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Bundesverdienstkreuz für Erler Gerd Kirchner

Laudatio von Landrat Dr. Kai Zwicker:

Zur heutigen Überreichung des Bundesverdienstkreuzes an Herrn Gerhard Kirchner begrüße ich Sie alle ganz herzlich. Diese hohe Auszeichnung hat ihm der Herr Bundespräsident für seine besonderen Verdienste um Volk und Staat verliehen.

Mein besonderer Gruß gilt daher Ihnen, sehr geehrter Herr Kirchner, und Ihrer Familie. Mit dem Bundesverdienstkreuz würdigt der Bundespräsident Ihr langjähriges ehrenamtliches Wirken, vor allem Ihren unermüdlichen Einsatz in den Bereichen Sport und Wirtschaft.

Ich freue mich sehr, sehr geehrter Herr Kirchner, dass gerade Ihnen diese Ehrung zuteilwird, weil diese zum einen ein besonderer Dank für Ihr Engagement ist, das weit über ein pflichtgemäßes Bürgerverhalten hinausgeht. Zum anderen halte ich es für wichtig, dass wir alle mit Ihrer Auszeichnung darauf hingewiesen werden, dass Bürgerinnen und Bürger auch heute mit viel persönlichem Einsatz anderen Menschen unverzichtbare Dienste erweisen.

Leute im Fokus Gerd Kirchner
Gerd Kirchner verlässt Erle und zieht in die Schweiz

Insbesondere aus dem ehrenamtlich organisierten Vereinsleben hören wir oft, dass praktizierte Solidarität schwindet und stattdessen die Gesellschaft zunehmend nur noch als Adressat von eigenen Ansprüchen betrachtet wird. Ja, die Einsicht in die Verantwortung für sich und andere weicht mehr und mehr ungehemmtem Anspruchsdenken. Wenn wir solchen Tendenzen nicht entgegenwirken, trifft dies nicht nur die unmittelbar von Not Betroffenen. Nein, ohne Solidarität, persönliches Mit- und Füreinander sowie soziales Verantwortungsbewusstsein verliert unsere Gesellschaft ihren – doch bewusst auch von den Vätern des Grundgesetztes angelegten – humanitären Charakter.

Sie, sehr geehrter Herr Kirchner, kümmern sich! Sie packen an! Ihr gesellschaftliches Engagement beweist, dass in unserer Gesellschaft weiterhin grundlegende Werte gelebt werden. Bereits vor mehr als vier Jahrzehnten haben Sie damit begonnen, sich uneigennützig für Ihre Mitmenschen einzusetzen und damit Ihren ganz persönlichen Beitrag für ein gutes Zusammenleben zu leisten.

Viele der hier Anwesenden wissen um dieses außergewöhnliche Wirken, dennoch möchte ich Ihre ehrenamtliche Leistung kurz darstellen:

Meine Damen und Herren, 1973 trat Herr Kirchner in den Verein Eintracht Erle 69 zunächst als aktiver Fußballspieler ein. Bereits 1974 initiierte er als Spielertrainer den Neuaufbau der 1. Mannschaft des Vereins und übernahm überdies als Pressewart und Schriftführer erstmals Verantwortung im Gesamtvorstand. 1976 erwarb er die Übungsleiterlizenz „Abteilungsleiter im Bereich Fußball“ und wurde 1977 zweiter Vorsitzender des Gesamtvereins.

1980 wählten die Vereinsmitglieder Sie, sehr geehrter Herr Kirchner, zum ersten Vorsitzenden. Seitdem üben Sie dieses Ehrenamt mit großem persönlichem Einsatz aus. Neben den mit dem Amt verbundenen allgemeinen organisatorischen Pflichten kümmern Sie sich vor allem um die Planung der Aus- und Weiterbildung der Übungsleiter, Trainer, Schiedsrichter sowie Vorstandsmitglieder und leiten Versammlungen und Sitzungen. Seit etwa 20 Jahren verwalten Sie auch die Vereinsfinanzen, eine Aufgabe, mit der zuvor ein Steuerberatungsbüro beauftragt war.

In den Jahren 1981/82 übernahm Herr Kirchner, meine Damen und Herren, federführend die Planungen für den Bau eines Jugendraums. An dessen Realisierung beteiligte er sich 1983/84 ebenso tatkräftig wie am Bau des Rasenplatzes im Jahr 1993. Dabei verstand er es in der ihm eigenen Weise, vor allem auch die Jugendmannschaften zu Arbeitseinsätzen zu motivieren. Mit unermüdlicher Tatkraft setzte er sich zehn Jahre später für den Bau einer Sporthalle und 2009 für den Bau eines Umkleidegebäudes ein, begleitete federführend die erforderliche Planung und sorgte für die Finanzierung.

Sehr geehrter Herr Kirchner, Sie hatten wesentlichen Anteil daran, dass aus einem ehemaligen Fußballplatz eine moderne Sportanlage geschaffen wurde. Unermüdlich fördern Sie zudem die Jugendarbeit; motivieren die jungen Sportlerinnen und Sportler für die Vereinsarbeit und gewinnen sie für die Übernahme ehrenamtlicher Funktionen. Überraschend ist das nicht, sind Sie doch seit gut einem Vierteljahrhundert ja auch Ehrenamtsbeauftragter des Vereins.

Maßgeblich Ihrer Initiative ist somit die dynamische Entwicklung des Vereins Eintracht Erle zu verdanken, der inzwischen neben Fußball weitere Sportarten, darunter Basketball, Tennis, Volleyball, Gymnastik, Kinderturnen, Radsport und Karate, anbietet. Eintracht Erle 69 e.V. ist heute ein ausgesprochen attraktiver und leistungsstarker Breitensportverein mit vielen Abteilungen, dem inzwischen rund 1.000 Mitglieder angehören.

Last but not least – das aber nur bezogen auf den Sport –, meine Damen und Herren, vertritt Herr Kirchner seit 1995 den Verein außerdem im erweiterten Vorstand des Gemeindesportverbands Raesfeld.

Für diese, für Ihre langjährigen ehrenamtlichen Leistungen für den Sport, wurden Sie, sehr geehrter Herr Kirchner, bereits 1989 mit der Goldenen Nadel des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen gewürdigt. 2002 erhielten Sie vom Deutschen Fußballbund überdies eine Auszeichnung für Ihren vorbildlichen Einsatz.

Meine Damen und Herren, neben seinem vielfältigen Engagement im Sport war Herr Kirchner als ehrenamtlicher Prüfer der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen  von 1969 bis 1994 im Prüfungsausschuss für „Bürogehilfinnen/ Kauffrau für Bürokommunikation“ und von 1970 bis 2009 für den Bereich „Industriekauf­mann/-frau“ tätig. Dieses Engagement im Prüfungswesen wurde 1991 mit der Silbernen Ehrennadel und 2001 mit der Goldenen Nadel der Industrie- und Handelskammer geehrt.

Sehr geehrter Herr Kirchner, mit Ihrer gesellschaftlichen Einstellung, mit Ihrem unermüd­lichen Einsatz für Ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger sind Sie ein Vorbild für Bürgerengage­ment und solidarisches Handeln. Für Sie selbst, sehr geehrter Herr Kirchner, war dies immer ein selbstverständlicher menschlicher Dienst. Ich halte es jedoch für außerordentlich wichtig, dass die Öffentlichkeit auf ein Beispiel, wie Sie es geben, aufmerksam gemacht und zur Nachahmung aufgefordert wird.

Wir freuen uns alle, dass nun der Bundespräsident Ihr langjähriges, uneigennütziges und hilfreiches Wirken mit der Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland würdigt. Ich danke Ihnen im Namen der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises für Ihren beispielgebenden Einsatz und gratuliere Ihnen persönlich zu der hohen Auszeichnung. Ein großes Dankeschön auch an Ihre Familie, die nicht selten zurückstecken musste, wenn Sie Ihre Freizeit für die Allgemeinheit investierten. Ihre Unterstützung und ihr Verständnis ermöglichen erst das Engagement, das jetzt ausgezeichnet wurde.
Heute darf ich Ihnen, sehr geehrter Herr Kirchner, auch herzliche Grüße und Glückwünsche der Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Frau Hannelore Kraft, und des Regierungspräsidenten von Münster, Herrn Dr. Peter Paziorek, übermitteln.

Entscheidung bei „jugend creativ“: Die Gewinner bei der Volksbank Erle eG stehen fest

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Zuhause! Zeig uns deine Welt.“ lautet das Thema des 41. Internationalen Jugendwettbewerbs „jugend creativ“ der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Nun stehen die Gewinnerinnen und Gewinner in Erle fest. In Form von Zeichnungen und Malarbeiten setzten sich die Teilnehmer mit dem Thema Zuhause künstlerisch auseinander.

Am Montag tagte die Ortsjury, bestehend aus 3 Lehrern der Silvestergrundschule – Norbert Austerschmidt, Perdita Brügmann und Tanja Fischedick, der Künstlerin Eveline Kriwet aus Erle und Edgar Rabe von der Borkener Zeitung, in der Volksbank und wählte die Siegerbilder.

Die Volksbank Erle eG freut sich über eine große Resonanz auf den Wettbewerb und viele kreative Arbeiten der Kinder und Jugendlichen aus der Region. Die 198 bei der Volksbank Erle eG eingegangenen Wettbewerbsbeiträge im Bereich Bildgestaltung zeugen von spannenden Ideen und künstlerischem Talent und machten der Jury die Entscheidung nicht leicht. Zudem machten 78 Kinder beim örtlichen Quiz mit.

Die Sieger werden schriftlich benachrichtigt und auf der Homepage der Volksbank Erle eG bekannt gegeben. Außerdem werden alle bei der Volksbank Erle eG zum 41. Wettbewerb eingereichten Arbeiten im Rahmen einer Ausstellung anschließend veröffentlicht. Diese kann während der Öffnungszeiten in der Volksbank Erle besucht werden.

Für die Gewinner bei der Volksbank Erle eG geht „jugend creativ“ nun auf der Regionalebene weiter. Wenn ihre Arbeiten auch dort die Jury überzeugen, können sie Bundessieger und sogar internationaler Gewinner werden.

Der Jugendwettbewerb „jugend creativ“ wird schon seit 1970 von den Genossenschaftsbanken unter der Schirmherrschaft von Frau Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend veranstaltet und ist mit 1,5 Millionen Teilnehmern der weltweit größte seiner Art.

Raesfeld – Rücklicht eingetreten

Raesfeld (ots) – (dh) In der Zeit zwischen Freitag, 18.00 Uhr und Samstag, 08.00 Uhr haben bisher Unbekannte auf dem Linnenweg das Glas des rechten Rücklichtes eines geparkten Autos der Marke „KIA“ eingetreten. Dabei entstand ein Sachschaden in einer Höhe von zirka 100 Euro. Die Kripo in Borken bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 02861-9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 28.02.2011  10:12 Uhr

Interessengemeinschaft -Bürgermeister Andreas Grotendorst und 1. Beigeordneter Martin Tesing

Sitzungskarneval in Raesfeld. Bürgermeister Andreas Grotendorst und der Erste Beigeordnete der Gemeinde Raesfeld Martin Tesing auf politischer Mission.

„Das ist aber höchst interessant…
… und schau mal Martin. Das ist alles so schön bunt hier.
Vielleicht sollten wir unsere Amtsblätter auch demnächst bebildern. Das erhöht die Auflage und ist „bürgernah“. Und damit das nicht so teuer wird, nehmen wir halt schwarz/weiß Fotos. Das wird doch wohl noch im Budget enthalten sein, oder?
„Jetzt sag doch endlich auch mal was, Martin! Frau Gudel findet die Idee auch gut“

Karneval in Raesfeld 2011 – Erste Prunksitzung vom RCV

Volles Zelt, super Stimmung und vor allem: Ein abolutes Spitzenprogramm unter dem Motto: „Für Raesfelds Narren zählt allein, das Lachen und das Fröhlichsein“

Hinweis für alle Leser die  es noch nicht wissen: Die Fotos können auch vergrößert werden. Doppelklick auf das Bild, dann mit der Maustaste auf den Pfeil (erscheint immer dann, wenn der Mauscurser über das Bild geht)  jeweils nach rechts, oder links klicken (siehe Foto).

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„Zuhause! Zeig uns Deine Welt“ / Treffen der Ortsjury in der Volksbank Raesfeld

Foto: (v.l.n.r.): Ingrid Pallas, Erika Reichert-Maja, Wolfgang Laufs, Jasmin Krüger und Katja Wielebski.

Zum bereits 41. Mal konnten junge Künstler am Internationalen Jugendwettbewerb der Genossenschaftsbanken teilnehmen und ihre Kreativität unter Beweis stellen. Das Thema lautete in diesem Jahr „Zuhause! Zeig uns Deine Welt“. Nachdem der Abgabetermin nun verstrichen war, kam die Ortsjury zur Bewertung der Arbeiten der Raesfelder Schüler in der Volksbank Raesfeld zusammen. Dort galt es, die Auswahl der Ortssieger vorzunehmen. Auch in diesem Jahr war die Jury wieder mit fachkundigen Personen besetzt. Die drei Lehrer Wolfgang Laufs von der Alexanderschule sowie Ingrid Pallas und Katja Wielebski von der Sebastian-Grundschule wurden ergänzt um die Schülerin Jasmin Krüger und die Autorin Erika Reichert-Maja als weitere Jurymitglieder.

„Es ist faszinierend zu sehen, wie facettenreich und fantasievoll Kinder und Jugendlichen ihre Vorstellungen dazu dargestellt haben, was für sie ‚Zuhause‘ bedeutet“, sagte Oliver Cichowski, Vorstandsvorsitzender der Bank, mit Blick auf die eingereichten Malarbeiten. „Die Auswahl des diesjährigen Mottos hat einmal mehr die Interessen der Schüler angesprochen.“ Insgesamt wurden annähernd 400 Arbeiten zur Bewertung vorgelegt.

Auf die Altersgruppensieger warten nun attraktive Preise, die ihnen in Kürze überreicht werden. Sie dürfen sich zudem noch Chancen auf eine weitere Auszeichnung ausrechnen, denn alle Beiträge der Ortsieger auf den Plätzen eins bis drei werden an die Kreisjury weitergereicht. Am Ende winkt sogar die Chance auf einen der begehrten Landes- und Bundespreise. Die ersten Plätze auf Ortsebene belegen in ihren jeweiligen Altersklassen Jule Butenweg, Lisa Reimer, Carina Brömmel und Anna Heselhaus. Ab Ostern werden deren Bilder und weitere Arbeiten in der Kundenhalle der Volksbank Raesfeld in einer Ausstellung zu sehen sein.

Bewertet wurde nach einem Punktesystem, bei dem die richtige Interpretation der gestellten Aufgabe, die Ausdruckstärke und die Kreativität bei der Gestaltung ausschlaggebend waren.

Seit 1970 veranstalten die Genossenschaftsbanken den Internationalen Jugendwettbewerb „jugend creativ“ und rufen Schüler jedes Jahr auf, sich aktiv mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen künstlerisch-kreativ auseinanderzusetzen und dieses in ihren Bildern umzusetzen. Der Wettbewerb gilt mit rund 1,5 Millionen Beiträgen als weltweit größter seiner Art. Die Schirmherrin des 41. Internationalen Jugendwettbewerbs in Deutschland ist Dr. Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Babysitterboom in der Familienjobbörse -Kursus erfolgreich absolviert

Raesfeld (pd). “Füttern und Wickeln – kein Problem“, das sagen sich jetzt auch die Absolventinnen des letzten Babysitterkurses vom Raesfelder Familienzentrum. Nun begeben sie sich auf die Suche nach der passenden Aufgabe und bieten ihre Babysitterdienste in der Familienjobbörse (www.familienjobboerse.de) an. Einfach anklicken und den Eltern von kleinen Rackern steht einem gemeinsamen Kinobesuch oder aber einem wöchentlich wiederkehrenden freien Nachmittag nichts mehr im Wege.

Im Bild:
Sie bieten ihre Babysitterdienste nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses in der Familienjobbörse an.

Robin Hood im Blauhelmeinsatz

Bürgermeister Andreas Grotendorst als Robin Hood im Blauhelm-Einsatz für eine weitere schuldenfreie Raesfelder Gemeinde. Anlegen, abziehen und zielen! Gar nicht so einfach, wie es sich im Tiergarten bei Demonstrationsveranstaltung mit der „WaldNaturSchule“ im Tiergarten herausstellte.

1. Schritt: Pfeil einlegen…


2. Schritt: Das Ziel genau ins Visier nehmen…Blauhelmeinsatz Andreas Grotendorst

3. Schritt: Abziehen und treffen…

Blauhelmeinsatz Andreas Grotendorst

Zahlreiche Vertreter der Presse verfolgten den „goldenen Schuss“. Ein Luftschuss!  Schauen Sie mal, wo der Pfeil wohl gelandete ist! Na, das war wohl nichts und das   müssen wir dann aber noch einmal üben, Herr  Bürgermeister.

Leute im Fokus – Ingrid Horstmann

Seit ihrem 5. Lebensjahr lebt Ingrid Horstmann in Erle. 

39 Jahre lang war sie Lehrerin an der Silvesterschule in Erle. Mittlerweile ist Ingrid Horstmann pensioniert und ein sehr aktives Mitglied im Heimatverein.

Die plattdeutsche Sprache ist Ingrid Horstmann besonders ans Herz gewachsen. So ganz ohne ihre  Kinder kann die ehemalige Lehrerin nicht, und aus diesem Grund  arbeitet sie immer noch  mit den Grundschülern in ihrer Freizeit zusammen.

Altweibersitzung Altweiberkarneval im Isseltal

Veranstaltung am Donnerstag, 3. März 2011

Es ist wieder soweit: Am Altweiber-Donnerstag – 3. März – startet in der Festscheune Hecheltjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen,  um 18:11 Uhr die große närrische Damensitzung. Einlass ist bereits ab 17:11 Uhr. Binnen weniger Jahre ist diese karnevalistische Veranstaltung, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, das Glanzlicht im Frauenfastelovend. Auf ein Feuerwerk der guten Laune darf sich die Damenwelt freuen. Ein über dreistündiges Programm, speziell für die Besucherinnen zusammengestellt, wird bei allen Möhnen die Lachmuskeln strapazieren. In Büttenreden werden mit spitzer Zunge die Herren der Schöpfung aufs Korn genommen. Musik-, Tanz- und Showeinlagen sorgen für die richtige Stimmung. Durch das Programm führt Sitzungspräsident André Szczesny. An diesem Tag ist er auf dem Hecheltjen´s – Hof „der Hahn im Korb“ und Garant für eine gelungene Veranstaltung. Die besten Einzel- und Gruppenkostüme werden prämiert und auf der Showbühne vorgestellt. Für Männer gilt bei dieser Damensitzung: Eintritt verboten. Nach der Sitzung, ca. 21 Uhr, werden dann auch sie hineingelassen, denn dann findet die kultige Karnevalsparty statt, die zumeist bis in die frühen Morgenstunden andauert.

Eintrittskarten für die närrische Damensitzung können ab sofort zum Preis von 11,- € erworben werden bei:

Schreibwaren G + S, Brünen, Tel.: 02856 / 908968 und Nießing Gastronomie, Raesfeld,
Tel.: 02865 / 8484, www.niessing-gastro.de

Frühschichten in St. Martin, Raesfeld

Zur gemeinsamen Vorbereitung auf das Osterfest treffen sich Jugendliche und Erwachsene in den Wochen der Fastenzeit an jedem Dienstagmorgen um 6:00 Uhr im Kolpinghaus zu einer Meditation. Hierzu und zum anschließenden Frühstück wird herzlich eingeladen.

AVIA eröffnete ihre erste Stromtankstelle Deutschlands in Borken

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Mola Adebisis bei der ersten Elektrotankstelle von Avia in Borken

Intelligente Infrastruktur zur Versorgung von Elektroautos in ländlichen Regionen/Einweihung gemeinsam mit Gesellschafter Klöcker, Partner RWE und N 24 Mola Adebisi.

In Borken stellt die Deutsche ABIA Mineralöl GmbH heute ihre erste Stromladesäule vor. Unterstützt von ihrem Gesellschafter Klöcker GmbH & Co. KG, Borken, der rund 40 AVIA-Tankstellen im Münsterland, Ruhrgebiet und am Niederrhein betreibt, und der RWE Effizienz GmbH, Dortmund, kann ab sofort jeder in Borken bei AVIA sein Elektrofahrzeug mit zertifiziertem Ökostrom betanken.

Bereits im September 2010 hatten die Deutsche AVIA-Mineralöl-AG und die RWE Effizienz eine Kooperation zum Aufbau einer intelligenten Ladeninfrastruktur geschlossen. Die Stromsäule in der Ahauser Straße in Borken ist die erste gemeinsame Stromladestelle dieser Zusammenarbeit, die einen Aufbau von zunächst 40 Ladepunkten an 20 Tankstellen im Bundesgebiet vorsieht.

Die AVIA betreibt in Europa 3000 Tankstellen und möchte sich von Anfang an auf das Versorgen von Elektroautos einstellen. Im Fokus liegen dabei nicht nur Metropolen, sondern vor allem auch ländliche Gebiete. So plant AVIA die nächste Ladestation für Elektroautos beispielweise im Umland von Gütersloh, Nürnberg und Ulm. Neben der Installation von Ladesäulen ist auch die Umsetzung von Abrechnungssystemen wichtig. So sind Techniken wie Identifizierung des Fahrzeugs beim Ladevorgang oder eine „App“ bereits umgesetzt. Auch die Zahlung und Abrechnung von Autostrom über das AVIA-Tankkartensystem ist zukünftig denkbar.

Neben der Abrechnung des Stromverbrauchs des Stromverbrauchs ist die Ladezeit an den Stromladesäulen von herausragender Bedeutung. Die Ladezeit wird in erster Linie durch das Leistungsvermögen der Batterie und Ladeelektronik im Fahrzeug bestimmt. Grundsätzlich bietet die AVIA-Ladestation, die von RWE entwickelt wurde, eine schnellere Ladung als an der hausüblichen Steckdose. Die Ladesäule ermöglicht das Laden mit 400 Volt Drehstrom mit bis zu 32 Ampère. Das sind aktuell bis zu 22 Kilowatt pro Stunde im Gegensatz zu maximal 3,7 Kilowatt Wechselstrom an der in Haushalten üblichen Steckdose. Damit ist eine Vollladung der Fahrzeugbatterie innerhalb eine Stunde möglich. Sobald die On-Board-Charger der Elektroautos es zu lassen, ist eine Ladeleistung von 44 Kilowatt pro Stunde geplant, dann wäre die Aufladung bereits nach 30 Minuten abgeschlossen.

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Ein dickes Plus für die Menschen, ein starkes Plus für unseren Sozialstaat

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Münsterländer CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Röring und Jens Spahn weisen auf die besondere Bedeutung der Hartz IV Reform für die Region hin.

Berlin/Borken „Mehr Chancengleichheit für alle Kinder, mehr Hilfe für Langzeitarbeitslose, mehr Unterstützung und Entlastung für unsere Kommunen! Diese drei Kernpunkte machen das enorme Plus aus, das wir als CDU/CSU Bundestagsfraktion bei der Neugestaltung von Hartz IV erreicht haben. Es ist ein dickes Plus an sozialer  Sicherheit, an sozialer Gerechtigkeit und an sozialstaatlicher Verantwortung. Unterm Strich ist es sehr viel mehr als das, was uns das Bundesverfassungsgericht mit seiner Forderung nach transparenten Regelsätzen aufgetragen hat.“, stellten die Bundestagsabgeordneten Röring und Spahn nach der aktuellen „Hartz IV-Einigung“ im Vermittlungsausschuss heraus. „Dies ist ein dickes Plus für unseren Sozialstaat. Dieses Plus wird den Menschen in unserer Region, dank der Union, spürbar zu Gute kommen“, sagte Röring und Spahn.

Die Abgeordneten verdeutlichten dies in Zahlen aus dem Kreis Borken: Allein schätzungsweise 6800 Kinder erhalten in diesem Jahr insgesamt rund 1,7 Millionen Euro aus dem Bildungs- und Teilpaket. Das gesamt Unterstützungspaket für bedürftige Kinder beträgt bundesweit 1,6 Mill. Euro. „Investitionen in bessere Zukunftschancen für Kinder“, hebt Röring hervor.

Dabei sehen sie die Kommunen als besonderen Partner in der Sozialpolitik. Die Kommunen haben Kompetenz vor Ort, den Menschen zielgerichtet, sachgerecht und effektiv zu helfen. „Bei dieser Aufgabe erweisen sich CDU/CSU als verantwortungsvolle Partner unserer Städte und Gemeinden: Wir entlasten sie nicht finanziell, wir greifen ihnen bei der Aufgabenbewältigung tatkräftig und verlässlich unter die Arme“, hat MdB Spahn auch dafür eindrucksvolle Zahlen parat.  Legt man eine Zeitraum bis 2020 zu Grunde, ergibt sich aus heutiger Sicht ein Finanztransfer von 54 Milliarden Euro vom Bund auf die Kommunen: rd. 15 Milliarden Euro Kompensation für Bildung und Teilhabe durch zusätzliche Bundesbeteiligung an den Kosten für Unterkunft und rd. 38,9 Milliarden Euro durch zusätzliche Übernahme von Kosten der Grundsicherung im Alter. „Die Union ist und bleibt die Partei der Kommunen!“, versichert MdB Röring.

MdB Spahn blickt derweil schon auf den nächsten Reformschnitt in diesem Bereich:  Die Neugestaltung der sog. Arbeitsmarktpolitischen Instrumente. Damit soll die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen auf den Arbeitsmarkt effektiver, effizienter  und besser gestaltet werden. „Schneller raus aus Hartz IV, schneller rein in einen guten Job! Das ist die Devise von CDU und CSU für die Menschen“, bringen es die beiden Abgeordneten auf den Punkt.

Der RCV Raesfeld bereitet sich auf die närrischen Tage vor

Viele Besuche bei Freundvereinen standen auf dem Terminkalender des Prinzenpaars.

 

Von Wesel über Stadtlohn und Solingen nach Köln, jedes Wochenende war voll gepackt.

Doch die richtigen Höhepunkte kommen erst jetzt. Am meisten freut sich das Prinzenpaar nun auf die eigenen Sitzungen im Festzelt.

Hegering Raesfeld

Die Mitglieder des Hegerings treffen sich am Freitag, 25.02.2011 um 19.30 Uhr, zur Jahreshauptversammlung mit Gehörn- und Geweihbesprechung im Saal Epping, Weseler Straße 5, 46348 Raesfeld. Die Revierinhaber werden gebeten, alle Gehörne und Geweihe bis spätestens 15.00 Uhr anzuliefern.

Kinderkleidermarkt in der Alexanderschule

Auf den Kinderkleidermarkt am Samstag, den 26. Februar von 9:00 – 12:00 Uhr in der Alexanderschule in Raesfeld wird hingewiesen. Am Freitag (25.02.) kann von 16:00 – 18:00 Uhr gut erhaltene und saubere Frühjahrs- und Sommerkleidung (Gr. 56 – 176) und Umstandsgarderobe  sowie Kinderwagen, Autositze, Fahrräder, Roller und Bobbycars in der Schule abgegeben werden. Höchstens 40 Teile! Keine Straßenschuhe! Verschmutze Kleidung wird nicht ausgepackt!
Die Verkaufsteile müssen mit einem Etikett versehen sein, auf dem Ihre Verkaufsnummer, die Größe und der Preis deutlich zu lesen sind. Verkaufsnummern vergeben: Silvia Loker, Tel.: 6279, und Martha Eming, Tel.: 8417. 10 % des Verkaufserlöses und Kleiderspenden gehen an ein Kinderheim in der Ukraine. Nicht verkaufte Teile und der Verkaufserlös können am Samstag zwischen 16:00 und 17:00 Uhr abgeholt werden. Für abgegebene Teile wird keine Haftung übernommen.

Ergasbohrungen nun auch in Erle? Bürgermeister Grotendorst strikt dagegen

Angeblich soll nun auch im südlichsten Zipfel von Erle nach Erdgas gebohrt werden. Strikt dagegen sind Bürgermeister Andreas Grotendorst und der erste Beigeordnetete Martin Tesing. Beide sind sich einig: Das wäre für Erle und der Umwelt eine Katastrophe!

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Neues Raesfelder Eichhörnchen im Wappen

Hoch hinaus wagte sich Bürgermeister Andreas Grotendorst mit der „Natur Erlebnis Schule“ im Tiergarten. Bevor der Bürgermeister aber den Baum erkletterte, hieß es für ihn erst einmal: Sichern! Seine Kletterkünste konnten sich sehen lassen. Todesmutig hangelte sich Andreas Grotendorst Schritt für Schritt hoch zu den Eichhörnchen. Bevor es aus luftiger Höhe wieder runter ging,  genoss der Politiker aber ersteinmal die herrliche Aussicht.

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Heimatreport war beim Fotoshooting dabei!

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Mein Dorf, meine Straße und… „mein BAUM“

„Jeder Mensch hat seinen Vogel“, das ist nichts Neues.

Aber hier zwischen Raesfeld und Erle gibt es sogar einen Menschen, der hat seinen ganz  eigenen Baum. Vorsorge vielleicht für die nächste Energiekrise. Mit dem Holz kommt man schon mal locker durch einen kalten Winter.

Grabkosten -was kostet die letzte Ruhestätte?

Eine Gemeinde, zwei Orte, zwei Friedhöfe -Raesfeld/Erle. Ein Preisvergleich lohnt immer, dachte ich mir und aus diesem Grunde interessierten mich schon seit längerer Zeit die Unterbringungskosten auf den  Friedhöfen unserer Gemeinde und ich habe mich mal schlau gemacht.

Eins habe ich heute schon mal gelernt: Den Wunsch meiner Mutter kann ich nach ihrem Ableben nicht erfüllen. Sie hat in einer amtlichen Verfügung festgehalten, dass sie gerne eine anonyme Bestattung hätte. Dies ist  aber weder auf dem Friedhof RaesfeldRaesfelder, noch auf dem Erler Friedhof möglich.

Alternativ dazu gibt es auf beiden Friedhöfen nur eine teilanonyme Bestattung, oder auch „stille Erdbestattung“ genannt. Das heißt im Klartext: Unter einer schönen grünen Wiese werden die Verstorbenen zur letzten Ruhe gebettet. Der Name steht auf einer kleinen Steinplatte.
Kosten für 30 Jahre: Raesfeld 790 Euro – Erle 690 Euro. Die Steinplatte kostet zirka 380 Euro.

Unterschiede bei Grabkosten: Reihengrab günstiger, aber pflegeintensiver

Wer sich über die Kosten für eine letzte Ruhestätte informiert, stößt auf Unterschiede zwischen den Grabarten. In Raesfeld kostet ein Reihengrab auf dem Rasenfeld derzeit 540 Euro. In Erle liegt der Preis bei 460 Euro. Die Ruhezeit beträgt in beiden Fällen 30 Jahre.

Auf den ersten Blick erscheinen diese Grabstellen günstiger. Allerdings müsse bei einem Reihengrab über die gesamte Laufzeit hinweg mit Pflege- und Bepflanzungskosten gerechnet werden. Angehörige seien in der Regel verpflichtet, das Grab regelmäßig instand zu halten. Rasengräber seien hingegen pflegeleichter. Dort könnten Angehörige nach Bedarf Blumen oder Kerzen abstellen, eine dauerhafte Gestaltung sei jedoch nicht vorgesehen.

Wer bei der Wahl des Friedhofs auf den Preis schaut, sollte beachten: Eine Bestattung ist in der Regel nur am letzten Wohnsitz möglich. Ein Grab in besonderer Lage – etwa mit Blick auf das Schloss – sei daher nicht für jeden verfügbar und in der Regel mit höheren Kosten verbunden.

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