Der Verdruss über den Dauerbeschuss durch Teile der Medien ist, wie die böswillige Hatz, grenzenlos.
Täglich scheibchenweise serviert, mit angeblich immer neuen Enthüllungen? Das hat doch Methode. Diese zielgerichteten Angriffe auf einen Menschen in Amt und Würde sind mittlerweile unerträglich und aus meiner Sicht skandalös. Dazu möchte ich gerne am Jahresbeginn einmal Stellung beziehen und meine persönliche Meinung darüber zum Ausdruck bringen.
BILD Dir Deine Meinung?:
„Bild ist zweifellos eine schmuddelige Prostituierte auf dem Laufsteg des Medien-Boulevards.“
Wieder ein Pyrrhussieg?
Bei der Aufarbeitung der zur Privatkredit-Affäre hochstilisierten Medienkampagne, die sich gegen unseren Bundespräsidenten richtet, ist vielleicht weniger entscheidend, was uns einige Politiker oder Staatsrechtler ihrer Auffassung nach vermitteln wollen, sondern vielmehr der gesunde Menschenverstand der kleinen Leute- und der besagt, dass ihnen das medial abgekochte Thema längst zum Hals heraus hängt.
Es reicht! Die Politik schafft sich selbst ab. Es wird geheuchelt, das sich die Balken biegen und Glashäuser zuhauf zertrümmert. Das Vertrauen in die demokratischen Institutionen schwer beschädigt, die Reputation staatlicher Gesellschaftsordnung leichtfertig auf`s Spiel gesetzt- und das ausschließlich nur, um einen politischen Gegner etwas ans Zeug zu flicken, ihn fertig zu machen.
Auch unter den Pharisäern ist nicht auszuschließen, dass gewährte Sonderrabatte und Vergünstigungen gerne in Anspruch genommen werden, wenn diese dem eigenen Vorteil zugute kommen. Die eingeräumten Sonderkonditionen beim Autokauf der Journalisten, nach Vorlage ihres Presseausweises, sind doch nur ein Beispiel für ein fragwürdiges Privileg.
Es stellt sich die berechtigte Frage, ob wir nicht alle als Verlierer dastehen, wenn die Zahl der Nichtwähler potentiell weiter wächst? Wenn Vertrauen und Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleiben und aus der Politiker- und Politikverdrossenheit, eine Staatsverdrossenheit entsteht? Wenn die integrative Grundhaltung, das Bewusstsein eines gemeinsamen Wertekanons verlorengeht? Soll aus Mangel an Respekt vor dem höchsten Staatsamt, das Verfassungsorgan respektive sein Repräsentant in einer zunehmend unverantwortlichen Weise diskreditiert werden?
Reinhard G. Nießing



























