Start Blog Seite 858

Arno Brömmel neuer 2. Schriftführer im Ortsmarketing Raesfeld

Bei der Jahreshauptversammlung des Ortsmarketings Raesfeld (OMR) standen Neuwahlen an. Arno Brömmel übernimmt das Amt des 2. Schriftführers. Lucia Schulte Kellinghaus schied aus privaten Gründen aus diesem Amt aus. Ansonsten sind alle, wie folgt, einstimmig gewählt worden.
Stefan Nießing 1. Vorsitzender (für ein Jahr). stellvertretender Vorsitzender ebenfalls für ein Jahr Helmut Ackmann.

1. Kassierer Ralf Steiger und 2. Kassierer Oliver Cichowski.
1. Schriftführer Volker Hüppe und 2. Schriftführer Arno Brömmel

Foto: Reinhard G. Nießing

Das Erler Schützenfest-Buffet

0

logo-brommel
Samstag zu lange gefeiert? Keine Lust am Sonntag zu kochen? Kein Problem
Ihr Buffet-Spezialist bietet am Sonntag, 30. Mai 2010 ab 12 Uhr
„Das Erler Schützenfest-Buffet“
im Schützenfestzelt an der Marienthaler Straße für die ganze Familie an.
Preis pro Person: 12 Euro
Kinder bis 10 Jahre zahlen den 1/2 Preis.

Reservierungen bitte unter: 02865/204918 oder 0171-605 40 84

Neue Erler Pins sind da!

0

Achtung!

Die neuen Pins mit den 3 Eichhörnchen sind neu eingetroffen. Erhältlich sind diese ab sofort für 2 Euro  in  der Gaststätte Brömmel-Wilms und im Schützenfestzelt.

Raesfeld – Kupferfallrohre demontiert und entwendet

Raesfeld (ots) – (dh) In der Zeit zwischen Dienstag, 16.00 Uhr und Donnerstag, 11.00 Uhr, demontierten unbekannte Täter an einem Mehrfamilienhaus an der Straße „St. Sebastian“ ein zirka drei Meter Kupfer-Fallrohr im Gesamtwert von etwa 50 Euro. Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Fahrzeuge oder Personen bemerkt haben, sich mit der Kripo in Borken (02861 – 9000) in Verbindung zu setzen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 27.05.2010  15:47 Uhr

Raesfeld – Einbruch geklärt

Raesfeld (ots) – (kw) Ein Einbruchsdiebstahl aus Dezember 2009 konnte nun geklärt werden. Im Dezember war eine Restpostenhalle in Raesfeld Ziel eines Einbruchs. Eine gläserne Schiebetür war aufgehebelt worden. Aus einer Registrierkasse war Geld entwendet worden. Anhand eines Fingerabdrucks konnte nunmehr ein tatverdächtiger Borkener ermittelt werden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 27.05.2010  12:42 Uhr

Raesfeld – Alarmanlage beschädigt

Raesfeld (ots) – (kw) Unbekannte Täter beschädigten am Samstag gegen 03.30 Uhr eine Alarmanlage einer Kfz-Werkstatt an der Borkener Straße. Die unbekannten Täter stiegen auf das Vordach des Haupteingangs und traten dort die Alarmanlage ab. Aufbruchspuren konnten nicht festgestellt werden. Hinweise werden an die Kriminapolizei in Borken unter 02861 – 9000 erbeten.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 26.05.2010  11:48 Uhr

Deutsch-kamerunische Freundschaft -Bischof aus Kamerun im Rathaus

Raesfeld (pd). Die Festwochen zum 150-jährigen Jubiläum der Pfarrkirche St. Martin in Raesfeld endeten mit dem ökumenischen Pfarrfest rund um das Raesfelder Rathaus.

Auch eine Gruppe aus der Partnergemeinde Sacre Coeur in Edea, Kamerun war eigens für die Feierlichkeiten angereist. Angeführt wurde die Besuchergruppe von Bischof Jean Don Bosco Ntep.
Am letzten Tag seines Aufenthalts in Raesfeld besuchte Bischof Ntep gemeinsam mit Pastor Arntz und Mitgliedern des Missionskreises das Raesfelder Rathaus. Bei seinem Gespräch mit Bürgermeister Andreas Grotendorst zog er ein Resümee seines Besuches und dankte den Menschen in der Pfarrgemeinde St. Martin für die herzliche Aufnahme. „Seit Freitag bin ich in Raesfeld vielen Freunden begegnet!“ Vor allem aber dankte er für das große Engagement der Raesfelder in ihrer Partnergemeinde in Kamerun und nannte als Beispiel ein rein aus Raesfelder Mitteln finanziertes Palm-Plantagen-Projekt. [spoiler]

Bürgermeister Andreas Grotendorst betonte, dass die Gäste aus Kamerun das ökumenische Kirchenfest bereichert hätten und übergab Bischof Ntep und seinen Begleitern aus Edea einen Bildband aus Raesfeld, „damit Sie auch in ihrer fernen Heimat ein Bild der Partnergemeinde vor Augen haben.“
In entspannter Atmosphäre ließ man den Besuch ausklingen. Übrigens war man sich darüber einig, dass man im Wunschfinale bei der WM in Südafrika Deutschland gegen Kamerun sehen sollte.

Zum Abschluss verewigte sich Bischof Ntep im Golden Buch der Gemeinde Raesfeld mit den folgenden Worten: „In Erinnerung an meinen Aufenthalt in Raesfeld und an die alte deutsch-kamerunische Freundschaft. Gott schütze Raesfeld und das Rathaus.
Bilder:
Bischof Jean Don Bosco Ntep trägt sich ins Goldene Buch der Gemeinde Raesfeld ein.
Bürgermeister Andreas Grotendorst begrüßte neben Pastor Arntz und Mitgliedern des Missionskreises den kamerunischen Bischof Jean Don Bosco Ntep und dessen Begleiter im Raesfelder Rathaus.

Nichts für ungut, liebe Oma!

Wir als Frauen hadern doch alle mit unserem Alter. Die Einen mehr, die Anderen weniger. Nur alterslos möchte ich nicht sein, und deshalb mache ich über meine zurückliegenden Jahre, in Zahl ausgedrückt, kein Geheimnis. Obwohl es mich dann doch schon freut, wenn jemand „junge Frau“ zu mir sagt. Immerhin besser als „alte Oma“. Um Frauen  richtig anzusprechen zu können von denen man(n) nicht den Namen kennt,  benötigt schon ein wenig Fingerspitzengefühl. Ein klares Problem  für die Männerwelt, es sei denn, sie sprechen alle weiblichen Wesen mit „Alte“ an.
Als ich mit 29 Jahren flott mit dem Rad, mein kleiner Sohn im Fahrradkörbchen, über Norderney radelte, riefen sich zwei Jungs zu: „Mach mal für die Oma Platz“. Ich bin fast vom Fahrrad geflogen, so baff war ich.
Liebe Oma, nichts für ungut jetzt, aber wie du auf dem Foto mit 72 Jahren sah ich nun wirklich nicht aus. Zirka drei Jahre später, knapp mal 32 Lenze jung, gerade aus dem Urlaub gekommen, knackig braun, lange blonde Haare, flippige Klamotten an, gute Figur, besuchte ich meine Mutter in der Nähe von Frankfurt. Auf der Dorfstraße pfiffen einige Herren der Schöpfung hinter mir her. Lachend drehte ich mich um (ja, ich weiß, das tut eine Dame nicht).  Mama, hätte ich mal auf dich besser gehört,  denn just in dem Moment sagte der Eine zum Anderen: „Nee, viel zu alt“. Mein Selbstbewusstsein war platter als der Asphalt auf der Straße. Nie wieder werde  ich auf das vogelstimmenähnliche Zwitschern fremder Männer reagieren, schwor ich mir. [spoiler]
Gestern aber passierte wieder etwas, was ich bis jetzt noch nicht so richtig einordnen kann: Ich stand mit meinem PKW am Flughafen Weeze am Straßenrand und wartete nur noch auf eine SMS meines Sohnes,  ob alles klar gegangen ist mit seinem Abflug, als mir eine fröhliche Stimme etwas was zurief.  „Junges Fräulein, hier können sie aber nicht parken!“  Mein erster Gedanke war: Petra du hast dich verhört. Zweiter Gedanke: Der meint nicht mich.  Doch, er meinte mich. Und dann kam er auch noch auf mich zu, lächelte, schob seine Sonnenbrille wie George Clooney mit einer coolen Geste auf den Kopf und ließ seine Hände lässig in die Taschen seines  Blaumanns gleiten.   Fräulein und jung. Jung und Fräulein, quasi Jung-Fräulein. Ich konnte es kaum fassen. Es liegt an der tief stehenden Abendsonne und der Typ hat dadurch eine Erscheinung, fiel mir  ganz spontan ein. Nur nicht lächeln, sagte mir eindringlich mein Verstand. Und außnahmsweise war das genau richtig. Denn was ihn zu dieser doppeldeutigen Anrede veranlasste war mir schnell nach dem zweiten Satz klar. „Wenn sie jetzt nicht hier weg fahren, dann schleppen wir sie ab“. Hilfe! Jetzt bekam ich es mit der Angst, denn das war zu viel für eine Frau in meinem Alter: Jung-Fräulein und Abschleppen. Soviel Ehre in meinem Alter konnte ich doch nicht ertragen und ich gab schleunigst Gas. Dann doch lieber „Oma“ und einige Sorgen weniger. Zehn Minuten kam dann auch die erlösende SMS meines Sohnes: „Mama, alles klar. Gute Heimfahrt“.[/spoiler]

Raesfeld – Scheibe eingeworfen

Raesfeld (ots) – (kw) Am Montag warfen gegen 23.30 Uhr bislang unbekannte Täter ein Dachfenster eines Einfamilienhauses am Linnenweg ein. Zuvor hatte der unbekannte Täter eine Grableuchte vom Friedhof am Linnenweg entfernt. Die benutzte er um die Wohnzimmerscheibe einzuwerfen. Insgesamt entstand ein Schaden in Höhe von einigen hundert Euro. Hinweise auf den unbekannten Täter werden an das Kriminalkommissariat in Borken unter 02861 – 9000 erbeten.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 25.05.2010  15:18 Uhr

Chocolate Chip Cookies (Schokoladenkekse)

Chocolate Chip Cookies (Schokoladenkekse) – 25 – 30 Stück

250 g Margarine
250 g brauner Zucker
Prise Salz
2 Eier
Vanillezucker, Prise Salz
1 gestr. TL Backpulver, 1/4 TL Natron
360 g Mehl
3 Tafeln grob gehackte ZB-Schokolade oder 300 g Schokotropfen

Zubereitung:

Butter, Zucker, Salz einige Minuten mit dem Mixer sehr schaumig rühren, dann die Eier gut unterschlagen. Zuletzt Mehl, Backpulver und Natron kurz dazurühren, bis sich ein glatter Teig ergibt. [spoiler] 2/3 der Schokolade unterheben. Teig teelöffelweise als Kugeln von etwa drei Zentimetern Durchmesser mit großem Abstand auf ein gefettetes Blech setzen, mit der restlichen Schokolade bestreuen, mit einem Messerrücken etwas platt drücken. Bei 190 Grad (Umluft 170 Grad) etwa 12 bis 15 Minuten lang hellbraun backen. Nicht zu dunkel werden lassen – das trocknet die Cookies aus.

Die klassischen US-Kekse, sehr schnell gebacken und frisch verzehrt am besten. Variationen: Karamelbonbons (hart oder weich) zerhacken und unter den Teig geben, zum Teil weiße Schokolade verwenden, gehackte Nüsse oder Rosinen dazugeben.

Das Rezept stellte mir freundlicher Weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung. [/spoiler]

150 Jahre St. Martin Raesfeld -großes Jubiläumsfest

Bei strahlendem Sonnenschein feierte die St. Martin Kirche in Raesfeld ihr 150 – jähriges Jubiläum. Rund um den Rathausplatz herrschte reges Treiben, viele Stände und Aktivitäten lockten große und kleine Besucher.
[nggallery id=232]

Fotos: Ludger Picker

Einen Film gibt es auf Borio.TV >>> klick hier:

Nostalgische Modenschau -150 Jahre St. Martin Raesfeld

 Oma geht zur Kirche, schicke Ausgehkleider, gepunktete und festliche Kleidung, Matrosenlook, groß gemusterte Tageskleider und vieles mehr von anno dazumal versetzte die Seniorinnen und Senioren in alte Erinnerungen.

150 Jahre St. Martin Raesfeld

Wie Anne Arntz: „Genau dieses gepunktete Kleid war mein Kleid bei der Abi-Abschlussfeier“. Zu Gast im Festzelt hinter dem Rathaus waren auch Gäste aus Kamerun. Auf meine Frage, wie sie  denn die Modenschau aus vergangenen Tagen finden, sagte Pater Raphaell etwas sehr schönes und sinniges: „Diese Mode finden wir ganz wunderbar und es ist sehr beeindruckend zu sehen, wie die alten Leute mit ihrem Alter umgehen können. Das bedeutet auch, das sie das Böse und das Schlimme so einfach überwinden und überstehen. Das finden wir sehr super!“

Festliche geschmückte St. Martin Kirche Raesfeld

Anlässlich des 150. Jubiläumsjahres erstrahlt   die  St. Martin Kirche in Raesfeld  in einem festlichen Licht. Das Innere der Kirche ist  sehr schön geschmückt und der Raesfelder Fotograf Reinhard G. Nießing hat die schönen Lichtstimmungen  auf sich wirken lassen und fotografisch  einfangen können. „Vielleicht teilen auch andere Bildbetrachter meine Auffassung darüber, dass wir zu Pfingsten 2010 einen sehr schönen Ort der Besinnung und Einkehr besitzen, zur Meditation und Inspiration. Gott sei dank“, so Reinhard G. Nießing, der mir diese schönen Fotos zur Veröffentllichung geschickt hat.
http://www.schaufensterfeeling.de/

[nggallery id=230]

Spruch am Sonntag!


„Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt.“
Antoine de Saint-Exupéry

Schermbeck -das Tor zum Münsterland

0

[singlepic id=6246 w=320 h=240 float=left] Ein schönes Örtchen, das kleine Schermbeck.  Es liegt direkt an der  Grenze  zwischen   Niederrhein und dem Münsterland   und wird auch als  das Tor vor dem Ruhrgebiet genannt.  Dabei ist dieser Ort  mit einer Gesamtfläche von 110,74 Quadratkilometer  und mit rund 14 000 Einwohner gar nicht so klein.  Altschermbeck, Bricht, Damm, Dämmerwald, Gahlen, Overbeck und der Weselerwald gehören zu Schermbeck.
Schembeck gehört zum Kreis Wesel. Jetziger Bürgermeister ist Ernst-Christoph Grüter (CDU) und dieser ist vor Jahren in die Fußstapfen seines Vaters getreten. Bedingt durch die gute Autobahnanbindung A31 ist Schermbeck nicht nur beliebt als Wohnsitz von Menschen  die im Ruhrgebiet arbeiten, sondern hat auch einiges an  Sehenswürdigkeiten zu bieten.  Zahlreiche Fahrradtouristen  genießen jährlich das schöne Ambiente in und rund um Schermbeck.
Ein Städtchen mit Vergangenheit, denn der Name „Scirenbeke“  wurde erstmalig 799  vom heiligen Liudger in seinem Schreiben an das Kloster Werden erwähnt. Schermbeck ist als Ortschaft somit mindestens 1.207 Jahre alt. Grenzen, Besetzungen, Pest, Kirchspiele, Burg, mehrere Stadtbrände sowie zahlreich unterschiedlich  wechselnde Wirtschaftszweige  waren in Schermbeck angesiedelt. Da gab es u.a. ein Tuchgewerbe, Töpfereien sowie Ziegel und Dachziegelwerke. Die Geschichte dieses Örtchens ist mehr als wechselhaft. Siehe auch wikipedia.org

Besondere Sehenswürdigkeiten: [spoiler]
1. Die ehemalige Reformierte Kirche. Der achteckige Zentralbau wurde 1786 eingeweiht. Seit 2004 Sitz der Kulturstiftung unserer Gemeinde und es finden dort regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt.
2. Die Ludgeruskirche. Die katholische Pfarrkirche ist ein neuromanischer Bau aus dem Jahre 1914/15, mehrere Vorgängerbauten, frühester St.Dionysius, wahrscheinlich schon vor 800 n. Chr., standen an dieser Stelle.
3. Die Georgskirche. Die, spätgotische, evangelische Pfarrkirche St. Georg stammt aus dem 14./15. Jahrhundert. Bei den Stadtbränden 1425, 1483, 1742 und 1945 wurde der Bau beschädigtmit dreiteiligem Altarbild aus der Werkstatt von Derick Baegert, die Burgmühle von 1319 mit Mühlenteich, die Burg (Privatbesitz) mit Burgtor, das Heimatmuseum (in einem alten Bürgerhaus von 1566).
4. Altes Ackerbürger- oder Handwerkerhaus. Erbaut 1566/69  und  1985-87 komplett restauriert. Heute beherbergt  das Handwerkshaus  das Heimatmuseum
5. Das Wasserschloss. es wurde um 1300 als klevische Landesburg erbaut. Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach zerstört, beschädigt und umgebaut. Seit 1662 ist sie in Privatbesitz.
6. Die Burgmühle. Die obere Burgmühle wurde urkundlich erstmalig 1640 als „neue Mühle“ erwähnt.
Um diese Burg -im klevischen Bereich- bildete sich eine Ansiedlung, das spätere Neuschermbeck. Zu dieser Zeit -Ende des 13., Anfang des 14. Jahrhunderts- kommt es zur endgültigen Teilung der Gerichtshoheit zwischen dem Grafen von Kleve und Ritter Wessel von Lembeck. [/spoiler]
[nggallery id=229]

Den Lebens-Schmerz in Lebens-Freude wandeln

Seminar für Frauen beschäftigt sich am 9. und 10. Juli mit der Künstlerin Frida Kahlo / Es sind noch wenige Plätze frei

Kreis Borken (pd). Eine schöpferische Spurensuche können interessierte Frauen am 9. und 10. Juli im DRK-Bildungshaus in Borken unternehmen. Die Gleichstellungsstellen des Kreises und der Stadt Borken laden zu einem Seminar rund um die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo ein. Die Kunst- und Ergotherapeutin Heike Schönborn-Jösch wird sich mit den Teilnehmerinnen auf künstlerische Weise auf den Weg zu den Quellen von Kraft und Lebensfreude begeben. Die Lust am kreativen Tun steht im Mittelpunkt. Künstlerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. [spoiler]
„Frida Kahlo steht als Beispiel für viele Frauen, die sich trotz schwerer Schicksalsschläge, Erkrankungen und Verluste ihre Lebensfreude bewahrt haben“, betont Anna Grütering-Woeste, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Borken. Die mexikanische Künstlerin entwickelte trotz vieler Rückschläge eine unglaubliche Schöpferkraft und Lebenslust. Früh an Kinderlähmung erkrankt, wurde sie mit 18 Jahren bei einem Busunfall so schwer verletzt, dass sie ein ganzes Jahr das Bett hüten musste. Ihr weiteres Leben war begleitet von Schmerzen und Trauer über ihre, durch den Unfall bedingte, Kinderlosigkeit. „Dennoch war sie eine kraftvolle, politisch engagierte, erfolgreiche, lustvolle und lebensfrohe Künstlerin, die viel liebte und viel geliebt wurde“, so Irmgard Paßerschroer, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Borken. In dem Workshop besteht Gelegenheit, die heilsame Kraft von Gestaltung und Musik, Imagination und Phantasie, Körperarbeit und Bewegung kennen zu lernen.
Das Seminar findet am Freitag, 9. Juli, von 14 bis 21 Uhr und am Sonntag, 10. Juli, von 10 bis 15 Uhr im DRK- Bildungshaus Umwelt & Gesundheit an der Burloer Str. 148 in Borken statt. Die Kosten betragen 50 Euro inklusive eines Mittagessens am Samstag. Anmeldungen sind noch möglich bei Irmgard Paßerschroer, Tel.: 02861/822106, und Anna Grütering-Woeste, Tel. 02861/939297. Weitere Informationen zur Referentin gibt es im Internet unter www.atelierkunstundtherapie.de. [/spoiler]

Seemann Ahoi -150 Jahre St. Martin Kirche Raesfeld

0

Eine Modenschau der besonderen Art gab es beim Senioren-Nachmittag im Zelt hinter dem Rathaus. Mit diesem Film gehen Grüße nach Essen. Viel Spaß. Den kompletten Film gibt auf Borio.TV >>>

Schermbeck und seine Baumpatenschaften -einfach herrlich!

Jede Gemeinde hat Eigenheiten, woran sich die Bürger erfreuen können. Erle hat den höheren Kirchturm als Raesfeld und bekommt dazu noch eine öffentliche Besuchertoilette. Die Raesfelder haben einen Erler Bürgermeister und schicken dafür ihren Pastor nach Erle. Nun, wenn das nicht gerecht verteilt ist!
Schermbeck ist unsere Nachbargemeinde. Viele Internas kommen nicht nach Raesfeld rüber. Deshalb habe ich mich dort mal umgeschaut und stellte fest: Ein wirklich schönes Dorf mit vielen schnuckeligen Ecken und Sehenswürdigkeiten. Aber auch hier gibt es kleine Nickeligkeiten, welche den Schermbeckern Anlass geben,  sich damit näher auseinander zu setzen.
Heute fange ich mal mit den Baumpatenschaften auf der Mittelstraße an…[spoiler] worüber sich meine Freundin Gedanken machte.
Damit haben sich die FrauenpowerInnen vor Jahren schon beschäftig: Warum gibt es in unserer Sprache auf der männlichen Seite HERRLICH (=sooo schön) und auf der weiblichen das DÄMLICH (wirklich dumm). Auch  FRAULICH (=weiblich gerundet) klingt eben nicht so HERRLICH. Diese Diskussion auf diesem Emanzipationsnebenschauplatz blieb, soweit ich das weiß, ziemlich ergebnislos: Geändert hat man/frau damit nichts.
Bei meinem letzten Besuch in Schermbeck habe ich nun einige Bäume auf der Mittelstraße gesehen, die mit beeindruckenden Plaketten verziert waren. Auf meine Frage hin erklärte man mir, dass es sich hierbei um Patenschaften für eben diese Bäume handele und damit die Pflege jeweils sicher gestellt sei.
Aha! Von einer Reise aus den USA kenne ich das US-amerikanische Pendant dazu. Hier kann man Highways bzw. deren Bezeichnung „kaufen“. Damit stellt man dann sicher, dass der eigene Name allen Nutzern dieser Schnellstraße bekannt wird (hier wäre dann WULFGÄNG-EATER-AUTOBAHN oder der GUNTHER-BACK-RUHRSCHNELLWEG). Wie genau das funktioniert, weiß ich leider nicht. Sicher zu sein scheint: Es kostet mehr als eine Handvoll Dollar, pflegt vielleicht die Straße, aber mit Sicherheit das Image und ist eine hübsche Idee zur Geldgewinnung. Nach Lassie, Fury und Dallas schließlich „The-Tree-Sponsorship“ –und das in Schermbeck.
So ranken sich also mitten im Ort wahlweise die Schlingpflanzen um einige Patenschafts-Kugelakazien oder die ordentlich in Runde gesetzten Primeln und Stiefmütterchen stehen vielfarbig um ihren Stamm. An manchen Tagen schmücken auch bunte Bänder das Laub.
Die Plaketten scheinen mir zu groß für die Stämme, aber das macht ja nichts – die Bäume werden ja bestimmt noch wachsen. Denkbar sind auch pflegende Hände, die (nach dem Motto „Tuet gutes und schweiget darüber“ unerkannt tätig sind. Die haben dann womöglich nicht einmal eine Plakette gekauft und kümmern sich Trotzdem!
wie dem auch sei –
Beim nächsten Besuch schaue ich mir einmal genau an, wer da PR-mäßig sozial die Bäume betreut und vor allem: wer NICHT….
Dann laufe ich durch die Schermbecker Sponsorenallee und finde das HERRLICH, oder…?
Verfasserin der Glosse ist der Redaktion bekannt. [/spoiler]

Emergency-Room in der Gaststätte Brömmel-Wilms

KlooSo, jetzt kann den vielen Touristen im Dorfkern von Erle ja nichts mehr passieren. Für ihre schnell auftretende Notdurft ist im Emergency-Room gesorgt. In der Gaststätte Brömmel-Wilms wird Ihnen geholfen. Rein gehen, freundlich nachfragen und schon ist das  „Ich muss mal Problem“ gelöst. Nur für mich ist es ein etwas komisches Gefühl, das geliebte Klo bei Brömmel-Wilms zukünftig mit fremden Menschen teilen zu müssen. Hier in der Dorfkneipe kennt ja jeder jeden. Und bei rund 3700 Einwohnern ist es ja nicht verwunderlich, dass einem als Erler die Nachbarschaft bekannt ist. Also war es quasi auch mein Klo. Immer  picco-bello sauber und ich konnte ja ahnen, wer  da vorher drauf war, oder  hätte drauf sein können. Es bestand keine Fremd-Viren-Gefahr. Das ändert sich jetzt. Nicht, dass gerade bei uns Frauen der Vorraum von der Toilette mehr als nur das „stille Örtchen“ ist.  Hier trifft  man sich, hier konnte ich zwischen Tür und Angel mal schnell  Erfahrungen austauschen, grob gesagt: Frau war unter sich. Jetzt teilen wir uns Erler Frauen das WC mit wildfremden Menschen.  Also aufgepasst bevor es zum Gespräch kommt. Am besten bei „besetzt“ anklopfen und fragen, woher die Person kommt, denn schließlich sollen Dorfgeheimnisse nicht in die weite Welt hinaus getragen werden. Das gleiche gilt übrigens auch für das Männer-Klo. Aber diese stehen ja meinstens sowieso dicht beieinander, und Fremde kommen auch nur dann rein, wenn es sich um „ein größes Geschäft“ handeln sollte. Für die „Kleinigkeit“ gibt es hier im Dorf ja genügend Ecken und Hecken.
Und dann bereitet mir noch eine Sache große  Sorgen: Hoffentlich zeigen sich die Fremdbenutzer sozial und machen hinter sich die Bedürfnisanstalt wieder gründlich sauber! Nicht einfach verschwinden getreu dem Motto: Hier kennt mich doch keiner und nach mir die Sinnflut.

Klick mich