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Erfolgreiche Sternsinger in Raesfeld, Rhedebrügge und Erle

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Stärkung in Raesfeld für die Sternsinger
Stärkung in Raesfeld für die Sternsinger

Die Raesfelder Sternsinger von der Pfarrei St. Martin konnten in diesem Jahr insgesamt 14731 Euro in Raesfeld, Erle und Rhedebrügge  einsammeln.

Der Kontostand steht nun fest: In Raesfeld kamen 8933,17 Euro (8971 Euro 2013), in  Erle 4000 Euro (3218,69 Euro 2013) und in Rhedebrügge 1789,17 Euro (1633 Euro 2013) zusammen.

Natürlich hatten die die fleißigen Sternsinger auch die Taschen voll mit Süßigkeiten, die alle an die Borkener Tafel gespendet wurden.

www.sternsinger.org

Löschzug Holsterhausen hält Jahresrückblick

JHVLZHolsterhausen2014Löschzug wurde zu 50 Einsätzen gerufen

Dorsten (pd). Im Januar eines jeden Jahres findet traditionell die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Holsterhausen statt. Am vergangenen Freitagabend begrüßte Löschzugführer Bernhard Feller  neben seinen aktiven Kameraden und den Mitgliedern der Ehrenabteilung auch den stellver-tretenden Leiter der Feuerwehr Dorsten Stadtbrandinspektor Rainer Steven.  Zunächst wurde für die verstorbenen Kameraden eine Gedenkminute eingelegt. Viel Engagement bei Einsatzdiensten und der Ausbildung während der 26 Übungsabende sowie auf Lehrgängen auf Stadtebene war auch im vergangenen Jahr gefordert. Dafür bedankte sich der Löschzugführer ausdrücklich bei seiner Mannschaft. Im vergangenen Jahr wurde der Löschzug zu insgesamt 50 Einsätzen alarmiert, in denen wieder sehr viele Einsatzstunden ehrenamtlich geleistet wurden.

Im weiteren Jahresbericht wurde auch auf die Mitgliederstärke der aktiven Kameraden eingegangen, so leisten momentan 6 Frauen und 54 Männer ehrenamtlichen Dienst zum Wohle der Holsterhausener Bürger. Zum wiederholten Male kamen auch wieder die Kameraden des Löschzuges, neben denen aus dem gesamten Stadtgebiet, bei der Veranstaltung „Rock auf der Halde“ auf der Hürfeldhalde zum Einsatz. Hier wurde an einem Wochenende im Juli während der Veranstaltung für die Sicherheit der Besucher gesorgt. Das der Löschzug über seine ei-gentlichen Aufgaben auch am Gemeindeleben im Dorf teilnimmt, zeigte unter anderem die Beteiligung am ökumenischen Gemeindefest und am Herbstfest der Antoniusschule.

Nach einigen Worten des Stadtbrandinspektors Rainer Steven, die den Rück- und Ausblick der Freiwilligen Feuerwehr betrafen, konnten sich folgende Kameraden über eine Beförderung freuen: Lennard Agethen und Lukas Bartoszak zum Feuerwehrmann; Monika Schumann zur Hauptfeuerwehrfrau; Jan-Wilhelm Feller und Jan Müller zum Unterbrandmeister und Carsten Schumann zum Brandmeister.

In 91 Kindertageseinrichtungen werden aktuell 5627 Kinder betreut

Bilanz des Kreisjugendamtes für seinen Bezirk (Kreisgebiet ohne die Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau)

Kreis Borken (pd). Im derzeit laufenden Kindergartenjahr gibt es insgesamt 91 Kindertageseinrichtungen im Bezirk des Kreisjugendamtes Borken. Hierzu gehören alle Kommunen des Kreises mit Ausnahme der Städte Ahaus, Bocholt, Borken und Gronau, die jeweils über ein eigenes Jugendamt verfügen. Wie Norbert Wiemer, stellvertretender Leiter des Kreisjugendamtes, berichtet, werden in seinem Verantwortungsbereich aktuell 5.627 Kinder in Kindertageseinrichtungen betreut. Zudem sind 535 Mädchen und Jungen bei einer Tagesmutter oder einem Tagesvater in der Kindertagespflege.

Der Anteil der betreuten unter dreijährigen Kinder liegt im laufenden Kindergartenjahr bei etwa 35 Prozent. Für alle angemeldeten Kinder gibt es einen Platz in einer Kindertageseinrichtung. Inzwischen bestehen in allen 13 Städten und Gemeinden des Kreisjugendamtsbezirks Kindertageseinrichtungen als zertifizierte Familienzentren (als Einzel- oder Verbundeinrichtungen) mit Beratungs- und Hilfsangeboten für Familien. Insgesamt seien es mittlerweile 26, so Wiemer.

Das Kreisjugendamt plant für seinen Bezirk, also für die 13 Kommunen im Kreis Borken ohne eigenes Jugendamt, auch die künftige Kindertagesbetreuung. Aktuell geht es um den Bedarf für das Kindergartenjahr 2014/2015, das am 1. August 2014 beginnt. Hierzu nutzen die Fachleute des Kreises unter anderem die Einwohnerdaten und berücksichtigen auch das bisherige Nachfrageverhalten der Eltern. Besonders im Blickpunkt steht die U3-Betreuung. Wie Wiemer erklärt, konnten seit Start des Ausbauprogramms der Betreuungsplätze für unter Dreijährige im Jahr 2008 mit Bundes- und Landesförderung im Bezirk des Kreisjugendamtes bis heute insgesamt 1.215 neue U3-Plätze in Kindertageseinrichtungen und 361 in Kindertagespflege mit einer Fördersumme von etwa 14,6 Millionen Euro geschaffen worden.

Modernisiert – Blog Heimatreport 2014

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Seit Anfang des Jahres ist der BLOG Heimatreport neu gestaltet und programmiert worden. Für viele Leser anfänglich vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, aber alle Artikel, Bilder und Filme sind immer noch verfügbar.

Geblieben ist der Kalender:

Kalender
Der Kalender ist verlinkt mit allen Artikeln in den entsprechenden Jahren, Monaten und Tagen
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Sie suchen einen bestimmten Artikel? Einfach auf die Lupe klicken und ein Stichwort eingeben.
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Besonders großartig ist die neue Galerie.Bilder können jetzt komplett durchgeklickt werden, oder wer dazu keine Lust hat, kann diese sich automatisch anzeigen lassen, denn auch ohne Hilfe wechseln die Bildern nach wenigen Sekunden.
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Es werden jetzt mehr Artikel auf einer Seite angezeigt, teilweise ein ganzer Monat. Um wieder Start zu kommen, muss nur der Pfeil rechts unten in der Ecke angeklickt werden und schon ist man wieder beim ersten Artikel.
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Und hierzu gibt es eigentlich wenig zu sagen: Facebook, Twitter oder Google Plus kann man von hier aus erreichen.

Darüber hinaus ist der BLOG nun auch so optimiert worden, dass er komplikationslos auf alle Tablets, Smartphones, IPads oder IPhones übersichtlich erscheint und aufgerufen und gelesen werden kann.

Es gibt noch einiges zu tun, aber ich hoffe, dass bald alles einwandfrei läuft.

Sängerin Sarah Smith aus Kanada in Erle

Die Erler Kleinkunstbühne hat es tatsächlich geschafft, die kanadische Rocksängerin Sarah Smith auf die Erler Bühne im Saal von Brömmel-Wilms zu holen.

Konzert mit Sarah Smith in Erle(Foto Petra Bosse) (52) (640x337)Eine Sängerin aus dem weiten London (Ontario), die im Sauseschritt nicht nur mit ihrer rockigen Stimme und ihren eingängigen Songs das Publikum sofort begeisterte, sondern auch mit ihrer offenen und temperamentvollen Art schnell für eine gelungene Veranstaltung sorgte.

Organisator Michael Oestreich freute sich gemeinsam nach dem Konzert über den Erfolg
Organisator Michael Oestreich freute sich gemeinsam mit Sarah Smith nach dem Konzert über den Erfolg
Auch hinter der Theke machte Sarah Smith eine gute Figur
Auch hinter der Theke machte Sarah Smith eine gute Figur
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Neu an den Start gegangen: Kinofilme 2014

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Was läuft eigentlich momentan im Kino, oder welche Filme sind im Januar 2014 neu an den Start gegangen?

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Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

USA2013: amerikanische Tragikomödie von und mit Ben Stiller und mit Kristen Wiig und Sean Penn

Inhaltsbeschreibung

Walter Mitty (Ben Stiller) arbeitet seit Jahren im Fotoarchiv der Zeitschrift Life!. Er ist ein Einzelgänger, der sich, um seinem grauen Alltag zu entfliehen, in abenteuerlichen, heldenhaften und romantischen Tagträumen verliert. Einziger Lichtblick ist die neue Kollegin Cheryl (Kristen Wiig), die Walter aus der Ferne bewundert. Eines Tages wird bekannt, dass Life! zukünftig nur noch online erscheinen und eine letzte Printausgabe herausgebracht werden soll, die auf dem Titel ein Bild des berühmten Life!-Fotografen Sean O’Connell (Sean Penn) zeigen soll. Doch das besagte Bild, das an Walter geschickt wurde, ist verschwunden. Motiviert durch Cheryl nimmt Walter all seinen Mut zusammen und begibt sich auf eine aufregende Reise ans andere Ende der Welt, die für ihn zu einem wunderbaren Abenteuer wird, das er sich nicht besser hätte erträumen können.

Original-Titel The Secret Life of Walter Mitty, Regie Ben Stiller, Drehbuch Steven Conrad, Länge 115 min., Altersfreigabe 6

Das Geheimnis der Bäume

F2013: französischer Dokumentarfilm von Luc Jacquet mit faszinierenden Bildern aus Regenwäldern

Inhaltsbeschreibung

Das Geheimnis der Bäume ist ein faszinierender Dokumentarfilm über das Wunderwerk Baum. Er nimmt uns mit auf eine magische Reise zum Ursprung unseres Lebens – nicht umsonst werden die gewaltigen Ur- und Regenwälder die grüne Lunge unseres Planeten genannt. Wir begleiten den Botaniker Francis Hallé und sehen, wie Bäume geboren werden, wie sie leben und wie sie sterben. Derjenige, der glaubt, Bäume seien reglos, wortlos, harmlos – der wird in diesem beeindruckenden und überraschenden Film eines Besseren belehrt. Der Film entführt den Zuschauer auf eine poetische Reise, auf der er nicht nur in die Geheimnisse der Bäume eingeweiht, sondern auch für deren Gefährdung sensibilisiert wird: Sterben die Bäume – dann stirbt unsere Erde, denn sie sind lebensnotwendig für unser Ökosystem und für uns, den Menschen. Vom ersten Wachsen des Urwaldes bis hin zur Entwicklung der einzigartigen Verbindung zwischen Pflanzen und Tieren entfalten sich nicht weniger als sieben Jahrhunderte vor den Augen des Zuschauers, der Zeuge eines der größten Naturwunder wird. Mit imposanten Kamerafahrten von der Vogelperspektive bis in mikroskopische Details und faszinierende Zeitrafferaufnahmen präsentiert der Film bildgewaltig und eindrucksvoll den Gesamtorganismus Wald.

Original-Titel Il etait une foret, Regie Luc Jacquet, Drehbuch Francis Halle,Luc Jacquet, Länge 78 min., Altersfreigabe oA

 Das merkwürdige Kätzchen

D2013: Drama von Ramon Zürcher mit Anjorka Strechel, Jenny Schily und Luk Pfaff.

Inhaltsbeschreibung

Die Geschwister Karin und Simon sind bei ihren Eltern und der kleinen Schwester Clara zu Besuch. Am Abend findet ein Essen mit Verwandten statt. Zuvor wird im Laufe des Tages die Waschmaschine repariert, am Küchentisch gesessen, ein Experiment mit Orangenschalen durchgeführt, von Lungenflügeln erzählt und ein mutwillig abgerissener Knopf wieder angenäht. Es ist eine wundersame Alltagswelt, die dieser Reigen von Familienszenen mit Hund und Katze in einer Berliner Altbauwohnung entwirft. Kommen und Gehen, Tun und Lassen, eine Bewegung zieht die nächste nach sich, ein Wort gibt das andere. Eine sorgfältig inszenierte Kettenreaktion von Handlungen und Sätzen. Dazwischen stumme Blicke und Nacherzählungen von Erlebtem.

Regie Ramon Zürcher, Drehbuch Ramon Zürcher, Länge 72 min., Altersfreigabe oA

 One Zero One – Die Geschichte von Cybersissy & BayBjane

D/NL/E/USA2013: Biografie der beiden Drag-Queens Cybersissy und BayBjane von Tim Lienhard.[…]

Cybersissy und BayBjane sind die wohl bekanntesten internationalen Drag-Queens. Mit ihren pompösen und kreativen Auftritten revolutionieren sie immer wieder den Innovationsgrad der Drag-Shows. Hinter den Kunstfiguren stehen der 33-jährige, 1,49m große Deutsch-Marrokaner Mourad und der 48-jährige Niederländer Antoine. Mourad wurde mit einer Behinderung geboren, die ihn seit seiner Kindheit in Krankenhäuser und Spezialeinrichtungen zwingt. In seiner Rolle als Drag-Queen und mit der Unterstützung des Künstlers Antoine erstrahlt er zum glamourösen Star.

Der Medicus

D2013: Noah Gordon-Verfilmung von Philipp Stölzl mit Tom Payne, Stellan Skarsgard und Emma Rigby.

Inhaltsbeschreibung

Der Film erzählt die Geschichte des Waisen Rob Cole (Tom Payne), der aus dem mittelalterlichen England ins persische Isfahan reist, um dort unter Ibn Sina (Ben Kingsley), „dem Arzt aller Ärzte“, Medizin zu studieren. Damit will er seinem brennenden Verlangen, den Menschen zu helfen, gerecht werden. Unterwegs begegnet Rob Cole zahllosen Gefahren und Herausforderungen, muss Opfer erbringen und sich seinen Weg bedingungslos erkämpfen. Am Ende wird sein unbeirrtes Streben nach Wissen mit Erkenntnissen über die Welt und über sich selbst mit Freundschaft und wahrer Liebe belohnt.

Original-Titel The Physician, Regie Philipp Stölzl, Drehbuch Jan Berger, Länge 155 min., Altersfreigabe 12

Fotos:Jens Bredehorn-Ich-und-Du  / pixelio.de

 

 

Dunkle Monate machen es Einbrechern leicht

Im letzten Monat Dezember 2013 konnten rund zehn Einbrüche in Raesfeld und Erle verzeichnet werden.

Einbruchschutz am Haus

Zurückschauend auf das Jahr könnte die Einbruchserie noch weiter ausgeführt werden. Ansteigend sind aber die Einbrüche Raesfeld und Erle immer in den Herbstmonaten. „Die dunkle Jahreszeit ist besonders kritisch, denn die Täter können und wollen im Schutz der Dunkelheit arbeiten“, erklärt Frank Rentmeister, Pressesprecher der Polizei Borken diese sogenannte „Einbruchsserie“. Aber es sind die nächtlichen Stunden, wo Einbrecher ihr Glück versuchen.

„Erwiesen ist, dass nicht die Nacht, sondern die frühen Abendstunden die beliebteste Zeit für Einbrecher ist, denn dann sind die meistens Bewohner einkaufen und unterwegs, denn kein Dieb möchte während seiner Einbruchstour auf Einwohner treffen“, räumte Frank Rentmeister ein.

502969_web_R_by_Rike_pixelio.deRaesfeld nicht Spitzenreiter bei Einbrüchen

Nicht nur Raesfeld und Erle wird momentan vermehrt von Einbrechern heimgesucht, es gibt immer wieder lokale Serien, sodass Raesfeld und Erle definitiv nicht die einzige Gemeinde ist. Im Gesamtüberblick sind die Einbruchserien im Kreis Borken zwar hoch, aber im Verhältnis zu anderen Regionen immer noch unterrepräsentiert.

Man nehme zum Beispiel Gescher. Dort gibt es noch mehr Delikte, „was natürlich in diesem Moment keinen Raesfelder oder Erler, bei dem eingebrochen wurde hilft, darüber hinweg zu kommen“, so Rentmeister, der auch nicht sagen kann, ob es sich hierbei um örtliche oder regionale Täter handelt.

Mehr Polizeipräsens

Immer häufiger fordern die Einwohner in Raesfeld und Erle eine bessere Polizeipräsenz.
„Einbruch ist kein neues Phänomen für die Polizei. Aber wir können nicht, und da sind wir beim Kern der Sache, keinen rundum Schutz gegen Einbrecher gewährleisten. Das würde eine solche Polizeipräsenz erfordern die nicht denkbar und utopisch ist“, lautet die Antwort der Polizei auf die häufige Forderung vieler Bürger, die eine bessere Polizeipräsenz in den Dörfern wünschen.

Polizei setzt auch Prävention

„Aus diesem Grunde setzten wir aber darauf, dass die wirksamste Methode, sprich die Sicherung der eigen vier Wände ist. Die Präventionsmaßnahmen der Polizei Borken hat hier auch schon Früchte getragen, ergänzte Rentmeister. „Die Anzahl der versuchten und gescheiterten Wohnungseinbrüche liegt deutlich über 40 Prozent, und somit haben wir mit unserer Prävention schon einen recht hohen Anteil erreicht, der aber noch gesteigert werden soll, was so viel heißt, dass auch weiterhin die Einbruchversuche erhöht werden soll.

Die Polizei Borken macht aber nicht nur Präventionen und erteilt Verhaltenstipps, sondern es gibt hier auch eine Ermittlungsgruppe, die sich fast ausschließlich mit Wohnungs- Einbruchsserien beschäftigt. „Wir legen sehr viel Kraft und Energie in die in die Ermittlungsarbeit“, erläuterte Frank Rentmeister die Vorkehrungen der Einbruchserien im Kreis.

„Wir nehmen jeden Einbruch sehr ernst, wissen auch, was das für Sorgen sind und das hier große Ängste auslöst werden. Deshalb appellieren wir auch an alles Bürgerinnen und Bürger, gut auf zu passen, was im Dorf passiert, sich sofort bei uns zu melden wenn etwas ungewöhnliches auffällt. Und es ist nun mal die wichtigste Regeln, sich selber gut zu sichern und aufzupassen“, fügte Frank Rentmeister hinzu. „Einbrecher werden immer einen Moment finden und so lange warten bis sie unbeobachtet sind.

Appell der Polizei: Möglichst gut das Haus sichern, Aufmerksamkeit in der Nachbarschaft, also passiver Einbruchschutz ist das beste,darüber hinaus sollte das Haus immer so aussehen, als wenn es bewohnt ist.

Fotos:Pixelio.de/Thorben Wengert, Rike

 

 

Sarah Smith präsentiert ihr Solo-Album – Kleinkunstbühne Erle

Am Samstag, 4. Januar um 20 Uhr gastiert Sarah Smith auf der Kleinkunstbühne in Erle.

Sehr zur Freude der Organisatoren Michael Oestreich startet die Kleinkunstbühne im Saal von Brömmel-Wilms im Jahr 2014  mit einem super Programm. Die kanadische Sängerin Sarah Smith steht um 20 Uhr auf der Bühne. „Es ist uns tatsächlich gelungen, die außergewöhnliche Musikerin nach Erle zu holen“, so Oestreich, der durch einen kanadischen Kontakt Sarah Smith während ihres Aufenthalts in Deutschland für sich gewinnen konnte.

Die Sängerin aus Ontario ist keine Unbekannte. Die Kanadierin erwarb sich mit ihrer Band ihre nationale Anerkennung mit ihrer Band „The Joys“. Die Band erreichte Gold-Status und gewann den „Best Rock act“ bei den Jack Richardson Music Awards 2009 und 2010. Sie erzielte aber auch schnelle die ersten Erfolge als Solosängerin, gewann Awards als Best Singer/Songwriter in 2009 und 2010 bei den „London Music Awards“ und den Fan-Favoriten bei den Musik Awards 2012.

Wer Sarah Smith hört und sieht, verbindet sie oft mit Künstlern wie Sheryl Crow und Melissa Etheridge.

Karten für die Veranstaltung gibt es in der Gaststätte Brömmel-Wilms in Erle. Sie kosten 15 Euro.

Weitere Informationen gibt es im Internet: www.sarahsmithmusic.com

Foto: Gene Schilling

495 älteren Arbeitslosen gelang das Comeback

495 älteren Arbeitslosen gelang durch spezielle Unterstützung das Comeback auf dem Arbeitsmarkt Das „Jobcenter im Kreis Borken“ wird das Projekt „comeback50“ bis Ende 2015 weiterführen

Kreis Borken (pd). Nahezu 500 ältere Arbeitslose aus dem Kreis Borken haben seit Juli 2009 durch das Projekt „comeback50“ ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis gefunden. Jährlich besuchen etwa 700 Männer und Frauen die „comeback50-Center“ in Rhede und Ahaus. Dort wird individuell geschaut, welche Unterstützung jeweils nötig ist, um wieder auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Denn mit zunehmendem Alter ist es trotz des voranschreitenden demographischen Wandels oftmals schwierig, einen neuen Job zu finden.

„Es gilt, die Arbeitgeber auf die besonderen Stärken der älteren Arbeitssuchenden wie Lebenserfahrung, Freude an der Arbeit und die Leistungsbereitschaft aufmerksam zu machen“, sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. „Gerade dort, wo es um die Begegnung mit Kunden geht, können Ältere durch sicheren Umgang und ihre gesammelte Berufserfahrung punkten.“ Auch das Vorurteil, ältere Arbeitnehmer fehlten häufiger aus Krankheitsgründen, ist mittlerweile durch wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt: „Menschen über 50 sind tatsächlich nicht häufiger krank als Jüngere“, betont Susanne Woldering vom „Jobcenter im Kreis Borken“.

Um Langzeitarbeitslosen ab 50 Jahren zielgerichtet unter die Arme zu greifen, hat sich der Kreis Borken im Jahr 2009 dem Bundesprogramm „Perspektive 50plus“ angeschlossen. Der Kreis Borken erhält durch die Kooperation zusätzliche Bundesmittel für die Wiedereingliederung älterer Arbeitsloser. Allein für das Jahr 2013 flossen dafür rund 763.000 Euro in den Kreis Borken. Bis auf wenige Ausnahmen sind nunmehr sämtliche Jobcenter bundesweit an diesem Programm beteiligt.

Das Projekt, mit dem bislang 495 älteren Arbeitslosen aus dem Kreisgebiet das Comeback auf dem Arbeitsmarkt gelang, wird bis Ende 2015 weitergeführt. Im Kreis Borken wird die Umsetzung des Projektes von zwei Partnern unterstützt: Die Akademie Klausenhof in Rhede für den Südkreis und die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) in Ahaus für den Nordkreis haben „comeback50“-Center eingerichtet, in denen ältere Arbeitslosengeld-II-Beziehende individuell beraten, qualifiziert und nach Möglichkeit in Arbeitsverhältnisse vermittelt werden. Dafür arbeiten Experten verschiedener Fachrichtungen zusammen, darunter Handwerker, Psychologen und Sozialarbeiter.

Sie besuchen regelmäßig Betriebe, um die Personalverantwortlichen für die besonderen Fähigkeiten älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu sensibilisieren und abzuklären, in welchen Bereichen sie Verstärkung benötigen. Dabei erläutern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der „comeback50-Center“ gegebenenfalls auch, welche Fördermöglichkeiten das Bundesprogramm bietet.

„Ältere Arbeitslose sind vor allem in Bereichen gefragt, in denen der Umgang mit Menschen im Mittelpunkt steht“, sagt Susanne Woldering. So konnten in den vergangenen Jahren viele ältere Arbeitslose in Tätigkeiten im Verkauf oder im sozialen Bereich vermittelt werden. Auch das Handwerk hat sich in den letzten Monaten zu einem starken Partner entwickelt. „Bei Bedarf finanzieren wir spezielle Fortbildungen für die Bewerberinnen und Bewerber oder unterstützen ein Praktikum und ermöglichen damit die Weiterqualifizierung vor Ort im Betrieb“, erläutert Susanne Woldering. Ziel des Jobcenters ist es, in jedem Jahr weitere 140 ältere Langzeitarbeitslose über das Projekt „comeback50“ in Arbeit zu vermitteln.

Das „comeback50-Center“ für das südliche Kreisgebiet befindet sich in der Akademie Klausenhof Rhede, Schlossstraße 1, Tel.: 02852/891348. Das „comeback50- Center“ für den Nordkreis befindet sich noch im Kreishaus Ahaus, Bahnhofstraße 93 (Eingang A, 4. Etage), Tel.: 02561/6990. Ab Februar 2014 zieht es um in die Räume der BBS an der Weidenstrasse in Ahaus. Fragen zum Projekt „comeback50“ beantwortet für die Kreisverwaltung Susanne Woldering, die telefonisch unter 02861/82-1247 zu erreichen ist.

 

 

Kreis führte 5267 Lebensmittelkontrollen durch

Kreis führte 5267 Lebensmittelkontrollen innerhalb eines Jahres durch In 800 Betrieben wurden Mängel festgestellt

 Kreis Borken. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensmittelüberwachung des Kreises Borken führten zwischen dem 1. Dezember 2012 und dem 30. November 2013 insgesamt 5267 Kontrollen in 3305 registrierten und EG-zugelassenen Betrieben durch. Bei diesen Kontrollen wurden in 138 Betrieben Mängel festgestellt, bei denen formelle Maßnahmen wie zum Beispiel Nachkontrollen, Bußgelder, Ordnungsverfügungen oder sogar Betriebsschließungen folgten. In weiteren 662 Betrieben wurden bei den Kontrollen geringfügige Mängel festgestellt, die keine formellen Maßnahmen nach sich zogen.

Die Lebensmittelkontrolleure beanstandeten vor allem Mängel in der Betriebs- und Personalhygiene, im Betriebsablauf, bei den Eigenkontrollen der Betriebe sowie einige Baumängel.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung nahmen in den Betrieben 2109 amtliche Proben, von denen 185 beanstandet wurden. Festgestellt wurden dabei vor allem Kennzeichnungsmängel. Einzelne Proben enthielten nicht zugelassene Zusatzstoffe oder waren wegen zu hoher Keimzahlen nicht zum Verzehr geeignet. „Durch Belehrungen, Sicherstellungen, Ordnungsverfügungen und Nachkontrollen versuchen wir die Mängel einzudämmen und in vielen Fällen gelingt uns das auch“, sagt Dr. Albert Groeneveld, Leiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel. Zusätzlich verhängt die Kreisverwaltung aber auch Verwarn- und Bußgelder, in Einzelfällen wird sogar Strafanzeige erstattet.

Die amtliche Lebensmittelüberwachung kontrolliert gewerbliche Betriebe, die Lebensmittel herstellen oder verkaufen. Im Kreis Borken sind das zum einen größere Lebensmittelproduzenten, zum anderen aber auch zahlreiche Gastronomiebetriebe. Der Verbraucherschutz achtet zudem auf die Produktion und den Verkauf anderer Artikel des täglichen Bedarfs wie Kosmetika und Tabakerzeugnisse.

Die Kontrollen finden unangemeldet statt. Ziel dabei ist es, die allgemeine Hygiene bei der Herstellung und beim Umgang mit Produkten sicherzustellen, um die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Der Kreis überprüft zudem, ob die Waren korrekt gekennzeichnet sind, um die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Täuschungen zu bewahren, auch nimmt er regelmäßig Proben. Wie oft ein Betrieb dabei von den Kontrolleuren aufgesucht wird, hängt von der individuellen Risikobewertung ab. In der Regel müssen Kioske so nur alle zwei Jahre mit einer Kontrolle rechnen, während Metzgereien im Schnitt zwei Mal jährlich besucht werden.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher können Beschwerden einreichen, wenn sie verdorbene oder minderwertige Lebensmittel gekauft haben oder die Produktionsbedingungen in einem Betrieb für mangelhaft halten“, erläutert Dr. Groeneveld. Bürgerinnen und Bürger können sich dazu im Internet unter www.kreis-borken.de/kreisverwaltung/tiere-und-lebensmittel informieren. Das gilt ebenso für Gewerbetreibende. Außerdem bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel nach Terminvereinbarung (Tel. 02861/82-1190) Beratungen an.

Großbrand in Raesfeld – alte Scheune brannte völlig nieder

Der Schreck in Raesfeld und Erle am Montagabend war groß, als um 23.13 Uhr plötzlich die Sirenen laut aufheulten.  Feuer Raesfeld1 (640x436)

Zu einem nächtlichen Einsatz musste die Feuerwehr Raesfeld und Erle ausrücken. Ein Großfeuer vernichte eine alte Scheune auf der Brinkstraße/Brinkwiese völlig. Das Gebäude stand lichterloh in Flammen und es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf die umliegenden Häuser übergreift. Das Feuer war schon weiten sichtbar, und der Wind sorgte darüber hinaus für eine immer stärkere Brandentwicklung.

60 Feuerwehrleute beider Löschzüge Raesfeld und Erle waren im Einsatz und bekämpften den Brand bis gegen 4 Uhr. Eine Brandsicherheitswache verließ den Brandherd erst am Morgen um 7.30 Uhr.

„Wir sind froh, dass wir das Feuer unter Kontrolle bringen konnte und es nicht noch weitere Schäden angerichtet hat“, so Gemeindebrandmeister Klaus Ostendorf.

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Ortsmarketing Raesfeld spendet – ausgefallener Nikolausumzug 2013

Auch Regen bringt Segen!

Diana Brömmel-2. Vorsitzende OMR
Diana Brömmel-2. Vorsitzende OMR

„Es war schon eine verzwickte Sache in diesem Jahr mit dem Nikolaus in Raesfeld“, wie Diana Brömmel, 2. Vorsitzende des Ortsmarketing Raesfeld im nach hinein feststsellte.  „Erst meldete der Nikolaus sich an und dann auch noch „Xaver“! Und in der Zwischenzeit kauften viele Eltern für ihre Kinder die Wertmarken für den Stutenkerl, den der Nikolaus am Schloss verteilen sollte“, setzte Diana Brömmel hinzu.

Bedingt durch die Warnmeldung für den Kreis Borken, dass alle Freiluftaktivitäten, wie z. B. der Raesfelder Adventsmarkt abgesagt werden sollen, waren viele Kinder natürlich traurig und auch das Team der Bäckerei Schlegel, die die Stutenkerle ja schon gebacken hatten. Einige holten ihre Weckmänner bei Sturm und Regen nun in der Bäckerei ab, aber nicht alles konnte verwertet werden.

Bei einem Treffen zwischen den Inhabern der Bäckerei Schlegel und den Vorsitzenden des Ortsmarketing Raesfeld kam man überein, dass die Kinder nun doch etwas von „Xaver“ haben sollten: Die Familie Schlegel verzichtet auf die Bezahlung der Stutenkerle und schlug stattdessen vor, dass das Geld als Spende an die Raesfelder Kindergärten verteilt werden sollte.

„Der Ortsmarketing Raesfeld freute sich über diese Reaktion und rundet die Summe auf, so dass Anfang Januar die Kindergärten St. Martin, St. Sebastian und der Lukas-Kindergarten je eine Spende von 100,- Euro erhalten sollen“, fügte Diana Brömmel hinzu, denn so kann nun den Kindern eine kleine Freude gemacht werden und alle hoffen auf ein adventsmarkttaugliches Wetter im kommenden Jahr!

Raesfelder Vater rettet Tochter mit Nierenspende das Leben. Tochter sagt „Danke Papa“

Für viele Menschen wirkt es wie ein Akt größter Opferbereitschaft, für den Raesfelder Richard Eising war es selbstverständlich: Er spendete seiner Tochter Tanja Seffler eine Niere. Die heute 38-Jährige erinnert sich noch gut an den Tag, an dem alles begann.

„Es war im Osterurlaub vor fünf Jahren. Plötzlich bekam ich starke Schmerzen an der rechten Seite“, erzählt sie. Die Blutwerte seien schlecht gewesen, und ihr behandelnder Urologe habe sie zu einem Nephrologen überwiesen. Dieser stellte schließlich fest, dass ihre rechte Niere verkleinert war. „Die Gefühle damals wirbelten mein ganzes Leben durcheinander. Ich brauchte Zeit, um das zu verarbeiten und zu verkraften“, erinnert sich die zweifache Mutter.

Verbunden durch die Niere des Vaters - Tanja Seffler und Richard Eising
Verbunden durch die Niere des Vaters – Tanja Seffler und Richard Eising

 

Dialyse verändert das Leben

Mit der Verschlechterung der Blutwerte begann ein neuer, belastender Lebensabschnitt: dreimal wöchentlich vier Stunden Dialyse. Die einst agile Frau musste ihr Leben völlig umstellen. Schon damals erklärten sich drei Familienmitglieder bereit, eine Niere zu spenden: ihre Schwester, ihr Mann und ihr Vater.

„Ich hätte das Organ von jedem von ihnen angenommen, wenn es gepasst hätte“, erzählt Tanja Seffler. Parallel wurde sie bereits bei Eurotransplant in den Niederlanden auf die Warteliste gesetzt. „Wer über die Spenderliste eine neue Niere bekommen möchte, muss mit fünf bis sechs Jahren Wartezeit rechnen“, berichtet sie rückblickend.

Vaters Entschluss zur Spende

Obwohl die Dialyse funktionierte, wollte der Vater nicht länger zusehen. „Es konnte so nicht weitergehen. Meine Tochter wurde zwar am Leben erhalten, aber mit vielen Nebenwirkungen. Damit sie wieder schnell ein normales Leben führen kann, war ich bereit, meine Niere zu spenden“, erinnert sich der 63-Jährige an seine Entscheidung.

In Münster begannen die umfangreichen Voruntersuchungen bei Frau Prof. Dr. Suwelack. Sechs Mal wurde der Vater durchgecheckt. Nach einem halben Jahr stand fest: Die Niere passt, es gab keine Beanstandungen. „Da fiel uns allen ein Stein vom Herzen“, erinnert sich der Vater.

Intensive Gespräche und klare Abmachungen

Vater und Tochter führten vor der Operation lange Gespräche. Ihr gemeinsames Fazit lautete: „Egal was passiert, wir werden uns nie Vorwürfe machen und nie mehr darüber sprechen. Wir gehen diesen Weg gemeinsam.“

Am 24. September war es soweit. „Mit rund 14 Kanülen im Arm waren wir schon einen Tag vor der OP im Klinikum“, berichtet Richard Eising lachend. Vater und Tochter teilten sich ein Krankenzimmer. „Angst hatte ich nur kurz, als die OP-Tür aufging und ich all die Ärzte in grünen Kitteln sah“, erinnert er sich.

Tanja Seffler beschreibt die schlimmste Phase als das Warten, während ihr Vater bereits auf dem OP-Tisch lag. Doch beide wachten mit einem Lächeln auf. „Mein erster Gedanke war: Endlich haben wir es geschafft“, sagt Tanja. Ihr Vater erinnert sich an ihre ersten Worte im Aufwachraum: „Danke, Papa.“ Gemeinsam hoben sie die Daumen.

Glücksgefühl nach der Transplantation

13 Tage verbrachten Vater und Tochter gemeinsam im Krankenhaus. „Mein erstes positives Erlebnis war, als ich die Niere meines Vaters auf dem Ultraschall schlagen sah“, berichtet Tanja. Auch der Vater spricht von einem besonderen Moment: „Für mich war es ein Glücksgefühl, mein Organ im Körper meiner Tochter schlagen zu sehen.“

Zehn Wochen nach der Operation hat sich ihr Leben normalisiert. „Ich vermisse nichts, ob ich nun eine oder zwei Nieren habe“, sagt Richard Eising. Für ihn war die Spende selbstverständlich und er würde es jederzeit wieder tun.

Seine Tochter zeigt ihre Dankbarkeit deutlich: „Ich fühle mich meinem Vater jetzt noch enger verbunden. Er hat mir zum zweiten Mal das Leben geschenkt.“

Ein aufgespießter Nachruf – von Matthias Claudius

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Rendezvous mit St. Silvester
Rendezvous mit St. Silvester

Mensch, Franz-Josef selig, auf eine so große Anteilnahme, soviel Wertschätzung und sympathieverbundene Ehrerbietung, wie Dir zu deiner Begräbnisfeier zuteil wurde, wirst Du doch wohlzufrieden herabblicken können?

Mensch Franz-Josef, was wäre das doch schön, wenn viele andere sich ein Beispiel an Dir nähmen, um voller Mut und Tatendrang den Herausforderungen des alltäglichen Lebens zu trotzen, getreu Deinem Motto: „Das wollen wir doch `mal sehen“, nicht kleinmütig: „das geht doch nicht.“ Ja, ich sehe von hier aus einen Deiner Leuchttürme am Horizont unseres Heimatdorfes, wenn gleich nur als äußeres Zeichen Deiner vorgelebten Schaffenskraft. Etwas viel größeres sieht man nicht – und bleibt uns den noch ewiglich: Du hast es vermocht Seelen zu berühren, ohne einem persönlich nahe treten zu wollen. Du hast manchen Pflock eingeschlagen, an den man sich bisweilen festhalten kann. Orientierung geben war Deine Stärke, abkanzeln – Gott sei Dank – nicht Dein Ding.

St.-Silvester-Kirche am Horizont
St.-Silvester-Kirche am Horizont

Mensch Franz-Josef selig, Dein offenes Wort zur rechten Zeit war etwas, worauf wir uns verlassen konnten. Ebenso, wie auf Dein unmissverständliches Missvergnügen wegen Deiner anderen „Erler Baustelle“, die Dir so sehr am Herzen lag. Für Einsicht und Erleuchtung bist Du ja jetzt auf höherer Ebene angekommen. Obwohl, mangels Erleuchtung kann kein Licht aufgehen – und wo kein Wille – ist auch kein Weg. Einsicht setzt einsehen voraus. Durchsetzungskraft ist nicht jedermanns Sache, eine Lücke zu schließen nicht jedermanns Ding. Oh Herr, sende Deinen Geist aus oder lass Hirn regnen, damit uns unser altehrwürdiges Kleinod erhalten bleibt und nicht einem weiteren, seelenlosen Zweckbau weichen muss. Sende uns eine gute Lösung für die Lückenschließung vor St. Silvester, erhalte unseren schönen Parkplatz ebenso, wie auch die lädierten Orgelpfeifen von St. Martin, damit sie noch lange Zeit den Lobgesang Deiner Herrlichkeit begleiten mögen.

Mensch Franz-Josef selig, das war doch auch Dein Credo: “ Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Du wirst und fehlen, trotz stillem Applaus. Ruhe in Frieden – und sende ihn aus. Mit Gottes Segen auf allen Wegen

 

 

 

 

 

Heimatreport.TV – Unsere Gemeinde Raesfeld – Jahresrückblick 2013

Gemeinde Raesfeld – Jahresrückblick auf das Jahr 2013

„Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.“

 Tolstoi

Es war ein spannendes und erlebnisreiches Jahr in der Gemeinde Raesfeld 2013

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Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer feierlich gegründet

Die Unterschriften der Gründungsstifter sind gezählt, das Startkapital addiert. Jutta Bonhoff verkündet stolz das erfreuliche Ergebnis. „35 Unterzeichner und 215.500 €, das kann sich sehen lassen.“

Bürgerstiftung Raesfeld ist gegründet
Bürgerstiftung Raesfeld ist gegründet

In einem feierlichen Akt wurde am 27.12.2013 im Rittersaal auf Schloss Raesfeld die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer gegründet. Mit der Gründung der allerersten Stiftung für den Ort, ist Raesfeld dabei Geschichte zu schreiben. Die Bürgerstiftung versteht sich als eine Gemeinschaftseinrichtung von Bürgern für Bürger. Sie will Projekte und Initiativen in vielen Lebensbereichen der Gemeinde unterstützen wie zum Beispiel:

Heimatreport.TV – Was war Pastor Barlage für ein Mensch? Umfrage

Ein Zelt für die Trauerfeier vor der Kirche
Ein Zelt für die Trauerfeier vor der Kirche

Damit die Gäste auch morgen während der Beerdigungsfeier trockenen Fußes vor der Kirche die Messfeier verfolgen können, baute eigens dafür Arno Brömmel und Festwirt Wenzel Schwering ein Zelt vor der St. Silvesterkirche mit Beschallung auf. Grund: Er hat soviel für uns und Erle getan…, so Arno Brömmel, Präsident des allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle.

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Zwischen den Jahren

„Zwischen den Jahren“- das ist die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester. Das alte Jahr ist schon so gut wie vorbei und das Neue hat noch nicht begonnen.

Zeit zu bilanzieren: dem geschäftlichen Jahresabschluss widmen oder der spirituellen, inneren Einkehr? Rückblick halten auf das, was das ablaufende Jahr gebracht oder hinterlassen hat, an guten wie an weniger guten Tagen. Eine Festzeit für die „Kookedage“, obwohl sich daran nur noch die Älteren erinnern werden. Waren damals die Leute in den Haushalten, Höfen und in den Handwerksbetrieben ausgeglichener, als wir heutzutage? Vermutlich ging es ruhiger und gemütlicher zu, weil der Tagesablauf noch vom Tageslicht bestimmt war und ihre „sozialen Netzwerke“ eine ganz praktische Anwendung fanden: In der guten Stube drinnen oder außerhalb – im Wirtshaus. Eben, anno dazumal. Zeit für den Spaziergang – und sei`s querfeldein – die werd ich mir nehmen.

Beim kranken Nachbarn schau ich herein, ein Gläschen nehmen – schnell stimmt`s überein. Alltag magst kommen, wir sind uns längst ein`s.

Am Schelderhoff_ noch ohne Grafenstraße
Am Schelderhoff – noch ohne Grafenstraße

Am Weinbergsteich im Tiergarten
Am Weinbergsteich im Tiergarten

Auf dem Hamborg in der Nähe von Loker
Auf dem Hamborg in der Nähe von Loker

Binnendurch auf dem Weg nach Erle
Binnendurch auf dem Weg nach Erle

Fensterschein in Erle
Fensterschein in Erle

Friedhofsstille
Friedhofsstille

Hinter dem  Brömmelsbauer
Hinter dem Brömmelsbauer

In der Erler Mark
In der Erler Mark

In der Stockbreede
In der Stockbreede

Trübe Aussichten in Feld & Flur
Trübe Aussichten in Feld & Flur

Zwischen Erle und Raesfeld
Zwischen Erle und Raesfeld

Copyright

Fotos: RGN

 

Pastor, Bruder, Onkel, Großonkel und Wegbegegleiter – Pastor Franz-Josef Barlage

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Pastor Franz-Josef Barlage war ein Kirchenmann durch und durch und die Frage nach Gott, die Frage nach Glauben, hatte der verstorbene Erler Pastor schon in jungen Jahren.

Viele Erler werden ihren „Papst“ vermissen. Der am letzten Samstag verstorbene Pastor war seit 1992 in Erle tätig und konnte getreu den Worten „die Menschen auf Trab“ halten. Er war nicht nur in der Kirchen rührig, sondern auch das Leben seiner Umgebung gestaltete Franz-Josef Barlage kräftig mit.

DSC_2747 (624x640) (624x640)Ein mutiger Mann

„Mein Bruder war ein Mensch mit Ecken, Kanten und viel Herz. Immer wieder konnte ich feststellen, wie liebevoll er mit den Menschen in den Gemeinden umgegangen ist und für sie unermüdlich im Einsatz war. Er war ein leidenschaftlicher Priester“, erzählt seine Schwester Mechtild Pernhorst, die aber auch seinen Mut bewunderte. „Mein Bruder war immer schon ein mutiger Mann der auch Dinge anging und ansprach, die ein wenig manchmal den Rahmen sprengten“, setzte seine Schwester hinzu. Dennoch war Pastor Barlage ein Mann, der ganz nah bei den Menschen und seiner Kirche war. Sein Glaube an den guten und liebenden Gott war für ihn selbstverständlich. „Aber er war auch ein gottsuchender Mensch, der nicht den vorgegebenen Glauben so akzeptierte, sondern sich oft die Frage stellte, wo stehe ich selber und was muss ich als Christ dazu tun“, ergänzt Schwester Mechtild ihre Gedanken an ihren Bruder.

Rührig und aktiv war Barlage nicht nur in Erle, wo er mit viel Einsatz dafür sorgte, dass die Kirche einen neue“ Helm“ bekam. „Bereits in Gronau in der St. Josef Gemeinde, setzte sich mein Bruder für die Rückführung einer Glocke nach Polen ein. Für die damalige Zeit, ein schwieriges Unternehmen“. erinnert sich die Schwester an die 80ziger Jahre.

Geschwister, Nichten und Großnichten und Neffen. Pasotr Barlages Familie
Geschwister, Nichten und Großnichten und Neffen. Pastor Barlages Familie

Guter Geschichtenerzähler

Auf Trab gehalten hat Barlage nicht nur seine Gemeinden, sondern auch seine Familie. „An Weihnachten und Ostern war es früher selbstverständlich, dass mein Bruder zu uns nach Nordkirchen kam und oft brachte er noch seine Kapläne, seine vielen Freunde oder sonstige Leute aus der Gemeinde mit und so war immer was los in unserem Haus“, erinnert sich gerne seine Schwester. „Er hat mich dadurch geprägt, wie er mir Kirche vorgelebt hat“, fügt nachdenklich seine Nichte Astrid hinzu. Nicht nur das, an was sich die Nichte erinnert. „Meine Schwester Barbara und ich verbrachten als Kinder oft viele Tage im Pfarrhaus in Gronau. Das war dort immer eine schöne Zeit. Er konnte so herrlich Geschichten erzählen. Später waren wir gerne zu Besuch in Erle“. Darüber hinaus war er sehr lustig und ein guter Sänger. „Lautstark sang er bei seinem letzten Besuch uns das Schalke-Lied in allen Strophen vor“, fügt Teresa, seine Großnichte hinzu.

Barlage (8) (640x416)Nicht nur „Pastor“ sondern auch „Opa

Seine Familie war aber durchaus noch größer. Die Kinder Antoinette und Markus von Hanna Mense, seiner langjährigen Wegbegleiterin und Haushälterin, wurden von ihm 35 Jahre begleitet. „Er war für uns immer ein Familienmitglied und wir haben es genossen, dass er uns immer begleitet hat und sich unserer Probleme annahm“, berichtet Antoinette, die nicht nur „den Pastor“ sondern auch den späteren „Opa“ in Franz-Josef Barlage für ihre Kinder sah. Ein glücklicher Umstand, zu dem sich Barlage auch öffentlich und offenherzig immer wieder äußerte. „Das war für ihn sehr wichtig und er sagte uns, dass er dadurch eine andere Sichtweise und andere Einstellungen zu Familie bekam“, fügte Antoinette Behme hinzu, die aber auch sehr seine Weltoffenheit und seinen Intellekt bewundert hat. „Er konnte uns immer alles so nahe und verständnisvoll rüber bringen, denn war nicht nur ein Theologe, sondern auch ein sehr belesener und kluger Mann“, so Antoinette Behme, die ihren Pastor Franz-Josef Barlage, Wegbegleiter, Opa und wie auch die Familie Pernhorst ihren Bruder, Schwager, Onkel und Großonkel sehr vermissen werden.

35 Jahre lang ein guter Wegbegleiter war Pastor Barlage auch für die Kinder von Hanna Mense Antoinette und Markus
35 Jahre lang ein guter Wegbegleiter war Pastor Barlage auch für die Kinder von Hanna Mense,  Antoinette und Markus

Glückliche Zeit in Erle

„Das Pfarrhaus in Erle war für alle Menschen, die zu ihm kamen immer ein offenes Hause. Dank seiner und Hannas Menses Offenheit, war es auch für unsere Familie immer schön nach Erle zu kommen; denn auch hier in seiner Gemeinde gab es eine sehr offene, aufgeschlossene Atmosphäre, viele Freunde trafen wir im Pfarrhaus und seine Erler Zeit war für ihn wohl die glücklichste Zeit in seinem Priesterleben“, setzte als Schlusspunkt des Pastors Schwester Mechtild, hinzu.

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