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Tragischer Unfall – 81-Jähriger stirbt nach Sturz in eine Baugrube

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Ein 81-jähriger Ahauser stürzte am Donnerstagnachmittag in eine Baugrube und erlitt dabei schwerste Verletzungen, an denen er später im Ahauser Krankenhaus verstarb.

Der Mann war gegen 16:00 Uhr mit seinem Pedelec auf der Ahauser Landstraße (L 573) in Richtung Heek unterwegs und fuhr entgegen der Umleitung in einen Baustellenbereich. Obwohl ein Bauarbeiter ihn warnte, setzte er seine Fahrt fort.

Die Baustelle vor der Autobahnbrücke war mit Warnbaken und Bauzäunen abgesichert. Zwischen Fahrbahn und Geh- sowie Radweg war eine Baugrube für Leitungsarbeiten ausgehoben worden. In einem Bereich, in dem aktuell Arbeiten stattfanden, war ein Teil des Bauzauns geöffnet.

Der Ahauser fuhr dorthin, stieg ab und stürzte aus ungeklärten Gründen in die Baugrube. Rettungskräfte bargen den schwerverletzten Mann, reanimierten ihn und brachten ihn mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus, wo er später verstarb.

Welttoilettentag: Fehlentsorgung kostet rund eine Million Euro jährlich

Eigentlich sollten es die Menschen mittlerweile wissen, aber…Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette

Eigentlich sollten es die Menschen mittlerweile wissen, aber es scheint, dass viele noch immer nicht verstanden haben: Feuchttücher, Kondome, binden und Tampons sowie Medikamente gehören nicht in die Toilette.

Anlässlich des „Internationalen Tages des Toilettenpapiers“ am 26. August machen die Emschergenossenschaft und der Lippeverband (EGLV) erneut darauf aufmerksam, was wirklich durchs Klo gespült werden darf – und was nicht. Diese Erinnerung ist dringend notwendig, denn Fehlentsorgungen verursachen erhebliche Schäden und Kosten in der Abwasserinfrastruktur.

Nur Toilettenpapier gehört in die Toilette

Die Emschergenossenschaft und der Lippeverband, Deutschlands größter Betreiber von Pumpwerken und Kläranlagen, weisen eindringlich darauf hin: Nur normales Toilettenpapier sollte in der Toilette entsorgt werden. Im Gegensatz zu Toilettenpapier zersetzen sich Feuchttücher und Küchenpapier nicht im Abwasser. Sie gelangen unbeschadet zu den mehr als 540 Pumpwerken von EGLV und können dort ernsthafte Schäden verursachen. Besonders problematisch sind sogenannte Verzopfungen in den Motoren, die sogar zum Ausfall ganzer Pumpwerke führen können. Um diese Risiken zu vermeiden, sollten Feuchttücher und Küchenpapier immer im Hausmüll entsorgt werden.

Hygieneartikel verursachen immense Kosten

Nicht nur Feuchttücher, sondern auch andere Hygieneartikel wie Kondome, Binden und Tampons stellen ein großes Problem dar. Auch wenn die Anlagen nicht sofort beschädigt werden, verursachen diese Artikel erhebliche Kosten für die Entsorgung des sogenannten Rechenguts in den Kläranlagen. In der Emscher-Lippe-Region belaufen sich diese Kosten auf rund eine Million Euro pro Jahr – ein Betrag, den letztlich alle Verbraucher tragen müssen, da die EGLV von ihren Mitgliedern, darunter auch die Kommunen und ihre Bürger, finanziert wird.

Medikamente gehören nicht ins Abwasser

Nicht zu vergessen: Auch Medikamente dürfen unter keinen Umständen durch die Toilette gespült werden. Viele Menschen entsorgen abgelaufene Hustensäfte oder alte Tabletten über den Ausguss, was fatale Folgen für die Umwelt hat. Selbst moderne Großkläranlagen können Spurenstoffe wie Diclofenac nicht vollständig aus dem Abwasser filtern. Diese schwer abbaubaren Medikamente gelangen so in den Wasserkreislauf und belasten Flora und Fauna erheblich. Die richtige Entsorgung erfolgt über den Restmüll, wo die Medikamente in der Abfallverbrennung rückstandslos beseitigt werden.

Schützen Sie unsere Gewässer

Die Botschaft ist klar: Feuchttücher, Hygieneartikel und Medikamente gehören nicht in die Toilette. Indem wir uns an diese einfache Regel halten, tragen wir alle dazu bei, unsere Abwasserinfrastruktur zu schützen und die Umweltbelastung zu minimieren. Nutzen Sie den Hausmüll für diese Abfälle und leisten Sie damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Gewässer.

Tag des offenen Denkmals: Einblicke in verborgene Wahrzeichen Schloss Raesfeld

Am „Tag des offenen Denkmals“ (08. September) finden auf Schloss Raesfeld Führungen um 13:00 und 15:00 Uhr statt.

Am 8. September öffnen bis zu 7.000 Baudenkmäler, Parks und archäologische Stätten ihre Türen für Deutschlands größtes Kulturevent. Auch die Akademie des Handwerks beteiligt sich und bietet in zwei kostenfreien Schlossführungen Einblicke in die Umsetzung des diesjährigen Mottos im Schloss.

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Einblicke in die Werkstätten Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse/Archiv

Tag des offenen Denkmals: Einblicke in verborgene Wahrzeichen

Am zweiten Sonntag im September findet in ganz Deutschland der Tag des offenen Denkmals statt, an dem tausende Denkmäler für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Dadurch wird die Öffentlichkeit auf sonst verschlossene oder unbekannte Denkmale aufmerksam.

Der von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisierte Tag schafft große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Wahrzeichen, oft einzigartige Bauten, bleiben als wiedererkennbare Sehenswürdigkeiten in Erinnerung. Sie prägen das Ortsbild oder die Silhouette eines Gebäudes und sind weithin sichtbar, wie die Raesfelder Schlosstürme. Diese Bauwerke schaffen Identifikation mit ihrer Umgebung und ziehen heute Touristen an.

Führungen im Schloss Raesfeld: Wahrzeichen entdecken

Am Tag des Denkmals bieten Christiane Bucher, Heike Notz und Wolfgang Ronau eine Führung zu den Wahrzeichen im und am Schloss Raesfeld an. Die kostenfreien Führungen um 13:00 und um 15:00 Uhr werden von Mitarbeitern der Akademie durchgeführt und führen die Gäste durch das Haus bis in das Verlies. Der Treffpunkt für die Führungen ist der Info-Point auf dem Schlosshof.

Restaurierungswerkstatt und Fortbildungsinformationen

In einer geöffneten Restaurierungswerkstatt können sich Interessierte über die Fortbildung „Restaurator im Handwerk – Master Professional für Restaurierung im Handwerk“ sowie über den Zertifikatslehrgang „Energieberater für Baudenkmale“ informieren.

Wasserschloss-Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Bundesweites Programm und europäische Kooperation

Das aktuelle bundesweite Programm ist ab sofort unter www.tag-des-offenen-denkmals.de verfügbar. Dort können Interessierte alle teilnehmenden Denkmale einer Region anzeigen lassen, nach Denkmalkategorien suchen und persönliche Denkmaltouren über einen Merkzettel zusammenstellen. Eine kostenfreie App für iOS- und Android-Nutzer ermöglicht die mobile Nutzung unterwegs.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days und steht unter der Schirmherrschaft des Europarats. Im September und Oktober sind alle 50 Länder der Europäischen Kulturkonvention an diesem Ereignis beteiligt. Seit 1993 übernimmt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Koordination des Tags des offenen Denkmals in Deutschland.

Fit Point eröffnet am 1. September in Raesfeld

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Am 1. September öffnet das „Fit Point“ in Raesfeld offiziell seine Türen. Unter dem Motto „Das Gym für die Region!“ verspricht das neue Fitnessstudio auf über 1.000 Quadratmetern ein Angebot für alle Altersgruppen und Zielsetzungen, das keine Wünsche offenlässt.

Das erwartet Mitglieder im Fit Point:

  • Moderne und umfangreiche Geräteausstattung (u.a. Milon-Zirkel)
  • Effizientes Fitnesstraining
  • Abwechslungsreiches Kursangebot
  • Außensauna (in Vorbereitung)
  • Reha-Sport
  • All-Inklusive

Mehr Informationen gibt es hier: www.fitpoint.de

Inhaber Patrick Nieder und sein Sohn können auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Fitnessbranche zurückblicken. Foto: Ralf Meier

Letzte Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Ein Besuch lohnt sich, denn Inhaber Patrick Nieder und sein Sohn können auf eine jahrzehntelange Erfahrung in der Fitnessbranche zurückblicken. Als erfahrene Studiobetreiber bringen sie ihr umfangreiches Know-how jetzt auch nach Raesfeld. „Unsere Mitglieder sind bei uns in den besten Händen“, versichert das Duo. „Wir kennen die Bedürfnisse unserer Kunden und verbinden Fitness, Gesundheit und Wohlbefinden zu einem harmonischen Ganzen.“

Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten in den ehemaligen Ausstellungsräumen der Firma Fliesen und Naturstein Loker am Ährenfeld 1-5 auf Hochtouren. Zahlreiche noch verpackte Fitnessgeräte hochkarätiger Markenhersteller wie Technogym und Milon warten auf ihren Einsatz. Am 1. September wird alles bereit sein, um den Mitgliedern ein Trainingserlebnis der Extraklasse zu bieten.

Die Geräte sind schon eingetroffen. Dazu ein Blick in den Cardiobereich. Foto: Ralf Meier

Das Angebot im Fit Point lässt das Herz von Fitness-Enthusiasten und Gesundheitssportlern gleichermaßen höherschlagen. Neben dem Training an modernsten Geräten und dem großzügigen Cardiobereich gibt es unterschiedlichste Groupfitness-Kurse, Gesundheits- und Rehasportangebote sowie ein spezielles KID’s-Training. Besondere Highlights sind dabei die Functional-/Crosstrainingsfläche, der Milon-Zirkel und das Angebot für Medical Fitness. Für die perfekte Entspannung nach dem Training sorgen dann optional eine Blocksauna im Außenbereich und ein gemütlicher Ruheraum.

Willkommensbereich im Fit Point Raesfeld und der neue Cardiobereich. Foto: Ralf Meier

Bewegung soll auch Spaß machen

„Sportliche Bewegung ist für alle ein Muss, aber es darf auch Spaß machen!“, betont die Familie Nieder. „Wir wollen nicht nur durch die hochwertige Einrichtung überzeugen, sondern auch mit kundenorientierter Betreuung und erstklassigem Service zu fairen Preisen.“

Für alle, die bereits angemeldet sind, beginnt das Training am 1. September. Interessenten haben in der Eröffnungswoche bis zum 8. September zudem die Möglichkeit, sich persönlich im neuen Studio umzusehen und von reduzierten Einstiegspreisen zu profitieren.

Das Fit Point verspricht, nicht nur der neue Fitnesstreff für Raesfeld zu werden, sondern das Wohlfühl-Studio für die ganze Region. Mit seinem umfassenden Angebot und der Expertise der Betreiber wird es eine echte Bereicherung für Raesfeld und Umgebung sein. Wer mehr erfahren möchte, findet dabei alle Informationen auf www.fitpoint.de. Aktuelle News gibt es zudem auch auf Instagram unter fit.point_

Das Team des Fit Point freut sich auf Sie!

Hier geht´s zum Fit Point in Raesfeld

Fit Point
Ährenfeld 1-5
46348 Raesfeld
Tel.: 02865-9098620
E-Mail: [email protected]
Web: www.fitpoint.de

Beim Laden der Karte werden Daten an Google übermittelt.

Getreideernte 2024: 26,9 % weniger Weizen in Nordrhein-Westfalen

Rückgang der Getreideernte in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2024

Im Jahr 2024 gab’s in Nordrhein-Westfalen deutlich weniger Getreideernte als sonst. Insgesamt wurden 3,03 Millionen Tonnen Getreide (ohne Körnermais) geerntet. Fast die Hälfte davon, nämlich 49 Prozent, waren Weizen.

Die Weizenernte ist im Vergleich zum Vorjahr um 26,9 Prozent zurückgegangen und hat nur noch eine Menge von 1,49 Millionen Tonnen erreicht. Die Anbaufläche für Weizen ist um 15,5 Prozent geschrumpft und beträgt jetzt 210.400 Hektar. Das hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Erträge gesunken sind. Wegen des schlechten Wetters während der Wachstumsphase ist der Hektarertrag um 13,6 Prozent gesunken und liegt jetzt bei nur noch 7,1 Tonnen. Das ist der niedrigste Wert seit den frühen 1990er Jahren.

Winterweizen im Rückgang, Sommerweizen im Aufschwung

Bei Winterweizen, dem in NRW nach wie vor wichtigsten Brotgetreide, gab’s dieses Jahr eine Ernte von 1,43 Millionen Tonnen – fast ein Drittel weniger als im Vorjahr (29,3 Prozent).

Der Rückgang ist darauf zurückzuführen, dass der Hektarertrag mit 7,1 Tonnen 13,2 Prozent niedriger war als im Vorjahr und die Anbaufläche um 18,6 Prozent kleiner war. Sommerweizen hat sich dagegen super entwickelt. Die Erntemenge hat sich verfünffacht und liegt jetzt bei 55.800 Tonnen (+432,4 Prozent).

Das ist dadurch möglich geworden, dass die Anbaufläche um 298,5 Prozent auf 9.900 Hektar erweitert wurde und der Hektarertrag um 33,6 Prozent auf 5,7 Tonnen gestiegen ist.

Getreideernte 2024 NRW

Rückgang bei Roggen, Wintermenggetreide und Gerste

Auch die Ernte von Roggen und Wintermenggetreide ist deutlich gesunken. Aufgrund einer verkleinerten Anbaufläche von 33.000 Hektar (-25,7 Prozent) und einem geringeren Hektarertrag von 5,8 Tonnen (-10,0 Prozent) reduzierte sich die Erntemenge um 33,0 Prozent auf rund 190.200 Tonnen.

Bei Gerste ist ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Erntemenge um 9,9 Prozent gesunken und liegt jetzt bei 1,08 Millionen Tonnen. Die Anbaufläche wurde zwar auf 157.700 Hektar (+5,8 Prozent) erweitert, aber weil der Hektarertrag von 6,8 Tonnen um 14,9 Prozent gesunken ist, ist die Gesamterntemenge jetzt wieder so groß wie 2018.

Deutlicher Anstieg bei Hafer und Rückgang bei Triticale

Die Ernte von Hafer stieg um 61,5 Prozent auf 42.000 Tonnen. Der Anstieg ist auf eine erweiterte Anbaufläche von 7.600 Hektar (+13,7 %) und einen gestiegenen Hektarertrag von 5,5 Tonnen (+42,0 %) zurückzuführen.

Im Gegensatz dazu verzeichnete Triticale einen starken Rückgang. Die Erntemenge verringerte sich um 36,7 Prozent auf 236.000 Tonnen. Die Verringerung der Anbaufläche um 32,5 Prozent auf 37.300 Hektar sowie der Rückgang des Hektarertrags um 6,2 Prozent auf 6,3 Tonnen sind die Ursachen hierfür.

Zunahme der Sommergetreideflächen

Laut einer aktuellen Mitteilung des Statistischen Landesamts ist die Anbaufläche für Sommergetreidearten im Vergleich zum Vorjahr deutlich ausgeweitet worden. Im Gegensatz zu den Wintergetreidearten werden diese Getreidearten erst im Frühjahr des Erntejahres ausgesät. In diesem Jahr konnten sie von den verbesserten Witterungsbedingungen im späteren Verlauf profitieren. Quelle: IT:NRW

Info zu Triticale

Triticale ist eine Getreideart, die durch Kreuzung von Weizen und Roggen entstanden ist. Sie wurde entwickelt, um die positiven Eigenschaften beider Getreidearten zu kombinieren: die hohe Ertragsleistung und Backfähigkeit des Weizens sowie die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit des Roggens. Triticale wird vor allem als Futtergetreide in der Tierhaltung verwendet, kann aber auch in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Aufgrund ihrer Robustheit gedeiht Triticale gut auf weniger fruchtbaren Böden und unter schwierigen klimatischen Bedingungen.

Polizei Kreis Borken warnt vor perfiden Schockanrufen

Derzeit treiben Betrüger im Kreis Borken mit sogenannten Schockanrufen ihr Unwesen.

Ein Anruf, der Angst und Schrecken auslöst: Am Telefon meldet sich eine Frau, die sich als Tochter ausgibt und verzweifelt um Hilfe bittet. Die Täter behaupten, sie befinde sich in Untersuchungshaft und eine Kaution sei nötig, um eine Inhaftierung zu verhindern. Die Polizei warnt jedoch eindringlich davor, auf solche Anrufe zu reagieren.

Am Dienstag lag der Schwerpunkt in Ahaus, doch auch in anderen Kommunen kam es in den vergangenen Tagen bereits zu ähnlichen Betrugsversuchen.

Perfide Betrugsmasche

Die Betrüger nutzen eine besonders perfide Masche: Sie behaupten, ein enger Angehöriger habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht. Am Telefon meldet sich dann eine Frau, die sich als Tochter ausgibt und verzweifelt um Hilfe bittet. Die Täter geben vor, dass die vermeintliche Tochter sich in Untersuchungshaft befinde und eine Kaution benötigt werde, um eine Inhaftierung zu vermeiden. Anschließend fordern sie den Angerufenen auf, einem „Boten“ Bargeld zu übergeben, um die angebliche Haftentlassung zu ermöglichen.

Zielgruppe: Lebensältere Menschen

Besonders häufig sind lebensältere Menschen das Ziel dieser Schockanrufe. Die Betrüger nutzen die Schocksituation und üben gezielt verbalen Druck aus, um den Betrug zu verschleiern. Sie versuchen, die Angerufenen dazu zu bewegen, am Telefon zu bleiben und nicht aufzulegen, um zu verhindern, dass die Polizei oder ein Verwandter kontaktiert wird.

Polizei warnt vor Schockanrufen

Die Polizei Kreis Borken warnt ausdrücklich vor solchen Anrufen. Bleiben Sie misstrauisch und vergewissern Sie sich bei der Polizei oder bei Vertrauenspersonen. Legen Sie sofort den Hörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner, oft ein angeblicher Enkel oder Verwandter, Geld von Ihnen fordert. Wenden Sie sich umgehend an die Polizei, wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, und erstatten Sie Anzeige.

Aufklärung durch Angehörige

Da besonders Seniorinnen und Senioren im Visier der Täter stehen, bittet die Polizei Angehörige und Bekannte, aktiv Aufklärungsarbeit zu leisten, um mögliche Opfer zu schützen.

Spaß und Action – Naturparktag zum Mitmachen am 25. August in Raesfeld

Am 25. August (Sonntag) lädt der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e.V. zum Naturparktag am Naturparkhaus in Raesfeld ein. Der Tag bietet jede Menge Spaß und Action für Groß und Klein.

Ein besonderes Highlight ist das knallrote historische Feuerwehrauto, das als Infomobil des Naturparks dient und an diesem Tag in Raesfeld Halt macht. Besucher können an vielen Mitmachaktionen teilnehmen und die Natur hautnah erleben.

Natur interaktiv erleben im Naturparkhaus Raesfeld
Foto: Petra Bosse

Exklusive Einblicke im Phänomexx Schülerlabor

Am Naturparktag öffnet das Phänomexx Schülerlabor im ersten Obergeschoss des Naturparkhauses exklusiv seine Türen. Hier warten spannende Experimente auf neugierige Besucher, die Wissenschaft hautnah erleben möchten.

Natur hautnah erleben

Für alle, die mehr über die heimische Tierwelt erfahren möchten, ist die Ausstellung „Natur auf der Spur“ genau das Richtige. Hier kann man Eichhörnchen, Rothirsch, Falke und Wolf aus nächster Nähe bestaunen und sich dabei von vielen interessanten Infos rund um die Tiere inspirieren lassen.

Naturparkhaus-Schloss-Raesfeld

Entdeckungsreise durch den Tiergarten

Von 12 bis 17 Uhr heißt es: Raus in die Natur und rein ins Abenteuer! Die Naturparkführer zeigen, wie man Waldsalz herstellt, und laden zu Aktivitäten wie dem Baumpuzzle oder dem Waldrätselbord ein. Auch ein Spaziergang durch den Tiergarten oder über den Landstreifer „Auf den Spuren Graf Alexanders“ ist eine spannende Angelegenheit.

Rund um das Wasserschloss Raesfeld

Einblicke in die Geschichte des Wasserschlosses Raesfeld werden bei einer Schlossanlagenführung mit Angelika Gößling gewährt. Vom Sterndeuterturm aus können Besucher die Aussicht genießen, während sie interessante Details rund um Schloss, Vorburg und Schlossfreiheit erfahren.

Wasserschloss-Raesfeld-im-Münsterland

Vielfältige Erlebniseinheit in Raesfeld

Lisa Wissing, verantwortlich für den Tourismus in Raesfeld, hebt hervor: „Die Angebote um Wasserschloss, Naturparkhaus und Tiergarten bilden eine fantastische Erlebniseinheit für einen interessanten Tagesausflug, inklusive vielfältiger Gastronomie am Schloss.“

Veranstaltungsreihe im Naturpark Hohe Mark

Der Naturparktag in Raesfeld ist Teil einer Veranstaltungsreihe im Naturpark Hohe Mark. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenlos. Die nächsten Termine der Reihe sind am 22. September 2024 im Naturparkhaus Steveraue in Olfen und im Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld in Nottuln-Darup.

Malaktion und Fühlbox am Infomobil vor dem Naturparkhaus

  • Duftorgel, Baumscheibenpuzzle, Waldsalzherstellung
  • Tiergartenrallye, digitale Schnitzeljagd, Start am Naturparkhaus
  • Fotobox, 1. OG Naturparkhaus
  • Interaktive Ausstellung „Der Natur auf der Spur“, 1. OG Naturparkhaus
  •  Phänomexx Schülerlabor mit Experimentierstationen, 1. OG Naturparkhaus
  • 14:00 und 15:30 Uhr Ausblicke vom Sterndeuterturm, Start vor dem Naturparkhaus
  • 14:30 Uhr Schlossanlagenführung, Start vor dem Naturparkhaus

Fahrerflucht in Erle – Wer hat etwas beobachtet?

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Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer hat am Mittwoch in Raesfeld-Erle einen geparkten schwarzen Audi A5 beschädigt.

Das Fahrzeug stand zwischen 14.00 und 15.50 Uhr auf einem Parkstreifen an der Straße Friedholt. Der Schaden befindet sich am linken Fahrzeugheck. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne seinen gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Die Polizei bittet um Zeugenhinweise, die das Verkehrskommissariat in Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000 entgegennimmt.

Tödlicher Verkehrsunfall in Lembeck

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Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Rhader Straße in Dorsten-Lembeck führte am Mittwoch gegen 16:55 Uhr zu einem tragischen Todesfall.

Ein 33-jähriger Pkw-Fahrer aus Schermbeck kollidierte mit einem Kleintransporter. Ein Mann aus Dorsten kam dabei ums Leben. Drei weitere trugen schwere Verletzungen davon.

Der Unfallhergang

Am späten Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Rhader Straße in Dorsten-Lembeck ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Mann aus Borken steuerte einen Kleintransporter in Richtung Autobahn A31, als er in Höhe der Hausnummer 127 aus bislang ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr geriet. Dabei prallte er frontal mit dem entgegenkommenden Pkw eines 33-jährigen Fahrers aus Schermbeck zusammen.

Tragischer Ausgang

Der Zusammenstoß sei nach Angaben der Polizei so heftig gewesen, dass ein 65-jähriger Mann aus Dorsten, der auf der Rückbank des Kleintransporters saß, schwer verletzt wurde. Trotz sofortiger Reanimationsmaßnahmen durch einen Notarzt verstarb der Mann noch an der Unfallstelle. Der angeforderter Rettungshubschrauber, der in der Nähe auf einem Feld landete, kam aufgrund der Schwere der Verletzungen nicht mehr zum Einsatz.

Weitere Verletzte und Sachschaden

In dem Kleintransporter befanden sich neben dem Verstorbenen der 59-jährige Fahrer und ein 41-jähriger Beifahrer aus Reken. Beide erlitten ebenfalls schwere Verletzungen. Der 33-jährige Schermbecker, der alleine in seinem Pkw unterwegs war, erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Alle Verletzten wurden umgehend in örtliche Krankenhäuser gebracht.

Bei dem Unfall entstand zudem erheblicher Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro. Beide Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Raesfeld in Sommerlaune – Abschlussveranstaltung auf dem Rathausplatz

Raesfeld zeigte sich als Event-Hotspot – Die Veranstaltungsreihe „Raesfeld in Sommerlaune“ erreicht ihren Höhepunkt mit der bevorstehenden Abschlussveranstaltung, die mit großer Vorfreude erwartet wird.

Wochenlang bewiesen die Raesfelder Gastronomen, dass die Gemeinde im Sommer die ideale Kulisse für abwechslungsreiche Events bietet. Am Freitag, dem 23. August 2024, von 17:00 bis 22:00 Uhr, findet die finale Veranstaltung auf dem Rathausplatz statt.

Musikalische Highlights mit den Burgmusikanten und Fanfarencorps

Das Programm des Abends umfasst Live-Auftritte des Raesfelder Fanfarencorps und der Burgmusikanten. Ein DJ sorgt vor und nach den Auftritten der lokalen Musikgruppen für die passende musikalische Untermalung. Die Besucher können sich außerdem auf kulinarische Köstlichkeiten der Raesfelder Wirte freuen.

Erfolgreiche Bilanz trotz Wetterkapriolen

Maria Kowalsky vom Ortsmarketingverein zieht eine positive Bilanz: „Alle Veranstaltungen der Sommerlaune waren trotz der unbeständigen Wetterlage in diesem Jahr ein voller Erfolg. Das zeigt, dass die Reihe sowohl bei örtlichen als auch bei externen Besuchern fest eingeplant wird und sich im Veranstaltungskalender etabliert hat.“

Mysteriöse schwarze Flüssigkeit an Straßenrändern – Behörden ermitteln

Rätselhafte schwarze Flüssigkeit verunreinigt Straßen in den Kreisen Borken, Wesel und Recklinghausen: Behörden im Kreis Recklinghausen ermitteln und leiten umfangreiche Maßnahmen ein.

Schwarze, ölige Flüssigkeiten an Straßenrändern in den Kreisen Borken, Wesel und Recklinghausen geben weiter Rätsel auf. Die Behörden untersuchen die Vorfälle, die sich seit mehreren Wochen häufen, jetzt intensiv.

Erster Vorfall in Raesfeld und Wesel

Bereits am 25. Juni rückte die Feuerwehr Raesfeld zu einer Umweltverschmutzung an der Marienthaler Straße in Erle bis über die Grenze nach Schermbeck aus. Dort war der Grünstreifen auf einer Länge von mehreren Kilometern mit einer schwarzen Flüssigkeit verunreinigt. Sofort wurden weitere Behörden informiert und in den Einsatz einbezogen.

Unbekannte Flüssigkeit an der Marienthaler Straße in Erle
Ekelige unbekannte Flüssigkeit blieb lange an den Fingern haften. Foto: Petra Bosse

Verunreinigung an mehreren Außerortsstraßen

Über die Leitstellen der Kreisverwaltungen Wesel und Borken wurden der Unteren Wasserbehörde der Kreisverwaltung Borken zeitgleich in der Zeit von 11:30 Uhr bis 20:00 Uhr an mehreren Außerortsstraßen Verunreinigungen der Bankette bzw. Straßenseitengräben mit einer unbekannten schwarzen Flüssigkeit gemeldet.

Es handelte sich um Abschnitte der Bundesstraße B 70 (zwischen Raesfeld und Hamminkeln-Brünen), der Landesstraße L 896 (zwischen Borken und Wesel) und der Kreisstraße K 13 (zwischen Raesfeld-Erle und Hamminkeln-Marienthal).

Maßnahmen wurden ergriffen

Wie die Pressestelle des Kreises Borken heute auf Anfrage mitteilte, wurden daraufhin in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Wesel und Straßen NRW Maßnahmen ergriffen, um eine mögliche Gewässerverunreinigung zu verhindern.

Strafanzeige gegen Unbekannt

Laut Karlheinz Gördes, Pressesprecher des Kreises Borken, erfolgte eine Probenahme und Analyse der schwarzen Flüssigkeit durch das Landesumweltamt NRW (LANUV) sowie die Aufnahme (u.a. durch Bagger- und Mäharbeiten) und Entsorgung der schwarzen Flüssigkeit durch Fachfirmen. Seitens der Kreisverwaltung Borken wurde Strafanzeige gegen Unbekannt bei der Kreispolizeibehörde Borken erstattet.

Verschmutzung der Marienthaler Richtung Erle am 25. Juni 2024. Foto: Petra Bosse/Archiv

Aufgrund des Berichtes des Landesumweltamtes NRW (LANUV) vom 26.06.2024 waren in Abstimmung mit dem Landesumweltamt NRW (LANUV), der Kreisverwaltung Wesel und Straßen NRW keine weiteren Maßnahmen erforderlich.

Weiterer Verunreinigungen im Kreis Recklinghausen

Ähnliche Verunreinigungen wurden inzwischen auch im Kreis Recklinghausen festgestellt. Auch hier hat der Kreis jetzt Anzeige erstattet und die Zentralstelle für die Verfolgung von Umweltkriminalität (ZeUK NRW) informiert.

Am Freitagmorgen entdeckte das Team des Kreisbauhofes eine weitere Verunreinigung an der Granatstraße in Lippramsdorf. Diese Verunreinigung erstreckte sich nicht nur auf die Kreisstraße, sondern auch auf die Frankenstraße und den Heidkantweg zwischen Wulfen und Lippramsdorf.

Götz Fischer, Umweltdezernent des Kreises Recklinghausen: „Wir wissen, dass es in den letzten Wochen ähnliche Vorfälle in den Kreisen Wesel und Borken gegeben hat. Deshalb werden wir die ZeUK NRW über diesen Vorfall informieren und Strafanzeige gegen Unbekannt stellen“.

Verunreinigung Straße in Wulfen
Auskoffern der Frankenstraße in Wulfen. ©Kreis Recklinghausen, Svenja Küchmeister

Maßnahmen zur Reinigung und Sicherung

Nach ersten Untersuchungen hat das Landesamt für Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) empfohlen, die betroffenen Straßen intensiv zu reinigen. Außerdem sollten die Gräben in Gewässernähe geräumt, die Flächen gemäht und das Mähgut fachgerecht entsorgt werden. Die Straßenreinigung wurde bereits am Freitagvormittag von einem Team des Tiefbauamtes durchgeführt. Am Samstag wurde der Graben am Gecksbach (Wulfen) von einer Fachfirma geräumt. Die Bauhöfe des Kreises sowie der Städte Dorsten und Haltern am See setzen die Mäharbeiten an den betroffenen Stellen fort.

Weitere Untersuchungen stehen aus

Ein abschließendes Ergebnis, um welchen Stoff es sich handelt, liegt nach Angaben des Kreises Recklinghausen noch nicht vor. Die Behörden arbeiten weiter daran, die genaue Zusammensetzung der Flüssigkeit und die Ursache der Verunreinigung zu ermitteln.

Schwerer Unfall mit zwei Toten auf der B67 im Bereich Westenborken

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UPDATE: Am Dienstagvormittag geriet ein Pkw gegen 10.20 Uhr aus ungeklärter Ursache in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem Lkw.

Der Kleinwagen, der auf der B67 von Borken in Richtung Bocholt unterwegs war, wurde dabei vollständig zerstört. Beide Insassen des Pkw erlitten tödliche Verletzungen.

Ein 55-Jähriger Mann aus Castrop-Rauxel befuhr die B67 aus Richtung Borken kommend in Fahrtrichtung Bocholt mit einem Kleinwagen. Gegen 10.20 Uhr geriet er aus bisher ungeklärten Gründen in den Gegenverkehr und stieß mit dem entgegenkommenden Lkw eines 65-Jährigen aus Velen zusammen.

Der Autofahrer und seine ebenfalls aus Castrop-Rauxel stammende 51-jährige Beifahrerin erlitten tödliche Verletzungen. Beide wurden im Pkw eingeklemmt und mussten durch die Feuerwehr geborgen werden.

Abschleppunternehmen kümmerten sich um den Abtransport der beiden stark beschädigten Fahrzeuge. Die Feuerwehr war vor Ort im Einsatz und führte Bergungsarbeiten durch.

Die B67 blieb für mehrere Stunden gesperrt und ist nun nach Reinigung der Fahrbahn in beide Richtungen wieder befahrbar.

Bürgerversammlung zum Raesfelder Ortskern am Mittwoch

Die Gemeindeverwaltung lädt herzlich zur 2. Bürgerversammlung zum Thema „Umgestaltung der Raesfelder Ortsmitte“ am Mittwoch, 21. August 2024, 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses ein.

Hier werden die Anregungen erörtert, die nach der ersten Infoveranstaltung im Juli eingereicht wurden. Im September sollen möglichst die politischen Beschlüsse gefasst werden, um fristgerecht bis Ende September den Antrag auf Förderung bei der Bezirksregierung zu stellen.

Rauchende Köpfe in der Villa Becker 20 Kinder beim Ferienschachturnier

Es war der bisher heißeste Tag des Jahres – trotzdem fanden sich am Dienstag 20 Kinder und Jugendliche in der Villa Becker ein und ließen beim Schach die Köpfe rauchen.

Der Schachverein Turm Raesfeld/Erle hatte zum traditionellen Ferienschachturnier eingeladen. Das Teilnehmerfeld wurde von dem Turnierleiter Manfred Grömping und seinem Helferteam in drei Altersgruppen eingeteilt:

Mit Johann Büsken und Mats Finke gab es in der jüngsten Altersgruppe „U8“ zwei punktgleiche Sieger mit je 6 Punkten aus 7 Runden.

In der Gruppe der 8-jährigen sicherte sich Lukas Völl, der all seine sieben Partien gewinnen konnte, den 1. Platz vor Tamme Gudel (6 Punkte aus 7 Runden). Auch Lenni Grunden konnte sich in der ältesten Gruppe (ab 9 J.) in fünf Runden mit einer makellosen Bilanz ungeschlagen durchsetzen.

Bei der Siegerehrung konnten sich alle Teilnehmer über Sachpreis freuen, denn die Volksbank Raesfeld und Erle sponserte für jeden Teilnehmer einen Sachpreis, sodass alle Teilnehmer Trophäen mit nach Hause nehmen konnten.

Die Medaillengewinner des Ferienturniers:

  • Altersgruppe u8: 1. Johann Büsken u. Mats Finke (je 6 P.) 3. Jonas Januschowski u. Matti Sieverding (je 5 P.)
  • Altersgruppe u9: 1. Lukas Völl (7 P.) 2. Tamme Gudel (6P.) 3.Leonard Brunsbach (5 P.)
  • Altersgruppe ü9: 1. Lenni Grunden (5 P.) 2. Mats Ignaszak (4 P.) 3. Lotta Kösters (2,5 P.

UWG Raesfeld-Erle: Sommer-Radtour zu aktuellen Dorfprojekten

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Die UWG Raesfeld-Erle organisierte am vergangenen Samstag eine Sommer-Radtour, die den Teilnehmern aktuelle Entwicklungen in den Dörfern Raesfeld und Erle näherbrachte.

Die Tour führte zu bedeutenden Projekten, die derzeit realisiert werden oder in Planung sind, und bot den Teilnehmern die Gelegenheit, sich umfassend zu informieren und auszutauschen.

Start in der Raesfelder Dorfmitte

Am Samstag trafen sich zahlreiche Mitglieder der UWG Raesfeld-Erle in der Raesfelder Dorfmitte. Hier begann die Tour, die ganz im Zeichen der aktuellen und geplanten Dorfentwicklungen stand. Zunächst machten sich die Teilnehmer auf den Weg zum neuen Gewerbegebiet Raesfeld, um einen ersten Eindruck von den Fortschritten zu gewinnen.

Besuch am Regensickerbecken und am Flüchtlingsheim

Die Radtour führte weiter nach Erle, wo die Gruppe das Regensickerbecken besichtigte. Ein weiteres Highlight war das im Bau befindliche Flüchtlingsheim, das derzeit Gestalt annimmt. Im Anschluss daran besuchte die Gruppe die Erler Femeiche, ein historisches Wahrzeichen, dessen Umgebung momentan umgestaltet wird.

Gemütlicher Zwischenstopp am „Vierorte-Eck“

Auf halber Strecke legten die Teilnehmer einen wohlverdienten Zwischenstopp an der Schutzhütte am „Vierorte-Eck“ ein, einem Treffpunkt der Orte Erle, Rhade, Marbeck und Leblich. Bei Kaffee und Kaltgetränken nutzte die Gruppe die Gelegenheit, sich auszuruhen und auszutauschen, bevor die Tour fortgesetzt wurde.

Abschluss auf dem Erler Hof Stegerhoff

Der letzte Abschnitt der Tour führte die Teilnehmer zum Erler Hof Stegerhoff. Hier wurden die fleißigen Radler bereits von weiteren Mitgliedern der UWG erwartet. Nach einer kurzen Besichtigung des Hofladens mit Verena und Ingrid Stegerhoff gab Johannes Stegerhoff einen spannenden Einblick in die Geschichte des Hofes. Der Tag endete schließlich mit einem geselligen Grillabend, bei dem auch die hausgemachten Liköre verkostet wurden.

Die Sommer-Radtour der UWG Raesfeld-Erle bot den Teilnehmern nicht nur interessante Einblicke in aktuelle Dorfprojekte, sondern auch die Möglichkeit, den Tag in entspannter Atmosphäre gemeinsam ausklingen zu lassen.

Wagner-Konzert am Wasserschloss Raesfeld: Ein musikalisches Meisterwerk für Kenner

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Am Samstagabend verwandelte sich das Wasserschloss Raesfeld in eine Bühne für ein außergewöhnliches Konzerterlebnis, das von den Besucherinnen und Besuchern mit viel Applaus bedacht wurde.

Unter dem Motto „Klassik für Kenner“ präsentierte das international besetzte Orchester festival:philharmonie westfalen unter der Leitung des renommierten Wiener Dirigenten Michael Zlabinger ein Programm, das im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen klassische Musik in ihrer reinsten Form zelebrierte.

Richard Wagner Konzert Schloss Raesfeld Musiklandschaft 2024

Exquisite Auswahl: Wagner und mehr

Im Mittelpunkt des Abends stand eine beeindruckende Auswahl der bekanntesten Ouvertüren und Vorspiele Richard Wagners, die das Publikum in die faszinierende Klangwelt des Komponisten entführten. Doch nicht nur Wagner stand auf dem Programm. Werke von Ludwig van Beethoven, Carl Maria von Weber und Jacques Offenbach ergänzten das Repertoire und boten eine musikalische Vielfalt, die das Konzert zu einem wahren Genuss machte.

Trotz dieser exquisiten Zusammenstellung war das Konzert nicht so gut besucht wie andere Veranstaltungen an diesem Wochenend, etwa mit Tom Gaebel und den Egerländer Musikanten. Ein möglicher Grund dafür könnte die weit verbreitete Meinung sein, Wagner sei „schwere Kost“ – eine Einschätzung, die das Konzert eindrucksvoll widerlegte.

Musik voller Emotion

Wie die Richard Wagner-Fans wissen ist Wagner nicht nur etwas für Musikexperten. Seine Musik ist voller Emotion, Leidenschaft und dramatischer Intensität, die auch ein breites Publikum ansprechen können. Viele Menschen, die vielleicht nicht als „Kenner“ gelten, können von der kraftvollen, atmosphärischen Musik Wagners tief bewegt werden. Und das war auch an diesem Abend so, unterstrichen von der wunderbaren des Wasserschlosses Raesfeld.

Ein Meisterwerk von Bruch: Der Solist glänzt

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Aufführung von Max Bruchs Violinkonzert in g-Moll op. 26. Der Solist, Dmytro Udovychenko, Gewinner des diesjährigen „Concours Reine Elisabeth“, begeisterte das Publikum mit einer tief emotionalen Interpretation des Werkes.

Richard Wagner Konzert Schloss Raesfeld Musiklandschaft 2024
Dmytro Udovychenko. Foto: Petra Bosse

Intendant Dirk Klapsing betonte nach dem Konzert: „Von diesem Ausnahmetalent werden wir in Zukunft noch viel hören“. Udovychenkos Virtuosität und Ausdrucksstärke verliehen dem Konzert eine zusätzliche Strahlkraft und machten diesen Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Dirk Klapsing Intendant
Intendant Dirk Klapsing. Foto: Petra Bosse

Klassik auf höchstem Niveau

Trotz der im Vergleich zu anderen Veranstaltungen geringeren Besucherzahl an diesem Wochenende zeigte das Konzert, dass klassische Musik alles andere als schwere Kost sein muss. Mit einem Programm, das sowohl musikalische Tiefe als auch emotionalen Reichtum bot, und einem Solisten, der mit seiner Virtuosität die Bühne beherrschte, war das Wagner-Konzert im Wasserschloss Raesfeld ein musikalisches Ereignis der Extraklasse – ein Abend, der die Herzen der Klassik-Liebhaber höher schlagen ließ.

Richard Wagner Konzert Schloss Raesfeld Musiklandschaft 2024

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Heiden: Polizei stellt verbotenes Messer sicher

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In der Nacht zum Sonntag, den 18. August 2024, wurde die Polizei zu einem Einsatz auf der Heidener Straße in Borken gerufen.

Gegen 04:50 Uhr erhielten die Einsatzkräfte einen Hinweis auf eine hilflose Person, die auf dem Geh- und Radweg lag.

Betrunkener 19-Jähriger aufgefunden

Am Einsatzort fanden die Polizisten einen schlafenden, stark alkoholisierten 19-jährigen Mann vor. Nachdem sie ihn geweckt und kontrolliert hatten, entdeckten sie bei ihm ein einhändig bedienbares Springmesser, das nach dem Waffengesetz als verbotener Gegenstand gilt.

Strafverfahren eingeleitet

Die Beamten stellten das Messer sicher und leiteten umgehend ein Strafverfahren gegen den jungen Mann ein. Er wurde daraufhin ohne seine Waffe nach Hause geschickt.

Fahrgasterhebungen im Kreis Borken bis September 2024

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Landrat Dr. Kai Zwicker: „Bis Anfang September 2024 Fahrgasterhebungen in Bussen im Kreis Borken“.

Dabei zählen die Erheber die Fahrgäste und befragen sie zu ihrem Fahrtweg, der Art des Tickets und dem Zweck der Fahrt. Persönliche Daten werden dabei ausdrücklich nicht erhoben. Die gesammelten Daten dienen als wichtige Grundlage für die zukünftige Gestaltung des Öffentlichen Personennahverkehrs im Westmünsterland.

Bedeutung der Fahrgasterhebung für die Planung

Die Ergebnisse der Fahrgasterhebung werden maßgeblich zur Planung des zukünftigen Öffentlichen Personennahverkehrs im Kreis Borken beitragen. Die Teilnahme der Fahrgäste an dieser Erhebung ist daher von großer Bedeutung, da sie den Planern wertvolle Informationen liefert. Landrat Dr. Kai Zwicker dankt bereits jetzt allen Beteiligten für ihre Unterstützung.

Durchführung durch spezialisiertes Unternehmen

Die Erhebungen werden im Auftrag des Kreises Borken von der Firma „Qualität im Verkehr – Heinbockel & Bopp GmbH“ durchgeführt. Die Mitarbeiter des Unternehmens sind leicht erkennbar an gelben Warnwesten, grünen Klemmbrettern und personalisierten Erheberausweisen.

Unterstützung durch freiwillige Helfer gesucht

Interessierte, die die Fahrgasterhebung als Zählpersonal unterstützen möchten, können sich direkt an das Unternehmen unter [email protected] wenden. Es werden noch mehrere Interviewer gesucht.

Raesfeld im Egerländer Fieber – Ein musikalischer Abend, der in Erinnerung bleibt

Sonntagabend am Schloss Raesfeld: Ein Konzert, das nicht nur Ohren, sondern auch Herzen eroberte. Im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen traten zum ersten Mal Ernst Hutter und seine Egerländer Musikanten am Wasserschloss Raesfeld auf.

Die Egerländer am Schloss Raesfeld
Ausverkauft war das Konzert der Egerländer am Sonntagabend im Schloss Raesfeld. Foto: Petra Bosse

Und was für ein Auftritt das war! Der Vorverkauf ließ es bereits erahnen – das Konzert war restlos ausverkauft. Die Erwartungen waren hoch, doch schon beim ersten Titel wippten die Füße der Besucher im Takt.

Egerländer: Ein unverwechselbarer Sound

Niemand hatte damit gerechnet, dass die Egerländer Musikanten das Publikum so schnell in ihren Bann ziehen würden. Doch die erste Note war kaum verklungen, da war das Eis bereits gebrochen. Die Musiker haben sich mittlerweile auch in Westfalen eine treue Fangemeinde aufgebaut, die ihre Liebe zur Blasmusik nicht nur akustisch, sondern auch optisch zum Ausdruck bringt. In originaler Egerländer Tracht präsentierten sie einen Mix aus traditionellen und modernen Blasmusikstücken – von unvergesslichen Melodien des legendären Ernst Mosch bis hin zu neuen, eigens für das Orchester komponierten Werken.

Konzert Ernst Hutter und die Egerländer begeister Publikum in Raesfeld

Ein Lob, das von Herzen kommt

Dirk Klapsing, Intendant der Musiklandschaft Westfalen, brachte es am Ende des Konzerts auf den Punkt: „Liebe Musikanten, lieber Ernst Hutter, ich glaube, ich spreche hier für alle Anwesenden, wenn ich sage, dass dies kein Experiment war, sondern ein fantastisches Konzert!“

Die Begeisterung war spürbar, und dafür gab es einen ganz besonderen Grund. Dass die Egerländer überhaupt nach Raesfeld gekommen sind, verdanken die Raesfelder und besonders Klapsing einem Mann: Karl-Heinz Jüttner. Seit über zehn Jahren versuchte er, die Musiker ins Schloss zu holen – mit Erfolg. „Es war ein Hochgenuss an Blasmusik, und in Raesfeld wurde ganz großes Besteck aufgefahren!“, schwärmte Jüttner sichtlich bewegt. „Es war ein einzigartiger, unvergleichlicher Sound, und ich habe das Nonplusultra der Blasmusik erlebt.“

Begeisterter Fan von Ernst Hutter & Die Egerländer ist Karl-Heinz Jüttner (3. v. li.), und der im Grunde genommen die Musiker nach Raesfeld holte. Nach fast zehn Jahren hat es dann auch geklappt. Foto: Petra Bosse

Ein besonderer Abend für alle Beteiligten

Auch Ernst Hutter selbst schien das Ambiente sichtlich zu genießen. Nicht nur das Wetter spielte mit, auch die Stimmung war grandios. „Mir hat es vom ersten Moment an hier am Schloss gefallen, und es hat mir große Freude bereitet, in diesem schönen Ambiente zu spielen“, verriet Hutter. Während des Konzerts habe er gespürt, dass nicht nur die Location wunderbar sei, sondern auch das Publikum – vielleicht eine neue Heimat für die Egerländer Musikanten?

Konzert Ernst Hutter und die Egerländer begeister Publikum in Raesfeld
Begeisterung pur. Foto: Petra Bosse

Zugabe und ein Ausblick auf mehr

Zum krönenden Abschluss des Abends forderte das Publikum lautstark eine Zugabe, auf die es sehnsüchtig gewartet hatte. Und die Musiker lieferten: Mit „Feuer brennt weiter“, der Polka „Böhmischer Traum“ und dem Klassiker „Auf der Vogelwiese“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Doch das war noch nicht alles: Plötzlich formierte sich eine fröhliche Polonäse vor der Bühne, und selbst der Bürgermeister Martin Tesing ließ sich nicht zweimal bitten und schunkelte munter mit.

Konzert Ernst Hutter und die Egerländer begeister Publikum in Raesfeld

Fortsetzung folgt

Wer diesen einmaligen Abend verpasst hat, bekommt eine zweite Chance. Aufgrund des großen Erfolgs wird es am 17. August 2025 ein weiteres Konzert geben. Dieses Mal jedoch mit einem wehmütigen Beigeschmack: Es wird das Abschiedskonzert von Ernst Hutter, der sich im nächsten Jahr von der Bühne verabschieden wird.

Die Tickets sind bereits online verfügbar – und wenn eines sicher ist, dann, dass auch dieses Konzert ein Highlight der Musiklandschaft Westfalen sein wird.

Konzert Ernst Hutter und die Egerländer begeister Publikum in Raesfeld

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Tom Gaebel am Schloss Raesfeld: Ein Abend voller Swing und Emotion

Am 16. August 2024 verwandelte Tom Gaebel das Schloss Raesfeld in eine stimmungsvolle Bühne im Rahmen der Musiklandschaft Westfalen 2024 für einen Abend voller Jazz und Swing.

Rund 1000 Besucher ließen sich auch von einem kurzen Regenschauer zu Beginn nicht abhalten und wurden mit einem hochklassigen Konzert mit dem festival:philharmonie westfalen  im Zeichen Frank Sinatras belohnt.

Tom Gaebel in Raesfeld bei Musiklandschaft Westfalen 2024
©Wolfgang Grebe

Der Auftakt: Schwungvoller Start mit „Bad Bad Leroy Brown“

Gaebel startete das Konzert mit „Bad Bad Leroy Brown“ und brachte das Publikum sofort in Schwung. Mit Klassikern wie „Fly Me To The Moon“ und „I Get A Kick Out Of You“ zeigte er seine musikalische Brillanz und ließ die Swing-Ära eindrucksvoll aufleben.

Tom Gaebel in Raesfeld bei Musiklandschaft Westfalen 2024
©Wolfgang Grebe

Emotionaler Höhepunkt: „Ol‘ Man River“

Ein emotionaler Höhepunkt des Abends war seine Interpretation von „Ol‘ Man River“. Mit kraftvoller Stimme und spürbarer Intensität fesselte er das Publikum, das diesen Moment in ehrfürchtiger Stille genoss.

Besondere Note: „Something Stupid“ in Solo-Interpretation

Eine besondere Note erhielt der Abend durch „Something Stupid“, das Gaebel solo interpretierte, da seine Duettpartnerin fehlte. Diese ungewohnte Version des Songs beeindruckte das Publikum durch ihre Intimität und emotionale Tiefe.

Tom Gaebel in Raesfeld bei Musiklandschaft Westfalen 2024

Finale: „New York, New York“ und Zugaben

Den Abschluss bildete „New York, New York“, bei dem Gaebel mit voller Energie und Enthusiasmus den Abend zu einem Höhepunkt führte. Die Zugaben, „My Way“ und „Moon River“, rundeten das Konzert ab und ließen die Zuschauer begeistert und zurück bewegt.

Tom Gaebel in Raesfeld bei Musiklandschaft Westfalen 2024

Fazit: Ein unvergesslicher Abend im Schloss Raesfeld

Tom Gaebel bewies an diesem Abend am Schloss Raesfeld erneut, warum er zu den besten Künstlern der deutschen Jazz- und Swing-Szene gehört. Mit Charme, Können und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz schuf er ein unvergessliches Erlebnis, das den Zuhörern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Tom Gaebel in Raesfeld bei Musiklandschaft Westfalen 2024

Text und Fotos: Wolfgang Grebe

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Setliste


Bad Bad Leory Brown
I've Got You Under My Skin
Love And Marriage
Something Stupid
Medley (Meet The Rat)
I Get A Kick Out Of You
Ol' Man River
Mack The Knife
Fly Me To The Moon
Bossa Nova Medley
Strangers In The Night
Granada
It Was A Very Good Year
That's Life
New York
My Way
Moon River

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