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Skateboard-Workshop in Raesfeld: Sommerferien-Spaß für Kinder und Jugendliche

Rollende Räder, beeindruckende Tricks, hinfallen, aufstehen und es erneut versuchen – das macht den Skateboard-Workshop aus.

In Kooperation mit der Gemeinde Raesfeld, dem Energiedienstleister und Westenergie AG sowie der Initiative skate-aid aus Münster fand der zweitägige Workshop für Kinder und Jugendliche unter der Leitung echter Profis am 15. und 16. August 2024 in Raesfeld statt. Bereits zum sechsten Mal boten Westenergie und die Initiative skate-aid in den Sommer- und Herbstferien gemeinsame Skateboard-Workshops an. Gemeinsam mit den Jugendhausleitern Philipp Hatkämper und Daniel Bankstahl nutzten 20 Kinder den Workshop.

Workshop-Jugendhaus-Raesfeld-Skaten-2024

Große Begeisterung bei den Teilnehmenden

Philipp Hatkämper freut sich besonders darüber, dass das Programm auch in diesem Jahr von Jugendlichen im Alter von acht bis 16 Jahren so gut angenommen wurde. Ein Grund für den Erfolg ist, dass Westenergie den Workshop inklusive der Boards sponsert. Somit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, nach dem Workshop mit ihren eigenen Skateboards weiterzufahren. „Wir erleben jedes Jahr, dass viele Kinder nach dem Workshop in der Lage sind, mit einem eigenen Skateboard weiterzumachen“, erklärt Hatkämper. Er selbst hätte sich als Kind gewünscht, ein eigenes Board zu besitzen, fügt er hinzu. „Das verändert die Szene, denn immer mehr haben nach dem Workshop ein eigenes Board und können dann auch an Ausflügen zu anderen Skateflächen mit uns teilnehmen.“

Ferienaktion-Skaten-Workshop-von-Westenerie
Foto: Petra Bosse

Unterstützung für Eltern und Kinder

Für viele Eltern ist es oft eine Herausforderung, ihren Kindern ein eigenes Skateboard zu kaufen, da diese sehr teuer sind, wenn es sich um ein qualitativ hochwertiges Modell handeln soll. Der Workshop bietet daher eine ideale Gelegenheit, Kindern den Zugang zum Skateboardfahren zu erleichtern, ohne dass die Eltern sofort in teures Equipment investieren müssen.

Selbstständiges Lernen im Fokus

Der Workshop ist nicht darauf ausgerichtet, den Kindern lediglich theoretisches Wissen zu vermitteln, wie es beispielsweise beim Fußballtraining der Fall ist. Stattdessen werden die Kinder unterstützt, selbstständig zu lernen, wie man mit Herausforderungen umgeht – so wie es beim Skateboardfahren notwendig ist, betont der Leiter des Workshops und skate-aid-Gründer Titus Dittmann. Es sei wichtig, dass die Kinder ihre eigenen Erfahrungen sammeln können, um so ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln. „Zum Lernen gehört es auch dazu, hinzufallen und wieder aufzustehen, um herauszufinden, wie man sich selbst verbessern kann. Und wenn sie Fragen haben, stehen wir bereit, um ihnen Tipps zu geben“, erklärt Dittmann. Am Ende des Workshops seien die meisten Kinder in der Lage, sicher zu fahren, Rampen hochzufahren und umzudrehen, zu bremsen und zu lenken.

Ab wann ist der Einstieg ins Skateboardfahren sinnvoll?

Auf die Frage, ab wann Kinder mit dem Skateboardfahren beginnen sollten, antwortet Dittmann: „Sobald die Kinder selber laufen können, können sie eigentlich auch auf dem Skateboard stehen. Dem steht nichts im Wege.“

Wertvolle Unterstützung durch Westenergie

Auch Hans-Dieter Strothmann, stellvertretender Bürgermeister, und Jörg Heselhaus von der Gemeindeverwaltung und dem Jugendwerk schätzen das Engagement von Westenergie sehr. Die Förderung junger Menschen sei eine Aufgabe, die der Gemeinde besonders am Herzen liege, und es sei wichtig, dies auf vielfältige Weise zu tun. Der Skateboard-Workshop sei dafür ein hervorragendes Beispiel.

Skaten-Raesfeld mit westenergie

Bereits seit 2016 organisieren das Energieunternehmen und die Initiative gemeinsam die Workshops. „In Raesfeld wird hierbei vor allem das Miteinander und das jedes Jahr klassische neu dazugekommen, wie sich die Kids Persönlichkeitsbildung. Es freut uns auch, dass sich jedes Jahr mehr Kommunen für die Durchführung eines Workshops interessieren“, ergänzt Katha Prahs von der Westenerie

Festnahme nach Großfahndung im Kreis Borken und Umgebung erfolgreich

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Kreis Borken / Gelsenkirchen – Polizeibeamte haben in Gelsenkirchen einen 31-jährigen Vater wegen des Verdachts der Kindesentziehung festgenommen. Dem einjährigen Kleinkind gehe es laut Mitteilung der Polizei gut.

Nach einer Großfahndung auch im Raum Borken hat die Polizei am Freitagabend (16.8., 20.42 Uhr) einen 31-jährigen Mann in Gelsenkirchen festgenommen. Der Tatverdächtige wurde auf der Eduardstraße angehalten und festgenommen. Zuvor hatte er entgegen einer Vereinbarung seinen einjährigen Sohn nicht zur getrennt lebenden Mutter zurückgebracht.

Fluchtweg des Tatverdächtigen von Velen nach Gelsenkirchen

Der Tatverdächtige fuhr, so laut Mitteilung der Polizei Borken, mit einem Mercedes von Velen über die Autobahn 31 und anschließend die Autobahn 2 nach Gelsenkirchen. Zivile Beamte konnten ihn dort erfolgreich stoppen. Das Kind wurde wohlbehalten der 26-jährigen Mutter übergeben, während der 31-jährige Deutsche in Gewahrsam genommen wurde.

Ermittlungen und Zusammenhang mit Polizeiaufgebot

Inwieweit der Einsatz und das Aufgebot der Polizei in Raesfeld und Umgebung am Freitagabend mit diesem Vorfall in Zusammenhang steht, ist noch unklar und kann nur vermutet werden.

Schmetterlinge beobachten mit dem Heimatverein

Der Heimatverein Raesfeld lädt Kinder und Eltern am Samstag, 24. August 2024, zu einer spannenden Schmetterlingsexkursion in den Tiergarten am Schloss ein.

Die Veranstaltung wird von den Natur- und Vogelschützern des Vereins organisiert und bietet die Gelegenheit, die faszinierende Welt der Schmetterlinge hautnah zu erleben.

„Mit vielfältigem Anschauungsmaterial tauchen wir in die Welt der Schmetterlinge ein und beobachten sie bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Tiergarten“, erklärt Luca Punsmann, Mitglied der Natur- und Vogelschützer. Die Veranstaltung wird vom Naturpädagogen Stefan Leiding geleitet.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich am 24. August 2024 um 10 Uhr am Naturparkhaus im Tiergarten in Raesfeld. Die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden und ist kostenlos.

Anmeldung

Eine Anmeldung unter Angabe der Teilnehmerzahl ist bis zum 21. August 2024 per E-Mail an [email protected] erforderlich.

Traditionelles Sommerfest der Kolpingfamilie Erle

Das traditionelle Erler Sommerfest, organisiert und unterstützt von allen Erler Gruppen und Vereinen, startet in diesem Jahr in seine 69. Auflage.

Es findet wie gewohnt am ersten Sonntag nach den Sommerferien in Verbindung mit einem Sommermarkt auf dem Gelände der Silvesterschule statt. Am Sonntag, 25. August, erwartet Groß und Klein ein unterhaltsamer Festtag.

Festbeginn mit Gottesdienst und Frühschoppen

Das Sommerfest 2024 beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst auf dem Schulhof der Silvesterschule unter Mitwirkung der Erler Jäger. Anschließend sind alle Besucher zum Frühschoppen eingeladen. Gleichzeitig öffnen die Marktstände sowie die verschiedenen Spielstände für Kinder.

Kulinarisches Angebot

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Besucher können sich auf Reibeplätzchen, Bratwurst, Pommes, ein Salat- und Dessertbuffet sowie Kaffee und Kuchen freuen. Für den Durst zwischendurch sorgt ein Bierwagen mit verschiedenen Getränken.

Märchen-Hase-un-Eggel-Brejpottspöllers-beim-Sommerfest-Erle

Unterhaltung für Groß und Klein

Ab 11.30 Uhr startet das Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein. An zahlreichen Spielständen können die Besucher ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Für die Kleinen stehen eine Hüpfburg und ein Kinderkarussell bereit. Ein besonderes Highlight sind die Theateraufführungen der Brejpottspöller um 15.00 und 16.00 Uhr auf der Schulhofbühne mit „Der Rattenfänger von Hameln“ und plattdeutschen Sketchen.

Gemeinnütziger Zweck des Sommerfestes

Wie in den vergangenen Jahren wird der Erlös des Sommerfestes an gemeinnützige Institutionen gespendet. Über die Verteilung der Spenden wird nach Feststellung des Gesamterlöses in einer gemeinsamen Sitzung nach dem Sommerfest entschieden.

Raesfeld soll herzsicher werden. Neuer Defibrillator am Bürgerpark Raesfeld

An markanten öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Raesfeld sollen möglichst viele Defibrillatoren installiert werden, um im Notfall schnell helfen zu können.

Das DRK Raesfeld, die Bürgerstiftung REH und die Gemeindeverwaltung arbeiten gemeinsam an einer flächendeckenden Versorgung mit AED-Geräten (Defibrillatoren).

Die Liste der bereits installierten Defibrillatoren wurde nun um einen weiteren Standort ergänzt. Im Bürgerpark am Schloss Raesfeld befindet sich ein neues Gerät an der Schutzhütte oberhalb der Bouleplätze.

„Wir wollen, ähnlich wie in den Niederladen, die Gemeinde flächendeckend herzsicher machen“, sagt Heiko Gudel von der Bürgerstiftung REH. „In Deutschland sterben jährlich schätzungsweise 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod“, ergänzt Michael Weddeling, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins. „Oft sterben sie, weil ihnen nicht rechtzeitig oder gar nicht geholfen wird. Die Betroffenen haben meist nur eine Chance, wenn sofort mit der Herzdruckmassage begonnen und ein Defibrillator eingesetzt wird.“

DRK-Ortsverein kümmert sich um die Wartung

Die ehrenamtlichen Mitglieder des DRK-Ortsvereins kümmern sich um die Wartung der AED-Geräte und deren Akkus. Außerdem bietet der Ortsverein Schulungen und Kurzanleitungen zur Wiederbelebung an, um Hemmschwellen abzubauen. Informationen unter www.drk-raesfeld.de.

Die aktuelle Anschaffung des AED-Gerätes im Bürgerpark hat rund 2450 Euro gekostet. Diese Kosten wurden je zur Hälfte von der Bürgerstiftung REH und über den kommunalen Verfügungsfonds getragen.

Zum Thema Verfügungsfonds:

Der Verfügungsfonds ist ein Instrument der Städtebauförderung. Mit ihm kann im Fördergebiet (ISEK-Gebiet) privates Engagement zur Entwicklung und Aufwertung des Ortskerns von Raesfeld unterstützt werden.

Einen Antrag auf Förderung können Vereine und andere Institutionen, aber auch Privatpersonen stellen. Die Finanzierung der Projekte aus dem Verfügungsfonds setzt sich zur Hälfte aus öffentlichen Mitteln und zur anderen Hälfte aus Mitteln der privaten Akteure zusammen. Die Laufzeit des Verfügungsfonds endet spätestens am 31.12.2024. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Gemeinde Raesfeld: www.raesfeld.de.

„Borken lädt ein“ am Wochenende in der Innenstadt

Am Samstag, den 17. August 2024, lädt Borken wieder zur alljährlichen Veranstaltung „Borken lädt ein“ in die Innenstadt ein.

Der Werbekreis Borken, Einzelhändlerinnen und Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, das Einkaufszentrum Vennehof und die Stadt Borken organisieren den Tag gemeinsam.

Von 10 bis 15 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher eine Kaffeetafel am Walienbrunnen, an der sie von den Innenstadtakteuren und Mitarbeitenden der Stadtverwaltung mit Kaffee und Kuchen verwöhnt werden.

Sommerkonzertreihe „Borksken Wind“

Währenddessen sorgt die „Borkener Stadtmusik“ zusammen mit der Sommerkonzertreihe „Borksken Wind“ für musikalische Unterhaltung. Kinder können sich auf ein Mitmach-Angebot vom „Zirkus Wunderlich“ freuen.

Ein weiteres Highlight bildet der Kinderflohmarkt, der von 10 bis 13 Uhr stattfindet. An rund 90 Ständen, die sich vom Walienplatz über die Kapuzinerstraße bis zur Mühlenstraße erstrecken, bieten junge Verkäuferinnen und Verkäufer Spielzeug, Kleidung und vieles mehr an. Um den sicheren Ablauf des Auf- und Abbaus sowie der Veranstaltung zu gewährleisten, bleibt die Umfahrung der Kirche am Samstag bis 17 Uhr für den Autoverkehr gesperrt.

Raesfelder Straße in Borken: Vollsperrung aufgrund von Asphaltarbeiten verlängert

Vollsperrung für Asphaltarbeiten um einen Tag bis zum 17. August 2024 aufgrund Lieferschwierigkeiten verlängert

Die Vollsperrung der Raesfelder Straße in Borken, die im Rahmen der Erschließung für die neue Feuer- und Rettungswache seit Mittwoch, 14. August 2024, besteht, wird um einen Tag verlängert. Die Straße bleibt bis einschließlich Samstag, 17. August 2024, gesperrt.

Gründe für die Verlängerung

Der Grund für die Verlängerung der Sperrung seien Lieferschwierigkeiten beim Asphaltmischwerk, welche die abschließenden Arbeiten verzögern. Die betroffene Strecke verläuft zwischen dem Kreisverkehr Raesfelder Straße / Gildenstraße / Marbecker Straße und der Bundesstraße B 70.

Weitere Arbeiten und mögliche Verzögerungen

Im Anschluss an die Asphaltarbeiten wird die Fahrbahnmarkierung unter laufendem Verkehr aufgebracht. Da diese Arbeiten stark witterungsabhängig sind, kann es kurzfristig zu weiteren Verzögerungen kommen.

Appell der Stadt Borken

Die Stadt Borken bittet um Verständnis für die Verlängerung der Sperrung und für mögliche Beeinträchtigungen im Rahmen der Baumaßnahme.

Parkplatzumbau am Rathaus beginnt: Nachhaltige Maßnahmen im Fokus

Parkplatzumbau: Im Rahmen des Dorfentwicklungskonzeptes „Raesfeld 2030“ wird das Umfeld des Rathauses umfassend umgestaltet.

Über das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“ unterstützt das Land NRW Klimaanpassungsmaßnahmen in diesem Bereich finanziell mit bis zu 50 Prozent der Kosten.

Arbeiten am Parkplatz beginnen am Montag

Am kommenden Montag beginnen die Bauarbeiten auf dem großen Parkplatz hinter dem Rathaus. In den nächsten zehn Wochen werden die drei Parkbuchten nach und nach gesperrt. Die Hauptarbeiten sollen planmäßig Ende Oktober, rechtzeitig zum Kappesmarkt, abgeschlossen sein.

Verbesserte Klimabilanz durch nachhaltige Umgestaltung

Durch die Umgestaltung des Parkplatzes soll das Mikroklima im Ortskern verbessert werden. Dies wird durch die Pflanzung von schattenspendenden Bäumen, die Anlage von Grünflächen und die Verwendung von versickerungsfähigem Rasenfugenpflaster erreicht.

Container-am-Parkplatz-Rathaus-Raesfeld

Gleichzeitig werden die versiegelten Flächen rund um das Rathaus vom Mischwasserkanal abgekoppelt. Dadurch kann das Regenwasser vor Ort versickern. Eine Zisterne mit einem Fassungsvermögen von 50.000 Litern sammelt das Regenwasser von Dach- und Parkflächen, um damit die neuen Bäume zu bewässern.

Schwammstadt-Prinzip entlastet Kanalisation

Bürgermeister Martin Tesing betont, dass mit diesen Maßnahmen nicht nur die Kanalisation entlastet werden soll. „Wir wollen vor allem nach dem Schwammstadt-Prinzip handeln, das Regenwasser direkt nutzen und dem örtlichen Grundwasser zuführen“. Bei Starkregen wird das überschüssige Wasser unter dem Parkplatz versickert.

Nachhaltige und klimafreundliche Lösungen

Mit der Neugestaltung des Parkplatzes am Rathaus setzt die Gemeinde Raesfeld auf nachhaltige und klimafreundliche Lösungen. Die Maßnahmen sollen nicht nur das lokale Klima verbessern, sondern auch die Kanalisation entlasten und zur lokalen Grundwasserneubildung beitragen. Die Bauarbeiten sollen bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Vermittlungsoffensive im Kreis Borken: Fachkräftemangel in der Gastronomie

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Im Kreis Borken wurde eine neue Vermittlungsoffensive gestartet, um dem akuten Fachkräftemangel in der Gastronomie entgegenzuwirken und arbeitslose Personen gezielt in den Arbeitsmarkt zu integrieren.

Besonders in kleineren Städten wie Oeding und Südlohn ist der Bedarf an qualifiziertem Personal groß. Durch einen direkten Austausch mit Gastronomen wurden die spezifischen Bedürfnisse der Betriebe ermittelt und maßgeschneiderte Lösungen entwickelt. Die Initiative soll die regionale Wirtschaft stärken und erwerbslosen Menschen neue geben

Austausch mit Gastronomen in Oeding und Südlohn

Das Jobcenter des Kreises Borken hat kürzlich Eisdielen, Gaststätten, Hotels und Restaurants aus Oeding und Südlohn zu einem Austausch ins Rathaus Oeding eingeladen. Ziel dieses Treffens war es, die aktuellen personellen Herausforderungen der Gastronomiebetriebe zu besprechen und mögliche Lösungen zu erarbeiten

Unterstützungsmöglichkeiten durch das Jobcenter

Zu Beginn des Treffens stellte das Jobcenter die laufende Vermittlungsoffensive vor und erläuterte die verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten für die Betriebe. Dazu gehörte eine Übersicht über die wichtigsten Merkmale der Bürgergeldbeziehenden in Oeding und Südlohn, wie Alter, Geschlecht, Schul- und Berufsabschluss sowie Sprachkompetenzen.

Herausforderungen in der Gastronomie

Die anwesenden Gastronomen berichteten offen über die Herausforderungen bei der Beschäftigung von Personal. Insbesondere fehlende Fachkenntnisse und unzureichende Sprachkenntnisse erschweren die Arbeit in Bereichen wie Küche, Service und Reinigung. Zudem teilten die Arbeitgeber ihre Erfahrungen aus bisherigen Vermittlungen durch das Jobcenter und äußerten Wünsche nach weiterer Unterstützung

Qualifizierungsmaßnahme

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, plant das Jobcenter eine viermonatige Qualifizierungsmaßnahme mit sprachbezogenem Coaching für zwölf Bürgergeldbezieherinnen und -bezieher. Die Berufsbildungsstätte Westmünsterland wird diese Maßnahme durchführen, um den Teilnehmenden die notwendigen Kenntnisse für eine Beschäftigung in der Gastronomie zu vermitteln.

Praktische Umsetzung in lokalen Betrieben

Der praktische Teil der Qualifizierung wird in den beteiligten Gastronomiebetrieben Burghotel Pass in Oeding, Haus Terhörne und Hotel Nagel in Südlohn stattfinden. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden die Betriebe kennenlernen und idealerweise den Weg in eine anschließende Beschäftigung f

Hintergrund zur Vermittlungsoffensive

Die Vermittlungsoffensive ist Teil eines bundesweiten Ansatzes zur Integration von Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat mit dem „Job-Turbo“ die Integration von Flüchtlingen, insbesondere aus der Ukraine, beschleunigt. Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) hat diesen Ansatz erweitert, um die Arbeitsmarktintegration breiter zu fördern

Arno Rüb im Gespräch: Abschied vom Adelheids Spargelhaus und ein Blick in die Zukunft

Interview mit Arno Rüb: Abschied vom Adelheids Spargelhaus und neue Wege mit dem Foodtruck

Im Interview spricht Arno Rüb, langjähriger Inhaber des Adelheids Spargelhauses, über seinen Abschied nach 15 erfolgreichen Jahren, die Gründe für seine Entscheidung und seine Pläne für die Zukunft. Er berichtet von seinen Erfahrungen und Herausforderungen in der Gastronomie, reflektiert über die Bedeutung von Qualität und Regionalität und gibt Einblicke in sein neues Projekt: einen Foodtruck, mit dem er weiterhin kulinarische Akzente in der Region setzen will.

Arno, nach wie vielen Jahren hörst du jetzt hier im Adelheid Spargelhaus auf?

Wir haben also im März 2009 angefangen und hören jetzt eigentlich im Jahr 2024 auf. Das sind 15 Jahre, aber insgesamt hatten wir 16 Mal Spargelzeit bei uns. Diese Zeit haben wir mit viel Liebe, Freude und Kraft gestaltet und auch sehr gerne gemacht. Das Spargelhaus ist ja durch den Spargel bekannt geworden, schon damals von Adelheid, und das hat uns immer sehr viel Freude gemacht.

Warum hörst du auf, und gibt es andere Alternativen?

Ich höre aus verschiedenen Gründen auf. Viele wissen es vielleicht schon: Zum einen aus gesundheitlichen Gründen, weil ich einfach kürzer treten muss. Ein großes Problem, das viele Gastronomen betrifft, ist auch die Personalfrage. Es wird immer schwieriger, Personal zu finden.

Seit zwei Jahren arbeite ich fast nur noch mit Leihköchen, was sehr anstrengend geworden ist, weil man das Personal nicht immer so einsetzen kann, wie man es braucht. Wir sind eigentlich ständig unterbesetzt. Letztes Jahr habe ich mir einen Foodliner, also einen Foodtruck-Anhänger, gekauft. Mit diesem Foodliner werden wir demnächst auf verschiedenen Märkten in der Region stehen und auch das eine oder andere Fest besuchen, das schon fest für uns gebucht ist. Für nächstes Jahr sieht es also gut aus.

Du bist ja quasi ein Kind der Gastronomie. Hat dir das bis heute Spaß gemacht? Was hast du gelernt, und wie bist du überhaupt dazu gekommen, hier ins Adelheid Spargelhaus einzuziehen?

Ja, genau, ich bin ein Kind der Gastronomie. Meine Mutter ist 1969 nach Erle gezogen und hat mitten im Dorf den „Gasthof zur Femeiche“ geführt. Sie hat das viele Jahre mit Liebe und Freude gemacht und so bin ich aufgewachsen. Im Haus Hecheltjen in Schermbeck habe ich 1983 Koch gelernt. Danach war es irgendwie selbstverständlich, meiner Mutter zu helfen und weiterzumachen.

Gasthof Fem-Eiche Schneemann Erle
Foto: Petra Bosse/Archiv

Zwischendurch hatte ich verschiedene Stationen und 2009 ergab es sich, dass das Spargelhaus ein halbes Jahr leer stand. Wir konnten es übernehmen und da ich schon immer einen Bezug zur Familie Böckenhoff hatte, war es für mich eine große Freude, selbstständig ein Restaurant zu führen und mich frei entfalten zu können.

Was, glaubst du, hat die Qualität des Adelheid Spargelhauses ausgemacht in all den Jahren, seit du hier bist?

Qualität bedeutete für mich immer, Wert auf regionale und frische Lebensmittel zu legen. Wir haben unsere Zutaten hier aus der Umgebung bezogen – Spargel, Heidelbeeren, Erdbeeren, Gemüse – alles, was wir frisch bekommen konnten. Wir hatten Bio-Fleisch vom Hof Rülfing. Es hat mir viel Spaß gemacht, diese frischen Produkte zu verarbeiten und den Gästen anzubieten.

Rueb-Adelheids-Spargelhaus-Raesfeld-Erle
Annika und Arno Rüb. Foto: Petra Bosse/Archiv

Du hast jetzt einen Food Truck. Wie geht es damit weiter, und was ist damit geplant?

Mit dem Foodtruck haben wir letztes Jahr angefangen, zum Beispiel auf dem Weihnachtsmarkt in Raesfeld. Das hat sehr viel Spaß gemacht, obwohl wir nicht wussten, was auf uns zukommt. Aber wir waren fast jeden Abend ausverkauft. Wir bieten dort nur eine Handvoll ausgewählter Gerichte an und haben gemerkt, dass es besser ist, sich zu spezialisieren, als ein breites Programm anzubieten. Das kommt bei den Gästen gut an und sie sind offen für Neues.

Wo wirst du mit deinem Food Truck unterwegs sein?

Ich werde schon hauptsächlich hier in der Region bleiben. Es gibt auch Anfragen aus der Nähe von Düsseldorf, da sind wir noch in Verhandlungen. Aber generell werden wir den einen oder anderen Feierabendmarkt besuchen und ansonsten hier in der Region bleiben.

Das Ambiente hier im Spargelhaus ist ja nicht nur von der Lage her etwas Besonderes, sondern du hast hier mit Unterstützung deiner Frau Annika viel geschaffen. Was habt ihr zum Beispiel ganz neu gemacht, seit ihr hier seid?

Als wir 2009 angefangen haben, haben wir ein Restaurant übernommen, das schon ziemlich fertig war, aber es gab noch viel zu tun. Vor allem im Außenbereich mit dem Biergarten haben wir viel investiert. Wir haben den Gästen immer wieder neue Ideen geboten und versucht, uns weiterzuentwickeln, um den steigenden Ansprüchen gerecht zu werden.

Was war dein größtes Highlight, das du hier in all den Jahren gefeiert oder initiiert hast?

Ein besonders schönes Ereignis war ein Betriebsfest einer großen Firma mit 400 Personen. Hier haben wir ein Schützenfest organisiert, mit Vogelschießen, Paradeplatz, Bierwagen und einem riesigen Smoker. Das ging den ganzen Tag bis in den Abend mit Musik und DJ. Das war ein ganz tolles Fest und hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Arno Rüb immer mit neuen und guten Ideen. Foto: Petra Bosse/Archiv

Gibt es ein lachendes und ein weinendes Auge, und was wünschst du dir für einen möglichen Nachfolger des Adelheid Spargelhauses?

Ja, natürlich gibt es beides. Wir haben es immer gerne gemacht, es war für Annika und mich wie ein Kind. Es fällt uns schwer, das aufzugeben, denn wir haben viel Herzblut reingesteckt und viele Stammgäste gewonnen.

Im Moment haben wir leider noch keinen neuen Pächter. Es gab zwar einige Bewerber, aber die Gastronomie ist derzeit sehr schwierig. Man muss ein überzeugendes Konzept haben, um die Gäste weiterhin zu begeistern und eine gute Küche weiterzuführen.

Noch eine persönliche Frage: Kannst du persönlich noch Spargel sehen und essen?

Ja, ich persönlich kann noch Spargel sehen und essen. Es ist immer auf dreieinhalb Monate im Jahr begrenzt. Aber die Spargelzeit ist eigentlich immer die schönste Zeit. Da haben wir am meisten zu tun. Es macht allen Spaß und Freude, immer wieder mit neuen Kreationen ein vernünftiges Gericht auf den Tisch zu bringen. Und auch die Gäste haben sich immer sehr auf die Spargelzeit gefreut. Das war natürlich auch immer unsere Hauptsaison, diese dreieinhalb Monate. Da war schon viel los.

Spargelsaison Adelheids Spargelhaus in Raesfeld-Erle
Spargelgerichte – Klassisch, oder neue Varianten, wie geschmorte Bäckchen vom bunten Bentheimer Schwein mit frischem Spargel, gab es im Adelheids-Spargelhaus. Foto: Petra Bosse/Archiv

Was ist dein Tipp, Spargel in welcher Version zu zubereiten?

Spargel ist immer sehr interessant. Man kann sehr viel damit machen. Wir haben festgestellt, dass die Klassiker immer gehen, aber auch neue Kreationen. Die Gäste sind offen für auch mal was anderes, was neues, was man so noch nicht kennt. Wir haben Spargel mit Ziegenkäse gemacht, mit geschmorten Backen, klassisch mit Schinken, wie es sich gehört. Aber wenn wir mal ein besonderes Gericht hatten, wo wir eine Wochenendempfehlung gemacht haben, dann fanden die Gäste das immer toll. Also ich glaube, dieser Spargelhype wird bleiben, wenn man es weiterhin vernünftig macht. Also dann wünschen wir dir alle viel Glück und ich denke, der eine oder andere, der dich kennt, wird dich irgendwo auf den Märkten sehen.

Vielen Dank fürs Interview.

Petra Bosse

UPDATE: Unwetter im Kreis Borken: Feuerwehr und Polizei im Dauereinsatz

Update: 7.00 Uhr:
In der vergangenen Nacht ist es nach dem abendlichen Unwetter relativ ruhig geblieben. Unsere Kreisleitstelle meldet noch drei nachgehende unwetterbedingte Einsätze.
 
Landrat Dr. Kai Zwicker dankt allen beteiligten Kräften für ihren engagierten Einsatz zum Schutz der Bevölkerung im Westmünsterland.

UPDATE: 21.25 Uhr

Kreis Borken. Aktuelle Mitteilung des Kreises Borken zum Unwetter – Update um 21.25 Uhr:
– Die Unwetterlage hat sich entspannt.
– Laut „Deutscher Wetterdienst“ in Essen kann es in der zweiten Nachthälfte allerdings erneut zu Unwettern kommen.
– Die Einsatzzahlen haben sich seit der letzten Meldung nicht verändert.
– Einsatzschwerpunkte im Kreis Borken waren die Kommunen Ahaus, Gronau und Reken.
– Die Leitstellenverstärkung wurde aufgehoben.

UDATE 20.30 Uhr:  jetzt insgesamt rund 80 Einsätze – Lage scheint sich zu entspannen – Einsatzschwerpunkte noch ganz im Norden des Kreises und im Raum Reken.

Aktuelle Mitteilung des Kreises Borken zum Unwetter – Stand: 19.50 Uhr

Da kam einiges runter – und die NINA App warnte rechtzeitig kurz vor 19 Uhr vor dem drohenden Unwetter. Trotzdem haben Feuerwehr und Polizei im Kreis Borken aktuell alle Hände voll zu tun. Die Lage spitzte sich zu, wie eine aktuelle Mitteilung des Kreises Borken zeigt.

Verstärkung bei der Kreisleitstelle

Um auf die zahlreichen Einsätze reagieren zu können, verstärkte die Kreisleitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst ihr Personal um fünf zusätzliche Kräfte. Diese Maßnahme war notwendig, da die Leitstelle bisher rund 50 unwetterbedingte Einsätze im Kreisgebiet koordinieren musste.

Verkehrsunfälle und weitere Einsätze

Zu den gemeldeten Einsätzen gehören auch zwei Verkehrsunfälle. In der Vredener Bauernschaft erfasste ein Sturmböe einen Motorradfahrer, und in Epe wurde ein PKW von einem umstürzenden Baum getroffen. Glücklicherweise konnte der Fahrer geborgen werden.

Feuerwehrkräfte im Dauereinsatz

Alle Feuerwehr-Gerätehäuser im östlichen Teil des Kreises sind derzeit besetzt. Rund 200 Kräfte sind in Bereitschaft und teilweise bereits im Einsatz, um die Folgen des Unwetters zu bewältigen. Die Lage bleibt angespannt, und die Einsatzkräfte werden voraussichtlich noch längere Zeit gefordert sein.

Kruse & Blanke Konzert auf der Kultur-Deele Rittmann in Üfte

Die Kultur-Deele auf Rittmanns‘ Hof in Schermbeck-Üfte bietet am 13. September (Freitag) ein besonderes Konzerterlebnis.

Michael Rittmann möchte mit diesem Event noch mehr Gäste für seine Location begeistern. An diesem Abend treten Kruse & Blanke auf, zwei Musiker, die nicht nur in der Region bekannt sind, sondern seit über 30 Jahren deutschlandweit unterwegs sind.

Umfangreiche Songliste

Michael Kruse, der Gitarre spielt und singt, hat einst das Goldene Mikrofon gewonnen. Sein Partner Detlef Blanke, Bassist und ebenfalls Sänger, betreibt ein eigenes Musikstudio. Beide sind Musiker für ihre interaktive und publikumsnahe Kunst bekannt. Ihre umfangreiche Songliste reicht von Klassikern wie den Beatles, Simon & Garfunkel und Eric Clapton bis hin zu modernen Künstlern wie Elton John, Oasis und Robbie Williams.

„Unsere Konzerte verlaufen nicht einfach nach einer Songlist, wir sind immer in Interaktion mit dem Publikum.“ So beschreibt Michael Kruse die sehr kommunikative und publikumsnahe Atmosphäre auf
den Konzerten. „Ruhig sitzen zu bleiben wird da schwerfallen, denn irgendwann kommt
das ganz persönliche Lieblingslied.“

Tickets für das Konzert

Tickets für das Konzert gibt es für 15 Euro im Vorverkauf bei Garten & Mehr auf der Kultur-Deele Rittmann, Lofkampweg 61 in Schermbeck-Üfte. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr. Getränke und kleine Snacks stehen bereit.

Raesfeld in der Sommerlaune: Pianist Thomas Andras in Adelheids Spargelhaus

Am Freitag, den 16. August 2024, lädt Adelheids Spargelhaus zur vorletzten Veranstaltung der beliebten Reihe „Raesfeld in Sommerlaune“ ein.

Die Gäste können sich auf einen besonderen musikalischen Abend freuen

Thomas Andras und Endre Varga: Ein Duo mit Erfahrung

Der Pianist Thomas Andras und der Schlagzeuger Endre Varga, die seit über 22 Jahren gemeinsam auftreten, werden an diesem Abend für die musikalische Unterhaltung sorgen. Ihr vielseitiges Repertoire reicht von Caféhaus-Swing über Pop und Disco bis hin zu bekannten Ohrwürmern. Zuletzt sorgte das Duo auf der Oldtimer-Messe für Aufmerksamkeit und war sog

Bunte Unterhaltungsmusik unter freiem Himmel

Das Motto des Abends lautet „Alles, was der Flügel hergibt – bunte Unterhaltungsmusik“. In der sommerlichen Atmosphäre von Adelheids Spargelhaus können die Gäste die feinen Melodien unter freiem Himmel genießen. Für das leibliche Wohl sorgen ein Bierwagen und ein Grillstand mit kleinen Snacks, die den Abend kulinarisch abrunden.

Foto: Presse

Freier Eintritt und entspannte

Reservierungen sind für diesen Abend nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei, und der Einlass beginnt um 16:30 Uhr. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Raesfelder Sommerlaune statt, die von den örtlichen Gastronomen in Zusammenarbeit mit dem Ortsmarketing Raesfeld organisiert wird. Jeden Freitag während der Sommerferien gibt es von 17 bis 22 Uhr Live-Musik, und der Eintritt ist immer kostenfrei.

Letzter Termin der Sommerlaune

Die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Sommerlaune findet am 23. August 2024 auf dem Rathausplatz statt. Dort erwarten die Besucher einen DJ, die Burgmusikanten und das Fanfarencorps für einen stimmungsvollen Ausklang der Sommerreihe.

Andreas Grotendorst ist neuer Geschäftsführer bei Münsterland e. V.

Andreas Grotendorst ist neuer Geschäftsführer bei Münsterland e.V.. Er machte jetzt einen Antrittsbesuch bei Landrat Dr. Kai Zwicker

Seit Anfang August 2024 ist Andreas Grotendorst aus Raesfeld neuer Geschäftsführer des Regionalmanagement Münsterland e.V.. Jetzt stattete er Landrat Dr. Kai Zwicker, der selbst Aufsichtsratsvorsitzender der großen Marketinginitiative ist, seinen Antrittsbesuch ab.

In seiner neuen Funktion leitet Grotendorst die Regionalmanagement-Organisation, die sich unter anderem den Bereichen Kultur, Tourismus, Wirtschaft und Arbeit widmet.

Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V., empfing Grotendorst zu einem ersten Austausch. „Ich freue mich, dass wir in sehr kurzer Zeit einen so kompetenten und qualifizierten Nachfolger für das wichtige Amt des Vorstandes gefunden haben“, betont Dr. Kai Zwicker, Aufsichtsratsvorsitzender des Münsterland e.V. 

Themen des Gesprächs

Im Mittelpunkt des Treffens standen Fragen zur zukünftigen Zusammenarbeit zwischen dem Münsterland e.V. und den Kreisen sowie zur Förderung der Region. Ein weiterer Schwerpunkt war die mögliche Bewerbung des Münsterlandes für die Ausrichtung einer zukünftigen „Regionale“, einer wichtigen Strukturfördermaßnahme in Nordrhein-Westfalen.

„Wir sind uns sicher, dass er die Arbeit des Münsterland e.V. mit seinen rund 50 Beschäftigten für die Region entscheidend prägen wird,“ so Landrat Kai Zwicker.

Struktur des Münsterland e.V.

Rund 180 Unternehmen, 50 Kammern, Institutionen und Verbände, rund 30 Privatpersonen, die Kreise Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf sowie die Stadt Münster und 65 weitere Städte und Gemeinden sind Mitglied im Münsterland e. V..

Raesfelder Bürgermeister Andreas Grotendorst tritt nicht mehr zur Wahl an
Andreas Grotendorst war elf Jahre Bürgermeister in der Schlossgemeinde Raesfeld. Foto: Petra Bosse/Archiv

Wechsel in der Führung des Münsterland e.V.

Grotendorst tritt die Nachfolge von Klaus Ehling an, der die Organisation seit 2009 geleitet hat und im vergangenen Monat in den Ruhestand getreten ist. Der 53-jährige Grotendorst, verheiratet und Vater von vier Kindern, bringt umfangreiche Erfahrungen aus Verwaltung und Regionalentwicklung mit. Zuletzt war er Dezernent für Landentwicklung und Bodenordnung bei der Bezirksregierung Münster, davor elf Jahre Bürgermeister in der Schlossgemeinde Raesfeld.

Lehrkräfte-Klage erfolgreich: Verwaltungsgericht Münster stoppt Abordnungen an Grundschulen

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Das Verwaltungsgericht Münster hat am 6. August 2024 den Eilanträgen von Lehrkräften aus Münster und Umgebung stattgegeben und ihre Abordnung an Grundschulen in Gelsenkirchen und Münster vorerst gestoppt.

Die Richter entschieden, dass die aufschiebende Wirkung der Klagen angeordnet wird.

Kritik am Auswahlverfahren der Schulen

In der vergangenen Woche hat das Verwaltungsgericht in zwei Fällen Lehrerabordnungen ins Ruhrgebiet gestoppt. Die Richter bemängelten insbesondere die Auswahlverfahren an den betroffenen Schulen. Durch diese Entscheidung können die betroffenen Lehrkräfte nach den Sommerferien weiterhin an ihren Stammschulen unterrichten.

Hintergrund: Abordnungen aus dienstlichen Gründen

Ein Dutzend Eilanträge von Lehrkräften aus Münster und Umgebung ging den Beschlüssen voraus. Die Bezirksregierung hatte die Abordnungen mit der Notwendigkeit begründet, Versorgungslücken an Grundschulen in Städten wie Gelsenkirchen, Bottrop und Recklinghausen zu schließen. Lehrkräfte von überbesetzten Gymnasien sollten für die Dauer der Abordnung einspringen.

Ziel: Faire Bildungschancen für alle

Laut Schulministerium NRW sei es eine der wichtigsten Aufgaben, in ganz Nordrhein-Westfalen für faire Bildungschancen zu sorgen. Dazu müssten in Zeiten des Lehrkräftemangels vorhandene Ressourcen gezielt eingesetzt werden. Das Instrument der zeitlich begrenzten Abordnung werde seit Jahren von den Bezirksregierungen genutzt, um Schulen mit besonders großem Personalbedarf zu unterstützen. Diese Maßnahme wurde insbesondere seit dem Handlungskonzept Unterrichtsversorgung 2022 verstärkt angewendet.

Gericht bestätigt Abordnungen im Grundsatz

Das Verwaltungsgericht Münster bestätigte grundsätzlich, dass Abordnungen aus dienstlichen Gründen zulässig seien, um die Unterrichtsversorgung zu sichern. Lehrkräfte bleiben dabei ihrer Stammschule zugeordnet, verrichten jedoch vorübergehend ihren Dienst an einer anderen Schule mit Bedarf.

Entscheidung als Einzelfallprüfung

Landesweit waren Anfang April 2024 knapp 9.300 Lehrkräfte von ihrer Stammschule abgeordnet. Die Entscheidung, ob eine Lehrkraft abgeordnet wird, wird stets als Einzelfallprüfung durch die Schulaufsicht und unter Beteiligung der Personalvertretungen getroffen. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, diese Entscheidungen gerichtlich überprüfen zu lassen.

Abordnungen bleiben unverzichtbar

Das Schulministerium betont, dass Abordnungen auch in Zukunft notwendig bleiben, um faire Bildungschancen für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten. Die Bezirksregierungen werden weiterhin klare Kriterien für Abordnungsentscheidungen anwenden, um sicherzustellen, dass diese Maßnahmen gerecht und wirksam sind. Die betroffenen Schulen begrüßen die Unterstützung durch abgeordnete Lehrkräfte und sind für deren Einsatz vor Ort dankbar.

Hitzewarnung für den Kreis Borken am 13. August

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den 13. August eine Hitzewarnung für den Kreis Borken und die umliegende Region herausgegeben. Laut DWD wird sich die starke Wärmebelastung vom Montag auch am Dienstag fortsetzen. Besonders betroffen sind ältere und pflegebedürftige Menschen, da die Hitze für sie eine erhebliche gesundheitliche Gefahr darstellt.

Neben der allgemein hohen Temperatur am Tag besteht laut Hitzewarnung eine zusätzliche Belastung durch die verringerten nächtlichen Abkühlung, insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten. Dies kann dazu führen, dass sich Wohnungen und Häuser stark aufheizen und die Temperaturen auch in den Nachtstunden nicht genügend abkühlen, was den Schlaf und die Erholung beeinträchtigen kann.

Wichtige Hinweise zum Schutz vor der Hitze

Um sich vor den gesundheitlichen Risiken der Hitze zu schützen, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:

  1. Hydration: Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit, vorzugsweise Wasser oder ungesüßte Tees. Vermeiden Sie alkoholische und koffeinhaltige Getränke, da diese den Körper zusätzlich belasten können.
  2. Kühlung: Halten Sie Ihre Wohnräume kühl, indem Sie tagsüber Fenster und Türen geschlossen halten und erst in den späten Abendstunden lüften. Nutzen Sie Ventilatoren oder Klimageräte, wenn verfügbar.
  3. Sonnenschutz: Vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung, besonders in den Mittagsstunden. Tragen Sie leichte, helle Kleidung und bedecken Sie Ihren Kopf mit einem Hut oder einer Kappe.
  4. Körperliche Aktivitäten: Reduzieren Sie körperliche Anstrengungen auf ein Minimum, insbesondere während der heißesten Stunden des Tages. Wenn möglich, verlegen Sie sportliche Aktivitäten in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
  5. Besondere Vorsicht bei Risikogruppen: Achten Sie besonders auf ältere und pflegebedürftige Menschen in Ihrem Umfeld. Sorgen Sie dafür, dass sie ausreichend trinken und sich in kühlen Räumen aufhalten. Bieten Sie Hilfe an, wenn nötig, um gesundheitliche Probleme zu vermeiden.
  6. Notfallvorsorge: Informieren Sie sich über die Symptome eines Hitzeschlags und Hitzekollapses. Im Notfall sollte sofort ein Arzt oder der Rettungsdienst kontaktiert werden.

Der DWD rät, die Hitzewarnung nicht zu unterschätzen und sich frühzeitig auf die hohen Temperaturen vorzubereiten. Besondere Aufmerksamkeit gilt den Risikogruppen, die durch die Hitze besonders gefährdet sind.

Nächtliche Vollsperrungen in der Anschlussstelle Lembeck

Wegen Schwertransporten sperrt die Autobahn Westfalen zwei Verbindungen in der Anschlussstelle Lembeck auf der A31 während zwei Nächten.

In der Nacht von Dienstag (13.8.) auf Mittwoch (14.8.) und in der Nacht von Donnerstag (15.8.) auf Freitag (16.8.) werden die Ausfahrt von der A31, Fahrtrichtung Oberhausen, auf die K13/Lembecker Straße Richtung Rhade sowie die Auffahrt von der K13 Richtung Rhade auf die A31, Fahrtrichtung Oberhausen, jeweils von 22 bis 5 Uhr gesperrt.

Die Umleitung führt mit dem roten Punkt über die Anschlussstelle Schermbeck. Rettungsfahrzeuge können den Bereich jederzeit passieren.

Kreis Borken – Unfallrisiko im Kreisverkehr verringern

Die Kreispolizei Borken verweist auf die steigende Zahl von Unfällen in Kreisverkehren und will mit gezielten Maßnahmen das Unfallrisiko senken.

Experten analysieren die Ursachen und identifizieren mehrere Faktoren, die zu diesen Unfällen beitragen.

Unfallrisiko im Kreisverkehr verringern

Ein Autofahrer erfasst am 09. Juli in Gronau eine Radfahrerin beim Einfahren in einen Kreisverkehr. Zwei Tage zuvor übersieht ein Lkw-Fahrer in Bocholt-Mussum einen Motorradfahrer, der bereits im Kreisverkehr unterwegs ist. Diese Unfälle sind nur zwei von vielen im Kreis Borken, wo Unfälle in Kreisverkehren leider häufig vorkommen.

Von den derzeit 39 Unfallhäufungsstellen im Kreis Borken befinden sich zwölf an Kreisverkehren. Seit 2021 gab es insgesamt 226 Verkehrsunfälle in diesen Bereichen, bei denen zwei Menschen ihr Leben verloren haben.

Ursachen und Prävention

Die Polizei im Kreis Borken arbeitet intensiv daran, diese Unfälle zu analysieren und die Ursachen zu ermitteln. Ein zentraler Faktor ist die sogenannte A-Säule, die in modernen Fahrzeugen deutlich breiter ist als früher. Diese Konstruktion erhöht die Sicherheit bei Unfällen, kann jedoch das Sichtfeld des Fahrers erheblich einschränken. Dies führt dazu, dass Radfahrer oder andere Verkehrsteilnehmer leicht übersehen werden können.

Sicherheitstipps für Verkehrsteilnehmer

Um das Unfallrisiko zu verringern, sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein und ihre Umgebung genau prüfen, bevor sie in einen Kreisverkehr einfahren. Radfahrer sollten, wenn möglich, Blickkontakt mit dem Fahrer herstellen, um sicherzustellen, dass sie gesehen werden.

Auch das Verhalten im Kreisverkehr selbst ist entscheidend. Da die Verkehrsregeln je nach Kreisverkehr unterschiedlich sein können, ist es wichtig, sich an die jeweilige Situation anzupassen. In einigen Fällen haben Radfahrer Vorrang, in anderen nicht. Unsicheres oder falsches Verhalten kann das Risiko eines Unfalls erhöhen.

Maßnahmen der Polizei

Die Polizei Borken plant, verstärkt auf diese Gefahren aufmerksam zu machen. In dieser Woche wird sie ihre Social-Media-Kanäle nutzen, um Verkehrsteilnehmer über die spezifischen Risiken und Regeln in Kreisverkehren zu informieren. Ziel ist es, durch Aufklärung und gezielte Hinweise das Unfallrisiko in diesen Bereichen zu senken.

Schwerer Unfall in Raesfeld: Schermbecker Motorradfahrer schwer verletzt

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Am späten Samstagnachmittag ereignete sich auf der Heidener Straße in Raesfeld ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein 42-jähriger Motorradfahrer aus Schermbeck schwer verletzt wurde.

Wie bereits berichtet, fuhr ein 36-jähriger Autofahrer aus Raesfeld ortsauswärts auf der Heidener Straße und bog gegen 16:55 Uhr an der Kreuzung Heidener Straße/Roringshook/Schulten Matt nach links in den Wirtschaftsweg Schulten Matt ab. Dabei kollidierte er mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer aus Schermbeck.

Rettungsmaßnahmen

Der schwer verletzte Motorradfahrer wurde sofort von Rettungskräften versorgt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Duisburg gebracht.

Unfallfolgen

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt und mussten von einer Abschleppfirma geborgen werden. Die Unfallstelle blieb für die Dauer der Unfallaufnahme für mehrere Stunden komplett gesperrt.

Kommunale Wärmeplanung: Gemeinde Raesfeld lädt zum Bürger-Dialog ein

Die Gemeinde Raesfeld lädt ihre Bürgerinnen und Bürger am 22. August 2024 zu einem Bürger-Dialog zur kommunalen Wärmeplanung ein.

Diese Veranstaltung, die um 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Raesfelder Rathauses stattfindet, dient der Einbindung der Bürgerschaft in den Planungsprozess.

Was ist ein kommunaler Wärmeplan?

Ein kommunaler Wärmeplan (KWP) ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu energieeffizienten Städten und Gemeinden. In Deutschland sind alle Kommunen gesetzlich verpflichtet, einen solchen Plan zu erstellen. Der Plan zielt auf den Aufbau flächendeckender Wärmenetze, die Nutzung von Fern- und Abwärme sowie die Schaffung von Anschlussmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger ab. Der KWP identifiziert Potenziale, bietet Planungssicherheit und unterstützt die Gemeinde langfristig dabei, ihre Energieabhängigkeit zu reduzieren.

Raesfeld setzt auf Transparenz und Beteiligung

Auch die Gemeinde Raesfeld engagiert sich aktiv in der kommunalen Wärmeplanung. Dazu hat sie Fachunternehmen mit der Erstellung des Wärmeplans und der Durchführung der Beteiligungsprozesse beauftragt. Die Gemeinde legt Wert darauf, dass die Planung transparent und partizipativ gestaltet wird, um alle betroffenen Akteure von Anfang an einzubeziehen. Der langfristige Prozess betrifft nicht nur die Gemeinde selbst, sondern auch die ortsansässigen Bürger, Unternehmen und Institutionen.

Programm des Bürger-Dialogs

Während des Bürger-Dialogs am 22. August sind zwei Impulsvorträge geplant. Diese werden von der EMERGY Führungs- und Servicegesellschaft mbH sowie dem beauftragten Dienstleister greenventory GmbH gehalten. Im Anschluss haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich aktiv in die Diskussion einzubringen.

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