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Spiele gegen Spende im Froschkönig: Raesfeld sammelt für das WDR2 Weihnachtswunder

Im Second-Hand Laden „Froschkönig“ in Raesfeld können derzeit Spielsachen gegen eine Spende erworben werden. Der Erlös geht an das WDR2 Weihnachtswunder 2025. Die Idee stammt von den Kindern der Naturpark Kita Waldwurm, die gemeinsam mit der benachbarten Kita Holzwurm für den guten Zweck sammelt. Bis Dezember soll so eine beachtliche Summe zusammenkommen.

Raesfeld sammelt für Weihnachtswunder WDR2-Spiele gegen Spende 2025

Ein Fest für den guten Zweck

Wie bereits berichtet, hatten die beiden Kitas am Freitag, 10. Oktober, ein buntes Fest im Wald organisiert. Familien, Kinder und Erzieherinnen gestalteten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm mit Spielen, Bastelaktionen und Mitmachangeboten. Der Erlös aus dem Fest soll im Dezember persönlich an das WDR2 Weihnachtswunder übergeben werden.

Spiele gegen Spende im Froschkönig

Am Freitagmorgen besuchten die Kinder der Kita Waldwurm den Second Hand Laden Froschkönig und brachten eine selbst gestaltete Spendendose sowie ein farbenfrohes Plakat vorbei. Beides ist nun im Fenster des Ladens zu sehen und weist auf die laufende Spendenaktion hin.

Dagmar Vogt vom Froschkönig Raesfeld

„Spiele gegen Spende, das wird gut angenommen“, sagt Dagmar Vogt. Wer möchte, kann im Froschkönig kleine Spiele mitnehmen und dafür einen Betrag in die Spendendose werfen. Einige Spielsachen stammen noch vom Waldfest und sollen weiterhin Freude bereiten – diesmal für den guten Zweck.

Spendenbox bleibt bis Anfang Dezember stehen

Auch nach dem Waldfest soll die Aktion fortgesetzt werden. „Jeder ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen, zu den regulären Öffnungszeiten“, so Vogt. Die Spendenbox bleibt bis Anfang Dezember im Second Hand Laden Froschkönig stehen.

Femeiche Erle: Zweite Hinweistafel an der A31 aufgestellt

Nach dreijähriger Planungs- und Umsetzungsphase ist das Projekt des Heimatvereins Erle abgeschlossen: Seit dem 23. Oktober 2025 weist nun auch nördlich der Abfahrt Schermbeck eine touristische Tafel auf die 1000-jährige Femeiche hin.

Abschluss eines langen Projekts

Was lange währt, wird endlich gut. Seit Donnerstagnachmittag (23. Oktober 2025) steht bei Kilometer 18,9 an der BAB 31 nördlich der Abfahrt Schermbeck eine neue Hinweistafel, die auf die Erler Femeiche aufmerksam macht. Innerhalb von rund zwei Stunden montierte die Firma Penger aus Stolzenau das Schild. Damit, so Carlo Behler, Vorsitzender des Heimatvereins Erle, sei ein rund drei Jahre dauerndes Projekt erfolgreich abgeschlossen worden. Bereits im Vorjahr war südlich der Abfahrt bei Kilometer 13 die erste Tafel errichtet worden.

Zweite touristische Hinweistafel an der BAB 31aufgestellt
©Reinhard G. Nießing

Wie alles begann

Den Anstoß zu dem Vorhaben gab 2021 der Fotograf Reinhard G. Nießing, der sich bei der Autobahn GmbH nach der Möglichkeit erkundigte, touristische Hinweisschilder auf die Femeiche zu installieren. Aufgrund positiver Rückmeldungen regte er den Heimatverein Erle an, einen offiziellen Antrag zu stellen. Nießing entwarf die bildliche Darstellung der Femeiche als Silhouette und lieferte gemeinsam mit seinem Sohn Tobias die technische Vorlage.

Der Antrag wurde im September 2022 eingereicht. Noch im selben Jahr erhielt der Heimatverein die Genehmigung, bis Ende 2025 zwei Tafeln aufstellen zu dürfen.

Finanzierung und Fördermittel

Die Umsetzung verzögerte sich zunächst, da sich die Kosten gegenüber den ursprünglich kalkulierten 20.000 bis 24.000 Euro verdoppelten. Trotz möglicher Fördermittel des Landes NRW und zweckgebundener Spenden hätte der verbleibende Eigenanteil die finanziellen Möglichkeiten des Vereins überschritten.

Schließlich überzeugte der Heimatverein die Bürgerstiftung Raesfeld-Erle-Homer, Fördergelder über den Fonds für Struktur- und Dorferneuerung des Landes NRW zu beantragen. Der Antrag, vorbereitet von Peter Stöbel aus dem Stiftungsvorstand, war erfolgreich. Die verbleibenden 35 Prozent der Gesamtkosten von 23.300 Euro wurden zu gleichen Teilen von der Bürgerstiftung und der Gemeinde Raesfeld getragen.

Bei der zweiten Antragstellung im Jahr 2025 konnte der Heimatverein die Federführung übernehmen. Trotz einer erneuten Kostensteigerung auf rund 30.000 Euro übernahm der Förderfonds 70 Prozent der Summe. Den verbleibenden Eigenanteil deckten die Gemeinde Raesfeld, die Volksbank Raesfeld und Erle, die Sparkasse Westmünsterland sowie die Bürgerstiftung.

Gemeinschaftsleistung mit vielen Unterstützern

Behler erklärte, der erfolgreiche Abschluss sei nur möglich gewesen, weil zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer an einem Strang gezogen hätten. Besonders genannt werden Norbert Sabellek als ehemaliger Vorsitzender und Behler selbst, der als damaliger Schriftführer die Anträge stellte und mit den Behörden korrespondierte.

Naturdenkmal Femeiche in Erle zieht jährlich zahlreiche Touristen aus Nah und Fern an.
Foto: Petra Bosse

Auch Bürgermeister Dirk Kuhmann habe sich für das Projekt eingesetzt. Auf sein Betreiben habe die CDU im Gemeinderat einen Zuschuss beantragt. Behler betonte, das Projekt habe gezeigt, „dass durch beharrliches Engagement und eine gute Zusammenarbeit zwischen Verein, Gemeinde und Förderinstitutionen vieles möglich ist“. Der Heimatverein hoffe nun, dass die Hinweistafeln die Femeiche überregional bekannter machen. Studien zufolge könnten solche touristischen Wegweiser zahlreiche Besucher in das Münsterlanddorf führen, zu einem der ältesten Bäume Deutschlands, der als Nationalerbe-Baum gilt.

LOKALLUST ERLE: Oliver Göttlich – Von der Schützenkette zur Wirtschaftsförderung

Manche Namen begleiten einen durch viele Jahre und Oli gehört für mich ganz klar dazu. Alles begann 2017 auf dem Schützenfest der Dorstener Altstadtschützen, als Oliver Göttlich Schützenkönig wurde (damals hieß er noch Jahnich). Dieses Jahr war für mich gleich doppelt besonders, denn genau zu dieser Zeit startete auch unser Nachrichtenportal www.dorsten-online.de seinen Weg in die lokale Berichterstattung.

Den Film vom damaligen Schützenfest, der großen Party und dem emotionalen Abschlusskonzert der Dorstener Altstadtschützen 2017 finden Sie auf unserem YouTube-Kanal.

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Seitdem kreuzten sich unsere Wege immer wieder. Ob im Rahmen seiner musikalischen Aktivitäten bei den Erler Jägern oder durch seine Arbeit bei der Sparkasse Vest Recklinghausen. Was ich an Oli immer geschätzt habe, ist seine Bodenständigkeit und die Tatsache, dass er nie vergessen hat, wo er herkommt. Er war stets offen für die Themen, die Dorsten und Erle bewegen. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön.

Nun beginnt für ihn ein neues Kapitel. Er wird Geschäftsführer der Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR GmbH und der DWG Dorstener Wohnungsgesellschaft mbH. Die Hintergründe zur Personalentscheidung finden Sie auch im Artikel auf dorsten-online.de. Damit übernimmt er eine zentrale Rolle für die Zukunft der Stadt Dorsten, mit der gleichen Leidenschaft, die ihn schon als Musiker, Vereinsmensch und Bankdirektor ausgezeichnet hat.

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Teams von WINDOR und DWG engagiert und kreativ für Dorsten erfolgreich zu arbeiten. Mir als leidenschaftlichem Dorstener ist es dabei sehr wichtig, dass ich in meiner Heimatstadt die Aufgabe übernehmen darf, ein guter Botschafter für unsere Unternehmen zu sein, für den Standort Dorsten zu werben und mit der DWG auch neue Impulse für die Wohnungswirtschaft zu setzen.“

Darüber hinaus betont Göttlich: „Mir ist es besonders wichtig, den Übergang in der Sparkasse Vest Recklinghausen reibungslos zu gestalten und auch bei WINDOR und der DWG den Wechsel gut vorzubereiten und gemeinsam mit Josef Hadick für eine geordnete Übergabe zu sorgen.“

Jeder, der Oliver Göttlich kennt, weiß, dieses Zitat ist echt, voller Emotionen und zu hundert Prozent ernst gemeint.

In der neuen Erle-Seite der Lokallust Dorsten steht genau diese Verbindung zwischen Musik, Heimat und Veränderung im Mittelpunkt. Das Abschiedskonzert von Oliver Göttlich mit dem Blasorchester Erler Jäger in der Aula der St.-Ursula-Realschule Dorsten berührte das Publikum tief. Nach rund elf Jahren am Dirigentenpult verabschiedete sich Göttlich mit einem emotionalen und musikalisch herausragenden Programm. Das Konzert vereinte Gäste aus Erle, Dorsten und Raesfeld und zeigte eindrucksvoll, wie Musik Menschen verbindet.

Informationen zur Anzeigenschaltung

Die nächste Ausgabe der Lokallust Dorsten erscheint am 22. November 2025. Wenn Sie Interesse haben, Ihr Unternehmen oder Ihre Veranstaltung in unserem Magazin zu präsentieren, finden Sie alle wichtigen Informationen in unseren Mediadaten oder Sie sprechen mich direkt an.

Kontakt

Daniel Bosse
Heimatmedien GmbH
Fürst-Leopold-Platz 1
46284 Dorsten

Tel: 0171 90 255 06

Hubertusmessen in Erle: Tradition und Musikgenuss mit den Üfter Jagdhornbläsern

Die Üfter Jagdhornbläser gestalten auch in diesem Jahr zwei festliche Hubertusmessen und laden Interessierte, Musikfreunde und Jäger zur Teilnahme ein.

Feier zu Ehren des heiligen Hubertus

Die Hubertusmesse gilt als fester Bestandteil im Jahreskalender vieler Jäger und Naturfreunde. Rund um den 3. November gedenken sie dem heiligen Hubertus, ihrem Schutzpatron. Die feierlichen Gottesdienste verbinden religiöse Besinnung mit musikalischem Brauchtum und gelten zugleich als gesellschaftliches Ereignis, das die Gemeinschaft und die Verbundenheit zur Natur in den Mittelpunkt stellt.

Zwei Termine im November

Am Sonntag, 2. November 2025, um 10 Uhr, erklingen die Jagdhornklänge der Üfter Bläser in der St.-Ludgerus-Kirche in Schermbeck.
Eine Woche später, am Sonntag, 9. November 2025, um 10.30 Uhr, begleiten sie den Gottesdienst in der St.-Silvesterkirche in Erle.

Für eine musikalische Einstimmung sorgt auch in diesem Jahr wieder eine Alphorngruppe, die die Besucher bereits vor Beginn der Messe mit ihren Klängen empfängt.

Einladung an alle Interessierten

Alle Freunde der jagdlichen Musik sowie interessierte Gemeindemitglieder sind eingeladen, an den Gottesdiensten teilzunehmen und die besondere Atmosphäre der Hubertusmessen zu erleben.

Sanierung von Wirtschaftswegen startet Ende Oktober in Raesfeld

Wie die Gemeinde Raesfeld mitteilt, beginnen Ende Oktober umfangreiche Arbeiten an mehreren Wirtschaftswegen im Gemeindegebiet.

Zwischen dem 30. Oktober und dem 14. November 2025 sollen die Wege instand gesetzt werden, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Infrastruktur für Landwirtschaft sowie Radverkehr langfristig zu verbessern.

Mehrere Wege im Gemeindegebiet betroffen

Die Baumaßnahmen betreffen in Raesfeld die Wege Lange Waater (ein Streckenabschnitt), Güstenbrook (vom Heetwissenweg bis Lange Waater), Büskerhook (ab Erdbrügge) und Lanzenhagen (von Paschenvenne bis Am Wodanstein).
Im Ortsteil Erle werden der Schäpersweg (vom Hilgenstuhl bis zur Westerlandwehr) sowie der Bakeldrift auf drei Teilabschnitten saniert.

Ablauf der Bauarbeiten

Geplant ist zunächst eine gründliche Reinigung der Fahrbahnflächen, gefolgt vom Aufspritzen eines Haftklebers. Anschließend wird eine acht Zentimeter starke Tragdeckschicht aufgetragen und abgewalzt. Zum Abschluss entstehen beidseitig neue Bankettstreifen, um die Wege zusätzlich zu stabilisieren.

Verkehrseinschränkungen möglich

Während der Arbeiten kann es abschnittsweise zu temporären Sperrungen und Verkehrsbehinderungen kommen. Die Gemeinde bittet um Verständnis für mögliche Einschränkungen.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen rund 300.000 Euro, die gezielt in den Erhalt und die Modernisierung der ländlichen Infrastruktur investiert werden.

Geflügelpest in Rees: Auch südwestlicher Teil des Kreises Borken betroffen

Im Kreis Borken gelten ab sofort Vorsichtsmaßnahmen wegen eines bestätigten Geflügelpestfalls im benachbarten Kreis Kleve.

Das Friedrich-Löffler-Institut (FLI) hat den Ausbruch auf einem Putenbetrieb in Rees offiziell bestätigt. Um den betroffenen Betrieb wurde eine Überwachungszone mit einem Radius von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Diese umfasst auch den südwestlichen Teil des Kreises Borken. Betroffen sind die Stadt Isselburg mit allen Ortsteilen sowie kleinere Bereiche der Stadt Bocholt, teilte Anja Miebach, Leiterin des Fachbereichs Tiere und Lebensmittel der Kreisverwaltung Borken, mit. Festgestellt wurde der Virustyp H5N1. Für den Virustypen sind  alle Vögel empfänglich.

Allgemeinverfügung tritt am 25. Oktober in Kraft

Eine entsprechende Allgemeinverfügung mit der Darstellung der Überwachungszone wird am 24. Oktober 2025 im elektronischen Amtsblatt des Kreises veröffentlicht und tritt am 25. Oktober 2025 in Kraft.

Für Geflügel- und Vogelhalter in der Überwachungszone gelten ab sofort strenge Vorgaben:

  • Verbringungsverbot für Geflügel oder gehaltene Vögel
  • Verbringungsverbot für Erzeugnisse, Materialien oder Stoffe, die von Geflügel oder gehaltenen Vögeln stammen oder mit ihnen in Kontakt gekommen sind
  • Aufstallungspflicht für Geflügel und gehaltene Vögel, um den Kontakt zu Wildtieren, nicht gelisteten Arten sowie gegebenenfalls zu Insekten und Nagetieren zu verhindern
  • Verbot von Ausstellungen, Märkten, Börsen und ähnlichen Veranstaltungen, bei denen Geflügel verkauft, gehandelt oder präsentiert wird

Informationen und Hotline

Aktuelle Informationen stellt der Kreis Borken unter www.kreis-borken.de/gefluegelpest-akut bereit. Im Laufe des 24. Oktober 2025 wird dort eine interaktive Karte veröffentlicht, über die Tierhalter prüfen können, ob ihre Adresse innerhalb der Überwachungszone liegt.

Zudem richtet die Kreisverwaltung ab Montag, 27. Oktober 2025, eine Telefon-Hotline unter der Rufnummer 02861 / 681 – 1377 ein. Sie ist zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar.

Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle auf der Zielgeraden

Deutschlandweit einzigartig: Bürgergenossenschaftliches Engagement für ein Dorfgemeinschaftshaus in Erle

Fast auf den Tag genau, am 25. November 2020, mitten in den Zeiten von Corona, wurde die Bürgergenossenschaft gegründet.

Gründung Dorfgemeinschaftshaus Erle e.G.
Gründungsversammlung der Bürgergenossenschaft im Saal von Brömmel-Wilms. Foto: Petra Bosse/Archiv

Und heute, fünf Jahre später: Da staunten Vorstand und Aufsichtsrat am Dienstagabend bei ihrem Rundgang vor der anstehenden Aufsichtsratssitzung nicht schlecht, wie weit die Arbeiten am neuen Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle bereits fortgeschritten sind. „Jetzt nur noch Blümchen auf die Tische stellen und wir können loslegen“, sagte der zukünftige Pächter Christian Lipfert schmunzelnd.

Vorstand und Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft Erle e.G.
Vorstand und Aufsichtsrat der Bürgergenossenschaft Erle e.G. am Dienstag beim Rundgang im zukünftigen Dorfgemeinschaftshaus HUB Erle. Foto: Petra Bosse

Ein angenehmes Wohlfühlklima herrschte an diesem herbstlichen Abend, nicht nur wegen der guten Stimmung, sondern auch, weil die Heizungen liefen und die Bautrockner nach dem verlegten Estrich auf Hochtouren arbeiteten. Peter Stöbel, Prokurist der Bürgergenossenschaft e. G., führte die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder durch den Neubau, vom Keller bis in die erste Etage. Rund 20 Gewerke, vor allem aus Raesfeld und Erle, sind am Bau beteiligt. Den genauen Termin der Eröffnung will der Vorstand rechtzeitig bekannt geben.

Lipfert-Pächter HUB Erle-Dorfgemeinschaftshaus
Christian Lipfert hat viele Ideen, die er zukünftig umsetzen möchte. Foto:

Flexible Räume für Veranstaltungen jeder Größe

Christian Lipfert stellte beim Rundgang die verschiedenen Bereiche vor. Im Erdgeschoss biete der Hauptraum Platz für etwa 60 Personen, die erste Etage mit Panoramafenster könne rund 75 Gäste aufnehmen. Der große Saal sei für 199 Personen genehmigt. Je nach Bestuhlung könnten an runden Tischen rund 130 und an eckigen bis zu 150 Gäste Platz finden. Hinzu komme der Außenbereich mit Platz für weitere 200 Personen.

„Wir haben hier eine Eventlocation mit vielen Möglichkeiten“, sagte Lipfert. „Hochzeiten, Taufen, Feiern, alles wird möglich sein. Im kommenden Jahr werden wir hier richtig durchstarten.“

Peter-Stöbel-Bürgergenossenschaft-Erle
Prokurist Peter Stöbel (l.) ist mit dem Verlauf der Innenausbauarbeiten sehr zufrieden. Foto: Petra Bosse

Innenausbau läuft nach Plan

Prokurist Peter Stöbel zeigte sich zufrieden mit dem aktuellen Stand. „Das Wichtige ist: Wir sind im Zeitplan. Die Innenausbauten laufen auf Hochtouren“, sagte er. Donnerstags treffe man sich regelmäßig auf der Baustelle, um die einzelnen Gewerke abzustimmen.

„Der Trockenbauer ist da, die Wände werden verkleidet. Heizung, Lüftung und Elektroarbeiten laufen weiter. Seit vorgestern sind wir am Stromnetz, Gas und Wasser sind angeschlossen“, berichtete Stöbel. Der Fortschritt sei spürbar. „Man merkt es jetzt schon, es ist warm im Haus.“ Der Estrich werde geglättet und getrocknet. „Wenn das so weitergeht, sind wir bald richtig startklar.“

Martin Tesing
Martin Tesing unterstreicht die Wichtigkeit des Dorfgemeinschaftshauses für das Dorf Erle. Foto: Petra Bosse

Fortschritt und Wirtschaftlichkeit

Bürgermeister Martin Tesing zog fünf Jahre nach der Gründung der Genossenschaft eine positive Bilanz. „Der Baufortschritt ist enorm. Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte er. Nun gehe es darum, dass der künftige Betrieb auch wirtschaftlich erfolgreich laufe.

Tesing, der selbst Genossenschaftsanteile hält, betonte, wie wichtig das Projekt für den Wirtschaftsstandort sei. „Viele haben hier mitgewirkt. Das zeigt, was wir als Gemeinde gemeinsam schaffen können.“

Bürgermeister Dirk Kuhmann
Bürgermeister Dirk Kuhmann: Es ist wirklich etwas ganz Besonderes entstanden. Foto: Petra Bosse

Lob vom neuen Bürgermeister Dirk Kuhmann

Auch der neue Bürgermeister Dirk Kuhmann würdigte das Engagement vieler Ehrenamtlicher. „Man sieht hier, was Gemeinschaftsarbeit ausmacht, welches Ergebnis sich hier präsentiert“, sagte er. Besonders beeindrucke ihn, dass vieles ehrenamtlich entstanden sei. „Das wissen alle, aber wie besonders es wirklich geworden ist, werden die Bürgerinnen und Bürger erst bei der Eröffnung sehen.“ Kuhmann ergänzte: „Es ist wirklich etwas ganz Besonderes entstanden. Es est à la Bonheur, wie man so schön sagt. Darauf können alle stolz sein.“

Bürgergenossenschaft Erle
Andreas Grotendorst zeigte sich beim Rundgang beeindruckt. Foto Petra Bosse

Die neue gute Stube von Erle

Andreas Grotendorst, Vorsitzender der Bürgergenossenschaft e.G., zeigte sich beim Rundgang beeindruckt. „Ich bin echt begeistert, was wir hier geschaffen haben. Die neue gute Stube von Erle, und wie viel Technik hier drinsteckt“, sagte er.

Er erinnerte sich an die Anfänge des Projekts. „Damals war das eine spinnerte Idee, und jetzt steht das Ergebnis vor uns. Wenn wir damals gewusst hätten, was alles auf uns zukommt, hätten wir uns das kaum vorstellen können.“ Für ihn steht fest: „Das ist einmalig in Deutschland.“

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Fast bezugsfertig. Foto: Petra Bosse
Dorfgemeinschaftshaus-der-Bürgergenossenschaft-Erle-im-Münsterland
Erster Blick aus dem Fenster Richtung Erler Kirche. Foto: Petra Bosse
Andreas Grotendorst, martin Tesing, Peter Stöbel und Dirk Kuhmann-Rundgang zukünftige HUB Erle
Foto: Petra Bosse

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Feuerwehrübung in Erle: Löschzüge trainieren gemeinsam bei Pass Möbelbau

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Bei einer groß angelegten Übung in Erle probten die Löschzüge Erle und Rhade den Ernstfall. Angenommen wurde ein Vollbrand in einer Schreinerei mit mehreren vermissten Personen.

Übungsszenario: Brand mit Verpuffung

Das Szenario sah einen Vollbrand in einer Werkhalle vor. Eine Verpuffung hatte das Feuer zusätzlich angefacht, während vier Personen zunächst als vermisst galten. Die Einsatzkräfte mussten unter Atemschutz vorgehen, um die Vermissten zu suchen und zu retten sowie den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Gemeinsame Feuerwehrübung-Löschzug Erle und Rhade
©Feuerwehr Raesfeld

Wie Jörg Wachtmeister, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Raesfeld, mitteilt, sei das Ziel solcher Übungen, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Löschzügen zu stärken und Abläufe zu optimieren. „Nur durch regelmäßige gemeinsame Übungen können wir im Ernstfall effizient und sicher handeln“, betonte er.

Löschzug Erle-Feuerwehrübung 2025
© Feuerwehr Raesfeld

Zusammenarbeit auf dem Betriebsgelände

Die Feuerwehr nutzte für die Übung im Erler Gewerbegebiet das Gelände der Pass Möbelbau GmbH sowie Teile des Areals der Zelte Schwering. Beide Unternehmen stellten ihre Flächen zur Verfügung, um den Einsatz unter möglichst realistischen Bedingungen zu trainieren.

Feuerwehrübung bei Möbelbau Pass-Löschzug Erle
©Feuerwehr Raesfeld

Dank an Unterstützer

Die Feuerwehr Raesfeld bedankt sich herzlich bei der Pass Möbelbau GmbH und der Zelte Schwering GmbH & Co. KG für die Bereitstellung des Übungsgeländes. Ein besonderer Dank gilt außerdem der Nord-West-Feuerschutz, die das anschließende gemeinsame Grillen der Einsatzkräfte großzügig unterstützte.

Feuerwehrübung bei Möbelbau Pass-Löschzug Erle
©Feuerwehr Raesfeld

Herbst in Raesfeld: Laub kann wieder entsorgt werden

Mit den ersten kalten Nächten zeigt sich der Herbst von seiner typischen Seite, das bunte Laub fällt, und vielerorts müssen Gärten und Wege gereinigt werden. Für die Entsorgung hat die Gemeinde Raesfeld erneut Sammelstellen eingerichtet.

Herbstlaub-Entsorgung Raesfeld und Erle
Foto: Petra Bosse

Abgabe beim Wertstoffhof

Raesfelder Bürgerinnen und Bürger können ihre Laubabfälle wie gewohnt beim Wertstoffhof an der Steenbreede 9 abgeben. Die Öffnungszeiten sind mittwochs von 16 bis 19 Uhr und samstags von 8 bis 13 Uhr.

Sammelstation in Erle

Auch für die Erlerinnen und Erler gibt es wieder eine zusätzliche Möglichkeit: Die Gemeinde hat in diesem Jahr eine Sammelstation auf der Festwiese an der Marienthaler Straße eingerichtet. Dort können am Samstag, 25. Oktober, sowie vom 8. November bis einschließlich 6. Dezember jeweils samstags zwischen 9 und 12 Uhr Laubabfälle abgegeben werden.

Herbstzeit ist Denkzeit: Was dein Garten jetzt (nicht) braucht

Ruhig mal die Harke stehen lassen. Der Garten schafft das schon. Was im Herbst im Garten besser liegen bleibt, und was jetzt noch gepflanzt werden kann.

Hurra, der Herbst ist da, und mit ihm die Zeit, in der man sich wieder Gedanken macht, was im Garten eigentlich noch zu tun ist. Die Gießkanne darf Pause machen, der Rasenmäher auch. Jetzt geht es um Laub, Zwiebeln, Stauden und die Frage: Was braucht Ruhe und was will noch schnell in die Erde, bevor der Winter kommt?

Das alles gilt natürlich nicht für Schottergärten. Dort reicht meist der Staubsauger oder ein beherzter Griff zum Besen. Klinsch sauber, pflegeleicht, ganz ohne Tiere, Pflanzen oder Natur.

Schottergarten
In Schottergärten, Da hilft kein Grüner Daumen, hier reicht der Staubsauger.

Was man im Herbst lieber nicht machen sollte

Viele wollen es im Garten ordentlich haben, bevor der Winter Einzug hält. Doch manches, was nach Aufräumen aussieht, kann Pflanzen und Tieren schaden.

Laub zum Beispiel sollte nicht überall verschwinden. Unter Sträuchern oder auf Beeten darf es liegen bleiben, als Schutzschicht und Winterquartier für Igel, Kröten und Insekten. Nur auf dem Rasen kann man es abkehren, damit das Gras weiter atmen kann.

Laub im Herbst und Kompost
Was nach Unordnung aussieht, ist in Wahrheit Wellness für den Boden. Foto: Petra Bosse

Stauden und Ziergräser

Auch Stauden und Ziergräser sehen im Winter nicht nur schön aus, sie sind auch nützlich. Sie schützen ihre Wurzeln vor Frost und bieten Vögeln und Insekten Nahrung und Unterschlupf. Geschnitten wird erst im Frühjahr, wenn die neuen Triebe sichtbar sind.

Bei Rosen, Sträuchern und Obstbäumen gilt: bitte keine großen Schnitte. Sie heilen jetzt schlechter und Frost kann in die Wunden eindringen. Ein kleiner Formschnitt ist erlaubt, mehr nicht.

Und das Umgraben nasser Erde spart man sich besser. Wer jetzt mit dem Spaten arbeitet, verdichtet den Boden und vertreibt Regenwürmer, die besten kleinen Helfer, die ein Garten haben kann.

Neue Triebe im Spätherbst
Zu warm für den Winterschlaf. Einige Gewächse und Sträucher haben den Frühling in der Nase. Foto: Petra Bosse

Wenn Sträucher im Herbst plötzlich wieder austreiben

Durch die milden Temperaturen in diesem Jahr treiben manche Sträucher und Rosen jetzt noch einmal aus. Bei vielen Gartenfreunden sorgt das für Verwunderung, manchmal auch für Sorge. Doch Entwarnung: Das ist völlig normal.

Die Wärme und das Licht täuschen den Pflanzen vor, der Winter sei vorbei. Deshalb bilden sie neue Triebe oder sogar Knospen. Sobald es kälter wird, erfrieren diese zwar, aber das schadet der Pflanze nicht.

Blühende Rosen im Herbst nicht schneiden
Manche Rosen wissen einfach nicht, dass schon Herbst ist. Nicht schneiden. Foto: Petra Bosse

Wichtig ist, jetzt nicht zu schneiden. Die jungen Triebe einfach stehen lassen. Ein Schnitt würde neue Wunden schaffen, die im Winter anfällig für Frost sind. Im Frühjahr, wenn klar ist, welche Zweige gesund geblieben sind, kann man in Ruhe zurückschneiden.

Besonders Rosen profitieren davon, wenn man sie jetzt in Ruhe lässt. Ein leichter Erdhügel oder etwas Kompost rund um die Basis schützt zusätzlich vor Kälte.
Auch bei Ziersträuchern gilt: Lieber abwarten, bis der Frühling zeigt, was überlebt hat. Dann treibt die Pflanze neu und kräftig aus.

Rispenhortensie
Die Rispenhortensie blüht oft bis in den Herbst hinein. Alte Blüten kann man jetzt schon vorsichtig entfernen. Foto: Petra Bosse

Was man jetzt pflanzen oder säen kann

Der Herbst ist aber keineswegs nur eine Pause. Es gibt einiges, das jetzt in die Erde will, damit es im Frühjahr schön wird.

Blumenzwiebeln wie Tulpen, Narzissen, Krokusse oder Hyazinthen freuen sich über einen Platz im kühlen Boden. Sie brauchen die Winterruhe, um im Frühling farbenfroh durchzustarten.

Hortensien-im-Herbst
Auch im Herbst ein Hingucker. Hortensienblüten lieber stehen lassen als schneiden. Foto: Petra Bosse

Auch Stauden, Gehölze und Rosen lassen sich im Herbst gut pflanzen. Der Boden ist noch warm und die Pflanzen haben Zeit, Wurzeln zu bilden und im Frühjahr kräftig loszulegen.

Leere Gemüsebeete freuen sich über Gründüngung, etwa mit Senf, Klee oder Phacelia. Das sieht hübsch aus und verbessert den Boden ganz nebenbei.

Für alle, die auch im Winter frisches Grün mögen: Feldsalat, Winterportulak oder Asia Salat lassen sich noch säen. Bei mildem Wetter keimen sie zuverlässig und liefern Vitamin Nachschub in der kalten Jahreszeit.

Pflege-Lavendel
Der Lavendel mag keine kalten Füße. Besser im Frühjahr setzen. Foto: Petra Bosse

Was man besser auf das Frühjahr verschiebt

Einige Arbeiten haben bis zum Frühjahr Zeit. Dazu gehören starke Rückschnitte an Sträuchern und Hecken. Auch neue Rasenflächen wachsen im Frühjahr besser an.

Wer empfindliche Pflanzen setzen möchte, etwa Lavendel, Rosmarin oder mediterrane Kräuter, sollte lieber warten. Sie mögen keine nassen, kalten Füße und danken es mit Frostschäden.

Spanisches Gänseblümchen
Spanisches Gänseblümchen stehen noch in Blüte. Wenn sie noch blüht, darf sie das ruhig, sie zieht sich später von selbst zurück. Foto: Petra Bosse

Im Herbst geht es im Garten nicht ums Aufräumen, sondern ums Vordenken. Wer den Boden, die Tiere und die Pflanzen jetzt in Ruhe lässt, hat im Frühjahr die schönsten Ergebnisse. Ein bisschen Chaos darf bleiben, schließlich weiß die Natur selbst am besten, was sie tut.

So bunt kann der Herbst sein – die Kapuzinerkresse gibt noch einmal alles.
So bunt kann der Herbst sein, die Kapuzinerkresse gibt noch einmal alles. Foto: Petra Bosse

Fazit

Im Herbst geht es im Garten nicht ums Aufräumen, sondern ums Vordenken. Wer den Boden, die Tiere und die Pflanzen jetzt in Ruhe lässt, hat im Frühjahr die schönsten Ergebnisse. Ein bisschen Chaos darf bleiben – schließlich weiß die Natur selbst am besten, was sie tut.

Und wer seinen Garten nicht klinisch sauber hält, wird im nächsten Jahr mit Leben belohnt: mit summenden Insekten, flatternden Schmetterlingen und bunten Blumen. Natur pur im Garten.

Natur-Garten
Wer der Natur etwas Raum lässt, bekommt Besuch von Schmetterlingen und Bienen.. Foto: Petra Bosse

Für Schottergärten gilt das übrigens weiterhin nicht. Dort hilft auch im Frühjahr nur eins: Staubsauger raus, alles schön ordentlich, klinsch sauber, ganz ohne Tiere, Pflanzen oder Natur.

Grüne Tomaten im Herbst
Zu spät gepflanzt, zu kühl zum Reifen, die letzten grünen Tomaten des Jahres. Tipp: Grüne Tomaten reifen drinnen nach, einfach mit Äpfeln in eine Schale legen. Foto: Petra Bosse
Elfensporn im Herbst
Ende Oktober und kein bisschen müde: Der Elfensporn blüht weiter, als hätte der Sommer kein Ende. Foto: Petra Bosse
Japanischer-Ahorn
Der Japanische Ahorn zeigt im Herbst seine leuchtendste Seite. Schnitt erst im Frühjahr, Schutz vor Frost empfohlen. Foto: Petra Bosse

Erneut ausgezeichnet: Naturpark Hohe Mark überzeugt bei Qualitätsoffensive Naturparke

Der Naturpark Hohe Mark darf sich erneut über eine besondere Anerkennung freuen. Zum vierten Mal in Folge wurde er im Rahmen der „Qualitätsoffensive Naturparke“ des Verbands Deutscher Naturparke (VDN) als Qualitäts-Naturpark ausgezeichnet. Mit 364,5 Punkten übertraf der Park sein Ergebnis aus dem Jahr 2020 deutlich.

Bewertung durch den Verband Deutscher Naturparke

Die „Qualitätsoffensive Naturparke“ wurde vom VDN mit Unterstützung des Bundesumweltministeriums entwickelt. Sie gilt als wichtiges Instrument, um die Arbeit der Naturparke weiterzuentwickeln und ihre Bedeutung in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik zu stärken.

Teilnehmende Naturparke beantworten dafür mehr als 100 Fragen, etwa zu Management, Naturtourismus, Umweltbildung und Regionalentwicklung. Ziel sei es, die Qualität der Arbeit messbar zu machen und fortlaufend zu verbessern.

Kersting: Qualität als Verpflichtung

„Dass wir nun zum vierten Mal erfolgreich waren, zeigt, wie konsequent wir die hohe Qualität unserer Projekte und Angebote sichern“, erklärte der Vorsitzende des Naturparks Hohe Mark, Wilfried Kersting.

Dies gelte nicht nur für den Hohe Mark Steig, der als Premiumwanderweg vom Deutschen Wanderverband ausgezeichnet wurde, sondern auch für die Hohe Mark RadRoute, die vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) vier Sterne erhielt. „Die Qualitätsoffensive ist für uns kein Pflichtprogramm, sondern ein wichtiger Maßstab, an dem wir unser Handeln messen. Sie hilft uns, langfristige Ziele zu erreichen und gleichzeitig Impulse für neue Entwicklungen zu setzen“, so Kersting weiter.

Intensive Prüfung mit positivem Ergebnis

Die Bearbeitung des umfangreichen Fragenkatalogs lag in den Händen von Barbara Kraß. Sie berichtete, es sei „eine intensive, aber sehr spannende Aufgabe gewesen, unseren Naturpark so umfassend auf den Prüfstand zu stellen“.

Nach Abschluss der Selbsteinschätzung wurde der Naturpark vom „Qualitäts-Scout“ Dr. Manfred Klöppel besucht, evaluiert und beraten. Für die Auszeichnung müssen mindestens 300 von 500 möglichen Punkten erreicht werden, der Naturpark Hohe Mark kam auf 364,5 Punkte und verbesserte sich damit um 36,25 Punkte im Vergleich zur letzten Bewertung 2020.

Im Prüfungsbericht wurden insbesondere die enge Zusammenarbeit mit regionalen Partnern sowie die stetige Anpassung der Angebote an die Bedürfnisse von Besuchenden und Natur hervorgehoben.

Bestätigung für das gesamte Team

Naturpark-Geschäftsführerin Dagmar Beckmann zeigte sich erfreut über das Ergebnis: „Wir freuen uns außerordentlich über die erneute Anerkennung als Qualitäts-Naturpark. Diese Auszeichnung ist für unser gesamtes Team eine Bestätigung dafür, dass sich unser Engagement für Natur, Landschaft und Besucherinnen und Besucher nachhaltig auszahlt.“

Klimaschutzpreis 2025 geht an TSV Raesfeld, Kita und Grundschule

Kita Villa Purzelbaum und Grundschule St. Sebastian ebenfalls ausgezeichnet

Der TSV Raesfeld, die Kita Villa Purzelbaum und die Grundschule St. Sebastian gehören zu den Gewinnern des Westenergie Klimaschutzpreises 2025. Mit Projekten zu Artenvielfalt, Energieeinsparung und gesunder Ernährung zeigen sie, wie Klimaschutz im Alltag gelingen kann.

Klimaschutz beginnt direkt vor der Haustür

In vielen Städten und Gemeinden entstehen Ideen, wie Umwelt und Klimaschutz praktisch umgesetzt werden können, von Blühwiesen über Fahrradprojekte bis zu Energiesparaktionen. Seit 1995 würdigt Westenergie mit dem Klimaschutzpreis kreative Initiativen in ihren Partnerkommunen.

„Dass Klimaschutz direkt vor unserer Haustür beginnt, zeigen unsere Preisträgerprojekte eindrucksvoll“, sagte Anna Steiner von der Gemeinde Raesfeld und lobte das Engagement der Teilnehmenden.

TSV Raesfeld schafft Bienenparadies auf dem Sportplatz

Nach dem Erfolg im Jahr 2023 mit neu gepflanzten Obstbäumen legte der TSV Raesfeld e. V. nach. Der Verein erweiterte sein Projekt um Insektenhotels, die Bienen und andere Nützlinge auf das Vereinsgelände locken sollen. Ziel ist es, die Artenvielfalt zu fördern und zugleich bessere Erträge an den Obstbäumen zu erzielen.

Für dieses Engagement erhielt der TSV den ersten Platz und ein Preisgeld von 500 Euro.

Kleine Energiedetektive ganz groß: Kita Villa Purzelbaum auf Platz zwei

Mit viel Neugier und Tatendrang waren in der Kita Villa Purzelbaum die Energiedetektive unterwegs. Gemeinsam mit den Kindern wurden Geräte aufgespürt, die unnötig Energie verbrauchten, und Lösungen gefunden, um Strom zu sparen. „Ein tolles Projekt mit großer Wirkung, für unsere Kinder und unsere Zukunft“, hieß es aus dem Kita Team. Die Einrichtung erhielt 300 Euro und den zweiten Platz.

Grundschule St. Sebastian überzeugt mit Frühstücksprojekt

Die Grundschule St. Sebastian verband Klimaschutz mit gesunder Ernährung. In Zusammenarbeit mit dem Landfrauenverein Raesfeld lernten die Zweitklässlerinnen und Zweitklässler in Workshops, wie man ein klimafreundliches Frühstück zubereitet, mit regionalen, unverpackten und frischen Lebensmitteln.

Für die gelungene Verbindung von Umweltbewusstsein und Ernährungsbildung erhielt die Schule den dritten Platz und ein Preisgeld von 200 Euro.

Dämmung richtig planen – Vortrag im Raesfelder Rathaus

Dämmung richtig planen. Vortrag am Donnerstag, 30. Oktober 2025, um 19 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses

Im Rahmen des Klimaschutzprogramms der Gemeinde Raesfeld finden in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk regelmäßig Informationsabende zur energetischen Sanierung statt. Der nächste Vortrag widmet sich dem Thema Dämmung – von der Kellerdecke bis zum Dach.

Heike Pleiss, unabhängige Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW, zeigt auf, wie sich mit einer durchdachten Dämmung die Energieeffizienz eines Hauses verbessern lässt. Sie erläutert, welche Chancen eine Sanierung bietet, welche typischen Schwachstellen häufig auftreten und welche finanziellen Auswirkungen eine gute Dämmung haben kann. Auch Fördermöglichkeiten werden vorgestellt.

Die Gemeinde Raesfeld übernimmt die Teilnahmegebühr. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich; Interessierte können spontan teilnehmen.

Archäologen entdecken Spuren früher Siedlung in Rhade

Wo bald neue Häuser entstehen, wurde in den vergangenen Wochen tief in die Geschichte geblickt. Auf dem Gelände an der Klever Straße in Rhade legten Archäologinnen und Archäologen Spuren einer frühen Siedlung frei.

Die archäologischen Untersuchungen im Neubaugebiet Klever Straße / Lembecker Straße (Bebauungsplan 265) sind nach rund 40 Tagen erfolgreich abgeschlossen. Die Ergebnisse liefern spannende Einblicke in die Vergangenheit des Dorstener Stadtteils und zeigen, dass der Boden unter Rhade viel Geschichte birgt.

Experten graben tief in Rhades Geschichte

Den Auftrag für die Untersuchung erteilte die Wirtschaftsförderung in Dorsten GmbH (WINDOR). Die Fachfirma Eggenstein Exca GmbH aus Dortmund führte die Arbeiten unter Aufsicht der LWL-Archäologie für Westfalen aus. Wie die Stadt Dorsten mitteilt, waren Anlass der Grabung Hinweise auf vorgeschichtliche Funde, die bereits bei einer Voruntersuchung entdeckt worden waren. Da in der Umgebung ähnliche Entdeckungen gemacht wurden, lag der Verdacht nahe, dass auch hier Überreste früher Besiedlung zu finden sein könnten, und genau das bestätigte sich eindrucksvoll.

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Luftaufnahme des rund 25 Meter langen Gebäudes. ©Stadt Dorsten

Ein Haus aus der Eisenzeit taucht auf

Das Grabungsfeld teilten die Fachleute in drei Abschnitte, die nacheinander geöffnet wurden. Gleich zu Beginn entdeckte das Team unter einer etwa 40 Zentimeter dicken Erdschicht den Grundriss eines großen Wohnstallhauses aus der Eisenzeit. Das rund 25 Meter lange Gebäude bestand aus über hundert Holzpfosten. Selbst die ehemalige Eingangsstelle mit festgestampftem Lehmboden war noch deutlich erkennbar.

In den dazugehörigen Gruben fanden sich zahlreiche Keramikstücke, die auf eine Nutzung in der jüngeren vorrömischen Eisenzeit oder frühen römischen Kaiserzeit hindeuten – also in einem Zeitraum zwischen etwa 500 vor Christus und 150 nach Christus.

Keramikstück-Ausgrabung Dorsten Rhade- 500 vor Christus
©Stadt Dorsten

Der Boden erzählt Geschichten

Im nördlichen Bereich stießen die Fachleute auf eine auffällige Bodenverfärbung. Schnell zeigte sich, dass es sich um eine besonders mächtige Kulturschicht handelt. Darin fanden sich Siedlungsreste wie Scherben, Holzkohle und Tierknochen, Spuren menschlichen Lebens über viele Generationen hinweg.

Die Funde deuten darauf hin, dass sich hier über längere Zeit Menschen niedergelassen haben. Die hohe Dichte des Materials lässt vermuten, dass es sich um ein kleines Dorf mit mehreren Häusern handelte.

Kühlschrank aus Ton begeistert Forscher

Ein besonders interessanter Fund ist eine etwa 1,5 Meter tiefe Grube, in deren Boden eine große Tonschale eingelassen war. Vermutlich diente sie einst als natürlicher Kühlschrank, in dem Lebensmittel frisch gehalten wurden. Das Gefäß konnte vollständig geborgen werden. Das Füllmaterial wird derzeit im Labor untersucht, um mehr über die Nutzung zu erfahren.

Wer sich über die Funde oder die Arbeit der Archäologie informieren möchte, kann sich an die LWL-Archäologie für Westfalen wenden. Ansprechpartnerin ist Sandra Görtz, E-Mail: [email protected], Telefon: 0251-591-8946.

Blick in die Vergangenheit, Platz für die Zukunft

Insgesamt wurden rund 200 Fundstellen dokumentiert. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Fläche wieder verfüllt und für die Erschließung des Neubaugebiets vorbereitet.

Kreis Borken registriert rasant mehr Verstöße und Bußgelder

Im Kreis Borken steigen seit mehreren Jahren sowohl die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen als auch die daraus resultierenden Bußgeldeinnahmen deutlich an. Der Kreis rechnet für 2025 mit rund 120.000 Verfahren.

Der Fachbereich Verkehr des Kreises stellte fest, dass sich die Zahl der Verfahren seit 2021 fast verfünffacht hat. Gleichzeitig nehmen auch die Einnahmen aus Bußgeldern stetig zu.

Entwicklung der Geschwindigkeitsüberschreitungen

Die Zahl der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße ist im Kreis Borken in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2021 leitete der Fachbereich Verkehr rund 23.100 Verfahren ein, 2022 bereits über 46.200. Im Jahr 2023 verdoppelte sich die Zahl erneut auf etwa 98.000, 2024 erreichte sie mit 114.700 den bisherigen Höchstwert.

Für 2025 rechnet der Kreis mit rund 120.000 Verfahren. Grund für den deutlichen Anstieg sei vermutlich eine intensivere Verkehrsüberwachung.

Während die Zahl der vom Kreis bearbeiteten Verfahren also deutlich zulegte, sank die Zahl der aufgrund polizeilicher Messungen eingeleiteten Bußgeldverfahren von 14.900 im Jahr 2021 auf 9.500 im Jahr 2024. Für 2025 geht der Kreis von etwa 10.000 solcher Verfahren aus.

Entwicklung der Bußgeldeinnahmen

Parallel zur Zunahme der Verstöße steigen auch die Bußgeldeinnahmen. 2021 nahm der Kreis 2,61 Millionen Euro ein, 2022 waren es 2,76 Millionen Euro. 2023 verdoppelte sich die Summe auf 5,96 Millionen Euro, 2024 kletterte sie auf 7,40 Millionen Euro. Für 2025 erwartet die Verwaltung Einnahmen von rund 8,10 Millionen Euro.

Der Kreis führt den Anstieg vor allem auf neue Messanlagen und geänderte Tempolimits zurück. Zwei semistationäre Messanlagen sowie die Reduzierung der zulässigen Geschwindigkeit von 70 auf 50 km/h an den Messstellen B 67 / Maria Veen (seit Frühjahr 2023) und B 70 / Bleekenweg / Raesfelder Straße (seit Frühjahr 2024) sorgten für deutlich mehr Verstöße.

Hans Brune als Vorsitzender des Heimatvereins Raesfeld wiedergewählt

Ehrungen, Rückblicke und Ausblick auf kommende Veranstaltungen des Heimatvereins Raesfeld.

Bei der Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Raesfeld stand neben den Ehrungen langjähriger Mitglieder auch die Wiederwahl des Vorsitzenden im Mittelpunkt. Hans Brune wurde erneut an die Spitze des Vereins gewählt.

Begrüßung und Dank an Unterstützende

In den neuen Räumen des Gemeinschaftshauses „Martinus“ begrüßte Vorsitzender Hans Brune die anwesenden Mitglieder, Ehrenbürgermeister Udo Rößing, Ehrenbürger Karl-Heinz Tünte sowie den scheidenden Bürgermeister Martin Tesing. Er dankte Pastor Dr. Fabian Tilling für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und sprach allen freiwilligen Helferinnen und Helfern seinen Dank für ihr Engagement aus.

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Pastor Dr. Fabian Tilling stellt den Mitgliedern das Gemeinschaftshaus „Martinus“ vor. ©Heimatverein Raesfeld

Finanzbericht und Entlastung des Vorstands

Kassierer Manfred Epping legte den Kassenbericht vor. Anders als in den Vorjahren fiel das Ergebnis diesmal negativ aus, was vor allem auf die Feierlichkeiten zum 75-jährigen Bestehen des Vereins zurückgeführt wurde. Die Kassenprüfer bestätigten jedoch eine ordnungsgemäße Buchführung, sodass die Mitgliederversammlung dem Vorstand Entlastung erteilte.

Ehrungen-Heimatverein-Raesfeld-2025
Die Jubilare (v. li.): Dieter Kraft, Karl Büning, Vorsitzender Hans Brune, Änne Heyng, Richard Beering, Ruth Beering, Johannes Brings, Elsbeth Brings

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft

Zahlreiche Vereinsmitglieder konnten auf eine lange Zugehörigkeit zurückblicken.

  • 55 Jahre: Karl Büning
  • 50 Jahre: Dieter Höft, Dieter Kraft
  • 40 Jahre: Josef Spangemacher
  • 30 Jahre: Ruth und Richard Beering, Elsbeth und Johannes Brings, Wiltraud und Dr. Bernd Elskamp sowie Änne Heyng

Hans Brune überreichte den Jubilaren Präsente und sprach ihnen den Dank des Vereins aus. Mitglieder, die nicht anwesend waren, sollen die Ehrung in den kommenden Tagen persönlich erhalten.

Vorstandswahlen und personelle Änderungen

Die Mitglieder bestätigten Hans Brune einstimmig mit einer Enthaltung im Amt des Vorsitzenden. Ebenfalls wiedergewählt wurden Geschäftsführer Manfred Epping sowie die Beisitzer Georg Nattefort und Heinrich Grömping. Neu in den erweiterten Vorstand wurde Josef Speikamp als Beisitzer aufgenommen.

Maria Großwendt und Hubert Nattefort gaben ihre Aufgaben in der Wandergruppe ab. Künftig übernehmen Hermann-Josef und Marlies Telöken die Leitung und Vertretung. Auch die Kassenprüfer Paula Nagel und Helmut Hater führen ihr Amt für weitere zwei Jahre fort. Alle Wahlen verliefen einstimmig.

Berichte aus den Arbeitsgruppen

Aus den verschiedenen Arbeitsgruppen – Genealogie, Natur- und Vogelschutz sowie Wandergruppe – gab es zahlreiche Rückmeldungen.
Karl-Heinz Tünte berichtete, dass am Ortsfamilienbuch für Raesfeld bereits seit drei Jahren gearbeitet werde. Erste Arbeitsexemplare seien fertiggestellt, eine Veröffentlichung in der Presse sei geplant, sobald die endgültige Fassung vorliege.

Für die Wandergruppe informierte Hermann-Josef Telöken über regelmäßige Touren: Jeden dritten Sonntag im Monat findet eine längere Wanderung, an jedem ersten Donnerstag eine Kurzwanderung statt. Für 2026 sei eine Wanderwoche in der Eifel vorgesehen.

Luca Punsmann stellte die Aktivitäten der Natur- und Vogelschutzgruppe vor. Besonders beliebt seien die Aktionen für Familien, bei denen Nistkästen, Insektenhäuser und Vogelfutterhäuser gebaut wurden. Auch die Veranstaltungen mit Stefan Leiding zu Wildkräutern und Gewässerforschung hätten großen Zuspruch gefunden.

Blick nach vorn

Für den Herbst 2025 sind mehrere Veranstaltungen geplant:

  • 28. und 30. Oktober 2025: Bildvortrag „Neues aus Alt-Raesfeld“ mit Karl-Heinz Tünte (Anmeldung bis 25. Oktober über das Bildungswerk)
  • 15. November 2025: Bratapfelabend am Pölleken ab 16 Uhr
  • 5. Dezember 2025: Adventlicher Abend im Museum am Schloss ab 19 Uhr

Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich Hans Brune beim scheidenden Bürgermeister Martin Tesing für die gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute.

Winterzauber Dorsten 2025: Lichterglanz, Eisstockspaß und Musik in der Altstadt

Vom 6. November bis 24. Dezember lädt der Marktplatz in Dorsten wieder zum Winterzauber ein. Geboten wird ein vielfältiges Programm mit Eisstockturnier, Live-Musik und Kinderaktionen. Durch die neue Terminlage beginnt das Event in diesem Jahr früher als gewohnt.

Winterzauber Dorsten-Altstadt
Foto: Petra Bosse/Archiv

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Veranstaltung: Dorstener Winterzauber 2025
  • Zeitraum: 6. November bis 24. Dezember 2025
  • Ort: Marktplatz Dorsten
  • Veranstalter: Nightaffairs (Hans Schuster) und Luca Schlotmann
  • Programmpunkte: Eisstockmasters, Live-Musik, Kinderprogramm, Adventsaktionen
  • Anmeldung Eisstockmasters KIDS: [email protected]

Programmübersicht Winterzauber 2025

  • 6. November: Opening Vereinte Volksbank Eisstockmasters
  • 7. November: Opening Party mit Phil Fuldner
  • 8. November: DJ Jan Verholt & DJ Jan Schapdick (back2back)
  • 14. November: 80er Party mit DJ Hermann
  • 15. November: 90er Party mit DJ Miguel & Special Act
  • 21. November: Mitsing-Konzert „WirSing“
  • 22. November: The Florians unplugged
  • 28. November: DJ Emjo
  • 29. November: Oswood & Plastikfunk
  • 5. Dezember: DJ Benedikt Warnke & DJ Max Niklas
  • 6. Dezember: DJ Sven Kerkhoff & The Disco Boys
  • 12. Dezember: Schützenabend mit Peter Suttrop
  • 13. Dezember: BLONDINbootz
  • 19. Dezember: Adventssingen mit Blasmusik St. Marien
  • 19. Dezember: Julian Vogel & Moguai
  • 20. Dezember: Paul Lomax & Violinistin Marisha Music
  • 23. Dezember: #Heimkommen Closing mit Salvatore Mancuso

Winterzauber Dorsten-Altstadt 2025
Foto: Petra Bosse/Archiv

Vorweihnachtliche Stimmung ab Anfang November

Mit der Verlegung des Lichterfestes auf den Platz der Deutschen Einheit startet der Dorstener Winterzauber in diesem Jahr bereits am 6. November. Mittelpunkt des stimmungsvollen Marktes ist erneut die Winterzauberalm, die mit ihrer warmen Atmosphäre und einem vielfältigen gastronomischen Angebot zum Verweilen einlädt.

Eisstockschießen für Groß und Klein

Ein besonderer Publikumsmagnet ist das Vereinte Volksbank Eisstockmasters, das mit über 300 angemeldeten Teams zu den größten Turnieren dieser Art in Europa zählt. Ergänzt wird es auch 2025 wieder durch das Eisstockmasters KIDS, das in Kooperation mit der Jugendförderung Dorsten stattfindet.

Für alle Besucherinnen und Besucher steht eine energieeffiziente und nachhaltige Kunsteisfläche bereit. Sie bietet vor allem Kindern den Vorteil, beim Schlittschuhlaufen trockene Füße zu behalten – und damit unbeschwerten Spaß auf dem Eis zu genießen.

Abwechslungsreiches Bühnenprogramm

Das Veranstalterteam hat auch für 2025 ein vielfältiges Musik- und Unterhaltungsprogramm zusammengestellt. Zu den Höhepunkten zählen Auftritte von Phil Fuldner, The Florians, Moguai, Plastikfunk und vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern. Darüber hinaus sind Mitsing-Konzerte, Blasmusik zum Advent sowie Themenabende mit DJs geplant. Jeden Sonntag sorgt ein spezielles Kinderprogramm für Unterhaltung bei den jüngsten Besucherinnen und Besuchern.

Dorstener Altstadt als Treffpunkt der Region

Mit dem Winterzauber wollen die Organisatoren nicht nur ein stimmungsvolles Event schaffen, sondern auch die Innenstadt stärken. Aktionen zum Nikolaustag, dem Katharinenmarkt und den Adventssonntagen unterstützen dieses Ziel. Der Dank der Veranstalter gilt insbesondere den Sponsoren wie der Vereinten Volksbank, dem Autohaus Bellendorf sowie weiteren lokalen Partnern, ohne die eine Umsetzung nicht möglich wäre.

Weitere Informationen und Kontakt

Das vollständige Programm sowie aktuelle Hinweise finden Interessierte auf den Social-Media-Kanälen der Veranstalter. Anmeldungen für das Eisstockmasters KIDS bitte per E-Mail an: [email protected]

Impressionen vom Oktoberfest 2025 bei Brömmel-Wilms

Bayerisches Flair im Saal von Brömmel-Wilms: Beim Oktoberfest 2025 sorgten blau-weiße Dekoration, zünftiges Bier und Gäste in Dirndl und Lederhosen für authentische Wiesn-Stimmung.

Der Dorstener DJ Peter Suttrop legte die passende Musik auf und brachte die Feiernden mit Partyklassikern und Stimmungshits in Schwung. In gemütlicher Atmosphäre wurde ausgelassen getanzt, gelacht und gefeiert.

Jugendliche aus Raesfeld erleben Firmung bei Bistumswallfahrt in Rom

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598 Jugendliche aus dem Bistum Münster empfangen das Sakrament in der Basilika St. Paul vor den Mauern

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Basilika St. Paul vor den Mauern endete am 17. Oktober die einwöchige Bistumswallfahrt nach Rom, an der auch Jugendliche aus Raesfeld teilnahmen. 598 junge Menschen aus dem Bistum Münster empfingen dort das Sakrament der Firmung. Der Gottesdienst bildete den feierlichen Abschluss einer Wallfahrt mit insgesamt 2590 Pilgerinnen und Pilgern. Viele Eltern reisten zusätzlich an, sodass sich die zweitgrößte Kirche Roms mit rund 3200 Gläubigen aus dem Bistum füllte.

Firmung-Rom-Hamers
Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers (Foto), der ehemaligen Diözesanbischof Dr. Felix Genn, die Weihbischöfe Dr. Christoph Hegge, Dr. Stefan Zekorn und Rolf Lohmann sowie Domkapitular André Sühling spendeten das Sakrament der Firmung. ©Bischöfliche Pressestelle / Gudrun Niewöhner

Jugendliche übernehmen Verantwortung

Der ehemalige Diözesanbischof Dr. Felix Genn, die Weihbischöfe Dr. Christoph Hegge, Dr. Stefan Zekorn und Rolf Lohmann, Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers und Domkapitular André Sühling spendeten gemeinsam das Sakrament der Firmung.

Weihbischof Rolf Lohmann rief die Jugendlichen in seiner Predigt dazu auf, an ihre Stärken und Talente zu glauben und die Gnadengaben Gottes zu nutzen. Angesichts der aktuellen Herausforderungen in Kirche, Politik und Gesellschaft forderte er die Pilgerinnen und Pilger auf, Verantwortung zu übernehmen und aus dem Geist Gottes zu handeln. „Wo Hass, Gewalt, Antisemitismus und Konflikte entstehen, müssen wir aus der Leidenschaft unseres Glaubens heraus denken und handeln“, sagte Lohmann. „Die Botschaft Jesu Christi hat die Kraft, die Welt zu verändern.“

Kirche braucht junge Stimmen

Lohmann wandte sich besonders an die Jugendlichen: „Wir brauchen Euch, Eure Meinung, Eure Ideen und Eure Inspirationen, wie Ihr künftig Kirche gestalten wollt.“ Er betonte, dass Gott in jeder Situation an der Seite der Jugendlichen steht und sie nicht allein lässt.

Diözesanadministrator Antonius Hamers griff diese Zusage am Ende des Gottesdienstes auf. Er forderte die jungen Christinnen und Christen auf, ihre Talente einzusetzen und sich als „geistreiche Menschen“ zu verstehen. „Jesus Christus ist bei Euch – habt keine Angst, fürchtet Euch nicht“, sagte Hamers. Er dankte den Jugendlichen für ihr Glaubenszeugnis, das auch die Begleitenden stärkt.

Vorbereitung und Musik

Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ bereiteten sich die Jugendlichen auf die Firmung vor. Sie nahmen an einem Katechesetag und einem Abend der Versöhnung teil und wurden dabei von Priestern, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten begleitet.

Für die musikalische Gestaltung sorgten die Dommusik Münster, die Band Peaceful Tones und ein eigens gebildeter Pilgerchor, die gemeinsam den Gottesdienst feierlich begleiteten.

Helau Raesfeld! Caro I. und Paul I. vom RCV starten in die Session 2025/2026

Mit viel Schwung und Vorfreude startet der Raesfelder Carnevalsverein (RCV) in die fünfte Jahreszeit. Den närrischen Auftakt krönt das neue Prinzenpaar: Caro I. Discher und Paul I. Stegerhoff werden den Verein in der Session 2025/2026 repräsentieren.

Vorgestellt wurde das Paar am Freitagabend im Rittersaal von Schloss Raesfeld im Anschluss an die Jahreshauptversammlung.

RCV Prinzenpaar-Paul Stegerhoff und
Foto: Petra Bosse

Vorstand im Amt bestätigt

Bei den turnusmäßigen Wahlen bestätigten die Mitglieder mehrere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern. Pascal Rehmann bleibt 1. Vorsitzender, Andreas Heyng, Leon Funke und Katja Standke gehören weiterhin dem Vorstand an. Tamara Graaf schied aus dem Gremium aus.

Jahreshauptversammlung Raesfelder Carnevalsverein 2025
Foto: Petra Bosse

Der Vorstand sowie Sitzungspräsident André Schlüß zeigten sich mit Blick auf den Kassenbericht sehr zufrieden. Der Verein konnte in diesem Jahr sogar einen deutlichen Überschuss verbuchen.

Auftakt beim Kappesmarkt

Der erste öffentliche Auftritt des neuen Prinzenpaares findet beim Kappesmarkt statt – traditionell beim Wiegen und Messen. Außerdem ist der RCV während des Marktes wieder mit einem eigenen Stand vor der MVM-Versicherung am Kreisverkehr vertreten. Dort gibt es für Besucher Kaltgetränke und Bratwürstchen.

Jahreshauptversammlung Raesfelder Carnevalsverein 2025
Als 1. Vorsitzender im Amt erneut gewählt wurde Pascal Rehmann. Foto: Petra Bosse

Termine für die Session

Die Proklamation des Prinzenpaares steigt am 15. November im Festzelt Am Michael. Auch im kommenden Jahr dürfen sich die Närrinnen und Narren auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Neben dem klassischen Sitzungskarneval am 7. Februar steht am 14. Februar (Samstag) erneut die Party „Schräglage“ auf dem Programm. Am 8.2.2026, Kinderkarneval mit Stargast Nilsen.

Als Gast ist der Künstler Rumbombe angekündigt, dessen Song Hurensohn im Jahr 2025 Platz 31 der deutschen Charts erreichte. Während der Ballermann-Saison 2025 wechselte der Sänger vom Bierkönig zum Megapark.

Jahreshauptversammlung Raesfelder Carnevalsverein 2025
Foto: Petra Bosse

Am 15.02.2026 gibt es eine Karnevalsmesse mit anschließendem Frühschoppen im Festzelt. Der Höhepunkt der Session ist traditionell der Rosenmontagszug am 16. Februar 2026, bei dem wieder zahlreiche Wagen, Fußgruppen und Musikzüge durch Raesfeld ziehen werden.

Unterstützung durch lokale Vereine

Sitzungspräsident André Schlüß setzt bei den Veranstaltungen weiterhin auf die enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen. „Wir machen Karneval für unsere Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde. Da ist die Unterstützung der hiesigen Vereine bei den Veranstaltungen wichtig“, betonte er.

Jahreshauptversammlung Raesfelder Carnevalsverein 2025
Jahreshauptversammlung Raesfelder Carnevalsverein 2025

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