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Johannes Arntz verlässt St. Martin Raesfeld nach zwölf Jahren

Im Herbst verlässt Pfarrer Johannes Arntz die Gemeinde St. Martin. Seine neue Stelle wird  St. Lamberti in Coesfeld sein.

Seit nunmehr gut 12 Jahren ist Pastor Johannes Arntz in Raesfeld tätig. Im September/ Oktober  wird dann die Verabschiedung des 48-jährigen Geistlichen sein.

Wer kommt, was bleibt und was wird nun werden? Besonders die Erler dürfen sich zu Recht diese Frage stellen. Nach dem krankheitsbedingten frühen Ausscheiden von Pastor Franz-Josef Barlage hatte Arntz zwei Gemeinden mit rund 9000 Katholiken  zu betreuen. Eine Fusion steht an und wie es heißt, wäre  Pastor Arntz spätestens dann gegangen. Nun ist der Zeitpunkt für eine persönliche Veränderung  etwas früher eingetroffen.

Bis Ende August wird Arntz noch in Raesfeld offiziell tätig sein. Für die Übergangszeit, bis  ein neuer Nachfolger gefunden und eingeführt ist, wird ein Pfarrverwalter vom Bischof bestimmt. Nur wer sich auf die offene Stelle bewirbt und dann neuer Pastor von St. Martin sein wird, das bleibt abzuwarten.  Es kann ein Nachfolger sein,  der schon eine Pastorenstelle hatte und sich ebenfalls wie Arntz verändern möchte. Es kann aber auch sein, dass sich ein bis dato junger Kaplan für Raesfeld interessiert.  Wünsche, Erwartungen an den Nachfolger, sowie ein Bild vom Zustand der Pfarrei kann der Pfarrgemeinderat  und der Kirchenvorstand  im Vorfeld  beim Personalchef beim  Bistum Münster einreichen. Eine „Visitenkarte“ der Gemeinde liegt über jede Pfarrei  dem Bistum vor,  so dass sich ein interessierter Bewerber vorab ein Bild über die Aktivitäten und  der Struktur der  Kirchengemeinde machen kann.

Auf Johannes Arntz wartet eine neue und interessante Aufgabe in einer alten  Stadt wie Coesfeld. Er wird dort als  Kreisdechant für den Kreis Coesfeld wirken. Hier erwarten Arntz natürlich  andere Aufgaben als in Raesfeld, was für einen jungen Pastor  eine reizvolle Aufgabe bedeutet.  Es ist nur natürlich, dass jemand  wie Pastor Arntz sich  nach so langer Zeit noch einmal neuen Herausforderungen und Situationen stellen möchte.

Fotos von der feierlichen Einweihung in St. Silvester 2010 >>>klick hier>>>Johannes Arntz und auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Eigenständigkeit ist wichtig

Doris Gröniger und Pfarrer Johannes Arntz vor der Kirche St. Silvester in Erle

Nach der Fusion der Pfarreien St. Marien in Rhedebrügge und St. Martin in Raesfeld zu einer großen Pfarrgemeinde St. Martin im Jahre 2001, rückt nun auch die Zusammenschließung mit St. Silvester in Erle in den Blickwinkel des Bistums. Die strukturellen Veränderungen sind von der Diözese spätestens für das Jahr 2015 geplant.

„Noch ist St. Silvester aber eine selbstständige Pfarrgemeinde“, betont der Raesfelder Pfarrer Johannes Arntz, der infolge des krankheitsbedingten Ausscheidens des Erler Pfarrers Franz-Josef Barlage dessen Tätigkeit im März 2010 übernahm. Dieser Schritt des Zusammenwachsens wird auch durch weitere Zusammenarbeit der beiden katholischen Kirchengemeinden untermauert. Neben der schon bestehenden gemeinsamen Wallfahrt nach Kevelaer, der gemeinsamen Maiandacht und dem ökumenischen Gemeindebrief, planen die Pfarrgemeinderäte nun auch eine gemeinsame Hagelfeier in diesem Jahr. Doch trotz der zahlreichen gemeinsamen Aktionen der Pfarreien St. Martin und St. Silvester legt Pfarrer Arntz ebenso großen Wert auf die Eigenständigkeit der Gemeinden. „Mir ist es sehr wichtig, dass diese erhalten bleibt und es immer mehr gelingt in der größeren Einheit die Traditionen der jeweiligen anderen Gemeinde einzubinden und abzusichern.“

Ähnlich regelt auch der Pfarrgemeinderat seine Zusammenarbeit. Es werden gemeinsame Sitzungen einberufen, dennoch bleiben die Gremien weitgehend autonom, solange noch zwei selbstständige Gemeinden existieren. Solche Maßnahmen sind laut Doris Gröniger, der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderats in Erle, sehr zufriedenstellend und machen deutlich, dass die Gemeinden den Weg zueinander ebnen und sich aufeinander einlassen. „Auch nachdem ich meine Arbeitsbereiche im März vergangenen Jahres aus St. Martin nach St. Silvester ausgeweitet habe, bleibt der emeritierte Pfarrer Barlage weiterhin eingebunden“, verdeutlicht Johannes Arntz. „Er feiert regelmäßig die Werktagsgottesdienste in Erle und ist im Sonntags- und Predigtdienst der Gemeinde eingeteilt.“ Denn das umfangreiche Angebot an Gottesdiensten für Raesfeld, Rhedebrügge und Erle ist für einen Pfarrer kaum zu bewältigen. So sind es sechs heilige Messen am Sonntag und acht heilige Messen am Werktag, die den Gläubigen auch weiterhin erhalten bleiben sollen.

Die Zukunft und die nahe Zusammenlegung der beiden Gemeinden sieht Pfarrer Arntz unter dem Motto: „Was sinnvoll ist, soll möglichst eigenständig bleiben, und was notwendig ist, soll zusammengeführt werden.“ Das heißt, dass auch in dem gemeinsamen Kirchenvorstand denjenigen die Verantwortung übergeben werden muss, die sich vor Ort mit ihrer Kirche und ihren Einrichtungen verbunden fühlen. Um auf die Fusion, die die Diözese Münster spätestens für das Jahr 2015 vorsieht, vorbereitet zu sein, gilt es nun identitätsstiftende Aktionen anzubieten, „Wo wir uns als Christen von Raesfeld, Erle und Rhedebrügge gemeinsam erfahren und einander im Glauben stärken.“

Den Text und das Foto stellte mir freundlicherweise Ann-Christin Bleker zur Verfügung.

Perfekter Sonntagsausflug: Porscheschau und FEINES VOM LAND

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art für die ganze Familie findet am Sonntag, 29. Mai ab 11 Uhr auf dem großen  Markt und dem Kornmarkt im Schatten des Willibrodi-Doms von Wesel statt.

Während über 80 niederrheinische Porschefreunde ihre Gefährte auf dem großen Markt vorführen, präsentieren Landwirte und Ernährungshandwerker auf dem benachbarten Kornmarkt den “Porsche unter den Bauernmärkten“: FEINES VOM LAND. Unter dem Motto NIEDERRHEINISCH – WESTFÄLISCH – GUT können hier die Besucher auf eine Entdeckungstour mit allen Sinnen gehen und frische Produkte und Spezialitäten aus der Region probieren.

Zwischen Porschetreffen und FEINES VOM LAND Markt stellen knallrote Porschetrecker die Verbindung zwischen den heißen Kurven der Cabrios und den heißen Rippchen vom Bunten Bentheimer Landschwein her. Schnittiger Rhabarber, rassige rote Erdbeeren und spritzige Getränke werden auf dem Kornmarkt auch Liebhabern sportlicher Automobile gefallen.

Die Organisatoren beider Veranstaltungen hoffen für den 29. Mai auch auf den Besuch vieler Familien. „Während der Vater auf dem Großen Markt Porsche guckt, können die Mutter und die Kinder auf dem Kornmarkt nebenan nach Herzenslust regionale Spezialitäten einkaufen und probieren“, so Thomas Michaelis vom Organisationsteam FEINES VOM LAND. „Umgekehrt geht es natürlich auch“ schmunzelt Michaelis.

Für das große FEINES VOM LAND Gewinnspiel hat Rolf Meißler, Organisator des Porschetreffens, übrigens noch einen attraktiven Preis gestiftet; eine Führung durch die Porsche Tuning Schmiede 9FF in Dortmund. Hier werden die Leistungen der stärksten Serienporsche der Welt gesteigert.

Asparagus-Salmon-Bake (Lachs mit Spargel)

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Genau das richtige Rezept für die Spargelzeit und mal eine völlig neue Variante (4 Personen).

500 g frischer oder TK-Lachs am Stück, ohne Haut und Gräten, 500 g gekochter Grün-oder Weißspargel, warmstellen, 3 Orangen, 100 ml Weißwein, 250 ml Sahne, 1 Zwiebel, feinst gehackt, 50 g kalte Butter, geh. Petersilie.

Zubereitung

Lachs in sehr dünne Scheiben schneiden, beiseite stellen. Auflaufform buttern, Ofengrill vorheizen. Orangen auspressen, etwas Schale abraspeln (zum Garnieren). Zwiebel in etwas Butter weich dünsten, dazu Orangensaft, Weißwein und Sahne geben. Flüssigkeit auf die Häfte einkochen lassen, durch ein Sieb geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die kalte Butter unterschlagen. Lachs und Spargel abwechselnd in die Auflaufform (oder portionsweise auf ofenfeste Teller) legen, mit der Soße übergießen. Unter dem heißen Ofengrill etwa vier bis fünf Minuten überbacken, bis der Fisch gar ist.

Wer es weniger kompliziert mag: Das Gericht mit fertiger Sauce Hollandaise, mit etwas Orangensaft verfeinert, überbacken. Als Beilage: Gebackene Kartoffeln.

Das Rezept stellte mir Gabi Frankemölle zur Verfügung. Mehr tolle und ausgefallene Spargel-Rezepte und vor allem auch empfehlenswert gibt es unter: >>> USA kulinarisch

Türkisches Nougat – Streicheleinheit für die Seele

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Türkisches Nougat

„Der Deutsche misstraut allem Fremden,

es sei denn, es lässt sich trinken“

Bundesminister des Äußersten

Raesfeld – Einbrecher kamen in der Nacht

Raesfeld (ots) – (pl) In der Nacht zum Mittwoch verschafften sich bislang unbekannte Täter Zutritt zu zwei Einfamilienhäusern auf dem „Jansdiek“ und dem „Hohen Weg“. Dabei gingen die Täter offenbar so leise vor, dass die schlafenden Hauseigentümer deren Handeln nicht bemerkten. In einem Fall gelang es den Einbrechern sogar, eine Schmuckschatulle aus dem Schrank im Schlafzimmer zu entwenden, während die Opfer dort schliefen. Erst am frühen Morgen stellten die Geschädigten anhand der Spuren fest, dass sie bestohlen worden waren. Am „Jansdiek“ konnten sich die Einbrecher so in den Besitz von mehreren hundert Euro Bargeld bringen. Der Wert des entwendeten Schmucks aus dem Einfamilienhaus an der Straße „Hoher Weg“, stand zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht fest. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Borken unter 02861 – 9000 entgegen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 19.05.2011  16:02 Uhr

Es darf gepinnt werden – Erler Turmwindmühle – großes Fest in Erle

Nicht nur Raesfeld hat´s –  auch die Erler können jetzt ihr Wahrzeichen, die Turmwindmühle, am Pullover, Kragen oder im Ohrläppchen tragen. Der Heimatverein Erle  hat, um Geld für die Restaurierung der Mühlenflügel zusammen zu bekommen, insgesamt 1000 Pins mit dem Mühlenlogo anfertigen lassen.

Diese können ab sofort für € 2,– bei der Volksbank Erle, Lotto Toto Meistrell, Ingrid Horstmann und Johannes Kempken gekauft werden, sowie an den noch offenen Verkaufstagen bei Grundmann. Zukünftig sollen diese Buttons auch auf Festen und sonstigen Anlässen in Erle verkauft werden.

Der geplante Mühlentag wird vom Heimatverein unter Mitwirkung von 16 Erler Vereinen am Sonntag,  10. Juli 2011 veranstaltet. Austragungsort: Silvesterschule. Startzeit 12 Uhr.

Bauerntänze, Traktoren Ausstellung, Schweinewettrennen, Kindertänze der Schüler und Schülerinnen der Grundschule, Dreschvorführungen mit den Dosker Kerls, Mühlenausstellung von selbst gebauten Mühlen, Erler Jäger, Verkaufsstände von frischem Mühlenbrot, große Bildausstellung der Erler Mühle, Kinder können ein Mühlendiplom erwerben und vieles mehr erwartet die Besucher an diesem Tag.

Familienzentrum in Erle geht in die Endphase – Treffen im St. Silvesterkindergarten

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Ein Familienzentrum wird demnächst in Erle entstehen. Am Dienstagabend trafen sich Mitglieder von Vereinen und Verbänden im St. Silvesterkindergarten. Kindergartenleiterin Angela Kuhlmann stellte das neue Projekt in Erle vor.

Mehr dazu auf >>>klick hier>>>Borio.TV

Pancakes (Pfannkuchen)

Pancakes (Pfannkuchen) – 4 Portionen

150 g Mehl, 1 EL Zucker, 1 TL Backpulver, 1/4 TL Salz, 2 Eier, 250 ml Milch, 3 Esslöffel Öl

Zubereitung:

Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Die restlichen Zutaten verschlagen und gründlich mit der Mehlmischung verrühren. In einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun backen.
Süße Pfannkuchen werden traditionell mit Ahornsirup serviert. Sehr lecker sind auch Orangen-Honig-Butter (Orangenmarmelade, Butter und Honig zu gleichen Teilen) oder ein Sour-Cream-Topping (eine Tasse saure Sahne, leicht gesüßt und mit geriebener Orangenschale und einer Prise Muskatnuß abgeschmeckt).

Das Rezept stellte mir freundlicherweise Gabi Frankemölle http://www.usa-kulinarisch.de zur Verfügung.

Einladung für Neugeborene

Die Gemeinde Raesfeld und die Raesfelder Kindergärten laden zum Begrüßungsfrühstück für die Neugeborenen am kommenden Samstag, 21. Mai 2011, um 9.30 Uhr in den Kindergarten St. Nikolaus, Holten 68, 46348 Raesfeld-Erle ein. Anmelden können sich die Familien bei Claudia Weßeling (02865 / 955-100).

„Blond d’Aquitaine“ – Zuchtbulle auf Brautschau –

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Ja, dieser kräftige und wilde Kerl darf noch den freien Sprung auf seine Angebetete "Blond d'Aquitaine" machen. Nix Samenbank, und anscheind macht der Chef der Herde seine Sache gut, denn seine Frauen stehen schon schlange, wie vor Dieter Bohlen  beim Fotoshooting zu DSDS.

Mehr über die Zucht dieser französischen Fleischtiere  von Heiner Keil in Reken auf >>>klick hier auf>>>Borio.TV

Gesellschaftliche Bedeutung der Jugendhilfe ist gewachsen!

Kreisjugendamt Borken legt Geschäftsstatistik 2010 vor

Kreis Borken (pd). „Die gesellschaftliche Bedeutung der Jugendhilfe wächst weiter“, konstatierte Christel Wegmann, die Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses des Kreises Borken, jetzt bei der Vorstellung der Geschäftsstatistik 2010 des Kreisjugendamtes Borken. Vor allem der Bedarf an Beratungs- und Betreuungsleistungen steige deutlich an. Gemeinsam mit Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster sowie Hans-Josef Overmann und Norbert Wiemer vom Fachbereich Jugend und Familie der Kreisverwaltung legte sie im Rahmen einer Pressekonferenz die Daten und Trends für das vergangene Jahr vor. Zum Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken zählen alle Kommunen im Kreisgebiet mit Ausnahme von Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau. Diese vier Städte verfügen über ein eigenes Jugendamt.

Der Jugendhilfeausschuss hat sich 2010 vor allem mit dem Ausbau der Kita-Plätze für unter-3-jährige Kinder befasst. Das Ziel, für 35 Prozent dieser Altersgruppe ein Angebot machen zu können, werde 2013 aller Voraussicht nach erreicht, freute sich Christel Wegmann. Die notwendigen politischen Beschlüsse dafür seien bereits gefasst worden. Beim zentralen Thema „Kinderschutz“ habe der Jugendhilfeausschuss wichtige Maßnahmen im Rahmen des „Frühwarnsystems“ auf den Weg bringen können. So werden beispielsweise zwei Fachkräfte als „Frühe Hilfen“ in den Krankenhäusern in Bocholt und Coesfeld tätig. Im Bereich der Jugendarbeit wurde der Kinder- und Jugendförderplan verabschiedet, der vor allem Jugendhäusern und den Jugendverbänden Finanz- und Planungssicherheit für die laufende Wahlperiode des Kreistages (also bis 2014) gibt.

Kreisdirektor Dr. Hörster unterstrich die ausgezeichnete Kooperation mit dem Jugendhilfeausschuss sowie den freien Trägern. Ausdrücklich wies er auf die finanziellen Auswirkungen hin, die aufgrund des steigenden Bedarfs insbesondere im Bereich der Kindertageseinrichtungen entstehen. Als Stichwort nannte er insbesondere das beitragsfreie dritte Kindergartenjahr. Das Land habe angekündigt, diese Einnahmenverluste zu kompensieren. „Der Kreis erwartet dies allerdings auch für andere Mehrbelastungen“, betonte Dr. Hörster.

„Die Zahl der ambulante Hilfen ist leicht rückläufig, bei den stationären Hilfen geht hingegen der Trend nach oben“, analysierte Kreisjugendamtsleiter Hans-Josef Overmann. Ambulante Hilfen sind insbesondere soziale Gruppenarbeit, Unterstützung bei der Erziehung von Kindern und Jugendlichen sowie Sozialpädagogische Familienhilfe. Zu den stationären Hilfen zählt vor allem die Heimerziehung. Overmann stellte fest, dass für eine größere werdende Anzahl von Kindern ambulante Hilfen nicht mehr ausreichen und deshalb stationäre Formen gewählt werden müssen. Die Ursache dafür könnte u. a. darin bestehen, dass seit einiger Zeit psychische Auffälligkeiten sowohl bei den Eltern wie bei den Kindern zunehmen. Unverändert hoch sei die Zahl der gemeldeten Verdachtsfälle von Kindeswohlgefährdung. Das zeige, dass die Bevölkerung in Sachen „Kinderschutz“ sehr sensibel reagiere. Allerdings verberge sich nicht hinter jeder Meldung tatsächlich ein Fall für die Jugendhilfe – „Wir fahren aber lieber einmal zuviel zur Überprüfung heraus als einmal zu wenig“, machte Overmann deutlich.

Sein Stellvertreter Norbert Wiemer beleuchtete schließlich die Zahlen und Fakten zu den Kindertagesstätten und zur Tagespflege: „Der Ausbau des Betreuungsangebotes für die unter 3-Jährigen läuft planmäßig, und die Kooperation mit den Trägern der Kindertagesstätten und der Kommunen ist sehr konstruktiv.“ Zurzeit liege die Ausbauquote bei rund 29 Prozent. Inzwischen gebe es im Zuständigkeitsbereich des Kreisjugendamtes Borken 25 Familienzentren, in der Endstufe 2012 sollen es 38 sein.

Ausgesprochen positiv gestaltet sich laut Wiemer die Bearbeitung der Anträge auf Elterngeld, die der Kreis für alle Bürgerinnen und Bürger im Kreisgebiet vornimmt. Die durchschnittliche Bearbeitungsdauer liege bei rund 14 Tagen.

Die „Geschäftsstatistik Fachbereich Jugend und Familie Kreis Borken 2010“ ist erhältlich beim Kreis Borken, Fachbereich Jugend und Familie, Burloer Straße 93, 46325 Borken. Im Internet ist sie zudem unter www.kreis-borken.de/kreisverwaltung/jugend-und-familie/zahlen-daten-fakten.html abrufbar.

Gäste durch den Naturpark Hohe Mark Westmünsterland begleiten

25 Männer und Frauen haben Ausbildung begonnen / Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Naturkunde und Kommunikation

Hohe Mark Westmünsterland. Naturparkführer werden Besuchern in Zukunft den Weg zu den schönsten Winkeln im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland weisen. 25 Männer und Frauen haben jetzt mit der Ausbildung begonnen. Am vergangenen Wochenende absolvierten sie im Informations- und Besucherzentrum Tiergarten Schloss Raesfeld die ersten Unterrichtsstunden.

Dr. Gertrud Hein von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW in Recklinghausen leitet den Kursus. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Naturparks, Uwe Spelleken, hieß sie die Teilnehmer willkommen.

Der Lehrgang besteht aus drei Unterrichtsblöcken. Erfahrene Referenten werden der Gruppe naturkundliche Grundlagen näherbringen und Bezüge zwischen Mensch, Kultur und Landschaft in der Hohen Mark erläutern. Daneben spielen auch Kommunikation und Umweltdidaktik sowie Recht, Marketing und Organisation eine Rolle. Vom 11. bis 15. Juli führt die Teilnehmer der nächste Block nach Raesfeld, Wesel, Lembeck, Borken und Vreden-Zwillbrock. Die abschließenden Einheiten finden vom 23. bis 25. September wieder in Raesfeld statt.

„Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmern bringen bereits Wissen aus Naturschutz, Land- und Forstwirtschaft, Touristik, Sport, Jagd oder Umweltbildung mit“, erklärt Birgit Zimmermann vom Kreis Borken, die zurzeit die Neuausrichtung des Naturparks koordiniert. Voraussetzungen für einen erfolgreichen Abschluss des Kurses sind die Anfertigung einer lehrgangsbegleitenden Hausarbeit sowie eine mündliche und eine schriftliche Prüfung. „Ich bin sicher, dass die Besucher des Naturparks Hohe Mark Westmünsterland in Zukunft vom Fachwissen der Naturparkführer profitieren werden“, so Zimmermann.

Zum Hintergrund:

Der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland ist einer der größten Naturparks Nordrhein-Westfalens. Er erstreckt sich über 1040 Quadratkilometer und reicht vom Süden der Kreise Borken und Coesfeld über den Niederrhein bis ins nördliche Ruhrgebiet. Erholungssuchende aus nah und fern genießen die attraktiven Naturangebote und die vielen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung.

Im Jahr 2009 hatte der Naturpark Hohe Mark Westmünsterland, an der Schnittstelle zwischen Münsterland, Niederrhein und Ruhrgebiet gelegen, beim Wettbewerb „Naturpark.2012.Nordrhein-Westfalen“ den ersten Preis für den Landesteil Westfalen gewonnen. Da gleichzeitig auch die Anerkennung als Qualitätsnaturpark auf Bundesebene erfolgte, stehen nun über 600.000 Euro für eine umfassende Marketingkampagne zur Verfügung. Die Gliederung in Park-, Wald- und Wasserlandschaften sowie Folgelandschaften, die auf alten Kohle- und Stahlstandorten entstanden, soll die Orientierung erleichtern. Im Rahmen der Naturparkschau 2012 wird sich die Hohe Mark mit ihrem neuen Konzept präsentieren.

FEINES VOM LAND verschenkt Genuss pur

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Unter dem Motto NIEDERRHEINISCH – WESTFÄLISCH – GUT präsentieren Landwirte und Ernährungshandwerker am 29. Mai 2011 auf dem Weseler Kornmarkt frische Produkte und Spezialitäten aus der Region. Sie werben damit für den ländlichen Raum als Urlaubs- und Freizeitregion.

Für die große Marktpremiere in Wesel startet FEINES VOM LAND jetzt ein genuss-volles Gewinnspiel. Die Gewinner können sich z. B. auf Kräutergeschenkboxen vom Kräuterhof, „Erdbeeren-satt“ Gutscheine, Eier-Abos, Bentheimer Grillfleisch, eine Brennereibesichtigung oder ein Bierseminar in einer Hausbrauerei freuen.

Mit etwas Losglück kann jeder gewinnen, der folgende Frage richtig beantwortet: Wo und wann findet die Marktpremiere FEINES VOM LAND statt?

Einsendeschluss ist der 22. Mai 2011. Die Gewinner werden auf dem Premieremarkt um 15 Uhr bekanntgegeben. Bitte schicken Sie Ihre Antwort auf einer Postkarte oder per E-Mail an folgende Adresse:

Region Lippe-Issel-Niederrhein, Frau Jendrek, Dorstener Str. 24, 46569 Hünxe

E-Mail: [email protected]

Die Schmetterlingssaison hat begonnen

Die Schmetterlingssaison hat begonnen. Eine besonders interessante Art ist das Landkärtchen, dass auch in Erle nicht selten ist.
Das interessante ist aber, dass diese Art zwei völlig unterschiedliche Generationen ausbildet. Beide Bilder zeigen ein und dieselbe Art.

Die so genannte Frühlingsgeneration ist überwiegend orange gefärbt und tritt von April bis Juni auf. Die Sommergeneration, Juli bis August, hat eine schwarze Grundfarbe und ist im Durchschnitt etwas größer und auch häufiger. Welche Farbe der Schmetterling hat hängt von der Tageslänge während der Entwicklung der Raupen ab. Im Frühling bei 14 Stunden Licht und 10 Stunden Dunkelheit werden die Schmellerlinge orange, im Sommer bei 18 Stunden Licht und 6 Stunden Dunkelheit schwarz. Die fast schwarzen Raupen leben auf Brennesseln, also ruhig mal in einer Ecke im Garten einige Brennesseln stehen lassen, das hilft auch anderen Schmetterlingsarten.

Text und Foto: Heinz Nienhaus

Raesfeld – Pkw aufgebrochen

Raesfeld (ots) – (pl) Am Samstagnachmittag, im Zeitraum zwischen 14.00 Uhr und 14.20 Uhr, wurde auf dem Parkplatz des Friedhofs am Linnenweg in einen geparkten Pkw eingebrochen. Aus dem Fahrzeuginnenraum entwendeten die Einbrecher eine Handtasche mit diversen Papieren und einer Geldbörse. Der Gesamtschaden wurde mit mehreren hundert Euro angegeben. Hinweise bitte an die Kripo in Borken unter 02861 – 9000.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 16.05.2011  13:37 Uhr

Raesfeld – Rollerfahrer schwer verletzt

Raesfeld (ots) – (pl) Am Samstagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, wurde bei einem Verkehrsunfall im Kreuzungsbereich Hagenwiese / Am Burgesch ein 67-jähriger Rollerfahrer aus Raesfeld schwer verletzt. Zum Unfallzeitpunkt befuhr ein 28-jähriger Pkw-Fahrer aus Hamminkeln die Hagenwiese in Richtung Südring. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit dem Zweirad des Mannes aus Raesfeld, der aus der Straße Am Burgesch in die Fahrbahn der Hagenwiese einfahren wollte. Der Raesfelder kam zu Fall und verletzte sich schwer. Er wurde zur stationären Behandlung in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wurde mit mehreren tausend Euro angegeben.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 16.05.2011  13:35 Uhr

Maiandacht in Erle: Zwiesprache mit Maria

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Zur Maiandacht der Pfarreiengemeinschaft Raesfeld, Erle und Rhedebrügge, auf dem Hof Krampe in der Westrich kamen am Sonntag, 15. Mai etwa 100 Personen aus Erle, Raesfeld und Homer. Pfarrer Johannes Bengfort hielt den Gottesdienst und Klaus Elsner trug einige Fragen an die Mutter Maria vor, die den gläubigen Christen beschäftigen. Die Junge Garde der Burgmusikanten begleiteten die Marienlieder. Dank galt auch der Familie Krampe für die Bereitstellung des Hofgeländes und dem Pfarrgemeidnerat St. Silvester für das Aufstellen der Bänke.

Fahrschulauto landete auf dem Dach -Unfall Erle –

Am 14.05.2011, gegen 14:00 Uhr, befuhr ein 69 jähriger Dorstener mit seinem Pkw den Suendarper Weg. Er beabsichtigte die Dorstener Straße (B224) geradeaus in Richtung Silvester Straße zu überqueren. Hierbei übersah er eine von rechts kommende 56 jährige Pkw- Fahrerin aus Oberhausen, die die B224 befuhr.

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß zwischen den Fahrzeugen. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug des 69- Jährigen, kippte auf die Fahrzeugseite und kam anschließend auf dem Fahrzeugdach zum Stillstand. Der Dorstener verletzte sich leicht und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt. Die Oberhausenerin verblieb unverletzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von 28.000 Euro.

Spruch am Sonntag!

Kunst, Niveau, Anstand, Gesinnung – es ist nicht leicht: Dass es aber mit Geld allein nicht zu machen ist, darauf kann man sich verlassen.

Kurt Tucholsky

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