Mit Beginn der Adventszeit startete in Raesfeld die traditionelle Adventsschaufenster-Aktion. Lokaler Einzelhandel und Gastronomie beladen mit kreativen Ideen und festlichem Ambiente zum Entdecken und Verweilen ein.
Festliche Aktionen vom 1. bis 24. Dezember
Vom 1. bis zum 24. Dezember 2024 überraschen die teilnehmenden Geschäfte ihre Kunden täglich mit besonderen Angeboten. Rabatte, Verlosungen und kreative Aktionen sorgen für festliche Stimmung und machen den Einkaufsbummel zu einem Erlebnis. Die Aktion soll nicht nur Weihnachtsvorfreude wecken, sondern auch den lokalen Handel stärken.
Engagement und Kreativität im Fokus
Maria Kowalsky, Vorsitzende des Ortsmarketings Raesfeld, zeigt sich begeistert vom Engagement der bisherigen: „Die Adventsschaufenster-Aktion ist eine wunderbare Möglichkeit für die Raesfelder innen und innen, die Magie der Vorweihnachtszeit zu genießen. Es ist beeindruckend, wie viel Herzblut unsere Händler und Gastronomen jedes Jahr investieren.“
Informationen online verfügbar
Alle teilnehmenden Geschäfte und ihre Aktionen sind auf der Website des Ortsmarketings Raesfeld eV unter ortsmarketing.raesfeld.de aufgeführt. Besucher*innen können sich dort vorab informieren und ihre Adventsbesuche planen.
Andreas „Yogy“ Strelitz und das Selecao-Team in Schermbeck scheinen den richtigen Riecher gehabt zu haben! Die Premiere der Altweiber-Karnevalsfeier in diesem Jahr war ein voller Erfolg – ausgelassene Stimmung, fröhliche Jecken und jede Menge positive Resonanz.
Kein Wunder auch, dass Strelitz gleich Nägel mit Köpfen macht: 2025 geht’s in die nächste Runde!
Die Party-Daten stehen schon fest
Auch im kommenden Jahr dürfen sich Karnevals-Fans auf ein echtes Highlight freuen: Wann? Donnerstag, 27. Februar 2025 Wo? Selecao Sports & More, Raiffeisenweg 34, Schermbeck Für wen? Nur für Frauen – Männer müssen draußen bleiben! Einlass ab 17 Uhr.
Karten, Eintritt und ein musikalischer Garant
Der Eintritt kostet schlanke 5 Euro pro Person , und Karten gibt es ausschließlich im Vorverkauf. Das genaue Datum, wann die begehrten Tickets in den Verkauf gehen, wird noch bekannt gegeben – also heißt es: Augen offen halten!
Für musikalischen Schwung sorgt DJ Eric Kischko vom Veranstaltungsservice No Limit , der bereits in diesem Jahr die Tanzfläche zum Beben brachte.
Leckereien für die Feierlaune
Wer zwischendurch eine kleine Stärkung braucht, wird zwischen 18:30 und 20:00 Uhr bestens versorgt: Bratwurst im Brötchen oder Currywurst stehen auf der Karte – denn Tanzen macht hungrig!
Die Altweiber-Party 2025 verspricht jetzt schon, mindestens genauso erfolgreich zu werden wie die Premiere. Also liebe Damen: Kostüme rauskramen, Kalender markieren und bereit sein für einen unvergesslichen Abend bei Selecao! 🎭
Antrag der UWG-Fraktion Raesfeld zur Kreisumlage: Forderung nach klarer Positionierung
Die UWG-Fraktion in Raesfeld hat einen Antrag eingebracht, der eine Versagung des gemeindlichen Einvernehmens zur Erhöhung der Kreisumlage vorsieht. Ziel sei es, ein deutliches Zeichen gegen die steigenden Belastungen zu setzen, die durch die Umlagen des Kreises Borken und des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) entstehen.
„Unverhältnismäßige Steigerung der Umlagegrundlagen“
„Die Umlagegrundlagen des Kreises Borken liegen laut Haushaltsvorentwurf mit 42 Millionen Euro erheblich höher als im Jahr 2024. Das entspricht einer Steigerung von 6,36 Prozent und liegt damit erheblich über dem Durchschnitt in NRW“, kritisiert Volker van Wasen, Fraktionsvorsitzender der UWG. Diese Erhöhung sei nicht mehr vertretbar und stelle die Kommunen vor erhebliche finanzielle Herausforderungen.
Bürgermeister Tesing: Belastung von über 10 Millionen Euro
Wie Bürgermeister Martin Tesing in seiner Haushaltsrede betonte, bedeutet die Kreisumlage für die Gemeinde Raesfeld im kommenden Jahr eine zusätzliche Belastung von 483.000 Euro. Hinzu kommen 300.000 Euro aus der Jugendamtsumlage. Insgesamt muss die Gemeinde somit 10.050.000 Euro an den Kreis Borken und den LWL abführen – eine Steigerung von 783.000 Euro.
Tesing führte aus: „Das heißt, dass wir nach der aktuellen Planung rund jeden dritten Euro unseres Haushalts direkt an den Kreis Borken oder über diesen an den Landschaftsverband abführen müssen.“ Das sind Mittel, die unserer direkten Verfügung entzogen sind.“
Um auf diese Belastung aufmerksam zu machen, haben sich alle 17 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister des Kreises Borken zusammengeschlossen und eine gemeinsame Stellungnahme verfasst.
Kritik an der Ausgabenpolitik des LWL
Die UWG-Fraktion greift in ihrem Antrag die Kritikpunkte des Bürgermeisters auf und wirft dem LWL vor, bei der Personalplanung und den Gehaltsstrukturen keinerlei Zurückhaltung zu zeigen. So seien zwischen 2018 und 2026 insgesamt 985,4 Vollzeitstellen neu geschaffen worden, wodurch der LWL zu einer Konkurrenz für die Kommunen geworden sei.
„Der LWL lockt neue Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit extremen Gehalts- und Besoldungseinstufungen, die in der Regel ein bis zwei Stufen höher liegen als allgemein üblich“, so van Wasen. Gleichzeitig berechnet der LWL mit 4,84 Prozent höheren Personal- und Versorgungsaufwendungen.
Perspektive der Kommunalfinanzen: „Die Substanz ist aufgebraucht“
Der Antrag bezieht sich auch auf die angespannte finanzielle Situation der Kommunen in NRW:
Laut Städte- und Gemeindebund NRW müssen 35 Mitgliedskommunen im Jahr 2024 ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen.
Bis Ende 2024 werden 83 Kommunen nicht mehr über eine Ausgleichsrücklage verfügen, neun Kommunen sind bereits überschuldet.
Weitere fünf Kommunen erwarten bis 2027 eine Überschuldung.
Die Gemeinde Raesfeld befinde sich aktuell zwar in einer vergleichsweise komfortablen Lage, jedoch befürchtet die UWG, dass auch Raesfeld perspektivisch in eine finanzielle Schieflage geraten könnte. Volker van Wasen: „Die dauerhafte Unterfinanzierung muss durchbrochen werden“.
Forderung an den Rat der Gemeinde
Die UWG-Fraktion fordert, dass der Rat der Gemeinde Raesfeld in seiner nächsten Sitzung über das Einvernehmen zur Kreisumlage entscheidet. Ziel sei es, ein Zeichen an den Kreis Borken und den LWL zu senden, dass die Belastungsgrenze für die Kommunen erreicht sei.
„Wir erwarten von der Gemeinde Raesfeld, dass das städtische Einvernehmen für das kommende Haushaltsjahr nicht erteilt wird“, fasst van Wasen zusammen.
Am 22. November fand in der St.-Marien-Kirche in Rhede-Vardingholt eine ökumenische Verkehrssicherheitsandacht statt.
13 Menschen haben in den vergangenen zwölf Monaten durch Verkehrsunfälle auf den Straßen im Kreis Borken ihr Leben verloren. Diese Zahl rückte am 22. November in besonderer Weise in den Blickpunkt. Neben der bloßen Zahl berührten jedoch die damit verbundenen, einzelnen Schicksale die Teilnehmer der ökumenischen Verkehrssicherheitsandacht.
Gedenken an die Unfallopfer
Rund 50 Teilnehmer versammelten sich in der Kirche, um den Verstorbenen zu gedenken. Pfarrerin Alexandra Hippchen, Koordinatorin der Notfallseelsorge im Kreis Borken, leitete die Andacht. Besondere Aufmerksamkeit erhielt die namentliche Nennung des Unfallopfers, für die jeweils eine Kerze entzündet wurde. Dieser Moment unterstrich die persönlichen Schicksale hinter der Unfallstatistik und bewegte die Anwesenden tief.
Würdigung der Helfer
Im Anschluss an die Andacht richtete Dr. Schwenzow, Vorstandsmitglied des Kreises Borken, während eines gemeinsamen Kaffeetrinkens Worte des Dankes an die Anwesenden. Sie betonte die Bedeutung des Engagements in der Verkehrssicherheitsarbeit und erinnerte daran, dass die schockierenden Folgen von Verkehrsunfällen das Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen unwiderruflich veränderten. Gleichzeitig wies sie auf die psychischen Belastungen der Rettungskräfte hin, die in solchen Situationen Hilfe leisten.
Zahlen und Fakten
In den vergangenen zwölf Monaten kamen im Kreis Borken zwei Fußgänger, vier Rad- und Pedelecfahrer, zwei Krankenfahrstuhlfahrer, ein Motorradfahrer und vier Pkw-Fahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben. Diese Zahlen verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und die Notwendigkeit des Gedenkens an die Opfer.
Tradition der Verkehrssicherheitsandacht
Die Verkehrssicherheitsandacht hat eine lange Tradition im Kreis Borken. Sie dienen nicht nur dem Gedenken an die Unfallopfer, sondern auch der Anerkennung der Arbeit aller in der Rettungskette – von der Ersthilfe bis zur Seelsorge.
Die Sichtung eines schwer verletzten Tieres, vermutlich eines Wolfs, auf einer Weide zwischen Schermbeck und Erle sorgt für Diskussionen, was eine Erlösung, Entnahme des Tieres anbelangt. Eingriffe müssen sorgfältig abgewogen werden sagt das LANUV. Die Jägerschaft fordert in solchen Fällen mehr Handlungsspielraum.
Wie bereits berichtet, wurde am Donnerstag (21.11.) auf einer Weide zwischen Schermbeck und Erle ein schwer verletztes Tier gesichtet, bei dem es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Wolf handeln könnte.
Der Zwiespalt im Umgang mit verletzten Wildtieren
Das Tier, deutlich geschwächt und auf drei Beinen humpelnd, wies eine gut sichtbare offene Wunde auf – der komplette rechte Vorderlauf fehlte. Die Sichtung des schwer verletzten Tieres wirft eine zentrale Frage auf: Sollte der Mensch eingreifen, um das offensichtliche Leid des Tieres zu beenden?
Wilhelm Deitermann, Pressesprecher vom LANUV betonte, dass Eingriffe sorgfältig abgewogen werden müssten, da Wölfe unter strengem Artenschutz stehen (wir berichteten).
Die Perspektive der Jägerschaft: „Ein rechtlicher Zwiespalt“
Werner Schulte, stellvertretender Vorsitzender der Kreisjägerschaft Wesel, äußert sich deutlich und kritisch zu den rechtlichen Einschränkungen, die im Fall von Wölfen gelten. Er erklärte: „Wenn der Wolf im Jagdrecht wäre, dann wären wir als Jäger verpflichtet, dieses Tier nachzusuchen und zu erlösen. Aber der Wolf unterliegt dem Naturschutzrecht und wir als Jägerschaft haben dementsprechend keine Handhabe.“
Schulte zog den Vergleich zu einem verletzten Reh nach einem Verkehrsunfall. In solchen Fällen sei ein Jäger sogar dazu verpflichtet, das Tier zu suchen und von seinem Leid zu erlösen. „Wird das unterlassen, dann begeht der Jäger eine Ordnungswidrigkeit und nach dem Tierschutzrecht §1 sogar eine Straftat“, so Schulte.
Kein Eingreifen erlaubt – eine rechtliche und ethische Herausforderung
Beim Wolf ist hingegen die Situation rechtlich anders gelagert, da er dem Naturschutzrecht unterliegt: „In diesem Fall fehlt uns die Handhabe, hier einzuschreiten. Egal ob Jäger oder Polizei. Keiner darf etwas tun, um einen Wolf von seinem Leid zu erlösen.“
Das Thema verdeutlicht erneut den rechtlichen und moralischen Zwiespalt, der beim Umgang mit verletzten Wildtieren wie dem Wolf entsteht. Schulte fasst zusammen: „Im Großen und Ganzen ist das eine Krux – ein Zwiespalt, der darüber hinaus auch noch mit erheblichem Verwaltungsaufwand verbunden ist.“
Der Redaktion wurden Fotos und ein Video eines schwer verletzten Tieres zugesendet. Das Tier, dem der rechte Vorderlauf fehlte, wurde am Donnerstag (21.11.) gegen 10.30 Uhr zwischen Schermbeck und Erle gesichtet.
Möglicherweise Wolf
Anhand der Aufnahmen könnte es sich bei dem verletzten Tier um einen Wolf handeln. Wie Wilhelm Deitermann, Pressesprecher des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV), auf Anfrage erklärte, seien die Bilder und das Video bereits bei den zuständigen Ortsbeauftragten eingegangen. Allerdings muss zunächst überprüft werden, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt.
Verifizierung durch Experten
Die Prüfung der Aufnahmen sei laut Deitermann nicht einfach und werde daher mit Unterstützung des Lupus Instituts durchgeführt. Dieses Institut ist auf die Analyse und Bewertung von Wolfsnachweisen spezialisiert und koordiniert ein bundesweites Monitoring. „Hier gibt es ein bundesweites Monitoring zum Auswerten der Bilder“, erklärte Deitermann.
Foto: Privat.
Schwierige Entscheidungen: Eingreifen oder nicht?
Die Aufnahmen des schwer verletzten Tieres werfen Fragen auf, ob ein menschliches Eingreifen gerechtfertigt wäre. Der Gedanke, das Tier von seinen Schmerzen zu erlösen, liegt dabei nahe.
Dazu erklärte Deitermann: „Der Mensch darf an keiner Stelle Einfluss nehmen. Die Natur hat immer Wege, das zu regeln, denn Wildtiere sterben auch. An Verletzungen, Krankheiten oder eines natürlichen Todes.“
Er fährt fort: „Sollte der Mensch für das Leid eines wilden Tieres verantwortlich sein, gibt es die moralische und ethische Pflicht diesem Tier Hilfe zu leisten. Für beide Fälle gibt es entsprechende Paragrafen im Bundes Naturschutzgesetz. Welcher Paragraf in diesem Fall zum Einsatz kommen würde, lässt sich aktuell in der Kürze der Zeit nicht klären und es kann in diesem Fall keine eindeutige Entscheidung gefällt werden, da bei einem Wolf, der unter ganz besonderem Artenschutz steht, noch weitere Faktoren betrachtet werden müssten“.
Diese Haltung spiegele das Prinzip der Wildnis wider: „Wir müssen uns daran gewöhnen, dass Wildnis auch grausam sein kann, wenn wir lernen, Wildnis auch wieder Wildnis sein zu lassen“, so Deitermann.
Die Redaktion weist darauf hin, dass ihr der Name des Urhebers der Fotos und des Videos vorliegt.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Die Plattdeutsch-AG Erle des Erler Heimatvereins, bekannt als die „Die kleinen Brejpottspöllers“, sicherte sich mit ihrem Beitrag „Den dicken, fetten Pannekooken“ den dritten Platz beim Kreativwettbewerb des Kinder- und Jugendprojekts „Plattdeutsch – finde‘ ich gut!“.
Preisverleihung im Heimathaus Borken-Burlo
Die Preisverleihung des Wettbewerbs, organisiert von der Kreisheimatpflege Borken, fand im Heimathaus Borken-Burlo statt. Die stellvertretende Landrätin Silke Sommers ehrte gemeinsam mit Kreisheimatpflegerin Christel Höink und Hubert Buß von der Sparkasse Westmünsterland die Gewinner.
Insgesamt wurden 36 Beiträge eingereicht, davon 15 in der Kategorie Lesewettbewerb und 21 im Kreativwettbewerb. Alle Beiträge mussten auf Plattdeutsch präsentiert werden, viele in Form von Videos.
Kreativität und Engagement ausgezeichnet
„Das ausschließlich digitale Wettbewerbskonzept hält das Platt am Puls der Zeit und in der Öffentlichkeit präsent“, erklärte Kreisheimatpflegerin Christel Höink, die die Gäste zu Beginn kurzerhand auf Plattdeutsch begrüßte.
So wurden alle Beiträge des Lesewettbewerbs ausschließlich als Videos eingereicht. Hier gab es 15 Einsendungen. Auch Kreativwettbewerb eröffnete den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, sich via Film mit dem Thema Plattdeutsch in Form von Sketchen und Geschichten auseinanderzusetzen.
Die Jury lobte die vielfältige Umsetzung der Aufgaben und die hohe Qualität der Beiträge. Sieger erhielten Preise von bis zu 200 Euro, die Drittplatzierten 75 Euro. Auch alle anderen Teilnehmer wurden für ihr Engagement gewürdigt.
Der DRK-Ortsverein Raesfeld hat anlässlich seiner jüngsten Blutspenden einen 200-Euro-Ortsmarketing-Gutschein verlost.
Hintergrund der Aktion war ein besonderes Jubiläum: Werner Schneider, langjähriger Blutspender, hatte bei einem der Termine seine 200. Spende geleistet – ein Ereignis, das im Ortsverein als bisher einzigartig gilt.
Daraufhin entschied sich der Verein, die Blutspenderinnen und Blutspender mit der Gutscheinverlosung zu motivieren und zu würdigen. Die glückliche Gewinnerin des Gutscheins ist Alexandra Grunden aus Raesfeld. Zur Übergabe gratulierten ihr Roland Hörning, Blutspendebeauftragter des Ortsvereins, und Michael Weddeling, erster Vorsitzender des DRK Raesfeld.
Auch in diesem Jahr hat die Nachbarschaft Entenschnabel zwischen den Ortsteilen Erle und Dämmerwald an der Grenze Schermbeck ihre Sterne am Samstag wieder aufgehängt. Unter dem Motto „Sterne grenzenlos verbinden“ kamen die Bewohner trotz schlechten Wetters zusammen, um gemeinsam den Beginn der Weihnachtszeit zu feiern.
Glühwein, Kinderpunsch und festliche Stimmung bei Bohne
Der Treffpunkt für das nachbarschaftliche Fest war traditionell bei Wolfgang Bone. Hier genossen die Nachbarn Glühwein, Kinderpunsch und Bier, während sie sich über das vergangene Jahr austauschten. Die fröhliche Atmosphäre wurde durch das gemütliche Zusammensein trotz Regen und Kälte nicht getrübt.
Besuch vom Weihnachtsmann: Strahlende Kinderaugen
Ein besonderes Highlight des Abends war der Besuch des Weihnachtsmanns Kalle Zeh, der mit großem Beifall empfangen wurde. In seinem prall gefüllten Sack hatte er für jedes Kind eine Weihnachtstüte mit allerlei Leckereien dabei. Doch auch die Erwachsenen gingen nicht leer aus – der Weihnachtsmann überraschte sie mit kleinen Aufmerksamkeiten und verbreitete so Freude bei Groß und Klein.
Großzügige Spenden für das Kinderkrankenhaus in Datteln
Der Weihnachtsmann nutzte die Gelegenheit, um Spenden für das Kinderkrankenhaus in Datteln zu sammeln. Die Nachbarn zeigten sich großzügig und unterstützten den guten Zweck mit offenen Herzen. Dank der hohen Spendenbereitschaft konnte ein bedeutender Beitrag für die Einrichtung geleistet werden.
Kulinarische Genüsse und gemeinsames Feiern
Für das leibliche Wohl sorgte eine warme Suppe und heiße Getränke, die dankbar angenommen wurden. Das eigens aufgebaute Festzelt bot Schutz vor dem Wetter und wurde zum Zentrum der Feierlichkeiten. Hier wurde bis tief in die Nacht gelacht, gesungen und getanzt, während die Nachbarschaft die Weihnachtszeit feierlich einläutete.
Ein 21-Jähriger aus Stadtlohn ist an den Folgen eines schweren Verkehrsunfalls verstorben.
Vorausgegangen war ein Unfall in der Nacht von Freitag auf Samstag um 02.55. Der Mann befuhr in der Nacht zum Samstag mit einem Pkw die Hegebrockstraße in Fahrtrichtung Westfalenring.
Wie die Polizei Kreis Borken mitteilt, habe der Fahrer beim Erblicken eines entgegenkommenden Streifenwagens der Polizei seine Geschwindigkeit erhöht. Die Beamten wendeten und gaben Anhaltezeichen. Diese habe der Fahrer des Kleinwagens missachtet und weiter beschleunigt. Die Streifenwagenbesatzung verloren ihn aus den Augen und brach den Anhalteversuch aufgrund der winterglatten Straßen ab.
Kurze Zeit später fanden die Beamten das Auto verunfallt auf. Es war an einer östlich parallel zur L572 verlaufenden Straße nach links von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Polizisten befreiten den Verletzten aus dem Fahrzeug. Feuerwehr, Notarzt und Rettungswagen sowie ein spezielles Unfallaufnahmeteam der Polizei waren ebenfalls im Einsatz. Ein Hubschrauber brachte den 21-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er dann an den Folgen Verkehrsunfalls verstorben ist.
Am Donnerstagabend stellte die Ortsverbandsvorsitzende der CDU Raesfeld-Erle-Homer Dr. Gerswid Altenhoff-Weber während des Gemeindeparteitages im Saal von Brömmel-Wilms die Ergebnisse der Onlineumfrage der CDU Raesfeld vor.Begrüßen konnte der Ortsverband an diesem Abend, neben Bürgermeister Tesing auch den Ehrenbürgermeister der Gemeinde Udo Rößing.
Ehrenbürgermeister Udo Rößing (li.) neben Gerda Tünte und Karl-Heinz Tünte. Foto: Petra Bosse
Gutes Feedback, aber mangelnde Anerkennung
Viele Bürgerinnen und Bürger in Raesfeld bewerteten die umgesetzten Projekte in der Gemeinde als gelungen und positiv. Dennoch zeigt die jüngste Umfrage der CDU, dass diese Erfolge oft nicht mit der Ratsarbeit der CDU-Fraktion in Verbindung gebracht werden. Stattdessen wurde vor allem die politische Kommunikation kritisch hinterfragt.
Von den 4.250 an alle Haushalte verteilten Umfragebögen, mit Ausnahmen, die aufgrund eines „Bitte keine Werbung“-Hinweises keinen Bogen erhielten, wurden 579 beantwortet. Ein Großteil der Rückmeldungen geht dabei digital über den QR-Code ein.
Dr. Altenhoff-Weber merkte an, dass dabei Doppelnennungen nicht ausgeschlossen werden konnten. Die Teilnehmer stammen überwiegend aus den Altersgruppen 35 bis 44 Jahre sowie 45 bis 59 Jahre, was die Relevanz dieser Bevölkerungsgruppe für die Gemeinde unterstreicht.
Bewertung der Lebensqualität und Infrastruktur
Die Umfrage umfasste Bewertungen auf einer Skala von 1 bis 5. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Bürger Raesfeld als lebenswert empfindet und die Infrastruktur positiv bewertet. Dr. Altenhoff-Weber betonte: „Die Menschen in Raesfeld schätzen das Lebensgefühl und sehen die Infrastruktur als gut an.“ Diese Rückmeldungen verdeutliche die Stärken der Gemeinde.
Unzufriedenheit mit politischer Kommunikation
Ein zentrales Ergebnis der Umfrage war die Unzufriedenheit mit der politischen Kommunikation. Mehr als die Hälfte der Befragten zeigte sich unzufrieden mit der Arbeit der CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde. Auch die Vermittlung politischer Entscheidungen wurde kritisch betrachtet.
Projekte Anerkennung erhalten, Kommunikation jedoch kritisch bewertet
Die geleistete Arbeit an den Projekten wurde positiv hervorgehoben. Dazu gehörte der Bürgerpark, Schloss Raesfeld und unter anderem der neu gestaltete Karpfenteich. Dennoch wurde dabei die CDU als gestalterische Mehrheit im Rat von vielen nicht als treibende Kraft anerkannt. „Wer die gestalterische Mehrheit hat, trägt auch die Verantwortung für die Projekte“, so die Vorsitzende. Lob dafür sei jedoch oft ausgeblieben, da die allgemeine Unzufriedenheit mit der politischen Kommunikation überwiege. Dr. Altenhoff-Weber erläuterte: „Die Mehrheit der Unzufriedenen hat oft nicht die positiv umgesetzten Projekte mit der CDU Fraktion in Verbindung gebracht.“
Geplante Verbesserungen in der Öffentlichkeitsarbeit
Die CDU kündigte konkrete Schritte an, um die Kommunikation mit der Bevölkerung zu verbessern. Zu den geplanten Maßnahmen gehören:
Stärkere Präsenz in sozialen Medien: Aktuelle Informationen sollen schneller und direkter bereitgestellt werden.
Einführung eines Newsletters: Bürger sollen regelmäßig über Projekte und Entscheidungen informiert werden.
Mehr Sichtbarkeit vor Ort: Ratsmitglieder sollen den direkten Kontakt zur Bevölkerung suchen und stärken.
Mit diesen Maßnahmen soll das Vertrauen in die politische Arbeit zurückgewonnen und die Wahrnehmung der Ratsarbeit positiv beeinflusst werden.
Transparenz und Nähe als Schlüssel
Die Auswertung der Umfrage macht deutlich, dass neben der inhaltlichen Arbeit auch die vermittlungspolitischen Ergebnisse eine entscheidende Rolle spielen. Die CDU sieht sich in der Verantwortung, durch verbesserte Kommunikationsstrategien mehr Transparenz und Nähe zur Bevölkerung zu schaffen. Ziel ist es, das Lebensgefühl in Raesfeld weiter zu stärken und die politische Arbeit sichtbarer zu machen.
Anforderungsprofil für zukünftige Herausforderungen
Abschließend betonte die CDU, dass die strategische Weiterentwicklung der Gemeinde nur mit einer gut vernetzten und durchsetzungsstarken Führungskraft gelingen könne. „Wir haben darauf geachtet, jemanden zu finden, der die Gemeinde voranbringen kann, auch wenn der Wind einmal stärker weht“, erklärte die Auswahlkommission. Mit dieser Vision blickt die CDU optimistisch in die Zukunft der Gemeinde Raesfeld.
Ehrungen
Neben der Vorstellung des neuen Bürgermeister-Kandidaten Dirk Kuhmann gab es auch Ehrungen für eine lange Zugehörigkeit der CDU.
Folgende CDU Mitglieder wurden geehrt
25 Jahre: Walter Küppers, Mechthild Westerkamp und Winfried Theis.
40 Jahre: Bernhard Bölker, Hubert Olbing, Ludger Uhlenbrock und Matthias Tünte
50 Jahre: Hans-Jürgen Heursen, Gerda Tünte, Hedwig Rentmeister und Josef Potthoff
Matthias Tünte für 40 Jahre in der CDU geehrt von Louis Lammersmann und Dr. Gerwid Altenhoff-Weber. Foto: Petra Bosse
Ein besonderes Jubiläum: Der Nikolausumzug in Erle feiert in diesem Jahr sein 75. Jubiläum. Was 1949 mit Stutenkerlen begann, ist bis heute ein fester Bestandteil der Adventszeit. Doch während die Tradition bleibt, gibt es keine Tüten mehr – stattdessen setzt man auf neue Wege, den Kindern eine Freude zu bereiten.
Am Freitag, den 6. Dezember, findet der 75. Nikolausumzug der Kolpingsfamilie Erle statt. Um 17:15 Uhr beginnt die Veranstaltung auf dem Schulhof der Silvesterschule. Musikalisch begleitet wird der Nikolaus vom Blasorchester Erler Jäger. Zum besonderen Jubiläum werden die Kinder erneut vom Nikolaus beschenkt – dieses Jahr mit Stutenkerlen. Gutscheine hierfür können ab Montag, den 25. November, für 2,00 Euro im Kiebitz-Markt Erle sowie im Schreibwaren- und Lottogeschäft Brandhorst erworben werden. Auch in den Erler Kindergärten bieten einige Mitglieder der Kolpingsfamilie Gutscheine an.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Ein Blick in die Geschichte des Nikolausumzugs
Der Nikolausumzug in Erle hat eine lange Tradition: 1949 wurde er von der Kolpingsfamilie ins Leben gerufen. Der Vorsitzende der Kolpingsfamilie Ludger Askamp erinnerte sich, wie die jungen Männer des Vereins Geld, Mehl und Eier sammelten, um Stutenkerle für die Kinder backen zu lassen. Die Backkosten glaubten damals gerade einmal 20 D-Mark.
Schon im ersten Jahr war die Resonanz überwältigend. Die Kinder freuten sich riesig über die geschenkten Stutenkerle, und auch die Eltern waren begeistert. Auf deren Wunsch wurde der Umzug im folgenden Jahr erneut durchgeführt – diesmal mit Gutscheinen, um die Verteilung besser zu organisieren.
Foto: Petra Bosse/Archiv
Fester Bestandteil der Erler Adventszeit
Die Tradition ist seither ein fester Bestandteil der Erler Adventszeit und erinnert an die gemeinschaftliche Initiative, die diesen besonderen Brauch begründet hat.
In den folgenden Jahren entwickelte sich der Umzug weiter: Feuerwehrmänner mit Pechfackeln begleiteten die Kinder, und die Erler Jäger sorgten für musikalische Begleitung. Ludger Askamp, ein langjähriger Organisator des Umzugs, erinnerte sich an seine Kindheit. „Ich bin vor 60 oder 65 Jahren stolz mit meiner selbst gebastelten Laterne dabei gewesen. Heute organisiere ich seit über 30 Jahren den Umzug. Wenn ich die strahlenden Augen der Kinder sehe, denke ich: ‚Jungs, ihr habt damals alles richtig gemacht.“
Keine Nikolaustüten mehr. Foto: Petra Bosse/Archiv
Herausforderungen und der Aufruf zur Unterstützung
Trotz der langen Tradition und der großen Freude, die der Nikolausumzug den Kindern bereitete, kämpft die Kolpingsfamilie mit Herausforderungen. Die Anzahl der freiwilligen Helferinnen und Helfer nimmt ab, während die Kosten steigen. Aus diesem Grund können keine Süßigkeitentüten mehr gepackt, sondern nur noch Stutenkerle verteilt werden.
Ludger Askamp appelliert nun an die Gemeinschaft: „Damit wir in 25 Jahren das 100. Jubiläum feiern können, brauchen wir Ihre Unterstützung! Wir suchen junge und ältere Menschen, die mithelfen, Kindern eine Freude zu bereiten und die Tradition fortzuführen.“
Wie Sie helfen können?
Die Kolpingsfamilie freut sich über jeden, der Interesse hat, den Nikolausumzug zu unterstützen. „Sprecht uns gerne an! Ohne Ihre Hilfe wird es in Zukunft keinen Nikolausumzug mehr geben“, betont Askamp.
In der Nacht zum Donnerstag (21.11.) endete die Flucht in Bahnhof-Reken an der Gerhard-Hauptmann-Straße mit einem geraubten Ferrari nach wenigen hundert Metern. Gegen 02:40 Uhr drangen zwei bisher unbekannte Täter in ein Wohnhaus an der Gerhard-Hauptmann-Straße ein.
Wie die Polizei Borken mitteilt, sei eine Bewohnerin des Hauses durch ein lautes Geräusch geweckt worden. Als sie nachsehen wollte, traf sie ihre Schlafzimmertür auf zwei Männer. Einer der Täter drängte sie unter Vorhalt eines unbekannten Gegenstandes zurück ins Zimmer. Die Einbrecher entwendeten daraufhin den Fahrzeugschlüssel eines Ferraris aus dem Haus.
Flucht mit Hindernissen
Kurz darauf fuhr einer der Täter mit dem Ferrari aus der Garage und flüchtete in Richtung Klein Rekener Weg, während sein Komplize zu Fuß in die gleiche Richtung lief. Die Flucht endete jedoch schnell: Bereits beim Verlassen der Garage stieß der Fahrer gegen eine Mauer und ein gegenüber abgestelltes Wohnmobil.
Nach etwa 800 Metern kam der Wagen auf der Von-Bodelschwingh-Straße endgültig zum Stehen, nachdem der Fahrer eine Laterne rammte und schließlich auf einem Zaun landete. Anschließend flüchteten beide Männer zu Fuß in unbekannte Richtung.
Beschreibung
Die Polizei sucht nach zwei Männern, die wie folgt beschrieben werden:
Angreifer 1:
Etwa 1,90 Meter groß
Kräftige Statur
Dunkle Kleidung, Handschuhe
Sprache akzentfreies Deutsch
Dieser Täter flüchtete mit dem Ferrari.
2:
Etwa 1,70 Meter groß
Schlanke Statur
Dunkle Kleidung
Dieser Täter flüchtete zu Fuß über die Gerhard-Hauptmann-Straße.
Polizei sucht Zeugen
Die Kriminalpolizei Borken bittet um Hinweise, die zur Aufklärung der Tat beitragen können. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (02861) 2990 zu melden.
Einladung in die Weihnachtswelt: Schaf Rica und die Suche nach dem Christkind
Ab Mittwoch, dem 27. November 2024, lädt die Kinderbücherei Erle alle Kinder ab 3 Jahren zu einer weihnachtlichen Vorlesereihe ein.
Jeden Mittwoch bis zum 18. Dezember, jeweils von 16:00 bis 16:30 Uhr, können die kleinen Zuhörer das Schaf Rica auf seiner Suche nach dem Christkind begleiten.
Interaktive Gestaltung der Geschichte
Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Ilona Schmidt hat ein interaktives Erlebnis für die Kinder vorbereitet: Mit unterschiedlich gestalteten Holzfiguren können sie die Geschichte aktiv mitgestalten und deren Verlauf miterleben. Ein großes Poster hält zusätzlich die Etappen der Erzählung fest und bietet den Kindern die Möglichkeit, die Handlung auch visuell nachzuverfolgen.
Mitmachen und gewinnen
Am letzten Vorlesetag wird eine Verlosung stattfinden, an der alle teilnehmen können, die zuvor auf einem Stern ihren Namen hinterlassen haben. Diese Sterne schmücken die Bücherei und schaffen eine festliche Atmosphäre. Außerdem haben die Kinder die Möglichkeit, eine selbstgestaltete Weihnachtsbaum-Ausstellung zu bewundern.
Ein Ort der Freude und neuer Freundschaften. Es ist die neunte Freundschaftsbank, die die Bürgerstiftung Westmünsterland in Kooperation mit der Tischler-Innung Borken in diesem Jahr aufgestellt hat.
Raesfeld. „Heute ist für uns ein ganz besonderer Tag“, freuten sich am Freitagmorgen Tim und Sophie, Schülersprecher des vierten Jahrgangs der Sebastian-Grundschule in Raesfeld, mit den übrigen Vertretern des Schülerparlaments. Der Grund dafür: Stellvertretend für ihre Mitschüler nahmen die Mädchen und Jungen ihre Freundschaftsbank entgegen. Es war die neunte Freundschaftsbank, die die Bürgerstiftung Westmünsterland in Kooperation mit der Tischler-Innung Borken in diesem Jahr aufgestellt hat. „Damit sich niemand an der Schule mehr einsam fühlen muss“, wie Tim und Sophie in ihren Dankesworten unterstrichen.
Foto: Bürgerstiftung WML
Sebastian-Grundschule erhält eine Freundschaftsbank
Doch sie wissen auch: Die Bank alleine hilft noch nicht. Es braucht auch die Kinder, die die Initiative ergreifen. Deshalb lautet der Appell des engagierten Schülersprecher-Duos: „Achtet darauf, was um euch herum passiert, und schaut mit offenen Augen über den Schulhof.“ Denn nur so könne die Freundschaftsbank der Sebastian-Grundschule „ein Ort der Freude und neuer Freundschaften werden“.
Engagement der Bürgerstiftung Westmünsterland
Genau dieses Ziel verfolgen die Bürgerstiftung Westmünsterland und die Tischler-Innung Borken mit dem Freundschaftsbänke-Projekt. Es war im Frühjahr gestartet – und hatte alle Erwartungen übertroffen. Fast alle Grundschulen im Tischler-Innungsbereich Borken wünschen sich eine solche Bank, auf die sich Kinder in den Pausen setzen, wenn sie jemanden zum Reden, Lachen, Weinen oder Spielen suchen.
Azubis und Grundschulkinder als kreative Partner
Dank zahlreicher Sponsoren und Spender:innen haben die Bürgerstiftung Westmünsterland und die Tischler-Innung Borken in den vergangenen Wochen bereits neun Wünsche nach Freundschaftsbänken erfüllen können. Und schon heute ist klar: Es werden noch weitere Wünsche von Grundschulkindern wahr. Allerdings werden diese Freundschaftsbänke vermutlich erst im kommenden Frühjahr aufgestellt.
Angefertigt wurden die Bänke aus heimischem Lärchenholz von den Azubis der Tischler-Betriebe im Innungsbereich Borken. Die Grundschulkinder können sich ihre Bank individuell gestalten. Auch dafür hatten die Raesfelder Mädchen und Jungen bereits erste Ideen. Marita Rinke
In Erle gehört er einfach dazu – der übergroße Weihnachtsbaum, der jedes Jahr aufs Neue vor dem 1. Advent vor der Gaststätte Brömmel-Wilms aufgestellt wird. Ein Symbol der Vorfreude, ein Magnet für Besucher und der Startschuss in die besinnliche Zeit.
Doch die Tradition endet nicht beim Baum: Am kommenden Freitag (28.11.) lädt das Dorf herzlich ein. Mit wärmenden Getränken, musikalischer Begleitung durch das Blasorchester der Erler Jäger und einer gemütlichen Atmosphäre wird die Vorweihnachtszeit offiziell eingeläutet.
Der Weihnachtsbaum ist für die Erler Dorfmitte abholbereit. Foto: Pascal van Kluth
Ein Baum, der Blicke fängt
Alle Jahre wieder kommt er – der übergroße Weihnachtsbaum vor der Gaststätte Brömmel-Wilms, geschmückt mit dicken roten Kugeln, als ob er sagen will: „Größer, heller, besser!“ Kein Wunder, dass dieser Baum als einer der schönsten im Münsterland gilt. Er erfreut nicht nur die Bürger, sondern auch die Besucher von Arno Brömmel, die staunend in der Dorfmitte stehen und denken: „Der ist wirklich riesig!“ Und ja, das ist er – ein echter Hingucker in der Vorweihnachtszeit.
Hütte steht, Glühwein ist heiß, nur der Baum muss noch aufgestellt werden. Foto: Pascal van Kluth
Operation Weihnachtsbaum: Im Regen, mit Schlepper
Heute war es dann so weit: Der Baum wurde auf der Schermbecker Straße abgeholt. Aber keine Sorge, niemand musste sich heldenhaft opfern, um das Ungetüm auf die Schultern zu stemmen. Bei dem Wetter – strömender Regen, wohlgemerkt – war das sowieso keine Option. Stattdessen rollte ein Schlepper an, denn ohne dieses PS-starke Gefährt hätte der Baum wohl immer noch auf der Straße gestanden. Was für ein Anblick: Ein Baum größer als das halbe Dorf, aufgeladen und bereit für seinen großen Auftritt.
Rechts, links, geradeaus. Fachleute unter sich. Foto: Pascal van Kluth
Glühwein rettet den Tag
Nachdem der Baum mit viel Geschick und sicherlich einigen Rufen wie „Links! Nein, rechts! Halt, HALT!“ aufgebaut war, folgte parallel dazu: Die Glühweinhütte wurde eröffnet. Bei Schneeregen und frostigen Temperaturen war das für die fleißigen Arbeiter nicht nur ein nettes Extra, sondern bitter nötig. Denn mal ehrlich: Wer stemmt einen solchen Baum ohne sich danach mit einem dampfenden Becher Glühwein zu belohnen? Wohlverdient, wie das gesamte Dorf einstimmig bestätigen könnte. Und die ersten Gäste ließen nicht lange auf sich warten – zwar nicht zum Arbeiten, aber definitiv zum Zuschauen und Genießen.
Die einen ackern, die anderen lehnen sich zurück und genießen und nennen es Teamarbeit. Foto: Pascal van Kluth
Einladung zum Glühweinabend
Die Krönung der Weihnachtsbaum-Aktion? Der traditionelle Glühweinabend am Montag (23.12.) Musikalisch begleitet vom Blasorchester der Erler Jäger, lädt das Dorf ab 18 Uhr zum gemütlichen Beisammensein ein. Und seien wir ehrlich: Nach diesem Spektakel will niemand das verpassen. Ob Glühweinliebhaber oder einfach nur Baumfans – jeder ist herzlich willkommen, den neuen Star von Arno Brömmel und Erle zu feiern.
Weihnachtsbaum aufstellen Brömmel-Wilms. Fotos: Pascal van Kluth
An der Steensiepe in Erle wurden in den vergangenen Wochen umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt, um das Landschaftsbild zu erhalten und ökologische Funktionen zu stärken. Insgesamt 32 Hochstamm-Bergahorne ersetzen die zuvor gefallenen Straßenbäume, die aus Sicherheitsgründen nicht länger stehen bleiben konnten.
Die Arbeiten umfassen das Fällen der abgängigen Bäume sowie das Ausfräsen von Stümpfen und Wurzeln. Mit der Pflanzung der neuen Bäume wurde das Erscheinungsbild der Allee wiederhergestellt. Zudem schaffen die Bergahorne Lebensräume für Flora und Fauna und tragen durch ihre Beschattung zu einem verbesserten Kleinklima bei.
Förderung durch das Alleen-Programm NRW
Die Baumpflanzung wurde durch das Alleen-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert. Die Gesamtkosten von rund 23.800 Euro wurden zu einem großen Teil durch eine Zuwendung der Bezirksregierung Münster in Höhe von 19.000 Euro gedeckt.
Ende Oktober 2024 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der inneren Sicherheit und des Asylsystems beschlossen. Damit einher gehen auch eine Reihe von Änderungen des Waffengesetzes.
Laut Mitteilung der Polizei Borken müssen seit dem 31. Oktober kommunale Waffenbehörden bei Zuverlässigkeitsprüfungen zusätzlich die Bundespolizei und das Zollkriminalamt einbeziehen.
Technische Anpassungen führen zu Verzögerungen
Die neue Regelung erfordere, wie die Polizei Kreis Borken mitteilt, Änderungen im vollelektronischen Abfrageverfahren, die derzeit noch nicht vollständig abgeschlossen seien. Dies könne dazu führen, dass Rückmeldungen von Bundespolizei und Zollkriminalamt verzögert erfolgen. Dadurch verlängern sich die Bearbeitungszeiten für waffenrechtliche Anträge, wenn die Zuverlässigkeitsprüfung bis zum Stichtag 30. Oktober noch nicht abgeschlossen wurde.
Betroffene Anträge und Bereiche
Zu den betroffenen Anträgen gehören unter anderem:
Voreinträge in Waffenbesitzkarten: Diese sind erforderlich, um bestimmte Waffen wie Kurzwaffen für Jäger und Sportschützen oder halbautomatische Langwaffen für Sportschützen erwerben zu können.
Jagdrechtliche Anträge: Hierzu zählen die Erteilung oder Verlängerung von Jagdscheinen.
Antragstellung weiterhin möglich
Trotz der potenziellen Verzögerungen können Bürgerinnen und Bürger im Kreis Borken waffenrechtliche Erlaubnisse wie gewohnt beantragen. Die zuständigen Behörden arbeiten daran, die neuen Anforderungen zügig umzusetzen und die Bearbeitungszeiten so gering wie möglich zu halten.
Die CDU Raesfeld hat frühzeitig ihren Bürgermeisterkandidaten Dirk Kuhmann für die Kommunalwahl 2025 vorgestellt.
Dirk Kuhmann, Fachbereichsleiter für Betriebe und Immobilien bei der Stadt Rhede, soll für die Partei ins Rennen gehen. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei den Mitgliedern der CDU.
Frühe Nominierung von Dirk Kuhmann für die Kommunalwahl
Am Donnerstag nominierte der CDU-Vorstand Raesfeld während des Gemeindeparteitags im Saal von Brömmel-Wilms in Erle Dirk Kuhmann aus dem Ortsteil Erle als Bürgermeisterkandidaten. Diese Entscheidung erfolgte überraschend früh, um die Weichen für die Kommunalwahl am 14. September 2025 zu stellen. Vorausgesetzt, die Parteibasis stimmt der Nominierung zu, wird Kuhmann offiziell als Kandidat antreten.
Foto: Petra Bosse
Dirk Kuhmann stellt sich als Bürgermeisterkandidat vor
Dirk Kuhmann, 48 Jahre alt, ist verheiratet mit Birgit Kuhmann und Vater zweier Kinder im Alter von 16 und 13 Jahren. Aufgewachsen in Raesfeld, zog er der Liebe wegen nach Erle und lebt heute mit seiner Familie auf dem Hof seiner Schwiegereltern an der Schermbecker Straße. Zu seinen Hobbys zählen Rennradfahren, Tennis und die Jagd.
Beruflicher Werdegang: Vom Verwaltungsdienst zum höheren Verwaltungsdienst
Dirk Kuhmann begann 1993 seine Karriere im öffentlichen Dienst mit einer Ausbildung im Verwaltungsdienst bei der Gemeinde Schermbeck. Im Anschluss absolvierte er ein Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Duisburg. Mit dem Master of Public Administration, den er 2012 an der Universität Kassel erlangte, qualifizierte er sich für den höheren Verwaltungsdienst.
Über 31 Jahre Erfahrung im öffentlichen Dienst
Kuhmann blickt auf mehr als drei Jahrzehnte Berufserfahrung im öffentlichen Dienst zurück. In dieser Zeit bekleidete er verschiedene Positionen in unterschiedlichen Verwaltungen. Von 2005 bis 2010 war er als stellvertretender Verwaltungs- und Sozialamtsleiter in Raesfeld tätig. Seit 2023 ist er außerdem Beisitzer im Vorstand der CDU Raesfeld und bringt sein Fachwissen aus seiner aktuellen Tätigkeit als Fachbereichsleiter für Betriebe und Immobilien bei der Stadtverwaltung Rhede ein.
Kuhmanns Vision: Bindeglied zwischen Bürgern, Verwaltung und Politik
In seiner Vorstellung erklärte Kuhmann: „Ich sehe mich als Bindeglied zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und der Politik.“ Er versteht sich als Zuhörer, Umsetzer, Macher und Erklärer, der durch einen kooperativen Führungsstil sowie einen offenen Dialog auf Augenhöhe überzeugen möchte.
Lösungsorientiertes Handeln im Fokus
Als Zuhörer, Umsetzer, Macher und Erklärer.“ Er machte deutlich, dass er durch seinen kooperativen Führungsstil und einen offenen Austausch auf Augenhöhe die interessierten Bürger aufgreifen und lösungsorientiert umsetzen möchte.
Eine Frau aus dem Kreis Borken ist Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Durch eine SMS und einen anschließenden Anruf eines echten Bankmitarbeiters wurde sie dazu gebracht, eine Push-TAN zu bestätigen. Kurz darauf stellte sie fest, dass mehrere Abbuchungen von ihrem Konto vorgenommen worden waren.
So funktioniert die Betrugsmasche
Die Betrüger versenden täuschend echt aussehende SMS, die angeblich von einer Bank stammen. In diesen Nachrichten wird oft von verdächtigen Aktivitäten auf dem Konto berichtet, die eine schnelle Handlung erfordern. Der enthaltene Link führt zu einer gefälschten Website, die der Originalseite der Bank ähnelt. Dort werden Nutzer dazu aufgefordert, ihre Anmeldedaten einzugeben oder eine TAN zu bestätigen. Mit diesen Daten können die Täter dann echte Transaktionen durchführen.
Bild: KPB Borken
Sicherheitsmaßnahmen gegen Betrug
Um sich vor solchen Angriffen zu schützen, sollten Bankkunden folgende Tipps beachten:
Absender überprüfen: Banken senden keine dringenden Aufforderungen per SMS. Im Zweifelsfall sollte die Bank direkt kontaktiert werden.
Keine Links anklicken: Persönliche Daten oder TANs niemals auf Websites eingeben, die über SMS-Links aufgerufen werden.
Direkte Kontaktaufnahme: Im Zweifel sollte man immer die offiziellen Kanäle der Bank nutzen, um die Echtheit einer Nachricht zu überprüfen.
Mit diesen Vorsichtsmaßnahmen können Kunden verhindern, dass sie Opfer von Betrügereien werden.