt erklƤrt: „Finden sich am Kƶrper Zecken, sollten diese so bald wie mƶglich entfernt werden. Die Gefahr einer Ćbertragung von Krankheitserregern steigt mit der Dauer des Saugvorgangs an, sodass eine rasche Entfernung das Risiko einer Infektion senkt.“ Die Zecke wird mit einer Zeckenkarte, Zeckenzange oder Pinzette mƶglichst hautnah gegriffen und vorsichtig herausgezogen. Man sollte dabei vermeiden, die Zecke zu zerquetschen. Barenberg betont: „Bitte keine āHausmittelā wie Ćl oder Klebstoff verwenden!“ Nach der Entfernung ist die Stichstelle mit Hautdesinfektionsmittel zu behandeln.
Rita Welberg rƤt zudem: „Beobachten Sie die betroffene Hautstelle in den nƤchsten Tagen. Wenn sie sich stark rƶtet oder sich ein rƶtlicher Ring bildet, ist ein Arztbesuch dringend notwendig, da dies auf eine Borreliose hindeuten kƶnnte.“
Bitte keine āHausmittelā wie Ćl oder Klebstoff verwenden!
Weiterführende Informationen finden sich auf der Website des Robert-Koch-Instituts (RKI) unter www.rki.de. Dort gibt es auch einen Ćberblick über die Risikogebiete für FSME.
Spezielle Tipps für Kinder gibt die Bundeszentrale für Gesundheitliche AufklƤrung unter www.kindergesundheit-info.de (dort unter Suche „Zecken“ eingeben). Für Fragen rund ums Thema Zecken und die FSME-Impfung sind die Haus- und KinderƤrzte die richtigen Ansprechpartner.
Die zehn kuriosesten Fakten über Zecken: Wissen über die Blutsauger
1. Zecken haben ihre Nase am Vorderbein
Zecken kƶnnen ihre Opfer wittern, obwohl sie keine richtigen Nasen haben. Sie besitzen ein besonderes Organ am Vorderbein, das sogenannte āHallersche Organā. Es registriert im SchweiĆ enthaltene Stoffe wie ButtersƤure, Ammoniak sowie Kohlendioxid aus dem Atem. So kƶnnen Zecken ihre Opfer erkennen.
2. Zecken sitzen gern auf Grashalmen und wedeln mit den Vorderbeinen
Um ihre Opfer besser erreichen zu können, klettern Zecken auf Gräser und Büsche, manchmal bis zu 1,50 Meter hoch. Meistens sind sie jedoch in Knie- bis Hüfthöhe zu finden. In ihrer Jagdposition strecken sie oft ihre Vorderbeine in die Höhe, um mit dem Hallerschen Organ alle Duftstoffe besser wahrzunehmen. Streift ein Wirt die Zecke, greift sie blitzschnell mit den starken Krallen an den Vorderbeinen zu und hält sich fest. Dafür reicht eine Berührung von wenigen Sekundenbruchteilen aus.
3. Zecken kƶnnen 10 Jahre ohne Nahrung auskommen
Zecken sind Ćberlebenskünstler. Mit einer einzigen Blutmahlzeit kƶnnen sie sehr lange auskommen. Im Labor überlebten Zecken, die vorher Blut gesaugt hatten, bis zu zehn Jahre ohne weitere Nahrung. In der Natur lebt der Holzbock im Durchschnitt drei bis fünf Jahre.
4. Zecken kƶnnen über WƤlder und sogar Meere āwandernā
Zecken sind keine Langstreckenläufer, können aber kurze Distanzen schnell überwinden. Obwohl sie nach wenigen Metern erschöpft sind, verbreiten sie sich über Länder und Kontinente. Sie reisen als blinde Passagiere bei Holztransporten mit oder überwinden längere Strecken mit ihren Wirten, wie Vögeln oder Rehen.
5. Zecken sind nach einer Mahlzeit 200-mal schwerer als zuvor
Erwachsene Weibchen können bei einer einzigen Mahlzeit ihr Körpergewicht um das 100- bis 200-fache erhöhen. Wollte ein Mensch das nachmachen, müsste er so lange Pizza essen, bis er etwa so viel wie ein Lastwagen wiegt.
6. Zeckenkinder haben 2.000 Geschwister
Ein Zeckenweibchen kann auf einmal zwischen 2.000 und 20.000 Eier legen. Eine Wachsschicht schützt die Eier und verbindet sie miteinander. Aufgrund der groĆen Anzahl werden sie auch āZeckenkaviarā genannt.
7. Zecken haben āBetƤubungsmittelā und āKlebstoffā im GepƤck
Damit der Wirt den Stich nicht bemerkt, gibt die Zecke mit dem Speichel ein Betäubungsmittel ab. Dies verhindert, dass der Wirt den Stich sofort spürt, obwohl der Zeckenstachel viel dicker und gröber ist als der einer Stechmücke. Zusätzlich produziert die Zecke nach 5-30 Minuten eine Art Klebstoff, um sich fest mit dem Wirt zu verbinden.
8. ZeckenmƤnnchen sterben sofort nach der Paarung
Das Zeckenmännchen ist kleiner als das Weibchen. Zur Paarung klettert es unter den Bauch des Weibchens, während dieses Blut saugt. Das Männchen stirbt nach der Paarung, während das Weibchen weiter Blut saugt, um Kraft für die Eiablage zu sammeln.
9. Wie sich Nashörner und Giraffen vor Zecken schützen
Auch in Afrika gibt es viele Zeckenarten. Nashƶrner werden oft von Zecken geplagt, haben aber einen Helfer: die Sumpfschildkrƶte. Diese sucht die Nashƶrner im Schlamm nach Zecken ab. Giraffen hingegen stoĆen einen Geruch aus, den Zecken nicht mƶgen, weshalb man an ihnen kaum Zecken findet.
10. Zecken überleben in der Waschmaschine
Zecken haben generell kein Problem mit Feuchtigkeit, daher überleben sie oft in der Waschmaschine. Erst bei besonders heiĆem Waschen oder im Trockner wird es für sie kritisch. Quelle: NABU
Am Freitag, den 09. August 2024, geht die beliebte Eventreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ in die nƤchste Runde.
Von 17:00 bis 22:00 Uhr lädt die Raesfelder Gastronomie erneut zu einem Abend voller Musik und kulinarischen Genüssen ein.
Raesfeld in Sommerlaune bei Brƶmmel-Wilms. Foto: Petra Bosse/Archiv
Gasthof Brƶmmel-Wilms als Gastgeber
Nach den erfolgreichen Veranstaltungen der letzten Wochen ƶffnet der Gasthof Brƶmmel-Wilms seine Türen für alle Besucher. Gastwirt Arno Brƶmmel wird die GƤste mit leckeren Speisen und erfrischenden GetrƤnken verwƶhnen, wƤhrend die Band „Coverful“ für musikalische Highlights sorgt.
Coverband „Coverful“ sorgt für Stimmung
Die Band „Coverful“ besteht aus einer bunten Mischung von Profi- und Hobbymusikern verschiedener Generationen. Sie haben sich zusammengefunden, um ausgewƤhlte Pop- und Rocksongs aus verschiedenen Jahrzehnten zu spielen. Ihr Repertoire umfasst Lieder von Künstlern wie Amy Macdonald, Eurythmics, Michael Jackson, Elton John, Roxette, Melissa Etheridge, Cranberries, Adele und vielen anderen.
Die Mitglieder von Coverful
Annette Dunsing (Gesang)
Nina Hess (Gesang)
Henk Kampen (Gitarren, Gesang)
Klaus Sonntag (Schlagzeug, Cajon)
Uli Rieken (Bass)
Einzigartige Coversongs mit eigenem Flair
Coverful möchte ihr Publikum mit professionell performten Coversongs begeistern und gleichzeitig durch selbstkreierte Passagen überraschen. Dadurch erhält jedes Cover seine ganz eigene Note und einen besonderen Charme.
Organisation der „Raesfelder Sommerlaune“
Die Abende der „Raesfelder Sommerlaune“ werden von den ƶrtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert. Die Veranstaltungen finden wƤhrend der Sommerferien immer freitags von 17:00 bis 22:00 Uhr statt und bieten Live-Musik bei freiem Eintritt.
NƤchster Termin
Am 16. August 2024 spielt Thomas Andras im Adelheid-Spargelhaus. Freuen Sie sich auf weitere unvergessliche Sommerabende in Raesfeld!
Serie – 96 geschützten BƤume im Kreis Borken erhalten ganz besondere Zuwendung. „Ober-Promi“ ist sicherlich der Ƥlteste Baum im Westmünsterland ā die Femeiche in Raesfeld-Erle. Zudem befindet sich in Raesfeld-Erle die Pius-Eiche.
Waldarme Region mit besonderen BƤumen
Der Kreis Borken gehƶrt mit einem Waldanteil von rund 14 Prozent zu den waldarmen Regionen in Nordrhein-Westfalen (landesweit: 24,8 Prozent). Deshalb stehen hier auĆergewƶhnlich schƶn geratene, seltene, eigentümliche und alte BƤume im Fokus.
Sehenswert ist auch die Kastanien-Allee in Erle. Foto: Petra Bosse
Promi-Status der besonderen BƤume
Diese Prachtexemplare genieĆen aufgrund ihres Erscheinungsbildes, ihrer Lage in der Landschaft und ihrer Historie einen regelrechten „Promi-Status“. Behƶrdlich dokumentiert wird dies oft durch die offizielle Anerkennung als Naturdenkmal. Im Kreisgebiet gibt es 100 Naturdenkmale, darunter auch drei Gesteinsformationen und eine Quelle.
Femeiche Erle. Foto: Petra Bosse
Pflege und Sicherung der Naturdenkmale
Die 96 geschützten Bäume im Kreis Borken erhalten besondere Zuwendung. Fachleute der Unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung oder von beauftragten Unternehmen begutachten sie je nach Standort ein- bis zweimal jährlich.
Der Kreis sorgt für erforderliche Pflege- und SicherungsmaĆnahmen, die teilweise vom Land NRW gefƶrdert werden. Alle Naturdenkmal-Standorte sind im Geodatenatlas des Kreises Borken unter https://www.kreis-borken.de/naturdenkmale einsehbar.
Femeiche und Pius Eiche in Erle
Viele dieser BƤume stehen auf privatem Grund, einige befinden sich jedoch auch auf ƶffentlichen, frei zugƤnglichen FlƤchen. Fangen wir mit der Femeiche und der Pius-Eiche in Erle an.
Der älteste Baum im Westmünsterland: Die Femeiche
Die Femeiche in Raesfeld-Erle ist sicherlich der älteste Baum im Westmünsterland. Schätzungen zufolge ist sie rund 800 Jahre alt, einige Schätzungen gehen sogar von 1.000 bis 1.500 Jahren aus.
Zahlreiche geschichtliche Ćberlieferungen ranken sich um diese Baumpersƶnlichkeit, die 1819 vom damaligen Kronprinzen von PreuĆen, dem spƤteren Kƶnig Friedrich Wilhelm IV., in Augenschein genommen wurde.
Die Femeiche um 1890. Foto: Archiv/Privat
2021 wurde die Femeiche als erster „Nationalerbe-Baum“ von NRW durch die Deutsche Dendrologische Gesellschaft e.V. ausgezeichnet. GegenwƤrtig lƤsst die Gemeinde Raesfeld das Umfeld der seit mehr als 250 Jahren innen hohlen Stieleiche neu gestalten, und künftig wird sogar ein Schild an der Autobahn A 31 auf sie hinweisen.
Die Pius Eiche an der StraĆe Am Ehrenmal in Erle. Foto: Petra Bosse
Die Pius-Eiche in Raesfeld-Erle
In Raesfeld-Erle befindet sich an der StraĆe Am Ehrenmal auch die Pius-Eiche. Laut der Informationstafel des Heimatvereins Erle wurde dieser Baum 1871 am Rande des drei Jahre zuvor angelegten und bis 1967 genutzten Dorffriedhofes gepflanzt. Damit würdigte die katholische Kirchengemeinde das Wirken von Papst Pius IX., der sich damals im 25. Jahr seines insgesamt fast 32-jƤhrigen Pontifikats befand.
Foto: Petra Bosse
Friedenseiche
Der Baum wird auch als Friedenseiche bezeichnet, da er mit dem Frieden von Frankfurt 1871 in Verbindung gebracht wird, der den Deutsch-Franzƶsischen Krieg beendete und zur Gründung des Deutschen Kaiserreichs führte. Die Eiche zeigt erfreulicherweise keine SchƤden. Mit ausladenden Ćsten und breiter Krone wirkt sie weiterhin vital.
VielfƤltiges kulinarisches Angebot mit Rahmenprogramm am Wochenende auf dem Marktplatz in Borken.
Kulinarische SpezialitƤten aus verschiedenen LƤndern sowie schnelle und frische Zubereitung: Das zeichnet „Streetfood“ aus. Vom kommenden Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. August 2024, kƶnnen Interessierte Kƶstlichkeiten aus internationalen Küchen auf dem Streetfood Festival in Borken ausprobieren.
Die Stadtverwaltung richtet die Veranstaltung zusammen mit der Streetfood Agentur aus Kalkar zum zweiten Mal auf dem Marktplatz aus. Die Borkener Innenstadt verwandelt sich an diesem Wochenende zu einer kulinarischen Oase im Rahmen der Festivalreihe „Streetfood Drink & Music“.
Zahlreiche Foodtrucks
Zahlreiche Foodtrucks bringen eine groĆe Auswahl an abwechslungsreichem Essen aus aller Welt mit nach Borken. Interessierte haben die Mƶglichkeit, altbekannte Klassiker zu genieĆen und auch neue Geschmacksrichtungen zu entdecken. Abgerundet wird das Festival mit Livemusik und einem Rahmenprogramm für die ganze Familie.
Das sind die Ćffnungszeiten des Streetfood Festivals:
⢠Freitag, 9. August 2024, von 16 bis 22 Uhr ⢠Samstag, 10. August 2024, von 12 bis 22 Uhr ⢠Sonntag, 11. August 2024, von 12 bis 20 Uhr Der Eintritt ist frei. Vor Ort stehen genügend Sitzplätze zu Verfügung. Falls es regnet, wird es auch überdachte Sitzmöglichkeiten geben.