UDATE – weitere Wolfsrisse. Damit erhƶht sich die Zahl der getƶteten Tiere im Schermbecker/Raesfeld Wolfsgebiet auf insgesamt 472 Tiere.
#173 – Am 2. Oktober wurden drei von vier Schafe in Raesfeld-Erle gerissen. Die Tiere befanden sich auf einer Wiese, die 15 Meter vom Haus entfernt ist.
#173 Raesfeld. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#172 – Am 18. September wurde ein Schaft aus einer Herde von sieben Schafen in Raesfeld gerissen. 1 weiteres Schaf verletzt und in medizinischer Behandlung. Der Wolf/Wƶlfin übersprang dabei einen 120 cm hohen stromführenden Litzenzaun Zaun (20/40/60/90/120 cm)
# 172 Raesfeld. Deutlich erkennbar ist der Kehlbiss. Foto: Bürgerforum Gahlen Wolf
#171 – 1 von 2 Schafen in Schermbeck – Gahlen gerissen – Kampfspuren auf einer FlƤche von ca. 40-50 m2 – ein Hinterlauf fehlt – es macht den Eindruck als wenn das gerissene Schaf mehrfach in verschiedene Richtungen gezogen wurde
#170 – 4. Riss bei Specht in Gartrop-Bühl. 2 tote Schafe. Einem Schwarzkopfscharf wurden die GedƤrme rausgerissen. Das Tier musste spƤter eingeschlƤfert werden. Einem Mutterschaf wurde das ungeborene Lamm aus dem Kƶrper gerissen. Ćberwunden wurde ein Doppelzaun mit einer Hƶhe von 134 cm sowie jeweils 2 Stromlitzen Ein Zaun 6 KV, der andere 10 KV. ZusƤtzlich ist ein Zaunmonitor angebracht, der meldet, wenn die Spannung unter 3,5 KV fƤllt.
#169 – Neuer Riss heute am 3.9. in Schermbeck. 2 von 8 Schafen tot – Zaun 160 cm – Spannung 8 kV überwunden.
21 Wolfsübergriffe
Aktuell 21 Ćbergriffe seit dem 19.07.2024 – mittlerweile alle zwei Tage ein Ćbergriff auf die hiesigen Schafe im Bereich Wesel / Schermbeck / Raesfeld und Umgebung! Stromführende ZƤune von 90 – 140/160 cm Hƶhe werden problemlos überwunden!
Allein im Zeitraum vom 19. Juli bis 18. September 2024 kam es zu 20 Rissen, bei denen 39 Schafe getƶtet wurden. Fünf dieser Ćbergriffe ereigneten sich hinter den empfohlenen HerdenschutzzƤunen.
Der Monatsmarkt in Raesfeld lƤdt auch im Oktober wieder zum Bummeln, Schlemmen und Entdecken ein.
Am kommenden Donnerstag, 10.10.2024 von 14:00 Uhr ā 18:30 Uhr findet der letzte Monatsmarkt für dieses Jahr in Raesfeld am Rathausplatz statt. Der Monatsmarkt lƤdt wieder zum Bummeln, Schlemmen und Entdecken ein.
VielfƤltige Angebote
Besucher kƶnnen sich auf eine breite Palette von Textil- und Kurzwaren, Gewürzen, Feinkost und Fischbrƶtchen freuen. GenieĆen Sie deftige Bauernimbisse von Süthold, Grillfleisch von Bellendorf und Wein vom Stand von Markus Burg aus Hamminkeln. Auch der Stand von Klaus Terhart mit Raesfelder E-Bikes ist im Oktober wieder dabei.
Der Ortsmarketing Raesfeld e.V. ruft interessierte Marktbeschicker dazu auf, per E-Mail ([email protected]) oder Telefon (02865 ā 955250) Kontakt aufzunehmen.
Starke Arme und eisige Nerven: Beim legendƤren Bierkrugstemmen in Gahlen schaffte Anneliese Bƶlker von den Raesfelder Landfrauen beeindruckende 5:20 Minuten ā da hebt nicht nur der Krug, sondern auch die Stimmung!
Am 3. Oktober 2024 öffnete der Kamphaus Hof in Schermbeck-Gahlen erneut seine Tore für den weit über die Grenzen der Gemeinde hinaus beliebten Lippebräutag. Nicht nur das namensstiftende Bier hatte die optimale Trinktemperatur, auch der Wettergott belohnte die vom Heimatverein Gahlen perfekt organisierte Veranstaltung mit angenehmen Temperaturen.
Foto: Ralf Meier
Braukunst und BƤckerhandwerk live
Bereits in den spƤten Vormittagsstunden herrschte auf dem Hof ein reges Treiben. Im Fokus stand natürlich die Braugruppe des Heimatvereins Gahlen, die einmal mehr unter der Leitung von Andreas Blank ihr Kƶnnen unter Beweis stellte. Die Besucher aus der Region konnten live miterleben, wie aus frisch geernteten Zutaten das beliebte LippebrƤu entsteht. In diesem Jahr standen besonders die Sorten „Hopfenblüte“ und „Bernstein Gold“ im Mittelpunkt, die zur Verkostung bereitstanden. Insgesamt wurden fast 300 Liter LippebrƤu hergestellt.
SelbstgebrƤutes Bier. Lecker. Foto: Ralf Meier
Parallel zum Brauvorgang sorgte die BƤcker AG um Hans-Werner Blazejewicz für kƶstliches Brot. Unterstützt wurde der erfahrene BƤckermeister von Annette Endemann, Christian Winter, Ekkehard Kühne und Egon Unterberg. Schon bald verbreitete sich der verführerische Duft von frisch gebackenem Brot über den Hof. Die Nachfrage war so groĆ, dass bereits um 15 Uhr alle 60 knusprigen Roggenbrote einen Abnehmer gefunden hatten.
KrƤftemessen beim Bierkrugstemmen
Zu den Hƶhepunkten des Tages gehƶrte wie in jedem Jahr das von der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe gesponserte Bierkrugstemmen. Obwohl die Rekorde des Vorjahres unerreicht blieben, lieferten sich die Teilnehmer spannende WettkƤmpfe.
Bei den MƤnnern setzte sich schlieĆlich Matthias Steffe mit beachtlichen 7:09 Minuten durch, gefolgt von Alexander Hƶfer (6:05) und Karsten Krey (5:59).
In der Frauenkonkurrenz siegte die Raesfelderin Anneliese Bƶlker mit 5:20 Minuten vor Annette Hemmert (5:14) und Sandra Kleinespel (3:31).
Foto: Ralf Meier
Für die musikalische Umrahmung sorgten die Gahlener JagdhornblƤser unter der Leitung von Alexander Hƶfer und die Niederrheiner Gipfelstürmer um Norbert Christophel. Sie trugen maĆgeblich zur ausgelassenen AtmosphƤre bei und begeisterten die Besucher mit ihrer Blasmusik.
Heimatverein packt packte beim LippebrƤutag an
Der Erfolg des LippebrƤutags 2024 wƤre ohne die tatkrƤftige Unterstützung zahlreicher Helfer des Heimatvereins Gahlen nicht mƶglich gewesen. „Gahlens gute Geister“ um Hermann Heiligenpahl, Wolfgang Jƶrgens, Rainer Zeppen, Horst Henkel, Oliver Dominik, Stefan Krüger und Wilhelm Haverkamp sorgten für einen reibungslosen Aufbau. Das kulinarische Angebot wurde durch die “ Küchenfeen“ um Renate Hartwig und Ingrid Gülker sowie die āNaschkatzenā bereichert.
Alexander Endemann, 1. Schriftführer des Vereins, konnte bereits am frühen Nachmittag ein positives Zwischenfazit ziehen. Die gelungene Mischung aus Braukunst, kulinarischen Leckereien, humorvollen Wettkämpfen und geselligem Beisammensein machte auch den Lippebräutag 2024 zu einem unvergesslichen Erlebnis. Das mittlerweile traditionelle Ereignis zählt zu Recht zu den jährlichen Höhepunkten im Veranstaltungskalender.
Ein Jahrzehnt Glasfaserausbau in Raesfeld. „Mehr geht kaum“, so Bürgermeister Martin Tesing
Vor genau zehn Jahren, am 4. März 2014, wurden die ersten Schritte für den Glasfaserausbau in der Gemeinde Raesfeld gelegt. Zwei Jahre später, im April 2016, konnte der erste Raesfelder Haushalt an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Nun folgt der nächste Ausbauabschnitt, um die Internetversorgung weiter zu verbessern.
November 2015. Die Serverstationen wurden in Raesfeld und Erle aufgestellt. v. l.: Dabei waren Ronald Rodriquez, Bauleitung Deutsche Glasfaser, Holger Lordieck als stell. Bürgermeister, Martin Tesing noch als 1. Beigeordneter sowie Andreas Grotendorst als Bürgermeister. Foto: Petra Bosse/Archiv
Symbolischer Baustart für āgraue Fleckenā
Der Kreis Borken und die Wirtschaftsfƶrderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) haben zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Fƶrdermittelgeber, der Kommunen sowie der Telekommunikationsbranche den symbolischen Baustart für den Ausbau der sogenannten āgrauen Fleckenā eingeleitet.
Diese Gebiete verfügen bisher über Downloadgeschwindigkeiten von weniger als 100 Mbit/s und sind nicht in eigenwirtschaftliche Ausbaupläne eingebunden. Der Ausbau wird durch Fördermittel des Bundes, des Landes NRW und der Kommunen finanziert. Den entsprechenden Förderbescheid überreichte Regierungspräsident Andreas Bothe feierlich den Antragstellern während des Spatenstichs.
Das Projekt umfasst 14 Kommunen des Kreises Borken, darunter auch Raesfeld. Diese Kommunen haben sich unter der Leitung der WFG zu einem interkommunalen Förderantrag zusammengeschlossen. Dadurch konnten Fördermittel in Höhe von 80 Millionen Euro gesichert werden. Die verbleibende Finanzierungslücke von 30,2 Millionen Euro wird gemeinschaftlich durch den Bund (50 Prozent), das Land (40 Prozent) und die beteiligten Kommunen (10 Prozent) getragen.
Glasfaser für nahezu alle Haushalte
Die Umsetzung erfolgt durch regionale Telekommunikationsunternehmen, was sicherstellt, dass die Wertschƶpfung in der Region bleibt. Die geplanten MaĆnahmen sollen eine Glasfaserversorgung von 99,9 Prozent aller Haushalte in Raesfeld ermƶglichen. āMehr geht kaumā, so Bürgermeister Martin Tesing. āDas ist ein groĆer Schritt zur flƤchendeckenden Verfügbarkeit von schnellen Internetanschlüssen in unserer Gemeinde!ā
Bürgerinnen und Bürger werden informiert
Die betroffenen Bürgerinnen und Bürger wurden bereits von der Gemeinde Raesfeld über das Vorhaben informiert. In Kürze werden die Telekommunikationsunternehmen direkt Kontakt zu ihnen aufnehmen, um den Anschluss zu planen.
Bestätigter Fall durch Untere Jagdbehörde.Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bestätigt Myxomatose bei Feldhasen im Kreis Borken
Im Kreis Borken wurde bei einem Feldhasen die Myxomatose bestätigt. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) in Münster meldete den Fall am 2. Oktober 2024. Neben diesem bestätigten Fall gibt es aktuell 21 weitere Verdachtsfälle, die der Unteren Jagdbehörde des Kreises Borken gemeldet wurden. Das Labor des CVUA-MEL geht auch bei diesen Fällen davon aus, dass es sich um Myxomatose handelt.
Untersuchungen durch das CVUA-MEL
Das CVUA-MEL bittet darum, nur noch Tiere zur Untersuchung einzusenden, die nicht die typischen Myxomatose-Symptome aufweisen. Zu diesen Symptomen zƤhlen geschwollene Augenlider, Schwellungen im Kopfbereich und eitriger Augenausfluss. Die Tiere sollten aus dem Kreis Borken stammen, um gezielte Untersuchungen zu ermƶglichen.
Hinweise für Bürgerinnen und Bürger
Wer ein verendetes Tier entdeckt, sollte dies der Unteren Jagdbehƶrde des Kreises Borken melden (wƤhrend der Dienstzeiten erreichbar unter: 02861/681-3010). Die Behƶrde informiert anschlieĆend den zustƤndigen RevierpƤchter. Bei mehreren verendeten Tieren erfolgt die Entsorgung über die Tierkƶrperbeseitigungsanstalt. Einzeltiere sollten verpackt über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese MaĆnahmen sind aufgrund der hohen UmweltstabilitƤt des Virus wichtig, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu verhindern.
Keine Gefahr für Menschen
Die Myxomatose ist nicht auf den Menschen übertragbar.
Info zu Myxomatose
Die Myxomatose ist eine Viruserkrankung, die vor allem bei Wild- und Hauskaninchen vorkommt. Myxomatose kann auch bei Feldhasen auftreten, ist jedoch seltener als bei Kaninchen.
Sie wird durch Insektenstiche oder direkten Kontakt übertragen und ƤuĆert sich durch Schwellungen im Kopfbereich, geschwollene Augenlider und eitrigen Augenausfluss. Die Krankheit verlƤuft meist tƶdlich und ist für andere Tierarten, einschlieĆlich des Menschen, ungefƤhrlich.
Seit dem 27. Juni 2024 wurden 400 Menschen aus 51 Staaten im Kreis Borken eingebürgert. Sie haben nun ihren Lebensmittelpunkt im Kreis und sind im Besitz des deutschen Passes ā mit allen Rechten und Pflichten. Fünf von ihnen leben in der Gemeinde Raesfeld.
Am Mittwochabend (02.10.2024) lud Landrat Dr. Kai Zwicker zu einer Feierstunde im Borkener Kreishaus ein. „Die heutige Feier markiert einen wichtigen Meilenstein in Ihrem Leben und in der Gemeinschaft unseres Kreises“, begrüĆte er die GƤste herzlich.
Er betonte: „Sie haben unsere Sprache gelernt, sich mit dem Leben in Deutschland, unserer Kultur und unseren Werten auseinandergesetzt. Sie haben Arbeit gefunden, die Ihren Lebensunterhalt sichert, und sich in Ihrer Gemeinde integriert. Mit dem Einbürgerungstest haben Sie nun den letzten Schritt zur Einbürgerung erfolgreich gemeistert.“
Musikalisches Programm und Integration
Durch den Abend führten Sandra Schulz-Kügler, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums, und Tobias Diehl, Leiter des Fachbereichs Zuwanderung, Aufenthalt und Einbürgerung. Ein Klarinettenspieler untermalte das Programm musikalisch und schuf eine feierliche AtmosphƤre. Am Ende der Veranstaltung unterstrich Landrat Dr. Zwicker: „Der heutige Tag zeigt erneut, wie wichtig gelungene Integration ist.“
Mehrstaatigkeit mƶglich
Die meisten Neubürgerinnen und Neubürger hatten bereits im Vorfeld die Zusicherung zur Einbürgerung erhalten. Früher war die Entlassung aus der bisherigen Staatsangehƶrigkeit eine Voraussetzung. Diese Anforderung entfiel jedoch mit dem „Staatsangehƶrigkeitsmodernisierungsgesetz“ zum 27. Juni 2024 ā seitdem ist Mehrstaatigkeit mƶglich.
Vorteile der Einbürgerung
Die Entscheidung, deutsche Staatsbürgerin oder deutscher Staatsbürger zu werden, bringt viele Vorteile mit sich: Mit der Einbürgerung entfallen bürokratische VorgƤnge wie die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis. Zudem genieĆen deutsche Bürgerinnen und Bürger die freie Berufswahl, EU-weite Freizügigkeit und visafreies Reisen in zahlreiche LƤnder. Die Einbürgerung ist ein bewusster Schritt und ein Vertrauensbeweis für ein Leben in Deutschland.
Herkunftsländer der Neubürgerinnen und Neubürger
Der grƶĆte Anteil der eingebürgerten Personen stammt aus Syrien mit 91 Personen, gefolgt von der Türkei mit 63 Personen. Weitere HerkunftslƤnder sind die Russische Fƶderation und Serbien (jeweils 23 Personen), Kosovo (21 Personen), Irak (18 Personen), RumƤnien (17 Personen), Afghanistan (12 Personen) sowie Bosnien und Herzegowina (11 Personen) sowie Polen (10 Personen und der Ukraine (5 Personen).
Wohnorte der Neubürgerinnen und Neubürger im Kreis Borken
Die meisten eingebürgerten Personen wohnen in Gronau mit 100 Personen, gefolgt von Borken mit 73 Personen. Weitere Wohnorte sind Ahaus (36 Personen), Gescher und Stadtlohn (jeweils 29 Personen), Vreden (21 Personen), Reken (16 Personen), Isselburg und Rhede (jeweils 15 Personen), Heiden und Südlohn (jeweils 13 Personen), Heek und Velen (jeweils 12 Personen), Legden (6 Personen) sowie Raesfeld und Schöppingen (jeweils 5 Personen).
Aktion āBewegung gegen Krebsā. Am Sonntagnachmittag setzte der TSV beim Familienfest zum 100-jƤhrigen Bestehen der Raesfelder Burgmusikanten ein besonderes Zeichen.
Der Tag stand nicht nur im Zeichen der Vereinsgeschichte, sondern auch im Zeichen der Gesundheit und PrƤvention. Unter dem Motto āBewegung gegen Krebsā engagierten sich die Mitglieder des Vereins Inga Thoma und Marion in einer sportlichen Aktion, die auf die Bedeutung der Bewegung für die Krebsvorsorge aufmerksam machen sollte.
Inga Thoma (li.) und Marion-Brƶmmel engagierten sich gemeinsam bei der Aktion „sei das Plus“ am Sonntag. Foto: Privat
Ein besonderer Fokus im Pinktober
Die Aktion āBewegung gegen Krebsā ist eine ganzjƤhrige Initiative, betonten die Vereinsmitglieder. Passend zum Oktober, der auch als āPinktoberā bekannt sei und in dem weltweit auf das Thema Brustkrebs gemacht wurde, beschloss der TSV jedoch, diese Aktion bewusst in den Mittelpunkt des Familienfests zu stellen. Der āPinktoberā soll das Bewusstsein für Brustkrebs stƤrken und betroffene Personen sowie deren Angehƶrige unterstützen.
Foto: Privat
Pinktober – Sport und Gesundheit vereint
Beim Familienfest, das im Zeichen der JubilƤumsfeierlichkeiten stand, sei es dem TSV gelungen, SpaĆ und Bewusstsein für ein wichtiges Gesundheitsthema miteinander zu verbinden. Die Vereinsmitglieder zeigen eindrucksvoll, wie sich Sport und Bewegung als PrƤventionsmaĆnahme gegen Krebs in den Alltag integrieren lieĆen.
Engagement für eine gute Sache
Die Mitglieder des TSV betonen, dass die Aktion āBewegung gegen Krebsā nicht nur wƤhrend des āPinktobersā, sondern das ganze Jahr über im Fokus stehe. Es geht darum, kontinuierlich auf die gesundheitlichen Vorteile von Bewegung hinzuweisen und die Menschen zu motivieren, aktiv zu bleiben.
Der Kappesmarkt in Raesfeld ist seit vielen Jahren ein beliebtes Highlight im Münsterland und zieht Besucher aus der gesamten Region an. Auch in diesem Jahr findet der traditionelle Markt zum 38. Mal statt ā wie gewohnt am ersten Novemberwochenende.
Wer einen besonderen Freizeit-Tipp für die grauen Herbsttage sucht und Lust auf ein Wochenende voller Genuss und Bummeln hat, sollte sich diesen Termin rot im Kalender markieren.
Was ist eigentlich āKappesā?
āKappesā ist nichts anderes als das westfƤlische Wort für āKohlā oder āWeiĆkohlā. Klingt vielleicht erstmal unspektakulƤr, aber lassen Sie sich nicht tƤuschen. Auf dem Kappesmarkt in Raesfeld wird gezeigt, was man aus Kohl alles machen kann. Es gibt deftige Speisen, leckere Variationen und natürlich alles rund um die regionale Tradition, bei der das beliebte Gemüse seit jeher eine groĆe Rolle spielt.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Kappesmarkt – Ein Wochenende, das Laune macht
Der Kappesmarkt bietet eine bunte Mischung. Ob Sie durch die urigen StƤnde schlendern, regionale Produkte kaufen oder einfach nur ein paar Stunden die lebendige AtmosphƤre genieĆen wollen ā hier ist für jeden etwas dabei. Kulinarische Leckereien, kreative Handwerkskunst und die gemütliche Stimmung laden zum Verweilen ein. Ein bisschen āKappesā kann auch nie schaden ā besonders nicht, wenn es um Genuss und Geselligkeit geht.
Kappesmarkt-Termin vormerken: 2. bis 3. November 2024
Der Kappesmarkt in Raesfeld findet von Samstag, 2. November 2024, um 11 Uhr bis Sonntag, 3. November 2024, um 18 Uhr statt. Und egal, ob die Sonne scheint oder das typische āSchietwetterā Einzug hƤlt ā ein Besuch lohnt sich allemal. Denn ein bisschen Kappes tut gut ā nicht nur auf dem Teller, sondern auch fürs Herz!
Also, Termin nicht vergessen und auf geht’s zum Kappesmarkt. Das wird bestimmt ein Wochenende, bei dem man gerne mal ein Auge zudrückt und sagt: āDat is‘ doch einfach herrlich, ne?ā
GroĆer Erfolg der Aktion „Brot für Kumi“ am Sonntag
Die Aktion „Brot für Kumi“ im Rahmen der Herbst-Aktion auf dem Bauernmarkt in Erle bei Stegerhoff sei ein voller Erfolg gewesen. „Wir haben ein phƤnomenales Ergebnis von 6.040 Euro erzielt“, teilt heute Abend Heike Witte von den Kumi-Freunden erfreut mit.
Foto: Privat
747 Brote für den guten Zweck
Am vergangenen Wochenende wurde sowohl in Raesfeld als auch auf dem Bauernmarkt in Erle das beeindruckende Ergebnis erzielt. Hubert Leiers habe mit Unterstützung von Norbert Nagel insgesamt 747 Brote gebacken. Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer seien in die Vorbereitungen des Marktstandes involviert gewesen und hätten die Brote gegen Spenden an die Besucher ausgegeben.
Dank an alle Unterstützer
Ein besonderer Dank gelte allen Helferinnen und Helfern sowie insbesondere Hubert Leiers für seinen ehrenamtlichen Einsatz.
Herbst-Aktion wird fortgesetzt
Die Herbst-Aktion wird am kommenden Wochenende in Burlo bei einer weiteren Veranstaltung der Kumi-Hilfe fortgeführt.
Was ist die Kumi-Hilfe? Die Kumi-Hilfe ist ein Verein, der sich für verschiedene Projekte in Kumi, einer Region in Uganda, engagiert. Ziel ist es, durch diverse Aktionen Spenden zu sammeln, um die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort nachhaltig zu verbessern.
In einem dominanten und torreichen Auswärtsspiel traf die C 2 der JSG Lembeck/Rhade/Deuten, am Sonntagvormittag auf Rot-Weià Dorsten. Die Partie bot den Zuschauern ein wahres Offensivspektakel, geprägt von Spielfreude und mannschaftlicher Geschlossenheit.
Spielbericht von: Michael Oesterbeck
AuswƤrtsspiel bei RW Dorsten ā Ein Torfestival
Am Sonntagvormittag ging es für unsere Mannschaft nach Dorsten zu Rot-WeiĆ, einer Truppe, die aus C- und D-Jugendspielern besteht. Das machte sich sofort bemerkbar, und wir übernahmen ab der ersten Minute das Kommando auf dem Platz. Unser Plan, mit Geschwindigkeit über unsere AuĆenspieler anzugreifen, ging voll auf.
Blitzstart und dominantes Spiel
Bereits zur Halbzeit stand es 6:0 für unsere JSG! Die Jungs setzten die Vorgaben perfekt um und zeigten von Beginn an, wer das Spiel kontrolliert. Nach dem Wiederanpfiff nutzten wir die Gelegenheit, durchzuwechseln, um jedem Spieler wertvolle Spielzeit zu geben. Der Spielfluss wurde dadurch zu keiner Zeit gestört, und das Team baute das Ergebnis kontinuierlich aus.
Jeder Spieler zƤhlt
Bis zum Abpfiff schraubten wir das Ergebnis auf beeindruckende 15:0 hoch. Ein besonderes Lob geht an Jesse, der den Endstand mit einer direkt verwandelten Ecke besiegelte ā ein echtes Highlight des Spiels!
Respekt an den Gegner
Aber auch der Gegner aus Dorsten verdient groĆen Respekt. Die Truppe von RW gab sich zu keiner Zeit auf und versuchte trotz des hohen Rückstands alles, um dagegenzuhalten. Dieser Einsatz ist absolut anerkennenswert und zeigt wahren Sportsgeist.
Die Torschützenliste
Unsere Torschützen des Tages waren:
Collin mit 2 Treffern
Quentin mit 2 Treffern
Luc mit 1 Treffer
Lukas mit 2 Treffern
Jonas mit 1 Treffer
Max mit 4 Treffern
Jesse mit 3 Treffern
Ein groĆartiger Team-Erfolg, bei dem jeder seinen Beitrag geleistet hat. Weiter so, Jungs!
Auch bei diesem Spiel dachten wir an unserem verstorbenen Trainer Jürgen Pütz-Bosse
Bedeutende VerƤnderungen in der KFD Erle im Jahr 2025
In der KFD Erle stehen im Jahr 2025 bedeutende VerƤnderungen an. Das aktuelle Team, das seit vielen Jahren mit Herzblut dabei ist, plant, seine Aufgaben bis spƤtestens zum 31. Dezember 2025 in neue HƤnde zu legen.
Aufbruchsstimmung und Chance zur Mitgestaltung
Diese Phase des Aufbruchs birgt groĆe Chancen: Sie setzt positive Energien frei und gibt Raum für frische Ideen. Die KFD Erle mƶchte alle Mitglieder herzlich einladen, die zukünftige Ausrichtung gemeinsam zu gestalten.
Wie soll es mit der KFD weitergehen? Welche Wünsche und Vorstellungen habt ihr? Gesucht werden engagierte Frauen, die Lust haben, gemeinsam Ideen zu entwickeln und vielleicht sogar eigene Talente und Leidenschaften einzubringen.
Einladung zum Austauschabend
Um diese Fragen zu besprechen, sind alle Mitglieder herzlich eingeladen, am Dienstag, den 8. Oktober um 19:30 Uhr ins Silvesterhaus zu kommen. Bei einem Gläschen Sekt werden die zukünftigen Entwicklungen der KFD Erle diskutiert. Als besonderer Gast wird Sandra Cichon, Bildungsreferentin des Diözesanverbandes Münster, zugegen sein. Sie teilt ihre Erfahrungen aus anderen Ortsgruppen, stellt alternative Ideen zum traditionellen Teammodell vor und unterstützt die KFD Erle bei Bedarf auf neuen Wegen.
Generalversammlung vormerken
Bitte merkt euch auch die nƤchste Generalversammlung der KFD St. Silvester-Erle vor: Sie findet am Freitag, den 8. November um 14:30 Uhr bei Brƶmmel-Wilms statt. Auch hierzu sind alle Mitglieder herzlich eingeladen.
Einrichtung einer Sperrzone zum Schutz vor BHV-1- Allgemeinverfügung tritt am 1. Oktober 2024 in Kraft
Der Kreis Borken richtet ab dem 1. Oktober 2024 eine Sperrzone in der Gemeinde Heek und Teilen der Stadt Ahaus ein, um die Verbreitung des Rinderherpes-Virus (BHV-1) zu stoppen. Alle Rinderhalter in diesem Gebiet sind von strengen MaĆnahmen zur BekƤmpfung der Tierseuche betroffen, die vorerst sechs Monate Wichtig zu wissen: Das Virus ist nicht auf Menschen übertragbar.
Hintergrund der Infektion
BHV-1 (Bovine-Herpesvirus-Typ 1) ist eine ansteckende Tierseuche, die Rinder befällt, jedoch nicht auf Menschen übertragbar ist. Deutschland hatte 2017 nach langjähriger Bekämpfung den BHV-1-Freiheitsstatus erlangt. Dennoch wurden immer wieder Ausbrüche festgestellt, insbesondere im Kreis Borken.
Seit Anfang 2024 kam es im Nordkreis vermehrt zu Infektionen, weshalb eine flƤchendeckende Untersuchung aller RinderbestƤnde im Kreis Borken angeordnet wurde. Stand 26. September 2024 wurde das Virus in sechs Mastbetrieben und drei Milchviehhaltungen nachgewiesen.
Einrichtung der Sperrzone
Aufgrund der fortlaufenden Fälle in Heek und angrenzenden Teilen von Ahaus wird ab dem 1. Oktober 2024 eine Sperrzone eingerichtet. In diesem Gebiet gelten für 105 Rinderhalter spezielle Regelungen.
Einschränkungen für Tiertransporte
Zucht- und Nutzrinder dürfen nur mit Genehmigung des Kreises Borken in oder aus der Sperrzone transportiert werden.
Transporte innerhalb der Sperrzone sind ebenfalls genehmigungspflichtig.
Das Verbringen von Rindern zur Schlachtung muss dem Kreis Borken gemeldet werden.
Pflichtuntersuchungen der Rinder
Transport: Alle Rinder, die transportiert werden (auĆer Schlachtrinder), müssen innerhalb von 14 Tagen vor dem Transport auf BHV-1 untersucht werden.
Milchviehhalter: Monatliche Tankmilchproben müssen auf BHV-1 getestet werden.
Mastrinderhalter: Innerhalb von sechs Monaten nach Einrichtung der Sperrzone sind Stichproben je Stalleinheit durchzuführen.
Mutterkuhhalter und Jungrinderaufzüchter: Jährliche Bestandsuntersuchung innerhalb von sechs Monaten nach Einrichtung der Sperrzone.
Regelungen zum Tiertransport
Sammeltransporte sind verboten.
Nur leere, saubere und frisch desinfizierte Fahrzeuge dürfen Tiere transportieren.
Betriebseigene Transportfahrzeuge sind nach jeder Nutzung zu reinigen und zu desinfizieren.
ZusƤtzliche BiosicherheitsmaĆnahmen
Geräte und Maschinen: Alle Geräteschaften, die an mehreren Standorten genutzt werden, müssen einmalig dem Kreis Borken gemeldet und vor jedem Einsatz in einem neuen Betrieb gereinigt und desinfiziert werden.
HygienemaĆnahmen: Es ist ein Hygienepunkt einzurichten, an dem betriebsfremde Personen Schutzkleidung anlegen müssen, bevor sie die StƤlle betreten.
Dokumentation: Rinderhalter müssen ein Besucherbuch führen, um Personenkontakte zu dokumentieren.
Geltungsdauer und weitere Informationen
Die MaĆnahmen gelten ab dem 1. Oktober 2024 und werden zunƤchst für sechs Monate angeordnet. Je nach Entwicklung der Lage kƶnnen die Bestimmungen verlƤngert oder angepasst werden.
Alle Details zur Allgemeinverfügung sowie eine interaktive Karte sind auf der Website des Kreises Borken unter verfügbar. Dort können Rinderhalter prüfen, ob ihr Betrieb in der Sperrzone liegt.www .kreis -borken .de
Kontakt und Hotline
Bei Fragen steht der Fachbereich Tiere und Lebensmittel des Kreises Borken zur Verfügung. Eine Hotline ist unter 02861/681-1377 erreichbar, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr.
Info zuBHV-1
Die Tierseuche Bovine Herpesvirus Typ 1 (BHV1) stammt ursprünglich aus Nordamerika. Das Virus trat zunƤchst bei Rindern in den USA auf und verbreitete sich im Laufe der Zeit weltweit.. Die Tierseuche BHV1 (Bovine Herpesvirus Typ 1) verbreitete sich nach Deutschland hauptsƤchlich über den internationalen Handel mit Rindern. Besonders in den 1960er und 1970er Jahren kam es zu einem vermehrten Import von Rindern aus anderen LƤndern, in denen das Virus verbreitet war. Durch diese Importe konnte sich BHV1 unbemerkt in deutsche RinderbestƤnde einschleusen. Auch der Handel mit Rindersperma und unzureichende BiosicherheitsmaĆnahmen trugen zur Ausbreitung der Seuche bei.
Wiesn-Flair in Erle . Alle zwei Jahre wird es laut und frƶhlich im kleinen Erle, am westlichen Zipfel des Münsterlandes. Der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle (BSV) lƤdt ein zum grƶĆten Oktoberfest der Region ā dem āOktoberfest Erleā am Samstag, 5. Oktober ein. Es spielt die Live Band „Wiesn Power“ und das „Blasorchester Erler JƤger“ ist auch wieder dabei.
Foto: Petra Bosse
Originale Wiesn-Hits, bayerische Brezeln, Dirndl und Lederhosen ā so lƤsst sich das Ambiente des Oktoberfestes des BSV Erle beschreiben. Los geht es am Samstag, den 5. Oktober, ab 18 Uhr auf dem Schützenfestplatz an der Marienthaler StraĆe. Traditionell wird das Fest mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Martin Tesing erƶffnet. Damit heiĆt es dann: āOāzapft is!ā
Foto: Petra Bosse/Archiv
GroĆartige Resonanz und volle Zelte
āDie Resonanz ist bei jeder Auflage groĆartigā, erzƤhlt Lukas Grewing, Schriftführer des BSV Erle. Seit der Premiere des Oktoberfestes im Jahr 2011 ist das Fest immer sehr gut besucht ā etwa 2.000 GƤste sorgten bisher jedes Mal für ein proppenvolles Partyzelt, das von āZelte Schweringā aufgebaut wird. āIn diesem Jahr rechnen wir mit rund 1.500 verkauften Ticketsā, berichtet Grewing. Das Oktoberfest findet alle zwei Jahre statt und ist ā neben dem Schützenfest ā ein echtes Highlight im Erler Veranstaltungskalender.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Live-Musik für authentische Stimmung
Ein besonderes Merkmal des Erler Oktoberfestes ist der Fokus auf die Musik. āEs ist uns sehr wichtig, den GƤsten eine Live-Band bieten zu kƶnnen, die den ganzen Abend spielt. Das bereichert die Veranstaltung und macht das Ganze noch authentischerā, betont Grewing. In diesem Jahr wird die Band āWiesn Powerā für Stimmung sorgen. Doch das ist nicht alles: Auch das Blasorchester der Erler JƤger wird aufspielen. Bevor die Band startet, spielen sie etwa zwei Stunden lang ā ein echtes Heimspiel für das Orchester und ein Garant für eine frƶhliche Stimmung, wenn die GƤste bald schon schunkelnd auf den BƤnken stehen.
Kulinarisches Angebot: Von Brezeln bis Pizza
Auch kulinarisch wird in Erle auf das bayerische Motto gesetzt. āMit Brezeln und Wiesn-Bier in MaĆkrügen bleiben wir der Tradition treuā, so Grewing. Doch auch wer es klassischer mag, wird fündig: Pommes und sogar Pizza stehen auf der Speisekarte. Und keine Sorge ā Bier ist nicht die einzige Option. āEs gibt eine groĆe GetrƤnkeauswahl, sodass für jeden etwas dabei istā, versichert der Schriftführer.
Auf das richtige Outfit kommt es an, damit das Oktoberfest auch ein wirkliches Oktoberfest ist. Foto: Petra Bosse/Archiv
Dirndl, Lederhose und das schƶnste Outfit
Wer das Ambiente voll auskosten mƶchte, sollte sich in traditionelle Tracht werfen. āMan sieht kaum GƤste in normaler Kleidungā, sagt Grewing schmunzelnd. Dirndl und Lederhose sind hier Standard. Und es lohnt sich: Die besten Outfits des Abends werden prƤmiert. Doch auch wer keine Tracht im Schrank hat, ist herzlich willkommen.
Die letzten Vorbereitungen und ein Tipp vom Profi
Kurz vor dem Fest lƤuft die Organisation auf Hochtouren. āDie wichtigste Aufgabe ist natürlich das Schmücken des Zeltes, damit das Oktoberfest-Flair perfekt zur Geltung kommt. AuĆerdem müssen noch ParkplƤtze abgesteckt und Schilder aufgehƤngt werdenā, erklƤrt Grewing. Die Vorfreude ist groĆ ā bei den Organisatoren ebenso wie bei den GƤsten. āEs ist immer wieder schƶn, das Oktoberfest auszurichten und viele Menschen aus Erle und Umgebung zu sehenā, so der Schriftführer.
Sein Tipp für alle Besucher: āAm besten rechtzeitig kommen, um sich einen guten Platz im Zelt zu sichern.ā
Ticket-Info
Tickets für das Erler Oktoberfest gibt es für 15 Euro ausschlieĆlich bei der Volksbank Raesfeld und Erle eG sowie im Gasthof Brƶmmel-Wilms. Eine Abendkasse wird es nicht geben ā also am besten schnell zugreifen, bevor die Karten ausverkauft sind!
Am Samstag war das groĆe JubilƤumsfest der Raesfelder Burgmusikanten ein echtes Erlebnis für alle Musikbegeisterten.
In allen mƶglichen Facetten wurde die Blasmusik gefeiert: Von traditionell bis modern war alles dabei. Nachdem die Vereine und Musikgruppen mit einem beeindruckenden Gemeinschaftskonzert auf dem Sportplatz gezeigt hatten, was in ihnen steckt, ging die Party erst so richtig los.
Im Festzelt sorgten dann die āBlechbultenā für Stimmung ā ein passender Name, der so viel bedeutet wie āBlech-Haufenā. Und so wurde weitergefeiert, getanzt und natürlich geblasen, bis der letzte Ton verklang!
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
100 Jahre Burgmusikanten Raesfeld: Ein Fest voller Emotionen. Alles hat ein Ende, doch am Sonntag feierten die Burgmusikanten beim Familientag noch einmal ausgelassen weiter. Mit viel Musik im Festzelt und einem bunten, teilweise sportlichen Programm wurde das JubilƤumswochenende erfolgreich abgerundet.
Ein grandioses JubilƤumswochenende
Nach dem gelungenen Auftakt am Samstag ging die Feier der Raesfelder Burgmusikanten am Sonntag im und vor dem Festzelt āAm Michaelā weiter. Zahlreiche Vereine prƤsentierten sich mit abwechslungsreichen Aktionen für groĆe und kleine Besucher. Das Ergebnis: Ein rundum gelungenes Fest.
Auch der Vorsitzende der Burgmusikanten, Matthias Sümpelmann, zieht ein positives Fazit: āJa, das hat alles wunderbar funktioniert. Und auch am Samstag verlief alles reibungslos. Die Stimmung war ausgelassen und alle Besucher genossen die Festlichkeiten in vollen Zügen“.
Foto: Petra Bosse
Ein Fest der Gemeinschaft
Besonders erfreut zeigte sich Sümpelmann darüber, dass nicht nur die rund 500 Musikerinnen und Musiker von zehn Musikvereinen, sondern auch die ƶrtlichen Vereine engagiert mitwirkten ā und das mit viel SpaĆ. āDie Bevƶlkerung hat krƤftig mitgefeiertā, betont er. Besonders am Samstagabend sorgte die Band āMr. Brassidentā für ausgelassene Stimmung. Die Besucherinnen und Besucher lieĆen sich von den mitreiĆenden Rhythmen auf die TanzflƤche locken. SpƤter übernahm die Band āNachtschichtā und feierte gemeinsam mit den GƤsten bis in die frühen Morgenstunden. So wurde die 100-jƤhrige Geburtstagsparty der Burgmusikanten zu einem unvergesslichen Ereignis.
Foto: Petra Bosse
Vereinsnachmittag mit buntem Programm
Der Vereinsnachmittag am Sonntag bot den lokalen Vereinen die Gelegenheit, sich einem breiten Publikum zu prƤsentieren. So stellten sich unter anderem die Raesfelder Feuerwehr, Raesfelder Imker, der Raesfelder Rosenmontagszug (RRZ), der Raesfelder Carnevalsverein (RCV), der TSV und das Deutsche Rote Kreuz mit Informations- und AktionsstƤnden vor. Die Vielfalt der Angebote kam gut an, denn alle StƤnde waren stets gut besucht.
Nach einem so fröhlichen Fest mit viel Musik und der regen Beteiligung zahlreicher Menschen wollten wir vom Vorsitzenden wissen, ob es auch einen emotionalen Moment für ihn gab. Und ja, den gab es, bestätigte Sümpelmann.
Der Vorsitzende der Raesfelder Burgmusikanten Matthias Sümpelmann (li.) zieht ein positives Fazit nach zwei Tagen Feierlichkeiten mit viel Musik und groĆer Beteilung von Vereinen und der Bevƶlkerung. Foto: Christian Lipfert
Emotionaler Moment für Matthias Sümpelmann
āDer emotionalste Moment war tatsƤchlich für mich, als ich dann zum Ende der Rede am Samstag ein paar persƶnliche Worte an meine Musikanten gerichtet habe. Da musste ich mir doch ein TrƤnchen verdrückenā, sagt der Vorsitzende. Dieser Moment der Rührung zeigt, wie viel Herzblut und Gemeinschaftsgefühl in diesem Fest und in der Musik der Raesfelder Burgmusikanten steckt.
Familientag - JubilƤum Burgmusikanten Raesfeld. Fotos: Petra Bosse
Der Bauernmarkt in Erle ā einmal mehr ein Erlebnis! Der mittlerweile 31. Markt auf dem Hof āāStegerhoff lockte am Sonntag (29. September) die Massen an. Menschen strƶmten herbei, egal ob aus den umliegenden Orten oder von weiter her.
Schon auf dem Weg zum Hof āādrƤngelten sich FuĆgƤnger, wƤhrend die Autokarawanen durch die StraĆen von Erle schlichen. Zahlreiche langjƤhrige Besucher des Erler Bauernmarkts zeigten sich begeistert, aber auch auch erstaunt: āWahnsinn, was hier heute los ist.ā
Herbstliche Idylle und Vielfalt pur
Die Sonne zeigte sich am Sonntag von ihrer besten Seite und versƶhnte die Besucher mit einem goldenen Herbsttag, nachdem der Samstag noch regnerisch gewesen war. Der Bauernmarkt erstrahlte fƶrmlich ā nicht nur wegen der Blumen und Kürbisse in allen erdenklichen Herbstfarben. Eine beeindruckende Vielfalt an StƤnden lud ein, zu bummeln, zu probieren und natürlich zu kaufen. Obst und Gemüse, KƤse, handgemachte Dekorationen ā hier gab es alles, was das Herz begehrte. Eine neue Attraktion für die kleinen Besucher: das Ponyreiten. Zwar waren die Ponys aus Holz, aber auf der groĆen Wiese hinter dem Hof āāwar das Vergnügen trotzdem riesig.
Johannes Stegerhoff, der Hausherr, hatte alle HƤnde voll zu tun, strahlte aber über beide Ohren. Schon am Vormittag zeigte er sich ƤuĆerst zufrieden: āDie Stimmung ist wirklich gut, nicht zuletzt wegen des guten Wettersā, erklƤrte er. Warum der Markt so ein Erfolg sei, konnte er nicht genau sagen. Vielleicht liegt es an der bestƤndigen Vielfalt, von handgenƤhten Babysachen bis hin zu den modernsten Landmaschinen. Tradition trifft Moderne ā das Konzept scheint zu funktionieren.
āWenn wir Bauernmarkt haben, scheint die Sonneā
Stegerhoff erinnerte sich an die Worte seines Vaters: āWenn wir Bauernmarkt haben, scheint die Sonne.ā Und tatsƤchlich, der Spruch schien auch dieses Jahr wieder zu stimmen. Die Besucher drƤngten sich an die StƤnde ā allen voran der Likƶr- und Marmeladenstand. Hier gab es ein kleines Schlückchen zum Probieren oder ein nettes GesprƤch mit Johannes Stegerhoff, was für viele einfach dazugehƶrt. Manch einer besucht den Markt schon seit Jahrzehnten, denn Tradition wird in Erle groĆgeschrieben.
Johannes Stegerhoff freute sich, dass der 31. Bauernmarkt erneut auf eine so gute Resonanz gestoĆen ist. Foto: Petra Bosse
Traditionen, Tücken und ein Rollstuhl
Für den Erler Wolfgang Kadenbach war der Weg zum Markt mit seinem Rollstuhl zwar kein Spaziergang, doch angekommen, belohnte er sich mit einem leckeren Likƶr. āDer Bauernmarkt in Erle ist für mich mittlerweile eine liebe Tradition geworden, und auch als Erler genieĆe ich Jahr für Jahr die AtmosphƤre hierā, erzƤhlt er mit einem zufriedenen LƤcheln. Ein bisschen Geduld gehƶrt eben dazu, wenn man sich durch die Menge kƤmpft.
Geschafft. Für den Erler Wolfgang Kadenbach ist der jährliche Bauernmarkt ein Muss. Foto: Petra Busse
Besuch von den Kappeshoheiten Königin Melanie I. (re.) und Prinzessin Birgitt I., dem Münsterländer Kiepenkerl und seiner Bäuerin sowie der Vorsitzende des Ortsmarketing Maria Kowalsky auf dem Bauernmarkt in Erle. Foto: Christian Lipfert
Frisches Hühnerfutter und Streichelzoo-Feeling
Premiere feierten die Erler Ackergiganten, die frisch gemahlenes Hühnerfutter anboten ā direkt vor Ort geschrotet. āFragen Sie den Landwirtā lautete das Motto, unter dem Tobias Honvehlmann sein Wissen über Getreidesorten teilte. Und nur ein paar Meter weiter strahlten Kinderaugen beim Streichelzoo mit Eseln, Ziegen und Schafen.
Frisches Hühnerfutter gab es bei den Ackergiganten. Foto: Petra Bosse
Schnäppchenjäger und Gemüseliebhaber
Wer ein neues E-Bike suchte, wurde bei der Raesfelder Firma HuĆmann fündig. Hochwertige RƤder mit satten Rabatten und kompetenter Beratung gibt es inklusive. Und dann wƤre da noch der Gemüsestand vom Hof āāMarkus Breil ā ein echtes Highlight für alle Frischefans. Kunden reisten gezielt an, um sich mit Obst und Gemüse direkt vom Hof āāeinzudecken. āDie Sachen sind hier einfach viel frischer und knackiger als im Supermarktā, schwƤrmte eine Kundin, wƤhrend sie ihre prall gefüllten Taschen kaum tragen konnte.
Die Vorteile von frischem Porree kann der Landwirt Markus Breil seinen Kunden schon logisch erklƤren. Deshalb: Frisch vom Land und regional. Foto: Petra Bosse
Gute Organisation, glückliche Gäste
Und was wƤre ein erfolgreicher Markt ohne die Helfer im Hintergrund? In den sozialen Netzwerken gibt es groĆes Lob für die zahlreichen Jugendlichen, die auf Zufahrtswegen und ParkplƤtzen für Ordnung sorgen. Am Ende des Tages war klar: Der Bauernmarkt in Erle war ein voller Erfolg und lƤsst die Vorfreude auf das nƤchste Jahr schon jetzt aufkommen.
Fragen rund um die Landwirtschaft beantworte der Erler Landwirt Tobias Honvehlmann. Foto: Petra Bosse
Selbst Oma hat mit ihrem Enkelkind SpaĆ auf der Pony-Ranch. Foto: Petra Bosse
31. Bauernmarkt Stegerhoff Erle. Fotos: Petra Bosse
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Ā AWO Raesfeld trifft sich zum Spieleabend am Dienstag, den 01.10.2024, Dienstag, um 18 Uhr im barrierefrei erreichbaren Küchenraum der Sporthalle Erle, SilvesterstraĆe 10.
Wer mag, darf gerne ein Spiel, etwas zum Trinken oder zum Knabbern mitbringen. Auch Nicht-AWO-Mitglieder sind wie immer herzlich willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenfrei.
100-jƤhriges JubilƤum der Burgmusikanten – Am Samstag und feierten die Burgmusikanten ihr 100-jƤhriges Bestehen mit einem groĆen JubilƤumsfest.
Gestartet wurde der Samstag mit einem Sternmarsch, wo nicht nur Musikvereine aus der Region an den Feierlichkeiten teilnahmen, sondern auch die Schützenvereine der Umgebung. Sie sorgten mit ihren Abordnungen und aktuellen Königspaaren für ein vielfältiges und buntes Bild.
Gutgelaunt beim Sternmarsch an der GartenstraĆe dabei war auch der Bürgerschützenverein Erle
Die Mischung aus traditioneller Blasmusik und den farbenfrohen Uniformen der Schützen prägte die Atmosphäre des Tages. Festliche Klänge, Freude und Gemeinschaft standen dabei im Mittelpunkt.
Impressionen des festlichen JubilƤums wurden von Christian Lipfert eingefangen.
JubilƤum 100 Jahre Burgmusikanten. Fotos: Christian Lipfert
In der Nacht zum Samstag wurden in Raesfeld mehrere Autos absichtlich zerkratzt. Die betroffenen Fahrzeuge befanden sich zur Tatzeit auf einem Parkplatz an der Dorstener StraĆe.
Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat in Borken unter der Telefonnummer (02861) 9000 entgegen.
Blasmusik ā das ist wie ein Herzschlag aus mitreiĆenden BlechklƤngen, der im Takt des Lebens schwingt und direkt ins Herz geht. Mit schwungvollen Rhythmen und Melodien begann das JubilƤumsfest, bei dem der Sternmarsch der Musikvereine bis hin zum gemeinsamen Konzert wie ein gemeinsamer Taktgeber alle Beteiligten vereinte.
Das Jubiläumsfest begann am Samstagnachmittag mit einem eindrucksvollen Sternmarsch, an dem zahlreiche Musikvereine teilnahmen. An vier verschiedenen Standorten gaben die Vereine ein musikalisches Ständchen, bevor sie gemeinsam mit Abordnungen der Schützenvereine nahezu zeitgleich auf dem Sportplatz eintrafen. Ein buntes Bild mit rund 500 Musikerinnen und Musiker, das sprichwörtlich für die Vielfalt der Veranstaltung stand.
Foto: Petra Bosse
Nachdem es bis dahin trocken geblieben war, setzte nach der Ansprache des Vorsitzenden Matthias Sümpelmann – genau wƤhrend der Ansprache des Bürgermeisters Martin Tesing – starker Regen ein. Ein Regenbogen, der sich daraufhin über den Himmel spannte, unterstrich symbolisch die Bedeutung und den festlichen Charakter dieses JubilƤums.
Matthias Sümpelmann: Rede zum 100-jährigen Jubiläum
Matthias Sümpelmann, Vorsitzender der Raesfelder Burgmusikanten, bedankte sich zu Beginn seiner Rede bei den Mitgliedern, die durch ihre Verantwortung und ihr Engagement den Verein am Leben erhalten. Besonders hervorgehoben wurden die Vorstandsmitglieder sowie der Organisationsleiter des Jubiläums, Jan Peter Stenkamp, die Sümpelmann ebenfalls auf die Bühne holte.
Vorstandsmitglieder der Raesfelder Burgmusikanten. Foto: Petra Bosse
Gründungsjahr 1923
Sümpelmann stellte die rhetorische Frage, was 100 Jahre eigentlich bedeuten? „Nicht die Zahl an sich ist wichtig, sondern die Geschichten und Erlebnisse, die hinter dieser langen Vereinsgeschichte stehen“, betonte der Vorsitzende. Diese sei geprƤgt von zahlreichen Auftritten, Proben und gemeinsamen AktivitƤten, die ganze Bücher füllen kƶnnten. Er erinnerte an die Gründer des Vereins, die 1923 den Grundstein für die Raesfelder Burgmusikanten legten.
Trachtenschützengilde Ćfte. Foto: Petra Bosse
Miteinanders in der demokratischen Gesellschaft
Besonders hob Sümpelmann die Rolle der Musikvereine als gesellschaftliche Stützen und Orte des sozialen Miteinanders in der demokratischen Gesellschaft hervor. In seiner Rede ging er auch auf schwierige Phasen in der Vereinsgeschichte ein, wie die Aufforderung zur Teilnahme an einer SA-Musikkapelle im Jahr 1933, die die Musiker jedoch ablehnten. Auch die Nachkriegsjahre seien schwierig gewesen: Viele Musikerfreunde kehrten nicht mehr zurück, einige Instrumente gingen verloren. Doch trotz dieser Widrigkeiten formierte sich der Verein neu, fand eine Heimat in Wohnzimmern und Gasthäusern und präsentierte sich bei Veranstaltungen wie Schützenfesten und Wallfahrten.
Musikverein St. Michael Marbeck. Foto: Petra Bosse
Fƶrderverein der Raesfelder Burgmusikanten
In den 1960er Jahren erfuhr der Verein durch Mitgliederzuwachs eine StƤrkung und wurde 1968 offiziell in āRaesfelder Burgmusikantenā umbenannt. In den darauffolgenden Jahren kamen weibliche Stimmen hinzu, und das āAtta-Trioā wurde gegründet. Die 1990er Jahre brachten eine stetige Zunahme an Mitgliedern, und der 1998 gegründete Fƶrderverein leistete einen wichtigen Beitrag zur finanziellen Unterstützung der musikalischen Arbeit. Sümpelmann dankte allen Mitgliedern des Fƶrdervereins für ihre stetige Unterstützung.
Matthias Sümpelmann ist seit rund 20 Jahren Vorsitzender der Raesfelder Burgmusikanten. Foto: Petra Bosse
Matthias Sümpelmann: Rückblick auf 30 Jahre Vereinszugehörigkeit
Matthias Sümpelmann ist seit über seine 30 Jahren im Verein, davon fast 20 Jahre im Vorstand. In zwei Jahren werde er, so Sümpelmann, seine Vorstandszeit beenden. Er erinnerte an āHƶhen und Tiefenā sowie die Herausforderungen, die das Vereinsleben mit sich brachten, wie die Suche nach Dirigenten oder den Ćrger über geringe Teilnahme an Auftritten.
Heimat, Zuflucht, Zeitvertreib
Dennoch betonte er: āDieser Verein hat mir so viel gegeben. Er war und ist mir stets Heimat, Zuflucht, Zeitvertreib gewesen. Hier habe ich meine Freunde gefunden, spƤter meine Frau und Familie.ā Trotz all der Herausforderungen freue er sich um so mehr über das soziale Leben, das aus in den Jahren im Verein erwachsen ist: über Cliquen, Stammtische, Musikerrunden, Freundschaften in Familien und Ehen.
Der Vorsitzende betonte zudem die Wichtigkeit von Musikunterricht in Schulen, da dieser das Lese-, Schreib- und RechenverstƤndnis fƶrdert. AuĆerdem beeinflusse das Spielen eines Musikinstruments bei Senioren das GedƤchtnis, die HƶrfƤhigkeit und die Feinmotorik positiv.
Zum Abschluss ƤuĆerte Sümpelmann den Wunsch: āMƶgen Musikerinnen und Musiker auch in Zukunft sagen: ‚Ich wƤre nicht der Mensch, der ich bin, hƤtte ich nicht diesen Musikverein gehabt.“
Bürgermeister Martin Tesing lobte das Engagement des Vereins. Foto: Petra Bosse
Kulturelles Leben in der Region
Auch Bürgermeister Martin Tesing würdigte in seiner Ansprache die Raesfelder Burgmusikanten als wichtigen Bestandteil der Gemeinde. Durch ihr langjähriges Wirken habe sich der Verein einen festen Platz im kulturellen Leben der Region erarbeitet und wirke bei vielen Festen weit über die Gemeindegrenzen hinaus mit. Der Verein leiste einen aktiven Beitrag zur Erhaltung der Heimatverbundenheit.
Vertreter der Gemeinde und der Kirche mit Pater Johnson, Bürgermeister Martin Tesing, Pastor Dr. Fabian Tilling und der stellv. Bürgermeister Hans-Dieter Strothmann (v. l.). Foto: Petra Bosse.
Auszeichnungen für die Burgmusikanten
Im Jahr 2021 erhielten die Burgmusikanten den Heimatpreis der Gemeinde Raesfeld. AnlƤsslich des 100-jƤhrigen JubilƤums verlieh BundesprƤsident Frank-Walter Steinmeier die ProMusica-Plakette, die von Kulturministerin Ina Brandes überreicht wurde. āMit dieser Auszeichnung werden Musikvereine geehrt, die sich über viele Jahre hinweg in besonderer Weise um die Musik verdient gemacht habenā, so Tesing. Die Ehrungen auf kommunaler und überregionaler Ebene zeigten die Bedeutung und WertschƤtzung des Vereins. Der Bürgermeister gratulierte herzlich zu dieser besonderen Anerkennung.
Ein buntes Bild bot sich den Zuschauern auf dem Sportplatz in Raesfeld. Foto: Petra Bosse
Hƶhepunkt des Festes: Gemeinsames Musizieren
Nach den Ansprachen folgte der musikalische Hƶhepunkt des Tages: Alle anwesenden Musikvereine spielten gemeinsam und hunderte von Blasinstrumenten, Pauken, Trommeln und Flƶten erfüllten die Luft mit Melodien. Trotz aller Unterschiede in Klang und Stil fanden alle Musikerinnen und Musiker wie von selbst den gemeinsamen Rhythmus – und so erklang ein harmonisches Miteinander, bei dem jeder Ton genau passte. Im Einklang zogen die Musiker dann beschwingt ins Festzelt, wo sie von den Besuchern bereits erwartet wurden.
Dort wurde die musikalische Unterhaltung von den „Blechbulten“ fortgeführt, einer Blasmusikgruppe āBlech-Haufenā. Die Musiker, die zwischenzeitlich vom Regen durchnƤsst worden waren, konnten nun die Musik als Zuschauer genieĆen und sangen an bestimmten Stellen krƤftig mit.
Die Feier setzte sich bis in die spƤten Abendstunden fort, als die Band āNachtschichtā nahtlos die musikalische Unterhaltung übernahm und die TanzflƤche gut gefüllt wurde.
Musikkapelle Heiden Foto: Petra Bosse
Beteiligte Musikvereine und Schützenvereine
Am JubilƤumsfest nahmen zahlreiche Musikvereine teil:
das Fanfarencorps Raesfeld,
das Blasorchester Erler JƤger,
das Borkener Blasorchester,
die Blaskapelle Heiden,
die Schützenkapelle Rhade,
der Spielmannszug Heiden,
der Musikverein Rhedebrügge,
der Musikverein St. Michael Marbeck,
das Jugendblasorchester Drevenack sowie natürlich die Raesfelder Burgmusikanten selbst.
Darüber hinaus waren Abordnungen von Schützenvereinen aus verschiedenen Orten vertreten: Erle, Raesfeld, Homer, Biemenhorst, Hülsten, Gemen, die Schützengemeinschaft DƤmmerwald, der St. Johannis Bürgerschützenverein Borken und Gemen, der Junggesellenschützenverein Raesfeld, der Trachtenschützenverein Ćfte sowie der St. Hubertus Schützenverein Rhedebrügge.
Es war ein Fest, das nicht nur die Geschichte des Vereins feierte, sondern auch die Bedeutung der Gemeinschaft und die Freude an der Musik in den Vordergrund stellte.
„Dieser Verein hat mir so viel gegeben. Er war und ist mir stets Heimat, Zuflucht, Zeitvertreib gewesen“
Vorsitzender matthias Sümpelmann
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
100 Jahre Burgmusikanten Raesfeld-JubilƤumsfest. Fotos: Petra Bosse und Christian Lipfert
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Bürgermeister Marting Tesing lobte das Engagement des Vereins. Foto: Petra Bosse