Am späten Samstagabend, dem 12. Oktober 2024, versuchten Unbekannte, in Raesfeld eine E-Bike-Ladestation im Bürgerpark an der Straße Freiheit aufzubrechen.
Die Täter machen sich an den dortigen Fächern zu schaffen, konnten diese jedoch nicht öffnen.
Ein Zeuge beobachtete laut Mitteilung der Polizei Borken gegen 23.15 Uhr drei junge Männer, die sich auffällig an der Ladestation aufhielten. Die Männer werden auf etwa 20 Jahre geschätzt. Trotz ihrer Bemühungen scheiterten sie daran, die Fächer zu öffnen, und entfernten sich schließlich vom Tatort.
Hinweise
Die Polizei Borken bittet nun um Hinweise. Wer zur Aufklärung der Tat beitragen kann oder verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (02861) 9000 beim Kriminalkommissariat in Borken zu melden.
Jürgen, der unerwartet von uns gegangen ist und eine riesige Lücke hinterlässt. Bis zuletzt stand Jürgen als Trainer auf dem Platz und war für uns viele Jahre ein zu 100% zuverlässiger Ratgeber sowie mit seinem fußballerischen Sachverstand guter Analytiker.
Streng und gleichzeitig herzensgut versuchte er stets die Jugend zu fördern und positiv zu prägen. Mit Humor und sprachlichen Feinheiten verfasste er die Spielberichte, die uns seine Sicht und Philosophie auf den Teamsport näher brachten. Fair, engagiert und mit Freude in der Gruppe in Bewegung bleiben. Das machen wir und danken dir herzlich.
Lieber Jürgen, du warst ein fürsorglicher Coach für die Jungs und ein guter Freund für Micha! Das nächste Tor schießen wir für dich!
Nachgefragt – Billighonig aus China oder echter regionaler Honig? Ein Qualitätsvergleich.
Wie erkennt man echten Honig? Und warum sind die Unterschiede zwischen regionalem und importiertem Honig – besonders aus China – so gravierend? Diese Fragen stellen sich immer mehr Verbraucher, die beim Kauf von Honig Wert auf Qualität und Herkunft legen.
Eine aktuelle Untersuchung der Europäischen Union zeigt, dass ein erheblicher Anteil des importierten Honigs die Standards für echten Honig nicht erfüllt. Besonders problematisch sei, dass viele dieser Billigimporte aus China stammen.
Foto: Petra Bosse
Echter Honig: Warum Regionalität den Unterschied macht
Im Landhandel Kiebitz-Markt steht die Qualität an erster Stelle. Hier wird besonderer Wert auf regionalen Honig gelegt. Der ist in vielerlei Hinsicht dem Billighonig aus fernen Ländern überlegen. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal von regionalem Honig ist seine Wirkung auf das Immunsystem.
Laut Lena Wachtmeister enthält regionaler Honig Pollen aus der Umgebung, was für Menschen, die in der gleichen Region leben, von großem Nutzen ist. „Honig aus der Region, in der man lebt, kann das Immunsystem gezielt stärken, da er Pollen aus der Umgebung enthält, die die körpereigenen Abwehrkräfte unterstützen“, erklärt Wachtmeister. Damit hebe sich regionaler Honig deutlich von importierten Varianten, etwa Akazienhonig aus China, ab, der keine positive Wirkung auf die lokale Immunabwehr hat.
Regionaler Honig: Ein Preis, der sich lohnt
Die Qualität hat ihren Preis – das zeigt sich auch bei regionalem Honig. Die Produktion von regionalem Honig ist aufwendig, denn sie setzt auf lokale Ressourcen und hohe Qualitätsstandards. Ein Glas regionaler Honig im Kiebitz-Markt kostet etwa 5,90 Euro – ein Preis, den Lena Wachtmeister als fair erachtet. „Dieser Preis spiegelt die wertvolle Arbeit der Imker wider und die Tatsache, dass regionaler Honig ein Naturprodukt ist, das ohne künstliche Zusätze auskommt.“
Verschiedene Honigsorten
Die Kunden des Landhandels können aus verschiedenen regionalen Honigsorten wählen: Von mild-süßem Rapshonig bis hin zu feinherben Varianten, die je nach Saison erhältlich sind. Dabei stehen sowohl flüssige als auch feste, streichfähige Honige zur Auswahl, die ihren Geschmack und ihre Konsistenz behalten – ohne künstliche Eingriffe.
Wie Billighonig aus China den Markt überschwemmt
Während regionaler Honig mit seiner natürlichen Herstellung und unverfälschten Zutaten punktet, steht der Importhonig – insbesondere aus China – häufig in der Kritik. Billighonig wird oft mit Zuckerwasser oder Maissirup gestreckt, um die Produktionskosten zu senken. Dies schlägt sich nicht nur im Geschmack nieder, sondern mindert auch die gesundheitsfördernden Eigenschaften, die Honig von Natur aus besitzt. Ein einfaches Indiz für minderwertige Ware ist der Preis. „Wenn ein 500-Gramm-Glas Honig nur etwa drei Euro kostet, ist Vorsicht geboten“, warnt Wachtmeister. „Das ist ein klares Zeichen für gepanschte Ware.“
Die Wertigkeit von echtem Honig
Honig ist seit Jahrtausenden ein geschätztes Naturprodukt. Echter Honig unterscheidet sich von Billighonig durch seine natürliche Zusammensetzung und Verarbeitung. Hochwertiger Honig wird kalt geschleudert, um seine wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten. Diese umfassen Enzyme, Antioxidantien, Vitamine und Mineralstoffe, die für ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften bekannt sind.
Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Kristallisation. Echter Honig neigt dazu, nach einiger Zeit fest zu werden – ein natürlicher Prozess, der durch leichtes Erwärmen (nicht über 40 °C) rückgängig gemacht werden kann, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.
Foto: Pixabay
Echter Honig oder Billighonig? Fazit für bewusste Verbraucher
Wer auf der Suche nach hochwertigem Honig ist, sollte sich für regionale Produkte entscheiden. Die Vorteile liegen auf der Hand: bessere Qualität, nachvollziehbare Herkunft und gesundheitsfördernde Eigenschaften.
Beliebte Honigsorten im Münsterland – Vielfalt und Reinheit aus der Region
Im Münsterland bieten lokale Imker eine Vielzahl von Honigsorten an, die durch die regionale landwirtschaftliche Vielfalt geprägt sind.
Rapshonig Helle Farbe, cremige Konsistenz, mild im Geschmack. Aufgrund vieler Rapsfelder eine der häufigsten Sorten.
Lindenhonig Goldgelb mit leicht minzigem Aroma, besonders beruhigend für die Atemwege.
Blütenhonig Vielseitig, je nach Saison und Standort variabel in Geschmack und Farbe.
Waldhonig Dunkel und kräftig im Geschmack, hergestellt aus Honigtau statt Blüten
Elisabeth Lindenhahn (SPD) aus Raesfeld wurde zusammen mit vier weiteren Kreistagsmitgliedern für ihre langjährige engagierte Arbeit im Kreistag des Kreises Borken geehrt.
Landrat Dr. Kai Zwicker würdigte sie und die anderen Geehrten während der Kreistagssitzung am 10. Oktober 2024. Lindenhahn und Gerti Tanjsek aus Bocholt sind seit beeindruckenden 35 Jahren Teil dieses Gremiums, während Markus Jasper (Heek), Stephanie Pohl (Gescher) und Jens Steiner (Heek) seit 25 Jahren dem Kreistag angehören.
Auszeichnung für langjähriges Engagement im Kreistag
Als Zeichen der Anerkennung überreichte Landrat Dr. Zwicker den Geehrten eine „Picknick-Kiste“, gefüllt mit regionalen Produkten des Münsterland e. V. Er hob in seiner Rede hervor, dass die ausgezeichneten Kreistagsmitglieder zu den profiliertesten und erfahrensten Politikern im Kreis zählen. Ihr Einsatz für das Allgemeinwohl sei beispielgebend.
Elisabeth Lindenhahn: Ehemalige Vorsitzende der Kreistagsfraktion
Besonders hervorgehoben wurde die Leistung von Elisabeth Lindenhahn. Sie war lange Zeit SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende. Ihr langjähriges Engagement und ihre Erfahrung haben sie zu einer wichtigen Stimme im Kreistag gemacht.
Weitere geehrte Kreistagsmitglieder
Auch Gerti Tanjsek, Mitglied der SPD und stellvertretende Vorsitzende des Umweltausschusses, wurde für ihre 35-jährige Mitarbeit im Kreistag geehrt. Markus Jasper (CDU), der den Ausschuss für Verkehr und Bauen leitet, sowie Stephanie Pohl (CDU), die sich vor allem im sozialen Bereich engagiert, erhielten Auszeichnungen für ihre 25-jährige Mitgliedschaft. Jens Steiner, der Fraktionsvorsitzende der Grünen, rundet die Liste der Geehrten ab.
Landrat Dr. Kai Zwicker würdigt das Engagement
Landrat Dr. Zwicker unterstrich die enorme Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements der Kreistagsmitglieder für die regionale Politik. Ihre langjährige Arbeit sei von unschätzbarem Wert für den Kreis Borken und das Wohl seiner Bürgerinnen und Bürger.
Verkaufsoffener Remigius-Sonntag in Borken am 27. Oktober 2024mit vielen Aktionen für kleine und große Besucher
Am 27. Oktober 2024 lädt die Stadt Borken zum traditionellen Remigius-Sonntag ein. An diesem letzten Sonntag im Oktober öffnen die Geschäfte der Innenstadt und des Gewerbegebiets Ost von 13 bis 18 Uhr ihre Türen. Besucher können sich auf ein besonderes Einkaufserlebnis freuen, denn der verkaufsoffene Sonntag bietet zahlreiche Angebote und Aktionen.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Bauernmarkt ab 11 Uhr auf dem Marktplatz
Bereits ab 11 Uhr beginnt der Bauernmarkt auf dem Marktplatz, der mit einer Vielzahl von Ständen lockt. Hier können Besucherinnen und Besucher herbstliche Dekorationen, frische Blumen, handgefertigtes Kunsthandwerk sowie regionale Leckereien entdecken. Für jeden Geschmack ist etwas dabei, egal ob zum Stöbern oder zum Verweilen.
Familienattraktionen im Stadtpark
Für die kleinen Gäste bietet der Stadtpark ein besonderes Highlight: Eine märchenhafte Ritterburg sowie verschiedene Spielgeräte und Attraktionen laden zum Entdecken und Mitmachen ein. Hier kommen Familien auf ihre Kosten und können gemeinsam einen erlebnisreichen Tag verbringen.
Aktionen im Gewerbegebiet Ost
Auch im Gewerbegebiet Ost erwarten die Einzelhändlerinnen und Einzelhändler ihre Besucherinnen und Besucher mit attraktiven Angeboten und speziellen Aktionen. Der Remigius-Sonntag, auch als Mantel-Sonntag bekannt, verspricht ein buntes Programm für Jung und Alt.
Die Stadt Borken freut sich auf zahlreiche Gäste und wünscht allen einen schönen Tag beim Remigius-Sonntag!
Hegeringleiter Bernhard Bölker bestätigt rund 30 Schafsrisse in der Gemeinde Raesfeld.
Auf Nachfrage bestätigt der Hegeringleiter von Raesfeld, Bernhard Bölker, die zunehmenden Wolfsrisse seit 2024 in der Gemeinde. „Ich gehe davon aus, dass wir in der Gemeinde Raesfeld in diesem Jahr rund 30 tote Schafe haben – die meisten davon in Erle“, so Bölker. Dies bereitet dem Jäger große Sorgen. Allerdings wurden auch nicht alle Risse in der Gemeinde in diesem Jahr dem Landesamt für Umwelt und Naturschutz gemeldet und somit nicht in der Liste aufgeführt.
Schafhalter in der Kritik
Besonders problematisch findet Bölker, dass für die Risse immer wieder die Schafhalter verantwortlich gemacht werden, indem man ihnen vorwirft, ihre Tiere nicht richtig zu schützen. Er erklärt jedoch, dass es besonders im Naturschutzgebiet nicht machbar sei, hohe Zäune zu errichten, da hier eine Zaunhöhe von 1,40 Meter nicht überschritten werden darf.
Mehrere Wölfe in der Region aktiv
Bölker vermutet, dass nicht nur ein Wolf, sondern mehrere Wölfe für die Risse verantwortlich sind. Sowohl Tiere aus dem Dämmerwald als auch die nachgewiesene Wölfin Gloria seien in der Gemeinde an den Schafsrissen beteiligt gewesen. „Wenn wir den Bereich, Schermbeck, Hünxe und Dämmerwald hinzunehmen, können wir davon ausgehen, dass es mittlerweile mindestens zehn Wölfe gibt“, schätzt Bölker.
Immer wieder werden Wölfe in der Nähe von Wohnbebauungen Raesfeld gesichtet und auch Schafe gerissen. Foto: Petra Bosse
Gefahr in Nähe von Wohngebieten
Besonders erschreckend für ihn sei der letzte Wolfsangriff in Raesfeld am 2. Oktober gewesen, da sich die Weide direkt am Ende eines Neubaugebietes in Raesfeld befindet und nur rund 300 Meter von einem Kindergarten entfernt.
Zuständigkeit beim LANUV
Allerdings betont Bölker, dass die Jägerschaft nicht für die Wolfsrisse zuständig sei. Zwar helfe er gerne aus und beantworte Fragen, aber offiziell sei das alles Sache des LANUVund der eigens dafür bestellten Personen, die Wolfsrisse protokollieren und aufnehmen.
Was Hessen bereits umgesetzt hat, ist in NRW noch in weiter Ferne: Jagdminister Ingmar Jung begrüßt die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht.
Bis jetzt wurde die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht nur in Hessen umgesetzt. In Nordrhein-Westfalen (NRW) ist der Wolf weiterhin streng geschützt und nicht ins Jagdrecht aufgenommen worden. Es gibt zwar auch in NRW Diskussionen über den Umgang mit dem Wolf und mögliche Änderungen im rechtlichen Status, aber bisher wurden keine entsprechenden gesetzlichen Anpassungen vorgenommen.
Aktive Regulierung der Wolfspopulation
Wie heute das hessisches Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt mitteilt, hat der Hessische Landtag mit großer Mehrheit das Jagdgesetz geändert und den Wolf ins Jagdrecht aufgenommen. Eine aktive Regulierung der Wolfspopulation kann dort erfolgen, sobald Bund und EU den Schutzstatus des Wolfs herabsetzen, heißt es weiter.
Weidetierhalter sorgen sich um Landschaftsschutz und Biodiversität
„Der Wolf ist ein Raubtier, und wir müssen auf die Ängste der Weidetierhalter und der Bevölkerung reagieren“, betonte Staatsminister Jung. Viele Weidetierhalter geraten unter Druck, da die wachsende Wolfspopulation eine zunehmende Bedrohung darstellt. „Ein Verlust der Weidetierhaltung wäre fatal. Sie trägt wesentlich zur Pflege unserer Kulturlandschaft bei, fördert die Artenvielfalt und ist ein zentrales Instrument des Landschaftsschutzes.“
Auch Weidetierrichtlinie wurde angepasst
Um die Halter von Weidetieren zu unterstützen, hat Hessen auch die Weidetierrichtlinie angepasst. Unbürokratische Entschädigungen bei Wolfsrissen und Förderungen für Schutzmaßnahmen stehen dabei im Fokus. „Mehr Geld für Zäune allein kann das Problem nicht lösen“, unterstrich Jung. „Der Wolf muss maßvoll bejagt werden können.“
Bundesregierung in der Pflicht
Die hessische Landesregierung hat sich für eine Lockerung des strengen Schutzstatus des Wolfs eingesetzt – mit Erfolg. Die EU-Mitgliedsstaaten haben einer Absenkung des Schutzstatus von „streng geschützt“ auf „geschützt“ zugestimmt. Bisher hatte Bundesumweltministerin Steffi Lemke diesen Schritt blockiert. Für eine effektive Bestandsregulierung sind jedoch weitere Änderungen auf EU-Ebene nötig.
Hessens Landwirtschaftsminister Jung forderte: „Wir erwarten von der Bundesregierung, dass die notwendigen Schritte zügig vorangebracht und im Bundesrecht umgesetzt werden.“ Schermbeck und andere Gemeinden in Nordrhein-Westfalen hoffen nun, dass ähnliche Maßnahmen auch in ihrem Bundesland ergriffen werden.
Hessen leitet Trendwende ein – Wird NRW folgen?
„Das ist ein guter Tag. Wir schaffen eine Grundlage für einen ideologiefreien und realistischen Umgang mit dem Wolf“, sagte Jung. Es sei wichtig, einen Richtungswechsel zu erwirken, bevor die Wolfspopulation explodiere. In Hessen bereitet die wachsende Zahl von Wölfen nicht nur Weidetierhaltern, sondern auch vielen Bürgern Sorgen.
Der Herbst ist da und die Tage werden kälter und nasser. Damit unsere gefiederten Freunde auch im Winter gut versorgt sind, wird es Zeit, Futterhäuser zu bauen.
Der Heimatverein Raesfeld lädt Kinder und ihre Eltern am Samstag, den 19. Oktober 2024, zu einer besonderen Bastelaktion ein. Gemeinsam sollen Vogelfutterhäuser entstehen, die das Futter trocken halten und den Vögeln in der kalten Jahreszeit helfen.
Einladung zum Basteln in Raesfeld
Die Veranstaltung findet im Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule in Raesfeld statt. Beginn ist um 10:00 Uhr, und die Teilnahme ist kostenlos. Da die Anzahl der Werkzeuge begrenzt ist, wird darum gebeten, falls vorhanden, einen Akkuschrauber mitzubringen. Die Bastelaktion dauert etwa zwei Stunden und ist für Kinder in Begleitung eines Erwachsenen gedacht.
Anmeldung und Teilnahme
Um an der Aktion teilzunehmen, ist eine Anmeldung bis zum 17. Oktober 2024 erforderlich. Interessierte Familien können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden und die Anzahl der Teilnehmer angeben. Diese gemeinsame Bastelaktion bietet Kindern nicht nur die Gelegenheit, handwerklich aktiv zu werden, sondern vermittelt auch spielerisch, wie wichtig der Naturschutz und die Hilfe für Wildtiere im Winter sind.
Foto: Pixabay
Vögel im Winter richtig füttern
Mit den selbst gebauten Futterhäusern können die Kinder im Winter einen wertvollen Beitrag zum Vogelschutz leisten. Im Winter sind viele natürliche Nahrungsquellen für Vögel knapp, weshalb eine richtige Fütterung besonders wichtig ist. Die Futterhäuser schützen das Futter vor Regen und Schnee und bieten Vögeln wie Meisen, Rotkehlchen und Spatzen einen sicheren Platz zum Fressen. Ideal ist eine Mischung aus Sonnenblumenkernen, Nüssen, Haferflocken und ungesalzenem Fett, um den Vögeln genug Energie für die kalte Jahreszeit zu geben.
Naturschutz spielerisch lernen
Durch das gemeinsame Basteln und Füttern lernen die Kinder auf spielerische Weise, wie sie den heimischen Vögeln durch den Winter helfen können. Der Bau der Futterhäuser macht Spaß, fördert handwerkliche Fähigkeiten und stärkt das Bewusstsein für den Naturschutz. Mit einem selbst gebauten Futterhaus können die Kinder den Vögeln vor ihrer Haustür aktiv helfen.
Münsterland – Erfolgreicher Auftritt auf der Expo Real. Stark und sichtbar. Wirtschaftsregion Münsterland netzwerkt auf der Expo Real
Vom 7. bis 9. Oktober präsentierte sich die Wirtschaftsregion Münsterland mit einem gemeinsamen Stand auf der Expo Real in München.
Der Münster|Land-Stand, organisiert von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH und dem Regionalmanagement Münsterland e.V., bot eine ideale Plattform, um die Stärke der Region zu demonstrieren. Über 20 Mitaussteller agierten als engagierte Botschafter des Münsterlands und sorgten für zahlreiche neue Kontakte und fruchtbare Gespräche.
Netzwerken als Erfolgsfaktor der Wirtschaftsregion
Andreas Grotendorst, Vorstand des Münsterland e.V., hob die Bedeutung der Expo Real als internationale Bühne hervor. „Die Expo Real bietet den optimalen Rahmen, um auch über die regionalen Grenzen hinaus als starke Wirtschaftsregion sichtbar zu sein.“ Das Netzwerken mit Kunden, Investoren und politischen Entscheidungsträgern stand im Mittelpunkt. Zu den prominenten Gästen am Stand zählten unter anderem Dr. Rolf Bösinger, Staatssekretär des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe sowie Regierungspräsident Andreas Bothe.
Energiewende, Immobilienwirtschaft und Fachkräftemangel
Die Gespräche auf der Expo Real drehten sich um aktuelle Herausforderungen, darunter die Energiewende, die steigenden Kosten in der Immobilienwirtschaft, die Zinsentwicklung sowie Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Ein weiteres zentrales Thema war der Fachkräftemangel, der zunehmend Unternehmen in der Region beschäftigt. Bürgermeister aus dem Münsterland nutzten die Gelegenheit, um Themen wie die Stärkung der lokalen Versorgung im Einzelhandel und der Hotellerie zu besprechen.
Positive Resonanz der Mitaussteller
Die Mitaussteller am Münster|Land-Stand zeigten sich begeistert. „Die Stimmung war deutlich besser als im vergangenen Jahr, und die Qualität der Kontakte und Gespräche war sehr hoch“, berichtet Andreas Grotendorst. Der Stand vereinte eine breite Mischung von Immobilienbetreibern, -entwicklern, -dienstleistern sowie Finanzierern und Wirtschaftsförderern aus dem Münsterland. Dieser Mix trug maßgeblich zum Erfolg des Auftritts bei.
Expo Real 2023 in Zahlen
Die Expo Real 2023 verzeichnete insgesamt 1.778 Aussteller aus 34 Ländern und über 40.000 Teilnehmer aus 75 Ländern und Regionen. Die Messe hat sich erneut als führende Plattform für die internationale Immobilienwirtschaft bestätigt. Die nächste Expo Real findet vom 6. bis 8. Oktober 2025 statt – und das Münsterland wird auch dann wieder vertreten sein.
Die Aussteller aus dem Münsterland auf der Expo Real
Insgesamt 22 Aussteller und drei Standpartner präsentierten sich am Gemeinschaftsstand MÜNSTER|LAND. Zu den teilnehmenden Unternehmen zählten unter anderem:
AirportPark FMO GmbH
assmann gruppe
Ernsting’s family GmbH & Co. KG
Volksbank im Münsterland eG
Stadt Münster
Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG)
u.v.m.
Mit dieser starken Präsenz hat das Münsterland erneut seine wirtschaftliche Bedeutung und Innovationskraft unter Beweis gestellt.
Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, beginnen viele Gartenliebhaber mit den Vorbereitungen für den Winter. Doch ein aufgeräumter und lupenreiner Garten bietet Wildtieren keinen geeigneten Platz zum Überwintern.
Artenvielfalt fördern – auch im Winter
Statt den Garten komplett aufzuräumen, können Gärtnerinnen und Gärtner aktiv etwas für die Artenvielfalt tun. Indem sie Laub liegen lassen und Verstecke für Tiere schaffen, bieten sie Nützlingen wie Vögeln, Insekten oder Igeln einen sicheren Unterschlupf für die kalte Jahreszeit. Diese Tiere sind im nächsten Jahr wertvolle Helfer bei der Schädlingsbekämpfung.
Igelhaus für den Winter
Laub und Schnittgut sinnvoll nutzen
Anstatt Laub und Heckenschnitt zu entsorgen, sollten sie gezielt im Garten verteilt oder aufgeschichtet werden. So entsteht eine schützende Schicht für den Boden und ein Überwinterungsplatz für Wildtiere.
Hortensien und Gehölze im Herbst: Tipps zur Pflege und Schönheit
Im Herbst zeigen Hortensien und Gehölze ihre prächtige Farbpalette. Während sich das Laub der Gehölze in leuchtendes Rot, Gold und Orange verwandelt, begeistern Hortensien mit ihren verblassenden Blüten, die von Rosa bis zu einem zarten Braun changieren. Um die Pflanzen auf den Winter vorzubereiten, ist jetzt der ideale Zeitpunkt, abgestorbene Äste zu entfernen und die Gehölze sanft zurückzuschneiden.
Um die Pflanzen auf den Winter vorzubereiten, ist jetzt der ideale Zeitpunkt. Foto: Petra Bosse
Hortensien sollten zudem ausreichend gewässert und mit einer leichten Mulchschicht bedeckt werden, um sie vor Frost zu schützen. Diese Pflege sichert eine kräftige Blüte im nächsten Frühjahr und verleiht Ihrem Garten auch im Herbst eine besondere Schönheit.
Stauden stehen lassen
Außerdem empfiehlt es sich, Stauden erst im Frühjahr zurückzuschneiden. Denn ihre Blütenstände bieten Vögeln Nahrung, und hohle Stängel dienen Insekten als Winterquartier.
Nützlinge im Winter unterstützen
Darüber hinaus können Nistkästen und Insektenhotels auch im Winter genutzt werden. Deshalb sollten sie ihren Platz behalten und nicht in wärmere Orte wie Garagen verlegt werden. Dr. Regina Fischer vom Industrieverband Agrar e. V. (IVA) erklärt: „Der Biorhythmus der Insekten ist auf natürliche Temperaturen ausgerichtet. Künstliche Wärme kann dazu führen, dass sie zu früh aus der Winterstarre erwachen, was ohne Nahrung tödlich enden kann.“
Winterliche Futterquellen schaffen
Nicht zuletzt ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, um insekten- und bienenfreundliche Pflanzen zu setzen, die in den Wintermonaten blühen. So bieten Winterjasmin oder Winterschneeball ab Dezember wichtige Futterquellen für Insekten. Beerensträucher wie Eberesche oder Ilex sind ideale Futterquellen für Vögel.
Futterplätze für Vögel einrichten
Viele Gartenbesitzer möchten Vögel im Winter mit Futterangeboten unterstützen. Hierfür empfiehlt der IVA Futterspender aus dem Fachhandel, beispielsweise Futtersilos. Diese halten das Futter trocken und verhindern, dass Vögel im Futter herumlaufen, was Krankheiten vorbeugt. Klassische Vogelhäuschen sollten regelmäßig gereinigt und das Futter erneuert werden. Sie sollten in der Nähe von Bäumen oder Büschen platziert werden, damit Vögel bei Gefahr Schutz finden.
Den Garten artenfreundlich winterfest machen
Zusammenfassend gilt: Weniger ist mehr beim Aufräumen des Gartens. Indem wir nicht alles perfekt säubern, unterstützen wir die Überwinterung vieler Nützlinge und fördern die Artenvielfalt in unserem Garten.
Am Montag, dem 14. Oktober 2024, 18 Uhr, lädt die Kolpingsfamilie wieder zum Kartenspiel ein. An diesem Tag findet die Veranstaltung wegen der Herbstferien im Pfarrheim am Hohen Weg 12 statt.
Der nächste Termin am 28. Oktober 2024 ist dann wieder in der Mensa der Julia-Koppers-Gesamtschule (Zum Michael 10, 46348 Raesfeld).
Ein interessanter und kurzweiliger Abend für alle, die gerne Skat oder Doppelkopp spielen. Sowohl Mitglieder der Kolpingsfamilie als auch alle anderen Kartenspielbegeisterten sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Getränke werden angeboten. Eine Gelegenheit, um neue Leute kennenzulernen und gemeinsam einen schönen Abend zu verbringen.
Der Spielabend findet in der Regel alle zwei Wochen bis zum April 2025 statt. Weitere Informationen unter https://kolping-raesfeld.de
Mit alter Kleidung Gutes tun. Der Kleiderschrank ist ausgeräumt – doch wohin mit der alten Kleidung und den aussortierten Schuhen?
Am 19. Oktober 2024 bietet die Kolpingsfamilie Raesfeld eine Straßensammlung an, bei der noch gut erhaltene Textilien abgegeben werden können.
Platz schaffen und dabei helfen
Wer Platz im Kleiderschrank schaffen möchte, kann seine Altkleider auf seriöse und transparente Weise verwerten lassen. Der Erlös der Sammlung kommt sozialen Projekten in Raesfeld, Homer und Rhedebrügge zugute. Gleichzeitig wird durch die Wiederverwertung die Umwelt geschont und wertvolle Ressourcen werden gespart.
Eine Reinigung der Kleidungsstücke ist dabei nicht erforderlich.
Abgabe bis 9 Uhr
Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Säcke mit den Altkleidern am Samstag, dem 19. Oktober 2024, bis 9 Uhr an die Straße zu stellen. Ehrenamtliche Helfer holen die Spenden direkt vor Ort ab.
Sammelstellen in den Außenbezirken
Für die Bewohner der Außenbezirke gibt es zusätzliche Sammelstellen an folgenden Orten:
Alte Bauernschaftsschule
Brink am Noaber-Eck
Homer an der alten Schule
Rhedebrügge an der Kirche St. Marien
Kindergarten Rhedebrügge
Ansprechpartner bei Fragen
Für weitere Informationen steht Manfred Telöken unter der Telefonnummer 02865 7113 zur Verfügung.
Wolf & Zaun: Kontroverse in der Förderkulisse Westmünsterland – teure Maßnahmen ohne überhaupt keine Sicherheit für die Schafhalter. Trotz Förderungen und der Errichtung von Zäunen bleibt die Frage bestehen, ob sie im Ernstfall wirksam sind – oder ob die Weidetiere weiterhin ungeschützt den Gefahren durch Wölfe ausgesetzt sind.
Das Thema „Wolf und Zaun“ sorgt derzeit in der Förderkulisse Westmünsterland (ehemals Wolfsgebiet Schermbeck) für hitzige Diskussionen. Vor allem zwischen Schafhaltern und Wolfsbefürwortern prallen die Meinungen aufeinander. Die Frage, ob geförderte, wolfsichere Zäune ihren Zweck erfüllen, steht dabei zunehmend im Mittelpunkt der Debatte.
Beweis für die Unwirksamkeit der Zäune?
Erst kürzlich tauchten Beweisfotos auf, die zeigen, dass der Wolf – oder die Wölfin Gloria – im Wolfsgebiet Schermbeck sich wenig von den als wolfsicher geltenden Zäunen beeindrucken lässt. Diese Zäune, die eigentlich zum Schutz der Schafe aufgestellt wurden, scheinen ihre Aufgabe nicht zu erfüllen. Die Förderungen, die zur Errichtung dieser Zäune bereitgestellt wurden, geraten somit in den Fokus der Kritik.
Investitionen in den Sand gesetzt?
Man könnte durchaus behaupten, dass hier erhebliche Mittel, etwa 30.000 Euro, von denen ein Drittel durch Steuergelder finanziert wurde, in den sprichwörtlichen „Sand gesetzt“ wurden. Diese Mittel flossen in den Bau eines angeblich wolfsicheren Zauns, der exakt den Vorgaben des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) entsprach. Der Aufwand an Zeit und Geld hätte jedoch an dieser Stelle offenbar eingespart werden können.
An der betreffenden Stelle, wo der Wolf bereits in der Vergangenheit Schafe gerissen hatte, übersprang er kürzlich einen 1,40 Meter hohen, stromführenden Zaun ohne große großer Anstrengung. Diese Situation untermauert die Zweifel an der Wirksamkeit der aktuellen Schutzmaßnahmen.
Beweisvideos und Fotos bestätigen die Vorfälle
Die vorgelegten Beweisfotos sind zwar von geringerer Qualität, da sie Screenshots aus einem Video darstellen. Das Originalvideo, welches mit einer Nachtsicht- und Wärmebildkamera in HD-Qualität aufgenommen wurde, liefert jedoch eindeutigere Aufnahmen. Diese wurden vom Gahlener Bürger Forum gesichtet, die Echtheit bestätigt und schließlich dem LANUV als Beweismittel übermittelt.
Die Diskussion um die Sicherheit von Nutztieren im Wolfsgebiet Westmünsterland wird durch diese neuen Beweise weiter angefacht. Es bleibt abzuwarten, wie die zuständigen Behörden auf die nun vorliegenden Erkenntnisse reagieren und ob die Schutzmaßnahmen in Zukunft angepasst werden.
Info zu Förderkulisse Westmünsterland
Seit Oktober 2018 besteht die Förderkulisse Westmünsterland, die zuvor bis Anfang September 2024 als „Wolfsgebiet Schermbeck“ bekannt war. Innerhalb dieser Region fördert das Land Nordrhein-Westfalen bis zu 100 Prozent der Kosten für investive Herdenschutzmaßnahmen. Diese Förderungen richten sich an Schaf-, Ziegen- und Gehegewildhalter, um ihre Tiere besser vor Wolfsangriffen zu schützen.
Herdenschutzberatung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen
Die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen bietet allen Weidetierhaltern eine kostenlose und ausführliche Beratung zu möglichen Herdenschutzmaßnahmen an. Neben allgemeinen Fragen zu Herdenschutz und den aktuellen Fördermöglichkeiten können sich Weidetierhalter auch über das Antragsverfahren informieren. Bei Bedarf sind nach einem telefonischen Erstkontakt ebenfalls kostenlose Vor-Ort-Beratungstermine möglich.
Kontakt zur Herdenschutzberatung
Die Servicehotline Herdenschutz der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen ist unter Tel. 0 2945 / 98 98 98 erreichbar. Die Hotline ist von montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 13 Uhr besetzt. Außerhalb dieser Zeiten können Beratungstermine über den Anrufbeantworter oder per E-Mail an [email protected] angefragt werden. Weitere Informationen sind auf der Internetseite der Landwirtschaftskammer zu finden.
Wie bereits auf der Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Erle angekündigt, sind die aktuellen Pläne der zukünftigen Gastronomie des HUB Erle nun für die Öffentlichkeit zugänglich.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger haben ab sofort die Möglichkeit, die Pläne in der Volksbank in Erle zu besichtigen.
Die Bürgergenossenschaft möchte allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich ein klares Bild vom geplanten HUB Erle zu machen. In der Volksbank Erle sind nun die Pläne ausgestellt, die einen Einblick in das zukünftige Gebäude und dessen Gestaltung bieten. Der neue HUB soll ein zentraler Treffpunkt für die Gemeinde werden und gleichzeitig eine Gastronomie beherbergen.
Weitere Termine zu HUB Erle
Die Informationen zu Spatenstich, Baubeginn sowie zur Einziehung der Beiträge werden in Kürze bekannt gegeben. Damit bleibt die Bürgergenossenschaft Erle ihrer transparenten Kommunikation treu und möchte die Bevölkerung weiterhin aktiv in die Entwicklung des Projekts einbinden.
Borken. Während der Herbstferien veranstaltet die Bürgerstiftung Westmünsterland in Kooperation mit dem 3ECK und der Remigius Bücherei zwei Aktionstage unter dem Motto „Spielen, malen und Geschichten hören“.
Am Dienstag, 15. Oktober 2024, laden die Veranstalter alle Grundschülerinnen und Grundschüler von 14 bis 17 Uhr ins 3ECK am Neutor 3 in Borken ein. Hier werden Brett-, Karten- und Würfelspiele ausgepackt und gespielt – auch Neuheiten von der Spielemesse sind dabei.
Aktionstag am 21. Oktober 2024
Am Montag, 21. Oktober 2024, erwartet die Teilnehmenden in der Remigius Bücherei Borken ein spannendes und lustiges Nachmittagsprogramm von 14 bis 17 Uhr.
Anmeldung und Teilnahme
Da der Platz begrenzt ist, sind Anmeldungen erforderlich. Interessierte können sich per E-Mail an [email protected] oder über die Website borken.de/ferientage3eck anmelden.
Hintergrund: Das 3ECK
Gefördert wird das „Testlabor“ des finalen Dritten Ortes seit dem Jahr 2020 durch das Landesförderprogramm „Dritte Orte“. Ab 2024 wird das Projekt zusätzlich durch das LEADER-Programm der Europäischen Union und des Landes Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung des ländlichen Raums unterstützt.
Wie die Gemeinde Raesfeld heute mitteilt, plant sie die Gründung eigener Gemeindewerke, um die Energie- und Wärmeversorgung eigenständig zu organisieren.
Dieser Schritt, der bereits von anderen Kommunen wie Reken und Heiden gegangen wurde, soll die Gemeinde zukunftssicher machen. Aktuell befindet sich das Vorhaben im Anzeigeverfahren bei der Bezirksregierung Münster, die als zuständige Behörde den Plan prüft.
Klimaschutz und Wärmeplanung im Fokus
Im Rahmen der Gründung wird die Gemeinde Raesfeld ihre Klimaschutzstrategie und die kommunale Wärmeplanung weiter vorantreiben. Beide Konzepte befinden sich derzeit in der finalen Phase und sollen noch dieses Jahr den politischen Gremien und der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Gemeindewerke sollen dabei eine zentrale Rolle spielen, um Raesfeld klimafreundlicher und nachhaltiger zu gestalten.
Bürger sollen aktiv beteiligt werden
Besonders interessant für die Bürger: Über die Gemeindewerke könnte die Beteiligung an künftigen Windenergieprojekten organisiert werden. Damit bietet die Gemeinde ihren Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv an der Energiewende zu beteiligen und von den Erträgen solcher Projekte zu profitieren.
Kooperation mit starken Partnern
Die Gemeindewerke Raesfeld GmbH wird dabei von der Emergy GmbH unterstützt, einer Servicegesellschaft, die auch die Stadtwerke Borken und Coesfeld vertritt. Diese Partnerschaft sichert nicht nur Fachkompetenz, sondern auch eine starke Vernetzung in der Region.
Am Wochenende (6.10.) wurden beim Erntedankfest in Burlo weitere Spenden für das Projekt „Brot für Kumi“ gesammelt.
Nach dem großen Erfolg beim Erler Bauernmarkt, bei dem die beeindruckende Summe von 6.040 Euro zusammengekommen war, freuen sich die Freunde von Kumi über einen zusätzlichen Spendeneingang von über 1.000 Euro.
Foto: Privat
Insgesamt wurde nun eine Gesamtsumme von 7.065 Euro erreicht, die an Pfarrer Charles überwiesen werden konnte. Unterstützung bei der Spendenaktion kam vom Heimatverein Burlo und dem Montessori Kinderhaus, die beim Erntedankfest eine Brotbackaktion organisierten.
Das Geld sei bereits an Pfarrer Charles überwiesen worden, wie Heike Witte bestätigte. „Er hat sich von Herzen für die Aktion ‚Brot für Kumi‘ bedankt,“ fügte sie hinzu.
Großes Konzert am 3. November 2024 in der Stadthalle Vennehof
Der Erwachsenenchor „Vocal Total“, der gemeinsamen Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen, lädt am 3. November 2024 um 17 Uhr zu einem besonderen Konzert in die Stadthalle Vennehof ein. Der Chor ist bekannt für sein thematisch vielfältiges Programm, und auch in diesem Jahr dürfen sich die Besucher auf ein kreatives Konzept freuen.
Thema: Zahlen in der Musik
Nachdem der Chor in den letzten Jahren Lieder zu Themen wie Farben, Tieren, Zeit, Träumen oder dem Fliegen präsentiert hat, steht dieses Jahr das Thema „Zahlen“ im Fokus. Unter dem Titel „ZAHLENSPIELE“ wird ein abwechslungsreiches und mehrstimmiges Programm geboten. Es reicht von Popsongs über Schlager bis hin zu Volksliedern und Jazz-Klassikern.
Begleitung durch Live-Band
Unter der bewährten Leitung von Heike Schollmeyer und begleitet von der Live-Band „Jumping Jive Swing Society“ werden über 70 Sängerinnen und Sänger die Bühne mit vielen sowie neu entdeckten Titeln füllen. Die Kombination aus Chor und Band verspricht dabei ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art.
Freiwillige Bezahlung
Der Eintritt zum Konzert ist frei. Am Ende des Konzerts haben die Zuhörerinnen und Zuhörer jedoch die Möglichkeit, selbst zu entscheiden, was ihnen der Konzertbesuch wert war, und eine freiwillige Spende zu leisten.
Am Montagmorgen (7. Oktober) ereignete sich ein tödlicher Unfall in Rhade. Ein 22-jähriger Autofahrer aus Dorsten kam kurz vor dem Ortseingang auf der Erler Straße von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Er verstarb noch am Unfallort.
Foto: LZ Rhade & Guido Bludau
Der junge Mann war laut Mitteilung der Polizei gegen 5.30 Uhr in Richtung Rhade auf der Erler Straße unterwegs. Aus bislang ungeklärten Gründen kam er zwischen dem Westerfeldweg und dem Wellbrockweg nach rechts von der Fahrbahn ab. Er prallte gegen einen Baum und erlitt tödliche Verletzungen.
Die Unfallstelle blieb für mehrere Stunden gesperrt. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiterhin.
Oktoberfest 2024 in Erle: Das kleine Dorf im flachen Münsterland, zeigte beim 12. Oktoberfest am Samstag (5. Oktober) mal wieder, dass auch hier die bayerische Stimmung ihren festen Platz hat.
Im Festzelt an der Marienstraße feierte der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle mit rund 1400 Besuchern ein gelungenes Fest, das seit seinem Start im Jahr 2011 jedes Jahr erneut für ausgelassene Stimmung sorgt.
Oktoberfest Erle – Dirndl, Lederhosen und jede Menge gute Laune
Von Anfang an gab es ein einheitliches, farbenfrohes Bild. Frauen in schicken Dirndln, Männer in Lederhosen, das Königspaar, die Throngemeinschaft und der Vereinsvorstand – alle trugen ihren Teil zum Flair der Wiesn bei. Die Stimmung? Schon von der ersten Minute an ausgezeichnet!
Blasmusik und Stimmung vom ersten Moment
Den musikalischen Startschuss zum Oktoberfest 2024 gab das Blasorchester Erler Jäger. Diesmal dirigiert von Niklas Brand, Leiter der Erler Jugendkapelle, der für den erkrankten Oliver Göttlich einsprang. Mit einem bunten Mix aus zünftiger Blasmusik und schmissigen Hits schafften es die Musikerinnen und Musiker, die Gäste in kürzester Zeit auf die Bänke zu bringen. Nach mehreren Zugaben und weiterer Stimmungsmusik hieß es schließlich: „Auf ein letztes Stück! Und ich denke, ihr könnt hierbei alle kräftig mitsingen, denn wir sind nach zwei Stunden Spielen nun wirklich fix und fertig“, so Brand. Und tatsächlich, beim Lied „Auf der Vogelwiese“ sangen alle begeistert und lautstark mit, denn es ist beinahe eine heimliche Hymne, nicht nur auf dem Schützenfest in Erle, sondern in der gesamten Region.
Natürlich durfte auch der traditionelle Fassanstich nicht fehlen. Bürgermeister Martin Tesing benötigte nur zwei gezielte Schläge, um das Fass anzuzapfen und den offiziellen Startschuss zu geben. Das Bier sprudelte, und es hallte durch das Zelt: „O’zapft is!“. Auch der örtliche Pfarrer Dr. Fabian Tilling ließ sich dieses Spektakel nicht entgehen und feierte mit.
Und dann, wie aus dem Nichts, kam der romantische Höhepunkt. Kurz vor Mitternacht trat Christoph Schröder mutig auf die Bühne und stellte seiner Jasmin die große Frage. „Willst du mich heiraten?“ – und sie hat „Ja!“ gesagt.
Nachdem das Blasorchester Erler Jäger nach zwei Stunden Stimmung und vielen Zugaben die Bühne verließ, übernahm die Band „Wiesn Power“ das Ruder. Schon vom Schützenfest bekannt, heizte die Band die Menge ordentlich an. So blieb die Tanzfläche bis spät in die Nacht gut gefüllt, und die typische Wiesn-Stimmung erfüllte das Zelt.
Schönstes Dirndl und Lederhose
Neben dem oktobertypischen Bier im Bembel, das preislich weit unter dem Münchner Oktoberfest lag, gab es auch noch eine besondere Überraschung: Pia Kremer und Lauren Fiege wurden vom Erler Thron für das schönste Dirndl und die beste Lederhose ausgezeichnet – und durften sich über eine 30-Euro-Geschenkkarte von Schwering freuen.
Foto: BSV
Ein rundum gelungenes Oktoberfest
Alles in allem war das Oktoberfest in Erle 2024 erneut ein voller Erfolg. Ein Fest voller Musik, bayerischer Lebensfreude, guter Laune und jeder Menge Überraschungen. So bleibt der westliche Zipfel des Münsterlandes auch weiterhin ein echter Wiesn-Geheimtipp!
Oktoberfest Erle 2024. Foto: Petra Bosse
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