StartKreis BorkenAktuelle Zahlen zu Scheidungen und doppelten Staatsangehörigkeiten im Kreis Borken 2023

Aktuelle Zahlen zu Scheidungen und doppelten Staatsangehörigkeiten im Kreis Borken 2023

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Im Jahr 2023 gab es im Kreis Borken 529 Ehescheidungen, was einen Rückgang von 20,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Diese Entwicklung spiegelt den bundesweiten Trend wider, dass immer weniger Ehen geschieden werden. Darüber hinaus haben 15.848 Menschen im Kreis Borken eine doppelte Staatsangehörigkeit, was 4,2 Prozent der Gesamtbevölkerung entspricht.

Scheidungen im Kreis Borken

Im Kreis Borken wurden im Jahr 2023 insgesamt 529 Ehescheidungen registriert. Das ist der niedrigste Wert seit 1993, als 512 Scheidungen verzeichnet wurden. Diese Zahl markiert einen Rückgang von 20,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Der Trend zu weniger Scheidungen ist auch auf Landesebene erkennbar. In Nordrhein-Westfalen ließen sich im Jahr 2023 insgesamt 29.116 Ehepaare scheiden, was 26,3 Prozent weniger sind als im Jahr 2014 und sogar 43,1 Prozent weniger als 2004.

Im Kreis Borken zeigt sich ein ähnlicher Rückgang: Verglichen mit 2014 ist die Zahl der Scheidungen um 22,2 Prozent und im Vergleich zu 2004 um 37,3 Prozent gesunken. Besonders betroffen von den Scheidungen im Jahr 2023 waren 273 Paare mit minderjährigen Kindern, insgesamt waren 489 Kinder involviert.

Doppelte Staatsangehörigkeiten

Im Kreis Borken besitzen 15.848 Bürgerinnen und Bürger eine doppelte Staatsangehörigkeit, was 4,2 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmacht. Diese Daten basieren auf einer Erhebung vom 15. Mai 2022.

Innerhalb des Kreises variiert der Anteil stark: In Gronau liegt der Anteil der Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten bei 10,9 Prozent, während die Gemeinde Heiden mit nur zwei Prozent nicht nur im Kreis Borken, sondern in ganz Nordrhein-Westfalen den niedrigsten Anteil aufweist.

Landesweiter Durchschnitt

Landesweit liegt der Durchschnitt bei 9,7 Prozent. Die häufigsten Kombinationen in Nordrhein-Westfalen sind deutsch-polnisch (20,3 Prozent), deutsch-türkisch (17,3 Prozent) und deutsch-russisch (9,9 Prozent).

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