Die plattdeutsche Theatergruppe Raesfeld-Erle lädt zu einem erneuten besonderen Filmabend im HUB Erle ein. Gezeigt wird das plattdeutsche Theaterstück „Ohme Herrmann und dee Plunderbuxen“.
Zwei Termine im März
Der Filmabend findet an zwei Tagen statt. Am Samstag, 20. März, beginnt die Vorführung um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Am Sonntag, 21. März, startet der Film um 15 Uhr, der Einlass ist bereits ab 14.30 Uhr möglich. Gezeigt wird das plattdeutsche Theaterstück „Ohme Herrmann und dee Plunderbuxen“ aus dem Jahr 2017.
Getränke sowie Kaffee und Plätzchen
Für die Getränkeversorgung sorgt die plattdeutsche Theatergruppe Erle in gewohnter Weise. Am Sonntag wird das Angebot zusätzlich durch Kaffee und Plätzchen ergänzt.
Kartenvorverkauf im HUB Erle
Der Kartenvorverkauf findet am Sonntag, 15.3. von 11 bis 13 Uhr im HUB Erle statt. Der Eintrittspreis beträgt 4 Euro pro Karte. Die plattdeutsche Theatergruppe Raesfeld-Erle freut sich auf zahlreiche Gäste und einen geselligen Filmnachmittag beziehungsweise -abend.
Weniger Straftaten, höhere Aufklärungsquote und ein Rückgang der Straßenkriminalität. Die Kriminalstatistik für den Kreis Borken zeigt für das Jahr 2025 eine insgesamt positive Entwicklung. Auch in der Gemeinde Raesfeld ist die Zahl der bekanntgewordenen Fälle gesunken.
Kriminalstatistik im Kreis Borken
Im Kreis Borken registrierte die Polizei im Jahr 2025 insgesamt 22.680 Straftaten. Das sind 1.865 Delikte weniger als im Vorjahr, ein Rückgang von 7,6 Prozent. Auch die Kriminalitätshäufigkeitszahl ist gesunken. Sie liegt bei 5.956 und damit 490 Punkte unter dem Vorjahreswert, ebenfalls ein Minus von 7,6 Prozent.
Positiv entwickelt hat sich zudem die Aufklärungsquote. Sie beträgt 58,1 Prozent, insgesamt 13.179 aufgeklärte Delikte. Das entspricht einem Anstieg von 1,2 Prozentpunkten. Die Polizei ermittelte im vergangenen Jahr 9.344 Tatverdächtige. Das sind 220 mehr als im Jahr zuvor, ein Plus von 2,4 Prozent.
Weniger Kriminalität in der Gemeinde Raesfeld
Auch für die Gemeinde Raesfeld zeigt die Statistik eine positive Entwicklung.
Im Jahr 2025 wurden 421 Straftaten bekannt. Damit liegt die Zahl unter dem Wert von 2024. Deutlich zurückgegangen ist die Straßenkriminalität. Hier registrierte die Polizei 649 Fälle, im Jahr 2024 waren es noch 760 Fälle.
Beim Wohnungseinbruchdiebstahl zeigt sich hingegen ein leichter Anstieg. In der Gemeinde wurden 2024 neun Fälle erfasst, 2025 stieg die Zahl auf zwölf.
Landrat Kai Zwicker bewertet die Entwicklung insgesamt positiv. „Die Menschen leben sicher im Kreis Borken. Auch wir bleiben nicht verschont von Kriminalität und von gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen, die bei ihrem Entstehen eine Rolle spielen.“ Zugleich betont er die gute Arbeit der Polizei. „Unsere Polizei konnte im vergangenen Jahr hier im Kreis Borken deutlich mehr als die Hälfte aller Straftaten aufklären.“
Polizei dankt Bürgerinnen und Bürgern
Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Borken tragen neben der Polizeiarbeit auch Hinweise aus der Bevölkerung zur Aufklärung von Straftaten bei.
Auf zentralen Feldern wie der Straßenkriminalität und beim Diebstahl seien im vergangenen Jahr spürbare Rückgänge festgestellt worden.
Herkunft der häufigsten nichtdeutschen Tatverdächtigen
Die Polizeistatistik führt auch die Nationalitäten der am häufigsten registrierten nichtdeutschen Tatverdächtigen auf. Im Jahr 2025 stammen die meisten aus den Niederlanden (358), Rumänien (353) und Syrien (311).
Es folgen Polen (294) sowie Ukraine (195) und Türkei (169). Weitere häufig genannte Herkunftsländer sind Afghanistan (104), Serbien (90), Kosovo (72), Irak (71), Bulgarien (70), Libanon (48), Bosnien-Herzegowina (43) und Litauen (38).
Die Kreispolizeibehörde weist darauf hin, dass diese Zahlen keine direkten Aussagen über die Kriminalitätsbelastung einzelner Nationalitäten erlauben. Zudem lag die Aufklärungsquote im Kreis Borken 2025 bei 58,1 Prozent, sodass bei fast der Hälfte der Fälle kein Tatverdächtiger ermittelt werden konnte.
Info: Was bedeutet die Kriminalitätshäufigkeitszahl?
Die Kriminalitätshäufigkeitszahl (KHZ) beschreibt, wie viele Straftaten statistisch auf 100.000 Einwohner kommen. Sie hilft dabei, die Kriminalitätsbelastung verschiedener Regionen miteinander zu vergleichen, unabhängig von deren Einwohnerzahl. Sinkt diese Kennzahl, bedeutet das, dass im Verhältnis zur Bevölkerung weniger Straftaten registriert wurden.
Im ehemaligen Hetkamp-Gebäude in Raesfeld zieht erneut Kunst ein. Mehrere Künstlerinnen und Künstler präsentieren dort ihre Arbeiten in der zweiten Kunstausstellung im Hetkamp-Haus 22. März bis 26. April 2026. Die Ausstellung verbindet Malerei, Fotografie, Skulpturen und Design. Gleichzeitig soll das Gebäude wieder stärker mit kulturellem Leben gefüllt werden.
Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr geht die zweite Kunstausstellung im Hetkamp-Haus Raesfeld nun in eine neue Runde. Mehrere Künstlerinnen und Künstler aus der Region zeigen dabei ihre Arbeiten.
Marianne Bellenhaus zeigt Malerei und Fotografie
Eine der Ausstellenden ist die Künstlerin Marianne Bellenhaus. Sie wurde in Dinslaken geboren und lebt seit vielen Jahren in Borken, wo sie auch ein eigenes Atelier betreibt.
Ihre Arbeiten reichen von großformatigen Ölbildern bis zu kleineren Werken. Neben der Malerei beschäftigt sie sich auch mit Druckgrafik, Skulpturen und Fotografie.
Im Laufe der Jahre stellte Bellenhaus ihre Werke bereits in zahlreichen Ausstellungen aus. Eine wichtige Rolle spielte dabei ihre Zeit als Vorsitzende der Künstlergruppe Kim in Borken und Umgebung. In dieser Zeit organisierte die Gruppe mehrere gemeinsame Ausstellungen im Münsterland.
In den vergangenen Jahren rückte die Fotografie stärker in den Mittelpunkt ihrer Arbeit. Besonders intensiv beschäftigt sich Bellenhaus mit Veränderungen im Stadtbild von Borken. Aus diesen Bildserien entstanden mehrere Fotobücher. Darin hält sie Stadtansichten, Entwicklungen und Alltagsdetails fest. Neben Motiven aus Borken zeigt sie auch fotografische Arbeiten aus anderen Regionen. Ein Teil dieser Fotobücher wird ebenfalls in der aktuellen Ausstellung zu sehen sein.
Musik und Bild bei Martin Buntrock
Auch der Dorstener Künstler Martin Buntrock beteiligt sich an der Ausstellung. Er arbeitet vor allem als Komponist und Musiker und verbindet Musik mit Bildkunst.
Der Künstler erklärt, dass sich beide Bereiche gegenseitig beeinflussen. Häufig entstehe Musik aus Bildern. Umgekehrt entwickle er Bildideen aus eigenen Musikkompositionen.
Seine Technik beschreibt er als „fotografische Malerei“. Grundlage seiner Werke seien Fotografien, die er mit verschiedenen fotografischen Methoden aufnehme. Dazu gehören unter anderem Intentional Camera Movement und Langzeitbelichtungen. Die Aufnahmen bearbeitet er anschließend digital weiter. So entstehen Bilder, die zwischen Fotografie und Malerei angesiedelt sind.
Porzellan, Draht und Licht von Kriste Tillmann
Die Künstlerin Kriste Tillmann aus Ochtrup wurde in Litauen geboren, wuchs in den USA auf und lebt seit rund 26 Jahren in Deutschland. Kunst begleitet sie seit ihrer Kindheit.
In ihren Arbeiten nutzt sie vor allem Porzellan und Metalldraht. Beide Materialien setzt sie ein, um mit Licht und Schatten zu arbeiten.
Porzellan fasziniert sie wegen seiner transluzenten Wirkung. Das Material lässt Licht durchscheinen und verändert seine Wirkung je nach Beleuchtung. Arbeiten aus Metalldraht erzeugen dagegen feine Linien und Strukturen, die im Raum Schatten zeichnen. Ein Teil ihrer Objekte entsteht aus nur einem der beiden Materialien. In anderen Arbeiten kombiniert sie Porzellan und Draht.
Isel Lübke-Rivera: Kunst und Design aus einem Atelier in Raesfeld
Auch Isel Lübke-Rivera zeigt Arbeiten in der Ausstellung. Die Künstlerin stammt aus Kuba. Dort besuchte sie bis zu ihrem 17. Lebensjahr eine Kunstschule. Später setzte sie ihre Ausbildung in Deutschland fort und studierte Kunst und Design, Produktdesign sowie Innenarchitektur.
Heute lebt und arbeitet sie in Raesfeld. Dort betreibt sie ein Atelier, das bislang nur wenigen bekannt ist. Ihre ursprüngliche Hauptkunst ist Porzellan. In den vergangenen Jahren arbeitet sie jedoch zunehmend mit Acrylfarben und abstrakter Malerei. Viele ihrer Arbeiten entstehen auch als individuelle Auftragswerke für Innenräume. Für sie gehören Kunst und Design eng zusammen.
Die Ausstellung in den ehemaligen Hetkamp-Räumen versteht sich auch als inhaltliches Zeichen. „Ganz wichtig finde ich, dass in diese wunderschönen Räume voller Energie und Freude eine Hommage für die Frauen gesetzt wird“, erklärt sie.
Norbert Them: „Meine Arbeiten leben vom Augenblick“
Norbert Then arbeitet überwiegend mit Metallskulpturen, die häufig reduzierte, abstrahierte menschliche Formen zeigen. Seine Werke entstehen aus der Beobachtung von Bewegung, Haltung und Momenten.
Die Skulpturen wirken bewusst schlicht. Linien und Formen sind auf das Wesentliche reduziert und lassen dem Betrachter Raum für eigene Interpretationen. Ein wichtiger Teil seiner Arbeit entsteht im Zusammenspiel mit dem Betrachter. Die Wahrnehmung verändert sich, sobald man sich um die Skulptur herum bewegt.
Andrea Weiss – Zwischen Präzision und Intuition
Andrea Weiss arbeitet materialorientiert und bewegt sich in ihrer Kunst zwischen Schmuckgestaltung und Wachsbildern. Ihre Arbeiten entstehen aus dem direkten Umgang mit Materialien und deren Eigenschaften.
Nach einer handwerklichen Ausbildung studierte sie Industriedesign an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel. Die Kombination aus handwerklicher Präzision und gestalterischem Denken prägt bis heute ihre Arbeit. Heute arbeitet Andrea Weiss als Schmuckdesignerin. Parallel dazu entwickelt sie eigene künstlerische Arbeiten, in denen sie mit Formen, Strukturen und Materialreaktionen experimentiert. Neben Schmuckstücken entstehen auch Wachsbilder und plastische Arbeiten, bei denen das Material selbst Teil des künstlerischen Prozesses wird. Dabei spielen Intuition und spontane Reaktionen auf das Material eine zentrale Rolle.
JOBOEL: Zeichnungen, Objekte und Skulpturen
Josef Gosen arbeitet seit vielen Jahren als bildender Künstler und hat sich zunächst intensiv der Zeichnung mit Tusche und Feder gewidmet. Seine Arbeiten entstanden auf unterschiedlichen Untergründen und entwickelten sich im Laufe der Zeit weiter.
Mit zunehmender Erfahrung erweiterte er sein künstlerisches Spektrum. Aus der zweidimensionalen Zeichnung heraus entstanden Arbeiten, die sich immer stärker in den dreidimensionalen Raum bewegen. Neben Zeichnungen gehören heute auch Objekte und Skulpturen zu seinem Werk. Dabei kombiniert Göbel verschiedene Materialien und Techniken. Häufig entstehen figürliche Arbeiten, die mit Draht, Struktur und Oberfläche arbeiten und eine räumliche Wirkung erzeugen.
Luzie Hetkamp über die zweite Ausstellung
Luzie Hetkamp zeigt sich erfreut darüber, dass die Räume des ehemaligen Möbel- und Modehauses Hetkamp in Raesfeld erneut für eine Kunstausstellung genutzt werden. Für sie habe der Ort eine besondere Atmosphäre.
Zugleich knüpfe die Ausstellung an die Geschichte des Hauses an. Viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler hätten bereits früher im Gebäude gearbeitet oder ihre Kunst dort präsentiert. „Sehr viele Künstler, die hier ausstellen, waren auch früher hier tätig. Sie haben ihre Kunst hier verkauft und teilweise auch hier mitgearbeitet“, berichtet sie.
Hetkamp-Haus soll wieder mit Leben gefüllt werden
Organisiert wird die 2. Ausstellung vom Ortsmarketing Raesfeld (OMR). „Ich finde es schön, dass nach der ersten Ausstellung, die wirklich ein guter Erfolg war und sehr interessant gestaltet wurde, jetzt wieder Künstlerinnen und Künstler hier ausstellen.“ In diesem Jahr beteiligen sich sogar noch mehr Aussteller. Dadurch fällt die Präsentation größer aus.
Auch die bisherigen Rückmeldungen seien positiv. „Bis jetzt wird alles gut angenommen. Wir haben sehr viele Kundenadressen gesammelt“, berichtet Kowalsky. Wie sich die Ausstellung weiter entwickelt, möchte sie offen beobachten. „Ich lasse mich überraschen, wenn alles fertig ist.“ Ein Ziel sei auch, die Räume wieder stärker zu nutzen. „Wir möchten Hetkamp wieder ein bisschen mit Leben füllen“, sagt sie.
Vernissage am 22. März
Die Vernissage und Eröffnung ist für den 22. März geplant. Zur Eröffnung wird auch Dirk Kuhmann, Bürgermeister der Gemeinde Raesfeld, sprechen. Auch Maria Kowalsky wird einige Worte an die Gäste richten.
Die Ausstellung läuft anschließend mehrere Wochen und endet am 26. April um 17 Uhr mit einer Abschlussveranstaltung.
UPDATE – Gemeinsamer Antrag zur Pumptrack‑Planung: Rückmeldungen der Jugendlichen sprechen für eine feste Anlage
Nach der Aktion der CDU und SPD Raesfeld zur Besichtigung von Pumptrackanlagen gibt es ein Update. Viele Jugendliche sprechen sich für eine feste Anlage aus. Die ursprünglich geplante Anmietung einer mobilen Pumptrackanlage werde daher nicht weiterverfolgt.
Wie die Fraktionen heute mitteilen, hat die Aktion der CDU und SPD Raesfeld zur Besichtigung von Pumptrackanlagen gezeigt, dass sich viele Jugendliche eine dauerhaft installierte Anlage wünschen.
Gemeinsamer Antrag zur Pumptrack-Planung
Die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion hatten gemeinsam beantragt, eine mobile Pumptrackanlage für sechs Wochen anzumieten. Ziel war es, kurzfristig ein zusätzliches Bewegungsangebot zu schaffen und gleichzeitig praktische Erfahrungen für die langfristige Planung zu sammeln.
Ursprünglich war vorgesehen, bereits im Januar mehrere mobile Anlagen zu testen. Aufgrund der Witterung konnte der Termin jedoch erst am 28. Februar 2026 stattfinden.
Jugendliche äußern klare Erwartungen
Während der Aktion der CDU und SPD Raesfeld konnten Kinder und Jugendliche verschiedene Pumptrackanlagen ausprobieren und ihre Eindrücke schildern. Dabei ergab sich nach Angaben der Fraktionen ein deutliches Bild.
Die anwesenden Jugendlichen erklärten übereinstimmend, dass eine mobile Anlage ihren Erwartungen nicht gerecht werde.
Genannt wurden insbesondere folgende Punkte:
Die Strecke sei zu eintönig gestaltet.
Möglichkeiten für Tricks und abwechslungsreiche Fahrweisen seien stark eingeschränkt.
Die mobile Variante werde als weniger sicher empfunden.
Stattdessen nutzten viele junge Fahrerinnen und Fahrer überwiegend eine bereits vorhandene asphaltierte Strecke. Diese sei breiter, länger, sicherer und insgesamt vielseitiger.
Vorteile einer festen Pumptrackanlage
Besonders hervorgehoben wurde, dass eine asphaltierte Pumptrackanlage von verschiedenen Altersgruppen genutzt werden kann. Sie eigne sich für Fahrräder, Scooter und Inlineskates. Auch Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten könnten von der stabilen Oberfläche und den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten profitieren.
Weitere Rückmeldungen aus der Jugend bestätigten nach Angaben der Fraktionen den Wunsch nach einer dauerhaft installierten, hochwertigen Pumptrackanlage.
Antrag wird zurückgezogen
Auf Grundlage dieser Rückmeldungen soll auf die kurzfristige Anmietung einer mobilen Anlage verzichtet werden, um unnötige Kosten zu vermeiden. Der ursprüngliche Antrag wird daher zurückgezogen.
Die Ergebnisse der Aktion der CDU und SPD Raesfeld sollen nun direkt in die Planung einer festen Pumptrackanlage einfließen. Geplant seien Gespräche mit spezialisierten Herstellern, die Prüfung geeigneter Standorte sowie die Einbindung zukünftiger Nutzerinnen und Nutzer und der Anwohnerschaft.
Da eine dauerhafte Anlage eine größere Investition darstelle, solle die Planung sorgfältig erfolgen. Ziel bleibe ein langfristig attraktives, sicheres und vielseitiges Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in der Gemeinde.
Eine Pumptrackanlage in Raesfeld könnte in diesem Frühjahr für einige Wochen auf dem Bolzplatz an der Straße „Zum Esch“ stehen. CDU und SPD haben dazu einen gemeinsamen Antrag gestellt. Laut Ratsvorlage soll die Anlage vom 24. März bis zum 5. Mai 2026 gemietet und aufgebaut werden.
Der Bolzplatz wird unter anderem von Schülerinnen und Schülern der St.-Sebastian-Schule genutzt. Deshalb hat die Verwaltung den Antrag an die Schule weitergeleitet und um eine Stellungnahme gebeten.
Pumptrackanlage Raesfeld für mehrere Wochen geplant
Wie aus der Ratsvorlage hervorgeht, möchten die CDU-Fraktion und die SPD-Fraktion eine mobile Pumptrackanlage mieten und temporär auf dem Bolzplatz an der Straße „Zum Esch“ aufstellen.
Die Strecke soll in der Zeit vom 24. März bis zum 5. Mai 2026 zur Verfügung stehen. Pumptracks sind wellige Rundkurse, die mit Fahrrädern, Rollern oder Skateboards befahren werden können. Geschwindigkeit entsteht dabei durch das sogenannte „Pumpen“, also durch Gewichtsverlagerung auf den Wellen.
Weitere Details zur Anlage und zum Aufbau enthält der Antrag der beiden Fraktionen.
Stellungnahme des Schülerparlaments eingeholt
Da der Bolzplatz auch regelmäßig von den Schülern der St.-Sebastian-Schule genutzt wird, hat die Verwaltung den Antrag zunächst an die Schule weitergeleitet.
Die Schule wurde gebeten, eine Einschätzung abzugeben. Laut Ratsvorlage liegt inzwischen auch eine Stellungnahme des Schülerparlaments vor. Diese ist den Sitzungsunterlagen als Anlage beigefügt.
Kosten von rund 13.000 Euro
Dem Antrag ist ein Angebot für die temporäre Anlage beigefügt. Danach belaufen sich die Kosten für Miete und Aufbau der Pumptrackanlage laut Ratsvorlage auf 12.931,73 Euro.
Zusätzliche Kosten könnten entstehen, wenn die Fläche für den Aufbau vorbereitet werden muss.
Auch nach dem Abbau der Anlage könnten noch Ausgaben anfallen. So weist die Verwaltung darauf hin, dass die Rasenfläche des Bolzplatzes gegebenenfalls wiederhergestellt werden muss.
Feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld stehen am Montag (9.3.) auf der Tagesordnung des Rates. Hintergrund ist ein Antrag eines Bürgers aus Raesfeld gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e. V. Darin wird die Gemeinde aufgefordert zu prüfen, ob zum Schutz besonders brandempfindlicher Gebäude Feuerwerksverbotszonen eingerichtet werden können.
Die Anregungen sollen zunächst nicht direkt entschieden werden. Nach Vorschlag der Verwaltung sollen die Anträge zur weiteren Beratung und Entscheidung an den Hauptausschuss verwiesen werden. Grundlage ist ein Bürgerantrag nach § 24 der Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen.
Antrag zu feuerwerksfreien Zonen in Raesfeld
Mit inhaltlich übereinstimmenden E-Mails vom 10. Januar 2026 wandten sich drei Einwohnerinnen der Gemeinde gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe e. V. an den Bürgermeister. Sie regen an, feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld einzurichten.
Nach § 24 der Gemeindeordnung NRW hat jeder Einwohner das Recht, sich mit Anregungen oder Beschwerden an den Rat zu wenden. Voraussetzung ist, dass die Person seit mindestens drei Monaten in der Gemeinde wohnt. Diese formalen Voraussetzungen sind nach Angaben der Verwaltung erfüllt.
Der Rat kann die Behandlung solcher Anträge an einen Ausschuss übertragen. Deshalb schlägt die Verwaltung vor, die Anregungen zunächst an den Hauptausschuss zu verweisen.
Schutz brandempfindlicher Gebäude
In dem Schreiben heißt es: „Was eigentlich ein Fest sein sollte, endet jedes Jahr im Chaos. Krankenhäuser behandeln Brand- und Explosionsopfer, Rettungskräfte geraten in Gefahr, und ganze Stadtviertel liegen im Rauch.“
Der Antrag beruft sich auf § 24 Absatz 2 der Ersten Sprengstoffverordnung. Danach können Kommunen das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Kategorie F2 in der Nähe besonders brandempfindlicher Gebäude untersagen.
Als besonders brandgefährdet gelten nach Darstellung der Antragsteller unter anderem:
Häuser mit Reetdach
Gebäude mit hohem Holzanteil
Tankstellen
Anlagen, in denen leicht entzündliche Materialien gelagert werden
Auch Bauernhöfe, Reiterhöfe oder Scheunen können dazu zählen, ebenso Recyclinghöfe oder andere Betriebsgelände mit brennbaren Stoffen.
Sicherheitsabstand von mindestens 200 Metern
Die Deutsche Umwelthilfe verweist auf ein Kurzgutachten der Kanzlei Geulen & Klinger Rechtsanwälte aus dem Oktober 2025. Darin werde ausgeführt, dass Kommunen besonders brandempfindliche Bereiche identifizieren und durch entsprechende Verbotszonen schützen müssten.
Um solche Gebäude und Anlagen soll demnach ein Sicherheitsradius von mindestens 200 Metern eingehalten werden. Wenn mehrere gefährdete Gebäude vorhanden sind, könne ein gemeinsamer Schutzbereich entstehen, der auch größere Teile des Gemeindegebiets umfassen könne.
Die Antragsteller fordern deshalb, eine Allgemeinverfügung oder Verordnung zu erlassen, die das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in diesen Bereichen untersagt.
Beratung im Hauptausschuss vorgesehen
Die Verwaltung schlägt dem Rat vor, die Anregungen zunächst an den Hauptausschuss zu überweisen. Dort soll geprüft werden, ob und in welchem Umfang feuerwerksfreie Zonen in Raesfeld eingerichtet werden könnten.
Eine endgültige Entscheidung steht damit noch aus.
Das Familorum Raesfeld lädt Familien am 19. April zu einem Tag der offenen Tür ein. In den Räumen an der Borkener Straße können Besucherinnen und Besucher die vielfältigen Angebote rund um Schwangerschaft, Elternsein und Familienleben kennenlernen. Von Kursen bis Beratung gibt es Einblicke in das Programm.
Am Samstag, 19. April, öffnet das Familorum Raesfeld von 10 bis 17 Uhr seine Türen für interessierte Familien. Der Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld findet in den Räumen an der Borkener Straße 2, 1. Obergeschoss links, statt.
Das Team stellt dabei seine verschiedenen Kurse und Beratungsangebote vor. Familien können sich informieren, Angebote ausprobieren und mit den Kursleiterinnen ins Gespräch kommen.
Einblicke in Kurse und Beratung im Familorum Raesfeld
Beim Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld präsentiert das Team zahlreiche Angebote rund um Schwangerschaft und Familienalltag.
Dazu gehören unter anderem Yoga, FitdankBaby-Kurse, Schwimmkurse sowie Osteopathie. Auch Babykurse, Schlaf-, Still- und Trageberatung sowie Familien-, Paar- und Elterngeldberatung werden vorgestellt.
Darüber hinaus informiert das Team über Elternvorbereitung, Hebammenwissen, Infoveranstaltungen, Tanzkurse sowie Selbstbehauptungskurse für Kinder.
Mini Workshops und Austausch für Familien
Interessierte Familien können beim Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld an kleinen Workshops teilnehmen und einzelne Angebote direkt ausprobieren.
Neben den Mini Workshops sind auch Gespräche mit den Kursleiterinnen möglich. Außerdem erwartet die Gäste eine Tombola mit Gewinnen, ein Fotopoint für Familien sowie Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Eltern.
Der Tag richtet sich an werdende Eltern, Familien mit Babys und Kindern sowie alle Interessierten, die sich über Unterstützung und Kurse rund um das Familienleben informieren möchten.
Veranstaltungsdetails
Tag der offenen Tür im Familorum Raesfeld 19. April 2025, 10 bis 17 Uhr Borkener Straße 2, 1. OG links 46348 Raesfeld
Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich derzeit auch auf die Energiepreise aus. Viele Autofahrer bemerken das direkt an der Zapfsäule: Benzin und Diesel nähern sich an manchen Tankstellen über der Zwei-Euro-Marke. Die Entwicklung sorgt für Unmut und wirft die Frage auf, wie stark geopolitische Konflikte die Preise beeinflussen und welche Möglichkeiten die Politik hat, darauf zu reagieren.
Bundesregierung setzt Taskforce ein
Angesichts steigender Energiepreise haben die Koalitionsfraktionen im Bundestag eine Taskforce eingesetzt. SPD und Union wollen gemeinsam mit der Bundesregierung die Entwicklung der Energiepreise beobachten und mögliche Maßnahmen prüfen.
Ziel sei es, die Lage kontinuierlich im Blick zu behalten und bei Bedarf schnell reagieren zu können. Dazu soll die Taskforce im engen Austausch mit der Bundesregierung stehen und mögliche Handlungsspielräume analysieren.
Foto: Petra Bosse
Keine Versorgungsengpässe erwartet
Trotz der angespannten geopolitischen Lage sehen Experten derzeit keine Gefahr für die Versorgung mit Kraftstoffen. Nach Einschätzung des ADAC sind aktuell keine Engpässe zu erwarten. Auch der Wirtschaftsverband Fuels und Energie erklärt, dass weder bei Benzin und Diesel noch bei Heizöl oder Flugkraftstoff Versorgungsprobleme zu befürchten seien.
Ein Grund dafür ist die breite Herkunft des Rohöls. Deutschland bezieht Rohöl aus rund 30 Ländern. Zu den wichtigsten Lieferanten zählen Norwegen, die USA, Libyen, Kasachstan und Großbritannien. (Quelle: ADAC / Wirtschaftsverband Fuels und Energie)
Auch aus der Bundesregierung kommen ähnliche Einschätzungen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche erklärte, derzeit sehe man keine Knappheiten bei Öl. Auch im Gasmarkt gebe es aktuell keine physischen Engpässe.
Tankstellen dürfen Preise selbst festlegen
Nach Angaben des Bundeskartellamts dürfen Tankstellen ihre Kraftstoffpreise grundsätzlich selbst bestimmen. Verantwortlich dafür sind die jeweiligen Betreiber oder Unternehmen, die die Preissetzungshoheit besitzen. Eine gesetzliche Begrenzung für Kraftstoffpreise gibt es nicht. Auch die Anzahl der Preisänderungen pro Tag ist nicht limitiert.
Preise ändern sich bis zu 22-mal täglich
In Deutschland ändern Tankstellen ihre Preise durchschnittlich etwa 22-mal am Tag. Häufig kommt es dabei zu mehreren kleineren Preissenkungen im Tagesverlauf sowie zu einigen größeren Preiserhöhungen. Autobahntankstellen passen ihre Preise deutlich seltener an.
Abends meist am günstigsten tanken
Wer beim Tanken sparen möchte, sollte den Zeitpunkt beachten. Nach Auswertungen liegt der günstigste Zeitpunkt häufig am Abend. Besonders oft sinken die Preise kurz vor 20 Uhr sowie noch einmal kurz vor 22 Uhr.
Teuer ist es dagegen meist am Morgen. Zwischen 7 und 8 Uhr liegen die Preise häufig auf einem Tageshoch. Experten raten deshalb, Preise zu vergleichen und möglichst nicht in den frühen Morgenstunden zu tanken.
Ein großer Teil des Spritpreises sind Steuern
Ein erheblicher Teil des Kraftstoffpreises entfällt auf Steuern und Abgaben. Nach Angaben des ADAC beträgt die Energiesteuer bei Benzin 65,4 Cent pro Liter und bei Diesel 47,0 Cent pro Liter. Zusätzlich wird auf den gesamten Kraftstoffpreis eine Mehrwertsteuer von 19 Prozent erhoben. Damit machen Steuern häufig rund die Hälfte des Literpreises aus, je nach aktuellem Marktpreis auch etwas mehr oder weniger.
Rund 200 Lehrkräfte aus dem Regierungsbezirk Münster haben an einer Fortbildung für den künftigen Reanimationsunterricht teilgenommen. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7 in Wiederbelebungsmaßnahmen geschult werden. Ziel ist es, mehr Menschen zu befähigen, im Notfall schnell zu helfen.
Fortbildung für Lehrkräfte
Rund 200 Lehrkräfte nahmen am 4. März bei der Bezirksregierung Münster an einer Fortbildung zur Laienreanimation an Schulen NRW teil. Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 7 an allgemeinbildenden Schulen mindestens einmal während ihrer Schulzeit in Wiederbelebungsmaßnahmen unterrichtet werden.
Regierungspräsident Andreas Bothe begrüßte die Teilnehmenden und betonte die Bedeutung des Themas. „Die Bedeutung der Reanimation kann nicht hoch genug eingeschätzt werden. Noch immer zögern Menschen, im Ernstfall lebensrettenden Maßnahmen wie die Herzdruckmassage anzuwenden. Mit der verpflichtenden Ausbildung wollen wir diese Kompetenz flächendeckend stärken. Schulen leisten damit einen wichtigen Beitrag, um im Notfall Leben zu retten.“
Kooperation für Reanimationsunterricht
Grundlage für den Unterricht ist eine Kooperationsvereinbarung des Ministeriums für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen mit Stiftungen, Ärztekammern, Hilfsorganisationen und medizinischen Fachgesellschaften.
Beteiligt ist auch die Stiftung Universitätsmedizin Münster unter Leitung von Professor Hugo Van Aken. Er engagiert sich seit vielen Jahren für die Förderung der Laienreanimation und initiierte 2006 am Universitätsklinikum Münster das Projekt „Schüler werden Lebensretter“.
Die Ausbildung der Lehrkräfte im Regierungsbezirk Münster erfolgt ehrenamtlich durch ein Team aus Medizinstudierenden sowie ehemaligen Chef- und Oberärztinnen und -ärzten der Anästhesie.
Praktische Übungen für den Unterricht
Im Mittelpunkt der Fortbildung stand die praktische Vorbereitung. Nach einer Einführung trainierten die Lehrkräfte selbst die Herzdruckmassage und lernten Unterrichtsmaterialien, Lehrvideos und Übungspuppen kennen. Ziel war es, Sicherheit zu vermitteln und Hemmschwellen abzubauen.
Professor Hugo Van Aken unterstrich die Bedeutung der Ausbildung: „Rund 70.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Herzstillstand. Nur 10 Prozent dieser Menschen überleben dabei. Durch eine höhere Laienreanimationsquote könnte die Überlebensquote auf über 20 bis sogar 30 Prozent gesteigert werden.“
Allein in Deutschland könnten dadurch jährlich rund 10.000 zusätzliche Menschenleben gerettet werden.
Infokasten: Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weiterhin die häufigste Todesursache in Deutschland. Im Jahr 2023 starben daran mehr als 290.000 Menschen, das entspricht rund 29 Prozent aller Todesfälle. Besonders bei Frauen spielen diese Erkrankungen eine große Rolle.
2024 entfielen 35,4 Prozent der weiblichen Todesfälle auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Jährlich erleiden zudem über 300.000 Menschen einen Herzinfarkt.
Eine häufige Herzrhythmusstörung ist Vorhofflimmern, das etwa zwei Prozent der Bevölkerung betrifft und das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöht. Fachleute erwarten, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen aufgrund der alternden Bevölkerung künftig weiter zunehmen.
Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld führte Kinder und Jugendliche am 28. 2. 2026 zu zwei modernen Pumptrackanlagen. Dort konnten sie die Strecken selbst ausprobieren und ihre Eindrücke schildern. Die Rückmeldungen sollen in weitere Beratungen über ein mögliches Freizeitangebot in der Gemeinde einfließen.
Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld fand am 28. Februar 2026 statt. Organisiert wurde die Besichtigung vom CDU Gemeindeverband Raesfeld Erle Homer gemeinsam mit der SPD Raesfeld. Ziel war es, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, moderne Pumptrackanlagen kennenzulernen und selbst zu testen.
Aktion der CDU und SPD Raesfeld setzt auf Meinung der Jugendlichen
Im Mittelpunkt der Aktion der CDU und SPD Raesfeld stand die Perspektive der jungen Teilnehmer. Kinder und Jugendliche konnten die Strecken ausprobieren und direkt ihre Eindrücke, Wünsche und Ideen äußern.
Nach Angaben der Veranstalter sei diese Rückmeldung besonders wichtig. Schließlich sollen junge Menschen später von einem solchen Angebot profitieren.
Termin musste wegen Wetter verschoben werden
Die Aktion der CDU und SPD Raesfeld war ursprünglich bereits für Januar geplant. Wegen der Witterungsverhältnisse wurde der Termin jedoch verschoben.
Die Veranstalter erklärten, Sicherheit habe oberste Priorität. Daher habe die Besichtigung erst Ende Februar stattfinden können.
Unterstützung durch Eltern und Sportverein
Ein besonderer Dank gilt laut Veranstaltern den Eltern, die ihre Kinder begleiteten und die Aktion unterstützten. Ebenfalls bedankt sich die Gruppe beim SC Südlohn 28 e.V., der bei der Durchführung der Besichtigung geholfen habe.
Rückmeldungen fließen in weitere Beratungen ein
Die Eindrücke und Rückmeldungen aus der Aktion der CDU und SPD Raesfeld sollen nun ausgewertet werden. Anschließend wollen die Beteiligten darüber beraten, welche Möglichkeiten sich für die Gemeinde ergeben.
Das gemeinsame Ziel sei klar formuliert: Eine attraktive, sichere und vielseitige Freizeitmöglichkeit für Kinder und Jugendliche in Raesfeld zu schaffen.
Ein Stück Kneipengeschichte aus Erle bekommt ein neues Zuhause. Pass Möbelbau hat eine der legendären Sitzecken aus der ehemaligen Dorfkneipe Brömmel-Wilms ausgebaut. In der Firma von Andreas Pass soll sie nun originalgetreu wieder aufgebaut werden.
Andreas Pass von Pass Möbelbau in Erle hat sich ein Stück Geschichte aus der ehemaligen Gaststätte Brömmel-Wilms gesichert. In der vergangenen Woche rückte er mit seinem Team an und baute eine der gemütlichen Sitzecken aus der Dorfkneipe aus. „Diese Ecke wird komplett bei mir in der Firma wieder original aufgebaut“, bestätigt Pass.
Die Ecke mit dem großen massiven Holztisch und der Eckbank war über viele Jahre ein fester Treffpunkt. Hier wurde zusammengesessen, erzählt, gelacht und sicher auch das eine oder andere Bier getrunken.
Mit dem Ausbau bleibt ein Teil dieser Geschichte erhalten. Bei Pass Möbelbau soll die Sitzecke nun wieder entstehen, damit ein kleines Stück Brömmel-Wilms in Erle weiterlebt.
Die B70 Sperrung in Raesfeld steht bevor. Der Landesbetrieb Straßen.NRW saniert die Fahrbahn sowie den Geh und Radweg zwischen Borken und Raesfeld. Für den ersten Bauabschnitt wird die Bundesstraße ab dem 23. März vollständig gesperrt.
B70 Sperrung Raesfeld beginnt am 23. März
Die B70 Sperrung in Raesfeld ist Teil einer umfassenden Sanierungsmaßnahme zwischen Borken Nordring und Raesfeld Borkener Straße. Wie der Landesbetrieb Straßen.NRW mitteilt, wird die Strecke auf einer Länge von rund 6,2 Kilometern erneuert.
Der erste Bauabschnitt beginnt voraussichtlich am Montag, 23. März 2026. Dafür wird die B70 zwischen der Einmündung K50 in Raesfeld und der Kreuzung Bleekenweg/Raesfelder Straße in Borken in beide Fahrtrichtungen vollständig gesperrt.
Diese Vollsperrung soll bis Ende April 2026 dauern.
Umleitung während der B70 Sperrung Raesfeld
Während der Bauarbeiten wird der Verkehr großräumig umgeleitet. Die ausgeschilderte Strecke führt
über die L829 Richtung Marbeck
sowie über die K7.
Zusätzlich bleibt während der gesamten Bauzeit auch das Verkehrskreuz B67/B70 in Borken gesperrt. Der Verkehr auf der B67 wird bis zur nächsten Abfahrt an der L896 Weseler Straße weitergeführt.
Weitere Bauphase mit verengter Fahrbahn
Nach Abschluss des ersten Abschnitts folgt die Sanierung des nächsten Teilstücks zwischen der Kreuzung Raesfelder Straße/Bleekenweg und der Abfahrt zum Nordring.
In diesem Bereich wird der Verkehr weiterhin an der Baustelle vorbeigeführt. Die Fahrstreifen werden dabei an den Rand verlegt. Fahrzeuge passieren die Baustelle auf einer verengten Fahrbahn mit Tempo 30.
Baukosten und Dauer der Maßnahme
Die Kosten für die Sanierung belaufen sich laut Straßen.NRW auf rund 4,5 Millionen Euro. Die Arbeiten sollen bis Oktober 2026 abgeschlossen sein.
Direkte Anlieger werden nach Angaben des Landesbetriebs über die Sperrungen sowie mögliche Zufahrten zu ihren Grundstücken informiert. Dies erfolgt durch Postwurfsendungen und persönlichen Kontakt.
Einbrüche in Raesfeld beschäftigen derzeit die Polizei im Kreis Borken. Am vergangenen Wochenende drangen unbekannte Täter gleich zweimal auf Firmengelände im Bereich Schwietering ein. Die Kriminalpolizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zwei Einbrüche in Raesfeld am selben Standortbereich
Zu zwei Einbrüchen in Raesfeld kam es laut Polizei zwischen Samstagabend und Montagmorgen. Tatort war jeweils ein Firmengelände im Bereich Schwietering.
Der erste Einbruch ereignete sich nach Polizeiangaben am 28. Februar 2026 gegen 20 Uhr. Unbekannte Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Lagerräumen eines Unternehmens.
Weitere Tat auf gegenüberliegendem Grundstück
Auf einem gegenüberliegenden Grundstück kam es zu einer weiteren Tat. Auch dort drangen die Täter unbefugt auf das Firmengelände ein.
Nach Angaben der Polizei öffneten die Einbrecher mehrere Lagercontainer gewaltsam.
Ob bei den Einbrüchen in Raesfeld etwas entwendet wurde, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht geklärt.
Polizei bittet um Hinweise
Die Kriminalpolizei in Borken hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Wer im Bereich Schwietering in Raesfeld am Wochenende verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise nimmt die Kripo in Borken unter Telefon 02861 / 900-0 entgegen.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, gemeinsam Brett- und Kartenspiele zu genießen. Wer möchte, kann eigene Spiele mitbringen und neue Mitspieler finden.
Spenden willkommen
Auch wenn die Teilnahme kostenfrei ist, freut sich die AWO über kleine Spenden, die in zukünftige Projekte fließen.
Für Rückfragen steht Sonja Köhler unter [email protected]oder telefonisch unter 02865/2026298 gerne zur Verfügung.
SPRING ROCK Vol. 3 in Borken bringt am 14. März 2026 sechs Bands auf die Bühne des Jugendhauses. Die gemeinsame Musikschule lädt ab 18 Uhr zur Pop und Rockparty ein. Der Eintritt ist frei.
Borken. Laut, wild und musikalisch vielseitig präsentiert sich SPRING ROCK Vol. 3 in Borken am Samstag, 14. März 2026. Die gemeinsame Musikschule für Borken, Heiden, Raesfeld, Reken und Velen veranstaltet die dritte Auflage ihrer Pop und Rockparty.
Austragungsort ist das Jugendhaus an der Josefstraße 1 in Borken. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr.
SPRING ROCK Vol. 3 in Borken mit sechs Bands
Bei SPRING ROCK Vol. 3 in Borken stehen sechs Bands der Musikschule auf der Bühne. Junge wie auch erwachsene Schülerinnen und Schüler präsentieren ihr Können.
Das musikalische Spektrum reicht von Pop über Alternative und Hard Rock bis zu Crossover und Percussion. Das Publikum erwartet ein abwechslungsreicher Konzertabend.
Den Auftakt macht „The A(coustic) Team“. Die Band tritt in großer Besetzung mit zwei Schlagzeugern, zwei Keyboardern, sieben Akustikgitarren, Bass und bis zu fünf Sängerinnen auf. Bekannte Popsongs erklingen in akustischem Gewand, von modernen Pop Hits bis zu Balladen etwa von Adele oder Taylor Swift.
Von Alternative bis Percussion
„Soundbait“ verbindet klassischen Band Sound mit großer stimmlicher Vielfalt. Eine Keyboarderin und ein Keyboarder sowie fünf Sängerinnen gestalten ein Programm zwischen Alternative Rock, modernen Popsongs und Rockhits der 80er Jahre. Dazu zählen Titel von Coldplay sowie „Eye of the Tiger“.
Das Percussion Ensemble „Banda Tugurugudung“ setzt mit rhythmischer Energie und besonderen Klangfarben einen eigenen Akzent. Die Rhythmen erinnern an den brasilianischen Karneval.
Mit „Punch’n’Judy“ folgt energiegeladener Rock und Alternative. Sängerin und Sänger, zwei Gitarren, Bass und Schlagzeug interpretieren Songs moderner Rock Acts und Klassiker, unter anderem von Rise Against, AC/DC und Greta Van Fleet.
Rock, Crossover und Funk zum Abschluss
„Sweet Spot“ bewegt sich zwischen Punk, Britpop, Alternative und Independent Rock sowie Rock und Metal Klassikern der 80er bis 2000er Jahre. Zwei Sänger an Akustikgitarren, ergänzt durch E Gitarren, Bass und Drums, spielen unter anderem Songs von Oasis, Green Day und Metallica.
Den Schlusspunkt bei SPRING ROCK Vol. 3 in Borken setzt „The Experience“. Mit Sängerin, zwei Gitarren, Keyboard, Drums, Bass, Trompete und Saxofon verbindet die Band Rock, Funk und Pop. Auf dem Programm stehen Songs von Kraftklub, Die Ärzte und Linkin Park.
Der Eintritt zu SPRING ROCK Vol. 3 in Borken ist frei. Getränke werden vor Ort angeboten.
Das neue Parksystem Edeka Erle sorgt in Raesfeld weiter für Gesprächsstoff. Seit Ende Februar wird das Parken digital erfasst. Auch an Sonn- und Feiertagen ist der Parkplatz geöffnet, jedoch nicht kostenfrei nutzbar.
Das neue Parksystem Edeka Erle ist seit Freitag, 27. Februar 2026, aktiv. Auf dem Parkplatz von EDEKA Beyer an der Silvesterstraße wird das Parken nun digital über den Anbieter Wemolo organisiert. Kunden können weiterhin eine Stunde kostenfrei parken. Danach greift die automatische Kennzeichenerkennung.
Viele Autofahrer fragen sich seit der Umstellung, ob sie dort stehen dürfen, wenn der Markt geschlossen ist. Die klare Antwort lautet: Ja, aber nicht kostenlos.
Neues Parksystem Edeka Erle gilt rund um die Uhr
Nach Angaben von Wemolo ist der Parkplatz rund um die Uhr geöffnet. Das neue Parksystem Edeka Erle gilt unabhängig von den Ladenöffnungszeiten. Auch an Sonn- und Feiertagen wird die Parkdauer digital erfasst.
Kostenfreies Parken außerhalb der Geschäftszeiten ist nicht vorgesehen. Wer den Parkplatz am Edeka-Markt in Raesfeld nutzt, zahlt inzwischen auch an Sonn- und Feiertagen. Die Gebühren gelten an allen Tagen.
Früher gingen viele davon aus, dass Parken nach Ladenschluss kostenfrei sei. Diese Annahme trifft nicht mehr zu.
Stellplatz an Sonn- und Feiertagen mieten: So funktioniert es
Am Eingang weist eine Beschilderung auf das Verfahren hin. Autofahrer scannen einen QR-Code mit dem Smartphone, wählen den gewünschten Zeitraum und bezahlen online. Die Kennzeichenerfassung erfolgt automatisch bei Ein- und Ausfahrt.
Für Kunden bleibt die erste Stunde kostenfrei. Wird diese Zeit überschritten, erfolgt die automatische Abrechnung über das Kennzeichen.
Wer länger oder regelmäßig parkt, kann den Stellplatz auch tageweise, wochenweise oder monatlich buchen.
Tarife gelten an allen Tagen
Die veröffentlichten Preise gelten laut Betreiber an allen Tagen der Woche, auch an Sonn- und Feiertagen.
Parktarife:
Tag: 2,00 Euro Woche: 8,00 Euro Monat: 20,00 Euro
Nachttarife:
1 Nacht: 1,00 Euro 7 Nächte: 4,00 Euro 30 Nächte: 10,00 Euro
Eine kostenfreie Nutzung außerhalb der Ladenöffnungszeiten ist nicht ausgewiesen.
Zentrale Lage am Ortskern
Wemolo begründet das neue Parksystem Edeka Erle auf seiner Internetseite mit der zentralen Lage des Parkplatzes.
Der Parkplatz befindet sich an der Silvesterstraße 8 in 46348 Raesfeld. Er liegt in unmittelbarer Nähe zum Wasserschloss Raesfeld, zum Ortskern Erle und Raesfeld sowie zur Bushaltestelle. Gerade wegen dieser Lage werde die Fläche Erler Kirche/Femeiche/Bushaltestelle nicht nur von Kunden des Marktes genutzt, sondern auch von Besuchern des Ortskerns. Wer sein Fahrzeug dort abstellt, sollte daher vorab prüfen, ob eine Buchung erforderlich ist und welche Kosten entstehen. Das gilt ausdrücklich auch an Sonn- und Feiertagen.
Vertragsbedingungen und mögliche Strafen
Der Parkplatz ist privat betrieben. Mit dem Befahren wird ein Nutzungsvertrag zu den ausgewiesenen Bedingungen geschlossen.
Wer ohne Buchung parkt oder die gebuchte Zeit überschreitet, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen. Auf der Beschilderung ist von mindestens 30 Euro bei Verstößen gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Rede.
Kostenfreie Parkplätze hin der der Volksbank
Wer ohne Buchung parkt oder die gebuchte Zeit überschreitet, muss mit einer Vertragsstrafe rechnen. Auf der Beschilderung ist von mindestens 30 Euro bei Verstößen gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen die Rede.
Der Parkplatz ist rund um die Uhr nutzbar. Kostenfrei geparkt werden kann auf den neu von der Gemeinde Raesfeld angelegten Parkplätzen direkt gegenüber hinter der Volksbank. Damit steht im unmittelbaren Umfeld weiterhin eine kostenlose Alternative zur Verfügung.
In der 47. Folge des Raesfeld Podcasts blickt Moderatorin Sabrina Czupiol auf die wichtigsten Themen des Monats Februar:
Eine Landesförderung stärkt das Kulturprojekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“, in Erle haben die Bauarbeiten für den Kita-Neubau begonnen, politische Beratungen prägen die Ortsentwicklung – und mit kreativen Schulaktionen sowie närrischem Treiben zeigt sich einmal mehr der starke Gemeinschaftssinn in Raesfeld und Erle.
Gute Nachrichten für Kulturfans
Am 18. Februar 2026 erhielt das Projekt „Schlossgespenst und Gräftengeist“ eine Förderung im Rahmen des Landesprogramms Regionales Kultur Programm NRW. Insgesamt fließen knapp 824.000 Euro in Kulturprojekte im Münsterland, wovon auch dieses Vorhaben rund um Schlösser und Legenden profitiert. Ein echter Impuls für Kultur und Tourismus vor Ort.
Die Bauarbeiten für den Kita-Neubau „Holzwurm“ haben begonnen. Damit entstehen dringend benötigte Betreuungsplätze – ein wichtiges Signal für die Zukunft und Stärkung der Kinderbetreuung.
Auch im Februar dreht sich vieles um die Ortsgestaltung:
Am 23. Februar 2026 stand im Bau- und Umweltausschuss die Pflege der Grünflächen in Raesfeld und Erle im Mittelpunkt. Rückschnitt der Platanen am Südring, der Erhalt vitaler Bäume am Möllenweg und die geplante Anlage von Pflanzbeeten vor dem Rewe-Markt sollen das Ortsbild verschönern und für Sicherheit sorgen.
Ebenso wurde die Umgestaltung der Steinstraße diskutiert. Aufgrund von Wurzelaufbrüchen sollen Gehwege und Fahrbahn nachhaltig erneuert werden – die Planung geht nun an ein Ingenieurbüro.
Drittklässler der Sebastianschule verwandelten den Eingangsbereich der Volksbank Raesfeld und Erle eG in eine kleine Galerie. Insgesamt 107 Kinder zeigten eine Woche lang ihre Werke.
Am 24. Februar 2026 stellte die Verwaltung im Schlossausschuss neue Pläne für den Tiergarten Schloss Raesfeld vor. Im Rahmen des Wettbewerbs „Naturpark 2027“ erhält das Projekt 147.200 Euro, um touristische Angebote zu verbessern und geschützte Biotope zu pflegen.
Altweiber sorgte im Rathaus von Raesfeld traditionell für „Schnipp-Schnapp“ und gute Stimmung. Der Rosenmontagszug des RRZ lockte mit seinem närrischen Lindwurm wieder zahlreiche Besucher auf die Straßen – beste Stimmung und volle Ortskerne inklusive.
Der Raesfeld Monatsmarkt startet am Donnerstag, 05. März 2026, in die neue Saison. Von 14:00 bis 18:30 Uhr lädt der beliebte Markt wieder zum Einkaufen im Ortskern ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf frische Produkte und eine persönliche Atmosphäre freuen.
Der Raesfeld Monatsmarkt gehört für viele fest zum Jahreslauf. Nach der Winterpause kehrt er nun zurück an seinen gewohnten Platz am Rathaus in Raesfeld.
Einkaufen auf dem Raesfeld Monatsmarkt
Am Donnerstag, 05. März 2026, öffnen die Stände von 14:00 bis 18:30 Uhr. Wer regional einkaufen möchte, findet auf dem Raesfeld Monatsmarkt eine Auswahl an frischen Lebensmitteln und weiteren Waren für den täglichen Bedarf.
An jedem ersten Donnerstag im Monat, von März bis Oktober, bietet der Markt von 14:00 bis 18:30 Uhr ein vielfältiges Angebot. Zum einen besteht die Möglichkeit, sich dort zu bevorraten, zum anderen einfach nur durch den Ortskern zu schlendern und später einen kleinen Imbiss auf dem Markt oder eine Tasse Kaffee in einem umliegenden Café zu genießen.
Der Markt bietet Gelegenheit, Produkte direkt bei den Händlerinnen und Händlern auszuwählen und dabei miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Einkaufen im Ortskern verbindet so Versorgung und Begegnung.
Mit dem Start im März beginnt die neue Saison des Raesfeld Monatsmarktes. Viele Stammgäste warten bereits darauf, wieder regelmäßig auf dem Rathausplatz einzukaufen.
Der temporäre Umbau von Kreisverkehren in Raesfeld steht bevor. Für den Bau mehrerer Windenergieanlagen werden Schwertransporte durch das Gemeindegebiet fahren. Zwei Kreisverkehre werden deshalb vorübergehend angepasst, wie die Gemeindeverwaltung mitteilt.
In den kommenden Monaten und Jahren entstehen auf dem Gebiet der Gemeinde Raesfeld mehrere Windenergieanlagen. Für die Anlieferung der Großkomponenten sind Schwertransporte erforderlich. Aus diesem Grund werden zwei Kreisverkehre im Gemeindegebiet zeitweise umgebaut.
Betroffen sind die Kreisverkehre an der B70 in Höhe Marbecker Straße sowie an der B70 in Höhe Dorstener Straße.
Kreisverkehre in Raesfeld erhalten überfahrbare Spur
Im jeweiligen Innenbereich der Kreisverkehre wird in den kommenden Tagen die vorhandene Bepflanzung entfernt. So entsteht eine zusätzliche überfahrbare Spur, die von den Schwertransporten genutzt werden kann.
Die vorhandenen Bäume sollen erhalten bleiben. Die frei werdenden Flächen werden vorübergehend mit Rasen oder Wildblumen eingesät.
Rückbau der Kreisverkehre nach spätestens drei Jahren
Nach Abschluss der Transport und Bauphase werden die Kreisverkehre wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Spätestens nach drei Jahren soll der Rückbau erfolgt sein.
Die Maßnahme erfolgt im Auftrag der Projektgesellschaften der Windenergieanlagen. Die Umsetzung geschieht in enger Abstimmung mit Straßen.NRW und der Gemeindeverwaltung Raesfeld.
Die Zahl der Arbeitslosen im SGB II im Kreis Borken ist im Februar 2026 deutlich gesunken. Auch in Raesfeld zeigt sich der positive Trend: Waren es im Februar 2025 noch 134 SGB II Arbeitslose, sind es im Februar 2026 noch 100. Kreisweit sind aktuell 5.855 Menschen als arbeitslos registriert.
Im Kreis Borken ist die Zahl der SGB II Arbeitslosen im Februar 2026 weiter zurückgegangen. Das teilt Landrat Dr. Kai Zwicker mit. „Nach dem saisonbedingten Anstieg zu Jahresbeginn stabilisiert sich die Zahl der Arbeitslosen weiter“, erklärt Dr. Zwicker.
Das Jobcenter im Kreis Borken weist für Februar 2026 insgesamt 5.855 erwerbsfähige Leistungsberechtigte aus, die als arbeitslos registriert sind. Im Vergleich zum Januar 2026 bedeutet das einen Rückgang um 113 Personen. Gegenüber Februar 2025 ist die Zahl sogar um 993 Personen gesunken.
Die Quote der arbeitslosen Grundsicherungsempfänger an den zivilen Erwerbspersonen im Kreisgebiet liegt wie im Vormonat bei 2,6 Prozent. Im Februar 2025 betrug sie noch 3,0 Prozent.
Auch die Gesamtzahl der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist im Februar 2026 zurückgegangen. Sie liegt bei 10.940 Personen und damit um 61 Personen unter dem Wert des Vormonats.
Zu dieser Gruppe zählen auch Männer und Frauen, die aktuell an Eingliederungsmaßnahmen teilnehmen, sowie Jugendliche ab 15 Jahren, die eine Schule besuchen und dem Arbeitsmarkt derzeit nicht zur Verfügung stehen. Ebenso erfasst sind Personen, die trotz Erwerbstätigkeit ergänzend Leistungen nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch erhalten.
Insgesamt bezogen im Februar 2026 im Kreis Borken 15.400 Personen Grundsicherung für Arbeitsuchende. Das sind 117 weniger als im Januar. Sie lebten in 7.816 Bedarfsgemeinschaften, 34 weniger als im Vormonat.
Im Vergleich zum Februar 2025 ist der Rückgang deutlich. Damals gab es noch 944 Bedarfsgemeinschaften und 1.226 erwerbsfähige Leistungsberechtigte mehr.
Die Arbeitslosenquote von 2,6 Prozent im Kreis Borken kann nicht auf einzelne Städte und Gemeinden heruntergebrochen werden, da die gemeindebezogene Zahl der zivilen Erwerbspersonen fehlt.
Hilfsweise wird für den Vergleich zwischen den Orten die Quote auf Basis der Bevölkerungsgruppe von 15 bis 65 Jahren herangezogen. Diese Altersgruppe gilt nach dem Zweiten Sozialgesetzbuch grundsätzlich als erwerbsfähig. Die entsprechenden Werte sind den beigefügten Grafiken zu entnehmen.