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Der Kreis Borken zahlte im vergangenen Jahr 5,89 Millionen Euro BAföG aus

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Förderung für 1.250 junge Frauen und Männer / Kreis ist Ansprechpartner für Jugendliche, die eine schulische Ausbildung absolvieren

Kreis Borken (pd). 1.250 junge Frauen und Männer aus dem Kreis Borken, die eine schulische Ausbildung absolvieren, sind im vergangenen Jahr in den Genuss einer Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) gekommen. Insgesamt 1.668 junge Männer und Frauen hatten beim Kreis Borken einen Antrag auf BAföG gestellt. Im Jahr 2010 waren es noch 1.753. Der Finanzaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von 4,94 Millionen Euro auf 5,89 Millionen Euro erhöht. Das teilt der Kreis Borken mit.

Grund für den finanziellen Mehraufwand ist vor allem ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes. Danach sind die Ämter für Ausbildungsförderung verpflichtet, in bestimmten Fällen bei behinderten Schülerinnen und Schülern die vollen Internatskosten zu übernehmen. Voraussetzung ist, dass sie eine BAföG-förderungsfähige Ausbildung absolvieren. „Teilweise waren Rückrechnungen für vier Jahre vorzunehmen“, erklärt der Leiter der zuständigen Abteilung der Kreisverwaltung, Wolfgang Heffe.

Die Bedarfssätze und die Freibeträge vom Einkommen der Eltern sind seit der letzten Gesetzesänderung im Oktober 2010 unverändert geblieben. Schülerinnen und Schüler erhalten pro Monat eine Förderung von maximal 645 Euro. Für Studierende liegt der Höchstsatz bei 670 Euro. Auszubildende, die mit mindestens einem eigenen Kind bis zu zehn Jahren in einem Haushalt leben, bekommen pro Monat zusätzlich 113 Euro für das erste und 85 Euro für jedes weitere Kind.

Der Kreis Borken ist Ansprechpartner für Jugendliche, die eine schulische Ausbildung absolvieren. Frauen und Männer in einer betrieblichen Ausbildung haben unter bestimmten Voraussetzungen ein Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB). Zuständig hierfür sind die örtlichen Agenturen für Arbeit. Studierende finden ihre Ansprechpartner im Studentenwerk ihrer Hochschule.

65 Prozent des BAföG trägt der Bund, den Rest die Länder. Das Schüler-BAföG wird in der Regel in voller Höhe als Zuschuss gezahlt, muss also nicht zurückgezahlt werden. Bei Studierenden wird der Förderungsbetrag zur Hälfte als Zuschuss und als zinsloses Darlehen gewährt. Der Darlehensteil ist frühestens fünf Jahre nach dem Ende der Förderungshöchstdauer zurückzuzahlen.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der zuständigen Abteilung im Borkener Kreishaus beraten Interessierte persönlich oder telefonisch unter Tel.: 02861/82-1201, 82-1203, 82-1205 und 82-1264. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.bafoeg.bmbf.de oder auf den Seiten des Kreises www.kreis-borken.de/presselinks.

Kreis Borken legte im vergangenen Jahr 1.649 Autos still

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Fachbereich Verkehr des Kreises Borken: „Ohne Versicherungsschutz zu fahren ist eine Straftat!“

Kreis Borken (pd). 3.538 Fahrzeug-Halterinnen und Fahrzeug-Haltern im Kreis drohte im vergangenen Jahr eine Zwangsstilllegung ihres Fahrzeugs, weil sie sich nicht um den Kfz-Versicherungsschutz gekümmert hatten. Das sind 3,8 Prozent weniger als im Vorjahr. 2010 waren noch 3.673 entsprechende Schreiben verschickt worden. Die Mehrheit der betroffenen Halter holte den Nachweis des Versicherungsschutzes nach. 1.649 Fahrzeuge legten die Mitarbeiter des Kreises still. Im Jahr 2010 war das in 1.692 Fällen notwendig gewesen.

Als Grund für den Rückgang sieht der Leiter der Zulassungsstelle des Kreises Borken, Heinz Beckmann, unter anderem die im Jahre 2011 überwundene Wirtschaftskrise. „Auch Fahrzeughalter, die häufiger wegen fehlenden Versicherungsschutzes auffallen, haben offensichtlich erkannt, dass die Zwangsstilllegungsverfahren nur mit Kosten und Ärger verbunden sind“, so Beckmann.

Nachdrücklich weist Heinz Beckmann darauf hin, dass ein Kraftfahrzeug nur dann auf öffentlichen Straßen bewegt werden darf, wenn für dieses eine Haftpflichtversicherung besteht. „Grundsätzlich müssen die Fahrzeughalter diesen Versicherungsschutz bei der Anmeldung des Fahrzeugs nachweisen“, so Beckmann. „Wer die Versicherung später aber nicht bezahlt, verliert den Versicherungsschutz.“ Die Versicherer melden ihre säumigen Kunden dem Kreis. Die Zulassungsstelle fordert daraufhin die Halterin oder den Halter auf, unverzüglich neuen Versicherungsschutz nachzuweisen.

Kommen Fahrzeughalter dieser Aufforderung nicht nach, legen die Außendienstmitarbeiter des Kreises Borken die betroffenen Fahrzeuge zwangsweise still. Das heißt: Sie entstempeln die Kennzeichen und ziehen die Fahrzeugscheine ein. Zurück bekommen die Halter die Siegel auf den Kennzeichen und den Fahrzeugschein, wenn sie die Kfz-Haftpflicht und die Kosten der Zwangsstilllegung bezahlt haben.

Der zuständige Fachbereichsleiter, Ludger Stienen, macht deutlich: „Ein Fahrzeug ohne Versicherungsschutz im Straßenverkehr zu bewegen, ist eine Straftat.“ Wenn mit einem nicht versicherten Fahrzeug ein Unfall verursacht werde, müssten Geschädigte ihre Ansprüche direkt beim Halter, Eigentümer oder Fahrer des Fahrzeugs geltend machen – ein Problem insbesondere dann, wenn dieser zahlungsunfähig sei. „Daher legen wir konsequent jedes Fahrzeug still, für das kein Versicherungsschutz besteht“, unterstreicht Stienen, „insbesondere um die Verkehrsteilnehmer, die sich rechtmäßig verhalten, zu schützen.“

Post vom Kreis Borken haben im vergangenen Jahr auch 142 Halterinnen und Halter bekommen, die ihre Kfz-Steuer nicht bezahlt hatten. Sie mussten die versäumte Zahlung nachholen und ein Ordnungsgeld zahlen. 90 Bürgerinnen und Bürger mussten vorstellig werden, weil ihr Fahrzeug technische Mängel aufwies und 242 Fahrzeughalter mussten angemahnt werden, den Halterwechsel oder eine Änderung der Anschrift eintragen zu lassen.

Altweiberkarneval im Isseltal

Es ist wieder soweit: Am Altweiber-Donnerstag – 16. Februar – startet in der Festscheune Hecheltjen´s Hof, Isseltalweg 9 in Havelich, direkt an der B70 zwischen Raesfeld und Brünen, um 18:11 Uhr die große närrische Damensitzung. Einlass ist bereits ab 17:11 Uhr. Binnen weniger Jahre ist diese karnevalistische Veranstaltung, an der Grenze zwischen Rheinland und Westfalen, das Glanzlicht im Frauenfastelovend. Auf ein Feuerwerk der guten Laune darf sich die Damenwelt freuen. Ein über dreistündiges Programm, speziell für die Besucherinnen zusammengestellt, wird bei allen Möhnen die Lachmuskeln strapazieren. In Büttenreden werden mit spitzer Zunge die Herren der Schöpfung aufs Korn genommen. Musik-, Tanz- und Showeinlagen sorgen für die richtige Stimmung. Durch das Programm führen die Sitzungspräsidenten André Szczesny und Diethelm Eichelberg. An diesem Tag sind sie auf dem Hecheltjen´s – Hof „der Hahn im Korb“ und Garanten für eine gelungene Veranstaltung. Die besten Einzel- und Gruppenkostüme werden prämiert und auf der Showbühne vorgestellt. Für Männer gilt bei dieser Damensitzung: Eintritt verboten. Nach der Sitzung, ca. 21 Uhr, werden dann auch sie hineingelassen, denn dann findet die kultige Karnevalsparty statt, die zumeist bis in die frühen Morgenstunden andauert.

 

Eintrittskarten für die närrische Damensitzung können

ab sofort zum Preis von 11,- € erworben werden bei:

Schreibwaren G + S, Brünen, Tel. 02856/908968 und

Nießing Gastronomie, Raesfeld, Tel. 02865/8484, www.niessing-gastro.de

 

 

 

Schermbeck – Verkehrsunfall mit einer leicht- und einer schwerverletzten Person

Schermbeck (ots) – Heute gegen 08.50 Uhr befuhr ein 24-jähriger Mann aus Recklinghausen die Borkener Straße aus Richtung Erle kommend in Fahrtrichtung Dorsten. In einer langgezogenen Kurve überholte er mehrere Fahrzeuge und stieß schließlich mit dem PKW eines entgegenkommenden 51-jährigen Mannes aus Gelsenkirchen zusammen. Nach dem Aufprall kam das Auto des 24-Jährigen an einem Telefonmast und einem Wildzaun zum Stehen, der Recklinghäuser Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Den 51-Jährigen bargen Feuerwehrleute schwerverletzt aus seinem PKW. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo er zunächst stationär verbleiben wird.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 24.000 Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Borkener Straße in beiden Richtungen gesperrt.

Quelle: KPB Wesel, Pressestelle
Stand: 11.01.2012  14:13 Uhr

Hamaland-Museum erwartet 5000. Besucher der Ausstellung „Geht’s gut? 150 Jahre Schuhdesign“

Ausstellung endet am kommenden Sonntag / Georg Wessels steht Rede und Antwort

Vreden (pd). Im Hamaland-Museum in Vreden geht am kommenden Sonntag, 15. Januar, die Sonderausstellung „Geht’s gut? 150 Jahre Schuhdesign“ zu Ende. Ab 14 Uhr ist deshalb der Eintritt frei. Georg Wessels aus Vreden wird ab 14.30 Uhr von seiner Mission „Große Schuhe für große Menschen“ berichten. Außerdem wird der Fachmann alle Fragen zu den ausgestellten Schuhen beantworten. Bis 17 Uhr können Interessierte die Veranstaltung dann bei einer Tasse Kaffee im Museumsfoyer ausklingen lassen. „Ein besonderer Höhepunkt wird diesen Tag sicherlich noch krönen“, ist Museumsleiterin Dr. Annette Menke überzeugt. Sie erwartet den  5000. Besucher der Ausstellung. Ein Präsent für den Schuhliebhaber oder die Schuhliebhaberin liegt im Museum bereit. An den folgenden Sonntagen bietet das Museum, das sich in Trägerschaft des Kreises befindet,  jeweils um 14.30 Uhr öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung an. Am 22. Januar geht es dabei insbesondere um die Kirchengeschichte Vredens. Am 29. Januar erfahren Besucher mehr über das Moor, seine Entstehung und Nutzung. Diese Führungen sind kostenlos. Interessenten bezahlen lediglich den normalen Eintrittspreis. „Mit diesen Angeboten wollen wir die Wartezeit auf die neue Sonderausstellung verkürzen“, erklärt Dr. Annette Menke. Ab dem 8. Februar heißt es dann „Von Muskel- und Maschinenkraft“. Die neue Ausstellung im Hamaland-Museum widmet sich historischem Arbeitsgerät aus der Landwirtschaft. Das Hamaland-Museum/Kreismuseum Borken am Butenwall 4 in Vreden ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene zwei Euro, Schüler und Studenten zahlen einen Euro, Familien vier Euro. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.hamaland-museum.de sowie telefonisch unter 02564/39180.

Neuer Bus-Fahrplan liegt aus

Raesfeld (pd). Seit Montag, dem 9. Januar liegt der neue Fahrplan der Gemeinde Raesfeld kostenlos im Rathaus und in vielen öffentlichen Einrichtungen (Bücherei, Villa Becker, Informations- und Besucherzentrum, Banken und Sparkassen) aus. Darin findet man Informationen über alle Busverbindungen innerhalb des Ortes sowie von und nach Raesfeld. Im Vergleich zum Vorjahr verändern sich die Fahrtzeiten nur geringfügig. Der Regio-Bus R21 (Dorsten – Raesfeld – Borken und zurück) fährt in gewohnter Weise morgens bis abends von Montag bis Freitag jeweils stündlich, am Wochenende jeweils mindestens im Zweistundentakt. Sonn- und Feiertags gibt es vormittags zusätzliche Fahrten, um Wochenendausflüglern eine interessante Alternative zum eigenen PKW zu bieten. In den Sommermonaten werden die Busse der Region wieder mit ei-nem Anhänger zum Fietsenbus erweitert. Damit steht ausgedehnten Fahrradtouren nichts mehr im Wege – hin mit dem Bus, zurück per Pedale. Weitere Informationen zu den Fahrplänen, Fahrpreisen und zum Service gibt es unter: www.bus-und-bahn-im-muensterland.de.

Mit der Gitarre von Granada nach Havanna

Joaquín Clerch kommt am 22. Januar nach Raesfeld / Konzert um 17 Uhr im Rittersaal

Raesfeld (pd). Lateinamerikanisches Temperament im mitteleuropäischen Winter: Das verspricht das Konzert von Joaquín Clerch am Sonntag, 22. Januar, im Schloss Raesfeld.  Das Gastspiel des kubanischen Gitarristen steht unter dem Motto „Von Granada nach Havanna“ und beginnt um 17 Uhr.  Veranstalter des Konzerts ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Auf dem Programm stehen vor allem Werke aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Zunächst wird Clerch Stücke spanischer Komponisten und Gitarristen präsentieren, darunter ist mit „Tarantos“ ein Werk des berühmten Flamenco-Gitarristen Paco de Lucía. Im zweiten Teil nimmt er seine Zuhörer dann mit in die musikalische Welt seiner Heimat Kuba. Joaquiacuten Clerch wurde in Havanna geboren. Der heute 46-Jährige studierte dort Gitarre, Musik und Komposition. Nach dem Abschluss setzte er seine Studien an der Universität Mozarteum in Salzburg fort. Zu seinen Lehrern gehörten dort Eliot Fisk, Anthony Spiri und Nikolaus Harnoncourt. Seit 1999 ist Clerch Professor für Gitarre an der Robert- Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Joaquiacuten Clerch gewann in seiner Laufbahn zahlreiche Gitarrenwettbewerbe, wie zum Beispiel Andres Segovia in Granada, Heitor Villalobos in Rio de Janeiro und den ARD-Musikwettbewerb in München. In den vergangenen Jahrzehnten gastierte er zum Beispiel im Concertgebouw in Amsterdam, im Palacio de la Musica in Barcelona, im Theatre Royal de la Monnaie in Paris und der Beijing Concert Hall in Peking. Der Gitarrist Eliot Fisk, Professor in Salzburg, bezeichnet Clerch als einer der führenden Gitarristen seiner Generation weltweit. Neben seiner Konzerttätigkeit komponiert der Kubaner auch. Der Eintritt für das Konzert mit Joaquín Clerch kostet für Nicht-Mitglieder den Kulturkreises 17 Euro, Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Für Mitglieder des Kulturkreises ist der Eintritt frei. Karten können bei der Geschäftsstelle des Kulturkreises Schloss Raesfeld im Borkener Kreishaus vorbestellt werden: telefonisch unter 02861/821350, per Fax unter 02861/821365 sowie per E-Mail an die Adresse [email protected].

LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein – Das 1×1 der Sozialen Medien am Beispiel Facebook

Die LEADER-Region Lippe-Issel-Niederrhein und der Verein Genussregion Niederrhein e.V. bieten einen Workshop mit dem Titel:  Das 1×1 der Sozialen Medien am Beispiel Facebook (für Regional- und Direktvermarkter und kulturtreibende Vereine) an.

Die Sozialen Medien wie Twitter, Facebook und Co sind zurzeit in aller Munde. In einem praxisnahen Workshop soll aufgezeigt werden, was man unter den Sozialen Medien versteht und welchen Zweck und Nutzen diese am Beispiel von Facebook u.a./ auch für Regional- und Direktvermarkter haben können. In diesem Zusammenhang werden auch denkbare Risiken für die Nutzer und mögliche Strategien zur Risikovermeidung angesprochen und ausreichend Gelegenheiten für Fragen geboten.

Der Workshop richtet sich an interessierte Regional- und Direktvermarkter, an Kultur- und Heimatvereine und an alle in der LEADER-Region Interessierten mit gar keinen bzw. geringen Vorkenntnissen, die in dieses Thema mal reinschnuppern möchten.
Der Workshop findet am

Montag, 30. Januar, um 19:30 Uhr
im Gasthof Küpper, in 46499 Hamminkeln Dingden, Weberstraße 21

statt. Das Ende des Workshops ist gegen 22:00 Uhr geplant.

Eine Anmeldung ist auf Grund einer begrenzten Teilnehmerzahl notwendig.

Anmeldungen sind bis zum 23. Januar 2012 unter der Telefonnummer 0281 / 207 4908 oder E-Mail: [email protected] möglich.

Die Teilnehmergebühr beträgt 10 Euro pro Person.

Programm
Folgende Gliederung ist für den Workshop vorgesehen:

Begrüßung
Einführung in Social Media
Herausforderung der Kommunikation durch Social Media
Plattformen und deren Möglichkeiten (Schwerpunkt auf Facebook)
Fallstricke: Rechtliche Grundlagen, Social Media
Fallbeispiele

Facebook-Anleitung
Wie lege ich eine Fanpage an?
Welche Einstellungen für die Datensicherheit muss ich beachten?

Nutzen & Synergien  
Nutzen einer eigenen Fanpage
Synergien mit dem Facebook-Auftritt  am Beispiel von  „Feines vom Land“

Fragen & Diskussionen
Wichtige Fragen und Antworten

Verena Beckmann. Erste Brandmeisterin bei der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck

 Ein Novum gibt es seit vergangenem Sonntag für die Freiwillige Feuerwehr Schermbeck.

Schermbeck(pd). Nach bestandenem Gruppenführer-Lehrgang am Institut der Feuerwehr in Münster ist Verena Beckmann nun die erste Frau der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck, die in den Dienstgrad des Brandmeisters/der Brandmeisterin befördert wurde.

Der Leiter der Feuerwehr Schermbeck, Gemeindebrandinspektor Gregor Sebastian, nahm die Ernennung am vergangenen Sonntag (8. Januar) im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löschzugs Gahlen vor. Verena Beckmann wurde 2001 als Feuerwehrfrau-Anwärterin in die Feuerwehr aufgenommen.

Nach der Teilnahme an den Modulen des Grundlehrgangs wurde sie 2002 zur Feuerwehrfrau und 2004 dann zur Oberfeuerwehrfrau ernannt. Nach erfolgreicher Teilnahme am F II-Lehrgang (Truppführer) wurde sie 2006 zur Unterbrandmeisterin befördert. 

Verena Beckmann ist eine von vier Frauen in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck. Alle vier verrichten ihren Dienst im Löschzug Gahlen. Damit liegt der Anteil der weiblichen Mitglieder mit 4 % unter dem bundesdeutschen Schnitt von knapp 8 %. Die Schermbecker Wehr würde sich über weitere Frauen freuen, die sich für die ehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr interessieren und lädt alle (natürlich auch weiterhin Männer) ein, mal unverbindlich bei den Übungsabenden vorbeizuschauen.

Weitere Informationen über die Freiwillige Feuerwehr  Schermbeck gibt es unter
www.feuerwehr-schermbeck.de

Solo für Akkordeon Filip Erakovic kommt am Sonntag nach Raesfeld

Raesfeld (pd). Am Sonntag, 15. Januar, tritt der Akkordeonist Filip Erakovic in Raesfeld auf. Das Konzert beginnt um 17 Uhr im Rittersaal von Schloss Raesfeld. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Scarlatti und Tschaikowski sowie einiger zeitgenössischer Komponisten. Restkarten gibt es an der Tageskasse. Der Eintritt für Nicht-Mitglieder des Kulturkreises kostet 17 Euro. Schüler und Studenten zahlen 10 Euro. Filip Erakovic, 1988 in Serbien geboren, studiert in Essen an der Folkwang-Musikhochschule. Veranstalter des Konzerts  ist der Kulturkreis Schloss Raesfeld. Das Gastspiel ist Teil der Reihe „Best of NRW“. Dieses Projekt der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung, des WDR, der Eibach Stiftung und der Walzwerke Einsal GmbH ermöglicht jungen Musikern Auftritte vor größerem Publikum.

Erneute Erfolgsbilanz für die Volksbank Raesfeld eG

Volksbank Raesfeld blickt zufrieden auf Entwicklung im Geschäftsjahr 2011 zurück / Bilanzsumme um sieben Prozent auf 108 Mio. Euro gestiegen / Solide Wachstumsraten bei Krediten und Einlagen / Hohe Nachfrage nach öffentlichen Fördermitteln für Landwirtschaft und Wohnraumsanierung

Raesfeld (pd). Die Richtungspfeile für die wichtigsten Kennzahlen zeigten auch im abgelaufenen Geschäftsjahr kontinuierlich nach oben. Mit einer erneuten Erfolgsbilanz hat die Kreditgenossenschaft das Jahr 2011 vor wenigen Tagen abgeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende Oliver Cichowski sowie sein Kollege Marcus Feldhaar zeigten sich zufrieden mit der Entwicklung der Bank.

„Die Volksbank Raesfeld hat auch in 2011 die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region unterstützt und die aktuellen Herausforderungen in diesen nach wie vor krisenhaften Zeiten sicher bewältigt“, so die Vorstände. „Unsere Ergebnisse sprechen für die Attraktivität eines soliden Geschäftsmodells. Die Menschen fühlen sich mit ihren Geldgeschäften bei einer regional verwurzelten Genossenschaftsbank gut aufgehoben.“

Die Bilanzzahlen können sich unbeeindruckt von der Eurokrise und dessen Auswirkungen sehen lassen. Als die drei wesentlichen Eckpfeiler in der Volksbank-Bilanz für das zurückliegende Geschäftsjahr sind zu nennen: Ein solider Anstieg im Kundenkreditgeschäft, eine gute Nachfrage nach den Volksbank-Angeboten auf der Anlegerseite und ein weiterhin lebhaftes Fördermittelgeschäft.

Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick: Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent auf 108 Millionen Euro. Das Kundenkreditvolumen lag per 31. Dezember 2011 bei 65 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von drei Prozent. Die bilanziellen Kundeneinlagen stiegen um sechs Prozent auf 73 Millionen Euro. Darüber hinaus wurden über die Partner in der „genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken“ auch Geschäfte ohne Niederschlag in der Bankbilanz getätigt. Durch Vermittlung der Produkte der Bausparkasse Schwäbisch Hall, der R+V-Versicherung sowie der Fondsgesellschaft Union Investment wurden die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden bedient.

Mit dem erwirtschafteten Betriebsergebnis und der Ertragslage zeigten sich die Vorstände ebenfalls zufrieden. Dies versetze die Volksbank Raesfeld in die Lage, eine für die 2.761 Mitglieder, darunter sind 101 Neumitglieder, wiederum attraktive Dividende zur Ausschüttung vorzusehen. Darüber hinaus kann sie ihre Eigenkapitalbasis weiter stärken.

Mit Erfolg hat die Volksbank im Geschäft mit der Vermittlung von zinsgünstigen Sonderkrediten ihr Profil als mitglieder- und kundenorientierte Bank geschärft. In großem Maße haben investitionswillige Mittelständler aus Landwirtschaft und Gewerbe sowie private Eigenheimbesitzer in 2011 die Gelegenheit genutzt und mit Hilfe der Volksbank Raesfeld öffentliche Fördermittel erhalten. Es wurden im vergangenen Jahr über die Volksbank Anträge mit einem Volumen von insgesamt 3,5 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Der Großteil der Anträge ist für Investitionen in der Landwirtschaft sowie Maßnahmen zur energieeffizienten Wohnraumsanierung gestellt worden.

Die Förderbilanz der Volksbank kann sich gleichfalls sehen lassen: Mit über 16.000 Euro wurden in 2011 gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen aus Raesfeld unterstützt. Dazu besuchten die Bankvorstände die Empfänger an ihren Wirkungsstätten, um sich vor Ort über die wichtige Arbeit der Schulen, Kindergärten, Sportvereine oder des Jugendhauses zu informieren. „Bürgerschaftliches Engagement ist für die Volksbank Raesfeld aufgrund ihrer Verbundenheit zum Ort ein besonderes Anliegen“ erklärte Oliver Cichowski dazu. „Als Genossenschaftsbank unterstützen wir deshalb in jedem Jahr aus den Zweckerträgen unseres Gewinnsparens förderwürdige Projekte und Einzelmaßnahmen.“

Gestärkt geht die Volksbank Raesfeld auch personell in das neue Jahr. Mit drei Neueinstellungen für die Kundenberatung sieht sich das Kreditinstitut gut gerüstet, die Wünsche und Vorhaben der Mitglieder und Kunden in der strukturell stark wachsenden Region erfüllen und umsetzen zu können. Darüber hinaus bildet die Volksbank Raesfeld selber zahlreich Nachwuchskräfte aus. Im August 2012 wird zu den aktuell zwei Auszubildenden eine dritte Auszubildende hinzustoßen, um den Beruf der Bankkauffrau zu erlernen.

Dass wirtschaftliches und soziales Engagement keine Gegensätze sind, haben auch die Vereinten Nationen erkannt. Die UNO hat 2012 zum „Internationalen Jahr der Genossenschaften“ ausgerufen, um auf die weltweite Bedeutung von Genossenschaften aufmerksam zu machen und ihre Rolle für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung vieler Länder zu betonen. UNO-Generalsekretär Ban-Ki Moon begründete diese Entscheidung mit der Verbindung von Wirtschaftlichkeit und sozialer Verantwortung, die die Genossenschaften der internationalen Gemeinschaft vorleben. Die Genossenschaften in Deutschland haben sich für das Internationale Jahr das Motto „Ein Gewinn für alle – Die Genossenschaften“ gegeben. „Diesem Motto schließt sich die Volksbank Raesfeld an, denn sie lebt es bereits seit mehr als 126 Jahren. Wir freuen uns daher, dass das genossenschaftliche Engagement 2012 auch offiziell weltweit gewürdigt wird“, erklärte Oliver Cichowski.

Informationen als PDF-Datei:

Mitglieder 2011

Entwicklung 2011

Ortsmarketing Raesfeld – Familienkalender 2012

Auf Grund der großen Nachfrage möchten wir mitteilen, dass der Ortsmarketing Raesfeld e.V. noch über ein Kontingent von ca. 300 Stück verfügt. Dieser wird während der Geschäftszeit an Familien, welche noch keinen bekommen haben oder gerne einen weiteren hätten, ausgehändigt.

Treffen der Gruppe “Wir in Erle” bei Brömmel-Wilms

Am Donnerstag, 12. Januar, trifft sich die Gruppe “Wir in Erle”  um 19:30 Uhr bei Brömmel-Wilms.

Interessierte Bürger sind jederzeit willkommen!

Spruch am Sonntag!

In der Politik ist es manchmal wie in der Grammatik: Ein Fehler, den alle begehen, wird schließlich als Regel anerkannt.

 

André Malraux

Sternsinger besuchen das Kreishaus in Borken

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster begrüßte Gruppe aus der Pfarrgemeinde St. Remigius

Kreis Borken (pd). Sternsinger aus der Borkener Pfarrgemeinde St. Remigius hat Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster heute Morgen im Kreishaus begrüßt. Christina und Verena Nienhaus, Katharina Böggering und Sophie Wesseler sangen das Lied vom „Stern über Bethlehem“ und baten um eine Spende für die Hilfsprojekte des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“. Noch bis zum Wochenende sind überall im Kreis Borken als Könige verkleidete Kinder unterwegs. Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster hofft, dass sie freundlich aufgenommen werden.

 

Eintracht Erle – Jugendausschuss-Sitzung

Zur nächsten Jugendausschusssitzung des Sportvereins Eintracht Erle sind alle Mitglieder des Jugendvorstandes, die Vertreter des Hauptvorstandes, die Vertreter aus den einzelnen Jugendabteilungen und Interessierte an der Jugendarbeit bei Eintracht Erle, eingeladen!

Termin: Dienstag, 10. Januar 2012 im Vereinslokal Brömmel – Wilms um 19.30 Uhr

Themen: Kurzer Rückblick auf den Jugendtag 2011, Vorbereitung und Gestaltung des Jugendtag am 03.02.2012, Neuer Jugendvorstand, Berichte aus den Abteilungen, Bericht aus dem Vorstand und Verschiedenes.

Die Jugendleitung hofft alle begrüßen zu können!

W. Schlüter

Jugendpressewart

www.bibload.de liefert digitales Lesefutter für Mitglieder der Raesfelder Bücherei

www.bibload.de liefert digitales Lesefutter für Mitglieder der Raesfelder Bücherei

Viele Pendler sehen es nun täglich auf ihrem Weg zur Arbeit: Das virtuelle Buch hat Einzug gehalten. Unter dem Weihnachtsbaum lagen in diesem Jahr besonders viele E-Book-Reader, Tablet-PCs und iPads, die nun fleißig genutzt werden, um das Lieblingsbuch ohne großen Aufwand platzsparend mitzunehmen. „Gerade für die Menschen, die häufig unterwegs sind, ist das digitale Buch eine willkommene Erleichterung“, weiß Jutta Weber, Leiterin der öffentlichen Bücherei in Raesfeld. „Wir freuen uns, dass wir mit unserer digitalen Bücherei www.bibload.de auch diesen Lesern eine Leihmöglichkeit bieten können, die rund um die Uhr offen steht.“

Möglich war die Einführung in Raesfeld durch eine deutschlandweit einmalige Kooperation von 15 öffentlichen Büchereien aus dem Bistum Münster und dem Kreis Warendorf. Es galt 135.000 Euro zu investieren, um Programm und Medien für die digitale Bücherei zu bezahlen. „Ohne Sponsoren wäre diese Anschaffung gerade für eine vergleichsweise kleine öffentliche Bücherei wie in Raesfeld nicht möglich gewesen“, weiß auch Bürgermeister Andreas Grotendorst. „Unser Dank geht an die Sparkasse Westmünsterland, die mit 3.000 Euro halfen und an die Stadtwerke Borken, die mit einer Finanzspritze von 2.000 Euro das Projekt unterstützen und die digitale Bücherei dadurch erst möglich machten.“

Seit fast zwei Monaten ist sie nun im Einsatz. Insgesamt hat es 5.248 Ausleihen gegeben, in Raesfeld waren es bisher 216. „Diese Zahl wird in den kommenden Monaten sicherlich sprunghaft ansteigen“, ist sich Jutta Weber sicher. „Nach Weihnachten haben wir fast doppelt so viele Ausleihen verzeichnet, wie in dem gesamten Zeitraum vorher. Es scheint, dass das Christkind vielen die passende Hardware geschenkt hat.“ Damit es immer ausreichend digitales Lesefutter gibt, werden die 15 beteiligten Büchereien jeweils fünf Prozent ihres jährlichen Anschaffungsetats in digitale Medien fließen lassen, um ein immer aktuelles Angebot liefern zu können.

Zum Thema:

Wie funktioniert diese digitale Bücherei in Raesfeld?

Mit www.bibload.de steht den Nutzern ein Portal offen, von dem man sich einmalig die passende App bzw. das passende Lese-Programm herunterladen kann. Anschließend stöbert man ähnlich wie in der Bücherei im Angebot, das derzeit 9.203 Medien umfasst: Hörbücher, ePapers, Filme, Musik und natürlich Bücher – vom Bilderbuch fürs Kleinkind bis hin zur Weltliteratur geht das Angebot. Ist man dann fündig geworden, legt man die Medien in seinen Medienkorb, meldet sich mit der Mitgliedsnummer und einem Passwort an und schon werden die digitalen Bücher, Hörbücher oder was sonst das Herz des Lesers begehrt, heruntergeladen. ePapers stehen dem Nutzer für 24 Stunden zur Verfügung, auf die digitalen Bücher hat man 14 Tage Zugriff. Nach diesen zwei Wochen erlischt der Zugriff automatisch und das Medium wird auf www.bibload.de wieder freigegeben. Man löscht das Medium in seinem PC und auf geht es zur nächsten Onleihe.

Öffentlichkeitsfahndung nach schwerer räuberischer Erpressung

05.01.2012, 14:53  – Wer kennt die auf den Phantombildern gezeigten Männer? –

Am 28.12.2011 gegen 20:00 Uhr überfielen drei bislang unbekannte Täter die Filiale eines Discounters an der Lünener Straße in Kamen. (Die Polizei berichtete). Unter Vorhalt von Schusswaffen zwangen die Täter die beiden Verkäuferinnen, ihnen Bargeld auszuhändigen. Anschließend wurden die Geschädigten mit Reizgas besprüht.

Im Rahmen der Ermittlungen wurden Phantombilder der Täter angefertigt. Ein Beschluss des AG Dortmund zur Veröffentlichung der Bilder liegt nun vor. Wer kennt die abgebildeten Männer? Hinweise zur Identität der Täter nimmt die Polizei in Kamen unter der Rufnummer 02307 921 3220 oder 921 0 entgegen.

272.650 Fahrzeuge tragen das Kennzeichen BOR

272.650 Fahrzeuge tragen das Kennzeichen BOR

Anstieg bei den Kfz-Zulassungen im Kreis Borken für das Jahr 2011 / Kurz- und Wechselkennzeichen kommen

Kreis Borken (pd). Die Zahl der Kfz-Zulassungen im Kreis Borken hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen. Insgesamt wurden im Kreisgebiet 67.704 Fahrzeuge zugelassen. Das sind etwa 12 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 2010 waren 60.462 Fahrzeuge zugelassen worden. Auch die Zahl der Neuzulassungen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Wurden 2010 noch 12.525 fabrikneue Fahrzeuge erstmals für den Verkehr zugelassen, erhöhte sich die Anzahl im Jahr 2011 auf 13.843. Das bedeutet ein Plus von 10,5 Prozent.

Heinz Beckmann, Leiter der Zulassungsstelle, sieht vor allem zwei Gründe für den Anstieg. Erstens steckten viele Verbraucher ihr Geld aufgrund des kriselnden Euros in Sachwerte. Und zweitens gehe ein großer Teil des Anstiegs auf die vermehrte Ausgabe von Ausfuhrkennzeichen zurück. Diese werden unter anderem von Fahrzeugherstellern aus dem Kreisgebiet in Anspruch genommen, um die im Inland produzierten Fahrzeuge oder Fahrzeugaufbauten ins Ausland zu exportieren. Im Jahr 2010 vergab der Kreis 4.465 Ausfuhrkennzeichen, im Jahre 2011 insgesamt 7.217 Stück. „Auch hier zeigt sich der wirtschaftliche Aufschwung“, so Beckmann.

Das neue Jahr bringt in der Zulassungsstelle vor allem zwei Neuerungen. Ab Februar gibt der Kreis kurze Kennzeichen nicht mehr ausschließlich an Motorradfahrer aus. Und für Mitte des Jahres ist die Einführung von Wechselkennzeichen für die Besitzer mehrerer Fahrzeuge angekündigt.

Die Gesamtzahl der Fahrzeuge mit dem Kennzeichen BOR lag am 31. Dezember 2011 bei 272.650. Im Einzelnen handelt es sich dabei um 191.464 Pkw, 65.865 Nutzfahrzeuge, wie Lkw, Anhänger, Traktoren und andere Zugmaschinen, sowie 15.321 Motorräder. Aus der Zeit bis 1975 gehören noch 433 Fahrzeuge mit AH-Kennzeichen (Kreis Ahaus) und 64 Fahrzeuge mit BOH-Kennzeichen (Stadt Bocholt) zum aktuellen Fahrzeugbestand im Kreisgebiet.

Ob das BOH-Kennzeichen künftig wieder zum Einsatz kommt, hängt von der Entscheidung des Bundesverkehrsministeriums ab. Falls der Bund eine entsprechende Regelung erlässt und diese auch auf Landesebene Zustimmung findet, könnten Autofahrer auf Wunsch in Zukunft das „BOH“ für Bocholt zurückbekommen.

Der Kreis unterhält Kfz-Zulassungsstellen in Ahaus, Bocholt und Borken. Jede einzelne hat einen Einzugsbereich von etwa 100.000 bis 150.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. „Wir versuchen die Anfahrtswege für unsere Kundinnen und Kunden kurz zu halten und ihnen einen möglichst schnellen Service zu bieten“, erklärt der Leiter des Fachbereichs Verkehr beim Kreis Borken, Ludger Stienen. Dazu seien die Abläufe in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt worden. Außerdem nähmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig an Fortbildungen teil. „Bei aller Technik ist der Faktor Mensch im Bürgerservice ganz wichtig. Ich bin froh, dass wir engagiertes und kompetentes Personal in den Zulassungsstellen haben“, so Stienen. Die Zulassungsstelle ist die Einheit der Kreisverwaltung mit dem höchsten Publikumsaufkommen.

Wer seine Zulassung beschleunigen will, kann im Internet bereits im Vorfeld sowohl sein Wunschkennzeichen als auch einen Termin reservieren. Den Service der Zulassungsstellen finden die Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.kreis-borken.de/zulassungsstelle.

Der Kreis Borken warnt vor privaten Anbietern, die mit ähnlich lautenden Adressen im Internet Geschäfte machen wollen. „Sie vermitteln auf ihrer Internetseite dem Verbraucher das Gefühl, dass er sich auf der Online-Service-Seite der Zulassungsstelle oder des Straßenverkehrsamtes befindet“, so Beckmann. „Das ist aber nicht der Fall. Es werden Serviceleistungen angeboten, die teuer zu bezahlen sind, aber in Wirklichkeit dem Verbraucher keine Vorteile bringen.“

Zum Thema: Kurze Kennzeichen

Ab dem 1. Februar 2012 stellt die Zulassungsstelle des Kreises Borken auch Kennzeichen mit nur drei Stellen nach dem BOR zur Verfügung. Der Grund: Die Fahrzeugzulassungsverordnung und die dazugehörigen Anlagen sind vom Gesetzgeber entsprechend geändert worden. Die kürzeren Kennzeichen sind in Zukunft nicht mehr für Motorräder reserviert. „Damit können lang ersehnte Wünsche einiger Kennzeichenliebhaber nun erfüllt werden“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle, Heinz Beckmann.

Allerdings steht nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung. Ist dieses erschöpft, müssen Interessenten warten bis die gewünschte Kombination wieder frei wird. Reserviert werden dürfen ausschließlich Kennzeichen für den tatsächlich persönlichen Bedarf. „Das Wunschkennzeichen kann nur der Person zugeteilt werden, für die es reserviert ist“, erklärt Beckmann. „Einen Rechtsanspruch auf ein bestimmtes Wunschkennzeichen gibt es nicht.“

Zum Thema: Wechselkennzeichen

Für Autobesitzer mit mehreren Fahrzeugen soll es bald Wechselkennzeichen geben, die sie für zwei Fahrzeuge nutzen können. Der Bundesrat hat am 16. Dezember 2011 den Weg für eine entsprechende Verordnung der Bundesregierung freigemacht. Das Verkehrsministerium will die Neuregelung Mitte dieses Jahres einführen. Sie soll auch günstigere Versicherungskonditionen für Zweitwagen bringen.

„Geplant ist, dass ein Kennzeichen für zwei Fahrzeuge der gleichen Fahrzeugklasse zugelassen werden kann“, erklärt der Leiter der Zulassungsstelle beim Kreis Borken, Heinz Beckmann. „Es darf jedoch zur selben Zeit an nur einem der beiden Fahrzeuge geführt werden.“ Sobald der konkrete Einführungstermin feststehe, werde die Zulassungsstelle des Kreises Borken ausführlich über die Wechselkennzeichen informieren.

Foto: Stefan Groß-Heyink (l.) und Markus Thesing gehören zum Team der Zulassungsstelle im Borkener Kreishaus.

 

Wieder ein Pyrrhussieg? Essay von Reinhard G. Nießing aus Raesfeld

Der Verdruss über den Dauerbeschuss durch Teile der Medien ist, wie die böswillige Hatz, grenzenlos.

Täglich scheibchenweise serviert, mit angeblich immer neuen Enthüllungen? Das hat doch Methode. Diese zielgerichteten Angriffe auf einen Menschen in Amt und Würde sind mittlerweile unerträglich und aus meiner Sicht skandalös. Dazu möchte ich gerne am Jahresbeginn einmal Stellung beziehen und meine persönliche Meinung darüber zum Ausdruck bringen.

BILD Dir Deine Meinung?:

„Bild ist zweifellos eine schmuddelige Prostituierte auf dem Laufsteg des Medien-Boulevards.“

Wieder ein Pyrrhussieg?

Bei der Aufarbeitung der zur Privatkredit-Affäre hochstilisierten Medienkampagne, die sich gegen unseren Bundespräsidenten richtet, ist vielleicht weniger entscheidend, was uns einige Politiker oder Staatsrechtler ihrer Auffassung nach vermitteln wollen, sondern vielmehr der gesunde Menschenverstand der kleinen Leute- und der besagt, dass ihnen das medial abgekochte Thema längst zum Hals heraus hängt.

Es reicht! Die Politik schafft sich selbst ab. Es wird geheuchelt, das sich die Balken biegen und Glashäuser zuhauf zertrümmert. Das Vertrauen in die demokratischen Institutionen schwer beschädigt, die Reputation staatlicher Gesellschaftsordnung leichtfertig auf`s Spiel gesetzt- und das ausschließlich nur, um einen politischen Gegner etwas ans Zeug zu flicken, ihn fertig zu machen.

Auch unter den Pharisäern ist nicht auszuschließen, dass gewährte Sonderrabatte und Vergünstigungen gerne in Anspruch genommen werden, wenn diese dem eigenen Vorteil zugute kommen. Die eingeräumten Sonderkonditionen beim Autokauf der Journalisten, nach Vorlage ihres Presseausweises, sind doch nur ein Beispiel für ein fragwürdiges Privileg.

Es stellt sich die berechtigte Frage, ob wir nicht alle als Verlierer dastehen, wenn die Zahl der Nichtwähler potentiell weiter wächst? Wenn Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleiben und aus der Politiker- und Politikverdrossenheit, eine Staatsverdrossenheit entsteht? Wenn die integrative Grundhaltung, das Bewusstsein eines gemeinsamen Wertekanons verlorengeht? Soll aus Mangel an Respekt vor dem höchsten Staatsamt, das Verfassungsorgan respektive sein Repräsentant in einer zunehmend unverantwortlichen Weise diskreditiert werden?

Reinhard G. Nießing

 

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