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Tag der offenen Tür bei Gangpferde Vierhaus 2010

[singlepic id=6097 w=320 h=240 float=left] Wieder einmal war der Tag der offenen Tür bei Vierhaus in Borken trotz  kalter, eher unfreundlicher, aber trockener Witterung ein schöner Erfolg.
Mehr als 250 Besucher  konnten ab 11:00 Uhr nach dem obligatorischen Begrüßungssekt für die  Frühaufsteher die Anlage besichtigen, ab 12:00 Uhr fanden parallel zum Ponyreiten (mit Leihhelmen) für die Kleinen mehrere Ausbildungsdemonstrationen mit jungen Pferden  in der kleinen Halle statt  (Arbeit an der  Hand, Doppellongenarbeit etc). [spoiler]
Ab 13:00 Uhr  gab es dann ein  Showprogramm auf Töltbahn und Reitplatz, begonnen mit einem schön herausgebrachten Einspänner, mehreren Gangpferderassen (natürlich Töltende Traber, aber auch Isländer und ein Rocky Mountain Horse), einer 20 minütigen  Demodressurstunde, einem Kaltblutring mit Pfalz Ardenner, Freiberger, Shire Horse, Rheinisch Deutschen, Comtois, Polnischen Kaltblütern und Tinkern, einer Vorstellung am langen Zügel (Pfalz Ardenner)  und Fahren vom Pferde  (Shire und Freiberger mit Martine Gerusel). Auch Friese und PRE konnten die Zuschauer begeistern!

Besonders interessant war eine gut erklärte und sehr anschaulich gemachte Vorstellung des Horseballs vom Team  Rüggebein, die besonders die männlichen Zuschauer sehr ansprach.

Kaffee und Kuchen gingen  auch gut weg und die ersten Regentropfen fielen dann auch erst abends, nach Beendigung der Veranstaltung.
Danke an alle Freunde, Besucher und Helfer und spätestens bis zum nächsten TdoT in 2011.
Fotos: Ellen Vierhaus
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Lösung für ein dringendes Bedürfnis -Notaufnahme Brömmel-Wilms Erle

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Raesfeld (pd). Die Situation kennt jeder: Man ist beim Einkauf oder einem Spaziergang im Ort unterwegs und „man muss mal…“. Die Suche nach einer geeigneten Örtlichkeit beginnt.
In Raesfeld und Erle ist es jetzt leichter, sich zu „erleichtern“. Denn im Ortsteil Raesfeld bietet neben den bereits vorhandenen öffentlichen Toiletten im Rathaus neuerdings die Toilettenanlagen an der Friedhofshalle eine zusätzliche Möglichkeit, wenn es mal „drückt“.
Im Ortskern von Erle war es bisher sehr schwierig, ein stilles Örtchen zu finden. Das ändert sich jetzt, denn in der Gaststätte Brömmel-Wilms wird Gastfreundschaft groß geschrieben. Arno Brömmel stellt Einheimischen… [spoiler] und Besuchern seine saubere, gepflegte Toilette in der Gaststätte zur Verfügung. Das ganze natürlich ohne Kauf- oder Verzehrzwang. „Ich kenne die Problematik und habe Passanten auch schon vorher erlaubt, unsere Sanitäranlagen zu benutzen“, sagt Arno Brömmel. „Ein weiterer Vorteil ist es, dass in einer Gaststätte das „Stille Örtchen“ auch bis spät am Abend geöffnet ist.“

Als Gegenleistung erhalten sowohl die Kirchengemeinde als auch der Gastwirt einen kommunalen Zuschuss. „Wir freuen uns, dass sowohl die Pfarrgemeinde St. Martin als auch Arno Brömmel an unserem Projekt teilnehmen und der Gemeinde Raesfeld so Kosten für den Unterhalt von öffentlichen Toilettenanlagen ersparen. Ein weiterer großer Vorteil ist es, dass diese Toiletten sauber und gepflegt auf den nächsten Nutzer warten. Das kann man bei Öffentlichen Toiletten nicht immer garantieren“, so Bürgermeister Andreas Grotendorst.
Damit man die Toiletten am Friedhof und in der Gaststätte Brömmel-Wilms zukünftig gut findet, werden in den kommenden Wochen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt.
Im Bild (von links): Hubert Nienhaus vom Raesfelder Bauamt, Bürgermeister Andreas Grotendorst und Arno Brömmel freuen sich über die gefundene Lösung. [/spoiler]

Ökumenisches Kirchenfest in St. Martin Raesfeld

Am Pfingstmontag findet zum 3. Mal das ökumenische Gemeindefest rund um das Raesfelder Rathaus statt. Der Festtag beginnt vor dem Rathaus um 10:00 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst. Die Chöre beider Kirchengemeinden werden sich zum 1. Mal zu einem großen Chor vereinen, um den Gottesdienst zu bereichern. Ebenfalls im Gottesdienst mitwirken wird das Jugendorchester der Raesfelder Burgmusikanten. Nach dem Gottesdienst wird es ein buntes Programm für die ganze Familie und für die Jugend mit diversen Ständen, Bühnenprogramm usw. geben. Viele Gruppen und Vereine aus Raesfeld beteiligen sich mit attraktiven Angeboten und interessanten Info-Ständen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Salat- und Kuchenspenden werden gerne angenommen. Alle Gemeindemitglieder sowie Besucher sind herzlich eingeladen, sich an diesem Gemeindefest zu beteiligen und mitzufeiern.
Der Erlös dient der Unterstützung ehrenamtlicher Arbeit in beiden Kirchengemeinden.

Bauerngarten am Heimathaus in Erle

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Kleiner Bauerngarten hinter dem Heimathaus in Erle. Mehr dazu auf

Borio.TV >>>

Wie läuft’s mit dem Elterngeld?

Kreis Borken (pd). Rund 9000 Anträge auf Elterngeld hat der Kreis Borken in den vergangenen zwei Jahren bearbeitet. Aus seiner Sicht hat sich das Procedere nach der Übernahme der Aufgabe vom Versorgungsamt in Münster gut eingespielt. Ob es dennoch Möglichkeiten zur Verbesserung gibt, will die Elterngeldstelle jetzt mit einer Umfrage herausfinden. Deshalb bekommen 2.500 Eltern in diesen Tagen per Post einen Fragebogen.
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„Wie gut sind wir wirklich?“, lautet die zentrale Frage der Elterngeldstelle. Mütter und Väter werden gebeten, unter anderem die Qualität der Beratung, die Fachkenntnisse und die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anonym zu beurteilen. Das Ausfüllen des Bogens dauert etwa fünf Minuten. „Wir hoffen, dass möglichst viele Eltern die Gelegenheit nutzen, Lob und Kritik zu äußern“, erklärt der Leiter des Familienbüros des Kreises, Norbert Wiemer. „Denn nur dann haben wir die Chancen, konkrete Maßnahmen abzuleiten.“ Er bittet die Fragebögen bis zum 7. Juni 2010 zurückzusenden, das Rückporto trägt der Kreis. [/spoiler]

Das Leiden hat ein Ende -neue Arme für Jesus

Neue Arme für Jesus am Kreuz an der St. Martin Kirche in Raesfeld konnten, dank dem großem Engagement und dem Aufruf der hiesigen Bürgerschaft zu Gunsten einer Spendenaktion, erfolgreich realisiert werden.
Die Spendenaktion läuft noch bis Pfingsten 2010. Dann wird auch über die Höhe des gesamten Spendenbetrages Auskunft erteilt.
Arme für Jesus wurde unter großer Beteiligung der Raesfelder  Bürgerschaft erfolgreich realisiert. Ein herzliches vergelts Gott allen Beteiligten Spendern, so ein Mitglied des Komitees.

Foto: Reinhard G. Nießing Schaufensterfeeling

Seltene Vögel im Wonnemonat Mai

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[singlepic id=6029 w=320 h=240 float=left] Der Wonnemonat Mai beginnt ja nun langsam, sich von seiner schönen Seite zu zeigen. Auch für die Tierfotografie ist das einer der schönsten und wichtigsten Monate im Jahr. Die Rehe führen ihre Kitze, meistens gut versteckt im hohen Gras, und zahlreiche Vögel beginnen jetzt mit dem Brutgeschäft. Die Männchen zeigen sich im Mai in ihrem prächtigsten Gefieder. Der Erler Fotograf  Heinz Nienhaus das Glück, zwei besonders schöne Exemplare vor die Linse zu bekommen, den Gartenrotschwanz und die Goldammer. Die Goldammer ist in Erle zwar noch häufig zu sehen, anderenorts nimmt der Bestand aber bedrohlich ab. Der Gartenrotschwanz ist überall etwas seltener zu sehen, besonders, wenn er sich in den Bäumen versteckt. Durch seine Farben ist er sehr gut getarnt und im Gewirr von Ästen und trockenem Laub kaum zu erkennen.
Fotos: Heinz Nienhaus http://www.nienhaus-naturfoto.de/
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10 jähriges Jubiläum- Nadelöhr in Raesfeld feiert

10 Jahre Nadelöhr. Wenn das kein Grund zum Feiern ist, und so soll das nicht alltägliche Jubiläum  am 28. und 29. Mai 2010  soll dies gebührend gefeiert werden.
Dazu sind alle Kunden und auch diejenigen, die es noch nicht sind,  ganz herzlich eingeladen. Details werden noch nicht verraten, doch können Sie sich darauf verlassen, dass jeder Kunde, der an diesen beiden Tagen das „Nadelöhr“ besucht, in vielfältiger Weise davon profitieren.
Eine „Kleinigkeit“ sei dann noch verraten – an diesen Tagen ist die Firma „Nähwelt“ mit einem reichhaltigen Programm an Näh- , Stick- und Overlockmaschinen vertreten……
Es freut sich auf alle Besucher Inhaberin Crisse Roehrig.

Das Hunde-Dreamteam -Aramis und Heika von Bernsteinsee

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Bei der Verbandsjugendprüfung für Deutsch Kurzhaar hatten die Hunde Aramis  und Heika von Bernsteinsee ihre Nase ganz weit vorne. Ob bei der Quersuche, Vorstehen und Führigkeit setzten sich die zwei Geschwister Kurzhaarhunde durch. Die 11 Monate alten Vierbeiner belegten den 1. Preis.
Stolz über das gute Abschneiden der Tiere sind die Halter Andreas Buschmann und Bernd Sippenkamp. Sichtlich erfreut über diese tolle Platzierung ist aber  auch Anja Lammersmann, denn sie hat die zwei Sieger in ihrer Welpenschule „Loewenzahn“ in Erle ausgebildet. Trotz des tollen Erfolges kommen die acht Pfoten noch immer  in ihre Hundeschule.

Wieviele Nebeneinkünfte hat unser Landrat Dr. Kai Zwicker?

Viele Menschen in der heutigen Zeit haben Nebeneinkünfte. Die einen gehen putzen, die anderen legen Doppelschichten ein, oder verdienen sich ein wenig Taschengeld und kellner auf Schützenfeste. Unser  Landrat Dr. Kai Zwicker hat eine  hauptamtliche Tätigkeit als Landrat des Kreises Borken (Einwohner 369.500 Stand: 31. Dezember 2006). Neben seinem monatlichen Einkommen nach der Besoldungsgruppe B 6 (B 1 bis B 11 bekommen Spitzenbeamten in Deutschland) von rund 8.000 Euro als Landrat, plus Familienzulage,  übt  Landrat Dr. Kai Zwicker auch Nebentätigkeiten aus. Allerdings nur solche, die im engen Zusammenhang zu seinen hauptamtlichen Pflichten stehen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Tätigkeiten im kommunalen Spitzenverband der Kreise, in Gremien der Sparkasse Westmünsterland, in der EUREGIO e.V. und in zahlreichen Fördergesellschaften regionaler Einrichtungen. Von Bedeutung sind auch Tätigkeiten in Organen kommunaler und (teil-)privater Unternehmen wie der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH, der Berufsbildungsstätte Westmünsterland GmbH, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH und der Innocent Bocholt GmbH. [spoiler]

Vieler dieser Nebentätigkeiten führt Landrat Dr. Kai Zwicker ohne besondere Vergütung aus. Seine abführungspflichtigen Einkünfte aus diesen Nebentätigkeiten führt der Landrat gemäß Nebentätigkeitsverordnung jährlich an den Kreis Borken ab, sofern sie insgesamt den Höchstbetrag von 6000 Euro übersteigen.  Hier ein paar  Daten zu aus dem vergangenem Jahr seiner  Nebentätigkeiten.  Im Jahr 2009 hat er für seine Tätigkeit in den Gremien der RWE AG 600 Euro und für seine Tätigkeit in den Gremien der Sparkasse Westmünsterland 631,67 Euro erhalten. Nach Erlass des Innenministeriums NRW sind diese Vergütungen der Sparkasse nicht abführungspflichtig. 150 Euro hat Dr. Zwicker als Aufwandsentschädigung für seine Tätigkeit als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH erhalten. Diese Aufwandsentschädigung leitete er an den Kreis Borken weiter.
Dieses Taschengeld lohnt sich nun auch wirklich nicht zu verschleiern, oder auf eine Bank nach Lichthenstein zu transferieren. Schön ist doch, dass die Gehälter unserer Beamten so offensichtlich sind! [/spoiler]

Landtagswahl: Endergbnisse liegen vor-schwache Wahlbeteiligung

Der Wahlausschuss für die Wahlkreise Borken I und II sowie der Wahlausschuss für den Wahlkreis Coesfeld I – Borken III stellten heute (17.05.2010) das Ergebnis der Landtagswahl 2010 fest
Jetzt ist es amtlich: Hendrik Wüst aus Rhede, Bernhard Tenhumberg aus Vreden und Bernhard Schemmer aus Reken (alle CDU) direkt in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt.

Kreis Borken (pd). Der Wahlausschuss für die Wahlkreise Borken I und II sowie der Wahlausschuss für den Wahlkreis Coesfeld I – Borken III stellten heute (17.05.2010) jeweils unter Vorsitz des Kreiswahlleiters Landrat Dr. Kai Zwicker das Ergebnis der Landtagswahl 2010 offiziell fest. Nunmehr ist es amtlich, dass Hendrik Wüst (CDU) aus Rhede den Wahlkreis Borken I gewonnen hat, Bernhard Tenhumberg (CDU) aus Vreden den Wahlkreis Borken II und Bernhard Schemmer (CDU) aus Reken den Wahlkreis Coesfeld I – Borken III. [spoiler]
Im Wahlkreis Borken I, zu dem Bocholt, Borken, Isselburg und Rhede gehören, traten sechs Kandidatinnen und Kandidaten an. Hier waren insgesamt 109.403 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Gewählt haben 66.654 Personen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 60,9 Prozent (2005: 66,2 Prozent). Dabei erhielt Hendrik Wüst (CDU) aus Rhede 32.611 Stimmen (49,6 Prozent). Er vertritt weiterhin den Wahlkreis im Landtag.
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 31.832 Zweitstimmen (48,3 Prozent), die SPD 18.182 (27,6 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 6.764 (10,3 Prozent), die FDP 4.522 (6,9 Prozent), DIE LINKE 2.164 (3,3 Prozent), Sonstige 2.430 (3,7 Prozent).
Im Wahlkreis Borken II mit den Kommunen Ahaus, Gronau, Heek, Legden, Schöppingen, Stadtlohn und Vreden waren insgesamt 109.182 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt. Gewählt haben 63.827 Personen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 58,5 Prozent (2005: 64,1 Prozent). Bernhard Tenhumberg (CDU) aus Vreden erhielt 32.234 Stimmen (54,4 Prozent) und zieht damit wieder in den Landtag ein.
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 31.015 Zweitstimmen (49,2 Prozent), die SPD 16.378 (26,0 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 5.673 (9,0 Prozent), die FDP 5.035 (8,0 Prozent), DIE LINKE 2.540 (4,0 Prozent), Partei Bibeltreuer Christen 101 (0,2 Prozent), Sonstige 2.277 (3,6 Prozent).
Zum Wahlkreis Coesfeld I – Borken III gehören Gescher, Heiden, Raesfeld, Reken, Südlohn und Velen aus dem Kreis Borken sowie Billerbeck, Coesfeld, Havixbeck und Rosendahl aus dem Kreis Coesfeld. Wahlberechtigt waren hier insgesamt 110.472 Bürgerinnen und Bürger. Gewählt haben 71.076 Personen. Damit lag die Wahlbeteiligung bei 64,3 Prozent (2005: 70 Prozent). Bernhard Schemmer (CDU) aus Reken bekam hier 37.809 Stimmen (53,9 Prozent). Auch er gehört damit weiterhin dem Landtag an.
In diesem Wahlbezirk erhielt die CDU 34.668 Zweitstimmen (49,3 Prozent), die SPD 17.530 (24,9 Prozent), BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN 7.750 (11,0 Prozent), die FDP 5.348 (7,6 Prozent), DIE LINKE 2.263 (3,2), Sonstige 2.781 (4,0 Prozent).
Weitere Informationen zur Landtagswahl im Kreis Borken gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/wahlen. [/spoiler]

Über 83.000 Totenzettel und fast 12.000 Familienanzeigen

Arbeitsgemeinschaft „Genealogie Westmünsterland“ tagte in Gemen / Gründung einer Gruppe zur Höfeforschung geplant

Kreis Borken (pd). Ahnenforscher können im Westmünsterland mittlerweile auf einen reichen Fundus von Quellen und Dokumenten zurückgreifen. Die Sammlung der Arbeitsgemeinschaft Genealogie im Westmünsterland, die unter dem Dach der Kreisheimatpflege arbeitet, umfasst aktuell unter anderem 83.308 Totenzettel und 11.736 Stück Familienanzeigen. Diese Zahlen nannte der Sprecher der Gruppe, Alfons Nubbenholt aus Ahaus, am Samstag (15.5.) bei der Frühjahrstagung der Arbeitsgemeinschaft in Borken-Gemen. Rund 70 Interessierte waren in die Gaststätte Demming gekommen. [spoiler]
Der Vorsitzende des Heimatvereins Gemen, Albert Rentmeister, begrüßte die Gäste, informierte über die Geschichte Gemens und die Arbeit des Heimatverein. Rudolf Pierk aus Gescher erläuterte Neuigkeiten aus der Familienforschung. Dass das Interesse weiter steige, zeige unter anderem die Entwicklung der AG Genealogie. Aktuell zählt sie 176 Mitglieder, das sind 17 mehr als noch im Herbst vergangenen Jahres.
Bernhard Robers aus Vreden gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wichtige Hinweise zur Höfeforschung. Den Schwerpunkt legte er auf den Umgang mit Personenstandsregistern und -büchern, die für Familienforscher unverzichtbare Quellen sind. Für den Herbst verabredeten die Teilnehmer die Gründung einer Arbeitsgruppe „Höfeforschung“ innerhalb der AG Genealogie.
Die AG versucht Ahnenforschern die Arbeit unter anderem durch die Digitalisierung standesamtlicher Unterlagen, wie Geburts-, Heirats- und Sterbebücher, zu erleichtern. Alfons Nubbenholt erläuterte, welche Auswirkungen das neue Personenstandsgesetz auf die systematische Erfassung und Auswertung dieser Quellen für die Familienforschung hat. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer regten an, demnächst gemeinsam verschiedene Archive zu besichtigen. Auf dem Programm stehen außerdem ein Besuch des Oostgeldrischer Kontakttages für Genealogie, Bauernhof- und Regionalgeschichte in Groenlo im Herbst und die Teilnahme an den Mittwochstreffen der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung in Münster.
An vier Informationsständen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschließend über einzelne Themenbereiche schlau machen. Heinrich Büssing aus Stadtlohn gab Auskunft über digitalisierte Kirchenbücher, Georg Weitenberg, ebenfalls aus Stadtlohn, informierte über die Möglichkeiten eines speziellen Computerprogramms zur Ahnenforschung und die Homepage der AG, Rudolf Pierk beantwortete Fragen rund um Totenzettel, Familienanzeigen und die Mitgliedschaft in der AG. Und Alfons Nubbenholt stand für allgemeine Fragen rund um die Familienforschung zur Verfügung.
Weitere Informationen zur AG Genealogie gibt es im Internet unter www.wmgen.de. [/spoiler]

Raesfeld – Unfallflucht Zeugen gesucht

Raesfeld (ots) – (fr) Am Freitag wurde in der Zeit zwischen 14.45 Uhr und 15.45 Uhr ein auf der Silvesterstraße in Raesfeld-Erle abgestellter Citroen C2 angefahren und an der linken hinteren Fahrzeugecke beschädigt. Der Verursacher hatte sich trotz des angerichteten Sachschadens in einer Höhe von ca. 2.500 Euro von der Unfallstelle entfernt, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Hinweise bitte an das Verkehrskommissariat in Borken (02861 – 9000).

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 17.05.2010  14:38 Uhr

Vancouver ich komme! Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Zeiten ändern sich. Das ist mir heute mal wieder so richtig klar geworden. Nicht nur, dass die Hits aus den 80zigern mein Sohn als Oldies betitelt. Es ist mein Gewissen, ob vorhanden, oder nicht.  Es meldete sich. Komisch ist nur,  immer dann, wenn Es schweigen soll  wird es aktiv,  um seinen Senf dazu geben zu müssen. Warum lächelt es mir nicht zu wie falsche Freunde?  Und heute war es auch wieder da. Es tauchte aus der Versenkung auf wie Phönix aus der Asche, denn ich habe mich dazu durchgedrungen, endlich meinen Flug nach Vancouver zu buchen. Noch einige Tage später, und ich hätte schwimmen müssen.  Vier Wochen Großstadt, wohnen direkt am Pazifik. Da kann doch nur jedes Herz  jubeln und Puzelbäume schlagen. Ja, das dachte ich auch. Aber spätestens bei der Online-Buchung kamen mir die ersten Zweifel. Das fing bei der Zeitangabe schon an. Zwei, drei, oder vier Wochen? Und dann der Preis, puh, ganz schön teuer. Und was  alles passieren kann, wenn ich so lange weg von zu Hause bin! Die Wohnung kann abbrennen, mein Heimatreport hat keine Besucher, die Steuer braucht dringend irgendwelche Angaben, Silberfische siedeln sich in meiner Badewanne an, und, und, und. [spoiler]
Oje, dachte ich. Erinnerungen an meine Jugend kamen hoch. Als ich mit 17 Jahren sechs Wochen Canada buchte, war mir einfach alles „so was von egal“. Keine Kohle, aber die Welle gemacht.  Ok, vier Wochen. Muss sich ja lohnen. Bestätigen? Bestätigung ausgeführt.
Aber dann ging es weiter im Text. Reiserücktrittversicherung! Mein Sohn, von Haus her ein Sparfuchs, meinte nur: Mama, wofür? Die 70 Euro kann`ste dir doch sparen! Kann ich das? Ich kann kriegen Leiden im Rücken, im Knie, ist ja alles nicht mehr so frisch wie vor 40 Jahren, ich kann einen Infekt bekommen, oder ein eine plötzliche Flugangst, die wie ein Virus daher geflogen kommt, nistet sich bei mir ein und hat einen guten Wirt.  Das Problem löste ich dann schnell, in dem ich eine zweite Meinung einholte. „Auf alle Fälle abschließen“, sagte mir die vertraute Person. Habe ich dann auch getan. Aber was passiert, wenn der Vulkan auf Island weiter Asche in die Lüfte versprüht? Zwischenlandung in London. Dann sitze ich da fest. Und dann? Ich will nicht zur Queen, ich will zu meiner Schwester. Jetzt kamen mir neue Zweifel. Was ist, wenn meine Schwester plötzlich in Toronto bleiben muss, aus irgend einem wichtigen Grund? Was soll ich dann vier Wochen alleine in Vancouver? Ich, Landpomeranze in einer Weltstadt?
Dann  plötzlich hatte ich die Eingebung: Jeder Fluss fließt weiter,  die Welt macht was sie will, mit mir, oder ohne mich. Die Steuer kann warten, der Heimatreport wird aus Canada gefüttert, aber  nur eins wird es nicht mehr geben: Das JETZT und das HEUTE. Und: Wenn nicht jetzt, wann dann? Und das Geld, ja das ist total Nebensache, denn wie sagte meine Oma immer: Petra, dass Totenhemd hat keine Taschen. Kluge Frau. Immerhin ist sie 97 Jahre alt geworden.  Und dann hatte ich noch eine Eingebung! Wenn ich nicht mehr kann, dann nützt mir die Kohle auf der Bank auch nichts. Aber meine Erinnerungen, die kann mir keiner nehmen. Plötzlich war ich wieder 17 Jahre  alt und hatte den Elan von früher. Kluge Petra!!!!!
…..ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, lief nie durch San Franzisco in zerschlissenen Jeans…….la,la, la, la…..aber durch Vancouver…..la, la,la….[/spoiler]

Spruch am Sonntag!

Wichtig ist nicht, besser zu sein als alle anderen.
Wichtig ist, besser zu sein als du gestern warst!
Japanische Weisheit

3. Dragonboat-Cup Borken -Kampf der Drachen auf dem Pröbstingsee

Mächtig viel Verkehr gab es am Samstag auf dem Pröbstingsee in Borken-Hoxfeld, wo der 3. Dragonboat-Cup ausgetragen wurde. 58 Mannschaften kämpften mit ihren Drachenbooten um den Sieg, doch nur die drei Besten durften am späten Nachmittag um den goldenen Wanderpokal kämpfen.

Bestritten wurden die Rennen in ca. 12,50 m langen und ca. 1,16 m breiten Drachenbooten, die mit maximal 20 Paddlern, einem Steuermann und einem Trommler besetzt werden. Während der Steuermann am Heck des Bootes die Richtung angibt, sorgt der Trommler am Bug für den Ruder-Takt. Gepaddelt wird das Rennen über eine Distanz von 250 Metern.

Die schätzungsweise 6000 Besucher bestaunten die langen Boote und feuerten begeistert die Mannschaften an. Selbst Petrus hatte ein Einsehen und drehte, wohl extra für diesen Tag, den Regenhahn zu, worüber sich nicht nur Sportler und Besucher, sondern besonders Andreas Brill von Borken-Marketing freute.

Für das leibliche Wohl war mit vielen herzhaften Leckereien gesorgt und im Medienzelt konnten sich Besucher an einer Wii im (virtuellen) Paddeln versuchen. Der Dragonboat-Cup war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg und ein interessantes Ausflugsziel für die ganze Familie.

Den Sieg, und damit den goldenen Pokal, erkämpfte sich das Team „Pröbsting Pirates“ der Firma Fooke.

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Schützenvorparade in Erle

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Aufgrund des schlechten und unbeständigen Wetters wurde die Vorparade des Bürgerschützenvereins Erle kurzerhand und spontan verlegt. Statt, wie angekündigt, unter den Kastanien am Ekhornsloh wird an dem Feuerwehrhaus an der Silvesterstraße gefeiert. Der Laune und dem Spaß schadet es nicht. Hier die ersten Bilder.

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Gedanken zum Vatertag!

Dem ehemaligen amerikanischen Präsidenten Richard Nixen gebührt der Dank aller Väter. Er erhob nämlich 1974 den Vatertag offiziell in den Rang eines Feiertages – allerdings für den dritten Sonntag im Juni.
Die Väter in Deutschland haben sich „Christi Himmelfahrt“ als ihren Tag auserkoren. Dieser Tag bezeichnet die Rückkehr Jesus Christi, Sohn Gottes, zu seinem Vater in den Himmel. Wem Ehre gebührt, der soll diese dann auch feiern! Und welcher Tag wäre für unsere Väter und Männer passender, als eben „Christi Himmelfahrt“. Das Himmelreich kann ja so nah sein. Und wenn ich an die vielen strahlenden Augen unserer Männer denke, die singend, lachend, mit Bollerkarre oder im Kreise von Gleichgesinnten „ihren“ Tag feiern, dann verliert der „Muttertag“ an  Bedeutung. Ein Blumenstrauß zum Frühstück, ein Gedicht von den Kindern, gekoppelt mit einem Marmeladen-verschmierten Kuss, lässt jedes Mutterherz höher schlagen. Hier spiegelt sich die Bescheidenheit der Frauen wider. Unsere Männer nehmen sich gleich an einem ganzen Tag eine Auszeit von dem sonst so stressigen Ehealltag. Die Natur mit allen Sinnen genießen. Das bedeutet aber auch, dass an diesem Tag die meisten alkoholbedingten Unfälle passieren. Und dann heißt die Fahrt nicht mehr  „Christi Himmelfahrt“, sondern Lirum-, Larum….Delirum. Und wie das Wort Delirium übersetzt schon aussagt: Aus der Furche sein. Na dann können wir Frauen ja mal so richtig aufatmen! Denn da kann der Vatertag heute bei vielen Männern auch nicht mehr viel Schaden anrichten. Feste muss man(n) halt feiern, wie sie kommen. Hauptsache jeder findet anschließend seine Spur/ Furche wieder. Zur Not mit einem Aspirin, der tröstenden Hand seiner Frau und den laut fröhlich tobenden Kindern. Ach ja der „Vatertag“. Wie schön, dass es ihn gibt, den Vater und den Tag!

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