Gibt es Themen, über die in Raesfeld zu wenig offen gesprochen wird, obwohl sie
wichtig wären?
Tabus und unbequeme Wahrheiten
„Ja, und genau hier setzt unsere UWG an. Wir wollen offen über Herausforderungen sprechen, die bisher oft ausgeklammert werden. Erstens: Der demografische Wandel. Unsere Gesellschaft wird älter, gleichzeitig fehlt bezahlbarer Wohnraum für junge Familien.
Diese Entwicklung beeinflusst Infrastruktur, Vereinsleben und das soziale Miteinander – wir brauchen eine altersgerechte Gemeindeentwicklung.
Zweitens: Das Ehrenamt. Es wird vielerorts als selbstverständlich angesehen, doch viele Freiwillige stoßen an ihre Grenzen. Wir setzen uns für konkrete Unterstützung, bessere Organisation und ggf. auch hauptamtliche Koordination ein.
Drittens: Wachstum mit Maß. Viele Bürgerinnen und Bürger haben Bedenken gegenüber einer zu schnellen baulichen Entwicklung. Wir wollen eine bewusste Ortsentwicklung, im Einklang mit Natur, Nachbarschaft und Identität. Unsere Haltung: Sorgen müssen gehört und ernst genommen werden. Nur so bleibt Raesfeld offen, lebendig und generationengerecht“.
Nächste Frage lautet: Wo sehen Sie die Notwendigkeit für unbequeme, aber notwendige Entscheidungen, auch wenn diese kurzfristig auf Widerstand stoßen könnten?



























