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Myxomatose bei Feldhasen im Kreis Borken bestätigt

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Bestätigter Fall durch Untere Jagdbehörde. Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe bestätigt Myxomatose bei Feldhasen im Kreis Borken

Im Kreis Borken wurde bei einem Feldhasen die Myxomatose bestätigt. Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA-MEL) in Münster meldete den Fall am 2. Oktober 2024. Neben diesem bestätigten Fall gibt es aktuell 21 weitere Verdachtsfälle, die der Unteren Jagdbehörde des Kreises Borken gemeldet wurden. Das Labor des CVUA-MEL geht auch bei diesen Fällen davon aus, dass es sich um Myxomatose handelt.

Untersuchungen durch das CVUA-MEL

Das CVUA-MEL bittet darum, nur noch Tiere zur Untersuchung einzusenden, die nicht die typischen Myxomatose-Symptome aufweisen. Zu diesen Symptomen zählen geschwollene Augenlider, Schwellungen im Kopfbereich und eitriger Augenausfluss. Die Tiere sollten aus dem Kreis Borken stammen, um gezielte Untersuchungen zu ermöglichen.

Hinweise für Bürgerinnen und Bürger

Wer ein verendetes Tier entdeckt, sollte dies der Unteren Jagdbehörde des Kreises Borken melden (während der Dienstzeiten erreichbar unter: 02861/681-3010).
Die Behörde informiert anschließend den zuständigen Revierpächter. Bei mehreren verendeten Tieren erfolgt die Entsorgung über die Tierkörperbeseitigungsanstalt. Einzeltiere sollten verpackt über die Restmülltonne entsorgt werden. Diese Maßnahmen sind aufgrund der hohen Umweltstabilität des Virus wichtig, um eine weitere Verbreitung der Infektion zu verhindern.

Keine Gefahr für Menschen

Die Myxomatose ist nicht auf den Menschen übertragbar.

Info zu Myxomatose

Die Myxomatose ist eine Viruserkrankung, die vor allem bei Wild- und Hauskaninchen vorkommt. Myxomatose kann auch bei Feldhasen auftreten, ist jedoch seltener als bei Kaninchen.

Sie wird durch Insektenstiche oder direkten Kontakt übertragen und äußert sich durch Schwellungen im Kopfbereich, geschwollene Augenlider und eitrigen Augenausfluss. Die Krankheit verläuft meist tödlich und ist für andere Tierarten, einschließlich des Menschen, ungefährlich.

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