598 Jugendliche aus dem Bistum Münster empfangen das Sakrament in der Basilika St. Paul vor den Mauern
Mit einem festlichen Gottesdienst in der Basilika St. Paul vor den Mauern endete am 17. Oktober die einwöchige Bistumswallfahrt nach Rom, an der auch Jugendliche aus Raesfeld teilnahmen. 598 junge Menschen aus dem Bistum Münster empfingen dort das Sakrament der Firmung. Der Gottesdienst bildete den feierlichen Abschluss einer Wallfahrt mit insgesamt 2590 Pilgerinnen und Pilgern. Viele Eltern reisten zusätzlich an, sodass sich die zweitgrößte Kirche Roms mit rund 3200 Gläubigen aus dem Bistum füllte.

Jugendliche übernehmen Verantwortung
Der ehemalige Diözesanbischof Dr. Felix Genn, die Weihbischöfe Dr. Christoph Hegge, Dr. Stefan Zekorn und Rolf Lohmann, Diözesanadministrator Dr. Antonius Hamers und Domkapitular André Sühling spendeten gemeinsam das Sakrament der Firmung.
Weihbischof Rolf Lohmann rief die Jugendlichen in seiner Predigt dazu auf, an ihre Stärken und Talente zu glauben und die Gnadengaben Gottes zu nutzen. Angesichts der aktuellen Herausforderungen in Kirche, Politik und Gesellschaft forderte er die Pilgerinnen und Pilger auf, Verantwortung zu übernehmen und aus dem Geist Gottes zu handeln. „Wo Hass, Gewalt, Antisemitismus und Konflikte entstehen, müssen wir aus der Leidenschaft unseres Glaubens heraus denken und handeln“, sagte Lohmann. „Die Botschaft Jesu Christi hat die Kraft, die Welt zu verändern.“
Kirche braucht junge Stimmen
Lohmann wandte sich besonders an die Jugendlichen: „Wir brauchen Euch, Eure Meinung, Eure Ideen und Eure Inspirationen, wie Ihr künftig Kirche gestalten wollt.“ Er betonte, dass Gott in jeder Situation an der Seite der Jugendlichen steht und sie nicht allein lässt.
Diözesanadministrator Antonius Hamers griff diese Zusage am Ende des Gottesdienstes auf. Er forderte die jungen Christinnen und Christen auf, ihre Talente einzusetzen und sich als „geistreiche Menschen“ zu verstehen. „Jesus Christus ist bei Euch – habt keine Angst, fürchtet Euch nicht“, sagte Hamers. Er dankte den Jugendlichen für ihr Glaubenszeugnis, das auch die Begleitenden stärkt.
Vorbereitung und Musik
Unter dem Leitwort „Pilger der Hoffnung“ bereiteten sich die Jugendlichen auf die Firmung vor. Sie nahmen an einem Katechesetag und einem Abend der Versöhnung teil und wurden dabei von Priestern, Pastoralreferentinnen und Pastoralreferenten sowie ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten begleitet.
Für die musikalische Gestaltung sorgten die Dommusik Münster, die Band Peaceful Tones und ein eigens gebildeter Pilgerchor, die gemeinsam den Gottesdienst feierlich begleiteten.



























