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Bienen brauchen ein Zuhause: Bastelaktion für Kinder in Raesfeld

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Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld: Der Heimatverein lädt Kinder mit Begleitung ein, Bienen und anderen Nützlingen ein Zuhause zu bauen. Der Workshop findet am Samstag, 21. März 2026, im Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule statt. Die Teilnahme ist kostenlos, die Plätze sind begrenzt.

Kinder basteln Insektenhäuser für Bienen und andere Nützlinge

Bienen, Käfer und viele andere Insekten sind wichtige Helfer in der Natur. Doch geeignete Lebensräume werden immer seltener. Beim Angebot „Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld“ können junge Naturfreunde selbst aktiv werden und Nützlingen ein neues Zuhause bauen.

Der Heimatverein Raesfeld lädt Kinder in Begleitung eines Erwachsenen am Samstag, 21. März 2026, ab 10 Uhr in den Werkkeller der St. Sebastian-Grundschule ein. Dort entstehen unter Anleitung kleine Insektenhäuser, die später im Garten oder auf dem Balkon aufgehängt werden können.

Anmeldung erforderlich

Da nur zehn Kinder teilnehmen können, ist eine Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich bis zum 18. März 2026 unter Angabe der Teilnehmerzahl per E-Mail an [email protected] anmelden.

Die Teilnahme an der Aktion „Kinder basteln Insektenhäuser in Raesfeld“ ist kostenlos.

Königstreffen im HUB: Schützenkönige stimmen sich auf die Saison ein

Beim Königstreffen in Erle im HUB kamen am Sonntag zahlreiche ehemalige Schützenkönige zusammen. Bei Schnittchen und einem Bier vom Fass nutzten die Hoheiten des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle den Vormittag für Gespräche und Erinnerungen. Es war das erste Treffen dieser Art seit 2016.

Königstreffen Erle im HUB bringt Hoheiten zusammen

Das Königstreffen in Erle im HUB stand am Sonntagvormittag ganz im Zeichen der Schützentradition. Zahlreiche ehemalige Schützenkönige des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle trafen sich im HUB Erle zu einem gemeinsamen Austausch.

Bei Schnittchen und einem frisch gezapften Bier vom Fass kamen die Hoheiten ins Gespräch. Im Mittelpunkt standen Erinnerungen an ihre Regentschaften und die lange Tradition des Schützenwesens in Erle.

Beim Königstreffen im HUB Erle kamen zahlreiche ehemalige Schützenkönige des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle zusammen.
Foto: Petra Bosse

Egal ob junger oder älterer König, an diesem Tag wurde nicht nur erzählt und erinnert. Immer wieder stimmten die Hoheiten die bekannten Schützenfestlieder an. Da wurde geschmettert, mitgesungen und gelacht. Ganz so, wie es bei echten Schützen eben dazugehört.

Der älteste König des Treffens war Franz Große-Holtfort. Er holte im Jahr 1963 den Vogel von der Stange.

Der älteste König des Treffens war Franz Große-Holtfort, der 1963 den Vogel von der Stange holte.
Die ältesten Schützenkönige des Erler Vereins v. l.: Wenzel Schwering, Gerd Henke, Günter Pierick (König und Kaiser), Udo Strothmann und Arno Brömmel (Ehrenpräsident). Foto: Petra Bosse

Erstes Treffen seit 2016

Nach Angaben der Organisatoren war das Königstreffen Erle im HUB das erste Treffen dieser Art seit 2016. Die Stimmung war von Beginn an bestens. Der Vormittag zeigte, wie groß die Verbundenheit der ehemaligen Könige mit dem Verein weiterhin ist.

Der Vorstand des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle möchte deshalb prüfen, ob solche Treffen künftig regelmäßig stattfinden können.

Gemeinsames Singen beim Königstreffen in Erle
Wo man singt, da lass dich ruhig nieder…Foto: Petra Bosse

Schützenfest rückt bereits in den Blick

Obwohl die Erler Schützenfestsaison offiziell noch nicht eröffnet ist, richtet sich der Blick bereits auf die kommenden Termine.

Das Schützenfest in Erle findet in diesem Jahr von Samstag, 30. Mai, bis Montag, 1. Juni 2026 statt. Die Vorparade und damit die offizielle Eröffnung der Schützenfestsaison ist bereits am Donnerstag, 14. Mai, unter den Kastanien geplant.

Bürgerschützen St. Johannis Raesfeld stellen die Weichen für das Schützenfest

Der Allgemeine Bürgerschützenverein St. Johannis Raesfeld hat im Martinushaus seine Generalversammlung abgehalten. Die Mitglieder bestätigten große Teile des Vorstands im Amt, wählten zwei neue Vorstandsmitglieder und beschlossen eine Erhöhung des Mitgliedsbeitrags. Präsident Werner Vorholt rief die Schützen dazu auf, die Tradition des Vereins gemeinsam weiterzuführen.

Präsident Johannis-Schützenverein Raesfeld Werner Vorholt
Präsident des St. Johannis-Schützenverein Raesfeld Werner Vorholt. Foto: Petra Bosse

„Durch euren Einsatz, eure Unterstützung und die großartige Gemeinschaft ist dieses Fest zu etwas ganz Besonderem geworden“, sagte Vorholt mit Blick auf das vergangene Schützenfest. Gleichzeitig richtete er den Blick nach vorn. „Lasst uns diese Tradition weitertragen und mit Freude über den Ort hinaus Strahlkraft erzeugen“, sagte der Präsident.

Vorstand bestätigt und neu ergänzt

Bei den Vorstandswahlen bestätigten die Mitglieder mehrere Amtsinhaber in ihren Ämtern. Wiedergewählt wurden Florian Eming, Sven Graaf, Markus Hoffjann, Thomas Lanvermann, Roland Nießing, Werner Ridder und Werner Vorholt. Neu in den Vorstand gewählt wurden Dirk Mertens und Andre Gülker. Sie übernehmen künftig die Aufgaben von Christian Epping und Josef Brömmel.

Verabschiedung nach 16 Jahren als Offizier im Schützenverein von Andreas Buck als
Andreas Bucks wurde nach 16 Jahren verabschiedet. Foto: Petra Bosse

Andreas Bucks nach 16 Jahren verabschiedet

Nach 16 Jahren als Offizier verabschiedete der Verein Andreas Bucks aus seinem Amt. Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er einen Blumenstrauß und den Dank der Mitglieder. Zu seinem Nachfolger wählten die Mitglieder einstimmig Alexander Steggerhütte.

Rückblick auf das Vereinsjahr

Vizepräsident Florian Eming blickte auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Dazu gehörten unter anderem das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Raesfeld sowie das 75-jährige Bestehen des Schützenvereins Homer. Auch das eigene Schützenfest sei trotz Regen ausgelassen gefeiert worden.

Generalversammlung Schützenverein St. Johannis Raesfeld 2026
Foto: Petra Bosse

Ein Höhepunkt im Vereinsjahr sei seit Jahren der Zapfenstreich am Rathaus. Dieser sorge regelmäßig für „Gänsehautmomente“, sagte Eming. Gleichzeitig wünschte er sich eine stärkere Beteiligung beim traditionellen Frühschoppen.

Mitgliedsbeitrag steigt auf 30 Euro

Kassierer Roland Nießing stellte den Kassenbericht für das Jahr 2025 vor. Insgesamt konnte der Verein seine Kosten gegenüber dem Vorjahr leicht senken. Die Ausgaben lagen bei rund 37.800 Euro. Die Mitglieder beschlossen dennoch eine Erhöhung des Jahresbeitrags. Der Beitrag steigt von bisher 20 Euro auf künftig 30 Euro pro Jahr. Rentner zahlen künftig 15 Euro.

Generalversammlung Raesfeld-St. Johannis Schützenverein
Foto: Petra Bosse

Der Beschluss fiel mehrheitlich. Ziel sei eine langfristig stabile finanzielle Grundlage für den Verein. Zudem plant der Vorstand Änderungen bei der Kirmes, um die jährlichen Ausgaben zu reduzieren. Hintergrund sind steigende Kosten der Fahrgestell-Betreiber.

Schützenfest im Juli

Das Schützenfest des Bürgerschützenvereins St. Johannis findet in diesem Jahr vom 4. bis 6. Juli statt.

Bereits am 28. Juni beginnt das Programm mit der Vorparade und dem 6. Kinderschützenfest. Die Veranstaltung hat sich in den vergangenen Jahren fest etabliert.

Beim Vogelschießen am Montag, 6. Juli, wird ein neuer König gesucht. Dann endet die Regentschaft des amtierenden Königspaares Werner Vorholt und Kerstin Bleker. Zum Ehrengefolge gehören Werner Nienhaus und Ruth Baumeister sowie Heiko Büsken und Heike Dirks.

Am Sonntag, 5. Juli, beginnt um 11 Uhr der traditionelle Frühschoppen im Festzelt am Michael. Für die musikalische Begleitung sorgen die Raesfelder Burgmusikanten und die Raesfelder Fanfaren. Außerdem tritt die Gruppe Fun Generation mit einer Showeinlage auf.

Aktion Saubere Landschaft 2026: Weniger Müll, aber Hundekot in Plastiktüten

Trotz Regen beteiligten sich rund 200 große und kleine Helfer an der Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld am Samstag. Vereine, Familien, Feuerwehr und Kinder zogen durch die Ortsteile und sammelten Müll. Der Eindruck vieler Teilnehmer: Insgesamt liegt weniger Abfall in der Landschaft als noch vor einigen Jahren.

Die Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld fand in diesem Jahr bei kühlem und regnerischem Wetter statt. Die Bedingungen hielten die Teilnehmer jedoch nicht davon ab, mit Handschuhen und Müllsäcken loszuziehen. Im gesamten Gemeindegebiet waren etwa 200 Helfer unterwegs, darunter viele Kinder.

Danke an die freiwilligen Müllsammler

„Wir vom Ortsmarketing bedanken uns bei allen großen und kleinen Helfern und bei der Feuerwehr Raesfeld und Erle für die tatkräftige Unterstützung. Wir sind erfreut über die rege Teilnahme trotz des wirklich schlechten Wetters und bedanken uns herzlich“, sagte die Vorsitze Maria Kowalsky vom Ortsmarketing.

Trotz Regen unterwegs: Aktion saubere Landschaft Raesfeld
Ziemlich nass wurde die Raesfelder Gruppe Heimatverein und Kita St. Martin am Samstag. Foto: Petra Bosse

Nur Kleinmüll

Viele Gruppen starteten am Vormittag in ihren festgelegten Bezirken. Eine Gruppe vom Kindergarten St. Martin sammelte gemeinsam mit dem Heimatverein Raesfeld im Bezirk 13. Das Gebiet reichte vom Schelderhof bis zum Tiergarten sowie entlang der Weseler Straße und durch das Neubaugebiet. Auf die Frage nach besonderen Funden sagte Christiane Danblon vom Heimatverein: „Nein. Nur Kleinmüll.“ Größere Gegenstände wie Autoreifen habe die Gruppe nicht entdeckt.

Hundekot in Tüten in Erle

Auch viele Familien beteiligten sich an der Aktion Saubere Landschaft in Raesfeld. Eine Gruppe aus Erle war im Bereich Östrich am Timpen unterwegs. „Früh nach neun“, berichtete Ludger Pass über den Start der Sammelrunde. Mit dabei seien auch Familie Brömmel und weitere Nachbarn gewesen. Sein Eindruck nach mehreren Jahren Teilnahme: „Es ist wesentlich weniger geworden wie früher. Das war schon mal mehr.“ Ganz ohne Auffälligkeiten blieb die Sammelrunde aber nicht. „Hundekot in Tüten“, berichtete Pass. Ansonsten blieb es bei typischem Kleinmüll.

Freiwillige Helfer bei Aktion saubere Landschaft Raesfeld in Erle unterwegs.
Familie Brömmel und Pass in der Östrich unterwegs. Foto: Petra bosse

Jugendfeuerwehr Raesfeld im Einsatz

Auch die Feuerwehr unterstützte die Aktion. Rund 20 Kinder der Jugendfeuerwehr Raesfeld waren gemeinsam mit etwa 20 Mitgliedern der Löschzüge Raesfeld und Erle im Einsatz. Gesammelt wurde unter anderem an der Osterströh und entlang der Rhader Straße.

Viele Teilnehmer stellten fest, dass die Müllmenge insgesamt zurückgeht. Ganz verschwunden ist der Abfall aber nicht. Zigarettenkippen, Verpackungen und Fast-Food-Tüten gehören weiterhin zu den häufigsten Funden.

Die Damen vom Schlemmer-Alarm erwarte die Müllsammler mit einer deftigen Mahlzeit.
Foto: privat

Zum Abschluss trafen sich viele der Helfer am Feuerwehrgerätehaus. Dort wartete auf die Müllsammler eine warme Mahlzeit von „Schlemmer-Alarm“. Im Trockenen ließen die Teilnehmer den Vormittag gemeinsam ausklingen und ließen ihre Funde, mehr oder weniger, noch einmal Revue passieren.

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld beginnt

Damals sorgte im April 2012 das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld. Der Neubau der 380-kV-Höchstspannungsleitung Niederrhein und der Rückbau der alten Strommasten entlang der K50 beschäftigten Politik, Anwohner und Landwirtschaft gleichermaßen. Fragen zum Landschaftsbild, zu Erdkabelabschnitten und zur technischen Umsetzung standen im Mittelpunkt vieler Gespräche.

Heute, nach rund zwölf Jahren, lohnt sich ein Blick zurück. Der folgende Artikel entstand 2014, als die Demontage der alten Strommasten begann und die Bauarbeiten für die neue Leitung vorbereitet wurden. Er dokumentiert die Situation vor Ort und zeigt, welche Veränderungen damals entlang der K50 in Richtung Wesel geplant waren.

Damals sorgte das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld
Damals sorgte das Projekt für viele Diskussionen in Raesfeld.Foto: Petra Bosse

An der K50 in Raesfeld Richtung Wesel verschwinden nach und nach die alten Strommasten. Die Demontage ist Teil des Neubaus der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel. Arbeiter haben nun mit dem Rückbau der bestehenden Masten begonnen.

Die Landschaft entlang der K50 in Raesfeld Richtung Wesel ist bislang noch von hohen Strommasten geprägt. Doch das wird sich bald ändern. In wenigen Wochen sollen die bisherigen Masten vollständig verschwunden sein.

Der Rückbau steht im Zusammenhang mit dem Neubau der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel. Im betroffenen Planfeststellungsabschnitt entsteht eine neue Trasse über eine Länge von insgesamt rund elf Kilometern.

Arbeiter beim Rückbau alter Strommasten im Bereich Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung.
Arbeiter beim Rückbau alter Strommasten im Bereich Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung. Foto: Petra Bosse

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld

Am Dienstagmorgen begannen zwölf Arbeiter der Firma Bilfinger aus Dinslaken mit der Demontage der Strommasten. In luftiger Höhe zerlegen sie die Masten 65 bis 88 des Stromkreises Ibbenbüren – Nord.

Innerhalb von drei Wochen sollen die Stahlkonstruktionen vollständig entfernt werden. Anschließend sollen ab dem 2. Juni die Bagger anrücken, um die Kabeltrasse für den Neubau freizulegen.

Strommasten auf dem Feld in Raesfeld
Bald gehört dieser Anblick von Strommasten auf dem Feld in Raesfeld der Vergangenheit an. Foto: Petra Bosse

Neubau der 380-kV-Leitung Niederrhein Wesel

Der betroffene Abschnitt der neuen Leitung ist rund elf Kilometer lang. Davon werden etwa 7,5 Kilometer als 380-kV-Freileitung gebaut. Weitere etwa 3,5 Kilometer sollen als Erdkabel zwischen den Bereichen „Löchte“ und „Diestegge“ verlegt werden.

Wo die Leitung oberirdisch verläuft, entstehen neue Masten mit einer Höhe zwischen 62 und 68,5 Metern. Die bisherigen 220.000-Volt-Leitungsmasten sind deutlich niedriger und erreichen Höhen von etwa 34 bis 40 Metern.

Rückbau der Strommasten an der K50 in Raesfeld für die neue 380-kV-Leitung Niederrhein.
Foto: Petra Bosse

Zwei Kabelübergänge im Gebiet Raesfeld

Im Bereich der Gemeinde Raesfeld sind zwei Kabelübergangsanlagen vorgesehen. Dort wechseln die Leitungen zwischen Erdverkabelung und Freileitung.

Das Projekt gilt als Pilotvorhaben, bei dem erstmals Erdkabelabschnitte nach den Vorgaben des Energieleitungsausbaugesetzes berücksichtigt werden. Für alle Beteiligten und Planungsträger stelle dies eine besondere Herausforderung dar.

Rund 600 Tonnen Stahl werden entsorgt
Foto: Petra Bosse

Rund 600 Tonnen Stahl werden entsorgt

Mit dem Rückbau der alten Masten fällt eine große Menge Material an. Rund 600 Tonnen Schrott müssen fachgerecht entsorgt werden.

Ein Mitarbeiter der Firma Bilfinger erklärte, dass jede Tonne dokumentiert werden müsse. Vom Schrotthändler müsse das Unternehmen für das Material entsprechende Nachweise erhalten.

Arbeiten in luftiger Höhe beim Abbau der alten Strommasten in Raesfeld.
Foto: Petra Bosse

Genehmigungsverfahren läuft weiter

Für den Abschnitt auf Raesfelder Gebiet sowie für die Strecke bis Borken sind die Planungen bereits geklärt. Die Arbeiten können dort bis zur Bundesstraße 70 zügig fortgesetzt werden.

„Auch für den gesamten Genehmigungsabschnitt erwarten den Planfeststellungsbeschluss, der ebenfalls schon bei der Bezirksregierung Düsseldorf vorliegt“, so Jörg Weber, Unternehmenssprecher von Amprion.

Bestattungskultur im Wandel: KAB St. Martin Raesfeld lädt zum Vortrag ein

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Die Bestattungskultur im Wandel ist Thema einer Informationsveranstaltung der KAB St. Martin Raesfeld. Referent Ralf Kock informiert über heutige Bestattungsformen und Entwicklungen. Interessierte sind am 17. März ins Martinus Haus eingeladen.

Vortrag über Bestattungskultur im Wandel

Die Bestattungskultur im Wandel beschäftigt viele Menschen. Immer häufiger stellen sich Fragen nach der eigenen Bestattungsform und den verschiedenen Möglichkeiten.

Die KAB St. Martin Raesfeld lädt deshalb zu einem Informationsabend ein. Bestatter Ralf Kock spricht über Veränderungen in der Bestattungskultur und stellt unterschiedliche Bestattungsformen vor.

Viele Möglichkeiten der Bestattung

Zur klassischen Form gehört weiterhin die Erdbestattung in einem Sarg. Dabei kann die Beisetzung zum Beispiel in einem Einzelgrab, Doppelgrab oder auf einem Rasenfeld ohne Grabstein erfolgen.

Zunehmend entscheiden sich Menschen auch für eine Feuerbestattung. In diesem Fall wird die Urne anschließend beigesetzt, etwa auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium oder in einem Friedwald. Auch eine Seebestattung ist möglich.

Einladung ins Martinus Haus

Der Vortrag Bestattungskultur im Wandel findet am Dienstag, 17. März, um 18 Uhr im Martinus Haus in Raesfeld statt.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Altkleidersammlung Raesfeld: Kolpingsfamilie bittet um Spenden

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Die Altkleidersammlung Raesfeld der Kolpingsfamilie steht wieder an. Am Samstag, 21. März, können gut erhaltene Kleidung und Schuhe abgegeben werden. Mit den Spenden werden soziale Projekte in Raesfeld, Homer und Rhedebrügge unterstützt.

Kolpingsfamilie organisiert Altkleidersammlung in Raesfeld

Auch in diesem Frühjahr lädt die Kolpingsfamilie Raesfeld zur Altkleidersammlung Raesfeld ein. Gesammelt werden gut erhaltene Kleidungsstücke und tragfähige Schuhe.

Mit den Spenden unterstützt die Kolpingsfamilie soziale Projekte in Raesfeld, Homer und Rhedebrügge. Gleichzeitig leisten die Spenderinnen und Spender einen Beitrag zu einer verantwortungsvollen und ressourcenschonenden Verwertung von Textilien.

Was bei der Altkleidersammlung abgegeben werden kann

Bei der Altkleidersammlung Raesfeld werden verschiedene Textilien angenommen. Dazu gehören:

  • Bekleidung aller Art
  • Wäsche
  • Woll- und Strickwaren
  • Anzüge und Kleider
  • Bett- und Haushaltswäsche
  • Federbetten
  • gute, tragfähige Schuhe, bitte paarweise bündeln

Eine Reinigung der Kleidung ist nicht erforderlich. Die gesammelten Textilien werden in einem Sortierwerk auf ihre Wiederverwendbarkeit geprüft.

Die Kolpingsfamilie bittet darum, die Spenden möglichst in Plastiksäcken zu verpacken. Andere stabile Verpackungen sind ebenfalls möglich.

Abgabe am 21. März an der Zweifachturnhalle

Die Altkleidersammlung Raesfeld findet am Samstag, 21. März, von 9 bis 11.30 Uhr statt. Sammelstelle ist der Parkplatz an der Zweifachturnhalle, Zum Michael 23 in Raesfeld.

Die in den vergangenen Jahren organisierte Straßensammlung mit Abholung kann aus organisatorischen Gründen nicht mehr durchgeführt werden. Deshalb bittet die Kolpingsfamilie darum, die Kleidung direkt zur Sammelstelle zu bringen.

Wer an diesem Termin verhindert ist, kann Kleidung auch zu den Öffnungszeiten am Wertstoffhof Raesfeld abgeben.

Fastenessen Erle: Erbsensuppe am Misereor-Sonntag

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Das Fastenessen Erle gehört seit Jahren zur Tradition der Pfarrgemeinde. Auch in diesem Jahr gibt es am Misereor-Sonntag wieder eine warme Erbsensuppe. Nach der Heiligen Messe sind alle eingeladen, die Suppe mitzunehmen oder gemeinsam im St. Silvesterhaus zu essen.

Traditionelles Fastenessen in Erle

Das Fastenessen Erle findet in diesem Jahr am Sonntag, 22. März, statt. Anlass ist der Misereor-Sonntag. Nach der Heiligen Messe können Besucherinnen und Besucher ab etwa 11.15 Uhr eine frisch zubereitete Erbsensuppe abholen.

Wer die Suppe mit nach Hause nehmen möchte, wird gebeten, ein eigenes Gefäß mitzubringen.

Gemeinsam essen im St. Silvesterhaus

Beim Fastenessen Erle besteht außerdem die Möglichkeit, die Suppe direkt vor Ort zu genießen. Dafür öffnet das St. Silvesterhaus seine Türen.

So bietet das Fastenessen nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche in der Gemeinde.

Arbeitseinsatz Friedhof Erle: Ehrenamtliche reinigen Kriegsgräber

Der Arbeitseinsatz Friedhof Erle zeigt, was gemeinsames Engagement vor Ort bewirken kann. Mit Bürsten, Eimern und viel Einsatz reinigten Helferinnen und Helfer die Kriegsgräber auf dem Friedhof. Die Pfarrgemeinde St. Martin bedankt sich herzlich für die Initiative und den tatkräftigen Einsatz.

Bereits am vergangenen Donnerstag haben Hannes Gülker und Ludger Askamp zu einem Arbeitseinsatz auf dem Friedhof in Erle eingeladen. Ziel sei es gewesen, die Kriegsgräber wieder gründlich zu reinigen und in einen gepflegten Zustand zu bringen.

Ehrenamtlicher Reinigungsreinsatz der Kriegsgräber auf dem Erler Friedhof
©St. Martin

Gemeinsam für den Friedhof in Erle

Mit Handbürsten, Schrubbern, Eimern und viel Motivation machten sich die Helfer an die Arbeit. Unterstützung erhielten die beiden Initiatoren von den Krippenbauern, den Kolpingbrüdern sowie von Pater Johnsun und Pfarrer Don.

Gemeinsam wurden die Grabstätten sorgfältig gesäubert. Nach mehreren Stunden Arbeit zeigte sich deutlich, was gemeinsamer Einsatz bewirken kann.

Pfarrgemeinde sagt Danke

Der Arbeitseinsatz Friedhof Erle hat sichtbare Spuren hinterlassen. Die Kriegsgräber präsentieren sich nun wieder in einem gepflegten Zustand. Die Pfarrgemeinde St. Martin bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten für ihre Initiative und ihr Engagement für den Ort.

Feuerwehr Raesfeld: Küchenbrand sorgt für Evakuierung in Mehrfamilienhaus

Ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus hat am Freitagabend die Feuerwehr Raesfeld beschäftigt. Obwohl der Mieter das Feuer selbst löschen konnte, kam es zu einer starken Rauchentwicklung. Das Gebäude wurde vorsorglich evakuiert, mehrere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht.

Feuerwehr Raesfeld rückt am Abend aus

Die Feuerwehr Raesfeld wurde am 13. März 2026 um 20.46 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Feuer, vermutlich Brand in Küche“ alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Bereich St. Sebastian in Raesfeld.

Alarmiert waren der Löschzug Raesfeld sowie die Gruppe Nacht des Löschzugs Erle. Im Einsatz waren unter anderem mehrere Löschfahrzeuge, ein Tanklöschfahrzeug, ein Gerätewagen Logistik, ein Einsatzleitwagen sowie ein Mannschaftstransportfahrzeug. Auch Rettungsdienst und Polizei wurden zur Einsatzstelle gerufen.

Küchenbrand in Wohnung eines Mehrfamilienhauses

In einem Mehrfamilienhaus war es zu einem Brandereignis in einer Wohnung gekommen. Der Mieter konnte das Feuer noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte selbst löschen. Dennoch kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung im Gebäude. Aus diesem Grund wurde das gesamte Mehrfamilienhaus vorsorglich evakuiert.

Ein Trupp der Feuerwehr Raesfeld ging unter Atemschutz zur Erkundung und zu Nachlöscharbeiten in die betroffene Wohnung vor.

Sieben Personen vorsorglich untersucht

Zum Zeitpunkt des Brandes befanden sich sieben Personen in der Wohnung. Sie wurden vorsorglich vom Rettungsdienst untersucht. Wegen der starken Rauchentwicklung führten die Einsatzkräfte Lüftungsmaßnahmen im Gebäude durch, um den Rauch aus dem Haus zu entfernen.

Der Einsatz der Feuerwehr Raesfeld konnte gegen 22.00 Uhr beendet werden.

Froschkönig spendet 2.000 Euro für Klettergerüst der Kita St. Michael Raesfeld

Freude auf dem Außengelände der Kita St. Michael in Raesfeld: Ein neues Klettergerüst erweitert seit Freitag die Spielmöglichkeiten der Kinder. Möglich wurde die Anschaffung durch den Einsatz des Fördervereins, viele freiwillige Spenderinnen und Spender sowie eine zusätzliche Unterstützung des Froschkönigs in Höhe von 2.000 Euro.

Traditionelle Einweihung durch Pastor Tilling-neues Klettergerüst
©Petra Bosse

Neues Klettergerüst Kita St. Michael Raesfeld offiziell eröffnet

Mit viel Neugier und Begeisterung eroberten die Kinder der Familienstätte St. Michael an der Brökerstegge ihr neues Spielgerät. Zur Einweihung des neuen Klettergerüsts kamen neben den Kindern auch Pastor Fabian Tilling, Mitglieder des Fördervereins sowie Kita-Leiterin Michaela Garwers und Dagmar Vogt vom Froschkönig zusammen.

Pastor Fabian Tilling weihte das neue Klettergerüst ein
Pastor Dr. Fabian Tilling weihte das neue Klettergerüst ein. ©Petra Bosse

Der Froschkönig Raesfeld unterstützte die Anschaffung erneut mit einer Spende und übergab einen Scheck in Höhe von 2.000 Euro für das neue Klettergerüst der Familienstätte St. Michael an der Brökerstegge. Das neue Spielgerät erweitert das Außengelände der Einrichtung. Die Kinder können nun klettern, balancieren und sich noch vielfältiger bewegen.

Förderverein organisiert Finanzierung für das Klettergerüst

Der Förderverein der Kita St. Michael Raesfeld brachte das Projekt maßgeblich voran. Vorsitzende Marion Hoffjann berichtete, dass die Idee noch vom inzwischen ausgeschiedenen Leiter Florian Schwerhoff stamme. „Das hat tatsächlich gar nicht so lange gedauert. Die Idee hatte noch unser scheidender Leiter Florian Schwerhoff und wir haben uns damit eingeschaltet und jetzt eigentlich unter anderem durch Spenden von Freunden, Eltern, Omas, Opas, Onkels, Tanten das recht schnell auf die Beine stellen dürfen.“

Dagmar Vogt spendet 2000 Euro für Klettergerüst
Gutgelaunt: Dagmar Vogt vom „Froschkönig“ und Vorsitzende Marion Hoffjann (re.). ©Petra Bosse

Besonders freue sich der Förderverein über die breite Unterstützung aus der Gemeinde. „Sogar der Froschkönig hat sich da noch aktiv eingebracht, worüber wir uns besonders freuen.“ Die Spendenaktion startete im Sommer. „Ein halbes Jahr länger hat das jetzt nicht gedauert.“ Die Kosten für das Projekt liegen nach Angaben des Fördervereins bei rund 16.000 Euro. „Den allergrößten Teil haben wir davon gestiftet“, so Marion Hoffjann.

Spezialfirma aus Detmold lieferte das Spielgerät

Eine spezialisierte Firma aus Detmold plante und lieferte das neue Spielgerät. Das Unternehmen fertigt Anlagen speziell für Kindergärten. Das Klettergerüst ist auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt und erfüllt alle Sicherheitsanforderungen für Kita-Spielplätze.

Neues Klettergerüst St. Michael in Raesfeld eingeweiht.
Foto: Petra Bosse

Froschkönig unterstützt mehrere Projekte für Kinder

Dagmar Vogt vom Froschkönig berichtete bei der Einweihung auch über weitere Spenden in diesem Jahr. Insgesamt gingen 6.500 Euro an verschiedene Projekte und Initiativen.

„Wir haben 2.000 Euro hier an den Kindergarten, an die Kita, 2.000 Euro kriegen die Kinder von den Westfeldfahrern, 2.000 Euro der Heimatverein Erle und 500 Euro für einen Selbstverteidigungskurs für Kinder mit sexualisierter Gewalt.“ Der Kurs finde in Borken statt, daran nähmen auch Kinder aus Raesfeld teil. Die Mittel stammen aus dem Verkauf gespendeter Second-Hand-Artikel.

„Der Erlös und die Einnahmen sind jetzt alle durch den Verkauf gebrauchter, gespendeter Kleidung und Haushaltstextilien entstanden. Der Laden läuft gut.“ Die Einnahmen aus der Kleiderbörse ermöglichen damit mehrere Unterstützungen für Kinder- und Vereinsarbeit in der Region.

Second Hand und soziales Kaufhaus Froschkönig in Raesfeld
Foto: Petra Bosse

45.000 Euro Spenden für Vereine und Projekte in Raesfeld

Der Froschkönig unterstützt seit Jahren verschiedene Projekte in der Gemeinde. Seit 2020 hat die Initiative in Raesfeld insgesamt rund 45.000 Euro für wohltätige Vereine und soziale Zwecke gespendet.

Der beachtliche Betrag kommt durch das Engagement freiwilliger Mitarbeiterinnen zustande. Die Einnahmen stammen vor allem aus dem Verkauf gebrauchter Kleidung für Frauen, Männer und Kinder. Auch Spielsachen und weitere nützliche Dinge für den Alltag werden im Laden angeboten.

Pedelec-Unglück Raesfeld: Zahl der verunglückten Radfahrer steigt

Immer mehr Rad- und Pedelecfahrer verunglücken im Kreis Borken. Besonders betroffen sind ältere Menschen. Auch die Zahlen für Raesfeld zeigen einen deutlichen Anstieg bei Zweiradunfällen.

Mehr als doppelt so viele tödliche Unfälle mit Zweirädern

Die Zahl tödlicher Unfälle mit Rad- und Pedelecfahrenden ist im Kreis Borken deutlich gestiegen.

Im Jahr 2025 wurden sechs Pedelecfahrende und drei Radfahrende bei Verkehrsunfällen getötet. Im Jahr zuvor waren es drei Pedelecfahrende und ein Radfahrer. Damit hat sich die Zahl der tödlich verunglückten Zweiradfahrenden mehr als verdoppelt. Bis auf eine Ausnahme handelte es sich bei den neun Todesopfern um Senioren. Der jüngste Unfallbeteiligte war 73 Jahre alt, der älteste 91 Jahre.

Ohne Helm unterwegs

Menschen ab 65 Jahren gelten im Straßenverkehr als besonders gefährdet. Mit zunehmendem Alter lassen Reaktionsfähigkeit und körperliche Belastbarkeit nach. Auch die Folgen von Verkehrsunfällen sind häufig schwerer. Laut Unfallbericht trug keiner der tödlich verunglückten Zweiradfahrenden einen Helm.

Deutlicher Anstieg bei Rad- und Pedelecunfällen

Auch insgesamt ist die Zahl der verunglückten Rad- und Pedelecfahrenden gestiegen. In den vergangenen Jahren war sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch in vergleichbaren Kreisen ein deutlicher Anstieg zu beobachten.

Im Jahr 2024 zeichnete sich kurzfristig eine leichte Entspannung ab. Inzwischen steigen die Zahlen jedoch wieder.

In der Vergleichsgruppe der Kreise sank die Zahl der verunglückten Zweiradfahrenden nur im Kreis Wesel, dort um 14 Personen. Der Kreis Borken verzeichnete dagegen mit plus 70 verunglückten Rad- und Pedelecfahrenden den stärksten Anstieg. Lediglich im Kreis Steinfurt lag die Gesamtzahl noch etwas höher.

Mehr verletzte Seniorinnen und Senioren

Auch die Zahl verletzter Senioren im Straßenverkehr ist gestiegen. Im Jahr 2024 wurden 315 ältere Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt. Davon waren 184 Personen, also 58,4 Prozent, mit dem Fahrrad oder Pedelec unterwegs. Ein Jahr später stieg die Zahl auf 376 verletzte Seniorinnen und Senioren. Darunter befanden sich 223 Rad- oder Pedelecfahrende, das entspricht 59,3 Prozent.

Polizei setzt auf Prävention

Die Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde Borken beschäftigt sich bereits seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Thema.

Für Seniorinnen und Senioren wurde ein umfangreiches Informations- und Trainingsprogramm entwickelt. 23 spezielle Veranstaltungen erreichten im Jahr 2025 fast 400 ältere Menschen.

Darüber hinaus informierte die Polizei bei zehn weiteren Veranstaltungen, darunter Zweiradmessen, Präventionstage, Stadtfeste und Blaulichtveranstaltungen. Dabei kommen auch Pedelec- und Helmsimulatoren zum Einsatz. Ziel ist es, Seniorinnen und Senioren für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren und sie zum Tragen eines Fahrradhelms zu motivieren.

Rad und Pedelecunfälle in Raesfeld

Auch in Raesfeld zeigt die Unfallstatistik einen Anstieg bei Rad und Pedelecfahrenden. 22 Menschen verunglückten im Jahr 2025 mit dem Fahrrad oder Pedelec.
Das sind zehn mehr als im Jahr 2022. Todesfälle wurden nicht registriert. Zwei Personen wurden schwer verletzt, 19 leicht verletzt.

Gesamt: Unfallstatistik Raesfeld 2025

Für Raesfeld weist die aktuelle Unfallstatistik insgesamt 54 verunglückte Personen im Jahr 2025 aus. Das sind 18 mehr als im Jahr 2022.
Von den Betroffenen erlitten 48 Personen leichte Verletzungen. Todesfälle wurden in Raesfeld nicht registriert.

Altkleidersammlung Kolping Erle sammelt wieder für den guten Zweck

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Die Kolpingsfamilie Erle organisiert wieder eine gemeinnützige Altkleidersammlung. Am Samstag, 21. März, können gut erhaltene Kleidungsstücke abgegeben werden. Gesammelt wird in den Außenbezirken sowie an einer zentralen Sammelstelle.

Straßensammlung in Westrich und Östrich

Die Altkleidersammlung der Kolpingsfamilie Erle findet in diesem Jahr am Samstag, 21. März, statt. Die Straßensammlung wird in der Zeit von 9 bis 11 Uhr durchgeführt. Sie erfolgt ausschließlich in den Außenbezirken Westrich und Östrich.

Die Kolpingsfamilie bittet darum, alte, aber noch gut tragbare Kleidung bereitzustellen. Dazu zählen Kleidungsstücke, Woll und Stricksachen sowie verschnürte Schuhpaare oder Federbetten. Nicht angenommen werden Lumpen.

Die Spenden sollten bis 9 Uhr gut sichtbar am Straßenrand stehen. Sie müssen fest in Säcken oder Kartons verpackt sein, damit sie problemlos abgeholt werden können.

Blaue Säcke statt gelber Säcke

Für das Verpacken der Kleidung empfiehlt die Kolpingsfamilie blaue Säcke. Gelbe Säcke sollten nicht verwendet werden. Sie seien sehr dünn und würden beim Befüllen mit Kleidung schnell reißen.

Zentrale Sammelstelle im Dorf

Im Dorf selbst findet keine Straßensammlung mehr statt. Stattdessen wird wie in den vergangenen Jahren eine zentrale Sammelstelle vor der Silvesterschule eingerichtet. Dort können gebrauchte Kleidungsstücke direkt abgegeben werden.

Abgabe auch während des Jahres möglich

Auch außerhalb der Sammlung können Altkleider bei der Kolpingsfamilie abgegeben werden. Ansprechpartner sind Ludger Askamp, Ginsterstraße 48, Telefon 6463, sowie Klaus Grömping, Silvesterstraße 49, Telefon 6522. Auch weitere Vorstandsmitglieder der Kolpingsfamilie nehmen Kleidung entgegen.

Unfallentwicklung 2025 Kreis Borken: Mehr Tote trotz weniger Unfälle

Die Unfallentwicklung 2025 im Kreis Borken zeigt ein widersprüchliches Bild: Insgesamt registrierte die Polizei weniger Verkehrsunfälle. Gleichzeitig stieg die Zahl der Verunglückten deutlich an. Besonders auffällig ist die hohe Zahl der Verkehrstoten.

Die Kreispolizeibehörde Borken hat ihre Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2025 vorgestellt. Die Präsentation fand erneut nicht in einem klassischen Konferenzraum statt, sondern direkt im Einsatzgeschehen an einer Verkehrskontrolle.

Unfallentwicklung 2025 im Kreis Borken

Landrat Dr. Kai Zwicker und der Abteilungsleiter Polizei, Leitender Polizeidirektor Paul Albers, begrüßten die Medienvertreter zunächst im Bus der Verkehrspuppenbühne der Kreispolizeibehörde. Von dort aus richtete sich der Blick auf das Verkehrsgeschehen im Kreis Borken und auf die Menschen hinter den Zahlen.

Zwicker betonte: „Wenn wir über die Verkehrsunfallstatistik sprechen, geht es nicht um abstrakte Zahlen. Hinter jedem Unfall stehen Menschen, Schicksale und Familien.“

Trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle bewertet die Polizei die Entwicklung bei den Unfallfolgen als besorgniserregend.

24 Verkehrstote im Jahr 2025

Polizeirat Dominik Rezler, Leiter der Direktion Verkehr der Kreispolizeibehörde Borken, stellte die wichtigsten Entwicklungen des vergangenen Jahres vor.

Im Jahr 2025 verloren im Kreis Borken 24 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben. Damit liegt die Zahl so hoch wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr.

Zugleich stieg die Zahl der schweren Unfallfolgen, also der schwer verletzten und getöteten Personen, um 11,4 Prozent.

Rezler erklärte: „Mit 24 getöteten Menschen wird deutlich, dass wir uns weiter von dem Fernziel der sogenannten Vision Zero entfernen. Als Kreispolizeibehörde werden wir weiterhin alles daransetzen, diesen Trend durch konsequente Verkehrssicherheitsarbeit umzukehren.“

Besonders viele tödliche Unfälle mit Pedelecs

Ein besonderes Augenmerk richtet die Polizei weiterhin auf Rad- und Pedelecfahrende. Insgesamt neun Menschen aus dieser Gruppe kamen im vergangenen Jahr bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das sind mehr als doppelt so viele wie im Jahr zuvor.

Auffällig ist die Altersstruktur: Acht der neun Getöteten gehörten zur Gruppe der Seniorinnen und Senioren. Zudem wurden bereits zum dritten Mal in Folge mehr Pedelecfahrende bei Verkehrsunfällen verletzt als klassische Radfahrende.

Rückgang bei Unfallfluchten

Neben den besorgniserregenden Entwicklungen gibt es auch eine positive Tendenz. Die Zahl der Verkehrsunfallfluchten nach Unfällen mit Personenschaden ging um 23 Fälle zurück.

Zu den häufigsten Unfallursachen zählen weiterhin Vorfahrtsverstöße sowie Fehler beim Abbiegen.

Polizei setzt auf Prävention und Kontrollen

Leitender Polizeidirektor Paul Albers hob auch die Bedeutung der Betreuung von Betroffenen hervor.

„Gerade nach schweren oder tödlichen Verkehrsunfällen erleben wir großes Leid bei Angehörigen und Beteiligten. Der polizeiliche Opferschutz ist deshalb ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und für mich persönlich eine Herzensangelegenheit.“

Im Anschluss erhielten die Medienvertreter Einblick in eine laufende Verkehrskontrolle der Polizei. Im Fokus standen die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sowie der Schwerlastverkehr.

Journalistinnen und Journalisten konnten sich die eingesetzte Messtechnik erklären lassen und selbst einen Blick durch eine sogenannte Laserpistole werfen. Auch ein Rauschgifthund war Teil der Kontrolle.

Mit der Pressekonferenz im laufenden Einsatz wollte die Kreispolizeibehörde zeigen, dass Verkehrssicherheitsarbeit viele Bereiche umfasst. Dazu gehören die Analyse der Unfallzahlen, Präventionsarbeit und gezielte Kontrollen.

Ziel bleibe es, die Sicherheit im Straßenverkehr im Kreis Borken weiter zu verbessern.

Münsterlandmeisterschaft im Schach: Raesfelder Grundschule räumt drei Titel ab

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Mehr als 100 Kinder aus 24 Mannschaften spielten am vergangenen Samstag im Forum der Raesfelder Sebastianschule um die Münsterlandmeisterschaft der Grundschulen im Schach.

Die Raesfelder Grundschule stellte mit zehn Klassenteams nicht nur die zahlenmäßig stärkste Gruppe, sondern auch die Sieger der drei Wettbewerbe.

Seit einigen Jahren wird die Schulschach-Verbandsmeisterschaft in zwei Gruppen durchgeführt. Es gibt ein Turnier mit Schachuhr (WK GS I) um die Qualifikationsplätze für die Landesmeisterschaft und ein Turnier ohne Schachuhr (WK GS II) für Viererteams mit wenig Turniererfahrung. Zusätzlich wird eine eigene Mädchenwertung durchgeführt. Die Raesfelder Sebastianschule, an der Schachunterricht zum Ausbildungsprogramm aller Schüler gehört, trat bei diesen Turnieren weitgehend mit Klassenteams an.

Mehr als 100 Kinder beim Schachturnier in Raesfeld
©Manfred Grömping

Drei Raesfelder Turniersiege

Turniersieger des Qualifikationsturniers wurde ein Quintett aus der Klasse 4d der Sebastianschule vor dem Team der St. Josef Grundschule aus Münster-Greven und der Heinrich-Neuy-Schule Steinfurt. Da die Sebastianschule bereits als Kreismeister für das Landesfinale qualifiziert war, freuten sich die zweit- und drittplatzierten Teams über die ausgelobten Qualifikationsplätze.

Beim Anfängerturnier siegten die Raesfelder Zweitklässler der 2d vor der Silvesterschule Erle und den Klassenteams der 3d und 3e. Auch den Mädchenpokal sicherten sich die Schülerinnen der Sebastianschule vor den Teams der Borkener Remigiusschule und der Grundschule Oeding.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS M. ©Manfred Grömping

Nachwuchs-Denksportler im Forum der Sebastianschule

Fünf Stunden lang rauchten die Köpfe der Nachwuchs-Denksportler im Forum der Sebastianschule. In den Spielpausen konnten die Kinder an großen Gartenschachspielen Revanchepartien durchführen, sich auf dem Schulhofspielplatz und dem Bolzplatz der Schule austoben oder die von Eltern organisierte Cafeteria besuchen.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS II. ©Manfred Grömping

Pokale, Medaillen, Urkunden und Sachpreise

Einer der Höhepunkte des Turniers waren die Siegerehrungen. Die erfolgreichsten Teams der drei Turnierwertungen nahmen auf dem Siegerpodest Pokale und Medaillen entgegen. Die Siegerhymnen sorgten bei manchem Spieler und Zuschauer für Gänsehaut. Und auch bei den Teams ohne Pokal sorgten Urkunden und Sachpreise für leuchtende Kinderaugen.

Großes Schachturnier in Raesfeld: Drei Siege für die Sebastianschule
Siegerehrung WK GS II. ©Manfred Grömping

Die Turnierleiter Manfred Grömping und Karin Knop bedankten sich bei der Siegerehrung bei den zahlreichen Helfern und wünschten den qualifizierten Teams viel Erfolg beim Schulschach-Landesfinale am 27. März in Hamm.

Bebauungsplan Ekhornsloh: Rat macht Weg frei

Der Rat der Gemeinde Raesfeld hat den Bebauungsplan Ekhornsloh einstimmig beschlossen. Damit kann im Bereich des ehemaligen Pfarrhauses in Erle künftig gebaut werden. In der Ratssitzung ging es zuvor auch um die Frage, ob Bauarbeiten Auswirkungen auf die nahe gelegenen alten Bäume haben könnten.

Mit dem Beschluss des Bebauungsplans schafft die Gemeinde die planungsrechtliche Grundlage für eine Wohnbebauung an der Straße Ekhornsloh. Das Plangebiet umfasst rund 0,22 Hektar.

Fragen zum Schutz der alten Bäume

Vor der Abstimmung wollte Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, wissen, ob die geplanten Bauarbeiten die Standsicherheit der alten Kastanien in der Nähe gefährden könnten. Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass das Grundstück der Kirche gehöre. Weitere Schritte müssten daher ohnehin mit der Kirchengemeinde abgestimmt werden.

Sorge um Kastanien und Femeiche

Vor der Abstimmung sprach Volker van Wasen, Vorsitzender der UWG-Fraktion, mögliche Auswirkungen der Bauarbeiten auf die alten Bäume im Umfeld an. Er wollte wissen, ob durch die Bautätigkeiten die Standsicherheit der Kastanien gefährdet werden könnte, die in der Nähe des Plangebiets stehen.

Die Femeiche im neu gestalteten Femeichenpark in Raesfeld-Erle
Foto: Daniel Bosse (A)

Jens Beckmann erklärte für die Bauverwaltung, dass sich das Grundstück im Eigentum der Kirche befinde und weitere Schritte ohnehin mit ihr abgestimmt werden müssten. Für die Femeiche und die Kastanienallee gelte zudem ein besonderer Schutzbereich, der bei allen Arbeiten einzuhalten sei. Da die geplanten Gebäude zur Straße Ekhornsloh hin errichtet werden sollen, rechne die Gemeinde nicht mit Beeinträchtigungen.

Bürgermeister Dirk Kuhmann (CDU) betonte. „Beim Bau des Femeichenparks hat die Femeiche und die anderen Bäume auch keinen Schaden genommen“. Er gehe auch diesmal nicht davon aus, dass die Baufahrzeuge auch in diesem Fall nicht quer über das Gelände fahren werden.

Zugleich verwies Kuhmann darauf, dass die Bauarbeiten weiter entfernt stattfinden sollen als bei der Gestaltung des Femeichenparks. „Wir werden ein Augenmerk darauf legen.“

Einfamilien- und Doppelhäuser geplant

Laut Bebauungsplans sollen auf diesem Grundstück Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Pro Gebäude sind maximal zwei Wohneinheiten vorgesehen. Zur Erschließung ist eine Stichstraße von der Straße Ekhornsloh geplant. Diese öffentliche Verkehrsfläche soll gleichzeitig eine Verbindung in Richtung der südlich gelegenen Femeiche schaffen.

Die Straße wird so ausgerichtet, dass vom Ekhornsloh aus eine Sichtachse zur historischen Femeiche entsteht.

Baby unterwegs: Jugendhausleiterin Anna Löbbecke verabschiedet sich vorerst

„Ich komme auf alle Fälle wieder.“ Mit diesen Worten beginnt für die Jugendhausleiterin Anna Löbbecke ein neuer Lebensabschnitt. Die engagierte Sozialarbeiterin aus Gladbeck verabschiedet sich vorerst in die Babypause. Ganz loslassen kann und will sie ihre Jugendhäuser in Raesfeld und Erle aber nicht.

„Anna ist schwanger. Genau, der eine oder andere hat es vielleicht schon bemerkt“, erzählt sie offen und mit einem herzhaften Lachen. In den vergangenen Wochen sei sie häufiger abwesend gewesen. Den Kindern im Jugendhaus habe sie die Nachricht als Erste erzählt. „Ich war noch einmal in der Einrichtung und habe die freudige Nachricht verkündet, dass ein kleines Wunder unterwegs ist.“

Gleichzeitig beginnt für sie der Mutterschutz. Für Löbbecke ist das ein besonderer Moment. Einer, der Freude bringt, aber auch Wehmut.

Anna Löbbecke geht wegen ihrer Schwangerschaft in den Mutterschutz.
Nun ist es offiziell: Anna Löbbecke, Leiterin des Jugendhauses Erle, geht in den Mutterschutz. Foto: Petra Bosse

Ein lachendes und ein weinendes Auge

„Für mich ein absolut wundervoller Moment, aber natürlich auch ein lachendes und ein weinendes Auge“, sagt sie. Wer sie kenne, wisse, wie sehr ihr die Arbeit im Jugendhaus am Herzen liege. Die Reaktion der Kinder habe sie berührt. Zunächst seien viele geschockt gewesen. Einige hätten sich in den letzten Wochen bereits gefragt, warum sie so selten da gewesen sei.

„Das Erste, was sie zu mir gesagt haben: Oh Gott, wir haben schon gedacht, entweder bist du schwanger oder du hast Krebs.“ Umso größer sei die Erleichterung gewesen, als sie ihnen erklärte, dass tatsächlich ein Baby unterwegs ist.

Neue Möbel und frische Gestaltung: Im Jugendhaus Erle hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert.
Neue Möbel und frische Gestaltung: Im Jugendhaus Erle hat sich in den vergangenen Monaten einiges verändert. Foto: Petra Bosse

Mit dem Herzen weiter dabei

Auch wenn sie offiziell keinen Fuß mehr in die Einrichtung setzen darf, bleibt sie dem Jugendhaus eng verbunden. „Aufgrund des Mutterschutzes darf ich natürlich nicht mehr vor Ort arbeiten. Aber mit dem Herzen bin ich immer noch dabei“, sagt Löbbecke.

Sie telefoniere täglich mit ihrer Kollegin Janina Schuchardt. Auch für die Kinder bleibe sie erreichbar. „Für sie bin ich weiterhin die Nummer gegen Kummer. Wenn etwas ist oder sie ein offenes Ohr brauchen, können sie sich jederzeit melden.“

Ein Teil der Organisation laufe weiterhin im Hintergrund über sie. Wichtig sei ihr vor allem eines: Dass die Kinder und Jugendlichen weiterhin verlässliche Angebote haben.

Modern eingerichtet und neu gestaltet: Das Jugendhaus Erle präsentiert sich nach den jüngsten Veränderungen in einem neuen Look.
Gespendete, neue Designer-Möbel von Riegel Interieur. Modern eingerichtet und neu gestaltet: Das Jugendhaus Erle präsentiert sich nach den jüngsten Veränderungen in einem neuen Look. Foto: Petra Bosse

Neustart in beiden Jugendhäusern

In den vergangenen Monaten hat sich in den Jugendhäusern in Raesfeld und Erle viel verändert. Beide Einrichtungen haben einen Neustart erlebt.

„Beide Jugendhäuser wurden einmal komplett umgekrempelt“, berichtet Löbbecke. Neue Möbel, neue Ideen und neue Angebote haben den Treffpunkten frischen Schwung gegeben. Unterstützung kam dabei auch von regionalen Partnern, die bei der Ausstattung halfen. Ganz abgeschlossen sei dieser Prozess nie. „In einem Jugendhaus hört Gestaltung eigentlich nie auf“, sagt sie. Trotzdem sei der Neustart gelungen.

Die Jugendarbeit im Jugendhaus Erle geht weiter. Beim österlichen Malen am Mittwoch gestalteten Kinder und Jugendliche gemeinsam mit Janina Schuchardt kreative Bilder.
Die Jugendarbeit im Jugendhaus Erle geht weiter. Beim österlichen Malen am Mittwoch gestalteten Jugendliche und Kinder gemeinsam mit Janina Schuchardt (re.) kreative Bilder.

Viele Ideen für die Kinder

Während Löbbecke im Hintergrund unterstützt, organisiert Janina Schuchardt den Alltag vor Ort. Die Sozialarbeiterin teilt ihre Arbeitszeit aktuell zwischen beiden Jugendhäusern auf. Zwei Tage ist sie in Raesfeld, zwei Tage in Erle.

Auf Instagram informiert sie regelmäßig über das Monatsprogramm. Dort können Kinder und Eltern sehen, was gerade geplant ist. „Heute werden zum Beispiel Osterbilder mit Öl gemalt“, erzählt Löbbecke. Schuchardt habe immer wieder neue Ideen und sorge dafür, dass es im Jugendhaus abwechslungsreich bleibe.

Ein Baby im September

Wenn alles gut geht, soll das Baby im September zur Welt kommen. Für Löbbecke beginnt damit eine spannende Zeit. Die Vorfreude ist groß. Gleichzeitig denkt sie auch an ihre „Sprösslinge“ im Jugendhaus, wie sie die Kinder liebevoll nennt. Ganz verabschieden möchte sie sich deshalb nicht.

„Ich komme auf alle Fälle wieder“

„Trennen von Erle kann und will ich mich auf gar keinen Fall“, sagt Löbbecke. Versprechen, die sie gebe, nehme sie ernst. Ihre Wunschvorstellung sei es, nach etwa einem halben Jahr zumindest für ein oder zwei Tage pro Woche zurückzukehren. Ganz festlegen könne sie sich im Moment noch nicht. Aber der Kontakt bleibt.

„Mit einem Ohr werde ich immer verfolgen, was los ist“, sagt sie. „Und für die Kinder und Jugendlichen werde ich auch weiterhin da sein, wenn auch zunächst aus der Distanz.“

Eines steht für sie deshalb schon jetzt fest. „Ich komme auf alle Fälle wieder.“

Für sie bin ich weiterhin die Nummer gegen Kummer

Anna Löbbecke
Janina Schuchardt-Neue Mitarbeiterin im Jugendhaus Raesfeld
Janina Schuchardt ist derzeit in beiden Jugendhäusern, Raesfeld und Erle, tätig. Foto: Petra Bosse (A)

Öffnungszeiten der Jugendhäuser in Raesfeld und Erle

Die Jugendhäuser in Raesfeld und Erle bleiben weiterhin geöffnet. Betreut werden beide Einrichtungen von Sozialarbeiterin Janina Schuchardt. Sie teilt ihre Arbeitszeit zwischen den beiden Standorten auf.

Tage im Jugendhaus Raesfeld: Montags und dienstags ist Janina Schuchardt im Jugendhaus Raesfeld vor Ort. Die Einrichtung ist an beiden Tagen jeweils von 13 bis 19 Uhr geöffnet.

Tage im Jugendhaus Erle: Mittwochs und donnerstags öffnet das Jugendhaus in Erle. Auch hier gelten die gleichen Zeiten. Besucherinnen und Besucher können zwischen 13 und 19 Uhr vorbeikommen.

DIE Linke offenes Treffen im HUB in Erle

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Die Linke lädt zu einem offenen Treffen in Erle ein.

DIE Linke offenes Treffen im HUB in Erle

Der Stadtverband Raesfeld der Partei DIE Linke lädt zu einem offenen Treffen ein. Die Veranstaltung findet am Freitag, 13. März 2026, um 19 Uhr im HUB in Erle statt.

Eingeladen sind alle Personen, die Interesse an der Arbeit der Partei haben, sich über politische Themen austauschen möchten oder einfach neue Menschen kennenlernen wollen. Das Treffen bietet Gelegenheit zu Gesprächen in offener Runde.

Der Stadtverband Raesfeld der Partei DIE Linke teilt mit, dass ausdrücklich auch Menschen willkommen seien, die bisher noch keinen Kontakt zur Partei hatten, sich aber für politische Diskussionen interessieren.

Bürgerschützenverein Erle trifft sich zur Mitgliederversammlung

Der Allgemeine Bürgerschützenverein Erle lädt seine Mitglieder zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein. Die Versammlung findet am Samstag, 28. März 2026, im HUB an der Silvesterstraße in Erle statt. Beginn ist um 20 Uhr. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Berichte, Vorstandswahlen und eine geplante Satzungsänderung.

Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle

Zur Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Die Versammlung beginnt am Samstag, 28. März 2026, um 20 Uhr im HUB Erle an der Silvesterstraße.

Zu Beginn der Versammlung stehen die Begrüßung sowie das Gedenken der verstorbenen Mitglieder auf der Tagesordnung. Anschließend folgt die Wahl der Stimmzähler.

Berichte und Wahlen

Im weiteren Verlauf berichten Schriftführer und Kassierer über das vergangene Vereinsjahr. Außerdem wird der Bericht der Kassenprüfer vorgestellt. Im Anschluss steht die Wahl neuer Kassenprüfer an.

Ein weiterer wichtiger Punkt der Mitgliederversammlung des Allgemeinen Bürgerschützenvereins Erle sind die turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand.

Satzungsänderung vorgesehen

Darüber hinaus soll über eine Änderung der Vereinssatzung abgestimmt werden. Die beitragsbefreiung soll dahingehend angepasst werden, dass ab dem 65. Lebensjahr in Zukunft der halbe Mitgliedbeirag gezahlt werden soll.

Aufnahme neuer Mitglieder möglich

Interessierte können sich am Abend der Versammlung auch neu in den Verein aufnehmen lassen.

Pumptrack-Anlage Raesfeld: Rat prüft neue Standorte

Die Pumptrack-Anlage Raesfeld bleibt Thema im Gemeinderat. In der Ratssitzung am Montag hat der Rat beschlossen, mögliche neue Standorte für eine stationäre Anlage zu prüfen. Zuvor hatten Kinder und Jugendliche bei einer Besichtigung eine mobile Variante klar abgelehnt (wir berichteten).

Die Gemeinde Raesfeld soll neue Standorte für eine Pumptrack-Anlage prüfen. Das hat der Rat am Montagabend einstimmig beschlossen. Wie bereits angekündigt, zogen die Fraktionen von CDU und SPD zuvor ihren gemeinsamen Antrag zurück, versuchsweise eine mobile Anlage auf dem Bolzplatz an der Straße Zum Esch aufzustellen.

Eindeutige Rückmeldung zur Pumptrack-Anlage Raesfeld

Dr. Bernhard Bonhoff, Vorsitzender der CDU-Fraktion, begründete den Rückzug des Antrags mit dem zeitlichen Ablauf des Projekts. Die geplante Besichtigung einer mobilen Anlage mit Kindern und Jugendlichen in Südlohn habe wetterbedingt erst Ende Februar stattfinden können.

Hinzu kam die klare Rückmeldung der Kinder. Diese sei, so Bonhoff, „so eindeutig“ zugunsten einer stationären und gegen eine mobile Anlage ausgefallen, dass CDU und SPD aus Kostengründen auf den Versuch verzichten wollen. Die Kosten hätten bei rund 13.000 Euro gelegen.

Bonhoff verwies außerdem auf die Einschätzung eines Betreibers einer mobilen Anlage. Demnach werde diese Variante kaum genutzt. Mehr als zwei oder drei Runden würden Kinder darauf selten fahren. Als möglichen Standort brachte er die Fläche am Pastors Busch ins Gespräch. CDU und SPD wollen sich daher auf eine stationäre Pumptrack-Anlage konzentrieren.

Weniger Lärm bei stationärer Anlage

Auch Sonja Köhler (SPD) nahm an der Besichtigung teil. Sie berichtete, dass sich sehr schnell gezeigt habe, dass Kinder an einer mobilen Pumptrack-Anlage kaum Interesse hätten.

Zudem bestätigte sie die Einschätzung der CDU-Fraktion zum Lärm. Durch die hohle Bauweise verursache eine mobile Anlage deutlich mehr Geräusche. „Es gab viel weniger Lärm bei der stationären Anlage“, sagte sie. „Es war sehr ruhig, das war beeindruckend.“

Nach ihren Beobachtungen sei im Gegensatz eine Anlage auf Asphalt mit fester Grundlage sehr leise. „Es war schon beeindruckend, wie ruhig es dort gewesen ist“, so Köhler. Schmunzelnd ergänzte sie, dass sich die Kinder allerdings Musik an der Anlage gewünscht hätten.

Baurechtliche Fragen beim Standort Pastors Busch

Nach dem Beschluss des Rates soll die Verwaltung nun prüfen, ob eine stationäre Pumptrack-Anlage am Pastors Busch an der Marbecker Straße möglich ist. Als Alternativstandort schlugen CDU und SPD den Sportplatz in Erle vor.

Henry Tünte, Vorsitzender der Grünen-Fraktion, erinnerte jedoch an eine frühere Einschätzung der Gemeinde. Demnach könnte der Standort Pastors Busch wegen der bestehenden Skateanlage aus baurechtlichen Gründen problematisch sein.

Rückblick auf frühere Standortdebatte

Bereits im Dezember 2022 hatte die SPD-Fraktion einen Antrag für den Bau einer Pumptrack-Anlage gestellt. Als möglichen Standort brachte Ratsmitglied Rybarczyk damals den Bereich nahe der Skateranlage am Pastors Busch ins Gespräch. Auch die Nähe zur Julia-Koppers-Gesamtschule und zum Ortskern sprach aus Sicht der Antragsteller für diesen Standort.

Die Verwaltung hatte sich später ebenfalls mit möglichen Alternativen beschäftigt. In einer Vorlage vom 10. März 2025 hieß es, man habe sich „nach einem Alternativstandort umgesehen, an dem diese Schwierigkeiten nicht zu erwarten sind“.

Aus Sicht der Verwaltung komme dafür der westliche Teil der Festwiese in Betracht, unmittelbar angrenzend an die Zweifach-Sporthalle. Auch bei einer Umsetzung an dieser Stelle bliebe eine ausreichend große Fläche für Großveranstaltungen wie Karneval oder Schützenfeste erhalten.

Allerdings hatten unter anderem Vertreter des Schützenvereins damals Bedenken geäußert. Sie befürchteten, dass eine Pumptrack-Anlage an dieser Stelle Veranstaltungen wie Schützenfest und Paraden beeinträchtigen könnte.

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