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Raesfeld / Dorsten / Schermbeck – Dreiste „Beerdigungsmasche“

Polizei beendet Einbruchsserie

Raesfeld / Dorsten / Schermbeck (ots) – (fr) In den vergangenen zwei Wochen kam es in Raesfeld, Raesfeld-Erle und Weseke zu insgesamt drei Tageswohnungseinbrüchen, bei denen u.a. Schmuck und Bargeld gestohlen wurde. Den Ermittlern fiel sofort eine Übereinstimmung auf – alle Geschädigten waren zur Tatzeit auf der Beerdigung von Angehörigen und hatten eine entsprechende Traueranzeige in der örtlichen Zeitung geschaltet. Drei gleichgelagerte Fälle gab es ab März dieses Jahres auch in Schermbeck und einen weiteren Einbruch im Juni im Raum Dorsten.

Aufgrund dieser Vorgehensweise wurde durch die unlängst für die Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls eingerichtete Ermittlungsgruppe ein Einsatzkonzept geplant. Eingebunden waren neben den Ermittlern auch Beamte des Einsatztrupps und des Bezirksdienstes.

Das Konzept der Beamten ging am Montagnachmittag auf: Nach einem Tageswohnungseinbruch in ein Wohnhaus an der Marienthaler Straße (die Bewohner waren wegen einer Beerdigung abwesend) konnte eine 33-jährige Frau aus Dorsten auf frischer Tat durch Beamte des Einsatztrupps festgenommen werden.

Die Festgenommene hatte eine Handtasche dabei, in der sich mutmaßliches Diebesgut (Goldschmuck), ein Brecheisen und eine Schreckschusspistole befanden. Ihren Pkw hatte sie in Erle abgestellt. In dem Wagen wurden weitere Beweismittel (mutmaßliches Diebesgut und Unterlagen) gefunden und sichergestellt.

Bislang ist die 33-Jährige geständig, die Taten in Raesfeld, Weseke und Dorsten begangen zu haben. Die übrigen Einbrüche werden abgestritten.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die Beschuldigte wieder entlassen.

Die Ermittlungen dauern noch an, da das sichergestellte mutmaßliche Diebesgut noch nicht komplett bestimmten Taten bzw. Geschädigten zugeordnet werden konnte. Dieser Meldung ist ein Foto beigefügt, auf dem Teile der Beute, die Pistole und das Brecheisen zu sehen sind.

Anlässlich dieser Tatserie weisen die Experten des Kommissariates „Prävention / Opferschutz“ nochmals auf die Beratungsmöglichkeiten hinsichtlich des Schutzes vor Einbrechern hin. Die Kriminalhauptkommissare Peter Großmann und Gert Brünenberg sind unter den unter den Telefonnummern 02861-900-5506 oder 02861-900-5507 erreichbar. Schieben die Einbrechern den Riegel vor!

Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Tatserie mit der „Beerdigungsmasche“ beendet ist, sollte nach Möglichkeit darauf geachtet werden, dass das Haus während der Beerdigung nicht gänzlich verlassen bzw. richtig gesichert wird. Eventuell sollte darauf verzichtet werden, die Traueranschrift zu veröffentlichen.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 26.06.2012  14:11 Uhr

Der „Smoker Grillabend“ im Adelheids Spargelhaus in Erle

Es ist wieder soweit: Adelheids Spargelheid läd zum Smoker Grillabend ein.  Bei schönem Wetter  im Juli, August und September gibt es wieder  jeden Mittwoch ab 19 Uhr American Barbecue im Western-Style. Die Terrasse ist ein idealer Treffpunkt für Jung und Alt.

Mittelfeier der Trachtenschützengilde Üfte

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Super Stimmung und mit Gastvereinen aus Schermbeck,  gab es am Samstag  bei der traditionellen „Mittelfeier“ auf dem Hof Möllmann in Üfte.

Ohne Programm, einfach um sich mal zu treffen, war auch diesmal wieder der Anlass zu diesem Fest. Bei der Mittelfeier standen natürlich Spaß und Miteinander im Vordergrund. Das „Miteinander“ war auch in diesem Jahr wieder so gut,  dass die letzten Gäste erst früh in den Morgenstunden den Heimweg antraten. Ein Ständchen gaben die Üfter Jagdhornbläser

 

 

 

Landhotel Voshövel lud zum zweiten Big Band Festival 2012 ein

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Die Big Bands beim zweiten Big Band-Festival  in der Außenanlage des Landhotels Voshövel verzauberten und begeisterten die Zuschauer am Samstagabend. Ob „Jazz in der Küche“, oder auch sonstige musikalische Veranstaltungen im Landhotel sind immer hören- und sehenswert. So auch wieder an diesem Samstagabend, wo Gastgeber Werner Klump auf seiner Speisekarte Jazz auf  höchsten Niveau seinen Gästen anbot.

Symbolische Zeichen der ewigen Liebe -Glücksbrunnen Marienthal

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Heute schon geklickt? Ich meine nicht im Internet, auch nicht auf Facebook.
Ein Schloss der Liebe, an einer Wand, Brücke oder sonst wo  festgeklickt, als Zeichen für ewige Verbundenheit, ist ein schönes Symbol  für verliebte Paare.
Vorbild für Verliebte ist die Kölner Hohenzollern Brücke. Soweit braucht aber niemand zu fahren, denn im kleinen Ort Marienthal  steht ein Glücksbrunnen, wo verliebte Paare  den Schlüssel zum Glück nicht nur bildlich sondern handfest überreichen können. Und dazu gibt es aus Marienthal eine alte Geschichte.
Im  idyllischen Marienthal überlegte vor langer Zeit ein junger Mann, wie er seiner Angebeteten  ein Zeichen seiner Liebe setzen kann.
Als er eines Tages mit seinem Fahrrad zur Arbeit fuhr, schloss er es vor dem Tore ab. In diesem Moment kam ihm eine grandiose Idee. Er konnte den Feierabend an diesem Tag kaum abwarten, um seine Herzdame zu einem romantischen abendlichen Spaziergang entlang der Issel einzuladen.
Die Abendröte setzte ein, als das verliebte Paar an einen Brunnen gelangte. Der junge Mann wurde immer nervöser und nahm doch allen Mut zusammen, um seinem Herzblatt seine Gefühle zu offenbaren.
Aus seiner Tasche holte er ein kleines Schloss, auf dem er ihrer beiden Namen eingraviert hatte. Sie war gerührt und beeindruckt von dieser Geste. Er befestigte dieses Schloss am Brunnen als Zeichen ewiger Verbundenheit. Steine fielen von seinem Herzen und er ging auf die Knie, immer noch nervös und hielt um die Hand der jungen Dame an. Sie sagte sofort ja und so kamen sie jedes Jahr zu diesem Brunnen um diesen Augenblick zu feiern, der ihnen so viel Glück brachte, dass er zum Glücksbrunnen wurde.

Raesfeld – Zwei Verletzte bei Verkehrsunfall

Raesfeld (ots) – (fr) Am Samstag befuhr eine 76-jährige Autofahrerin aus Borken gegen 14.05 Uhr die Borkener Straße aus Richtung Raesfeld kommend in östlicher Richtung. Trotz roter Ampel wollte sie nach links auf die B 70 abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit dem Pkw eines 39-jährigen Mannes aus Raesfeld, der die B 70 aus Borken kommend befahren hatte und an der Unfallstelle geradeaus weiterfahren wollte. Beide Unfallbeteiligten wurden leicht verletzt. Insgesamt war ein Sachschaden in einer Höhe von ca. 4.000 Euro entstanden.

Quelle: KPB Borken, Pressestelle
Stand: 24.06.2012  16:01 Uhr

„Musik:landschaft westfalen“ zum vierten Mal in Raesfeld

Vom 27.-29.07.2012 gastiert die „musik:landschaft westfalen“ zum bereits vierten Mal in Raesfeld.

Eröffnet wird das Festival-Wochenende am Raesfelder Wasserschloss mit dem NCPA Peking, dem Orchester der Nationalen Academy für bildende Künste. Das Orchester debütierte im Frühjahr 2010. Erstklassig ausgebildete Instrumentalisten verbinden sich im Orchester zu einem virtuosen Klangkörper.

Geleitet wird das NCPA von Christoph Eschenbach. Er gehört seit Jahrzehnten zur kleinen Gruppe der Ausnahme-Dirigenten von weltweitem Rang.

Auf dem Programm steht Tschaikowskys 4. Sinfonie. Solist des Abends ist der Percussionist Li Biao, der “Rite of Mountains – Konzert für Percussion und Orchester” interpretiert.

Samstag, 28. Juli 2012 ab 20:00 Uhr

Musical-Night (Nachmittags: Kinderkonzert), Feuerwerk aus Musik und Tanz  » Best of Musical «

Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr kommt die SET Musical Company auch im Jahr 2012 wieder nach Raesfeld. Die Stars der erfolgreichsten Musical-Produktionen präsentieren die Highlights der beliebtesten und besten Musicals der Welt. Jeder gesungene und gespielte Ton, den Sie am Abend hören, ist live! Sie erleben Szenen voller Emotionen, Dramatik, humorvolle Sequenzen und Musik, die Spaß macht und Sie mitreißen wird. Lassen Sie sich in die Welt des Musicals entführen und von den schönsten Melodien verzaubern.

 Sonntag, 29. Juli 2012 ab 10:00 Uhr Wasserschloss Raesfeld

Ein Sommer-Sonntags-Traum

Auch im Jahr 2012 treten beim “Musikfest auf dem Land” wieder viele regionale Künstler auf. Die Festivaltage finden mit diesen musikalischen Überraschungen einen gemütlichen Ausklang.

Spruch am Sonntag!

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt.
Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt.

Aldous Huxley

Foto: Sonnenuntergang in Erle

 

 

 

 

 

 

Ein schöner Tag…Public viewing EM 2012 Brömmel-Wilms

Erst das Abseits und dann folgte Tor auf Tor. Sehr zur Freude der Gäste aus dem Bergischem und den Erlern im Saal von Brömmel.

Ach ja, die Frage, wer das Banner hinter dem Tor aufgehängt hat, ist auch geklärt: Fabian Helmig und Michael Finke.

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Gefühlvoll genießen – Castel Olivar in Marienthal – Oase für Feinkost

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Herzlich Willkommen in „Castel Olivar“ in Marienthal!

Das „Castel Olivar“ befindet sich in der Ortsmitte von Marienthal und präsentiert eine breite Palette kulinarischer Köstlichkeiten,  unter dem Motto „gefühlvoll genießen“. Neben Delikatessen und Spezialitäten gibt es auch außergewöhnliche Geschenkideen sowie eine liebevoll ausgewählte Selektion an Likören und Bränden von der Manufaktur der Mosel zum selber abfüllen.

Sie erwartet in pittoresker Atmosphäre darüber hinaus eine erlesene Auswahl mediterraner Spezialitäten, wie außergewöhnliche Brucetta, Chutney`s, feine Olivenöle und Essig, ebenfalls zum selber abfüllen.

Lebensart und Esskultur kommen nicht zu kurz und die ausgesuchten Delikatessen in unserem Feinkostsortiment lassen die Herzen der Genießer höher schlagen.

Für Schleckermäuler gibt es hier Honige aus alle Welt wie den „Manuka Honig“ aus Neuseeland, geerntet in den entlegensten Regionen vom Regenwald. Ein einzigartiger Honig, der für seinen kräftigen Geschmack bekannt ist. Auch finden Sie gleich nebenan im Regal verschiedene Marmeladen u.a. aus der Manufaktur von der Sonneninsel Teneriffa.

Beschenken Sie Familie, Freunde, Mitarbeiter oder Firmenkunden mit originelle Geschenke- und Präsentkörbe für jede Gelegenheit, die hier individuell für jeden Geschmack für Sie zusammengestellt werden können.

  Ich freue mich auf Ihren Besuch

Gundula Czeke

Castel Olivar gmbH – Feinkost & Spezialitäten, Pastor-Winkelmann-Strasse 7, 46499 Hamminkeln-Marienthal.
Telefon: Mobil 0163-7899500

www.castel-olivar.de

Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch geschlossen!
Donnerstag und Freitag von 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag 11 Uhr bis 17 Uhr, Sonntag 13 Uhr bis 17 Uhr.

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Hier finden Sie uns:
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Landrat Dr. Kai Zwicker zeichnete erstmals auch den „Trainer des Jahres“ aus

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„Sportlerehrung des Kreises Borken“: National wie international erfolgreiche heimische Spitzensportlerinnen und -sportler standen im Fokus
Landrat Dr. Kai Zwicker zeichnete erstmals auch den „Trainer des Jahres“ aus

Kreis Borken (pd). Die erfolgreichsten hiesigen Sportlerinnen und Sportler des vergangenen Jahres standen am Dienstagabend (19.06.2012) im Blickpunkt der „Sportlerehrung des Kreises Borken“. Erstmals konnte Landrat Dr. Kai Zwicker ihnen die neugeschaffene Ehrenmedaille überreichen. Eine weitere, von allen Seiten begrüßte Neuerung war zudem die Auszeichnung des „Trainers des Jahres“.

Bei der Feier, die vom Ensemble 
„Holzhaufen“ musikalisch umrahmt wurde, gab sich die heimische Sportwelt im Kreishaus ein munteres Stelldichein: Viele Repräsentanten, Trainer, Übungsleiter und Aktive der Vereine, Bürgermeister von kreisangehörigen Kommunen sowie Vertreter der regionalen Sportpolitik konnte Moderator Benjamin Rotzler dort willkommen heißen. Landrat Dr. Zwicker ging in seiner Begrüßungsrede zunächst auf jüngste sportliche Highlights im Kreisgebiet ein. So fand an Fronleichnam das 42. Internationale LAZ-Meeting im BESAGROUP-Sportpark Rhede statt und der TC BW WattExtra Bocholt hat am vorletzten Sonntag die Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Damen-Tennis „eingefahren“. „Spitzensport hat Hochkonjunktur, gerade auch in unserem Raum“, konstatierte folglich der Landrat. Sehr erfreut zeigte er sich über die neu kreierte Ehrenmedaille des Kreises: „Für die Gestaltung dieser Medaille haben wir das Berufskolleg für Technik in Ahaus gewinnen können.“ Dort erstellten die Schüler Leon Symansky, Max Grochowiak und Pascal Haddik, betreut von Lehrerin Tina Loh, Entwürfe, die im Ausschuss für Kultur und Sport des Kreistages vorgestellt wurden. Der Ausschuss hat sich dann für den Entwurf von Leon Symansky entschieden. Er zeigt in stilisierter Form einen Sportler voller Dynamik. Aber auch die Entwürfe von Max Grochowiak und Pascal Haddik fanden viel Anerkennung. Alle drei Schüler erhielten daher als Dank für ihre Kreativleistung einen Gutschein vom Landrat.

Bei der anschließenden Auszeichnung der Spitzensportlerinnen und -sportler spiegelte sich dann die Vielfalt der Sportarten wider, die im Kreis ausgeübt werden. Bei den Mannschaften wurden ausgezeichnet: die Vielseitigkeitsreiter des Reit- und Fahrvereins Rhede-Krommert Pia Schmülling, Julia Rademacher (beide aus Rhede), Annika van Dielen (aus Bocholt), Sophie Große-Kleimann und Leandra Haddick (beide aus Borken) für den 2. Platz bei den Bundesponyspielen (Deutsche Mannschaftsmeisterschaften) in Olfen-Vinnum, die Sportkegler der BSG Ahaus Ewald Deiters, Michael Voß, Heinrich Heising, Ludwig Liesner, Ferdi Rathmer, Hubert Liesner, Herbert Matrusch, Johannes Pauly und Josef Kersting (Betreuer) für den 3. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Sportkegeln für Behinderte in Oberthal die Rettungsschwimmer der DLRG Borken Elsbeth Schötteler, Doris Niestegge, Eva Maria Niestegge (alle drei aus Südlohn), Andrea Terbuyken (gleichzeitig auch 1. Platz bei den Deutschen Meisterschaften im Rettungsschwimmen in ihrer Altersklasse) und Marion Scheidner (beide aus Borken) für den 3. Platz bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften im Rettungsschwimmen in Geislingen ; die Läufer des LAZ Rhede Hendrik Pfeiffer (aus Borken), Christoph Uphues (aus Ramsdorf) und Stefan Ritte (aus Bocholt) für den 3. Platz bei der Deutschen A-Jugendmeisterschaft in Löhningen ; die 4 x 400 m Staffel des LAZ Rhede mit Philipp Scheer, Robin Schäfer, Rik Derksen, Malte Stappenbeck und Matthias Gries für den 2. Platz bei den Deutschen A-Staffelmeisterschaften in Kassel; die Startgemeinschaft LAZ Rhede-Sonsbeck-Wesel mit Arne Boeck, Dustin Lange, Dirk Schütte, Felix Schütte, Fabian Theling und Julian Paffrath für den 3. Platz bei den Deutschen A-Jugendmannschaftsmeisterschaften in Lage

Als Einzelsportler geehrt wurden im  Rollstuhl-Badminton: Siegmund Mainka, TV Borken, für den 1. Platz bei den Deutschen Para-Badmintonmeisterschaften in der Klasse Rolli W3 Herreneinzel, den 1. Platz in der Klasse Rolli W3 Herrendoppel und den 1. Platz in der Klasse Rolli Mix; Badminton: Hans-Joachim Pothmann, TV Borken, für den 2. Platz bei den Deutschen Altersklassenmeisterschaften in Worms ; Badminton: Marie-Luise Schulta-Jansen, TuB Bocholt, für den 1. Platz im Damen Einzel und den 3. Platz im Damen-Doppel bei den Deutschen Meisterschaften in Worm; Ju-Jutsu: Tanja Lüttgens-Wroblowski, SC Budokan Bocholt, für den 1. Platz Senioren +70kg bei den German Open in Hanau; Judo: Klara Beerenwinkel, JC Kolping Bocholt, für den 1. Platz bei der Weltmeisterschaft im Judo „Grand Masters Judo“ der Senioren in der Altersklasse F4 + 78kg in Frankfurt a. M; Casting: Mark Ebbert, Fischereiverein Borken, für den 2. Platz bei den Deutschen-Casting-Jugendmeisterschaften in Berlin und den 2. Platz in der Mannschaftswertung; Betriebssport Bowling: Harald Schröder, BSG Foseco, für den 2. Platz bei den Deutschen Betriebssportmeisterschaften im Bowling in Münster; Reitsport/Vielseitigkeitsreiten: Yannik Busch aus Borken vom Reit- und Fahrverein Rhede-Krommert für den 3. Platz beim Bundesnachwuchschampionat der Vielseitigkeitsreiter in Warendorf und den 1. Platz in der Mannschaftswertung; Hammerwurf: Antonia Frieling, LAZ Rhede, für den 2. Platz bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften in Jena.

Mit der neugeschaffenen Auszeichnung „Trainer/in des Jahres“ wurde Jürgen Schalk geehrt, der seit 15 Jahren die Mädchen-Leistungsturngruppe des TuS Wüllen trainiert. Dieses Team hat Schalk in engagierter Aufbauarbeit so stark nach vorne gebracht, dass es im vergangenen Jahr einen ganz besonderen Erfolg erzielen konnte: 2011 gewann die Riege den Bundespokal der Vereinsmannschaften. Die Landesmeister der 16 Bundesländer (ohne Bundesliga) nahmen daran teil. Weitere sportliche Erfolge waren:

1. Platz Westfälische Mannschafts-Meisterschaften

1. Platz Westfälische Meisterschaften Einzel 18 Jahre und älter

1. Platz Westfälische Meisterschaften Einzel 16 – 17 Jahre

1. Platz und Meister der NRW-Liga

Damit gelang dem Team auch der Aufstieg in die Regionalliga, in der Mannschaften aus Hannover, Berlin, Kiel, Bremen und Wetzlar an den Start gehen. Dieser hohe Leistungsstand habe erreicht werden können, obwohl Wüllen kein Leistungszentrum für Turnen sei und in normalen Turnhallen trainiert werden müsse, hob Landrat Dr. Zwicker hervor. Jürgen Schalk habe die Auszeichnung „Trainer des Jahres“ auch aufgrund seiner hervorragenden Führungsqualitäten sowie sportfachlichen, pädagogischen und menschlichen Fähigkeiten verdient, unterstrich er in seiner Laudatio.

Allen anwesenden Sportlerinnen und Sportlern, Trainerinnen und Trainern sowie den Vereinsverantwortlichen dankte der Landrat für ihren beispielgebenden Einsatz: „Durch Ihre Höchstleistungen haben Sie nicht nur sich selbst, sondern vielen sportbegeisterten Menschen Freude bereitet. Gleichzeitig waren Sie dabei auch ganz besondere Werbeträger für unseren Kreis Borken!“

„Landwirtschaft mal anders“ Seniorentag mit der CDU Schermbeck

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Schermbeck (pd). Mit der Kulisse von „Ruhroel“, dem Kraftwerk und dem Windpark auf der Halde Scholven im Hintergrund, verlebten 43 Seniorinnen und Senioren  einen schönen Nachmittag  auf  dem Bauernhof Dalhaus in Altendorf-Ulfkotte.

Unter dem Motto „Landwirtschaft mal anders“ hatte die CDU Schermbeck auch in diesem Jahr zu ihrem traditionellen Ausflug für Senioren eingeladen.  Auf dem Bauernhof konnten sich die Teilnehmer über die heutigen Bedingungen in der Landwirtschaft informieren.  Neben der traditionellen Landwirtschaft sind viele Landwirte auch zu einer Direktvermarktung ihrer Produkte übergegangen.

So ist neben Spargel- und Erdbeeranbau  auch ein Hofcafé  und Hofverkauf vorhanden. Ebenso trifft man hier auf eine Naturheilpraxis, welche von der Bäuerin Claudia Dahlhaus geleitet wird.

Diese informierte über die Entwicklungen in der Landwirtschaft, sowie den Kulturgarten Ruhrgebiet der im Rahmen des Projekt Kulturhauptstadt 2010 vom RVR  angelegt wurde.

Hier sollen auf einer Streuobstwiese alte Obstsorten erhalten bleiben. Auch der Gahlensche Kohlenweg wird hier symbolisch nachgebildet.

Alle Teilnehmer lauschten interessiert den Ausführungen von Frau Dalhaus.

Nach einem zweistündigen Aufenthalt, bei dem auch Kaffee und Kuchen nicht fehlen durften, trat die Gruppe mit neuen Erkenntnissen zur heutigen Landwirtschaft die Heimreise an.

Die Seniorinnen und Senioren bedankten sich bei der CDU Schermbeck und Reiseleiter Antonius Jansen für den gelungenen Nachmittag.

 

Arno Brömmel hat…ein neues Bier und einen neuen Koch!

Seit Anfang Juni hat die Gastätte Brömmel-Wilms in Erle einen neuen Koch. Dirk Odenwald wird nun für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Der 39-jährige Koch ist gebürtig aus Menden im Sauerland und hat neben traditionelle Gerichte auch einige neue Rezepte und Speisen ins Erler Gasthaus integriert. Es gibt eine komplett neue Speisekarte. Ein bisschen klassisch, aber auch als Gegenpol zur westfälischen Küche ein wenig Mediterranes mit Olivenöl und vielen Kräutern.

In vergangener Zeit waren ja besonders die Salate bei Brömmel-Wilms immer eine Reise wert. Wie sieht es damit  zukünftig aus? „Salate bleiben wie sie sind, denn warum sollte man bewährte Pferde auswechseln“, so Dirk Odenwald, der aber ein Überraschungsgericht im Gepäck hat. „Saure Nierchen“ und die sollen laut Aussage des Kochs sogar bei den Gästen gut ankommen!

Aber nicht nur der Koch ist neu, auch gibt es nun ein neues Bier bei Brömmel-Wilms  mit dem hoheitsvollen Namen „Femeiche“. Ein kühles Blondes aus der Pott`s Brauerei.  Bürgermeister Andreas Grotendorst durfte für kurze Zeit Chef des Zapfhahnes sein und  die ersten Gläser füllen.

Ein Bier, was es nur bei Arno in der Kneipe gibt und es soll, so bestätigten es die Gäste an diesem Abend, herrlich frisch schmecken. Wie Erle halt!

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Leute im Fokus – Schulleiter Matthias Stroetmann

In die neue Verbundschule in Raesfeld hat sich Schulleiter Matthias Stroetmann gut eingelebt und kann durchaus eine gute Bilanz ziehen:

Bei Kollegen, Schülern und Eltern ist die Schulform akzeptiert und findet breite Unterstützung. Das macht das Arbeiten leichter und die Schulentwicklung lässt sich weiter voran bringen.

Als Lehrer und Schulleiter ist Matthias Stroetmann beliebt. Immer freundlich, smart und moderat, so habe ich ihn kennen gelernt. Ein Lehrer zum Anfassen, der aber auch mitfühlend und einfühlsam bei bestimmten Themen sein kann.

Leute im Fokus matthias Stroetmann
13 Fragen

1. Welche Eigenart gefällt Ihnen an sich besonders?
Ich glaube, dass ich gut zuhören kann.

2. Verraten Sie uns Ihr Lieblingszitat?
Gib mir die Kraft, das zu ändern, was ich ändern kann. Gib mir die Gelassenheit das anzunehmen, was ich nicht ändern kann. Und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

3. Welche Redensart, welchen Satz hassen Sie am meisten?
Ich habe es doch nur gut gemeint.

4. Worüber können Sie laut lachen?
Mr. Bean.

5. Was würden Sie niemals tun?
Die Hoffnung aufgeben.

6. Was gibt es in Ihrem Leben, worauf Sie besonders stolz sind?
Stolz ist das falsche Wort, ich freue mich unheimlich an meiner Frau und meinen Kindern.

7. Welchen Traum, welche Vision würden Sie gerne verwirklichen?
Eine Schule aufzubauen, zu der die Schülerinnen und Schüler gerne und ohne Angst kommen.

8. Welches weltweite Projekt würden Sie als Politiker in Angriff nehmen?
Ich kehre lieber vor meiner eigenen Haustür!

9. Drei Bücher die es wert sind hier erwähnt zu werden!
Anthony de Mello, Der springende Punkt; Eric-Emmanuel Schmitt, Oskar und die Dame in Rosa; Henning Mankell, Mörder ohne Gesicht

10. In welche Rolle würden Sie gerne einmal schlüpfen?
Im Moment in keine, da ich so schon genug erleben darf.

11. Was schätzen Sie an anderen Menschen besonders?
Im Moment in keine, da ich so schon genug erleben darf.

12. Was sind Sie auf keinen Fall?
wunschlos!

13. Eine grundsätzliche Aussage zum Thema Fußball.
Wenn es ihn nicht gäbe, müsste er erfunden werden.

„Schermbeck genießen“ 2012 -Besteckspende geht an „Essen auf Räder“

Auf geht`s am Samstag und Sonntag, 29. Juni bis 1. Juli wieder nach Schermbeck wenn es heißt „Schermbeck genießen“.

Serviert werden hier wieder außergewöhnliche Leckereien, Getränke und vieles mehr. Wer Lust hat, kann natürlich sein eigenes Besteck mitbringen, aber wer mit dem Genießen auch noch etwas Gutes tun möchte, der sollte  das Besteck vor Ort nehmen, denn wie in jedem Jahr, so soll auch in diesem Jahr die Besteckspende innerhalb der Gemeinde Schermbecks einen guten Zweck erfüllen.

Durch einen Verständigungsfehler wurde von den Organisatoren im Programmheft die „Schermbecker Tafel“ als begünstigte genannt. Die gibt es aber nicht! Tatsächlich gemeint ist die Caritasorganisation der Kirchengemeinde St. Ludgerus „Essen auf Rädern“. Mit einem erlebnisreichen Tag sollen die vielen ehrenamtlichen Helfer und Helferinnen aus der Spende belohnt werden. Ob die Spende auch noch einen weiteren guten Zweck erfüllen wird, hängt von der Summe der gespendeten Bestecke ab. Diese Besteckspende ergibt sich aus der Anzahl der Bestecke, minus säubern, den neuen Tüten und konfektionieren.

Werkzeugkasten für Flusslandschaften fast komplett -Regionale 2016

Regionale 2016: Flussexperten diskutieren Ergebnisse der Gesamtperspektive Flusslandschaften

Die Gesamtperspektive Flusslandschaften ist fast fertig. Am Donnerstag (14. Juni 2012) diskutierten rund 50 Fachleute aus Politik, Ministerien, Bezirksregierungen, Gemeindeverwaltungen und Verbänden im Dorstener VHS-Forum, wie der Werkzeugkasten für die Gestaltung der Flüsse der Region in der konkreten Planungsarbeit eingesetzt werden kann. Gleich zu Anfang äußert Thomas Menzel – im NRW-Umweltministerium zuständig für die Flussgebiete im Land – seine Überzeugung vom Ansatz der Gesamtperspektive: „Wir wollen hin zu einer Begeisterung für die Gestaltung lebendiger Gewässer. Die Gesamtperspektive Flusslandschaften ist dafür ein sehr gutes Instrument“.

Thomas Backes, Stadtbaurat aus Coesfeld, zeigte anhand der Regionale-Projektidee „BerkelSTADT Coesfeld“, wie mit den erarbeiteten „Flussraumtypen“ aus der Gesamtperspektive konkrete Visionen für die unterschiedlichen Gesichter der Berkel entstehen. „Wir haben hier ein ganz praktisches neues Instrument, um Ökologie und Städtebau am Fluss zusammenzubringen“ so Backes. Auch Jürgen Kuhlmann von der Stadt Bocholt hat die Erkenntnisse aus der Gesamtperspektive bereits auf die Bocholter Aa angewendet. Er sieht darin vor allem ein Werkzeug, um individuelle Lösungen für unterschiedliche Flussabschnitte zu finden.

Die Teilnehmer des Workshops diskutierten auch, welche Spielregeln bei der Anwendung der Werkzeuge gelten sollen. „Es geht vor allem um fachübergreifende Zusammenarbeit, um kreative Wege der Projektentwicklung und -umsetzung und darum, die Auswirkungen der Einzelmaßnahmen auf das gesamte Flusssystem und die Kulturlandschaft im Auge zu haben“, fasst Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur, das Hauptinteresse an der Gesamtperspektive Flusslandschaften zusammen.

Über die Frage „Wie geht es weiter mit der Arbeit an den Flüssen der Region?“ diskutierten abschließend Thomas Menzel vom NRW-Umweltministerium, Gerhard Jasperneite von der Bezirksregierung Münster, Judith Nollmeyer vom Kreis Borken und Uta Schneider von der Regionale 2016 Agentur. Ergebnis:  Die Erkenntnisse aus der Gesamtperspektive Flusslandschaften sollen nun bei vielen konkreten Projekten entlang der Flüsse im westlichen Münsterland zum  Einsatz kommen.

Hintergrund
Die „Gesamtperspektive Fluslandschaften“ im Rahmen der Regionale 2016

Flüsse enden nicht an Stadt- oder Gemeindegrenzen! Mit der „Gesamtperspektive Flusslandschaften“ wird deshalb im Rahmen der Regionale 2016 ein sowohl fach- als auch kommunenübergreifender Blick auf die vier Fluss-Systeme geworfen, die das westliche Münsterland prägen: „Berkel-Schlinge“, „Lippe und Zuflüsse“, „Issel/Bocholter Aa“ und „Vechte/Dinkel/Ahauser Aa“. Diese Gewässernetze durchziehen die Region von Gronau im Norden bis Dorsten im Süden und zwischen Ascheberg im Osten und Isselburg an der niederländischen Grenze.

Für jedes der Flussgebiete wurden in den vergangenen Monaten sogenannte „Flussreisen“ und „Flussdiskussion“ mit den wichtigsten Akteuren mit Bezug zu den Flüssen durchgeführt. Darin wurden intensiv verschiedenste Aspekte – von Gewässerökologie und Naturschutz über Städtebau und Architektur, Hochwasserschutz und Landschaftsbild bis hin zum Tourismus – diskutiert. Ausgehend vom heutigen Status quo sollen mit der Gesamtperspektive Flusslandschaften Inspirationen und gemeinsame Strategien und Werkzeuge für alle am Fluss interessierten Akteure entwickelt werden, die ein koordiniertes Vorgehen in Zusammenhang mit den Flüssen ermöglichen.

Die Gesamtperspektive Flusslandschaften wird im Rahmen der Regionale 2016 als übergreifendes Projekt durch ein Team aus den Büros Stein+Schultz (Frankfurt), Planungsbüro Koenzen (Hilden), farwick+grote (Ahaus) und landinsicht (Hannover) bearbeitet und durch das NRW-Umweltministerium gefördert. Weitere Informationen über die Gesamtperspektive Flusslandschaften im Rahmen der Regionale 2016 gibt es unter
www.regionale2016.de/de/projekte/grundlagenprojekte/flusslandschaften.html.

Projektideen im Regionale-Verfahren mit Bezug zum Thema Flusslandschaften (Auswahl)

  • 2Stromland – Masterplan Stever- und Lipperegion; Olfen/Haltern am See/Datteln
  • BerkelSTADT Coesfeld
  • Die Berkel! Leben mit dem Fluss; Stadtlohn
  • bildungsFlusslandschaftBERKEL
  • KuBAai – Kulturquartier Bocholter Aa und Industriestraße; Bocholt
  • WasserBurgenWelt; Lüdinghausen
  • WasserWege – SteverLeben
  • Lebendige Kulturlandschaft – Aus Vergangenheit wächst Zukunft; Heek/Ahaus
  • Von der Burg zur Freiheit, von der Freiheit zur Burg; Borken

Informationen über diese und weitere Projektideen für die Regionale 2016 gibt es unter www.regionale2016.de.

Presse-Kontakt

Regionale 2016 Agentur GmbH

Michael Führs

Telefon: 02863/38398-12

Mobil: 0151/57144433

E-Mail: [email protected]

Grenznahe und grenzüberschreitende Verkehrsprojekte vorantreiben

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Bürgermeister aus dem Kreis Borken und der Regio Achterhoek trafen sich in Winterswijk

 Kreis Borken/Regio Achterhoek (pd). Im Fußball prägt Rivalität das deutsch-niederländische Verhältnis. Gemeinsame Ziele standen dagegen beim Treffen der Bürgermeister aus dem Kreis Borken und der Regio Achterhoek im Mittelpunkt. In der ehemaligen Textilfabrik „Tricot“ im Herzen von Winterswijk sprachen sie unter anderem über grenzüberschreitende und grenznahe Verkehrsprojekte.

Der Verkehrsdezernent des Kreises Borken, Dr. Hermann Paßlick, erläuterte den Stand der Gespräche über eine Schienenverbindung zwischen Arnheim und Münster. Hierzu soll im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes eine Potenzialanalyse erstellt werden. Paßlick ist zugleich Ver¬bandsvorsteher des Zweckverbandes Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM).

Auch für die deutsche Seite interessant ist der geplante Ausbau der Nationalstraße N 18 zu einer Schnellstraße bzw. Autobahn. Die sogenannte Twenteroute führt von Varsseveld über Lichtenvoorde, Groenlo, Eibergen und Haaksbergen nach Enschede. Die Planungen für den Lückenschluss zwischen den niederländischen Autobahnen 18 und A35 laufen bereits seit 1975. Der Wethouder (Beigeordnete) der Gemeinde Oude Ijsselstreek, Gerard van Balveren, erläuterte den aktuellen Stand. Die niederländische Regierung hat 300 Millionen Euro für das Projekt zur Verfügung gestellt. Für den Ausbau der gesamten, 67 Kilometer langen Strecke wären allerdings etwa 550 Millionen Euro erforderlich. Somit können in einem ersten Schritt nur Teilabschnitte ausgebaut werden, erklärte van Balveren.

Bei der deutsch-niederländischen Zusammenarbeit komme es vor allem auf die gute Kooperation an der Basis, zwischen Kommunen und Kreisen, an, betonte Maarten Lak, Botschafter für die Nachbarländer im niederländischen Außenministerium. Besonders zu Nordrhein-Westfalen unterhielten die Niederlande enge Beziehungen. Ausdruck seien unter anderem die regelmäßigen „3 plus 3-Treffen“, an denen die Regierungspräsidenten von Düs¬seldorf, Köln und Münster sowie die Kommissare der Königin aus den Provinzen Limburg, Gelderland und Overijssel teilnehmen.

Deutsch-niederländische Kooperationen vorantreiben will aktuell auch das niederländische Innenministerium. Es arbeitet an einem „Chancenatlas für Gemeinden zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit“ und sucht nun nach Partnern auf der deutschen Seite. Simone Barel und Roderik Ponds, Mitarbeiter des Ministeriums, stellten das Konzept vor. Im Rahmen von Ex-perteninterviews sollen gute, aber auch weniger gute Erfahrungen aus konkreten Pro¬jekten zusammengetragen werden. Daraus sollen dann Potenziale und Hindernisse für zukünftige Vorhaben abgeleitet werden.

Seine Arbeit bereits aufgenommen hat das „Work Innovate Centre“ – kurz WIC – in Winterswijk. Es bringt Studierende kurz vor dem Abschluss und Unternehmen aus der Region zusammen. Joost de Ruijter von der „Stiftung WIC“ erläuterte das Konzept: Unternehmen aus der Grenzregion wenden sich mit konkreten Problemstellungen an das WIC, das ent¬sprechende Aufträge an Studierende vergibt und zugleich die Betreuung durch Dozenten sicherstellt. Weitere Informationen gibt es unter www.hetwic.nl.

Hermann Kaiser, Bürgermeister der Stadt Doetinchem und Vorsitzender der Regio Achterhoek, ermunterte die anwesenden Bürgermeister und die weiteren Vertreter der Kommunen und des Kreises, sich angesichts der Euro-Krise mehr denn je aktiv für ein positives Europa-Bild einzusetzen.

Landrat Dr. Kai Zwicker betonte: „Egal wie die Duelle auf dem Fußballplatz ausgehen, wir werden auch in Zukunft gute Freunde sein und unsere Zusammenarbeit weiter ausbauen.“

Die Konferenz in Winterswijk folgte einem Treffen im Mai 2011 im Bocholter Ortsteil Suderwick nach. Auch für das kommende Jahr ist bereits eine Wiederholung geplant, dann auf der deutschen Seite der Grenze.

Zum Thema: Ehemalige Textilfabrik „Tricot“

Die ehemalige Textilfabrik „Tricot“ illustriert die gemeinsame textile Vergangenheit der niederländisch-deutschen Grenzregion in besonderer Weise. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird heute als Ausstellungsraum sowie als Wohn- und Bürogebäude genutzt. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.tricotwinterswijk.com.

Foto: An der Bürgermeisterkonferenz in Winterswijk nahmen von deutscher Seite unter anderem die Bürgermeister Rudolf Geukes (Isselburg), Andreas Grotendorst (Raesfeld), Dr. Christoph Holtwisch (Vreden), Friedhelm Kleweken (Legden), Josef Niehoff (Schöppingen) und Dr. Christian Schulze Pellengahr (Velen) sowie Landrat Dr. Kai Zwicker, Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster und Dr. Hermann Paßlick, Verkehrsdezernent in der Kreisverwaltung, teil.

Taxi ist da! Neues Taxiunternehmen in der Schlossgemeinde Raesfeld

Es hat gedauert, aber  seit einigen Wochen ist es endlich wahr geworden: Raesfeld und Erle hat ein eigenes Taxiunternehmen. Dirket vor Ort, immer einsatzbereit bei Tag und in der Nacht, Krankenfahrten, Flughafentransfer und mehr – siehe www.taxi-raesfeld.de – das bietet das Unternehmen Taxi Jansen.

Taxi Jansen holt Sie nicht nur in Raesfeld und Erle ab, auch Anfahrten nach Borken, Schermbeck und Umgebung  sind natürlich im Service mit inbegriffen.

Telefon Taxi Jansen: 02865-20 45 433

 

Hegeringschießen um den Hegeringswanderpreis 2012

Das Hegeringschießen um die Hegeringwanderpreise findet in diesem Jahr am Samstag, 23. Juni, von 9 bis 13 Uhr auf der Schießanlage in Coesfeld statt.

Geschossen wird in der A-, der B- und der Seniorenklasse. Neben den Wanderpokalen für die Erstplatzierten sind weitere Sachpreise zu gewinnen. Es werden in diesem Jahr erstmalig drei Kugeldisziplinen und Jagdparcours geschossen.

Munition und Kugelwaffen sind am Stand vorhanden. Die Mindestteilnehmerzahl pro Klasse beträgt fünf Schützen. Von 13 bis 14 Uhr wird gegrillt. Anschließend findet die Siegerehrung statt.

Montagmorgen in Erle – Kaltfront trifft auf Warmfront

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Bei dem Gewitter am Montagmorgen sollte doch eine Kaltfront auf hohe Temperaturen stoßen, wo waren denn die?

Aber das Wetter war abenteuerlich.

Foto: Karlheinz Strötzel

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