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Lernen in Zeiten von SMS und Twitter

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Workshop am 14. März im Kreishaus dreht sich um Zukunftsszenarien medialen Lernens

Kreis Borken (pd). In Nordafrika und Teilen der arabischen Welt organisieren sich oppositionelle Gruppen via Facebook, in Deutschland wird die Promotion eines Ministers in einem eigenen Wiki unter die Lupe genommen. Die Kommunikations- und Informationstechnologien haben die Lebenswirklichkeit stark verändert. Diese Veränderungen machen auch vor den Schulen nicht Halt. Jugendliche flirten per SMS, tratschen via Twitter, tauschen sich über ihre Hobbies auf SchülerVZ aus und lernen über Plattformen wie lo-net, Webweaver und Moodle.

Wie sich Lernformen verändern, das ist Thema des Workshops „KIT2015 – Zukunftsszenarien medialen Lernens am Berufskolleg“ am 14. März von 8.30 bis 16.30 Uhr im Kreishaus Borken. KIT steht für „Kommunikations- und Informationstechnologien“. Das Organisationsteam, die Systemadministratoren der sechs kreiseigenen Berufskollegs, laden insbesondere die Vertreterinnen und Vertreter weiterführender Schulen und der Berufskollegs ein. Angesprochen sind aber auch Bürgerinnen und Bürger, die sich im politischen Raum mit dem Thema Schule beschäftigen.

Referenten aus der IT-Branche, von Schulbuchverlagen und Hochschulen geben Einblicke in Möglichkeiten digitalen Lernens. Auch die Themen Datenschutz, Urheberrecht und Jugendschutz sowie die finanziellen, pädagogischen, technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen werden eine Rolle spielen. „Lernen soll individueller und zeitlich sowie räumlich flexibler sein“, lautet die Maxime der Organisatoren. Dazu wollen sie am 14. März zum Beispiel diskutieren, ob E-Books in Zukunft die klassischen Schulbücher ersetzen können.

Anmeldungen sind bis zum 10. März über die Internetseite www.kit2015.de möglich. Weitere Informationen gibt es bei Peter Gahlmann aus dem Fachbereich Schule, Kultur und Sport des Kreises, Tel.: 02861/82-1360, Fax: 02861/82-271 1360, E-Mail: [email protected].

Portrait – Standesbeamter Klaus Vogelgesang Borken

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Mehr als 23 Jahr war Klaus Vogelgesang Standesbeamter in Borken. Sein Arbeitsplatz: Der Diebesturm. Mehr dazu auf Borio TV.

Fröhlichkeit und Ausgelassenheit beim 39. Karnevalsumzug in Raesfeld

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Bei strahlendem Sonnenschein zog der Raesfelder-Rosenmontags-Zug durch den Ort. Rund 15 000 Jecken säumten die Straßen. Ausgelassene Stimmung bei allen Teilnehmern. Ein  starker Block waren auch in diesem Jahr wieder die Niederländer mit ihren Fußtruppen und Mottwagen.
Mehr zum Karnevalsumzug in Raesfeld auf >>>klick hier>>>Borio.TV

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Foto des Tages -Rosenmontag in Raesfeld

Prinz Rainer I. hat seine Prinzessin Viola I. voll im Griff, oder hat er sie nur auf den Arm genommen?

Spruch am Sonntag!

Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.

Konfuzius

Jürgen Drews – Exclusiv Interview-

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Foto: Frank Liebetanz -Borkenerzeitung
Foto: Frank Liebetanz, Borkener Zeitung

Für alle Jürgen Drews Fans. Auf Borio gibt es ein Exclusiv Interview mit dem „König von Mallorca“.

klick hier>>>Borio.TV<<<

Karneval im Homerland 2011- Hecheltchens`s Festsaal

Karneval in Homer 2011

Homerland war wieder außer Rand und Band!

Es feierten alle, ob gross oder klein, bei Tanz, Gesang und Wein.

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Einen Film über die Veranstaltung gibt es auf >>>klick hier>>> Borio.TV

Karnevalsrätsel

Was haben diese herrlichen Herren der Schöpfung alle gemeinsam? Soviel sei verraten: Beim Bürgermeister ist diese Gemeinsamkeit allerdings an zweiter Stelle gerückt.

Brownies (Schokoschnitten)

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Brownies (Schokoschnitten) – 20 kleine Stücke

125 g Bitterschokolade, 75 g weiche Butter, 4 Eier, 175 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, 100 g Mehl, gesiebt, je 1/4 TL Salz und Backpulver, 100 g Walnüsse, gehackt

Zubereitung:
Den Ofen auf 200 Grad (Umluft 170) vorheizen. Eine eckige Backform von 20 cm Länge (oder kleine Springform, 24 cm) leicht einfetten, mit Mehl einstäuben und überschüssiges Mehl abklopfen. Schokolade mit Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze oder im Wasserbad schmelzen. Glattrühren, beiseite stellen und leicht abkühlen lassen. Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz mit einem elektrischen Handmixer in einer Schüssel cremig rühren. Die Schokolade in die Eiermischung rühren. Mehl zugeben und alles gut vermengen, aber nicht zu lange mixen. Gehackte Walnüsse unterheben, den Teig in die Form füllen und gleichmäßig verteilen. In der Ofenmitte etwa 25 Minuten backen, bis die Kuchenmitte fest wird. Ganz abkühlen lassen und dann erst in die gewünschten Portionen schneiden.

Diese Brownies sind eher kuchenartig – wer es sehr „fudgy“ und feucht mag, sollte die Triple Chocolate Brownies oder Death by Chocolate probieren.

Das Rezept stellte mir freundlicher weise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.

Schermbeck – Versuchter Raub Zeugensuche

Schermbeck (ots) – Am Freitagmittag gegen 11.40 Uhr klingelten drei unbekannte Männer an der Wohnungstür eines 50-Jährigen an der Kempkesstege. Als der Schermbecker öffnete, schlugen zwei der Männer mit einem Baseballschläger zu und drängten den 50-Jährigen in die Wohnung. Die Angreifer forderten Bargeld. Als der Schermbecker angab, kein Geld in der Wohnung zu haben, flüchteten die Täter mit einem tiefergelegten, schwarzen Opel (vermutlich Tigra) mit RE-Kennzeichen (weitere Zahlen-/Buchstabenkombination nicht bekannt) in Richtung Kapellenweg. Auffällig an dem Fahrzeug war ein rotes Opel-Emblem. Der 50-Jährige erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bisher erfolglos.

Täterbeschreibung: 1.: etwa 25 Jahre alt, etwa 180 cm groß, stabil, kurze helle haare, bekleidet mit heller Jacke und Bluejeans. 2.: gleichaltrig, 170 – 175 cm groß, schlank, dunkelblonde kurze Haare, bekleidet mit hellgrauer Jacke und Jeans. 3.: wartete vor der Wohnung), etwa 20 Jahre alt, 175 -180 cm groß, schlank, bekleidet mit blauem Kapuzenshirt.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 04.03.2011  14:26 Uhr

Jürgen Drews im Zelt bei der Altweiberparty in Reken

Jürgen Drews im Interwiev mit Borio.TV Mehr zu der Riesenparty im Rekener Festzelt  auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Einen ausführlichen Bericht auch in der Borkener Zeitung

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Wenn die närrischen Weiber los sind -Altweiberparty Raesfeld 2011

Ein Zelt voller Närrinnen. Eigentlich hieß es ja „Altweiber“, aber der eine oder andere Mann hat sich unter die lustige Schar gemischt.

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CBF Reken zu Besuch im Bildungshaus der Mariannhiller Patres

37 interessierte Mitglieder des CBF Reken machten sich am Samstag, 26. Februar auf den Weg zum Kloster in Maria Veen, um das Bildungshaus der Mariannhiller Patres kennen zu lernen.

Pater Thomas stellte die Einrichtung vor. Überwiegend Jugendliche in Schulklassen, die mit ihren Lehrern einige besinnliche Tage in Gemeinschaft verbringen wollen, nutzen das Haus. Genutzt wird es aber auch für Erwachsenengruppen aus Pfarrbezirken, die sich mit bestimmten Themen auseinander setzen wollen. Wohnen, Schlafen und Essen, Vortragsräume, Aufenthaltsräume sowie ein Meditationsraum stehen zur Verfügung. Im Kellerbereich ist ein Raum für abendliche, gemütliche Gesprächs-runden. Kickerspiel und Tischtennisplatten für die freie Zeit sind vorhanden. Pater Michael ist Leiter des Bildungshauses, er übernimmt die Führung solcher Gruppen, oder, wenn eigene Referenten die Gruppen leiten, gestaltet er die Moderation und Organisation. Die Möglichkeiten des Bildungshauses sind schon beeindruckend.

Noch beeindruckender war für die Besucher das Afrika-Projekt Juja Farm in Kenia, das vom Kloster unterstützt wird. Seit 2004 betreuen Mariannhiller Missionare eine Pfarrei der Erzdiözese Nairobi. Nur wenig entfernt von der Kirche werden ein Kindergarten, eine Schule, ein Waisenhaus für aidskranke Kinder und weitere Wohngruppen für Waisenkinder von Dominikanerinnen betreut.

Selbstverständlich sind auch hier die Missionspatres tätig. Pater Michael und Pater Thomas sind im vorigen Jahr mit Schülern des Gymnasiums Maria Veen in Afrika gewesen und haben in diesen Wohngruppen und in der Schule mitgearbeitet und geholfen, und das über mehrere Wochen lang. Eine unbeschreibliche Not haben sie erlebt. Es gibt keine Hilfe vom Staat, aber Kinder und Betreuungspersonal klagten nicht und waren zufrieden. Die von Pater Thomas vorgeführten Fotos zeigten über-wiegend strahlende, fröhliche Gesichter. Nur mit Hilfe von Spendengeldern kann dort geholfen werden. Und so war es selbstverständlich, dass auch die CBFler Geld zur Hilfe für das Afrika-Projekt der Patres einsammelten. Die Vorsitzende Gerda-Marie konnte Pater Thomas schließlich die Summe von 224 € übergeben. Der bedankte sich in der Landessprache Kenias mit „asante sana“, das heißt „Danke schön“.

In gemütlicher Runde mit Kaffee, Kuchen, Schnittchen und kalten Getränken saßen dann alle noch bis 16:30 Uhr im Speisesaal beisammen. Auf dem Heimweg war das Rollstuhlschieben hinauf zum Benediktushof noch einmal für die Helfer des CBF eine Herausforderung– aber der Nachmittag hat sich gelohnt.

Den Text und die Fotos stellte mir freundlicher weise Felicitas Trouw vom CBF-Reken zur Verfügung.

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„Krisenmanagement ist Chefsache“

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Bürgermeister und Beigeordnete bildeten sich fort / Kreis und Kommunen kooperieren im Katastrophenfall besonders eng

Kreis Borken (pd). Bei Großschadensereignissen, wie Hochwasser, Feuerkatastrophen oder schwersten Unfällen, sind Landrat und Bürgermeister als Krisenmanager gefordert. Welche Punkte dabei besonders zu berücksichtigen sind, darüber sprachen knapp 20 Bürgermeister und Beigeordnete aus dem gesamten Kreis jetzt bei einer Fortbildung im Kreishaus in Borken. Landrat Dr. Kai Zwicker begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. „Gerade das Hochwasser im Norden des Kreises im vergangenen Jahr hat gezeigt, dass Kreis und Kommunen im Katastrophenfall besonders eng kooperieren müssen“, so Zwicker.

Professor Dr. Volker Schmidtchen und Dr. Hans-Walter Borries vom Institut für Wirtschafts- und Sicherheitsstudien „Firmitas“ in Witten skizzierten, wie Kommunen in einer Krisensituation sinnvoll vorgehen. Auf Großschadensereignisse müssten sie stets gefasst sein und ausreichend Personal für den Ernstfall schulen. „Es ist eine Daueraufgabe, sich in diesem Bereich fit zu halten“, so Schmidtchen. „Krisenmanagement ist Chefsache.“

Die Experten erläuterten, wie das Zusammenspiel von Einsatzkräften vor Ort, Einsatzleitung und Krisenstab auf überörtlicher Ebene möglichst reibungslos funktioniert. Wenn der Kreis den Großschadensfall feststelle und damit die Koordinierung des Einsatzes übernehme, seien die Stäbe vor Ort weiter gefordert. Eine Ebene könne krisenhafte Situationen in der Regel nicht allein bewältigen. Außerhalb dessen sei es auch für kleinere Kommunen sinnvoll, Pläne für die Bewältigung besonderer Situationen in der Schublade zu haben. Diese Pläne könnten zum Beispiel auch bei der Entschärfung alter Fliegerbomben und damit verbundener Evakuierungen greifen.

An dem Gespräch nahmen auch Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster, der zuständige Dezernent der Kreisverwaltung, Dr. Hermann Paßlick, Heribert Volmering als Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung und Kreisbrandmeister Johannes Thesing teil.

Geplante Gasbohrungen in Raesfeld-Erle – Stand der Dinge

Martin Tesing, 1. Beigeordneter der Gemeinde Raesfeld äußert sich zu den geplanten Gasprobebohrungen in Erle

Martin Tesing-1. Beigeordneter Gemeinde Raesfeld

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Beratung rund um das Thema Pflege

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kreis, Kommunen und Pflegekassen wollen enger zusammenarbeiten

Kreis Borken (pd). 21 Vertreterinnen und Vertreter von Kreis, Kommunen und Pflegekassen haben sich jetzt im Borkener Kreishaus über das Thema Pflegeberatung ausgetauscht. Ziel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist die bessere Verknüpfung ihrer trägerunabhängigen Beratungsangebote. Pflegebedürftige Personen und ihre Angehörigen seien auf passgenaue Informationen angewiesen, heißt es in der Mitteilung des Kreises.

Jeder Versicherte hat gegenüber seiner Pflegekasse einen Anspruch auf Pflegeberatung. Die entsprechend ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegekasse machen bei Bedarf auch Hausbesuche und erarbeiten einen auf die individuelle Situation abgestimmten Versorgungsplan. Außerdem unterstützen sie bei der Beschaffung von Hilfsmitteln und informieren über alle Fragen rund um das Thema Pflege.

Auch in jeder Stadt- und Gemeindeverwaltung sowie beim Kreis Borken stehen Beraterinnen und Berater für Fragen rund um die Pflege zur Verfügung. Sie informieren über Hilfen für die Pflege daheim oder in einer Einrichtung und stellen bei Bedarf den Kontakt zur Pflegekasse her. „Unser Ziel ist es, den Rat- und Hilfesuchenden die Angebote zu vermitteln, die sie in ihrer speziellen Situation benötigen“, erklärt Karin Ostendorff, Leiterin der zuständigen Abteilung im Fachbereich Soziales der Kreisverwaltung. „Häufig geht es in den Gesprächen um die Entlastung pflegender Angehörigen, oft aber auch um die Suche nach dem passenden Platz in einem Altenpflegeheim und die damit verbundenen Kosten.“

Weitere Informationen zur Pflegeberatung gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/presselinks.

Haus winterfest sanieren

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Kfw-Bankengruppe fördert seit dem 1. März wieder energetische Einzelmaßnahmen

Kreis Borken (pd). Für Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen, die ihre Immobilie energetisch auf Vordermann bringen möchten, hält die kfw-Bankengruppe seit dem 1. März ein attraktives Angebot bereit. Darauf weist der Kreis Borken hin. Im Rahmen des Programms „Energieeffizient sanieren“ wird dann wieder die Durchführung von energetischen Einzelmaßnahmen gefördert. Gebäudeeigentümer können so ihre eigenen vier Wände preisgünstig energetisch modernisieren. Die Förderung, deren Vorgängerversion erst im Herbst vergangenen Jahres abgeschafft worden war, ist sowohl als Kredit- als auch als Zuschussvariante möglich.

Um sich die finanzielle Förderung nicht entgehen zu lassen, sollten Hausbesitzer die kommenden wärmeren Monate nutzen. Sie sind die beste Zeit, um die eigene Immobilie durch den Austausch der Fenster oder der Heizungsanlage für die nächste kalte Jahreszeit winter- und wetterfest zu machen.

Weitere Informationen zum Förderprogramm „Energieeffizient sanieren“ sowie zu weiteren Förderangeboten gibt es auf der Internetseite der kfw-Bankengruppe unter www.kfw.de.

Von A wie Adipositas bis Z wie Zöliakie

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Kreis Borken stellt neues Verzeichnis von Selbsthilfegruppen vor

Kreis Borken (pd). Informationen zu rund 200 Selbsthilfegruppen bündelt eine neue Broschüre des Kreises Borken. Die Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Barbara Büscher, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Regina Kasteleiner, Gesundheitskoordinatorin in Diensten des Kreises, stellten das Heft jetzt vor. Es beschreibt die Arbeit der einzelnen Gruppen und enthält alle nötigen Kontaktdaten. Das Themenspektrum reicht von A wie Adipositas über K wie Krebserkrankungen und P wie Psychische Erkrankungen bis zu Z wie Zöliakie.

„Für immer mehr Menschen sind Selbsthilfegruppen ein unverzichtbarer Ort, um gemeinsam mit anderen ihre Probleme und Anliegen besser zu bewältigen“, erklärt Barbara Büscher. In Selbsthilfegruppen unterstützen sich die Mitglieder bei der Bewältigung ihrer Krankheit, informieren und motivieren sich gegenseitig. „Die gemeinsame Betroffenheit schafft schnell ein Gefühl der Verbundenheit und Solidarität“, betont Dr. Hörster. In diesem Sinne steigere Selbsthilfe die Lebensqualität und fördere die Gesundheit.

„Die gegenseitige emotionale Unterstützung der Betroffenen ist eine wirksame Hilfe gegen Isolation und Ausgrenzung vor allem von chronisch Kranken“, erläutert Regina Kasteleiner, die die Informationen zusammengetragen hat. „Die Gruppen stabilisieren häufig das Selbstwertgefühl der Mitglieder und motivieren sie, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen.“

Die neue Broschüre richtet sich zum einen an Bürgerinnen und Bürger, die auf der Suche nach einer Selbsthilfegruppe sind. Zum anderen hilft das Heft Fachleuten aus dem Gesundheits- und Sozialbereich, ihren Patienten bzw. Klienten das passende Angebot zu empfehlen.

Weiterführende Unterstützung und Informationen zum Thema vermitteln Regina Kasteleiner vom Fachbereich Gesundheit der Kreisverwaltung, Tel.: 02861/82-1154 sowie Marco Tammen vom Selbsthilfebüro Kreis Coesfeld/Kreis Borken des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Coesfeld, Tel.: 02541/9260222. Der Kreis Borken ist insbesondere Ansprechpartner für interessierte Bürgerinnen und Bürger, das Selbsthilfebüro des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes fungiert unter anderem als Anlaufstelle für Selbsthilfegruppen.

Das neue Verzeichnis ist im Internet unter www.kreis-borken.de/selbsthilfeverzeichnis zu finden. Interessierte können es aber auch unter der Telefonnummer 02861/82-1030 beim Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken kostenlos bestellen. Erhältlich ist das Verzeichnis auch in den Rathäusern im Kreis. Apotheken und Ärzte erhalten Exemplare, die sie für die Beratung nutzen können.

Keine Kurzen für die Kurzen

Gemeinde Raesfeld, Jugendwerk Raesfeld e.V. und Raesfelder Karnevalsvereine führen wieder Aktion zum Jugendschutz durch.

Verstärkte Kontrollen durch Polizei und Sicherheitsdienst während der Karnevalszeit und des Raesfelder Rosenmontagszug.

Am letzten Samstag fand im Festzelt an der Marbecker Straße bereits die erste Prunksitzung des RCV statt und bildete damit den Auftakt für die närrischen Tage in Raesfeld. „Raesfeld, Helau!“, so wird es in den kommenden Tagen durch Raesfeld schallen. Die fünfte Jahreszeit ist im vollen Gange. Auf das jecke Treiben stößt man meist mit einem Gläschen an. Alkohol gehört im Karneval irgendwie dazu. Aber: Nicht für Kinder und Jugendliche!

In Raesfeld hat man sich wieder für die Kampagne „Keine Kurzen für die Kurzen!“ entschieden. Mit der Aktion hat die Gemeinde Raesfeld bereits in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht. Die Zahl der auffällig alkoholisierten Jugendlichen war deutlich geringer als in den Vorjahren. Daher werden die Gemeinde Raesfeld, das Jugendwerk Raesfeld e.V. und die Raesfelder Karnevalsvereine auch in diesem Jahr wieder gemeinsam diese Kampagne durchführen: „Wir wissen, dass sich die Einzelhändler und Wirte bemühen, keinen Alkohol an Jugendliche zu verkaufen. Aber auch den Teilnehmern des närrischen Treibens soll bewusst gemacht werden, dass Alkohol und vor allen Dingen Hochprozentiges in den Händen von Jugendlichen nichts zu suchen hat. Wir wollen mit der Aktion alle für das Thema sensibilisieren“, sagt Bürgermeister Andreas Grotendorst. Unter der Federführung der Leiter der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle wurden Plakate verteilt. „Wir werden gemeinsam mit den Jugendlichen die Wirte und Einzelhändler besuchen und sie bitten, nicht nur ein Plakat aufzuhängen, sondern vor allem darauf zu achten, dass kein Alkohol an Minderjährige verkauft bzw. ausgeschenkt wird.“

Beim Umzug am Rosenmontag werden verstärkt Kontrollen von der Polizei und einem privaten Sicherheitsdienst durchgeführt. „Der Spaß soll natürlich nicht zu kurz kommen. Aber Alkohol sollte es nur für die geben, die es dürfen“, sagt auch der Vorsitzende des RRZ (Raesfelder Rosenmontagszugs), Stefan Bröker.

Zum Thema:

Die Kampagne ‚Keine Kurzen für Kurze‘ soll Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Alkoholmissbrauchs schützen!

Das Durchschnittsalter des ersten Konsums von Alkohol liegt derzeit in Deutschland bei 13 Jahren, der erste Rausch wird durchschnittlich mit 14 Jahren erlebt.

Alkohol wird gern getrunken, ist auf Festen kaum wegzudenken und in unserem Kulturkreis weit verbreitet. Nicht jeder Mensch, der Alkohol trinkt, wird abhängig. Jedoch konsumieren über vier Millionen Menschen zwischen 18 und 69 Jahren in Deutschland missbräuchlich oder abhängig Alkohol.

Jugendliche sind besonders gefährdet

Aktuell trinken etwa ein Drittel der Jugendlichen von 15 bis 17 Jahren regelmäßig Alkohol. Riskantes Trinken nimmt zu, so etwa das „Rauschtrinken“ unter Jugendlichen. Außer den gesundheitlichen Auswirkungen ist die Gefahr von Unfällen im Straßenverkehr durch den Einfluss von Alkohol besonders hoch.

Unterstützen Sie bitte diese Kampagne und helfen Sie weiterhin mit, Kinder und Jugendliche zu schützen!

o        Keine Abgabe von Alkohol an Jugendliche unter 16 Jahren!

o        Keine Spirituosen an Jugendliche unter 18 Jahren, auch keine Liköre!

o        Keine Alkopops an Jugendliche unter 18 Jahren!

o        Alkopops müssen mit folgendem Hinweis versehen sein: „Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten, § 9 Jugendschutzgesetz“!

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