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Adelheids Spargelhaus Advents Frühstück und Gans ganz anders

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Advents-Frühstück an allen Advents-Samstagen
In unserem rustikal-ländlichen und gemütlichen Ambiente erwartet Sie ab 9.30 Uhr an allen Samstagen im Advent ab 9.30 Uhr ein üppiges Frühstücksbuffet.

Verschiedene Brötchen, Croissants und unser selbstgebackenes Landbrot, münsterländische Käse- und Aufschnittplatte (z. B. Schweinebraten mit Remouladensauce), Marmeladen, Nutella, Honig, Lachs und Forelle mit Sahnemeerrettich, frischer Obstsalat mit Joghurt, Müsli, Rohkost mit Dip, verschiedene Eierspezialitäten und Nürnberger Rostbratwürstchen, kleine Frikadellen und Wurstsalat inklusive Orangensaft, Tee und Kaffee soviel Sie mögen.

Preis pro Person 14,50 €. Bitte vorher Reservieren.

Gans – ganz anders
Mit guten Freunden oder im Kreis der Familie genießen Sie von Anfang November bis Weihnachten in Adelheids Spargelhaus einen leckeren Gänsebraten von Gänsen aus Freilandhaltung.

Unsere Gänse kommen speziell gefüllt und goldbraun aus dem
Backofen und schmecken zusammen mit Apfelrotkraut, Kartoffelklößen, Maronen, Bratäpfeln und viel Soße einfach nur lecker.

Eine ganze Gans für 4 Personen mit einer korrespondierenden Flasche Rotwein zum Preis von nur 89 €.  Bitte vorher reservieren.

„Was guckst du?!“ Kaya Yanar in Wesel – Vorverkauf hat begonnen

Bei Kaya Yanar ist alles „ALL INCLUSIVE!“

Der Vorverkauf in Wesel hat begonnen: Kaya Yanar ist der Globetrotter unter den deutschen Comedians. In seinem brandneuen und vierten

Bühnenprogramm „ALL INCLUSIVE!“ nähert sich der vielreisende Kaya Yanar ironisch und augenzwinkernd anderen Kulturen, Nationen und Sprachen. Und keiner bleibt verschont. Warum auch?

Ob Italienern, Spaniern, Franzosen, Holländern, Schweden, Engländern, Indern… und nicht zu vergessen den Deutschen – allen hält er mit laserscharfer Genauigkeit einen Spiegel vor.

Kaya Yanar zeigt in seinem vierten Bühnenprogramm wieder eine Vielfalt an lustiger, sprachwitziger und Intelligenter Länderkunde. Was heisst zum Beispiel „kaka“ auf Schwedisch oder Smrt auf Kroatisch? Was bedeutet wohl „tip top parat“ im Schweizer Erotik TV und sagen die Niederländer etwa „Dröpje foor Dröpje – beste Qualität?! Er erklärt wie die Deutschen Ü 40 Partys feiern und die Türken 40ü´s Partys. Wie sollte man am besten einem Bären in Kanada begegnen und er zeigt wie Karaoke singenden Taxifahrern in Indien den Fahrgast zur Verzweiflung bringen können. Kaya Yanar beweist erneut seinen besonderen Blick auf die kleinen Skurrilitäten des Alltags und setzt sich mit den Klischees hierzulande und anderswo auseinander. Charmant und gekonnt unterstreicht der Ausnahme-Comedian seine Beobachtungen mit einer unvergleichlichen Mimik, Gestik und unzähligen Dialekten. Mit einer in der deutschen Comedy-Szene einmaligen Leichtigkeit präsentiert Kaya Yanar sein neues Programm und seine Fans wissen: Bei ihm ist ein außergewöhnlicher Abend garantiert „ALL

INCLUSIVE!“.

Mit seiner Comedy Show „Was guckst Du?!“ (ausgezeichnet mit dem Deutschen Fernsehpreis und dem Deutschen Comedy Preis) schaffte Kaya Yanar, Comedian und Moderator deutsch-türkischer Abstammung, seinen Durchbruch. Mit seinen ausverkauften Tourneen „Suchst Du?!“, „Welttournee – durch Deutschland“ und „Made In Germany“ begeisterte Kaya Yanar in den letzten Jahren auch live in ganz Deutschland die Fans. Anfang Januar erscheint im Heyne-Verlag sein erstes Buch „Made in Germany“.

Im Januar 2011 erschien sein erstes Buch „Made in Germany im Heyne-Verlag. Gemeinsam mit seinem Kollegen Paul Panzer moderiert Kaya Yanar seit Mitte September 2011 die zweite Staffel der RTL-Sendung „Stars bei der Arbeit, welche sich erneut als Quotenrenner im Samstagabendprogramm erwiesen hat.

Karten gibt es über die Tickethotline 01805-40 47 00* (*0,14 Euro pro Minute aus dem dt. Festnetz; maximal 0,42 Euro pro Minute aus den dt. Mobilfunknetzen) sowie an allen bekanntenVorverkaufsstellen oder unter www.bucardo.info.

„Silvesterknallerladen“ Kinderkleidermarkt in der Silvesterschule

Am 19. November 2011 von 14:00 Uhr bis 16:30 Uhr veranstaltet der Förderverein der Silvesterschule in Erle den Kinderkleidermarkt in der Grundschule.

Verkauft werden kann alles rund ums Kind.

Tische werden gegen 8,-€ Miete zur Verfügung gestellt und auch fürs leibliche Wohl ist gesorgt.

Anmeldung und/oder Infos bei: Claudia Langenhorst (02865/202095), Michaela Klingbeil (02865/202104), Heike Nienhaus (02865/6098044).

Freiwillige Schulkleidung an der Alexanderschule Raesfeld

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Neue Jacken und Shirts jetzt  auch für die 5. Klassen an der Verbundschule in Raesfeld. Bereits zum Schulfest  hatten die anderen Schulklassen schon ihre neue Schulkleidung.  Bis heute  mussten sich die Fünftklässler noch etwas gedulden, da sie im Unterschied zu den anderen Klassen ihre Bestellung erst nach den Sommerferien tätigen konnten. Umso größer war die Freude, als jetzt nach den Herbstferien endlich die eigenen Jacken und Shirts anprobiert werden konnten.

Im letzten Schuljahr war die Idee mit der freiwilligen Schulkleidung von der SV angeregt und von der Schulkonferenz beschlossen worden. Lehrerin Annette Schulz hatte daraufhin die Initiative ergriffen und speziell für die Schulkleidung ein ansprechendes Logo entwerfen lassen: Mit Erfolg: Über 200 Schüler orderten freiwillig die angebotenen Jacken und Shirts und auch die Lehrerinnen und Lehrer kleideten sich entsprechend ein. Damit können sich die Schüler und das Kollegium der Alexanderschule jetzt einheitlich nach außen präsentieren und gleichzeitig noch besser mit ihrer Schule identifizieren. „Dies zeigt auch unsere gelebte Gemeinschaft nach außen und somit hat sich der Aufwand dann wirklich gelohnt“, betont Schulleiter Matthias Stroetmann.

Bild 1: Stolz präsentieren Johann und Robert aus der Klasse 5b die neuen Jacken

Bild 2: Stolz präsentieren Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 5b die neue Schulkleidung Bild 3+4: Lehrerin Annette Schulz mit Schülern in der ansprechenden Schulkleidung

TrauMzeit – offner Tag der Trauzimmer im Schloss Raesfeld

Der Hochzeitstag sollte der schönste Tag im Leben eines jeden  Paares sein.

Immer mehr Hochzeitwillige zieht es weg von den üblichen Ämtern und Rathäusern, um an einem ganz besonderen Ort ihr „Ja-Wort“ zu geben.

Am Sonntag waren im Schloss Raesfeld die Türen zu den Trauzimmern geöffnet und die Raesfelder Standesbeamten und Beamtinnen standen mit Rat und Vorschlägen den Besuchern Rede und Antwort.

Am 12.11.2011 um 11 Uhr wird auch der Dorstener Rolf Schulze-Frenking heiraten. „Für diesen Tag hatten wir in Dorsten keinen Termin mehr bekommen, aber der Standesbeamte in Dorsten hat mich nach Raesfeld verwiesen, denn hier könnte man rund um die Uhr heiraten. Jetzt hat es geklappt und dementsprechend freue ich mich auch“, so der angehende Ehemann, der besonders das Ambiente im Schloss klasse findet.

Zahlreiche Besucher kamen an diesem Sonntag. Die häufigsten Fragen  an die Standesbeamte waren, wie viele Gäste dort untergebracht werden können und wer wird die Standesbeamtin sein, und ob noch Termine für ein Wunschdatum im nächsten Jahr frei sind. „Ich musste feststellen, dass auch viele Menschen  heute hier waren, die schon Termin haben und sich einfach nur noch einmal die Räumlichkeiten, nicht nur im Internet, anschauen wollten“, erläuterte Standesbeamtin Barbara Kraß.

Das Interesse war groß, wie Werner Mümken bestätigte. „Wir hatten alleine im letzten Jahr 33 Paare, die an diesem Tag Termine festgemacht haben. Aus diesem Grunde haben wir heute ein zusätzliches Zimmer eröffnet, wo sich Paare direkt über einen Termin informieren können“.

Die Trauzimmer im Schloss sind alle komplett neu renoviert und je nach Geschmack haben die Brautleute die Auswahl zwischen Kaminzimmer, elegant oder das Verlieszimmer, eher rustikal,  um sich hier das Ja-Wort für den Bund des Lebens zu geben.

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Getäuscht und die Arglosigkeit schamlos ausgenutzt – Türken schächten in Erle

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„Erst waren es nur elf Schafe, dann 20 und am Ende standen 31 Tiere bei mir auf der Wiese“, erinnert sich der Bauer, auf dessen Grundstück am Wochenende das große Schächten in Erle stattfand.

Der Erler Bauer ging davon aus, und so hatten es die Türken ihm auch immer wieder versucht klar machen, dass die Tiere bei ihm auf der Wiese nur zwischengelagert werden sollten. Gleich dreimal kam aber der Bottroper in den letzten Wochen und lud immer mehr  Tiere bei ihm auf der Wiese ab. Angeblich wollte er diese von hier aus nur verkaufen und abholen lassen.

„Aber dann plötzlich standen schon am Sonntag in den frühen Morgenstunden so viele Menschen auf meinem Grundstück und suchten sich ihr „Opferlamm“ aus. Ich wusste  gar nicht, was hier abging“, erinnert sich der Erler.

Ohne groß den Grundstückseigentümer zu fragen, bauten die Männer einen blickdichten Vorhang auf, wohinter dann plötzlich das große Schlachten stattfand.

Ich stand auf der Terrasse und konnte das traurige Spektakel verfolgen. Immer wieder wurden die Tiere hin und her geschickt, gleich so wie auf einem Laufsteg. Die moslemischen Kunden suchten sich ihre Tiere nach Schönheit, oder was weiß ich, aus. Mit einem kleinen Messer, Kartoffelschälmesser, schnitten sie dann anschließend  den Tieren die Kehle durch. Jedesmal wenn die Türken mich auf der Terrasse mit meiner Kamera erblickten, suchten sie sich ein Versteck und kamen erst wieder zum Vorscheinen, wenn die Luft rein war.

Völlig hilflos lief der über 70-jährige Mann zwischen den Moslems  und den vielen auswärtigen Leuten hin und her und wusste gar nicht, was da ablief, wie er mir heute berichtete. „Ich hatte Angst, weil plötzlich so viele fremde Menschen da waren“, gesteht der Bauer.

Schächten ist bei uns in Deutschland ohne Ausnahmegenehmigung verboten. Im Rahmen des islamischen Opferfestes aber nutzten ein 64-jähriger und ein 34-jähriger Mann aus Bottrop die Arglosigkeit des Mannes aus um hier ihre Geschäfte zu machen.

Eine Schächtung sei theoretisch im Kreis Borken möglich, wenn die Tiere im Rahmen einer Hausschlachtung vorher zur Schlachttier- und Fleischuntersuchung angemeldet würden. Dies sei in Erle nicht der Fall gewesen“, so Veterinär Dr. Harry Schmidt. Außerdem muss das Tierschutzgesetz beachtet werden.

Zum Glück riefen vorbeigehende Spaziergänger am Sonntagmittag dann die Polzei an. Werner Mümken vom Ordnungsamt, eine Veterinärärztin und die Polizei machten dem grausamen Spektakel dann  ein jähes Ende. Ein Täter konnte flüchten, gegen zwei weitere Täter wurde eine Anzeige erstattet. Schächten ohne Genehmigung ist in Deutschland illegal und wird mit Geldbuße bis 25.000 Euro, bei nachgewiesener Tierquälerei im Wiederholungsfall auch mit Haftstrafe bestraft! Schon der Transport von Schafen im Kofferraum eines PKW verstößt gegen das Tierschutzgesetz und kann streng geahndet werden. Mit einer Geldbuße werden diese davon kommen. Die überlebenden Schafe dürfen vom Halter in Erle jetzt nur dann abgeholt werden, wenn das Veterinäramt einen eindeutigen Nachweis über die Herkunft und den zukünftigen weiteren Verbleib der Schafe  bekommt.

Für den Bauer steht  für die Zukunft eins fest: Nie wieder fremde Schafe auf seiner Wiese!

Heino – alias Ewald Marpert – wenn es Nacht wird in Raesfeld

Wenn es Nacht wird in Raesfeld… dann läuft Gastwirt Ewald Marpert zu Höchstform auf.

So auch am Kappesmarkt Samstag, sehr zur Freude der Gäste, die eigens nach Raesfeld kamen, um den agilen Wirt als Heino zu erleben.

Bereits in den frühen Abendstunden war der Stimmungspegel  in der Kneipe auf Höchststand. Ein ganz normaler Kappesmarkt-Samstagabend mit Heino und Co.

Einführung von Pfarrer Michael Kenkel in St. Martin Raesfeld

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Die Pfarrgemeinde St. Martin in Raesfeld und Rhedebrügge sowie die Pfarrgemeinde St. Silvester in Erle freuen sich über die Ernennung von Michael Kenkel zu ihrem Pfarrer. Die Einführung seiner Ämter findet am Sonntag, dem 13. November 2011 um 9:30 Uhr in der St. Martin Kirche zu Raesfeld statt.

Vorher um 9:15 Uhr wird Pfarrer Michael Kenkel zusammen mit den Bannerordnungen, den Kirchenvorständen und den Pfarrgemeinderäten unter musikalischer Begleitung vom Pfarrhaus abgeholt und zur Pfarrkirche St. Martin begleitet. Der Gottesdienst wird mitgestaltet vom Raesfelder und Erler Kirchenchor, vom Chor Believe sowie von den Burgmusikanten. Zur Mitfeier der Eucharistie und zur anschließenden Begegnung im Haus Epping wird herzlich eingeladen.

Erst abgeschoben, dann zum Verkauf angeboten – junge Schäferhündin hat die „Schnauze“ voll

Schäferhündin in Raesfeld hat es nicht leicht. Er fristet der  junge Vierbeiner ein trostloses Da sein und muss den ganzen Tag über in einem zügigen Verschlag verweilen. Pünklich zum Kappesmarkt fiel den Haltern wohl ein, hier doch ein Geschäft machen zu können und den unbeliebten Mitwohner  auf diese Weise schnell los zu werden.

Man könnte ja Glück haben und irgend ein Kappesmarktbesucher erbarmt sich und macht mal schnell 600 Euro locker, um mal so dir nix – mir nix einen Hund zu kaufen. In der rechte Hand Kappesköpfe,  an der linken Hand den neuen  Schäferhund an der Leine.

Die kleine Schäferhündin jedenfalls hatte wohl am Samstag resigniert. Sie kam nicht mehr freundlich ans Gitter gelaufen, schleckte nicht mehr bettlend über die streichelnden Hände. Sie schaute noch nicht mal mehr hoch, warum auch?

Ich fragte mich nach dem Studieren der Anzeige, welcher gute Zuchtverein oder Züchter dass denn ist, der Hunde an Menschen verkauft, die nicht in der Lage sind über einen längeren Zeitraum Verantwortung für einen Welpen zu tragen. Jeder Mensch weiß doch, dass Hunde Arbeit machen und jedem ist auch bekannt, dass Schäferhunde das Stockmaß eines Kaninchens schnell überschreiten. Vielleicht sollten die Zuchtvereine expliziert die Käufer darauf hinweisen!

Personalversammlung der Gemeinde Schermbeck

Personalversammlung der Gemeinde Schermbeck am 08.11.2011; Schließung der Dienststellen ab 12.00 Uhr bzw. 12.30 Uhr.

Die nach dem Landespersonalvertretungsgesetz in jedem Jahr durchzuführende Personalversammlung findet für die Bediensteten der Gemeinde Schermbeck am Dienstag, den 08. November 2011, statt. An diesem Tag bleiben daher die Gemeindeverwaltung und der gemeindliche Bauhof ab 12.00 Uhr geschlossen. Die Gemeindebücherei bleibt ab 12.30 Uhr geschlossen.

Bildhauer Ludwig Schumacher – eine Marienstatur aus westfälischer Eiche für Japan

Es ist die westfälische Eiche, die es dem Künstler und Bildhauer Ludwig Schumacher angetan hat und die ihm ans Herz gewachsen ist. Seit Monaten werkelt der Wanderer irgendwo an einem Ackerrand von Raesfeld  an einer mächtigen Marienskulptur.

Der 67-jährige ist ein Künstler, der fast sein ganzes Leben auf Wanderschaft ist  und hier seine Erfahrungen und Inspirationen sammelt. Arizona, New York, Alaska, Argentinien sind nur einige Stationen seiner Wanderreise. Heute hier, morgen da, immer der Mutter Natur ausgesetzt,  jedem Wind und Wetter.

Bildhauer Ludwig Schuhmacher beiseiner Arbeit im Tiergartn Raesfeld
Foto: RGN

Seine Werkstatt ist unter freiem Himmel und fast täglich wird der zwei Meter hohe Eichenstamm bearbeitet. So langsam geht sein Projekt dem Ende zu und seine „Maria Kuan Yin“ wird, wenn sie fertig ist, auf eine Reise nach Japan gehen. Um der Maria aber noch ein wenig Glanz mit auf dem Weg zu geben, hat der Raesfelder Goldschmiedemeister Fritz Rest dem Heiligenschein der Skulptur noch  etwas Blattgold aufgelegt.

Seit Monaten führt der Künstler mit seinen drei Hunden ein einfaches Leben in einem Bauwagen und lebt wie in einer Symbiose mit der Mutter Natur, ohne Strom und großen Luxusgegenständen.

Der studierte Bildhauer wird im Frühjahr weiter ziehen. Nicht nur kurz um die Ecke, sondern Senegal wird sein neues Ziel sein.

„Er ist eine Ausnahmeerscheinung im besten Sinne des Wortes und ein sehr kreativer Mensch mit einem geistig beachtlichen Horizon“, so  der Raesfelder Fotograf Reinhard G. Nießing, der diese Portraitfotos gemacht hat.

Münsterländer Landbevölkerung trifft auf Ruhrgebietler – Kappesmarkt 2011

Wer an diesem Wochenende dringend in die Dorfmitte von Raesfeld musste, brauchte mehr als nur Zeit. Es war die Stunde der Geduldigen, denn eine Fahrt durch die Felder Richtung Raesfeld war allein schon ein Erlebnis und erinnerte stellenweise an das Aufeinanderprallen zweier feindlicher Indianerstämme.

Münsterländer Landbevölkerung trifft Ruhrgebiet

Münsterländer Landbevölkerung trifft Ruhrgebietler, und das an jeder Ecke. Selbst auf Zufahrtswegen, die doch eindeutig als Privatweg oder mit „Durchfahrt verboten“ gekennzeichnet waren.

Das Revier schwärmte aus wie die Bienen im Sommer auf Blumenwiesen, oder besser noch auf Rapsfeldern. Sie drängten sich durch die Gassen mit ihren Karossen aus Gelsenkirchen, Essen und Oberhausen und hatten schon, bevor sie auf dem Kappesmarkt ankamen, das Kriegsbeil ausgegraben.

Wer nicht schnell genug Platz machte und mit seinen Autorädern fast auf dem Acker stand, wurde kurzerhand beinahe noch weiter hineingedrängt, wie ein Totem in die Erde.

Kohle gegen Ackerbau, ein unfairer Kampf. Aber auch schön, denn immerhin haben die Städter die Wirtschaft in Raesfeld mal wieder so richtig angekurbelt.

Fünf Köpfe Kohl für schlechte Zeiten

Was macht eine Hausfrau eigentlich mit fünf Köpfen Wirsing, Kappes oder Rotkohl? Eigentlich sind die Hamsterjahre schon mehr als 60 Jahre vorbei. Nun gut, wer für den Notfall vorsorgt, braucht nicht zu hungern. Aber stehen wir in Deutschland vor einer Hungersnot?

Und allein schon der Gedanke daran, dass es monatelang in der Wohnung nach Kohl riecht, ist auch nicht gerade prickelnd. Zumindest kein Wellness-Geruch. Da kommt dann auch keine Dauerberäucherung mit Duftkerzen oder Räucherstäbchen mehr gegen an.

Eventuell Weihrauch. Aber der verursacht, über einen längeren Zeitraum eingeatmet, Kopfschmerzen.

Modekritik mitten im Marktgetümmel

Die Menschen im Revier sind ja für ihr Modebewusstsein bekannt. Leicht schmunzeln musste ich dann doch, als eine Ehefrau, etwas korpulent, zu ihrem Ehemann, ebenfalls mehr breit als hoch, sagte:

„Eh, kuck mal, iss datt nich ne bisschen eng, watt die da anhat?“

Kostenloser Kappes zieht immer

Besonderer Andrang herrschte bei der Landjugend am Kappesstand. Warum? Ja, hier gab es etwas umsonst. Ein Schälchen frisch gehobelter Kappes mit Dressing. Spende erwünscht! Und? Gab es eine Spende? Nee, denn „wir spenden nur inne Kirche“, meinte eine Besucherin auf Nachfrage.

Kein Wunder, dass der Krautsalat so gut schmeckte. War ja umsonst. Und die Landjugend hobelte, was das Zeug hielt, nur um die hungrigen Mäuler der Touristen aus den Vororten der Großstädte des Ruhrgebiets zu stopfen.

„Wir haben doch ein Anliegen“

Ach, Kappesmarkt ist ja immer wieder schön.

Und wenn alle Richtung REWE-Parkplatz fahren, obwohl dort „Frei für Anlieger“ steht, gibt es auch dafür die passende Ausrede: „Wir haben ein Anliegen. Wir wollen auf den Kappesmarkt.“ Und das gefühlt mehr als zehntausend Mal in der Stunde.

Während ich jetzt in aller Ruhe meinen Tatort schauen konnte, stehen höchstwahrscheinlich immer noch Tausende Hausfrauen in ihren Essener, Gelsenkirchener oder sonst wo gelegenen Küchen und hobeln ihren Kappes für die bevorstehende Hungersnot.

 

Dammer Türmer fördern Jugendarbeit

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Schermbeck-Damm (pd). Das Kleinste Strommuseum der Welt am Elsenberg hat seit Mai viele Besucher elektrisiert. Da hatten die Dammer „Türmer“ allen Grund, im September – bei herrlichem Spätsommerwetter – ausgiebig zu feiern. Der Erlös des Festes, 800 Euro, kommt nun dem ev. Jugendhaus in Damm zugute. „Uns liegt die Förderung der Jugendarbeit in Damm am Herzen“, erklärt Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel. Mit dem Geld sollen die sanitären Einrichtungen des Jugendhauses am Elsenberg modernisiert werden. Die „Ersatzteile“ sind bereits gekauft. Die Renovierung wird von der Schermbecker Firma Heizung/ Sanitär Beck unterstützt. Am vergangenen Samstag übergaben der Erste Vorsitzende Ernst-Hermann Göbel, der 2. Vorsitzende Dirk Kühnert und Schriftführer Michael Pankratz im Beisein von Turmmitgliedern symbolisch die Einrichtungsgegenstände im Dammer Jugendhaus an Leiterin Annette Ulland.

Noch hat für den Turmverein die Winterruhe nicht begonnen. Am Samstag, 10. Dezember, soll das Jahr beim „Turmglühen“ am Jugendhaus gemütlich ausklingen. Dazu sind vor ein paar Tagen Bücher eingetroffen mit dem Titel „Von Turm zu Turm – Tipps und Touren rund um ein Stück Stromgeschichte“. Das fast 100 Seiten starke Werk, von RWE beauftragt und im Essener Klartext-Verlag erschienen, beschäftigt sich mit der Geschichte von Stromtürmen aus ganz NRW und beschreibt auch die Dammer Trafostation. Das Buch ist entweder über die Internetseite www.turmverein-damm.de per Mail zu bestellen oder beim Vorsitzenden Ernst-Hermann Göbel erhältlich (02853/ 840).

Bildunterschrift: (h. v. l.) Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel, Barbara Göbel, 2. Vorsitzender Dirk Kühnert, Schriftführer Michael Pankratz, Jugendhaus-Leiterin Annette Ulland und Sabine Pankratz; (v.v.l.) Amelie Goddemeier und Friederike Venohr.

Kappesmarkt Samstag bei Marpert in Raesfeld

Was soll man dazu noch sagen? Nichts mehr, stimmt. Es war eigentlich ein ganz normaler Kappesmarktsamstag- Abend. Die Touristen waren weg, im Dorf war Ruhe eingekehrt. Nicht aber in der Gaststätte Marpert. Hier herrschte  eine ausgelassene Stimmung wie Karneval und keiner wusste eigentlich genau warum. Ich auch nicht, aber dennoch tanzte nicht nur der Chef Ewald auf dem Stuhl, auch die Gäste waren so was von ausgelassen und gut drauf. Lag es am Wetter, oder war es die Vorfreude auf Sonntag, wenn es wieder heißt: Der Kappesmarkt ist eröffnet.

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Schermbeck – Diebstahl von zwei Autos / Zeugen gesucht

Schwarzer und silberfarbener BMW entwendet

In der Nacht zu Freitag entwendeten bislang unbekannte Täter zwei Autos, die an der Birkenstraße sowie der Straße Hoher Weg geparkt standen.

Die Unbekannten erbeuteten einen schwarzen BMW 320 d mit dem Kennzeichen: D-LF 50 sowie einen silberfarbenen BMW 535 D Touring mit dem amtlichen Kennzeichen: WES-C 620. Im Kofferraum des silberfarbenen BMW befanden sich ein Sattel der Marke Stübben, eine Trense und ein Reithelm.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Treffpunkt am Schloss – Nicht die Große – nein die Kleine „Freiheit 24“ am Schloss Raesfeld

Ein  kleiner kulinarischer Tempel in Raesfeld

Café, Bistro, Bar und Restaurant, alles in Einem, so präsentiert sich die „Freiheit 24“.  Nicht nur, dass hier Gemütlichkeit trumpf ist, auch die Speisekarte kann sich durchaus sehen lassen.

Freiheit 24 -Foto: Jeanne Müller

Angefangen von kleinen Häppchen, passend zur Skatrunde und  für die Stammtischabende, bis hin zur mediterranen Küche wie Waldpilzrisotto mit Pecorinospänen,  hält der Chef des Hauses Reinhard Nießing explizit für jede Geschmacksrichtung seiner Gäste  bereit.

In der Mittagspause etwas essen gehen? Kein Problem. In der „Freiheit 24“ gibt es wechselnde Tagesgerichte.

Tea fort wo, oder Kaffee und Kuchen? Nach einem ausgiebigen Spaziergang im Tiergarten, oder auch nach einer Fahrradtour, können die Besucher in der „Freiheit 24“ Energie bei Kaffee, Tee, Torten und Kuchen tanken.

Das Restaurant hat 45 Sitzplätze  und ist besonders für den abendlichen Stammtisch geeignet. Damit der Abend auch abwechslungsreich bezüglich der Getränkeauswahl wird, gibt es neben Bier und Kurze auch leckere Longdrinks wie Caipirinha  oder „Swimmingpool“ .

Natürlich hat die Küche am Abend auch geöffnet und der Küchenchef hält eine wechselnde Auswahl an Gerichten, die „Tageskarte“ bereit.

Öffnungszeiten: Täglich ab 11 Uhr geöffnet – Dienstags Ruhetag

Reinhard und Hubert Nießing freuen sich auf Ihren Besuch

Freiheit 24, 46348 Raesfeld, Inhaber Reinhard Nießing, Info & Buchungen: Tel.: 02865-2044-0, E-Mail: [email protected]

Die Gruppe Dudorant kommt nach Raesfeld

Am Mittwoch, 9. November, um 20 Uhr Kirchenkaberettabend im Pfarrsaal von St. Martin, Hoher Weg 14, 46348 Raesfeld mit der Gruppe Dudorant. Eine Veranstaltung zum Patrontatsfest St. Martin.

http://www.duodorant-kabarett.de

Die letzte Reise in den Himmel – ein Termin der nicht planbar ist

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Mit dem Tod und dem Loslassen ist das so eine Sache. Eigentlich ist der Herbst keine gute Zeit zum Sterben. Alleine schon die Auswahl der Blumen für die Kränze ist sehr beschränkt. Buntes Laub, Moos und Herbstblumen könnten den Kranz schmücken. Dann lieber im Frühling mit einem Kranz aus bunten Primeln und Frühlingsblumen, sieht doch schon besser aus und ich weiß, das würde meiner Mutter auch besser gefallen.

Aber meine Mutter hat so ihre ganz eigenen Vorstellungen was „Termin Tod“ anbelangt. Das bleibt bei mir nicht ganz ohne Folgen, denn mittlerweile ist es das dritte Mal, wo ich einen Anruf vom Pflegeheim bekam: Bitte kommen sie ganz schnell, ihrer Mutter geht es nicht gut.

Immerhin ist meine Mama 92 Jahre alt, dement und die Zeit zum Loslassen ist auch da. Die Engel rufen im Himmel, der Gevatter Tod steht am Bett. Ich weiß nicht, worauf  die Frau noch wartet, denn zweimal raffte sie sich immer wieder erneut auf und legte mit dem Sterben erneut eine Pause ein. Ich habe schon lange losgelassen, aber schwer ist es jedes Mal aufs Neue für mich.

Es geht mir dann so vieles durch den Kopf, Worte, die ich aus ihrem Munde  im Laufe meiner Kindheit immer gehört habe wie: „Irgendwann kommen die Russen zurück“. Nein Mama,  die werden nicht mehr kommen, wenn, dann als Gast. Aber die Chinesen, die gehörten  soweit ich mich erinnern kann, immer zu meiner Mutter und ihrer Angst vor der Zukunft: „Eines Tages werden uns die Chinesen überrollen und ganz Deutschland wird von denen eingenommen“. Mutter, der Tag ist nicht mehr weit weg. Woher wusstest du das?

Naja, aber auch der Tod und das Alter war ein großes Thema meiner Mutter. „Kind, so alt möchte ich nie werden. Und ins Altersheim möchte ich auch nicht, denn da sind nur alte Leute“. Wenn ich an diesen Satz denke, muss ich immer noch schmunzeln. Aber so ist sie, oder so war meine Mama. Immer vorausschauend, selbst ihre Beerdigung hatte sie schon vor mehr als 20 Jahren in trockenen Tüchern. Drei Nelken, ein Totenhemd und eine anonyme Bestattung.

Nun sitze ich hier, schreibe und weiß nicht was ich meiner Mutter wünschen soll: Folge dem Ruf der Engel und gehe zu Vater, oder warte bis der Frühling kommt! Was will aber ich? Was wünsche ich meiner Mutter?

Das weiß ich genau. Sie soll der Sonne entgegen gehen. Ein Ende ohne Leiden, ohne Schmerzen und ohne Angst, so soll meine Mutter ihren letzten Weg antreten. Besser wäre es aber noch, sie könnte sich noch einmal mit mir aussprechen, lachen, singen und durch die Küche tanzen. Dann die Kohlen hochholen, den Ofen anmachen  und mir einen heißen Kakao kochen.

Aber wie heißt es so schön im Vater unser? „Dein Wille geschehe“ und darauf hat niemand Einfluss, auch ich nicht.

Engpässe bei Winterreifen – Bestellungen bei Opel Hüppe in Raesfeld lassen auf sich warten

Eigentlich ist es ja mit den Jahreszeiten immer dasselbe. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Nichts Neues und somit wissen wir Deutschen, es gibt einen Winter oder besser sogar, seit einigen Jahren können wir uns auf großen Schneefall einstellen.

Aber irgendwie scheint sich dies in einigen Industriezweigen noch nicht rumgesprochen zu haben. Erinnern wir uns an die Streusalzknappheit im letzten, und auch im Jahr 2009. Aber nicht nur Streusalz scheint bei einigen Herstellern ein großes Produktionsdefizit zu sein. Alleine im letzten Jahr stiegen die Preise für meine ganz normalen Winterreifen so enorm in die Höhe, als wenn diese aus Rohkautschuk bestehen würden.

Anscheinden haben die Fabrikanten auch in diesem Jahr wieder nichts dazu gelernt. Schon jetzt gibt es Engpässe  im Autohaus Hüppe in Raesfeld bei der Auslieferung von Winterreifen und die Kunden sind sauer.

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Schermbeck – Einbrecher hebelten Fenster auf – Aktion Riegel vor! Polizei rät

Täter erbeuteten Schmuck

Am Donnerstag zwischen 06.15 Uhr und 18.45 Uhr hebelten unbekannte Täter ein Fenster eines Einfamilienhauses an der Kardinal-von-Galen-Straße auf. Sie erlangten zwei Armbanduhren der Hersteller Mondaine und Rolex.

Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Hünxe, Tel.: 02858 / 91810-0.

Aktion Riegel vor!

Im Zusammenhang mit dem Einbruch weist die Polizei darauf hin, dass es viele Möglichkeiten und Maßnahmen zum Schutz gegen Einbruch gibt.

Die Polizeiinspektion Ost gibt in ihrem Präventionskonzept „Riegel vor!“ zusammen mit dem Kommissariat Vorbeugung entsprechende Tipps. Die Informationen zur Sicherung sind im Internet auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Wesel www.polizei-wesel.de im Bereich „Vorbeugung/technische Prävention“ und bei der beteiligten Kommune unter „Ihre Polizei vor Ort“ hinterlegt.

Für weitere Fragen, Anregungen und Tipps stehen die Mitarbeiter des Kommissariats Vorbeugung der Zentralen Kriminalitätsbekämpfung in Wesel (Alte Delogstraße 1-3, 46483 Wesel, Tel.: 0281 / 107 – 3724) kostenlos zur Verfügung.

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